Intrasexuelle Konkurrenz im Bereich Schönheit und Feminismus

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Frauenvolksbegehren in Österreich

In Österreich wird gerade für ein „Frauenvolksbegehren“ beworben:

Es ist Zeit
Wir erheben unsere Stimmen!
Für unsere Großmütter und Mütter.
Für uns.
Für unsere Kinder und Enkelkinder.
Für alle, die nach uns kommen.
Wir sind stark.
Wir fordern gleiche Chancen für alle Menschen.
Ungeachtet von Status, Bekenntnis und Herkunft.
Unabhängig von Beeinträchtigungen.
Solidarisch mit jenen, die Diskriminierungen
und Mehrfachdiskriminierungen erfahren.
Wir halten zusammen.
Es ist Zeit, sich zu lösen.

Wir wollen frei entscheiden, wie wir leben.
Selbstbestimmt wählen, wen wir lieben.
Ohne Geschlechterrollen und Klischees.
Gelöst von gesellschaftlichen Normen.
Für eine Welt voller Vielfalt.
Es ist Zeit, zu kämpfen.
Wir fordern Sichtbarkeit und Mitsprache.
Für alle Bevölkerungsgruppen.
In Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.
In allen Bereichen des Lebens.
Für echte Gleichstellung.
Es ist Zeit, zu handeln.

Wir begehren Veränderung
In Österreich und überall sonst auf der Welt.
Heute für morgen.
Einfach und klar.
Wir sind in Bewegung.
Die Initiatorinnen des Frauen*Volksbegehrens

Wir wissen, dass die Welt vielfältiger ist, als das binäre System es definiert, daher benutzten wir einen inklusiven Frauen*begriff. Mit Frauen* meinen wir daher Cis-Frauen, Trans-Frauen, nicht-binäre Frauen und Interpersonen.

Selbst bestimmen.
Mädchen* und Frauen* sollen aufgeklärt, unabhängig und frei von
Zwängen über ihre Körper und ihre Sexualität bestimmen dürfen.

Daher fordern wir:

• Die Verankerung und Finanzierung von zeitgemäßer Bildung zu den
Themen Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft in Schulen und
Bildungseinrichtungen
• Staatlich finanzierte, rechtlich abgesicherte, anonyme und kostenfreie
Beratungsstellen in ausreichender Zahl zu Sexualität, Geschlechtsidentität, Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
• Gratis in Beratungsstellen zur Verfügung gestellte Verhütungsmittel
• Die volle Kostenübernahme von Schwangerschaftstests,
Verhütungsmitteln, die eine ärztliche Untersuchung und Beratung
voraussetzen sowie von Schwangerschaftsabbrüchen durch
Krankenkassen
• Angebot und Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in allen
öffentlichen Krankenanstalten
Gewalt verhindern.

Jede fünfte Frau* über 15 ist in Österreich von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen, von sexueller Belästigung sogar nahezu drei Viertel aller Frauen*.

Daher fordern wir:
• Den bundesweiten Ausbau von staatlich finanzierten und rechtlich
abgesicherten, leicht zugänglichen, kostenfreien Einrichtungen für alle
gewaltbetroffenen Frauen* und ihre Kinder
• Den Ausbau der Kooperation zwischen Behörden, Gerichten und
Gewaltschutzzentren
• Verstärkte Sensibilisierungsprogramme in Schulen, der Justiz und der
Polizei sowie Präventionsprogramme und Antigewalttrainings für
Gefährdende

Schutz gewähren.

Auf der Flucht werden insbesondere Mädchen*, Frauen* und
LGBTIQ-Personen Opfer von Menschenhandel und sexueller
Gewalt. Sie sind besonders schutzwürdig.

Daher fordern wir:
• Die gesetzliche Verankerung von frauen- und geschlechtsspezifischen
Fluchtgründen, sowie eine geschlechtersensible Auslegung und
Anwendung von Migrationsrecht (entsprechend internationalen
Standards wie den UNHCR-Richtlinien, der UN-Frauenrechtskonvention
und der Istanbul-Konvention)
• Verpflichtende Weiterbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für
Polizei, Dolmetschende sowie behördliche und gerichtliche
Entscheidungsträger*innen
• Sowohl das Recht auf schnelle und sichere Familienzusammenführung
wie auf einen eigenständigen und vom/von der Ehepartner*in
unabhängigen Aufenthaltsstatus
• Die geschlechtergetrennte Unterbringung, spezielle Schutzräume sowie
Zugang staatlich finanzierter, geschlechtsspezifischer, medizinischer und
psychologischer Therapie und Beratung

Einkommensunterschiede beseitigen.

Österreich hat nach wie vor einen der höchsten Einkommensunterschiede der EU. Frauen* mit und ohne Lehrabschluss, als auch Akademikerinnen*, sind davon betroffen.

Daher fordern wir:

• Volle Lohntransparenz durch eine detaillierte Aufgliederung aller
betrieblichen Einkommensberichte in sämtliche Gehaltsbestandteile
• Die verpflichtende Erstellung konkreter Maßnahmenpläne zum Abbau
von Einkommensunterschieden bei gleichwertiger Arbeit aller
Unternehmen, deren Einkommensberichte geschlechterdiskriminierende
Unterschiede aufweisen
• Sozial- und wirtschaftliche Maßnahmen, die eklatante Lohnunterschiede
zwischen verschiedenen Arbeitsmarktsegmenten, Branchen und
betrieblichen Hierarchien eindämmen und zu ausgewogenen
Geschlechterverhältnissen in allen Branchen und auf allen Ebenen
führen
• Pilotprojekte mit Vorbildwirkung im öffentlichen Dienst im Bereich der
objektiven Bewertung von Arbeit
• Die Koppelung von öffentlicher Auftragsvergabe und Förderungen an
Aktivitäten zur Gleichstellung im Betrieb

Arbeit verteilen.

Frauen* stemmen zwei Drittel aller unbezahlten Haus- und Sorgearbeit und werden daher oft in zeitlich befristete und niedrig entlohnte Teilzeitarbeit gedrängt.

Daher fordern wir:
• Eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei
Lohn- und Personalausgleich
• Die staatliche Förderung von kleinen und mittelständischen
Unternehmen, um eventuelle Wettbewerbsnachteile auszugleichen
Wahlfreiheit ermöglichen.

Eltern – vor allem Frauen* – können nach der Geburt oft nicht wieder Vollzeit arbeiten, weil die Möglichkeiten zur Kinderbetreuung fehlen.

Daher fordern wir:
• Den Rechtsanspruch auf kostenlose, qualitativ hochwertige Betreuung
für jedes Kind bis zum 14. Lebensjahr unabhängig vom Alter und
Wohnort des Kindes
• Die Vereinbarkeit der Betreuungseinrichtung mit einer
Vollzeitberufstätigkeit der Eltern, also ganztägige und ganzjährige
Öffnungszeiten sowie leichte Erreichbarkeit
• Vereinheitlichte bundesweite Qualitätsstandards für eine
bedarfsorientierte Betreuung und eine individuelle (Früh-)Förderung

Macht teilen.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Frauen*. Trotzdem
nehmen sie an Entscheidungstischen in Wirtschaft und Politik
nicht die Hälfte der Plätze ein.

Daher fordern wir:
• Die Hälfte aller Plätze für Wahllisten und in Vertretungskörpern auf
Gemeinde-, Landes- und Bundesebene
• Die Hälfte aller Plätze in politischen Interessensvertretungen und der
Sozialpartnerschaft sowie in diversen öffentlichen Beiräten, Gremien,
Kommissionen etc.
• Die Hälfte aller Plätze in Leitungs- und Kontrollgremien von
Kapitalgesellschaften und Genossenschaften unabhängig von der Größe
der Gremien
• Wirksame Sanktionen, wenn die Quoten nicht erfüllt werden

Vielfalt leben.
Werbung, Spielzeug, Schulbücher: Die meisten Medien- und
Kulturprodukte beschreiben Frauen* und Männer* nach wie vor
klischeehaft oder sogar abwertend.

Daher fordern wir:
• Das Verbot von Stereotypen und die Entfaltung beschränkenden
Darstellungen in Text und Bild in Kinder- und Jugendmedien,
insbesondere in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen
• Gesetzliche Verankerung einer geschlechtersensiblen Ausbildung aller
Pädagog*innen mit bundesweit einheitlichen Standards und
Evaluationsmaßnahmen, sowie staatliche Finanzierung und gesetzliche
Verankerung von Institutionen, die in diesem Bereich Schulungen, Ausund
Weiterbildung anbieten
• Das Verbot von Werbe-, Marketing- und anderen kommerziellen
Medieninhalten, die Menschen in abwertender, klischeehafter oder
sexistischer Weise darstellen
• Einen Presseförderungsbonus für alle Medien, die sich in der Blattlinie zu
einer geschlechtersensiblen, klischeefreien Berichterstattung bekennen

Armut bekämpfen. Das ist gerecht!
300.000 Alleinerziehende – darunter über 90 % Frauen* – leben
mit ihren Kindern in Österreich. Mehr als die Hälfte von ihnen sind
armutsgefährdet.

Daher fordern wir:
• Einen staatlich garantierten Anspruch auf Unterhaltsvorschuss solange
Familienbeihilfe bezogen wird
• Die Anpassung des Betrags an angemessene Regelbedarfssätze
• Entkoppelung der Zahlung von der Leistungsfähigkeit des*der Unterhaltspflichtigen,
gleichzeitige Beibehaltung der Verpflichtung zur Rückzahlung
nach Leistungsfähigkeit

In einem Artikel in der TAZ wird angeführt, dass es alles sehr überzogene und zu teuere Forderungen seien, die damit letztendlich Frauen schaden würden.

Einige Forderungen des Frauenvolksbegehrens sind horrend teuer und in der Folge gerade auch für Frauen kontraproduktiv. Gleichzeitig gibt es die eine oder andere ähnliche Vorstellung, wie die Chancengleichheit für Frauen erhöht werden könnte. Schön wäre, wenn Frauenorganisationen, die im Endeffekt ähnliche Vorschläge machen, jene der Agenda Austria nicht ablehnen, bloß weil ihnen der Absender vielleicht nicht gefällt. Es sollte doch kein Problem sein, in einem bestimmten Bereich an einem Strang zu ziehen, auch wenn die Meinungen über andere Fragen auseinandergehen. Zum Wohle der Frauen.

Eine erste Hürde, nämliche 8400 Stimmen hat das Frauenvolksbegehren bereits genommen, man braucht für die zweite 100.000 Stimmen, damit sich dann die Politik damit beschäftigen muss:

Trotz mancher technischer Probleme in den Gemeinden war es am Dienstag, dem zweiten Tag für die Einleitung fix: In Österreich wird 21 Jahren nach dem ersten Frauenvolksbegehren wieder ein  Frauenvolksbegehren offiziell zur Unterschrift aufliegen.
Die dafür nötigen 8401 Unterschriften als Voraussetzung hatte man nach Angaben der Initiatorinnen schon am Dienstag am frühen Nachmittag beisammen. Die genaue Eintragungswoche wird dann vom Innenministerium festgelegt.„Wir sind überwältigt von dieser Welle an Zuspruch“, erklärte Sprecherin Andrea Hladky ein einer Aussendung.

Noch ist es aber möglich, bis 12. März Unterstützungserklärungen abzugeben. Diese zählen dann auch bereits als Unterschriften für die offizielle Eintragungswoche. In dieser müssen letztlich zumindest 100.000 Unterschriften erreicht werden, damit sich der Nationalrat verpflichtend mit dem Frauenvolksbegehren und dessen Anliegen beschäftigen muss.

Ziel des Frauenvolksbegehrens ist unter anderem eine allgemeine 30-Wochen-Stunde. Weiters wird eine 50-Prozent-Frauenqoute in allen Bereich gefordert. Zu den Anliegen zählt außerdem die kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln. Für das erste Frauenvolksbegehren 1997 gab es insgesamt knapp 650.000 Unterstützungsunterschriften.

Allerdings erscheinen die Forderungen ja recht radikal. Mal sehen, wie viele dort zustimmen.

Feminismus ist mal wieder gut für alle und Männer profitieren vom Patriarchat, es wäre aber auch gut für sie es abzuschaffen, obwohl es das Patriarchat nicht gibt

Stokowski im Spiegel:

Wenn die Rede davon ist, dass wir in einem Patriarchat leben, sehen einige darin einen Beweis dafür, dass Feminismus nämlich doch eine verdammte Ideologie ist. Wie kann man – so ein häufiger Einwand – in Deutschland davon reden, dass das Patriarchat immer noch da ist, wenn wir seit fast 13 Jahren eine Kanzlerin haben? Heißt Patriarchat nicht, dass die wichtigen Schaltstellen von Männern besetzt sind? Kann man den Begriff noch ernst meinen, in diesen Tagen, in denen wahrscheinlich auch die zweite der beiden größten Parteien Deutschlands eine Frau zur Chefin wählen wird?

Und vor allem, wenn Frauen die Mehrheit der Wähler stellen und viele Gesellschaften zwar von Männern geführt werden, aber sich dennoch auf weibliche Kunden ausrichten, ganz zu schweigen davon, dass eben auch am Boden der Gesellschaft mehr Männer sind und die meisten Männer keine Führungspositionen haben

Man kann. Erstens, allein schon in Anbetracht der Zeitpunkte, zu denen beide ihre Chance ergreifen konnten – als ihre Parteien von Männern vor die Wand gefahren waren.

Das könnte man auch anders sehen. Denn Merkels Linksruck hat eben die große Krise ausgelöst, die Grünen haben eine Doppelspitze und die SPD hatte auch genug Frauen in den Entscheidungsbereichen. Zumal eben Frauen sich auch nach wie vor nicht darum reißen in der Politik involviert zu sein.

 

Und zweitens fällt etwas auf an der Art, wie über die Macht dieser Frauen gesprochen wird. Denn hinter jeder erfolgreichen Frau steht mindestens ein Mann, der es nicht aushält, dass diese Frau eine Frau ist.

Oh nein, auch Frauen sind nicht gegen Kritik immun und werden nicht allein deswegen akzeptiert, weil sie Frauen sind. Ob es wohl einen Mann gibt, der bedingungslos akzeptiert wird? Und gerade angesichts der gegenwärtigen Hetze gegen weiße heterosexuelle Männer scheint man da auch so seine Probleme zu haben

Angela Merkel wurde, seit sie Kanzlerin ist, schon unzählige Male „das Merkel“ genannt, oder, noch häufiger, „Mutti“, als wäre das die einzige Rolle, in der Frauen etwas zu sagen haben könnten.

Und Kohl wurde „Birne“ genannt. Spitznamen bilden sich, Mutti ist keineswegs etwas negatives.

Und über Andrea Nahles schrieb neulich erst der „FAZ“-Redakteur Jasper von Altenbockum: „Der einzige Mann in der SPD-Führung scheint Andrea Nahles zu sein.“ (Zwei Tage später folgte die Erklärung, warum er das für eine seriöse Analyse hielt.)

Auch das ist eben nur ein Spruch, aber eben durchaus auch ein passender und alter. Weil Männer eben üblicherweise die „Eier“ haben.

Nicht alle Männer fürchten sich

Dabei reicht es im Patriarchat natürlich nicht, irgendeine Art von Mann zu sein, um ganz nach oben zu kommen, und deswegen ist auch die Abschaffung des Patriarchats nicht für alle Männer gleich anstrengend. Sie ist tatsächlich für die allermeisten gar nicht gefährlich, denn „Patriarchat“ bezeichnet keine Männerherrschaft, sondern kommt von „pater“, was für den Vater steht (oder auch Stammvater oder Sippenoberhaupt), in dessen Machtbereich die Traditionen und Linien der Machtweitergabe männlich geprägt sind.

Das hieß früher, dass Eigentum und Rechte des Paters an den Sohn weitergehen, und heute, dass männliche Chefs zu häufig lieber andere Männer einstellen als Frauen, wenn sie nicht durch eine Quote an deren Existenz erinnert werden.

Und was wäre mit „Alle Männer sind privilegiert“ und „Alle Männer profitieren vom Patriarchat“

Steve Bannon weiß es noch nicht, aber die meisten Männer profitieren von der Abschaffung des Patriarchats. Es wird dann schwieriger sein, sich im Hotel-Bademantel auf eine Frau draufzuschmeißen, mit der man eigentlich etwas anderes machen sollte.

Aber, who cares? Die allermeisten Männer hatten das eh nicht vor, so weit ich das sagen kann. Männer werden, wenn dieser Drops gelutscht ist, genauso lange leben wie Frauen. Sie werden weniger Stress haben und seltener Opfer von Gewalt werden, sie werden öfter ihre Kinder sehen und wissen, wann deren Freunde Geburtstag haben.

Nur das es eben kein Patriarchat gibt, welches man abschaffen kann. Es gibt eine Leistungsgesellschaft, die nicht durch Männer geschaffen wurde, sondern zum einen weil sie funktioniert, zum anderen auch, weil Frauen eifrig daran mitarbeiten und Männer wollen, die Teil dieser Leistungsgesellschaft sind.

Natürlich kann man auch Zustände für Männer verbessern, etwa im Familienrecht, ohne das man deswegen so tun muss als habe sich ein Patriarchat gegen die Frauen verschworen. Das hilft Männern dann noch mehr, denn sie hätten die Vorteile davon, müssten aber sich nicht gleichzeitig beschimpfen lassen, dass sie nur wegen ihrer Priviligen nach oben gekommen sind, statt durch Arbeit und auch keine ungerechten Quoten hinnehmen.

Auswirkungen von Werbung darauf, dass Kinder auch gerne mit nicht geschlechterstereotypen Spielzeug spielen

Ein interessantes Experiment zu Kinderspielzeug:

Lauren Spinner, a developmental psychologist at the University of Kent in England, was the first author on a study published in January in the journal Sex Roles, which looked at the effect of showing 4- to 7-year-olds images of children playing with either stereotypic or counter-stereotypic toys.

A researcher read aloud the words that were printed in a bubble beside the image. In one experimental group, the children followed gender stereotype: “Hello! My name is Sarah, and my favorite toy is My Little Pony! I have lots, and play with them every day.” “Hello! My name is Thomas, and every day I like to play with my cars. They’re my favorite toys!” For the other experimental group, Sarah had the car and Thomas had My Little Pony; the language was otherwise identical.

After they had seen the pictures, the children in the study were shown a set of toys, chosen to be stereotypically masculine and feminine (baby doll, jet fighter, tool kit, tea set) and asked who should play with which toy, and the children who had seen the counter-stereotypic pictures were more flexible in their answers, more open to the idea that both girls and boys might like toys from both sides of the conventional aisle.

They were also less rigid when they were asked which children from the pictures they wanted to play with; exposure to Sarah-with-the-car and Thomas-with-the-pony meant that children were more open to playing with representatives of the other gender. So the toys in the pictures affected who the children wanted as playmates.

Also wenn sie die Idee vermittelt  bekommen hatten, dass andere Kinder vielleicht auch gerne mit dem Spielzeug spielten, welches sie toll finden, dann zogen sie diese auch eher als Spielkameraden in Betracht. Es wäre interessant, wie lange dieser Effekt anhielt.

Dr. Spinner pointed out that seeing the photos did not open up the children’s preferences for what toys they themselves wanted to play with; they were more likely to say that other boys and girls could play with a variety of toys, but the two experimental groups were equally unlikely to make those counter-stereotypic choices themselves. On the other hand, she said, it was only one exposure, and it’s possible, if there were more of those counter-stereotypic images around, that children might become more open to enjoying the whole spectrum of toys.

Die Kinder selbst änderten also ihre Meinung  nicht, die Beeinflussung bliebt folgenlos, weil die Kinder ja wussten, welches Spielzeug ihnen Spass macht.

Weiter in dem Artikel:

Laura Zimmermann, a developmental psychologist who is a professor of psychology at Shenandoah University in Virginia, was the first author on a study published last year in the Journal of Children and Media, which looked at preschool children’s responses to toy commercials. Children are showing more flexibility than they used to, she said, in terms of who they thought the ads were meant for, responding that both boys and girls, for example, could like Batman, or like the “female” line of Lego building blocks.

Their behavior got much more stereotypical when they were asked their own preferences,” she said, and the boys especially were unwilling to say that they liked any of the ads aimed at girls.

But the ads themselves, she said, continue to reflect the same old stereotypes. “My concerns are that children’s ads shape and reinforce stereotypes,” Dr. Zimmermann said. “They are obviously not working alone; we have wider societal influences at work, but ads are powerful.”

Wieder zeigt sich das gleiche Bild: Die Kinder akzeptieren, dass das Spielzeug bei anderen des anderen Geschlechts auch ankommen könnte, bleiben aber selbst dabei. Und der Effekt dürfte sich verlieren, wenn die anderen Kinder das ebenso machen und sie bemerken, dass die Aussagen nicht stimmten. Dann wird es vielleicht sogar eher eine Verstärkung des Stereotyps geben.