„9,5 Thesen über den Liberalen Feminismus“

In der FDP gibt neben den neu erschienenen „liberalen Männern“ es auch die „liberalen Feministinnen“. Deren Programm lautet wie folgt:

1. Feminismus ist liberal, Liberalismus ist feministisch.

Feminismus ist ein breites Feld mit vielen verschiedenen Phasen und Strömungen. Grundsätzlich teilt er mit dem Liberalismus aber dieselben Werte: Gleichheit und Freiheit von Individuen und die Ablehnung von Hierarchien. Deshalb dürfen feministische Liberale Freiheitsrechte von Frauen nicht dem linken Spektrum überlassen. Ein gemeinsamer Nenner aller feministischen Strömungen ist die Überzeugung, dass Frauen von gesellschaftlicher Unterdrückung und Einschränkungen in ihrer Lebensgestaltung befreit sein sollen.

Somit setzt sich Feminismus für die positive und negative Freiheit der Frau ein. Gleichzeitig richtet der moderne (liberale) Feminismus auch ein Augenmerk darauf, grundsätzliche Geschlechtergerechtigkeit herzustellen und allen Geschlechtern somit mündige und freie Entscheidungen zu ermöglichen.

2. Schluss mit dem Feindbild Feminismus

Nicht repräsentativ für den Feminismus sind die radikaleren, spezifischeren Strömungen des Feminismus, welche die Geschlechter mit neuen Freiheitseinschränkungen einengen oder Männlichkeit grundsätzlich negativ betrachten. Weder haben linke Strömungen die alleinige Deutungshoheit über den Begriff Feminismus, noch ist Feminismus ein verbrannter Kampfbegriff.

Antifeministische Aussagen passen nicht in eine liberale Organisation, da diese sich immer auch gegen die positiven Gleichberechtigungsbestrebungen des Feminismus richten. Statt ein Feindbild des Feminismus zu zeichnen und zu pflegen, sind Liberale in der Pflicht, eine positive Strömung des Feminismus zu prägen – einen modernen, liberalen Feminismus, der die Kernziele des Feminismus und damit auch des Liberalismus weiter in die heutige Gesellschaft trägt.

3. Ein liberaler Feminismus will einschließen, nicht ausgrenzen

Ein liberaler Feminismus will Frauen nicht zu Ungunsten der Männer emanzipieren, sondern seinen Teil zur Emanzipation und Gleichberechtigung aller Individuen beitragen. Langfristiges Ziel ist es, Diskriminierungen und überholte Rollenzuschreibungen für alle Geschlechter aufzuheben und so die freie Entfaltung jedes Menschen zu ermöglichen. Emanzipation – die Befreiung aus der Abhängigkeit und Unmündigkeit – ist immer eine Befreiung Einzelner aus den Normen und Bevormundungen von gesellschaftlichen Gruppen. Die Emanzipation von Frauen erleichtert dabei die Emanzipation der Männer – und umgekehrt. Denn verschiedene Männer- und Frauenbilder, sowie vom binären Geschlecht abweichende Geschlechter haben ihren Platz in einer liberalen Gesellschaft und tragen zur Verwirklichung eines liberalen Feminismus bei.

Der Handlungsraum Einzelner darf in einem liberalen Gesellschaftsentwurf nur eingeschränkt werden, wenn dies den Freiheitsraum anderer ermöglicht und bewahrt. Genauso darf ein liberaler Feminismus Individuen und Gruppen nur soweit in ihrem Handeln einschränken, wie dies Benachteiligungen von Frauen abbaut und ihre gleichberechtigte Freiheit bewahrt.

4. Gemeinsam verbessern statt gegeneinander kämpfen

Eine Welt völlig frei von Geschlechterstereotypen ist ein Idealzustand, der angestrebt, aber wohl nie vollkommen erreicht werden kann. Im Bewusstsein, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft durch Stereotype geprägt sind, strebt ein liberaler Feminismus daher eine versöhnliche, auf das einzelne Individuum bezogene Grundhaltung an. Ziel des liberalen Feminismus ist es nicht, andersdenkende Menschen zu bekämpfen. Stattdessen soll er aufklären und diejenigen Denkmuster abbauen, die vor allem zur Diskriminierung aufgrund von Geschlechterzughörigkeit führen.

5. Feminismus betrifft auch immer Männer

Liberaler Feminismus will Chancengerechtigkeit zur Selbstverwirklichung schaffen – auch für Männer. Nach wie vor gibt es feste Rollenzuschreibungen. Weichen Menschen davon ab oder weisen diese Zuschreibungen zurück, wird dies in vielen Bereichen der Gesellschaft kritisch bis negativ bewertet. Durch Aufbrechen dieser althergebrachten Muster und durch den Einsatz für selbstbestimmte Entscheidungen in allen Lebenslagen kann sich jeder Mensch, unabhängig seines Geschlechts frei entfalten, und es entsteht echte Wahlfreiheit. Dies kann aber nur gelingen, wenn Männer und Frauen sich gemeinsam für einen liberalen Feminismus einsetzen.

Denn: Frauenpolitik ist Männerpolitik ist Gesellschaftspolitik ist Generationenpolitik.

6. Liberalismus verpflichtet. Feminismus auch.

Der liberale Feminismus verpflichtet sich, zivilgesellschaftlich ein Bewusstsein für die mangelnde Gleichstellung und Gleichbehandlung der Geschlechter zu schaffen. Dabei lebt der liberale Feminismus von der freiwilligen Selbstverpflichtung zur Zivilcourage, Selbsterkenntnis und Eigenverantwortung einzelner Individuen.

7. Feministisch ist Ökonomisch.

Frauen, die in vorwiegend männlich geprägten Berufen arbeiten möchten, ob mit oder ohne Kind, sind zu unterstützen. Es muss schon in der KiTa, im Kindergarten und in der Schule begonnen werden, überholte Rollenbilder abzubauen. Es geht darum, Mädchen wie auch Jungen eine freie Berufswahl zu ermöglichen, die ihren Neigungen und Interessen entspricht. Ob Ingenieur.in, Krankenpfleger.in, Kindergärtner.in oder Richter.in – jede und jeder soll sich frei entfalten und das Leben gestalten können. Dazu gehört auch die freie Entscheidung, ob und wie lange er oder sie die Berufslaufbahn zur Kindererziehung unterbricht oder die Arbeitszeit dafür reduziert. Gerade in Zeiten steigenden Fachkräftemangels kann es sich unsere Gesellschaft nicht leisten, auf einen großen Teil der gut ausgebildeten Arbeitskräfte zu verzichten, bloß weil fehlende Betreuungsinfrastruktur oder Jahrhunderte alte Rollenbilder dem immer noch entgegen stehen. Dadurch erhöht sich neben der Gleichberechtigung aller Geschlechter insgesamt auch der wirtschaftliche Selbstverwertungsfaktor von Frauen.

Ein liberaler Feminismus stellt sich nicht gegen marktwirtschaftliche Prinzipien, sondern will Wettbewerbshemmnisse auflösen und Chancen schaffen. Daher ist dieser auch aus ökonomischer Sicht zu begrüßen.

8. Liberale Familienpolitik als gesellschaftliche Verantwortung

Der liberale Feminismus kann nur verwirklicht werden, wenn „Familienpolitik“ mehr ist als Politik für Mütter und Kinder. Familie ist für Liberale der Ort, an dem Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft füreinander Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Auch spielt die Prägung durch das Jahrhunderte alte Bild der westlichen Kernfamilie die Hauptrolle, auch hier sollte die Definition von Form und Funktion einer Familie überprüft und neu definiert werden. Der Staat sollte verschiedenen Formen von Gemeinschaften ermöglichen, ihr Lebensmodell zu leben. Natürlich soll der Staat nicht alles regeln, aber er kann Strukturen und Voraussetzungen für das Wahrnehmen von gemeinsamen Rechten und Pflichten schaffen, bei denen es vor allem um die Wertschätzung von Fürsorge- und Reproduktionstätigkeiten der Gemeinschaftsmitglieder geht. Es gilt den Individuen zu ermöglichen, ihr Leben gemeinsam zu gestalten und füreinander zu sorgen.

9. Freiheit = Individualismus + Vielfalt

Der liberale Feminismus stellt Forderungen, die zur Verwirklichung einer Gesellschaft mit freien und gleichen Individuen beitragen. Ziel ist eine Gesellschaft, in der Feminismus, Anti-Rassismus, die LGBTI*-Bewegung und alle weiteren Bewegungen gegen überholte hierarchische Strukturen überflüssig werden. Gesellschaftliche Einschränkungen, die sich allein darauf beziehen, welches Geschlecht, welche Herkunft, sexuelle Orientierung oder sonstige Merkmale ein Individuum hat, haben in einer liberalen Gesellschaft keinen Platz!

9,5.

„Frauen, die nichts fordern werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.“

 Simone de Beauvoir

Was sagt ihr dazu?

Laci Green und die „Red Pill“

Laci Green hat ein bemerkenswertes Video veröffentlicht, in dem sie anführt, dass sie viele Positionen auch von Antifeministen interessant und durchaus nachvollziehbar findet und meint, dass man mehr miteinander reden sollte. Sie führt an, dass sie sich in einer skeptischen Tradition sieht, in der man immer alles hinterfragen kann und will. Sie wolle daher nunmehr auch Gespräche mit Feministen und Antifeministen führen und sich sachlich mit diesen Positionen auseinandersetzen.

Am Ende des Videos lässt sie offen, ob sie nicht doch vielleicht die „rote Pille“ nehmen will. Das Echo ist durchaus interessant:

 

 

Der Wandel kündigte sich an als sie ein Interview mit Blaire White machte. Ob sie da einfach mal vorgefühlt hat, wie die Reaktionen sind, weil eine Transsexuelle da ja noch vergleichsweise unverdächtig ist, wäre interessant.

Hier noch ein paar Videos mit Reaktionen:

Diskriminieren feministische Netzwerke Naturwissenschaftlerinnen und technisch arbeitende Frauen?

Don Alphonso hat analysiert, wer alles bei dem letzten feministischen Netzwerk zum „Frauenkampftag“ dabei war und die Berufe waren sehr ungleichmäßig verteilt:

120 Beteiligte können gegen ihre Universitäten und Schulen streiken. Eine stichprobenartige Recherche ergab, dass viele dieser Personen Gender, Journalismus, Politologie und Sozialwissenschaften studieren. Es könnte also zu schlecht belegten Seminaren jenseits der MINT-, Jura-, Medizin- und Wirtschaftsfächer kommen. […]

Damit sind über 75% der Teilnehmerinnen übrigens in Berufen und Tätigkeiten, die nicht wirklich das repräsentieren, was man gemeinhin als “Wirtschaftsstandort Deutschland” bezeichnen würde. Danach kommt ein starker Einbruch bei den Berufsgruppen zu dem, was man gemeinhin als “echte Berufe” bezeichnen würde. 12 Lehrer, 9 ITler – die übrigens mit einer hohen Männerquote – 7 Juristen, 5 Krankenschwestern, und 2 Ärzte. Hinter Berufen des “Projektmanagements” kann sich viel verstecken, die 5 Kirchenmitarbeiter dienen m.W. nach Gott, 4 Angestellte und 3 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes können tatsächlich streiken. Dazu gibt es unter anderem Modedesigner, Yogalehrer, 2 Personen aus dem Personalmanagement, 2 Köchinnen, Buchhaltung und Leute, die sich CEO nennen – in Firmen, die lediglich sie selbst sind. Es gibt 1 Ökonomin und 1 Kauffrau und 2 – von mir übrigens sehr geschätzte – Sexarbeitaktivistinnen. Und 1 Maschinenbauerin.

Nachdem hier bereits aufgedeckt worden ist, dass die Mädchenmannschaft rassistisch, behindertenfeindlich und transphob ist und von feministischer Seite auch bereits als Rape Culture Förderer und Vergewaltigungsverharmloser bezeichnet worden sind, scheint mir nun, dass auch diese Zusammensetzung darauf schließen lässt, dass der Feminismus ein Problem hat:

Denn bekanntlich lässt die Struktur einer Gruppe Rückschlüsse darauf zu, wer dort diskriminiert wird. Das sieht man beispielsweise an der Wirtschaft, in der Männer in den passenden Bündnissen sind und Frauen diskriminiert werden. Dennoch scheint es dem Feminismus nicht zu gelingen gerade die Frauen mit einzubeziehen, die erfolgreich in Männerbereiche eingebrochen sind, dabei müssten gerade diese am ehesten wissen, welcher Sexismus herrscht und würden am meisten von einem Feminismus profitieren. Es kann also nur daran liegen, dass im Feminismus Frauen mit diesen Berufen nicht hinreichend angesprochen werden und sie daher wegen dieser Diskriminierung diese Bereiche meiden.

Leider also auch im Feminismus wieder Diskriminierung. Frauen in den Naturwissenschaften haben es anscheinend nirgendwo leicht.

Im übrigen verweise ich noch auf einen Kommentar unter dem Artikel von mitm zu feministischen Bündnissen:

Nach meinem Eindruck geht es vor allem darum, für unsere Volkvertreter (genaugenommen für die Grünen und SPDlerinnen) eine zitierfähige Show abzuliefern. D.h. all die Schwesigs können ihre feministische Politik durch die kochende Seele des Volkes rechtfertigen, indem sie auf diese Aktionen verweisen. Womöglich fallen sie sogar selber auf dieses Astroturfing herein. So oder so werden die Organisatorinnen solcher Aktionen dadurch zu wissenschaftliche Expertinnen in Genderfragen und bekommen daher bei nächster Gelegenheit einen Job, z.B. in einer Expertenkommission, die Feminismusministerin Schwesig darin bestätigt, daß ihre Politik alternativlos ist. Manus manum lavat.

(Link von mir ergänzt)

In der Tat scheint mir das ein wesentliches Element zu sein: Es werden möglichst viele Namen von Leuten, die eh schon feministisch Aktiv sind in ein Bündnis gepackt, damit man es als „Volksbewegung“ ausgeben kann, die Leute erhalten dadurch wiederum eine bestimmte „Wichtigkeit“ als Gegenleistung, weil sie ja eben Vorreiter der Bewegung sind.

 

Besuch der „ersten feministischen schwedischen Regierung“ im Iran mit Kopftuch

(Context)

Aus einem Bericht:

Lofven’s Swedish government describes itself as a “feminist government,” and it has spoken of the need for a “feminist” foreign policy. Hillel Neuer, executive director of U.N. Watch, a human rights group and frequent critic of Iran , noted this apparent contradiction in a tweet shared Sunday night

Masih Alinejad, a journalist and activist who started a Facebook page that invited Iranian women to share photographs of themselves without a hijab, also criticized the Swedish delegation.

“By actually complying with the directives of the Islamic Republic, Western women legitimize the compulsory hijab law,” Alinejad wrote on Facebook. “This is a discriminatory law and it’s not an internal matter when the Islamic Republic forces all non-Iranian women to wear hijab as well.”

document with an all-female staff behind her. That image recently went viral, as many viewed it as a criticism of President Trump’s abortion policies. “Trump’s words on women are worthy of condemnation; so are the discriminatory laws in Iran,” Alinejad wrote.

Speaking to Expressen, Linde said she had not wanted to wear a headscarf. “But it is law in Iran that women must wear the veil. One can hardly come here and break the laws,” she explained.

 

Liana Kerzner: „Wie ich einige feministische Ausdrücke verwende“ (Gastartikel)

Dies ist ein Gastartikel von Dirk M Jürgens

Nach „guten“ Feministinnen gefragt, verweise ich meist auf Liana Kerzner (Homepage / Twitter), kann Skeptiker aber meistens nicht davon überzeugen, dass sie wirklich für Gleichberechtigung ist, auch wenn sie das vorbelastete F-Wort trägt Und ja, zuweilen weiß auch ich nicht, was ich davon halten soll, wenn sie bestimmte Kampfbegriffe benutzt.

Groß daher meine Freude über dieses Video:

Darin erklärt sie, was sie meint, wenn sie verschiedene Begriffe aus dem Bereich des Geschlechterkampfes benutzt. Sie sagt nicht, dass es jedermanns endgültige Definitionen sein müssen, aber es sind ihre und nur für die möge man sie haftbar machen. Ich fasse sie hier kurz zusammen:

FEMINISMUS

Das Anstreben von Gleichberechtigung in Geschlechtersachen. Da sie eine Frau ist, steht ihr die weibliche Seite näher, sie leugnet aber nicht, dass es auch eine männliche gibt. Entsprechend berechtigt ist es auch, ein Männerrechtler zu sein. Sie bezeichnet sich nicht als „Egalitarian“, weil das auch Komponenten wie Rasse einbezieht und sie sich da nicht für ausreichend qualifiziert hält (wie eben auch in Männersachen).

PATRIARCHAT

Eine Gesellschaft, die einseitig auf den Mann ausgerichtet ist, etwa durch männliche Erbfolge. Sie betont extra, dass der heutige Westen KEINES ist. Religionsgemeinschaften mögen in ihm kleine Patriarchate sein, früher war er es auch mal, aber heute ist er es nicht mehr.

PRIVILEG

Angeborener Vorteil. Hier zieht sie das, meines Erachtens unglückliche Beispiel heran, dass Männer Nachts unterwegs sein können, ohne Angst haben zu müssen, vergewaltigt zu werden (und Raub, Körperverletzung und Mord gibt es wohl in der Welt dieses Beispiels nicht). Doch sie sagt gleich, dass dieser Punkt meist völlig überbewertet wird (vermutlich auch in den Kommentaren unter diesem Artikel, die sich hieran hochziehen werden, statt die anderen Punkte anzuerkennen). Sie stellt klar, dass Reichtum der große Gleichmacher ist, der von der herkömmlichen Privilegientheorie nicht beachtet wird und sie es für falsch hält, wenn man es als Waffe benutzt. Daher will sie auf die Verwendung des Begriffs auch nach Möglichkeit verzichten, er scheint ihr einfach zu vorbelastet zu sein.

MISOGYNIE

Der Hass, die Abwertung von Frauen ist eine eigene Kategorie, nicht einfach eine klangvolle Verstärkung für Sexismus und wird vollkommen überbewertet und viel zu häufig benutzt. Es ist definitiv NICHT misogyn, von Frauen sexuell angezogen zu sein und daher entsprechend reizvolle Darstellungen in den Medien zu mögen. Auch hält sie es für falsch, damit alles zu überlagern: Jemand kann ein einzelnes misogynes Werk schaffen oder eine einzelne misogyne Ansicht vertreten, ohne insgesamt Frauenfeind zu sein.

SEXISMUS

Vorurteil aufgrund von Geschlecht. VON beiden Geschlechtern GEGEN beide Geschlechter möglich. Kein Machtsystem, sondern etwas, dessen sich jeder schuldig machen kann. Frauen betreiben sogar frauenfeindlichen Sexismus, wenn sie Bevorzugung oder Schonung im Vergleich zu Männern verlangen. Der moderne Pop-Mainstream-Feminismus ist daher in ihren Augen sexistisch und das auch gegenüber Frauen.

Die Definition von „Vorurteil + Macht“ lehnt sie eindeutig ab. Die Betrachtung der Frauen als einer sozialen Klasse (die ihr für die erste Welle des Feminismus sinnvoll schien) hält sie für veraltet.

Wie ich finde, eine ganz vernünftige Sichtweise.