Geständnisse einer Ex-Feministin

„Darf ich mit den Jungs weggehen oder bist du dann sauer?“

Eine Bekannte, kurz vor der Entbindung, erzählt davon, dass ihr Freund sie gefragt hat, ob er Abends mit ein paar Kumpels weggehen kann. Die Kumpels wollten noch weiterziehen in eine Disko und er wollte mit ihr absprechen, ob das okay für sie sei.

Sie stimmt zu, warum solle er nicht mal was mit den Jungs machen, auch wenn sie gerade nicht könne, man müsse ja nicht alles miteinander machen und sie mache ja auch mal einen Mädelsabend.

Er habe dann noch mal angerufen, die Jungs hätten gesagt, dass sie das nicht ernst meinen kann, sie habe das bestimmt nur so gesagt und sei dann doch sauer, wenn er geht. Ob es wirklich okay sei.

Natürlich, habe sie gesagt. Überhaupt kein Problem. Sie habe aber überall seine Spione und er solle die Mädels gefälligst den anderen Jungs lassen, habe sie aus Scherz noch lachend dazu gesagt.

Gib, es zu sagt eine Freundin, du warst am morgen dann doch sauer. Sie lacht. War sie nicht.

Warum auch?

Für mich daran interessant war Folgendes:

1.

Die Situation, dass ein Mann bei seiner Freundin „unter dem Pantoffel“ steht, kennt jeder. Männer fürchten in der Hinsicht in relativ normalen Beziehungen weitaus eher den Zorn oder die schlechte Laune ihrer Freundinnen als umgekehrt. Oder ist das nur eine Wahrnehmung, weil ich eben eher dabei bin, wenn eine Männerrunde losziehen will und jemand nachfragt als eine Frauenrunde?

2.

Die Selbstverständlichkeit mit der Frauen oft zugestanden wird, dass sie Ja sagen, aber Nein meinen. Auch gerne versehen mit Begründungen wie „Es war doch klar, was ich meine“. Eine gewisse Willkür und Unberechenbarkeit und eine gewisse höhere Bereitschaft so etwas als Streit auszutragen wird Frauen in der Hinsicht zugestanden. Es ist ein gewisse „Shock and awe“ Taktik, bei der aus der Sicht des Mannes aus Kleinigkeiten ein großer Streit entstehen kann, der dann in einer Aufzählung diverser anderer Punkte, in denen er sich falsch verhalten hat, führen kann. Viele Männer riskieren das lieber nicht. Dieser „Machtaspekt“ in Beziehungen, der auch im Feminismus ausgeklammert wird.

Ich hatte dazu bereits einmal zitiert:

The Creative Conflict Resolution study found that 68% of men preferred to say, “yes dear” or “uh huh” instead of sharing their true feelings to please their quarreling mate. The Arizona study found that girlfriends and wives are not fooled by this capitulation and that this “no mas” defense actually antagonizes and frustrates these women, who then have a lower opinion of the relationship because there is no real satisfactory resolution of the conflict.

Oder aus einer anderen Studie die Bestätigung von „Happy wife, happy life“:

Die Zufriedenheit der Frau ist viel wichtiger als die des Mannes, wenn es ums Eheglück geht. Der Mann mag vielleicht gar nicht so positive Gefühle über die Beziehung hegen, solange die Frau glücklich ist, ist alles gut

Glauben Leute wirklich daran, dass wir ein „unbeschriebenes Blatt“ sind oder täuschen sie das nur vor?

Wer wird Familien, Frauen etc Minister?

Der Spiegel mutmaßt zu Ministerposten und hat dabei auch einige Kandidaten für das BMFSFJ:

Barley wird dort anscheinend nicht mehr für das Familienministerium gehandelt:

Als weitgehend sicher gilt, dass die derzeitige Bundesfamilienministerin Katarina Barley , 49, wieder dem Kabinett angehört. Sie könnte das von ihr derzeit bereits mitverwaltete Arbeitsministerium übernehmen. Die bekennende Europäerin mit britischem Vater kommt aber auch für das prestigeträchtige Auswärtige Amt infrage.

Auch ein Mann ist im Gespräch:

Der Fraktionsvize und frühere Generalsekretär Hubertus Heil, 45, wird als möglicher Anwärter für das Arbeitsministerium genannt, eventuell auch für das Familienministerium. Gegen die zweite Variante spricht, dass er dann als Mann auch Frauenminister wäre.

Interessante Einschränkung, immerhin gab es das schon vorher und auch die anderen Ressorts wie Renter und Jugend waren ja nicht von ihresgleichen besetzt.

Aber auch andere Quoten wollen bedient werden:

Frau und aus dem Osten – diese gesuchte Kombination kann Klara Geywitz, 42, vorweisen. Die gebürtige Potsdamerin ist seit 2004 Abgeordnete im Brandenburger Landtag und gilt als mögliche Kandidatin für das Familienressort. Sie ist Diplom-Politologin und war bis 2013 Stellvertreterin des Brandenburger SPD-Chefs Matthias Platzeck.

Mir unbekannt.

Franziska Giffey , 39, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, gilt ebenfalls als mögliche Kandidatin für das Familienministerium . Auch sie stammt aus dem Osten, wurde in Frankfurt an der Oder geboren. Sie trat 2007 in die SPD ein.

Auch noch nie von gehört.

Und dann noch:

Christina Kampmann,37, hier auf einem Archivbild aus dem Jahr 2013, gilt ebenfalls als Kandidatin für das Familienressort, das sie bereits in Nordrhein-Westfalen innehatte. Sie gilt als Expertin für das Zukunftsthema Digitales – und würde für einen Generationswechsel stehen.

Also mehr als genug potentielle Kandidaten, das Familienministerium scheint etwas zu sein, was keine besondere Sachkunde erfordert, Hauptsache Frau und man kann vielleicht noch anderweitig die Quote voll machen, etwa mit Ostdeutschen etc.

Ist sonst noch wer im Gespräch?

Welchen der Kandidaten würdet ihr bevorzugen?

 

SPD stimmt für große Koalition

Aus dem Spiegel:

Mit großer Mehrheit haben sich die SPD-Mitglieder für eine erneute Koalition mit der Union entschieden. 66 Prozent stimmten beim Mitgliedervotum mit Ja.

Vorhersage des Geschlechts anhand der Gehirnwellen

In der Zeitschrift „Nature“ wurde ein interessanter Artikel veröffentlicht, in dem es darum geht, ob man das Geschlecht einer Person an den Gehirnwellen erkennen kann. Dazu wurde eine AI auf entsprechende Muster angesetzt und ausgewertet, welche Unterschiede diese fand:

Aus dem Abstract:

We have excellent skills to extract sex from visual assessment of human faces, but assessing sex from human brain rhythms seems impossible. Using deep convolutional neural networks, with unique potential to find subtle differences in apparent similar patterns, we explore if brain rhythms from either sex contain sex specific information. Here we show, in a ground truth scenario, that a deep neural net can predict sex from scalp electroencephalograms with an accuracy of >80% (p < 10−5), revealing that brain rhythms are sex specific. Further, we extracted sex-specific features from the deep net filter layers, showing that fast beta activity (20–25 Hz) and its spatial distribution is a main distinctive attribute. This demonstrates the ability of deep nets to detect features in spatiotemporal data unnoticed by visual assessment, and to assist in knowledge discovery. We anticipate that this approach may also be successfully applied to other specialties where spatiotemporal data is abundant, including neurology, cardiology and neuropsychology.

Quelle: Predicting sex from brain rhythms with deep learning

Vielleicht zunächst etwas zur Methode, um die es da geht, aus der Wikipedia:

Die Elektroenzephalografie (EEG, von altgriechisch ἐγκέφαλος enképhalos, deutsch ‚Gehirn‘, γράφειν gráphein, deutsch ‚schreiben‘) ist eine Methode der medizinischen Diagnostik und der neurologischen Forschung zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Das Elektroenzephalogramm (ebenfalls EEG abgekürzt) ist die grafische Darstellung dieser Schwankungen. Das EEG ist neben der Elektroneurografie (ENG) und der Elektromyografie (EMG) eine standardmäßige Untersuchungsmethode in der Neurologie.

Ursache dieser Potentialschwankungen sind physiologische Vorgänge einzelner Gehirnzellen, die durch ihre elektrischen Zustandsänderungen zur Informationsverarbeitung des Gehirns beitragen. Entsprechend ihrer spezifischen räumlichen Anordnung addieren sich die von einzelnen Neuronen erzeugten Potentiale auf, so dass sich über den gesamten Kopf verteilte Potentialänderungen messen lassen.

Zur klinischen Bewertung wird eine Aufzeichnung in mindestens zwölf Kanälen von verschiedenen Elektrodenkombinationen benötigt.

Die Ortsauflösung des üblichen EEGs liegt bei mehreren Zentimetern. Wenn eine höhere Ortsauflösung benötigt wird, so müssen die Elektroden nach neurochirurgischer Eröffnung des Schädels direkt auf die zu untersuchende Hirnrinde aufgelegt werden. Das ist jedoch nur in Sonderfällen z. B. vor epilepsiechirurgischen Eingriffen erforderlich. In diesem Falle spricht man von einem Elektrocorticogramm (ECoG; in deutscher Schreibung Elektrokortikogramm). Das ECoG ermöglicht eine räumliche Auflösung von unter 1 cm und bietet zusätzlich die Möglichkeit, durch selektive elektrische Reizung einer der Elektroden die Funktion der darunterliegenden Hirnrinde zu testen. Dies kann für den Neurochirurgen z. B. bei Eingriffen in der Nähe der Sprachregion von größter Wichtigkeit sein, um zu entscheiden, welche Teile er entfernen darf, ohne eine Funktionseinbuße fürchten zu müssen (vgl. Wachkraniotomie). Eine noch detailliertere Erfassung von Einzelzellaktivität ist nur im Tierexperiment möglich.

Die resultierenden Daten können von geübten Spezialisten auf auffällige Muster untersucht werden. Es gibt aber auch umfangreiche Software-Pakete zur automatischen Signalanalyse. Eine weitverbreitete Methode zur Analyse des EEGs ist die Fouriertransformation der Daten vom Zeitbereich (also der gewohnten Darstellung von Spannungsänderungen im Verlauf der Zeit) in den sogenannten Frequenzbereich. Die so gewonnene Darstellung erlaubt die schnelle Bestimmung von rhythmischer Aktivität.

Bei diesen Mustern treten also Unterschiede auf, die man mittels einer AI ermitteln kann. So etwas sieht dann wohl so aus:

 

 

Gehirnwellen Unterschiede Mann Frau

Gehirnwellen Unterschiede Mann Frau

Für einen Laien dürften da viele Bilder recht gleich aussehen, aber die Computer haben dann einige Unterschiede erkannt, die eine Zuordnung ermöglichen:

While not all details of the features used for classification by the deep net have been revealed, our data show that differences in brain rhythms between sexes are mainly in the beta frequency range (cf. Figs 3 and 4). Women are generally better at recognizing emotions and expressing themselves than men34, in part also reflected in differences in responses from the mu-rhythm as a presumed read-out of the mirror neuron system35, and modulations of beta activity during wakefulness have been associated with cognition and emotionally positive or negative tasks36. The discovery from the deep net that information in the beta-range differs between the sexes supports these observations. However, which particular spatiotemporal characteristics of the beta-rhythm differentiate remains enigmatic, and was not further explored.

Die Unterschiede lassen sich demnach auch mal wieder klassischen Geschlechterunterschieden im Schnitt zuordnen.

Es zeigt sich immer wieder, dass erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Gehirn feststellbar sind. Die Behauptung, dass sich dies nicht auch im Denken niedergeschlagen hat, erscheint damit auch immer absurder.

Ich finde die Anwendung von „Deep Learning“ in dem Bereich sehr interessant. Ich glaube damit werden in Zukunft noch viel mehr Unterschiede aufgezeigt werden, die ansonsten schwer zu bestimmen sind.

Siehe auch:

 

 

Selbstmach Samstag 177 (03.03.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

Intrasexuelle Konkurrenz vs. Virtue Signalling bei Germany’s Next Topmodel #gntm

Die OK berichtet über (weitere) Streitigkeiten am Set von Germany’s Next Topmodel. Anlass sind die „Curvy Models“:

Heidi Klum: GNTM-Revolution mit Curvy Models

Mädchen mit Kurven sind jetzt in der Fashion-Industrie gefragt. (…) Das  finde ich natürlich super!,

betont die Model-Mama, der in den vergangenen Jahren immer wieder vorgeworfen wurde, mit ihren dürren GNTM-Models ein falsches Schönheitsideal zu predigen und vor allem junge Zuschauerinnen in den Magerwahn zu treiben. Eigentlich lobenswerte Veränderungen von Heidi und ihrem Team.

OK! erfuhr: Es wird gezickt, gelästert und gemobbt!
Doch ausgerechnet bei den Kandidatinnen soll es überhaupt nicht gut ankommen, dass mit Sarah, 18, und Pia, 22, auch zwei Curvy Models in der Show mitmachen!

Hier die auch in dem Artikel verlinkten Bilder der beiden:

https://instagram.com/p/BfLminphRDT/?utm_source=ig_embed

https://instagram.com/p/Be_QFfBh2nk/?utm_source=ig_embed

 

Zum Vergleich: Die Gewinnerin vom letzten Jahr:

https://www.instagram.com/p/BRJ08VnFfZy/

Weiter im Text:

Wie OK! aus dem Umfeld der Produktion erfuhr, wird hinter den Kulissen ordentlich gezickt, gelästert und gemobbt!

Viele der Mädchen sind eifersüchtig auf Sarah und Pia. Sie haben dasGefühl, dass Heidi die beiden bevorzugt, um der Show ein besseres Image zu verpassen,

berichtet eine Insiderin.

Sie würden es öffentlich zwar nie zugeben, aber die meisten der dünnen Kandidatinnen sind der Meinung, dass so kurvige Mädels nichts bei GNTM zu suchen haben, weil sie im Model-Business ohnehin kaum Chancen hätten.
Leonie packt aus: „Am Set hießen sie Ugly Models“
Und diese Ablehnung kriegen die beiden kurvigen Konkurrentinnen wohl auch deutlich zu spüren. Kandidatin Leonie, 19, deckt auf, wie es Backstage gegen die dralleren Mitstreiterinnen geätzt wird: „Am Set hießen sie Ugly Models“, sagt die inzwischen Ausgeschiedene. Wie bitte?! Der Model-Nachwuchs soll die rundlichere Konkurrenz als hässlich verhöhnt haben? Ja, betont zumindest Leonie: „Das war ein offizieller Begriff.“

Ich denke es ist etwas, was man in dieser Klarheit selten so sieht:

Wenn Leute in einen unfairen Wettbewerb eintreten müssen, in dem sie das Gefühl haben, dass sie Nachteile haben, weil schlechtere Bewerber vorgezogen werden, um „Diversity“ zu erreichen und damit im Endeffekt Virtue Signalling zu betreiben, dann finden sie das unfair und das überträgt sich auch auf diejenigen, die die Vorteile haben.

Und sie haben durchaus Recht damit: Natürlich gibt es auch Bedarf an dickeren Models, weil eben auch Mode für dickere Frauen verkauft wird, aber Topmodel bedeutet eben, dass sie dem allgemeinen Schönheitsideal entspricht. Das ist den anderen Kandidatinnen bekannt, dass ist Heidi bekannt und das ist in der Modeindustrie eben auch eine relativ klare Sache: Mode verkauft man mit Idealisierungen, bei Frauen und bei Männern und der Grund, warum der Blick der Models meist recht kühl und abweisend sein soll ist, dass man damit höheren Status signalisiert und die meisten Designer gerne die Botschaft wollen, dass man in diesen Kleidern an Status gewinnt.

Wie immer sei kurz angemerkt: Niemand würde bei den Male Models auf die Idee kommen, dass sie ruhig etwas dicker sein könnten: Für ein „Dreamday Shooting“ mit männlichen Models war das hier zB einer derjenigen, den sie sich geholt haben:

Max Poschl

Max Poschl

Matt Poschl

Matt Poschl

Sein Körperfettgehalt dürfte eher niedriger als der der meisten Teilnehmerinnen sein.

Set-Insiderin: „Das Verhältnis zwischen dünnen und kurvigen Kandidatinnen stimmt einfach nicht“

Da verwundert es kaum noch, dass Sarah beim Oben-ohne-Shooting wegen ihres Körperbaus in Tränen ausbrach: „Ich finde mich eigentlich schrecklich“, weinte der Wuschelkopf verzweifelt. Angesichts solch krasser Sprüche verständlich. Erst recht, weil die klapperdürre Fraktion extrem in der Überzahl ist!

Wenn man bei GNTM wirklich auch kurvigen Mädchen eine Chance geben will, warum sind es dann nur so wenige. Das Verhältnis zwischen dünnen und kurvigen Kandidatinnen stimmt einfach nicht,
erklärt die Set-Insiderin. „Ich bin mir sicher, dass am Ende ein sehr dünnes Mädchen gewinnen wird.“

Ihr Unwohlsein mit ihrem Körper kommt auch nicht nur von dem Druck der anderen, sondern auch daher, dass sie weiß, dass sie eigentlich den weniger hübschen Körper hat.

In der Tat sollte ein sehr dünnes Mädchen gewinnen. Aber bei jeder Runde, bei der den schlanken Mädels gesagt wird, dass sie mehr an sich arbeiten müssen, um richtig gut auszusehen und die dickeren dies nicht tun müssen, wird man es eben immer ungerechter unter den anderen Kandidaten finden. Als rein politische Maßnahme, nicht als etwas, was den Wettbewerb gerechter macht.

Nun könnte man denken: ist doch nett! Vor allem die häufig unsicher wirkende Sarah hat schließlich etwas Support nötig. Doch: Heidis einseitige Unterstützung beschwört natürlich gleichzeitig den Unmut und Neid der Hungerhaken herauf. Provoziert die 44-Jährige mit dieser Masche ganz bewusst einen Zickenkrieg?

Der plötzliche Kurven-Hype sorgt laut OK!-Insidern nämlich für Verunsicherung bei den Kandidatinnen, denn auf den Dünnen lastet der Figur-Druck weiterhin schwer. Bei vielen dürfte noch Heidis Kritik der letzten Staffeln in den Ohren klingeln: „Deine Hüften sind zu breit“, nörgelte sie. Oder: „Das darf nicht so schwabbelig weich sein, das muss alles tipptopp in shape sein!“ Auch Heidis Gemecker in der ersten Folge, dass ein Busen beim Laufen nicht wackeln dürfte, lässt durchblicken, dass Pölsterchen eben nur bei den Ausnahmefällen en vogue sind.

Da wird dann der doppelte Standard, den so etwas oft mit sich bringt noch einmal ganz deutlich.

Es passt auch gut zu sonstigen Punkten einer typischen Quotendiskussion:

„Sie nehmen euch doch nichts weg, sie wollen nur, was ihnen zusteht“

–> Warum haben sie dann eine Sonderposition im Wettbewerb?

„Es werden nur die mittelmäßigen Anderen ausgesiebt, es wird also besser“

–> Was ändert das daran, dass der Wettbewerb für Mitglieder der anderen Gruppe härter wird und von ihr Leute früher ausscheiden

und so weiter.

 

 

Steven Crowder vs. Maria Del Russo; Männliche Privilegien

Und das Video, aus dem die Debatte entstanden ist:

(Ich mag Steven Crowders Ansatz relativ sachlich zu diskutieren, auch wenn er mir in vielen Punkten zu konservativ ist ist)

Studien aus den Gender Studies (Real Peer Review)

Für mehr Studien dieser Art bitte New Real Peer Review folgen.

(der Nachfolger von Real Peer Review, den Twitter gelöscht hat)