Ist das „Race to the Bottom“ in Verbindung mit der Cancel Culture und den intersektionalen Theorien der Grund, warum Politiker der Demokraten in den USA sich lange nicht gegen die gewaltsamen Proteste aussprechen konnten?

In den USA brennen derzeit einige Städte und es ist zu erheblicher Gewalt gekommen. Ursache ist aus meiner Sicht, dass die Corona-Krise bei einem sehr eingeschränkten Sozialsystem zu erheblichen Unmut führt, der sich an einem bestimmten Funken, George Floyd entzündet hat und darin auch seine Protestrichtung gefunden hat: Die Polizei und die Gesellschaft halten insbesondere die schwarzen Amerikaner klein, dazu natürlich auch die ganzen anderen Gruppen.

Bürgerrechtsbewegungen dieser Art hat es schon vorher gegeben, Martin Luther Kind wäre ein Name, der einem einfällt, Malcom X und die Black Panther Bewegung wären weitere.

Aber hier scheint mir der „Mob“ noch breiter aufgestellt zu sein und in den Nachrichten sieht man ebenso viele Weiße Antifa, die Krawall machen, teilweise im Namen von BLM, teilweise schlicht als Trump- oder Rassismus Gegner.

Irgendwie scheinen die Politiker der Demokraten keine vernünftige Abgrenzung zu finden, obwohl diese ja eigentlich ganz einfach ist.

  • Protest gegen Rassismus und Forderungen gegen Polizeigewalt ist kein Problem, auch sonstige Proteste nicht, solange sie friedlich verlaufen
  • Sachen in Brand setzen, randalieren, Geschäfte plündern und Sachbeschädigung ist schlecht und hiergegen sollte entsprechend vorgegangen werden.

Soweit ich es mitbekommen habe gelingt dort aber diese Abgrenzung nicht. Vielmehr äußern Politiker eher, dass sie die Proteste unterstützen und die Presse bemüht sich darum die Lage als absolut friedlich darzustellen.

Eine tatsächliche Abgrenzung, ein „das ist zuviel, sie schießen über das Ziel hinaus“ hatte ich bisher nicht mitbekommen und auch Biden hatte bisher dazu geschwiegen.

Die intersektionalen Theorien haben keinen wirklichen „Stop-Mechanismus“. Sie sind als Race to the Bottom angelegt, bei dem man immer noch eine Diskriminierung draussetzen kann, immer noch eine Extrabenachteiligung finden kann und auch die kleinste Micro-Aggression noch zu einem Elefanten ausgebaut werden kann.

Es ist letztendlich ein Rennen um Virtue-Signalling-Punkte bei dem man nichts falsch machen darf. Und das Schlimmste, was man machen kann, ist in diesen Theorien Leuten, die gegen eine Benachteiligung im Sinne dieser Theorien kämpfen, zu sagen, dass sie zu weit gehen und sich zurückhalten sollen. Noch schlimmer, wenn man es gar als „privilegierter Weißer“ zu Aktionen gegen Rassismus sagt. In einem Race to the Bottom bzw einem „Unterbietungswettlauf“ kann man nicht einfach aufhören und die „Vernunft“ sprechen lassen. Man würde sofort einen Nachteil haben, weil alle anderen einen sodann als „Behinderer des wahren und guten Kampfes“ bezeichnen könnten und so selbst Punkte sammeln könnten.

Obama sprach in diesem Zusammenhang von „zirkulären Erschießungskomandos“:

Die Art und Weise, wie wir die Demokratie strukturieren, erfordert, dass Sie Menschen berücksichtigen, die mit Ihnen nicht einverstanden sind“, sagte er bei einer Veranstaltung der Obama-Stiftung im Rathaus in Berlin, Deutschland. „Und das bedeutet per Definition, dass du nicht 100 Prozent von dem bekommen wirst, was du willst.“ Eines der Dinge, um die ich mich manchmal bei Progressiven sorge“, fuhr er fort, „wir fangen manchmal an, ein so genanntes „Zirkuläres Erschießungskommando“ zu erschaffen, in dem du anfängst, auf deine Verbündeten zu schießen, weil einer von ihnen von der Reinheit der Dinge abgewichen ist“.

Und genau diese „Abweichung von der Reinheit“ wäre notwendig, wenn man eine saubere Trennung vornehmen möchte.
Aber da drohen eben die eigenen Reihen zumindest teilweise über einen herzufallen.

Allerdings ist natürlich die andere Gefahr vorhanden, nämlich, dass die „normalen Leute“ sich von einem abwenden, weil Leute üblicherweise nicht in brennenden Städten wohnen wollen und sich gerne sicher fühlen. Die Umfragewerte für die Demokraten hatten sich zuletzt stark verschlechtert.
Also musste etwas geschehen. Ich vermute das daher nunmehr Bidens Kampagne entschieden hat, dass er Trump nicht mehr das „Law and Order“ Feld alleine überlassen kann und sich daher nunmehr genau an dieser Abgrenzung versucht:

Problem ist: Die Demokraten müssten nunmehr den Worten Fakten folgen lassen. Werden sie hart durchgreifen? Dann könnte Trump anführen, dass sie das viel früher hätten machen müssen und er ihnen immer Hilfe angeboten hat.

Machen sie nichts und die Lage bleibt so, dann wirken sie schwach. Zudem müssen sie auf dem Weg dahin mit diversen internen Kämpfen rechnen, eben weil man ihnen vorwirft sich gegen BLM und Antifaschismus zu stellen.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

72 Gedanken zu “Ist das „Race to the Bottom“ in Verbindung mit der Cancel Culture und den intersektionalen Theorien der Grund, warum Politiker der Demokraten in den USA sich lange nicht gegen die gewaltsamen Proteste aussprechen konnten?

  1. Es wird halt schwierig, friedlich zu protestieren, wenn sich in den Köpfen das Mantra „Words are violence!“ festgesetzt hat. Ich weiß nicht, ob Du das CNN-Meme mitbekommen hast?

    CNN. CNN. pic.twitter.com/ZibrINeayE— James Lindsay, got retweeted by the president (@ConceptualJames) August 28, 2020

    Allgemein scheint sich die Berichterstattung erst seit gestern oder vorgestern geändert zu haben, da der Spin für die Demokraten jetzt lautet, dass es erst eskaliert, seit Trump-Supporter in den besetzten Gebieten auflaufen. So kann man für Berichterstattung Ursache und Wirkung gemütlich umkehren. Es geht ja auch nicht um die Wahrheit, sondern darum, die Zuschauer so zu verwirren, dass sie am Ende eh ihrem Confirmation Bias nachgeben. Ist ja schließlich Wahlkampf.

  2. Das ist lustig, ein ähnliches Problem hatte die Sowjetunion nach der afghanischen Revolution Anfang der 80iger. Die afghanischen Kommunisten hatten die Macht übernommen und die Monarchie gestützt. Mit ihrer antiklerikalen Haltung stieß sie auf Widerstand und die Mudschahedin formten sich. Daraufhin fragte die afghanische Regierung bei der UdSSR nach Hilfe. Diese konnte ihnen das schlecht verweigern, da sie als Führerstaat des Kommunismus ansonsten schlecht hätte da gestanden. Also half sie der Regierung. Der Rest ist bekannt.
    Auch in diesem Fall hatte sich die Regierung genau wie die Demokraten in eine ideologische Zwickmühle manövriert. Aus diesem Grund ist es wichtig sich immer Freiheitsgrade zu erhalten, ansonsten wird man mittels seiner Ideologie wie ein Stier am Nasenring zur Schlachtbank geführt. Das gilt auch für das private Leben, Leute die laut mit ihrer Ideologie hausieren gehen, sind damit sehr leicht zu manipulieren.
    Ich bezweifle, dass die Demokraten da wieder rauskommen ohne wen vor den Kopf zu stoßen. Ist den Sowjets damals auch nicht gelungen.
    Auf jeden Fall werden wir aus dem Fall viel lernen können.

    • Es ist keinem Empire gelungen, Afghanistan nachhaltig zu schlagen.
      Die Briten haben sich die Zähne ausgebissen.
      Die Sowjets haben sich die Zähne ausgebissen.
      Die US-Amerikaner haben sich die Zähne ausgebissen.

      • D.h. – sollten uns Außerirdische irgendwann angreifen, lenken wir sie nach Afghanistan zwecks Zähneausbeißen um. Sofern sie denn Zähne haben. 😉

      • Das liegt zu einem guten Teil an der Geographie. Berghänge und lauter natürliche und auch künstliche Höhlensysteme. Wenn Afghanistan wie die Mongolei gestaltet wäre, hätte es sicher mal geklappt. Bei Iran übrigens dasselbe.

        Im Falle vom US Feldzug und Irak kam noch die Tatsche dazu, dass du die nicht schnell genug umbringen kannst, wie sie sich reproduzieren. Da wird man nie fertig.

        Außerdem wären das Langzeitprojekte wo man zwei Generationen oder länger als Besatzer bleiben müsste, bis sie das gewünschte Mindseit verinnerlicht haben und im Sinne des Besatzers ticken.

  3. Wie es weitergeht? Es ist eine Revolution, Virginia!

    Die Demokratische Partei erleidet eine „Corbynisation“, eine Entwicklung zur Dominanz extremististischer Kräfte. Leute wie Bernie Sanders lenken das. Die politische Basis der radikalen Transformation ist gross und einflussreich: die US-Hochschulen und die wichtigsten medialen Stimmen des Landes.

    Die wollen nichts weniger als ein neues Amerika. Und das wollen sie auch notfalls mit Zwang und Gewalt durchsetzen.

    Der Obermufti Biden hat nichts zu sagen, er ist eine hohle Gallionsfigur. Gut möglich, dass die Demokratische Partei daran zerbricht, im Zuge einer gescheiteten Revolution, und eine neue Partei entstehen wird. Das wäre natürlich ein sehr seltenes Ereignis, aber das könnte durchaus dahin laufen.

    • „Leute wie Bernie Sanders lenken das.“

      Klar, Sanders sitzt in seinem Büro und ruft täglich Antifa und BLM an, um sie zu instruieren. Unsinn! Die Randale sind mittlerweile ein Selbstläufer, verursacht durch jahrzehntelange postmoderne, linke Indoktrination, Moralismus und Emotionalisierung.

      • Sanders ist sicher das wichtigste Verbindungsglied in die dem. Partein hinein und er ist führend in der Corbynisation, zB Förderung und Etablierung der „Squad“, der „progressiven Schar“ von Extremisten innerhalb der Partei. Ansonsten hatte ich ja betont, dass wichtige gesellschaftliche Kräfte ausserhalb der Partei die Revolution vorantreiben.

  4. Ich tippe auf Bürgerkrieg. Irgendwann schnappen sich die ganzen lone Ranger ihre Knarren und machen kurzen Prozess mit Schwarzen, Linken und Demokraten. Amerikaner sind sehr pragmatisch und gründlich, wenn es hart auf hart geht. Ich wette auf 5-10 Millionen Tote.

    • Wenn Du Abschlachten auf industriellem Niveau sehen willst, brauchst Du Kollektivisten.
      Ob sie nun links sind und ihre Vernichtungslager Gulags nennen
      oder rechts sind und ihre Vernichtungslager KZs nennen
      ist egal, da es auf dasselbe hinausläuft.

      Libertäre oder Individualisten kriegen keine Million gebacken.

  5. Protest gegen Rassismus und Forderungen gegen Polizeigewalt ist kein Problem, auch sonstige Proteste nicht, solange sie friedlich verlaufen

    Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt sind nur dann kein Problem, wenn es sich tatsächlich um Rassismus und Polizeigewalt handelt. Wenn diese Proteste aber auf blödsinnigen ideologischen Ansichten basieren, dann sind sie sogar Teil des Problems, denn dann wir das nicht von der Allgemeinheit so gesehen, sondern nur von einer kleinen Minderheit gefühlt. Hier würde es schon helfen, wenn die Medien einfach mal unvoreingenommen berichten würde, aber die Zeiten sind lange vorbei. Und in Deutschland ist es nicht anders. Man vergleiche nur mal das politische und mediale Echo nach der Corona-Demo in Berlin mit der BLM-Demo in Stuttgart. Da fehlt jede Verhältnismäßigkeit. Und auch solche Ungerechtigkeiten, die meilenweit an der Realität vorbeigehen, schüren letztendlich Mißtrauen und Gewalt. Aber da sich Medien und Politik keiner Schuld bewusst sind, da sie in ihrer ideologischen Blase leben, wird sich dieser Effekt immer weiter verstärken, da das Volk immer mehr aufgewiegelt wird. Die Radikalisierung der Ränder ist auch hierzulande nicht zu übersehen und die Gewalt wird zunehmen.

  6. Die Demokraten haben sich in eine Sackgasse manövriert. Das begann damit, dass sie nicht in der Lage waren, einen vernünftigen Kandidaten aufzustellen. Dabei hätten sie die Chance gehabt, es gab Bewerber und Bewerberinnen, wie zB Gabbard und Yang, die für moderate liberale Positionen standen. Sowas wie, kein generelles Waffenverbot aber Verbot von Assault rifles und besseres Screening von Waffenhaltern. Gesundheitssystem mit verpflichtener Versicherung aber Möglichkeit zum Opt-out, so dass die Freiheit eine Versicherung zu wählen erhalten bleibt aber diejenigen, die von dieser Freiheit keinen Gebrauch machen oder machen können trotzdem einen Versicherungsschutz genießen.

    Positionen, mit denen sich sogar einige Republikaner hätten arrangieren können. Das hätte das erste Mal seit langem die grundtief zerstrittene Gesellschaft wieder zusammen bringen können.

    Aber das konnten sie nicht. Gabbard hat ganze 2 Stimmen bekommen und Yang keine einzige. Clinton nannte Gabbard eine russische Agentin. Statt dessen haben sie, mit über 2600 Deligierten (51,48%) einen alten, senilen Opa aufgestellt, der eine unangenehme Affinität zu Mädchenhaaren zu haben scheint und komische Sachen über Kinder auf seinem Schoß faselt und zudem noch Mitglied der bei den Konservativen verhassten Obama-Regierung war aber auch bei den Schwarzen und Indigenen nicht besonders viel Zustimmung genießt.

    Biden ist außerdem nicht in der Lage, eine Kampange zu führen.

    Er verhaspelt sich bei fast jeder Rede und weigert sich gegenüber Journalisten Fragen zu beantwortetn. Einer Journalistin antwortete er auf die Aufforderung, den Wählern zu erklären, warum sie ihn wählen sollen mit „das werde ich nicht tun“. Darum hatten die Demokraten ihn wochenlang irgendwo versteckt und statt dessen hatte sein Team Aktivisten unterstützt, die Geld für die Kaution von festgenommenen Plünderern und Chaoten sammelten.
    https://www.reuters.com/article/us-minneapolis-police-biden-bail/biden-staff-donate-to-group-that-pays-bail-in-riot-torn-minneapolis-idUSKBN2360SZ

    Und dann stellen die Demokraten auch noch Harris als VP auf, die zwar „PoC“ ist, aber in ihrer Zeit als Staatsanwälting mehrfach schwarze hinter Gitter brachte für so Verbrechen wie Kiffen oder die Eltern von Kindern, die die Schule schwänzten (was auch sehr viele Schwarze betrifft) einsperren wollte, und in Interviews auch noch darüber lachte. Und das in einer Zeit, wo die Schwarzen ein aus ihrer sicht angeblich rassistisches Justiz und Polizeisystem beklagen.

    Aber egal, wir haben Corona und das muss sich ja irgendwie nutzen lassen, um Trump die Wiederwahl zu vermiesen. Darum haben sie zunächst behauptet, dass Corona nur rassistische Propaganda wäre, Pelosi und Schumer sind in New York aufmaschiert, umringt von Journalisten, um gegen angebliche rassistische Propaganda zu protestieren und den Leuten zu zeigen, dass es überhaupt kein Problem gibt. Als es dann doch ein Problem gab, haben sie begonnen, jede Entscheidung Trumps als irrational und schlecht zu torpedieren, haben Corona-Pakete im Kongress blockiert und demokratische Gouverneure haben sich geweigert, Richtlinien des Weißen Hauses umzusetzen, während linke Medien Fake-News über Trump verbreiteten, wie etwa, dass er das Virus einen Hoax der Demokraten nannte.
    https://www.snopes.com/fact-check/trump-coronavirus-rally-remark/
    Alles nur, um Trump keinen einzigen Erfolg zu gönnen, denn es ist ja bekannt, dass in Krisen häufig die amtierende Regierung Zuspruch genießt, wenn es Erfolge in der Krise gibt, egal wie viel sie wirklich getan hat, siehe Merkel.

    Ähnlich mit BLM. Das muss man ja auch irgendwie Trump anlasten können, obwohl Polizeipolitik nicht Sache des Präsidenten ist, sondern der Bundesstaaten und viele der Fälle in von Demokraten regierten Staaten passiert. Trotzdem wurden die Proteste wochenlang von den Demokraten unterstützt, die Medien sprechen von „weitestgehend friedlichen Protesten“ während hinter ihnen ganze Straßenzüge brennen und Viertel aussehen wie nach einem Bombenangriff in Aleppo mit Ruinen ganzer ausgebrannter Häuserblocks.

    Kommt jetzt leider nicht so gut an, bei der Bevölkerung. Wenn die Nachbarschaft brennt, wünschen sich die Leute eher Law-and-Order statt Unterstützung der Proteste. Und dabei bleibt es ja auch nicht, also bei brennenden Häusern. Mehr als 30 Leute sollen bei den Protesten schon umgekommen sein, in den ersten zwei Monaten, doppelt so viele, wie Schwarze durch die Polizei in 2019 erschossen wurden. Die CHAZ wurde von der demokratischen Bürgermeisterin lange toleriert, obwohl dort Menschen um’s Leben kamen und das LARPing der „trained Marxists“ sich in ein gesetzloses Chaos verwandelte.

    Da fallen natürlich die Umfragewerte von Biden, Trump’s Coronapolitik ist fast vergessen und jetzt versuchen die Demokraten und Medien eine 180° Wende und reden davon, dass Riots nicht Ok sind.

    Die selben Riots, die sie gerade noch als „mostly peaceful“ bezeichneten und für welche Bidens Leute sogar noch Geld spendeten. Und wenn Biden – oder sein Team – auch noch den Leuten mit mehr Gewalt und Zerstörung droht, wenn sie Trump wieder wählen, dann hilft das sicherlich auch nicht sonderlich bei den normalen Leuten, die nicht ausschließlich von Twitter und CNN ihre Meinung beziehen.

    Die Demokraten sind komplett planlos, stecken in ihrem eigenen Sumpf fest und sind nicht fähig, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen und sich nach den Niederlagen neu aufzustellen. Sie machen weiter wie bisher und es bleibt nur zu hoffen, dass die Amerikaner das Spiel durchschauen und im November entsprechend in ihre Wahlentscheidung mit einfließen lassen. Eine erneute Niederlage, so bleibt zu hoffen, könnte dieser korrupten Mischpoke endlich den Gar aus machen und dann ist vielleicht endlich Platz für neue, moderate liberale Politik bei den Demokraten. 4 weitere Jahre.

    • Achso, warum versucht Pelosi eigentlich die traditionellen TV-Debatten der Kandidaten zu verhindern?

      Weil sie weiß, dass Trump den stammelden Biden in der Luft zerreißen würde.

    • Sehr aufschlussreicher Beitrag,danke.

      Es sieht ja so aus, als wollten sich die Demokraten mittelfristig als Migrantenpartei aufstellen, ähnlich wie die SPD in Deutschland. Man verwies dazu auf die demographische Entwicklung, nach der es immer weniger weiße, angelsächsische Protestanten und immer mehr PoC-Zuwanderer in den USA geben wird und in einigen jahren so die Demokraten die Mehrheit gewinnen würden.

        • Das ist schon jetzt der Fall. Trump fraternisiert mit Erdogan, weil, weiss der Teufel was in seinem Hirn so vor sich geht. Es ist an der Zeit, dass sich Europa eigene Streitkräfte zulegt. Macron sagt das und er hat Recht, oder man verlässt sich weiterhin auf das diplomatische Geschick von Herrn Maas. Oder auf die hirntote NATO.

          • „Es ist an der Zeit, dass sich Europa eigene Streitkräfte zulegt.“

            Die wollen sich doch gar nicht verteidigen, oder?!
            Wenn der Erdogan morgen Krieg anfängt, dann ist man bestimmt total überrascht.

          • Und mit dem Militär macht Europa dann genau was? Erdogan hat nur darum ein großes Maul, weil er weiß, dass die EU ihn braucht. Und das haben wir Merkel zu verdanken, nicht Trump.

          • Die EU nicht, weil die EU kein auch nur ansatzweise demokratischer Staat ist. Bei einer solchen Armee wären Tür und Tor für allerlei bösen Mißbrauch geöffnet (für den wir wieder zahlen dürften), inklusive Einsatz im Innern, gegen Abweichler-Staaten und Austrittswillige.

            Ich kann davor nur warnen!

            Aber zweifelsohne würde es Sinn machen, die eigene nationale Verteidigungsfähigkeit wieder herzustellen (auch und gerade in Hinsicht auf die wankende EU) und Bündnisse zu schmieden. Das bringt aber nur was, wenn man auch seine Grenzen akzeptiert und schützt. Eine informelle Streitmacht wie der IS kann (und ist sehr wahrscheinlich schon) ansonsten problemlos ins Land eindringen und einen verlustreichen, teuren und zermürbenden Partisanenkrieg entfesseln.

            Dafür müssten wir aber erstmal Merkel und ihre mediale Entourage loswerden.

      • Das stimmt, der Vorwurf existiert schon seit einer Weile und kam auch bei der Debatte um die Briefwahl wieder zum Vorschein: Dass die Demokraten illegale Einwanderer nutzen, um Stimmen zu gewinnen.
        Interessant auch, dass konservative Medien auf Unstimmigkeiten bei der Briefwahl hinweisen und Beispiele anführen, während alle linken Medien Wahlbetrug durch Briefwahl kategorisch ausschließen.
        https://nypost.com/2020/08/29/political-insider-explains-voter-fraud-with-mail-in-ballots/
        https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3666259

        Klicke, um auf pacei-voterfraudcases.pdf zuzugreifen

        https://www.npr.org/2020/08/28/906676695/ignoring-fbi-and-fellow-republicans-trump-continues-assault-on-mail-in-voting

        Fakt ist jedenfalls, dass die Demokraten die Stimmen der Einwanderer brauchen, um zu gewinnen, was aber nur legal ist, wenn diese Einwanderer legale Staatsbürger sind. Der BLM-Support der Demokraten sollte daher auch mehr Einwanderer und Minderheiten an die Wahlurnen bringen (wir erinnern uns: 2016 haben viele Schwarze Clinton die Stimme verweigert, indem sie nicht zur Wahl gegangen sind).
        https://www.newsobserver.com/opinion/letters-to-the-editor/article119826903.html
        Biden hat einen änlich schlechten Stand bei den Schwarzen wie Clinton.
        https://www.leftvoice.org/joe-biden-is-a-racist-who-loves-police-brutality
        Der einzige Grund für die Schwarzen Demokraten zu wählen, wäre gegen Trump zu stimmen. Dafür muss man Trump, der in den letzten 3 Jahren Arbeitsplätze in den unteren Einkommenschichten geschaffen hat, für den Rassismus verantwortlich machen und es so aussehen lassen, als gehe die Polizeigewalt allein auf Trumps Konto und außerdem muss man sich dafür auf Seiten der BLM-Proteste stellen. Blöderweise kostet das nun wieder Umfragewerte bei den einfachen Leuten, die keine Lust auf marodierende Banden von Linksextremisten haben, die ganze Stadtviertel besetzen und einfache Geschäfte von Unbeteiligten, teilweise sogar Schwarzen, in Schutt und Asche legen.

      • Exakt. Die Latinos und die Schwarzen wählen weit überwiegend die Democrats (Schwarze Frauen AFAIR zu über 90%).
        In Deutschland dann die Einwanderer die SPD.
        In den NL gibt es aber schon eine Partei der Einwanderer. Für die SPD daher wohl nur ein Zwischenhoch.

      • „Es sieht ja so aus, als wollten sich die Demokraten mittelfristig als Migrantenpartei aufstellen“

        Jupp, wenn die blöden Wähler einen nicht wählen, braucht man neue Wähler.

    • Als es dann doch ein Problem gab, haben sie begonnen, jede Entscheidung Trumps als irrational und schlecht zu torpedieren, haben Corona-Pakete im Kongress blockiert und demokratische Gouverneure haben sich geweigert, Richtlinien des Weißen Hauses umzusetzen, während linke Medien Fake-News über Trump verbreiteten, wie etwa, dass er das Virus einen Hoax der Demokraten nannte.
      https://www.snopes.com/fact-check/trump-coronavirus-rally-remark/
      Alles nur, um Trump keinen einzigen Erfolg zu gönnen,

      Das haben die Republikaner genau so auch mit Obama gemacht. Die politischen Lager hassen sich in den USA und es scheinen zu wenige bereit wieder miteinander, anstatt übereinander zu reden.

  7. Es ist schon interessant zu sehen, wie sich die Menschen für gefühlt hehre Ziele selbst zerfleischen – und wie weit sie dabei gehen:

    Sag mal Klimaaktivisten, ihre Blockierung des ÖPNV steht ihren Zielen zuwider.
    Sag mal Antirassisten, dass es nichts bringt, den Kleinwagen der schwarzen Nachbarin mit abzufackeln.
    Sag mal Feministen, dass Frauen überprivilegiert sind.
    Sag mal Maskenfreunden, dass sie in den Lappen Rhinoviren kultivieren.

    Dann kriegst du aber eine Breitseite ab. Dann bist du rechts, Nazi, Menschenfeind, Rassist oder Klimaleugner. Dann erlebst du volle aktionistische Aggression.

    Ich finde, es ist gar nicht so spannend, wer gerade angeblich unterjocht wird oder was gerade ganz sicher untergeht. Das ändert sich so schnell wie die Twitter-Trends. Entscheidend sind vielmehr das Maß der Radikalität, die Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und wieviele Kollateralschäden die Aktivisten bewusst in Kauf nehmen.

    Und vielleicht sind die Moderaten in den USA eine stille Mehrheit. Dann werden die den wählen, der für Ruhe sorgt, ohne ihnen allzu sehr ihre Freiheit zu beschneiden. Und da hat es Biden aufgrund des breiten Spektrums der von Demokraten unterstützten Aktionen sehr schwer.

    • „Entscheidend sind vielmehr das Maß der Radikalität, die Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und wieviele Kollateralschäden die Aktivisten bewusst in Kauf nehmen.“

      Sehe ich auch so.

  8. Oben im Artikel heißt es:

    „Ursache ist aus meiner Sicht, dass die Corona-Krise bei einem sehr eingeschränkten Sozialsystem zu erheblichen Unmut führt, der sich an einem bestimmten Funken, George Floyd entzündet hat und darin auch seine Protestrichtung gefunden hat: …“

    Frage: Sind die Protestierenden denn in der Mehrzahl Leute, die unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise besonders leiden oder besonders gelitten haben? Ich habe nicht diesen Eindruck.

    Joel Cotkin hat auch diese These vertreten – siehe

    https://quillette.com/2020/06/02/pandemics-and-pandemonium/

    Ich finde aber bei ihm keine Belege dafür, dass die Protestierenden in der Mehrheit besonders unter der wirtschaftlichen Not seit Corona leiden oder gelitten haben.

    • Das sehe ich auch nicht so.

      Die Rhetorik in den Medien verläuft so: Trump ist ein Rassist. Die Polizeigewalt ist eine Folge von Rassismus. Also ist Trump schuld an der Polizeigewalt, also sind die Demokraten die Lösung für die Probleme der Schwarzen.

      Es geht genau um dasselbe Ziel, welches die Demorkaten seit 4 Jahren ausschließlich verfolgen: Trump aus dem Weißen Haus zu bekommen und sich für die verlorene Wahl 2016 zu rächen. Die haben seit 4 Jahren kein anderes Thema außer ihr eigenes TDS.

    • Das muss auch gar nicht der Fall sein. Es reicht, wenn das der Anlass für den dahinterstehenden Konflikt ist und Leute, wie gerne virtue signaling betreiben dann auf diesen Zug aufspringen.

      Sicherlich trug auch dazu bei, dass die Leute einfach mehr Zeit hatten, weil sie aufgrund von Corona nicht gearbeitet haben.

      • Ich sehe dafür überhaupt keine Anhaltspunkte. Was man aber sieht, ist dass die Wahlkampf haben und die Demokraten nicht viel zu bieten haben, was sie Trump entgegen setzen könnten, weil sei selber nicht wirklich klar kommen. Also wird mit Hilfe der Medien die Stimmung aufgeheizt und so getan, als würde es besonders unter Trump den Schwarzen immer schlechter gehen, obwohl das Gegenteil der Fall ist.

  9. Doppelstandards und zweierlei Maß sind das Problem, denn sie zerstören den Rechtsstaat. Aber ohne Rechtstaatlichkeit ist Demokratie nicht vorstellbar. Mit allen Mitteln aber wird versucht, die Rechtstaatlichkeit aus den Angeln zu heben unter Mithilfe sogenannter demokratischer Parteien. Das erst führt zu Rechtsbrüchen wie dem irrsinnigen Aufreißen von Grenzen. Das führt zu irrsinnigen Doppelstandards bei der Beurteilung von Anticoronademonstationen einerseits und Stuttgarter Sonnwendfeiern andererseits. Das führt zu einem extrem aufgeblasenen Komplex der Asylgerichtsbarkeit und zu der zerstörerischen Aushebelung derselben durch massenhafte Duldung. Ist irgendjemand von Euch schon mal Duldung widerfahren im Falle von Geschwindigkeitsübertretung oder weil ihr den Schlotfeger Eure Heizung nicht habt prüfen lassen? Nein in diesen Fällen seid Ihr Schwerverbrecher, also Raser und Umweltsäue. Habt Ihr schon mal gehört, dass Antifa-Verbrecher ermittelt und bestraft wurden, die wildfremden Menschen die Autos abgefackelt haben oder ihnen die Häuser anmalten bzw. entglasten? Sie gelten als die natürlichen Verbündeten der SPD.
    Wurden die Schwerverbrecher von G-20 Hamburg ermittelt und bestraft? Aber Euerem Wirt wurden 5000€ abgenommen, weil bei seinen Gästen die Maske fehlte. Frau darf am Memminger Fischertag teilnehmen – o.k. – aber Ehefrau eines Muslims muss die halbe Rente an die Zweitfrau abführen, weil das Gericht die Scharia beizog zur Urteilsfindung. Bist du in Hanau Schwergestörter Mörder, bist Du Nazi, wirfst du Leute ins Gleisbett bist du lediglich schwer psychisch gestört, aber keinesfalls schuldfähig.
    Der Rechtsstat verträgt keine Doppelstandards aber sie haben sich in unserem Land breitgemacht und das ver-rückte Gedankengebäude dahinter zerstört ihn im Großen wie im Kleinen und damit unsere Demokratie.
    Heute dazu auch zu lesen: Stefan Frank: „Die täglich Angst vorm Straßenterror“ (achgut.com). Dort auch welchen schäbigen Beitrag die Medien beitragen.

  10. Die Demokraten haben die Büchse der Pandora geöffnet!
    Die Bürgermeister, Staatsanwälte und Richter aus den durch die Aufstände betroffenen sämtlich demokratisch regierten Städte spielen (noch) zusammen, um die Antifa-Gewalttäter weitestgehend von jeglicher Konsequenz ihres kriminellen Handelns zu bewahren. Der Journalist Andy Ngô dokumentiert auf Twitter, wie regelmäßig die von der bösen Polizei festgenommenen Gewalttäter ohne weitere Auflagen, ohne Kaution, und ohne weiteres Verfahren schnell wieder freigelassen werden. Tlw. mehrfach hintereinander: https://twitter.com/MrAndyNgo/status/1300680229984165889
    Dass DAS dann zu einer schnellen Eskalation der Gewalt führt – kein Wunder!
    Wie die betroffenen Bürgermeister, Staatsanwälte und Richter aus DER Nummer wieder herauskommen wollen?

    • Ein demokratischer Bürgermeister, der sich vehement gegen Trumps Hilfsangebote ausgesprochen hat in Bzeug auf die Portland Riots, wurde nun in einem Wohnkomplex besucht von Aktivisten, nicht unbedingt in friedlicher Absicht.
      Er war wohl nicht da, und hat sicher auch ein richtiges Haus weit außerhalb, aber zumindest weiß er jetzt, dass sein Engagement noch lange nicht ausreichend ist.

    • Weder bei Corona noch bei BLM geht es den Demokraten irgendwie um Menschenleben oder die Sicherheit der Leute und ihrer Leben. Es geht darum, Trump aus dem weißen Haus zu bekommen. Sie meinen seit 4 Jahren, sie seien um die Wahl betrogen worden. Sie meinen seit 4 Jahren, dass ihnen das Weiße Haus gehört (eine Politikerin der Demokraten, habe leider den Namen vergessen, sagte das auch ganz unverholen und sprach von dem rechtmäßigen Platz im Weißen Haus).
      Und dafür ist ihnen absolut jedes Mittel recht, bis hin zum Anzetteln eines Bürgerkriegs. Und die US-Medien, bis auf ganz wenige Ausnahmen, unterstützen sie tatkräftig dabei.

      • Es geht nichtmal um Trump. All das gab es schon um Bush Jr. Jeder republikanische Präsident seit Reagan wurde als Nazi diffamiert, mit exp ansteigender Intensität.

        • Aber kein Präsident wurde je so absolut umfassend gehasst, wie Trump. Ich meine, was erlaubt der sich auch? Kann nicht mal richtig ein Buch lesen und gewinnt einfach die Wahl. Und dass, nachdem so ziemlich alles und jeder Hillary unterstüzte.

          Das kann einfach nicht sein. Das darf einfach nicht sein.

          • Ich wollte nur daraufhinweisen, dass diese Antihaltung nicht mit Trump kam, sondern über viele Jahrzehnte herangewachsen ist, zusammen mit all dem progressiven Ideologiekram. Erst vor wenigen Jahren ist das denn abgehoben wie ein startendes Flugzeug und jetzt sieht es so aus als ginge es steil und immer beschleunigter hoch….

    • Mir kommt der Gedanke, dass diese ausnahmslos hochprivilegierten Leute das Ganze unbewusst als Gladiatorenkampf sehen, sie können aufstacheln, jubeln, buhen, den Daumen heben oder senken.
      Mögen sie im Champagnerrausch unversehens in die Arena purzeln.

  11. Die USA sind so absurd. Genauso wie die Republikaner in Wirtschaftsfragen die Obernulpen sind, sind sie das auch bei „Law and Order“. Es geht immer nur darum, tief sitzende „emotionale Wahrheiten“ anzusprechen, die einer Überprüfung durch die Ratio nicht standhalten.

    Aber die Medien werden mal wieder ihr Übriges tun und die Talking Points der Republikaner schlucken. Jeden Tag 1000 Tote durch Corona, aber über die zwei, drei Toten bei gewalttätigen Zusammenstössen wird lang und breit berichtet. Die Medien haben auch 5 Jahre nachdem Trump seine Rolltreppe runterfuhr nix gelernt.

    Er setzt die Agenda, und alle arbeiten sich daran ab.

    • „Es geht immer nur darum, tief sitzende „emotionale Wahrheiten“ anzusprechen, die einer Überprüfung durch die Ratio nicht standhalten.“

      Redest du jetzt von den „Progressiven“?

  12. „Ursache ist aus meiner Sicht, dass die Corona-Krise bei einem sehr eingeschränkten Sozialsystem zu erheblichen Unmut führt“
    In einem anderen Forum gelesen: Die Corona-Krise wird künstlich überdehnt und für politische Zwecke ausgenutzt, aber von verschiedenen Protagonisten: Bei uns von der Regierung, in den USA von den Trump-Gegnern. Was haltet ihr von der These?

    • Die Politik versucht jede Situation für ihre Zwecke zu nutzen, natürlich. Das ist doch das Wesen der Politik! Die Frage wäre nur, ob dies übermässig geschieht. Ich glaube nicht, die Politiker haben Respekt vor dem Virus, denn das ist nicht ihre Welt und daher halten sie den Ball flach. Sie versuchen das Richtige zu tun, da sie wissen, dass sie moralisch in der Verantwortung stehen. Daher sind die Reaktionen besonders defensiv.

      • Alice Weiderl hat im Januar oder so gesagt man muss die Grenzen schließen für einen kurzen Zeitraum. Komplett. Keinen Reiseverkehrt, Fluverkehr usw.
        Das hätte die ganze Welt machen müssen. Dann wäre nach diesem kurzen Lockdown alles gut und die Welt könnte weitergehen. Aber auf die AFD darf man nicht hören und den offene Grenzen Fetish darf man nicht mal für ein paar Wochen aussetzen. Also ist das nicht passiert.

        • Dass Rechten das derzeitige Irrenhaus nicht weit genug geht hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Die jetzigen „Reisebeschränkungen“ sind schon DDR 2.0, aber ihr wollt DDR 3.0. Auch gut zu wissen.

          • Hä? Genau das hat die Bundesregierung dann doch später gemacht, aber halt zu spät. Italien war da richtig sauer, weil Deutschland Flüge aus China zugelassen hat während Italien das nicht hat.
            Bei einer Pandemie ist eine Grenzsschließung doch der erste logische Schritt. Und wie gesagt, das wäre dann mit Covid vorbeigewesen und alles hätte wieder normal weiter gehen können anstatt dass man sich inzwischen ein 3/4 Jahr abquält.

          • Wir kommen von verschiedenen Planeten. Ich bin sauer und entsetzt über die gouvernantenhafte Überheblichkeit der Regierung und die ostblockhaften Grundrechtsverletzungen, und du willst noch mehr davon. Da kommen wir nicht zusammen.

          • „Die jetzigen „Reisebeschränkungen“ sind schon DDR 2.0, aber ihr wollt DDR 3.0. Auch gut zu wissen.“

            Als Sohn eines DDR Flüchtlings kann ich dazu nur sagen: Wenn man nicht weiß, wovon man redet…

    • „Die Corona-Krise wird künstlich überdehnt „

      Was meinst du damit? Künstlich in die Länge gezogen, d.h. man hätte eigentlich einen strikteren Lockdown vorgehabt, hat das aber nicht gemacht damit die Pandemie noch ein bisschen länger dauert? Finde ich sehr zweifelhaft…

  13. lol, zu geil
    Man kann es gar nicht glauben, dass das ernstgemeint sein soll.

  14. Man sollte Martin Luther King nicht mit Malcom X oder den Black Panther in einen Topf werfen.
    Und Martin Luther King würde von den heutigen BLM Leuten wohl als „Onkel Tom“ oder Nazi bezeichnet werden. Schließlich wollte er das eines Tage Hautfarbe keine Rolle mehr spielt und die Nachfahren der Sklaven und die Nachfahren der Sklavenhalter friedlich und gleichberechtigt zusammen leben, das ist im Grunde geanu das gegenteil von dem was die BLM bewegung will.

    Ansonsten kann ich der Analyse nur zustimmen.
    Die Linken in den USA und in vielen Ländern in Europa sind nicht mehr klassich (Arbeiterbewegung) Links sondern akademisch Links (Intersektionalität, Postkolonialismus, Indentitätspolitik usw.) unterwegs und verlieren dabei ihre Wähler aus dem Blick.

    Der schwarze Dinnerbesitzer dem BML und Antifa den Laden und somit die Existenz zerstört haben wird vielleicht nicht wieder die Demokraten, die diese Aktivsten beklatschen, wählen sondern Trump der ihm Schutz versprochen hat.

  15. It took only one week for the legacy media to go from gaslighting the nation about leftist violence to begging Joe Biden to distance himself from it. …

    … Democrats thought they could somehow take advantage of radical protests to help them win 2020. It has backfired. Once distaste for the violence began showing up in polling, and once Republicans could circumvent media coverage during their convention and focus on David Dorn and other victims of leftist violence, the Democratic Party and their allies switched the narrative. …..

    Now they’re just attempting to whitewash history.

    https://www.nationalreview.com/2020/09/the-democrats-are-whitewashing-leftist-violence/

  16. haha, das kommt hin, so müssten die denken! Eigentlich! Tun sie aber nicht, zu dumm.

  17. Alex, du NERVST! Bitte hör auf, jeden Schei**-Thread mit Twitter zuzumüllen! Der Selbermach-Samstag ist mir gerade abgestürzt („Tab crashed“) im neuesten Firefox. Das passiert nicht zum ersten Mal, 60- 100 Beiträge nur von dir! Du verhältst dich grob rücksichtslos, merkst du das eigentlich nicht? Du zerstörst das Forum damit!

    Jetzt fängst du hier auch an, die letzten 7 Beiträge waren wieder nur von dir und JEDER lädt irgendwelche belanglose Twitter-Aufreger, statt über das Thema zu diskutieren. Bei den meisten Sachen würde es vollkommen ausreichen, man erwähnt sie in einem Nebensatz, wenn überhaupt!

  18. Das ist es, was die Revolution antreibt. Hier müsste interveniert werden und zwar massiv!

    Am besten die Hochschulen auf hohe Summen Schadensersatz verklagen, weil diese das Vertrauen der Schüler missbrauchten und sie zu unvorteilhaften Verhalten angeleitet haben, wodurch erheblicher ökonomischer Schaden verursacht wurde …

  19. Pingback: Trump wendet sich gegen die „intersektionalen Theorien“ | Alles Evolution

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