Sawsan Chebli, die nicht erkannte Staatssekretärin und (un)passende Komplimente

Sawsan Chebli ist Staatssekretärin in Berlin und wurde auf einer Konferenz, bei der sie einen Vortrag halten sollte, nicht erkannt. Begründet wurde das damit, dass sie zu jung und zu hübsch sei.

Sawsan Chebli Sexismus

Sawsan Chebli Sexismus

Oder noch mal als Text:

Unter Schock – Sexismus

Vorfall: Ich sollte heute Morgen eine Rede halten. Vier Männer sitzen auf dem Podium. Ich setze mich auf den reservierten Platz in die erste Reihe. Vorsitzender vom Podium aus: „Die Staatssekretärin ist nicht da. Ich würde sagen, wir fangen mit den Reden dennoch an.“ Ich antworte ihm aus der ersten Reihe: „Die Staatssekretärin ist da und sitzt vor Ihnen. Er antwortet: „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“ Ich war so geschockt und bin es immer noch. Ich bin jedenfalls ans Pult: „Sehr geehrter Herr Botschafter a.D., es ist schön, am Morgen mit so vielen Komplimenten behäuft zu werden.“ Im Saal herrschte Totenstille. Dann habe ich meine Rede abwechselnd in deutscher und englischer Sprache frei gehalten. Es war ein internationales Forum.

Klar, ich erlebe immer wieder Sexismus. Aber so etwas wie heute habe auch ich noch nicht erlebt.

Das sind relativ wenig Informationen und es kommt einem einiges an Fragen in den Sinn:

Die Staatssekretärin ist anscheinend ein wichtiger Gast, aber ihr Eintreten bleibt vollkommen unbemerkt?  Hat sie sich nicht angemeldet, ist sie nicht zum Podium hoch um sich den Herrschaften vorzustellen, wenn sie kommt und da eh gleich eine Rede halten soll?

Und natürlich: Hat sich der Vorsitzende nicht informiert, wer da kommt, wenn er anscheinend wusste, dass die Staatssekretärin erwartet wird? Über Google findet man ja leicht ein Bild.

Es wäre also ein Fehler gewesen, der eigentlich leicht zu vermeiden gewesen wäre: Und zwar von beiden Seiten. Es ist durchaus möglich, dass er dachte, dass man ihm die Staatssekretärin ja ankündigen würde oder sie sich an ihn wenden würde, wenn sie kommt und er nicht erwartet hat, dass sie sich einfach hinsetzt. Es ist auch möglich, dass er dann die Situation überspielen wollte, mit einem Kompliment.

In der Tat sieht sie ja sehr jung aus, auch weil sie zumindest auf ihrem Profilfoto von Facebook stark das Kindchenschema bedient:

Sawsan Chebli

Sawsan Chebli

Sie ist 39 Jahre alt, ich habe das von ihr verwendete Bild mal durch eine Altererkennungsseite laufen lassen:

Sawsan Chebli Alter

Sawsan Chebli Alter

Ich habe natürlich keine Ahnung, wie alt sie auf dem Bild tatsächlich ist, vielleicht hat sie tatsächlich ein Bild genommen, auf dem sie sehr jung aussieht.

Ich habe mal das nächste Foto von Facebook genommen:

Sawsan Chebli Alter

Sawsan Chebli Alter

Ihr etwa gleichaltrige Kollege, ein Staatssekretär aus Berlin, wird übrigens wesentlich besser  erkannt (er ist Jahrgang 1979):

Das er sie nicht erkannt hat mag vielleicht daran liegen, dass er eine 39 Jahre alte Frau erwartet hat und sie tatsächlich jünger aussieht, so jung, dass man nicht erwartet, dass sie Staatssekretärin ist.

So will sie anscheinend auch wirken, denn das Foto, mit dem sie sich präsentiert, ist das, auf dem sie mit am jüngsten aussieht.

Insofern war der Vorsitzende zumindest ehrlich: Er hat aufgrund ihres Alters dem Aussehen nach nicht gedacht, dass sie Staatssekretärin ist und da lag er auch nicht wirklich falsch., wenn man sich andere Staatssekretäre anschaut.

Sie nennt dies als den schlimmsten Sexismus, den sie je erlebt hat. Das spricht aus meiner Sicht eher dafür, dass ihr Leben relativ frei von Sexismus war. Aber auch dafür, dass sie  anscheinend nicht bereit ist, sich ihre eigene Wirkung bewußt zu machen, denn so hätte der Fehler vermieden werden können. Sie hätte sich angemeldet, wäre auf die Leute zugegangen, hätte kurz etwas mit ihnen geschwatzt, vielleicht noch einen Witz gemacht, dass sie es wirklich ist und sich gut gehalten hat, und hätte dann Platz genommen.

Wenn man aber in einer Opferhaltung denkt bzw. eine Anspruchshaltung hat, dass andere einen per se einen hohen Status zuerkennen müssen, dann kommt es zu solchen Vorfällen. Und dann werden sexistische Vorfälle eine sich selbst  verstärkende Prophezeiung. Sie geht nicht auf die Leute zu, weil diese sie so erkennen müssen, denn sonst ist es Sexismus. Also erkennen sie sie nicht und es ist ein Nachweis, dass die Welt sexistisch ist.

 

 

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Wie man feministisch richtig weitere Weinsteins verhindert (und warum das nicht klappt)

Julian Dörr schreibt in der Süddeutschen, warum man gerade jetzt noch feministischer werden muss:

Was heißt das nun für die Kulturprobleme der sexuellen Diskriminierung und der sexuellen Belästigung? Ganz einfach: Wenn wir die Weinsteins dieser Welt loswerden wollen, dann müssen wir dringend verändern, wie wir als Gesellschaft über die halbabsorbierte Gegenkultur des Feminismus sprechen. Oder etwas überspitzt: Wer die Weinsteins dieser Welt loswerden will, der muss endlich aufhören, über das Binnen-I zu witzeln. Frauenfeindliche Strukturen lassen sich nur dann auflösen, wenn ihnen Stück für Stück der Platz in der Gesellschaft genommen wird. Wenn die Rückzugsorte sexueller Diskriminierung und Belästigung ausgeräuchert werden. Um das zu erreichen, braucht es eine starke Gegenkultur. Eine Gegenkultur, die auch von Männern getragen werden muss. Von Männern, die sich nicht vom Label Feminismus abschrecken lassen dürfen. Im Fall Weinstein dauerte es Tage, bis sich die ersten männlichen Schauspieler zu Wort meldeten.

Es ist dieser naive Glaube, dass man Leute mit Binnen-Is umerziehen kann. Und das Binnen-Is etwas daran ändern, dass Leute Macht mißbrauchen.

Warum sollte es für Weinstein weniger interessant sein, mit Frauen schlafen zu wollen, wenn er Binnen-Is verwendet? Warum sollte es für Frauen, die etwas davon wussten, nicht mehr gefährlich sein, einen mächtigen Mann zum Feind zu haben, wenn sie überall Binnen-Is sehen.

Der Feminismus kann dabei nichts erreichen, weil er zu verrückt ist. Es ist eine Ideologie, die man nur mit einigen Verrenkungen vertreten kann, weil sie schlicht nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Und deswegen interessiert sie auch einen Großteil der Menschen nicht und wenn man ihnen mehr darüber beibringt, dann fällt ihnen das eher noch mehr auf. Die Unwissenheit darüber, was der radikale Feminismus vertritt, ist für diesen mit das wichtigste um nicht unterzugehen.

Im Fall Weinstein dauerte es nicht nur Tage, bis sich männliche Schauspieler zu Wort meldeten, es dauerte insbesondere Jahre bis sich Frauen, die bereits voller Feminismus waren, wie etwa Jennifer Lawrence, die gerade noch für gleiche Löhne kämpfte, zu Wort meldete.

Der gegenwärtige Feminismus kann keine Gegenbewegung sein, weil er zu Hasserfüllt ist und zu sehr in Lager spaltet. Er ist zudem zu unpraktisch um umgesetzt zu werden.

Wer die Unterdrückung, die Diskriminierung und den Missbrauch von Frauen durch Männer wie Weinstein verhindern will, der muss aufhören, die manche Facetten der Debatte um Gleichberechtigung als kleinlich und ein bisschen übertrieben wegzulächeln. Der muss aufhören, dem Feminismus dogmatische Umerziehung zu unterstellen, wie es Claus Kleber im Gespräch mit Maria Furtwängler getan hat, als die ihre Studie über die Rolle der Frau im deutschen Film und Fernsehen vorstellte (wenig überraschendes Ergebnis: Frauen sind unterrepräsentiert).

Ich denke er muss es gerade machen und es wäre besser, wenn es möglichst viele machen. Denn zum einen muss was wahr ist auch wahr bleiben, zum anderen ändern diese Vorhalte nicht und der Feminismus behindert sogar eher erfolgsversprechende Gegenmaßnahmen.

Wer sexuelle Übergriffe verhindern will, der braucht Geschlechtergerechtigkeit, der braucht das Binnen-I, der braucht die Quote, der braucht gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Der Weg dorthin verlangt kleinliche, langwierige und frustrierende Arbeit. Aber sie ist notwendig. Diskriminierung und sexuelle Übergriffe werden nicht von selbst mit den jetzigen alten weißen Männern verschwinden. Diese Probleme sind strukturell. Und sie reproduzieren sich. Frauenfeindlichkeit hört nur dann auf, wenn sich die Kultur ändert. Mit anderen Worten: Frauenfeindlichkeit hört nur dann auf, wenn Männer damit aufhören.

Da ist er schon wieder, der Hinweis auf die Hautfarbe, eine rassistische Struktur im Feminismus. Als hätte es Vorwürfe gegen Bill Cosby, R. Kelly, CeeLo Green, Kobe Bryant, Myke Tyson oder Tupac Shakur nicht gegeben.

Sexuelle Belästigung hört schlicht nie auf. Weil der Markt nicht einfach verschwindet, der es für die Handelnden interessant macht.  Es wird immer Leute geben, die Macht einsetzen um andere Ziele zu erreichen. Und Leute werden auch immer dazu schweigen, wenn es ihnen selbst Vorteile bringt. Shaming oder Belehrungen ändern daran nichts, weil es ja von vorneherein darauf ausgelegt ist, im Dunklen zu bleiben.

Das wäre die wesentlichste Einsicht, die man haben müsste, und genau die behindert der Feminismus mit seinen falschen Theorien.

Wenn man etwas machen wollte, dann müsste man die Vorstellung, dass man Leute wie Weinstein nur in eine Seminar für Binnen-Is stecken muss und sie ändern sich, aufgeben. Sie wären dann vielleicht etwas vorsichtiger oder würden noch nachhaltiger die Leute einschüchtern, aber ansonsten blieben die Motivationen bestehen.

Wenn man etwas produktives machen wollte, dann kann man nur Gelegenheiten nehmen und Vorbeugen bzw. die Gefahren eines Nachweises erhöhen.

Ein Verein für weibliche Schauspieler beispielsweise, der Gerüchte anonym sammelt und Produzenten Gefahrenstufen zuweist und deren Mitglieder dann grundsätzlich eine Freundin mitbringen, wenn sie mit ihm in Kontakt treten, wäre wohl effektiver.

Und genau das passiert ja auch: Jeder in Hollywood wusste davon, dass Weinstein jemand ist, mit dem man als Frau besser nicht allein ist. Es gibt entsprechende Gerüchte, man sichert sich ab, kann so sogar mit ihm zusammen arbeiten. Man könnte das ausbauen, aber es unnötig machen, das wird nie gelingen.

 

 

 

Landstagswahl in Niedersachsen 2017

Heute wählt Niedersachsen.

Gerade nach der Bundestagswahl kann diese Wahl auch erhebliche bundespolitische Auswirkungen haben. Verliert die SPD beispielsweise viel, dann würde das wahrscheinlich für Martin Schulz einige Probleme auslösen. Wobei direkt nach einer Bundestagswahl auch die Opposition häufig profitiert. Allerdings hatte ja auch die Bundestagswahl keinen klaren Sieger.

Die Umfragen haben zuletzt folgendes Ergebnis gebracht:

  • CDU 33%
  • SPD 34,5%
  • Grüne: 9%
  • FDP: 9%
  • Linke: 5%
  • AFD: 7%

Was meint ihr wie es ausgeht?

„Der Mann ist demnach das handelnde Subjekt der Weltgeschichte und das Maß aller Dinge.“

In einem Blog fand ich eine Herleitung des Sexismus als etwas, was gerade (weiße) Männer machen:

Sexismus ist nicht einfach immer dann, wenn Menschen benachteiligt sind, die ein Geschlecht haben. Sexismus ist ein Konzept mit historischen und philosophischen Dimensionen, die miteinander verwoben sind.
Ich versuche es so einfach wie möglich zu formulieren.

Wie auch beim Rassismus fängt es mit der Vorstellung an, was normal ist.

Normal ist der (weiße) Mann, das ist ein Narrativ, der sich aus einer langen Geschichtsschreibung ergeben hat, die von (weißen) Männern dominiert wurde und in vielen Teilen der Welt immer noch wird. Der Mann ist demnach das handelnde Subjekt der Weltgeschichte und das Maß aller Dinge.

Als jemand, der sich viel mit der Evolutionbiologie beschäftigt, denkt man vielleicht etwas weiter zurück. Und da würde man erst einmal feststellen, dass es wahrscheinlich schon vor unserem Menschsein Sexismus gab, weil auch in vormenschlichen Gruppen genau wie in heutigen tierischen Gruppen Männer Anführer gewesen sind, eher Kriege geführt haben, eher die damaligen Legenden beherrscht haben, und das ganz überwiegend als schwarze Menschen, denn der weiße Mann ist ja erst wesentlich später, nach der Auswanderung aus Afrika, entstanden.

Die ersten menschlichen Sexisten, soviel ist sicher, waren schwarz. Schlicht weil die ersten Menschen schwarz waren. Aber auch diese Idee, dass nur ein Geschlecht gehandelt hat, wirkt auf mich immer etwas naiv. Auch damals dürfte die Mutter eine wichtige Stellung gehabt haben, dürfte es Schamaninen, wichtige Ehefrauen, Mütter des Anführers oder gar weibliche Anführer gegeben haben, wie es sie heute auch gibt, wenn auch in geringerer Zahl.

In patriarchalen Gesellschaften hatten (und haben) die Männer Namen, Frauen sind „die Frau von“. Männer machten Politik und prägten die Geisteswissenschaften. So entstand ein Kreislauf, in dem Frauen nicht die Möglichkeit hatten, etwas zur Geschichte beizutragen und deswegen Männer sich darin bestätigt fühlen konnten, dass Frauen dazu auch gar nicht imstande sind.

Aus meiner Sicht wesentlichere Gründe als diese rein kulturellen dürften die folgenden sein:

  • Männer sind körperlich stärker als Frauen und weit aus eher auf Kampf hin optimiert.
  • Frauen mussten stillen und Kinder aus Gefahren weghalten, sie waren weitaus häufiger schwanger und sollten auch dann nicht in der Nähe von Gefahren sein
  • Mateguarding ist bei Frauen wichtiger als bei Männern, weil eine schwangere Frau problematischer ist als die Schwängerung einer anderen Frau, das gilt auch bei einer Tochter: Wenn sie von dem falschen geschwängert wurde, dann mussten die Eltern die Kosten für die Aufzucht tragen statt des Vaters. Frauen eher einzuschränken und weniger Freiheiten zu lassen folgt insofern (auch gerade vor der Erfindung von Verhütungsmitteln und vor einer einigermaßen sichern Gesellschaft) aus biologischen Unterschieden

Mitunter ging (bzw. geht) man so weit, Frauen überhaupt einen Intellekt oder gar eine Seele abzusprechen, was sie im Grunde auf die Stufe von Tieren stellt. Ein Mensch, so ist es auch in vielen Sprachen zu erkennen, ist erst einmal ein Mann. Mann ist gleich Mensch. Eine Frau ist ein weiblicher Mensch, also eine Abweichung der Norm.

Das wäre klassisches Beauvoir: Die Frau als das Andere. Bei zwei Geschlechtern mit Arbeitsteilung waren aber beide zu einem gewissen Teil „das Andere“.

Aus der Dominanz der Männlichkeit ergibt sich außerdem ein Konzept von Besitz und Besitztum, sowie von Subjekt und Objekt: Männer sind Subjekte und werden als diejenigen wahrgenommen, die etwas leisten und etwas erschaffen. Sogar die Kraft der Schöpfung wird der Männlichkeit beigeordnet (ungeachtet dessen, dass Kinder schon immer von Frauen geboren wurden). Auch Simone de Beauvoir sieht die schöpferische Transzendenz noch als männlich an, die in sich ruhende Immanenz dagegen als weiblich. Frauen sind Objekte. Sie machen nicht, sie sind. Männer treffen in patriarchalen Gesellschaften Entscheidungen, über Frauen wird verfügt.

Gut, dass über Männer nie verfügt worden ist. Etwa in Weltkriegen, in Bergwerken, in Fabriken oder bei der Frage, wer eher ins Rettungsboot kommt.  Gut das Frauen nie über Männer verfügt haben, etwa über ihre Söhne oder Männer oder ihre Landsleute (die weiße Feder wäre ein Stichwort)

Selbst wenn man das so sehen würde: Wir leben im Jahr 2017. Mit einem Grundgesetz, dass Frauen seit vielen Jahrzehnten gleichstellt. Mit einer Frau als Kanzlerin und Frauen, die jeden Beruf antreten können, den sie wollen.

(…)

Sexismus ist nicht gleich Benachteiligung. Sexismus ist eine Struktur, die unter anderem verschiedene Formen der Benachteiligung bewirkt. Lassen wir die Frage nach der Verhältnismäßigkeit ruhig mal außen vor: der Sexismus, unter dem Männer leiden ist im Prinzip derselbe Sexismus, unter dem die Frauen leiden. Wenn wir gegen den Sexismus kämpfen, dem die Frauen ausgesetzt sind, kämpfen wir ebenso für die Befreiung der Männer von diesem Sexismus. Es gibt nicht den einen und den anderen Sexismus. Ihr müsst Euch nicht gegen Feminismus stellen, es sei denn, Ihr wollt genau den Sexismus, unter dem ihr zu leiden vorgebt, stärken.

Was auch schlecht begründet ist. Warum muss da eine Wesensgleichheit bestehen? Warum können Frauen da nicht ihre eigenen Vorteile sichern, etwa im Familienrecht über Vorteile wie dem Residenzmodell, Unterhalt, dem vorrangigen Behalten und bessern Kontakt zu den Kindern?

Es ist immer wieder erstaunlich, dass diese Theorien, die angeblich so sorgsam darauf achten, dass Frauen keine Objekte sein sollen, sie dann nie Subjekt werden lassen und sie absolut passiv sehen.

Vermutlich wollt Ihr das

Aber Schuldvorwürfe gibt es ja bekanntlich nicht.

Twitter will seine Regeln noch mal verschärfen

Twitter kündigt an, dass es die Regeln noch einmal verschärfen will.
„We see voices being silenced“ wären dann wahrscheinlich die Stimmen der Unterdrückten und benachteiligten, man darf annehmen, dass Twitter dafür andere, die als Störer angesehen werden, eben zum Schweigen bringen wird. „Hate symbols“ die nicht mehr geduldet werden sollen, sind ein weiter Begriff, ebenso „violent groups“.

Man darf gespannt sein, was da passiert.