Maedeh Hojabri, Religion, Tanzverbote im Iran

Im Iran scheint mir einiges an Proteststimmung vorhanden zu sein, und diese scheint ganz überwiegend von jungen Frauen getragen zu werden, die freier leben wollen. Nach dem einige schon ihr Kopftuch abgesetzt haben und dafür verhaftet worden sind wurde jetzt auch eine Frau verhaftet, weil sie auf Instagram Videos von sich beim Tanz hochgeladen hat.

Es ist natürlich schwer zu sagen, aber es scheint dort zu gären. Es wäre ein Feminismus hinter den ich mich voll und ganz stelle.

 

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48 Gedanken zu “Maedeh Hojabri, Religion, Tanzverbote im Iran

  1. Sehr kreativ von den Ayatollahs und der Tudeh-Partei, das als Prostitution zu labeln.
    Jetzt kriegt sie auch noch Ärger mit dem Feminat.

  2. Und der Iran war schon mal weiter, ähnlich wie die Türkei. Die Frauen haben im Iran schon 1979 gegen Hijabs protestiert, soweit ich weiß, erfolgreich.

    Und ich meine gelesen zu haben, dass die Auswahl an Studienfächer für Frauen auch schon mal größer war wie heute. Aber natürlich darf man den Islam nicht verallgemeinern. Wenn er hier in Europa an Macht gewinnt, wird er ganz anders sein!

    https://www.express.co.uk/news/uk/726807/Sharia-court-UK-protects-abusive-partners-domestic-violence-sabotage-criminal-proceedings

    https://sputniknews.com/europe/201803061062278612-sweden-sharial-law/

    Toi-Toi-Toi!

  3. Ich wurde nicht islamisch indoktriniert und kann mir nicht vorstellen wie man drauf sein muss, wenn man als Bruder oder Vater es i.O. findet in einer Gesellschaft zu leben, die der Schwester/Tochter das Tanzen nicht erlaubt… oder das zeigen von Haaren.

    Und dann gibt es Frauen in DE die den Islam auch noch verteidigen und das mit einer Vehemenz, die sie niemals gegenüber dem Christentum zeigen würden.

  4. Komisch, seit der Iran in Syrien gegen imperiale Interessen engagiert ist, erkennen „unsere“ Medien dort wieder das Böse an sich.
    Und feiern es wenn die Saudifrauen die Erlaubnis erhalten, auch mal Auto fahren zu dürfen.
    Seit Skripal scheint man da noch eine Schippe draufzulegen.

  5. Gab ja mal Jimmy Carter in den USA, der als Präsident zu rot angehaucht schien, und es hätte ja der böse Sozialismus im Iran Fuß fassen können.
    Darum tat man sich mit Reaktionären (u. a. aus dem Exil) zusammen, um diese beiden Bedrohungen gegen die amerikanische Form von „Freiheit“ mit einer Aktion zu stoppen – mit dem Ergebnis, was man im Iran jetzt noch „bestaunen“ darf.
    Eigentlich müsste man Brzeziński’s Nachlass heute noch die Rechnung dafür ausstellen, mit Zins und Zinseszins, für das, was er mit seiner Schachspielerei dort angerichtet hat. Inklusive im Nachbarland Afghanistan.

    • Ich habe auch das Gefühl, die Politik besonders der Bush- und Trump-Administrationen gegenüber dem Iran spielt eher den Hardlinern dort in die Hände, damit sich die Schäfchen umso enger um die Hirten scharen.

      • Bestimmte Dogmen scheinen dort in Übersee immer zu ziehen.
        Manche sogar in den Lagern von beiden Parteien und deren Anhänger (z. B. Nordkorea, Iran, Russland, Kommunismus).

  6. Im Iran brodelt es schon seit Jahren. Das von den Mullahs eisern verteidigte soziokulture Regelwerk ist noch auf Landbevölkerung mit geringen Bildungsgrad und archetypischer Altersverteilung zu geschnitten.

    Sowohl die Demographie als auch die soziokulturellen Rahmendaten (verstädterung, western way of life) stehen dem konträr gegenüber.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Demographics_of_Iran

    und natürlich zündeln auch externe Big-Player kräftig mit.

    „Es wäre ein Feminismus hinter den ich mich voll und ganz stelle.“

    Hmm, es gibt dort in der relevanten Altersgruppe wohl einen Männerüberschuss von rund einer halben Million. Wenn die jungen Frauen jetzt anfangen, ihre intrasexuellen Wettkämpfe in breiter Öffentlichkeit auszutragen, wird es noch schwerer, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. 😉

    • Hmm, es gibt dort in der relevanten Altersgruppe wohl einen Männerüberschuss von rund einer halben Million.

      Wird vielleicht mal wieder Zeit für einen anständigen Krieg. War da nicht was mit einem Atomprogramm?
      Wollte nicht schon der Friedens-Nobel-Preis-Träger, der 44. POTUS war, deshalb einmarschieren. Äääh Drohnen segeln lassen? Oder könnte nicht endlich mal derTrump?

      Wehrpflicht besteht im Iran laut avoiceformen.com ja nur für Männer. Wäre ja gelacht, wenn man den Überschuss von 500k nicht schnell in den Griff kriegen würde. 😉

      • Für einen „anständigen Krieg“ ist Iran halt eine Nummer zu groß. Da will sich nicht mal Donald mit sowas die Finger verbrennen.

        In den 80ern hatte ja zuletzt Saddam Hussein einen Abnutzungskrieg gegen den Iran in Stellvertretung geführt. Der hat in der Tat etwas gegen den Männerüberschuss bewirkt 😉

        Gegen die nuklearen Ambitionen des Iran reichen verdeckte und begrenzte Maßnahmen.

    • Meine spontane Reaktion war auch, inwiefern die Welt besser wird, wenn nun auch die Iranerinnen im Internet als balztanzende Attention Whores auftreten.

      Aber das ist ja nicht die Frage.
      Wenn sie das unbedingt wollen, sollen sie das meinetwegen dürfen. Ich muss ja nicht hinschauen.
      Und weniger Kinder im Iran ist mir auch egal.

      • Bei mir kommt noch hinzu, dass ich feststelle, dass mir hierzulande inzwischen die Orientalinnen sowohl äußerlich als auch von der Persönlichkeit her wesentlich besser gefallen als deutsche Frauen. Da das vermutlich auch viel mit kulturellen Bedingungen des Aufwachsens zu tun hat, kann ich einem „Fortschritt“, bei dem die Orientalinnen mehr wie die westlichen Frauen werden, nichts abgewinnen.

        • Vermutlich meinst Du das was mir auch positiv auffällt: Orientalinnen wirken viel reifer und gefestigter. Ein enger Handlungsrahmen sorgt halt auch für (Selbst)sicherheit in der Entwicklung und verhindert Stagnation auf dem Weg ins Erwachsenwerden.

          Gleichwohl ist aber festzustellen, dass der „western way of life“ eben auf junge Frauen einen enormen Reiz ausübt. Alleine schon die verpflichtungs- und sanktionsfreie Möglichkeit, launische Egozentrik nahezu unbegrenzt ausleben zu können, ist ein Sehnsuchtsziel auch nicht westlicher Frauen.

          • Ich weiß gar nicht, was es wirklich ausmacht. Und ich habe natürlich auch nur einen recht kleinen Einblick ausschließlich in Bezug auf Frauen, die das Kopftuch entweder abgestreift oder nie angezogen haben. Und die Orientalinnen die ich näher kennengelernt hatte konnten ohne Zweifel batshit-crazy sein – wahrscheinlich zu sehr für die meisten deutschen Männer. Aber wenn man durch die Shit-Tests mal durch ist, dann waren meine Orientalinnen wesentlich kooperationsfähiger und -williger als deutsche Frauen. Meinem Eindruck nach verstehen die im Gegensatz zu deutschen Frauen noch, dass man als Frau dem Mann was bieten muss, dass man auch als Frau etwas dazu leisten muss, wenn man die Segnungen eines guten Mannes haben will. Und natürlich überhaupt, wozu so ein Mann wichtig ist.

            Außerdem sind sie noch feminin.

          • Ich muss das nochmal aufgreifen, weil ich gerade ein passendes Erlebnis hatte: Die Orientalin, mit der ich gerade zufällig zu tun habe, würde mich offenbar gerne näher kennenlernen. Und was tut sie? Sie preist wie gut sie kochen kann und wie gerne sie für mich kochen würde. Das habe ich bei einer deutschen Frau noch nie erlebt. Und diese Orientalin ist zwar nicht mehr ganz jung, aber ich müsste ihr immer noch einen der obersten Ränge auf der HB-Skala zugestehen. Es ist unfassbar. Die ähnlich gutaussehenden deutschen Frauen, mit denen ich zu tun hatte, waren entweder stolz darauf, nicht mehr als Tiefkühlpizza kochen zu können oder sie waren auf einem fürchterlich nervigen „ich esse nur das und so und bloß nicht das und auf keinen Fall so“-Trip, wo ich schon gar keine Lust mehr habe irgendwas zusammen zu essen.

            Gibt es überhaupt noch deutsche Frauen, die stolz darauf sind kochen zu können? So sieht er aus, der Untergang des Abendlandes.

          • „Das habe ich bei einer deutschen Frau noch nie erlebt“

            Ich kenne mehrere Frauen, die recht solide kochen können. 1a Hausmannskost, sozusagen. Die einzige Frau darunter, die richtig gut und interessant kochen kann, ist allerdings lesbisch.

            Ich kenne aber auch so gut wie keine Frauen unter 45 mehr, jedenfalls nicht so, dass ich ihre Kochkunst beurteilen könnte

          • Ich habe mich auch schon von jüngeren deutschen Frauen bekochen lassen und wir mochten es beide. Die können bisweilen schon kochen. Ich meine dieses offensive Anpreisen der eigenen Qualitäten als Frau durch Kochen und natürlich auch diese Intention beim Kochen selber. Der Leistungsanspruch an sich selber und das Wissen um denn Sinn davon einem Mann solche Freuden zu bereiten und auch die dazugehörigen Familientraditionen zu bewahren. Das habe ich bisher nur bei Frauen aus muslimischen Kulturkreisen noch erlebt.

          • „Gibt es überhaupt noch deutsche Frauen, die stolz darauf sind kochen zu können?“

            Interessante Frage. Ich kenne die stolze Erwähnung der eigenen Kochkunst nur von Frauen jenseits der 40. Von jüngeren (U30) habe ich sowas noch nie gehört. Die punkten eher mit tiefen Einblicken zwischen ihre Mammae (und kegeln sich mit gleichfalls tiefen Einblicken in ihre wirre Psyche auch wieder raus)

            Wobei ich von der einen und anderen U30 durchaus aus eigener Erfahrung weiß: Die können schon kochen wenn sie wollen.

            Es aber als Werbeargument zu bringen könnte ihnen vielleicht peinlich sein. So nach dem Motto „Wenn ich das erwähne, denkt er ich hätte sonst nix zu bieten“…

          • „Wenn ich das erwähne, denkt er ich hätte sonst nix zu bieten“

            Glaub ich nicht. Ich halte das eher für Krabbenkorb. Es ist inoffizieller Konsens, dass es einer Frau nicht würdig ist, für einen Mann zu sorgen. Die Mainstream Mäh-dia werden nicht müde, das über jeden Kanal zu verbreiten.
            Und die Frau, die sich gemäß dem Motto „fuck it, mir doch egal, was die anderen Frauen denken“ verhält, ist selten.

          • „Es ist inoffizieller Konsens, dass es einer Frau nicht würdig ist, für einen Mann zu sorgen. Die Mainstream Mäh-dia werden nicht müde, das über jeden Kanal zu verbreiten.“

            Ja, könnte auch manchmal sein. Eine Art Konsens, dass (junge) Frau sein, mit entsprechenden körperlichen Attributen, einfach genügen muss um mann für sich einzufangen. Und das Bewerben mit nützlichen Eigenschaften einfach unter der Würde der frau ist.

            Die Schattenseite des oberflächlichen Sexismus im (massenmedialen) Mainstream: „Frau hübsch, Mann nützlich.“ und der völligen Emanzipation der Frau von gesellschaftlichen Regularien hinsichtlich Partnerfindung.

            Richtig abgefahren wird es ja, wenn die minderhübschen Exemplare auch auf diesem Trip sind und sich selbst als die Miss Universum präsentieren. Und sich dann nicht mal mehr selber die Nägel lackieren können, weil, macht ja die Kosmetikerin…

            Ich würde das einfach mal den „Tinder-Effekt“ nennen 😉

      • „Meine spontane Reaktion war auch, inwiefern die Welt besser wird, wenn nun auch die Iranerinnen im Internet als balztanzende Attention Whores auftreten.“

        Mehr liberalismus gerade in islamischen Ländern wäre ein unschätzbarer Gewinn für die Welt, um so liberaler islamische Länder werden um so besser. Denn Liberalität und Religiösität sind eben häufig Gegensätze.
        Wen die Leute tanzen dürfen, Spass haben dürfen, Sex haben dürfen, dann nimmt der Einfluss der Religion ab. Dann nehmen die Fanatiker ab. Dann wird der Staat sekulärer

          • „Das scheint mir eine ungeklärte Kausalitätsrichtung zu sein“

            Vielleicht ist es schlicht ein gegenseitiger Prozess. Etwas weniger religiösität erlaubt etwas mehr Liberalität oder zumindest den Wunsch danach, was wieder zu weniger Religiösität führt und so weiter

        • Na nehmen wir doch mal die offensichtlichste Benachteiligung von Männern. Die Wehrpflicht.
          Auch im Iran sind es nur die Männer, die ihren Kriegsdienst ableisten müssen.
          Daneben genießen Frauen enige Vorteile, u.a. weil sie nicht arbeiten müssen. Für die Versorgung ist, ähnlich wie hier, immer noch der Mann zuständig.
          Ich kann ja mal dezent verlinken.
          https://uepsilonniks.wordpress.com/2018/02/07/der-mythos-der-patriarchalischen-unterdrueckung-im-iran/

          • Dass nur Männer in den Kampfeinsatz geschickt werden, ist nachvollziehbar und vollkommen legitim. Obgleich argumentiert werden könnte, dass Frauen einen Ersatzdienst leisten sollten, halte ich dieses Problemfeld für peripher. Die im verlinkten Artikel erwähnten (männlichen wie weiblichen) Privilegien hätten bei einer tatsächlichen rechtlichen Gleichstellung selbstverständlich keinen Bestand.

          • Naja, wenn man bedenkt, dass an den einseitig nur auf Männer bezogenen Einbeziehungsrechten zu Zwangsdiensten, die sich nahezu alle Staaten dieser Welt rausnehmen, nichts anderes dranhängt als die weitreichende Entziehung von Grundrechten (vor allem denen auf körperliche und seelische Unversehrtheit), finde ich es eigentlich schon etwas zynisch, das als peripher einzustufen. Das ist halt tatsächlich DER Elefant im Raum, wenn es um ungleiche Verteilungen von Pflichten, die auch noch ungleiche Rechte automatisch miteinbezieht, an dem bei der Beurteilung „women have it worse“ beständig vorbeigeschaut wird. Und ja, es ist eben entlarvend, dass sich auch die frühesten „Wellen“ des Feminismus nie auch nur einen Dreck darum scherten, abseits von Rechten eben auch mal auf die Pflichten zu schauen; mal davon abgesehen, dass die Sache mit den ungleichen Rechten gerade in früheren Zeiten in der Regel auch nur aufging, indem man sich auch damals schon genüsslich in Gipfeltrugschlüssen erging (Wahlrecht z. B. hatten in vordemokratischen Zeiten letztlich auch die meisten Männer nicht).

            Welchen Balken da schon die frühesten „Feministinnen“ im Auge hatten, zeigte sich doch schon daran, dass die Suffragetten keinen Widerspruch zum eigenen Mantra von gleichen Rechten sahen, zu Zeiten des ersten Weltkriegs Männer, die sich dem Wehrdienst zu entziehen versuchten, durch die öffentliche Überreichung einer weißen Feder zu beschämen, ohne sich dabei auch mal Gedanken darüber zu machen, ob es nicht nur gerecht wäre, auch Frauen (also auch sie selbst) zu solchen mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tode oder zumindest Verkrüppelung führenden Diensten heranzuziehen.

            Dass man Frauen davon ausschloss, mag in Zeiten, in denen man sich mit Schwertern und Äxten totgeschlagen hat, was körperliche Kraft erforderte, nachvollziehbar gewesen sein. In der modernen Kriegsführung ist dies aber nicht mehr gegeben. Und legitim finde ich es nicht nur deshalb noch lange nicht, derlei Pflichten nur einzelnen Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit zuzuschreiben.

  7. Wer gegen Tanzverbote ist, der ist auf einmal Feminist? Ist Männern im Iran das öffentliche Tanzen erlaubt? Haben Männer im Iran mehr Rechte als Frauen?

    • „Haben Männer im Iran mehr Rechte als Frauen?“

      Die Antwort wird dich wenig überraschen: Sie heißt Nein.
      Verhaftungen wegen verbotenen Tanzens gab es dort immer wieder mal.
      siehe z.B. hier:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-happy-taenzer-in-teheran-gegen-kaution-freigelassen-a-971024.html
      Da waren es drei Männer und drei Frauen, die offenbar aufgrund internationalen Protestes wieder freigelassen wurden. Waren ja auch Frauen(tm) besonders betroffen.

      Im Artikel steht noch:
      „Nur der Macher des Videos, in dem die Jugendlichen zu dem weltweit populären Lied „Happy“ getanzt hatten, befinde sich noch in Haft.“
      Bei den „Machern“ war offenbar keine Frau(tm) besonders betroffen, daher kann man den noch ein bissele länger eingelocht lassen.
      Das übliche Schem: Männer darf man als verantwortlich sehen, Frauen(tm) nicht.

      • Irgendwer hat dazu mal einen Perser eine Grobaufstellung machen lassen ( war das auf Faktum? Keine Ahnung, ist schon ne Weile her ). Sah nicht so radikal aus wie in D., aber auch dort war ein Mehrfaches an Nachteilen für Männer gelistet, als für Frauen.

      • Das Tanzverbot ist dann wohl mehr so ein Pendant zu dem Weltbild der puritanischen Auslegung des Christentums?
        Die Puritaner hielten alles, was Vergnügen für den Menschen sein könnte, nämlich für Sünde und daher verboten, respektive Zeitverschwendung. Der Mensch sollte den ganzen Tag demütig sein, dankbar sein, dass Gott ihn nicht mit irgendwas straft, er sollte nicht überschwänglich sein, und arbeiten wie ein Ochse, um herauszufinden, ob er unter Gottes auserwählten ist, die für das Paradis vorgesehen sind.

  8. Wenn ich mir die Videos so ansehe, kann ich ein wenig verstehen, wie die Sittenwächter auf „promoting prostitution“ kamen. 😉
    Selbstverständlich rechtfertigt das keine Verhaftungen, aber, ganz ehrlich, wenn sie meine Tochter wäre, dann wäre ich wohl auch nicht besonders glücklich über solche öffentlichen „Seht her, wie heiß ich bin“-Videos.

  9. Wenn Westler die „Opposition“ im Iran unterstützen, geht das meistens nach hinten los. Die müssen das schon selbst gebacken bekommen.

  10. Die SZ schreibt darüber
    http://www.sueddeutsche.de/leben/iran-tanzverbot-1.4045504

    Feministisch korrekt klingt es dort so, als seine von diesem Tanzverbot Frauen irgendwie besonders betroffen – was nicht stimmt, s.o.
    Bzw. hier (von 2002)
    https://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,508314.html
    oder hier (2011)
    https://www.tagesspiegel.de/kultur/iraner-tanzen-heimlich/3974396.html)
    oder hier (2014)
    https://www.deutschlandfunk.de/tanz-im-iran-verstoss-gegen-die-moralgesetze.886.de.html?dram:article_id=290764

    Aber dafür erwähnt man in dem jetzigen Artikel:
    „Andere sind der Auffassung, dass nicht das junge Mädchen, sondern die Männer, die sich solche Videos anschauen, verhaftet werden müssten. Außerdem, so User im Netz, seien solche Reueaktionen eines weinenden Mädchens im Staatsfernsehen abscheulich.“

    Weil, Männer sind ja irgendwie schon schuldig, und wer könnte etwas gegen gegen verhaftete Männer haben.
    Was ist schon so ein bisschen Haft bei einem Mann im Vergleich zum Drama eines weinenden Mädchens.

  11. Sage das über irgendein Land in dem Weiße nicht die Mehrheit bilden und du bist ein Nazi. Aber wenn weiße abgeschafft werden sollen, dann klatschen Journalisten wir verrückt.

    Wie wäre es mit: „Warum das israelische Volk abgeschafft werden sollte.“
    Oder „Warum das türkische Volk abgeschafft werden sollte.“ Bei so was würden Journalisten vom Aufruf zum Völkermord texten. Aber solange es gegen Deutsche geht, ist das ja so unglaublich progressiv.

    Und dann wundern die Journalisten sich das die AfD oder Trump gewählt wird.

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