Selbermach Mittwoch 198 (16.01.2019)

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder halb um.

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Gillette und toxische Männlichkeit

Gillette überrascht mit einem „Kurzfilm“ in dem im Prinzip „toxische Männlichkeit“ angeführt wird und die Männer aufgefordert werden, sich über diese hinaus zu entwickeln.

Ein paar Anmerkungen:

Was stört genau an dem Video. Ich las dazu folgendes:

Die Message. Die ersten 8 Sekunden: , bullying, sexual harassment, toxic masculinity. Und Männer die sich betroffen ihr eigenes Spiegelbild ansehen müssen. Is this the best a man can get? Es unterstellt Männern pauschal schlechtes Verhalten. Und es ist eine Kafkatrap: was, dir stößt es sauer auf? Bei welchem Teil fühlst du dich denn ertappt, du vergewaltigendes Arschloch?

Gillette scheint das ähnlich zu sehen, ihr Tweet zu dem Video:

 

Was haben die da gedacht?

  • Unser Motto ist ja „Best a man can be“ also können wir ein Video drehen, wo wir der Gruppe, der wir unsere Produkte verkaufen, Vorhaltungen machen, damit sie eben nach mehr streben und nicht mehr so schlecht sind, das wird bestimmt positiv ankommen?
    ODER
  • es gibt keine schlechte Werbung, hoffentlich geht das viral
    ODER
  • „Woke sein ist in, das werden die meisten Männer mögen“
    ODER
  • unsere Kunden sind alle gut, die werden das gar nicht als Problem ansehen, wenn man Probleme für die Gruppe Männer anspricht, sie haben sich ja bereits darüber erhoben

Das Video hatte gestern 2.4 Millionen Aufrufe, insofern hat es sicherlich Aufmerksamkeit erregt. Allerdings ist das Like/dislike Verhältnis mit knapp 1:10 eher verheerend (25.000 Likes zu 221.000 Dislikes). Natürlich ist ein Rückschluss daraus auf Ansichten in der Bevölkerung schwierig. Der Gillette Channel hat 116.000 Follower, ich vermute einige davon sind gekauft, damit er besser dasteht. So interessant ist ein Rasiererhersteller ja nicht. Das typische Video hat 30.000 Views, einige andere aber auch deutlich mehr, beispielsweise mit Tipps zum Bartstyling. Bei diesem Video darf man vermuten, dass es gerade bei für das Thema senisbilisierten herum gereicht worden ist (also Männerrechtlern und Co)  und diese auch gerade über Dislikes ihren Unmut deutlich machen wollen.

Interessant wäre natürlich, wie der „normale Mann“ das sieht. Wenn dieser auch im entsprechenden Verhältnis „Dislikes“ verteilt hat, dann wäre das eigentlich ein gutes Indiz dafür, wie die Meinung in der Bevölkerung zu so etwas ist. Es wäre dann etwas, was sich auch bestimmte Parteien vielleicht mal anschauen sollten, bei denen ja auch einige Politiker gerne Männer abwerten.

Andererseits: Bei Twitter gab es immerhin 62.000 Likes. Wäre interessant da das Geschlechterverhältntis zu sehen.

Auf Twitter und sicherlich auch auf anderen Medien rufen einige zum Boykott auf. Ich vermute, dass das relativ ungefährlich ist. Da sind die Leute schlicht zu bequem und der Clip dann auch wieder zu schnell vergessen.

Ein paar Tweets dazu:

Weiterlesen

Brexit Abstimmung: England quo vadis?

Diskussionsmöglichkeit zur heutigen Abstimmung in England

Der Spiegel berichtet:

May scheitert krachend mit ihrem Brexit-Deal

Das britische Parlament hat den Brexit-Deal von Premierministerin May abgelehnt. Nur 202 Abgeordnete stimmten dafür – 432 dagegen. Oppositionschef Corbyn fordert ein Misstrauensvotum.

„Frauen und Migranten nach Gender Studies Studie bei der Feuerwehr nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig sogar „unerwünscht““

In einem mit passendem Sarkasmus geschriebenen Artikel schildert Gerald Wagner ein Projekt aus den Gender Studies zur Feuerwehr:

Er stellt dar, dass die deutsche Feuerwehr bei Feuerwehrolympiaden sehr gut abschneidet, die Bürger nichts zu meckern haben und stellt dann die Frage, ob das reicht:

Auf keinen Fall, meint Ilona Horwath, Inhaberin der Professur Technik und Diversität an der Universität Paderborn. Sie leitet das gerade gestartete und vom Bundeswissenschaftsministerium geförderte Projekt Fortesy, das neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen untersuchen will. Wer da an neue Löschfahrzeuge oder bessere Atemmasken denkt, liegt falsch. Das Übel des deutschen Feuerwehrwesens ist ein anderes: „Weiße, heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht stellen dort die Mehrheit dar und prägen das Bild des typischen Feuerwehrmannes“, klagt Horwath. Ihre Hochschule ergänzt dies in der Pressemeldung um die Bemerkung, dass „Frauen und Migranten“ bei der Feuerwehr nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig sogar „unerwünscht“ seien.

Wer hätte das bei einem höchst körperlichen Job mit 24 Stunden Schichten, dem Tragen von sehr schweren Atemgerät bei Brandeinsätzen und insofern hohen körperlichen Voraussetzungen auch gedacht?

Feuerwehr mit Atemschutz

Feuerwehr mit Atemschutz

24 Stunden im Feuerwehrgebäude auf Bereitschaft ist dort sehr üblich, aber mit einer Kinderbetreuung eben schwer vereinbar. (wobei: man hat ja dann auch wieder viel frei, aber man braucht eben einen Partner, der die anderen Tage abdeckt).

Die ihrerseits unerwünschte Dominanz der Arbeiterschicht in der Feuerwehr wird von Horwath zugleich als Integrations- und Effizienzhindernis betrachtet. Schließlich soll Fortesy auch einen gesellschaftlichen Spin-off erzeugen. Man wolle auch andere Organisationen im Bereich der Migrations-und Flüchtlingsarbeit mit „Gestaltungsempfehlungen“ bereichern, so Horwath. Das wird ein harter Weg. Änderungen von Routinen und Arbeitsabläufen, so Horwath, würden von Feuerwehrleuten nämlich immer dann skeptisch betrachtet, wenn „Orientierungen und Werte“ in Frage gestellt würden. Dass Routinen auch deshalb ungern verändert werden, weil sie sich bewährt haben, gilt in der Diversitätsforschung als ausgeschlossen. Es muss mit Werten und Ressentiments zu tun haben. Auf keinen Fall kann der Diversitätsmangel also daran liegen, dass sich nur sehr wenige Frauen bei der Feuerwehr bewerben und dass die umworbenen Akademiker lieber lesen als löschen.

Das ist gut geschriebene Kritik: Wer würde darauf kommen, dass die Feuerwehrleute wissen, was sie meinen und  nicht auf Gender Studies Leute gewartet haben, damit diese das Löschen reformieren?

Wer hätte gedacht, dass ein solcher Job eher Leute anzieht, die praktisch arbeiten als sehr vergeistigte Leute?

Das macht es interessant sich mal anzuschauen, wer Teil dieses Projekts ist:

Von der Website des Projekt Fortesy:

FORTESY

FORTESY – Organisation, Technik, Diversität: Neue Ansätze für Sicherheit, Effizienz und soziale Integration im Feuerwehrwesen

Gefördert von BMBF und VDI/VDE Innovation + Technik im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse (16ITA208).

Projektlaufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2020

Abstract

Feuerwehren sind technologiefokussiert, wobei die für sicheren und effizienten Einsatz erforderlichen Praktiken sowohl individuell als auch kollektiv internalisiert werden müssen. Verbände bemühen sich nun zunehmend um interkulturelle Öffnung gegenüber MigrantInnen und Geflüchteten, gleichzeitig sind Feuerwehren für ihre Veränderungsresistenz bekannt, die sich wesentlich aus sozialen Dynamiken speist. Wie also gelingt es heterogenen Teams in Kontext von Einsatztechnologien, erfolgreich voneinander zu lernen, Innovationspotentiale zu erschließen, neue Kompetenzen zu integrieren und mit Sicherheitsnormen in Einklang zu bringen? Ziel des Projektes ist es, organisationale, technologische und soziale Faktoren herauszuarbeiten, die den Erfolg heterogener Teams ausmachen. Dabei soll speziell die Frage beantwortet werden, welche Rolle Technologien im Prozess fachlicher und sozialer Integration neuer Feuerwehrleute spielen, und wie Diversität Auswahl und Einsatz von Technologien beeinflusst.

Ziele des Projekts

  1. Analyse der Rolle von Technologien und technischen Kompetenzen im Prozess der sozialen und fachlichen Integration heterogener Gruppen im Feuerwehrwesen
  2. Identifizierung des Bedarfs an Kompetenzen, welche sich für Feuerwehrleute durch interkulturelle Öffnung der Organisation und der Gesellschaft ergeben
  3. Identifizierung des Innovationspotentials, welche durch soziokulturelle Minderheiten, v.a. Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in die Feuerwehr eingebracht werden
  4. Analyse der Erfolgskriterien für das Lernen sicherer und effizienter Technologieanwendung in heterogenen Teams
  5. Transdisziplinäre Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen für diversitäts- und sicherheitsgerechte Routinen und Technologien im Einsatzwesen
  6. Ableitung von allgemein gültigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung innovativer Einsatz- und Rettungstechnologien und Handlungsempfehlungen zur Spezifikation von Anforderungen an entsprechende Produkte

und aus der Projektbeschreibung:

In dem geplanten Projekt werden organisationale, technologische und soziale Rahmenbedingungen, kollektive Orientierungen und Normen mit Blick auf effiziente, sichere Einsatztechnologien im Feuerwehrwesen identifiziert, die eine gelingende Integration und gleichberechtigte Partizipation heterogener gesellschaftlicher Gruppen fördern oder eben auch behindern können. Indem deutlich wird, wie Normen von Sicherheit und Effizienz im Feuerwehrwesen zusammenwirken, verhandelt werden, und indem Konfliktpotential und soziale Dynamiken bei der kollaborativen Anwendung von Technologien identifiziert werden, können systematische Gegenstrategien auf der Ebene der Organisation wie der der Belegschaft entwickelt werden, um die Erreichung der Organisationsziele zu unterstützen, v.a. Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen, Prävention, sowie Sicherheit und Sicherheitsempfindungen von Feuerwehrleuten und Bevölkerung zu stärken. Sind die Bedingungen herausgearbeitet, können darüber Kooperations- und Vertrauensbeziehungen zwischen den Gruppen innerhalb der Organisation diskursiv und handlungspraktisch gestärkt werden.

Routinen, z.B. in organisationalen Abläufen, Trainings oder der Anwendung verschiedener Technologien, können einerseits organisationalen Wandel behindern, wenn die von der Organisation angestrebte Veränderung das Sicherheitsempfinden ihrer Mitglieder irritiert und gewohnte Handlungspraktiken oder die zu Grunde liegenden Orientierungen in Frage stellt. Andererseits stellen Routinen wichtige Ansatzpunkte und Ressourcen für Veränderung dar. Dies gilt gerade in High Reliability Organisationen (HROs), die gleichermaßen auf etablierte Routinen als auch auf deren flexible Handhabung, z.B. in akuten Gefahrensituation durch situationsspezifische Anpassung, aber auch im Sinne von organisationalen Verfahren zur kontinuierlichen und systematischen Reflexion des Einsatzhandelns angewiesen sind, um effiziente und sichere Abläufe zu gewährleisten und vielfältige, komplexe und unvorhersehbare Risiken zu minimieren. Deshalb bilden routinierte Handlungspraktiken, etablierte Verfahren und die damit verbundenen Orientierungen entscheidende Ansatzpunkte des geplanten Projektes.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse des Projektes verdeutlichen, welcher Bedarf an Kompetenzen durch gesellschaftliche Diversität gerade in den HROs entsteht, aber auch welche neuen Kompetenzen durch Vielfalt in die Feuerwehr eingebracht werden, und wie diese professionalisiert, bewertet und mit Sicherheitsstandards in Einklang gebracht werden können. Identifizierte Herausforderungen und Dynamiken werden durch den transdisziplinären Projektansatz gemeinsam mit Organisationsvertretern und Feuerwehrleuten in strategische Gestaltungsempfehlungen überführt. Die Übertragbarkeit auf andere sicherheitsrelevante und technikorientierte Strukturen und Prozesse, z. B. die Technische Hilfe als Teil der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr oder die Internationale Katastrophenhilfe, wird durch fachlichen und wissenschaftlichen Austausch validiert. Auch Organisationen, welche sich um die Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund bemühen, können von diesen Ergebnissen profitieren.

Neben dem Ergebnistransfer in die Praxis, sieht die wissenschaftliche Verwertung eine Reihe verschiedener Publikationen, Konferenzbeiträge und insbesondere den Aufbau eines interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsschwerpunktes „Technologie und Diversität im Einsatz- und Rettungswesen“ als Vertiefung der bereits etablierten Sicherheitsforschung an der Fakultät für Maschinenbau der Universität Paderborn vor. Dazu wurde in Kooperation der Fachgruppen „Technik und Diversity “ (Lehrstuhl für Leichtbau im Automobil), dem Lehrstuhl für Produktentstehung (Heinz Nixdorf Institut Paderborn), dem Fortschrittskolleg „Leicht-Effizient-Mobil“ (Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen) und dem Institut für Soziologie der Fakultät für Kulturwissenschaften ein interdisziplinäres Team aufgebaut, das sich unter Einbringung substantieller Eigenleistungen für die Erforschung und Entwicklung neuer Ansätze für Sicherheit und Effizienz im Feuerwehrwesen sowie diversity-gerechter Einsatztechnologien engagieren wird.

Wer sind die beteiligten Forscher:

Projektleitung:

Beteiligte:

Leiterin ist Frau Horwarth, die Gender Studies studiert hat.

Interessant fand ich einen kleinen Nebenaspekt. Das ist ihr Foto auf ihrer Seite:

Gerade  bei den kleineren Bild dachte ich „Was setzen die da so eine junge Frau ein, dass wird ja besonders gut ankommen, wenn die langgedienten Feuerwehrleuten sagt, wie sie ihrem Job machen“

Das ist ein Foto bei  ihrer Ernennung zur Juniorprofessorin in 2017:

Prof. Dr. Ilona Horwath

Prof. Dr. Ilona Horwath

Sie ist 1977 geboren, also 41 Jahre alt.  Ich schätze mal ihr Profilbild ist deutlich jünger. Eigentlich ja interessant bei einer Gender Studies Professorin.

Aber ich schweife ab:

Von Alemann hat als Schwerpunkt

Geschlechterforschung. Schwerpunkte: Konstruktion von Geschlecht, Familie, Wohlfahrtsstaat, Vereinbarkeit/Work-Life-Balance
Organisationssoziologie. Schwerpunkte: Geschlecht und Organisation, Organisationstheorie, Führungskräfte
Soziale Ungleichheit in Bildungs- und Arbeitsorganisationen aus intersektionaler Perspektive
Wissenssoziologie. Schwerpunkte: Deutungsmuster und Diskurse
Allgemeine Soziologie. Schwerpunkt: soziologischer Theorievergleich

Also auch Gender Studies

Frau Riegraf ist die Präsidentin der Uni Paderborn und auch aus den Gender Studies:

Gesellschafts-, Gerechtigkeits- und Staatstheorien, Ungleichheits-, Arbeits- und Organisationssoziologie, Wissenschafts- und Hochschulforschung, Theorien und Methodologien der Frauen- und Geschlechterforschung

Und – klischehafter geht es kaum, wie konnte das passieren – der einzige Mann, Herr Pottebaum, ist tatsächlich im technischen Bereich unterwegs:

Dr.-Ing. Jens Pottebaum ist Oberingenieur und Lehrender für „Digitale und Virtuelle Produktentstehung“ im Lehrstuhl für Produktentstehung. Er studierte Ingenieurinformatik mit Schwerpunkt Maschinenbau an der Universität Paderborn und promovierte 2011 mit Auszeichnung zum Thema „Optimierung des einsatzbezogenen Lernens durch Wissensidentifikation“. Er forscht als Oberingenieur zur Anwendbarkeit und Anwendung von Informationssystemen in komplexen Arbeitswelten. Aktuell agiert er u.a. im europäischen Innovations-Verbundprojekt ANYWHERE als Teilprojektleiter für Intelligente Technische Systeme zum Selbstschutz in Extremwetterlagen.

Hat was. Was steckt eigentlich hinter den Arbeitsabläufen dieses Teams? Warum ist da der technische Bereich mit einem Mann besetzt und der nichttechnische mit Frauen? Man sollte dringend ein Team einsetzen, dass das näher untersucht.

 

Spielen als Vorbereitung auf das spätere Leben als Erwachsener, Geschlechterrollen und Schimpansen

Wie wichtig ist in einer “ Nicht-gut-genug“-Ideologie der gemeinsame Feind?

In einer Diskussion auf Twitter ging es neulich darum, dass das Leben der typischen Feministin schon deswegen sehr anstrengend ist, weil ihr ständig der Vorhalt droht etwas falsch gemacht zu haben.

In einer Abwärtsspirale auf der Suche nach immer noch einer weiteren Diskriminierung, bei der immer jemand mit noch mehr Awarness einen Fehler bei einem finden kann, ist man ständig in Gefahr Opfer eines Shitstorms zu werden. Niemand hat alle Nichtprivilegierten Positionen gleichzeitig und in jeder Redewendung oder jedem Satz kann eine Gefahr liegen, weil man nicht bedacht hat, dass dies jemand kritisch sehen könnte.

Erfahrene Feministen wissen natürlich, dass die richtige Reaktion auf einen Vorhalt immer ist, sich für den Fehler zu entschuldigen, sich für die Belehrung zu bedanken und Besserung zu geloben. Aber dennoch hinterlässt ja der Vorwurf immer einen schalen Beigeschmack.

Wie befreiend muss es dann sein, wenn man von gefährlichen Themen zu den klaren Feindbildern wechselt: Weiße! Männer! Da kann man schon mal weniger falsch machen. Wenn man es dann noch um „Alte“ erweitert, dann können sogar noch die weißen männlichen Allys mitmachen.

Es könnte wirklich eine befreiende Wirkung haben, wenn man auch bei Männern etwas aufpassen muss, dass man nichts zu Genitalien etc sagt, dass wäre ja schon wieder transfeindlich.