Zum Gender Equality Paradox: Mehr Gendergleichheit verstärkt Geschlechterklischees in den Köpfen

Harald Eia hatte in Seiner TV-Reihe Brainwash auch auf das ROSE-Projekt und das sich daraus ergebende Gender Equality Paradox hingewiesen. Auf „Genderpopender“ nimmt mit Doro numehr eine Feministin dazu Stellung:

Wer sich ins Bewußtsein ruft, wie stark Geschlechterstereotype z.B. in den Medien oder in der Konsumwelt und Spielzeugindustrie vermittelt werden, der kann sich leicht vorstellen, dass Menschen gerade in Ländern, wo Kinder und auch heranwachsende/erwachsene Menschen diese Medien und Konsumgüter hochfrequenter konsumieren (können), auch entsprechend stärker in ihrem Denken und Verhalten davon beeinflusst werden.

Ich füge dazu noch mal eine der Grafiken aus dem ROSE-Projekt ein:

Unterschiede Männer Frauen Interessen 91

Wenn man sich die Grafik anschaut, dann sieht man bereits, dass es ein Scheinargument ist. Denn es werden in dieser Studie eben nicht nur Länder ohne besondere Medienbeeinflussung und solche mit besonderer Medienbeeinflussung verglichen, sondern auch eine Vielzahl europäischer Länder mit einander verglichen werden.

Will man wirklich behaupten, dass in Skandinavien die Medienbeeinflussung größer ist als in der Türkei und Griechenland? In beiden Ländern sitzen Kinder vor den Fernsehen und schauen die gleichen amerikanischen Serien und Filme. Und ein Mädchen, dass in der Türkei und Griechenland kein Fernsehen schauen kann wird sicherlich in dem ländlichen Bereich kein geschlechterneutraleres Bild bekommen, weil in beiden Ländern dort die Geschlechterrollen wesentlich stärker gelebt werden als in amerikanischen Serien. Aber selbst wenn man Länder wie Deutschland und Skandinavien oder Irland und Skandinavien vergleicht wird das Bild nicht besser. Es wäre dann wohl dringend anzuraten, dass polnische Fernsehen und die polnischen Medien eins zu eins zu übernehmen, sie scheinen ihren Job ganz hervorragend zu machen.

Stellen wie diese über Polen:

In Polen wird scheinbar konservativer erzogen. Hier sagen immerhin 44 Prozent der Frauen, dass man ihnen als Kind beigebracht hätte, dass Mädchen und Jungen andere Rollen und Aufgaben hätten.

sind da sicherlich ein Fehler.

Tatsächliche Forschung oder irgendwelche Daten, die ihre Spekulation stützen führt sie nicht an. Im Blog ist das Ganze dennoch erst einmal unter Wissenschaft aufgeführt.

Da gerade assoziativ angelegte, implizite Botschaften – solche, die beispielsweise in der Werbung mitschwingen – zum allergrößten Teil über Emotionsaktivierung unterbewußt verarbeitet werden, ist es auch schwer, sich gegen diese Manipulation zu wehren. Das Wirken von Geschlechterstereotypen in unserer Gesellschaft und die daraus folgenden schädlichen Auswirkungen auf die Biographien von Frauen und Männern ist in zahlreichen Studien deutlich nachgewiesen und auch in Ländern mit hohem Gender-Equality-Index klar präsent.

Das Wirken und die Auswirkungen sind eben meist nicht nachgewiesen, sondern werden behauptet. Und es geht ja auch nicht darum, dass diese Geschlechtersterotype an sich bestehen, sondern das sie im stark feministischen Ländern mit hoher Gleichheit wie eben Skandinavien nicht schwächer ausfallen. Sondern stärker. Was eben gerade eine Vorhersage ist, die der Genderfeminismus auf der Grundlage seiner Theorien aufstellen müßte, wenn er sie ernst nimmt.

So wird man z.B. auch unter den Frauen, die sich als emanzipiert bezeichnen, wenige finden, die sich dem von unserer Kultur gezeichneten frauenspezifischen Normen-und Wertesystem entziehen können, da ansonsten soziale Sanktionen drohen. Genauso wenig wandeln sich von heute auf morgen Strukturen, deren Reproduktion nachgewiesenermaßen nach dem Ähnlichkeitsprinzip erfolgt, oder verändern sich psychologische Gruppendynamiken, die über verschiedene Mechanismen aus Minderheiten keine Gleichverteilung werden lassen, sondern nach Konformität streben

Auch hier schreibt sie am Thema vorbei: Es geht eben nicht darum, dass die Mechanismen Zeit brauchen, sondern, dass in den besonders feministischen Ländern die Unterschiede größer sind. Man darf wohl nach allen Theorien erwarten, dass Frauen sich in einem auf Gleichberechtigung ausgerichteten Land wie Schweden wesentlich leichter einem solchen Normen- und Wertesystem entziehen können als in Griechenland oder der Türkei, beides wesentlich patriarchischere Länder. Und in einem katholischen Polen wird es eher schwieriger sein, dies zu machen.

Doro sieht es anders:

All dies trägt dazu bei, dass vielleicht eine gesetzliche Gendergleichheit herrschen mag, die Geschlechterklischees in den Köpfen der Menschen aber so stark aktiviert sind wie zuvor, mit all den entsprechenden Konsequenzen

Also scheint ein mehr an Gendergleichheit nach dieser Vorstellung die Geschlechterklischees stärker zu aktivieren. Also wäre weniger Gendergleichheit besser? Warum aktiviert Gendergleichheit denn die Geschlechterklischees stärker und warum kann die Gleichheit nicht genutzt werden? Es erscheint mir eher ein eigens Paradox aufzumachen, statt das Gender Equality Paradox zu beseitigen

Warum genau es in Schweden, Dänemark und Co schwieriger sein soll, sich dem Wertesystem zu entziehen, während es den Polen gelingt darüber wird nichts gesagt, kein Argument, keine Studie, nichts.

Aber dies soll wohl noch kommen: Der Artikel scheint eine Art Teaser zu sein:

Die daraus folgenden Unterschiede in Verhalten und Interaktion dann (evolutions-)biologisch zu legitimieren, ist übrigens nicht nur kontraproduktiv, sondern auch wissenschaftlich nicht haltbar – in Kürze wird hierzu eine ausführliche und mit aktuellen Forschungsquellen belegte Gegendarstellung zu der gerade im Internet kursierenden norwegischen Dokumentation “Brainwash – The Gender Equality Paradox” erscheinen.

Schon erstaunlich: Im Artikel kein einziger Beleg und eine unstimmige These, aber die das Paradox wesentlich besser erklärende Theorie ist wissenschaftlich unhaltbar. Ich  bin gespannt auf die „ausführlich belegte Gegendarstellung“. Sie soll wohl Ende März kommen.

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56 Gedanken zu “Zum Gender Equality Paradox: Mehr Gendergleichheit verstärkt Geschlechterklischees in den Köpfen

  1. Ich kann den Kummer der skandinavischen Feministinnen über das Versagen ihres groß angelegten sozialkonstruktiven Versuchs, aus Mädchen Jungs zu machen, ja nachvollziehen. Der Genderblödsinn gerät immer dann in Schwierigkeiten, wenn er mit Fakten, Zahlen konfrontiert wird.

    Wenn es denn aber so ist, dass Mädchen medial so einfach zu manipulieren sind, dass sie auf keinen Fall machen wollen, was sie ganz eigentlich laut Feministinnen machen wollen sollten….wenn man die Tatsache geschlechtsspezifischer Neigungen und Berufswahlen alleine auf „Manipulation“ zurückführen kann…..dann sind Frauen definitiv nicht zurechnungsfähig.

    Die entsprechenden Konsequenzen sollten baldmöglichst in die bürgerlichen Rechte eingearbeitet werden.

    Eigentlich ist es müßig, sich mit den grotesken Versuchen der Genderbande zu beschäftigen, ihren Blödsinn zu rationalisieren.

    Dass dieser Blödsinn (auch) mit meinen Steuergeldern pseudoakademisiert und fürstlich gefördert wird, machts nicht besser.

  2. „Also scheint ein mehr an Gendergleichheit nach dieser Vorstellung die Geschlechterklischees stärker zu aktivieren.“

    im text ist doch eindeutig die rede von „gesetzlicher“ gendergleichheit. das ist etwas völlig anderes als „gendergleichheit“. letztere kann man mit gesetzen offensichtlich nicht erzielen.

  3. Es ist doch ganz einfach:

    Weniger Wohlstand führt zu mehr Geschlechtergleichheit.

    Also helfen wir unseren Frauen, den besten Frauen der Welt dabei, schicken wir sie nach Afrika.

    • @ Borat

      *Also helfen wir unseren Frauen, den besten Frauen der Welt dabei, schicken wir sie nach Afrika*

      Nicht nötig.

      Das kollabierende Afrika wird sich auf den Weg machen und innerhalb der nächsten 50 Jahre zu uns kommen.

      Wir müssen einfach nur warten.

      @ Christian

      Bleibt ja nur mal wieder die Feststellung, dass Feminismus kein rationales System ist, das sich auf Wissenschaft stützt.

      Sondern ein sektiererisches Glaubenssystem, das durch Empirie auch in den Aussagen, die empirisch überprüfbar sind, nicht zu erschüttern ist.

      Feminismus kann man nicht widerlegen.

      Nur entmachten, bevor seine mit Macht durchgesetzten (Irr-)Realitätsbehauptungen und die daraus abgeleitete Politik diese Gesellschaft bis in die Grundfesten ruiniert haben werden.

      Wenn dieser Ruin vollzogen ist, bricht das ganze Konstrukt zusammen, weil der Wohlstand, der es erlaubt, sich Illusionen zu machen, dahin sein wird.

      Gleichzeitig zerstört diese Ideologie sehr erfolgreich die Bedingungen, unter denen dieser Wohlstand erarbeitet wird.

      Feminismus ist ein Selbstzerstörungsprogramm.

      Da mit argumentativer Überzeugung nichts zu erreichen ist, müssen wir den harten Aufschlag abwarten und ansonsten die Schussfahrt in den Abgrund genießen.

      Wir werden also noch viele „Gleichstellungsprogramme“ = Männerbenachteiligungsprogramme erleben, noch viele „asymmetrische“ (Frau Baer) Gesetze erleben, die „Gendergerechtigkeit“ herstellen sollen, noch viele verplemperte Milliarden, noch viele überflüssige Scheinarbeitsplätze schaffen, mit deneb keine Werte geschaffen, sondern verbrannt werden.

      Bis Flasche endgültig leer.

      Wer dieser Ideologie im Wege ist, wird duch Medienhetze und Defma-Beschuldigungen als Frauenfeind gebrandmarkt werden können und so aus dem Wege geräumt – Brüderle geh Du voran.

      Ich sehe da kein Entrinnen, die Verkommenheit ist zu weit vorgedrungen, zu tief eingefressen.

      Umkehr scheint mir da nicht mehr möglich, die Prognose ist infaust.

      • Die Frage, die dennoch interessant bleibt, ist die, wie es einer immer noch relativ kleinen feministischen Untergruppe hauptsächlich lesbischer Frauen gelungen ist, durch Agitation und Bildung medialer und politischer Netzwerke ihre Genderideologie als politische Agenda und Wahrnehmungsmatrix für die (heterosexuelle) Masse durchzusetzen.

        Die Kollaboration mit der Linken im Sinne eines Sozialingenieurswesens zur institutionellen Schaffung des Neuen Menschen scheint mir da eine zentrale Strategie zu sein.

        Das letztendliche Ausgangsmotiv aber ein höchst neurotisch individuelles….

        • *Die Frage, die dennoch interessant bleibt, ist die, wie es einer immer noch relativ kleinen feministischen Untergruppe hauptsächlich lesbischer Frauen gelungen ist, durch Agitation und Bildung medialer und politischer Netzwerke ihre Genderideologie als politische Agenda und Wahrnehmungsmatrix für die (heterosexuelle) Masse durchzusetzen.*

          Die Masse unserer Frauen hat zunehmend das gleiche Problem wie die feministisch lesbische Untergruppe: Sie werden nicht mehr gebraucht.

          Sie werden in die Karriere gestoßen oder abgeschoben, das macht sie unglücklich denn ihr Bereich war seit jeher die Familie und Kinder/Reproduktion.

          Warum die Aufregung um „Vereinbarkeit Familie und Beruf“?

          Auf dieser Frustration baut der breite Erfolg des Feminismus auf.

        • @ Ratloser

          Feminismus beutet sehr erfolgreich die uralten Instindispositionen von Männern und Frauen aus, weit über seine in der Tat oft lesbischen Vorturner.I.nnen hinaus.

          Das macht seine Massenwirksamkeit aus – das MITLÄUFERTUM der vielen, die sich immer sagen können: „Ich bin ja eigentlich keine Feminist.I.n!“

          Aber die einseitige Förderung/Privilegierung doch gerne mitnehmen.

          Die Parallele zum NS-System ist auch hier offensichtlich.

          Die wenigsten Deutschen waren in der Wolle gefärbte Antisemiten/Nationalsozialisten.

          Trotzdem waren sie zur Stelle, die eine schnelle Reichsmark machen wollten, wenn der Hausrat des „verschwundenen“ Nachbarn versteigert wurde.

          Auch wenn sie gegen diesen jüdischen Nachbarn gar nichts hatten, ihn vielleicht sogar bedauerten.

          Mein Gott, man kann doch eh nichts tun. Greife ich nicht zu, tut’s ein anderer und dem Nachbarn ist damit doch auch nicht mehr zu helfen.

          Feminismus bedient den Egoismus vieler viel zu gut, kurzfristig.

          Die langfristigen Folgen zu kalkulieren übersteigt wiederum das intellektuelle Vermögen der meisten, der meisten Feminist.I.nnen sowieso.

      • @Roslin

        wäre es nicht langsam Zeit für eine verkürzte Formel für den Weltuntergang? “im übrigen bin ich der Meinung, dass die Welt untergehen wird“ bietet sich an 😉

        was sagst du denn sonst in der Sache zu dem Artikel von Doro?
        man sollte ihr jedenfalls anrechnen, dass sie noch in der Sache argumentiert. ich bin tatsächlich gespannt auf ihre “Widerlegung biologischer Geschlechtertheorien“ zusammen mit Joachim. mal sehen, was sie für Argumente anführt.

        • Boaaa, Christian!!! *fg*

          Es gibt keinen rationalen Diskurs mit einem irrationalen System…
          Es gibt keinen rationalen Diskurs mit einem irrationalen System…
          Es gibt keinen rationalen Diskurs mit einem irrationalen System…
          Es gibt keinen rationalen Diskurs mit einem irrationalen System…
          Es gibt keinen rationalen Diskurs mit einem irrationalen System…

          Die von Dir belobigte „Argumentation in der Sache“ ist der verzweifelte Versuch, die sich widerstrebende Natur zu beeinflußbaren sozialen Determinanten umzudeuten, um die eigene Schimäre am Laufen zu halten.

          • @ratloser

            „Die von Dir belobigte “Argumentation in der Sache” ist der verzweifelte Versuch, die sich widerstrebende Natur zu beeinflußbaren sozialen Determinanten umzudeuten, um die eigene Schimäre am Laufen zu halten.“

            Dennoch wollen sie Argumente in der Sache bringen. Und das ist besser als einfach eine Filterbubble zu errichten, innerhalb derer man Gegenargumente nicht wahrnimmt.
            Selbst wenn es kein rationaler Diskurs wird, dann bringen sie das vor, was sie überzeugt. Dazu wird es Gegenstimmen geben, ich zB werde einen Artikel dazu schreiben, und selbst wenn es das dann war und sie bei ihrer Meinung bleiben, wird sich ein Leser ein Bild machen können, wer die besseren Argumente hat. Und ich werde mich mit Schwachstellen in meiner Argumentation auseinandersetzen müssen und so etwas neues über das Thema lernen.

            Für mich klingt das nach einer wesentlich besseren Situation als sich anzuschweigen. Man kann hier aufzeigen, dass der Kaiser nackt ist, aber auch seine eigene Kleidung kontrollieren. Joachim lässt ja (zumindest in einem gewissen Rahmen) auch Gegenkommentare zu. Ich vermute auf Genderpopender wird das weniger gut möglich sein, aber man wird sehen.

        • @ Christian

          Die Welt geht nicht unter, Christian. Es ist viel undramatischer. Nur unsere Zivilisation geht wahrscheinlich unter – passiert immer wieder, nicht schön für die „Insassen“ einer Zivilisation und dramatisch genug, aber eben kein Weltuntergang.

          Was soll denn zu Doro noch gesagt werden?

          Die üblichen Immunisierungsstrategien gegen Empirie, das Warten auf das Wunder der Epiphanie des „Neuen Menschen“ und natürlich: Es ist noch nicht genug Sozialtechnik aufgewandt worden, um die behauptete Gleichartigkeit der Geschlechter, die sie fraglos als gegeben voraussetzt ohne dafür auch nur den Hauch eines Beweises zu haben, zum Vorschein zu bringen.

          D.h.: Noch mehr vom Falschen und Wirkunslosen, ja Schädlichen.

          Damit endlich, endlich diese in die Ungleichheit sozialisierenden „Schadeinflüsse“ neutralisiert werden können durch „richtige“, „asugleichende“, also wahrscheinlich „asymmetrische“ Sozialistion.

          Das Jungen/Mädchen VON NATUR AUS ungleichartig sind, ja nach evolultionärer Logik SEIN MÜSSEN, ist ihr doch denkunmöglich – hoffnungsloser Fall, wie es allen feministischen Geschlechtersozialist.I.nnen denkunmöglich ist.

          Weil dies einzuräumen ihre Ideologie gefährdete.

          Diese ist aber NOTWENDIG, um ihre an Minderwertigkeitsgefühlen und Neid krankende Persönlichkeit zu stabilisieren.

          Ideologiepreisgabe löste bei Feminist.I.nnen eine existentielle Krise aus.

          Das wird also ohne Not nicht passieren.

          Deshalb ist Dein Versuch, mit Argumenten zu überzeugen, ein rührend naiv.

          Du forderst im Grunde genommen nichts weniger von diesen Ideolog.I.nnen als sich von Dir durch Vernunftgründe endlich davon überzeugen zu lassen, Selbstmord zu begehen.

          Nein, das werden sie nicht tun.

          Sie werden diese Zivilisation töten.

          • @Roslin

            „Deshalb ist Dein Versuch, mit Argumenten zu überzeugen, ein rührend naiv.“

            Muss das Ergebnis einer Diskussion denn immer sein, dass man den Gegenüber überzeugt? Aus meiner Sicht sind viele Diskussionen Stellvertreterdiskussionen, die anderen Leuten erlauben sollen, sich ein Bild über die Argumente beider Seiten zu machen. Und das ist höchst sinnvoll. Um so mehr sich die Auffassung durchsetzt, dass der radikale Genderfeminismus eine sehr wackelige Grundlage hat und mit moderner Forschung nicht zu vereinbaren ist, um so schwieriger wird es Gegenpositionen mit PC-Argumenten abzuwerten.

            Wenn alle Wissen, dass die Erde rund ist, dann kann man eben keine Ketzer mehr hinrichten. Solange dieses Wissen aber nicht bekannt ist, geht das wesentlich besser.

            Deswegen müssen Argumente, und das möglichst sachlich, auf den Tisch. Nicht um Doro zu überzeugen.

            Es geht auch darum, dass man leicht verlinkbare Gegenargumente bereit stellt.

            Wie oft kam in einer Diskussion schon:
            „Hat Voss doch alles bereits widerlegt“
            oder
            „Butler hat da doch umfassende Theorien zu“

            Da muss der Einwand „Die Bücher von Voss haben erhebliche Fehler“ und „Butler stützt sich aber nicht auf Studien und ihre Ergebnisse stehen im Widerspruch mit dieser und jener Forschung“ wesentlich besser als ein ignorieren.

            Weil es Autoritätsargumente nimmt und damit eine gewisse Hoheit in der Geschlechterdebatte.

            Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie beliebt das Autoritätsargument in diesen Kreisen ist. Wenn man dagegen anführt, dass man Butler gelesen hat und Gegenargumente anführt, dann kommt meist nichts mehr. Meist gehen die Leute sogar davon aus, dass dort etwas vollkommen anderes drinsteht als es tatsächlich der Fall ist. Khaos.Kind hatte ja bei Onyx Beauvoir sogar mal als Differenzfeministin bezeichnet.

            Ein Großteil der PC-Hoheit beruht meiner Meinung nach auf diesen Autoritätsargumenten (und auf der Wirksamkeit des Vorwurfs Frauenfeindlich zu sein, Frauen klein halten zu wollen und von gestern zu sein). Die Leute kennen die Gegenargumente nicht und verstummen. Wenn man ihnen da was an die Hand gibt, dann lebt die Debatte auf.

        • *Deswegen müssen Argumente, und das möglichst sachlich, auf den Tisch. Nicht um Doro zu überzeugen.*

          Nunja.

          Die Genderideologie hat ja mit scheinbar sachlinen Argumenten die man eher Verschwörungstheorien nennen könnte Erfolg gehabt.

          Was die Masse glaubt muss kurz, eingängig und dieser plausibel sein, aber „sachlich“?

        • @ Christian:

          Aber die Argumente liegen doch auf dem Tisch…eigentlich schon sehr lange..nur: um sie geht es eben nicht.

          Es geht um ein großes Menschheitsprojekt: die Schaffung des Neuen Menschen…die Erlösung des Menschen von seinen kreatürlichen Aggressionsneigungen…von seiner Spannungen hervorrufende Unterschiedlichkeit…von seinen ichbezogenen Handlungsmotiven…von Krieg. ..Unglück und Sterblichkeit….Widersprüchlichkeit..kurz: von sich selbst.

          Es ging immer um den Neuen Menschen…ob Rousseau, Stalin, Hitler, Pol Pot, Mao…die Sehnsucht nach Transformation der menschlichen Natur ist ideologie- und zeitüberschreitend….und nochmal: die ursprüngliche Motivation ihrer ideologischen Protagonisten zumeist banal neurotisch.

          Du kannst einen zutiefst verunsicherten, gekränkten Menschen, der verallgemeinernd, projektiv oder auch nur präemptiv das andere Geschlecht pauschal abwertet, in langen Sitzungen über die rationalen Hintergründe seiner Einstellung und die tatsächlichen Gegebenheiten des Mann-Frau-Dingens „aufklären“…er wird es verstehen…aber es wird sich durch „Aufklärung“ nichts an seiner Einstellung ändern.

          Ein Wahnsystem (ich nenne es mal bewußt so) ist wie oben erwähnt „immunisiert“…es ist flexibel, kümmert sich nicht um Logik…es ist empirieresistent und in der Lage alles und nichts zu rationalisieren.

          Die zweite interessante Frage in diesem Zusammenhang bleibt, wo die Triebfeder des verzweifelten Bemühens liegt, da nach Verständnis und Dialog zu suchen, wo es so offensichtlich vergeblich ist?

          • @Ratloser

            „Du kannst einen zutiefst verunsicherten, gekränkten Menschen (…) “aufklären”…er wird es verstehen…aber es wird sich durch “Aufklärung” nichts an seiner Einstellung ändern.“

            Den Part, indem ich sagte, dass es mir nicht um den direkten Gegenüber geht (ohne deine Wertung dabei zu eigen zu machen), sondern um dritte Leser der Debatte, den hast du schon gelesen oder?
            Ich muss meinen Gegenüber nicht überzeugen (auch wenn natürlich nichts dagegen spricht, wenn er sich überzeugen lässt).

        • @ratloser

          *Die Masse “glaubt” das, was ihren emotionalen Bedürfnissen entgegenkommt.*

          Denn das ist ihr plausibel.

          Rationalität ist eine Illusion, beim einen mehr, beim anderen weniger.

        • @Ratloser
          „Es ging immer um den Neuen Menschen…ob Rousseau, Stalin, Hitler, Pol Pot, Mao…“
          Seh ich auch so. Es wäre eine spannende Frage, die dahinter stehenden Bedürfnisse eingehender zu beleuchten.

          Aber
          „Ein Wahnsystem (ich nenne es mal bewußt so) ist wie oben erwähnt “immunisiert”…es ist flexibel, kümmert sich nicht um Logik…es ist empirieresistent “

          macht es sich etwas einfach. Da ist nur die Rede vom Extrempol, es unterschlägt Zwischenstufen. Es setzt voraus, dass Menschen psychisch recht homogen sind.

          Das wäre aber die Frage. Ich gehe davon aus, dass es auch Phasen der Kopräsenz unterschiedlicher und u.U. widersprechender Bedürfnisse geben kann.
          Der Versuch einer rationalen Diskussion könnte ansonsten untergebutterte rationalere Ich-Anteilein in diesem polyphonen Zirkus ansprechen.

          Der komplett immunisierte Wahnsinn ist nicht die einzige Alternative zu – ja, zu was? Zu „insgesamt frei von schon etwas wahnhaften Vorstellungen über die Umgebung“?

  4. Die Rationalität dient mehr oder weniger der Rationalisierung dessen, was wir WOLLEN.

    Das ist auch der Grund, warum Demokratie nicht langfristig funktionieren kann. Jedenfalls nicht auf einer Ebene, die größer als die kleiner Kommunen ist.

    • *Die Rationalität dient mehr oder weniger der Rationalisierung dessen, was wir WOLLEN.*

      Gut gesagt.

      Ich nenne unsere „Ratio“ eine Rechtfertigungsmaschine.

      Nun, dies erkannt kann man nun weiter versuchen seinen „Feind“ zu kränken, zu ärgern und zurückzudrängen.

      Überzeugen, die Prägungen liefern die seine Motivationen steuern, wird man ihn so gut wie nicht.

      Wenn man das will, so könnte man das noch am ehesten bei (seinen) Kindern, doch die haben die Frauen an sich gerissen um sie vor dem chronisch mißbrauchenden Mann zu schützen.

      • @ Borat

        *Ich nenne unsere “Ratio” eine Rechtfertigungsmaschine.*

        Ich denke, es gibt schon eine Ratio, ein ehrliches Bemühen um Erkenntnis, um Wissen.

        Die Rechtfertigungsmaschine würde ich Zweckratiionalität nennen.

        Die Zwecke stehen fest – jetzt muss man sich nur noch die (schein-)vernünftigen Begründungen für die „Vernünftigkeit“ der Zwecke zusammenklauben.

        Das meiste, was unter Rationalität angebote wird, ist allerdings Zweckrationalität.

        • @alexander

          *Ich denke, es gibt schon eine Ratio, ein ehrliches Bemühen um Erkenntnis, um Wissen.*

          Sicher, ohne hätte sich keine Kultur oder technischer Fortschritt gebildet, jedenfalls mehr als beim Tier.

          Doch scheint diese echte Rationalität kaum das Ergebnis eines einzelnen, überheblichen Anspruchs zu sein und schon gar nicht ist es die Leistung dessen der sich damit brüstet „rational“ zu sein.

          Es scheint eher so dass die Menschheit über die Zeit (auch mit Umwegen, natürlich) zur Rationalität strebt, als ob diese eine Art übergeordnete, kollektive Lebensform ist die die Menschheit als Vehikel benutzt.

          Andere würden es Gott nennen, ich bin Atheist.

    • @ Ratloser

      *Die Rationalität dient mehr oder weniger der Rationalisierung dessen, was wir WOLLEN.*

      Das ist auch der Grund, warum Schopenhauer nie populär werden kann.

      Da hat es sein Popularisierer Nietzsche schon leichter.

      Der sich dann aber auch in den Übermenschenwahn verabschiedete.

  5. @ christian

    „Den Part, indem ich sagte, dass es mir nicht um den direkten Gegenüber geht (ohne deine Wertung dabei zu eigen zu machen), sondern um dritte Leser der Debatte, den hast du schon gelesen oder?“

    Hab ich! 😉

    Da es sich aber um ein teils religiöses (der Glaube ist nicht hinterfragbar) und teils tribalistisches (die Loyalität zwischen Frauen erfordert Unbedingtheit) System handelt…noch dazu eins, wo „gut“ gegen „böse“ steht, ist die Emotionalisierung derart hoch, dass „neutrale“, durch Argumente zu beeindruckende Bystander sehr selten sind.

    Es ist bei Frauen (von den wenigen bemitleidenswerten lila Pudeln spreche ich mal nicht) eine Frage der Persönlichkeit, ob sie auf den Genderblödsinn aufspringen (oder ihn zumindest als soziale Krücke nehmen, um an Staatsversorgung zu kommen) oder eben nicht.

    • @Ratloser

      „wo “gut” gegen “böse” steht, ist die Emotionalisierung derart hoch, dass “neutrale”, durch Argumente zu beeindruckende Bystander sehr selten sind.“

      Das sehe ich nicht so. Die wenigsten Leute kennen die Debatte überhaupt, sie hat auf ihr persönliches Leben einen geringen Einfluss. Genug Personen kommen auch über Google auf entsprechende Seiten. Viele kommen auch über bestimmte Ereignisse, etwa über Creeper Cards oder den Aufschrei mit dem Thema in Berührung und lesen dann etwas dazu. Auch die Piraten sind aus meiner Sicht ein gutes Beispiel. Viele Parteimitglieder erleben hier ein erstarken radikalfeministischer Positionen und müssen sich damit auseinander setzen.

      • Ok…ich habe übertrieben…aber im wesentlichen geht es doch um argumentative Unterstützung von Männern, die sich ohne inhaltliche Grundierung von dem Blödsinn belästigt fühlen, oder?

  6. In Russland ist die Situation in vielerlei Hinsicht schlechter, als in Deutschland. Aber was den Genderismus betrifft, ist die Situation in Russland vorbildlich. Die Frauen bewahren ihre Weiblichkeit, und die Männer ihre Männlichkeit. Und es gab gerade wieder ein Verbot für die Homo-Werbung

    • Und es gab gerade wieder ein Verbot für die Homo-Werbung

      Was soll daran gut sein?

      Du würdest allen genderkritischen Kommentatoren übrigens einen Gefallen tun, deinen Klerikalfaschismus hier nicht weiter auszubreiten.

      Der Verweis auf Postings wie deines eignet sich natürlich hervorragend, um inhaltliche Diskussionen abzuwürgen.

      • @ david
        Sie haben wahrscheinlich recht, dass ich hier nicht mehr posten sollte. Dieses Forum ist zu sehr vom Genderwahn beherrscht. Hingegen mein eigener Blog ist ein Hort der Vernunft.

  7. Mangels Zeit leider mein einziger Beitrag zu diesem Thema:

    das ist etwas völlig anderes als “gendergleichheit”. letztere kann man mit gesetzen offensichtlich nicht erzielen.

    „Gendergleichheit“ wird es niemals geben können, sie ist schon im Wortsinne ein Oxymoron. Denkt mal darüber nach…

  8. Die Behauptung, die Unterschiede innerhalb eines Geschlechtes seien größer als die zwischen den Geschlechtern ist widerlegt:
    http://derstandard.at/1313024079482/Studie-mit-3000-Menschen-Grosse-Stoffwechsel-Unterschiede-bei-Frauen-und-Maennern
    (Original Studie: http://www.plosgenetics.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pgen.1002215).

    Zitat aus der Pressemitteilung: „In ihrem molekularen Profil müssen Männer und Frauen in zwei komplett unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden“.

    Das es Aspekte gibt, die denen sich die Profile von Männern und Frauen überschneiden bedeutet wissenschaftlich gesehen gar nichts: Solche Überschneidungen gibt es auch wenn man die Profile von Hunden und Katzen übereinander legt. Auch haben beide als Säugetiere sicher mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Trotzdem habe ich noch nie etwas von Schäferkatzen gehört.

    Wer also die Gleichheit von Mann und Frau behauptet, argumentiert nicht nur in dem selben anti-darwinistischen Sumpf wie die Kreationisten sondern ignoriert den Stand der Forschung.

    • Nachtrag:
      Dass Männer und Frauen in ihrem molekularen Profil in zwei komplett unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden müssen, ist exakt das was die Evolutionstheorie vorhersagt, wenn auf den Geschlechtern nur lange genug geschlechtsspezifisch unterschiedlicher Evolutionsdruck (d.h. Selektionsdruck) lastete.

    • Die Behauptung, die Unterschiede innerhalb eines Geschlechtes seien größer als die zwischen den Geschlechtern ist widerlegt: (…)

      Halte ich so für falsch, weil es davon abhängt, was man eigentlich vergleicht und welche Unterschiede man eigentlich betrachtet. Beispiel Körpergröße:
      Durchschnitt Männer 1,78 Meter, Durchschnitt Frauen 1,65 Meter, Differenz sind 13 Zentimeter. Aber sowohl Männer als auch Frauen kommen auch in 1,50 Meter oder 1,90 Meter vor, das sind schon 40 Zentimeter.

      Man muss aber aus daraus die richtigen Schlüsse ziehen, diese sind meines Erachtens:

      Erstens, dass man keinem Geschlecht etwas verweigert, nur weil es statistisch weniger dazu tendiert. Frauen mögen durchschnittlich lieber Kinder betreuen als Männer? Kein Problem. Trotzdem soll ein Mann, der das will und kann, das tun dürfen sollen, ebenso soll keine Frau gezwungen werden, das tun zu müssen, wenn sie nicht will.

      Zweitens darf man aber im Gegenzug keine 50-50-Verteilung erwarten. Unter anderem deswegen halte ich solche Quoten auch für einen Irrweg. Wenn Frauen eher zur Kinderbetreuung tendieren und Männer eher zu technischen Berufen, wird es nachher eine entsprechende Verteilung geben.

      Aber eine rationale Betrachtung des Ganzen ist wohl zuviel verlangt. 😦

      • »Beispiel Körpergröße«

        Wie ich bereits geschrieben habe: Das es Aspekte gibt, die denen sich die Profile von Männern und Frauen überschneiden bedeutet wissenschaftlich gesehen gar nichts.

        Mir geht es zunächst einmal geht es darum, den Gleichheits-Feminismus aka die Tabula-Rasa-Hypothesen als wissenschaftlich widerlegt zu brandmarken.

        Zwei Gruppen, die einen derart unterschiedlichen Stoffwechsel haben, dass sie unterschiedliche Medikamente brauchen sind nicht _gleich_.

        Damit sind die die statistischen Unterschiede in den Lebenspräferenzen höchstwahrscheinlich biologisch bedingt und entziehen sich weitgehend Erziehungsversuchen.

        Damit Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming und „positiver“ Diskriminierung die Grundlage entzogen.

        Das bedeutet nicht, dass Männer verboten werden sollte Kindergärtner zu werden oder Frauen verboten werden sollte Pilotin zu werden.

        Meine, zugegeben gerne verwendete Metapher, „Saudi Arabien“ bedeutet nicht, dass ich die Schador-Pflicht für Frauen tatsächlich will.
        Ich benutze diese Metapher eigentlich nur um den Frauen zu zeigen, wohin ihr Weg des „Klagen ohne Leiden“ logisch führt und tatsächlich führen wird. Ganz ohne mein Zutun und ohne meine Unterstützung zwangsläufig führen wird.
        In der meist stillen und zunehmend schwindenden Hoffnung die Frauen von diesem Weg abzubringen.

  9. Mein Kommentar dotselbst:
    „“Genauso wenig wandeln sich von heute auf morgen Strukturen, deren Reproduktion nachgewiesenermaßen nach dem Ähnlichkeitsprinzip erfolgt, oder verändern sich psychologische Gruppendynamiken, die über verschiedene Mechanismen aus Minderheiten keine Gleichverteilung werden lassen, sondern nach Konformität streben (wie z.B. hier).“
    Ich entnehme diesem Passus, dass genau dann keine Genderklischees mehr vorliegen, wenn in jeder Tätigkeit gleich viele Frauen und Männer beschäftigt sind?
    Das ist aber unmöglich, da in Deutschland mehr Männer als Frauen erwerbstätig sind.
    Siehe: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/link/tabelleErgebnis/12211-0001
    21,021 Mio Männern stehen 18,085 Mio Frauen gegenüber.
    Oder nimmt man die Erwerbspersonen – d.h. die potenziellen Erwerbstätigen:
    22, 425 Mio Männer vs. 19, 177 Mio. Frauen.
    Daher ist eine Gleichverteilung der Männer und Frauen auf die Berufe unmöglich.
    In welcher Form ist also das Kriterium für Nichtexistenz von Genderklischees auf dem Arbeitsmarkt zu formulieren, damit es auch einen realen Inhalt hat?

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