Selbstmach Samstag 184 (21.04.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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Neues vom Prozess von James Damore gegen Google

Dem Prozess sollen wohl zwei neue Kläger beigetreten sein und es soll ein neues Dokument präsentiert worden sein, welches Anweisungen für Führungskräfte enthält.

Aus dem Artikel:

According to the lawsuit, the document is provided to all Google managers as part of “Inclusive Perf” training, which is a requirement for some departments at the company, and “strongly encouraged” by others.

The handout cautions managers about “rewarding people when they exhibit values and practices that are part of the dominant, and either punishing or failing to reward people when they exhibit values that are outside the of the dominant cultural norm.”

The handout goes on to list examples of things that are “valued” by the dominant “white/male” culture of the U.S. These include:

Meritocracy, winning, avoiding conflict, a belief in objectivity, a “colorblind racial frame”, urgency, numbers driven, and perfectionism.

This is contrasted with values that are “commonly invisibilized or devalued” by the “white/male” culture, including:

Raising up multiple voices, collective achievement, a belief in subjectivity, “noticing race/color and any racial patterns in treatment”, sustainability, and “seven generations thinking.”

Die Tabelle dazu:

Google Damore

Google Damore

Also wie man sieht ein recht deutliches Bekenntnis zu klassischen intersektionalen Theorien.

In dem Artikel heißt es weiter:

According to the lawsuit, the document goes on to explain “how Google managers can give feedback to ‘women and people of color’ as opposed to giving feedback to males and Caucasians.”

Damore’s lawsuit claims that the handout cites “multiple different studies and articles on gender and race biases and stereotypes to justify the positions set forth.” The lawsuit notes that, unlike James Damore, who was fired after he referenced studies on gender differences, the document’s author “was never reprimanded for promoting harmful racial and gender stereotypes of Google-disfavored races and males.”

“Rather, this program became part of Google’s indoctrination of its management staff.”

Ich finde es nach wie vor einen sehr spannenden Prozess. Mal sehen, wie es weitergeht. Interessant wäre es auch zu lesen, was Google dagegen vorbringt.

„Sie ist in einer Nacht einfach ausgeflippt“ – häusliche Gewalt

Geschlechterrollenwechsel in der Pubertät aufgrund 5a-reductase-2 Ausfall (5a-RD-2)

Ein interessanter Bericht schildert den Verlauf einer biologischen Besonderheit,  der 5a-reductase-2 deficiency (5a-RD-2):

Ich hatte dazu schon einmal einen Artikel:

Gender development and 5a-reductase-2 deficiency (5a-RD-2) and 17bhydroxysteroid dehydrogenase-3 deficiency (17b-HSD-3) Children with 5α-RD-2 have an enzyme defect that prenatally blocks the conversion of testosterone into dihydrotestosterone. Consequently they are born with external genitals that are female in appearance. They are usually raised as girls and seem to have a female gender identity, but, if the condition is not discovered in childhood, these children develop male sex characteristics in puberty: growth of their “clitoris” and scrotum, lowering of the voice, beard growth, masculine muscle development, and masculine body fat distribution. After puberty, many of these youngsters start living as males and develop a sexual attraction toward females. These transitions have been primarily documented in non-Western cultures. When raised as boys, these children have a male identity and behave like boys.

Dazu dann aus dem Artikel:

A study of this form of pseudo-hermaphroditism in the Dominican Republic found 18 cases, all of whom had been unambiguously assigned a female sex and socialized as girls by parents who had no idea that their daughters might be sons. This occurred in a traditional, rural, unsophisticated, Latin American society with clear and distinct differences in male and female sex role behaviour. At the time of their sex change, several of the subjects were already engaged to be married to men. All had girls’ names, dressed as girls, and regarded themselves as girls until the sex change.

Following puberty, all the subjects developed male genitals along with the other secondary sexual characteristics of adolescent males. One of the first signs of the sex change in the erstwhile girls was a sudden interest in playing football! The ages at which subjects first experienced morning erections, nocturnal emissions, masturbation and sexual intercourse were not appreciably different between those raised as girls who changed to a male-gender identity and a control group raised as boys from the beginning.

Vermutlich würde man hier im feministischen sagen, dass eben die Zuordnung des Männlichen zu den Genitalien so eindeutig ist, dass sie trotz aller Erziehung ihre Rollen vergessen und männlich werden.

Dazu aus meinem Butlerartikel:

Butler überträgt diesen Gedanken, wie Foucault bereits vor ihr auf das Geschlechterverhältnis, wo nach ihrer Auffassung ebenfalls bestimmte Geschlechternormen errichtet worden sind, die die Errichtung der Geschlechter und deren Verhalten bewirken. Diese knüpfen an die unterschiedlichen Körper von Mann und Frau an, die aber insoweit lediglich das Unterscheidungsmerkmal bilden, dass dann über verschiedene kulturell geschaffene Regeln zur Errichtung der Geschlechterrollen führt. Körper materialisieren sich nie unabhängig von ihrer kulturellen Form, sind also immer an ihre kulturspezifische Wahrnehmung gebunden.
Diese kulturspezifischen Merkmale der Geschlechterrollen werden dann durch beständige Wiederholung gleichsam eingeübt.
Nach dieser Vorstellung gibt es ersteinmal keine Frau als Subjekt, sondern das was als Frau definiert wird ist beständig einer kulturellen Betrachtung und Veränderung unterworfen. Eine „Frau“ mit einem männlicheren Körper ist in dieser Hinsicht teilweise schon wieder den männlichen Regeln unterworfen, ist also nicht per se Frau, sondern irgendwo dazwischen. Ein Transsexueller wäre nach erfolgter Operation über seinen Körper neuen Geschlechternormen unterworfen, die aber wiederum im Fluss sind und wer welchen Normen unterworfen ist, ist ebenso im Fluss, was die Abgrenzung der Geschlechter schwierig macht. Allein der Diskurs kann nach diesen Vorstellungen festlegen, was eigentlich eine Frau und was ein Mann ist. Denn der Diskurs hätte nach diesen Theorien etwa die Macht, einem Mann mit einem zB geringen Bartwuchs die Männereigenschaft abzusprechen und ihn den Frauen zuzuordnen (wenn ich es richtig verstehe). Darauf, dass die Abgrenzung dennoch in den meisten Kulturen abgesehen von den geringen Zahlen der Intersexuellen und Transsexuellen unproblematisch ist, geht sie meines Wissens nach nicht ein.
Für Butler schafft der Diskurs damit auch gleichzeitig den Körper -durch die Sprache materialisert sich das Geschlecht, Diskurs und Materie sind insofern miteinander verbunden. Die Sprache und der Diskurs stehend damit auf einer Stufe mit der Materie. Das Sprache und Diskurs die Materie nicht verändern und die Materie unterschiedlich bleibt ist nicht relevant, weil das übergeordnete Subjekt aus den drei Elementen, Diskurs, Sprache und Materie, eben durch diese alle drei geschaffen wird. Eine Frau kann nicht Frau sein, wenn die Eigenschaft Frau nicht durch den Diskurs in seiner gerade gültigen Form geschaffen, dies durch Sprache vermittelt wird und die Unterscheidung zu anderen Geschlechtern anhand körperlicher Faktoren, an denen diese Normen ansetzen können, erfolgen kann. (vgl auch „Butler zur Konstruktion der Geschlechter„)

Weil also deren Körper männlicher werden übernehmen sie dann nach dieser Vorstellung auch männliche Normen. Allerdings scheint mir die Erklärung nach der Biologie wesentlich realistischer und natürlich müsste man sich dann auch entscheiden, ob Erziehung leicht änderbar ist, ebenso wie Geschlechterrollen oder nicht.

The study found that all but two (89 per cent) made a full sex-role change and were living with women at the time of the study despite parental consternation, their own initial shock, and social pressure not to do so.

Gerade wenn man diesen Druck dazu nimmt und auch berücksichtigt, dass sie nicht plötzlich körperlich Männer geworden sind, sondern nur männlicher, passen auch die oben genannten Theorien nach meiner Auffassung nicht. Eine so hohe Quote passt aber sehr gut zu den biologischen Theorien.

Auch die anderen beiden Personen haben aber erhebliche Veränderungen mit dem Einsetzen der Hormone erlebt.

One of the remaining two continued to dress as a woman, had sexual relations with women but not men, and had masculine ways. The other persisted in the female role and lived with a man for a year until he left her. She was described by the study as having masculine build and mannerisms but wore false breasts and at the time of the study desired a sex change operation to make her a more normal woman.

Auch sicherlich keine einfachen Schicksale plötzlich eine solche Umkrempelung des eigenen Lebens zu erfahren und alles auf den Kopf gestellt zu bekommen, was bisher galt.

Of the 18, she was the only one who persisted in all respects with the female sex role that she had been assigned at birth. The researchers conclude: “These subjects demonstrate that in the absence of sociocultural factors that could interrupt the natural sequence of events, the effect of testosterone predominates, over-riding the effect of rearing as girls.”

Es würde in der Tat ganz neue Modelle erfordern um diese Phänomene darzustellen, wenn man nur auf die Erziehung abstellt. Denn dieses Abstreifen der Erziehung scheint mir mit den bisherigen Theorien nicht wirklich zu erklären.

Ein anderes Beispiel:

The Simbari Anga of Papua New Guinea have a radically different culture from that of the Dominican Republic: after male initiation rites (prior to puberty) the two sexes are kept rigorously separate, and ritualized oral sex occurs between men from puberty until premarital age. Yet in spite of this barrier between the sexes,

most of the affected individuals changed their gender identities from female to male at puberty, albeit with much turmoil … The fact that these individuals adopted male gender identity at puberty suggests that prenatal exposure of the brain to testosterone, combined with normal activational events of male puberty, overrides any effect of rearing in the determination of adult gender identity.

Bei vollkommener Trennung konnten sie dennoch eine andere Geschlechteridentität entwickeln. Aber eben auch nur die davon betroffenen, die eine hormonelle Umstellung erlebten.

The researchers conclude:

It has been proposed that gender identity becomes fixed by 18 months to 4 years of age, at the approximate time of language development (…). During this time a child becomes aware of his or her gender. Awareness of one’s gender and being unalterably fixed in that gender appear to be two separate issues. Subjects with 5α-reductase deficiency who have undergone a gender change suggest that gender identity in man is not fixed in childhood but is continually evolving, becoming fixed with or following pubertal events.

In humans, androgens, and not just environmental or sociocultural factors, make a strong and definite contribution to the formation of a male gender identity (…).

Es ist ein interessanter Sonderfall, der sicherlich weiterer Forschung wert ist. Natürlich funktioniert ansonsten bei anderen Jungs und Mädchen auch die Umwandlung von Testosteron auch, so dass da bestimmte Abläufe früher beginnen und abgeschlossen werden könnten.

In terms of the diametric model(link is external), sexuality is a complex issue, as I argued in a previous post, with a real, mechanistic, genetically-determined part—sex—and an imaginary, mentalistic part—gender. Furthermore, as I also pointed out in another post, even the purely genetic/hormonal aspect of sex is much more complicated in reality than it might seem. But however you look at it, the score seems to be: Nature 9, Nurture 1! At the very least, it certainly isn’t the draw we’re usually told it is.

Es zeigt aus meiner Sicht auch die starke Wirkung der Biologie, die selbst einen so komplexen Wandel bewirken kann.

Ich jogge allein…Straßenwechseln für Männer

Es begann mit diesem Tweet:

Twitter nimmt es begeistert auf:

Zum Ganzen auch:

 

„Es ist traurig, dass einige Radikale unter dem Deckmantel des Feminismus so Schlimmes sagen und damit den Feminismus in den Dreck ziehen“

Über Dog n Cat habe ich erfahren, dass Girlwriteswhat einen weiteren Kommentar auf ein klassisches Argument geschrieben hat, welchen ich auch ganz interessant finde:

You’re right. The stuff people are doing under the veil of feminism is disgusting. People are pushing female rights, true. But some are pushing way too far to usurp male rights, which is wrong. Like all the examples you’ve given.

They are not doing these things under the veil of feminism. Feminists are doing these things under the veil of „being about equality“.

In der Tat wird da gerne gesagt, dass da leider nur einige Leute unter dem Label des Feminismus radikale Ideen ausleben, tatsächlich ist das, was dort gesagt wird, aber fest in die gegenwärtig vorherrschende feministische Theorie, die intersektionalen Theorien, eingebettet.

This is something people sometimes find very difficult to understand. Feminism is not just its dictionary definition. I mean, not to go all Godwin, but in the 1930s, I bet the German dictionary definition of Nazi was: „a member of the National Socialist German Worker’s Party. Planks in the party platform include discouraging smoking, universal state-funded health care, a strong economy and promoting civic responsibility.“

And no, I’m not saying feminists are equivalent to Nazis. I’m demonstrating how a dictionary definition can be incomplete, and what is left out of that definition can actually be the most important part of it.

Zum Rückzug auf die Wörterbuchdefinition habe ich hier auch schon mal etwas geschrieben. Ergänzend dazu: Eigentlich erstaunlich, dass gerade Leute, die Denken, dass Sprache und das Geschriebene auch Ausdruck gesellschaftlicher Macht sind und gleichzeitig Kampagnen organisieren, die von allen Tageszeitungen und sonstigen Medien aufgegriffen werden, bei nicht genehmen Definitionen direkt einen Shitstorm lostreten würden, und damit natürlich auch Macht haben, so etwas überhaupt unreflektiert in den Raum stellen. Aber in ihrer Vorstellung haben sie natürlich auch keine Macht, können sie ja nicht.

To understand feminism as a movement, you have to understand the theories. Perhaps in their minds, even the very bad ones are advocating equality, but this is based on a very skewed worldview. Feminism’s grand, unifying theory is „the patriarchy“, and they have spent a lot of time and effort describing what they think it is, how they think it operates and who they believe is ultimately harmed by it.

Patriarchy is basically just a bastardized marxist model where „bourgeoisie“ is replaced with „men“ and „proletariat“ is replaced with „women“. If you were to take the Declaration of Sentiments of 1848, arguably the first feminist political manifesto, and replace „bourgeoisie/proletariat“ with „men/women“, it would read like the simple „oppressor/oppressed“ model of class conflict on which marxism is based.

While I do think there is some value to the marxist model when it comes to things like class and even race (in terms of explaining how things work), the male/female gender system simply doesn’t work that way.

Ich will damit gar nicht die Diskussion von gestern wieder aufwärmen und verweise insofern nur darauf, dass sie anführt, dass sie es bastardisiertes Modell bezeichnet, und nicht als direkte Umsetzung der marxistischen Theorien.

Both men and women have more consistently positive feelings of affiliation for women than for men, for instance. This is not the case when it comes to race or class, is it?

Das wäre in der Tat schon ein ganz wesentlicher Unterschied, das Geschlechterverhältnis ist in vielen Bereichen kein Nullsummenspiel, sondern ein kooperatives Spiel, auch wenn sie gleichzeitig in vielen Bereichen aufgrund der unterschiedlichen Interessen in Probleme beraten.

Anyway, the body of feminist theories describe how the world works, at least in terms of the relationship between men and women within society. I can tell you right now, the theory is complete hooey. It’s based on incomplete information, emotional reasoning and all kinds of cognitive biases.

For instance, feminists claim that violence against women is a global epidemic. Why? Because 1 in 3 women, at some point in their lives, will be physically or sexually assaulted. The numbers for men are higher. I expect that at least 2 in 3 men have been punched in the face at some point before they die. Feminists claim that for women it’s different. As the oppressed group, women are singled out for violence because they are women, and because „patriarchy“ condones and normalizes violence against women.

zu häuslicher Gewalt hatten wir hier schon verschiedenste Artikel:

But then, you ask, why when a village is being attacked are the men expected to die defending the women? Why do we even have a Violence Against Women Act, if we live in a patriarchy that condones and normalizes violence against women? Why is it that, no matter whether the perpetrator is male or female, violence is more likely to be perpetrated against a male, all the way back to toddlerhood when mothers start hitting their sons 2 to 3 times as often as their daughters? If patriarchy normalizes violence against women, and we live in a patriarchy, how do you explain the entire canon of western literature, where the villain can be instantly identified by his willingness to hurt women, and the hero by his willingness to avenge them?

In der Tat interessante Fragen. Ich vermute mal Feministinnen würden sie mit einer Mischung aus „Das Patriarchat schadet eben auch Männern“ und „internalisierter Sexismus“ beantworten.

Why, within English Common Law centuries prior to Blackstone’s Commentaries, were married women ensured the „security of the peace“ against their husbands, enforceable through courts of equity? Why are there hundreds of years’s worth of cases of abused women seeking redress from the courts, and hundreds of years‘ worth of court decisions sentencing batterers to public flogging and other punishments? Didn’t you feminists tell us all in the 1960s that up until you guys came along, wife-battering was not only legal, but perfectly acceptable?

Why, when a man is hit by a woman, do people mostly ignore it, but the moment he defends himself, all of a sudden everyone’s concerned enough to intervene? Why are men called upon to be the protectors of women, when writing laws, when enforcing them, and even when acting as bystanders? How, in my grandfather’s time, could a man find himself punched in the face by male bystanders for using vulgarity in front of a woman, let alone laying his hands on one?

In der Tat ist weitaus eher Gewalt gegen Männer sanktionslos. Zum einen sicherlich auch aus dem Gedanken, dass sie da weniger bedrohlich ist und er sich ja wehren könnte.

You have to realize, all of their views about violence against women (that it’s condoned and normalized) are filtered through that oppressor/oppressed model.

Diese ganz klare Rollenverteilung ist in der Tat interessant für eine Theorie, die sich gleichzeitig darauf beruft, dass sie Rollen aufbrechen will.

To them, a man hitting his wife is someone powerful hitting someone with no power. A woman hitting her husband is the violence of the oppressed, and therefore justified as a form of self-defence (even if he has never laid a finger on her). As such, it isn’t really violence. It’s as contextually different as a slave flogged by his master for failing to pick enough cotton is from a master beaten up by his slave during an escape attempt. The former is an atrocity, and the latter is justice, and feminists vehemently believe that women are historically the equivalent of slaves and men the equivalent of masters. (Which is beyond absurd, considering that even the slave codes of England and France had provisions written into them protecting female slaves, but not male ones, from the most extreme forms of violent punishment and abuse.)

Auch ein interessanter Vergleich. Aber aus diesem Gedanken kommt letztendlich auch der Grundsatz, dass Männer nicht diskriminiert werden können, sie haben ja die Macht.

This is why despite the fact that women are the least likely demographic in society to be victims of violence (and that includes children), and even though have their own special laws protecting them from violence (in most countries, not just the west), feminists are consumed by the false notion that violence against women is normalized and condoned by society.

Ja, so gut wie alles kann in eine Unterdrückung der Frau umgewandelt werden, selbst Vorteile, die dann eben auch nur Nachteile sind, weil Frauen dadurch in ihrer Rolle bleiben.

And this is why they have consistently suppressed any and all data regarding spousal and sexual violence against males, especially when perpetrated by women. Since 1971, when the first data was publicized that women were as likely to be violent in their relationships as men were. Since 1979, when the first major peer-reviewed study was done on intimate partner violence that asked the same questions of men and women, and resulted in gender symmetry. Since later studies that definitively demonstrated that domestic violence almost never has anything to do with „patriarchal notions of masculine dominance and the subjugation of women,“ and is more often a function of generational violence, substance abuse, poor coping skills, mental illness and inadequate conflict resolution skills on the part of both men and women who are violent with their partners. Since other studies found that lesbian relationships have the highest incidence of partner violence (including sexual violence), and gay male partnerships the least.

Ja, die Faktenresistenz im Feminismus ist schon erstaunlich. Man muss dort entweder in einer Filterblase leben oder alle Gegenargumente von vorneherein abtun, damit man die Meinung nicht gefährdet

That information cannot be assimilated into the theories they’ve constructed. Many of them are true believers in „patriarchy theory“. Others are too deeply invested in it to entertain contrary data–if you’d spent your life devoted to a theory of society, earned power, status, respect and a cushy position at a university based on it, would you be willing to admit you were wrong, even if deep down you knew you were? Would you be willing to not only give that up, but face the public scorn of having essentially been exposed as a crackpot?

Das ist das Problem des „Berufsfeminismus“ und des Umstandes, dass jede Abweichung damit auch gleichzeitig bedeutet, dass man ausgestoßen wird und damit in der Szene erhebliche Nachteile hat. Wer kritisiert ist der Feind, wie bei vielen radikalen Glaubensgemeinschaften.

More than this, would you be willing to admit you had caused so much harm? Wouldn’t it be easier psychologically, on some level, to keep on believing? When you see a study that says when men call police for help when their wives are attacking them, they’re more likely to be arrested than assisted, and you were partly responsible for making that happen, wouldn’t it be easier to say, „he was actually the abuser, he got what he deserved“ than, „holy shit, what if I was wrong and hundreds or even thousands of abuse victims have been arrested instead of helped“?

Die versunkenen Kosten sind sehr hoch., aber eben auch die Folgekosten eines Sinneswandels. Es bleibt häufig gar nichts anderes übrig als stur dabei zu bleiben und Gegenargumente abzutun. Gerne wird man an diesem Punkt der Erkenntnis in einer Diskussion auch geblockt.

And I’m sorry to have to tell you this, but feminism has never been a noble movement for equality. As I said, from the Declaration of Sentiments onward, it’s been tainted with a false model of how the world works.

I have no doubt that even many of the most radical feminists honestly believe they’re advocating for equality. But in the objective sense, this is simply not true. They’ve misdiagnosed the problem, ignored half the symptoms, and are applying a cure that is worse than the disease.

Fasst es ganz gut zusammen.