Wie steht die britische Öffentlichkeit zu den Rechten von Transgendern im Jahr 2022?

Yougov hat in Großbritanien eine Umfrage dazu durchgeführt, wie man zum Transgenderthema steht.

Einige Grafiken daraus finde ich interessant:

Wie man hier sieht sind die meisten dafür, dass sich Leute mit einem anderen Geschlecht identifizieren als das mit dem sie geboren wurden. Und die Zustimmung dazu, dass sie das anpassen können sollen ist auch nicht klein.

Die Mehrheit will aber anscheinend zwar durchaus einen einfachen Wechsel, aber gleichzeitig sollte ein Arzt zustimmen und sie sollten darlegen, dass sie zumindest zwei Jahre in dem passenden Geschlecht gelebt haben.

Die Lage bei der Benutzung von Umkleideräumen und Toiletten bzw der Zugang bei Frauenhäusern ist relativ gespalten.
Die Ablehnung wird deutlicher, wenn man spezifiziert, dass es um Transgender geht, die noch keine geschlechtsangleichende Operation hatten.

Auch die Frage, ob der Zugang zu Räumen, die nur Frauen vorbehalten sind, eine Gefahr darstellt ist relativ offen, wobei bei denen, die sich entscheiden eher eine Gefahr gesehen wird.

Interessant dann der Wechsel in der Betrachtungsweise von 2018 zu 2022.

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Wie man sieht fast durchgängig eine Verschlechterung.
„A Transwomen is a Women“ ist zB von +11 auf -2 gefallen“

Aus dem Text:

Elements of this survey have been asked three times: first in December 2018, then again in June 2020 and finally in May 2022. Some others have been asked in the 2020 and 2022 tranches only.

What the results consistently show is an erosion of permissiveness towards transgender rights over that time period. In some cases the difference is small, but in others there has been a substantial shift.

On the key premise of whether Britons accept that a trans man is a man and a trans woman is a woman, there was net agreement that they are back in 2018 (+11, with 43% agreeing and 32% disagreeing in both cases).

This agreement has diminished, with Britons now split, with 38% agreeing and 40% disagreeing that a trans woman is a woman, and a 39% / 39% split on whether or not a trans man is a man (net scores of -2 and ±0, respectively).

The biggest single shift that has taken place since 2018 is over trans women’s participation in women’s sports. While this was already unpopular – back in 2018 Britons said such participation should not be allowed by 48% to 27% – sentiment is even more negative now: 61% now say trans women should not be allowed to take part in women’s sport, with just 16% believing they should.

Man könnte vermuten: Die vielen extremen Beispiele und die radikalen Transaktivisten haben der Zustimmung nicht gut getan.

Kommt die Transdebatte bei den Grünen an?

Das Magazin Schwulissimo berichtete über Streitigkeiten bei den Grünen:

Der Streit um die Forderung nach einer öffentlichen Debatte über das geplante neue Selbstbestimmungsgesetz bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90 / Die Grünen Mitte Oktober in Bonn eskaliert immer mehr. Die Mindestanzahl der Antragsteller innerhalb der Partei ist längst erreicht, sodass die Antragstellerin Eva-Marie Müller aus Nordrhein-Westfalen diese Forderung nun offiziell einreichen konnte. Im Zuge dessen erleben Müller und die Befürworter einer Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz massive Angriffe – inklusive Vergleiche aus dem dritten Reich.

Erst einmal der Antrag, der unter dem obigen Link abrufbar ist:

Wir sind heute der Meinung:

  • Ja, es gibt Handlungsbedarf. Das bestehende TSG entspricht nicht mehr den gesellschaftlichen Werten und bedarf einer Anpassung, die transsexuellen Menschen Erleichterung einräumt und mehr Akzeptanz in der Gesellschaft verschafft
  • Die geplante Veränderung, Recht auf Selbstdeklaration des Geschlechtes in der im Eckpunktepapier beschriebenen Form, ist so fundamental, dass sie Auswirkungen auf andere, nicht transsexuelle Erwachsene und insbesondere auf Kinder und Jugendliche hat, und deshalb nicht ohne eine breite gesellschaftliche Zustimmung umgesetzt werden sollte.
  • Wir möchten daran erinnern, dass große Reformen (wie zum Beispiel die Abschaffung des Verbots von Homosexualität, die ‚Ehe für Alle‘, das Abtreibungsrecht, das Sterberecht usw.) in Deutschland in den meisten Fällen mit breiten überparteilichen Mehrheiten durchgesetzt worden sind. Diese Akzeptanz braucht auch das geplante Selbstbestimmungsgesetz. Weshalb wir für eine neue Regelung der Rechte von transsexuellen Menschen eine breite Mehrheit, bestenfalls unter Einbeziehung von Abgeordneten aller Parteien, anstreben.
  • Dies erfordert, dass Fragen gestellt und beantwortet werden, Argumente ausgetauscht werden können, Bedenken und Ängste aller Menschen ernst genommen und respektiert werden. Eine breite gesellschaftliche Debatte sollte deshalb zuvor ermöglicht werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, die Einwände gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetzt vorbringen, öffentlich diffamiert, bedroht und mundtot gemacht werden. Weder parteiintern noch in der öffentlichen Debatte.
  • Gute Argumente müssen gehört werden, damit für wirklich alle Seiten das Beste entstehen kann. Folgen und Spätfolgen müssen bedacht werden, damit in der breiten Bevölkerung nicht nur die Akzeptanz für transsexuelle Menschen wächst sondern bestenfalls auch die Unterstützung derer.

Deshalb beantragen wir:

  •  eine innerparteiliche Debatte zu diesem Gesetz, die auch in aller Breite und Offenheit möglich gemacht werden muss.
  • Diffamierungen sind zu unterlassen.
  • Eine breit angelegte Rechtsfolgenabschätzung für die geplanten Regelungen , sowie belastbare quantitative Studien und aktuelle wissenschaftliche Leitlinien müssen das Bild abrunden und gehören zur Meinungsbildung dazu. Deshalb müssen diese im Gesetz Niederschlag finden.
  • Alternativen bzw. Änderungen zu dem geplanten Gesetz (die dieselbe Intention verfolgen, aber andere gesetzliche Bestimmungen vorschlagen) müssen ergebnisoffen diskutiert werden können.

Interessant auch: Bei Anträgen der Grünen wird immer der Frauenanteil angegeben. Hier ist er relativ niedrig: Frauenanteil: 36%

Wäre interessant, ob es eher eine Männeransicht ist oder Frauen sich da lieber nicht zu bekennen, weil sie wissen, dass das zu Angriffen führen wird.

Die Punkte des Antrags sind erst einmal sachlich, sie präsentieren ein Anliegen und wollen eine öffentliche Diskussion. Aber natürlich wäre, wenn man eine breite Mehrheit will, über alle Parteien, auch die Gefahr, dass man mehr Zugeständnisse machen muss, vorhanden und ohnehin dürfte es für die Radikaleren ein No-Go sein, dass man überhaupt darüber verhandelt oder auf Kritiker zugegeht, da ja jeder, der dagegen ist erst einmal der Feind, ein Terf ist.

Kurzer Rückblick: Müller, selbst Erzieherin, hatte den Antrag im August online gestellt, damit erstmals öffentlich und sachbezogen über das geplante neue Selbstbestimmungsgesetz debattiert werden kann. Bisher 69 Parteimitglieder aus ganz Deutschland haben sich diesem Antrag inzwischen angeschlossen. In der Begründung erklärt Müller, dass es bis heute viele offene Fragen zum geplanten Selbstbestimmungsgesetz gibt, die bisher nicht “zufriedenstellend“ beantwortet worden seien: „Wir befürchten, dass die Veröffentlichung des konkreten Gesetzentwurfs erst kurz vor der Verabschiedung geplant ist, so dass es dann für eine breite Debatte zu spät ist“, so die Grünen-Politikerin weiter.

Es ist eine gute Frage, was politisch und gleichzeitig Parteipolitisch richtig wäre. Es könnte glaube ich gut eine Debatte sein, bei der die Grünen merken, dass ihre Partei da Redebedarf hat und sie gleichzeitig merken, dass sie dort nicht reden können.
Die Grünen waren ja schon immer ein Sammelbecken verschiedenster Strömungen, von Fundis bis Realos, aber eben auch „Altfeministen“ und „Neufeministen“ die hier zusammen stoßen könnten. Es wäre interessant zu beobachten wie stark die intersektionale Seite der Grünen eigentlich ist .

Müller stellt sich dabei keineswegs gegen eine Änderung des bisherigen Transsexuellengesetzes, bittet nur um eine Debatte ob einiger strittiger Punkte bei der Ausarbeitung des neuen Gesetzes und erklärte weiter: „Die geplante Veränderung, Recht auf Selbstdeklaration des Geschlechtes in der im Eckpunktepapier beschriebenen Form, ist so fundamental, dass sie Auswirkungen auf andere, nicht transsexuelle Erwachsene und insbesondere auf Kinder und Jugendliche hat, und deshalb nicht ohne eine breite gesellschaftliche Zustimmung umgesetzt werden sollte (…) Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, die Einwände gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetz vorbringen, öffentlich diffamiert, bedroht und mundtot gemacht werden. Weder parteiintern noch in der öffentlichen Debatte. Gute Argumente müssen gehört werden, damit für wirklich alle Seiten das Beste entstehen kann. Folgen und Spätfolgen müssen bedacht werden, damit in der breiten Bevölkerung nicht nur die Akzeptanz für transsexuelle Menschen wächst, sondern bestenfalls auch die Unterstützung derer.

Ein radikaler Transaktivist hört hier nur „Wir wollen das Gesetz verzögern und verwässern und Zugeständnisse an TERFs machen“. In deren Vorstellung hat die Gesellschaft das Gesetz, um so radikaler um so besser, zu akzeptieren und eine Debatte dazu ist unnötig. Legitime Einwände sind ausgeschlossen.

Mehrfach betonte die Grünen-Politikerin dabei, sie erhoffe sich eine ergebnisoffene Debatte ohne Diffamierungen. Diese Hoffnung hat sich offensichtlich nicht erfüllt, bereits kurz nach Antragstellung warf ihr die erste Kollegin vor, dass sie in ihrem Antrag nicht gegendert habe. Die trans-Frau Renée-Maike Pfuderer aus dem Raum Stuttgart schreibt dann zu den Forderungen um eine sachliche Debatte: „Demokratinnen machen mit Nazis keine Gesetze! Das sollte bei uns als Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Konsens sein, ebenso die Ablehnung jeglicher Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die hier ganz offensichtlich unterschwellig mitschwingt.“ Pfuderer fordert Müller anschließend direkt auf, ihren “diffamierenden“ Antrag zurückzuziehen und erklärt weiter, es sei ausreichend diskutiert worden und man dürfe nicht den “Konsens mit den Verfassungsfeinden vom rechten Rand führen“, wie sie die trans-Politikerin beispielsweise bei der Frauenschutzorganisation Terres des Femmes in Teilen ausgemacht haben will. Es ginge dieser und anderer Gruppen ganz oder teilweise mit ihrer “braunen Gesinnung und Menschenfeindlichkeit“ nur darum.

Pfuderer hat sich beispielsweise auch schon mit Boris Palmer angelegt.

Sie postete auch Beiträge wie diesen:

Da wurde eine Gewaltandrohung drin gesehen.
Auch sonst hält sie sich nicht zurück, etwa:

Man sieht, sie ist einer Diskussion nicht wirklich zugeneigt.

Kritik über diese Auslassungen der trans-Person kommt dabei auch von innerhalb der Partei, so beispielsweise von Rainer Lagemann von den Grünen in NRW: „Was sollen diese Abqualifizierungen. Ist nicht die TERF-Beschimpfung auch eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die wir doch bitte in unserer Partei unterlassen sollten. Vor allem das Nazi-Framing scheint mir auch strafrechtlich von Bedeutung zu sein. Ich dachte sowas gäbe es in unserer Partei gar nicht.“

Könnte wirklich eine interessante Debatte werden, zumal die Aufforderung solche Beschimpfungen zu unterlassen wahrscheinlich zwecklos sind.

Und Joachim Behnke, Grünen-Delegierter aus der Bodensee-Region, schreibt, dass ein Antrag auf eine Debatte eigentlich trivial sei, weil über grundlegende Themen grundsätzlich eine solche offene Debatte stattfinden sollte: „Einige der Kommentare hier haben aber sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass genau dies nicht gewünscht ist, begründet mit einem sehr abstrusen Verständnis von Meinungsfreiheit, nämlich mit einer Beschränkung der Meinungsfreiheit auf die ´richtigen´ Ansichten (…) Es verrät auch ein merkwürdiges Verständnis von Debattenkultur, Antragsteller aufzufordern, ihren Antrag auf eine Debatte zurückzuziehen, weil sich allein schon dadurch bestimmte Gruppen diffamiert fühlen könnten. Wer glaubt, die ´reine´ Lehre ließe sich nur aufrechterhalten, indem sie vor jeder ´Verunreinigung´ durch den Austausch von Argumenten geschützt wird, der oder die begibt sich in gefährliche Fahrwasser des Illiberalismus.“

Ein Appell an eine Debattenkultur, der durchaus etwas für sich hat. Aber da könnte man wahrscheinlich bei den Grünen eher noch eine Debatte über Atomstrom führen als über das Transthema.

Mit immer drastischeren Worten poltert Pfuderer zurück und erklärt so unter anderem: „Wir sollten gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und dieses von Hass und Hetze getragene Lügen dieser TERF nicht dulden. Wenn hier was zu unterlassen sein sollte, dann Verständnis für faschistoide Lebensformen. Aber was erwartet Mensch von einem Menschen der dem Rassisten Palmer nahesteht (..) Ihre Meinung ist bekannt und disqualifiziert Sie per se für eine solche Diskussion (…) Mit solchen Menschen rede ich nur noch, wenn ich als Zeugin von einem Schiedsgericht gehört werde, sonst sicher nicht mehr. Und jetzt missbrauchen Sie dieses Tool nicht weiter für die vorsätzlichen Lügen von Frau Schwarzer, von Storch und wer sich da noch alles in dieser Grube heimisch fühlt.“ Den rund 70 Unterstützern des Debattenantrages unterstellt Pfuderer, sie würden sich sozusagen der „faschistoid geprägten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ anschließen beziehungsweise „das Wort reden.“

Es ist ja ein altes Erfolgsrezept der intersektionalen Theorien einfach alle anderen hart anzugreifen, niederzuschreien, als Rassisten, Terfs oder was gerade auch immer passt zu beschimpfen und so aggressiv aufzutreten, dass Leute ihnen ausweichen wollen und lieber den Mund halten bzw man sich überlegen kann, ob man nicht lieber auf ihrer Seite ist, damit man andere anbrüllen kann, statt angebrüllt zu werden.

Aber es hat natürlich auch den Nachteil, dass man Leute vergrault oder Widerstand hervorruft. Gelingt es nicht die anderen zum Schweigen zu bringen und merken die Leute, dass eine Mehrheit die radikalen Thesen ablehnt, dann können sie schnell ihre Macht verlieren. Und anonyme Abstimmungen können da besonders gefährlich sein (oder sind die bei den Grünen nicht anonym)

Antragstellerin Müller steht offensichtlich fassungslos vor den Anfeindungen und erklärt dazu: „69 Menschen unterstützen einen Antrag, weil sie der Meinung sind, dass noch Gesprächsbedarf besteht. Um nichts anderes geht es hier! Bisher dachte ich, dies wäre der Sinn Anträge zu stellen. Man kann darüber beraten und mit ja oder nein abstimmen. Ein gutes demokratisches Verfahren! Unter den Augen der Öffentlichkeit und der Bundesgeschäftsstelle und Bundesvorstand wird es nun zugelassen, dass diese Gruppe von einem einzelnen Mitglied in übelster Art und Weise beleidigt und angegangen wird. Man mag es einfach nicht glauben!“

Das wäre ein Appell an die Vernunft und gesittete Regeln. Was wird dagegen wohl vorgebracht werden?

Die trans-Frau Pfuderer antwortet darauf: „Die Frage was hier los ist, ist berechtigt und stellt sich seit dieses Machwerk aus Lügen, Hass und Hetze von Ihnen eingestellt wurde. 69 Menschen, TERF oder am rechten Rand der Grünen unterstützen einen Antrag, der nicht notwendig, da das Gesetz in aller Breite diskutiert und partei-intern beschlossen wurde. Was an Argumenten für eine neue Debatte vorgebracht wird ist nicht als eine Sammlung von Lügen wie sie am eben genannten rechten Rand unserer Gesellschaft vorgebracht werden. Im weiteren FUCK OFF! Sie und ihr und ihre Spießgessellinen können lügen und trollen wie Sie wollen über 125.000 Grüne sind mehr als 69 xenophobe Rassisten mit Rechtsdrall und TERF und anderweitig belastete Menschen machen aus unserer Partei keinen braunen Zirkel.

Wer gegen uns ist ist ein Nazi. Erst der „rechte Flügel der Grünen“ (was ja eigentlich noch nicht rechts sein muss), dann „der braune Zirkel“. Auf Diskussion mit anderen Meinungen sind die intersektionalen Theorien nicht ausgelegt. Allenfalls auf Pseudodiskussionen, wie man noch intersektionaler sein kann.

Mehrere andere Grünen-Mitglieder zeigen sich fassungslos über die verbalen Angriffe innerhalb der Partei, die lediglich um eine Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz bitten und diese im Rahmen einer Bundeskonferenz einfordern. Das Verhalten offenbare ein “unterirdisches Niveau“ und zeige auf “zutiefst menschenverachtende Weise“, wie Auseinandersetzungen geführt würden.

Wird dann eben interessant wie viele das sind. Es wäre ja eine Überraschung, wenn der Widerstand gegen das Gesetz letztendlich von den Grünen kommen würde.

Antragstellerin Müller hat indes den Antrag eingereicht. Grünen Politiker Behnke erklärte mit Blick auf trans-Frau Pfuderer: „Ich fände es auch durchaus angemessen, wenn die Parteiführung sich hier klar äußern würde zu ihrem Verständnis, wie Debatten und Diskussionen in dieser Partei geführt werden sollten. Meinungsverschiedenheiten sind etwas Normales und die Diskussion derselben unter Wahrung des gegenseitigen Respekts sollte selbstverständlich sein. Ich hoffe, das sieht die Parteiführung genauso.“ Mehrere andere Mitglieder fordern inzwischen ein Einschreiten der Partei, eine Antwort der Bundespartei steht indes noch aus. Der Streit um die trans-Politikerin Pfuderer eskalierte dabei immer weiter bis in die heutigen Morgenstunden hinein

Eine Transperson quasi den Mund verbieten? Eine sehr heikle Sache. Macht einen quasi auch zu einem Nazi.

Wer was zu den Weiterungen mitbekommt: Gerne hier mitteilen

 

Transsexualität als Unterfall der Intersexualität?

Der Streit darum, was eigentlich ein Transsexueller geschlechtlich ist, ist von beiden Seiten von dem „Gebot der geschlechtlichen Einheitlichkeit“ geprägt:

  • für die Transaktivisten ist eine Transfrau eine Frau, ein Transmann ein Mann
  • für die Radfems auf der anderen Seite ist eine Transfrau ein Mann, ein Transmann eine Frau.

Der einfachste Weg diese Streitigkeiten beizulegen wäre zuzugestehen, dass Transsexualität eine Form der Intersexualität ist.

Die Definition aus der Wikipedia:

Intersex people are individuals born with any of several sex characteristics including chromosome patterns, gonads, or genitals that, according to the Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights, „do not fit typical binary notions of male or female bodies“

Transsexualität lässt sich dann einfach definieren als ein Mensch, bei dem das Körpergeschlecht von dem Gehirngeschlecht oder dem „biologischen Bodyplan“ abweicht und der daher seinen Körper nicht in dieser Form akzeptiert, sondern ihm dem anderen Geschlecht angleichen will.

Die bisherige Definition müsste insoweit das Gehirn lediglich als besonderes Körperteil akzeptieren, dann wäre die Einbeziehung als Unterfall eigentlich kein Problem.

Das würde, wenn akzeptiert, was unwahrscheinlich ist, beiden Seiten erlauben, ihre Radikalität zurückzuschrauben.

Die eine Seite könnte aufhören von anderen zu fordern, dass sie einen Penis oder einen Bart als weiblich ansehen, was schlicht Widerspruch hervorruft, die andere Seite könnte anerkennen, dass einige Leute eben ein abweichendes Gehirngeschlecht haben.

Natürlich raubt das auch beiden Seiten von dort als wichtig angesehene Positionen: die Transaktivistinnen würden den Anspruch auf bedingungslose Akzeptanz verlieren und ihre Position als wichtige Bezugspersonen für Virtue Signalling und die andere Seite ihr Feindbild der Männer, die sich in Frauenumkleiden einschleichen um sie zu belästigen.

Und in der Tat löst es die Probleme nicht auf: Man müsste dann immer noch Lösungen finden, die sich vielleicht nach „Passing“, also der Frage, wie gut man als das andere Geschlecht durchgeht richten, was aber immer eine Einzelfall Abgrenzung verlangt. Ich vermute mal so machen es die meisten Transsexuellen, die nicht auf Konfrontation aus sind eh schon aber es ist dann natürlich immer einfacher als generelle Verbote oder Erlaubnisse.

Studien zu Neuroimaging bei Menschen mit Geschlechtsinkongruenz

Eine interessanter Überblick zu Studien zu Neuroimaging bei Menschen mit Geschlechtsinkongruenz

The current review gives an overview of brain studies in transgender people. First, we describe studies into the aetiology of feelings of gender incongruence, primarily addressing the sexual differentiation hypothesis: does the brain of transgender individuals resemble that of their natal sex, or that of their experienced gender? Findings from neuroimaging studies focusing on brain structure suggest that the brain phenotypes of trans women (MtF) and trans men (FtM) differ in various ways from control men and women with feminine, masculine, demasculinized and defeminized features. The brain phenotypes of people with feelings of gender incongruence may help us to figure out whether sex differentiation of the brain is atypical in these individuals, and shed light on gender identity development. Task-related imaging studies may show whether brain activation and task performance in transgender people is sex-atypical. Second, we review studies that evaluate the effects of cross-sex hormone treatment on the brain. This type of research provides knowledge on how changes in sex hormone levels may affect brain structure and function.

Quelle:: Neuroimaging studies in people with gender incongruence

Und aus der der eigentlichen Studie:

Introduction

Gender incongruence (GI) refers to the feeling that the physical characteristics of the body are not in line with the experienced gender.  This may (in the case of gender dysphoria) or may not be accompanied by distress. People with gender incongruence may socially transition to another gender, or may seek treatment to align their body to their experienced gender by cross-sex hormone treatment and surgical procedures. The Diagnostic Statistical Manual for Mental Disorders provides criteria for the diagnosis gender dysphoria (American Psychaitric Association, 2013). (For changes in the nomenclature of the diagnosis see Beek, Cohen-Kettenis and Kreukels, 2015) Likewise the current International Classification of Diseases and Related Health Problems provides criteria to diagnose transsexualism (World Health Organization, 1992; see also Beek, Cohen-Kettenis and Kreukels, 2015, elsewhere in this special issue). Treatment guidelines can be found in the World Professional Association for Transgender Health’s Standards of Care (SOC) (Coleman et al., 2011, SOC7). In this article we will use gender incongruence to refer to the condition as a whole; MtF when we refer to natal men who want to align their bodies to their female gender identity, or have begun treatment to do so, or have already transitioned; and FtM when we refer to natal women who want to align their bodies to their male gender identity, have begun treatment to do so, or have already transitioned.

Causal mechanisms for feelings of gender incongruence are unknown, but biological factors are suggested to play a role. Men and women have been shown to differ in several characteristics, but the largest difference may be found in gender identity: most women feel that they are women, and most men feel that they are men.

Die Aussage, dass sich die meisten Frauen als Frauen fühlen und die meisten Männer als Männer, wirkt ja heute schon fast ketzerisch. Der Artikel ist aus 2015, heute, sieben Jahre später würden einige schon die Antwort auf die Frage, was überhaupt eine Frau ist, ablehnen.

Sex differences in brain morphology, connectivity, and function are thought to underlie sex differences in behaviour, psychopathology, and cognitive performance on certain tasks. Men have a larger brain volume than women and this is only partly due to the larger body size in men (Luders & Toga, 2010). Boys and girls show differences in the development of grey and white matter volume over the course of puberty (Giedd et al., 2012), and sex differences in the ratio of brain tissue compartments have been reported (Luders & Toga, 2010). Cortical thickness is generally higher in women compared with men (Luders et al., 2006).

Subcortically, the amygdala is larger in men and has a higher density of androgen than oestrogen receptors, whereas portions of the hippocampus are larger in women, with a higher density of oestrogen than androgen receptors (Halpern, 2012). Boys and girls (8–13.3 years) already differ in structural connectivity, and differences increase during development (Ingalhalikar et al., 2014). In maturity, men have greater intra-hemispheric connectivity while, in women, inter-hemispheric connectivity predominates.

Sex differences in the performance of cognitive tasks (i.e. visuospatial and verbal fluency tasks) have been found (Halpern, 2012; Voyer et al., 1995), as well as differences in brain activation patterns during these tasks (Hugdahl et al., 2006). Sometimes performance may be similar for men and women, but activation patterns differ (Schoning et al., 2007).

Auch soweit für Leser dieses Blogs nichts neues. Es gibt viele Unterschiede im Schnitt, und diese sind auch im Gehirn wiederzufinden. Ein ansteigendes Wissen über die Funktion des Gehirns wird auch ein besseres Verständnis für die Geschlechterunterschiede bringen und erlauben, die Unterschiede auch im Gehirn besser zu erkennen.

Animal studies examining the role of gonadal steroids in differentiating male and female mammals at morphological, physiological and behavioural levels have been guided by thoughts arising from embryological (Jost, 1947) and behavioural (Phoenix et al., 1959) studies (Guillamon & Segovia, 1996). In early (prenatal) development, gonadal steroids direct the sexual differentiation of the brain (organizing effects of sex hormones), and later during life, circulating hormones influence the brain (activating effects of sex hormones). Hormone levels may fluctuate or change during puberty, the menstrual cycle, menopause and hormone treatment.

Evolutionär ist zu erwarten, dass bestimmte grundlegende Mechanismen, die beim Menschen vorliegen, wie etwa die Geschlechterausbildung, auch bei den näheren evolutionären Verwandten zu finden sind. Die Studien zeigen, dass genau dies der Fall ist.

A prominent hypothesis for the mechanism behind feelings of gender incongruence is that exposure to sex hormones during prenatal development has led to atypical sexual differentiation of the brain, with the body and genitals developing in the direction of one sex, and the brain and gender in the direction of the other sex (Swaab & Garcia-Falgueras, 2009).

Der Artikel von Swaab ist dazu ganz interessant:

During the intrauterine period the fetal brain develops in the male direction through a direct action of testosterone on the developing nerve cells, or in the female direction through the absence of this hormone surge. In this way, our gender identity (the conviction of belonging to the male or female gender) and sexual orientation are programmed into our brain structures when we are still in the womb. However, since sexual differentiation of the genitals takes place in the first two months of pregnancy and sexual differentiation of the brain starts in the second half of pregnancy, these two processes can be influenced independently, which may result in transsexuality. This also means that in the event of ambiguous sex at birth, the degree of masculinization of the genitals may not reflect the degree of masculinization of the brain. There is no proof that social environment after birth has an effect on gender identity or sexual orientation.

Ich merke diesen Artikel auch mal für eine Besprechung vor.

The time window for prenatal sexual differentiation of the genitals precedes the time window for brain sexual differentiation. The results of a series of post-mortem studies at the laboratory of Swaab were pivotal for the formulation of this hypothesis. In several hypothalamic nuclei, a sex reversal was found in volume and neuron number in male-to-female transsexuals (MtF) (Garcia-Falgueras & Swaab, 2008; Kruijver et al., 2000; Zhou et al., 1995). The sexual differentiation hypothesis is studied by evaluating whether the brains of people with gender incongruence resemble those of their natal sex or their experienced gender.

Die Zeiten, zu denen bestimmte andere körperliche Gegebenheiten „vergeschlechtlicht“ werden kann also von dem Zeitpunkt abweichen, bei dem dies beim Gehirn passiert.

Genetic factors also affect sexual differentiation of the brain (Ngun et al., 2011). Genes located on the X and Y chromosomes are likely candidates for direct genetic effects (Arnold, 2009). Studies of sex differences in the brain should consider whether they originate from hormonal or genetic factors, or both (McCarthy et al., 2012). In addition, environmental factors such as nutrition and stress may also influence brain structure and function (Wachs et al., 2014).

Die Studien kurz im Überblick:

Ngun 2011:

Biological differences between men and women contribute to many sex-specific illnesses and disorders. Historically, it was argued that such differences were largely, if not exclusively, due to gonadal hormone secretions. However, emerging research has shown that some differences are mediated by mechanisms other than the action of these hormone secretions and in particular by products of genes located on the X and Y chromosomes, which we refer to as direct genetic effects. This paper reviews the evidence for direct genetic effects in behavioral and brain sex differences. We highlight the ‘four core genotypes’ model and sex differences in the midbrain dopaminergic system, specifically focusing on the role of Sry. We also discuss novel research being done on unique populations including people attracted to the same sex and people with a cross-gender identity. As science continues to advance our understanding of biological sex differences, a new field is emerging that is aimed at better addressing the needs of both sexes: gender-based biology and medicine. Ultimately, the study of the biological basis for sex differences will improve healthcare for both men and women.

 Arnold:

The 1959 publication of the paper by Phoenix et al. was a major turning point in the study of sexual differentiation of the brain. That study showed that sex differences in behavior, and by extension in the brain, were permanently sexually differentiated by testosterone, a testicular secretion, during an early critical period of development. The study placed the brain together in a class with other major sexually dimorphic tissues (external genitalia and genital tracts), and proposed an integrated hormonal theory of sexual differentiation for all of these non-gonadal tissues. Since 1959, the organizational–activational theory has been amended but survives as a central concept that explains many sex differences in phenotype, in diverse tissues and at all levels of analysis from the molecular to the behavioral. In the last two decades, however, sex differences have been found that are not explained by such gonadal hormonal effects, but rather because of the primary action of genes encoded on the sex chromosomes. To integrate the classic organizational and activational effects with the more recently discovered sex chromosome effects, we propose a unified theory of sexual differentiation that applies to all mammalian tissues.

McCarthy:

In 2001 the Institute of Medicine, a branch of the National Academy of Sciences in the U.S.A., concluded that many aspects of both normal and pathological brain functioning exhibit important yet poorly understood sex differences (Wizemann and Pardu, 2001). Ten years later, the National Institute of Mental Health convened a workshop titled Sex Differences in Brain, Behavior, Mental Health and Mental Disorders and concluded (1) there is a paucity of research examining
sex differences at a neurobiological and mechanistic level; (2) there are pervasive
sex differences in the brain, and (3) there is a need for more neuroscientists to incorporate sex as a variable in experimental designs (National Institute of Mental Health, 2011).
Several other government funding agencies in the United States and Europe have
either explicitly or implicitly endorsed the study of the impact of sex and/or gender as important research goals to increase our understanding of normal brain development, adolescence, reproduction and aging, as well as pathologies in behavior involving socialization, ingestion, sleep, and substance abuse. There are important sex differences in cognitive and emotional responses relevant to learning and memory, language, fear, anxiety and nociception, as well as the risk and consequences of traumatic brain injury, stroke, and the neurodegenerative diseases Parkinson’s, Alzheimer’s, ALS, and Huntington’s.
Neurological disorders such as dyslexia and stuttering are three to four times more frequent in boys than girls, and attention deficit hyperactivity disorder is diagnosed 10 times more often in boys. In the arena of mental health, gender is also a potent predictor of the relative risk of developing autism or autism spectrum disorder, both of which are up tofour timesmore prevalentin males, as is early-onset schizophrenia, with more severe symptoms reported in boys.
Conversely, major depressive disorder, anxiety, and panic disorders are almost two times as frequently diagnosed in women compared with men, while anorexia bulimia is three times as prevalent and anorexia nervosa is a disturbing 13 times more frequent in women (De Vries and Simerly, 2002; Simerly, 2002; Morris et al., 2004; Baron-Cohen et al., 2005; Cahill, 2006; Forger, 2009; McCarthy et al., 2009; Abel et al., 2010; Jazin and Cahill, 2010; McCarthy and Arnold, 2011). A potentially informative difference in the pattern of gender bias in relative risk of mental illness is the preponderance of developmental onset disorders in males versus the higher frequency of adult onset disorders in females. Despite these profound differences, males remain the research subject of choice in neuroscience (Beery and Zucker, 2011). When we attempt to encourage our
neuroscience friends and colleagues to consider the value of studying sex differences, we often hear “after I understand the phenomenon in males, I’ll check
whether it’s there in females,” or “I would be interested in looking for sex differences but can’t afford to double my N,” and, last, “I would have to control for the phases of the estrous/menstrual cycle in females and that just seems too difficult and a waste of resources.” In our view, what most deters investigators from including females in their studies are misconceptions: misconceptions that it is difficult to do it right, and misconceptions of the value of comparing males and females, with many neuroscientists thinking they are not likely to learn anything
useful, much less make novel discoveries.
The purpose of this Toolbox article is to dispel those myths and provide simple
guidelines for scientifically sound investigation of sex differences in the brain.

 

Some evidence exists for genetic factors in the development of gender identity and gender incongruence. The genetic background of gender incongruence is largely unidentified, but in twins, monozygotic (MZ) twin pairs show a higher concordance of gender incongruence than dizygotic (DZ) twin pairs (Heylens et al., 2012), suggesting genetic involvement in the development of gender incongruence. Several other studies looked into polymorphisms of sex steroid-related genes as possible candidates for a role in the development of gender incongruence (Bentz et al., 2008, Fernandez et al., 2014; Hare et al., 2009; Henningsson et al., 2005).

Zwillingsstudien sind in dem Bereich natürlich auch immmer sehr spannend. Und es ist auch klar, dass Geschlechtsinkongruenzen immer schwieriger zuzuordnen sind, weil sie eben vielfältige Ursachen haben können: Die Geschlechterentwicklung ist ein Prozess mit vielen verschiedenen Abläufen, die an jeder Stelle gestört werden können.

First, we will review the literature on brain studies that have been performed in people with gender incongruence before the start of treatment. Differences in presentation and outcome are reported in people with gender incongruence with regard to their sexual orientation (Smith et al., 2005). Because different developmental trajectories may underlie these subtypes, we will provide information on sexual orientation if this is available from the papers. Second, we will review studies aiming to examine the effects of cross-sex hormone treatment on the brain, because testosterone (Höfer et al., 2013) and estradiol (Casanova et al., 2011; Resnick et al., 2009) therapies have been associated with structural and functional changes in the brain.

Also:

  1. Studien an Personen mit Geschlechtsinkongruenz vor einer Hormonbehandlung
  2. Studien an Personen mit Geschlechtsinkongruenz nach einer Hormonbehandlung

Brain phenotypes of people with gender incongruence

Grey matter – volumetric and cortical thickness studies

As mentioned above, the total volume of the brain is generally larger in men than in women. Before treatment, similar volumes to natal sex are found in adults (Hahn et al., 2014; Rametti et al., 2011b; Savic & Arver, 2011) and adolescents (Hoekzema et al., 2015) with gender incongruence. However, MtF (natal men with a female gender identity) had a total intracranial volume between those of male and female controls (Hahn et al., 2014).

Regional grey matter (GM) variation in MtF, who were mixed with regard to sexual orientation, was more similar to the pattern found in men than in women (Luders et al., 2009). In cortical regions in which no sex differences were found by Savic and Arver (2011), namely the right parieto-temporal junction, the right inferior frontal and the insular cortices untreated non-androphilic MtF, that is to say those who were not sexually attracted to men, had a larger GMvolume compared to both control groups.

Participants with a female gender identity (female controls and androphilic (those with a sexual attraction to men) MtF) showed larger GM volumes than both male controls and FtM in the right middle and inferior occipital gyri, the fusiform, the lingual gyri and the right inferior temporal gyrus (Simon et al., 2013). Participants with a male gender identity (male controls and FtM) had larger GM volumes than both female controls and MtF in the left pre- and postcentral gyri, left posterior cingulate, calcarine gyrus and the precuneus (Simon et al., 2013).

At whole-brain level, adolescents with gender incongruence differed in GM volume from adolescents sharing their gender identity, and not from adolescents sharing their natal sex, arguing against a sex-atypical differentiation of the brain in gender incongruence with respect to this measurement (Hoekzema et al., 2015). However, when examining GM volumes within sexually dimorphic structures using region of interest analyses (regions in which sex differences are found), subtle deviations from the natal sex were observed in MtF adolescents in the direction of adolescents sharing their gender identity.

MtF showed higher cortical thickness compared to men in the control group in sensorimotor areas in the left hemisphere and right orbital, temporal and parietal areas (Luders et al., 2012). This study did not include a female control group, and the sexual orientation of the participants was mixed. A Spanish cortical thickness (CTh) study that included a male and a female control group found similar CTh in androphilic MtF and female controls, and increased CTh compared with male controls in the orbito-frontal, insular and medial occipital regions of the right hemisphere (Zubiaurre-Elorza et al., 2013). The CTh of FtM was similar to control women, but FtM, unlike control women, showed (1) increased CTh compared with control men in the left parieto-temporal cortex, and (2) no difference from male controls in the prefrontal orbital region.

With respect to subcortical structures, the GM volume of the right putamen of MtF was in the female range (larger than in men) in one of the earlier studies (Luders et al., 2009). However, in Savic & Arver’s study (Savic & Arver, 2011), untreated MtF had a relatively smaller putamen than both male and female controls. In yet another study, no differences were found in the right putamen between untreated MtF and male and female controls (Zubiaurre-Elorza et al., 2013). These three studies applied different techniques and their samples differ in sexual orientation. Savic & Arver studied gynephilic MtF, the Spanish study included androphilic MtF and Luders et al.’s paper had a mixed sample.

FtM, like male controls, showed a larger volume of the putamen than female controls (Zubiaurre-Elorza et al., 2013).

Es lassen sich also Unterschiede bereits bezüglich der „Grauen Gehirnmasse“ festellen,die den jeweilige Geschlechterunterschieden entsprechen.

Natürlich ist hier immer noch viel umstritten. Gerade weil gerade bei Abweichungen sehr viele verschiedene Fälle vorliegen und sie zudem selten sind sind die Teilnehmerzahlen meisten klein. Dazu gerade bei ältern Studien die Schwierigkeit Größenabweichungen genau zu bestimmen, insbesondere auch im Verhältnis zur Körpergröße

White matter studies

Fractional anisotropy (FA) is a measure of white matter microstructure. Measured via diffusion tensor imaging (DTI), men have greater FA values than women (Rametti et al., 2011a2011b). Before hormonal intervention, androphilic MtF with feelings of gender incongruence that began in childhood appeared to have a white matter microstructure pattern that differs statistically from male as well as female controls (Rametti et al., 2011b). Their values lie in between those of male and female controls in several brain fascicles in the right hemisphere, except for one, where they present a masculine pattern.

FtM FA values are significantly greater in several fascicles than those belonging to female controls, but similar to those of male controls, thereby showing a masculinized pattern. However, their corticospinal tract is defeminized; that is, their FA values lie between those of male and female controls, and are significantly different from each of these two groups (Rametti et al., 2011a).

Kranz et al. (2014b) also studied white matter microstructure by DTI in MtF, FtM, control men and control women. They found widespread, significant differences in mean diffusivity between groups in almost all white matter tracts, but no differences in FA values. Significantly increased mean diffusivity (MD) values were found in MtF compared to control men, and significantly decreased MD values in FtM compared to control women. MD values (and axial and radial diffusivity) were associated with plasma testosterone levels. The participants in this study were mixed with regard to sexual orientation. Controlling for sexual orientation did not result in changes in the findings.

Auch hier also so ziemlich das gleiche Bild.

Connectivity profiles

Hahn and colleagues (2015) studied structural connectivity networks in transgender people. For MtF, they found a decreased hemispheric connectivity ratio in subcortical/limbic regions when compared to male and female controls, which seemed to be driven by an increased inter-hemispheric lobar connectivity. FtM showed decreased intra-hemispheric connectivity between the right subcortical/limbic and right frontal and temporal lobes compared with male and female controls and MtF. The differences between MtF and FtM in nature and direction of brain connectivity suggest that feelings of gender incongruence are ‘accompanied by pronounced but distinct structural signatures for FtM and MtF’ (Hahn et al., 2015). They argue that it is important to identify unique features in future studies in transgender people. They do not report on sexual orientation in this study, but presumably these are the same subjects as the other study from the same group (Kranz et al., 2014b), who were mixed with regard to sexual orientation. The same group has addressed asymmetry in the serotonin transporter system (Kranz et al., 2014a) because sex differences have been reported in neurotransmitter systems (Cosgrove et al., 2007). Men show a strong rightward serotonin transporter asymmetry in the midcingulate cortex, which is absent in both women and MtF.

Regional cerebral blood flow (rCBF) of a small sample of FtM showed a significant decrease in rCBF in the left anterior cingulate cortex, and a significant increase in the right insula in FtM compared with female controls (Nawata et al., 2010).

Lin et al. (2014) hypothesized that three key regions of the body representation network (primary somatosensory cortex, parietal lobe and insula) would show a higher degree of centrality in untreated transgender people compared with controls; the degree of centrality is an index of the functional importance of a node in a neural network. They did indeed find a higher degree of centrality in the bilateral parietal lobe and the somatosensory cortex in homosexual transgender people (MtF and FtM combined) compared to controls (male and female combined). The authors did not distinguish between MtF and FtM.

Another study by the same group investigated functional connectivity in transgender people when they were viewing erotic and non-erotic interactions of male–female couples (Ku et al., 2013). Unlike control men and women, transgender people (again MtF and FtM combined) presented an increased functional connectivity between the ventral tegmental area (VTA) and the anterior cingulate cortex subregions.

The functional connectivity profile of an untreated FtM (who also had polycystic ovary syndrome) was more similar to female controls than to male controls (Santarnecchi et al., 2012). This study examined resting state fMRI, which means the participants were not involved in a task or activity while their brains were imaged.

Auch hier also die Ähnlichkeit zu dem „gefühlten Geschlecht“.

 

Task-related imaging studies

Men and women show differences in hypothalamic activation in response to certain chemosignals such as androstadienone (Savic et al., 2001). A sex difference in the hypothalamic response is already apparent in pre-pubertal children (Burke et al., 2014). Gynephilic MtF adults show similarities with control women in hypothalamic activation while smelling odorous steroids (Berglund et al., 2008). Adolescents with gender incongruence showed a response to androstadienone that was similar to their experienced gender (Burke et al., 2014). For children, the findings were less clear: boys with GI responded in a similar way to the control boys, whereas girls with GI showed neither a male nor a female pattern of activation in the hypothalamus.

Sex differences in (sub)cortical activation patterns in response to erotic stimuli have been established (Stoleru et al., 2012). We have already seen above that people with gender incongruence show differences in their connectivity profiles while watching erotic interactions (Ku et al., 2013). Brain activation patterns while viewing erotic videos in MtF (mixed with regard to sexual orientation) were found to be similar to control women (Gizewski et al., 2009).

With regard to emotional processing, well-acknowledged as showing differences between the sexes, FtM who were gonadally suppressed showed less activation compared to control women in the right superior temporal lobe during processing of positive affective images (Soleman et al., 2014). However, this difference was unrelated to hormonal levels. It may be that the FtM were already different from the female control group before the start of GnRH analogues and that the observed group differences were due to prenatal hormonal influences rather than circulating hormones.

Having established that men and women differ in voice gender perception (Junger et al., 2013), the same group studied neural activation during perception of male and female voices in MtF with various sexual orientations compared to control men and women (Junger et al., 2014). They did not find differences between untreated and treated MtF, nor between sexual orientation groups. MtF differed from both control groups when listening to male versus female voices, ‘supporting the notion of an intermediate position between men and women.’ (Junger et al., 2014, p. 7).

Men generally have less trouble with visuospatial tasks, whereas women generally outperform men in verbal fluency tasks. These sex-typical cognitive abilities have been studied in people with gender incongruence to determine whether they show performance and activation patterns like their natal sex or experienced gender. Sex differences in brain activation during mental rotation have been shown: men show predominantly parietal activation, while women additionally show more inferior frontal activation (Hugdahl et al., 2006). In a mental rotation study, MtF differed from controls of their natal sex in brain activation during this visuospatial task: control men showed greater activation in the left parietal region, while untreated and hormone-treated MtF exhibited stronger activation in the temporal-occipital regions than control men (Schöning et al., 2010). The sexual orientation of this latter group was unknown. Long-term administration of oestrogens to MtF produced a decrease in activation of the parietal cortex that correlated negatively with the number of months of hormonal treatment (Carillo et al., 2010).

Verbal fluency during brain activation was studied in adolescents with GI and controls (Soleman et al., 2013). Control boys differed from girls and showed more activation in the right Rolandic operculum during phonetic fluency. Imaging data did not reveal significant differences between the adolescents with GI and controls in neuronal activation, although there was a trend of linear increase within the Rolandic operculum from girls to FtM to MtF to boys.

Executive functioning is still developing during adolescence and is therefore studied in adolescents with gender incongruence who are being treated with puberty-suppressing medication. Brain activation levels of untreated adolescents with GD fell between the two control groups in the areas that showed significant sex differences in the controls (Staphorsius et al., 2015). Hence, untreated MtF and FtM had a closer resemblance to each other compared to control men and control women, and no sex differences were found in adolescents with GI. Interestingly, the MtF who were treated with puberty suppression showed greater activation than the FtM on puberty suppression in the same region which was more active in control boys compared to control girls, indicating sex-typical brain activations. The gonadotrophin‐releasing hormone agonists (GnRHa)-treated adolescents with GI even appeared to have exaggerated sex-typical activation of the ROIs (Staphorsius et al., 2015). Unexpectedly, puberty suppression seemed to make some aspects of brain functioning more in accordance with the natal sex.

Transsexuelle liegen also zwischen den Geschlechtern oder eher in die Richtung des „gefühlten Geschlechts“

 

Effects of cross-sex hormone treatment

The brain is sensitive to physiological sex hormone changes during the menstrual cycle (Osserwaarde et al., 2013) and pregnancy (Oatridge et al., 2002), as well as during estradiol (Casanova et al., 2011; Resnick et al., 2009) and androgen (Höfer et al., 2013) therapies. It is surprising that, after more than half a century of cross-sex hormone treatment of transsexuals, only a few recent works have addressed this aspect of clinical importance. For people who receive cross-sex hormones as part of their gender-confirming therapy, it is important to know how this treatment affects their brains. In addition, these studies help us to clarify the effects of androgens and oestrogens on the brain.

The three works we could find in the literature used a longitudinal design and studied transsexuals before and after several months of hormone treatment. Oestrogen plus anti-androgen treatment is associated with a decrease in brain volume in MtF ‘towards female proportions’ (Hulshoff Pol et al., 2006). Moreover, the ventricles were seen to increase in volume. After six months of cross-sex hormone treatment, a general decrease in cortical thickness as well as cortical and subcortical volume was found, and (probably as a consequence) an expansion in ventricle volume in MtF (Zubiaurre-Elorza et al., 2014)

In FtM, testosterone treatment resulted in increased total brain and hypothalamus volumes (Hulshoff Pol et al., 2006), and increases in cortical thickness, cortical volume and subcortical volume were observed in FtM treated with cross-sex hormones (Zubiaurre-Elorza et al., 2014). Changes in CTh in parietal and occipital regions of the left hemisphere seemed to be correlated with the increments in the serum testosterone and free testosterone index.

The effects of testosterone treatment on white matter microstructure were also studied in FtM (Rametti et al., 2012). After seven months of treatment, FA values increased in two fascicles compared to pre-treatment values. These increments in FA were predicted by the free testosterone index before the testosterone treatment: the higher the testosterone index before hormonal treatment, the higher the increases in FA values in these fascicles under androgenization.

It has been suggested that the increases in cortical thickness observed in FtM under androgenization are due to the anabolic effects of testosterone. The decrease in cortical thickness and expansion of the ventricles found in MtF might be due to the suppression of the normal anabolic effect of testosterone on the brain due to the administration of antiandrogens, plus probably the deleterious effects of estradiol (Zubiaurre-Elorza et al., 2014). Indeed, post-menopausal substitutive estradiol therapy produces decreases in GM (Casanova et al., 2011; Resnick et al., 2009).

Die Hormonbehandlung bewirkt also ebenfalls eine Anpassung an das gewünschte Geschlecht.

Discussion

We have reviewed the literature on brain imaging studies in vivo in people with gender incongruence. To the best of our knowledge, we have covered the entire structural and functional literature. We would like to stress that the main constraints we found were not only that there are still only a few studies on this subject, but also that techniques, design and samples are very diverse across studies. To reach a clear picture of the brains of people with gender incongruence, this should be overcome in future studies by avoiding the use of mixed samples with respect to age, onset age of feelings of gender incongruence and sexual orientation.

Nevertheless, a brain phenotype becomes apparent from DTI and CTh in early onset androphilic MtF and gynephilic FtM. Their gross morphology is similar to their natal sex, but white matter microstructure is demasculinized in androphilic MtF and masculinized in gynephilic FtM. Moreover, androphilic MtF and gynephilic FtM present with a feminine cortical thickness, but they differ from control men in various regions of the cortex (Guillamon, 2014; Guillamon et al., submitted). It is clear that there is not a complete sex reversal in brain structures in people with gender incongruence. This latter point is also supported by the GM study in adolescents with GI, which shows that their volumes are, at a whole brain level, in line with their natal sex (Hoekzema et al., 2015).

Currently, studies have not yet reported on androphilic FtM. Gynephilic MtF seem to differ from androphilic MtF, although direct comparisons have not yet been performed. A study that included only gynephilic MtF did not find any indications for atypical sexual differentiation in this group (Savic & Arver, 2011)

A difference in brain phenotype of people with GI compared to natal sex controls in various brain measures suggests a sex-atypical development of the brain. However, it remains unclear whether these changes originate from prenatal organization alone. Knowledge of the development of the brain during adolescence (Giedd et al., 2012), and the importance of puberty in the clinical presentation of GI (Steensma et al., 2013), suggest that this period is pivotal in understanding the development of GI. Recent work that found subtle deviations in GM volume (Hoekzema et al., 2015), and brain activation during executive functioning from their natal sex (Staphorsius et al., 2015), as well as a response to a pheromone-like substance that was similar to their experienced gender in transgender adolescents (Burke et al., 2014), underscores the need to determine the timing and nature of sex-atypical organization.

Reviewing the literature on the effects of cross-sex hormone treatment, the brain is astonishingly understudied compared to other body systems and organs (Gooren et al., 2015), despite the fact that the brain is abundant with androgen (Puy et al., 1995) and oestrogen (Osterlund et al., 2000) receptors. If the brain is already sensitive to differences in endogenous levels of sex hormones during the menstrual cycle (Protopopescu et al., 2008) and puberty (Peper et al., 2009), one could imagine that the administration of pharmacological doses of these hormones will have an effect as well. Indeed, there are studies that show important effects on the brain of cross-sex hormone treatment. After no more than seven months of cross-sex hormone treatment, we see decreased intracranial brain volume in MtF compared to controls (Hulshoff Pol et al., 2006), a generalized decrease in CTh and an expansion of the ventricles (Zubiaurre-Elorza et al., 2014). After androgenization, an increase in intracranial volume and hypothalamus volumes (Hulshoff Pol et al., 2006) and increases in CTh have been found in FtM (Zubiaurre-Elorza et al., 2014). Suppression of androgens and/or the deleterious effects of estradiol may induce the decreases in MtF, whereas increases in FtM may be the result of anabolic effects of testosterone (Guillamon, 2014, WPATH Bangkok; Guillamon et al., submitted; Zubiaurre-Elorza et al., 2014). These ideas are, at least with respect to estradiol, supported by the detrimental effects on the morphology of the brain of post-menopausal substitution therapy (Casanova et al., 2011; Resnick et al., 2009).

Although the number of studies examining the brain of people with GI is still low, they have taught us that brain phenotypes for FtM and MtF seem to exist, and provided evidence for the role of prenatal organization of the brain in the development of gender incongruence. Future studies should focus on different developmental trajectories (persisters versus desisters; early versus late onset of GI feelings) and should also examine the role of sexual orientation. Not all children with GI become adolescents or adults with GI, see Ristori & Steensma elsewhere in this special issue, and not all adults with GI have been children with GI. Some have an onset of GI feelings in early childhood, whereas others may have an onset of these feelings during or after puberty (Nieder et al., 2011).

With regard to the effects of the cross-sex hormone treatment on the morphology of the brain, animal models may help us to disentangle these effects. To determine whether puberty suppression and cross-sex hormones have detrimental effects on the brain we should continue to evaluate the short and long-term effects on brain measures of current treatment regimens.

Also letztendlich die übliche Aussage, dass weitere Studien mehr Aufklärung bringen würden und einem besseren Verständnis der Vorgänge dienlich wären.

„Toller Name“ zu geschlechtsangleichenden Operationen und den unterschiedlichen Qualitäten von Ärzten, die sie durchführen (Gastartikel)

Dies ist ein Gastbeitrag von toller Name

Für mich (Ü40 cis Mann) war recht früh klar, daß auch trans Frauen in Frage kommen, sofern sie den Weg operativ komplett gegangen sind oder vorhaben dies zu tun, andere Entscheidungen respektiere ich natürlich, aber die sind nichts für mich. Sprich wenn ich im Fernsehen eine sah, hatte ich nicht diese Ablehnung wie Freunde von mir sondern wußte daß das für mich auch ok ist.

Anfang 2000er ging es für mich in eine größere Stadt und über ein Hobby habe ich erstmals eine TS persönlich kennengelernt, es hat sich schnell eine Freundschaft entwickelt und eines Abends nach ein paar Cocktails sind wir in der Kiste gelandet, wie das eben so passieren kan. Von da an gab es bei mir eben ne Mischung was cis und trans Frauen angeht wobei ich nach und nach eine leichte Präferenz entwickelt habe was trans Frauen angeht. Auch habe ich begonnen mich mit dem trans-Thema stärker auseinanderzusetzen und es hat bisher bei mir mit trans Frauen immer irgendwie ein wenig besser zwischenmenschlich geklappt als mit cis Frauen.

Mir ist zu der Zeit auch was passiert, was ich als „Rumreichen“ bezeichnen würde, sprich wenn eine TS gemerkt hat, daß es für mich kein Problem ist „normal“ auszugehen und ich mich nicht scheue öffentlich mit einer gesehen zu werden wußten das sehr schnell ihre trans Bekannten und die Chance auf ein Date oder mehr mit einer von ihnen war dann etwas höher als mit cis Frauen. Das ist natürlich eine sehr subjektive Beobachtung und inzwischen dürfte das aufgrund der medialen Präsenz von TS anders sein, aber ich gebe zu daß ich das auch genutzt habe. (Beim Thema TS und Dating sind mir über die Jahre generell ein paar hilfreiche Muster aufgefallen, aber die gehören nicht hierher)

Jetzt aber zum Thema von neulich mit GaOps, ich bin kein Casanova daher beschränken sich meine Erfahrungen auf vier verschiedene deutsche Ärzte/Arztpraxen und davon dann bis auf einen je nur ein paar Ergebnisse:

Arzt I hat die Op wohl aus reiner Neugier gemacht und wollte irgendwas Neues testen, sich was beweisen oder wasweißich, das Ergebnis war unter aller Kanone und ich hoffe, daß der das nicht nochmal probiert hat. Um es kurz zu machen, da kommt kein Mann rein und Nachbessern kann man das auch nicht, der betroffenen Dame geht es ansonsten aber gut, sie bereut nichts und kommt damit klar, die Orgasmusfähigkeit an sich ist vorhanden, also kann sie andere Wege als penetrativen Sex nutzen.

Arzt II führt diese Op sehr oft durch und hat in der Szene den Ruf schnell operieren zu wollen. Die Patientinnen landen danach recht oft bei Arzt IV, der beim Nachbessern jenes Kollegen auch schon eine Routine entwickelt hat. Vor dieser erwähnten Nachbesserung war das sowohl für mich als auch die Frauen nichts, mit denen ich das Vergnügen hatte, entweder zu eng, nicht tief genug, oder es befindet sich noch Haut über empfindlichen Stellen, wodurch die Erregung schwieriger wird. Im Ergebnis würde ich sagen, daß bei dem nur 10% auf Anhieb so funktionieren wie man(n) es erwartet, für Frauen die nicht auf Männer stehen und nur die Dysphorie beheben wollen reicht das aber oft aus.

Arzt III ist in der gleichen Stadt wo Arzt IV früher war und wird oft als günstigere Alternative gewählt, macht die Op auch öfter und kann brauchbare Ergebnisse liefern, hier würde ich 50/50 ansetzen aus Sicht eines cis het Mannes. Was ich bei seinen Ergebnissen nicht ok fand waren sowas wie ständiger Ausfluss oder extrem unangenehmer Geruch. Die Sache mit der Tiefe kann hier auch leichter verbessert werden mit ausreichend Bougieren und nach dem was ich erlebt habe ist hier die Orgasmusfähigkeit auch weit öfter vorhanden als bei Arzt II trans Frauen welche hauptsächlich ihre Dysphorie beheben wollen und nicht zwingend auf penetrativen Sex mit Männern aus sind dürften hier die Erfolgsquote natürlich weit höher ansetzen.

Arzt IV ist seit Jahren kurz vor der Rente, hat einen guten Ruf in der Szene und kann es sich erlauben ein paar Euro extra zu verlangen. Sowohl ihn als auch zwei weitere Ärzte seines Teams habe ich persönlich getroffen. Hier sind die Ergebnisse durch die Bank weg gut, nicht nur was ich selbst erlebt habe, bzw. daheim erlebe, sondern auch was Andere berichten. Bei den Ärzten II&III kam durch Nach-Ops und/oder ordentliche Nachsorge oft was raus, was zumindest für mich Sex „normal“ gemacht hat, bei IV allerdings ist es auch für die Frauen besser. Beim Eindringen merke ich bei seiner Methode anfangs einen Unterschied, da ist bei jeder eine Art Hubbel wo man drunter durch muß. Dann klappt’s aber ganz normal. Die Orgasmusfähigkeit ist bei dem Arzt, bzw. dem Team so gut wie immer erhalten, wobei es hier wie auch bei den anderen Ärzten nicht unbedingt durch Penetration klappen muß. Generell brauche ich bei TS sozusagen „andere Handgriffe“ als bei cis Frauen. Natürlich ist jede Frau ein wenig anders, aber paar Gemeinsamkeiten gibt es dann aber doch jeweils bei cis und trans Frauen. Was Tiefe und Breite angeht ist das Ergebnis hier normalerweise auch so gut wie es mit dem Ausgangsmaterial eben werden kann, durch Bougieren kann das aber noch verbessert werden.

So und nun aus cis-het Männersicht, mit den Patientinnen von Arzt IV konnte und kann ich eigentlich immer Spaß haben im Bett (Unterschied ist eben der erwähnte Hubbel) und bei II und III kommt es stark auf den Einzelfall an, wobei III besser ist als II. Bei I ging allerdings gar nichts.

Wenn ich nicht glücklich vergeben währe hätte ich inzwischen wohl versucht

Kurze generelle Anmerkung, für viele hetero TS ist es bereits oft ein Erfolg, wenn „normaler Sex“ mit Männern klappt, da für sie mental die Dysphorie damit nochmal mehr verschwindet. Der Orgasmus tritt für sie ein wenig in den Hintergrund. Daher würde ich weiterhin von 90% Zufriedenheit ausgehen, bei echten TS und Ärzten die halbwegs was drauf haben.

 

Der Internationale Schwimmverband FINA gibt neue Regeln für die Teilnahme von Transpersonen an Schwimmwettbewerben heraus

Die Fédération Internationale de Natation (FINA) (oder auf deutsch: Internationaler Schwimmverband) hat neue Regeln für die Teilnahme von Transpersonen an Schwimmwettbewerben vorgegeben:

The vote, which was 71.5 percent in favour of the new policy, took place after Congress heard speeches from representatives of a working group that was set up in November 2021. This working group consisted of three specialist groups – an athlete group, a science and medicine group, and a legal and human rights group.

After analysing the conclusions of these groups, FINA developed a new policy that will apply at all FINA events. The policy will also be followed for world record ratification, wherever the competition took place.

The full FINA gender inclusion policy can be found here.

Included in the policy are proposals for an open competition category. FINA will establish a new working group that will spend the next six months looking at the most effective ways to set up this new category.

Commenting on the policy, FINA President Husain Al-Musallam said; “We have to protect the rights of our athletes to compete, but we also have to protect competitive fairness at our events, especially the women’s category at FINA competitions.”

The FINA President added: “FINA will always welcome every athlete. The creation of an open category will mean that everybody has the opportunity to compete at an elite level. This has not been done before, so FINA will need to lead the way. I want all athletes to feel included in being able to develop ideas during this process.”

The new FINA gender inclusion policy comes into effect on 20 June 2022.

Die Presseerklärung ist etwas vage, aber in den Regeln findet sich dann:

The Science Group reported that biological sex is a key determinant of athletic performance, with males outperforming females in sports (including Aquatics sports) that are primarily determined by neuromuscular, cardiovascular, and respiratory function, and anthropometrics including body and limb size. The extent of the male/female performance gap varies by sport and competition, but the gap universally emerges starting from the onset of puberty. The group reported that there are sex-linked biological differences in Aquatics, especially among elite athletes, that are largely the result of the substantially higher levels of testosterone to which males are exposed from puberty onwards. Prior to puberty, testosterone levels are similar in females and males. During puberty, however, testes-derived testosterone concentrations increase 20-fold in males, while testosterone concentrations remain low in females so that post-pubescent males have circulating testosterone concentrations at least 15 times higher than post-pubescent females (15-20 nmol/L in adult males versus c.1 nmol/L in typical females of any age). High testosterone levels generate not only anatomical divergence in the reproductive system but also measurably different body types/compositions between sexes.

According to the Science Group, if gender-affirming male-to-female transition consistent with the medical standard of care is initiated after the onset of puberty, it will blunt some, but not all, of the effects of testosterone on body structure, muscle function, and other determinants of performance, but there will be persistent legacy effects that will give male-to-female transgender athletes (transgender women) a relative performance advantage over biological females. A biological female athlete cannot overcome that advantage through training or nutrition. Nor can they take additional testosterone to obtain the same advantage, because testosterone is a prohibited substance under the World Anti-Doping Code.
The Legal and Human Rights Group was comprised of legal experts in sex discrimination, human rights, and international sports law, including the jurisprudence of the Court of Arbitration for Sport (CAS). This group accepted the lawfulness of FINA’s mission, authority and responsibility, and FINA’s core commitment to equality of opportunity for both male and female athletes, all as summarised above.

Da wird es sicherlich einiges an Aufschrei geben. „Biological Female“ alleine dürfte schon dafür sorgen

 

C. THE POLICY
Taking into account all of the matters outlined above, FINA issues this policy (the Policy) establishing the criteria for eligibility (a) to compete in the men’s category or in the women’s category in the FINA World Championships, World Cups, Grand Prix, World Leagues, and World Series events and tournaments, and other international competitions events (FINA competitions), and (b) to set FINA World Records in the men’s category or in the women’s category in FINA competitions and in other events recognised by FINA, wherever they are held.

D. POLICY DEFINITIONS
FINA recognises that some individuals and groups may be uncomfortable with the use of medical and scientific terminology related to sex and sex-linked traits. FINA respects all Aquatics athletes and has sought to avoid sensitive terminology that may cause offense. Nevertheless, some use of sensitive terminology is needed to be precise about the sex characteristics that justify separate competition categories and to ensure that the Policy’s terms are understood by all Aquatics stakeholders. Some of those terms are explained in this section.
For purposes of this Policy:
“Differences of sexual development” (DSD) are a group of conditions where external genital appearance is discordant with internal sex organs (testes and ovaries). This Policy is only concerned with 46 XY DSD, i.e., DSD affecting athletes with testes (males as defined below).
The word “female” means possession of XX chromosomes and (in the absence of medical intervention) ovaries and increased circulating oestrogen and progesterone starting at puberty.
The word “male” means possession of XY chromosomes and (in the absence of medical intervention) testes and increased circulating testosterone starting at puberty.
The word “sex” denotes natural biological differences between females and males, including chromosomes, sex organs, and endogenous hormonal profiles. This Policy uses the word “sex” and the term “biological sex” interchangeably.
The term “Tanner Stages” denotes the five stages of puberty during which individuals develop secondary sex characteristics. Tanner Stage 2 denotes the onset of puberty. The normal time of onset of puberty ranges from 8 to 13 years old in females, and from 9 to 14 years old in males. The term “transgender” refers to individuals whose gender identity and/or expression differs from what is typically associated with their sex.

Eine Definition nach den Chromosomen, und zwar nur XY und XX, das wird auch vielen nicht passen.

2. Certification
a. All athletes must certify their chromosomal sex with their Member
Federation in order to be eligible for FINA competitions. Failure to do so, or
provision of a false certification, will render the athlete ineligible.
b. Member Federations must confirm their athletes’ certifications of
chromosomal sex when registering their athletes to compete in FINA
competitions.
c. FINA reserves the right to include a chromosomal sex screen in its antidoping protocol to confirm such certification.

Also Chromosomentests als Nachweis

Dann zu der Männer Kategorie:

Eligibility for the Men’s Category
a. All male athletes, including athletes with 46 XY DSD, are eligible to
compete in FINA competitions and to set FINA World Records in the men’s
category, regardless of their legal gender, gender identity, or gender
expression.
b. Female-to-male transgender athletes (transgender men) are eligible to
compete in FINA competitions and to set FINA World Records in the men’s
category, except that:
i. For the disciplines of Water Polo and High Diving, the athlete must provide to FINA an assumption of risk form (in the form set out in Appendix One to this Policy) signed and dated by the athlete or, if the athlete is a minor, by their legal proxy.
[Comment to Section F.3.b.i: It is strongly recommended that the athlete speaks with a qualified medical specialist prior to competition to ensure their physical ability to participate in the event in the men’s category and to ensure that they understand the attendant risks.]
ii. All athletes who are undergoing treatment involving testosterone or
other anabolic substances as part of female-to-male genderaffirming hormone treatment are required to obtain a Therapeutic Use Exemption (TUE) for that treatment in accordance with the FINA Doping Control Rules (FINA DCR).

46 XY DSD wäre denke ich Gonadendysgenesie, 46, XY-Typ

  • männlicher Karyotyp (XY)
  • sehr variable Ausprägung
  • äußeres Geschlechtsorgane von normal männlich bis weiblich mit unterentwickelten Labien
  • alle Formen der Intersexualität können vorkommen
  • innere Geschlechtsorgane von männlichen Adnexen mit fehlenden oder dysplastischen Hoden bis normale Eileiter und unterentwickelter Uterus
  • fehlentwickelte (dysgenetische) Gonadenanlage, bei nur einseitiger Anorchie fehlentwickelte GegenseiteHinzu kann Geistige Behinderung kommen.

F->M Transsexuelle dürfen ebenfalls unter Männern starten, müssen aber entsprechende Bescheinigungen zu ihrer Hormonbehandlung vorlegen, die Doping Regeln entsprechen.

Interessant sind die Ausnahmen für Wasserball, wohl das, was einem Kampfsport im Wasser am nächsten kommt, wenn ich das richtig verstehe und bei dem es häufig zu diversen Verletzungen kommt „High Diving“ (Springen aus großen Höhen, in den Wettkämpfen springen die Frauen wohl von 20 Metern und die Männer von 27 m)

Für Wasserball und High Diving hat die Fina entsprechende Formulare angehängt, in denen es um die Risiken geht, denen man zustimmt.

Dann die Frauenkategorie:

Eligibility for the Women’s Category
a. All female athletes are eligible to compete in FINA competitions and set
FINA World Records in the women’s category, regardless of their legal gender, gender identity, or gender expression, under the following
conditions:

i. Athletes who have previously used testosterone as part of female to male gender-affirming hormone treatment (with or without a TUE) but are no longer following that treatment are eligible to compete in the women’s category in FINA competitions and to set FINA World Records in the women’s category in FINA competitions and in other events recognised by FINA if they can establish to FINA’s comfortable satisfaction that
(a) the testosterone use was for less than a year in total (i.e., from the date of first use to the date of last use) and did not take place during pubertal growth and development, and
(b) their testosterone levels in serum (or plasma) are back to pre-treatment normal and any associated anabolic effects have been eliminated.

„Female “ wäre hier also XX-Chromosomen. Frauen, die Testosteron im Rahmen einer F->M Transsexualität genutzt haben dürfen dies nur ein Jahr lang gemacht haben und nicht während der Pubertät und ihre Werte müssen wieder auf Normal sein und es dürfen keine anabolen Effekte mehr vorhanden sein.

ii. Female athletes who have used testosterone in violation of the
World Anti-Doping Code or FINA DCR (or any other applicable antidoping rules) may return to competition after they have served their period of ineligibility.

Also eine Klarstellung für „Normales Doping“

 

b. Male-to-female transgender athletes (transgender women) and athletes with 46 XY DSD whose legal gender and/or gender identity is female are eligible to compete in the women’s category in FINA competitions and to set FINA World Records in the women’s category in FINA competitions and in other events recognised by FINA if they can establish to FINA’s comfortable satisfaction that they have not experienced any part of male puberty beyond Tanner Stage 2 or before age 12, whichever is later.

Specifically, the athlete must produce evidence establishing that:
i. They have complete androgen insensitivity and therefore could not
experience male puberty; or
ii. They are androgen sensitive but had male puberty suppressed beginning at Tanner Stage 2 or before age 12, whichever is later, and they have since continuously maintained their testosterone levels in serum (or plasma) below 2.5 nmol/L.
iii. An unintentional deviation from the below 2.5 nmol/L requirement may result in retrospective disqualification of results and/or a prospective period of ineligibility.
iv. An intentional deviation from the below 2.5 nmol/L requirement may result in retrospective disqualification of results and a prospective period of ineligibility equal or commensurate in length to periods imposed under the FINA DRC for intentional anti-doping rule violations involving anabolic steroids.

Also nach wie vor eine Möglichkeit für M->F Transsexuelle in der Frauenkategorie anzutreten, aber nur wenn sie keine männliche Pubertät durchlebt haben und nachweisen (!) können, dass sie durchgehend keine höheren Werte als 2.5 nmol/L Testosteron hatten. Da dürften die meisten raus sein und es dürfte erst einmal keinen weiteren Lia Thomas geben, der ja die männliche Pubertät durchlebt hat.

Es soll zudem wohl noch eine Extrakategorie für Trans und Interpersonen geschaffen werden, wenn ich das richtig verstanden habe.

Könnten interessante Vorgaben für andere Bereiche sein und eine Übernahme dieser Regeln würde denke ich einiges an Ruhe hineinbringen.
Die eigene Kategorie hätte allerdings dann wahrscheinlich einige Probleme, insbesondere eine geringe Teilnehmerzahl und vermutlich auch ein geringes Zuschauerinteresse.
Wäre natürlich auch eine Frage wie man es aufstellt. Ist es ein zusätzlicher Lauf in den „Normalen“ Schwimmbewerben oder eher ein Spezialwettbewerb, ähnlich der Paralympics?

Geschlechtsangleichende Unterleibsoperationen, Neovaginas und die Zufriedenheit.

Dank eines Retweets von der Harry Potter Autorin Rowlings erhielt ein Thread auf Twitter über geschlechtsangleichende Operationen insbesondere im Bereich des Unterleibs eine hohe Aufmerksamkeit:

I want to tell everyone what they took from us, what irreversible really means, and what that reality looks like for us. No one told me any of what I’m going to tell you now.

I have no sensation in my crotch region at all. You could stab me with a knife and I wouldn’t know. The entire area is numb, like it’s shell shocked and unable to comprehend what happened, even 4 years on.

I tore a sutra 4 days post recovery, they promised to address it, i begged them in emails to fix it, they scorned me instead. Years later, I have what looks like a chunk of missing flesh next to my neo-vagina, it literally looks like someone hacked at me. They still wont fix it

No one told me that the base area of your penis is left, it can’t be removed – meaning you’re left with a literal stump inside that twitches. When you take Testosterone and your libido returns, you wake up with morning wood, without the tree. I wish this was a joke

And if you do take testosterone after being post op, you run the risk of internal hair in the neo-vagina. Imagine dealing with internal hair growth after everything? What a choice… be healthy on Testosterone and a freak, or remain a sexless eunuch.

And thats something that will never come back and one of the reason why i got surgery. My sex drive died about 6 months on HRT and at the time I was glad to be rid of it, but now 10 years later, Im realising what im missing out on and what I won’t get back.

Because even if i had a sex drive, my neo vagina is so narrow and small, i wouldn’t even be able to have sex if i wanted too. And when I do use a small dilator, I have random pockets of sensation that only seem to pick up pain, rather than pleasure.

Any pleasure I do get comes from the Prostate that was moved forward and wrapped in glands from the penis, meaning anal sex isnt possible and can risk further damage.

Then theres the dreams. I dream often, that I have both sets of genitals, in the dream I’m distressed I have both, why both I think? I tell myself to wake up because I know its just a dream. And I awaken into a living nightmare.

In those moments of amnesia as I would wake, I would reach down to my crotch area expecting something that was there for 3 decades, and it’s not. My heart skips a beat, every single damn time.

Then theres the act of going to the toilet. It takes me about 10 minutes to empty my bladder, it’s extremely slow, painful and because it dribbles no matter how much i relax, it will then just go all over that entire area, leaving me soaken.

So after cleaning myself up, I will find moments later that my underwear is wet – no matter how much I wiped, it slowly drips out for the best part of an hour. I never knew at 35 I ran the risk like smelling like piss everywhere I went.

Now i get to the point where im detransitioned and the realisation that this is permanent is catching up with me. During transition, I was obsessive and deeply unwell, I cannot believe they were allowed to do this to me, even after all the red flags.

In den Kommentaren darunter tobt die zu erwartende Schlacht.
Beispielsweise wird dagegen diese Studie angeführt:

Background:
There is an unknown percentage of transgender and gender non-confirming individuals who undergo gender-affirmation surgeries (GAS) that experiences regret. Regret could lead to physical and mental morbidity and questions the appropriateness of these procedures in selected patients. The aim of this study was to evaluate the prevalence of regret in transgender individuals who underwent GAS and evaluate associated factors.
Methods:
A systematic review of several databases was conducted. Random-effects meta-analysis, meta-regression, and subgroup and sensitivity analyses were performed.
Results:
A total of 27 studies, pooling 7928 transgender patients who underwent any type of GAS, were included. The pooled prevalence of regret after GAS was 1% (95% CI <1%–2%). Overall, 33% underwent transmasculine procedures and 67% transfemenine procedures. The prevalence of regret among patients undergoing transmasculine and transfemenine surgeries was <1% (IC <1%–<1%) and 1% (CI <1%–2%), respectively. A total of 77 patients regretted having had GAS. Twenty-eight had minor and 34 had major regret based on Pfäfflin’s regret classification. The majority had clear regret based on Kuiper and Cohen-Kettenis classification.
Conclusions:
Based on this review, there is an extremely low prevalence of regret in transgender patients after GAS. We believe this study corroborates the improvements made in regard to selection criteria for GAS. However, there is high subjectivity in the assessment of regret and lack of standardized questionnaires, which highlight the importance of developing validated questionnaires in this population.

Quelle:Regret after Gender-affirmation Surgery: A Systematic Review and Meta-analysis of Prevalence

Aus der Studie:

The causes and types of regrets reported in the studies are specified and shown in Table ​Table55 and ​and6.6. Overall, the most common reason for regret was psychosocial circumstances, particularly due to difficulties generated by return to society with the new gender in both social and family enviroments.23,29,32,33,36,44 In fact, some patients opted to reverse their gender role to achieve social acceptance, receive better salaries, and preserve relatives and friends relationships. These findings are in line with other studies. Laden et al performed a logistic regression analysis to assess potential risk factors for regret in this population.46 They found that the two most important risk factors predicting regret were “poor support from the family” and “belonging to the non-core group of transsexuals.”46 In addition, a study in Italy hypothesized that the high percentage of regret was attributed to social experience when they return after the surgery.33

Another factor associated with regret (although less prevalent) was poor surgical outcomes.20,23,36 Loss of clitoral sensation and postoperative chronic abdominal pain were the most common reported factors associated with surgical outcomes.14,36 In addition, aesthetic outcomes played an important role in regret. Two studies mentioned concerns with aesthetic outcomes.14,47 Only one of them quoted a patient inconformity: “body doesn’t meet the feminine ideal.”14 Interestingly, Lawrence et al demonstrated in their study that physical results of surgery are by far the most influential in determining satisfaction or regret after GAS than any preoperative factor.36 Concordantly, previous studies have shown absence of regret if sensation in clitoris and vaginal is achieved and if satisfaction with vaginal width is present.36

Other factors associated to regret were identified. Blanchard et al in 1989 noted a strong positive correlation between heterosexual preference and postoperative regret.32 All patients in this study who experienced regret were heterosexual transmen.32 On the contrary, Lawrence et al in 2003 did not find such correlation and attributed their findings to the increase in social tolerance in North American and Western European societies.36 Bodlund et al found that clinically evident personality disorder was a negative prognostic factor for regret in patients undergoing GAS.48 On the other hand, Blanchard et al did not find a correlation among patient’s education, age at surgery, and gender assigned at birth.32

In the present review, nearly half of the patients experienced major regret (based on Pfäfflin classification), meaning that they underwent or desire de-transition surgery, that will never pass through the same process again, and/or experience increase of gender dysphoria from the new gender. One study found that 10 of 14 patients with regret underwent de-transition surgeries (8 mastectomies, 2 vaginectomies, 2 phalloplasties, 2 testicular implants removal, and 1 breast augmentation) for reasons of social regret, true regret or feeling non-binary.23 On the other hand, based on the Kuiper and Cohen Kettenis’ classification, half of the patients in this review had clear regret and uncertain regret. This means that they freely expressed their regret toward the procedure, but some had role reversal to the former gender and others did not. Interestingly, Pfäfflin concluded that from a clinical standpoint, trangender patients suffered from many forms of minor regrets after GAS, all of which have a temporary course.20 This is an important consideration meaning that the actual true regret rate will always remain uncertain, as temporarity and types of regret can bring a huge challenge for assessment.

Regret after GAS may result from the ongoing discrimination that afflicts the TGNB population, affecting their freely expression of gender identity and, consequently feeling regretful from having had surgery.15 Poor social and group support, late-onset gender transition, poor sexual functioning, and mental health problems are factors associated with regret.15 Hence, assessing all these potential factors preoperatively and controlling them if possible could reduce regret rates even more and increase postoperative patient satisfaction.

Regarding transfemenine surgery, vaginoplasty was the most prevalent.14, 19, 23, 30–33, 35, 36, 44, 45Interesintgly, regret rates were higher in vaginoplasties.14,36,44 In this study, we estimated that the overall prevalence of regret after vaginoplasty was 2% (from 11 studies reviewed). This result is slightly higher than a metanalysis of 9 studies from 2017 that reported a prevalence of 1%.13 Moreover, vaginoplasty has shown to increase the quality of life in these patients.13 Mastectomy was the most prevalent transmasculine surgery. Also, it showed a very low prevalence of regret after mastectomy (<1%). Olson-Kennedy et al demonstrated that chest surgery decreases chest dysphoria in both minors and young adults, which might be the major reason behind our findings.38

In the current study, we identified a total of 7928 cases from 14 different countries. To the best of our knowledge, this is the largest attempt to compile the information on regret rates in this population. However, limitations such as significant heterogeneity among studies and among instruments used to assess regret rates, and moderate-to-high risk of bias in some studies represent a big barrier for generalization of the results of this study. The lack of validated questionnaires to evaluate regret in this population is a significant limiting factor. In addition, bias can occur because patients might restrain from expressing regrets due to fear of being judged by the interviewer. Moreover, the temporarity of the feeling of regret in some patients and the variable definition of regret may underestimate the real prevalence of “true” regret.

Ich kann mir vorstellen, dass Leute, die tatsächlich Transsexuell sind, auch eher zufrieden sind, weil sie ihr ursprüngliches Geschlecht eh kritisch sahen und daher zurück keine Option ist, man eben nur das beste aus der Situation machen kann.

Weniger überzeugte, die vielleicht eher gesellschaftlich beeinflusst worden sind, werden wohl auch eher mit den Resultaten nicht zufrieden sein.

Bereits die Frage, wie viele Detransitioner es überhaupt gibt, ist ja hoch umstritten. Da zu kommen eine Vielzahl verschiedener Operationsmethoden. Hier wurde mir schon mitgeteilt, dass neuere Prozeduren eben (wenig überraschend) wesentlich besser wären als alte. Wobei man über „Neovaginas“ eben genug Schaudergeschichten hört, die sehr in die Richtung der obigen Schilderungen gehen.

Es ist hier schwer ein objektives Bild zu bekommen, weil sehr viele Emotionen in dem Thema drin sind.

Dieses Bild war auch noch in den Kommentaren unter dem Thread zu finden:

Ebenso wie Aussagen wie diese:

The account is not a real person Katy. They are a GC larping as a detransitioner. This is a basic anatomy fail, the corpus cavernosum is excavated during surgery down to the root. There may be some left in the clitoris and surrounding area but it’s hardly a ’stump

Dagegen wieder:

 

Zur Definition des Wortes „Frau“ und sozialer Konstruktion

Die evolutionäre Biologin Heather Heying hat einen interessanten Artikel zur Definition des Wortes „Frau“ geschrieben. Hintergrund ist, dass in den intersektionalen Theorien „Frau“ nicht mehr definiert werden kann, weil man sonst Transfrauen ausgrenzt oder Rollenzuschreibungen macht.

Women are adult human females.

Adults are individuals who have attained the average age of first reproduction for their species. They have reached the age of maturity. The term adult applies across many species, and is used to distinguish them from juveniles, who are not yet capable of reproduction.

Humans are members of the genus Homo. Our relatives in the genus Australopithecus, now extinct, are sometimes categorized as human as well. Every individual Homo sapiens is a human.

Females are individuals who do or did or will or would, but for developmental or genetic anomalies, produce eggs. Eggs are large, sessile gametes. Gametes are sex cells. In plants and animals, and most other sexually reproducing organisms, there are two sexes: female and male1. Like “adult,” the term female applies across many species. Female is used to distinguish such people from males, who produce small, mobile gametes (e.g. sperm, pollen)2.

It’s the definition of that last word—female—that will be difficult for some to accept.

Und einmal durch Deepl:

Frauen sind erwachsene weibliche Menschen.

Erwachsene sind Individuen, die das durchschnittliche Alter der ersten Fortpflanzung ihrer Art erreicht haben. Sie haben das Alter der Geschlechtsreife erreicht. Der Begriff „erwachsen“ gilt für viele Arten und wird verwendet, um sie von Jugendlichen zu unterscheiden, die noch nicht fortpflanzungsfähig sind.

Der Mensch gehört der Gattung Homo an. Unsere Verwandten in der Gattung Australopithecus, die heute ausgestorben sind, werden manchmal auch als Menschen eingestuft. Jeder einzelne Homo sapiens ist ein Mensch.

Weibliche Individuen sind Individuen, die ohne entwicklungsbedingte oder genetische Anomalien Eier produzieren oder produziert haben oder produzieren werden oder würden. Eier sind große, sessile Gameten. Gameten sind Geschlechtszellen. Bei Pflanzen und Tieren und den meisten anderen sich sexuell fortpflanzenden Organismen gibt es zwei Geschlechter: weiblich und männlich1. Wie der Begriff „erwachsen“ gilt auch der Begriff „weiblich“ für viele Arten. Der Begriff „weiblich“ wird verwendet, um diese Menschen von den männlichen zu unterscheiden, die kleine, bewegliche Geschlechtszellen (z. B. Spermien, Pollen) produzieren2.

 

Vor ein paar Jahren wäre das keine Diskussion wert gewesen. Man wäre wohl eher erstaunt gewesen, wenn jemand anführt, dass er das sexistisch und transfeindlich findet und es starken Protest hervorruft. Aber da sind wir nun einmal.

Some people imagine that, because words are a social construct, so too, inherently, are the concepts that they describe. Some words do describe social constructs: offended, justified and controversy, for instance. These things have no reality in the physical universe, or if they do, that reality can be negotiated by social means.

Many words, however, do describe an underlying reality. Words like bulldozer, grasshopper, and woman.

Arthur Dent would be proud.
Yellow

Bulldozers don’t exist without humans—they are a human construct—but they are not a social construct. The distinction is important. Humans make things that have reality in the physical world. These things are therefore anthropogenic, and physically real. They cannot be negotiated out of existence with further words. You can’t argue a bulldozer into oblivion. By contrast, you can—under some circumstances—convince someone that they’re not offended, or that an act that they initially found troublesome is justified, or that a controversy doesn’t exist because some people have changed their minds.

Grasshoppers

Grasshoppers do exist without humans. They are neither a human construct, nor a social construct. Humans have named them in as many ways as there are distinct languages where grasshoppers exist on this Earth. In fact, humans have provided grasshoppers orders of magnitude more names than that, because the scientists who find and describe and name and classify grasshoppers—the taxonomists and systematists of grasshoppers—have identified more than 10,000 species of grasshoppers and their close relatives around the world. Over ten thousand species of grasshopper have been named by scientists. Those names are constructs. And in some cases, probably, the borders between the species being too finely drawn, the species distinctions are constructs as well. But the grasshoppers themselves? They are neither human construct, nor social construct. We came in with our science and our words and discovered truth about them, but that truth existed without us, and would continue to exist if we were to disappear.

Das ist auch etwas, was eigentlich jedem klar sein sollte: Frauen und Männer haben biologisch eine Funktion und die unterscheidet sie und macht sie real. Es wird immer Frauen und Männer geben (Meinetwegen „Männchen und Weibchen“), auch wenn Menschen sie nicht mehr benennen können.

Woman

Finally, women don’t exist without humans, but that is only because the category itself is defined by being a type of human. But women would continue to exist without there being words about women, or opinions, or stereotypes. Women exist outside of our framework for naming them.

There are other types of humans of course. There are Oregonians, for instance—people who live in the state of Oregon—of which I am, at present, one. But there are also native Oregonians—people born in Oregon—which I am not now and can never be. I cannot change history, my own or anyone else’s.

Similarly, each of us went down a non-reversible path very early in our existence, which established further pathways and systems—anatomical, physiological, endocrinological, neurological, more—which do not reverse, and which come to characterize one sex or the other. There are sometimes errors and anomalies—intersex people do exist. And there are sometimes mismatches between chromosomes and anatomy and brain—trans people do exist, but are extremely rare3. And while trans people can attempt to bring their appearance into alignment with what their brains tell them they are—sometimes due to increasingly well understood genetic abnormalities—they cannot actually transition from one sex to the other. No mammal can do that.

The words transwoman and transman are thus neologisms, coined, we would hope, to offer respect to trans people. But the words are being weaponized, taken to mean their constituent parts. This is not how language works (but it is how sophistry works). Just as pineapples are not apples, transwomen are not women. Because transwomen are male.

Viele Streitigkeiten in dem Bereich könnten vermieden werden, wenn man von dem radikalen „Transfrauen sind Frauen“ oder „Transfrauen sind Männer“ wegkommt und akzeptiert, dass zumindest diese, deren Transsein eine biologische Grundlage hat, schlicht eine Form von Intersexualiät sind, eine Mischung aus Mann und Frau, bei der eben das Gehirn oder die Bodymap oder was auch immer anders ist als der phänotypische Körper.

Alice Schwarzer: Transsexualität: Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? – Eine Streitschrift

Alice Schwarzer hat ein neues Buch herausgegeben welches bereits vor Erscheinen zu heftigen Reaktion aus der Ecke der intersektionalen Feminsten erzeugt hat.

Aus der Inhaltsangabe:

Transsexualität und Feminismus – ein Beitrag zu einer brisanten und notwendigen Debatte.

Das Ziel dieses Sammelbandes ist Aufklärung. Die Aufklärung über den Unterschied zwischen einem schwerwiegenden, psychisches Leiden erzeugenden Konflikt aufgrund der tiefen Überzeugung, im falschen Körper zu leben, und dem aktuellen Trend, bereits Geschlechterrollenirritation für »Transsexualismus« zu halten.

Die Herausgeberinnen begrüßen den seit 40 Jahren möglichen rechtlichen und medizinischen Beistand bei diagnostizierter »Geschlechterdysphorie« – aber sie melden humanitäre und politische Bedenken an zu dem aktuellen Trend, bereits bei einer Rollenirritation zu schnell mit schwerwiegenden Hormonbehandlungen und Operationen zu reagieren. Nicht zufällig hat sich die Richtung der »Transition« (früher mehrheitlich vom Mann zur Frau) in den letzten Jahrzehnten statistisch umgekehrt, was unübersehbar damit zu tun hat, die Erwartungen an die einengende Frauenrolle nicht erfüllen zu können. Statt die Mädchen zu ermuntern, aus dem starren Rollenkorsett auszubrechen, wird der biologische »sex« der Genderrolle angepasst.

In Alice Schwarzers und Chantal Louis’ Sammelband melden sich Psychiaterinnen, Therapeuten, Pädagoginnen und Eltern jugendlicher Betroffener zu Wort, vor allem aber Betroffene selbst: Frauen, die Männer geworden sind, Männer, die Frauen geworden sind. Manche sind dabeigeblieben, andere haben »detransitioniert«.

Alice Schwarzer und Transsexualität bzw Feminismus und Transexualität waren schon an anderen Stellen Thema hier im Blog:

Und Transsexualität an sich natürlich auch:

Zu Schwarzers Buch schrieb ich bereits auf Twitter:

Alice Schwarzer hat ein Buch zur Transsexualität herausgegeben. Darin kommen wohl Transpersonen und Leute die eine Detransition vorgenommen haben zu Wort, dazu Psychologen etc. ich vermute mal da wird viel „unwokes“ stehen, was alle intersektionalen Feministen als Angriff sehen
Das man anführt, dass einige Behandlungen zu schnell vorgenommen werden, das es Leute gibt, die Detransieren, dass evtl Transpersonen sagen, dass sie das (aggressive) Auftreten von anderen Transpersonen und den Transaktivismus kritisch sehen ist für diese natürlich Ketzerei.
Würde ich als Alice Schwarzer das Buch schreiben, dann hätte ich auf alle Fälle auch Transpersonen möglichst umfangreich beteiligt, weil das natürlich die beste Abwehr ist. Wenn man ihr Transfeindlichkeit vorwirft, dann kann sie auf die Beteiligung von Transpersonen verweisen.
Deswegen wird man davon auch zunächst nichts hören und es wird als Buch von Schwarzer alleine dargestellt werden. Denn Angriffe auf andere Transpersonen wegen deren Meinung sind ja für CIS-Personen eine schwere Sünde. Auch das Anerkenntnis, dass es da verschiedene Meinungen gibt.
Aus der Kritik bei Twitter:

Bin mal gespannt, ob es tatsächlich eine Debatte auslöst oder es gar mal wieder zu einem Streitgespräch „Schwarzer vs intersektionale Feministin“ oder „Schwarzer vs. Transaktivistin“.

Ich bin auch gespannt, ob Spiegel und Co darüber berichten, wie eigentlich sonst über jedes feministische Buch.

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