Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 25. Februar 2017

Wie würde eine maskulistische Erziehung von Kindern aussehen?

Peter Müller warf in den Kommentaren eine Frage auf:

Wie sollte, könnte, würde eine „maskulistische Erziehung“ von Töchtern aussehen?

Das finde ich auch nicht uninteressant.

Um mal den offensichtlichen Witz zu machen:

Dem Zerrbild entsprechend würde sie natürlich allenfalls die Haushaltsschule besuchen dürfen, damit sie kochen, backen und aufräumen kann. Die übrigen bei einer Frau wichtigen Fähigkeiten kann sie ja eh nur in der (kirchlich geschlossenen!) Ehe lernen.

Aber ernsthaft:

Natürlich wollte ich wollen, dass eine Tochter von mir die Freiheiten hat, sich in die von ihr gewünschte Richtung zu entwickeln, eine selbstbewußte, selbständige Frau wird, die eine positive Einstellung Männern und Frauen gegenüber hat. Mir wäre es schon wichtig, dass sie auch „untypischeres“ kann, etwa mit Werkzeugen arbeitet und nicht da aus Prinzip nach einem Mann ruft. Natürlich würde es mich freuen, wenn sie später mal Dawkins und Co liest, lernt, sich selbst eine Meinung zu bilden und Argumente gegeneinander abzuwägen und sich dann für die logischere Ansicht zu entscheiden. Ich würde sie, wenn sie älter ist, sicherlich auf meine Theorien dazu hinweisen, dass Männer und Frauen schlicht im Schnitt (!) unterschiedlich sind und das anders sein, auch anders als das eigene Geschlecht, nicht schlimm ist. Sie könnte dann natürlich sein, wie sie will und wenn sie die Ansichten ihres Vaters doof findet, dann ist das auch ihre Sache. Auch bei Spielzeug finde ich es nicht schlecht, ihr Auswahl zu bieten und sie mit dem spielen zu lassen, was sie will. Nach meinen Erfahrungen hier würde ich es schon als (auch) meine Aufgabe ansehen, dass man sie auch mal fordert, sie Sachen machen lassen lässt, vor denen sie zunächst Angst hat, damit sie merkt, dass alles nicht so schlimm ist und man auch mal hinfallen kann.

Würde ich ihr Lektionen geben, dass sie Männer nicht ausnehmen darf oder etwas in der Art? Ich denke eher nicht. Allenfalls, wenn dazu Anlass bestehen würde und sie älter ist. Sicherlich würde ich ihr raten, sich nicht einfach auf ihren Partner zu verlassen und auf eine gute Ausbildung bestehen, die ihr erlaubt, ihr Leben selbst zu leben.

Als Nichtvater ist das alles natürlich schwer zu sagen. Ich wäre erst einmal froh, wenn ich es überhaupt einigermaßen hinbekomme, dass sie ein gut erzogenes, aufgewecktes Kind ist, welches ein gutes Selbstvertrauen entwickelt hat und sich sozial gut mit anderen versteht. Spannend wird sicherlich einiges ab 14+. Aber ob sie dann groß von ihrem Vater Vorträge über das andere Geschlecht hören will wäre eine andere Sache. Interessant würde ich es finden, ihr wenn sie das interessiert, etwas Pickupliteratur zukommen zu lassen, weil die glaube ich auch eine interessante Perspektive auf Flirten und weibliches Begehren geben und es nicht schaden kann sich da auch selbst zu verstehen. Ob man das dann aber als Vater tatsächlich tut wäre eine andere  Frage.

Was würdet ihr denn machen  oder habt ihr gemacht?

Und natürlich wäre auch die Folgefrage interessant:

Was würdet ihr bei einem Jungen machen?

 

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 24. Februar 2017

„The Red Pill“ in Karlsruhe am 26.02.2017 (diesen Sonntag)

Am Sonntag wird der Film „The Red Pill“ in Karlsruhe aufgeführt. Hier die Daten (die Veranstaltung ist wohl aufgrund einer Doppelbuchung in einen anderen Raum verlegt worden)

der Veranstaltungsort für “The Red Pill“ wird um 250m von der
Baumeisterstr. 56 in die Baumeisterstr. 18 verlegt.

Dort befindet sich der Zieglersaal, den man über das griechische
Restaurant „Akropolis“ betritt:

http://m.osmtools.de/0W4DL2wxnRJ0W4M72wxsB4

3D (Blick nach Süden):
https://www.google.de/maps/place/Akropolis-Ziegler/@49.0054849,8.4064522,204a,20y,180h,41.7t/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x6e711f3b3621400a!8m2!3d49.0038636!4d8.4064495

Flach (Norden ist oben):
https://www.google.de/maps/place/Akropolis-Ziegler/@49.0038475,8.4064521,20.08z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x6e711f3b3621400a!8m2!3d49.0038636!4d8.4064495

Die Uhrzeit bleibt dieselbe: diesen Sonntag um 19 Uhr ist Filmstart.
Es wird ein Filmplakat in der Eingangstür zum Restaurant hängen.

Wer hingeht: Ich freue mich über einen Bericht!

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 24. Februar 2017

Männerrechtliche Themen in sozialen Netzwerken sichtbarer machen

Vor kurzem wurde hier angemerkt, dass der Feminismus gerade in sozialen Netzwerken stark vertreten ist. Ich glaube, dass man über soziale Netzwerke einiges erreichen kann und auch schnell neue Leute ansprechen und Inhalte verbreiten kann.

Deswegen möchte ich einmal an Mitleser und in der Szene engagierte appellieren, Seiten, die sie gut finden, mehr zu verlinken.

1. das einfache Verlinken von Artikeln

Das einfache Verlinken von Beiträgen in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook bringt Artikeln und damit auch den Blogs neue Leser und eine gewisse Aufmerksamkeit.

Im besten Fall würde natürlich ein bestimmter Artikel viral, würde sich also gleich einer Virusepidemie von einem Nutzer zum nächsten verbreiten. Es kann auch helfen Beiträge in Diskussionen zu verlinken, sei es in Diskussionen auf sozialen Netzwerken oder unter Zeitungsartikeln etc.

Ich versuche jetzt nach Möglichkeit beispielsweise immer wenn ich sie sehe auch Arnes und Lucas Artikel auf Facebook zu teilen, damit diese dort eben noch mehr auffallen und besucht werden.

2. Seiten vorschlagen

Man kann auf sozialen Netzwerken wie Facebook vielerlei Vernetzungen herbeiführen. Die eine ist, dass man Leuten beispielsweise Leute als Freunde vorschlägt, um diese miteinander zu vernetzen. Eine andere Möglichkeit ist, dass man anderen Vorschlägt, dass sie bestimmte Seiten mit „Gefällt mir“ markieren und diese damit abonieren.

Beispielsweise hier die Seite von „Man-Tau“:

man tau facebook

Man tau Facebook

An der mit den Pfeilen markierten Stelle kann man zB Leute einladen, die Seite von Lucas zu abonnieren, so dass neue Beiträge gleich im Feed angezeigt werden. Ich hatte das vor einiger Zeit mal mit den meisten meiner Facebookfreunde gemacht, was auch dazu geführt hat, dass einige Lucas Seite abonniert haben.

Ich halte das sogar aus mehreren Gründen für sinnvoll: Einmal werden so die Beiträge eher gelesen, eher verbreitet und eher neuen Leuten zugänglich und zum anderen ist auch die Anzahl der Leute, die einer Seite folgen, für viele ein gewisser Hinweis auf deren Wichtigkeit, so dass diese dann entsprechend ernst genommen werden.
Seiten wären beispielsweise:

3. Verlinken und größer werden

Verlinken an sich ist schon einmal eine sehr gute Sache. Natürlich bringt es wenig, wenn man sich zB einen anonymen Account zugelegt hat, auf dem man zB Arne, Schoppe und mir folgt und ansonsten niemand und dann deren Beiträge verlinkt.

Soziale Netzwerke kann man gerade auch gut dazu nutzen, sich zu vernetzen und auch neue Leute in sein Netzwerk einzubeziehen. Auf Twitter beispielsweise, indem man Leuten folgt, die Leuten folgen, die etwas mit dem Thema zu tun haben  (und denen, die einen dann später nicht mehr interessieren, eben wieder entfolgt). Wer dazu seinen „Hauptaccount“ nicht nutzen will, der kann sich ja einen zweiten für diese Zwecke zulegen.

Auf Twitter sind beispielsweise ein guter Anfang:

 

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 24. Februar 2017

Verhältnis zum neuen Partner des anderen Elternteils

Kürzlich las ich in einem Forum so ungefähr das Folgende:

Der Neue meiner Ex hat mein bei ihr wohnendes Kind neulich, wie ich im nachhinein erfahren habe, zum Arzt gebracht für eine normale Untersuchung, dem Kind wurde dabei auch Blut abgenommen. Ich habe das gemeinsame Sorgerecht. Darf der das? Kann ich den anzeigen?

Viele Antworten waren recht empört, allerdings eben weil er so etwas überhaupt erwägt. Und führten sinngemäß aus, dass er mal von der Beziehungsebene weg kommen sollte und sich lieber freuen sollte, dass sein Kind in einer Familie lebt, in der es ihm gut geht und in der man sich um ihn kümmert. Das sei schließlich das Beste für das Kind und alles andere emotionale Empfindlichkeiten aus verletzten Stolz.

Ich denke was da insbesondere mit hineinspielt ist der Umstand, dass der neue Partner einen zu einem gewissen Teil ersetzt und eine Rolle und Position einnimmt, die man gerne selbst ausüben würde. Und natürlich spielt da auch eine gewisse Eifersucht mit hinein, evtl auf die neue Beziehung, aber auch auf die Vaterrolle, die der neue einnimmt.

Rechtlich wird er es, wenn es eine Routineuntersuchung ohne besondere Gefährdung oder Bedeutung ist, durchaus dürfen, dann eben als der Vertreter der Mutter. Ob der Arzt diese nachgewiesen haben möchte oder das Verhältnis kennt wäre für die Wirksamkeit dann erst einmal egal. Aber dieses rechtliche ist denke ich in der Tat das kleinste Problem.

Am gesündesten ist wohl die Perspektive, dass er einen nicht ersetzt, sondern nur einen Platz neben einem einnimmt. Und das derjenige auch nichts dafür kann, ihm bleibt ja nichts anderes übrig als sich mit dem Kind seiner Partnerin zu verstehen. Am besten wäre es wohl, wenn man mit demjenigen gut auskommt und sich gut versteht, aber das kann natürlich einfacher gesagt als getan sein.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 23. Februar 2017

Das politische Spektrum und die Hufeisentheorie

Ein Tweet von Yeyo verweist auf die „Hufeisentheorie“.

Die besagt, dass sich linke und rechte Theorien zumindest im Ergebnis immer ähnlicher werden, um so extremer sie werden, zumindest was bestimmte Ziele angeht.

Politik Hufeisentheorie

Politik Hufeisentheorie

Dazu wird beispielsweise angeführt:

On the left side of the horseshoe are placed communist countries such as the Soviet Union, Maoist China, Cuba under Fidel Castro, North Korea under the Kim Il Sung, and, well, every other communist country, with „happiest-barrack“ countries like Hungary under „goulash communism“ and Yugoslavia furthest from the end.

On the right side goes (in order from the end) Nazi Germany, militarist Japan, Pinochet’s Chile, Mussolini’s Italy, Franquist Spain, and various clerical-fascist regimes, military dictatorships, and monarchies.

In the center is the center-left to center-right continuum occupied by mainstream political parties in the countries that have adopted democracy, social democracy and liberal capitalism.

One rather explicit example of the horseshoe theory in action is third positionism, which intentionally blends far-left and far-right politics. Fringe political movements such as the one initiated by Lyndon LaRouche also take ideas from both fringes of the spectrum. Certain other ideologies, such as North Korea’s Juche, have also been known to mix far-left and far-right politics.

[edit]Authoritarian parties
Authoritarian type parties on the hard-left and hard-right may not represent the furthest ends of the political spectrum but still mirror each other in significant ways.

Take the anti-pragmatic side of the United States Republican Party (especially the Religious Right) and compare it to the modern Communist Party of the Russian Federation and you can find quite a few similarities (besides the obvious one that both are ideologues focused on the „purity“ of their movement), especially on social policies. In fact, if each party’s leaders avoided talking to each other about economics they would find more common ground than they may expect, especially considering their vehement hatred for each other. For instance:

  • Both strongly endorse „tough on crime“ policies and the death penalty.[3]
  • Both strongly support „traditional values“, meaning hardcore social conservatism, pro-life attitudes.[4] and hostility to LGBT rights.
  • Both have weaknesses for conspiracy theories, especially the conspiracy theory that there is some deliberate effort to destroy morality.[5][6]
  • Both are fervently patriotic and support some form of nationalism while holding the belief that each of their countries are the greatest in the world. This leads to some supporting a degree of historical revisionism as well.[7][note 1][note 2]
  • Both are reactionary in nature and extremely nostalgic for some sort of „golden age“ (Stalin for the commies,[9] Ronald Reagan or the 1950s[10][11] for the GOP).
  • Both support increasing spending on an even larger national defense while rarely questioning if it’s necessary. Also, they both tend to admire „masculinity“ and militarism.
  • Both have a weakness for „boogeymen,“ with liberals being a common target for both parties.
  • Both make populist appeals to the lower classes, mainly by promising to cut their taxes,[12] regardless of whether it will be done or whether it can be afforded.
  • Both have a love of dramatic rhetoric, even by political standards.
  • Both support largely discredited economic crankery that is usually defended with „common sense“-type arguments.
  • Both have strands of anti-intellectualism, with intellectuals who question them being seen as „elitist.“
  • Both are currently trying to appeal to the religious majority in each of their respective countries, with even Communist Party of the Russian Federation leader Gennady Zyuganov citing the „spiritual values“ of communism in his speeches to appeal to followers of the Russian Orthodox Church, despite the party being historically atheist.[13]
  • Both support censorship, and passing legislation to stop the „degradation“ of national symbols.[14]
  • Both support the limiting of free speech. SJW’s from the left want to take away people’s rights to criticize certain lifestyle choices, and religious fundamentalists from the right want to enforce blasphemy laws and prevent evolution from being taught in public schools.
  • Both, hilariously, blame each other for the supposed „degradation“ of art, literature, culture, and philosophy. The commies claim that the embrace of capitalism has left these areas bland because artists are only concerned about profit, not quality, whereas the Republicans like to say that „leftists“ or „secularists“ have ruined these areas because their „hostility“ to religion has harmed creativity.
  • Both like to reference revolutionary heroes from their nation’s past in their arguments,[note 3] usually by claiming that they are fighting for the same values they were, which is commonly followed up by saying that what they stand for is „True American/Russian values,“ whereas their opponents stand for evil/radicalism. They may also liken themselves to being the „underdogs“ in their current fight, like said revolutionary leaders. Expect these historical figures to be glorified and their flaws to be ignored/excused/downplayed.[15][16]
    (At least on the Republican side, none of this is new: at the height of the New Left movement and the hippie tendency, Americans were regularly regaled with encomia favourably comparing Soviet youth to our own, the Soviets‘ supposedly being sober, patriotic, sexually puritanical, (if male) short-haired (and never draft-dodging), never foul-mouthed, and eagerly doing as they were told. This was usually presented as a „this is why we’re in danger from them, our decadence will doom us“ argument, but the admiration was patently unmistakable. If only Soviet youth had been permitted to hear these: they could have used a good laugh.)

Bob Altemeyer’s research backs the theory that authoritarian types tend to mirror each other, even if they aren’t as extreme to the right or left as they could be.

A 1985 study of political extremist groups in the US at the time came to similar conclusions:[17]

…while the two camps embrace different programmatic beliefs, both are deeply estranged from certain features of American society and highly critical of what they perceive as the spiritual and moral degeneration of American institutions. Both view American society as dominated by conspiratorial forces that are working to defeat their respective ideological aims.The degree of their alienation is intensified by the zealous and unyielding manner in which they hold their beliefs. Both camps possess an inflexible psychological and political style characterized by the tendency to view social and political affairs in crude, unambiguous and stereotypical terms. They see political life as a conflict between ‚us‘ and ‚them‘, a struggle between good and evil played out on a battleground where compromise amounts to capitulation and the goal is total victory.

The far left and the far right also resemble each other in the way they pursue their political goals. Both are disposed to censor their opponents, to deal harshly with enemies, to sacrifice the well-being even of the innocent in order to serve a ‚higher purpose‘, and to use cruel tactics if necessary to ‚persuade‘ society of the wisdom of their objectives. Both tend to support (or oppose) civil liberties in a highly partisan and self-serving fashion, supporting freedom for themselves and for the groups and causes they favour while seeking to withhold it from enemies and advocates of causes they dislike.

In sum, when the views of the far left and far right are evaluated against the standard left–right ideological dimension, they can appropriately be classified at opposite ends of the political spectrum. But when the two camps are evaluated on questions of political and psychological style, the treatment of political opponents, and the tactics that they are willing to employ to achieve their ends, the display many parallels that can rightly be labelled authoritarian.

Der autoritäre Ansatz beider führt auch zu anderen Modellen, welche die Ansätze wie folgt darstellten:

politisches Wertedreieck

politisches Wertedreieck

Dazu aus der Wikipedia:

Speziell von den Liberalen wird das sogenannte „politische Wertedreieck“ als Modell angewandt. Hier gibt es nicht wie beim linearen Spektrum ein links und rechts, sondern ein Dreieck mit folgenden Werten als Eckpunkte:

Sicherung/Konservatismus – Bewährtes bewahren, Sicherung des Status quo
Gleichheit/Sozialismus – auf wirtschaftliche Umverteilung von reich nach arm beziehungsweise auf Ausgleich innerhalb der Gesellschaft setzen
Freiheit/Liberalismus – mögliche Chancen nutzen und persönliche Freiheiten stärken
Der Vorteil dieses Modells liegt darin, dass man die Parteien innerhalb dieses Dreiecks genauer platzieren kann. Das Extreme ist hierbei nicht nur auf die drei Spitzen beschränkt, sondern auch auf den gesamten Rand der drei Dreiecksseiten.

Und ein weiteres Modell:

politischer Kompass

politischer Kompass

 

Auch dazu aus der Wikipedia:

Ein ähnliches Konzept ist der politische Kompass, der durch die Webseite politicalcompass.org populär geworden ist. Er besitzt ebenfalls zwei Achsen, nämlich links – rechts in Bezug auf die Wirtschaft und die Achse autoritär – liberal, die sich auf das soziale Zusammenleben bezieht. Dabei steht links für eine Kontrolle oder gar Steuerung der Wirtschaft durch den Staat oder internationale Instanzen, rechts für Wirtschaftsliberalismus. autoritär steht für den Autoritarismus, liberal für Liberalismus, allerdings nur auf soziale und nicht auf ökonomische Fragen bezogen (d. h. ohne Wirtschaftsliberalismus). Der politische Kompass ordnet zum Beispiel den im politischen Spektrum als links eingeordneten Stalin als linken Autoritären (im Bild links oben), den rechts eingeordneten Hitler als Autoritären ohne einen besonderen Hang zu links/rechts (im Bild oben, in der Mitte) ein. Die tatsächlichen Parallelen zwischen Stalin und Hitler sind also nach Ansicht der Ersteller auch im politischen Kompass vorhanden.[7]

Autoritär und liberal scheinen mir dabei durchaus sinnvolle Abgrenzungen zu sein, die auch deutlich machen, dass die Hufeisentheorie teilweise einfach die Gemeinsamkeiten von Links und Rechts in Bezug auf ein drittes Element bewertet.

Ich finde es ja nach wie vor immer wieder erstaunlich, wie schnell Links sein in das autoritäre Spektrum abgleitet. Aber „wir wissen besser was für alle gut ist und wer uns hindern will, der schadet dem Wohl aller“ ist eben in beiden Ideologien zu finden. Die einen geben vor, Gleichheit für alle damit erzielen zu wollen, die anderen gegebenfalls endlich das beste in allen hervorzubringen (zB „den Übermensch“) und den Rest mit guten Gründen klein zu halten.

 

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 22. Februar 2017

Selbermach Mittwoch 101 (22.02.2017)

Um so später der Abend, um so schöner der Selbermach Mittwoch!

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 22. Februar 2017

Was sich durch Kinder bei einer Feministin verändert und feministische Erziehung von Jungen

In einem Interview mit Melanie Trommer fand ich zwei Passagen interessant:

Zum einen die Antwort auf die Frage, was sich durch ihre Kinder verändert hat:

Bezogen auf meine feministische Einstellung hat sich aber auch einiges verändert. Gehörte ich vorher eher in die Kategorien „Gleichheits- oder Karrierefeministin“, also eine, für die das feministische Ziel ist, den Männern gleichgestellt zu sein und Erfolg im Job zu haben. Inzwischen denke ich viel mehr auf anderen Fragen rum: Wie soll Sorgearbeit generell in einer Gesellschaft aufgeteilt sein und welchen Wert messen wir dem zu? Warum wird Erfolg so sehr an beruflichem Aufstieg gemessen und nicht zum Beispiel daran, ob man das tut, was man liebt? Ich bin immer noch Feministin, ganz besonders seit ich Kinder habe. Aber ein paar Annahmen haben sich eben geändert: Statt als Ziel zwei vollzeitarbeitende Elternteile zu setzen eher die Frage, wie wenig Lohnarbeit (für Beide!) reicht aus um gut zu leben, die eigenen Kräfte für Lohn- und Sorgearbeit zu bündeln und gerecht untereinander aufzuteilen. Darüber hinaus auch, wie man Alleinerzieherinnen unterstützen kann und wie man Familie auch gesetzlich unabhängig von biologischer Verwandtschaft denken kann.

Finde ich geradezu klischeehaft. Mit den Kindern wird sie plötzlich zur Mutter und will das auch sein. Die frühere Einstellung, die wahrscheinlich auch umfasste, dass eine Frau schnell wieder in den Beruf einsteigt und Karriere macht weicht nun einem „meine Arbeit als Mutter sollte anerkannt werden“.

Wenn man einer „Karriere-Feministin“ sagen würde „warte mal, bis du Kinder hast, dann verschieben sich die Prioritäten“ dann wäre man ein sexistisches Schwein. Aber es ist wahrscheinlich gar nicht so selten der Fall. Und das ist vielleicht auch etwas, was viele Feministinnen ohne Kinder im jungen Alter schlicht nicht nachvollziehen wollen: Der Perspektivewechsel nach dem Kinderkriegen, der viele Frauen eben genau von der Karriere abhält.

Und dann über die Erziehung ihrer zwei Jungs:

MT: Das Wichtigste: Statt davon auszugehen, dass sie bestimmte Sachen mögen oder nicht mögen beobachte sie und versuche sie individuell zu betrachten. Also statt anzunehmen, weil sie Jungs sind spielen sie lieber mit Autos als mit Puppen biete ich ihnen beides an. Oder greife auf, was sie an Bedürfnissen zeigen. Der Große hat zum Beispiel in der Zeit, in der er Laufen lernte, auf den Spielplätzen den anderen Kindern immer die Puppen-Buggies „geklaut“, sich dran festgehalten und ist dann losmarschiert. Ich wollte dann, dass er zum Geburtstag auch einen bekommt. Tja und da fing das Problem an: Keiner aus meiner Verwandtschaft bzw. Freundeskreis wollte ihm sowas schenken. Und damit fangen die Probleme auch schon an…(siehe nächste Frage).

Das ziehe ich mal thematisch passend vor:

SW: Es ist sehr schwer, bei Spielzeug nicht in die Gender-Falle zu tappen. Wie umgehst du das Problem?

MT: Ich weiß nicht – wir haben hier viele Autos, Eisenbahnen, Baukästen…ich vermute, wir sind irgendwann voll in die Falle getappt. Der Große hat seit etwa anderthalb Jahren aber auch sehr konkrete Vorstellungen von Jungs- und Mädchenspielzeug. Im Kindergarten und durch den Kontakt mit anderen Kindern hat sich unser Einfluss da leider sehr relativiert. Aber goldenen Glitzernagellack will das Kind immer noch J.

Auch mal wieder eine genderneutrale Erziehung, die gescheitert ist. Die anderen Jungs sind schuld. Interessanterweise schaffen es CAH-Mädchen, sich diesem Einfluss zu entziehen. Sie sind zwar äußerlich Mädchen, spielen aber lieber mit den Jungs und mit deren Spielzeug. Bei ihren Jungs wird es aber nicht daran gelegen haben, dass sie das Spielzeug der Jungs einfach interessanter fanden, sondern es war nur der Einfluss der Gesellschaft und der Geschlechternormen.

Und zweitens versuche ich grade meine Jungs für das Thema Konsens und Einvernehmlichkeit zu sensibilisieren. Dass sie nie zu Jungs werden, die Mädchen bedrängen Dinge zu tun, die diese nicht wollen.

Konkret heißt hier nein zum Beispiel immer nein, besonders wenn es um ihre Körper geht. Sie selber sollen erfahren, dass ein Nein akzeptiert wird. Wenn ich sie zum Beispiel kitzel und es ihnen zu viel wird, hör ich direkt auf und mach nicht weiter, weil´s ja „nur Spaß ist“. Wenn Tante Klothilde oder Oma Trude einen Kuss von ihnen wollen aber meine Jungs sie eben nicht küssen wollen, dann wende ich mich an beide und sage, dass sie das nicht tun müssen. Da werde ich dann gegebenenfalls auch ungehalten. Ich hoffe, wenn sie erfahren, dass sie selber über ihre Körper entscheiden dürfen, dass sie auch bei anderen nie in die Versuchung geraten, Grenzen zu überschreiten.

Das ist ja auch grundsätzlich vollkommen okay. Aber dennoch traurig, dass eine Feministin wohl nicht darum herumkommt, dass sie ihre Jungs als potentielle Vergewaltiger sieht. Sie hofft, dass ihre Jungs nie in die Versuchung kommen. Man darf gespannt sein, wie sie auf pubertierende Jungs reagieren wird und wie diese dann zu ihrer Mutter stehen.

SW: Glaubst du, dass feministische Erziehung von Jungs anders funktioniert als von Mädchen?

MT: Eigentlich nicht. Eigentlich stehen die individuellen Bedürfnisse des Kindes im Fokus. Ist ein Kind sehr bewegungsfreudig, dann sollte ich das fördern. Und bevor ich den Jungen beim Fußball und das Mädchen beim Ballett anmelde vielleicht mal nachfragen und ein paar Stunden ausprobieren lassen, was ihnen denn so gefällt.

Die einzige Ausnahme ist für mich eben das Thema Rücksicht und Konsens. Das liegt mir einfach am Herzen, dass meine Söhne nicht zu grenzüberschreitenden Arschlöchern werden, sondern zu Menschen die Respekt vor den Grenzen anderer haben.

Was für eine fürchterliche Sicht auf Männer da wieder deutlich wird.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 21. Februar 2017

Maskulismus vs Feminismus

Erzählmirnix im „kontroversen Dienstag

Erzaehlmirnix Maskulismus Feminismus

Erzaehlmirnix Maskulismus Feminismus

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 21. Februar 2017

„Die erste Hälfte deines Lebens versauen dir deine Eltern und die zweite die Kinder“

In dem Beitrag „Ich schäme mich für mein Geschlecht“ geht es um eine Besprechung einer Studie zur Lage der Frauen.

Da ist einiges interessantes drin:

Barbara Schöneberger moderiert. Ihr Claim an diesem Morgen lautet: Die erste Hälfte deines Lebens versauen dir deine Eltern und die zweite die Kinder. Damit ist sie die Galionsfigur dieser latent unglücklichen Frauenwelt, die einem hier präsentiert wird. Sie teilt sich ein in zwei Kategorien: Frauen mit Kindern und Frauen, deren Kinder schon aus dem Haus sind.

Man erkennt, dass es keine (rein) feministische Veranstaltung ist, denn dann hätte es natürlich heißen müssen: Beide Hälften deines Lebens versaut dir, dass Männer Frauen unterdrücken“. So immerhin eine Einteilung in Eltern und Kinder.

Etwas dazwischen, etwa Frauen, die Kinder haben, die aber nicht bei ihnen im Haus wohnen, wie es zum Beispiel bei der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Katja Suding, der Fall ist, gibt es nicht. Die würden hier unter „Rabenmütter“ laufen. Wer das definiert? Ach, ja, auch Frauen, wie Barbara Schönberger erzählt, denn wenn sie arbeite, kämen mitunter Frauen auf sie zu, die sie fragten: Und wer passt jetzt auf deine Kinder auf? Dein Mann? Das macht der mit?!

Sehr viele lachen über eine Tatsache, die wirklich überhaupt nicht lustig ist: Die „Frau“ ist der „Frau“ größter Feind. Woran das liegen könnte? Vielleicht ja daran, dass sie alle unglücklich sind, denn knapp die Hälfte aller befragten berufstätigen Frauen gibt laut der Rheingold-Studie an, unglücklich zu sein, da zwischen Job und Familie nichts mehr von ihren Bedürfnissen übrig bleibe.

Das ist in der Tat ein Klassiker, der sich in intrasexueller Konkurrenz anbietet:

  • Die Frauen, die eher Kindererziehung betreiben werfen den Frauen, die sich eher auf den Beruf fokussieren, vor, dass sie die Kinder vernachlässigen
  • Die Frauen, die sich eher auf den Beruf fokussieren werfen den Frauen, die eher Kinder betreuen, vor, dass sie nichts aus ihrem Leben machen

Und damit wird die Konkurrenz angestachelt.

Offenbar ist der Job hier nicht als persönliches Bedürfnis definiert, was mir für die „Frauen“ ein bisschen leidtut. Was den Frauen fehlt, ist Freizeit. So sei in der bundesweiten quantitativen Umfrage und den zusätzlich geführten 40 qualitativen Interviews herausgekommen, dass sich nur vier Prozent der Frauen durch Nichtstun entspannen könnten, wobei sich 69 Prozent zu Hause generell nicht entspannen könnten, da „zu Hause“ immer auch Arbeit bedeute. Barbara Schöneberger illustriert das wie folgt: Wenn unter der Couch noch Lego liege, könne sie am gegenüberliegenden Tisch nicht puzzeln.

„Sich Arbeit selbst machen“ ist auch ein Stichwort, welches in der Debatte oft zu kurz kommt. Eben weil Frauen in diesem Bereich wohl auch eher konkurrieren oder andere Vorstellungen haben als Männer.

Man könnte ihr nun sagen: Gut, bist du selbst schuld. Denn wer Kind und Karriere hat und zusätzlich noch Freizeit haben möchte – egal ob Mann oder Frau –, wird vermutlich keinen perfekten Haushalt haben. Praktische Lösung eins: Übergebe Hausarbeit an eine Putzfrau. Laut den Interviews würden viele Frauen das aber nicht wollen, weil die Putzfrau dann ja sähe, dass man den Haushalt nicht im Griff habe. Ah ja.

Das finde ich einen interessanten Ansatz, der auch durchaus bewusst macht, dass Frauen selbst einiges ändern können und es nicht nur an außerhalb ihres Verantwortungsbereich liegenden Verhalten anderer, die sie diskriminieren, liegt. Wäre interessant, ob es der tatsächliche Grund ist oder auch schlicht das „Zuhause sein wollen“ dabei eine große Rolle spielt, das man damit dann nicht verteidigen könnte.

Dazu kann man natürlich nicht viel mehr sagen, als: „Gute ‚Frau‘, Sie sind in einem Unsinnsrad gefangen, aus dem es leider wirklich keinen Ausweg gibt. Die fehlende Freizeit scheint Ihnen im Übrigen nicht genug zu fehlen. Ihnen reicht es, sich einfach nur zu beklagen.“ Die Antwort, die im Übrigen meine Antwort wäre: „Meine schmutzigen Teller beweisen mir jeden Tag, wie gut es in meinen Job läuft“, fällt nicht.

Ach, es wäre ein erfrischender Ansatz. Statt dessen immer nur politischer Aktionismus mit dem man der „Diskriminierung im Beruf“ Herr werden möchte.

Ihren Mann empfindet das unglückselige Wesen „Frau“ dabei auch noch als einen weiteren Störfaktor: Jede dritte Frau fühlt sich alleinerziehend trotz Partner.

Wie wohl der Satz eines Mannes: „Ich fühle mich alleinverdienend trotz Partner“ anhören würden?

Das verstehe ich ebenfalls nicht. So wie ich mir logischerweise kein Auto gemeinsam mit jemanden kaufen würde, wenn nur der andere es benutzen darf, würde ich selbstverständlich niemals einen Haushalt mit jemanden führen, wenn nur ich ihn pflegen muss, oder ein Kind mit jemanden bekommen, wenn er es nicht zu gleichen Teilen umsorgt und erzieht wie ich.

Wer wissentlich mit jemandem ein Kind bekommt, der sich darum nicht oder nur wenig kümmern will, ist, sofern ihm das nicht gefällt – entschuldigen Sie bitte meine Härte –, selbst schuld. Kein Staat und keine Politik kann einer Frau bei der Gleichberechtigung helfen, die sie selbst nicht für sich einfordert. Sie mögen keinen Chauvinismus? Dann heiraten Sie als Erstes doch schon mal bitte keinen Chauvinisten!

Da werden viele Frauen wahrscheinlich antworten, dass sie sich das zu einfach vorstellt. Denn die Klage vieler Frauen, dass man den Mann gerade mal so mit viel Nörgelei dazu bekommt, den Müll runter zubringen, hört man ja durchaus häufiger. Allerdings mag das eben auch daran liegen, dass Frauen viele Arbeiten als Notwendig ansehen, die die Männer in dem Moment noch nicht als notwendig ansehen, eben zB die Legosteine unter dem Sofa und auch nichts dagegen hätten, wenn man eine Putzfrau engagiert.

Dazu im Text dann auch gleich:

Im Weiteren wird deutlich, dass der Mann eventuell gar nicht unbedingt das alleinige Problem ist. Denn die „Frau“ will den Haushalt offenbar irgendwie auch alleine machen und sich dann aber auch – klar – darüber beschweren. Barbara Schöneberger und Studie beschreiben ein Frauenbild, dass das Gefühl hat, die Kinder und der Ehemann „pinkeln ihr in den eigenen Vorgarten“, wenn sie etwas unordentlich machen. Denn die „Frau“ wolle in puncto Familienorganisation alle Fäden selbst in der Hand halten.

Der Haushalt ist eben ihr Revier und viele Frauen neigen auch dazu, es dann auf ihre Weise gemacht haben zu wollen, nicht auf seine.

Die Hautärztin Patricia Ogilvie erklärt, dass ihr Mann Schwierigkeiten bekommen habe, als sie in der „Bunten“ mal gesagt habe, dass sie ihren Haushalt unisex führten. Ihr Mann sei von Kollegen aufgezogen worden: „Trinken wir dann noch ein Bier, nachdem du gebügelt hast?“ „2017“ sagt der Kalender meines Handys, was mich nicht beruhigt, sondern seltsam verstört.

Das ist sicherlich auch ein Generationenproblem, aber auch eine Frage, wie man sich die Beziehung einrichtet: Wenn beide Vollzeit arbeiten, mit gleicher Stundenzahl, dann wird man auch mehr teilen, wenn einer der beiden Halbtags arbeitet, damit eben mehr Zeit für die Familie bleibt, dann wird der mehr machen.

Natürlich gibt es dazu auch eine Replik:

Meine Kollegin Julia Friese hat vor ein paar Tagen einen Artikel mit der Überschrift „Ich schäme mich für mein Geschlecht“ geschrieben. Der Text war wie eine Zeitreise. Wahrscheinlich hätte ich vor 15 Jahren genauso einen Schwachsinn geschrieben. Trotzdem (oder genau deshalb) habe ich viel gelacht.

Meine Kollegin schämt sich, eine Frau zu sein. Der Grund dafür liegt allerdings nicht bei ihr selbst, weil sie, wenn ich es richtig verstehe, so etwas wie eine perfekte Frau ist. Sie ist voll glücklich und im Reinen mit sich, ihrem Lebensabschnittsgefährten, ihrer ein-bis-drei-Zimmer-Wohnung, den beiden Kaffeetassen, die morgens ungefähr anfallen und mit den Texten, die sie gelegentlich für uns schreibt. Meine Kollegin ist eine glückliche Frau. Schön für sie.

Und das ist sicherlich auch nicht falsch: Als Paar ohne Kinder lässt sich vieles sehr viel einfacher einrichten als später mit Kindern.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 20. Februar 2017

Toxische Affenmännlichkeit und genderfluide Tiere

 

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