Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 2. Juni 2015

Krabbenkorbeffekt und die Privilegientheorien

Gestern kam ich durch eine etwas merkwürdige Suchanfrage in der Statistik zum Mechanismus von Krabbenkörben, der auf diesen Artikel verwies, zu dem „Krabbenkorbeffekt“ unter dem ich das folgende bei Google fand:

Das Phänomen, das hier beschrieben wird, nennt man in der Personal-/Arbeitspsychologie teilweise „Krabbenkorbeffekt„: Wenn Fischer Krabben fangen, werden diese einfach lebendig in einen Korb geworfen. Aus diesem können sie nicht fliehen, weil sie sich gegenseitig nach unten ziehen, sobald eine Krabbe an Höhe gewinnt. Der einzelnen Krabbe wäre es hingegen problemlos möglich aus dem Korb zu klettern.

Die Metapher beschreibt das Phänomen, dass sich in Frauengruppen nur sehr flache Hierarchien bilden und die Gruppe selbst stets auf Ausgeglichenheit und Ebenbürtigkeit innerhalb der Gruppe bedacht ist. Tut eine Frau etwas außergewöhnliches – greift sie sich etwa zu viel Führung – ziehen die anderen sie wieder zurück. Damit kann man beispielsweise erklären, warum die Anwesenheit weiterer Frauen an einem Arbeitsplatz die Karrierechancen der einzelnen Frau statistisch gesehen stark negativ beeinflusst.

Es gab vor einiger Zeit mal eine sehr interessante TV-Show, bei der zwei Teams von jeweils acht Frauen und acht Männern Aufgaben erledigen mussten. Anschließend wurde der jeweilige Lösungsweg bzw. das Scheitern oder der Erfolg eines Teams von Psychologen und sonstigen Experten erklärt.

Eine der Aufgaben war das Aufführen eines Theaterstücks

Die Männer bekamen das Stück „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Einer bestimmte, wer der Wolf sei; das Theater wurde gespielt.

Die Frauen bekamen das Stück „Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Es wurde (nahezu auf Augenhöhe) diskutiert, wer denn Schneewittchen sein solle. Jedesmal, wenn eine der Teilnehmerinnen zu deutlich Ansprüche anmeldete oder jemanden bestimmen wollte, wurde dies von der Gruppe zerredet.

Ein Psychologe erklärte anschließend den Krabbenkorbeffekt. Es soll sich eben keine Frau in eine exponierte Stellung bringen, da dies die Gefahr birgt, die Harmonie der Gruppe zu zerstören.

Das Männergruppen recht schnell eine Hierarchie ausbilden, Frauengruppen hingegen sehr relative Rankverhältnisse haben, war hier schon bezogen auf Jungs und Mädchen Thema.

Zudem hatte ich einen Artikel darüber, warum eine Vorliebe für Gleichheit ebenfalls evolutionär entstehen konnte.

Da könnte ich mir schon vorstellen, dass bei Frauen ein solcher Krabbenkorbeffekt eher stattfindet als bei Männern, weil gewisse Hierarchien bei ihnen unproblematischer sind und damit ein gewisses ausbrechen auch eher hingenommen wird. Bei Frauen hingegen erfolgt dies subtiler.

Auch ein interessanter Beitrag dazu aus einer eher feministischen Sicht:

Have you ever said that you prefer guy friends to girl friends, because “girls are just drama”?  Have you ever criticized another woman for being “dumb”, or “too slutty”, thereby making yourself seem smarter, more upright?  Have you ever judged a woman for being “too fat for those jeans”, for “really wearing that outfit…?”, for her obviously unkempt roots, or any other criteria that made her fall short of emulating Barbie?  Have you ever hated your boyfriend’s ex-girlfriend, even if you’ve never met her, just because (literally, for no reason, other than the fact that she’s the ex)?

Ladies, Ms. Tanenbaum is speaking to us, as well.  We’re actively partaking in crab mentality when we speak unkindly about another woman.  We’re reinforcing unhealthy ideals when we pass judgment on how another woman’s body looks, or how she dresses.  We’re guilty of slut shaming when we criticize her for what she chooses to do with her body, or who she chooses to love.

Beim Lesen kam mir der Gedanke, dass dieser „Krabbenkorbeffekt“ eigentlich sehr gut zur Privilegientheorie passt: Der maßt sich Privilegien an, der muss zurück in den Korb, zieht, bis er seine Privilegien aufgibt!

Es passt auch gut zu allen „Acceptance“ Bewegungen, von Fat zu Queer, in denen es ja im wesentlichen darum geht, dass alle gleich sein sollen und keiner behaupten darf, dass es besser wäre, dass man aus dem Korb herauskriecht. Wer abnehmen will, der macht zB aus der Sicht der „Fat-Acceptance“ genau das und kann daher angefeindet werden, also quasi in den Korb zurückgeholt werden oder gleichsam aus diesem verbannt werden, damit man nicht denkt, dass es im Korb schlecht sei.

 

 

 


Responses

  1. Vergiss nicht, dass Männer dem Selektionsdruck unterlegen waren, eine funktionierende Jagdbande zu bilden. Wer eine solche Gruppe formieren will, der muss relativ schnell Hierarchien ausbilden – vor allem nach funktionalen Kriterien, in der die verschiedenen Positionen (Läufer, Hetzer, Schütze, Wildzerleger, usw.) eben mit den Besten auf der jeweiligen Position besetzt waren. Ich glaube, Männer sind ganz gut darin, bestimmte Fähigkeiten ihrer fellow-men sehr schnell und richtig einschätzen zu können.

    Und natürlich braucht es rückwirkend auch Gruppenmitglieder, die eine solche (zunächst funktionale) Hierarchie sehr rasch akzeptieren und umsetzen können.

    • Sehe ich auch so. Wenn drei Männer vor einem gemeinsam zu lösenden Problem stehen, wird schnell der zum „Anführer“, der die meiste Expertise mit sich bringt. Die einzigen Schwierigkeiten die hier entstehen, sind in gemischten Gruppen die sich nicht gut kennen. Hier können Konflikte auftreten, weil manche Männer nicht bereit ist sich unterzuordnen. Gewöhnlich wird dieses Verhalten aber durch den Zuspruch bzw. Ablehnung der Gruppe zum jeweiligen Lösungsvorschlag gelöst.

      Um mal n bisschen Kritik an Männern zu üben:

      es gibt hierbei zwei Arten von Männern die wenig hilfreich sind,

      einmal die „gefühlten“ Alphas, die Unterordnung, auch wenn sie selber wenig/kaum Ahnung vom Thema haben, als persönliche Niederlage verstehen und versuchen ihr Ziel zu erreichen, auch wenn sie falsch liegen

      und

      die Männer die es eigentlich besser wissen, aber nicht in der Lage sind sich gegen die „falschen“ Alphas durchzusetzen.

      Beide riskieren Nachteile für die Gesamtgruppe durch ihr Verhalten.

      • Gemischte Gruppen funktionieren immer schlechter als reine Männergruppen, weil hier das „Posing“ der Männer vor dem anderen Geschlecht hinzukommt.

        In der Ausbildung oft erlebt: Kleingruppenarbeit. Die Effektivsten, die auch am schnellsten mit der Aufgabe fertig waren, waren die unverpatzten Männergruppen.

  2. Viel interessanter als die Frage, warum Frauen so was tun, finde ich, warum die Krabben das tun. Weiß man das?

    • Die Krabbe versucht einfach, aus dem Korb rauszukrabbeln. Da sie kein soziales Vieh ist, hat sie keine Strategie zur Verfügung, ihr Verhalten mit dem der anderen Krabben abzustimmen. Das ist nicht in ihrem Toolset. Sie versucht es also mit der einzigen ihr Verfügung stehenden Solo-Strategie (krabbel zum Licht rauf) und die Schwerkraft sowie Gesetze der Verteilung von Körpern im Raum tun dann das Übrige.

      That’s it.

      • Soll das eine Erklärung dafür sein, warum andere Krabben die eine Krabbe wieder zurückziehen? Wenn ja, dann verstehe ich es nicht.

        • Die ziehen sie ja nicht vorsätzlich wieder zurück.

        • Verstehe ich nicht. Wenn ich mehrere Hamster in einem Korb habe, klettern die raus. Da ist nix mit Schwerkraft und Verteilung von Körpern im Raum die das verhindern könnten.

        • Die Krabbe klammert sich einfach an den nächstbesten höheren Punkt. Unglücklicherweise ist das aber auch eine Krabbe.

        • Ah, danke, das ist mal ne Erklärung. Warum nicht gleich so? 😉

        • Vielleicht einfach eine zu günstige greifgelegenheit an der man sich selbst rausziehen kann, wie bei einem ertrinkenden, der sich an dem Retter abstützen will

        • Danke Männer. Das ergibt Sinn 🙂

        • jenau

  3. Have you ever said that you prefer guy friends to girl friends, because “girls are just drama”?

    Yes!

    Have you ever criticized another woman for being “dumb”, or “too slutty”,

    Yes!

    „thereby making yourself seem smarter, more upright?“

    No, but because she is dumb ore too slutty.

    „Have you ever judged a woman for being “too fat for those jeans”, for “really wearing that outfit…?”, for her obviously unkempt roots, or any other criteria that made her fall short of emulating Barbie? “

    Yes!

    „Have you ever hated your boyfriend’s ex-girlfriend, even if you’ve never met her, just because (literally, for no reason, other than the fact that she’s the ex)?“

    I hate all girlfriends 😛

    • > “thereby making yourself seem smarter, more upright?”
      > No, but because she is dumb ore too slutty.

      Ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

  4. „Ein Psychologe erklärte anschließend den Krabbenkorbeffekt. Es soll sich eben keine Frau in eine exponierte Stellung bringen, da dies die Gefahr birgt, die Harmonie der Gruppe zu zerstören.“

    Eine typische Frauen sind besser – Erklärung. Und es impliziert, dass Männergruppen disharmonisch sind.
    Könnte es nicht einfach sein, dass Frauen Zicken sind, dass die eine der anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnt?

    • Ich kann mir auch die Gedankengänge vorstellen:
      „Was, die Tussie will Schneewittchen sein? Die mit ihren kleinen Möpsen und den unmöglichen Ohrringen!“

      Ein Hühnerstall. Voller Harmonie 😀 😀 😀

      • Haha. Strike!

        Das darf aber unter dem Harmonie-Paradigma („Wir sind alle furchtbar lieb zueinander“) keinesfalls kommuniziert werden.

    • „Eine typische Frauen sind besser – Erklärung.“

      Allerdings, selbst schlechtes oder dummes Verhalten dient bei Frauen immer einem höheren und in jedem Fall gutem Ziel.

      Männer sind Karrieregeil, Frauen sind engagiert.

      Gääähhnnn…

    • @adrian
      „Eine typische Frauen sind besser – Erklärung.“

      Sehe ich nicht so, es hängt alles von der Bedeutung von „Harmonie“ ab. Und dieser Begriff ist nicht uneingeschränkt positiv zu deuten.
      Nur ein Tyrann wird auf bedingungslose Harmonie erpicht sein…

      • Alex widerspricht. Tststs…

        • kann ich auch nichts für 😛

        • Klaro. Du brauchst es ja nicht zu tun.

        • @adrian
          Ich bin mir halt nicht so sicher über diesen zitierten Psycho, deshalb mein defätistischer Einwand.
          Aber generell hast du natürlich recht, im Zuge des „Frauen die besseren Menschen“ ist häufig von der tooollen „weiblichen Harmonie“ die Rede, ganz unironisch.

        • „Aber generell hast du natürlich recht“

          Danke 🙂

      • „Sehe ich nicht so, es hängt alles von der Bedeutung von “Harmonie” ab.“

        Ich definiere „Harmonie“ hier auch eher technisch, im Sinne von „energiearm“, oder „ohne Streben nach – wohin auch immer“.

        Wenn man es so betrachtet, ist Disharmonie der Motor für Veränderung, Bewegung, Dynamik.

  5. „if I can’t have it, neither can you.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/Crab_mentality

    Geht es im Missgunst?

    • “if I can’t have it, neither can you.”

      Ist auch eine … „crap mentality“…. (mit p statt b)

  6. Das erklärt sehr gut, warum sich kaum eine Frau aus dem feministischen Sumpf befreien kann.
    Und warum Anfeindungen ausschließlich von Frauen, und niemals von Männern kommen, wenn man es als Frau wagt, Männerterrain zu betreten.
    Von wegen „gläserne Decken“.

    • Es ist wirklich erschreckend, welche Mentalität zum Vorschein kommt, wenn jemand aus dem „feministischen Sumpf“ abweicht. Abweichler werden als die allergrössten Feinde wahrgenommen.
      Das scheint mir genau das zu sein, was charakteristisch für jede Sekte ist. Und Feminismus ist hochgradig sektiererisch, immer auf das Persönliche bezogen. Dass dieses Verhalten irgendwas mit weiblichen Eigenschaften zu tun hätte, ist demgegenüber völlig überflüssig anzunehmen.

    • Geradezu lehrbuchhaft haben sich da „unsere“ Frauen in der letzten Firma, in der ich arbeitete, verhalten.

      Für einfache Routinearbeiten hat man eine Gruppe von etwa 2×10 ungelernten Frauen eingestellt, aufgeteilt in zwei Schichten.
      Mein Labor war neben der Produktionshalle, in der sie arbeiteten. Bei der Abendschicht war in der Produktion fast jeden Tag Hallligalli. Gelächter, gruppenweises Singen, … .
      Es klang eher nach Party, denn nach konzentrierter Arbeit. Aber die Frauen haben ihren Job getan.
      Mit zunehmender Komplexität der Aufgaben beschloss man, aus der Gruppe eine Frau, Algerierin, die sich als besonders aufmerksam und gewissenhaft erwiesen hatte, zur Schichtleiterin zu machen.
      Schlagartig kippte die Stimmung, die Schicht zerfiel in zwei Gruppen, die sich gegenseitig bekämpften und die arme Schichtleiterin mobbten.
      Was ich bemerkenswert fand war, dass eine der Frauen sich zur Rädels- und Wortführerin aufschwang und für so viel Unruhe sorgte, dass sie entlassen werden musste. Sie selbst aber wollte den Leitungsjob nicht haben.
      Der Schichtleiterin musste zur Beruhigung ein männlicher Maschinenführer zur Seite gestellt werden, der selbst eigentlich nichts zu sagen hatte und hierarchisch streng genommen unter ihr stand, aber als Mediator von den anderen Frauen akzeptiert wurde.

      Die Schichtleiterin gab nach relativ kurzer Zeit auf und kündigte selbst.

      • Sorry, aber ich mauss lachen

        • Das ist traurig. Trauuurich. Was für eine Verschwendung von Ressourcen.

          Würde gern wissen, wie hoch die jährliche volkswirtschaftliche Einbuße durch Zickenkrieg ist.

        • „Das ist traurig. Trauuurich. Was für eine Verschwendung von Ressourcen.“

          Ja, ich fand’s auch traurig. Ich mochte die Frau sehr, weil sie wirklich sich von den anderen albernen Hühnern durch eine ruhige Souveränität abhob.

  7. Das dürfte Implikationen für die Diskussion mit Feministinnen mit sich bringen.

    Wenn wir Männer von einer Feministin mit dem Argument konfrontiert werden daß wir ja so privilegiert seien, dann antworten wir meist mit etwas wie „aber Männer müssen in den Krieg ziehen“ oder „die meisten Arbeitsunfälle erleiden Männer“ usw.

    Dürfte nach der Krabbenkorbtheorie genau die falsche Antwort sein. Denn damit stimmen wir der Feministin im Prinzip zu daß eine Privilegienumverteilung gerechtfertigt ist, und lassen uns selbst wieder zurück in den Korb fallen. Damit hat man den Fehler gemacht sich in den Diskussionsframe der Feministin zu begeben.

    Die richtige Antwort wäre demnach etwas wie: „Tja Mädel, dann geh mal hart arbeiten wenn du irgendwann mal Privilegien genießen willst.“

    Und wenn sie dann mit „struktureller Unterdrückung“ anfängt, dann kontern mit „So wie du gerade versuchst Leute runterzuziehen denen es besser geht als dir?“

    • Oder als Antwort auf „strukturelle Unterdrückung“ vielleicht sogar noch besser: „So wie du gerade versuchst Leute runterzuziehen die ihr Leben verbessern möchten?“

    • Meine Antwort wäre: „Unsere Privilegien haben wir uns ja auch verdient.“

      Eine solche Antwort hätte folgende Vorteile. Erstens wäre sie erst mal sprachlos, und wir alle wissen wie kostbar ein Moment der Ruhe ist, wenn man es mit einer Frau zu tun hat.
      Zweitens würde eine solche Antwort sie scharf machen, weil eine solche Alpha-Antwort genau das Reptilienhirn einer Frau stimuliert.

      Gut, auf letzteres könnte ich verzichten, aber für Heteros ist es bestimmt cool 🙂

      • @Adrian der Männerberater. 🙂

      • Ich halte das für eine kommunikative Sackgasse und letztlich jetzt du ihr auf den Leim.

        Die einzige richtige Antwort lautet: „ICH habe mir dieses Privileg erarbeitet.“

        • @haegar
          „Die einzige richtige Antwort lautet: “ICH habe mir dieses Privileg erarbeitet.”“

          Auch nicht gut.
          Privilegien werden in erster Linie vergeben, weniger erarbeitet.

          Wenn dann: „Ich habe mir das erarbeitet und nichts weiter“.

          Der Begriff „Privileg“ führt schon von vorneherein in die Irre.

          Wenn dieser auftaucht wäre die passende Antwort: „Privileg – das kommt doch der paranoiden feministischen Verschwörungstheorie um das Patriarchat, das meinst du doch nicht, oder??!“

    • @SB

      „Die richtige Antwort wäre demnach etwas wie: “Tja Mädel, dann geh mal hart arbeiten wenn du irgendwann mal Privilegien genießen willst.”“

      Da im Feminismus der Mehrerfolg von Männern auf unverdienten Privilegien beruht und nicht auf harter Arbeit würden sie darauf wohl bloß den Kopf schütteln und anmerken, dass du deine Privilegien eben nicht siehst. Sie gehen ja nicht davon aus, dass sie in den Korb zurückziehen, sondern nur gleiche Startbedingungen schaffen wollen

      „Und wenn sie dann mit “struktureller Unterdrückung” anfängt, dann kontern mit “So wie du gerade versuchst Leute runterzuziehen denen es besser geht als dir?”“

      Die Antwort wäre wohl „es soll eben allen gut gehen, nicht nur denen mit Startvorteil“

      • “es soll eben allen gut gehen, nicht nur denen mit Startvorteil”

        Hm, was würde man dann darauf antworten?

        Ich persönlich könnte antworten „Also meine Frau hat es geschafft, und die hatte keine besonderen Startvorteile. Die hat sich hochgearbeitet, ist jetzt Teamleader, und verdient hervorragend mit sehr guten weiteren Aussichten. Die hat sich ihre Privilegien hart verdient.“

        Könnte aber auch nicht klappen, denn meine Frau hatte genau sowas mal bei einer IT-Konferenz in einer Auseinandersetzung mit einer Netzfeministin angebracht. Die Netzfeministin hatte tatsächlich die Unverfrorenheit, meiner Frau an den Kopf zu werfen: „Doch, du bist unterdrückt, du siehst es nur nicht“. Das exakte Äquivalent zu „Männer sehen halt ihre Privilegien nicht“.

        Diese Privilegientheorie scheint ja wirklich ein derartiges Zentraldogma des aktuellen Feminismus zu sein. Ich fürchte ja daß eine Feministin speziell hier keinen Meter zurückweichen kann und sämtliche rabulistischen Geschütze auffahren muss, weil sonst ihr ganzes Gebäude zusammenfallen würde. Deshalb wohl der massive Widerstand wenn auch nur ein Mucks gesagt wird, der diese Theorie anzweifelt.

        • @s.b.

          „Ich persönlich könnte antworten „Also meine Frau hat es geschafft, und die hatte keine besonderen Startvorteile. Die hat sich hochgearbeitet, ist jetzt Teamleader, und verdient hervorragend mit sehr guten weiteren Aussichten. Die hat sich ihre Privilegien hart verdient.““

          Die Antwort vermutlich: „Eben, als Mann hättest du es da viel einfacher gehabt. Die besonderen Schwierigkeiten von Frauen schrecken Frauen ab, es überhaupt zu versuchen bzw. lassen sie eher scheitern etc

        • @s.b.

          „Ich persönlich könnte antworten „Also meine Frau hat es geschafft, und die hatte keine besonderen Startvorteile. Die hat sich hochgearbeitet, ist jetzt Teamleader, und verdient hervorragend mit sehr guten weiteren Aussichten. Die hat sich ihre Privilegien hart verdient.““

          Die Antwort vermutlich: „Eben, als Mann hättest du es da viel einfacher gehabt. Die besonderen Schwierigkeiten von Frauen schrecken Frauen ab, es überhaupt zu versuchen bzw. lassen sie eher scheitern etc

        • „Die besonderen Schwierigkeiten von Frauen schrecken Frauen ab, es überhaupt zu versuchen bzw“

          Und an der Stelle könnte man sie jetzt wieder auf den Krabbenkorb festnageln mit:

          „Das ist aber hauptsächlich ein Problem das ihr Frauen euch selbst macht. Das Problem geht schon in der Schule los, wo Mädchen die sich für Technik interessieren in ihren Frauencliquen als ‚uncool‘ ausgegrenzt werden. Fasst ihr Frauen euch bitte erstmal an die eigene Nase.“

        • @SB

          Ja, durchaus. Bizarrerweise gibt es wohl kaum etwas abschreckenderes für Frauen als die Annahme, dass feministische Theorien zutreffen.

          Aber auch da würde man wohl verantwortung abgeben: Die armen Mädels haben ja auch nur ihre Geschlechterrollen verinnerlicht. Ohne Patriarchat würden sie eben die Frauen nicht ausgrenzen.

          Der „Vorteil“ der Privilegientheorie ist ja, dass man vollkommen Passiv bleiben kann. Alles ist schuld der anderen, die bitte die schlechten Umstände beseitigen sollen

        • “Die besonderen Schwierigkeiten von Frauen schrecken Frauen ab, es überhaupt zu versuchen“

          Na dann, Frau, bleib halt zu Hause, stricke Söckchen und koche das Essen, wenn Dir die Welt da draußen zu anstrengend ist.

        • @adrian

          feministische Antwort: Müsste sie ja nicht, wenn endlich die Privilegien der Männer, die ihr das Leben erschweren, wegfallen würden

        • Adriansche Antwort: Du hast zwei Titten. Mehr Privilegien kann man in einer Welt sexhungriger Männer gar nicht haben.

        • @adrian

          Objektivifizerung, Ableismus, Transfeindlichkeit, sexuelle Belästigung, sexuelle Gewalt, Frauen wollen für ihre Leistungen anerkannt werden, nicht für ihren Körper, Fatshamming

        • Nun, Mädel, wenn Du die Privilegien, die Du hast, nicht benutzen willst, dann bleib halt hier unten, dort wo der Platz für Frauen wie Dich ist:

          Adrian (singend):
          Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund
          die Sonne brennt dort oben heiß,
          wer so hoch hinaus will, der ist in Gefahr.
          Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund
          glaub mir ich mein‘ es gut mit dir
          keiner hilft dir dann, ich weiß es ja,
          wie’s damals bei mir war.

        • Adrian (wieder sprechend):
          Und noch was Mädel. „Frauen wollen für ihre Leistungen anerkannt werden? Gut, schön. Aber Du leistetst doch gar nichts. Du sitzt hier rum, jammerst mir die Ohren voll und erfindest Ausreden, warum Du nichst leisten kannst. Das mag bei nem Hetero funktionieren, aber nicht bei mir. Fangen wir doch mal an zu üben, was Leistung heißt. Hol mir mal was zu trinken. Und stolper dabei bitte nicht über Deine Stöckelschühchen.

        • “ Frauen wollen für ihre Leistungen anerkannt werden, …“

          Genau das werden sie ja, ausserhalb von Frauenförderungen, Gleichstellungsbüros und solch Frauen-ohne – geile- Titten- Anerkennern … 🙂

          Feministenfrauen wollen genau nicht für ihre Leistungen anerkannt oder gar erkannt werden, sie wissen warum! Frauenfeministen wollen Frauenbevorzugung und viiiel Männergeld … https://twitter.com/hashtag/giveyourmoneytowomen

        • @derdiebuchstabenzaehlt: „Frauenfeministen wollen Frauenbevorzugung und viiiel Männergeld … “

          Das ist jetzt zwar etwas OT, aber das muss ich an der Stelle einfach loswerden, kam mir wieder in den Sinn als ich diesen Hashtag #giveyourmoneytowomen gesehen hatte:

          Damals zu meiner Unizeit bin ich auf dem Campus mal von einer angesprochen worden. Lila kurze Haare, gepierct bis zum Anschlag, das ganze volle Klischee. Und sie hat nach Geld gefragt. Ich habe erstmal geseufzt, mir gedacht „na schön, kriegt sie halt ne Mark“, und wollte ihr eine Münze in die Hand drücken.

          Ihre Antwort darauf war, ob ich sie verarschen möchte. Sie ist nämlich gerade in die Stadt gezogen und muss ihr Zimmer finanzieren. Und sie hat wirklich von mir an der Stelle verlangt, daß ich ihr ab sofort das Zimmer zahle. 500 Mark im Monat. Kein Witz.

          Ich war komplett verdutzt, meinte „Wie bitte?“. Worauf sofort ein Tourette-Amoklauf losging, in Richtung daß ich ja ein total privilegiertes Männerschwein sei und daß ich nur an mich denken würde und überhaupt der größte Egoist sei…

          Ich habe sie dann einfach stehen lassen, und war erstmal völlig entsetzt. Niemals geglaubt, daß jemand derart viel Unverfrorenheit aufbringen kann. Ich lüge euch nicht an, diese Geschichte ist wirklich so passiert.

        • @ S.B.

          Ich hätte der geraten ihre Fresse beim nächsten Schrotthändler abwracken zu lassen … vorm Entpiercen und danach auf die Waage, schon gibt das ordentlich Geld für’s Altmetall.

          Aber mal ernsthaft, war Euer Campus neben einer Nervenheilanstalt mit geschlossener Abteilung und die Pfleger haben die Tür offen gelassen … oder gab es schon Genda-Studios an der Unität? 🙂

        • @derdiebuchstabenzählt: Bei dem was der AstA so abgezogen hat, habe ich mir schon des öfteren überlegt, ob der nicht eine geheime Außenstelle einer Irrenanstalt direkt auf dem Campus war.

          Ernsthaft: Gender-Studies hatten wir damals noch nicht, aber Fachschaften und AstAs haben den gleichen Wahnsinn schon damals bereits auf Steuerzahlerkosten durchgezogen. Ich könnte mir vorstellen, daß viele der heutigen Genderprofessorinnen sich aus diesem Milieu rekrutieren. Zu was anderem sind die auch wirklich nicht fähig, nachdem sie ihre Studienzeit mit Rumjammern und Schmutzkampagnen vergeudet hatten.

          Schon damals in den 90ern war in dem geschlossenen Biotop der Unis voll im Gange, was über das in der Zwischenzeit enorm gewachsene Internet inzwischen gesellschaftsweit als 3rd wave feminism Amok läuft, in Allianz mit anderen Spinnern wie Antifa und ähnlichem. In den 90ern sind die Aktionen halt noch häufig lokal begrenzt geblieben und deshalb wieder meist im Sande verlaufen. Heutzutage ist die Reichweite viel größer wenn z.B. eine karrieregeile Feministin sich an einer Bemerkung über ein Dirndl festbeisst.

        • @s.b.
          „Diese Privilegientheorie scheint ja wirklich ein derartiges Zentraldogma des aktuellen Feminismus zu sein. Ich fürchte ja daß eine Feministin speziell hier keinen Meter zurückweichen kann…“

          Ganz genau, deshalb haben auch „Diskussionen“ um Details absolut keinen Sinn und werden in deinem Gegenüber nur das Gefühl des Rechtshabens bestätigen.
          Denn dein Gegenüber hat gar kein Interesse an einer Revision seines Glaubens, der ihm die Interpretation jedes Details vorschreibt.

        • „AstA“

          manche interpretieren die Abkürzung als „Allgemeiner studentischer Abschaum“…

          @s.b.: zu hart, dein Erlebnis. Kann man sich ja gar nicht ausdenken.

        • Doch.
          Sowas z. B. ist offensichtliches Scheiße-labern.
          Wovon dieser Thread mal wieder nur so strotzt.
          Nur halt leider nix Lustiges dabei.
          Gebt Euch doch mal ein bißchen mehr Mühe!

        • @ Semi

          Dir sollen wir im Gegenzug aber alles abkaufen, wa?

          Allein, der Glaube an Gleichstellung und die Eirichtung enntsprechender Beauftragter, zeigt doch – Wir leben in einem Irrenhaus … 🙂

        • @ Semi

          Und den von mir genannten Haschmichtag gibt es ja nun auch.

        • Sowas z. B. ist offensichtliches Scheiße-labern.

          Urteil einer Expertin.

  8. @zip

    Richtig, Männer bilden ruckzuck Hierarchien wenns ums lösen von Problemen geht.
    Gestern gings doch um ArschLöcher, Alphas und Alphas simulierende ArschLöcher.
    Dort wo keine Zeit zu warmen Gelaber ist, wo’s funktionieren MUSS sonst beißen alle ins Gras -beim Militär -ist man schon weiter.
    Die Russen gehen davon aus das Alphas/Führer GEBOREN werden, daß man diese Fähigkeit kaum lernen kann.
    Viktor Suworow beschreibt das in seinem Buch über die Eliteeinheit Spesnaz sehr plastisch.
    Wer sich für die meldet ist ja schonmal ein ziemlicher Draufgänger, wie findet man da die Führer?
    Man nimmt eine Gruppe willkürlich zusammengewürfelter Rekruten und gibt Ihnen eine schier unlösbare Gruppenaufgabe zB Überwinden eines Flusses mit anschließender Aufklärung einen Objektes in kürzester Zeit.
    Unter diesem Druck bildet sich sofort ne Hierarchie und der Führer ist sogut wie immer die beste Wahl,kein Poser oder MöchtegernAlpha -für die Faxen ist keine Zeit.
    So machens die Russen bei Spesnaz.
    Und da es bei Frauen NIE ums Ganze geht, nie um Leben und Tod, bestand in ihrer geschützten kleinen Welt auch nie Bedarf an Teamgeist sondern nur Kuschligkeit und hinterfotziger Stutenbissigkeit.
    Trotzdem durfte niemand lachen als man Frauen besondere Teamfähigkeit andichtete.

    • Ack.

      Trotzdem durfte niemand lachen als man Frauen besondere Teamfähigkeit andichtete.

      Ich mag diesen Satz.

    • Richtig, Männer bilden ruckzuck Hierarchien wenns ums lösen von Problemen geht.

      Folgendes alles mit ‚im Schnitt‘ und ’nach meiner Beobachtung‘ lesen.

      Ich habe den Eindruck, dass die „Hierarchie“ hier nur ein Teilaspekt eines (imho interessanteren) Mechanismus ist:

      Männer spezialisieren sich sehr flott, sie stellen schnell eine Aufgabenverteilung her. Der ‚Chef‘ ist dabei oft ’nur‘ der Spezialist für Koordination.

      Er wird akzeptiert, weil, und solange, er den anderen ermöglicht, ihr Ding zu machen, und sie von der Notwendigkeit zur Koordination befreit, so wie jeder andere Spezialist solange akzeptiert wird, wie er sein Ding richtig macht.

      Ein ‚Chef‘, der sich zu viel in die Bereiche der anderen einmischt (neudeutsch ‚micromanagement‘), wird imho in der Gruppe schnell abgeleht, als Klugscheißer und Laberer wahrgenommen, wodurch sich für einen Interessenten auf den Posten ein Angriffspunkt bietet, ihn zu ersetzen, indem er einfach ein paar Befehle gibt, und guckt, ob das Team ihm, oder dem anderen folgt.

      Das ist imho auch nicht auf den Chefposten beschränkt: wenn jemand etwas einfach besser _macht_, anstatt gutgemeinte Ratschläge zu geben, hat derjenige recht schnell den Posten.

      Weiterhin ist die Hierarchie imho meist eher Sachbezogen und Temporär: Beim Umzug gibt ein anderer den Ton an als beim Bolzen oder beim Campen.

      Auf der anderen Seite ist es auch nicht so, dass Frauen hierarchielos wären. Imho gibt es in einer Gruppe mit überwiegend Frauen meist recht klare Hackordnungen, am besten sichtbar bei Neuzugängen, die sich nicht ansatzweise das rausnehmen können, was der Rest darf. Die Hierarchie wird zwar recht konstant geleugnet, ich bin aber immer wieder überrascht, welch (imho) totalitäre Ausmaße sie annimmt, und in welche Lebensbereiche (Freunde, Kleidung, Essen, …) sich die als gutgemeinte Ratschläge getarnten Befehle der Hierarchiehöheren so einmischen.

      Die Reduktion auf ‚Männer bilden Hierarchien, Frauen nicht‘, lässt das ganze imho immer so aussehen, als gäbe es beim zusammenkommen von Männern eine instantane Diktatur, die dann mit ‚die Zuge kommen wenigstens pünktlich‘, schöngeredet wird, während es bei Frauen eine Utopie der Gleichheit, gäbe, die halt nur nicht so effizient wäre.

      Meiner Erfahrung nach ist die gebildete Hierarchie bei den Männern aber recht nahe an einer Anarchie (‚Du bist Chef, solange wir Mitmachen‘), während die Starren Hierarchien der Frauen bei gleichzeitiger Leugnung ihrer Existenz auf mich immer was von Sovietunion haben.

  9. „Have you ever said that you prefer guy friends to girl friends, because “girls are just drama”?“

    Ja und nein. Ich hatte deutlich mehr männliche als weibliche Freunde, würde aber behaupten, dass das (neben äußeren Umständen) daran lag, dass Männer mehr offensichtliche Scheiße labern, was die Sache lustiger macht verglichen mit der _im Schnitt_ ewigen, weiblichen Ernsthaftigkeit.

    „Have you ever criticized another woman for being “dumb”, or “too slutty”“

    Only on the internet.
    IRL hab ich nichtmal ne Miene verzogen, als meine Freundin nach der Disko topless (BH-Trägerin war sie eh nicht) neben mir nach Hause lief, weil ihr zu heiß war. Oder der Fall, wo ich von einer Unschlüssigen gefragt wurde, ob sie nun ihrem Freund zum wiederholten Male fremdgehen solle … ich bin grässlich parteiisch bei mir nahestehenden.
    Manchmal denkt man sich aber natürlich seinen Teil.

    „Have you ever judged a woman for being “too fat for those jeans”, for “really wearing that outfit…?”“

    In Gedanken: häufig

    „Have you ever hated your boyfriend’s ex-girlfriend, even if you’ve never met her, just because (literally, for no reason, other than the fact that she’s the ex)?“

    Oh no!
    Exen find ich total spannend, lern ich gern kennen. Eher will ich Alles über sie wissen, Manche hab ich sehr bewundert, die letzte Ex meines Mannes z. B. (also genau die, mit der sich unser Beziehungsbeginn überschnitt. Zunächst beruhte das Interesse auf Gegenseitigkeit, rasch wurde ich für sie aber zur Persona non grata. Schade, wiewohl irgendwie verständlich).

    Ich würde annehmen, dass das mehr so ein Männerding ist vorherige Partner möglichst ausblenden zu wollen.

    • @ Semi

      Du weißt offensichtlich nicht was Freunde sind. Freunde sind zB nicht Leute, von denen man denkt, sie würden Scheiße labern.

      *Wem der große Wurf gelungen, Freund EINES Freundes zu sein …. *

  10. Da habe ich doch gleich noch einen passenden Artikel:

    http://www.returnofkings.com/32053/this-accidental-experiment-shows-the-superiority-of-patriarchy

    In der holländischen Survival Show kommen die Frauen nirgends hin, die Männer funktionieren.

    • „Because unlike men, women were unable to do anything without consensus of the whole group. And because it was a group of at least a dozen women, consensus was never reached.“

    • Wenn der Produzent zugegeben hat, sogar body doubles eingesetzt zu haben
      http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-44952/Survivor-producer-admits-faking-it.html
      wär ich seeeehr skeptisch in Bezug auf die storylines des gesamten Formats.

      Just sayin‘

      • @semi
        „seeeehr skeptisch“

        Das ist aber wirklich noch seeeehr nett gesagt!

  11. Es gibt anscheinend eine wissenschaftliche Erklärung:

    http://rgambler.com/2013/12/08/female-bitchiness-an-evolutionary-explanation/

    „It seems this indirect aggression — what we call “bitchiness” — has an evolutionary origin. Women have to learn ways to compete with other females to find suitable males with whom to reproduce. “Bitchy” behaviour is hard-wired in the female brain.“

    http://www.ryot.org/scientists-women-are-bitchy-by-evolution/444861

    „While men throughout history have fought over women and territory using physical violence, researchers Paula Stockey and Anne Campbell found that women have evolved to use more passive aggressive tactics to get what they want. Gossip and social exclusion are two such tactics, likely developed so that women could hurt each other without putting their childbearing bodies in harm’s way.

    “Females compete for resources needed to survive and reproduce, and for preferred mates,” wrote Stockley and Campbell. “Although female aggression takes diverse forms, under most circumstances relatively low-risk competitive strategies are favored.”“

    http://www.jeraldinephneah.me/2014/08/why-are-women-so-bitchy-towards-one.html

    „In fact, studies have shown that while women tend to work better in mixed gender groups, men tend to be more collaborative with each other compared to women in same gender groups. This is proven by a quantitative review of 50 years of research; 272 studies comprising 31,642 participants in 18 countries.“

    MfG
    Yeph

  12. Vielleicht noch ganz kurz meine persönliche Meinung:

    Ich denke, dass Männer die grossen Linien der gesellschaftlichen Entwicklung bestimmen und Kämpfe zwischen den Stämmen austragen. Damit das überhaupt funktioniert braucht es eine klare Rangordnung. Ist die einmal etabliert, haben Männer kein Problem sie zu akzeptieren (bis sie wieder in Frage gestellt wird).

    Frauen bestimmen die Familienverhältnisse. Innerhalb der Familie funktioniert die Macht der Frauen genauso wie die der Männer ausserhalb. Frauen interessiert die gesamtgesellschaftliche Entwicklung oft überhaupt nicht. Ich habe auch den Eindruck dass Frauen in Diskussionen eine objektive Denkweise oft völlig fremd ist. Ganz so als wollten sie einfach nur Recht bekommen. Die Diskussion an sich ist uninteressant.

    Nun aber auch noch meine krude Theorie zu Frauengruppen und „Zickenkrieg“. Da geht es m.E. um Macht. Jugendlichkeit und Schönheit ist Macht. Dies ist eine Gefahr für die älteren, meist mächtigeren Frauen. Hier ist der gesamtgesellschaftliche Kontext vollkommen uninteressant. Es geht einzig und allein um die persönliche Vormachtstellung. Gegnerinnen und manchmal auch Gegner müssen mit allen (meist unfairen) Mitteln ausgeschaltet werden. Gerät ein Mann zufällig zwischen die Fronten versteht er meist nur Bahnhof und mutiert zu einem Maskulisten, bzw. klebt er irgendwann vorne an einer Lokomotive ….

    MfG
    Yeph

    • „Ich denke, dass Männer die grossen Linien der gesellschaftlichen Entwicklung bestimmen und Kämpfe zwischen den Stämmen austragen. Damit das überhaupt funktioniert braucht es eine klare Rangordnung. Ist die einmal etabliert, haben Männer kein Problem sie zu akzeptieren (bis sie wieder in Frage gestellt wird).“

      Es klingt immer so, als wären Männergruppen stabile Bündnisse auf Ewigkeit, in denen jeder von sich aus seinen Platz sucht.
      Tatsächlich sind es Fließgleichgewichte, die geprägt sind von stetigen latenten Machtkämpfen. Einer ist der Boss, stimmt. Aber er muss diesen Status auch stets aufs Neue beweisen, sonst wird er sofort vom Zweithöchsten abgeschossen.
      Das ist der Jagdgruppe inhärent. Nur der Beste darf die Gruppe anführen.
      Solange der Jagderfolg der Gruppe insgesamt nutzt, ist seine Position sicher.
      Ich kenne aber keine Männergruppe, in der der Boss auf Lebenszeit unangefochten oben steht. Es sei denn, wir reden von einer Monarchie oder einem Konzerneigentümer.

      • Ja, ich glaube auch, dass es stetige Machtkämpfe gibt. Der Unterschied zu den Frauen liegt m.E. darin, dass die anderen Männer den Sieger als solchen akzeptieren. In der „modernen* menschlichen Gesellschaft ist es sogar so, dass diese Kämpfe meist ritualisiert stattfinden.

        Die Mehrheit der Männer kommt recht gut klar mit diesem Machtgefüge. Manchmal sogar erschreckend gut , wie bei Adolf. Hier fügen sich auch die Frauen in die Rangordnung ein.

        Nur unter den Frauen ist der Zickenkrieg ein Problem. Auch sehr junge Frauen beanspruchen den Oberboss, wie die liebe Eva bei Adam, äh Adolf.

        Sehr junge Männer haben auch eine rebellische Phase, aber die wird auch m.E. in ritualisierte Scheinkämpfe kanalisiert. Nur bei Revolten, bzw. Revolutionen stürzen diese das Establishment.

        Frauen scheinen eher darauf zu warten wer gewinnt um sich dem „Winner“ anzuschliessen.

        Bei Nasenaffen z.B. warten Frauen ab wenn ein Männchen schwächelt und entfernen sich schon (mit Kind und Kegel) bis an die Peripherie des Reviers um notfalls dem nächstbesten Harem beizutreten.

    • „Frauen bestimmen die Familienverhältnisse. Innerhalb der Familie funktioniert die Macht der Frauen genauso wie die der Männer ausserhalb.“

      Hmm, muss ich nochmal drüber nachdenken. Mein Gefühl sagt mir, dass in der durchschnittlichen Familie tatsächlich die Frau der Boss ist, aber ob ihre Macht wie die der Männer funktioniert, glaub ich eher nicht. Dann basierte ihre Position auf eine Art „Jagderfolg“ und wäre fragil bei Versagen. Das ist sie aber definitiv nicht.
      Ich denke, dass die Macht der Frauen in der Familie auf ein latentes Sexangebot zur Befriedung des Mannes, Skrupellosigkeit und einem Wissensvorsprung über die Familienbande besteht.

      „Frauen interessiert die gesamtgesellschaftliche Entwicklung oft überhaupt nicht.“

      Das stimmt im Regelfall. Daher warne ich ja auch davor, Frauen und Feministinnen gleichzusetzen. Ich verwette meinen Kopf, dass sich WESENTLICH mehr Männer mit dem Feminismus auseinandersetzen, bzw. von seinen sozialen und/oder rechtlichen Folgen betroffen sind, als Frauen. Und mit wesentlich meine ich mindestens eine 10er-Potenz.

      „Ich habe auch den Eindruck dass Frauen in Diskussionen eine objektive Denkweise oft völlig fremd ist.“

      Sehr gewagte These, weil Objektivität an sich schon kaum verifizierbar ist.
      Wenn eine Frau sagt: „Brokkoli ist ungesund, weil ich das mit einem magischen Stein ausgependelt habe“, dann ist das in ihren Augen objektiv genug, in Deinen vielleicht nicht.
      Ein Streit darüber würde Euch also nicht weiterhelfen.

      • Haha, Deine Antworten gefallen mir sehr gut. Ich denke auch, dass die Macht der Fraueh innerhalb der Familie ein wenig anders gelagert ist als die der Männer ausserhalb. Bloss gegenüber den Kindern ist sie sehr ähnlich. Aber auch hier wenden Frauen m.E. öfters „Zicken“taktiken an, wie Liebesentzug oder versteckte oder passive Agression.

        Gegenüber dem Mann ist ihre Taktik vielschichtig und evoluiert mit zunehmendem Alter. Der Mann muss in einer Art Schuldspirale gefangen bleiben.

        Am wenigsten verstehe ich diese superreichen Männer die eine aufgebotoxte Chimäre des Grauens (mit der Intelligenz einer Stubenfliege) zum Shoppen ausführen, wie Frankenstein sein Monster.

  13. Menschen immer und ihre Verallgemeinerungen…
    Die behaupten sogar eiskalt, dass Menschen zwei Beine haben, obwohl das eine verdammte Lüge ist – es haben gar nicht alle Menschen zwei Beine. o.O
    Genauso wenig, wie alle sehen können.

    Aber mal Ernst beiseite. Das lustigste an der ganzen Frauen vs Männer Geschichte ist, dass die Geburten zurück gehen. Sicherlich auch ein Grund ist, dass der andere mehr als Feind gesehen wird.

    Vielleicht verdummen die Menschen auch einfach immer mehr in der Zukunft, wer weiß. Die körperliche Degeneration, die dann durch Technik ausgeglichen wird, ist ja schon lange kein Geheimnis mehr sondern schon lange gelebte Realität. In der Zukunft kommt eh alles aus dem Reagenzglaß, denn „normal“ kann/will mans eh nicht mehr. Vielleicht kann man dann auch einen genormten geschlechtslosen Menschen züchten, dann hat man das leidige Thema endlich nicht mehr. Ich würds gut finden, denn nach ein paar Millionen Jahren glaub ich kaum noch an eine Konsensfähigkeit, also entfernt man am besten gleich die Notwendigkeit – Problem gelöst.

    • Vor allem wird bald der menschliche Intellekt durch Maschinen ersetzt. Der Mensch kann dann nur noch entscheiden ob der die Antwort glaubt, versteht oder verwirft, ob er sie versteht oder nicht, wobei das Nichtverstehen dann wohl die Regel sein wird. So jedenfalls sehen es die Spezialisten auf dem Gebiet der „Artificial Intelligence“:

      https://www.quantamagazine.org/20150421-concerns-of-an-artificial-intelligence-pioneer/

      Concerns of an Artificial Intelligence Pioneer

      „He is the author of more than 200 papers as well as the field’s standard textbook, Artificial Intelligence: A Modern Approach (with Peter Norvig, head of research at Google). But increasingly rapid advances in artificial intelligence have given Russell’s longstanding concerns heightened urgency.“

      „The basic idea of the intelligence explosion is that once machines reach a certain level of intelligence, they’ll be able to work on AI just like we do and improve their own capabilities — redesign their own hardware and so on — and their intelligence will zoom off the charts.“

  14. Hab kurz bei der hier vor Ort vielgelobten Bischof-Köhler zum „Krabbenkorb“ reingelesen, Zitat:

    „Nun ließe sich einwenden, dass die fehlende Bereitschaft, sich anderen Frauen unterzuordnen, direkt deren niedrige gesellschaftliche Wertschätzung widerspiegelt. Wenn man immer wieder vermittelt bekommt, dass Frauen nichts wert sind, dann hat das was sie sagen wenig Gewicht, selbst wenn sie dies in der Position der Chefin tun.
    Träfe diese Begründung zu, müsste sie allerdings im Verhältnis von Männern zu einer weiblichen Vorgesetzten noch viel deutlicher wirksam werden. Tatsächlich zeichnet sich aber der fast schon paradox erscheinende, dass Männer eher als Frauen geneigt zu sein scheinen, sich einer Chefin unterzuordnen. Paradox mutet dies insofern an, als wir über reichlich Evidenz verfügen, dass Männer sich in anderen Konstellationen von Frauen nichts sagen lassen; bereits kleine Buben handeln nach dieser Maxime. Wie kann man dann annehmen, dass sie eine Chefin überhaupt akzeptieren? Hier wird leicht übersehen, dass die Bereitschaft, sich unterzuordnen, wo immer einmal eine Rangordnung etabliert ist, zur phylogenetisch begründeten Ausstattung männlichen Konkurrenzverhaltens gehört. Chef ist, wer in der Chefabteilung residiert. Es wäre somit weniger die Achtung vor der Frau in der Vorgesetzten als die Achtung vor ihrer Position, der man sich unterordnet.“

    S. 291 f.

    https://books.google.de/books?id=iX49HLD6AGMC&pg

    Demnach lässt sich für die Quotenfrage ableiten:

    Ihr werdet locker lernen Euch damit zu arrangieren, und die nächste oder übernächste Generation – die, die mit einer Physikerin als Kanzlerin aufgewachsen sind – wird Euren Widerstand mehrheitlich nicht mehr nachvollziehen können (vorausgesetzt es bleibt friedlich in Europa, fingers crossed).
    So wie beim Frauenwahlrecht, z. B.
    Da gibbet ja auch nur mehr ein paar versprenkelte Maskulisten, die für die erneute Abschaffung dessen agitieren, aber die nehmt ihr wohl bereits nur mehr als bitte nicht ernstzunehmen, sondern peinlich für Eure Bewegung wahr. Nicht ganz zu unrecht.

    • … Sachverhalt ab … (oder sowas, fehlt im Zitat)

    • „Demnach lässt sich für die Quotenfrage ableiten:“

      Was hat denn das mit dem Text zu tun?

      Quoten sind ungerecht, sie widersprechen der Gleichheit. Deswegen müssen sie weg. Oder willst du Feudalherrschaft oder ähnliches?

      • Oder willst du Feudalherrschaft oder ähnliches?

        Na, wegen der Krabbendynamik. Der einzige Ausweg aus dem Korb ist, dass .. jemannd von Außen eingreift und eine Prinzessin inthroniert.

    • Was ist das denn?

      Verächtlich chauvinistischer geht’s kaum noch.

      Vielleicht sollte man manche Frauen genau so behandeln. Und vielleicht brauchen einige das um zu lernen das man sich so einiges tatsächlich verdienen muss.

      Letzteres ein Gedanke der Quotenparasitinnen ja völlig fremd ist und als „Oppression“ bezeichnet wird.

    • „So wie beim Frauenwahlrecht, z. B.
      Da gibbet ja auch nur mehr ein paar versprenkelte Maskulisten, die für die erneute Abschaffung dessen agitieren, aber die nehmt ihr wohl bereits nur mehr als bitte nicht ernstzunehmen, sondern peinlich für Eure Bewegung wahr. Nicht ganz zu unrecht.“

      Bin ja nun kein Maskulist, aber die sind nicht wie die Feministinnen oder unser staatsfeministischer Staat, die Männern ja nun auch kein volles Wahlrecht zugestehen, siehe Gleichstellungsbeauftragte.

      Seht ihr Femis eure Doppelzüngikeit wirklich nicht? Haltet ihr euch ernsthaft für fortschrittlich? 🙂

    • „Tatsächlich zeichnet sich aber der fast schon paradox erscheinende, dass Männer eher als Frauen geneigt zu sein scheinen, sich einer Chefin unterzuordnen.“

      Gallup macht seit den 1950er jahren leadership Umfragen. Nie wollten Männer und Frauen lieber einer frau untergeordnet sein, jedoch wesentlich mehr frauen lieber einem mann.

      Ich erkenne nicht was daran paradox sein soll:

      1. Ein Mann als Chef lässt sich einfacher nun ja bearbeiten als eine frau.
      2. Offenbar wissen die frauen wie frauen als Führungskräfte sind.

      Aber das mit den Krabben finde ich interessant. Überlegenswertes bild…

    • Ihr werdet locker lernen Euch damit zu arrangieren

      Es ist selten ein Problem, sich mit einer Frühstücksdirektorin-Barbie zu arrangieren. Es ist nur füchterlich anstrengend und behindert die Arbeit ungemein.

      die, die mit einer Physikerin als Kanzlerin aufgewachsen sind

      Die, die mit Maggie Thatcher aufgewachsen sind haben es jedenfalls wohl nicht gerissen 😀

      Könnte daran liegen, dass die Geschichte offenbar keine mächtige Frau, die es durch Quote bzw. Barbies Prinzessinneninthronation zu mehr als einem schmucken Beiwerk gebracht hätte.

      Die „Physikerin als Kanzlerin“ ist die falsche Analogie: Man müsste eher von denen sprechen, die ein paar Jahre die Steuerverwaltungsbeamtin als Frauenministerin erleben durften. Geschichte wird die aber wohl eher allenfalls als Totengräberin des Lila Barbiekultes schreiben.

    • „Hier wird leicht übersehen, dass die Bereitschaft, sich unterzuordnen, wo immer einmal eine Rangordnung etabliert ist, zur phylogenetisch begründeten Ausstattung männlichen Konkurrenzverhaltens gehört. Chef ist, wer in der Chefabteilung residiert.“

      Exakt!

      In der Sache ist es unerheblich, ob der Chef männlich oder weiblich ist. Nur in den ersten Tagen wird bei einer Frau als Vorgesetzter das Geschlecht vornehmlich wahrgenommen. Danach untersteht sie sehr bald nur noch dem männlichen Hierarchie- und Selektionsspiel. Sie muss sich also jeden Tag die Frage gefallen lassen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen ist.
      Wenn nicht, wird an ihren Stuhlbeinen gesägt.

      Das Sägen an sich hat aber – wie beschrieben – absolut nichts mit dem Geschlecht des Rudelführers zu tun, sondern ausschließlich mit Führungskompetenz. Merkel ist ein super Beispiel dafür. Genau wie Elisabeth I, oder Maggie Thatcher.


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