Freiwilliger Wehrdienst: Briefe auch an Frauen

Ich lese gerade in der SZ:

Die Bundeswehr wird künftig alle jungen Frauen erfassen und anschreiben. Sie sollen sich entscheiden, ob sie freiwillig Wehrdienst leisten wollen. Meldungen im Überblick.

Mit der geplanten Einrichtung eines freiwilligen Wehrdienstes zum 1. Juli 2011 sollen auch alle jungen Frauen eines Jahrgangs von den Kreiswehrersatzämtern erfasst werden. Das ergebe sich aus dem Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 (…) Die Frauen würden schriftlich angefragt, ob sie freiwillig Wehrdienst leisten wollten.

Finde ich ja einerseits ganz interessant. Andererseits entstehen anscheinend auch viele Probleme mit  Frauen in der Armee. Von ungleichen Möglichkeiten bis hin zu sexueller Belästigung, über Schwangerschaften vor Einsätzen und Sex mit Vorgesetzten gegen Gefälligkeiten.

Dennoch erscheint es mir eine gute Sache. Es gibt genug Bereiche im Militär, in denen Frauen keine Körperkraft benötigen. Vieles wird von der letztendlichen Durchsetzung abhängen. Allerdings sollten die gleichen Voraussetzungen gelten. Sich die Probleme einfach schönreden bringt wenig. Männer und Frauen sind nicht gleich, aber in einer Kampfeinheit kann es keine Extrawürstchen für Frauen geben.

74 Gedanken zu “Freiwilliger Wehrdienst: Briefe auch an Frauen

  1. Wäre mir neu, dass Frauen, die sich für den Militärdienst entscheiden, je nach Extrawürsten gefragt hätten. Zumal ich es durchaus für eine Extrawurst halte, eine Person aufgrund von Geschlecht in körperlich weniger fordernde Bereiche zu setzen. Da würd ich schon kritisch draufschauen, dass ÜBERALL gleiche Bedingungen gelten.

    Was ich nicht für eine Extrawurst halte, ist, den Sexismus und sexuelle Gefälligkeiten im Militärbereich anzukreiden.

    • @Khaos.kind

      Liegt vielleicht daran, dass du nie beim Militär warst 😉

      Beim Physical Fitness Test der Bundeswehr gibt es zB verschiedene Leistungstabellen. Das heißt, dass die Chance recht groß ist, dass die weiblichen Soldaten weniger fit sind als die männlichen. Das ist doch schon eine Extrawurst oder?
      Die Schutzweste der Bundeswehr wiegt bei SK4 etwa 30 Kilogramm, plus 10 Kilogramm anderes Zeug, + die Waffe. Wenn dann bei längeren Märschen ein Maschinengewehr durchgereicht wird oder eine Panzerfaust, dann werden das viele Frauen schlicht nicht machen können.

      Ich meine, dass ich eine Frau beim Militär ein etwas härteres Fell zulegen muss. Man kann nicht Leute dazu ausbilden, dass sie andere Leute töten und sich dann über jeden Spruch beschweren (was vielen Soldatinnen sicherlich auch bewußt ist).
      Zudem ist eine Frau unter 20 Männern immer eine Versuchung. Als ich nach dem Beginn des Wehrdienstes erst einmal eine Zeit in der Kaserne war und dann wider das erste Mal rausgekommen bin hatte ich plötzlich das Gefühl, dass die Frauen, die ich getroffen habe, alle deutlichlich schöner ausgesehen haben. Den anderen ging es genauso.

      Die sexuellen Gefälligkeiten sind schlichtweg eine Währung in einem solchen Lager, dass kann ich mir gut vorstellen.

      • @Christian
        Das hat nichts damit zu tun, dass ich nie beim Militär war. Abgesehen davon, dass ich durchaus Frauen kenne, die beim Militär sind.

        Der Physical Fitness Test ist seit etwa einem Jahr überholt lieber Christian 😉
        Basis Fitness Test seit 1.1.2010
        Und nein, geschlechtsspezifische Faktoren berücksichtigen ist keine Extrawurst. Wie du so oft sagst, bringt Körper negieren auch nicht weiter. Was aber nicht heißt, dass es keine Frauen im Kampfeinsatz gibt oder geben sollte. Es müssen ja auch nicht alle Männer in den Kampfeinsatz, genauso brauchts Ärzte, Techniker, Kommunikationsführer etc.

        Das im Militär ein anderer Ton herrscht als im Frauenhaus, ist mir durchaus bewusst. Was nicht heißt, dass Sexismus geduldet werden darf. Punkt.
        Und Sex ist nicht „einfach eine Währung in einem solchen Lager“. Solang diese Währung nämlich nur für Frauen gilt, fällt das unter Sexismus – in beide Richtungen.

      • @Khaos.Kind

        Die Anforderungen sind dennoch unterschiedlich
        http://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLN7KMNw608ARJgjm-Tj76kQjhoJRUfV-P_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQA3pEYo/delta/base64xml/L3dJdyEvd0ZNQUFzQUMvNElVRS82XzI5X01JRg!!

        Wie man dort sieht erhalten Frauen für ungefähr die gleiche Leistung die doppelte Qualifikationspunktzahl.
        Ein Man muss ZB in 40 Sekunden 21 Situps machen, eine Frau 17 für einen Punkt. Für 2 Punkte muss eine Frau 21 Situps machen, ein Mann 25 Situps.

        „Solang diese Währung nämlich nur für Frauen gilt, fällt das unter Sexismus – in beide Richtungen.“

        Es ist sexistisch für Männer, dass sie Sex nicht als Währung anbieten können oder das sie es als Währung ansehen?

        Wie willst du das eigentlich verbieten?

      • @Christian
        Ja, die Anforderungen sind unterschiedlich. Was immernoch nicht heißt, dass Frauen nicht/weniger in Kampftruppen sollen.

        Es ist beides sexistisch. Sowohl dass Sex als „Währung“ gilt, als auch, dass diese „Währung“ vorwiegend Frauen vorbehalten ist. Interessant wäre ja das Thema Homosexualität in diesem Zusammenhang aber darüber wird im Militär noch ungerner gesprochen als im Profi-Fußball 😉
        Und wie man Sexismus entgegenwirken kann, ist ja wohl nicht sooo ein neuer Ansatz: Bewusstsein schaffen auf allen Ebenen, Sanktionen setzen auf allen Ebenen etc.
        Ein Ansatz ist es ja auch, mehr Frauen in den Wehrdienst zu holen. Wenn sie keine Ausnahmen mehr sind, dann ändert sich auch die Gruppendynamik.

      • @Khaos.Kind

        Das beste wäre die Einrichtung rein weiblicher Einheiten. Keine sexuelle Belästigung, keine Kräftevorteile. Ich frage mich, warum das noch keiner umgesetzt hat.
        Man müsste sie etwas größer machen, damit das Schwangerschaftsrisiko ausgeglichen werden kann.

        Sex ist immer eine Währung. Seit Anbeginn der Zeit. Deswegen ist ja die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt. Warum diese überwiegend den Frauen vorbehalten ist hatten wir hier ja schon häufig genug als Thema.
        Im Militär kommt natürlich noch ein sehr ungünstiges Zahlenverhältnis dazu.

        Die Homosexuellen Männer haben damit sicherlich eher ein geringeres Problem, abgesehen von der Heimlichkeit.

        Bewußtsein und Sanktionen sind eben auch ein Problem. In dem verlinkten Artikel wird entweder dort oder in den Kommentaren ja auch angesprochen, dass die Drohung einer Anzeige wegen sexueller Belästigung oder Vergewaltigung das zweite große Machtmittel der Frauen ist.

        „Ein Ansatz ist es ja auch, mehr Frauen in den Wehrdienst zu holen. Wenn sie keine Ausnahmen mehr sind, dann ändert sich auch die Gruppendynamik.“

        Es werden sich denke ich immer weniger Frauen als Männer für das Militär interessieren. Da wird man keine vernünftige Quote hinbekommen. Das Militär, zumindest im kämpfenden Bereich, erfüllt so ziemlich alle Anforderungen an einen „Nichtfrauenjob“. Körperlich, draussen, Familienunfreundlich, Gefährlich, schmutzig, wettbewerbslastig. Also genau das was Frauen nicht suchen.

      • @Khaos.Kind

        Wolltest du sie komplett von der Aussenwelt abschotten?

        Ich meine, dass der Versetzungsbefehl an die Front gar nicht so selten damit zusammenfällt, dass die Frau einen plötzlichen Kinderwunsch verspürt. Verständlich. Es haben schon Leute verrückteres gemacht als ein Kind zu bekommen um nicht an die Front zu müssen/dort zu bleiben

  2. Dem Rant des Berufssoldaten solltest du nicjt viel Beachtung schenken. Der vertritt ja ein interessantes Frauenbild und misst mit sehr verschiedenen Massstaeben. Ausser da wo es Sinn machen wuerde. Was die koerperliche Leistungsfaehigkeit angeht moegen Frauen Nachteile bei PS und Tempo haben, aber dafuer Vorteile bei Ausdauer und Geschick.

    • „Dem Rant des Berufssoldaten solltest du nicjt viel Beachtung schenken. Der vertritt ja ein interessantes Frauenbild und misst mit sehr verschiedenen Massstaeben.“

      Meinst du seine Erfahrungen sind falsch? Ich kann es mir durchaus vorstellen.

      „Was die koerperliche Leistungsfaehigkeit angeht moegen Frauen Nachteile bei PS und Tempo haben, aber dafuer Vorteile bei Ausdauer und Geschick.“

      Vorweg: Frauen und Ausdauer ist ein ganz schlechter Suchbegriff. Kommen nur Sexratschläge für Männern.
      Meinst du, dass Frauen im Kampf ausdauernder sind? Ich würde das nicht umgedingt annehmen. Denn durch das Gewicht der Ausrüstung im Kampf brauchen sie keine einfache Ausdauer sondern auch Kraft um handeln zu können. Wie gesagt, abseits der Infanterie könnte ich es mir eher vorstellen.
      Und was genau meinst du mit Geschick?

  3. @ Christian
    Wenn Frauen ausdauernder wären, würden sie zumindest in Ausdauersportarten bessere Ergebnisse erzielen als Männer – was sie aber nicht tun. Woher so eine Behauptung überhaupt kommt, frage ich mich schon. In welcher Audauersportart ist Frau denn besser als Mann, BhD? Langlaufen, Triathlon, Marathon – überall haben wir ca. eine 20% Kluft zu den besten Männern. Wenn Frauen ihrem Wesen nach feinfühliger, und weniger gewalttätig sind, wie uns ja eingetrichtert wird, greift eine pro Militäragenda für Frauen aber schon mal gar nicht.

    Meines Wissens werden Frauen bei Frontkämpfen in keiner Armee der Welt direkt eingesetzt, was ja logisch nachvollziehbar ist.

    Zum GM in der Bundeswehr:
    http://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/gender-mainstreaming-fakten-und-faltblaetter/gender-mainstreaming-in-der-bundeswehr.html

    Letztlich sieht es doch oft so aus:

    Ausdauer hat sie ja 🙂

    Das ist keine Propaganda, das scheint mir durchwegs gelebte Praxis zu sein. Und die Männer, die herbeieilen um zu helfen, würden im Kampfeinsatz damit die Truppe eher! gefährden als bei Verletzungen an Männern. Um dies zu negieren, müsste man die Frauen eher vermännlichen, was wieder einer Diskriminierung gleichkäme. Zudem darf nicht unterschätzt werden, dass der Gegner, falls eine reine Männerarmee, mehr daran setzen würde, nicht von einer „Frau“ besiegt zu werden etc.

  4. Hmm zu dem Thema kann ich nur meine persönliche Erfahrung wiedergeben. Ich habe den Großteil meines Lebens Kampfsportarten betrieben. Da ist es auch schon des öfteren vorgekommen das es Sparring mit Frauen gab die länger dabei waren als ich und einen wesentlich höheren Rang hatten. Meistens ist es so abgelaufen das ich mich immer ziemlich zurückhalten musste. Stärke, Geschwindigkeit und die Fähigkeit Schläge einzustecken sind bei Männern nach meiner Erfahrung durchschnittlich besser. Natürlich kommt es vor das eine gut trainierte, kräftige und erfahrene Kämpferin einem untrainierten, unsportlichen, männlichen Neuling überlegen ist aber auf selbem Niveau kaum Chancen hat. Mich würde mal interessieren wenn in sportlichen Wettkämpfen nicht nach Geschlecht seggregiert würde.

    Kann mir im aktuellen Kriegseinsatz durchaus vorstellen Frauen auch an der Front einzusetzen. Aus strategischer Sicht würd ich aber Frauen eher als Scharfschützen und in taktischen Situationen einsetzen wo sie nicht unbedingt in Nahkämpfe verwickelt werden. Die Situation auf freiem Feld ist ja durchaus eine andere als im Häuserkampf wo es schon einmal zu einem Gerangel kommen kann.

    • „Kann mir im aktuellen Kriegseinsatz durchaus vorstellen Frauen auch an der Front einzusetzen. “

      Ich auch. Es gibt ja genug Bereiche, die keine Körperkraft erfordern. Sei es der Scharfschütze oder eben im mobilisierten Bereich. Oder eben Luftabwehr oder Marine.

      • Ich glaube keiner von euch hat eine Ahnung was ein Scharfschütze leisten muss…körperlich sowieso…hat aber auch viel mit Mathematik und räumlichen Denken zu tun…guggt nicht immer soviele schlechte Kriegsfilme 😉

        Im Übrigen: Klar es gab viele sehr gute Scharfschützinnen bei der Roten Armee die unseren Jungs eingeheizt haben…allerdings könnt ihr euch ja vorstellen was sie mit diesen „Flintenweibern gemacht haben wenn sie ihnen lebend in die Hände gefallen sind. Als männlicher Scharfschütze wurde man meist „nur“ sofort erschossen, da Scharfschützen im 2. Weltkrieg als unerhrenhaft galten. Mein Opa hat so einen mal einfach so abgeknallt, als er Ihnen in Frankreich in die Hände gefallen ist. Da gabs gar keine Diskussion..an den Baum, peng aus. Deutsche Scharfschützen haben meistens ihr Abzeichen abgerissen bevor sie in Gefangenschaft kamen.

        Stellt euch mal vor in Afghanistan sterben Frauen in uniform, ode viel schlimmer, fallen deutsche Soldatinnen dem Feind in die Hände…undenkbar..bei einem Mann wärs egal. Würde keinen jucken. Bei einer Frau als Beute hätten sie gute Chansen das Deutschland verhandelt udn diese blöße darf man sich nicht geben…ist zwar männerverachtend, aber durchaus nachvolltziehbar. Alleine aus diesem Grund gibt es keine weiblichen Frontsoldaten. Nicht weil sie es vielleicht nicht können.

      • @Sebastian

        ich war beim Bund, ich denke Scharfschütze geht zumindest eher als normaler Infanterist.

        Sicherlich haben Frauen ein Vergewaltigungsrisiko, ob das neben dem allgemeinen Risiko des Krieges allerdings soviel schlimmer ist wäre eine andere Frage. Wenn ich wählen müsste, ob ich vergewaltigt werde oder mir beide Beine weggesprengt werden würde ich schon drüber nachdenken (will sagen: Vergewaltigung ist schlimm, aber der Krieg bietet durchaus einiges an schlimmen Varianten). Man müsste wohl noch berücksichtigen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit jeweils ist.

        ich denke aber es gibt durchaus körperliche Gründe neben dem Vergewaltigungsrisiko.
        Das mehr gemacht wird um eine weibliche Soldatin zu retten würde ich aber auch sagen. Ist medienwirksamer und spricht den Schutzinstinkt mehr an.

    • Wenn Frauen im Militär, dann bedingungslos gleichberechtigt UND GLEICHVERPFLICHTET.

      Das gilt übrigens nicht nur für’s Militär, sondern generell, aber beim Militär ganz besonders.

      Es dürfen bei einer Freiwilligenarmee nur Frauen angenommen werden, die die GLEICHEN Leistungsnormen erfüllen wie Männer, ohne den heute immer üblicher werdenden Frauenrabatt in immer mehr Bereichen.

      Dann bleibt der Frauenanteil eben viel geringer als der der Männer, weil viel mehr Frauen an diesen Normen scheitern werden als Männer.

      Das aber ist hinzunehmen.

      Dafür können die Frauen, die es schaffen, ablsolut gleichwertig eingesetzt werden, brauchen keinen Frauenrabatt und DÜRFEN auch KEINEN BEKOMMEN!

      Diese Angewohnheit, Frauen zu privilegieren, um den Frauenanteil zu erhöhen, vergiftet auf Dauer das Klima zwischen Männern und Frauen, zerstört eine Einheit als funktionsfähige, kämpfende Truppe, die sich untereinander bedingungslos solidarisch verhalten MUSS, sonst wird’s tödlich.

      Wenn Frauen dauernd Extrawürste beanspruchen, Männer permanent das dickere Ende des Balkens tragen müssen, die gefährlicheren Aufgaben, die schmutzigeren Aufgaben, die unangenehmeren Aufgaben übernehmen müssen, sprengt das die Einheit.

      Frauen im Militär MÜSSEN überall gleich gut einsetzbar sein wie Männer.
      Es kann nicht sein, dass auch hier die kaffeemaschinennahen, risikoarmen „Druckposten“ weiblich besetzt sind und Männer die blutigen, riskanten, mörderischen, dreckigen Aufgaben übernehmen müssen.

      Das würde Männer wütend machen.
      Zu Recht.

      Schon heute ist zu beobachten, dass das Klima ( KH, ärztliche Dienste) haariger wird, wenn immer wieder vorrangig Männer Wochenenddienste machen, viel mehr Überstunden, Sonderdienste machen müssen als Frauen, weil diese andere Arbeitszeitvorstellungen haben, andere Prioritäten setzen.
      2 Ärzte erledigen das Pensum von 3 Ärztinnen, so wird kalkuliert.
      Das geht im Krankenhaus nicht lange klimatisch gut, bei einer kämpfenden Truppe würde das vollends katastrophal.

      Die Ritterlichkeit der Männer wird schon jetzt allzu oft überstrapaziert und ich frage mich, ob nicht auch das ein Grund für das Anwachsen der Männerrechtsbewegung ist: diese Erfahrungen mit Frauen am Arbeitsplatz, die eben nicht immer dieselbe Leistung/Leistungsbereitschaft zeigen und sich, wie selbstverständlich, darauf verlassen, dass Männer schon zupacken, wenn frau erkennen lässt, dass sie als „schwache“ Frau jetzt gerne männliche Hilfe hätte.

      Besonders apart wirkt dieses weibliche Verhalten (unbewusst?) wenn es in Kombination mit empauertem Selbstverständnis auftritt.

      Was ja gar nicht selten der Fall ist.

    • @HighIQler

      Ab und zu bin ich nicht am PC. Immer mit der Ruhe. ich schalte so gut wie alles frei, mitunter streiche ich Beleidigungen etc raus.

      Eine Faustregel ist: Erst meinen nächsten Kommentar abwarten und erst dann nachfragen, ob ich nicht freischalten will.

  5. Und nein, geschlechtsspezifische Faktoren berücksichtigen ist keine Extrawurst.

    Selbstverständlich ist das eine Extrawurst, oder glaubst Du der Ernstfall, so er denn eintritt, nimmt Rücksicht auf „geschlechtsspezifische Faktoren“? Nein? Warum dann in der Ausbildung?

    • @Böser Wolf
      Ich kanns gern nochmal sagen, auch wenns weiter oben steht. Es geht nicht um die Negierung von Körperlichkeit. Und da mag es spezifische Unterschiede zwischen Frauen und Männern geben. Männer mehr Muskelmasse und so. Und das im Schnitt.
      Das heißt nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die dem Großteil der Männer an Körperkraft überlegen sind. Die kann man bis zu einem gewissen Maß trainieren und ohne Training können auch Männer nicht besonders viel. (das mal am Rande erwähnt)

      „Der Ernstfall“ nimmt natürlich keine Rücksicht auf Faktoren welcher Art auch immer. Aber dafür ist die Ausbildung da – damit „im Ernstfall“ alle Kadetten gleich gut darauf vorbereitet sind.
      Und da nicht alle mit den gleichen Voraussetzungen anfangen, braucht es eben Trainingskonzepte, die das anfangs berücksichtigen. Das Ziel sollte für alle das gleiche sein.

  6. @Khaos.Kind
    „Das heißt nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die dem Großteil der Männer an Körperkraft überlegen sind. Die kann man bis zu einem gewissen Maß trainieren und ohne Training können auch Männer nicht besonders viel. (das mal am Rande erwähnt)“

    Du vergisst, dass bereits eine Vorsortierung stattfindet. Die Frauen konkurrieren nicht mit allen Männern, sondern mit Männern, die bereits eine sportliche Vorauswahl darstellen. Also quasi mit dem oberen Drittel.
    Wenn es nur auf das Training ankommen würde, dann könnte man ja auch gleiche Anforderungen stellen, die Frauen müssten sich dann eben mehr vorbereiten.

    Zumal Frauen aufgrund der anabolen Wirkung von Testosteron nicht genauso viel trainieren müssten wie die Männer, sondern noch eine Extraschicht (wahrscheinlich eher zwei) einlegen müssten, damit sie genau so fit sind.

  7. Sonderkonditionen für Frauen sind sexistisch-privilegierend.
    Sie haben die gleichen Leistungsnormen zu erfüllen wie Männer, basta.

    Wenn dann viel mehr Frauen als Männer an diesen Normen scheitern, dann ist das eben so.

    Dafür können dann diese Frauen auch in ALLEN Einheiten eingesetzt werden.

    Ich sehe nicht ein, dass man uns Männern das Töten und Getötetwerden, das Verstümmeln und Verstümmeltwerden überlässt und wir dann dafür noch als kriegslüstern, aggressiv, barbarisch von eben jenen Frauen gescholten werden, die sich darauf verlassen, dass es schon die „groben“ Männer sein werden, die auch für sie die Kastanien aus dem Feuer holen.

    Wenn schon Krieg, der ja ebenso männlich wie weiblich ist – schließlich beschämen Frauen Männer zu Uniform und „Heldentum“ noch effektiver als Männer das könnten (Welcher Sohn will schon als Feigling gelten in den Augen seiner Mutter, welcher Bruder will feige sein in den Augen seiner Schwester, welcher Mann will von seiner Frau verachtet werden, weil er nicht bereit ist, sie zu schützen usw.), dann sollen ihn Frauen erfahren wie Männer ihn erfahren, mit aller Todesangst und der barbarisierenden, brutalisierenden Wirkung, die das alltägliche Erleben von Töten und Verstümmeln, Getötet-und Verstümmeltwerden hat.

    Dann verstehen sie vielleicht auch, warum Männer, die das ÜBERLEBT HABEN, oft genug verzweifelt vergewaltigen, häufiger, als es Männer normalerweise tun.

    Körperliche Unterschiede können kein Argument sein, Frauen die brutale Wahrheit des Krieges zu ersparen und diese nur Männer „auskosten“ zu lassen.

    Körperliche Unterschiede kann man ausfiltern, indem man eben für beide Geschlechter rücksichtslos gleiche Normen durchsetzt.

    An denen werden schwache Männer und schwache Frauen scheitern, wahrscheinlich viel mehr Frauen als Männer.

    Das aber muss ich dann hinnehmen, ist nicht zu ändern.

    Es könnte natürlich sein, dass es tatsächlich auch psychische Unterschiede gibt.
    Ob dazu genügend Empirie angesammelt wurde, weiß ich nicht.

    Das, was an Empirie vorliegt (Israel, russische Revolution: jämmerliche Kampfleistung von Fraueneinheiten bzw. Probleme mit gemischten Einheiten: die Männer reagierten viel „sentimentaler“ auf weibliche Verwundete als auf männliche, riskierten unsinnig viel um Frauen aus dem Feuer zu holen, viel mehr, als sie bei Männern riskierten), ist mir als Basis zu schmal.

    Andererseits ist es natürlich riskant, gerade im Krieg, gerade in Kampfeinheiten, Experimente zu veranstalten.

    Da geht es ja immer um Leben und Tod.

    Sollen sich Experten mal darüber Gedanken machen, wie hier Gleichberechtigung umsetzbar ist.

    Mehr will ich ja gar nicht.
    Gleichstellung ist eh nicht möglich.

    • Ich bin Ihrer Meinung. Wenn es hart auf hart kommt verweist ja auch das Gleichstellungsgesetz darauf, dass hauptsächlich die Männer die Last zu tragen haben.

      Ich persönlich fordere gleiche Leistungen von Frauen und Männern ansonsten wird es, wie der große Masulist Xenos schreibt: „Ich spiele schwach wie Du, Du spielst stark wie ich und so spielen wir beide Gleichsein“ – ob der Kriegsgegner dann auch nur spielt, ist fraglich.

    • @Roslin
      Ja, es gibt Frauen, die sich auf die starken Männer berufen, die sie beschützen sollen. Ich hoffe aber, die entscheiden sich nicht für den Militärdienst, da sind sie vollkommen fehl am Platz!

      dann sollen ihn Frauen erfahren wie Männer ihn erfahren, mit aller Todesangst und der barbarisierenden, brutalisierenden Wirkung, die das alltägliche Erleben von Töten und Verstümmeln, Getötet-und Verstümmeltwerden hat.
      Ja, lass mal Frauen metzeln…
      Nein, so meinst du es nicht, ist mir schon klar. Wollte nur mal andeuten, dass Frauen durchaus den Krieg von seiner barbarischen Seite kennenlernen. Nur sind das nicht die Soldatinnen, sondern die Zivilistinnen, den eigenen wie fremden Streitkräften hilflos ausgeliefert, vergewaltigt, zerstückelt, verstümmelt, gemetzelt etc etc
      Ist ja nicht so, dass die einfach danebensitzen (können) und zuschauen, wie ihre Väter, Männer und Söhne sich heldenhaft zeigen und gemeuchelt werden.
      Ein Krieg nimmt keine Rücksicht auf niemanden.

  8. @ Khaos.Knd

    Vielleicht ist es Dir nicht bekannt?

    Aber diese Seite des Krieges erfahren Frauen erst in voller Härte, wenn ihre Männer geschlagen sind, tot oder gefangen.

    Was zivile Opfer angeht: Auch hier stellen Männer das Gros.
    Meist 2/3 der zivilen Opfer sind Männer.

    Eroberer töten oder versklaven die unterlegenen Männer sehr viel häufiger und sehr viel härter als die Frauen der Unterlegenen.
    Die werden eher vergewaltigt oder geheiratet, denn sie sollen den Siegern Kinder gebären.
    Auch nicht unbedingt schön, aber sie überleben.
    Und tun es.

    Unter anderem deshalb stammen wir heutigen Menschen von doppelt so vielen Frauen wie Männern ab.

    Weil viel mehr Männer von der Fortpflanzung ausgeschlossen wurden als Frauen.
    Durch die Monopolisierung vieler Frauen durch mächtige Männer (Haremsbildung) und durch die hypergamen Instinkte der Frauen (Frauen wollen Partner mindestens auf Augenhöhe, besser noch, einen halben oder ganzen Kopf größer, das ist nicht nur körperlich zu verstehen oder, genauer gesagt, wer die Symbolik im körperlichen Schönheitsmerkmal für den Mann – Größe – zu lesen versteht, versteht das Wesen der weiblichen Hypergamie. Anloges gilt auch für das Wesen der männlichen Hypogamie – Männer finden kleinere Frauen attraktiver, auch das enthält eine tief verräterische, symbolische Komponente, hier wirkt sexuelle Selektion).

    Auch bei Völkermorden geht man mit Frauen viel schonender um als mit Männern, auch hier sind die Männer zwischen 15 und 55 (Männer im „battle age“, in einem furchtbaren Doppelsinn das schlachtfähige Alter) in der Regel die Hauptopfergruppe, in Ruanda z.B. waren 80 % der Ermordeten Männer aus dieser Altersgruppe.

    Dasselbe gilt für die Massenmorde der Stalinzeit.
    Auch beim Holocaust waren Männer sehr viel stärker betroffen als Frauen.

    Siehe dazu hier:

    http://www.gendercide.org/gendercide_and_genocide.html

    Frauen leiden nicht mehr als Männer, sie klagen nur lauter und effektiver: eine Frau die ihr Leid klagt, ist immer noch eine Frau, ein Wesen, dem man helfen muss.

    Ein klagender Mann ist kein Mann mehr, ist verachtenswert, hat seinen Sinn (Frauenundkinder Ressourcen zu beschaffen und sie zu schützen) verloren.

    BEI MÄNNERN UND FRAUEN.

    Deshalb können sich Frauen das, was ich Opfernarzissmus nenne, auch leisten.

    Sie werden darin von ihren eigenen Instinkten (Frauen als das schwangere und stillende Geschlecht sind das „natürlich“ hilfeberechtigte Geschlecht) und denen der Männer (Männer als das von Schwangerschaft und Stillen frei gestellte Geschlecht sind das „natürlich“ zur Hilfeleistung verpflichtete Geschlecht, dem die Aufgaben der Ressourcenbeschaffung, des Schutzes und der Revierverteidigung zufielen gegenüber den Männern anderer Clans, anderer Fortpflanzungsgemeinschaften, die dasselbe für ihre Frauen und Kinder taten, tun mussten – „Besser die Kinder der anderen verhungern als die eigenen“ war lange Zeit das Motto der menschlichen Entwicklung) unterstützt.

    Natur ist ja nicht gut, sondern gegenüber den Individuen grausam.
    Natur ist auch nicht schlecht.
    Sie ist nur natürlich, „will“ bestenfalls, dass die Art überlebt, das Leben überlebt.

    Auf diesen Instinkten sattelt die Sozialisation auf, weshalb man Jungen ganz andere Härten zumutet als Mädchen, Männer sehr viel brutaler behandelt als Frauen, leidende Männer sehr viel weniger Hilfe und Mitleid generieren können als leidende Frauen.

    Männer und Frauen sind gegenüber Jungen/Männern „herzloser“ als gegenüber Mädchen/Frauen.

    So werden Jungen z.B. von ihren Müttern sehr viel häufiger und brutaler geschlagen als Mädchen.

    Sie sind allerdings auch aggressiver und widerspenstiger, weil sie von genau jenen oben angedeuteten Kräften in anderer Weise geformt/selektiert wurden als Mädchen.

    Natur ist auch Verhängnis.

    U.a. darum können Frauen mehr klagen als Männer, leichter klagen „unbeschwerter“ klagen, erfolgreicher klagen, lauter klagen.

    Es lohnt sich für sie mehr.

    Schon die Mädchen erfahren das, von kleinauf.

    Vor ihren Müttern und ihren Vätern.

  9. @Roslin

    Ja, es wird immer vergessen, dass man auch wesentlich härtere Anforderungen an die Jungs stellt und selbst bei einer kulturellen Begründung diese deswegen schon ein dickeres Fell haben als die Frauen.

    Die Leiden der Frauen werden allerdings mehr artikuliert. Hatte ja seinerzeit Außenministerin Clinton auch gut deutlich gemacht.

  10. Bei den sehr guten Erfahrungen mit Soldatinnen bei der Bundeswehr ist es schon etwas komisch überhaupt noch das „ob“ zu diskutieren. Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr ja nun wirklich nicht erst seit gestern und die allermeisten Probleme, Vorurteile und Vorbehalte sind längst widerlegt. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht fällt zudem die massivste Diskriminierung, die es in unserem Land überhaupt noch gab. Dass der Freiwilligendienst für Männer und Frauen offen stehen muss, ist daher eine absolute Selbstverständlichkeit.

    PS. Das Muskel/Fett Verhältnis unterscheidet sich bei Frauen und Männern. Männer haben mehr Muskeln, Frauen mehr Fett. Dadurch sind Männer zwar stärker, aber Frauen haben in Extremsituationen mehr Reserven und damit bessere Überlebenschancen.

  11. „Das Muskel/Fett Verhältnis unterscheidet sich bei Frauen und Männern. Männer haben mehr Muskeln, Frauen mehr Fett. Dadurch sind Männer zwar stärker, aber Frauen haben in Extremsituationen mehr Reserven und damit bessere Überlebenschancen.“

    Männer könnnen sich dafür auf 2% Körperfett runterhungern, bei Frauen wird es früher gefährlich.

    Ich weiß nicht, ob in modernen Gefechten die Fettreserven das wesentliche sind. Auch mit modernen Waffen braucht man noch einiges an Körperkraft, teilweise einfach zum schleppen des ganzen Zeugs

    • „Auch mit modernen Waffen braucht man noch einiges an Körperkraft, teilweise einfach zum schleppen des ganzen Zeugs“

      Ich weiß ja nicht, welche Vorstellungen Du von einem modernen Krieg hast, aber Du überbewertest die Bedeutung von reinen Muskeln bei weitem. Moderne Waffen sind leicht und zuverlässig und es kommt ja gerade darauf an sich nicht selber in Gefahr zu bringen und auf Distanz den Gegner auszuschalten.

      • @Andreas

        Nur das was ich aus dem Wehrdienst mitgenommen habe. Ich fand es körperlich sehr anstrengend.

        Alleine die Schutzkleidung und sonstige Ausrüstung hat ja schon denke ich 20-30 Kg. Und ein MG wiegt auch ca 12 kg. Und eine Panzerfaust ist auch nicht gerade leicht. Das G36 ist leichter als das G3, ca. 4 kg. Aber immerhin.

    • @Andreas: Moderne Kriegsführung findet nicht nur in Bereichen statt in denen Distanz zum Gegner möglich ist. Beispiele hierfür sind z.B. Häuserkampf, Kämpfe bewaldeten Regionen…

      Es kann dort sehr wohl zu Nahkämpfen kommen. Inwieweit die Muskelkraft hier ignoriert werden kann ist schwer zu sagen. Nach über 10 Jahren Kampfsport in unterschiedlichen Disziplinen habe ich die Erfahrung gemacht das geschlechterübergreifende Sparrings eher selten sind. Die wenigen Male die ich gegen eine Frau angetreten bin ging es schlecht für die Frau aus obwohl die meist einen höheren Rang hatten. Sie waren meist bezüglich Geschwindigkeit, Reichweite und bzgl. Kraft unterlegen obwohl sie bereits länger trainierten.

      Wie sich das in aktuellen Konflikten auswirkt ist mir nicht bekannt. Es wäre aber sicher interessant reine Frauenkampftrupps einzusetzen um zu sehen wie die Leistungen tatsächlich sind.

  12. Ich habe noch nichts davon gehört, dass Frauen Extremsituationen besser überstehen sollen als Männer.
    Gibts dazu empirische Daten jenseits „frauenfreundlicher“ Kolportage?

    Ein Soldat (Infanterist) schleppt durchschnittlich 30-40 kg mit sich herum, muss in der Lage sein, mit dem Gewicht 20, 30 Km zu marschieren.

    Das hält kaum eine Frau durch.

    Weshalb man ja die Leistungsnormen für Frauen abgesenkt hat, damit überhaupt mehr Bereiche für Frauen geöffnet werden.

    Das übliche „Gleichstellungsverfahren“: Man macht es für Frauen leichter und hofft, dass es die Jungs schon nicht merken werden bzw. es schlucken.

    Das ist auf Dauer nicht hinnehmbar.

    Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Normen, gleiche Ansprüche.

    Wenn dann die Ergebnisse weit auseinanderklaffen, dann ist das hinzunehmen.

    Alles andere führt früher oder später in’s Desaster, nicht nur beim Militär.

    Spätestens dann, wenn die Zahl der Männer, die durch diese Art „Gleichstellung“ angepisst werden, eine kritische Masse übersteigt.
    Das ist bis jetzt noch nicht der Fall, aber die Wut unter Männern wächst.

    Ich war vor 10 Jahren auch noch nicht wütend.

  13. Also gut, ich hab keine Ahnung ob mir hier wer noch antwortet aber ich probiers jetzt einfach mal, wenn ihr nicht drüber reden wollt, löscht den Beitrag einfach.
    Ich überlege derzeitig ob ich einen freiwilligen Wehrdienst ablegen will, allerdings bin ich eben eine Frau und weiß nicht genau was das dann für auswirkungen hat.
    Wenn ich jetzt den freiwilligen Wehrdienst antreten sollte, was würde das genau für mich bedeuten?

    • @sabine
      Kommt darauf an, was du machen willst. Auf jeden Fall musst du dich darauf einstellen, das du überall in Deutschland hinverlegt werden kannst, mehrfach während der Dienstzeit.

      Dann kommt es noch darauf an, für welche Dienstgradlaufbahn du dich entscheidest.

  14. Danke für die schnelle Antwort,
    Das mit dickem Fell wurde mir schon sehr viele Male gesagt,
    Tut mir Leid das ich euch nerv, aber was kann man genau verschiedenes in der Dienstgradlaufbahn machen? Ich recherchier schon die ganze Zeit, aber finde nicht wirklich etwas.

      • @sabine
        Nun, es gibt die Laufbahn der Manschaften, der Unteroffiziere und der Offiziere. Schlägst du die Offizierslaufbahn ein, kannst du zusätzlich noch an einer Universität der Bundeswehr studieren. Ist aber sehr hart, dort wird in Trimestern Studiert, nicht in Semestern, wenn du einen Test zweimal nicht bestehst, dann bist du draussen, komplett, du wirst zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus dem Dienst entlassen.

        Kommt natürlich auch drauf an, was du für eine Schulbildung hast. Hier findest du noch mehr Informationen: http://www.bundeswehr-karriere.de/portal/a/bwkarriere

        Und ja, auf jeden Fall Trainieren. Liegestütze, Joggen, Sprinten, Bauchmuskeln, kommt zwar nicht im Test vor, aber einfach mal einen rucksack packen, 15 bis 20 kg Gepäck rein und wandern gehen, Zeit messen und entfernung. Du musst später beim Leistungsmarsch 30km in unter fünf Stunden schaffen mit 10 kg Gepäck, das mehr an Gepäck, damit du dich schon mal an das Marschgepäck gewöhnst.

        So, falls noch fragen sind, einfach Fragen.

  15. Dankeschön! Dann kann man sich also doch drauf vorbereiten!
    Kann man im freiwilligen Wehrdienst auch versetzt werden, das man gehen muss? oder wenn man beispielsweiße ins AUsland will, kann man dann auch dort hin versetzt werden?

    Und noch am Rande, woher iwsst ihr das alles? Selber bei der Bundeswehr gewesen?

  16. Danke, der zweite Link war gut. Was mich noch interessiert, lernt man viel was Kampfsport angeht? Ich bin ein unheimlicher Fan von zum Beispiel Krav Maga geworden, und würde das total gern lernen, und da wär der freiwilligen Dienst eiigetnlich die Beste möglichkeit, es nebenbei zumachen?
    Lernt man auch den Umgang mit Waffen?

    • @sabine
      Kampfsport nein, wenn du Glück hast, ein bissel Militärischer Nahkampf, aber das ist mist. Wenn du wirklich Glück hast, sind ein paar Kameraden dabei, die das Training nach Dienstschluss anbieten. Kampfsport ist daher Privatsache.

      Waffenausbildung je nachdem wo du hinwillst, eine Infanterieeinheit lernt mehr, als eine Sanieinheit. Ich glaube aber das du überall zumindest Pistole und G36 lernst.

    • @sabine
      du machst die ersten zwei Monate die Grundausbildung, der Tagesablauf sah dort so aus: 0430 aufstehen und Morgentoilette, 0500 Uhr vor der Stube antreten, Frühsport, dann Stuben und Revierreinigen danach Frühstück. 0700 Dienstbeginn bis 1700 evt. nach 1700 noch Ausbildungsinhalte nachbessern. Während dem dienst lernt man das Soldatenhandwerk, also Theorie wie taktiken, schminken, eine rudimentäre saniausbildung, natürlich gehts auch raus, dort wird dann alles in die Praxis umgesetzt und geübt. Freitags gab es immer einen Test. Ab 1700 Dienstschluss und Freizeit und von 2200 bis 2230 Stuben und Revierreinigen, danach bettruhe.

      Was hat mich gereizt? Ich hatte eigentlich schon immer einen Hang fürs Militär, die Herausforderung, bis zu seinen Grenzen gehen und darüber hinaus und natürlich auch die Technik.

      In meinen Augen gibt es fast nichts schöneres:

      Unbedingt mit Ton abspielen.

      • Ich kenne ein paar Männer, die so, sagen wir fasziniert, vom Militär und Soldatendasein sind, dass sie Panzervideos anschwärmen.

        Entweder es sind tumbe Trottel, die einen Überschuß an Testosteron und Aggression haben und zu viel CoD gespielt haben, oder es sind Leute mit einem ausgeprägten Little-Man-Komplex (der nicht unbedingt aus der Körpergröße resultieren muß) mit Machtphantasien. Die zuviel CoD gespielt haben.
        Beiden Typen würde ich persönlich keine Waffen in die Hand geben.

        Leider scheinen das wirklich die einzigen Typen zu sein, die sich so dafür begeistern.
        Macht ja auch Sinn, wer würde sich denn auch normalerweise für einen Beruf begeistern, dessen Beschreibung ehrlicherweise lautet „Andere Menschen töten, weil jemand sagt, dass das jetzt so sein muss“

        Und komm mir nicht mit den „tollen technischen Möglichkeiten“, töten bleibt töten.

      • @ Maren

        Kennst du Slavoj Zizek, den marxistisch-lacanianischen Philosophen? Der ist auch begeistert vom Militär, weil es für eine gewisse innere Freiheit sorgt, sogar gesagt zu bekommen, wann man sich die Zähne putzen soll. Er hat beim Wehrdienst eine Stelle als Bibliothekar bekommen, und weil dort niemand Bücher liest, konnte er sich die ganze Zeit seiner Hegel-Lektüre widmen.

        Das Militär hat durchaus seine guten Seiten.

      • @ichx3
        Aber er hat sich sicherlich nicht seufzend Panzervideos angeguckt.

        *weil es für eine gewisse innere Freiheit sorgt, sogar gesagt zu bekommen, wann man sich die Zähne putzen soll.*

        Ansichtssache. Meine persönliche Freiheit würde sich ganz gewaltig eingeschränkt fühlen.
        Ich bin der Meinung solche Dinge (seit einiger Zeit schon) selbst entscheiden zu können,und das ohne dass es mir irgendeine Anstrengung abverlangt. 🙂

      • @maren
        Ja Maren, alle die zum Bund gehen oder fasziniert davon sind, sind Mörder mit kleinen Schwänzen.

        Ich liebe das einfache linke Weltbild, das macht es einem so wunderschön bequem, zwischen vermeintlich gut und böse zu unterscheiden.

        Und klar, beim Bund geht es nur ums töten, nicht etwa um aufbauhilfe zu leisten, bei Humanitären Einsätzen für Ruhe und Ordnung zu sorgen, dafür zu sorgen, das jeder was zu Essen erhält, bei Flutkatastrophen oder ähnlichem zu helfen, nein, bloss nicht daran denken, alles feige Mörder mit kleinen Schwänzen.

        Weist du Maren, die Menschen beim Bund leisten etwas für die Gesellschaft, sind also das komplette gegenteil von euch Femis, die nur auf Kosten dieser Gesellschaft leben.

      • @ Maren

        „Aber er hat sich sicherlich nicht seufzend Panzervideos angeguckt. “

        Die Live-Variante:

        „Zizek was in the Czech capital when Soviet troops invaded, and he observed the collision of totalitarian power with the aspirations of ordinary people. „I found there, on the central square, a café that miraculously worked through this emergency,“ he told Rebecca Mead of the New Yorker . „I remember they had wonderful strawberry cakes, and I was sitting there eating strawberry cakes and watching Russian tanks against demonstrators. It was perfect.““

        Read more: Slavoj Zizek Biography – life, parents, name, history, school, young, son, book, old, born, marriage, time, year, Grew Up Under Communism, Worked as Speechwriter http://www.notablebiographies.com/supp/Supplement-Sp-Z/Zizek-Slavoj.html#ixzz1mU63DpgJ

      • @maren
        Weil du diese Waffen und Panzer brauchst. Meinst du, du brauchst die taliban nur höflich fragen, und sie eröffnen eine Mädchenschule? Was meinst du was notwendig ist, um das hier durchzusetzen: http://www.help-ev.de/754.html

        Wo seid ihr Femis eigentlich in Afghanistan? Habt ihr dort schon etwas aufgebaut? Mädchen beschützt, die zur schule wollten? Irgendwas getan? Nein, das waren unsere Soldaten, die dafür ihren Arsch hingehalten haben. Und als dank werden sie auch noch von welchen wie dir beleidigt. Ihr seid die Heuschler, schreit immer wie ungerecht die Welt ist, seid aber zu feige aus euren sicheren Wohnungen und clubs herauszutreten um etwas zu verändern. Menschen wie du, die ständig nach neuer Frauenförderung für sich schreien, sind noch nicht mal in der Lage, einen Studiengang zu besuchen, wenn dieser nicht eine Frauenfördrung enthält oder einen Frauenbonus. Ihr seid diejenigen, mit den ganz kleinen schwänzen, die aufgrund ihres Little-man Komplexes vor allem und jedem angst haben und deswegen immer an der Hand geführt werden müssen. Ihr seid diejenigen, die nichts aber auch gar nichts zu dieser Gesellschaft beisteuern, die nur von dieser Gesellschaft zehren und sie aussaugen, ohne etwas zu leisten.

      • Ja, in Afghanistan wurde durch das Militär wirklich was verändert… Ach nein stimmt ja!

        Und warum ist das Militär der halben Welt nochmal in Afghanistan? Um Mädchenschulen zu errichten, klar…
        Werd mal nicht lächerlich.

        *Ihr seid diejenigen, mit den ganz kleinen schwänzen*
        Nein, falsch. Gar keine Schwänze. Wie kommst du überhaupt auf Schwänze? Schlag mal Little-Man-Komplex nach.

        Pass mal auf, Kollege, meine gesamte Familie ist im 2. WK vor der roten Armee aus Königsberg geflohen,mein Onkel ist auf der Flucht gestorben, mein anderer Onkel im Internierungslager in Dänemark, meine Oma hatte aus der Zeit eine chronische TBC, die sie dann auch umgebracht hat, mein Vater wäre mit 6 beinah von einem Ami-Flieger umgenietet worden, der auf 3 kleine Kinder (mein Vater war der älteste von drei) draufgehalten hat, weil ers konnte, viele vermisst, alle aus ihrer Heimat vertrieben, also erzähl du mir nicht, du wüsstest wie Krieg geht.
        Ich krieg das Kotzen bei kleinen Jungs wie dir die Krieg spielen wollen.

      • @ Maren

        „Entweder es sind tumbe Trottel, die einen Überschuß an Testosteron und Aggression haben und zu viel CoD gespielt haben, oder es sind Leute mit einem ausgeprägten Little-Man-Komplex (der nicht unbedingt aus der Körpergröße resultieren muß) mit Machtphantasien.“

        Naja, der Punkt ist, es könnten auch Kulturtheoretiker sein.

        „Der hat doch nich mehr alle Latten am Zaun….“

        Banausin! 😉

      • Ach ja, der Zizek, immer für einen Kalauer gut. 🙂

        @imion
        Ja klar, die Armeen der imperialistischen Nationen sind in Afghanistan, um Mädchenschulen zu bauen und Brunnen zu bohren. Was Besseres haben die ja nicht zu tun. Vor lauter Brunnen ersaufen die Afghanen schon. Und die Jungen schließen sich massenhaft deutschen Maskulistenorganisationen an, weil sie durch die Mädchenschulen von Bildung ausgeschlossen werden.
        Glaubst du jetzt etwa schon die feministische Kriegspropaganda?

      • @maren
        Du verwechselst Politik mit dem Soldaten. Die Politik ist dein Verantwortungsbereich als Bürgerin, der Soldat möchte helfen. Meinst du, unsere Jungs und Mädels finden es geil, dort unten Menschen zu erschiesen? Nein, sie sind hingegangen, weil sie ihren Beitrag leisten wolten, weil sie helfen wollten damit diese Menschen ein besseres Leben haben können.

        Nein, du weisst nicht wie Krieg geht, du weist überhaupt nichts, du bist wohlbehütet aufgewachsen, hast wahrscheinlich noch nie Gewalt am eigenen Leib erfahren. Du weist nicht, was für Gedankengänge du hast, wenn dir mitgeiteilt wird, das du jetzt eigentlich Tot bist und du hast den Schützen noch nicht mal gesehen, du hast keine Ahnung davon, wenn du mitbekommst, wie dein kompletter Zug auf 50 m in einem echten Einsatz ausradiret worden wäre. Du weist nichts. Du weist nichts über die Menschen beim Bund, über ihre Beweggründe, ihre Ziele. Du posaunst mal wieder nur Platte Parolen raus, so wie du es aus dem Feminismus gewohnt bist, ohne auch nur einen Meter nachzudenken.

        Was meinst du eigentlich wer der Garant dafür war und ist, das du jetzt frei Reden und schreiben kannst? Nein, das waren nicht die Blumenkinder.

        Also, wo seid ihr feigen Femis in Afghanistan um dort für Frauenrechte zu kämpfen? Wie immer lasst ihr die miesen und dreckigen Jobs von jemanden anderen erledigen und spuckt dann noch auf ihn. Es hat sich seit 40 Jahren nichts bei Feministinnen geändert.

        Und noch eine letzte frage: Du bist mit einer Freundin unterwegs, Plötzlich springt jemand aus der Seitengasse und fängt an, sie zu vergewaltigen. Was machst du?

      • @imion
        Ganz toll! Weil wir Krieg verabscheuen und Frieden wollen, führen wir erst mal Krieg. Die Logik verstehe einer. Nein, fucking for virginity geht nicht!

        Die ganze Absurdität und Obsoleszenz des Krieges will ich dir mal an der Kriegsdienstverweigererfangfrage nach „dem Russen“, bis zu deren Beantwortung ich erst gar nicht gekommen bin, veranschaulichen:
        „Was machen Sie, wenn Sie mit Ihrer Freundin im schönen deutschen Wald spazierengehen und Sie ein Russe mit der Waffe bedroht?“

        „Ich sage: Nur zu, kleiner Soldat, die Herrschaft deiner staatskapitalistischen Herren ist uns genauso wenig recht wie die Ausbeutung durch das hiesige Kapital. Wir werden uns dir nicht widersetzen, weil wir nichts zu verlieren haben außer unseren Ketten. Dein Gesichterwechsel in der Führungsmannschaft juckt uns nicht. Wenn du klug und wirklich rot bist, schließ dich uns an und komm in unsere marxistische Gruppe.“

        Aus Sicht der Völker bräuchte es keinen Krieg. Sie können ihn nicht gewinnen und nicht verlieren. Sie kommen nur darin um. Der Krieg wird von der besitzenden Klasse begonnen und geführt, weil sie ihr Kapital schützen muss. So ähnlich und so ehrlich sagte das mal Köhler und trat dann zurück, weil es sich nicht gehört, das so offen anzusprechen.

    • *Du bist mit einer Freundin unterwegs, Plötzlich springt jemand aus der Seitengasse und fängt an, sie zu vergewaltigen. Was machst du?*

      Was hat das mit dem Thema zu tun. Und vor allem WTF? Er „fängt an sie zu vergewaltigen“???

      Ach so, jetzt bin ich schuld, dass die Leute in Afghanistan sind, weil Politik ja „mein“ Aufgabenbereich ist, und ich deswegen solche Eintscheidungen ganz allein treffe. Oh Mann….

      *Du weist nicht, was für Gedankengänge du hast, wenn dir mitgeiteilt wird, das du jetzt eigentlich Tot bist und du hast den Schützen noch nicht mal gesehen,*
      Du auch nicht mein kleiner behüteter ITler, immerhin können wir ja noch diese Konversation führen. Tu mal nicht so als wärst du Rambo mit neun Leben, der sich täglich fürs Vaterland opfert.

      *Nein, sie sind hingegangen, weil sie ihren Beitrag leisten wolten, weil sie helfen wollten damit diese Menschen ein besseres Leben haben können.*

      Wenn sie ihren Beitrag leisten wollten, hätten sie sich der Unicef, dem Roten Kreuz, Terre des hommes,Ärzte ohne Grenzen oder einfach nur dem städtischen Altersheim anschließen können.
      Aber warte mal, da kriegt man ja gar keine Waffen! Na denn ist das ja blöd. (Panzer gibbet da auch nicht)

      *Nein, das waren nicht die Blumenkinder.*
      Na da bin ich ja mal gespannt, welche Soldaten für mein Recht auf freie Meinungsäußerung verantwortlich sind. Immer her damit.

      • „Was hat das mit dem Thema zu tun. Und vor allem WTF? Er “fängt an sie zu vergewaltigen”??? “
        Was tust du, Maren, was tust du?

        „Ach so, jetzt bin ich schuld, dass die Leute in Afghanistan sind, weil Politik ja “mein” Aufgabenbereich ist, und ich deswegen solche Eintscheidungen ganz allein treffe. Oh Mann…. “
        Du bist Bürgerinn dieses landes, du kannst wählen, also bist du auch mitverantwortlich, was die Politik macht. Und lass mich raten, du wählst bestimmt Grün?

        „Du auch nicht mein kleiner behüteter ITler, immerhin können wir ja noch diese Konversation führen. Tu mal nicht so als wärst du Rambo mit neun Leben, der sich täglich fürs Vaterland opfert. “
        Doch Maren, ich, das war Teil der Grundausbildung, wieder aber mal beweist du, das du rein gar nichts kapierst noch das du von irgendwas eine Ahnung hast.

        „Wenn sie ihren Beitrag leisten wollten, hätten sie sich der Unicef, dem Roten Kreuz, Terre des hommes,Ärzte ohne Grenzen oder einfach nur dem städtischen Altersheim anschließen können.
        Aber warte mal, da kriegt man ja gar keine Waffen! Na denn ist das ja blöd. (Panzer gibbet da auch nicht)“
        Und wer beschützt sie vor marodierenden Banden? Wer beschützt sie Warlords? Wer befreit sie aus der Geiselnahme von piraten?

        „Na da bin ich ja mal gespannt, welche Soldaten für mein Recht auf freie Meinungsäußerung verantwortlich sind. Immer her damit.
        Alle die seit dem Bestehen der Bundesrepublik in den Streitkräften gedient haben. Ansonsten wären wir teil des Ostblocks geworden und es ist fraglich, ob du da so einfach deine Meinung hättest Kundtun können, oder einfach nur den Job den du machen möchtest raussuchen dürfen.

        Und es fehlt noch die Antwort auf die wichtigste Frage: Also, wo seid ihr feigen Femis in Afghanistan um dort für Frauenrechte zu kämpfen? Wie immer lasst ihr die miesen und dreckigen Jobs von jemanden anderen erledigen und spuckt dann noch auf ihn. Es hat sich seit 40 Jahren nichts bei Feministinnen geändert.

      • *Doch Maren, ich, das war Teil der Grundausbildung,*
        Sich töten lassen ist Teil der Grundausbildung? Wieder was gelernt. Und wie ist das so tot zu sein? Immerhin hat man ja wohl inet-Zugang.

        *Und wer beschützt sie vor marodierenden Banden? Wer beschützt sie Warlords? Wer befreit sie aus der Geiselnahme von piraten?*
        Und wer gibt ihnen zu tun indem er Zivilisten bombardiert?

        *was tust du?*
        Sag mir erstmal was das mit dem Thema zu tun hat, bevor ich über dein Stöckchen springe.

        *Alle die seit dem Bestehen der Bundesrepublik in den Streitkräften gedient haben*
        Du meinst die Wehrmachtssoldaten, die Mitte der 50er wieder eingegliedert wurden, weil es nicht genug Leute gab? Die sind für mein Recht auf freie Meinungsäußerung zuständig und dafür dass wir nicht von den Kommunisten überrannt wurden? Ear dafür nicht eher der Marshallplan zuständig, der Westeuropa gestärkt hat?
        Du weisst aber schon, dass es den Ostblock seit 20 Jahren nicht mehr gibt? Und dass das wenig bis gar nix mit Militär zu tun hatte? Sagt dir der Spruch „Wir sind das Volk“ was?

      • Aus den Kommentaren des Videos:

        *auch wenns spät kommt, das lied am anfang ist Unforgotten von Martin O’Donnell , wem es bekannt vorkommt, ist im soundtrack von halo 2*

        Priceless!

        Und wie gegen Pazifisten und Linke gehetzt wird… Geil.
        Das hat Klasse.
        Ab und an mal ein Kommentar darüber wie stolz man bei solchen Bildern sein könne Deutscher zu sein und diese fadenscheinigen Hinweise auf Kameraden mit denen man im Dreck läge. Bah! Bah!

      • @maren
        „*Doch Maren, ich, das war Teil der Grundausbildung,*
        Sich töten lassen ist Teil der Grundausbildung? Wieder was gelernt. Und wie ist das so tot zu sein? Immerhin hat man ja wohl inet-Zugang.“
        Und wieder beweist du deine ahnungslosigkeit. Weist du was gut wäre, wenn du anstatt nur nachzuäffen mal selbst denken würdest.

        „Und wer gibt ihnen zu tun indem er Zivilisten bombardiert?“
        Warlords. Unterdrücker usw, eben diejenigen, vor denen die Zivilen Kräfte unter anderem von den Kameraden und Kameradinnen der BW beschützt werden müssen. Desweiteren wüsste ich nicht, das Haiti bombadiert worden wäre, oder das die Helfer, die letztens von einem SEAL Team aus den Händen von Piraten befreit worden sind, dort unten waren, weil die NATO dort unten Zivilisten bombadiert hat.

        „Sag mir erstmal was das mit dem Thema zu tun hat, bevor ich über dein Stöckchen springe.“
        Beantworte die Frage. Was würdest du tun?

        „Du meinst die Wehrmachtssoldaten, die Mitte der 50er wieder eingegliedert wurden, weil es nicht genug Leute gab?“
        Wahahahahaha, der war gut, die bösen bösen ehemaligen Wehrmachtsangehörigen. Uhuhuhuhu, selbst wenn, damit hatte man wenigsten erfahrene Soldaten dort, und konnte so eine gute Ausbildung gewährleisten.

        „Die sind für mein Recht auf freie Meinungsäußerung zuständig und dafür dass wir nicht von den Kommunisten überrannt wurden?“
        Ja.

        „Ear dafür nicht eher der Marshallplan zuständig, der Westeuropa gestärkt hat?“
        Nein, der Marshallplan hat europa wiederaufgebaut, gegen die Ostblockbedrohung hat er nichts gemacht, dafür brauchte es das Militär.

        „Und dass das wenig bis gar nix mit Militär zu tun hatte? Sagt dir der Spruch “Wir sind das Volk” was?“
        Genau, die sind draussen geblieben, weil wir sie so net darum gebeten haben und nicht etwa, weil wir hier so viel Militär hatten. Nein, auf gar keinen Fall. Geschichte ist nicht so dein ding, oder?

        „Priceless!“
        Oh mein Gott, es wird Stimmungsvolle Musik benutzt, aus einem pöhsen pöhsen pöhsen KILLERSPIEL, verbieten, sofort alles verbieten. Und dann noch die Verbote verbieten. Typisch linke Logik

        „Und wie gegen Pazifisten und Linke gehetzt wird… Geil.“
        Weil sie einfach nur beschissen Argumente haben. Aber ich hätte gerne mal einen Pazifisten gesehen, wenn er beim Tcheschichen Frühlung vor einen Sowjet Paner stellt, mit einer Sonnenblume in der Hand, und merkt, das der Panzer gar nicht anhält……lieb bitten war dann halt doch nicht.

        „und diese fadenscheinigen Hinweise auf Kameraden mit denen man im Dreck“
        Ja, schlimm sowas, leistung bringen, Kameradschaft, zusammenhalt, etwas für die Gesellschaft tun, da ist es doch wesenltich besser sich mit Frauenfördermassnahmen durch die Gesellschaft durchzuschmarotzen.

      • @maren
        Von diesem Verhalten könnten Menschen wie du, sich eine Scheibe abschneiden:

        „Holloman gehört zu den größten. Die 600 Bundeswehrsoldaten und ihre rund 750 Angehörigen sind in der US-Gemeinde besser integriert als in mancher deutschen Kleinstadt. „Wir genießen hier mehr Aufmerksamkeit als zu Hause, man ist ja fast beschämt, das zu sagen“, sagt Oberst Kiesel.

        Der Minister horcht auf, als Kiesel erzählt, dass in der Gegend jeden Herbst ein „German Oktoberfest“ mit tausenden Gästen stattfindet, dass im Advent in den Straßen auch Schilder mit „Frohe Weihnachten“ hängen, und dass in Konzerten regelmäßig Soldaten gebeten werden aufzustehen, damit das Publikum Danke sagen kann für den Dienst an ihrem Land: „Thank you for your service“. “
        http://www.welt.de/politik/deutschland/article13871552/Wo-die-Bundeswehr-noch-so-richtig-geliebt-wird.html

  17. In ordnung, nun allerletzte Frage für heute (muss schlafen, wir schreiben morgen test)
    Man sieht die Welt nach den ganzen monaten ganz anders, oder?

    • Ja und nein, einige dinge bleiben gleich, ander sieht aufgrund der gemachten Erfahrungen anders. Auf jeden Fall hat man wesentlich mehr selbstvertrauen

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