„Colorblindness“ – ich sehe keine Hautfarbe bzw für mich sind alle Hautfarben gleich

In den intersektionalen Theorien gibt es bekanntlich strikte Hierarchien, eine ist „Weiße vs „People of Color“ bzw als Kategoriebegriff „Race“.

Nach der dortigen Vorstellungen müssen Nichtfarbige eine Art Schuld abtragen, weil sie alle rassistisch sind und müssen alles tun um den in der Gesellschaft bestehenden Rassismus abzubauen, während PoCs sich gegen die Unterdrückung wehren und das implizit, dass sie im Recht sind und die Unterdrücker nicht mit Samthandschuhen anfassen müssen.
Um es mit Robin DiAngelo zu sagen:

“It is white people’s responsibility to be less fragile; people of color don’t need to twist themselves into knots trying to navigate us as painlessly as possible.”

Und gleich noch ein Zitat hinterher:

“I believe that white progressives cause the most daily damage to people of color. I define a white progressive as any white person who thinks he or she is not racist, or is less racist, or in the “choir,” or already “gets it.” White progressives can be the most difficult for people of color because, to the degree that we think we have arrived, we will put our energy into making sure that others see us as having arrived. None of our energy will go into what we need to be doing for the rest of our lives: engaging in ongoing self-awareness, continuing education, relationship building, and actual antiracist practice. White progressives do indeed uphold and perpetrate racism, but our defensiveness and certitude make it virtually impossible to explain to us how we do so.”

Also ist da keiner Unschuldig. Das Konzept setzt aber voraus, dass man Race beachtet, eben als Sonderposition, die besonderes Verhalten verlangt.

Dagegen steht die Idee jeden Menschen gleich zu behandeln und  die Hautfarbe auszublenden. Es dürfte der Weg sein, wie jeder normale Mensch mit einer Person mit anderer Hautfarbe agiert, die zu seinem Freundeskreis gehört: Die Persönlichkeit und die Person wird wichtiger, die Hautfarbe wird unwichtiger.

Es ist dann natürlich auch ein Weg hin zu einem „Wirgefühl“ also zur Bildung einer Ingroup, dass was letztendlich Frieden und Verständnis erschafft.

Aber es geht eben nicht, wenn man eigentlich eine Ingroup und eine Outgroup nach der eigenen Ideologie schaffen will, die den Vorteil hat klare Hierarchien zu enthalten.

Deswegen dazu bei DiAngelo:

“I was co-leading a workshop with an African American man. A white participant said to him, „I don’t see race; I don’t see you as black.“ My co-trainer’s response was, „Then how will you see racism?“ He then explained to her that he was black, he was confident that she could see this, and that his race meant that he had a very different experience in life than she did. If she were ever going to understand or challenge racism, she would need to acknowledge this difference. Pretending that she did not noticed that he was black was not helpful to him in any way, as it denied his reality – indeed, it refused his reality – and kept hers insular and unchallenged. This pretense that she did not notice his race assumed that he was „just like her,“ and in so doing, she projected her reality onto him. For example, I feel welcome at work so you must too; I have never felt that my race mattered, so you must feel that yours doesn’t either. But of course, we do see the race of other people, and race holds deep social meaning for us.”

Schöne Formulierung „he was just like her“ und das kann nicht sein. Schöner kann man den Unwillen eine Ingroup zu bilden ja eigentlich nicht darstellen.

Man kann jemanden sicherlich vorwerfen, dass er „ich sehe keine Hautfarbe“ nicht hinbekommt. Aber wer jemanden ansonsten gleich behandelt der macht etwas gutes. Er kann ihn immer noch als Individuum wahrnehmen und dort natürlich auch besondere Lebensumstände. Aber wichtig ist erst einmal, dass er ihn wie jeden anderen behandelt.
Mehr kann man nicht verlangen.

Selbermach Mittwoch

Bitte Kommentare bündeln, wenn sie nur aus einzelnen Tweets und kurzem Kommentar bestehen und man sehr viele davon plant.

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Wahrheiten aus Sicht einer radikalen Transaktivistin

Hier einfach mal einen Thread von Twitter, der so viel merkwürdiges enthält, dass ich ihn interessant für eine Diskussion halte:

In freundlichem, ruhigem, wenngleich langsam die Geduld verlierendem Tonfall: 1) Frauentoiletten/-Umkleiden sind keine Schutzräume. Geschlechtertrennung für diese Orte wurde eingeführt, um Frauen daheim und fern vom öffentlichen Leben zu halten.

Die Idee ist glaube ich, dass es nur öffentliche Männertoiletten gab und Frauen daher erheblich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren, sie konnten nicht einfach losziehen, sondern mussten einplanen, dass sie allenfalls bei Bekannten oder Zuhause auf Toiletten konnten.

Ich vermute eher, dass es andersrum war: Öffentliche Toiletten galten als viel zu unsicher und unanständig für Frauen und erst mit der passenden Sicherheit konnten Frauen auch auf eigenständige Toiletten hoffen. Aber ich bin auch kein Toilettenhistoriker.

2) Frauensport ist historisch keine hart erkämpfte emanzipatorische Errungenschaft, sondern ein Machtmechanismus auf Basis der Furcht davor, Frauen könnten Männer „besiegen“ (Spoiler: das können sie sehr gut)

Nein, das können sie nicht. In den meisten Disziplinen würden sich Frauen noch nicht einmal qualifizieren.

3) Es gibt *signifikant* mehr als 2 Geschlechter, die exklusive Aufteilung in männlich und weiblich ist eine historisch kontingente, sehr junge Funktion modernen westlichen Christentums und frühkapitalistisch-bürgerlicher Machtverhältnisse und Aufgabenteilung.

Merkwürdig, dass wir sie in nahezu allen historischen Texten finden. Und das es sie auch bei allen anderen Säugetieren mit ihren 2 Gameten gibt.

4) Transgeschlechtlichkeit ist biologisch, kulturhistorisch, psychologisch, soziologisch, ethisch und philosophisch plausibel, valide und letztendlich einfach da ob ihr wollt oder nicht, eure genozidalen Geifereien in allen Ehren.

Da würde ich noch nicht mal widersprechen. Wobei genozidale Geiferei wohl etwas übertrieben ist. Die wenigsten wollen da Leute umbringen. Sie wollen nur unoperierte Transfrauen mit schlechten Passing nicht in bestimmten Räumen oder erkennen, dass Personen, die durch eine männliche Pubertät gegangen sind, einen erheblichen Kraftvorteil gegenüber Personen haben, die das nicht gemacht haben. Und natürlich stören viele radikale Forderungen der radikalen Transszene, etwa die, dass es transfeindlich ist, wenn eine Lesbe nicht mit einer umoperierten Transfrau Sex haben will.

5) Soziale oder rechtliche Beschränkung auf 2 Geschlechter und Trennung dieser voneinander ist ein Werkzeug des Patriarchats und bevorzugt IMMER weiße dya cis hetero Männer. Die Einheit der Differenz von Männlichkeit und Weiblichkeit ist Männlichkeit.

Was auch sonst. Wobei ja gerade Frauen dagegen Sturm laufen. Was Transpersonen allerdings an Zweigeschlechtlichkeit ändern, wenn Transfrauen Frauen sind überzeugt nicht wirklich.

Ich wüßte auch nicht, welche Vorteile Männer davon haben sollten. Aber es wird ja gerne behauptet.

Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie man das alles wirklich glauben kann.

„Dass ich als queere Person ohne Brüste, aber dafür mit Brusthaar auf dem Cover des Playboy zu sehen bin, ist wahnsinnig empowernd.“

2015 hatten wir noch eine Patriarchatssondersitzung, weil der Playboy angekündigt hatte zumindest in den USA keine Nacktbilder mehr zu veröffentlichen, wobei man sich das Ergebnis immer noch anschauen konnte und es für den … ursprünglichen Zweck solcher Bilder… geeignet war.

Gestern machte der Playboy Schlagzeilen damit, dass er für seine „50 Jahre Playboy“-Ausgabe in Deutschland 50 Cover erstellt hat und man das bestellen kann, welches einem am besten gefällt:

50 Jahre. Fünf Jahrzehnte. Ein halbes Jahrhundert. Wir feiern unser Jubiläum auf eine Art, die es so noch nie gegeben hat: Unsere August-Ausgabe 2022 erscheint mit 50 unterschiedlichen Covern – gestaltet von namhaften Künstlern aller Metiers, von Fotografie über Malerei bis Performance Art. Diese hatten dabei nur eine Vorgabe: Mit ihrer Idee den deutschen Playboy zu feiern. So entstanden einzigartige Kunstwerke, die eine Symbiose aus der Handschrift des Künstlers oder der Künstlerin und dem, was er oder sie mit Playboy verbindet sind.

Soweit, so gut. Das, was eigentlich Schlagzeilen machte, waren Motive wie dieses:

Aus dem Text:

„Ich freue mich über die Chance, für queere Sichtbarkeit zu sorgen! Dass ich als queere Person ohne Brüste, aber dafür mit Brusthaar auf dem Cover des Playboy zu sehen bin, ist wahnsinnig empowernd.“

Wahnsinnig empowernd sicherlich, aber die HardcoreFans des Produkts würden  vermutlich sagen, dass  Brusthaare nicht gerade dem entsprechen, was sie wollen. Es fehlen auch Brüste und, noch einfacher gesagt, eine Frau.

Aber wer weiß, vielleicht ist die Suche nach einer neuen Zielgruppe besser. Pornografie und die Möglichkeit sie unproblematisch und in unendlicher Vielfalt aus dem Internet zu bekommen, dürfte den Sinn des Playboys erheblich reduziert haben. Es gab zwar immer den Spruch, dass man ihn ja wegen der Interviews liest, aber auch da scheint es mir unwahrscheinlich, dass Themen um Geraldine viele bisherige Leser ansprechen werden.

Als Hobbyfotograf finde ich die meisten Cover, die man über den Link oben anschauen kann, relativ langweilig. Vielleicht noch dies oder das.  Das hier setzt die Jubiläumsidee am besten um, aber die Frau wäre auch nicht so mein Geschmack, zu viele Tattoos

Aber wie gesagt, der Playboy ist bereits so lange unbedeutend und uninteressant, dass es eigentlich keine große Sache ist, wenn er jetzt auch noch halb woke abdriftet.  Interessieren würden mich allenfalls die Frage, welches Cover wie oft bestellt worden ist und die Frage, warum jemand überhaupt eine solche Bestellung tätigt, bei der er sich ein Cover aussuchen muss für eine solche Zeitschrift.

Und natürlich: Werden die noch an Kiosken verkauft und welche werden dahin geliefert?

Die Erfahrungen von männlichen Strippern in Bezug auf sexuelle Belästigungen durch Kunden

Sense schreibt in einem Kommentar zum Thema „Unterschiedliches Verhalten von Männer und Frauen in Bezug auf Stripper“

Zum Thema mal ein Schwank aus der Jetztzeit:
Jungesellenabschiede und Jungesellinenabschiede sind zwei unterschiedlich zu handhabende Ereignisse.mein Freund Jan ist Pächter bzw. Besitzer einiger Lokalitäten und Ballsäle.
Altes Familiengeschäft seit den 50er Jahren in Berlin. es ist üblich das zur Feier fürs Catering,die Türkontrolle,Auf – und Abbau etc Personal benötigt wird.
Der Unterschied zwischen dem Junggesellenabschied und ner Weiberparty ist heute bemerkenswert.

Die Jungs feiern und bestellen fast immer eine Stripperin. Die treten heutzutage jedoch sehr selten solo auf, Fast immer sind das Paare,also ein männlicher Stripper/Partner ist immer dabei. Bei der Begrüßung wird auch immer betont,das selbst beim Lapdance die Dame nicht angefasst wird.Abhängig vom Grad der Alkoholisierung wird das auch von den Jungesellen immer bedacht und respektiert.Die jungen Blassbacken feiern heutzutage mehr Kindergeburtstag als den Exzess.

Bei den Junggesellinnenabschied bzw. der Weiberparty sieht das jedoch inzwischen anders aus.
Trotz der gleichen Ansage,die Stripper nicht zu betatschen beim Lapdance,hält sich,ebenfalls dem Grad der Alkoholisierung entsprechend,keine Frau dran.Während bei dem Jungmännern wie gesagt der anwesende Stripperpartner ausreicht,muss für die wohlerzogenen Damen zusätzlich Personenschutz bereitgestellt werden.Das die Erziehung der Frauen daran Anteil hat ist nachvollziehbar und wohl der Grund warum die Damen heftiger vorglühen als die alkoholresistenteren Männer.
Jedenfalls sind die Damen heutzutage heftiger am feiern und auch die alte Frauenweisheit:
Frauen sind sauberer, gepflegter, hinterlassen weniger Dreck und Chaos und benehmen sich immer sozial kompatibler, wird heutzutage von der Realität Lügen gestraft. Frag mal die Putzkolonne nach dem unterschiedlichen Zustand der Toiletten.
Auch wenn es in einem Lied heißt: „Männer sind Schweine !“ so sind die Frauen dann wohl die grössten Pottsäue.
Gruß Sense

Ähnliches habe ich schön häufiger gehört, ich meine es gibt auch entsprechende weitere Kommentare unter anderen Artikeln hier im Blog.

Unterstützend noch etwas aus Artikeln:

Rob Singers, who works as a Dreamboy in London, opened up to the Sun about the disturbing part of his job.

The 30-year-old admits he was shocked by the behaviour at the beginning but is now used to is. He has been scratched multiple times over the years and was once left bleeding from his penis.

He said: „You don’t go into this game if you’re a shrinking violet. The attention is great –  but the way you get manhandled sometimes it’s like you’re a commodity.“

llow Dreamboy Javier Markham added that it’s sometimes like he’s a „slab of muscle that nothing can hurt“.

He said: „There isn’t a bit of my body that hasn’t been touched during my time stripping – things that a woman would slap a man for if they did it to them happen all the times: women grope your balls, or try and get hold of your penis.

„On one occasion I had someone yank on my penis during a show, which was pretty painful and shocking.

Both men say that hen parties are the worst by far when it comes to bad behaviour.

Javier said he’s been given countless phone numbers during the five years he’s been in the job, and one bride even messaged him to ask him to go to her hotel.

He went, which he now regrets, and the only reason the pair didn’t have sex was because the bride’s sister got involved.

He claims the bride continued to message him during her honeymoon and they decided to meet up when she got back from the trip with her new husband.

However the men are clear that they are not complaining and both love their jobs.

A third Dreamboy, Kelvin Valentine, says women also throw alcohol and money at him when he’s on stage.

However, he doesn’t see it as a bad thing and says women treat him like a „superhero or a celebrity“ and just „don’t know how to handle it“.

und:

He’s part of a rare breed. A male stripper who has managed to survive for almost 20 years in a cutthroat industry that’s renowned for more downs than ups. And during two decades of shimmying in his jocks, Sydney-based performer Dave Hughes has seen it all.

From fending off boy-hungry cougars in Sin City, to the rise of the full-frontal obsession; fasten your seatbelts as this industry veteran reveals the truth about the world of male stripping — the naked truth.

„Oh, I’ve seen everything“ he tells news.com.au, chuckling. „I’ve had women follow me home, I’ve even had women tail me in their car back to the hotel. They’ll try to drag you into the toilets … especially older women who have a thing for younger guys. Heaps of things.

„It’s funny, because if guys did it to girls, it’d be totally different, but when girls do it to guys, no one seems to care. In fact, it’s regarded as being funny. There’s a definitely double standard there.“

Now working as part of Sydney Hotshots, the 37-year-old has been in the game since he was 19. But the hunk’s journey to the stage began when he was only 15.

„My big brother was part of Manpower, which was a big show back in the 90s,“ says Dave. „He’s 10 years older and I just looked up to him so much. He was travelling the world, stripping for a living, and I just wanted to be like him.

„I was lifting weights from the age of 15, and at 16 I was giving girls lap dances in high school. I did my first strip routine at my year 12 formal where I stripped out of my tux. I had a couple of guys as backup dances — we were right into it!“

Though Dave doesn’t recall any jitters back then, when he dipped his toe into the family business for the first time professionally soon after leaving school, it was a different story.

„I was living on the Gold Coast at the time and needed rent money,“ he remembers. „I was so nervous and everything went wrong.

„Usually your routine goes for 15 minutes, but I ended up taking all my clothes off within one minute, so I had nothing to do for 14 minutes. I was just walking around. It was horrible! But the girls loved it anyway. Back then it was way simpler.“

In a case of ’shake it till you make it‘, Dave joined a local group to learn the ropes („living on the Gold Coast I’d get about five or six gigs per week at various nightclubs“) before making the leap and joining what was then Australia’s biggest strip troupe, Manpower, at the age of 19, which led him to Las Vegas. A city that would become his home for the next decade.

„That was the height of my career,“ he reminisces. „I was making really good money and it was a real eye-opener, because I’d see women behaving exactly like men.

We’d get bachelorette parties and girls on spring break coming to town for only a few days. Every night they were trying to drag us out. You’d end up going out and then next thing you knew it’d be 10 in the morning. It was crazy.“

The definition of Sin City. With alcohol in the mix and inhibitions loosened, this is hardly an environment that’s conducive to maintaining a long-term relationship. When we surmise that the then-Lothario had a different girl every week, we’re bang on.

„Yeah,“ he says matter-of-factly. „It might even be for a few days. But you were never lying to any of them — everyone knew where they stood. Being from Australia we had an advantage straight away — American girls love that you’re different and that you talk differently. Over there if you sound like a bogan, so much the better!“

Horny women is something that comes with the territory. And while these days Dave takes more of an MC role („kind of like Matthew McConaughey’s character in Magic Mike“ he says), he’s observed a recent trend among female audiences: They demand full-frontal.

„They used to say that women didn’t care about seeing it all,“ he muses. „But as I’ve gotten older, they seem to want to see it more and more. It’s just expected now. I reckon it’s because girls see so much d**k because of phones and social media. Now women will often get upset if they don’t see it — they might even want their money back.“

Given the expectation that audiences get to see the full, ahem, package, are male strippers concerned about how they ‚measure up‘?

„Some guys might not care,“ says Dave. „The guys that are comfortable with themselves don’t. I’ve got ten friends who I work with regularly and I’ve seen them naked and they’re not super-endowed. Then there’s guys who are huge — you see them backstage — and they might not even do fully naked strips. It’s funny.“

So, does size really not matter as a stripper? „As long as you’re alright, not really,“ he replies. Translation: you don’t need to be huge, but you can’t be tiny either.

For most of us, the only real insight we’ve had into the world of male stripping has been through the Magic Mike franchise. And in the first flick there’s one particular scene involving a backstage penis pump and the character of ‚Big Dick Richie‘.

(…)

„You still always have a fireman and a cop — that hasn’t really changed — but the new ones are the SWAT or commando personas. Girls love them! You never see navy officers anymore, so that’s one that’s fallen out of fashion. It’s a shame as that’s what I used to do.

„But what really has changed is how you dance out of a costume. Now it’s all about hip-hop and acrobatics. Audiences love it when guys can pop lock, which is hard for muscly guys — if not impossible. Backflips and gymnastics are great. If you can do that, then girls will go crazy.“

While easy girls and fast money hold obvious appeal, when Dave reflects on the last 20 years, it hasn’t only been highs. Turns out, the life of a male stripper has crashing lows too.

„Sometimes it does my head in a bit that I’m still doing it,“ he admits, „Sometimes I crave a normal life. But then, on the other hand, I’m travelling around, it’s good fun and I make decent money. But then it can get lonely when you’re on tour for a long time.“

And this is the irony of stripping: Dating is tough. After all, it takes a special kind of woman who’s comfortable with their other half getting naked for crowds of flesh-hungry, drunken ladies.

„I’ve had girlfriends in the past,“ he says. „Most have been pretty cool, but I don’t think any girlfriend would like you doing private shows — no girl would like that. In the end though, they always get jealous and there’s some sort of drama over your job. It’s not easy.“

Now that he’s contemplating retirement and the days of a different girl every night are behind him, could fatherhood be on the horizon? „I hope so, one day. Yeah,“ he says.

But given his unusual past and experience, Dave is under no illusions about migrating to a more conventional life.

„I know I’m never going to have that normal ‚white picket fence‘ life,“ he concedes. „I guess it’s going to be something a bit different … but you know what, I’m cool with that.“

 

Relativ schnelle Auswirkungen von Testosteron auf die Bewertung der weiblichen Attraktivität durch Männer hängen vom Beziehungsstatus und der Attraktivität der Stimulusgesichter ab

Eine interessante Studie:

Attractiveness judgements influence desires to initiate and maintain romantic relationships. Testosterone also predicts relationship initiation and maintenance; such effects may be driven by the hormone’s modulation of attractiveness judgements, but no studies have investigated causal (and situation-dependent) effects of the hormone on these judgements.
Using a placebo-controlled cross-over design, our preregistered analyses revealed order- and relationship- dependent effects: single heterosexual men judged the women as more appealing when testosterone was administered first (and placebo second), but marginally less appealing when placebo was administered first (and testosterone second). In a more complex model incorporating the women’s attractiveness (as rated by an independent set of observers), however, we show that testosterone increases the appeal of women -but this effect depends upon the men’s relationship status and the women’s attractiveness. In partnered men (n = 53) who tend to derogate attractive alternatives (by rating them as less appealing), testosterone countered this effect, boosting the appeal of these attractive alternatives. In single men (n = 53), conversely, testosterone increased the appeal of low-attractive women. These differential effects highlight the possibility of a newly discovered mechanism whereby testosterone promotes male sexual reproduction through different routes depending on relationship status, promoting partner up- rather than down-grading when partnered and reducing choosiness when single. Further, such effects were relatively rapid [within 85 (±5) minutes], suggesting a potential non-genomic mechanism of action.

Quelle: Relatively rapid effects of testosterone on men’s ratings of female attractiveness depend on relationship status and the attractiveness of stimulus faces

Das wäre ja ein interessanter Effekt:

  • Männer mit einer Partnerin finden nach der Gabe von Testosteron hübsche Frauen hübscher,
  • Männer ohne eine Partnerin finden nach der Gabe von Testosteron zwar auch hübsche Frauen hübscher, aber die nicht so hübschen Frauen steigen noch deutlich höher in der Attraktivitätszunahme

Evolutionär ja durchaus vorstellbar:

  • Wer eine Partnerin hat für den lohnt es sich diese durch eine weniger attraktive zu ersetzen
  • wer keine Partnerin hat der ist aus Sicht der Fortpflanzung mit einer nicht so hübschen Partnerin besser bedient als mit  keiner.

Die Grafik dazu:

Wir Männer sind eben treue Seelen – wäre es nicht etwas lang in der Ausführung, dann könnte man seiner Liebsten sagen „Das ich hübschen Frauen hinterherschaue zeigt nur wie verliebt ich in dich bin, sonst würde ich hässliche Frauen interessanter finden“

Aber ernsthaft.

Man siehst das verpartnerte Männer Frauen allgemein als weniger attraktiv ansehen (was interessanterweise dazu führen könnte, dass die Männer selbst attraktiver für Frauen werden, weil sie eben souveräner reagieren) und Single weitaus eher Frauen für sehr schön halten.

Die Grafik ist aus meiner Sicht etwas irreführend gestaltet, weil sie mit verschiedenen Skalen arbeitet: Bei den „Nichtattraktiven Frauen“ geht die Skala an der Seite von 2 bis 2.6, bei den attraktiven Frauen von 3,55 bis 4, 45. Ich hätte es besser gefunden, wenn die gleiche Skala verwendet worden wäre.

Wäre interessant, wie das bei Frauen ist.

Selbermach Samstag

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

„Ein schlechtes Date – Der Typ weigerte sich, mir zu sagen, ob er einen Job hat“ (Ressourcen und Status als Partnerwahlkriterien bei Frauen vs. Anzeichen dafür, dass jemand ein sehr negatives Bild von Frauen hat)

Arne berichtete über ein Youtube Video, in dem ein Mann darstellt, wie Frauen in einem bestimmten Reddit Forum auf einen Text von ihm reagiert haben, in dem er sich als Frau ausgibt, der ein Mann auf einem Date nicht erzählen will, was er beruflich macht.

Der Text, der dort eingestellt worden ist:

Bad date – guy refused to tell me if he had a job

I  don’t even know what to make of this!

I just got back from a date, met on Bumble, had talked to him for a few weeks, he seemed nice enough and everything was going fine until I asked what he did for a living. I’d been talking about my job so it seemed polite to ask him about his work.

He told me he has a policy of not talking about his work when getting to know a woman.

Ummm ok???

I asked him why and he was super evasive about it. I began to wonder if he even had a job or if I was going to be left paying for our entire meal!

I pushed him on it, he was uncomfortable but I felt like I needed to get to the bottom of this ‚policy‘ he has. Turns out he has all these paranoid men’s rights beliefs about women dating men for their money blah blah blah.

Basically calling me a gold digger to my face.

Sorry, I didn’t realize it was rude of me to want to know about you and your life, I thought that’s what the point of a date was!!

I think I’m only going to swipe on men that have their occupation listed in their profile from now on.

Arne schreibt:

 Daraufhin wurden die Kommentare zu diesem Posting ausgewertet. Wenig überraschend: Die allermeisten Kommentare gegenüber diesem Mann waren vernichtend. Eine Frau, die die männliche Perspektive ins Feld führte, wurde so lange unter schweren Beschuss genommen, bis ihre Wortmeldung vom Moderationsteam des Forums entfernt wurde. Die vernünftigsten Kommentare ernteten am meisten Ablehnung durch Downvoting.

Ich muss sagen, dass ich den imaginären Typen aus dem Beitrag auch nicht sehr positiv sehe. Immerhin ist der Job ja schon kein ganz unwichtiger Faktor und ich würde eine Frau auch fragen, was sie macht und es etwas komisch finden, wenn sie nichts sagt.
Etwas anderes wäre es, wenn er es spielerisch nicht gesagt hätte, etwa unter Angabe eines offensichtlich falschen Jobs (Geheimagent oder etwas in der Art) und so etwas gesagt hätte wie „ich verrate meinen Job nie vor dem dritten Date, aber ich gebe dir drei  (vollkommen unbrauchbare) Tipps“ oder etwas in der Art.  Irgendetwas mit Charme statt die Beherrschung zu verlieren. Etwas, was es spielerisch wirken lässt und neugierig macht statt Verbitterung auszudrücken. Oder wenn er, wenn er tatsächlich einen so gut bezahlten Job hat, sie das aber nicht wissen soll, es eben etwas verschleiert (Sagen wir er hat ein Unternehmen und er sagt „Schreibtischjob in einer Firma, hauptsächlich BWL-Kram“)

Aber es zu verweigern und ihr vorzuwerfen, dass Frauen Männer nur wegen des Geldes daten deutet eben darauf hin, dass er als Mann eine sehr negative Sicht auf Frauen hat und in der Hinsicht fast etwas verbittert ist oder meint er sei sonst der Liebe nicht wert.

Ich würde auch eine Frau komisch finden, die ihre dicke Winterjacke in der Bar anbehält mit der Angabe, dass sie Männern ihren Körper nicht zeigt und dann, wenn man das merkwürdig findet, einem Vorhalt, dass alle Männer ja nur auf Sex aus sind und sie sonst nichts interessiert. Ich würde auch vermuten, dass sie insgesamt kein gutes Verhältnis zu Männern oder Sex hat.

Macht es die Aussage falsch, dass Männer Schönheit natürlich als wichtigen Faktor in ihre Partnerwahl einbeziehen? Natürlich nicht. Aber die Annahme, dass es der einzige Faktor ist und der Mensch nicht zählt spricht gegen die Person.

Beim ersten Überfliegen scheinen mir die Kommentare unter dem Artikel jetzt auch nicht so merkwürdig zu sein. Aber natürlich habe ich nicht alle gelesen und auch das Video nicht ganz gesehen.  Er bespricht, nach dem, was ich gesehen habe, einen Kommentar, der sagt, dass es eigentlich ganz gut, ist, wenn Männer früh sagen was sie denken und da würde ich ihr in dem Fall durchaus zustimmen. Warum sollte man mit einem Mann zusammen sein, der nur denkt, dass Frauen ihn ausbeuten wollen?

Wohlgemerkt: Natürlich sollte man durchaus auf Zeichen achten, ob der andere einen ausbeuten will, aber das ist etwas anderes als die Frau auf dem Date einen Golddigger zu nennen, weil sie fragt, welchen Job man hat.

Hätte mir eine Freundin die Geschichte erzählt, dann wäre ich vollauf bereit gewesen über ihn zu lästern, einfach weil es Creepy ist, und das selbst dann wenn wir uns einig wären, dass Frauen Status und Ressourcen natürlich (unterbewußt) in ihrer Bewertung der Partnerwertes eines potentiellen Kandidaten einbeziehen.

vgl.