Selbermach Mittwoch 318 (05.05.2021)

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Werbung mit „Männerprodukten“ oder „Frauenprodukten“

Wir hatten hier schon diverse Männer oder Frauenprodukte, etwa die Männer- und die Frauenbratwurst oder das rosa Ü-Ei

In feministischen Theorien wird das gerne damit verbunden, dass da Männer ihre Männlichkeit bestätigen müssen, weil sie so fragil ist oder Frauen in Geschlechterrollen gezwungen werden. 

Hier also ein Brainstorming, was diese Produkte interessant macht:

Sie stellen einfache Entscheidungshilfen dar, wenn einen das Produkt an sich nicht so interessiert oder man sich nicht auskennt. 

Ein Beispiel wäre hier Haarshampoo. Frauen weisen „Schönheitsprodukten“ einen sehr hohen Wert zu, sie interessieren sich da eher dafür, dass beste aus ihren Haaren herauszuholen, so dass Shampoos für sie direkter mit den Eigenschaften beworben werden („für trockenes Haar, für die Spitzen, für gefärbte Haare, für silberglanz“) und es dort ein hohe Auswahl gibt. Es gibt aber etwa von Shauma ein Shampoo „for Men“ mit „kraftvollen Volumen mit Hopfenextrakt“. Daneben werden für Männer auch gerne „5 in 1“ Lösungen vermarktet. Statt sich damit auseinander zu setzen, was er nur für ein Haartyp ist kann er dann schlicht das Shampoo für Männer nehmen, weil er zwar nicht weiß, ob er einen Silberglanz oder diesen oder jenen Pflegezusatz braucht, aber er weiß, dass er ein Mann ist. Oder er kann eine Lösung für alles nehmen, damit kann man auch nichts falsch machen.

Das gleiche gilt auch bei der Männer- oder der Frauenbratwurst. Wenn jemand einkauft und er soll was für alle mitbringen, darunter Männer- und Frauen, dann kann er – abseits des politisch korrekten – nicht viel falsch machen, wenn er davon was mitnimmt, er kann dann anführen, dass es ja extra auf die beiden Gruppen abgestimmt war. 

Das gleiche gilt für den „Akkuschrauber in Rosa“ oder andere entsprechende Geräte. Da wäre dann vielleicht auch Griff gleich an kleinere Hände angepasst und das Gewicht reduziert etc. 

Danach wären solche Produkte dort zu erwarten, wo zumindest ein Geschlecht zwar etwas kaufen will, aber sich nicht groß mit dem Produkt beschäftigen will oder es zB nicht wirklich ausprobieren kann (wie bei der Bratwurst)

Sie bieten gerade weil man sich in seiner Rolle wohlfühlt eine Identifikationsmöglichkeit mit dem Produkt

Ich verstehe nicht, warum jemand per se unsicher in seiner Rolle sein muss, damit er ein ensprechendes Produkt kauft. Es kann gerade der Wunsch sein etwas zu haben, was die Identität noch betont und als zu ihr passend empfunden wird, was einem ein solches Produkt interessanter erscheinen lässt.

Die rosa Version des Smartphones kann dann für Frauen interessant sein, weil sie damit ein Gerät wählen, dass zu ihrer Identität als Frau passt und das ihnen dann evtl eine Zusatzzahlung wert ist. Der Käufer des Hopfen-Shampoos findet die Anspielung auf Bier passend („Hurr Hurr Hurr a la Tim der Heimwerker König“) und findet, dass das zu ihm passt. 

Gibt es die Cancel Culture nur, wenn man dagegen machtlos ist?

Ein Bericht im Spiegel zur „Lage am Morgen“ fasst die Neuigkeiten zusammen und berichtet dabei auch über die Kandidatur von Maaßen und die Einschaltquoten von ja-Josef Liefers:

Die Unterstützer Maaßens – und vermutlich auch Maaßen selbst – sehen in der Aufregung über dessen Kandidatur vor allem eins am Werk: die sogenannte »Cancel Culture«. Sie hält angeblich das ganze Land im Griff und führt dazu, dass man nichts mehr sagen dürfe. Und das ist ja auch ganz offensichtlich: Die angeblichen Opfer dieser »Cancel Culture« werden derart mundtot gemacht, dass sie – im Fall von Maaßen – beispielsweise für Bundestagsmandate nominiert werden.

Ein anderes prominentes Beispiel ist der Schauspieler Jan-Josef Liefers, der sich an der Aktion #allesdichtmachen beteiligte, und dafür derart »gecancelt« wird, dass er seit Tagen unablässig von Medien interviewt wird und auf Titelseiten landet – und gestern natürlich wieder im »Tatort« spielte. Die Ineffektivität dieser »Cancel Culture« ist atemberaubend. Fast könnte man den Eindruck bekommen, dass »Cancel Culture« eine geschickte rhetorische Figur der Selbstviktimisierung ist, die als Karrierebooster in manchen Kreisen sehr gut funktioniert. Aber darf man so etwas überhaupt noch sagen?

Mir geht es dabei nicht um die zwei Fälle im Einzelnen, mir geht es um die Cancel Culture und ihr (teilweises) Bestreiten in linken Kreisen.

Denn das dort verwendete Argument ist aus meiner Sicht ein ziemlicher Strohmann. Es wird gerne in der Hinsicht gebraucht, dass eine Cancel Culture etwas ist, gegen das man sich dann nicht wehren können kann, dass also sicher dazu führt, dass man „gecancelt“ wird und damit ist jedes „überleben“ dann ein Beleg, dass es so schlimm ja nicht sein kann. 

Dieser Strohmann wird dann jedesmal erfolgreich widerlegt, wenn jemand den entfachten Shitstorm aushält und seinen Job behält bzw einigermaßen aus der Sache heraus kommt. 

Es ist ein Strohmann, weil der Begriff der Cancel Culture an sich keinen immer bestehenden Erfolg oder eine fehlende Möglichkeit der Gegenwehr beeinhaltet. Es beschreibt vielmehr eine Situation erheblichen sozialen Drucks, der aufgrund einer Meinung nicht nur gegen denjenigen, der eine unliebsame Meinung geäußert hat ausübt, sondern gleich sein Umfeld mit einbezieht und eine Distanzierung von diesem einfordert mit der Drohung ansonsten auch gegen den Arbeitgeber, Freunde, Familie etc vorzugehen. 

Derjenige soll quasi ein Ausgestoßener sein, alle sollen sich von ihm distanzieren und nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten, weil ihnen sonst auch droht ausgestoßener zu sein. 

Eine Cancel Culture lässt damit häufig keine Diskussion zu, weil man mit Ausgestoßenen nicht diskutieren kann, sonst würde man sie wieder einbeziehen. 

Das ein Shitstorm und der Versuch des Ausstoßens mitunter nicht gelingt ist dabei eine ganz andere Sache, sie widerlegt an sich nicht, dass erst einmal ein erheblicher Druck aufgebaut wird, um es zu versuchen und das dann Leute ohne den passenden Mut davon abgeschreckt werden und versuchen, sich von der beanstandeten Handlung wieder zu distanzieren um die Ausstoßung zu beenden. 

Eine Cancel Culture kann insbesondere auch eine Gegenkultur hervorrufen, bei der Leute in kleinerer oder größerer Zahl deutlich machen, dass sie diesen Ausschluss gerade nicht wollen und statt dessen diese Person bewusst hervorheben oder auf andere Weise fördern oder einbeziehen. Eine Cancel Culture kann auch nur von einem Teil versucht werden, aber diese sind damit (außerhalb ihrer eigenen Gruppe) nur bedingt erfolgreich. 

In beiden Fällen, bei Maaßen und Liefers, wurde natürlich versucht sie zu Ausgestoßenen zu machen. Teilweise war das erfolgreich, aber eben nicht erfolgreich genug um Liefers sofort als Tatortkommentar abzusetzen. Wie sich seine Karriere in der Hinsicht entwickelt wird man sehen. Um so weniger, wenn die Einschaltquoten stimmen. Bei Maaßen hat es weitaus eher geklappt, er ist für viele jemand, von dem man sich fernhält und der zu meiden ist. Inwieweit er jetzt eine weitere politische Karriere macht oder ob dies eher auf den Osten begrenzt ist, ist eine weitere Frage

Der Spass am Autoritären

Momentan scheint mir auch im Zuge der intersektionalen Theorien, der Coronakrise und der Umweltdebatte  autoritäre Strukturen zuzunehmen. Das ist vielleicht auch eine klassische Folge davon, dass man die Welt in zwei Lager einteilt, die „Guten“ und die „Bösen“, was dann dazu verleitet, dass die „Bösen“ genau das Gleiche machen, nur eben das sie diesmal die Guten sind und die anderen die Bösen.

Die Leute wollen Regeln, sie wollen Leute abwerten, die diese nicht einhalten, man ist schnell damit Feindbilder zu erzeugen und eine Abkehr von bestimmten Normen als eine Unverschämtheit anzusehen, die nicht hingenommen werden kann.

Bestimmte Meinungen werden schnell dämonisiert, als nicht sagbar dargestellt, echte Diskussionen und die Akzeptanz, dass jemand einem nicht zustimmt, werden schwieriger.

Hier also einmal eine Diskussionsmöglichkeit dazu, um diesen Gedanken mal gemeinschaftlich unter die Lupe nehmen zu können.

Dazu noch ein Auszug aus der Wikipedia zu autoritären Persönlichkeitszügen:

Fromm sieht im Streben nach Freiheit und nach Gerechtigkeit fundamentale Wesenszüge aller Menschen. Viele Menschen seien dieser Freiheit jedoch nicht gewachsen bzw. haben durch Erziehung einen Sozialcharakter erworben, der an Macht und Gehorsam orientiert sei. In seinem Buch Escape from Freedom (1941) beschrieb Fromm die Psychodynamik dieser Furcht und Flucht vor der Freiheit. Der geistige Konformismus verträgt keine Andersdenkenden und keine pluralistische Welt. Als typische Züge des autoritären Charakters nannte Erich Fromm die Unterwürfigkeit gegenüber Autoritätspersonen, außerdem Destruktivität (Zerstörungslust), Selbsterhöhung und starre Konformität. Zu dieser durchgehenden Orientierung an Macht und Stärke gehört eine Denkweise, die an Konventionen hängt, zugleich abergläubische und stereotype Züge hat, sensible und künstlerische Seiten zurückweist und vor allem alles Fremde, fremde Menschen und Sitten, ablehnt. Die autoritäre Persönlichkeit tendiert dazu, Ideologien zu folgen, ist konform, bei extremer Ausprägung „potentiell faschistisch“ und destruktiv. Den tieferen Grund, weshalb sich diese Charakterstruktur herausbildet, sah Fromm primär nicht in einer Triebstruktur, sondern in der Unfähigkeit von Menschen, mit ihrer prinzipiellen Freiheit umzugehen – sie fliehen vor dieser selbstverantwortlichen Freiheit in eine konforme Sicherheit und orientieren sich an der Autorität. Dieser soziale Charakter wird vor allem durch typische Grunderlebnisse innerhalb der Familie und im Kontext der gesellschaftlichen Verhältnisse und Anpassungen vermittelt.

Tim Scott und seine Rede für die Republikaner als Antwort auf Bidens Rede

Der schwarze Repubikaner und Senator Tim Scott hat in den USA eine Rede gehalten mit der er auf die 100 Tage im Amt Rede von Biden antwortete. Ich finde die Rede und seine Person und die eventuellen Absichten dahinter interessant:

Good evening. I’m Senator Tim Scott of South Carolina.

I just heard President Biden’s first speech to Parliament. Our president seems to be a good person. His speech was full of good words. But President Biden has promised you a certain kind of leadership. He promised to unite the country. To lower the temperature. Govern all Americans, no matter how we vote. That was the pitch. You heard it again.

But our country is hungry for more than empty courtesy. We need policies and progress to bring us closer. But three months later, the actions of the president and his party further separated us.

Tonight, don’t waste your time with pointing or Partisan Vickers. You can always get it on the TV you want. I want to have an honest conversation. About common sense and common sense. About this feeling that our country is slipping off a shared foundation, and how we move forward together.

Growing up, I never dreamed of standing here tonight. When I was a kid, my parents divorced. My mother, brother, and I moved with my grandparents. Three of us share one bedroom. I was disillusioned and angry and was about to graduate from school. But I was blessed.

 
 

First, pray to your mother. Next, along with the mentor, a Chick-Fil-A operator named John Moniz. Finally, there is a series of opportunities that are only possible here in the United States.

Last year I saw COVID attacking all stages of the ladder that helped me. So many families lost their parents and grandparents early. So many small businesses went bankrupt. Being a Christian changed my life, but for months too many churches were closed.

Best of all, it’s a shame that millions of children lost a year of learning because they couldn’t afford to lose a day. Keeping vulnerable children out of the classroom is keeping adults out of their future.

Our public school should have been reopened a few months ago. Other countries have done so. Private schools and religious schools did. Science has shown that schools are safe for months. But too often, powerful adults set aside science. And children like me were left behind. The clearest case of school choice in our lifetime.

Last year, under Republican leadership, it passed five bipartisan COVID packages. Congress supported our hospital, saved our economy, funded Operation Warp Speed, and provided vaccines in record time. All five bills received more than 90 votes in the Senate. Common sense has found a common rationale.

In February, Republicans told President Biden that he would like to continue working together to win the battle. But Democrats wanted to do it alone. They spent nearly $ 2 trillion on the White House’s boasting partisan bill. This was the most liberal bill in American history. Only 1% were vaccinated. You don’t have to restart school right away. COVID has gathered Congress five times. This administration has separated us.

Another issue that should unite us is infrastructure. Republicans support everything you think about when you think about “infrastructure.” Roads, bridges, ports, airports, waterways, high-speed broadband—we are all involved! But again, the Democratic Party wants a list of party wishes. They don’t even build a bridge … to build a bridge!

Less than 6% of the president’s plans go to roads and bridges. It’s a liberal wishlist of big government waste … plus the biggest murder tax hike of its generation. Experts say that when everything is said and done, it will lower American wages and shrink our economy.

Tonight, I also heard about the so-called “family plan.” From cradle to college, more taxes and more spending to put Washington further in the middle of your life. The beauty of the American dream is that the family can define it for themselves. We should expand our options and opportunities for all families — don’t throw money on specific issues as Democrats think they know best.

“Infrastructure” spending that shrinks our economy is not common sense. It is not compassionate to weaken our southern border and create a crisis.

The president has abandoned the principles he held for decades. Now he says your taxes should fund abortion. He lays the foundation for cramming the Supreme Court. This is not a general rationale.

Nowhere is more desperate than racial debate. I experienced the pain of discrimination. I know what it feels like to be pulled for no reason. Follow around the store while I’m shopping. I remember my grandfather holding a newspaper at the kitchen table every morning. Later I realized that he had never learned to read it. He just wanted to set the right example.

I also experienced another kind of intolerance. I’m called “Uncle Tom” and N-word — by “progressive”! By liberals! Just last week, a national newspaper suggested that poverty in my family was actually a privilege, as relatives owned the land before my time. Believe me, I know our healing is not over.

In 2015, after shooting Walter Scott, I drafted a bill to fund body cameras. After the deaths of Breona Taylor and George Floyd last year, I created an even bigger police reform plan. But my Democratic colleague stopped it. I stretched the olive branch. I suggested them a fix. However, the Democratic Party used filibuster to prevent the debate from taking place. A friend of mine across the aisle seemed to want a problem rather than a solution. But I’m still working. I still have hope.

When America got together, we made tremendous progress. But powerful forces are trying to pull us apart. 100 years ago, children in the classroom were taught that skin color was their most important feature — and they were inferior in a particular way. Today, children are again taught that skin color defines them — and if they look in a particular way, they are oppressors.

From colleges to businesses to our culture, people are making money and gaining power by pretending that we are not progressing. By doubling the department, we have worked hard to heal.

You know this is wrong. Please listen to me clearly. America is not a racist country. Fighting discrimination with different discrimination is the opposite. And it is wrong to take advantage of our painful past to illegally lock out the current debate.

I’m an African-American who has voted in the South for the rest of my life. I personally take voting rights. Republicans support making voting easier and making cheating difficult. And so are voters! The majority of Americans support early voting, and the majority, including African Americans and Hispanics, support voter IDs. Common sense creates a common ground.

But today, this conversation has collapsed. The state of Georgia has passed a law to expand early voting. Keep email-in votes without excuses. And, despite what the president insisted, he did not shorten the election day time. If you actually read this law, it’s mainstream. Early voting is easier in Georgia than in New York, which is run by the Democratic Party. But the left doesn’t want you to know it. They want to send people a virtue signal by shouting about laws they haven’t even read.

The fact checker has called on the White House for misrepresentation. The president absurdly argues that this is worse than Jim Crow. What’s happening here? I’ll tell you. Washington power grab.

This misguided anger is supposed to justify the Democratic Party’s radical bill to take over the elections in all 50 states. Send public funds to political movements that disagree. And the bipartisan Federal Election Commission … to be partisan! This is not about civil rights or our racial past. It’s about future fraudulent elections.

And no — the same filibuster that President Obama and Biden praised when they were senators was used by the Democratic Party last year and is suddenly racist just because the shoes are on the other side. It was not a racist relic.

Race is not a political weapon to solve all problems in the way one side wants. That’s too important.

This should be a fun spring for our country. This administration has already inherited a strange trend. Coronavirus is running! Thanks to Operation Warp Speed ​​and the Trump administration, our country is flooded with safe and effective vaccines. Jobs are recovering thanks to last year’s bipartisan work.

So why do we feel so divided and anxious? Countries with many reasons for hope should not feel that burden. The president who promised to unite us should not impose an agenda that tears us apart. American families are more suitable. And we know what the better looks like!

Just before COVID, we had the most comprehensive economy of my life. The lowest unemployment rate ever recorded for African Americans, Hispanics, and Asian Americans. Worst for women near 70 years. Wages grew faster in the bottom 25% than in the top 25%. It happened because Republicans focused on expanding opportunities for all Americans.

For the first time, we have passed the Opportunity Zone for Historically Black Colleges, Criminal Justice Reform, and Permanent Funding. We fought the drug epidemic, rebuilt the military, and reduced taxes on working families and single mothers like me.

Our best future does not come from Washington’s plans or socialist dreams. It will come from you — American. Blacks, Hispanics, whites, Asians. Republican Party and Democratic Party. A brave police officer and a black neighborhood. We are not enemies. We are a family! We are all together.

And we will live in the greatest country on earth. The country where my grandfather saw his family go to Congress from cotton in his lifetime for 94 years.

So I hope our best time hasn’t come yet — I’m confident. Original sin is not the end of the story. Not in our souls, not for our country. The real story is always redemption.

I’m standing here Because my mother prayed for me during a very difficult time. I think our country was just as successful. For generations of Americans have sought grace in their own way — and God has provided it.

So I conclude with a word from the worship song that helped me throughout the year. The music is new, but the words are taken from the Bible.

(May) The Lord blesses you and protects you,

Make his face shine on you

And be kind to you …

May his presence go before you

And behind you, and beside you …

In your crying and joy

May his grace be (in our country) for a thousand generations

And your family … and your children …

Good night, and God bless you.

Natürlich eine sehr amerikanische Rede mit dem Appell an Gott, Abtreibung und was noch nicht so alles typisch amerikanische Themen sind.

Aber ein interessantes Gegengewicht zu der stark von intersektionalen Theorien beeinflussten Haltung der Demokraten und als solche könnte sie durchaus funktionieren.

Denn wie hier schon mehrfach angesprochen spalten intersektionale Theorien fast zwangsläufig, weil sie binär innerhalb der jeweiligen Kategorien in Gut und Böse, Unterdrücker und unterdrückte, Privilegierter und Benachteiligter einteilen. Es wird Leuten eine Erbschuld zugewiesen, die diese so nicht akzeptieren und es werden in sich sehr heterogene Gruppen als Privilegiert oder benachteiligt eingeordnet, von dem schwarzen Spitzensportler-Multimillionar der sich dennoch benachteiligt fühlen darf bis zum weißen Trailerparkbewohner, der privilegiert ist. Dazu das Recht der nichtprivilegierten Gruppe der anderen Gruppe eine Pflicht aufzuerlegen, die Lage zu bessern, und zwar auch der Einzelperson, die das gar nicht leisten kann. Das alles führt zu negativen Gefühlen und spaltet.

Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Leute eigentlich gut miteinenander auskommen wollen und verstehen, dass man anderen nicht ihre Hautfarbe vorhalten kann, dann ist das ein guter Angriffspunkt. 

Ich war schon lange der Auffassung, dass die Republikaner ein gutes Gegenmittel gegen diese Theorien hätten, wenn sie einen scharzen Kandidaten aufstellen würden, der – ähnlich wie Obama – nicht Spaltung, sondern Einigkeit betont. Denn dieser ist wesentlich schwieriger aus den intersektionalen Theorien heraus anzugreifen und ihm kann auch weniger Rassismus vorgeworfen werden. 
Es bleibt im wesentlichen der in der Rede  schon angesprochene „Onkel Tom“ Vorwurf, der aber auch schnell wieder als Rassismus angesehen werden kann:

Der psychologische Fachbegriff Onkel-Tom-Syndrom bezeichnet ritualisiertes, angepasstes und unterwürfiges Verhalten von Afroamerikanern gegenüber Weißen. Der von diesem Syndrom Betroffene zeigt dabei eine so fügsame und sanftmütige Verhaltensweise, dass er vom weißen Gegenüber nicht als eine Bedrohung wahrgenommen wird.

Um dem vorzubeugen wurde der Vorwurf sicherlich auch gleich in die Rede mit aufgenommen und gleichzeitig aus Vorhaben zu Body Cams verwiesen, die von den Demokraten blockiert worden sein sollen. Damit weißt er darauf hin, dass er durchaus unbequem sein kann, nicht einfach nur alles abwiegelt, sondern Probleme des Rassismus sieht und bekämpfen will, aber gleichzeitig nicht alle dafür verantwortlich machen will. 

Man wird insofern gerade angesichts des aufgeheizten Klimas Tim Scott nicht ohne Hintergedanken ausgesucht haben, eine so wichtige Rede als Antwort auf den Präsidenten zu halten nehme ich an. 

Es wäre vielleicht auch ein interessanter Weg Trump loszuwerden, wenn sich die Leute einig sind, dass ein schwarzer Republikaner, der aber klassische Werte der Republikaner vertritt und nicht wie Trump stark verbrannt ist und eh nur noch für eine weitere Amtszeit antreten könnte, ein cleverer Zug wäre. 

Ob er das Charisma für so etwas hat? Keine Ahnung. Es passt jedenfalls, dass er sich als Trump Unterstützer darstellt und ausdrücklich Trumps Aktionen zur Impfung hervorhebt. Es bringt ihm ja nichts einen Kampf mit den Trumpanhängern anzufangen. Im Gegenteil, es wäre gut, wenn diese mehr Zeit haben ihn als eine Alternative wahrzunehmen, der ihre Bedenken teilt. 

Viele Stimmen sagen, dass er sich die Rede von Biden anscheinend nicht angehört hat. Ich gehe auch davon aus, dass es eine Rede war, die weit vorher geschrieben war und die eben einfach bestimmte Felder abdecken sollte und die Botschaft der Einigkeit darstellen sollte. Natürlich wird Biden das auch betonen, aber das ist eben schwer, wenn hinter vielen Punkten dann intersektionale Theorien stecken. 

Natürlich kann man dagegen anführen, dass Tim Scott gleichzeitig der einzige schwarze Senator der Republikaner ist und insofern dennoch die Demokraten weitaus eher deren Interessen vertreten. Ich bin dennoch gespannt, ob es jetzt einfach nur eine Rede war oder ob die Partei ihn damit ins Rennen schicken wollte. 

Das könnte interessant werden. 

Selbermach Samstag 338 (01.05.2021)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Zwischen einem Kommentar, der nur einen Link oder einen Tweet ohne Besprechung des dort gesagten enthält, sollten mindestens 5 Kommentare anderer liegen, damit noch eine Diskussion erfolgen kann.

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Bloggeburtstag: 11 Jahre „Alles Evolution“

11. Jahre Alles Evolution und weil wir gerade in diesen Zeiten zumindest virtuelle Feste und Treffen brauchen bietet es sich an, den Geburtstag besonders ausgiebig zu feiern.

Ich lasse also wie üblich den Blog und mich hier einmal hochleben

 

Wer etwas über die Geschichte des Blogs lesen will, der wird in diesem Geburtstagsbeitrag vom letzten Jahr fündig.

Die anderen nehmen sich einen Stuhl, alles wie gewohnt, dass Büfett ist da drüben, die Getränke hier, bitte schön Abstand halten und immer schön die Maske aufsetzen. Und dann bitte etwas erzählen:

Mich würde interessieren, ob ihr einen „Lieblingsartikel“ in diesem Blog habt, der euch zumindest damals besonders gut gefallen hat oder eine Lieblingsdiskussion oder welche anderen positiven Gedanken, Erlebnisse (etwa eine Diskussion, bei der ihr dank hier in Artikeln oder Diskussionen gefundener Argumente gut Paroli bieten konntet) euch zu „Alles Evolution“ einfallen. 

 

Was hat gendern mit der Klimakrise zu tun?

 

Der Streit über gendergerechte Sprache wird öffentlich teils sehr heftig ausgetragen. Immer mehr Menschen in der Klimabewegung legen Wert auf gendergerechte Sprache. Auch Menschen, die gendergerechte Sprache ablehnen, können wichtige Taktgeber:innen für die Energiewende und den Klimaschutz sein. Das Genderthema ist aber nicht nur für die Geschlechtergerechtigkeit wichtig, sondern auch für die Klimakrise. Frauen sind viel stärker von den Klimafolgen betroffen als Männer. Warum das so ist, und wir inzwischen auch unsere Sprache geändert haben, besprechen wir in dieser Folge.
Gendergerechte Sprache polarisiert unsere Gesellschaft. Viele Menschen lehnen Veränderungen in der Sprache vehement ab. Aber es gibt durchaus parallelen zur Diskussion über die nötigen Veränderungen in der Klimakrise. Diese Folge erstellt eine sachliche Analyse.

 

Ist es gerecht, wenn Geimpfte mehr Freiheiten haben?

Gerade wird viel darüber geredet, ob es fair ist, wenn Geimpfte von Einschränkungen befreit sind.

Dagegen würde sprechen, dass es unsolidarisch gegenüber Leuten wäre, die nur aufgrund der Impfreinfolge noch nicht geimpft wären. Zudem wäre es ggfs schwer zu kontrollieren, wer überhaupt geimpft ist. Zudem könnte es wegen des Neids die Effektivität von Beschränkungen verhindern

Dafür spricht, dass bei diesen eben der Grund für die Einschränkungen wegfällt und damit eine neue Rechtfertigung gefunden werden müsste und das dann eben auch die wirtschaftlichen Schäden abgemindert werden, weil etwa Veranstaltungen wieder stattfinden können oder Kneipen und Restaurants Gäste haben, es könnte zudem die Impfbereitschaft erhöhen.

Bereitschaft eine Transgenderperson als potentieller Dating-Partner in Betracht zu ziehen

Eine interessante Studie schaut sich die Einstellung gegenüber Transsexuellen auf dem Datingmarkt an:

The current study sought to describe the demographic characteristics of individuals who are willing to consider a transgender individual as a potential dating partner. Participants (N = 958) from a larger study on relationship decision-making processes were asked to select all potential genders that they would consider dating if ever seeking a future romantic partner. The options provided included cisgender men, cisgender women, trans men, trans women, and genderqueer individuals. Across a sample of heterosexual, lesbian, gay, bisexual, queer, and trans individuals, 87.5% indicated that they would not consider dating a trans person, with cisgender heterosexual men and women being most likely to exclude trans persons from their potential dating pool. Individuals identifying as bisexual, queer, trans, or non-binary were most likely to indicate a willingness to date a trans person. However, even among those willing to date trans persons, a pattern of masculine privileging and transfeminine exclusion appeared, such that participants were disproportionately willing to date trans men, but not trans women, even if doing so was counter to their self-identified sexual and gender identity (e.g., a lesbian dating a trans man but not a trans woman). The results are discussed within the context of the implications for trans persons seeking romantic relationships and the pervasiveness of cisgenderism and transmisogyny.

Quelle: Transgender exclusion from the world of dating: Patterns of acceptance and rejection of hypothetical trans dating partners as a function of sexual and gender identity  (Oder als PDF im Volltext)

Es geht also darum, wer überhaupt bereit wäre Transpersonen zu daten, also sie als potentielle Beziehungspartner in Betracht zieht. 

Dazu aus der Studie:

Also wenn ich es richtig verstehe die Zahlen für diejenigen, die Transpersonen in Betracht ziehen würden:

  • Bi/queer/non-Binary: 34,5%
  • Lesbisch: 9%
  • Schwul: 8,2%
  • Heterosexuelle Frauen: 1,5%
  • Heterosexuelle Männer: 1,4%

Wie man sieht sind sich die Heterosexuellen da recht einig, aber auch innerhalb der Gruppe der Lesben oder Schwulen ist man wenig bereit dazu. Selbst unter den „Queeren“ ist die Zahl mit 34,5% für die Option nicht sehr groß.

Interessanterweise gibt es hier auch ein „Männerprivileg“:

However, even among those willing to date trans persons, a pattern of masculine privileging and transfeminine exclusion appeared, such that participants were disproportionately willing to date trans men, but not trans women, even if doing so was counter to their self-identified sexual and gender identity (e.g., a lesbian dating a trans man but not a trans woman).

Man könnte böse behaupten, dass es vielleicht eher ein Frauenprivileg als ein Männerprivileg ist, weil viele Lesben vielleicht weniger Probleme damit haben, mit eine noch nicht operierten Transman etwas zu habe, der ja dann im wesentlich noch einen weiblichen Körper hat. Das wäre dann vielleicht für sie auch nicht viel anders als eine Butchlesbe. Aber sie hätten eben eine Problem damit mit einer Transfrau zu schlafen, weil sie eben im unopierten Zustand keinen Penis wollen. 

Die Grafik dazu:

Wenn ich es richtig sehe, dann würde ein kleiner Anteil von Heteromännern entweder einen Transmann oder eine Transfrau daten, Heterofrauen aber eher einen Transmann, aber keine Transfrau. Bei den Schwulen schneiden die Transmänner besser ab, bei den Lesben scheint der Transmann einen leichten Vorsprung zu haben, bei den Queers hingegen ist die Vorliebe nur für Transfrauen relativ klein, aber viele für Beides offen. 

Hier noch mal weitere Tabelle:

Und aus der Studie:

Across sexual and gender identities, 87.5% of participants were classified as having an exclusionary response, meaning that they had not selected either trans men or trans women as potential dating partners. Exclusion was highest among cisgender heterosexual men and women, with only a handful indicating a willingness to date trans individuals. Gay men were the next most likely to provide exclusionary responses, followed by lesbians, and finally queer and bisexual men, women, and non-binary individuals. Nearly three quarters of lesbians provided exclusionary responses compared to approximately half of the queer and bisexual men, women, and non-binary individuals. Consequently, even though certain identities were associated with a greater likelihood of being willing to date trans persons, exclusion remained the norm.
There are a number of reasons that might explain such high rates of excluding trans persons from potential dating pools. Perhaps the most salient are cisnormativity, cisgenderism, transphobia, and a general habituation to excluding trans persons from all areas of social life. Cisnormativity has been defined as “the expectation that all people are cissexual, that those assigned male at birth always grow up to be men and those assigned female at birth always grow up to be women” (Bauer et al., 2009, p. 356). This assumption shapes social attitudes and activities thereby influencing the ways that trans people navigate the social world. By operating on cisnormative assumptions, social worlds and systems are ill equipped for the presence of trans people. The current data demonstrate that this exclusion extends to the parameters cisgender individuals place around their prospective dating partners and that we are, therefore, quite a ways off from what Bibby (2007) would recognize as a society that has fully integrated its trans and gender diverse citizens.
Given the vehemence with which issues such as equal access to gender-appropriate washrooms is opposed by some (Westbrook & Schilt, 2014), it is not surprising that there would also be a large segment of society unwilling to date a trans person. However, although anti-trans sentiments, including transphobia and cisgenderism, likely play a large role in the current findings, there are additional, somewhat less malicious, reasons that may explain the patterns observed in the current study

Although participants were provided with a definition of cisgender and transgender, some participants may not have read or understood these terms and, therefore, their answers may not perfectly reflect their intentions or how they would behave if faced with the opportunity to date a trans person. Similarly, even if they understood or were vaguely familiar with the terms, they may still have had questions or uncertainties about precisely what it would mean to date a trans man or a trans woman (in practice and in terms of their own self-identification). A lack of familiarity with the realities of trans identities may have led participants to make certain assumptions concerning the ability to procreate. Of course, it should also be noted that when selecting a cisgender partner, it is not immediately obvious whether the individual is fertile or infertile. Future research should ask participants about the importance of reproductive options when selecting a partner. Transprejudice could be distinguished from personal procreation desires through determining whether perceived infertility is used as a basis for excluding potential trans and cisgender partners, or only trans partners

At present, we know very little about what the average cisgender person knows or thinks of trans bodies. Trans scholars have commented on cisgender people’s preoccupation with the sexual anatomy of trans people, relating it to a form of cissexist sexualization that ultimately reduces trans people to the state of their genitals (Serano, 2007). Considering this preoccupation with the genitals of trans people, what do cisgender participants imagine in terms of trans bodies, and how might this impact their consideration of trans people as potential dating partners? While it is important to be accepting of individuals’ identities regardless of their anatomy, when it comes to real-life dating decisions, knowledge of, and questions about, trans bodies may be a pivotal factor in understanding the willingness of some to date trans partners. In other words, combined with the cisgender privilege of simply not needing to consider trans persons as potential dating partners in order to have a sufficiently large dating pool, sheer ignorance of transgender identities may be a very likely explanation for exclusionary response patterns. It is important to state, however, that while ignorance may play a role in the high rates of exclusionary responses, such ignorance is still indicative of widespread cisgenderism and cis-privilege within today’s society.
Finally, even among the trans-identified participants, there was still evidence of exclusionary and incongruent response patterns. This may be due to internalized cisgenderism and feeling that one’s own gender identity will be best affirmed by dating a cisgender person of the gender of one’s desire (e.g., a heterosexual trans man dating a cisgender heterosexual woman). Future research should more clearly investigate the
reasons that individuals do not view trans folks as potential dating partners in order to more clearly delineate whether interventions aimed at increasing factual information or reducing negative biases may be more likely to increase willingness to date trans individuals (see McDermott et al., 2018, for an example of an intervention that uses information and prejudice reducing techniques to ameliorate transprejudice).
While all of the potential reasons for being unwilling to view a trans person as a potential dating partner are less than ideal, the exclusion category may, in some ways, offer the greatest opportunity for intervention and change. As stated, more research is needed to clearly identify and understand the reasons behind people’s unwillingness to date trans people. If a lack of knowledge is a primary reason, then providing public
education and resources could substantially reduce the exclusion of trans people from dating opportunities. While education often aims to increase tolerance and inclusion, simply increasing acceptance in public places, such as schoolyards, workplaces, and washrooms is ultimately insufficient. Although this type of inclusion is important and, in fact, crucial for the survival and general well-being of trans folks, it is equally important
to consider the extent to which trans folks are included in broader social systems, such as dating and relationships, given that relationships are an important source of social support and well-being (Blair, Holmberg, & Pukall, 2018; Feeney & Collins, 2015; Holmberg & Blair, 2016).

Finde ich eine interessante Darstellung. Es muss entweder die fürchterliche Gesellschaft sein oder fehlendes Wissen oder gar verinnerlichte Transfeindlichkeit.

Das viele Transpersonen schlicht nicht die für die meisten Personen interessanten Attraktivitätsmerkmale bedienen, weil sie eben als Transfrauen eine männliche Pubertät durchlaufen haben etc. kommt darin gar nicht vor. 

Ich kann mir vorstellen, dass Leute eher bereit wären Loiza Lamers zu daten

als die Frau aus dem „It is Ma’am“-Meme:

Letztere dürfte aber weitaus eher das Bild von Transsexuellen bestimmen