Crazy Stupid Love und männliches Auftreten

Neulich kam „Crazy Stupid Love“ im Fernsehen und ich schaute mal kurz rein:

Die Handlung des Filmes aus der Wikipedia:

Der etwas gesetzte und langweilige Familienvater Cal Weaver wird bei einem romantischen Essen in einem Restaurant von seiner Frau Emily mit der Nachricht überrascht, dass sie einen Geliebten habe und ihn verlassen werde. Er verbringt die folgenden Abende in einer Bar, wo er sich betrinkt und seinen Trennungsschmerz zu erkennen gibt. Der jüngere Aufreißer Jacob nimmt sich seiner an, gibt ihm Flirttipps, kleidet ihn komplett neu ein und besucht mit ihm ein Fitnessstudio. Cal trägt nun andere Kleidung und wird sichtlich schlanker, was ihn schließlich attraktiver erscheinen lässt.

Er entwickelt sich zunehmend zu einem Womanizer, was auch seiner Familie und seinen Bekannten nicht verborgen bleibt.

Es ist ein Film, der Anleihen bei Pickup macht und dabei im ganzen sogar positiv bleibt. Natürlich: Ryan Gosling sieht eh sehr gut aus, es wäre wohl nicht die Vorstellung, die die meisten Frauen von einem „Pickuper“ haben und sie sind eh schon hin und weg, dennoch hat Ryan in der Rolle ein sehr gutes Auftreten:

Interessant die Szene bei 0:25:

Jacob lässt sie mit Cal alleine und verabschiedet sich mit „if he gets handy let me know“

Cal versichert sofort, dass er das niemals machen würde, selbst wenn sein leben davon abhängen würde.

Und wirkt damit erstaunlich creepy, obwohl er ja feministisch korrekt angibt, dass er sie nicht anfassen wird.

Doch all die Affären, die Cal unter anderem auch mit Kate hat, die sich im weiteren Verlauf der Handlung als Lehrerin seines Sohnes herausstellt, lassen ihn seine Liebe zu Emily nicht vergessen.

Robbie, der älteste Sohn der Weavers, ist unsterblich in das vier Jahre ältere Kindermädchen Jessica verliebt. Obwohl sie diese Liebe nicht erwidert, belästigt er sie die ganze Zeit mit Briefen, Nachrichten und Liebesgeständnissen. Jessica wiederum ist heimlich in Robbies Vater Cal verliebt und macht Nacktfotos für ihn, die sie ihm jedoch nicht übergibt.

Cal sucht sich eine eigene Wohnung, seine nun getrennt von ihm lebende Frau Emily bandelt vorsichtig mit ihrem Arbeitskollegen David Lindhagen an, mit dem sie bereits einen One-Night-Stand hatte, der zur Trennung der Ehe führte. Unterdessen lernt Jacob die junge Hannah kennen, die – enttäuscht von der Langeweile ihres Freundes – diesen verlässt. Jacob verliebt sich in sie, und Hannah bringt ihn von seinem Schürzenjäger-Dasein ab.

Auch hier sind viele Szenen sehr interessant. Der Freund verdirbt es sich mit ihr, weil er in einer Szene auf einer Party eine große Ankündigung macht und sie erkennbar und zu recht denkt, er würde ihr einen Heiratsantrag machen. Er erklärt aber nur, dass er ihr eine Arbeitsstelle in der Rechtsanwaltskanzlei anbietet. Sie erklärt, dass sie dachte er macht einen Heiratsantrag, auch wenn sie selbst davon ausging, dass es zu früh wäre und er meint, dass er doch nun wirklich Zeit brauchen würde um zu sehen, ob sie die richtige ist. Es ist eine dieser klassischen Szenen, in der Hollywood eine Trennung herbeiführt, bei der sie nicht Schuld ist, sondern der alte Freund ein Idiot ist (auch wenn er durchaus recht haben mag, aber er bringt es eben vollkommen falsch rüber, was ausreicht. Sie ist daher so sauer, dass sie direkt nach dem Kerl sucht, der sie neulich in der Bar angemacht hat um mit ihm zu schlafen. Sie fällt in dem vollen Wissen, dass er ein Aufreißer ist, in der ersten Szene über ihn her und küsst ihn und sagt er solle sie eben aufreizen, wie die anderen Frauen. Er nimmt sie also mit zu sich und es kommt zu der folgenden Szene:

Ich finde sie sehr lehrreich, weil sie sehr ruhig ist. Obwohl sie erklärt hat, dass er gefälligst mit ihr schlafen soll ist sie erkennbar noch nervös und unsicher. In der klassischen Vorstellung, die sonst von einem Pickupers in Filmen gemacht wird würde er jetzt irgendwie zudringlich werden. Aber dies ist ein Film für Frauen, in dem diese Ryan attraktiv finden sollen, er spielt hier die klassische Rolle des Aufreizers, der sich von der richtigen Frau zähmen lassen wird und für sie von allen anderen Frauen ablässt, also darf er nicht verbrannt werden.

Das gelingt, indem er einige wichtige Punkte rüberbringt:

  • Outcome indifference: Er ist vollkommen entspannt, er hat keine Eile, er sitzt da ganz ruhig, mit überschlagenen Beinen, und strahlt Selbstsicherheit aus- macht ihr erst einen Drink, bedrängt sie nicht und lässt ihr Zeit. Es wirkt so als würde es ihm eben nicht wichtig sein, ob er mit ihr schläft, weil er eben genug Sex mit anderen Frauen hat.
  • Er ist Herr der Situation und führt sie durch den Abend: Typischerweise werden Routinen als etwas dargestellt, was die Frau täuscht, was sie irgendwie dazu bringt mit ihm zu schlafen, auf eine dreckige Art und Weise. Hier fragt sie immer wieder nach, was er sonst so macht, und er stellt es ihr in aller Ruhe dar, wobei einiges unausgesprochen bleibt. Natürlich lebt er in einem tollen Haus, alles sieht hochwertig aus, was zu ihm passt, er hat einen perfekten Körperbau, schon übertrieben gut, wie sie selbst betont und er ist der perfekte Gastgeber: Ein Drink, die richtige Musik. Das Thema auf Dirty Dancing lenken, sagen, dass man die Hebefigur kann und sie es ausprobieren kann, ihr etwas besonderes geben, was Vertrauen aufbaut und gleichzeitig recht natürlich überleitet zu Körperkontakt und bei dem er gleichzeitig seine Stärke darstellen kann. Das es alles „Tricks“ sind wird hier nicht als Manko dargestellt, sondern zeigt um so mehr, dass er Ahnung hat und die ruhige Art lässt es unbedrohlich wirken. Gerade weil sie danach fragt und verführt werden will ist der „Täuschende Charakter“ aufgehoben (wobei viele Frauen bei Ryan Gosling eh nicht daran denken würden, dass man sie täuschen müsste).

Natürlich folgt etwas Drama.

Als sie ihn mit nach Hause nimmt, um ihn ihren Eltern vorzustellen, erkennt Jacob, dass Hannah die Tochter Cals ist. Dieser ist von der neuen Beziehung seiner Tochter alles andere als begeistert, hat er Jacob doch als Aufreißer kennengelernt. Cal ist der Meinung, dass Jacob einerseits zu gefährlich, andererseits nicht gut genug für seine geliebte Tochter ist.

Er will gerne Gut mit Frauen sein, aber er will nicht, dass jemand, der das Gleiche bei Frauen will, bei seiner Tochter landet.

Ein klassischer Konflikt, der hier in dem Film angelegt ist. Der Beta wird etwas mehr Alpha, aber nicht Alpha genug, er kehrt als bessere Version seiner selbst zu seiner Frau zurück. Sein Lehrer stellt gleichzeitig die dunkle Seite dieses Alphaseins dar, was er eben nicht für seine Tochter möchte. Damit es aber insgesamt gut aussieht hat dieser dann bereits der dunklen Seite abgeschworen und meint es wirklich ernst – mit einem Mädel, welches von seinem Verhalten gerade in der obigen „Verführungsszene“ schon fast etwas nervig ist, weil sie es so kompliziert macht, so zurückhaltend ist, was man aber gerade braucht, um Jacob als guten Typen darzustellen, der sie nicht ausnutzt.

Bei diesem unglücklichen Zusammentreffen von Emily und Cal sowie Hannah und Jacob tauchen auch noch das Kindermädchen Jessica und deren Vater Bernie auf. Letzterer hat den Umschlag mit den Nacktfotos entdeckt, auf den Jessica den Namen Cal geschrieben hatte. Er geht irrtümlicherweise davon aus, dass Cal mit ihr ein sexuelles Verhältnis habe, und stellt ihn aufgebracht zur Rede. Zusätzlich erscheint David Lindhagen bei den Weavers im Garten, er möchte Emily ihren – in seinem Auto vergessenen – Pullover vorbeibringen. Es kommt zu einer handfesten Prügelei zwischen Bernie, Cal, Jacob und Lindhagen, bei der schließlich die Polizei schlichten muss.

Wenig später nehmen die Weavers, Jacob und Jessica an der Schulabschlussfeier Robbies teil. Dieser ist ausgewählt worden, die Festrede zu halten. Doch weicht er vom Manuskript ab und macht Jessica vom Rednerpult aus eine Liebeserklärung. Daraufhin tritt auch sein Vater Cal ans Mikrofon, er spricht darüber, dass Liebe mehr sei als ein romantisches Gefühl, Liebende müssten im täglichen Leben viele Bewährungsproben bestehen und an sich arbeiten. Seine Frau Emily, von der er noch offiziell getrennt ist, schaut ihn bewegt an.

Cal und Emily gehen anschließend lächelnd aufeinander zu; ob sie wieder zusammenfinden, bleibt allerdings offen. Doch kann Cal mittlerweile die Beziehung zwischen seiner Tochter Hannah und Jacob akzeptieren. Zum Schluss übergibt Jessica Robbie mit einer freundschaftlichen Geste noch den Umschlag mit ihren Nacktfotos und fügt augenzwinkernd hinzu, dass die Bilder ihn „durch die Highschool bringen sollen“.

Also ein Happy End für alle. Der Beta ist etwas mehr Alpha geworden, der Alpha etwas mehr Beziehungsmensch, selbst der Sohn bekommt noch etwas ab und die Tochter hat eh einen heißen Typen gefunden.

Es ist ein erstaunlich positiver Film über „Pickup“ im weiteren Sinne und über „Männlichkeit beim Flirten“. Auch eben, weil der Hauptdarsteller hübsch genug ist, um die Tricks nicht in den Vordergrund zu stellen. Der lehrnende Vater ist gleichzeitig der, der die Verhaltensänderungen und die daraus gewonnene Attraktivität rüberbringen muss und er ist auch der, bei dem man den Unterschied am Anfang sieht, er ist auch der Comic relief am Anfang und er ist auch der, der vom Skript abweicht und deswegen menschlicher bleibt, wahrscheinlich, weil es eben ein Film für Frauen ist und so romantischer bleibt.

 

 

 

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„Begeistert euch für Weicheier“ (weil das feministisch richtig ist)

Stevie Schmiedel appelliert an die Frauen, Weicheier gut zu finden, weil sie selbst merkt, dass diese nicht gut ankommen:

Dieser Text ist ein Plädoyer zur Aufwertung des Begriffs „Weichei“. Ein Traum von einer Welt von T-Shirts, auf denen „Weichei und stolz drauf“ steht, eine Ode an Männer, die mit toxischen Männlichkeitskonzepten hadern, an ihnen scheitern, aufstehen und überzeugt „Vergiss es, ich lass das einfach so“ ausrufen.

Er ist aber genau so ein Appell an Frauen, sich diese Weicheier mal genauer anzuschauen. Oder besser: Nicht so sehr den Aggregatszustand der Eier, sondern ihre eigenen Erwartungen an „sie“. Woher genau kommt ihre libidinöse Prägung, ihre Abneigung gegen jede Konsistenz, die nicht der gängigen James Bond-Härte entspricht?

Eine Traumwelt, in der sich Männer sich so verhalten, dass sie nicht als attraktiv wahrgenommen werden und Frauen beständig versuchen müssen, dass zu ignorieren, weil es ideologisch richtig wäre, andere Männer attraktiv zu finden.

Die Alternative, nämlich sich einmal damit zu beschäftigen, warum Männlichkeit eben gerade nicht als attraktiv wahrgenommen wird und warum Männlichkeit damit keineswegs nur toxisch ist, stellt man lieber nicht an.

Immerhin wird erkannt, dass die Erwartungen der Frauen und deren Auswahlverhalten dazu beiträgt:

Neulich saß ich mit einer guten Freundin beim Wein, die rumjammerte, dass sie – als Feministin – eben keinen Mann haben kann. DIE wollten ja alle, dass sie – käme ein Kind – zuhause bleibe während er Karriere mache. DIE könnten alle nicht kochen und DIE würden auch noch erwarten, dass sie die Hemden bügele, wenn sie von der Arbeit käme. Sie verkehrt eher unter Wirtschaftsleuten. Was ja nicht heißt, dass man in seiner Freizeit, auf Parship oder in nächtlichen Clubwelten nicht andere Szenen frequentieren kann. Lila Pudel sind sicher auch in der Wirtschaft anzutreffen, unter Sozialwissenschaftlern, Künstlern oder Pädagogen trifft man sie trotzdem eher. Hat man aber bestimmte Vorstellungen, was DIE verdienen sollen, damit man sich gemeinsam den Tauchurlaub auf Bali leisten kann, legt das einen Filter fest.

Das eine Rollenumkehr selten gewünschst ist, dass die meisten Frauen allenfalls einen Mann wollen, der sie unterstützt, aber eben keinen Hausmann, wird, geht da auch etwas unter.

Aber nicht nur bei Unternehmer*innen und Wirtschaftsfrauen* finden wir hehre Ansprüche an die Kerle. Auch geerdete Vorstellungen, wie er beim gemeinsamen Zelturlaub das Wolfsrudel verjagt oder sie unter den Sternen auf seinen Armen trägt macht es Männern nicht gerade einfach, sich in einer Welt voll Ansprüchen zu orientieren. Wie neulich ein guter Freund zu mir sagte: „Es fällt mir so schwer, zu sagen, dass ich etwas nicht kann oder nicht weiter weiß. Ich habe das Gefühl, Mann zu sein heißt: Immer die Übersicht haben, immer voraus zu gehen, immer alles unter Kontrolle haben. Paddeligkeit ist so unsexy!“

Für eine Feministin wahrscheinlich nicht erklärlich und kaum zu ertragen: Da mögen die einfach alle toxische Männlichkeit. Fordern sie aktiv an. Lehnen andere Männer ab.

Meiner Freundin habe ich entgegen geschmettert, dass sie doch selbst schuld sei, wenn sie auf das ewig gleiche Männerbild setzt und sich nie und nimmer einen Partner auf einem Bruttogehalt von 2.200 Euro vorstellen könnte, der dafür aber ein begeisterter Sozialarbeiter ist. Die Antwort kam prompt: Und wie bitte, sollte der sie und die Kinder dann ernähren, wenn sie arbeitslos wird? Trotz manch emanzipierter Ansichten sitzen Geschlechterrollen doch tief

Oder gar einen, der Teilzeit arbeitet und noch weniger verdient. Auch schön, dass sie es schlicht auf die Geschlechterrollen zurückführt, wenn sich dort eine klare Anspruchshaltung zeigt, nachdem der Mann einen gewissen Lebensstandard abzusichern hat.

Auch das ist etwas, was im Feminismus kaum vorkommt: Dass es bequemer und sicherer für die Frau sein kann, den besseren Lebensstandard über den Mann abzusichern und das es eben meist gerade keine Unterdrückung ist, sondern eben eher eine Anspruchshaltung, die mit feministischer Theorie nicht zu vereinbaren ist, weil man in der nur Opfer sein kann, und nicht Profiteur.

vgl. auch:3030

„Der neue Mann ist selbstbewusst, sozial und gehorsam“

Aus einem Artikel in der Welt:

Psychologen und Wirtschaftswissenschaftler haben das nun bei finnischen Männern der Geburtsjahrgänge 1962 bis 1976 untersucht. Das Team um Matti Sarvimäki von der Aalto-Universität in Helsinki hat Persönlichkeitstests finnischer Wehrpflichtiger ausgewertet, wie er im Fachjournal „PNAS“ berichtet.

(…)

Das Ergebnis der Forscher: Auch bei anderen Persönlichkeitseigenschaften gibt es einen Aufwärtstrend ähnlich dem bei der Intelligenz. Junge Männer entwickeln der Studie zufolge also zunehmend Persönlichkeitsmerkmale, die vor allem in der Wirtschaft erwünscht sind – etwa Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz und Führungsbereitschaft.

„Wir finden einen Flynn-Effekt für die Persönlichkeit – das heißt einen langfristigen Anstieg jener Persönlichkeitsmerkmale, die mit höheren Einkommen verbunden sind“, schreiben die Wissenschaftler in ihrem Fazit. Die Forscher nutzten aus, dass die finnischen Streitkräfte alle Wehrpflichtigen einem Persönlichkeitstest unterzogen, um geeignete Anwärter für eine Offizierslaufbahn zu ermitteln.

Im Ergebnis stiegen die Durchschnittswerte für „Selbstbewusstsein“, „soziale Kompetenz“ und „Führungsbereitschaft“ mit jedem Jahrgang besonders stark, aber auch die für „Leistungsbereitschaft“ und „Gehorsam“ kletterten mit den Jahren deutlich nach oben. Lediglich beim Merkmal „Männlichkeit“ war keine zunehmende Tendenz zu erkennen. Insgesamt kann man sagen, dass die Männer verträglicher werden, also sozial angepasster und leistungsbereiter im Leben stehen.

Eine Steigerung in Gehorsamkeit sagt natürlich noch nicht viel darüber aus, wie hoch der eigentliche Wert ist.  „Männlichkeit“ ist anscheinend gleich geblieben. Selbstbewußtsein, soziale Kompetenz und Führungsbereitschaft hätten auch zugelegt.

Das mag nicht nur der Wirtschaft gefallen, sondern auch allen anderen, die täglich mit ihnen zu tun haben, ihren Partnerinnen etwa oder den Kindern. Die Forscher berücksichtigten bei der Auswertung auch Merkmale zum familiären Hintergrund, die die gemessenen Fähigkeiten beeinflussen könnten – etwa das elterliche Einkommen, die Anzahl der Geschwister und ob die Teilnehmer aus eher ländlichen oder städtischen Gegenden kamen. All diese Hintergrundfaktoren erklärten aber nur zu etwa einem Drittel, warum Männer immer sozial kompetenter oder gehorsamer wurden

Wäre in der Tat interessant. Vielleicht schlicht, weil Aggressivität sozial stärker geächtet ist. Vielleicht war man auch nur beim Wehrdienstpsychologen relativ zurückhaltend.

Wäre interessant, wie Feministen die Studie deuten. Mehr Selbstbewußtsein, mehr Führungsanspruch, das wäre ja alles eher ein erstarkendes Patriarchat. Männlichkeit ist auch nicht fallend, da brauch man natürlich mehr Feminismus.

Schwulenverfolgung in Tschetschenien

Aus Tschetschenien hört man für mich erschreckendes:

Mehr als 100 Männer sollen von Polizei und Sicherheitskräften festgenommen worden sein. Mindestens drei Männer seien dabei getötet worden, vermutlich sogar mehr, heißt es in dem Bericht der regierungskritischen Zeitung. Sie beruft sich auf Aussagen und Hinweise von Aktivisten sowie auf Quellen aus Behörden, dem Geheimdienst und dem Innenministerium in der Region. Die Männer sollen wegen ihrer „nicht traditionellen sexuellen Orientierung“ oder des Verdachts darauf verfolgt worden sein.

(…)

Offizielle Stellen dementierten die Festnahmen. Sie seien auch gar nicht nötig, sagte Alwi Karimow der Nachrichtenagentur Interfax. Der Sprecher des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow sprach von „Lügen“ und „Desinformation“. Und fügte hinzu: „Man kann niemanden verhaften oder unterdrücken, den es in der Republik gar nicht gibt.“ Sollten solche Leute in Tschetschenien existieren, „müssten sich die Sicherheitsbehörden keine Sorgen um sie machen, denn ihre Verwandten würden sie schon an einen Ort geschickt haben, von dem sie nie wiederkehren könnten.“

(…)

Nun sei aber in Tschetschenien der Befehl für eine „vorsorgliche Säuberungsaktion“ erteilt worden, die auch vor Mord nicht zurückschrecke, heißt es in dem Bericht weiter. Demnach sollen Sicherheitskräfte vor allem über soziale Medien wie etwa den Facebookklon VKontakte Schwule ausfindig gemacht haben. Sie sollen den Männern vorgetäuscht haben, auf der Suche nach Dates und Bekanntschaften zu sein. Meist geschieht dies aber in geschlossenen Chatgruppen. Homo- und bisexuelle Menschen in Tschetschenien würden niemals auf die Idee kommen, ihre sexuelle Orientierung öffentlich zu machen. „Das käme einem Todesurteil gleich“, schreibt die Journalistin Milaschina.

(…)

Viele in der LGBTI-Community haben nun Angst. Sie löschen derzeit alle Beiträge in sozialen Netzwerken, die auch nur den leisesten Hinweis auf ihre sexuelle Orientierung geben könnten. Online verbreiteten sich auch die ersten Meldungen über die Festnahmen und Verfolgungen schwuler Männer. Die Nowaja Gaseta zitiert aus einem Post, den zuvor Nutzer von VKontakte geteilt haben und den die Journalistin Eva Steinlein fürsueddeustche.de übersetzt hat: „Sie haben nicht nur junge Leute getötet, sondern auch erwachsene Männer bis zu 50 Jahren. Unter ihnen sind auch berühmte Persönlichkeiten Tschetscheniens. (…) Der Jüngste ist 16 Jahre alt. Er kommt aus unserem Dorf. In diesen Tagen haben sie ihn völlig zusammengeschlagen hergebracht, er war nur ein Sack voller Knochen. Sie haben ihn vor die Tür geworfen und gesagt, man möge ihn töten. Er soll noch immer nicht ganz bei sich sein.“

Das sind fürchterliche Zustände für die dortigen Schwulen, aber wahrscheinlich ebenso für Transexuelle und Lebsen. Es ist traurig, dass es ein solches Denken immer noch gibt und Menschen deswegen leiden müssen. Auch hier ist die Barbarei näher als man sich das in unserer relativ zivilisierten Welt so denkt.

Auch aus anderen Teilen Russlands hört man von sehr negativen Einstellungen gegenüber Homosexualität. Sicherlich kann man über evolutionäre Wurzeln der Homophobie diskutieren, aber das bedeutet ja nicht, dass man andere einschränken muss oder gar schädigen darf, nur weil sie aufgrund bestimmter pränataler Hormonstände andere Attraktivitätsmerkmale in ihrem Gehirn abgespeichert haben.

Mir scheint, dass dabei zwei starke kulturelle Faktoren eine Rolle spielen:

  • Die kommunistische oder sozialistische Zeit Russlands (oder deren Versuch) förderte ein Gleichheitsdenken und nicht Individualität, wie im Westen und behinderte damit auch einen Wandel zu Toleranz. Wenn eine Gesellschaft auf Gleichheit statt auf Individualität abstellt, dann haben es Subkulturen schwerer. Zudem hatten diese Kulturen damit auch ein starkes Bild der Familie und der „Kinder für den Staat“ was Homosexualität eher in die Nähe eines „Verrats“ stellt. Es wäre auch interessant, was das wesentlich striktere Rollenbild in Russland so gut erhalten hat.
  • die orthodoxe Kirche hat nie eine wirkliche Reformation erlebt und auch keine Konkurrenz mit liberaleren Ansichten gehabt, da sie meinst eine Form des Monopols hatte. Sie ist daher wesentlich konservativer geblieben als westliche christliche Kirchen.

Welche Faktoren spielen aus eurer Sicht da mit hinein?

Was ist toll, was einem der Feminismus verbietet?

Im Jetzt Magazin der Süddeutschen gibt es eine Rubrik „Jungs fragen Mädchen“ und umgekehrt. Verkürzt wurde dort die folgende Frage eingestellt:

Gibt es ein paar Dinge, die ihr (manchmal) total gerne machen würdet, dann aber sagt: Nope, kann ich mir vor den Sistas nicht erlauben!

Gemeint ist damit, welches Verhalten sie gerne mögen, dabei aber wissen, dass es feministisch nicht korrekt ist.
Die Antwort eines Mädchens lautet wie folgt:

Alte Männer, beziehungsweise Männer mit Gentleman-Club-Attitüde! Oh holy shit, hab ich ein Faible für Gigolos, die nach alter Schule Tür aufhalten, wissend zwinkern, mit rauher Stimme Dinge so sagen, als wären sie wahnsinnig weise und erfahren und einen herrlich begehrlich hofieren. Ich meine keine Malle-Proll-Männlichkeit, die dauernd nur Titten, Ficken, Arsch, Saufen, Fußball und Grillen brüllt. Die ist mir zuwider. Und ich meine auch keine Hugh-Hefner-Männlichkeit, die Girlys in Häschenoutfits braucht. Ich meine kluge, gestandende Gentleman-Männlichkeit, ein bisschen Stenz, ein bisschen weiser Vater, diese Art von smarter Männlichkeit, die einen ernstnimmt und dennoch keine Gelegenheit zur Charmanz auslässt. Darauf steh ich. Aber wenn man das mal offen sagt, dann mahnt es einem abschätzig entgegen: Das redest du dir doch nur ein, dass das Niveau hat, das ist doch immer dieselbe armselige Flachwichserei, eine ekelhafte 50er-Jahre-Selbstüberschätzung. Für die bist du nur ein süßes, junges Dingchen mit Knackarsch, Hirn egal. Mag sein, mag nicht sein. Irgendwie steh ich drauf. Ich fühl mich nicht automatisch degradiert, nur weil jemand charmant mit mir ist. Gibt ja immer solche und solche. Ich weiß ja, wer ich bin und was ich will. Und das Spiel mag ich trotzdem. Wenn alles angepasst und glatt geschliffen und verboten ist und jede spitze, provokante, anzügliche Irritation verschwindet – wie fucking langweilig ist denn dann bitte? Das ist doch dann schlimmer als jedes Diktator-Regime! Ich amüsier mich gern, fertig. Hand- und Heimwerkerei: Oh, ich bin in meinem tiefsten Inneren so faul. Ich interessiere mich nicht dafür, wie Steckdosen in die Wand zu montieren sind, wie Stromkreisläufe funktionieren. Kreissägen sind mir viel zu laut, mir ist ja schon ein Staubsauger zu laut oder die Klospülung. Oder Kabel! Herrgott, lass mich doch mit Kabeln und Media Markt und Technikscheiße in Ruhe. Soll mein Freund für mich machen. Irgendein Typ, der auf so was steht, oder sich antrainiert hat, auf so was zu stehen, weil man das als Typ so machen muss. Genauso wie Auto reparieren, Fahrrad reparieren und alles andere, das dreckig ist und schmierig und man sich den Finger bei einklemmen kann. Aber das einfach mal so zu sagen? Unemanzipiert und prinzessinnenhaft! Geht nicht.  Spinnen, Ungeziefer, Getier, merkwürdiger Dreck, Ekelkram: Wäh, bäh, igitt, kreisch, jammer, schluchz. Mach das jemand anders für mich weg. Darf man aber ja nicht mehr sagen, so. Muss man ja jetzt cool mit sein. Die Spinne hat mehr Angst vor mir als ich vor ihr. Amen. Stimmt ja einfach nicht, okay? Ich hab Angst, reale Angst, okay? Darf man aber niemandem erzählen. Weich sein. Traurigsein. Erschöpft. PMS haben (Scheißwort!). Zu betrunken sein und nur noch in Babysprache reden können. Getragen werden müssen, zugedeckt, Frühstück ins Bett, Blumen nach Hause.  „Ich kann das nicht“-Sagen. Egal ob beim Job oder beim letzten Schnaps, der eh schon drei zuviel ist. Immer alles gleich weibisch, unemanzipiert. Macht aber Spaß. Verantwortung abgeben macht auch Spaß. Gefangen werden von starken Armen, beflüstert von tiefen Stimmen, die sagen: Hey Kleine, hey Baby, ich mach das, ich hab das im Griff – oh, das ist doch herrlich! Aber: Verboten! Welch Schande!

So, das wär’s fürs Erste. Das Thema Mode hab ich erstmal ausgelassen, da könnte man auch noch mal eine Abhandlung drüber verfassen. Hohe Schuhe, Kurze Röcke, Ausschnitte, Rückenzeigen, … oder Frisuren! Make-up! Alles Minenfelder. Die Katze der Emanzipation beißt sich überall in den Schwanz. Verwechselt viel zu oft Lust und Lebensfreude mit Souveränität. Es ist wirklich eine ganz schön verlogene Scheiße in vielerlei Hinsicht.

Irgendwie taucht in diesen Listen üblicherweise die Lust nach dem statushohen männlichen Mann auf, nach Fallenlassen können, nach den klassischeren Geschlechterrollen. Attraction is eben not a choice.

„Deutsche Männer sind vorsichtig, schüchtern und asexuell“

Ein Beitrag in der Taz stellt die Sicht von Frauen aus anderen Ländern über deutsche Männer da:

Zuerst berichtet eine Polin:

Deutsche Männer haben den polnischen Männern eines voraus: Sie sind keine Muttersöhnchen. Als ich zum Studium nach Deutschland kam, zog ich mit zwei polnischen Jungs zusammen. Einmal kam ich von der Universität nach Hause, schloss die Wohnungstür auf und dachte, ich sei auf der falschen Etage gelandet. Da schrubbte eine wildfremde Frau den Fußboden. Aber ich war nicht falsch, es war einfach die Mutter des einen. Der hatte am Telefon geklagt, dass er mit dem Putzdienst dran sei. Da kam prompt seine Mutter angefahren. Und die beiden Jungs saßen im anderen Zimmer am Computer.

So etwas würde ein deutscher Mann wahrscheinlich nie tun. Zumindest kenne ich keinen, der so drauf ist. Viele deutsche Männer sind total vorsichtig, wenn es um Geschlechterrollen geht. Da zeigen Frauenbewegung und Feminismus ihre Wirkung. Die meisten deutschen Männer haben begriffen, dass sie bei Frauen und auch sonst nur weiterkommen, wenn sie partnerschaftlich sind.

Das ist etwas, was man durchaus häufiger von Frauen aus südlicheren Ländern hört: Deutsche Männer sind üblicherweise relativ emanzipiert, was auch verschiedenste Haushaltstätigkeiten angeht. Sie haben weit weniger Probleme damit zu putzen und zu kochen, während Männer aus patriarchischeren Kulturen das häufig als etwas ansehen, was unter ihrer Würde ist, weswegen man auch lieber nicht zu weit von der Mutter wegzieht, damit man beispielsweise mittags zu ihr zum Essen gehen kann. Das passt nicht ganz zur Schrecklichkeit des westlichen Patriarchats, wie es der (deutsche und amerikanische) Feminismus gerne an die Wand malt.

Das hat aber leider auch zur Folge, dass sie häufig nicht mehr merken, wenn eine Frau mal ihre Hilfe braucht.

Einmal versuchte ich im Zug, meinen schweren Rucksack ins Gepäckregal zu hieven. Gleich drei deutsche Männer standen neben mir und sahen zu, wie ich mich abmühte. Angepackt hat keiner. Ein polnischer Mann hätte mir den Rucksack aus den Händen gerissen und gefragt, was er noch für mich tun könne. Das klingt jetzt sicher sehr klischeehaft und es sind auch nicht alle Männer gleich – weder die polnischen noch die deutschen.

Ein polnischer Mann würde sich übrigens schon als Gentleman empfinden, wenn er das Handtäschchen seiner Frau trägt. Und das ist erst mal peinlich!

Im Feminismus würde man die Annahme, dass eine Frau dort Hilfe braucht vielleicht als „benevolenter Sexismus“ oder „wohlwollender Sexismus“ ansehen. Natürlich könnte man anführen, dass es eben nicht sexistisch wäre, jemanden zu helfen, der sich anscheinend abmüht. Aber wenn Männer in der Hinsicht negative Erfahrungen gemacht haben, dann ist es eben die Mühe nicht wert. Und wahrscheinlich ist jeder Mann schon mal irgendwie dumm angemacht worden, weil er einer Frau die Tür aufgehalten hat und hat einfach weit weniger Lust, derjenige zu sein, der da handelt, gerade wenn andere vorhanden sind, die es auch machen können. Es ist eben unter dieser veränderten Einstellung nicht mehr Sache des Einzelnen, hier tätig zu werden.

Eine Griechin schreibt dann:

Der deutsche Mann ist ruhig, rational, vernünftig und verlässlich. Er hilft im Haushalt und kümmert sich um die Kinder.

Dass ihr das gerade als Griechin so vorkommt ist aus meiner Sicht verständlich, in Griechenland sind die Geschlechterrollen eben noch wesentlich konservativer.

Der deutsche Mann trägt Hemden und die Haare zurückgekämmt. Aber er inszeniert sich weniger äußerlich, sondern eher durch sein Wesen: Er trägt seine Vernunft zur Schau und will mit seinem Wissen jemanden für sich gewinnen. Er möchte gern tolerant und fortschrittlich sein, aber das gelingt ihm nicht so richtig. Er erträgt es nämlich nicht, wenn seine Frau mehr verdient als er selbst und wenn sie auf der Karriereleiter über ihm steht. Aber das sagt der deutsche Mann nicht laut, er würde ja sonst als Chauvi gelten.

Also doch noch Defizite, wenn auch immerhin guter Wille: Er möchte fortschrittlich sein, bei bestimmten Punkten hapert es noch. Meiner Meinung nach ist es

Ich habe seit vier Jahren einen deutschen Freund. Mit griechischen Männern kann ich nichts anfangen. Die sind aufbrausend und laut und wollen immer recht haben. In Diskussionen mit ihnen schreit man sich eigentlich nur an.

Ein griechischer Mann würde nie einen Kinderwagen schieben. In Deutschland sieht man jeden Tag überall Väter mit ihren Töchtern und Söhnen. Deutsche Männer sind in den Augen von Griechen Weicheier.

In der Hinsicht ist die ausländische Perspektive aus meiner Sicht immer wieder erfrischend. Schade, dass man dennoch Männern in vielen Bereichen nicht die gleichen Rechte geben will.

Aber wann ist ein Mann eigentlich richtig männlich? Ein Grieche würde sagen: Wenn ich mir nichts sagen lasse, vor allem nichts von einer Frau. Dabei leben viele griechische Männer, bis sie heiraten, im Hotel Mama. Für mich ist ein Mann dann männlich, wenn er Visionen hat und sein Leben in die eigenen Hände nimmt. Mir scheint, der deutsche Mann unterdrückt starke Gefühle, zum Beispiel Wut. Aber nicht, weil er sie selbst unangenehm findet, sondern weil andere das stört. Viele deutsche Männer sind ständig damit beschäftigt zu überlegen, was andere Menschen über sie denken. Vielleicht täte dem deutschen Mann ein bisschen mehr Übermut ganz gut.

Auch insoweit kann ich mir vorstellen, dass man die Unterschiede aus einer anderen Kultur kommend, anders wahrnimmt. Viele Griechen gerade in Griechenland selbst haben eben durchaus eine andere Einstellung zu „Männlichkeit“ und sind eher noch Machos. Auch wenn es natürlich auch dort schüchterne Menschen gibt. Aber dort sind eben viele Handlungen innerhalb der klassischen Geschlechterrollen selbstverständlicher und ein Nachdenken darüber, was andere über einen Denken, würde eher erforderlich sein, wenn man sich nicht nach ihnen verhält (und dann als „Weichei“ gelten würde). Teilweise sind es also vielleicht einfach andere Bereiche in denen ein jeweiliges Nachdenken erforderlich ist.

Eine andere Einsicht in deutsche Männer kommt in einem Artikel bei Bento aus Großbritanien:

Wenn es Tinder nicht gäbe, hätte ich keine Ahnung, wie sich Menschen in Deutschland kennenlernen. Ernsthaft: Sie lernen sich entweder schon in der Schule kennen und bleiben dann für immer zusammen – oder aber Freunde helfen beim Verkuppeln. Was es in Deutschland nicht gibt, sind Männer, die einfach mal flirten.

Ich komme aus London, lebe aber schon seit sieben Jahren in Berlin. In Großbritannien sind Kerle sehr offensiv. Deutsche hingegen würden es sich nie erlauben, dich in einer Bar oder einem Club anzusprechen, oder – Gott bewahre – gar auf der Straße. Es gibt nur diese eine kleine Sache, die deutsche Männer machen. Sie ist so dezent, dass ich sie viele Jahre gar nicht bemerkt habe.

Achtung: Deutsche Männer schauen dich an.

Das ist schon alles. Sie schauen. Aus den Blicken muss frau dann erraten, ob sich ein Flirt entwickeln kann.

Auch hier wieder ein interessanter Einblick: Von Anne Wizorek, Deutschland junger Vorzeigefeministin, wird die Lage in Deutschland so beschrieben:

Viele Frauen wehren sich schon allein dadurch, dass sie jeden Tag trotzdem noch auf die Straße gehen anstatt sich zuhause zu verbuddeln. Für ganz viele Frauen ist es extrem schlimm einfach schon auf die Straße zu gehen.

Man darf sich gar nicht vorstellen als welche Hölle sie dann Großbritanien erleben würde.