„Race to the bottom“ und die Unfähigkeit zu einem taktischen Wechsel oder Zurückhaltung

Die AfD scheint beständig Stimmen hinzu zugewinnen, wenn man die Umfragen so verfolgt, sowohl im Osten als auch in anderen Bundesländern. Bisher fehlt es an einer wirklichen Erwiderung der Parteien darauf, sie scheinen es nicht zu schaffen darauf zu reagieren. Zwar ist sicherlich die Flüchtlingskrise stark zurückgegangen, aber ein wirkliches Vertrauen wurde nicht wieder aufgebaut. Statt dessen hört man viele Stimmen, die eher noch die Lage zu verschärfen scheinen statt Vertrauen zurückzugewinnen. So ist viel von Nazis die Rede, mit denen man nicht reden müsse, sondern denen man entschieden entgegen treten müsse etc.

Es ist wenig eingehen auf die Bürger vorhanden: Eine deutliche Rede, mit Anteilnahme, mit dem Hinweis, dass Asylrecht wichtig ist und das man gleichzeitig anerkennt, dass einige auch dieses Recht mitbrauchen und sich hier schlecht verhalten, dass würde denke ich, wenn es ehrlich rüber gebracht würde, viel bringen.

Vielleicht hätte sie eher ein Schröder als eine Merkel halten können, menschlich warm zu wirken und dabei auch eine gewisse Selbstkritik herüber zu bringen, dass liegt ihr glaube ich nicht. Ihr Ton wirkt schnell immer etwas unnahbar, etwas von oben herab.

Eine Idee, die mir dazu kam, war aber auch, dass der stärkere Anteil von Leuten, die intersektionalen Theorien folgen, dazu beitragen könnte, dass so ein Kurswechsel erschwert wird. Denn die gleiche Lage lädt ein zu einem Virtue Signalling, denn ein Feind und dessen Bekämpfung ist dazu ja der beste Anlass. Solche Ausschreitungen zu verurteilen ist einfach, hingegen lauert hinter der Angabe, dass Flüchtlinge überproportional zu ihrem Anteil an der Bevölkerung an Straftaten beteiligt sind, auch wenn ein Großteil der Flüchtlinge solche nicht begeht, eben der deutliche Rassismus Vorwurf.

Wer insofern vom Kurs abweicht, der wird in einer Partei mit entsprechend vielen radikaleren SJWs, wie sie in SPD, Grünen und der Linken auf jeden Fall vorhanden sind, gleich Widerspruch ernten und selbst als Rassist abgestempelt werden. Er macht sich angreifbar, denn in dem Race to the bottom kann es keinen Rückschritt geben, kein „vielleicht müssen wir weniger radikal sein, um schlimmeres zu verhindern, weil die Leute noch nicht so weit sind“.  Wer seinen Kurs lockert, damit die AfD weniger Stimmen erhält, der ist damit quasi zum Feind übergelaufen.

37 Gedanken zu “„Race to the bottom“ und die Unfähigkeit zu einem taktischen Wechsel oder Zurückhaltung

  1. Mal abgesehen von den üblichen Nazi-Vorwürfen hat die AfD durchaus einen deutschnationalen Flügel (im damaligen Sinne, also völkisch, soweit ich das mitbekommen habe sind die aber noch auf dem Boden der Verfassung). Die größte Sorge die ich gerade habe ist die Übernahme der Partei durch diesen Flügel, was dann wirklich ekelhaft werden könnte.

    Das könnte durchaus passieren wenn man den Alt-CDU Flügel, also die Gründer der Partei, aus irgendwelchen Gründen kaltgestellt werden.

    Hoffen wir das wir einen Weg finden die Radikalisierung der Gesellschaft zu stoppen, wenn wir das nicht schaffen wird es wahrscheinlich eine Generation lang nur noch rechts-aussen Politik geben. Die jetzigen Linksradikalen will ja keiner haben.

    • Es gibt deutlich schlimmere Dinge als die Übernahme der AfD durch den deutschnationalen Flügel. Ich glaube nicht, dass Deutschland eine CDU 2.0 braucht.

  2. Für die SPD gibt es zu diesen Zeitpunkt keinen Weg mehr den Untergang aufzuhalten. Die werden unweigerlich zur Splitterpartei und langfristig von den Grünen und eventuell auch von den Linken überflügelt.

    Die AfD ist im Moment in Deutschland die einzige Partei, die sich der postmodernen und feministischen Welle entgegenstellt. Selbst die CSU hat ja längst kapituliert. Aus diesem Grund wird die Partei immer Wähler finden und diese Wähler werden sich auch nicht von Skandalen abschrecken lassen, denn die Alternative ist schlimmer als es ein AfD-Skandal je sein kann.

    • Wem, wenn nicht der SPD, wünscht man eine Wiederholung der Geschichte (einschließlich des durch die SPD selbst beförderten Vergessens der selbigen schon aus Sarkasmusgründen) von ganzem ♥.

  3. „Eine deutliche Rede, mit Anteilnahme, mit dem Hinweis, dass Asylrecht wichtig ist und das man gleichzeitig anerkennt, dass einige auch dieses Recht mitbrauchen und sich hier schlecht verhalten, dass würde denke ich, wenn es ehrlich rüber gebracht würde, viel bringen.“
    Das halte ich für einen absoluten Irrglauben. Diese Leute wollen keinen Dialog, keine ernsthafte Diskussion. Ein Großteil derer die dort mitlaufen leben schon längst in ihrer eigenen Realität, wo sie ständig mit Nachrichten über Kriminelle Flüchtlinge zugeballert werden. Wenn dann die offizielle Polizeistatistik sagt, dass es letztes Jahr so wenig Straftaten wie seit 25 Jahren nicht mehr gab, dann kommt gleich der Vorwurf der Lüge. Das Vertrauen in Medien und Staat ist so zerstört, dass man da mit Anteilnahme oder Zuhören nicht weiterkommt.
    Die einzige Möglichkeit da gegen zu wirken ist, den geistigen Brandstiftern wie der AfD die Finanzierung und mediale Öffentlichkeit zu entziehen, so dass sie ihre Propaganda (nichts anderes ist es nämlich) nicht weiter verbreiten können. Bei gleichzeitig mehr staatliches Handeln im sozialen Bereich. Das geht von Pflege über Schule bishin zu den Hartz4-Gesetzen und sinkenden Real-Löhnen.
    „Wer seinen Kurs lockert, damit die AfD weniger Stimmen erhält, der ist damit quasi zum Feind übergelaufen.“
    Wenn man den Forderungen der AfD nachgibt, hat diese doch gewonnen. Das ist doch genau das Ziel der AfD: extreme Positionen mehrheitsfähig machen. Dann bringt es doch auch nichts, dass die AfD weniger Stimmen bekommen würde (was sie nicht tut, wie man zum Beispiel gerade in Bayern sehen kann). Das Problem an der AfD sind nur zum Teil die Personen. Hauptsächlich sind deren Positionen das Problem.

    • offizielle Polizeistatistik
      Anmerkung dazu von fefe:

      „Das Zwischenergebnis ist also: Bei einem Ausländeranteil von 7,5% sind Ausländer unter den von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen mehr als doppelt überrepräsentiert.

      Da kann (und wird) es jetzt Gründe für geben. Manche hoffentlich gut, andere wahrscheinlich nicht so gut. Sowas wie: Die Delikte, die Ausländer begeben, haben höhere Aufklärungsquoten. Die Kriminellen aus dem Inland stellen sich schlauer an und werden weniger erwischt. Die Cops machen Racial Profiling.

      Aus meiner Sicht ist ein Faktor von mehr als 2,5 aber eine Größenordnung, die man nicht einfach wegwischen kann. Da muss man mal drüber reden.“

      https://blog.fefe.de/?ts=a576f744

      • Fifies Gründe dienen alle der fortgeschrittenen Realitätsverweigerung.
        Racial Profiling?
        Kann man die verlogene Diskussion nicht einfach skippen, statt sich die aus Übersee zu kopieren und die selben Fehler zu wiederholen?

        Fefe färbt übrigens selber auch gerne mal die Haut/Rasse um, wenn es in sein Narrativ passt.
        Bei zu vielen Zuschriften heißt’s dann später: „Haha Hihi, war nur eine Medienkompetenzübung“.

      • Tatverdächtige sind aber nicht zwangsläufig Täter.
        Männwr gelten bspw. im Bereich häuslicher Gewalt laut Polizeistatistik überwiegend als Täter. Obwohl sie nur in etwa zur Hälfte tatsächlich Gewalt gegen Frauen und Kinder ausüben.

        Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen, sind praktisch unvorstellbar, Männer quasi immer Täter. Alles zeigt nur die unterschiedliche Wahrnehmung.

      • „Aus meiner Sicht ist ein Faktor von mehr als 2,5 aber eine Größenordnung, die man nicht einfach wegwischen kann.“

        Vor allem muss man dabei berücksichtigen, dass sich diese 2,5% auf alle Ausländer beziehen, hier also auch wenig kriminalitätsgeneigte Gruppen, z.B. Ausländer aus den westlichen EU-Staaten, Nordamerika oder Fernost enthalten sind.

        Wen es interessiert, der kann sich ja mal die (bundesweite) polizeiliche Kriminalstatistik zu Tatverdächtigen (=Personen, die nach dem Ermittlungsergebnis der Polizei Straftaten begangen haben) ansehen.
        https://www.polizei.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2017/pks2017_node.html
        Dort kann man im Dokument „Jahrbuch Band 3 – Tatverdächtige“ auf Seite 149 Zahlen zum Anteil von Zuwanderern (=Asylbewerber/-berechtigte, Schutzberechtigte, Geduldete, Kontingentflüchtlinge und unerlaubt Aufhältige) finden. Diese Personengruppe macht ca. 2% der in Deutschland Lebenden aus, ihr anteil an Tatverdächtigen beträgt laut der Statistik allerdings u.a. für Straftaten:

        – gg. das Leben – 14.3%
        – Vergewaltigung/sex, Nötigung – 15.9%
        – Raubdelikte – 15,1%
        -gef. u. schwere Körperverletzung – 15.2%

        Flüchtlinge sind also in diesen Bereichen um das 7-8fache überrepräsentiert. Das kann man beim besten Willen nicht wegdiskutieren, selbst wenn man davon ausgeht, dass es tatsächlich Faktoren gibt, welche das Ergebnis in gewisser Weise verfälschen könnten.

        • Nein, sie werden nur häufiger erwischt. Das ist eine direkte Konsequenz, die sich aus der häufigeren Kontrolle ergibt. Und umgekehrten Fall gehen zu viele mutmaßliche biodeutsche Täter durchs Netz, weil sie seltener überprüft werden.

          • Genau. Denn die Polizei ist nicht damit beschäftigt Deutsche zu blitzen und Migrantenviertel zu meiden wie die Merkel das Weihwasser.

          • Aus häufigeren Kontrollen kann sich ggf. ergeben, dass Migranten häufiger bei Btm- oder Waffenbesitz, Schmuggel o.ä. erwischt werden, aber wie soll das die Aufklärungsquote beispielsweise der von mir angegebenen schweren Straftaten signifikant erhöhen?
            In einem anderen Forum wurde mir auch schon erklärt, die Statistik sei verzerrt, weil die Polizei bekanntlich Vorurteile gegen Migranten habe und auch die Bevölkerung Migranten viel öfter anzeige. Mag ja sein, dass Derartiges nich ausgeschlossen ist, aber wie bitteschön soll das zu einer Überepräsentanz von 700-800% führen?

    • @ Lassy:
      „Die einzige Möglichkeit da gegen zu wirken ist, den geistigen Brandstiftern wie der AfD die Finanzierung und mediale Öffentlichkeit zu entziehen, so dass sie ihre Propaganda (nichts anderes ist es nämlich) nicht weiter verbreiten können. “

      Was möchtest Du damit konkret zum Ausdruck bringen?
      Wandel den blödsinnigen Hochglanztextbaustein doch mal in etwas expllizites um, welche genaue Vorgehensweise schwebt Dir da so vor? Und wie gedenkst Du dieselbe verfassungsrechtlich zu handhaben?

    • Überzeuge mich, nicht AfD zu wählen.
      Und berücksichtige dabei, dass das einzige was mich politisch interessiert folgendes ist: Opposition gegen die hiesige Migrationspolitik und den Einfluss des Islam in Deutschland.

    • „Wenn dann die offizielle Polizeistatistik sagt, dass es letztes Jahr so wenig Straftaten wie seit 25 Jahren nicht mehr gab, dann kommt gleich der Vorwurf der Lüge.“

      Wenn diese Statistik genutzt wird um Zuwandererkriminalität zu relativieren, wird tatsächlich mit der Wahrheit gelogen. Denn das Absinken der Gesamtstraftaten beruht allein darauf, dass die Straftaten der Einheimischen überproportional stark gesunken sind. Ich zitiere mal einem anderen Kommentar von mir, der leider wegen des F.-Wortes in der Moderationsschleife gelandet ist:

      Wen es interessiert, der kann sich ja mal die (bundesweite) polizeiliche Kriminalstatistik zu Tatverdächtigen (=Personen, die nach dem Ermittlungsergebnis der Polizei Straftaten begangen haben) ansehen.
      https://www.polizei.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2017/pks2017_node.html
      Dort kann man im Dokument „Jahrbuch Band 3 – Tatverdächtige“ auf Seite 149 Zahlen zum Anteil von Zuwanderern (=Asylbewerber/-berechtigte, Schutzberechtigte, Geduldete, Kontingentflüchtlinge und unerlaubt Aufhältige) finden. Diese Personengruppe macht ca. 2% der in Deutschland Lebenden aus, ihr anteil an Tatverdächtigen beträgt laut der Statistik allerdings u.a. für Straftaten:

      – gg. das Leben – 14.3%
      – Vergewaltigung/sex, Nötigung – 15.9%
      – Raubdelikte – 15,1%
      -gef. u. schwere Körperverletzung – 15.2%

      Fl***tlinge sind also in diesen Bereichen um das 7-8fache überrepräsentiert. Das kann man beim besten Willen nicht wegdiskutieren, selbst wenn man davon ausgeht, dass es tatsächlich Faktoren gibt, welche das Ergebnis in gewisser Weise verfälschen könnten.

    • Hier geht’s ja um Asylmissbrauch.
      Fluchtmissbrauch kenne ich bislang nicht.
      Wer sollte denn in den entsprechenden Ländern Asyl wirklich brauchen?
      Außer genau denen von denen wir nie hören.
      Verfolgte politische Aktivisten, die fliehen müssen, weil sie den Islam kritisieren und Christen.

  4. Also, einfach eine Dämonisierung der AfD vorzunehmen, wird vermutlich nicht klappen. Man muss nicht die Positionen von der AfD übernehmen, aber man darf die Wähler dieser Partei nicht einfach als Wutbürger brandmarken.
    Zumindest bei uns in der Schweiz hat das mit der SVP nicht geklappt. Die ist so bei ca. 30% und absolut stärkste Partei und in den ländlichen Regionen der Deutschschweiz hat sie sogar eine absolute Mehrheit. Da ist es unmöglich, die halbe Schweiz zu dämonisieren. In vielen Staaten war es gut, wenn man die Rechtspopulisten in die Regierungsverantwortung nahm, sodass sie dann schnell wieder auf eine Kleinpartei schrumpften.

      • Besonders wenn man dazu noch KIZ einlädt und deren Refrain „Stich, Stich, Stich, Stich, …“ aus den Lautsprechern erklingt beim Antirechtskonzert aus dem Lied „(Du Opfer) Was willst du machen“.

        Ist halt nicht alles nur Satire, sondern Handlungsanleitung.

      • Wenn die AfD mal TürQQenfQtz€ spielt, dann können wir davon reden, dass die so undemokratisch und niveaulos sind wie die anderen Parteien.
        Vorher ehrlich gesagt nicht.

  5. Oh my gosh, bring mich bitte nicht zum Lachen, ich hatte grade eine Stirn OP und will die Nähte nicht belasten xD

    „Vielleicht hätte sie eher ein Schröder als eine Merkel halten können, menschlich warm zu wirken und dabei auch eine gewisse Selbstkritik herüber zu bringen“

    Lächerlich xD Schröder ist der Unsympath in Person, früher ein arrogantes Arschloch, heute ein verbrauchtes Arschloch, aber menschlich warm? ZB als er so getan hat als wäre er noch der Fußballspieler von vor 50 Jahren und dabei gewirkt hat wie Jemand der noch nie in seinem Leben Spaß hatte? I beg you. Die Art von Soziopath die man sein muss um Bundeskanzler zu werden KANN offensichtlich nicht menschlich warm wirken^^

    Und als angegriffener Spitzenpolitiker einen Fehler zuzugeben bedeutet, sofort von der parteiinternen Opposition zerfleischt zu werden. Der Putsch des Jens Spahn – und eine CDU unterhalb der 30 % – wäre zwar ein persönlicher Wunsch von mir, aber seien wir ehrlich, Merkel ist viel zu klug dafür 😉

  6. Wenn die Parlamente von diversen Lobbyinteressen infiltriert sind, dann gibt es kein Zuhören mehr. Das Ergebnis steht schon von vornherein fest, was an Lösungen bei jedem Problem herauskommen soll. (Und das Ergebnis entspricht genau dem, was die Lobbyinteressen wollen oder womit sie mindestens leben können.)
    Wäre es anders, käme nicht jedes Mal in der Praxis ein solcher Eindruck heraus wie als wenn man sich mit einer Wand unterhält.
    Die sollen den sprichwörtlich brennenden Baum nicht sehen, dafür sind sie nicht angestellt worden…
    Der gewöhnliche Bürger bemerkt, dass er zunehmend nur noch in die Rolle des Dieners geschoben wird, weiß aber nicht, wohin mit dem Widerwillen gegen diese Situation – die, die versprechen, etwas daran zu ändern, sind nur zeitwilige Rattenfänger, die kommen und gehen über die Jahre; sie brauchen eine vorzeigbare Pseudolobby, damit sie wichtig erscheinen, damit sie auch mal auf dem Platz an der Sonne sitzen können. Währenddessen taucht kein anderer Spieler auf, der sich um ihre Sorgen und Interessen einmal ernsthaft kümmert.
    Und selbst wenn er auftaucht, versucht man diesen genauso zu korrumpieren… Funktioniert das nicht, verbietet oder diskrediert man ihn, um ihn aus dem Spiel zu bekommen. Schließlich soll es ja nicht um die Bedürfnisse des Pöbels gehen.

  7. Das „Race to the Bottom“ ergibt sich daraus, dass die Regierungsparteien und die Medien wirklich keine ALternative haben, las immer so weiter zu machen; alles andere wäre ein Eingeständnis des eigenen Versagens.

    Und das ganze wirkt zunehmend neurotisch und verzweifelt in einer Zeit, inder praktische jede Woche ein spektakulärer Fall von Mord oder Vergewaltigung an Deutschen von Migranten vorkommt. Im Fernsehen wird aber darüber diskutiert, wie man Demonstrationen dagegen oder das Ersatrken der AfD bekämpfen kann, nicht darüber, wie man die Welle der Gewalttaten beenden könnte.

    Wenn es hier in 20 Jahren aussieht wie in Somalia, können wir uns alle anderen politischen Diskussionen ersparen, und die Menschen merken das immer mehr.

  8. Pingback: Globaler Rechtsrutsch – Der lange Weg zum ersten Mal

  9. Ich sehe nicht, dass wirklich alle außer der AFD auf dem Weg nach unten sind. Die Grünen profitieren zumindest teilweise. Mit der CDU können sie ja nun auch schon seit einiger Zeit auch, gerade wegen dieser Kanzlerin. Also, zumindest bei denen kann ich nach Standardlogik („Parteien wollen möglichst viele Wähler erreichen“) sehen, warum aus der Ecke keine Entspannungspolitik kommen muß.
    Die Selbst-Destruktivität kann man freilich mit der Gelegenheit zum Virtue Signalling erklären. Mich erinnert das etwas allgemeiner gefasst an die „Iron Law of Institutions“ vom linken Blogger (derzeit Intercept Autor) Jonathan Schwarz. D.h. interne Macht hat Vorrang, selbst wenn eine Organisation merklich beschädigt wird.

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