Wie man bei allgemeinen, freien, geheimen Wahlen die Stimmen von Frauen im Patriarchat wirkungslos macht II

Nach den letzten Wahlen hatte ich bereits dargestellt, dass die Stimmen der Frauen in dem vom Männern geschaffenen Patriarchat vollkommen wirkungslos sind. Das hatte man 2013 bereits an dieser Grafik sehen können:

frauen-bundestagswahl 2013

frauen-bundestagswahl 2013

Die Frauen haben die CDU gewählt, gefolgt von der SPD, und bekanntermaßen waren diese nicht an der Regierung. Stattdessen haben die Männer mit 39% Prozent Union und 26 Prozent SPD ihre Vorstellungen voll durchsetzen können.

Auch dieses Mal hat das Patriarchat erneut alle Stimmen der Frauen unbeachtlich machen können:

Bundestagswahl Maenner Frauen

Bundestagswahl Maenner Frauen

Man sieht, hier wäre nach dem Wahlergebnis der Frauen eine ganz andere Regierung möglich gewesen als bei den Männern. Und eine viel feministischere noch dazu. Nämlich eventuell CDU-FDP alleine, oder aber eine Jamaika-Koaliton aus CDU-FDP-Grüne, ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob das gereicht hätte für die erste Variante.

Wie genial das Patriarchat erneut die Stimmen der Frauen ausbremst, trotz freier gemeiner Wahlen, sieht man auch an den Verteilungen:

Ich würde sagen, dass die Linke und die Grünen wahrscheinlich die feministischsten Parteien sind, sie kommen aber bei Frauen ungefähr so gut an wie bei den Männern. Dann dürfte die SPD kommen, die sogar ihren Wahlkampf teilweise extra auf den Abbau von Diskriminierungen ausgerichtet hat, zB mit Plakaten wie diesem:

SPD Frauen Lohnlücke aber das Patriarchat ist zu stark

SPD Frauen Lohnlücke aber das Patriarchat ist zu stark

Hat Frauen aber anscheinend nicht wirklich interessiert, sie wählten etwa in gleicher Anzahl wie die Männer und verhalfen der SPD damit zu einem seiner schlechtesten Ergebnisse seit langem.

Und selbst Bilder, die Frauen in technischen Bereichen zeigten und Lohngerechtigkeit herstellen wollten, also zeigten, dass die SPD da ganz modern denkt, halfen nicht:

SPD Frauen im technischen Bereich halfen auch nicht

SPD Frauen im technischen Bereich halfen auch nicht

Ich finde das Motiv eh interessant: Es ist in gewisser Weise ein Bekenntnis dazu, dass man Frauen natürlich auch technische Berufe zutraut. Nur arbeiten eben die wenigsten Frauen im Blaumann an Großmaschinen. Theoretisch schwächt es damit die Botschaft eher bei der typischen Wählerin ab: Sie arbeitet gerade nicht in einem technischen Bereich, sie arbeitet mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit in einem Büro mit sehr vielen weiblichen Kolleginnen, und das häufig eher Halbzeit. Sie ist sich wahrscheinlich sehr bewußt, dass männliche Kollegen auf einer 100% Stelle eben auch eher befördert werden als Frauen auf einer 50% Stelle. Sie nehmen für sich selbst auch keine Lohnungerechtigkeit in ihrem konkreten Job wahr, allenfalls für Frauen allgemein, aber das bringt ihnen selbst ja wenig. Es ist ein Wahlversprechen, welches der einzelnen Frau in ihrer konkreten Situation nichts bringt.

Was wählen Frauen stattdessen mehr als Männer: Die CDU. Also die konservativste Partei abseits der radikalen AfD. Aber auch die schneidet nicht schlecht bei ihnen ab, ein (so nicht zu erwartendes) Bündnis von CDU und AFD hätte bei den Männern 46% und bei den Frauen…tata… 46%.

Auch hier wieder beachtliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Auch interessant ist eine Aufschlüsselung der AfD-Wähler nach Geschlecht:

Bundestagswahl AfD Männer Frauen

Bundestagswahl AfD Männer Frauen

Wie man hier sehr deutlich sieht sind die regionalen Unterschiede wesentlich größer als die zwischen den Geschlechtern. Trotz geringeren (8%) Gender Pay Gap im Osten als im Westen (23%), also anscheinend ja schwächerer Unterdrückung und mehr Emanzipation wählen die Frauen hier mit 17% die Partei, welches sich am meisten von Genderthemen abgrenzt und den Genderfeminismus und den intersektionalen Feminismus wohl am nachhaltigsten beseitigen möchte.

Eine interessante Leistung des Patriarchats. Wie immer.

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Sekundärpatriarchalismus

Im Text der Missy bin ich auf den Begriff „Sekundärpatriarchalismus“ gestoßen:

Ich habe mal danach gesucht:

Hier etwas dazu:

Das feministische Konzept des Sekundärpatriarchalismus (vgl. Beer 1990, Beer/Chalupsky 1993) liefert eine analytische Begründung für die letztlich erstaunliche Durchschlagskraft und Zählebigkeit geschlechtsspezifischer Arbeitsteilungen. Die Geschlechtsspezifik in der primären Zuweisung von entgeltlicher und unentgeltlicher Arbeit an jeweils eines der beiden Geschlechter (vgl. Beer 1984) hat zur Folge, dass Frauen, die diesem Modell voll entsprechen, als „Lohn“ für ihre Arbeit allenfalls auf „Liebe“ rechnen dürfen (Bock/Duden 1977), verknüpft mit ehelichfamilialem Unterhalt und abgeleiteten Ansprüchen an die Systeme der sozialen Sicherheit (vgl. Ostner 1995). Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die Frauen vorrangig auf unentgeltliche Arbeit in der Familie festlegt, entbindet diese jedoch keineswegs vom Zwang zur Aufnahme von Erwerbsarbeit, wenn die familiale Existenzsicherung das erfordert. Frauen befinden sich damit von vornherein im Nachteil gegenüber Männern, denn auf diese Weise wird ihnen der Zugang zu einer hochbedeutsamen gesellschaftlichen Ressource verwehrt oder erschwert: Geld als Medium einer Tausch- und Warengesellschaft. Wer nicht über Vermögenswerte verfügt und sie zum Lebensunterhalt einsetzen kann, muss ihre oder seine Existenz mit der Aufnahme und Ausübung von Erwerbsarbeit sicher stellen.

Ein weiterer Beitrag:

Geschlecht als Strukturkategorie

Was die andere Seite des Verhältnisses von Klasse und Geschlecht angeht, so haben wir uns bei den Theorien des Geschlechterverhältnisses insbesondere auf Regina Becker-Schmidts Konzepte von Geschlecht als Strukturkategorie (1993) und der doppelten Vergesellschaftung von Frauen (1987) gestützt. Ihr zufolge strukturiert die Geschlechtszugehörigkeit (ähnlich wie die Klassenzugehörigkeit) systematisch die Möglichkeiten und Chancen, objektive wie subjektive, die jemand in dieser Gesellschaft hat. Außerdem sind Frauen grundsätzlich in zwei Praxisbereichen vergesellschaftet: dem Bereich der privaten Haus- und Familienarbeit und dem Bereich der Erwerbsarbeit.

Des Weiteren hat Ursula Beer (1990) das bei uns herrschende Verhältnis zwischen den Geschlechtern als doppelten Sekundärpatriarchalismus gekennzeichnet. Im Gegensatz zum klassischen patriarchalischen System bezeichnet der Sekundärpatriarchalismus den Umstand, dass fast ausschließlich Männer Positionen mit Macht- und Herrschaftsbefugnissen besetzen, und dies, nach der historischen Trennung in Erwerbs- und öffentliche Sphäre auf der einen, Familien- und Privatsphäre auf der anderen Seite, zweifach: in Gestalt besser dotierter Posten im Produktions- und Politsystem und in Gestalt ökonomischer Abhängigkeit und einseitiger Verpflichtung zu generativer Versorgungsleistung im Reproduktionssystem für die Frauen.

Mit dem Fortwirken der alten (wenn auch in modernisierter Form) patriarchalischen Muster wird den Frauen institutionell und gewohnheitsmäßig unbewusst trotz formal gleicher Rechte immer noch eher der Platz drinnen, d.h. im Haus, im Privaten, bei den Kindern, im Gefühls- und Seelenleben, in den „weichen“ Studiengängen und Berufsfeldern zugewiesen, während das Draußensein, auf den Plätzen, in der Öffentlichkeit, in den Konkurrenz- und Machtkämpfen (der Männer) für Frauen immer noch für unpassend, weil unweiblich gehalten wird, auch von ihnen selbst. Bourdieu (1997, 1998) zufolge ist dies einer der wichtigsten Effekte der auch bei uns andauernden männlichenHerrschaft mit ihren von der männlichen „libido dominandi“ angetriebenen männlichen Spielen, in denen die Männer zwar Macht und Ansehen akkumulieren, aber auch gefangen sind (das Privileg als Falle), während die Frauen dem Ausschluss von diesen Spielen den „luziden Blick“, das Durchschauen der Unsinnigkeit der den Spielen zugrunde liegenden Konkurrenzkämpfe verdanken.

Anlage und Ergebnisse der Studie

Mit diesem klassen- und geschlechtertheoretischen Rüstzeug ausgestattet haben wir uns an die empirische Erforschung des Verhältnisses von Klasse und Geschlecht gemacht, von deren Ergebnissen ich hier eine kleine Auswahl darstellen will. Methodisch haben wir uns der Untersuchung mithilfe der drei oben genannten Hypothesen (Geschlechts-, Klassen- und Klassengeschlechtshypothese), einer Datenauswertung des Sozioökonomischen Panels (1990 Westdeutschland) und (1994 geführten) Interviews mit Paaren aus vier modernisierten bzw. teilmodernisierten Klassenmilieus aus dem von Vester u.a. (1993) für Deutschland modifizierten sozialen Raum genähert.

Einer anderen Darstellung fand ich auch interessant, habe sie aber leider nicht als Text gefunden:

Das ganze Konzept geht von einer starken Passivität der Frau aus. Sie darf nicht selbst ein Wahlrecht haben oder lieber bei den Kindern bleiben statt im Büro. Sie muss es passiv machen, weil der Mann ihr keine andere Wahl lässt, da er sich die Macht bewahren will.

Das Patriarchat als Beleg für die Großartigkeit der Männer

Als frauenhassender Maskulismusblog muss ich natürlich die Herrlichkeit der Männer besingen, und das ist einfach, denn Dank unserer umfassenden Gehirnwäsche machen das bereits die Feministen für uns.

Unsere Großartige Leistung bei der Unterdrückung von Frauen wird zu wenig gewürdigt und ist wirklich erstaunlich:

  • Wir haben uns ALLE Privilegien erobert, die Frauen haben KEINE
  • Wir besetzen den größten Teil aller wichtigen Positionen und kassieren 23% mehr Lohn für die exakt gleiche Arbeit.
  • Wir sind so genial, dass wir Frauen sogar freie, geheime Wahlen zugestehen, und trotzdem weiterhin alle Privilegien absahnen
  • Wir haben Frauen eine Gehirnwäsche verpasst, die sie dazu bringt, sich selbst zu hassen und Männer für etwas besseres zu halten.
  • Diese Gehirnwäsche klappt, obwohl Kinder im wesentlichen durch Frauen als Mütter, Kinderbetreuer, Lehrer erzogen werden.
  • Wir haben eine Rape Culture errichtet, die es uns erlaubt 1/3 aller Frauen zu vergewaltigen ohne jemals verurteilt zu werden und die meisten Frauen wissen noch nicht einmal, dass es eine Rape Culture gibt
  • Wir haben Frauen zwangsheterosexualisiert, die allermeisten wollen, obwohl sie gar nicht heterosexuell sind, Sex mit Männern. Gut, das System ist noch nicht perfekt, da kann man noch etwas nachbessern, aber wir haben es geschafft, dass Frauen sogar darauf warten, dass wir sie endlich fragen, ob wir diese Zwangsheterosexualisierung noch zu einem „ewigen Bund“ ausbauen können und ihr größter Traum ist eine Hochzeit zu einem besonders qualifizierten Ausbeuter, der ihnen an Körperkraft überlegen und Dominant ist.
  • Wir sind so effektiv, dass wir unseren Töchtern studieren lassen, sie die gleiche Schulbildung erhalten wie die Söhne und die meisten Frauen trotzdem nicht merken, dass sie in einer absoluten Unterdrückung leben, in der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund eines von uns sorgsam installierten Systems vergewaltigt werden

Welche andere großartigen Leistungen hat der Feminismus uns patriarchalen Männern zuerkannt?

Frauen, die über andere Frauen sprechen

Auf dem Blog „Hummer im Salon“ finden sich einige interessante Aussagen von Frauen über Frauen, nach der Autorin alle von Frauen allen Alters, die sich für stark und unabhängig halten:

„Im Schwimmbad war eine Frau mit Haaren in der Bikinizone. Widerlich, warum rasiert die sich nicht?“

Das Einhalten sozialer Regeln, gerade auch bezüglich des Aussehens, ist eben ein nicht geringer Teil sozialer Dominanz unter Frauen. Wer aus der Reihe tanzt verliert an Status

„Ich hab heute so eine ekelhafte fette Tussi am Bahnhof gesehen. War wohl ihr Junggesellenabschied. Wer heiratet so eine? Ich wollte ein Foto machen, hab aber kein gutes hinbekommen.“

Warum sollten Frauen da auch korrekt sein? Sie erkennen Schönheit und Marktwert ebenso wie Männer und ordnen das entsprechend zu. Andere abwerten wertet einen selbst eben auf.

„Keine Frau sieht mit kurzen Haaren gut aus. Dann ist man ja keine echte Frau mehr.“

Da verweise ich auf diesen Artikel. Aber es sollte einen auch nicht verwundern, dass Frauen es nicht verstehen, wenn man nicht weiblich sein will, weil sie das eben als richtig empfinden und gerne weiblich sind

„Du ziehst keine hohen Schuhe an? Aber sowas gefällt doch den Männern?“

Ich glaube den meisten Männern sind hohe Schuhe noch vergleichsweise egal. Aber sie gehören eben zu einem bestimmen Look und „sich schick machen“ dazu

„Wenn ich höre, dass manche Frauen hinter alles dieses –innen setzen, könnte ich kotzen.“

Verständlich. Damit dürfte sie nicht alleine stehen, ich denke sogar das sieht die Mehrheit so

„Es gibt nichts peinlicheres als diese Feministinnen.“

Feminismus hat eben nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun.

„Ich versteh manche Frauen nicht. Die sollen sich einfach einkriegen und bei der Hochzeit den Namen des Mannes annehmen. Ist doch alles viel zu kompliziert sonst.“

Es gibt eben auch konservative Frauen, die das den richten Weg finden. Es dürfte auch genug Frauen geben, die einen Mann als unter dem Pantoffel stehend ansehen, wenn er den Namen der Frau annimmt und das sehr unsexy finden. (vgl auch hier und hier)

„Du solltest wirklich mal gucken, dass du bald eine Festanstellung kriegst. Bringt mehr Geld wenn du Kinder kriegst und dann zu Hause bleibst.“

Ein grundsätzlich guter Rat, egal, ob man Kinder bekommt oder nicht. Aber auch eine Form von „Womensplaining“ bei dem Frauen, die schon Kinder haben, den anderen Frauen erklären, dass sie dann eh zuhause bleiben wollen und lachen, wenn die Frau sagt, dass sie das nicht will, in dem festen Glauben, dass eben ein Kind alles verändert.

Nicht selten haben sie damit dann auch recht, aber bevormundend kann es trotzdem sein.

„Was wird denn aus dir, wenn du nicht bald schwanger wirst?“

Das ist eben das Problem des engeren zeitlichen Fensters der weiblichen Fruchtbarkeit. Und auch da gehen eben viele Frauen davon aus, dass jede Frau letztendlich Kinder haben will und womansplainen das dann an die anderen Frauen, damit die Einsehen, dass sie sich beeilen müssen, weil man nicht jünger wird.

„Frauen die trotz Kind arbeiten sind Rabenmütter.“

Trotz Kindern arbeiten ist eben eine Abwertung  nicht arbeitender Frauen oder zumindest ein Konkurrenzverhältnis, in dem man „ich mache wenigstens was aus mir und nutze meine Ausbildung“ gegen „das Kind leidet darunter“ stellen kann. Beide Angriffe sind lange bekannt und wirksam

„Du kannst doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, den Vater die Elternzeit machen zu lassen! Das Kind braucht die Mutter.“

Auch hier wieder etwas, was im Feminismus allenfalls unter internalisierter Sexismus behandelt wird, nie aber als gestaltende und bewusst ausgeübte Überzeugung der Frau.

„Lass dir bloß nicht von deinem Mann in der Küche helfen. Das ist Frauensache.“

Das klingt schon sehr konservativ, ist aber natürlich auch Wahrung eines Macht- und Einflussbereiches. Wenn nur einer kochen kann, dann ist man schwerer ersetzbar und wichtiger.

 „Ich bin eine Frau, ich kann nicht einparken!“ [Nach meinem Hinweis, dass ich als Frau sehr wohl sehr gut einparken kann]: „Nee, das kannst du MIT SICHERHEIT nicht.“

„Ich kann nicht einparken“ trifft in der Form, dass man schlechter einparkt bei schwierigen Parksituation im Schnitt wahrscheinlich tatsächlich häufiger auf Frauen zu (nicht absolut, sondern als Fähigkeitsausprägung), da dabei räumliches Denken eine Rolle spielt. Natürlich ist es gleichzeitig vergleichsweise einfach lernbar und die Abmessungen gerade des eigenen Autos sind ebenso lernbar. Aber ich kenne auch genug Frauen, die das von sich vertreten und damit recht haben, gleichzeitig aber auch Verantwortung damit abgeben und eine Entschuldigung haben (ich muss das nicht können). Die nimmt man ihr mit dem Einwand.

„Ich bin eine Frau, ich habe kein Verständnis für räumliches Denken.“

Ist natürlich eine Übertreibung, aber im Verhältnis sind Männer darin im Schnitt besser

„Frauen die sich prostituieren sind dreckige Schlampen.“

Auch hier handelt es sich um einen klassischen Bereich intrasexueller Konkurrenz: Eine Frau, die Sex zu freigiebig weggibt, senkt damit eben den Wert für alle anderen Frauen und verschafft sich kurzzeitig auf Kosten der anderen Frauen Vorteile. Gerade die Beschränkung weiblicher Sexualität und die Einhaltung der „guten Sitten“ ist damit etwas zutiefst weibliches.

„Abtreibung sollte verboten sein. Wenn eine Frau rumvögeln kann, sollte sie auch die Konsequenzen tragen.“

Es sind ja auch mehr Frauen gegen Abtreibung als Männer. Siehe das vorherige Zitat für die Begründung.

Intrasexuelle Konkurrenz im Bereich Schönheit unter Frauen

Ein Artikel in dem es im wesentlichen um Konkurrenz unter Frauen geht:

Women hating on other women because of sexual insecurity was a common theme in the women’s magazines my mother subscribed to – “Does she want your boyfriend?” “Ten ways to make sure he doesn’t stray” “How to cheat-proof your marriage”. It’s enough to make you believe that 30 years or so ago, all women were a little like Dolly Parton, keeping busy begging Jolene not to take their man, while getting breast implants as insurance.

Sexuelle Konkurrenz setzt sich im wesentlichen Zusammen aus „Wie erkenne und wie wehre ich Konkurrentinnen ab“ und „wie erhöhe ich meinen Marktwerts/meinen Wert für ihn“ und Aspekten, die man vielleicht als „Mate Guarding“, also Bewachen des Partners, bezeichnen könnte. Es ist aus meiner Sicht kein Wunder, dass man diese Elemente immer wieder als Thema von Artikeln in auf Frauen ausgerichteten Zeitschriften und als Thema unter Frauen finden kann.

But even today, rivalry between women is usually reduced to competitive fertility issues or primal fears about potential loss of a caretaker. It’s like every day, women must slap on some make up, stuff their boobs into push-up bras and play War of the Wombs. You’re supposed to operate under the assumption that any male in-charge of giving you a job, an airline upgrade or a penny for your thoughts will do so only upon favourably evaluating you as a mother for his hypothetical child.

Es geht weniger darum, dass jeder Mann für die Frau interessant ist, dass die meisten Männer Gelegenheiten für Sex Nutzen würden ist klar. Aber die Frage, wie man bei Männern ankommt, bestimmt eben auch den Platz in der intrasexuellen Konkurrenz unter den Frauen, neben anderen Faktoren. Es geht also nicht um die Männer an sich, eher den allgemeinen abstrakten Wert.

Seeding sexual rivalry amongst women has been pure gold for the double standards of the patriarchy. In the realm of attire and behaviour, the “modest” woman distrusts the “immodest” woman. In the workplace, the successful woman may be accused of sleeping her way to the top. And woe be unto you if you’re a single, sexually active woman because everyone knows those sluts are man-eaters!

Und hier ist denke ich der größte Denkfehler innerhalb des Feminismus: Es ist nicht „das Patriarchat“, welches diese Anforderungen setzt, sondern es ist die Konkurrenz unter Frauen selbst. Und diese wiederum beruht auf der Biologie des Menschen, der immer versucht, seinen Platz in der Gruppe abzusichern und zu verbessern.

A lose-lose situation

The most insidious and toxic of all though is sexual rivalry’s ability to make women just plain stupid. An APA Task Force published a report on the sexualisation of young women and the effects of self-objectification. In an experiment, college students, male and females, were asked to try on either a swimsuit or a sweater and evaluate their own appearances. They then took a Maths test. There was no difference in the men’s results but the young women in swimsuits performed far worse on the tests than those in sweaters.

Wie man der Studie entnehmen kann (S. 279), schnitten die Männer in Badekleidung sogar etwas besser ab, die Frauen hingegen, die schon vorher schlechter als die Männer abgeschnitten haben, waren nun schlechter. Vermutlich waren die Gehirne eher damit beschäftigt zu überprüfen, wer einen wie bewertet, wozu sicher auch beigetragen hat, dass die Frauen in einer fremden Gruppe waren und sich insofern noch keine soziale Ordnung etabliert hatte. Es zeigt aber auch, dass Frauen diese Prozesse auch ganz ohne Männer hinbekommen.

Further studies showed that self-objectification led to impairment in cognitive domains like logical reasoning and spatial skills. It gets worse. Women, concerned about how attractive they looked even began to “throw like a girl” – not using their entire bodies, just the mobility of their arms. So eventually, sexualisation can limit a woman’s physical ability too, draining her self-confidence and leaving her less likely to be able to defend herself from attack or abuse.

Es kann sie aber auch sehr selbstsicher machen, beispielsweise, wenn sie sich gut fühlt und sie weiß, wie Männer auf sie reagieren. Wenn Männer mit ihr flirten oder um ihre Aufmerksamkeit kämpfen. Wenn andere Frauen neidisch sind oder anerkennen, dass sie einen höheren sozialen Status hat.

It’s a lose-lose situation, ladies.

There is no winning the Objectification Olympics. No matter what their attributes, Hillary Clinton couldn’t escape the sexist slurs, Michelle Obama was subjected to a baffling “beauty contest” with racist overtones and Melania Trump, who by those same sexist standards should have been the winner, was the focus of predictable misogyny with a side order of lasciviousness.

Wie so häufig bei intrasexueller Konkurrenz geht es auch gar nicht darum, den Wettbewerb zu gewinnen. Schon weil es ein Rennen ohne Ende ist. Eher ist es ein „Red Queen Race“: Man muss laufen, um überhaupt auf der gleichen Position zu bleiben. Und es kann schon ein Erfolg sein, wenn man eine Konkurrentin überholt, auch wenn andere weiter vorne bleiben. Melania Trumps zeigt auch schön, dass körperliche Schönheit alleine nicht reicht. Man kann dennoch über sie lästern, eben weil sie sich an einen Mann gebunden hat, der im wesentlichen ihren Körper mag und bei dem die Gefahr besteht, dass er sie gegen einen jüngere austauscht und nicht tatsächlich eine Bindung an sie hat.

Focusing on mere sexual rivalry distracts us from the fact that outside of the influence of patriarchy, women can be more competitive than men and yet manage to build solid sororities. Of course, each has its own special handbook. In these man-free situations, if you play by the rules, you have much to gain. In some you will find support for your issues with your mother-in-law but perhaps none for your work woes, in another you will find feisty political debate but no room for talking about cake. Admittedly, not everyone survives the ones where you’re not allowed to challenge the Holy Writ of WhatsApp.

Also wieder das Märchen der männlichen Unterdrückung ohne die die Frauen viel freier werden. Hinter dem Link versteckt sich eine Reise zu einem patriarchalischen Stamm, bei dem sich eher Männer zu einem Wettbewerbsspiel melden und einem matriarchalischen Stamm, bei dem sich mehr Frauen melden. Daraus wird hergeleitet, dass Frauen unter bestimmten Bedingungen wettbewerbsorientierter als Männer sein können. Allerdings ist das Spiel, welches sich nicht wirklich auf das Leben der Menschen auswirkt, dafür ein schlechtes Beispiel. Auch wird nicht dargelegt, wie die Männer und Frauen jeweils in der Konkurrenz abgeschnitten haben. In Matriarchaten lohnt sich eben Wettbewerb für Männer nicht, weil sie damit keinen Status aufbauen können. Es bleiben dafür üblicherweise primitive Gesellschaften, weil insgesamt der Wettbewerb relativ gering ist.

There is an obvious thrill to being accepted by a sisterhood. The competitiveness is fierce but friendly as they compare waistlines and cookie recipes, success in the corporate world and/or mother earthiness, the value of handbags or the achievements of their children.

Das liegt eben daran, dass Frauen nach ganz anderen Regeln spielen. Es geht weitaus eher um prosoziale Dominanz, die nach anderen Regeln ausgespielt wird als der Wettbewerb unter Männer. Und natürlich kann man ebenso wunderbar friedliche Wettbewerbe unter Männern finden, etwa wenn Freunde, die verschiedenen Fußballmannschaften anhängen, sich Samstags zum Fußball treffen und sich je nach Spielverlauf Sprüche zuwerfen, aber sich dennoch wunderbar verstehen oder wenn sie über die neusten Theorien zu ihrer Lieblingsserie diskutieren und dort um die bessere Idee streiten, darum wer mehr Fakten bedacht hat oder mehr zum Thema gelesen hat.

Above rivalry?

But who can deny there is also a thrill in being viewed as a threat? “When you first walked in,” A at my exercise class told me, “I said, here comes the bitch. We now have a class bitch.” I giggled nervously at the suspicion, the hope, that this was going to turn into some sort of statement of acceptance.

We’d all like to think we’re above rivalry, especially the sort instigated by the patriarchy. We’re absolutely sure she wasn’t talking to us when Sunny Leone, encouraged by a man, addressed the women of India to reassure them that she did not want their husbands.

But even though we’re too evolved for beauty contests, something else might become the pinch in our Achilles Heel. Like when my husband and I discovered Amy Schumer and took to watching her every evening, laughing madly. Until I realised my husband was laughing longer, harder and much more loudly than I was. Over time, given a choice, he was more likely to choose her over other comedians sitting in our inbox. Inexplicably, I started finding her less and less funny.

Auch ein schönes Beispiel für die Arbeitsweise unseres Gehirns. Eine Person im Fernseher, eine Prominente, die eigentlich keine Konkurrenz darstellt, wird plötzlich als Konkurrentin wahrgenommen, eben weil man sie ja als jemand wahrnimmt, der quasi im Raum ist, sich mit einem unterhält. Wäre interessant, ob die hier gestellte Frage nach der Schönheit anderer Frauen insoweit einfach auch nur ein gegen die Konkurrenz gerichtetes Machtmittel war, mit dem die Aufmerksamkeit wieder auf die Frau im Raum zurückgeführt werden sollte, gerade da sie ja erwarten konnte, dass er sie abwerten muss und sich zu ihr bekennen muss.

It’s easy to dismiss sexual rivalry as insignificant, a reason even to feel superior to other women in the “cool” competition. But it still creates unproductive otherness. It’s worth remembering, that unlike with competitions for social acceptance, being an active part of a support and general camaraderie, when you win the sexual rivalry contest, your prize is a man. Just that man. Still probably thinking about those Hooters girls.

Und das hat sie eben nicht verstanden: Der Preis ist nicht der Mann. Der Preis ist, dass man besser war als die andere Frau und damit seine Position verbessert hat. Das Wissen, dass die andere Frau eher den Mann bekommt bedeutet auch, dass sie unter steinzeitlichen Gesichtspunkten eher Unterstützung hat und als Konkurrentin gefährlich werden kann.

It’s worth the effort of acknowledging rivalry as par for the course to increase the quantity and quality of your interactions in the sisterhoods. A at the exercise class concluded her masterclass by saying conspiratorially, “Ya, you are a bitch, but you’re okay.” I was in!

And so while I’m ashamed to admit it may not have anything to do with the patriarchy and I miss watching her show, I think I’d still like Amy Schumer to reassure me she doesn’t want my husband.

Das Patriarchat ist hier ein schöner Strohmann, der angeblich die Kämpfe verursachen soll. Wie man an ihrem Mann sieht, hat das Patriarchat allerdings wenig damit zu tun.

Das wiederum allerdings wäre wohl schwer in die feministische Theorie einzubauen.

Struktur (Soziologie)

Aus der Wikipedia:

Als Struktur gelten in der Soziologie Größen und gestaltende Kräfte, die zwischen Akteuren vermitteln. Die Struktur wird meist als Grundlage sozialen Handelns verstanden, wobei davon ausgegangen wird, dass sie Kontingenz (Wahlfreiheit beim Handeln) begrenzt oder auflöst und die Ursache für Handlungsmuster und die Verteilung von Macht ist. Die Struktur ist nach Ansicht vieler Soziologen omnipräsent und durchdringt alle sozialen Prozesse. Der Strukturbegriff ist vor allem eine Reaktion der Soziologie auf komplexe Geschehnisse, an denen eine Vielzahl verschiedener Personen mitwirkt und die sich nicht allein anhand der Interaktionen zwischen diesen Personen beschreiben lassen, aber dennoch relativ stabil ablaufen. Die Struktur überbrückt zeitliche und räumliche Distanzen zwischen einzelnen Handlungen und grenzt von vornherein die möglichen Handlungsverläufe ein. Sie ist damit einzelnen Handlungen vorgeordnet, wird aber nach Ansicht der meisten soziologischen Theorien aber gerade über sie reproduziert und konstruiert.

Theoretisch könnte man dann wohl die Biologie des Menschen auch als eine soziologische Struktur verstehen. Es wären Größen und gestaltende Kräfte, die die Wahlfreiheit in gewisser Weise  betreffen, weil sie bestimmte Entscheidungen attraktiver erscheinen lassen. Ich würde jedoch vermuten, dass die Soziologie eher menschlich geschaffene und soziale Strukturen im Auge haben.

Das Problem strukturalistischer Theorien besteht vor allem darin, dass sich die postulierten Strukturen nicht direkt beobachten lassen. Sie lassen sich lediglich anhand beobachtbarer Interaktionen rekonstruieren.

Und hier kommt eben eine große Schwäch soziologischer Theorien zum tragen: Strukturen, die man  nicht beobachten kann, kann man auch schnell falsch einordnen. Das ist insbesondere der Fall, wenn man sich lediglich auf reine Soziologie verlässt und die Biologie ausblendet. Denn dann werden menschliche Strukturen vermutet, wo tatsächlich biologische Strukturen vorhanden sind.

Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie Interaktionen und Akteure mit der Struktur verknüpft sind. Viele Theorien haben versucht, auf diese Frage mit dem Konzept der Institution zu reagieren. Institutionen besitzen einen Mischcharakter aus Akteurs- und Struktureigenschaften, was es wiederum erschwert, sie nicht einer der beiden Kategorien zuzuordnen. Die Frage nach Strukturen, Institutionen und Akteuren spiegelt die grundsätzlichen Schwierigkeiten von Makro-, Meso– und Mikrosoziologie wider und zieht sich seit Émile Durkheims Werk Die Regeln der soziologischen Methode durch die Soziologie. Beispiele für Strukturkonzepte sind etwa Durkheims Gesellschaftsbegriff, dieSysteme von Talcott Parsons und Niklas Luhmann oder das soziale FeldPierre Bourdieus.

Man müsste wohl neben Struktur und Institution noch die Biologie und deren Einwirkungen ergänzen. Zumindest als Kontrolle inwieweit es überhaupt eine soziologische Erklärung ist, die die Effekte bewirkt.

In jüngerer Zeit hat der Strukturbegriff vor allem von poststrukturalistischen Soziologien Kritik erfahren, die sich nicht in der Tradition Durkheims sehen. Dazu zählt vor allem die Akteur-Netzwerk-Theorie, die eine soziale Struktur als eigenständige Größe ablehnt. Die Kritik bezieht sich dabei auf dieTranszendenz von Struktur, eine fehlende Möglichkeit zu ihrer Beobachtung sowie die Vernachlässigung vermittelnder Elemente vor Ort – beispielsweise technische Einrichtungen, Topografie oder kommunikative Verknüpfungen –, die es erst nötig mache, die Struktur als erklärende Größe heranzuziehen. Stattdessen schlägt die Akteur-Netzwerk-Theorie vor, soziale Gruppen nicht mehr mit rein menschlichen Versammlungen gleichzusetzen und so das Zustandekommen komplexer Handlungsmuster über zeitliche und räumliche Entfernungen besser nachvollziehen zu können.

Die Akteur-Netzwerk Theorie hat ebenfalls einen Wikipediaeintrag:

Die Akteur-Netzwerk-Theorie wurde zunächst entwickelt, um wissenschaftliche und technische Innovationen zu erforschen und zu erklären. Aber sie hat sich zu einer umfassenden soziologischen Theorie und Forschungsmethode entfaltet.

Die Theorie wurde bekannt, da sie im Gegensatz zu den meisten (nahezu allen) sozialen Theorien das Soziale nicht als das ansieht, was zwischen den Menschen entsteht, sondern die Beteiligung nichtmenschlicher Entitäten hervorhebt. Die Methode kann als „material-semiotisch“ bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass sie die Verbindungen aufzeigt, die ebenso materiell (zwischen Dingen) als auch semiotisch (zwischen Konzepten) bestehen. Die Theorie geht davon aus, dass viele Verbindungen sowohl materiell als auch semiotisch sind. Zum Beispiel bezieht der Interaktionsraum einer Universität Studenten, Dozenten sowie deren Ideen ebenso ein wie Technologien, z. B. Stühle, Tische, Tafeln, Laptops und Schreibwaren. Zusammen bilden sie ein einziges Netzwerk namens „Universität“.

Die ANT versucht nun zu erklären, wie materiell-semiotische Netzwerke zusammenkommen, um als Ganzes zu handeln (z. B. ist die Universität sowohl ein Netzwerk als auch ein Akteur, und für manche Zwecke agiert sie als eine einzige Entität). Als einen Teilaspekt hiervon betrachtet die ANT explizite Strategien, die dazu dienen, verschiedene Elemente zusammen in ein Netzwerk zu integrieren, damit sie nach außen hin als ein kohärentes Ganzes erscheinen.

Gemäß der ANT sind solche Akteur-Netzwerke kurzlebig. Sie befinden sich in ständigem Werden und dauernder Wiedererschaffung. Dies bedeutet, dass bestimmte Beziehungen wiederholt vollzogen werden müssen, da sich das Netzwerk ansonsten auflösen würde (in unserem Beispiel müssen die Studenten täglich Lehrveranstaltungen besuchen, die von den Dozenten angeboten werden müssen und die Computer müssen in Gebrauch bleiben etc.). Es wird ebenso vorgeschlagen, dass Beziehungsnetzwerke nicht an sich kohärent seien und tatsächlich Konflikte enthalten können (z. B. könnte ein gespanntes Verhältnis zwischen Studenten und Dozenten bestehen oder auf den Computern Inkompatibilitäten bestehen). Soziale Beziehungen sind mit anderen Worten stets im Wandel und müssen permanent vollzogen werden.

Soziale, technische und natürliche Objekte werden in der Akteur-Netzwerk-Theorie nicht als durch die Gesellschaft zu erklären betrachtet, sondern als die Gesellschaft (mit)erklärend; ihr Einfluss auf die Gesellschaft wird also betrachtet. Wissenschafts- und Technikentwicklung ist demnach weder allein durch natürliche oder technische Faktoren noch allein durch soziale Faktoren verursacht.

Das würde aus meiner Sicht zu der Privilegientheorie passen. Man hat in gewisser Weise „Das Patriarchat“ als Akteur und als Netzwerk (bzw. innerhalb der intersektionalen Theorien die anderen privilegierten Gruppen), und die feministischen bzw. intersektionalen Theorien stellen ebenfalls darauf ab, dass man die „Wiedererschaffung“ behindern muss, eben indem Männer ihre Privilegien hinterfragen und diese nicht weiter praktizieren. „Männlichkeit“ „Weißsein“, „Heteronormativität“ wären insofern zum einen Versammelungen von Leuten und gleichzeitig Institutionen, die beständig durch eine Praxis der Handelnden wieder errichtet werden.

Der Kreislauf der Unterdrückungsinflation

Historically males of the species have given females of the species resources and access to their social status and protection as a means of gaining their attentions, this is something that happened before humans were even human.

Now we as a society are attempting to give women things that don’t exist as a means of satisfying this same drive, so we make things up to give them and made up things are limitless. Attempting to satisfy people’s desires with something limitless will only lead to something failing on the road to get there. Nothing lasts forever.