Die WM in Russland, russische Frauen und die Fans

Ein Artikel berichtet darüber, dass es in Russland wohl Unmut darüber gibt, dass sich russische Frauen mit WM-Fans vergnügen. Aus einem Interview:

ZEIT ONLINE: Ein Kommentar einer Boulevardzeitung hieß „Zeit der Luder“. Man wirft den Frauen vor, Schande über sich und Russland zu bringen. Woher kommt der Hass?

Narinskaja: Das hat, glaube ich, zwei Gründe. Zum einen gab es nach dem Zusammenbruch der UdSSR eine Ideologielücke. Nach Jahren der relativen Freiheit unter Lenin wurden die Regeln nach dem zweiten Weltkrieg im „Moralkodex der Erbauer des Kommunismus“ neu geschrieben. Die sexuelle Freiheit verschwand damit wie vieles andere auch. In den ersten Jahren unter Putin gelang es der orthodoxen Kirche dann irgendwie, bei diesem Thema in das Ideologie-Vakuum zu schlüpfen und die Meinungshoheit zu übernehmen. Der zweite Grund ist die Propaganda über den Westen. Die Frauen küssen jetzt Männer, die gegen uns sind. Was nicht sein darf, kann nicht sein.

ich hatte schon mal an anderer Stelle geschrieben:

Sozialismus ist eine Ideologie, die die Gemeinschaft an erste Stelle stellt und das Individuum dahinter zurücktreten lässt. Jede Ideologie, die darauf abstellt, hat ein Trittbrettfahrerproblem und muss ein entsprechendes Denken, dass jeder seinen Teil beitragen muss, besonders predigen und doch vorhandene Trittbrettfahrer bestrafen.

Deswegen braucht ein Kommunismus üblicherweise eine starke Identitätspolitik, ein wir gegen die und eine Form des Nationalismus – Es wird zwar die Internationale gesungen und die Einheitlichkeit aller kommunistischen Länder beschworen, aber alle anderen sind eben die Bösen und die Gemeinschaft, die Treue zur Gemeinschaft und der Staat sehr wichtig. Es würde mich also nicht verwundern, wenn viele dort gerne das Vakuum mit was auch immer gefühlt haben und gewissen Nationalismus vertreten.

ZEIT ONLINE: Schon vor der WM warnte die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Familien, Frauen und Kinder, keine intimen Verhältnisse mit Fremden zu haben und stattdessen eigene Kinder zu gebären. Ist die Frau in Russland schon immer eine politische Figur?

Narinskaja: Oh ja. In der Sowjetunion waren Frauen in höchsten politischen Ämtern. Sie durften auch wählen, sich ohne Angabe von Gründen scheiden lassen, kostenlos abtreiben, über ihr eigenes Geld verfügen. Sie waren auch gesellschaftlich gleichgestellt. Viele Frauen waren in Leitungsberufen, so wie Irina Antonowa, die langjährige Chefin des Puschkin-Museums. Aber wenn sie nach Hause kamen, gab es immer noch das alte Rollenbild: Die Frau hatte zu kochen und sich um die Kinder zu kümmern. Das war ihre Pflicht, es erschien angemessen. Damit war sie eine gute Bürgerin. Während im Westen die Frauen ab den Siebzigern für ihre Rechte kämpften, blieb unser Familienbild dort hängen.

Das ist eben der Vorteil einer freieren Wirtschaft: Man ist weitaus eher selbst für sein Leben verantwortlich und es kann einem weitaus weniger eine bestimmte Lebensform aufgezwängt werden als bei einem Staat, der alles kontrolliert.

Andererseits scheint das ja andersherum auch in die gleiche Richtung zu gehen: Die russische Frau will auch einen „echten Mann„.

ZEIT ONLINE: Ist das bis heute so geblieben? Gab es eine #MeToo-Debatte?

Narinskaja: Es gab sie, dem Politiker Leonid Sluzki wurde Belästigung vorgeworfen. Aber ihm ist selbst der Frauenclub der Duma beigesprungen. Bei Harvey Weinstein waren sich selbst meine liberalen Freunde einig, dass es als Ja zu werten ist, wenn die Frau mit aufs Hotelzimmer geht. Ist die Tür geschlossen, ist es akzeptiert. Sich erst dreimal absichern zu müssen, das zerstört die Romantik. Dass Frauen das gleiche Recht wie der Mann haben sollten, ihr Nein auch durchzusetzen, das kommt einem Russen fremd vor. #MeToo war deshalb eher ein weiterer Beleg dafür, dass der Westen durchdreht.

Zu dem Fall Sluzki:

Die BBC hatte den Wortlaut eines Gesprächs Sluzkis mit der Journalistin Farida Rustamowa veröffentlicht. „Nein, du läufst vor mir weg, willst dich nicht küssen lassen, ich bin böse auf dich“, sagte der Abgeordnete demnach. Nachdem die Reporterin entgegnete, sie habe einen Freund, den sie heiraten möchte, sagte Sluzki weiter: „Hervorragend, du wirst seine Frau und meine Geliebte sein.“

Als erstes hatte TV Rain die Vorwürfe gegen Sluzki veröffentlicht. Der oppositionelle Internetsender hatte drei anonyme Parlamentsjournalistinnen zitiert. Alle hatten erklärt, Sluzki habe sie berührt und Interviews mit ihm als Gegenleistung für gemeinsame Treffen angeboten.

Der Ethikausschuss des Parlaments kam trotz aller Vorwürfe zum Schluss, dass es bei dem Abgeordneten „keine Verhaltensverstöße“ gegeben habe. Die für Sluzki entlastende Entscheidung hat zu der Protestaktion der Medien geführt.

Da sind natürlich auch wenig Einzelheiten vorhanden, insbesondere dazu, was es für Beweismittel gegeben hat. Ansonsten scheinen die Russen eine eher direkte Einstellung zu der Sache zu haben. Der Gedanke, dass man damit rechnen muss, dass er was versucht, wenn man ihm auf sein Hotelzimmer folgt, ist ja aber auch nicht ganz falsch.

ZEIT ONLINE: Gibt es denn keinen russischen Feminismus, der helfen könnte?

Narinskaja: Wird man in Russland Feministin genannt, wird man gleichzeitig für verrückt erklärt. Uns fehlt leider ein populärer, liberaler Feminismus. Wir haben einige interessante feministische Philosophinnen, Dichterinnen und Künstlerinnen. Die sind aber zu radikal und zu intellektuell, um von vielen russischen Frauen verstanden zu werden.

Ein liberaler Feminismus fehlt überall auf der Welt. Anscheinend sind die Russen in der Hinsicht für wesentlich weniger Bullshit zu haben. Wer zu sehr verklausuliert, der ist nicht erfolgreich.

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Niggemeier, Martenstein und „alte weiße heterosexuelle Männer“

Stefan Niggemeier hat Harald Martenstein interviewt und es ging auch um die immer wieder erfolgten Vorhaltungen, dass er eben ein alter heterosexueller weißer Mann sei und damit alles erklärt sei. Die Ausführungen dazu finde ich interessant:

Und ich bin, Moment, jetzt muss ich meinen Zettel rausholen, „mitleiderregend“, „dummstolz“ und natürlich, dies als die Krönung, ein „weißer, heterosexueller, alter Mann“. Da habe ich mich gefragt: Woher will denn der Niggemeier wissen, ob ich heterosexuell bin? Ich kenne diesen Kollegen kaum.

Soll ich mal versuchen zu erklären, was hinter diesem Vorwurf steckt? Das ist ja scheinbar völlig sinnlos oder, wenn man so will, sogar rassistisch.

Rassistisch und sexistisch zugleich. Die Königsdisziplin. Was ist eigentlich so schlimm daran, heterosexuell zu sein?

Nichts.

Es gibt total nette Heterosexuelle da draußen.

Das ist auch nicht die Ebene, auf die dieser Begriff zielt. Er beschreibt Menschen, die außerordentlich privilegiert sind, sich dessen aber nicht bewusst sind.

Heterosexualität ist eine Angewohnheit, kein Privileg.

Aber Sie sind doch privilegiert.

In dieser Gesellschaft, heute?

Ja, aber natürlich!

Ich habe mir das ja nicht ausgesucht.

Der Vorwurf ist nicht, dass Sie sich das ausgesucht oder auf eine ungerechte Art erstritten haben, sondern, dass Sie das nicht erkennen.

Welche Privilegien habe ich genau? Schreiben dürfte ich auch, wenn ich schwarz wäre. Es wäre leichter, einen Job als Kolumnist zu ergattern als junger Mensch. Junge Kolumnisten, die gut sind, werden immer gesucht.

Hinter dem Wort „alt“ steckt der Vorwurf, unbeweglich zu sein; mit Veränderungen nicht mehr umgehen zu können.

Man nennt das “Zuschreibung“, oder? Aber ältere Menschen sind ja tatsächlich oft ein bisschen unwillig, was Veränderung angeht. Das hängt natürlich damit zusammen, dass sie alt sind. Genauso gut können sie einem jungen Menschen vorwerfen, dass er wegen seines Geburtsdatums ein bisschen radikaler ist, was junge Menschen ja häufig sind.

Worauf ich hinauswill: Es wäre völlig absurd, Ihnen vorzuwerfen, alt, weiß, heterosexuell zu sein. Der Vorwurf ist: Sie sind privilegiert, haben aber das Gefühl, benachteiligt zu sein. Sie lehnen Veränderungen ab. Und was das „heterosexuell“ angeht … Homosexuelle sind sicher nicht die besseren Menschen. Sie haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie kennen das Gefühl, nicht normal zu sein. Das ist eine besondere Erfahrung, wenn man aufwächst und merkt: Ich bin anders als die anderen, sehe aber zum Beispiel keine schwulen Rollenvorbilder.

Das Gefühl, benachteiligt zu sein, habe ich nun auch wieder nicht. Veränderungen lehne ich nicht pauschal ab, da haben Sie nicht recherchiert. Außerdem: Heute finden Sie schwule Rollenvorbilder. Die Zeiten haben sich gottlob geändert. Und die Erfahrung, anders zu sein, machen Sie auch, wenn Sie als kleiner, dicker Junge mit Brille aufwachsen. Ich frage mich übrigens, wie lange man den Heteros noch ihr Hetentum vorwerfen kann. Würden Sie sagen: In hundert Jahren gibt es diesen Vorwurf immer noch?

Erstens ist das nicht der Vorwurf, und zweitens kommt es darauf an, in was für einer Gesellschaft wir dann leben.

Man muss doch auch irgendwann gut sein lassen und sagen: Du bist hetero, aber trotzdem okay, ich lass dir das durchgehen und letzten Endes weiß ich es ja auch gar nicht so genau, ob du wirklich heterosexuell bist.

Sie ziehen den Vorwurf wieder auf eine wörtliche Ebene. So ist er ja nicht gemeint. Es geht um das Gefühl, „normal“ zu sein, und dadurch blind zu sein für die Erfahrungen von Menschen, die anders sind. Die Begriffe zielen auf eine Geisteshaltung, eine gewisse Blindheit.

Man sollte einen Menschen nicht auf Heterosexualität und Altsein reduzieren, und das ist auch nicht meine Geisteshaltung. Ich mache keine Ideologie daraus. Es ist halt ein Schicksal. Man kann nichts dagegen tun.

Aber man kann versuchen, beweglich zu sein, empathisch …

Das versuche ich die ganze Zeit. Wo bin ich unbeweglich? Physisch vielleicht ein bisschen.

Also Niggemeiers Argument wäre:

Das ist auch nicht die Ebene, auf die dieser Begriff zielt. Er beschreibt Menschen, die außerordentlich privilegiert sind, sich dessen aber nicht bewusst sind.

Der Vorwurf ist: Sie sind privilegiert, haben aber das Gefühl, benachteiligt zu sein. Sie lehnen Veränderungen ab. Und was das „heterosexuell“ angeht … Homosexuelle sind sicher nicht die besseren Menschen. Sie haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie kennen das Gefühl, nicht normal zu sein.

Sie ziehen den Vorwurf wieder auf eine wörtliche Ebene. So ist er ja nicht gemeint. Es geht um das Gefühl, „normal“ zu sein, und dadurch blind zu sein für die Erfahrungen von Menschen, die anders sind. Die Begriffe zielen auf eine Geisteshaltung, eine gewisse Blindheit.

Die Argumentation hat aus meiner Sicht viele Schwächen. Denn zum einen behauptet sie Privilegien einer Gruppe, die so erst einmal belegt werden müssten, auch in ihren Auswirkungen, was aber viel wichtiger ist: Die Art, wie es gebraucht wird ist häufig abwertend und es wird dazu gebracht, das was die Person sagt allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe abzulehnen.

Auch das Leute nicht das Gefühl kennen, dass sie „nicht normal“ sind ist bei so heterogenen Gruppen eine mutige Aussage. Auch weiße heterosexuelle Männer können das Gefühl haben, etwa weil sie Nerds sind, weil sie sozial nicht gewandt sind, weil sie es nicht schaffen dazu zu gehören. Weil alle eine Freundin haben, nur sie nicht.

Es sind ja nicht umsonst Männer, die die höchste Selbstmordrate haben.

Dagegen wird man sicher anführen, dass all diese Probleme bei den Minderheiten ja noch oben drauf kommen zusätzlich zu den Problemen, die sich aus ihrem Minderheitenstatus ergeben.

Aber zumindest bei Männern und Frauen bin ich mir recht sicher, dass viele Frauen genau wissen, wie es ist, normal zu sein und sich viele Frauen nicht als „das andere“ in ihrem Bereich ansehen.

Was einen natürlich auch an dem Privilegienbegriff stört ist, dass nie wirklich konkretisiert wird, was man dann machen soll. „Seine Privilegien erkennen“ ist unglaublich vage und bewahrt einen auch nicht davor, dass einem allein deswegen eine Meinung abgesprochen wird.

Des weiteren gibt es auch ein „Gruppenwissen“ nur sehr eingeschränkt. Wenn zwei Personen der gleichen Gruppe beträgt werden kann Mann eben vollkommen verschiedene Meinungen hören. Ein Dritter kann auch Probleme besser verstehen als jemand aus der Gruppe, etwa weil er insgesamt zb gesellschaftlich Problems besser versteht oder schlicht weil jemand aus der Gruppe eine Ego schonende Erklärung mit einem Sündenbock lieber glaubt als eine Auflistung von Punkten, die seine eigene Gruppe mühsam abarbeiten muss, um die Lage zu ändern.

Toleranz vs. (bremsende) Regeln vorgeben

In die Debatte um die Anschaffung von „Burkinis“ für den Schwimmunterricht an Schulen mischt sich ein Verein ein, der bereits seit längeren Schwimmunterricht gibt:

Ich weiß, wovon ich rede. Seit zweieinhalb Jahren arbeite ich im Rahmen des Vereins LieberLesen e. V. mit muslimischen Mädchen, die seit 2015 in einer Flüchtlingsunterkunft in einer hochgradig repressiven Parallelgesellschaft leben. Vor zwei Jahren hatten wir die Mittel eingeworben, um einer Gruppe von Mädchen Schwimmunterricht erteilen zu können. Unsere Position war eindeutig: Schwimmunterricht nur im normalen einteiligen Badeanzug. Den würde der Verein den Mädchen spendieren. Vor Beginn des Schwimmunterrichts wurden die Eltern zusammengerufen, das Foto einer 13-jährigen Altersgenossin im schwarzen Badeanzug hing im Großformat an der Wand; eine Kollegin aus Syrien half beim Übersetzen und Argumentieren: darüber, wie wichtig Schwimmen gerade für Mädchen ist; darüber, dass die Art der Badebekleidung weder von Mohammed noch im Koran vorgeschrieben ist; darüber, dass Verhüllungsvorschriften für Frauen nicht religiös fundiert sind und auch nicht vom Islam eingeführt wurden, sondern 2000 Jahre vor dem Erscheinen von Mohammed zur Zementierung einer patriarchalen Männerherrschaft im Orient erfunden wurden, um Frauen unsichtbar, unbeweglich und schwach zu machen.

Wir haben den Eltern klargemacht, dass ihre Töchter nur dann am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen, wenn sie, die Eltern, unterschreiben, dass sie mit dem Tragen eines normalen einteiligen Badeanzugs einverstanden sind. Alle Eltern haben unterschrieben; alle Mädchen haben Schwimmunterricht erhalten, alle Mädchen haben sich nach anfänglichen Schwierigkeiten daran gewöhnt, dass in der Schwimmhalle auch Jungen zugegen sind, alle Mädchen haben das Seepferdchen und das Bronzeabzeichen gemacht, alle Mädchen sind wilde Wasserratten geworden und scheren sich nicht darum, was sie anhaben und wer in der weiteren Umgebung des Schwimmbades anwesend ist. Warum können unsere verantwortlichen Instanzen – Politik, Verwaltungen, Schulen – nicht den Mumm aufbringen, bei uns herrschende Regeln und Selbstverständlichkeiten von den Menschen zu verlangen, die bei uns Schutz suchen, und die wir ernähren.

Das ist ja ein Phänomen, welches man häufiger antrifft. Wer Leuten nicht die Möglichkeit gibt, dass sie es auf ihre Weise machen können, sondern die Art und Weise vorgibt, der gibt erst gar nicht die Möglichkeit zu einer Diskussion und damit auch nicht die Gelegenheit zum Virtue Signalling.

Es ist insbesondere ein guter Weg ein Race to the Bottom zu verhindern, bei der die extremsten die Bedingungen vorgeben und andere meinen, ihnen folgen zu müssen, weil alles andere sie schlecht aussehen lassen würde.

Wenn man eben beim Schwimmunterricht keinen Burkini tragen darf und auch noch angeführt wird, dass man die Gegenargumente dazu hat, dass dieser Erforderlich ist, dann mögen ein paar Extreme ihre Kinder vielleicht nicht anmelden, die weniger extremen fühlen sich aber gleichzeitig nicht schlechter, weil ihnen der Weg dahin ja abgeschnitten ist.

Jemanden die Entscheidung abzunehmen kann als Befreiung empfunden werden, weil man dann die eigene Botschaft weniger kontrollieren muss.

Ein klassisches Beispiel sind Kinder, denen man die Wahl überlässt, ob sie zum Umgang zum Vater gehen, und die das Gefühl haben, dass sie der (traurigen) Mutter signalisieren müssen, dass sie sie lieber haben als den Vater und da gar nicht hin wollen. Dem Kind zu sagen, dass die Eltern/das Gericht es für es entschieden haben und das so gemacht werden muss kann dann eine Befreiung sein.

Ein anderes Beispiel wäre ein Flirt, bei dem der Mann aktiv wird und die Frau das Gefühl hat, dass es „einfach so passiert ist“

Im modernen Feminismus fehlt dieses Regulativ in gewisser Weise. Keiner darf dort sagen, dass gewisse Anfeindungen oder Anprangerungen zu weit gehen. Es gibt niemanden, der sagt, dass es genug ist und das der normale Schwimmanzug reicht und der Burkini zuviel ist . Deswegen entwickelt sich dort immer ein Race to the Bottom, in der jeder noch eine nur von ihm gefundene Diskriminierung nachlegen will.

Weibliches Signalling mit Sexappeal oder mit Tugend

Crumar schrieb in einem Kommentar:

Auch die Verschleierung der jungen, konservativen islamischen Frauen ist zweitens nichts anderes als virtue signalling.
Sie bekunden selbstverständlich ihren sexual market value mit diesem Signal, auch wenn das ein anderes als das gewohnte Signal ist.
Ob eine Frau mit „hoppla-meine-Möpse-fallen-raus“ Männer zum lechzen bringen willst oder mit „seht-her-ich-bin-eine-Jungfrau“ ist für die Funktion, nämlich die Absicht „lechzen“ zu produzieren Wurst.

Wenn ihr bitte akzeptiert, dass es linke und rechte PC gibt, dann haben wir es in Zukunft einfacher mit der Detailanalyse.

Ich schrieb dazu:

Vollkommen richtig, es ist virtue signalling in beiden Fällen.
Das eine ist sexueller, das andere anständiger, weil beide Gesellschaften andere Schwerpunkte setzen.
Gerade wenn es eine starke Unterteilung in „Frauen zum Spass haben, aber niemals heiraten“ und „Frauen zum Heiraten“ gibt, dann macht es Sinn sich, wenn man in die zweite Kategorie fallen will, deutlich dieser Gruppe zuzuordnen.
In unserer Gruppe wäre „ich suche eine Frau zum Spass haben und wenn dann alles gut klappt wird darauf eine dauerhafte Partnerschaft“ eher vorherrschend, so dass das Virtue signalling darauf ausgerichtet wird.

Crumar führte dazu noch aus:

Wir haben ebenfalls ein transaktionales Modell, aber werfen weitaus mehr wechselseitig abzuverlangende Eigenschaften und Einstellungen in die Waagschale als das bei den traditionellen Partnerschaften der Fall ist.
Gelungener partnerschaftlicher Sex gehört u.E. zu den Kriterien für das Gelingen einer dauerhaften Partnerschaft.

Uns kommt daher das Geschäft „exklusiver Zugang zur weiblichen Sexualität ohne Vorerfahrung im Eintausch gegen den männlichen Vollversorger“ bescheuert vor.
Aus der weiblich-feministischen Perspektive wird ständig die repressive islamisch-konservative Sexualmoral betont, insofern sie sich sich gegen Frauen richtet, denen abverlangt wird, ohne sexuelle Vorerfahrungen in die Ehe zu gehen (dass das real ist, wage ich zu bezweifeln).

Aus der männlichen Perspektive jedoch sind die Fragen relevant, warum er sich auf diesen Handel einlassen sollte, wenn a. die Kosten für Sex fallen, weil er – mehr oder weniger – frei verfügbar und es b. nicht absehbar ist, ob überhaupt eine gelungene Sexualität in der Ehe existieren wird.
Alle Charakteristika eines „bad deal“.

Wenn man einen rein ökonomischen Blick auf diesen deal richtet, kommt man schnell darauf, dass ein Geschlecht ein solides Interesse daran hat, gegen die verdorbenen Werte westlicher Gesellschaften zu sein.
Denn unter diesen Umständen ist „seht-her-ich-bin-eine-Jungfrau“ wertlos.
Das „seht-her-ich-bin-eine-Jungfrau“ als virtue signal und also Distinktionsmerkmal gegenüber anderen Frauen, als eigenständiger Wert auf dem Sexual- und Heiratsmarkt funktioniert nur, wenn man eine Kultur produziert und reproduziert, in der dieses einen Wert besitzt.

Ergänzen möchte ich noch, dass die Frage des „Kein Sex vor der Ehe“ natürlich wegen der „Vatersicherheit“, also der Frage, inwiefern man tatsächlich der Vater späterer Kinder ist, interessant war.

Das Problem entschärfte sich natürlich mit der Entwicklung der modernen Verhütung, was Männern und Frauen mehr sexuelle Möglichkeiten gab. Es ist insofern eine zu erwartende Folge einer solchen Entwicklung, dass man, wenn man folgenlosen Sex haben kann, weitaus früher mehr ausprobieren kann, ohne sich zu binden und gleichzeitig die Zeit einer festen Bindung im Sinne einer Heirat nach hinten verlagert werden kann (was gleichzeitig den Vorteil mit sich bringt, dass man bis zur Heirat üblicherweise die Möglichkeit hat festzustellen, ob sie schwanger war von einem anderen Mann, mit dem sie vor der Beziehung Sex hatte, weil man ja Sex mit Verhütung mit ihr hat. Insofern hat man dann theoretisch sogar eine genauere Information als derjenige, der nach der Heirat mit ihr schläft, vorher aber weitaus weniger Möglichkeiten des Kennenlernens hatte)

In konservativeren Gesellschaften dauert insofern die Umstellung noch an. Diverse „Umgehungspraktiken“ wie etwa Oral- und Analsex werden ebenso im Gebrauch sein wie ein Vortäuschen von Tugendhaftigkeit nach außen zur Wahrung des Gesichts.

Mit gefällt (natürlich) das Modell wesentlich besser. Ich würde gar nicht verstehen, warum man da mit den modernen Möglichkeiten warten sollte und ich finde auch nichts untugendhaftes daran, seine Sexualität im normalen Umfang auszuleben und in der Hinsicht Erfahrungen zu sammeln.

Aber das ist sicherlich eine Kulturfrage. Wo mich ein Kopftuch abschreckt mag es für andere als Signal funktionieren. Meine Vermutung ist, dass es heute dann auch bei vielen weniger für tatsächliche Enthaltsamkeit steht, eher für eine verborgenere und eine Beziehung voraussetzend Sexualität, die eine längere Anlaufzeit benötigt. Bei anderen mag es auch nur als rein kulturelles Zeichen der Zugehörigkeit funktionieren.

 

Zum Stand in den Gender Studies

Arne hat mal wieder einen interessanten Beitrag entdeckt:

Während eines Fortbildungsseminars erschien mein Programmdirektor vor unserer Klasse und verkündete stolz, dass er das gesamte Gebiet der Philosophie aufgegeben hatte, das einmal seine Berufung gewesen war. Es waren alles „rassistische alte weiße Männer“, verkündete er. Die Klasse lachte. Es war ein Lacher der Anerkennung; sie hatten diesen Slogan schon einmal gehört. In meiner Abteilung war es normal und erwartet, alle weißen männlichen Denker als unverbesserliche Rassisten und Frauenhasser zu verspotten und nicht ernst zu nehmen. Es spielte keine Rolle, wann sie gelebt hatten oder wie erleuchtet sie im Vergleich mit ihren Zeitgenossen waren. Ihre Meinungen, ihre Ideen, ihre gesamten Beiträge zum Weltwissen – alles null und nichtig. Aristoteles? Weg mit ihm. Kant? Weg mit ihm. Hume? Weg mit ihm. Es war wie eine Bücherverbrennung

Es ist so schade, dass alle dieser Ideologie verfangen sind, die nicht mehr auf Inhalte abstellen, sondern nur noch auf die richtige Gruppenzugehörigkeit der Person. Gerade wenn diese nach Geschlecht und Hautfarbe etc bestimmt wird. Man gibt einfach wertvolle Meinungen auf für nichts.

 

Mein Programmdirektor bediente hier nur sein Publikum, wurde mir klar, und die Studenten liebten es. Es bestätigte ihren Glauben. Platon und Hegel hätten genauso gut Weinstein und Spacey sein können. Weg mit ihnen.

Auch das ist schade. Er erkennt gar nicht, dass er ausi selbst auch beschädigt. Und das dabei nichts produktives herauskommen kann.

Männer sind nicht die einzigen, wohlgemerkt, die ihre Namen und Ideen in dieser Hinsicht auf dem Hackblock gefunden haben. Das passiert auch Frauen – vor allem, wenn sie weiß sind und die „falschen“ Meinungen vertreten. Den Namen der renommierten Autorin und Feministin Margaret Atwood in einem Kurs der Concordia Media Studies zu erwähnen, ist eine Einladung zur Empörung. Atwood hatte sich im Jahr 2015 die falsche Seite ausgesucht, als sie auf einem ordentlichen Verfahren für ihren Kollegen Steven Galloway bestand, nachdem er an der University of British Columbia wegen sexueller Übergriffe angeklagt worden war (fälschlicherweise, wie sich herausstellte).

Sie hatte auch auch allgemein zu MeToo kritisch geäußert und meine ich durchaus erkannt, dass fürdie Fanatismus näher an ihrem Buch ist als ein angebliches Patriarchat.

Atwood ist eine schlechte Feministin, wurde mir in einer Sitzung streng mitgeteilt. Sie ist schlecht für Frauen. Die Diskussion war vorbei. Die Autorin von „The Handmaid’s Tale“ – weg mit ihr.

Wer nicht für uns ist, ist eben gegen uns. Und wer gegen uns ist hat Unrecht

(…) Uns wurde einmal ein Artikel des Penn-State-Professors Eric Hayot ausgeteilt, mit dem Titel „Academic Writing, I Love You. Really, I Do.“. Es enthielt einige kurze Ausschnitte von Schreibtipps berühmter Persönlichkeiten, wie diesem von Kurt Vonnegut:

„Verwenden Sie keine Semikolons. Sie sind transvestitische Hermaphroditen, die absolut nichts darstellen. Sie zeigen nur, dass du auf dem College warst.“

Eine Studentin meldete sich sofort. Sie beschimpfte den Professor vor der Klasse. Vonneguts Witz sei so beleidigend, dass sie nicht verstehen könne, wie ein solcher Artikel ausgeteilt worden sei. Er war inakzeptabel, der ganze Artikel. Der Professor, das war klar, war auf diesen Angriff nicht vorbereitet. Das hätte er aber sein sollen. Kennen Sie Ihre Kohorte.

Da war er wirklich dumm. Oder hat es übersehen. Das so etwas dort nicht zu entschuldigen ist, schon gar nicht von einem weißen CIS-Mann ist ja ganz klar.

Erstaunlicherweise war dies derselbe Programmdirektor, der nur wenige Monate zuvor die gesamte Philosophie wegen ihrer Weiße und Männlichkeit abgelehnt hatte, und hier fiel er dem Klima der Ablehnung zum Opfer, das er mitgestaltet hatte. Von seiner eigenen Schlinge erhängt.

Zu seiner Verteidigung hat er versucht, diese Frage zur Diskussion zu stellen, aber die Schüler ließen ihm das nicht durchgehen. „Wir können darüber reden, oder?“ fragte er nervös, etwas zittrig, als ob er kurz davor wäre, erschossen zu werden. Er schwitzte. Die Studentin hatte ihn in der Mangel.

„Das hätten Sie uns nicht austeilen sollen“, sagte die Studentin dem Programmdirektor. Der Rest der Klasse saß in dummer Stille. Ich war platt. Und ich sah es sofort in den Augen des Professors – er würde diesen Artikel nie wieder austeilen. Vonnegut, einer der größten modernen Kritiker unserer Unmenschlichkeit – weg mit ihm. Wie mit der Würde und Autorität des Programmdirektors. So läuft es inzwischen.

Ich muss zugeben, dass ich die Begeisterung für Vonnegut aka Schriftsteller auch nicht so ganz nachvollziehen kann, aber ich habe auch nur Schlachthof Nummer 5 von ihm gelesen. Vielleicht kann ja einer hier was zu ihn sagen.

Unabhängig davon sollte man eben über alles diskutieren können und Schriftsteller eben auch historisch sehen können.

 

(…) Als es für mich an der Zeit war, ein Thema für meine eigene Diplomarbeit bei Concordia vorzuschlagen, fühlte ich mich wie Alice, die endlich im Garten der Herzkönigin ankam. Meine Forschung, die von einer kanadischen Bundesbehörde namens Social Sciences and Humanities Research Council finanziert wurde, konzentrierte sich auf eine in Montreal ansässige satirische Website namens The True North Times, die neun Kandidaten, die für die Bundestagswahl 2015 in Kanada kandidieren, demütigen wollte. Die Seite hatte die Social Media-Geschichten der Kandidaten unter die Lupe genommen und problematische Kommentare, Witze und Meinungen veröffentlicht (oft aus dem Zusammenhang gerissen). Die zentrale Frage meiner Forschung war, ob dies das politische Äquivalent einer Hexenjagd darstellte oder nicht.

Nach meiner Präsentation vor einem Gremium aus Gleichaltrigen und Professoren wurde das Wort zur Diskussion gestellt. Eine Kommilitonin fragte mich: „Wie rechtfertigst du den Begriff „Hexenjagd“?“ Ich war überrascht. Rechtfertigen? Liebe Güte! Was meinte sie mit „rechtfertigen“? Das war ein ganz gewöhnlicher Begriff, der in einer bekannten Zeit der Geschichte verwurzelt war und oft in der politischen Theorie und in Nachrichtensendungen genau so verwendet wurde, wie ich ihn benutzte. Aber weil es geschlechtsspezifische Sprache war, wurde er als unangebracht erachtet.

Ja, wenn schon ein so simpler Begriff, eine so simple Metapher zu Problemen führt, dann kann da nicht mehr viel rauskommen.

Ich bin ja gespannt, wie sich das entwickelt. Schauen die mit 40 auf ihre Studienzeit zurück und lachen selbst darüber? Dann wäre noch Hoffnung.

Mein akademischer Betreuer sah mich an, als ob die Antwort auf diese Frage wichtig wäre. Das sind die richtigen Worte, dachte ich. Keine anderen Worte vermittelten genau die Bedeutung, die ich beabsichtigte. Meine Wahl dieses Begriffs war nicht kosmetisch oder willkürlich; politische Hexenjagden waren mein zentraler theoretischer Rahmen, der die Gesamtheit meines Forschungsplans untermauerte. Muss ich meine Hexenjagd reinigen?

Meine Worte wurden mir genommen. Mein Betreuer schlug mir vor, eine Alternative zu verwenden. Kein Zweifel, er versuchte zu helfen. Aber es spielte keine Rolle. In diesem Moment fühlte sich der Rest meiner Forschung nicht so wichtig an. Es wurde gesagt: Hexenjagd, meine wesentliche Theorie, war ein beleidigender Begriff, der nicht ausgesprochen werden sollte. Ich musste aufgehalten werden. Sie kamen nicht darüber hinweg.

Auch das ist das Problem solcher Denkverbote: sie lassen keinen Raum, weil schon die Duldung bei anderen einen selbst belastet. So werden alle in Verhaltensnormen gedrängt, ein enges Korsett des richtigen Verhaltens, von einer Ideologie, die auszog um gegen zu strikte Regeln vorzugehen

Was ich hier anbiete, sind kleine Einblicke in meine Existenz an der Universität Concordia. Mein erstes Jahr an der Graduiertenschule war nicht von einem einzelnen dramatischen Ereignis geprägt. Es war eine Sequenz, ein Muster, was mir schließlich klar wurde, eine Epidemie. In fast jeder Klasse habe ich mich mit den moralischen Torwächtern des akademischen Betriebs auseinandergesetzt. Indem sie handelten oder nicht handelten, indem sie eine Arena aufrechterhielten, in der junge, unwissende Studenten dazu ermutigt wurden, sich über alle Standards von Fairness, Offenheit und intellektueller Untersuchung hinwegzusetzen, hatten die Professoren der Institution erlaubt, sich in ein Irrenhaus zu verwandeln. Ausgewählte Identitäten, Autoren, Stimmen, Worte und Gedanken waren am Tisch erlaubt, der Rest wurde ohne Frage verworfen oder ausgeschlossen, als wäre alles schon entschieden. Jedes Streben nach Wahrheit oder Dialektik der Ideen wurde schon vor dem Beginn abgeschnitten, als die Teilnehmer ihre Energie aufbrachten, um die Sprache zu kontrollieren und ihre moralische Tugend durchzusetzen. Es spielte keine Rolle, ob die Schüler, die sich beschwerten, in der Minderheit waren – alles, was es brauchte, war eine einzelne Beschwerde. Statt einer Erweiterung meines Horizonts an der Universität erlebte ich dort eine seltsame Ausdünnung, eine Verengung der bekannten Welt und der gesamten Realität zu einem einzigen, engen, eigenwilligen und fest auferlegten Satz von Wahrnehmungen und Gedanken, einer Orthodoxie, einem Glauben.

Ja, Glauben ist wohl die beste Bezeichnung. Es ist ein Dogma, eine Religion, etwas heiliges.

Die Hochschule, so scheint es mir jetzt, ist in gewisser Weise zu ihrer alten Rolle als religiösem Institut zurückgekehrt, wie in den Tagen vor Newton, einem Ort des erzwungenen Konsenses und der theologischen Reinheit. Percy Shelley wurde wegen Atheismus aus Oxford ausgewiesen, weil er es gewagt hatte, die Orthodoxie der Universität in Frage zu stellen. Nichts weist darauf hin, dass es ihm heute besser ergehen würde.

 

Man muss hoffen, das es besser wird. Irgendwann wird auffallen, dass der Kaiser nackt ist

Homosexueller Junge wird in der Klasse von den anderen Jungs gemobbt

Eine befreundete Leherin erzählt mir folgendes:

Ich habe dir doch neulich den Jungen gezeigt, aus meiner Klasse, der 5ten. Als wir Abends weg waren. Ich meinte, dass er eine Freundin aus der Klasse hat, dass ich aber immer davon ausgegangen ist, dass er schwul ist, weil er sich geradezu klischeehaft so verhalten hat.

Jetzt hat er sich geoutet. Er hat wohl mit dem Mädchen Schluss gemacht und jetzt einen Freund, den er über alles liebt und das hat er auch so in den sozialen Medien gepostet.

Ich habe das über die Mädchen erfahren, die haben mir erzählt, dass die Jungs ihn jetzt alle mobben und nicht mehr mit ihm spielen wollen. Die Mädchen finden ihn alle nach wie vor klasse, sogar die, mit der er Schluss gemacht hat. Aber sie finden das eben voll blöd für ihn.

Klar habe ich dann mit den Jungs gesprochen und ihnen gesagt, dass das so nicht geht und das es allein seine Sache ist, was er mag und das sie das akzeptieren sollten. Und ich habe ihnen noch etwas mit allem möglichen gedroht. Aber ich kann sie ja auch nicht zwingen mit ihm zu spielen.

Was sollte die Lehrerin nach eurer Auffassung machen?

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