Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 8. September 2016

„Frustrierte männliche Flüchtlinge, unberührbare muslimische Mädchen und Zweit- und Drittsöhne“

Ein interessanter Artikel bzw. ein Interview mit Gunnar Heinsohn zu Männern in der Flüchtlingskrise vom Anfang des Jahres:

Herr Professor Heinsohn, 2003 haben Sie mit Ihrem Buch „Söhne und Weltmacht“ für Aufsehen gesorgt. Bestätigt sich mit Blick auf die Ereignisse von Köln Ihre damals aufgestellte These von der Gewaltbereitschaft junger unterbeschäftigter Männer?

Gunnar Heinsohn: Zuerst muss man sich fragen: Warum haben wir so viele Männer auf den Routen nach Europa? In den Heimatländern gibt es einen „youth bulge“, einen deutlichen Jugendüberschuss oder, wenn man es anders formulieren will, einen hohen Kriegsindex.

Die Welt: Was versteht man unter dem Begriff?

Heinsohn: Der Kriegsindex misst das Verhältnis von 55- bis 59-jährigen Männern, die sich der Rente nähern, und den 15- bis 19-jährigen Männern, die den Lebenskampf aufnehmen. Wenn wir, wie in den Herkunftsländern, einen Kriegsindex von drei bis sechs haben, dann kommen also auf 1000 alte Männer, die eine Position frei machen, 3000 bis 6000 junge Männer. In Deutschland sind das gerade mal 660.

Die Welt: Eigentlich kein Wunder, dass die jungen Männer ihr Glück woanders suchen.

Heinsohn: Beim Wandern gehen junge Männer zuerst. Das sind meist zweite, dritte Brüder. Der erste Sohn hat ja zu Hause eine Chance. Die anderen, die zu uns kommen, haben zu Hause keine Chance auf eine Position, und das heißt, sie haben auch keine Chance auf ein Familienleben. Und damit auch nicht auf ein legales Sexualleben. Deswegen haben wir auch in den arabischen Ländern Übergriffe, wie wir sie jetzt zwischen England und Deutschland und Schweden erleben.

Auch das ist interessant. Es ist ein klassisches Element aus der evolutionären Biologie nach Trivers, dass erste Kinder „kostbarer“ sind, einfach weil man schon Ressourcen in sie gesteckt hat, die sonst eher verloren sind bzw. weil man in jüngere Kinder noch mehr Ressourcen stecken muss. Das wirkt sich in reicheren Ländern nicht mehr so aus, auch weil mit zunehmender Berufstätigkeit und Ausbildung der Frau die Zeit eh knapp wird und zudem eine gleichartige Förderung der Kinder erwartet wird.

Die Welt: „Kein Job“ plus „kein Sex“ ist gleich „sexuelle Übergriffigkeit“ – ist das nicht eine etwas zu simple Rechnung?

Heinsohn: Schauen Sie doch auf die jungen Männer, die zu uns kommen. Entweder sie können etwas. Dann steigen sie bei uns auf und haben außerhalb ihrer Religionsgruppe keine Schwierigkeiten, Partnerinnen zu finden. Das ist aber eine Minderheit. Bei etwa 90 Prozent sieht das anders aus. Die haben schlecht bezahlte Jobs oder beziehen Sozialhilfe. Denen fehlt, was man im Soziologenjargon „Status-Sex“ nennt. Jetzt sind das junge Männer mit ihrer ganzen sexuellen Begehrlichkeit. Die haben in ihrer eigenen Gruppe Mädchen. Aber die sind absolut tabu. Diese Frauen bleiben unberührt bis zur Ehe.

Der Begriff „Status-Sex“ interessiert mich natürlich. Geht es dabei um Sex, den man wegen seines Status bekommt, also weil man einen guten Job hat und einen der Status attraktiv macht oder geht es darum, dass man über Sex Status aufbaut, dass man also seiner durch den niedrigen Status bedingten Unattraktivität entgegenhalten will, dass man trotzdem Sex hat? Vielleicht kann einer der mitlesenden Soziologen etwas dazu sagen.

Die Welt: Ist das denn wirklich noch so verbreitet oder auch unsere Vorstellung von einer rigiden islamischen Moral?

Heinsohn: Es gibt in der muslimischen Kultur kein „girl friend“. Ich bin Jahrgang 1943. Ich kann mich erinnern, dass es auch in Deutschland eine Zeit ohne „girl friend“ gab. Es gab eine Braut und eine Ehefrau. Alles andere spielte sich im halbseidenen Milieu ab. In der muslimischen Gruppe gilt das immer noch. Da drohen unerhört harte Strafen, wenn sich Männer an ihre Mädchen heranmachen. Das Paradoxe ist, dass diese jungen Männer, die Frauen angegriffen haben, in ihrer eigenen Gruppe junge Frauen mindestens so heftig schützen.

Das wäre also ein klassischer Fall davon, dass man Leute außerhalb seiner Gruppe, in der Out-Group, anders behandelt als Leute innerhalb der eigenen Gruppe, also der In-Group. Natürlich bieten sich unterschiedliche Kulturen dazu erst recht an. Aber auch in gleichen Kulturen trifft man dieses Phänomen ja häufiger und es ist eine klassische Position gerade patriarchalerer Länder: Die eigenen bzw. die zur Familie gehörenden Frauen müssen „rein“ sein, die Schwester oder Tochter wird entsprechend verteidigt und der Versuch einfach so mit ihnen zu schlafen als Angriff gesehen. Selbst mit anderen Schwestern oder Töchtern zu schlafen, ohne von ihnen etwas zu wollen, ist hingegen natürlich okay. Das ist evolutionär auch eine gut erklärbare Vorgehensweise im Wege der Verwandtenselektion und aufgrund des Umstandes, dass die Kosten einer „Kurzeitstrategie“ für den Fall einer Schwangerschaft eben schnell auf die Familie der Frau abgewälzt werden statt das sie von dem Vater getragen werden. Leute in Ländern, die bereits auf effektive Verhütung und damit eine freiere Sexualmoral abgestellt haben, können sich zwar abweichende Verhalten erlauben, aber Kulturen stellen sich eben langsam um.

Die Übergriffe auf Frauen in Köln sind noch nicht aufgeklärt. Die Polizei geht aber von Tätern aus dem arabischen Raum aus. Ein Kulturkreis, in dem Frauen eine deutlich untergeordnete Rolle spielen.Quelle: Die Welt

Die Welt: Welches Bild haben die jungen Araber von westlichen Frauen?

Heinsohn: Die gelten schnell als Huren, weil die vorehelichen Verkehr haben. Sie werden zur Beute, auf die sie auch von den Eltern verwiesen werden, damit die Töchter rein und ehefähig bleiben. Da folgen die sexuellen Übergriffe quasi naturgesetzlich. Wenn man das vorher nicht weiß und die Einwanderung als Fortschritt zu allgemeiner Harmonie gepriesen hat, dann steht man als Naivling oder gar Täuscher da und sucht im Vertuschen einen Ausweg. Von der Polizei angefangen bis in die Politik.

Also auch wieder ein In-Grouping und ein Out-Grouping bzw eine Zuweisung bestimmter Werte, die auch wieder in gewisser Weise evolutionären Strategien folgt: Die sind eh nur für die Kurzzeitstrategie da, da sie eh keine Vatersicherheit bieten, lebt euch dort aus, aber verderbt nicht unsere „guten“, die für eine Langzeitstrategie votieren.  Dass eine solche Haltung Übergriffe begünstigen kann leuchtet ein. Wobei ja auch diese Männer zum einen Strafbarkeiten kennen und zum anderen auch keine Bestien sind und auch in ihren Ländern Erfahrungen mit Touristinnen hatten und sich benommen haben.

Die Welt: Zu den größten aktuellen Vertuschungsskandalen gehört die Missbrauchsserie von Rotherham. Über Jahre wurden in der mittelenglischen Stadt 1400 Kinder und Jugendliche von britisch-pakistanischen Banden missbraucht. Behörden und Politikern konnte nachgewiesen werden, die Taten verschleiert zu haben.

Heinsohn: Diesen Vertuschungsmechanismus haben wir auch in Schweden und in Deutschland. Überall haben nette, fortschrittliche Menschen ein Problem überhaupt nicht auf dem Radar. Und dann nimmt es mit Wucht seinen eigenen naturwüchsigen kriminellen Weg. Doch wenn ich das einräume, dann stehe ich als Versager mit meiner fortschrittlichen Linie da. Und dann geht das Vertuschen weiter.

Die Welt: Ich kann diesen von Ihnen beschriebenen Mechanismus, der zu sexueller Gewalt führt, nachvollziehen. Tatsächlich aber wissen wir ja noch gar nicht so viel über die Täter von Köln. 19 Verdächtige, zehn davon Asylbewerber. Was ist, wenn unter denen tatsächlich die Einzelsöhne syrischer Oberschichtfamilien sind und nicht die frustrierten Zweit- und Drittsöhne ohne Zukunftsperspektive?

Heinsohn: Wir reden ja von einem allgemeinen Muster, einer Dynamik. Aber auch bei genauerer Betrachtung der Verhältnisse in den Herkunftsländern liegt der Eindruck nahe, dass es sich bei den Flüchtlingen nicht um Einzelsöhne oder Erstgeborene handelt. Einzelsöhne gibt es in der arabischen Welt bisher noch kaum. Die Erstgeborenen finden in den Heimatländern am ehesten eine akzeptable Position. In Deutschland, wo die jungen Männer, statistisch gesehen, einzige Söhne sind, häufig sogar Einzelkinder, da entwickelt sich diese Dynamik nicht. Da glänzt man mit Pazifismus.

Es würde mich interessieren, ob sich diese „Zweit-und Drittsöhne“-Problematik tatsächlich so zeigt. Wer dazu etwas näheres hat, der mag es in den Kommentaren mitteilen.

Die Welt: Ich möchte noch einmal auf Rotherham zurückkommen. Die Taten sind unfassbar, die Verschleierung ebenso. Aber mein Entsetzen über die Missbrauchsskandale in Großbritannien endet nicht bei Rotherham. Dem Missbrauchsskandal beim BBC sollen mehr als 500 Menschen zum Opfer gefallen sein. Das ist offenbar auch ein Problem der weißen Oberschicht, nicht nur der Migranten.

Heinsohn: Ich glaube, bei der Frage der Integration gibt es weder Rassenprobleme noch Religionsprobleme, sondern nur Kompetenzprobleme. Aber wenn die Leute in der Schule versagen, von Hartz IV leben müssen und dann nur gesehen wird: das sind Afrikaner, das sind Muslime – dann wird das Kompetenzproblem überdeckt mit einem Rassenetikett oder einem Religionsetikett. Kompetenz ist der Schlüssel zur Integration. Ich hatte an der Uni in Bremen ja Studenten aller Couleur und Religion. Da geht die Integration relativ schnell. Aber Exzellenzstudenten und Schulabbrecher bringen Sie nicht einmal bei gleicher Religion, Sprache und Hautfarbe dazu, miteinander zu leben. Deshalb sagen Länder mit Weitblick: Wir machen nur kompetente Einwanderung, um den inneren Frieden zu sichern.

Jemand, der sich ein gutes Leben aufbauen kann, weil er Kompetenzen hat und damit Geld und Status, wird auch eher Teil der Gesellschaft. Das ist sicherlich war. Er wird auch in vielen Fällen das Leben etwas mehr genießen wollen und eher die starren Regeln über Bord werfen vermute ich.

Insgesamt ein interessantes Interview aus meiner Sicht. Zu der These von Heinsohn noch ein Überblick aus der Wikipedia:

2003 publizierte Heinsohn Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen[71]. Für Gaston Bouthouls Befund,[72] dass es bei einem starken Ungleichgewicht zwischen karrieresuchenden jungen Männern und verfügbaren gesellschaftlichen Positionen zu Konflikten komme, ermittelte Heinsohn für den dafür erforderlichen Youth Bulge (Jugendüberschuss) einen Anteil von mindestens 30 % der 15- bis 29-jährigen an der männlichen Gesamtbevölkerung. Vor allem für den arabischen Raum einschließlich der Palästinensergebiete umriss er 2003 die ab 2011 im „arabischen Frühling“ zum Ausbruch kommenden Potentiale.[73] Um die Thesen des Buches entstand eine ausgedehnte Debatte, in der sich etwa Reiner Klingholz (Machen junge Männer Krieg?[74]) gegen sie wandte, während sich Soziologen um Uwe Wagschal ihnen mit eigenen Untersuchungen anschlossen.[75] Klingholz bemängelte die fehlende „statistische Grundlage für die Theorie des kriegsträchtigen Überhangs an jungen Männern“.[74] Er führte die These Heinsohns auf eine Studie der CIA aus dem Jahr 1995 zurück, wandte ein, dass die These für Länder wie Brasilien oder Botswana nicht zu gelten scheine, und stellte ihr die allerdings erst nach Heinsohns Buch publizierten Erkenntnisse des Berliner Demographen Steffen Kröhnert entgegen. Für Kröhnert zählen neben anderen kriegauslösenden Faktoren, zu denen auch die Perspektivlosigkeit der Jugend gehöre, vor allem Bildungsmangel und die überlange Herrschaft verkrusteter Diktaturen zu den Kriegsursachen. Hinzu komme die „Entstaatlichung“ der Kriege (Herfried Münkler). Darüber hinaus gelte: „Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte liegt seit Jahrzehnten bei etwa 6 bis 7 Auseinandersetzungen je Milliarde Erdenbürger.“[76] Lag der „Überschuss an jungen Menschen“ gar über 21 %, so sank, statistisch gesehen, die Kriegswahrscheinlichkeit; dies führt Kröhnert darauf zurück, dass die 15- bis 24-Jährigen vielfach schon selbst wieder Eltern seien, was einen „Jugendüberschuss“ kaum aufkommen lasse. Dabei „sind die meisten in Konflikte verwickelten Länder arm und schlecht entwickelt. Denkbar ist also, dass die Kriegsgefahr lediglich mit wirtschaftlicher (Unter)-Entwicklung zusammenhängt, die wiederum mit hohen Geburtenraten einhergeht.“ Jugendüberschüsse „über 21 Prozent können […] nur in Ländern mit zuvor hohen Geburtenraten entstehen, in denen die Kinderzahlen binnen kurzer Zeit deutlich gesunken sind“,[77] Er konzediert, dass der Jugendanteil ein „demografischer Stressfaktor“ sein könne, „der zum Ausbruch von Gewalt beitragen kann, wenn der Staat seinen Menschen keine wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten bietet.“ Unklar bleibe, ob er „lediglich Ausdruck des gesellschaftlichen Entwicklungsstandes ist, welcher Kriege begünstigt“.

Bevölkerungspyramide Afghanistans im Jahr 2015. 1978 hatte das Land eine Million „wehrfähige Männer im Alter von 20 bis 29 Jahren“, 1989 0,96 Millionen. 2001 waren es 1,65 Millionen, 2015 2,65 Millionen. Wegen dieses Wachstums, trotz der beiden Kriege, sah Heinsohn 2015 eine Militärintervention als aussichtslos an.

Bevölkerungspyramide Brasiliens im Jahr 2015

Der Philosoph Peter Sloterdijk, der Heinsohn als „höchst anregenden Gelehrten, der die engeren Fachdisziplinen immer wieder zu wissenschaftlichem Nutzen überschreitet“[79] beschrieb, bezeichnete Heinsohns Buch Söhne und Weltmacht als „Pflichtlektüre für Politiker und Feuilletonisten“.[80] 2005 lud der Bundesnachrichtendienst Heinsohn zu einem Vortrag Wie wird sich die Welt entwickeln? – Krisenlage in [sic!] 2020 ein. Nach seinem Essay Babies win wars[81] bat ihn das Londoner City Forum zu einem Vortrag vorNATO-Kommandeuren über Demography and War.[82] In einem dort gehaltenen zweiten Vortrag analysierte er die Konflikte in Afghanistan und Pakistan aus ihrer über Jahrzehnte hinweg oberhalb von sechs liegenden Kinderzahl pro Frauenleben.[83]

Diese und weitere Publikationen trugen Heinsohn in der New Left Review den Vorwurf ein, „NATO’s demographer“ zu sein.[84] 2009 bis 2012 hielt Heinsohn zur Wechselwirkung von Kriegsdemographie und Kriegsrecht Vorträge an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, seit 2012 lehrt er am NATO Defense College in Rom u. a., dass Interventionen westlicher Staaten zurückgehen werden, weil sie – statistisch gesehen – einzige Söhne oder gar einzige Kinder gefährden würden, um gegen dritte oder vierte Brüder zu kämpfen.

Für die Abschätzung von Opferzahlen[85] und Dauer von durch Jungmännerüberschuss getriebenen Konflikten entwickelte er 2011 einen „Kriegsindex“,[86][87] der die Relation zwischen 15- bis 19-Jährigen misst, die in den Lebenskampf eintreten, und 55- bis 59-Jährigen, die sich dem Ruhestand nähern.[35] Bei einem Index von 6 (Beispiele Afghanistan, Gaza oder Uganda; zum Vergleich Deutschland 0,8) folgen auf 100 Ruheständler 600 junge Männer. Bei Indexwerten von 3 bis 6 seien Spannungen von steigender Gewaltkriminalität bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen wahrscheinlich.[88] Als Erklärung für Gewalt reiche der Kriegsindex allerdings nicht aus; vielmehr seien ein Index zwischen 3 und 7 sowie eine wirtschaftliche Entwicklung erforderlich, schlussendlich „also relativ gut beschulte, ernährte und medizinisch versorgte Jünglinge“.[35] Auch die Dynamik hinter dem Ersten Weltkrieg oder Europas Pazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg könnten, so Heinsohn, auf diese Art besser erklärt werden.[89]Umgekehrt lasse sich auch Kriegsmüdigkeit in einzelnen Fällen als ein Absinken der Kinderzahlen auffassen.

Der emeritierte Professor für Politik und Wirtschaft Mohssen Massarrat bemängelte in der Frankfurter Rundschau, dass etwa die Bevölkerungsentwicklung in Bangladesch, China und Brasilien zu Heinsohns Theorie nicht passe. Darüber hinaus bezeichnete er Heinsohns Postulat, dass internationale Hilfsorganisationen aufhören müssten, durch ihren Einsatz die „Kinderproduktion“ in Krisengebieten und Entwicklungsländern zu fördern, als „zynisch“.[90]

Die Thesen sind also nicht ganz ohne Kritik geblieben. Hat da noch jemand was zu?

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Responses

  1. „Es würde mich interessieren, ob sich diese „Zweit-und Drittsöhne“-Problematik tatsächlich so zeigt.“
    Das war doch auch in unseren Breiten früher so, je nach Erbrecht, und auf jeden Fall im Adel. Da war der erste Sohn der Nachfolger im entsprechenden Adelstitel, der zweite wurde bei der Kirche untergebracht, möglichst als Bischof. Und ab dem dritten musste man sich dann in Leitungspositionen im Militär verdingen und darüber den Aufstieg versuchen.

    • Stimmt das überhaupt, dass dies in der islamischen Welt verbreitet ist, dass der Erstgeborene in ähnlicher Weise bevorzugt ist?
      Ist mir vollkommen unbekannt, noch nie gehört…..

      • https://books.google.com/books?id=rY2hBgAAQBAJ&pg=PA511&lpg=PA511&dq=islam+erstgeborener+stellung&redir_esc=y

        Anekdotische Evidenz:

        In der Türkei sprechen jüngere Geschwister die älteren Geschwister nicht mit dem Vornamen an. Das „gehört sich nicht“. Der ältere Bruder wird mit ağabey (ausgesprochen als „a-bi“), die ältere Schwester mit abla angesprochen.

        • Das „Bey“ bedeutet ja Chef, Führer, der Grösste. Prima „anekdotische Evidenz“! Jedenfalls dafür, dass dies mal so war. Kann ja auch sein, dass sich das als Konvention einfach so erhalten hat (meinen Einwand finde ich aber eher schwach).

        • Jedenfalls dafür, dass dies mal so war.

          …ist immer noch so…

        • He, so sprechen sich ich und mein Dönermann des Vertrauens an.

          Wahrscheinlich hat er neben mir noch viele andere Abis 😥

      • Das war und ist weltweit verbreitet. Bei einfachen Leuten war es früher so: Der Älteste übernimmt Hof, Handel oder Handwerk, der zweite oder dritte arbeitet dann als Knecht oder Helfer für den Ältesten – so das Gewerbe beide ernähren kann. Wenn nicht, dann mussten die Nachgeborenen sehen, wo sie bleiben. Möglich waren: Leibeigenschaft, Wanderschaft, Verdingung als Kriegsknecht, etc. Die Mädchen/Frauen wurden gewinnbringend verschachert. (Brautpreis). Wer kein Auskommen hat, kann sich auch keine Frau leisten.

        So ist es immer noch in den eher traditionell-ländlichen Gebieten der 3. Welt und ganz besonders in den arabisch/muslimischen Ländern. Gibt’s aber ebenfalls z.B. im christlichen Afrika. Allerdings wird die Wanderschaft christlicher Afrikaner gebremst, da sie durch den muslimischen Norden müssen. Das ist lebensgefährlich.

        In einigen asiatischen Ländern ist das erstaunlicherweise entspannter. Da werden aber auch der Islam und die alten Stammesgesetze oft nicht so rigide ausgelegt, wie in vielen fundamentalistisch-islamischen arabischen Ländern. Da sind auch die Gesellschaftsformen und Mentalität anders.

        • Die Frage wäre, wie die „Realteilung“ weltweit verbreitet ist, also das konsequente Teilen der Erbschaft.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Realteilung

          Im Endeffekt ist´s aber das gleiche Problem Grundproblem, nur nicht so verschärft wie beim „Winner takes it all“.

    • Kann ich aus meiner eigenen Herkunft bestätigen, allerdings nicht für den Adel, sondern für die Bauernschaft. Ich selbst bin Großstädter, aber schon eine oder zwei Generationen zurück finden sich die jüngeren Söhne und Töchter mecklenburgischer Bauern.

  2. „Der Philosoph Peter Sloterdijk, der Heinsohn als „höchst anregenden Gelehrten, der die engeren Fachdisziplinen immer wieder zu wissenschaftlichem Nutzen überschreitet“[79] beschrieb, bezeichnete Heinsohns Buch Söhne und Weltmacht als „Pflichtlektüre für Politiker und Feuilletonisten“.“

    Genau den Eindruck macht Heinsohn, ein postmodernistischer Schwätzer wie Sloterdijk zu sein… Der labert nur, um sich als opportunistischer Islamapologet zu inszenieren, der Krieg als biologisches Bevölkerungsproblem verklärt.

    „Ich glaube, bei der Frage der Integration gibt es weder Rassenprobleme noch Religionsprobleme, sondern nur Kompetenzprobleme.“

    „Der emeritierte Professor für Politik und Wirtschaft Mohssen Massarrat bemängelte in der Frankfurter Rundschau, dass etwa die Bevölkerungsentwicklung in Bangladesch, China und Brasilien zu Heinsohns Theorie nicht passe.“

    Weil es eben doch auf die Sozialisierung ankommt. Die ja auch in den islamischen Ländern verschieden ist. Siehe auch @Davids link in aus der „Omma“, äh Emma im SMMittwoch.

    • @Alex:

      »Genau den Eindruck macht Heinsohn, ein postmodernistischer Schwätzer wie Sloterdijk zu sein… Der labert nur, um sich als opportunistischer Islamapologet zu inszenieren, der Krieg als biologisches Bevölkerungsproblem verklärt.«

      Blah, blah, blah …

      Ich sehe Heinsohn auch kritisch und glaube, dass sein Modell zur Erklärung von Kriegen einfach zu viele Variablen weglässt. Aber er begründet sein Modell detailliert, weshalb man ihm auch auf der Ebene dieser Begründungen begegnen muss.

      Heinsohns Thesen mögen unzutreffend oder vereinfachend sein, aber sie sind kein »Gelaber«.

      Und bloß, weil er zum Thema Islam eine andere Meinung hat als Du, macht ihn das noch nicht zu einem »opportunistischen Apologeten«.

      Mir gehen solche Vereinfachungen gerade ernsthaft auf den Sack. Das liegt wohl an der unterirdischen Diskussion zu diesem Telepolis-Artikel von Britta Ohm. Die Leichtigkeit, mit der Menschen, die sich sonst für so überaus kritisch und unabhängig halten, ihre Ressentiments auskübeln, bloß weil es gerade ins eigene gut gepflegte Feindbild passt (betrifft zum Beispiel Danisch), finde ich gerade äußerst ernüchternd.

      • „Die Leichtigkeit, mit der Menschen, die sich sonst für so überaus kritisch und unabhängig halten, ihre Ressentiments auskübeln, bloß weil es gerade ins eigene gut gepflegte Feindbild passt finde ich gerade äußerst ernüchternd.“

        Ich finde das auch erschreckend. Gerade auch, weil Leute, die sonst bei dem Versuch eine genderpolitik umzusetzen die Freiheitsrechte bemühen bereit sind diese vollständig über Bord zu werfen wenn es nur gegen Vorstellungen geht, die sie nicht gutheißen

      • @djad

        „Das liegt wohl an der unterirdischen Diskussion zu diesem Telepolis-Artikel von Britta Ohm.“

        Da bin ich vollkommen unbeleckt. Aber sind die Diskussionen bei TP nicht auch sonst im allerhöchsten Masse kontrovers?

        „Und bloß, weil er zum Thema Islam eine andere Meinung hat als Du, macht ihn das noch nicht zu einem »opportunistischen Apologeten«.“

        Natürlich nicht wegen der Verschiedenheit der Ansichten. Ich nenne ihn deshalb einen Opportunisten, da er mMn seine Argumente um seines Endziels wegen so verbogen hat. Er ist für mich der typische Polit-Schwätzer-Experte, der sich andient.

        Auch seinen Antimann-Sexismus finde ich unerträglich und opportunistisch, ist ja so eine wohlfeile Sache derzeit, in dieses Horn zu stossen. Für Heinsohn ist ja der Mann an sich ein Hauptproblem, auch wenn er es nicht ausdrücklich sagt.

        Und dann dieser „Kriegsindex“…. Da wird der Sexismus zum Schlagwort, nein, zur Schlag*zahl* gemacht.

        Und die „Kompetenz ist der Schlüssel zur Integration“ redet klar in die Hände des SJW-Unwesens.

        Was den Danisch betrifft, kann ich nur zustimmen. Der wärmt wirklich regelmässig was auf.

        • *Ich nenne ihn deshalb einen Opportunisten, da er mMn seine Argumente um seines Endziels wegen so verbogen hat.*

          Das da wäre? Hast du da Informationen, die du einbringen möchtest, oder ist das freie Interpretation?

          *Für Heinsohn ist ja der Mann an sich ein Hauptproblem, auch wenn er es nicht ausdrücklich sagt.*

          Auch das scheint relativ frei interpretiert zu sein.

          *Und die „Kompetenz ist der Schlüssel zur Integration“ redet klar in die Hände des SJW-Unwesens.*

          Inwiefern liegt er denn falsch?
          Es gibt ja durchaus gut integrierte, gut ausgebildete Menschen muslimischen Glaubens.

        • @marenleinchen

          Hast du auch was Handfestes zur Diskussion beizutragen?

        • Das frage ich dich.

        • „Inwiefern liegt er denn falsch?
          Es gibt ja durchaus gut integrierte, gut ausgebildete Menschen muslimischen Glaubens.“

          Das sind dann aber in der Regel bloß Bekenntnismoslems. Die sind es, weil sie es sind, weil die Eltern es sind (und konvertieren verboten ist) Aber praktizierende Moslems?

        • *Die sind es, weil sie es sind, weil die Eltern es sind (und konvertieren verboten ist)*

          Also dafür dass es verboten ist, machen es aber ganz schön viele.
          Zumal es ja auch durchaus Unterströmungen im Islam gibt, das zu ignorieren wäre so als würdest du sagen, dass alle Christen beichten und freitags kein Fleisch essen. ^^

          *Aber praktizierende Moslems?*

          Klar, in meiner Abiturstufe gab es mehrere, teilweise mit Kopftuch, teilweise ohne. Einer ist jetzt Beamter bei der Stadtverwaltung 😀

          Aber das ist natürlich im islamisierten NRW.

      • @djadmoros

        „Das liegt wohl an der unterirdischen Diskussion zu diesem Telepolis-Artikel von Britta Ohm. Die Leichtigkeit, mit der Menschen, die sich sonst für so überaus kritisch und unabhängig halten, ihre Ressentiments auskübeln, bloß weil es gerade ins eigene gut gepflegte Feindbild passt (betrifft zum Beispiel Danisch), finde ich gerade äußerst ernüchternd.“

        Das wiederum liegt erstens an der unerträglichen Auswahl an sozialwissenschaftlichen und genderistischen Artikeln durch dem den Chef-Redakteur Florian Rötzer in den letzten 10-15 Jahren.

        Diese haben in ihrem aggressiven Tonfall und in ihrer globalen Abwertung von Männern (erinnerst du dich noch an Birgit Gärtner?) erst dieses Feindbild geschaffen.
        Das waren oftmals Sozialwissenschaftler und – innen; das Feindbild kommt nicht aus dem Nichts.

        Einen Wechsel hat es m.E. erst mit Artikeln von Stephan Schleim gegeben – das war aber erst vor zwei Jahren.
        Auch Artikel von Twister oder Interviews von Jellen, der auch Männer ernsthaft zu Diskriminierungserfahrungen befragt, gibt es zu dieser Thematik erst seit kurzer Zeit und damit eine andere Perspektive als die „allein selig machende Wahrheit“.

        Damit hat sichzweitens auf *telepolis* etwas verändert – aber das ist annähernd die einzige Internet-Publikation.
        Dass nun auch Menschen diese Aggression zu spüren bekommen, die sie nicht verdient haben ist ungerecht, aber naheliegend.

        SPON hat sich jedoch nicht verändert, die Zeit nicht, die Süddeutsche nicht – bei letzterer ganz im Gegenteil.
        Den ÖR kann ich nicht einschätzen, weil ich kein TV sehe, denke aber, es wird ähnlich sein.

        Man sollte evtl. klar machen: Wer die blogs und Diskussionsforen der MRM vor vier-fünf Jahren für sich entdeckt hat, wer hier eingestiegen ist – schreibend, lesend, diskutierend – für den hat sich die eigene (Gedanken-) Welt radikal verändert, der hat sich verändert.

        Es ist richtig, was mitm gesagt: Vor vier Jahren war man auf der Suche nach stichhaltigen Argumenten bei feministischen Verlautbarungen und heute findet man sie einfach langweilig.

        Die anderen, die Ex-Mitdiskutanten auf bspw. telepolis sind m.E. einfach stehen geblieben.

        Wenn wieder ein Artikel erscheint, bei dem der Zorn hochkocht, müssten wir eben entschieden dazwischen grätschen.
        Habe ich früher gemacht, wenn der PI-Mob im telepolis-Forum tobte – auch eine 1-Mann-Armee kann nach meiner Erfahrung recht effektiv sein.

        Gruß crumar

    • @ Alex

      „Genau den Eindruck macht Heinsohn, ein postmodernistischer Schwätzer wie Sloterdijk zu sein…“

      Peter Sloterdijk ist kein Postmodernist, er verortet sich selbst in politischer Hinsicht als links-konservativ. Sloterdijk ist übrigens Kritiker der deutschen Migrationspolitik und es wurde versucht ihn deshalb in die rechte Ecke zu stellen.

      „Der labert nur, um sich als opportunistischer Islamapologet zu inszenieren, der Krieg als biologisches Bevölkerungsproblem verklärt.“

      Der Soziologe Gunnar Heinsohn (der mir in politischer Hinsicht bei einigen seiner Ansichten übrigens ziemlich fern steht) ist ebenfalls kein Postmodernist und hat mit Islam-Apologetik nichts zu tun.

      „Weil es eben doch auf die Sozialisierung ankommt.“

      Gunnar Heinsohns Youth Bulge-Theorie ist ein sinnvoller Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung und -theorie und besitzt sicherlich Erklärungspotential, sein Buch „Söhne und Weltmacht“ habe ich vor Jahren gelesen.

      Wie so manche andere Wissenschaftler auch, neigt Gunnar Heinsohn dazu die Erklärungskraft der von ihm entwickelten Theorie zu überschätzen. Die Youth Bulge-Theorie sollte dort, wo es begründet als sinnvoll erscheint, sie als Erklärung hinzuzuziehen, stets bewusst in einen multikausalen Erklärungsansatz eingebettet werden. Das steht nicht im Widerspruch dazu auch die Sozialisierung (und andere Faktoren) einzubeziehen. Wie die verschiedenen Faktoren jeweils zu gewichten sind, muss bei jeder Konfliktanalyse im einzelnen begründet werden.

      • @Leszek

        „Peter Sloterdijk ist kein Postmodernist“

        Aber ganz sicher, er hat sich ganz klar zum Postmodernismus bekannt und seine anything goes-„Philosophie“ ist überaus typischer Postmodernismus, die „Blasen“ etwa.

        „Sloterdijk ist übrigens Kritiker der deutschen Migrationspolitik und es wurde versucht ihn deshalb in die rechte Ecke zu stellen.“

        Der schlägt halt Schaum wo es geht, als „Querdenker“. Das macht ihn populär. Er ist ja dabei ämusant und unterhaltsam.
        Man kann dieses berühmte (und lesenswerte!) Werk von ihm über die „Kyniker“ als ein Schlüsselwerk über seine eigene Haltung sehen.
        Und wenn man was „Rechtes“ an Slotti sieht, dann sollte das nicht überraschen, denn Postmodernismus ist an sich rechts.

        „Der Soziologe Gunnar Heinsohn … ist ebenfalls kein Postmodernist und hat mit Islam-Apologetik nichts zu tun.“

        Ich möchte argumentieren, dass sein Bevölkerungsdynamik-Biologismus hier der Islamapologetik dient, also eine solche ist. Ob er auch sonst in dieser Hinsicht tätig ist, keine Ahnung.
        Klare Islamapologetik ist auch der Vergleich mit dem Katholizismus („Vor einigen Jahrzehnten lief das doch im tiefkatholischen Europa kaum anders. …..“).

        Meine Einschätzung des Heinsohn als „postmodernem Schwätzer“ ist darauf begründet, dass er wie Slotti Dinge wild durcheinanderwirbelt und dabei sich implizit auf den üblichen Kulturrelativismus stützt. So greift er überdies, in typischer postmoderner und eklektizistischer Manier, Vokaleln des Darwinismus auf, wie „Lebenskampf“.

        Sage mal einer Soziologen seien immer links…

        „Gunnar Heinsohns Youth Bulge-Theorie ist ein sinnvoller Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung ….“

        Da ist „was dran“, klar. Wie du immer sagt, ein guter Teilaspekt. Aber in den Fokus gerückt, wird aus einem guten Aspekt schnell eine üble Verzerrung. Und diese dient mE hier im Interview einer Apologie des Islam.

        • *Und diese dient mE hier im Interview einer Apologie des Islam.*

          Ich kriege so langsam den Eindruck, für dich ist alles eine Apologie des Islam. ^^

        • Liegt einfach daran, dass dies derzeit sehr weit verbreitet ist und die allgemeine Politik der Linken und weit drüber hinaus.

        • @ Alex

          „Aber ganz sicher, er hat sich ganz klar zum Postmodernismus bekannt“

          Für eine frühere Phase seines Werkes trifft dies zu – wobei er aber an den ursprünglichen französischen Poststrukturalismus anknüpfte, nicht an den politisch korrekten US-amerikanischen Poststrukturalismus – aber der heutige Peter Sloterdijk ist kein Postmodernist mehr. Und politisch korrekt ist er auch nicht, im Guten wie im Schlechten nicht.
          Auf mich wirkte er die letzten Jahre eher wie ein Linksliberaler, der sich bestimmten konservativen Positionen angenähert hat. Seine aktuelle Selbstpositionierung als links-konservativ scheint mir also schon zutreffend.

    • Der entkleidet sich, wenn er die Behauptung aufstellt an seinen Studenden zeige sich, wie gut alles mit Kompetenzen klappt.

      Ja, ein feiner Sozialrassist wie Sloterdijk.

      Solchen reißt der Gedanke nichtmals dann aus der Hirnrinde, wenn die eigenen Studenten in die Türme geflogen wären.

  3. Und auch wenn es gefühllos klingt,
    Keine Flüchtlinge mehr Aufnehmen und Asyl nur für die, die Unwiederlegbar Beweisen können das sie in Ihrer Heimat politisch(!) verfolgt werden.
    ü14 Flüchtlinge nicht unter aufsicht des Jugendamts sondern sie zurück zu ihren Eltern schicken.
    Abschiebehaft als Standardmaßnahme und Sicherheitsverwahrung für alle die nicht mit den Behörden kooperieren.

    Wir dürfen und können nicht das (Harz4) Auffangbecken für die in Ihrer Heimat gescheiterten sein.

    • „Keine Flüchtlinge mehr Aufnehmen und Asyl nur für die, die Unwiederlegbar Beweisen können das sie in Ihrer Heimat politisch(!) verfolgt werden.“

      was würdest du denn als politische (!) Verfolgung ansehen?
      Wäre die Flucht vor dem „islamischen Staat“ (IS) dazu ausreichend?

      • „was würdest du denn als politische (!) Verfolgung ansehen?“

        Der Islam selbst ist schon politische Verfolgung genug. Er negiert jeden Individualismus, jedes Menschenrecht des Westens.

        Wenn man sich das vergegenwärtigt ist der jetzige Migratenschluck aus der Pulle zur symbolischen Ableistung einer so ungeheuren potentiellen Asylbringschuld sogar als Akt des Pragmatismus zu sehen.
        Obwohl jeder und sein Hund die Merkel für hyper-pragmatisch hält, scheint noch niemand auf diese naheliegende Deutung, die sich hier aufdrängt, gekommen zu sein. Aber solange man das Vorurteil hegt, der Islam sei besser als das Christentum….

        Nichtsdesdotrotz bin ich der Meinung, dass der Westen allen jenen Non-Konformisten, die nicht sich dem Islam unterordnen wollen, als potentielle Asylberechtigte zu sehen. Dies würde unsere westliche Menschlichkeit gebieten und diese hat Merkel hier mit ihrer „F-lingspolitik“ vollkommen durchkreuzt.

    • „Keine Flüchtlinge mehr Aufnehmen und Asyl nur für die, die Unwiederlegbar Beweisen können das sie in Ihrer Heimat politisch(!) verfolgt werden.“

      Politische Verfolgung wird uns auch nur zigtausende Moslems bescheren, denn jedes islamische Land ist ein repressiver Drecksstaat, der en masse politisch verfolgt.

      Ich würde aus islamischen Länders nur Atheisten, andere Religionsangehörige und Schwule reinlassen, weil man bei denen relativ sicher sein kann, dass sie hier nicht durchdrehen, und etwas zur Gesellschaft beitragen.

      Ist natürlich politisch nicht umsetzbar

      • @adrian

        Gestern habe ich kurz bei SternTV reingeschaut, da war eine deutsche Frau, die freiwillig alles verhüllte bis auf die Augen und eine Frau, die aus Saudi Arabien geflüchtet war, weil sie die Vollverschleierung nicht mehr aushielt. Die Geflüchtete stellte dar, dass es für sie ein Befreiungsmoment war als sie in der Türkei ankam und am Flughafen den Schleier abmachte und „frei atmen konnte und Sonne und Wind spürte“. Sie war noch muslimisch, aber sie sah eben die Verschleierung als eine Unterdrückung an und freute sich jetzt im normalen Badeanzug ins Schwimmbad zu gehen, auch wenn sie sich damit am Anfang etwas unwohl fühlte.

        Ich würde die Pflicht sich zu verschleiern durchaus als „politische Verfolgung“ sehen.

        • Wenn sie dem Islam abschwört kann sie gerne kommen.

        • @adrian

          ist das nicht etwas drastisch? Ein moderater Islam schädigt ja niemanden. Eine Muslima mit normalen Badeanzug scheint mir da durchaus zu dieser Gruppe gerechnet werden zu können.

        • Natürlich ist das drastisch. Aber eine andere Lösung habe ich nicht. Ich sehe keinen Gewinn, Moslems einwandern zu lassen in ein Land, dessen politische und mediale Elite den Islam als etwas Gutes und Erhaltenswertes betrachtet.

          Folgende Regel beim Einwandern für Moslems: Mohammed zeichnen, Schweinefleisch essen oder anfassen, Alkohol trinken oder berühren, Porno schauen.

        • „Ich sehe keinen Gewinn, Moslems einwandern zu lassen in ein Land, dessen politische und mediale Elite den Islam als etwas Gutes und Erhaltenswertes betrachtet.“

          Leute, die einen moderaten Islam leben und verbreiten wären ein enormer Gewinn. Genau das braucht der Islam ja: Eine Aufklärung und Leute, die gegen rigide veraltete Vorschriften rebellieren

        • Leute die einen moderaten Islam leben brauchen wir nicht. Islamische Gesellschaften brauchen das.

        • Aus der Rubrik: interessiert keinen
          Etwa zwei bis dreimal im Jahr klick ich mich – muss ich zu meiner Schande gestehen – noch durch ein paar Porno-Schnipsel.
          Ich brauche danach immer so einige Tage um mich wieder halbwegs wohl mit mir zu fühlen, und meine Sexualität werd ich (wie wir Alle) niemals mehr von diesen (Seh-)Erfahrungen heilen/reinigen können.

          Um einen indischen Politiker zu zitieren:
          Porn is worse than Hitler!

        • Man müsste ihnen halt klar machen, dass hier unsere Gesetze gelten und nicht die des Islam (und dies auch formalisieren durch eine Einverständniserklärung o.ä.).

          Keine Kopftücher in staatlichen Institutionen und für Minderjährige, kein schweinefleischfreies Essen im Kindergarten (wenn sie es nicht wollen essn sie ebne nur Kartoffeln und Gemüse), kein frei am Ramadan, keine Genitalverstümmelung bei Jungen usw.

        • (glaub ich natürlich nicht wirklich. Porno hat nur vielleicht einen stärkeren Impact auf mehr – potentiell nämlich alle – Menschen)

        • @adrian

          *Folgende Regel beim Einwandern für Moslems: Mohammed zeichnen, Schweinefleisch essen oder anfassen, Alkohol trinken oder berühren, Porno schauen. *

          Fragt sich nur wie sich das mit dem Recht auf freie Religionsausübung vereinbaren lässt.

          @El Mocho

          *kein schweinefleischfreies Essen im Kindergarten (wenn sie es nicht wollen essn sie ebne nur Kartoffeln und Gemüse)*

          Das ist doch Unsinn in einer Gesellschaft, wo in den meisten Institutionen eine vegetarische Alternative angeboten werden muss. Zudem sollte es dann auch am Freitag kein Spinat mit Spiegelei geben, sondern Schweineschnitzel.
          Mal sehen wie die katholischen KiGas dass so finden.

          *kein frei am Ramadan*

          Zuckerfest ist das, wo gerne alle frei haben.
          Und auch hier, dann sollten wir auch auf Allerheiligen verzichten (ich bin evangelisch und krieg da trotzdem frei. Verrückt!)

        • „Fragt sich nur wie sich das mit dem Recht auf freie Religionsausübung vereinbaren lässt. “

          Das Recht auf „freie Religionsausübung“ räumt auch das Recht zu Steinigungen und zur Todesstrafe für Abfall vom Glauben ein.

          Ja oder Nein?

          So, nun red oder frag dich drumrum 😉

        • es gibt meines Wissens kein Recht auf freie Religionsausübung, lediglich Bekenntnisfreiheit.

          Außerdem, wie würdest du mein Recht auf ReligionsFREIHEIT (Also nicht von Religiopn belästigt zu werden oder mein Leben in irgendeiner Weise danach richten zu müssen) durchsetzen?

        • „Ein moderater Islam schädigt ja niemanden.“

          Eine solche Aussage finde ich gerade nach den Dynamiken in Frankreich unheimlich naiv. Damals hat man auch gedacht, dass sich die an sich schon relativ gemässigten muslimischen Einwanderer aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation weiter anpassen würden. Jetzt, da sich die wirtschaftliche Lage dank sozialistischer Misswirtschaft und niedriger Geburtenrate in Frankreich drastisch verschlechtert hat, ist die heranwachsende Generation radikaler als ihre Eltern. Damit hat man also Bevölkerngsgruppen eingeladen, die sich bei schlechten Perpektiven wieder der Religion als identitässtiftende Element zuwenden.

          Zweitens bleiben gemässigte Muslime schwer religiös im vergleich zu gemässigten Christen; es wird gerne so getan, wie wenn es dort eine Verbindung in der Religionsausübung geben würde, aber wir Europäer sind so säkular, dass wir das gar nicht mehr einschätzen können. Gemässigte Muslime sind oft ein vielfacher religiöser als die meisten bekennenden Christen, die bis zu 99% ihrer Gebote niemals befolgt haben.

          Zudem stammen gemässigte Muslime meist aus Ländern, in denen theokratische Elemente erlaubt waren und in der Regel sind sie aus wirtschaftlichen Gründen geflohen und nicht weil sie religiös verfolgt wurden. Das heisst, diese Leute haben im Geiste einen zutiefst mittelalterlichen Staat akzeptiert und haben keinerlei Verbindung zu westlichen demokratischen Staaten – diesen werden sie auch nicht verteidigen, wenn es hart auf hart kommt. Darum gibt es auch kaum muslimischen Gegenwind bei Anschlägen und darum findet man immer und immer wieder islamische Hassprediger in staatlich finanzierten Moscheen in diesen eben so gemässigten Vierteln. Gemässigte Muslime müssen diese nicht unterstützen, dulden sie aber.

          Gemässigte Muslime sind wenn überhaupt der Nährboden für islamistische Radikalisierung; eine Massenbewegung, die den blinde Glauben in menschenverachtende Prinzipien aufrecht erhält und diesen als moralischen Vorteil auslegt. Dass sich einige dieser Anhänger dann immer wieder von alleine radikalisieren wird der Fall sein, solange man den Islam akzeptiert. Gemässigte Muslime schaden westlichen Staaten und sind in keinem Fall ein Bollwerk gegen Islamisierung, das wird uns gerade hundertfach bewiesen. Die Attentäter waren in vielen Fällen Europäer.

          Wenn man jemanden unterstützen sollte, dann „muslimische“ Atheisten wie Hirsi; diese greifen aber ihre ehemalige, eigene Religion frontal an.

        • *kein Recht auf freie Religionsausübung*

          Doch, GG, Art. 4, Absatz 1 und 2

          *wie würdest du mein Recht auf ReligionsFREIHEIT (Also nicht von Religiopn belästigt zu werden oder mein Leben in irgendeiner Weise danach richten zu müssen) durchsetzen?*

          Zieh in ein Land, wo es keine, bzw. sehr wenig religiöse Feiertage gibt, keine Kirchen oder sonstige Gotteshäuser stehen, die Krach machen und wo die Menschen alle Atheisten sind.

        • „kein Recht auf freie Religionsausübung“

          Doch natürlich. Solange im Rahmen der anderen Grundsätze des Grundgesetzes. Davon wollen manche aber seltsamerweise nichts wissen und stellen die Religionsfreiheit als absolut hin. Als wären sie selbst die grössten religiösen Fundamentalisten (und das sind sie eigentlich ja auch).

          „wie würdest du mein Recht auf ReligionsFREIHEIT … durchsetzen?“

          Du hast kein Recht auf Freiheit von Religion, wohl aber ein Recht auf Schutz vor grundgesetzwidrigen Attacken auf dich im Namen einer Religion oder was auch immer.

        • „Zieh in ein Land, wo es keine, bzw. sehr wenig religiöse Feiertage gibt, keine Kirchen oder sonstige Gotteshäuser stehen, die Krach machen und wo die Menschen alle Atheisten sind.“

          Du weisst, dass es nicht das ist, was mich stört.

        • @toxic
          „Damals hat man auch gedacht, dass sich die an sich schon relativ gemässigten muslimischen Einwanderer aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation weiter anpassen würden.“

          Ein apologetischer Standard, der vernebeln soll, dass es um Ideologie und Kultur geht. Damit reduziert man die Diskussion aufs das allermaterialistische, wie Heinsohn hier auch gemacht hat.
          Wenn die Idee richtig wäre, müsste Saudi-Arabien das liberalste Land der Welt sein. (Es würde mich auch nicht überraschen, wenn dieses tatsächlich mal so behauptet worden wäre, zB im britischen Guardian, der wäre für so was gut.)

          Als erstes und bezeichnenderweise kam diese Sache mit der „wirtschaftlichen Situation“ als Erklärung für den palästinensischen „Selbstmord“-Terrorismus auf. Wobei „Selbstmord“ dabei auch noch geradezu euphemistisch ist.

          „Gemässigte Muslime sind wenn überhaupt der Nährboden für islamistische Radikalisierung …“

          Natürlich, ohne Frage.

          „Wenn man jemanden unterstützen sollte, dann „muslimische“ Atheisten wie Hirsi …“

          All diese Leute werden ja alle angefeindet, ausgeschossen, weggemobbt, egal was sie für eine politische Einstellung haben.

        • @atacama

          „Du weisst, dass es nicht das ist, was mich stört.“

          Stört es dich nicht, dass @maren den Islam über alles stellt und dir empfiehlt abzuhauen, zu flüchten?

        • @atacama
          *Du weisst, dass es nicht das ist, was mich stört.*

          Sondern?
          Inwieweit wirst du denn von (fremden) Religionen belästigt und musst dein Leben danach ausrichten?

        • „Stört es dich nicht, dass @maren den Islam über alles stellt und dir empfiehlt abzuhauen, zu flüchten?“

          Doch, aber diese Gestörtheit ist man ja inzwischen in Deutschland gewohnt.

          „Sondern?
          Inwieweit wirst du denn von (fremden) Religionen belästigt und musst dein Leben danach ausrichten?“

          Hierdurch zum Beispiel würde ich mich belästigt fühlen, wenn ich noch an der Uni wäre.
          Es wurde ein Raum der Steille für alle eingerichtet, auch für Moslems zum Beten. Nach kurzer Zeit war der Raum für Kuffar verboten und Frauen mussten hinter eine kleine Abtrenung. Ergebnis: Der Raum wurde geschlossen. Seitdem: Bedrohliches Massenbeten vor dem Eingang.

          Von dem was an Silvester und seitdem täglich passiert, fühle ich mich belästigt.
          Von radikalen predigern, radikalen Moscheen, überfordertem Verfassungsschutz, überforderter Polizei, widerlichen Negern und Arabern, die ankündigen, was in mich reinzustecken, wenn ich an ihnen vorbei gehe (und nein, ich wäre nicht begeisterter wenn Rolf und Jürgen das machen wprden), Verhaltsnsrichtlingen, um diese Männer nicht zu provozieren, Cartoons im Schwimmbad wo drauf steht dass man Kinder nicht vergewaltigen darf, von Schweinefleischdiskussionen, Scharia Diskussionen, Burkini Diskussionen, getrennten Schwimmzeiten und dem ganzen Scheiss für den so viel sinnlose Energie drauf geht fühle ich mich belästigt.

        • Du hast kein Recht auf Freiheit von Religion

          Doch, in Deutschland hat jeder Mensch (!) ein Recht auf Freiheit von Religion.

        • „Fragt sich nur wie sich das mit dem Recht auf freie Religionsausübung vereinbaren lässt.“

          Einwanderer die sich um einen Platz in Deutschland bewerben haben kein Recht auf freie Religionsausübung. Da sie (noch) keine deutschen Statsbürger sind.

          „Zieh in ein Land, wo es keine, bzw. sehr wenig religiöse Feiertage gibt, keine Kirchen oder sonstige Gotteshäuser stehen, die Krach machen und wo die Menschen alle Atheisten sind.“

          Ab nach Ostdeutschland! Hier gibt es (noch?) fast keine Moslems. Eine Wohltat für jeden, der Städte aus dem Westen kennt.

          „Inwieweit wirst du denn von (fremden) Religionen belästigt und musst dein Leben danach ausrichten?“

          Ehrlich gesagt, der Islam belästigt mich durch die schiere Tatsache seiner Existenz. Mich stören die Debatten die wir im Jahre 2016 in Europa führen, als würden wir das Jahr 1500 schreiben.
          Debatten um Schweinefleisch in Kantinen, Kopftücher, Burkinis und Burkas, Sharia etc. Und dann der widerliche gesllschaftliche Anspruch, dass ich eine dämliche Religion zu respektieren habe, um nicht als Nazi oder Rassist dazustehen.

          Mir geht das tierisch auf die Nerven!

        • @atacama
          *Bedrohliches Massenbeten vor dem Eingang.*

          Du weißt schon, wie sich das anhört, oder?

          *Von dem was an Silvester und seitdem täglich passiert, fühle ich mich belästigt.*
          Ich wurde 2006 von nem Polen überfallen und vergewaltigt.
          Fühlst du dich davon auch belästigt?
          (BTW, ich hab übrigens seitdem ich keine Flashbacks von osteuropäischen Sprachen mehr bekomme kein Problem mit dem Osteuropäer an sich. Sollte ich das vielleicht ändern?)

          *Von radikalen predigern, radikalen Moscheen, überfordertem Verfassungsschutz, überforderter Polizei,*

          Du solltest vielleicht den Daily Stormer als Informationsquelle meiden

          *widerlichen Negern und Arabern, die ankündigen, was in mich reinzustecken, wenn ich an ihnen vorbei gehe (und nein, ich wäre nicht begeisterter wenn Rolf und Jürgen das machen wprden*

          Weißt du was komisch ist? Ich laufe/radfahre täglich an einem Flüchtlingsheim und seinen mannigfaltigen Bewohnern vorbei und ich habe noch keine solchen Erfahrungen gemacht.
          Und dir passiert das täglich

          *Cartoons im Schwimmbad wo drauf steht dass man Kinder nicht vergewaltigen darf*

          Quelle? Das erscheint mir etwas weit hergeholt.

          *Debatten um Schweinefleisch in Kantinen, Kopftücher, Burkinis und Burkas, Sharia*

          Dann les doch die entsprechenden Artikel nicht, wenn du von Schweinefleischdebatten nichts hören willst, gottverdammt.
          Ich bin i.Ü. der Meinung, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen will, weil er die Tiere so mag, oder weil es ihm schlicht nicht schmeckt.
          Das ist eine Debatte die mMn künstlich aufgeblasen wird.

          *und dem ganzen Scheiss für den so viel sinnlose Energie drauf geht fühle ich mich belästigt.*

          Wenn du nicht soviel sinnlose Energie darauf verschwenden willst, dann tu es einfach nicht.

        • „Wenn du nicht soviel sinnlose Energie darauf verschwenden willst, dann tu es einfach nicht.“

      • Ach, jetzt seh ich erst, dass du das mal wieder viel knackiger und schneller rübergebracht hast als ich….

        „dass sie hier nicht durchdrehen, und etwas zur Gesellschaft beitragen.“

        Dieser Leute sind tendenziell sehr sympathisch, nach meinem Erleben.

        „Ist natürlich politisch nicht umsetzbar“

        Extrem schwer jetzt. Absolut „unserer“ Fehler, hier kann man das wirklich sagen.

        • Obwohl „unser Fehler“ noch nett gesagt ist. Grosse Teile der westlichen Politik sind pro-islamistisch, bzw gleich islamistisch. Das wird besonders klar um die Politik der islamischen Machtausdehnung, die orwellsch „arabischer Frühling“ genannt wird. Hier ist ein gutes Beispiel:

          Egyptian Officials, Media: Britain Is Waging Media, Political Campaign Against Al-Sisi Regime
          http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/9433.htm

          Wie kein anderer Politiker steht die Hillary Clinton für diese islamistische Politik des Westens. Wer die nicht will, kommt btw nicht umhin für Trump zu sein, denn bei dem *könnte* das zumindest anders sein.

          Genau wie die Ägypter die terroristische Muslimbruderschaft versenkt haben und Al-Sisi inthroniert, so dürften die US Amerikaner demnächst Trump mit wehenden Fahnen zum Präsi wählen. Das wäre natürlich ein ungeheurer Rückschlag für die progressive globale Linke und daher überbieten sich die im haltlosen Hass auf den Trump…

      • @ Adrian

        „Ich würde aus islamischen Länders nur Atheisten, andere Religionsangehörige und Schwule reinlassen, weil man bei denen relativ sicher sein kann, dass sie hier nicht durchdrehen, und etwas zur Gesellschaft beitragen.“

        Es gibt auch eine Minderheit von liberalen/aufgeklärten/modernen Muslimen, die den Islam im Einklang mit Menschenrechten und Demokratie interpretieren, die kann man ruhig auch aufnehmen.
        Müsste man nur eben versuchen in jedem Einzelfall zu prüfen, dass es sich tatsächlich um einen Muslim mit aufklärerisch-menschenrechtlichen Einstellungen handelt und falls jemand sich nur verstellt hat um einwandern zu können, müsste man ihn wieder ausweisen können, sobald dies auffliegt.

        Und ansonsten sollten m.E. aus islamischen Ländern aufgenommen werden: Angehörige anderer Religionen, die wegen islamischer Bedrohung fliehen und bei denen wir gute Gründe haben, anzunehmen, dass sie integrierbar sind; Agnostiker; Atheisten; islamkritische Oppositionelle; demokratische Oppositionelle; sexuelle Minderheiten.

        • Ganz meine Meinung, s. oben.

        • „Es gibt auch eine Minderheit von liberalen/aufgeklärten/modernen Muslimen, die den Islam im Einklang mit Menschenrechten und Demokratie interpretieren, die kann man ruhig auch aufnehmen.“

          aber wer garantiert, dass das so bleibt? Gibt doch viele, die sich „plötzlich“ radikalisieren, aus welchen Gründen auch immer.

        • @ Atacama

          „aber wer garantiert, dass das so bleibt?“

          Ich habe noch nicht gehört, dass jemand, der in einer modernen, liberalen islamischen Familie aufgewachsen ist, zum Islamisten geworden wäre.

          „Gibt doch viele, die sich „plötzlich“ radikalisieren, aus welchen Gründen auch immer.“

          Na ja, die Gründe sind schon wichtig, die müssten systematisch erforscht werden.

          Ich denke, dass eine Sozialisation gemäß orthodox-konservativ-islamischer Werte und Normen – das muss nicht zwangsläufig in einer besonders religiösen Familie sein, denn es gibt auch eine Vermittlung konservativ-islamischer Werte und Normen in konservativen islamischen Familien, die weniger religiös sind – eine spezifische Disposition schaffen kann, in persönlichen Krisensituationen islamistische Einstellungen und Gruppen als dysfunktionale Bewältigungsstrategie zu nutzen.

          Ein gewisser Anteil von Islamisten kommt wohl auch aus vaterlosen Familien, was aber wiederum nicht heißt, dass hier keine konservativ-islamischen Werte und Normen vermittelt wurden.

          Allgemein ist ja erstmal festzustellen, dass eine Sozialisation gemäß konservativ-islamischer Werte und Normen für moderne Gesellschaften dysfunktional ist und dass entsprechend sozialisierte Personen ein höheres Risiko haben in modernen Gesellschaften erfolglos zu bleiben. Kommt es bei entsprechend sozialisierten Personen zu persönliche Krisen und sind keine konstruktiven oder zumindest anderen Bewältigungsstrategien verfügbar, besteht ein erhöhtes Risiko sich islamisch zu radikalisieren.

          Autoritär sozialisierte Personen zieht es dann ohnehin in der Regel eher zu autoritären Gruppen.
          Und bei solchen Personen, die ohne Vater aufgewachsen sind, besteht wahrscheinlich oft das Bedürfnis nach mehr psychischem Halt als sie es während ihrer Sozialisation kennengelernt haben. Wurden sie von der Mutter trotzdem gemäß konservativ-islamischer Werte und Normen erzogen und kommen in einer modernen Gesellschaft nicht klar, suchen sie dann in islamistischen Gruppen Halt und Orientierung.

          Hin und wieder habe ich auch gelesen, dass in modernen westlichen Gesellschaften junge Muslime, die sich „entwurzelt“ fühlen, besonders anfällig für islamistische Propaganda seien. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber falls es zutrifft, würde auch dies keineswegs bedeuten, dass solche Personen nicht gemäß konservativ-islamischer Werte und Normen erzogen wurden, nur dass die konkrete Vermittlung religiöser Inhalte dabei geringer war.

          Solche muslimische Familien, die eine liberale, aufgeklärte Islam-Interpretation vertreten und ihre Kinder nicht im Widerspruch zu den Anforderungen einer modernen Gesellschaft erziehen, legen hingegen dadurch die Basis für eine gelungene Integration, ihren Kindern wird es leichter fallen in modernen westlichen Gesellschaften Erfolg zu haben und sie werden im Schnitt psychisch reifere und demokratische Persönlichkeiten haben.

        • „Hin und wieder habe ich auch gelesen, dass in modernen westlichen Gesellschaften junge Muslime, die sich „entwurzelt“ fühlen, besonders anfällig für islamistische Propaganda seien. Ich weiß nicht, ob das stimmt“

          Das ist geradezu ein Charakteristikum der Täter mit islamischem Hintergrund. Kriminell, aber keine besondere Beziehung zum Islam. Für diese ist das eine Abkürzung, der fast-track in die religiöse Seeligkeit. Als Kompensation für alles wird das instante Paradies versprochen bzw die Leute in diese Vorstellung hinein gehirngewaschen.
          Es kommt dabei auch nicht unbedingt auf den sozialen Hintergrund an, jeder kann so zum „Konvertiten“ werden.

        • @ Alex

          „Das ist geradezu ein Charakteristikum der Täter mit islamischem Hintergrund. Kriminell, aber keine besondere Beziehung zum Islam.“

          Du meinst jetzt also dschihadistische Gewalttäter. Das ist aber nur der kleinere Teil des islamisch-fundamentalistischen Spektrums. Hier wäre also nachzuprüfen, was solche Islamisten, die zu dschihadistischen Gewalttätern werden von solchen unterscheidet, die keine Gewalttaten begehen. Dass viele der Gewalttäter bereits vorher kriminell waren, hört sich schon plausibel an.

          Außerdem müsste noch zwischen solchen Personen, die sich im Kontext islamischer Gesellschaften entsprechend entwickeln und solchen, die sich im Kontext moderner westlicher Gesellschaften entsprechend entwickeln, differenziert werden. Neben Gemeinsamkeiten wird es da bezüglich der Ursachen wohl auch Unterschiede geben.

          „Es kommt dabei auch nicht unbedingt auf den sozialen Hintergrund an, jeder kann so zum „Konvertiten“ werden.“

          Die Konvertiten müssten ohnehin nochmal gesondert analysiert werden, da sie ja ursprünglich keinen islamischen Hintergrund haben.

          Hättest du eine Quelle (oder auch mehrere) für deine Aussagen?

        • Der neomarxistische Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss bemerkte hierzu einmal:

          „Der IS und die anderen global verstreut agierenden dschihadistischen Organisationen sind mit ihrer militärischen Kriegs- und Raubökonomie primär ein Auffangbecken für folgende Gruppen 1. Teile der männlichen Überschussbevölkerung aus den unterschiedlichen islamisch geprägten Ländern. Das ist das mit Abstand umfangreichste Segment. 2. Desintegrierte islamisch sozialisierte Zuwanderer aus westlichen Ländern, die ihr Integrationsversagen der nichtmuslimischen Aufnahmegesellschaft anlasten und eine islamistische/salafistische Form der Widerspruchsverarbeitung durchlaufen haben. 3. Eine kleine Gruppe von europäischen Konvertiten, bestehend aus adoleszenten Sonderlingen, die sich früher links- oder rechtsradikalen Gruppen angedient hätten, nun aber dem Flair des Google-Islamismus erliegen oder durch muslimische Freundeskreise als „Anerkennungstankstellen“ angefixt werden.“

        • @Leszek
          „was solche Islamisten, die zu dschihadistischen Gewalttätern werden von solchen unterscheidet, die keine Gewalttaten begehen.“

          Ich würde einfach mal annehmen, die geraten einfach nur an die „falschen Leute“, unter den „falschen Umständen“. Gelegenheit, Zufall, wenn du so willst. Religiöse Menschen sind ja schliesslich immer bigott und leben in zwei Welten, ihrer geistigen und der schnöden weltlichen. Und die letztere gibt schon stark vor, dass es besser ist mit den Menschen immer einen Ausgleich zu suchen als religiösem Dogmen zu folgen, die man ohnehin nicht durchschaut…
          Diese Kleinkriminellen sind einfach ein gutes Ziel, haben wenig Perspektiven und lassen sich daher gut manipulieren, daher stellen sie das „Fussvolk“ der Attentäter. Auch Gebildete lässt sich eben alles mögliche unterschieben, das schützt nicht an sich.

          Der Kraus hebt auch zu sehr auf Überschuss und fehlende Integration, Entfremdung usw ab. Ideen, mögen sie auch noch so absurd sein, haben an sich Anziehungskraft, wenn sie nur durch die richtigen Überredungskünstler propagiert werden und am besten mit Zwang und Manipulation gearbeitet wird.

          Ein hervorragendes Modell dafür bieten mE die Techniken von Sekten, die kein Politikum sind und daher häufig ganz nüchtern und eindringlich in ihrer Wirksamkeit beschrieben werden, von Betroffenen etwa.

          Einen Berg von Zeug las ich dazu, das sind so meine destillierten Eindrücke zusammengefasst. Ich poste was, wenn ich was finde oder dem wiederbegegne. Es gab so ein paar Fälle gescheiterter Selbstmordattentäter, die hier besonders interessant waren.

    • Als ich früher noch bei amnesty international war, setzten wir uns im wesentlichen für konkrete Personen ein, die individuell politischer Verfolgung ausgesetzt waren, weil sie sich in Diktaturen für demokratische Verhältnisse einsetzten, Rechtsanwälte, Journalisten, Gewerkschaftler usw.

      Wenn jemand flieht, weil seine Stadt bombardiert wird, ist das etwas anderes, er als Individuum ist den Verfolgern ganz egal, und ich würde ihn nicht als politisch Verfolgten betrachten. Die Flucht kann natürlich immer noch legitim sein, aber sie begründet kein recht auf politisches Asyl. Aufnahme als Flüchtling ist bekanntlich an andere bedingungen gebunden.

      • @mocho

        Ja, Asylrecht ist ein striktes Individualrecht.

        Diese kollektivistische Ausdehnung auf alle durch Bomben oder Klimawandel „Verfolgten“ dient mE nur dazu, die Idee des Individualrechts zu schwächen und zu untergraben und ist daher menschenrechtsfeindlich.

        • *Diese kollektivistische Ausdehnung auf alle durch Bomben oder Klimawandel „Verfolgten“ dient mE nur dazu, die Idee des Individualrechts zu schwächen und zu untergraben und ist daher menschenrechtsfeindlich.*

          Was ist denn die Idee des Individualrechts?

        • Individualrecht ist ein Recht, das Individuen zukommt und nicht Mitgliedern von Gruppen. Ein Journalist, der über korrupte Politiker schreibt und dann Todesdrohungen erhält, ist individuell verfolgt, nicht als Mitglied einer Gruppe. Ein Gewerkschafter, der einen Streik gegen Hungerlöhne organisert ebenso, oder ein Anwalt, der einen Menschenrechtsaktivisten verteidigt. Solche Leute sind extrem gefährdet, viele von ihnen verschwinden einfach.

          Die Leute aus Aleppo sind auch gefärdet, aber nur, weil sie zufällig im Gefahrengebiet leben, nicht wegen irgendwelcher Aktivitäten.

        • „Was ist denn die Idee des Individualrechts?“

          Die Idee des Individualrechts besagt im Kern, dass nur der einzelne Mensch Rechte haben kann.
          Denn Kollektivrechte würden sofort im Widerspruch mit den Individualrechten Einzelner stehen müssen.
          Weiterhin sind diese Individualrechte keine Rechte *zu* irgendwas, sondern sie sind Schutzrechte gegenüber den anderen.
          Dein „Recht auf Leben“ ist zB gegenüber den anderen abgesichert. Es bedeutet jedoch nicht, dass dies ein Recht auf mehr Wohlstand bedeuten würde, dies wäre eine vollkommene Umdeutung dieses Rechts auf Leben.

          Hinter der Idee des Individualrechts steht mE die Einsicht, dass dieses Prinzip das Höchstmass an Gerechtigkeit für alle und gleichmassen liefert.

  4. Es gibt ein Buch von einer muslimischen Autorin, Fatna A. Sabbah (Pseudonym) „Woman in the Muslim Unconscious“ (1984). Hiergibt es eine Rzenesion (von einer Feministin) die den Inhalt aber ganz gut wiedergibt:
    http://download.springer.com/static/pdf/460/art%253A10.1007%252FBF02685638.pdf?originUrl=http%3A%2F%2Flink.springer.com%2Farticle%2F10.1007%2FBF02685638&token2=exp=1473321036~acl=%2Fstatic%2Fpdf%2F460%2Fart%25253A10.1007%25252FBF02685638.pdf%3ForiginUrl%3Dhttp%253A%252F%252Flink.springer.com%252Farticle%252F10.1007%252FBF02685638*~hmac=1068b29c31f5e5666acb6c3f3e3b2534e15c00f851f14e88c2d7d775e1ca9bae

    „The Muslim God has different relationships with the female believer and the male believer. Although God, who is male, may speak directly to woman and man on matters of worship, when it comes to Islamic law which prescribes social relationships, he speaks to men about women. Moreover, God appropriates to himself the power to create life, denying the reproductive power of the woman. God must, by definition, monopolize the power to create. This is one of the ways that the reality of the material life of woman is inverted in the sacred realm. The fundamental relation between the male believer and God is threatened by the material reality of sexual reproduction, and particularly by sexual desire, which has the potential to displace the believer’s exclusive devotion to God. Here the sacred discourse reverses the erotic order. Man is the being with the insatiable sexual appetite and raging desire. Woman is wife and mother, often incapable of providing the satisfaction her husband demands. Man must have his sexual needs attended so that desire does not interfere with worship, with his relationship to the male God. Thus, polygyny and repudiation–divorce at the spoken will of the man–are means to providing men with licit outlets for sexual needs. But, if one female body is replaceable with another, this is a sexuality that minimizes emotional and intellectual components. It is a sexuality without desire, a sexuality that becomes a mechanical genital manipulation to provide orgasmic release to free the believer for the essential relationship with God. The subordination of women to men is inherent in the sacred structuring of orthodox Islam, imbedded in the dilemma of how man is to achieve submission to God and attain social order. Sabbah argues that in Muslim culture, it is desire, not sexuality, that is opposed to civilization. Desire is chaos and disorder, the opposite pole to reason, order, and the divine will.

    Woman is the embodiment of desire; control of women is equated with control of desire, disorder, chaos. But the control of desire also robs both the female and the male of their humanity, eliminating affection and making sexuality into the mechanical joining of bodies. Thus, sexuality in the erotic discourse and in the sacred discourse comes to the same thing (although Sabbah does not explicitly draw this conclusion). Moreover, the ideal of female beauty as silent, inert, and passive is the same as the ideal of the believer. „The voice of the believer cannot make itself heard without destabilizing the equilibrium of the system“ (p. l l8). The only difference between the fate of women and men is that the lives of women revolve around the demands of men and the lives of men revolve around the demands of God.“

    Ich halte das für eine recht treffende Analyse. Im Islam gibt es eine Tendenz, die Sexualität religiös zu überformen. Das Leben der Frauen dreht sich um den Mann und das Lebens der Männer dreht sich um Gott, womit sich letztens alles um Gott dreht. Sexultät droht den mann von Gott abzuwenden, deshalb muss seine Beziehung zur Frau „enterotisiert“ und auf reine Bedürfnisbefriedigung reduziert werden. Simmt ungefähr mit den Thesen von Heinsohn überein.

    • @Mocho
      „Simmt ungefähr mit den Thesen von Heinsohn überein.“

      Heinsohn streitet diese zentrale Rolle des Kulturell-religiösen aber vollkommen ab und fokussiert auf eine geradezu biologisch wirksame Bevölkerungsdynamik. Deine vorgestellte Hypothese ist also geradezu antithetisch zu Heinsohn. Und macht ungleich mehr Sinn!

    • „It is a sexuality without desire, a sexuality that becomes a mechanical genital manipulation to provide orgasmic release to free the believer for the essential relationship with God.“

      Daher beruht die (Un)Sitte der „Grapscherei“. Und die islamisch sanktionierte Institution der Sexsklaverei von Ungläubigen Frauen.

      Und sowas schützt der moderne westliche Feminismus, man muss sich das mal auf der geistigen Zunge zergehen lassen….

      • Ich wär auch begeistert, wenn wo „Feministin“ draufsteht, strikte Ablehnung hiesiger Bordellprostitution bzw. Großbordelle drin wär.
        Das verschärft das Problem ja vermutlich ganz außerordentlich.
        Die zum Vergnügen der Einheimischen zu Sexsklavinnen gemachten Migrantinnen sind schließlich auch irgendwens Töchter, Schwestern, Bräute…

        • Toller Vergleich, als ob die Antänzer die Frauen vorher fragen und ihnen hinterher Geld geben würden.

        • Als ob die durchschnittliche Großbordellprostituierte Deutsch spräche und in der Lage wäre aus ihrem Leid ein wirtschaftliches Plus für sich zu generieren…

        • Woher weißt du das?

        • Soweit bekannt sind die Grapscher Nordafrikaner vor allem aus dem Magreb, wo sie diese Technik gelernt haben aber sehr schwer bestraft werden.

          Die Theorie Heinsohn’s ist an den Haaren herbeigezogen.

      • @Alex

        Daher beruht die (Un)Sitte der „Grapscherei“. Und die islamisch sanktionierte Institution der Sexsklaverei von Ungläubigen Frauen.

        Und sowas schützt der moderne westliche Feminismus,

        Wenn das denn so wäre ….. Worauf beruht diese Überzeugung? Die Grapscherei dient dem Entwenden der Brieftasche, Smartphone, Klunkerchen …… und dann sogleich Sexsklaverei??? Wo denn??? Nur in islamischen Ländern?

        https://en.wikipedia.org/wiki/Sexual_slavery#Forced_prostitution

        • @yeph

          Man baucht sowas natürlich gar nicht irgendwie zu rechtfertigen. Erzwingen reicht. Deshalb ist das Phänomen als solches natürlich überhaupt nicht auf islamische Länder beschränkt, sondern überall vorhanden.

          Und dass selbst Frauen und aus dem Westen (s.Bild u.) sich an der totalen Macht über andere delektieren können, ist wohl auch eher keine kulturelle, sondern individuelle Sache. Solche Menschen gibt es einfach.

          Etwas anderes ist es, wenn solche Verhaltensweisen ideologisch, religiös oder sonstwie institutionalisiert werden und dann nach unserem Verständnis eine Unkultur an Gewalt erzeugen helfen.

        • „irgendwie zu rechtfertigen. Erzwingen reicht. Deshalb ist das Phänomen als solches natürlich überhaupt nicht auf islamische Länder beschränkt, sondern überall vorhanden.“

          Nein.

          Nicht in dieser spontanen Rudel Form.

          Taharrush „Grapscherei“ tritt auch als Lynch Mob auf. Übergänge fließend. Und „kreatives Umfunktionieren“ inbegriffen.

          Angriff auf Frauen anderer Stämme ist immer auch ein Angriff Auf die Männer. Insbesondere bei Dhimmie Frauen und Männern, aber nicht nur.

          Siehe Farakhunda Fall oder kürzlich ein schwedisches Opfer davon.

        • Weil es gerade im TV kam „Die Grauen des Krieges“ und immer wieder von Männern gefaselt wird, die, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, gerne anderen Menschen Leid antun. Dass Frauen dasselbe tun unter denselben Begebenheiten scheint nicht bis zu den Historikern durchgedrungen zu sein (ich finde die Dokus aansonsten sehr sehr gut).

          Ich wollte ich könnte unterscheiden zwischen denen die die Gelegenheit hemmungslos ausnutzen würden und den anderen, den Guten, aber ich kann es nicht.

          Andere zu quälen scheint tief in unseren Genen drin zu stecken und sobald es dazu eine ideologische Gelegenheit gibt und das Ganze institutionalisiert wird, gibt es keine Grenzen mehr, weder für Männchen noch für Weibchen.

          Das macht mir Angst. Fanatismus und dieses Herdenverhalten sind für mich der Ursprung allen Übels. Mich erstaunt immer wie sehr man sich über die Taten einzelner Psychopathen wundert, wenn doch eigentlich mindestens die Hälfte der Menschheit problemlos zu einer unaufhaltbaren Meute werden können, wie IS, Nazis usw….. und Männchen wie Weibchen, wobei meistens die Männchen die Drecksarbeit erledigen und sich foltern lassen, während Historiker gerade heute im TV wieder von den Frauen als den Hauptleidtragenden des Krieges faseln.

          Mir wird immer übel bei diesem ganzen Unsinn. Wie soll man jemals ein solches Verhalten verstehen, wenn es einerseits relativiert wird und anderseits die Schuld nur auf die Männer geschoben wird (die der Doku gemäß jede Gelegenheit ausnutzen), obschon die Geschichte etwas anderes erzählt. Es gab z.B. viele weibliche Anhänger Hitlers in GB. Davon hört mann sehr wenig. Und die IS-Tussis? Nur Opfer?

        • @Yeph

          Mag sein, vielleicht steckt aber trotzdem auch ein bisschen Alice Miller drin?

          „Mich erstaunt immer wie sehr man sich über die Taten einzelner Psychopathen wundert, wenn doch eigentlich mindestens die Hälfte der Menschheit problemlos zu einer unaufhaltbaren Meute werden können, wie IS, Nazis usw…“

          Ganz einfach, weil das andere Sahen sind mit denen man „rechnet“, mit einem einzelnen Amokläufer im eigenen Büro aber nicht, das ist was schreckliches, eine Explosion bei einem Militärkonvoi in Afghanistan oder im Kongo nicht.

          Der Joker in Dark Knight hat es gesagt, als er zwei Ausflusschiffen Auslöser für zwei Bomben auf dem jeweils anderen Schiff gab. AUf einem Schiff ware normale Ausflügler, auf dem anderen Schiff Schwerverbrecher. Und nur ein Schiff solte überleben.
          Der brachte da so ein Gleichniss, an das ich mich mmer erinnere, wenn jemand sowas sagt.

          „You see, their morals, their code, it’s a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They’re only as good as the world allows them to be. I’ll show you. When the chips are down, these… these civilized people, they’ll eat each other. See, I’m not a monster. I’m just ahead of the curve. “


          The Joker: I just did what I do best. I took your little plan and I turned it on itself. Look what I did to this city with a few drums of gas and a couple of bullets. Hmmm? You know… You know what I’ve noticed? Nobody panics when things go „according to plan.“ Even if the plan is horrifying! If, tomorrow, I tell the press that, like, a gang banger will get shot, or a truckload of soldiers will be blown up, nobody panics, because it’s all „part of the plan“. But when I say that one little old mayor will die, well then everyone loses their minds!
          [Joker hands Two-Face a gun and points it at himself]
          The Joker: Introduce a little anarchy. Upset the established order, and everything becomes chaos. I’m an agent of chaos. Oh, and you know the thing about chaos? It’s fair!“

        • @Atacama

          Ja, dieser Film hat schon was. Zuerst war er mir zu lang, aber diese ganze Atmosphäre und die Tatsache dass Heath Ledger bei den Dreharbeiten drauf ging macht den Film zu einer absoluten Sensation.

          Alice Miller kannte ich noch nicht, war aber schon immer ein Kritiker von Freud’s Esoterik. Sie scheint Kindesmissbrauch als Thema zu haben?

          Inwiefern ist das hier von Bedeutung?

          Aber nochmal zu The Dark Knight. Es gibt da einige Szenen, die eigentlich sehr grausam sind, aber irgendwie lustig aussehen, z.B. der Bleistift, oder der Schulbus und auch die Szene wo er aus dem Krankenhaus kommt.

          Kennst Du „Wolf Creek“? Nach all diesen Dokus zum Holocaust kann ich den ersten Film kaum noch ertragen. Und den zweiten habe ich erst angefangen. Einerseits fasziniert „das Böse“ und anderseits stößt es ab….

          Un viele Filme lassen uns Zuschauer manchmal die Rolle des Bösen einnehmen wie bei Ledger. Aber Batman ist auch toll, wäre da nicht diese doofe Stimme 😉 und sein Outfit ….

        • Und diese Szene mit den Schiffen. Vor allem der Satz zum Chaos ist auch wieder so ein Highlight. Es ist zwar absurd und Nolan nervte mich sehr mit Inception, aber the Dark Knight ist absolut gelungen. Du kennst nicht zufällig „Dead Man“?

  5. Der Erste kriegt den Hof, den Zweiten die Kirch und den Dritten der Krieg.

    Gibt’s nen schönen Oberst Sanftleben clip zu.
    Da wird das auf die Skins im Osten angewendet, und die hatten nachweislich eine Frauenflucht gen Westen.

  6. Es geht bei dieser ganzen Diskussion hier letztendlich um die Frage, warum Krieg entsteht.

    Heinsohn hat sein biologistisches Modell -> hoher Bevölkerungsdruck, „Stress“, Krieg. Daran ist natürlich stimmig, dass ein hohes Bevölkerungswachstum strategisch gesehen günstig für eine Kriegsführung ist.
    Was bei dieser Sichtweise aber vollkommen unter den Tisch gekehrt wird, ist die Indoktrination und Aufhetzung zum Krieg. Diese würde ich für den alles entscheidenen Faktor halten, der bestimmt ob es zum Krieg kommt oder nicht.

    • ja, allerdings gibt es natürlich irgendwann auch ganz von allein ressourcenkonflikte und, bei Langeweile, Unbildung, Perspektivlosigkeit usw. auch zu Zorn + Anfälligkeit für Aufhetzen.

      • *bei Langeweile, Unbildung, Perspektivlosigkeit usw. auch zu Zorn + Anfälligkeit für Aufhetzen.*

        Ich sag jetzt mal nix

      • Natürlich kann man eine Disposition für die Empfänglichkeit für hetzerische Ideologien annehmen. Die brauch es aber gar nicht geben, ist also keine notwendige Bedingung. Das beweisen die westlichen Gesellschaften derzeit, wo eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung mit wachsender ideologischer Radikalisierung („progressive Linke“) einhergeht.

        • vermutlich, weil sich diese progressiven dadurch einfach eine neue „Bevölkerung“ suchen mit der sie arbeiten können. Und diese neue ist potentiell deutlich größer als alles, was vorher da war als Identifikationsgruppe. Schwarze, Moslems, Weiße, Frauen, Linke, Rechte, Menschen mit nationaler Identität, Menschen ohne (oder ohne, solange es nicht um ihre eigene Nation geht) usw.

        • progressive Linke

          Gefällt mir 🙂

          Der König ist tot, es lebe der König.

          Egal wie tot-gesagt diese Ideologie auch ist, sie lebt als Zombie immer weiter. Es war ja nicht alles schlecht … Und heute leuchtet sie so grün und klimabewusst wie nie zuvor …. 😉 ein Zombie steht immer wieder auf, es sei denn …..

          Noch gestern im TV, die Polizei „eigentlich waren die rechten Demonstranten bisher immer friedlich“ …

          aber von den Linken liest man immer nur dass sie gegen Rechts sind, gegen die Nazis der Pegida und Co.. Von linken Pflastersteinen und Gewalt hört man nix…… PC? Zombies!

        • „vermutlich, weil sich diese progressiven dadurch einfach eine neue „Bevölkerung“ suchen mit der sie arbeiten können.“

          Instrumentalisieren, ja. Kommt mir auch so vor. Im Rahmen von „Diversity“ werden die dann zB in die Medien und die Politik gesetzt, damit man einen guten Vorwand für seine Politik hat. Marionetten. Zur Auflösung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
          Muss man nur mal sehen, wie das in Schweden, Frankreich und auch GB schon längst läuft, was hier noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint.
          Wenn sich die Deutschen wirklich für die Problematik interessieren würden, dann wäre der Blick ins Ausland angebracht. Das wird aber nicht gemacht und so ziemlich vollständig ignoriert. Und das, obwohl ja die EU und alle versprachen, eine „europäische Integration“ fände statt. Leider ist das Gegenteil der Fall, deutsche Nachrichten und Zeitungen sind ungeheuer provinziell geworden und seit einiger Zeit ganz fest nur auf die eigene Nabelschau fixiert.

        • wie das in Schweden, Frankreich und auch GB schon längst läuft, was hier noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint.
          Wenn sich die Deutschen wirklich für die Problematik interessieren würden, dann wäre der Blick ins Ausland angebracht

          Ja, das ist erschreckend. Anderseits kenne ich die französische Rhetorik sehr gut und ich verstehe irgendwie, wie sich eine Angst der Bevölkerung in eine Aufweichung des Rechtsstaates verwandelt. Wenn man die Reden verfolgt hat und den Ärger und die Trauer über die Anschläge selbst verspürt, dann versteht man wie es immer wieder zu diesen Exzessen kommen kann. Die Deutschen haben da glücklicherweise noch einen automatischen Dämpfer aus der Erfahrung des Nazi- und des DDR-Regimes. Aber auch viele Deutsche wünschen sich wieder eine feste Hand in der Politik, wie auch in der Weltpolitik. Das lässt keinen kalt.

    • Was bei dieser Sichtweise aber vollkommen unter den Tisch gekehrt wird, ist die Indoktrination und Aufhetzung zum Krieg.

      Nicht zu vergessen wie der Westen seit Jahrzehnten und mehr mit diesen Leuten umspringt. Die sind jetzt gebildet und verstehen, dass sie seit mehr als 100 Jahren wie Untermenschen behandelt wurden. Ihr Territorium wurde immer wieder wie eine Kriegsbeute aufgeteilt. Kriege wurden unter falschem Vorwand angezettelt. Einmal ganz abgesehen von der Busch-Obama-ära mit Drohnen, Foltergefängnissen und und und….

      Wir sollten uns erst einmal bei diesen Völkern entschuldigen.

      Und nein der IS ist damit nicht zu entschuldigen. Er ist nur hausgemacht, ein Symptom. Die Dokus laufen jeden Tag im TV.

      Solange das Öl fließt sind wir mit jeder Menschenrechtsverletzung einverstanden???

      Ich nicht!!!!!

      • „und verstehen, dass sie seit mehr als 100 Jahren wie Untermenschen behandelt wurden.“

        Das ist jetzt aber der fliessende Übergang zu einer Verhetzung, wie sie die Leute typischerweise aufstachelt….
        Genauso funktioniert das immer.

        Statt sich zu „entschuldigen“ ist es besser, es besser zu machen. Allerdings setzt dies auch ein Einvernehmen auf der anderen Seite voraus.

      • Ich finde eine Entschuldigung wäre angebracht. Wer die Dokus gesehen hat, weiß dass die Afghanen verarscht wurden. Ditto für die Iraker. Schiiten und Sunniten haben friedlich nebeneinander gelebt und jetzt das.

        Es war einfach eine gute Gelegenheit wieder Gebietsansprüche anzumelden. Um die Bekämpfung von Al Kaida ging es keineswegs. Die Menschen leben in diesen Ländern in einem Daueralbtraum.

        Ich bin kein linker Träumer. Ich habe lediglich diese historischen Tatsachen erst durch die Dokus erfahren. Man kann es einfach nicht verstehen, wenn man nicht weiß wie falsch die Nahostpolitik des Westen in den letzen 10 Jahren war. Nur Lug und Betrug, ein Versagen der Geheimdienste und eine heuchlerische Politik Europas.

        Wenn man Fehler gemacht hat und Leute bewusst ins Unglück stürzt sollte man sich m.E. dafür entschuldigen. Ich meine die Deutschen entschuldigen sich für Völkermord vor fast 100 Jahren. Wieso dann nicht auch für Fehlverhalten von uns Europäern vor 10, 5, 2 Jahren?

        • @yeph

          Warum Entschuldigung? Du kannst immerhin über sie urteilen, was du ja auch getan hast. Ist dein Urteil fair, dann wird es wohl was bewegen.

          Dass die islamischen Länder in einem „Daueralbtraum“ leben, wer ist daran schuld? Sicher waren allzuviele Handlungen von aussen nicht produktiv, daran etwas zu ändern. Aber am Ende des Tages bleibt die Frage, warum sie nicht selbst was unternommen haben. Sollte die Schuldfrage nicht erstmal beim Betroffenen anfangen? Ich finde es reichlich vermessen, diese gleich wegzuwischen und die Schuld bei „sich selbst“ zu suchen.

        • Es ist schwer wenn der amerikanische Präsident dem Pakistan erklärt „Wenn ihr nicht mitarbeitet bomben wir euch zurück in die Steinzeit“.

          Doku „Abrechnung mit Afghanistan“….
          http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2661004/Abrechnung-mit-Afghanistan#/beitrag/video/2661004/Abrechnung-mit-Afghanistan

          Die Taliban (jetzt in Afghanistan selbst) haben direkt den Amerikanern ihre Mitarbeit zugesichert und wurden trotzdem in die Steinzeit zurückgebombt, ohne Sinn und Verstand. Ich wollte jeder hätte diese Doku gesehen. Wir wurden nur belogen und betrogen…..

          Und nein, die Taliban waren nicht so harmlos, aber jetzt sehen sogar die Amis ein, dass ein Frieden in Afghanistan ohne Taliban nicht geht. Viele Leute leben in Stämmen an der Grenze zu Pakistan. Diese Leute sind arm und werden jetzt sogar vom IS gemobbt. Sie wünschen sich nur noch Frieden und werden seit Jahrzehnten zerbombt, zerstückelt, geopfert auch vom Westen …. das ist falsch.

    • Was hier überhaupt nicht begriffen wird.

      Es geht um Identität. Das ist das eigentliche Thema genuso wie beim toxischen Kulturmarxismus.

      Islam vermittelt eine ganze zivilisatorische Stammeszugehörigkeit. Ummah. Suprematistisch ausgerichtet.

      Mit zwei Pfeilern. Das Geschechterverhältnis und die monotheistische Klammer. Letzteres allerdings vollkommen sektierisch.

      Operative Umsetzung über Shariah/Gewaltdrohung-an-Dhimmie-Untermenschen, Taqiyya/Dualismus/Suprematismus/Raumgreifende-zu-Akzeptieren-Symbolik und Jihad.

      • @ petpanther

        „Es geht um Identität.“

        Es geht bei autoritären Bewegungen immer auch um Identität, also darum, dass Individuum irgendwelchen Kollektividentitäten unterzuordnen.

        „Das ist das eigentliche Thema genuso wie beim toxischen Kulturmarxismus.“

        Beim (sehr gesunden) „Kulturmarxismus“ geht es um viele Themen, aber es geht auch um die kritische Analyse autoritärer Persönlichkeiten und autoritärer Bewegungen und deren psychologischer und soziologischer Ursachen, das stimmt schon.

      • @petpanther

        Da bin ich ganz Deiner Meinung. Die Identität schafft die Rechtfertigung dafür andere als lebensunwertes Ungeziefer anzusehen. Und Big Badabumm ….. weg mit al alemani in den Jungfrauenhimmel ……

    • … und das ist es auch was jungen Männern Sinn, Status und Durchsetzung/Verdrängung anderer vermittelt. Das also was sie so anderweitig nicht bekommen.

      Innerhalb ihrer eigenen islamischen Gesellschaften haben sie da auch schlechte Karten. Nur wenige Alphas etc.

      Dazu zB Henrik Palmgren im Interview mit Patrick Le Brun.

      • Genau, jeder ist ein Held. Das lockt ja auch die Hühnchen in den Dschihad…..

        • ist der echt???

        • Ja, stammt aus dem Artikel.

          http://www.breitbart.com/london/2014/09/09/ginger-jihadis-why-redheads-are-attracted-to-radical-islam/

        • Interessant:

          „We discovered that 76 per cent of white British converts to radical Islam had red hair. In the Daily Mail archives, 69 per cent of white Brits lured into jihadism or the orbit of an extremist preacher were ginger. The number was similar for the Mirror and the Telegraph. The Guardian yielded a full 100 per cent redhead rate for the stories we sampled. “

          „Morten Storm is a Danish former biker gang member who was later a double agent inside al Qaeda. His memoir, Agent Storm: My Life Inside al Qaeda, was published in July. Red-haired Storm told us: “It’s been my experience that many converts to radical Islam have troubled childhoods, including people who have been bullied. Being part of a tight-knit community of like-minded zealous believers makes them feel appreciated, important and wanted.

          “Converts are often more vulnerable to radicalization than those brought up culturally in Islam, because they are more prone to literal, fundamentalist interpretations of Islamic texts.”

          “If you’re on the receiving end [of bullying], you might well seek out someone who offers you a sense of belonging,” Knights agrees. “Some bullied children become adults who don’t have a sense of their own identity. They have to go out and create one.”“

        • Das klingt schon fast rassistisch.Immerhin ist diese Haarfarbe in GB nicht so selten wie bei uns. Aber sollte es wirklich das Mobben sein? Und die Theorie das Konvertiten schlimmer sind als Moslems…. wird immer wieder behauptet. Diese paar hundert Überläufer sollten m.E. nicht eine neue obskure Theorie hervorbringen.

          Viele Radikale sind als Moslems erzogen worden. Fast alle die hier Anschläger verübt haben kamen aus dem Milieu. Es mag sein, dass einige Überläufer radikalisiert sind, aber es gibt auch Hooligans und andere Gruppierungen die solche gesellschaftliche Verlierer anlocken. Das sollte man m.E, nicht überbewerten. Der IS an sich ist ja eigentlich ein Selbstmordkommando, die es sich mit fast allen Gläubigen verscherzt haben.

          Trotzdem gibt es den Leitsatz für Moslems, dass sobald ein Kalifat existiert, sie dahin ziehen müssten, wurde jedenfalls so erklärt. Einige fühlen sich schon allein deswegen gezwungen mitzumachen. Das sind keine Kovertiten.

  7. Guten Tag,

    das klassische islamische Erbrecht kennt wohl kein Vorrecht des Erstgeborenen, alle Kinder eines Mannes, von allen (legitimen) Frauen sind gleichermaßen erbberechtigt. Das spielt aber für Heinsohns Theorie keine Rolle, weil die meisten Söhne trotzdem überflüssig sind. Im Grunde werden dynastische konkurrenzprobleme durch die im Islam mögliche Polygamie noch verschärft, wofür die osmanische Sultane das wohl eindrücklichste Beispiel liefern. Eine Zeit lang war es üblich, dass ein Sultan alle seine Brüder und Halbbrüder töten ließ, sobald er den Thron bestieg, so z.B. Mehmet der Eroberer (Konstantinopels.) Dabei war von außen praktisch nicht vorhersehbar, welcher Sohn Nachfolger des Sultans werden würde, weil dies wohl auf nicht einsehbaren Haremsintrigen beruhte. Sultane verdankten ihre Position praktisch dem erotischen und sonstigen Geschick ihrer Mütter, was die enorme Macht der Mutter des Sultans auf die Politik erklärt. Eine Epoche der osmanischen Geschichte wird als „Weiberherrschaft“ bezeichnet, womit die Mütter der Sultane gemeint sind.

    Warum übrigens ausgerechnet China ein Gegenbeweis zu Heinsohns Theorie sein soll, ist mit völlig unerklärlich. Warum hat sich wohl Chinas Führungsriege in den 80er Jahren zu der rigorosen ein Kind Poliik entschlossen? Die „große Kulturrevolution“ kann geradezu als Paradebeispiel eines Gewaltexzesses der Jugend gegen die Alten gelten, wie auch allgemeiner die Geschichte Chinas zwischen dem Ende des Kaiserreiches (ca. 1920) und dem Ende Maos nur als phänomenaler Gewaltexzess zu beschreiben ist.

    Heinsohn war in seiner Jugend angeblich Maoist (nicht ungewöhnlich bei einem 68er), sollte dies mit einer intimen, unverblendeten Kenntnis chinesischer Zeitgeschichte einhergegangen sein, (was bei einem 68er Maoisten allerdings ungewöhnlich wäre) könnte China sogar als Inspiration gedient haben.

    • was aber spätestens dann dumm ist, wenn man sehr viel Besitz/Einfluß zu verteilen und einen Harem hat. Denn: Es kann nur einen geben.
      Daran soll angeblich das osmanische Reich kaputt gegangen sein unter anderem. Die Frauen im Harem haben sich gegenseitig die Söhne umgebracht, damit IHR Sohnemann der neue Sultan wird. Manche Sultanssöhne haben bis zur Krönung praktisch im goldenen Käfig verbracht und waren dementsprechend ungeeignet. Außerdem haben die Frauen Großwesire ihrer eigenen Ethnie eingesetzt, auch das osmanische Reich ist also unter Umständen an Vielvölker Loyalitätskonflikten zerrieben worden.

    • „womit die Mütter der Sultane gemeint sind“

      Interessante Parallelen tut sich beim Betrachten aller möglichen Autokratien auf, des imperialen Roms, Ägyptens, der italienischen Renaissance….

      Ansonsten: sehr interessanter post.

      • weil offenbar beide „Parteien“ nicht rational handeln.
        Der Mann denkt nicht darüber nach, dass seine Söhne entwedre abgemurkst werden oder es ein Geschacher um die Nachfolge geben könnte, die ein Weltreich vernichtet – er sieht nur: Bumsen und Monopol auf möglichst viele Frauen, egal was das für ihn selbst oder gesellschaftlich bedeutet.

        Die Frau denkt da auch nicht drüber nach, sie sieht nur „Mein Sohn muss unbedingt Chef sein, selbst wenn er hirnamputiert ist“.

        • gibt es ja heute auch noch. Da wird notfalls der Lehrer bis zum internationalen Gerichtshof für Menschenrechte gekarrt, wenn das Kind nicht fürs Gymnasium geeignet ist oder so.

        • In all diesen autokratischen Strukturen werden die Familienbeziehungen umso wichtiger! Zum Machterhalt dient dann auch der Inzest. Und der Mord an Verwandten, auch den allernächsten.

        • Einfache eindimensionale Erklärungen sind meist falsch. Der nahe Osten zeigt uns doch wie das in der Realität abläuft. Viele Menschen wollen nur noch Frieden. Eine neue Ordnung wird sich etablieren ob nun Harems oder der heutige westliche Feminismus. Nichts davon ist wirklich erstrebenswert für den Mann.

          Also wo bleibt die Rolle der Frau bei diesen Machtspielchen? Und was ist mit blindem Fanatismus wie damals in Deutschland gegen die Juden? Und die Rolle der Frau dabei? Alles zu mehrdimensional um es in einer solch absurden Kriegsindex-schwafelei unterzubringen.

          Pure philosophische Schwurbelei ohne Gehalt im(not so)ho. So etwas finde ich wirklich ärgerlich. Dagegen ist Sarrazin regelrecht harmlos, wenn auch etwas verworren……

  8. Das Problem, dass es jungen Männern, die von „da“ nach „hier“ kommen, „hier“ zwar besser geht, aber nicht direkt gut, ist sicher vorhanden. Der Punkt, wo Heinsohn es sich zu einfach macht, ist mMn der: Besagte junge Männer könnten ja zu real existierenden Prostituierten gehen. Im Unterschied zur Silvesternacht müssten sie dann aber Geld ausgeben, anstatt welches klauen zu können.
    Das Problem ist, dass manche junge Männer hier legal weder an Geld noch an Sex kommen *können*.
    Reiche alte nichtmuslimische Männer benehmen sich nebenbei auch nicht immer besser gegenüber Frauen, nur dass sie dabei statt Taschendiebstahl Kolonialismus betreiben. Merke: Ein ganzes Land zu beklauen bringt mehr als eine einzelne Frau, die in diesem Land wohnt. SO macht man das.

  9. Ich finde vor allem die Missbrauchsserie von Rotherham… 1400 Kinder und Jugendliche von britisch-pakistanischen Banden missbraucht… äußerst zweifelhaft. Mal sehen wie das in 10 Jahren aussieht. Es gab ähnlich weitreichende Skandale die sich oft als Hirngespinst herausstellten.

    Und zu Heinsohn’s Kriegstheorie kann ich nur den Kopf schütteln. Was ist mit ähnlichen asiatischen Ländern? Kriegsindex, Klimaflüchtlinge, m.E. alles Schwachsinn.

    Er beruft sich auf Köln wo offensichtlich bandenartige Kriminalität stattfand, die der Polizei bekannt war, worüber sie aber schweigen musste, wegen der PC. Ein Raubdelikt ist keine Vergewaltigung und Marokkaner und Co. stammen nicht aus dem IS-Kriegsgebiet. Also purer Schwachsinn. Das mag ja interessant sein als Theorie und als Grund von Übergriffen, aber als Kriegsgrund??? Das klingt echt bescheuert, mit Verlaub! 🙂

  10. Diese These von Heinsohn scheint mir nah dran aber doch knapp vorbei.

    Wenn er sagt, dass die wenigen „Alten“ nicht genug „Posten“ für die „Jungen“ frei machen, dann kann es das offensichtlich nicht sein. Denn in unseren Gesellschaften übernehmen die wenigsten „Posten“ von ihren Vorfahren und auch die Wenigsten erben nennenswerte Beträge.

    Wenn man „Posten“ aber als eine bestimmte Statusposition versteht, dann sind diese Statusposten keinesfalls eine fixe Zahl, die von Generation zu Generation zu besetzen wäre. Eher müsste man dann wohl von einem bestimmten Prozentsatz ausgehen, der statushoch sein kann. Dann aber wächst bei mehr Jungen auch die Anzahl der Statuspositionen anteilig mit, zumindest tendenziell.

    Heinsohn verkennt also die Wachstumsdynamik einer Wirtschaft, wenn er so tut, als gäbe es nur eine begrenzte Zahl einkommensschaffender „Höfe“ oder Unternehmen.

    Gleichwohl dürfte an der These, dass Gesellschaften mit vielen jungen Männern eher Krieg führen, etwas dran sein. Aber der Grund wird ein anderer sein als Heinsohn meint.

    • Welcher?

      • Meine These ist, dass der Zweck von Krieg darin besteht, dass andere Männer sterben. Es geht um die Herstellung eines Geschlechterverhältnisses mit einem Frauenüberschuss. Denn dann sind Männer knapp und begehrt, während bei 50/50 Frauen sich für die unteren 60% der Männer nicht interessieren. Diese 60% haben dann ein Interesse an Krieg, weil Leben ohne Sex sowieso keinen Spaß macht.

        • Wenn wir also die bisherige Dynamik umkehren könnten und routinemäßig min. 60 % aller Männer (statt hierzulande um die 80 % der Frauen im relevanten Alter) chemisch kastrierten, hätten wir aller Voraussicht nach eine friedliche Welt?

          Wäre die Frage: wer hätte ein Interesse das zu verhindern bzw. wie schaffen wir das?

        • „Wenn wir also die bisherige Dynamik umkehren könnten und routinemäßig min. 60 % aller Männer (statt hierzulande um die 80 % der Frauen im relevanten Alter) chemisch kastrierten, hätten wir aller Voraussicht nach eine friedliche Welt?“

          Kannste ja mal versuchen. Die Frage ist bloß, ob 60 Prozent der Männer sich frewillig chemisch kastrieren lassen, so wie das 80 Prozent der Frauen tun 🙂

        • Na das wäre doch ein schwerer körperlicher Eingriff. Frauen zum Zwangssex mit diesen Männern zu verpflichten wäre das mildere Mittel und daher vorzuziehen.

        • Und es geht dabei übrigens in keinster Weise um Fortpflanzung oder Fortpflanzungsfähigkeit, sondern das Ausleben der Libido.

        • Dann müssten wir eben die entsprechende Notlage erschaffen, meine Idee dazu war die Einführung eines Straftatbestands „Schwängern gegen den Wunsch der Frau“. Damit zählten auch die meisten Abtreibenden automatisch als Opfer von Männergewalt, auch das wäre eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand.

        • Ziel ist die Senkung der Libido auf ein sozialträgliches Maß, was – für die Mehrheit – durchaus heißen könnte: fast keine mehr.
          Slogan: Männer, emanzipiert Euch endlich von Eurer übersteigerten Libido!

        • sozialVERträglich, natürlich.

        • Wie gesagt wäre das aber ein erheblicher körperlicher Eingriff während Zwangssex oder Zwangsehen im Prinzip normale biologisch-soziale Funktionen sind. Daher wäre das das mildere Mittel, was unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit vorzugswürdig wäre.

        • Bei meinem Vorschlag würde allerdings niemand ernstlich geschädigt und es lockt die Option auf Weltfrieden.
          Wir sind natürlich noch echt weit davon entfernt in einer Zeit, wo Nato-Truppen aus Jux und Dollerei Viagra und Pornos über IS-Gebieten abwerfen (das Gerücht gab es wenigstens mal), und also den Gegner sogar zu weiteren Grausamkeiten anzustacheln versuchen.

        • Also in meiner Idealwelt würde die Mehrheit der Männer ihre Libido mitsamt ihrer Zeugungsfähigkeit hormonell ausschalten, ein weiteres Drittel vielleicht sich nur vasektomieren, und der Rest wären dann halt die ganz offensichtlich Zeugungs-bereiten, die man natürlich ein bißchen im Auge behalten müsste 😉

        • Bei Zwangssex oder Zwangsehen kommt noch viel weniger jemand zu schaden?

          Und Männer ohne Libido wären wahrscheinlich das Letzte, was Du willst. Ein Mann ohne Libido hat nämlich keinerlei Gründe irgendwas für eine Frau zu tun (einschließlich des Aufbaus und der Erhaltung einer Zivilisation). Ich schätze, die meisten Frauen wären nach spätestens 2 Monaten tot weil sie alleine nicht lebensfähig sind.

        • Deine Beiträge zu Lesen lohnt nicht.

          „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
          (von Du-weißt-schon-wem)

        • @Ih

          Meine These ist, dass der Zweck von Krieg darin besteht, dass andere Männer sterben.

          Das ist banaler Weise ziemlich offensichtlich.

          Es geht um die Herstellung eines Geschlechterverhältnisses mit einem Frauenüberschuss.

          Das ist hingegen ein zweischneidiges Kalkül, weil Überzahl schon seit einigen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte ein erheblicher taktischer Vorteil ist, der dem eigenen Überleben im Krieg recht zuträglich ist. Aber der klassische, archaische Kriegsbrauch, die männlichen Besiegten zu töten und dessen Frauen und Kinder zu versklaven, spricht schon irgendwie dafür.

          Ist aber alles kein Widerspruch zu Heinsohn, soweit ich das sehe.

        • Der Zweck von Krieg kann doch nur herausgefunden werden, wenn man die wirtschaftlichen, religiösen und ideologischen Begebenheiten kennt. Krieg ist ja im Gegensatz zum Bürgerkrieg ein Kampf gegen andere Länder, Sippen, Rassen, Dörfer usw…

          Innerhalb einer Sippe gibt es selbstverständlich einen Kampf um Ressourcen. Das ganze Balzgehabe und Alphagedöns erfüllt ja genau diesen Zweck. Da können sich auch mal Nichtalphas zusammenrotten und eine Herde Weibchen vergewaltigen oder den Alpha enthaupten oder sonst was. Im Krieg geht es um Territorium und oft dem Anspruch einer Sippe auf das Territorium des anderen. Der moderne Kampf ums Öl ist da ein ganz aktuelles Beispiel.

          Wir als der Westen haben ja wohl Anspruch darauf oder soll unser wunderbares Wirtschaftssystem des heiligen Wachstums zusammenbrechen????

          Nun denn Piraten auf in den Kampf um die letzten Öltropfen in die SUV’s zu gießen!!! Ja ich weiß in Wirklichkeit habe ich ein sexuelles Problem wenn ich an der Zapfsäule die Dschihadisten des letzten Öltropfens anfeuere, wenn ich dieses phallusartige Ding in meinen kleinen Liebling schiebe und sich der bleifreie Samenfluss in den Tank ejakuliert….

        • Ist aber alles kein Widerspruch zu Heinsohn, soweit ich das sehe.

          Ich sehe auch keinen zwingenden Widerspruch. Aber ein paar Details sind anders und die „Lösung“ auch. Die zivilisierte Lösung des Problems war historisch die monogame Ehe „bis das der Tod euch scheidet“ und die Ächtung von außerehelichem Sex. Auf diese Art und Weise bekommen möglichst viele eine Frau ab, denn an sich ist für jeden eine da. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass historisch diese Gesellschaften sehr erfolgreich waren.

          Und diesen Zusammenhang erkennt Heinsohn so weit ich weiß nicht, wie überhaupt der „sexuelle Markt“ ein sträflich vernachlässigter Aspekt in der soziologischen Forschung sein dürfte.

        • Der Zweck von Krieg kann doch nur herausgefunden werden, wenn man die wirtschaftlichen, religiösen und ideologischen Begebenheiten kennt. Krieg ist ja im Gegensatz zum Bürgerkrieg ein Kampf gegen andere Länder, Sippen, Rassen, Dörfer usw…

          Menschen sind aber keine rationalen Wesen, die sich der Gründe ihrer Handlungen tatsächlich bewusst wären.

        • @Semi:

        • Gut, geb ich Dir nochmal ne mini-Chance.

          „Die zivilisierte Lösung des Problems war historisch die monogame Ehe „bis das der Tod euch scheidet“ und die Ächtung von außerehelichem Sex.“

          Im Falle der Frauen. Bei Männern – hello Islam! – interessiert(e) es gesellschaftlich nicht. Die „dürfen“ Huren benutzen (sprich: es braucht immer eine Gruppe von Frauen, die zu Huren degradiert werden müssen – je rechtloser, jünger und unbeholfener, desto besser für die Herrn Ausbeuter), oder wenn sie als Soldat ins Ausland verlegt wurden haben die meisten von ihnen sicherlich jede sich ergebende Chance zur Vergewaltigung genutzt. So denke ich jedenfalls über unsere/meine männlichen Urahnen, und es täte mir für jeden Falschbezichtigten aufrichtig leid… aber sie werden die historische Ausnahme, und nicht etwa die Regel (gewesen) sein.

          „Auf diese Art und Weise bekommen möglichst viele eine Frau ab, denn an sich ist für jeden eine da.“

          Jetzt haben wir global allerdings einen enormen Männerüberschuss.

          Die zivile Lösung besteht also durchaus darin, dass viele Frauen mehr als einen Mann abbekommen und die eh Zeugungsunwilligen ihre Verantwortung Ernst nehmen, anstatt unnötige Problemlagen zu erschaffen. Und natürlich die männliche Libido ANSTATT der weiblichen zu drosseln, was problemlos möglich wäre schafften wir die Kulturwende oder gingen sie zumindest mal engagiert an.

          Stattdessen: Euer jämmerliches Lamentieren.

          „erheblicher körperlicher Eingriff“ meine Fresse.

          Macht Euch endlich mal klar, dass die (hetero-)sexuelle Freiheit, die Ihr in Eurem Leben bislang genossen habt, einzig und allein auf der Bereitschaft der Mädchen und Frauen gründete, jahrzehntelang (und oft auf täglicher Basis) „erhebliche körperliche Eingriffe“ zu erdulden.

          Die nächste Feminismus-Welle muss als ein Kernelement die Aufkündigung dieser Bereitschaft enthalten. Sonst werden wir keinen echten Fortschritt, sondern bloß die x-te Wiederholung des immerselben, alten Themas erleben.

        • Natürlich gelten die Einschränkungen der Sexualität vor allem für Frauen. Eier sind knapp, nicht Sperma.

          Wenn Frauen nicht verhüten würden, wären sie entweder Dauerschwanger oder die Knappheit von Sex wäre noch schlimmer.

          Der globale Männerüberschuss betrifft übrigens nur China und Indien, ansonsten herrscht ziemlich 50/50. Warum eigentlich hat Heinsohn nicht Angst vor diesen beiden Ländern?

          Feminismus hat schon das Zurück weg vom zivilisierten Zustand geschaffen. Als nächstes wird es dann wieder alternative Lösungen geben. Krieg zum Beispiel.

          Hypergamie ist das Problem, sie es ein.

          Und: warum willst Du eigentlich keinen Sex mehr mit Deinen Mann haben oder was soll Dein Pillen-Tick?

        • „Natürlich gelten die Einschränkungen der Sexualität vor allem für Frauen. Eier sind knapp, nicht Sperma.“

          Kurzer Blick zurück:

          „Und es geht dabei übrigens in keinster Weise um Fortpflanzung oder Fortpflanzungsfähigkeit, sondern das Ausleben der Libido.“

          Bleibst Du dabei? Oder wie kriegst Du das zusammen?

          „Wenn Frauen nicht verhüten würden, wären sie entweder Dauerschwanger oder die Knappheit von Sex wäre noch schlimmer.“

          Ziel muss wie gesagt sein, dass etwa drei von vier Männer aktiv, zuverlässig und dauerhaft die Verhütungsverantwortung und ausnahmsweise auch mal einen kleinen Teil der mit Heterosexualität einhergehenden, körperlichen Risiken übernehmen.

          Das Hauptrisiko – der Verhütungsunfall – trägt auch dann noch immer die Frau, aber ihr würdet endlich mal mehr als nix leisten, das wär doch schonmal was.

        • Bleibst Du dabei? Oder wie kriegst Du das zusammen?

          Die Energie, die Männer dazu treibt die Welt am Laufen zu halten, ist die Libido. Aber das, was die Gesellschaft braucht um erfolgreich zu sein, ist nicht nur die Fortpflanzung, sondern die Aufzucht von Kindern in Familien mit Vätern. Beides zusammen optimiert man am besten, indem man möglichst jeder Frau einen Mann „zuteilt“ und was die Männer sonst noch abgreifen können, schadet nicht wirklich.

          Wo Ihr Frauen schon außer Sex für wenig zu gebrauchen seit, solltet Ihr wenigstens im Umfeld Eurer Kernkompetenz die Verantwortung übernehmen. Ist ja nicht so, dass Ihr das irgendwo anders tätet.

        • „Die Energie, die Männer dazu treibt die Welt am Laufen zu halten, ist die Libido.“

          Beleg?^^

          Die Welt wäre überdies ein wesentlich besserer Ort, wenn sehr viele Menschen einfach Nichts machten. Oder wenigstens weitergehende Überlegungen ihren Handlungen vorausstellten.

          „Beides zusammen optimiert man am besten, indem man möglichst jeder Frau einen Mann „zuteilt““

          Blaffer-Hrdy meinte, das Optimum potentieller (biologischer) Väter läge aus anthropologischer Sicht bei zwei.
          Das müssen wir halt erstmal in unsere Köpfe und Herzen kriegen.
          Kulturelle Verschwulung wäre die ergänzende Nebenstrategie, die mir zumindest gar natürlicher erscheint als der Ganze Trans-Kram, der gerad so gehypt wird und sicherlich auch auf seine Art zur Problembewältigung beitragen kann. Immerhin: chemisch kastriert bis hin zu sterilisiert sind die (überwiegend) Busen+Make-Up+Schwanzträger ja schon…

        • Um das zu verstehen, müsstest Du nicht nur verstehen, wie Männer so sind, Du müsstest dann auch noch ein recht tiefes Verständnis Deiner selbst als Mann entwickeln. Beides ist Dir nicht möglich, daher brauchen wir das gar nicht zu versuchen. 😛

          Hat Dein Blaffer-Hrdy da auch ein Argument dafür? (Und hast Du es verstanden?)

        • „Macht Euch endlich mal klar, dass die (hetero-)sexuelle Freiheit, die Ihr in Eurem Leben bislang genossen habt, einzig und allein auf der Bereitschaft der Mädchen und Frauen gründete, jahrzehntelang (und oft auf täglicher Basis) „erhebliche körperliche Eingriffe“ zu erdulden.“

          Die Männer sind doch dankbar. Ihr werdet immerhin dafür bezahlt.

        • Ich verstehe die Abgründe der männlichen Sexualität nur zu gut, leider. Besser als die meisten Männer. Macht mein Leben nicht einfacher.

          Und Adrian: das ist Unfug, wir bezahlen noch dafür. Langzeitpartnern kann frau evtl. und sozusagen symbolisch eine Beteiligung abluchsen, aber das deckt meist nichtmal die Unkosten ab, geschweige denn, dass uns das Risiko aufgewogen würde.

          Nein, da hat sich überwiegend nur eine Erwartungshaltung auf männlicher Seite etabliert. Erkennbar gerade an Äußerungen über Verhütungspannen, von denen Männer online wenigstens am Liebsten behaupten, sie wären von der (leidtragenden) Frau heimtückisch geplant gewesen.

        • Was für eine geringe Vaterschaftsunsicherheit spräche logischerweise: das Ausfall- bzw. Todesrisiko (war auch immer, in jeder Gesellschaft, unter allen Umständen nicht auszuschließen).

        • „Und Adrian: das ist Unfug, wir bezahlen noch dafür.“

          Womit denn?

          Ich habe übrigens noch einen guten Tipp für Dich: Wenn Dir das alles nich gefällt: Werde und bleib Single. Niemand zwingt Dich dazu, Dich mit Männern einzulassen.

          Ansonsten kannst Du Dir Dein weibisches Gejammer für diejengen aufsparen, die es interessiert.

        • Ich verstehe die Abgründe der männlichen Sexualität nur zu gut, leider. Besser als die meisten Männer. Macht mein Leben nicht einfacher.

          Na wenn Du alles schon weißt, warum stellst Du dann ständig so dumme Fragen?

    • Wenn er sagt, dass die wenigen „Alten“ nicht genug „Posten“ für die „Jungen“ frei machen, dann kann es das offensichtlich nicht sein. Denn in unseren Gesellschaften übernehmen die wenigsten „Posten“ von ihren Vorfahren

      Das hast Du falsch verstanden, es geht nicht darum, daß man einen Posten von seinem Vater etc. übernimmt, sondern daß es insgesamt nicht genügend freie Posten gibt. Wenn das Wirtschaftswachstum nicht besonders groß ist und auf 100 alte Männer, die in den Ruhestand gehen (oder wegsterben), 400 junge Männer kommen, die etwa zum selben Zeitpunkt volljährig werden, dann werden knapp 300 davon leer ausgehen.

      • Damit hatte ich mich nach dem Zitat auseinander gesetzt. Wenn man 300 Mäuler mehr zu stopfen hat, muss die Wirtschaft wachsen um das zu tun.

      • Wenn es in einem Land viermal so viele Menschen gibt wie zwei Generationen zuvor, braucht man auch vier mal so viele Bauern, Bäcker, Verkehrspolizisten, Anwälte, Lehrer, Finanzbeamte, Schreiner, Schlosser und was es sonst noch für Berufe gibt, die die ganzen „überschüssigen“ Söhne ja ergreifen könnten.
        Wenn es in einem Land gerade eine Wirtschaftskrise gibt, gibt es die Option, ein, zwei Jahre zu warten. Wenn es gerade bürgerkriegsartige Probleme gibt, ist das vllt. weniger eine Option.

        Das generell eher Leute auswandern, die im Heimatland keine gescheite berufliche Perspektive haben, ist klar, aber so zu tun, als gäbe es per se keine für Zweit oder Drittsöhne, ohne auch nur zu erwähnen, dass es vllt. andere mögliche Gründe evt. geben könnte, theoretisch.
        Ähm, doch.

        • du brauchst auch 4x so viel Land zum Beackern, 4x so viel Bauland, Baumaterial, sonstige Ressourcen. Die Kraftwerke müssen mehr Leistung bringen, das Stromnetz, Strassennetz, Bahnverkehrsnetz ausgebaut werden, Schulen vergrößert, mehr Lehrer, mehr Ausbilder/Dozenten usw

          Wenn das so einfach wäre, dann gäbe es so failed states nicht.

  11. Heinsohn gibt in etwa die EvoPsych Analyse von BlitheringGenius wieder.

    Wer’s noch nicht kennt … anhören!

    • Gibt es keinen Text dazu?

      Schon die ersten Minuten sind unsinnig angesichts der Tatsache, dass anscheinend die Hälfte Kinder sind, und bei diesen Kindern meistens auch die Mütter. Natürlich kann es zu Ungleichgewichten kommen. Die Südeuropäer haben ja auch mit ihrem Machotum viele Einheimische verärgert aber diese Theorien sind m.E. sehr fehlerbehaftet. Ich sehe es auch als Problem an, dass hier Leute aufgenommen werden die noch vor einem Jahr den Untergang der westlichen Zivilisation ausriefen. Einfach darauf zu vertrauen, dass sie hier ihre Ideologie ablegen, weil wir so nett sind ist absurd. Viele werden sich integrieren, aber es geht eine große Gefahr von den anderen aus. Wir sollten uns ernsthaft überlegen wen wir aufnehmen auf Dauer und diese Leute genau registrieren. Das wurde nicht getan. Fefe lacht über die Mauer, die sie in Calais bauen wollen, aber wie stellt er sich das andersrum vor. Alle aufnehmen ohne jegliche Kontrolle? Eine Absurdität und linke Gefühlsduselei sonder gleichen, mit Verlaub liebe Freunde des linken Lagers, die ich wirklich sehr schätze.

      • Es ist eben so; niemand von den Refugees Welcome-Leuten sagt, wieviele wir aufnehmen sollten. im Zweifelsfall alle. Afrika hat 700 Millionen Einwohner, der Orient nicht viel weniger. Mindestens die Hälfte von denen würde nach Deutschland kommen, wenn sie könnten. Oder noch genauer gesagt: alle, die physisch dazu in der Lage wären. Ist also eine schlichte Unmöglichkeit.

        Und wenn man nicht will, dass das unmögliche Wirklichkeit wird, muss man überlegen, was man dazu tun kann. Das geschieht z.Z. nirgends; die einen glauben, es wird schon nicht so schlimm werden, wenn man nur die Rassisten zum schweigen bringt, und die anderen glauben, man müsse nur die Grenzen dicht machen, und was jenseits der Grenzen geschieht, interessiert uns nicht. Beides keine akzeptablen Positionen aus meiner Sicht.

      • „Wir sollten uns ernsthaft überlegen wen wir aufnehmen auf Dauer und diese Leute genau registrieren.“

        Was steckt denn bitte hinter all der vermeintlichen Menschenfreundlichkeit?
        Bei den progressiven Linken ist es einfach: wie immer ist es der abgrundtiefe Hass gegen „das Eigene“ die Motivation. Besonders „schön“ im real life zu studieren, btw.
        Alle negativen Folgen der Immigration kann man dann auch perfekt nutzen, um wiederum „das Eigene“ anzugreifen. Sah man ja an „Köln“, welches zum Oktoberfestproblem uä umgedeutet wurde.
        Was ist das anderes als aggressive, zerstörerische, wahnhafte Apokalyptik? Und das ist kein Randphänomen, sondern Leitkultur geworden, in Politik und Medien….

  12. Entfernen Sie bitte die Verse in einem „Deutschen Koran“ die sich beziehen auf den Ungläubigen
    Apostaten, Diskriminierung der Frau, Aufruf zum Dschihad, diese Verse gehören zum politischen Islam, nicht zur gerechten Ausübung des islamischen Glaubens. Das Recht auf Freiheit im Glauben bleibt erthalten !
    Solange nur geredet wird – ohne offenem Aktionismus – wird sich nichts be-
    wegen.
    Im intellekten Islam gibt’s nur den Klon – keinen Sex, nur Stillstand – keine
    Evolution !


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