„Männer können es auch einfach besser machen, warum sollten wir Opfer was unternehmen müssen“

Ich hatte verschiedene Diskussionen, in denen ich ein Handeln von Frauen vorgeschlagen hatte und mir daraufhin Victim Blaming vorgeworfen ist.

Es wurde jeweils darauf verwiesen, dass Männer sich ändern müssen, nicht die Frauen sich besonders anstrengen müssen, damit sich ihre Position verbessert oder ein von ihnen aus Sicht von Feministen bestehendes Ziel erreicht wird.

Mir ist nach wie vor schleierhaft, was daran logisch erscheint.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass Leute den Gedanken „Gruppe 1 hat ein bestimmtes Problem also hat Gruppe 1 ein großes Interesse daran es aktiv zu lösen“ merkwürdig finden.

Warum sollte man auf jemanden anders warten, der es für einen löst und warum sollte man nicht selbst etwas tun um es zu beschleunigen? Um so bizarrer, wenn man auch noch wie in den intersektionalen Theorien vertritt, dass die Gruppe, die sich „bessern“ soll angeblich große Vorteile – Privilegien – durch den Zustand hat, aber diese irgendwie aus der Einsicht, dass ihr die nicht zustehen, aufgeben soll.

Was für ein absolut bescheuerter Plan. Wenn die Grundlagen stimmen, dann verlangsamt er definitiv jeden Erfolg. Es ist in gewisser Weise auf einen „Good Will“ der Gruppe ausgerichtet, die angeblich gegen einen arbeitet

Der einzige Vorteil ist, dass man selbst nicht tun muss, aber fordern kann.

Was bewirkt, dass es anderen Leuten logisch erscheint?

„Bist du dir sicher, dass der Mob nicht eines Tages auch deine Entlassung fordert?“

Ein Beitrag ruft dazu auf sich der „Cancel Culture“ in den Weg zu stellen:

A moral panic is sweeping the nation. How we react to the pitchfork hordes will determine the fate of our country for a generation or longer.

We call what the hordes do to our fellow citizens “cancel culture,” but the term is far too cute to capture the cruel, mindless and life-destroying process taking place all around us in the name of “fighting racism.”

The tendency has been with us for some time, but the current, ­extra-crazed moment has accelerated its malignant energies: Locked in for months due to COVID-19, we re-emerged into a society more enraged and at war with itself than ever before.

Then the killing of George Floyd in Minneapolis took the ideological madness to the next level. The great majority of Americans agreed that Floyd’s death was horrific and that the police officers responsible for it must be held to account. But that sane consensus wasn’t enough, as far as the cancel left was concerned: Enemies had to be found and eradicated.

And if there weren’t enough racist enemies, then more of them had to be invented.

Die Cancel Culture und die Identitätspolitik, nach der jeder aus der Gruppe erst einmal irgendwie Schuld ist, ergänzen sich, weil man in der Identitätsideologie eben Virtue Signalling Punkte bekommt, wenn man einen Schuldigen findet und diesen auf den Richterblock führt. Um so mehr er sich wehrt um so besser für die eigene Selbstdarstellung. Deswegen wird jeder erfahrene SJW, der eine Kategorie übersehen hat und etwa Transexuelle vergessen hat sofort seine Schuld eingstehen und um Vergebung und Belehrung bitten, weil er so keine Angriffsfläche bietet.

Prominent conservatives, as I have pointed out in these pages, can rarely be canceled. A Sen. Tom Cotton might express an opinion deemed utterly verboten, but the left can’t drum him out of public life or destroy him.

But all other Americans — including those with small or nonexistent public profiles — are vulnerable. It’s a chilling development: We can’t cancel a Cotton or a Ben Shapiro, so let’s cancel citizens who might dare to share similar opinions.

Das ist der andere Weg immun gegen die Kritik zu sein: Einfach gar keine Schuld akzeptieren und auf der „Gegenseite“ zu sein, so dass man auch keine Ausweichmöglichkeit hat. Denn dann ist die Reaktion eher „Na klar sagt er das, er ist ja Satan selbst“ und damit ist das Aufregerpotential wieder relativ gering. Eher erhält man dann Unterstützung durch die eigenen Anhänger, was jemanden, der einfach so in die Mühlen gerät, wesentlich schwieriger fällt, da sein Umfeld nicht entsprechend „sortiert“ ist.

That’s what was attempted with Oklahoma State football coach Mike Gundy. Gundy wore a T-shirt featuring the logo of a TV station called One America News. OAN has a variety of personalities presenting a variety of opinions, generally right of center.

When the swarm came after Gundy, he folded, saying he was sorry for the “pain and discomfort” he had caused.

No one pointed to any particular opinion promoted by an OAN host that was beyond the bounds of discourse. We can’t shut down OAN, so let’s go after its viewers.

Being an unknown private citizen won’t save you. In one of the strangest pieces in the history of journalism, the Washington Post outed a left-leaning woman, who isn’t a public figure, for attending a Halloween party two years ago in blackface. That she was making fun of Megyn Kelly (who had been accused of making light of minstrelsy) didn’t save this woman from ritual shaming in a major newspaper; her employer summarily fired her.

Ja, in der Tat geraten schnell vollkommen unbeteiligte in einen Shitstorm und das amerikanische Arbeitsrecht dürfte es noch leichter machen als das Deutsche dann einfach jemanden zu feuern um zu verhindern, dass der Shitstorm auch den Arbeitgeber umfasst.

The sheer viciousness of ruining a private citizen apparently escaped the Post’s writers and editors. In fact, there is a good chance they saw themselves rendering a public service.

Ja, immerhin haben diejenigen ja eine Sünde begangen und eine Hexe zu verbrennen ist eben etwas gutes.

You don’t even have to have committed the offense to be fired. LA Galaxy midfielder Aleksandar Katai was released from his contract over his wife’s social media posts. Somehow in America in 2020, if the actions of one spouse reflect poorly on the other, he can lose his job.

In Atlanta, the stepmother of one of the cops involved in the shooting of Rayshard Brooks was fired from her human resources job, by her account simply because of her family link to the officer. Communist regimes the world over similarly punish guilt by family association.

Auch hart, wenn es wirklich kein eigenes Fehlverhalten war, sondern nur ein Verwandter.

To fight this moral panic, ordinary people will have to be brave, and we all need to show solidarity: People will have to stand up for their friends when they’re in danger of being swarmed, companies will have to stand up for their employees and the rest of us will have to speak out for all of them.

It’s a tough ask in a still-shaky economy and with a deadly virus still menacing the elderly and infirm. It’s easier to bend the knee than to withstand the slings and arrows that inevitably attend refusing to do so. But it’s something we must do to return to sanity and be a cohesive country again. Courage is not just helping others — it’s helping yourself, too: Are you sure the mobs won’t come for you?

In der Tat wäre es Begrüßenswert, wenn die „schweigende Mehrheit“ den Wahnsinn, der da oft mit einhergeht, nicht hinnehmen würde, sondern ihn als solchen bezeichnen würde. Aber man gerät dann eben schnell selbst in die Suchscheinwerfer und das kann sehr gefährlich sein. Solange man als einzelner herausgegriffen werden kann lohnt es sich nicht sich dem Mob zu stellen. Erst wenn der Widerstand ein gewisses Volumen annimmt, so dass das Herausgreifen einzelner schwierig wird, kann man den Mob abfangen.

Christian Jakob in der Taz zu dem Konflikt zwischen „klassischen linken Positionen“ und „Intersektionalismus“

Christian Jakob wirft in der Taz einen Blick auf die Debatte zum „Müllartikel“ von Hengameh und führt dabei interessantes zum Intersektionalismus aus.

Er beschreibt, dass einige von dem Text entsetzt waren und einige andere entsetzt waren, dass man den Text kritisiert und das dies eben ein Konflikt zwischen den Intersektionalen und den „klassischeren Linken“ ist. Und damit teilweise auch eine Generationenkonflikt.

Die taz-Online- und Social-Media-Redakteurin Juliane Fiegler war entsetzt: Sie könne „echt nicht glauben, das macht mich fast sprachlos, dass diese Zeilen einfach durchgegangen sind und niemand ganz laut NEIN, STOPP! gerufen hat“, schrieb sie. Auch sie sei für Meinungsvielfalt. Aber hier gehe es um Rassismus-Erfahrungen. „Und sorry: Zum Thema Rassismus finde ich persönlich nur EINE Meinung ok.“

In diesen Sätzen steckt, wo die Differenzen liegen: In der Frage, was es genau bedeutet, wer spricht. Vor allem jüngere KollegInnen halten dies heute für entscheidend. Das zeigte auch der Tweet einer Kollegin vom Samstag: Sie hätte sich „gewünscht, dass all die White Privilege People“ nichts zu der „Müll“-Kolumne gesagt hätten. „Den Diskurs sollten diejenigen führen, die wirklich etwas zu struktureller Diskriminierung zu sagen haben.“

Das ist ja in der Tat der klassische Konflikt: Die einen schauen auf den Inhalt, die anderen nur darauf, wer etwas sagt und wer meint etwas dagegen sagen zu dürfen. Aus der Position der Schreibenden in der Opferhierarchie bezüglich des konkreten Themas  (hier PoCs leiden unter Polizeigewalt) ergibt sich dann die Berechtigung und allenfalls darf jemand aus einer anderen Opferhierarchie angeben, dass dessen Kategorie nicht mitbeachtet ist („Was ist mit Transsexuellen Polizisten?? Werden die nicht schon genug wie Müll behandelt?“) oder jemand aus der gleichen Opferkategorie kann anführen, dass sie noch zu mild ist.

Einige KollegInnen sahen ein „Redeverbot“ für Weiße anrollen. Ein Irrtum. Denn natürlich wird niemandem verboten zu reden. Erwartet wird vielmehr, sich der Auffassung anzuschließen, nichts zum Diskurs beizutragen zu haben, wenn man keine eigenen Erfahrungen hat – und deshalb freiwillig zu schweigen, anders also als Küppersbusch. So soll die gesellschaftliche Auseinandersetzung stärker von Benachteiligten bestimmt werden können und sich die Dinge deshalb zum Besseren verändern mögen.

Eine gar nicht so schlechte Darstellung. Es wird nicht verboten zu reden, es wird nur erwartet, dass man selbst merkt, dass man nicht reden sollte (und ein Verstoß dagegen natürlich dann wieder kritisiert).

Und deswegen „darf“ eine PoC-Autorin wie Hengameh Yaghoobifarah in den Augen intersektional Denkender auch „alles“, wie es hieß. Wer ihr das abspricht – und etwa an der Kolumne herummäkelt –, ist kein guter „ally“, Verbündeter der Diskriminierten, sondern verteidigt seine Privilegien. Und wer ihr das abspricht und selber PoC ist, ist in dieser Lesart ein „token“, also von Weißen manipuliert. Entscheidend ist die Zugehörigkeit zu einem privilegierten oder zu einem unterdrückten Kollektiv. Aus Letzterem soll Definitionsmacht erwachsen – das Recht also, zu bestimmen, was diskriminierend ist. Rassistisch etwa ist demnach, was von einer – im Zweifelsfall einzigen – PoC so empfunden wird. Für intersektional Denkende ist dies zwingend.

Es soll daraus Definitionsmacht erwachsen, aber nur sofern man sich an die zulässigen Definitionen hält – alles andere ist in der Tat dann ein Überlaufen zum Feind, denn es gibt nur eine Wahrheit. Und die steht ganz klar fest. Wer sie nicht teilt, der hat damit nichts verstanden oder will es aus politischen Gründen nicht verstehen.

(…) Ältere LeserInnen und RedakteurInnen der taz tun sich damit teils schwer. Einige sehen ihre blinde Flecken, im Weltbild und im eigenen Handeln. Andere sind verunsichert, fürchten Rassismusvorwürfe und fragen sich, wo und wie sie als Weiße mitreden sollen, wenn von ihnen eigentlich nur erwartet wird, „sich über den eigenen Rassismus zu bilden“. Und wieder andere finden, dass die Fixierung auf „Privilegenreflexion“ und Identität viele wichtige Fragen unter den Tisch fallen lässt. Oder sie stoßen sich daran, dass für die Vorstellung gemischter politischer Organisierung und Solidarität in der intersektionalen Vorstellung von Antirassismus wenig Platz ist.

In der Tat fallen dabei viele Fragen unter den Tisch. Beispielsweise spielt Klasse, früher eines der wichtigsten Kriterien innerhalb der Linken, quasi keine Rolle mehr, weil es auch zu Kategorien übergreifend ist. Und in der Tat führt Intersektionalismus schnell zu einer Trennung, zu einer Verstärkung der Unterschiede, zur Betonung von Sachen wie Geschlecht oder Rasse, statt zu einer Überwindung der Unterschiede.

Umgekehrt werfen jüngere KollegInnen den Älteren vor, Anstoß an der „Müll“-Kampagne zu nehmen, weil sie „ihre“ taz beschädige, nicht aber an rassistischen oder sexistischen Karikaturen, die nur andere verletzen. Für sie ist solch zweierlei Maß Ausdruck weißen Privilegs. Und das wollen sie nicht durchgehen lassen.

Natürlich nicht! Das darf man auch nicht durchgehen lassen. Wäre ja interessant wie da die Konflikte ausgetragen werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da einiges an Verwerfungen gibt.

Was mit der politischen Fixierung auf Privilegien zu gewinnen ist, ist nicht ausgemacht. Diese zielt vor allem auf die Subjekte. Veränderung soll zum einen über moralische Anrufung und die daraus folgende Bereitschaft kommen, unrechtmäßige Vorteile abzutreten. In einer „neoprotestantischen Selbstdisziplinierung“ sollen Weiße ihre Besserstellung aufgeben und „Machtverhältnisse aktiv verlernen“, sagt der Soziologieprofessor und Mitgründer der Gruppe „Kanak Attak“, Vassilis Tsianos, dazu. „Die Organisationsfrage wird nicht gestellt, die Eigentumsverhältnisse werden nicht angetastet.“

Das finde ich ja auch nach wie vor naiv, aber hier gut dargestellt:

Veränderung soll zum einen über moralische Anrufung und die daraus folgende Bereitschaft kommen, unrechtmäßige Vorteile abzutreten

Ein ziemlich bescheuerter Ansatz. Gerade dann wenn die moralische Anrufung sich auf eine Gruppenschuld bezieht und daraus eine persönliche Verantwortung macht.

In einer „neoprotestantischen Selbstdisziplinierung“ sollen Weiße ihre Besserstellung aufgeben und „Machtverhältnisse aktiv verlernen“

Da haben sie sich alle Macht geschnappt und verlernen sie dann wieder, einfach nur weil man es ihnen sagt.

Auch Kritik am Staat ist bestenfalls sekundär. Denn der andere Weg, über den intersektional Denkende Veränderungen herbeiführen wollen, ist von oben: Institutionell verankerte Diversity soll nominell Unterprivilegierten – bei denen es sich allerdings ausnahmslos um AkademikerInnen handelt – Zugänge zur Macht verschaffen. „Reformeliten ohne soziale Bewegungen“, sagt Tsiannos.

Das ist kein dummes Konzept, wenn man derjenige ist, der dafür bezahlt wird die Veränderung für die Gesellschaft zu erreichen. Man braucht sich nicht groß mit einer Graswurzelbewegung beschäftigen, sondern man muss nur an die Fördertopfe ran.

Eines der Felder dieser Auseinandersetzung sind die Medien. Neben der stärkeren Repräsentation von Minderheiten steht dabei dreierlei im Raum, was aus teils guten Gründen gefordert, bislang aber kaum offen verhandelt wird.

Erstens: Meinungen sollen unterschiedlich behandelt werden, je nachdem, wer sie äußert. Wer unterdrückt wird, hat erst mal recht. Dafür stehen Imperative, die etwa bei #MeTwo zu hören waren: Nicht relativieren, nicht infrage stellen, nicht anzweifeln. Am besten gar nichts sagen. Nur zuhören. Wie viele es sich auch bei der „Müll“-Kolumne wünschten. Zum „nicht kritisieren“ ist es da nicht weit. Für Journalismus, der ohne zu kritisieren nutzlos ist, ist das heikel, für den gesellschaftlichen Dialog auch.

Mit der Einschränkung, dass er unterdrückt wird bzw zu einer unterdrückten Kategorie gehört (es kann ihm dabei wunderbar gehen) und auch das richtige sagen muss

Zweitens: Expertise, die auf eigener Erfahrung gründet, hat Vorrang. Heute ist ausgemacht, dass eine Talkrunde über Rassismus ohne PoCs inakzeptabel ist. Das Schlagwort lautet: Erkenntnisbarrieren. Aber was heißt das für andere Felder?

Erfahrungen allerdings, die als akzeptiertes Mitglied einer unterdrückten Kategorie gewonnen worden sind.
In der Tat kann in der Sicht ein männlicher Forscher, der zB jahrelang mit vielen Veröffentlichungen zu den Ursachen des Gender Pay Gaps geforscht hat und diese eben nicht auf Sexismus zurückführt, nicht gegen eine Frau ankommen, die anführt, dass sie nur wegen Sexismus nicht mehr verdient.

Drittens: Diskriminierten soll Sicherheit vor Verletzungen garantiert werden. Für den Journalismus heißt dies, sprachliche Gewalt zu unterbinden. Das bekannteste Beispiel ist die Ächtung des verletzenden N-Worts. Die Implikationen gehen allerdings darüber hinaus: Wenn der Gewaltbegriff tendenziell der sozialen Aushandlung entzogen und der individuellen Definitionsmacht übertragen wird, ist er zwangsläufig entgrenzt. Auch ein Satz wie der eingangs geschilderte von Küppersbusch kann dann als rassistisch ausgelegt werden – und müsste folglich gestrichen werden. Extrem heikel.

Auch das ein interessanter Punkt. Ein Marginalisierter hat einen Anspruch darauf, dass er vor allen Anfeindungen geschützt wird und sicher ist. Ein Privilegierter hingegen sollte mal die Erfahrung machen wie es ist schlecht behandelt zu werden. Wird ihm nur gut tun. Der Satz hier dazu: „Wenn der Gewaltbegriff tendenziell der sozialen Aushandlung entzogen und der individuellen Definitionsmacht übertragen wird, ist er zwangsläufig entgrenzt“. Finde ich gut. Es wird eben Gewalt neu definiert in „berechtigtes sich wehren und nach oben treten“ und „Unberechtigte Angriffe und nach unten treten“. Berechtigtes nach oben treten kann es dann auch sein, wenn man in einer Zeitschrift mit hoher Auflage alles schreiben kann, was man will.

 

Nina Power zur digitalen Streitkultur und

Arne hatte auch schon über ein sehr interessantes Interview mit Frau Nina Power berichtet, welches ich auch sehr interessant finde:

Power: Weil ich glaube, dass es ein Fehler ist, Menschen auf der Grundlage dessen, was sie zu wissen glauben, zu verurteilen. Es ist viel nützlicher, mit Menschen über ihre Beweggründe und seine eigenen zu sprechen. Wir kommen dadurch verschiedenen Positionen viel näher, die wir verstehen können. Und ich denke, es ist möglich, die Meinung eines Menschen zu verändern. Es ist nicht sinnvoll, Menschen zu ächten und zu sagen, diese Person hat Ansichten, die so unerträglich sind, dass ich nicht mit ihr sprechen kann. So etwas treibt die Menschen noch weiter auseinander. Sie fühlen sich dadurch noch mehr entfremdet und isoliert von dem, was wir sozialen Austausch nennen.

Einen Dialog zu eröffnen ist auch aus meiner Sicht häufig sehr konstruktiv. Und das auch mit sehr extremen Personen.
Ein Beispiel, welches mir da einfällt, ist zB Daryl Davis, ein Schwarzer, der sich mit KKK-Mitgliedern angefreundet hat und nach seinen Angaben 200 davon überzeugt hat, dass sie ihre Roben an den Nagel hängen.

Das wäre aus meiner Sicht ein ganz extremes Beispiel, aber es zeigt, dass es sinnvoll sein kann miteinander zu reden, Argumente auszutauschen und den anderen merken zu lassen, dass da auf der anderen Seite ein Mensch ist.
Das war und ist ja durchaus einer der Vorteile dieses Blogs, dass hier teilweise Leute mit sehr unterschiedlichen Ansichten zusammen kommen, die dennoch diskutieren. Sicherlich sind inzwischen nicht mehr so viele Feministinnen hier, die die Diskussion suchen, wie zu den besten Zeiten, aber es treffen dennoch immer noch ganz unterschiedliche Positionen aufeinander.

Smarzoch: Es gibt auch diese seltsame Tendenz online, jeden innerhalb kürzester Zeit einen Nazi oder Faschisten zu nennen, der konservative oder rechtsgerichtete politische Ansichten vertritt. Und ich spreche jetzt nicht einmal von rechtsradikalen Positionen. Was ist problematisch an diesem – wie Sie es sagen – gedankenlosen Gebrauch von Worten?

Power: Wenn Sie jemanden fragt, was die schlimmste Bezeichnung für jemanden anderen ist, dann wird wahrscheinlich dieses Wort sein: Nazi. In den meisten Fällen wird es also eher losgelöst vom historischen Nazitum verwendet. Wenn sich die Leute gegenseitig Faschisten nennen, dann beziehen sie sich nicht wirklich auf die Doktrin Mussolinis oder auf die korporatistische Politik Nazi-Deutschlands. Verstehen Sie, was ich meine? Es gibt eigentlich überhaupt keinen historischen Bezug. Sie sagen einfach: ‚Ich mag dich nicht.‘ Das ist extrem gefährlich, weil es das Spezifische an autoritären und mörderischen Regimen untergräbt. Es ist eine zu beiläufige Verwendung dieses Begriffs. Vielleicht befinden wir uns jetzt tatsächlich in der Postmoderne, weil es eine Art Zusammenbruch von Bedeutungen gibt – Begriffe werden sehr frei verwendet. Aber es kommt wirklich auf die Definition bestimmter Wörter an. Das Internet ermöglicht es, Wörter von ihrer eigentlichen Bedeutung loszulösen. Online sehen sich die Menschen nicht. Sie haben nicht wirklich Zugriff auf eine materielle Realität und können daher alles über sich behaupten. Das hat eine gnostische, religiöse Dimension. Menschen trennen sich völlig von ihrem Körper, auch in Bezug auf Fragen der Identität. Wir leben wirklich in einem Regime von Identitäten, in dem das, was die Menschen sagen, wichtiger ist als das, wie sie sich verhalten.

In der Tat kann man im Internet alles sein und es kann leicht dazu kommen, den anderen nicht mehr als Mensch zu sehen, sondern nur als Buchstaben, als Position, weil eben die Emotionen in Text weniger übertragen werden als in einem direkten Gespräch. Das kann auch vorteile bringen, eben weil es Emotionen herausnehmen kann und man sich auf Inhalte konzentrieren kann. Aber es erleichtert eben auch jemanden nur als Vertreter eine Position, als Stellvertreter einer Gruppe zu sehen.

Smarzoch: Damit geht auch die Tendenz einher, online Grenzen zu überschreiten, indem man unverschämte und provozierende Dinge sagt. Ich muss da zum Beispiel an die Hashtag-Kampagne „Men Are Trash“ denken, Männer sind Müll. Wie nützlich ist so etwas für die Etablierung eines Dialogs zwischen Männern, die gern dazulernen möchten und Frauen, die daran interessiert sind, dass Männer sich verändern?

Finde ich sehr interessant, dass das hier endlich mal kritisch aufgegriffen und nachgefragt wird.

Power: Auf der einen Seite würde ich sagen, wenn man Redefreiheit oder freie Meinungsäußerung ernst nimmt, wird sie auch Dinge beinhalten, die unangenehm, beleidigend oder beunruhigend sind. Es gibt keine Gruppe, die man nicht kritisieren oder über die man nicht lachen darf. Wenn wir anfangen zu sagen, dass man über bestimmte Gruppen nicht lachen darf, befinden wir uns auf gefährlichem Gebiet, weil wir Hierarchien und Privilegien aufbauen. „Über diese Gruppe darf gelacht werden, aber nicht über die andere…“

Das ist auch eines der Probleme in den intersektionalen Theorien: Sie sind zu fanatisch, nehmen die Hierarchien zu wichtig, sehen jeden Witz als Mikroaggression, die die große Unterdrückung stabilisiert.

Auf der anderen Seite sind aber weiße Männer zu einer massiven Zielscheibe geworden. Das zeigt der Hashtag, den Sie erwähnt haben. Es gab auch noch einen anderen, der viel ernster war, nämlich „Kill All Men“, „töte alle Männer“. Das ist in gewisser Weise natürlich ein Witz, weil er nicht der tatsächlichen Gewalt in der realen Welt entspricht. Frauen neigen nicht sehr oft dazu, Männer zu töten – es ist vielmehr umgekehrt. Es ist schon seltsam: Man muss die Möglichkeit verteidigen, diese aggressiven und unangenehmen Statements äußern zu dürfen. Und doch braucht man Zeit, um eine vernünftige Diskussion über gute und schlechte Maskulinität zu führen. „Das Medium ist die Botschaft“, sagte Marshall McLuhan. Ein Medium wie Twitter ist aber sehr schnelllebig. Es ermöglicht nicht wirklich diese Art von tiefgehender Untersuchung eines komplizierten Themas zum Beispiel darüber, wie sich Männer verhalten sollten. Was bedeutet es, ein „guter Mann“ zu sein? Es gibt viele gute Männer. Wir haben also eine Art Problem mit der Zerstreuung. Diese großen Themen werden mit einer gewissen Schnelligkeit behandelt, dabei gehen sie viel tiefer.

Die Verkürzung von Diskussionen auf Schlagworte, die irgendwie ein Scherz und nicht ernst gemeint sind, gleichzeitig aber sehr aggressiv angeführt werden und damit wieder Ernsthaftigkeit und Abwertung transportieren, die eigentlich eine Diskussion unmöglich machen ist in der Tat ein Problem.

Wichtig wäre es aus meiner Sicht in der Tat das ganze zu Individualisieren und von der Gruppenschuld zu lösen. Statt „was müssen Männer machen, damit die Männlichkeit aller Männer nicht mehr toxisch ist“, was letztendlich eine nicht lösbare Aufgabe in der Form, wie es angefragt und vertreten  wird, ist müsste man dazu kommen, was der Einzelne machen kann, damit sein Verhalten an sich „Gut“ ist. Also eine Loslösung von der „Erbschuld“ des Mannseins. Erst dann kann ein fairer Dialog stattfinden.

 

Callout Culture, der Penis und das Patriarchat

Margarete Stokowski wird Transfeindlichkeit vorgeworfen, weil sie folgendes twitterte:

Den ganzen Tweet habe ich leider nicht, weil er dann von Stokowski gelöscht worden ist.

Der Vorwurf ist klar:

Für Stokowski ist ein Penis anscheinend etwas männliches und kann daher mit dem Patriarchat in Verbindung gebracht werden: Quasi ein Sinnbild der Frau, die mit dem Patriarchat kuschelt.

Aber natürlich hat ein Penis nicht, aber auch gar nichts mit Männlichkeit zu tun, denn Transfrauen haben ja auch einen Penis, der demnach weiblich ist. Will Stokowski etwa Frauen vorwerfen das Patriarchat zu sein?

Dazu auch von einem der Aufregertweets:

warum penis=patriarchat keine gleichung ist,

: das eine ist ein körperteil, das andere ein machtverhältnis _ solche aussagen sind scheiße für leute, die so ähnliche körperteile haben, und krass von patriarchat betroffen sind 1/4

der ärger mag für euch cissen übertrieben klingen . für mich sind das die sachen die mein leben krass einschränken die zu verletzungen und gewalt führen an die ich ständig denken muss . also denkt vllt auch mal bischen mit . danke 2/4

transmysogynie ist die abwertung von trans weiblichkeiten : und seit wann ist die abwertung von weiblichkeit feministisch? 3/4

transmysogynie ist die abwertung von trans weiblichkeiten : und seit wann ist die abwertung von weiblichkeit feministisch? 3/4

Oder hier:

Das ist also das Patriarchat: Es gibt nicht genug Vulvakissen und Vulvalutscher.

Dann aber doch etwas Einsicht:

Interessanterweise hat sie diese Form der Entschuldigung vorher selbst angeprangert:

Aber vermutlich gilt das in dem Spiegelartikel nur für weiße, alte Männer.

Neusprech-Beispiele

Meines Wissens nach eine tatsächlich existierende ernstgemeinte Stiftung und von dieser eine ernst gemeinte Broschüre

Carolin Emcke: „Politisch korrekt“ als Morsezeichen der Denkfaulen

Carolin Emcke findet den Ausdruck „politisch korrekt“ nicht korrekt genug und kritisiert ihn daher:

Anfangs mag es mitunter Ausdruck eines nachvollziehbaren Unmuts darüber gewesen sein, dass jede noch so unbedachte Äußerung mit einer Hermeneutik des Verdachts belegt werde, dass jeder Irrtum, jedes Unwissen, jede Ungeschicklichkeit sofort als Beleg tiefster Verfehlungen und also als „politisch unkorrekt“, gegeißelt werde. Aber davon ist nichts mehr übrig. Kaum jemand weiß mehr, wann der Begriff entstanden ist, welche Bedeutungen ihm einmal innewohnten. „Politisch korrekt“ ist eine bloße Chiffre geworden, seiner eigenen wandelvollen Geschichte beraubt. Es ist gegenwärtig das wirkmächtigste Instrument der Diffamierung eines Gegenübers. Das Urteil, etwas oder jemand sei „politisch korrekt“, ist die Kurzformel, die signalisieren soll, mit den kritischen Einwänden einer anderen Person oder Position brauche man sich nicht auseinanderzusetzen, deren Zweifel, Hinweise, Gründe können missachtet werden, weil sie, nun, „politisch korrekt“ seien. „Politisch korrekt“ ist das Morsezeichen der Denkfaulen, mit dem sich reflexhaft alles abwehren lässt, was eingeübte Überzeugungen oder Habitus infrage stellen könnte.

Das ist schon faszinierend:

Nimmt sie die „andere Seite“ gar nicht wahr?

Die, die Leute sogleich als Nazis beschimpft, sich als Mob auf jemanden stürzt, der meint, dass der Penis ein männliches Sexualorgan ist? Der nicht Leute mit beliebigen Pronomen anreden will oder meint, dass man Meinungen damit abtun kann, weil der andere das falsche Geschlecht (Mann) oder die falsche Hautfarbe (weiß) hat?

Nimmt sie gar nicht wahr, dass sie damit quasi das selbe macht, was sie anderen vorhält?

Wie kann man einen Absatz schreiben, in dem man Leuten vorhält, die bestimmte Wörter benutzen, dass sie zu Argumenten unfähig und unwillig sind und diese Worte dann gleichzeitig als solche ansehen, die nur von Denkfaulen kommen können, also deren weitere Ausführungen direkt abwerten ohne das sie eine inhaltliche Kontrolle übernimmt?

Natürlich kann „politisch korrekt“ sofort ein Argument folgen etwa:

„Es mag nicht politisch korrekt sein biologische Gründe für  Verhaltensunterschiede von Männern und Frauen zu sehen, aber diverse wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Position nicht haltbar ist“

Nichts einfacher als das. Leider folgt dann häufig der Hinweis, dass man als alter weißer Mann wegen seiner privilegierten Stellung die Klappe halten solle und man nur das Patriarchat stützen wolle.

Es ist ein geschickt arrangiertes Ensemble aus Worten und Motiven, die gemeinsam all jene diskreditieren wollen, die sich auf Menschen- und Bürgerrechte beziehen. Sie werden bespöttelt als „Moralisten“ – als müsse sich rechtfertigen, wer das Grundgesetz für ein schützenswertes Gut hält.

Hier spielt sie Burg und Festung (Motte-Bailey). Denn Menschen- und Bürgerrechte wäre auch nur ein Begriff, der der schnellen Entwertung von Kritik dient, aber keineswegs alles umfasst, was ansonsten als „politisch korrekt“ angesehen wird. Sie tut so als könne es kein „zuviel“ an „Moral“ geben.

Die Hexenverbrennungen zeigen als Extrembeispiel, dass das natürlich der Fall sein kann, wenn man davon ausgeht, dass zumindest einige Leute dort tatsächlich meinten, damit einem höheren Gut zu dienen. Und da wollte man eben auch nur Gottes Gesetze schützen.

Gerade das Grundgesetz hat allerdings auch nicht verdient, dass intersektionale Feministen sich darauf berufen, denn es ist gerade zum Schutz des Einzelnen, als Individualgrundrecht, aus dem Gesichtpunkt heraus geschaffen worden, dass man ein Individuum ist und nicht nur Teil einer Gruppe. Es schützt, wenn auch nicht unbeschränkt, die allgemeine Handlungsfreiheit und erlaubt einem damit auch „unkorrekt“ zu handeln, wenn man das für richtig hält.

Diejenigen, die unter Religionsfreiheit nicht nur Respekt vor katholischer und protestantischer, sondern auch vor jüdischer oder muslimischer Frömmigkeit verstehen, die Armut nicht nur für ein Problem der Umverteilung, sondern auch der Anerkennung halten, diejenigen, die Stigmatisierung von bestimmten Körpern oder bestimmten Familien kritisieren, werden als „Gutmenschen“ verhöhnt – als sei Zynismus neuerdings ein Ausweis der Kultiviertheit.

Auch das ist keine wirklich korrekte Zusammefassung der Positionen – denn auch hier wird ja wiederum von der anderen Seite verhöhnt. Eben weil sie meinen, dass sie die Guten sind, weil sie sich eine Theorie gebastelt haben, in der sie andere beleidigen können, weil diese die Bösen sind.

Dabei purzeln die Vorwürfe munter durcheinander: Mal wird bemängelt, die „politisch Korrekten“ seien „elitär“ und „weltfremd“, dann wiederum gelten sie als zu sehr in der Welt verhaftet und unfähig, in ästhetischen Kategorien zu denken, mal wird unterstellt, die „politisch Korrekten“ verstünden die Nöte der Menschen nicht, dann wiederum, wenn sie Nöte adressieren, wird das als „Identitätspolitik“ folklorisiert und als zimperlich infantilisiert.

Weil es ja auch nur ein Verhalten, einen Sachverhalt, gibt, bei dem etwas als politisch korrekt bezeichnet wird. Wobei der Vorwurf, dass sie zu sehr in ästhetischen Kategorien denken, mich etwas überrascht. Hat den schon mal jemand angetroffen?

Die widersprüchlichen Zuschreibungen, die mit dem Label „politisch korrekt“ verbunden sind, entblößen die klammheimliche Ideologie der Hierarchisierung von Menschen.

Die „widersprüchliche Zuschreibung“ die ich einfach mal so in den Raum stelle aber keineswegs näher begründe, mit Beispielen belege oder bezüglich einer Position beispielhaft nachweise.

Und eine „klammheimliche Ideologie der Hierarchisierung von Menschen“, dass ist fast amüsant, weil es sehr stark spiegelt, was von vielen, die einer „politischen Korrektheit“ anhängen, tatsächlich gemacht wird.
Sie hierarchisieren in Gut und schlecht, in Opfer und Täter, das alles nach pauschalen Gruppen nach Hautfarbe und Geschlecht. Sie verwenden Personengruppen als Strukturen, ganz ungeachtet deren Heterogenität.

Es sollen nur manche als „echte“ Deutsche zählen, nur manche Frauen als „richtige“ Frauen gelten, es sollen nur manche Personen ihre Ängste artikulieren, nur manche Gruppen ihre Rechte selbstbewusst wahrnehmen dürfen. Die anderen werden als „wütend“, „humorlos“ oder „kosmopolitisch“ diskreditiert. Der Vorwurf der „politischen Korrektheit“ ist nur noch ein menschenverachtender Code, der jene „ab ins Körbchen“ kommandieren will, die es wagen, die Würde tatsächlich aller Menschen für unantastbar und die Grundrechte wirklich aller für unveräußerlich zu halten.

Was für ein billiger Text. Ein ehrlicher Text käme aus meiner Sicht nicht daran vorbei zunächst erst einmal darzustellen, was man als Übertrieben, als zu korrekt empfindet und dann zu schauen, inwieweit das tatsächlich ein Über-das-Ziel-hinausschießen sein kann. Und das kann ja ganz einfach in beide Richtungen der Fall sein:

Die „politisch korrekten“ können übertreiben, wenn sie in der Aussage, dass ein Penis ein männliches Sexualorgan ist, einen unglaublichen Frevel sehen, der das Patriarchat etc stützt.

Diejenigen, die „politische Korrektheit“ vorhalten können übertreiben, wenn sie meinen, dass jeder, der in Transsexuellen nicht schlicht Geisteskranke sieht, politisch korrekt ist.

Um mal Extrempositionen zu benennen. Statt dessen kommt sie mit der Würde des Menschen.

Und das bei Leuten, die Männer, Weißen und Heterosexuellen absprechen, sich überhaupt zu Themen äußern zu können, weil sie Unterdrücker sind.

Es geht dann im gleichen Stile weiter: Die einen wollen doch nur die Menschenrechte, die anderen sind Schurken, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Durch die Verwendung einer Phrase.
Wenig durchdacht, schlecht argumentiert. Kaum Gehalt. Aber wenigsten politisch korrekt.