„Frauen sollten wegen der unbezahlten Arbeit weniger Erwerbsarbeit machen“

Ein Artikel bespricht eine Studie, die meint, dass Frauen zum Schutze ihrer Gesundheit weniger erwerbsarbeiten sollten, weil sie die unbezahlte Arbeit in der Familie machen bzw. das sie nicht mehr außerhalb des Hauses arbeiten können, weil sie sonst ihre Gesundheit gefährden, solange sie die Hausarbeit machen.

OECD data from 2016 shows that women do an average of 4.5 hours of unpaid work every day, made up of domestic chores like cooking and cleaning, while men contribute less than half of that time. Add that to the increased expectation of long work hours, and women are walking into their work places at a disadvantage.

It’s called time-inequality, and it’s something co-researcher Professor Lyndall Strazdins feels strongly about: „Men have a time advantage in the labour market that women don’t have,“ she tells Broadly.

On average, Australian men work 41 hours a week full time, and full time women work 36 hours a week. Men work these hours because they’re able to, Strazdinssays, thanks to having less responsibilities on the domestic front. They therefore have a „significant“ head start in their career, in the form of an extra 100 hours per year.

„But if we encourage women to try to attain those work hours, we’re basically confronting women with a trade off between their health and gender equality.“
The research found the „tipping point“ to be 39 hours: Working more than 39 hours a week led to an increased chance of mental health problems, including depression and anxiety. Mental health is the number one chronic disease burden for women in Australia, costing eight billion dollars a year in healthcare, and eleven billion dollars a year in lost productivity in the workforce.

So what’s the solution?

Professor Strazdins says we need to start with men: „Until we can bring men’s long hours down, it will lock women out of the workforce. We need to reward people who work closer to our official working week of 38 hours … It’s going to be a slow and difficult process because it’s a major social change.“

Was sagt ihr dazu?

Fachkongress Bewegte Zeiten für Väter

Der Text dazu

Viele Väter möchten mehr Zeit für ihre Familie haben und sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen. Männer für eine aktive Vaterschaft zu gewinnen und sie darin zu unterstützen, sich die Familien- und Sorgearbeit partnerschaftlich zu teilen, gehören deshalb zu den wichtigsten familienpolitischen Zielen der Landesregierung. Beim Fachkongress „Bewegte Zeiten für Väter“ werden gemeinsam die unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

Der Kongress bietet neben Keynotes zu Zukunftstrends in Familie und Arbeitswelt sowie zu Perspektiven aus Kinder- und Vatersicht auch Workshops zu gelingender Partnerschaft, Arbeit der Zukunft, Vätern und Vereinbarkeitswünschen und Netzwerken für Väter. Darüber hinaus geben Themeninseln wichtige inhaltliche Impulse für die Arbeit und ermöglichen viel Raum für Diskussionen, Austausch und Vernetzung.

Dazu auch:

Das Publikum war angenehm gemischt, es waren viele Verantwortliche öffentlicher und kirchlicher Träger und Sozialverbände gekommen. Ich hatte vor, die Zuhörer_innen durch die Schilderung verschiedener Missstände zum Nachdenken zu bewegen. Doch das musste ich gar nicht tun. Von Anfang an entspann sich eine lebhafte Debatte zu den Aspekten Frauenförderung, leaky pipelines, vermeintlichen Meritokratien oder Lohngleichheit.

Doch an einer bestimmten Stelle kippte die Diskussion. Insbesondere zwei Herren im Publikum schienen gar nicht einverstanden mit meiner Darstellung flächendeckender Diskriminierung von Frauen. Ein Zuhörer fand mangels klarer Definition der von mir verwendeten Systembegriffe gar die Debatte an sich quasi unführbar. Im Laufe meines Vortrags unterbrach er, zunehmend aggressiv, mehrfach meine Ausführungen. Am Ende warf er mir „Männer-Bashing“ und eine unterirdische non-verbale Kommunikation vor.

Ein anderer Herr führte ins Feld, dass es nach seiner Erfahrung die Jungen und jungen Männer seien, die Diskriminierung erfahren würden. U.a. seien diese drei Mal häufiger einer Therapie mit Ritalin ausgesetzt als Mädchen und junge Frauen. Ich ging auf seinen individuellen Einwand ein, wollte diesen jedoch nicht als Argument gelten lassen, dass man nicht generell über die flächendeckende Diskriminierung von Frauen sprechen dürfe.

Nach diesen Wortmeldungen war die Atmosphäre im Raum durchaus angespannt. Insbesondere der Zuhörer. der die Frage nach der Trennschärfe der Begriffe aufgebracht hatte, war kaum mehr bereit meinen Ausführungen zu folgen. Zwar verlief der Vortrag in der Folge einigermaßen geordnet, die Vehemenz der männlichen Wortmeldungen gab mir dennoch sehr zu denken.

Denn es ist kein Einzelfall, dass in Debatten um Gender, Diskriminierung oder Gleichstellung Männer zum Teil recht heftig agitieren. Hier scheint der Diskurs an Glaubenssätzen und tief sitzenden Überzeugungen zu rütteln. Und nicht wenige Männer reagieren mit Aggression und Zurückweisung.

Mir ist es wichtig, dass ich verstehe, was genau sie so irritiert. Denn dass etwa Jungen in einigen Bereichen inzwischen von den Mädchen und jungen Frauen abgehängt wurden, oder gar als Verlierer gelten, ist ja nicht von der Hand zu weisen.

Dennoch gibt es da die Unwilligkeit oder Unfähigkeit zur Wahrnehmung eines diskriminierenden Systems. Statt dessen drehen viele Männer den Spieß um und begeben sich selbst in die vermeintliche Opferolle. Mir ist noch nicht ganz klar, woher genau eine solche Reaktanz stammt. Ich will sie aber auch nicht einfach abtun oder übergehen, denn dahinter steckt unter Umständen eine Menge Angst und Unbehagen.

Gleichzeitig wehre ich mich gegen die Aggression, die da beinahe stets mitschwingt. Für viele Männer scheint Angriff die beste Verteidigung. Und wenn gar nichts mehr hilft, sprechen einige vom „Genderwahn“

Ich habe noch nicht den ganzen Beitrag gehört, dazu ist er sehr lang, aber eine Stelle, etwa um die 59 Minute, fand ich beim reinhören interessant: Da wurde über „maternal Gatekeeping“ gesprochen und Frauen, die Männer daran hindern würden, dass sie Verantwortung übernehmen würden. Sofort wurde Widerstand laut: Das seien ganz vereinzelte Fälle und es wäre überhaupt schlecht davon zu reden, weil so etwas die Männer von der Verantwortung frei sprechen würde und als Entschuldigung missbraucht werden würde.

Aber ob nicht doch auch Frauen vielleicht an diesen klassischen Rollen festhalten würden?

Nein!! Das wären dann ja nur Entschuldigungen und darüber sollte man lieber ganz schweigen.

Das macht aus meiner Sicht mal wieder deutlich, warum diese Ideologien so schädlich sind: Sie sind so unglaublich einseitig. Feste Geschlechterrollen dürften nur bestehen, um Frauen zu entlasten, aber niemals um ihnen selbst eine Verantwortung zuzuweisen. Allenfalls dürfte wohl angemerkt werden, dass das einige Frauen machen, ganz vereinzelt, ansonsten sind eben einfach nur die faulen Männer schuld.

Frauenstreik

Nach dem „Frauenmarsch“ soll es wohl einen „Frauenstreik“ geben.

Frauenstreik

Frauenstreik

Auf „Edition F“ findet sich dazu:

Seitdem ich die Geschichte vom Frauenstreik in Island kannte, bei dem 1975 nahezu alle Frauen des Landes einen Tag in den Streik getreten sind, träume ich davon, einen ähnlichen Protest in Deutschland zu sehen. Unter Feministinnen wird immer wieder darüber gesprochen: Wie organisiert man das, so dass alle Frauen informiert werden, aber vorher nichts durchsickert?

Gerade zeigt sich, dass um den Generalstreik der Frauen auf die Beine zu stellen, vor allem das Momentum da sein muss, um Teilnehmerinnen zu mobilisieren. In den USA ist genau das gerade vorhanden. Millionen Menschen hat der Women’s March am 21. Januar 2017 in dutzenden Städten in den USA auf die Straßen gebracht, um friedlich für ihre Rechte und gegen den neuen Präsidenten Donald Trump zu demonstrieren. Überall in der Welt gab es solidarische Märsche.

Die Frauen, die den Women’s March organisiert haben, wollen es nicht bei dieser einmaligen Aktion belassen. Auf der Website gab es seit dem Samstag im Januar außerdem die Aktion „10 Actions for the first 100 days“, bei denen die Gruppierung Anregungen gibt, wie sich der Protest aufrechterhalten lässt.

Gestern gab das Team des Women’s March über seine Social-Media-Kanäle die nächste große Aktion bekannt: „General Strike: A Day Without A Woman“. Das Datum und weitere Informationen sind bislang nicht bekannt, daher hilft es, um eine Vorstellung zu bekommen, den Streik in Island 1975 und den Frauenstreik in der Schweiz 1991 zu kennen, bei dem etwa eine halbe Million Frauen für einen Tag im Juni ihre Arbeit niederlegten. Ihr Motto: „Wenn Frau will, steht alles still“. Die Schweizerinnen protestierten damals für faire Löhne, initiiert wurde die Aktion von Gewerkschafterinnen.

Da der Gender Pay Gap nicht auf Diskrimierung beruht und gut zu erklären ist dürften die Bedingungen des isländischen Streiks nicht bestehen. Gegen was wollen die Frauen denn hier wirklich protestieren?

Das schlimme wird eher sein, dass man die übrigen Floskeln zu gleichen Lohn und sexueller Gewalt hören wird, die auf falschen Zahlen beruhen und auch nicht einfach so zu ändern sind.

Ein Streik von einem Tag ist vollkommen sinnlos. Es ist eben eine Demonstration. Natürlich steht einiges still, wenn über 50% der Bevölkerung aussetzen. Das wäre ja bei Männern nicht anders.

Würde man es ernsthaft als Streik betreiben wäre es aber interessant:

  • Der Streik wäre als solcher kein zulässiger Streik im Sinne des Arbeitsrechts. Denn er verfolgt kein Ziel, welches man mit einem Tarifvertrag umsetzen kann, sondern politische Ziele. Man könnte daher die Teilnehmerinnen einfach wegen Nichterscheinen zur Arbeit abmahnen und kündigen.
  • Normale Arbeitnehmerinnen würden dann keinen Lohn bekommen. Sie wären abhängig von einer „Streikkasse“ (die so für Frauen nicht existiert) oder – wahrscheinlicher – von eigenen ersparten oder ihren Männern
  • Da sie aber nach feministischen Verständnis gegen Männer streiken müssten diese, auf diese Weise in die Position des Arbeitgebers gedrängt, eigentlich mit dem Mittel dieser reagieren: Keine Lohnzahlungen mehr, Aussperrung, Streikbrecher einsetzen etc. Es wäre interessant, ob Frauen für die Zeit des Streikes jede Finanzierung durch Männer ablehnen würden (kein Zugriff auf das gemeinsame Konto, wenn er dort seinen Lohn einzahlt, ihren Teil der Miete oder des Abtrages des Hauses (=die Hälfte)  weiterzahlen, ihre Kinder auch zumindest zur Hälfte in der Zeit betreuen (sie streiken ja teilweise gegen sich selbst, da Frauen auch weibliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen) etc

Die Frage wäre auch, wer da eigentlich was machen kann. Der Staat hat keinen Einfluss darauf, wie viel private Personen an ihre Arbeitgeber zahlen, solange es jedenfalls der Mindestlohn ist. Sie können nicht einfach per Gesetz in diese Privatautonomie eingreifen und Löhne korrigieren. Sie können nur Gesetze ändern. Es darf bezweifelt werden, dass die meisten Frauen da sinnvolle Vorschläge hätten, was man da noch verbessern soll.

Wie würde euer Tag ablaufen, wenn Frauen streiken würden?

„Feminismus wird man nicht los, indem man ihn bekämpft. Feminismus wird man los, indem man Sexismus bekämpft.“

Selbermach Mittwoch 99 (08.02.2017)

Der letzte zweistellige Selbermach Mittwoch.

„Es wird Zeit für plakative Forderungen, für Extrempositionen die nur im indirektem Zusammenhang mit Jungen- und Männerrechten stehen“

Wie Arne auch bereits berichtete gibt es auf dem Blog „Scheidende Geister“ einen Beitrag, der die Auffassung vertritt, dass man in in Zusammenhang mit Jungen- und Männerrechten plakativerer Forderungen vertreten sollte.

Der Autor führt an:

Vielleicht wird es Zeit für plakative Forderungen, für Extrempositionen die nicht in direktem Zusammenhang mit Jungen- und Männerrechten stehen, trotzdem aber diese Position stärken:

Ich glaube ja eher, dass zu lange Extrempositionen vertreten worden sind. Es fehlt eher ein öffentliches Bewußtsein, dass dort gewisse Probleme bestehen, die angegangen werden sollten und die Thematik ist teilweise eben schwerer zu verstehen, weil es zB um Familienrecht geht. Männer wollen denke ich nicht als schwach angesehen werden, sie wollen ungern als Jammerer erscheinen und Männerrechte lassen sich weitaus schwerer auf einfache Parolen wie „Ausländer raus“ oder „Rapefugees“ herunterbrechen. Die meisten Männer können nicht recht fassen, was eigentlich ungerecht ist, was genau geändert werden muss und wie man die Position eigentlich positiv fassen kann, ohne gleich als Frauenfeind dazustehen.

Mal sehen, was er vertritt:

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk – abschaffen. Sicher bringen die in den Dritten Programmen und Spartensendern gute, teilweise auch ausgewogene Sendungen. Aber bei den großen Programmen, die für den Diskurs relevant sind, verfolgen sie nur die immer gleiche Linie. Und sie erzeugenNachrichten über ihre Social-Media-Präsenz. Ergebnis der Abschaffung: wäre weniger feministische Ideologie.

Ich wäre zumindest für eine Abschaffung des Rundfunkbeitrages, weil er aus meiner Sicht eher eine Sondersteuer ist. Die Forderung, die öffentlich rechtlichen Sender abzuschaffen finde ich aber viel zu weit weg vom Thema und sie hat aus meiner Sicht auch wenig Aussicht auf Erfolg. Warum sollten Politiker sich solcher Mittel begeben? Und es ist ja nicht so, dass der Feminismus nur von den öffentlich rechtlichen Sendern lebt. Die privaten werden auch gerne über den Frauenmarsch berichten und Spiegel und Co bieten ebenfalls eine gute Plattform. Eher sollte man sich bemühen, repräsentative Leute hervorzubringen, die man in einer Talkshow unterbringen könnte.

Die Prioritäten der Politik polemisch als tödliches Problem benennen. Merkels Kabinett kümmert sich um ein neues Sexualstrafrecht, statt die Liste der Terrorismus-Gefährder abzuarbeiten. Ergebnis: Die Priorität für feministische Themen sinkt.

Aus meiner Sicht wenig erfolgsversprechend. Der Nachweis, dass man wegen des neuen Sexualstrafrechts nicht die Liste der Terrorismus-Gefährder abarbeiten konnte scheint mir eher unmöglich, es wäre billiger Populismus. Das Sexualstrafrecht dürfte im Justizministerium angesiedelt sein, die Liste der Terrorismus-Gefährder dürfte eher eine Sache der Exekutive, also der Polizei sein.

BAFöG für Geisteswissenschaften abschaffen. Das ist ungerecht, aber es muss sein, da sich aus diesen Kreisen die feministische Ideologie rekrutiert. Und es werden nicht so viele Geisteswissenschaftler benötigt wie ausgebildet werden. Ergebnis: Weniger Geisteswissenschaftler bedeuten weniger feministische Ideologie. Nebeneffekt: Bedarfsgerechtere Ausbildung.

Das würde wahrscheinlich schon am Gleichbehandlungsgrundsatz scheitern. Denn das man zB Lehrer  nicht braucht als Staat erscheint mir relativ willkürlich. Und die meisten Richter werden auch annehmen, dass man Rechtswissenschaften als Geisteswissenschaft durchaus benötigt. Aber auch sonst gibt es eine Vielzahl von Disziplinen, die darunter fallen, die natürlich gebraucht werden, von den verschiedensten Sprachen über Soziologie oder Geschichte oder Pädagogik

Kein Geld mehr für Anti-Rechts und Aussteigerprogramme für Rechts. Da gibt es sicherlich erhebliche Schäden an wichtigen Projekten, aber es muss sein, schließlich werden viele feministische Ideologen bei solchen gemeinnützigen Vereinen durchgefüttert. Ergebnis: Weniger feministische Ideologen.

Das ist genau das, was die Männerbewegung braucht: Leute, die sich explizit gegen Antirechtsprogramme richten.

Ersatzlose Abschaffung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Da gehen sicher auch wichtige Referate mit drauf, aber die wenigen wirklich wichtigen kann man in andere Ministerien überführen. Das Ministerium für alle außer Männer ist voll von feministischen Ideologen. Ergebnis: Weniger Ideologen.

Auch utopisch. Was soll das bringen? Und warum sollten sie ein solches Ministerium aufheben? Und warum sollten sich überhaupt Männer dieser Forderung anschließen? Eher würde ich anführen, dass sie dort eben auch auf Männerbelange eingehen. Außerdem muss Familienpolitik ja nun irgendwo gemacht werden. Wenn nicht dort, dann werden die Leute eben ins Justizministerium versetzt und das ganze hat nur einen neuen Namen.

Das sind die Punkte, die mir spontan einfallen. Die Richtung ist klar: Neben konkreten Sachforderungen sollten richtungsändernde Forderungen treten. Es ist nicht zu erkennen, dass diese Forderungen von Männerrechtlern kommen. Natürlich benötigt man weiterhin die wissenschaftliche Faktenbasis und Aggregatoren (wie Blogs), die diese Faktenbasis auch zugänglich machen.

Für weitere Vorschläge bin ich offen.

Ich glaube, dass man Problembewußtsein schaffen muss. Das kann über Blogs passieren, über Youtubevideos, über Personen wie Milo oder Bearing, die immer bekannter werden. Oder man wird wohl Geld in die Hand nehmen müssen und beispielsweise spendenfinanziert Plakate kleben, wie andere NGOs auch.

Teil des Standardrepertoires von Forderungen von Männerrechtlern sollte bereits sein:

  • Gender Studies abschaffen
  • Frauenbeauftrage / Gleichstellungsbeauftragte abschaffen
  • Frauenquoten abschaffen

Die von mir beschriebenen Maßnahmen sind kostenfrei und sie bekämpfen das Problem an der Wurzel, nicht erst im Nachhinein in der Diskussion.

Sie erfordern aber bereits einen erheblichen Druck, es sind aus meiner Sicht recht fortgeschrittene Forderungen, die bereits einen Stimmungswandel in der Bevölkerung voraussetzen. Vorher kann man weder den nötigen Druck dafür aufbauen noch würden sich Politiker veranlasst sehen zu handeln.

Und man kann und muss Allianzen eingehen, vielleicht auch mit Personen, die einem politisch nicht so nahe stehen. Neoliberale würden sich manchen Forderungen anschließen, Konservative anderen Forderungen. Das mag im Einzelfall weh tun, ich sehe aber keine Alternative für die Männerrechtsbewegung. Sie muss sich die Hände schmutzig machen und auch mal kein Gentlemen sein.

Allianzen sind sicherlich immer wichtig. Aber ebenso kann man sich vereinnahmen lassen. Mit jedem ins Bett zu springen kann die Idee auch schlicht verwässern und abwerten. Einigkeit kann einiges bewirken. Aber genug Männer wird gerade das Extreme abschrecken. Zudem arten Bündnisse, die eigentlich nicht zusammen passen, immer in Streit aus.

Es kann okay sein, parallel an gleichen Zielen zu arbeiten, dann sind eben für verschiedene Leute verschiedene Gruppen vorhanden.

Hillary: „Ich bin überzeugt: Ja, die Zukunft ist weiblich“

„12 Fragen für SJWs in 2017“

1. What does „equality“ mean (in the progressive context)? What would it take for a society to be equal?
2. What is racism? Who is racist? How much does it matter if someone is racist?
3. Can there ever be inequality between social or cultural groups that is legitimate or benign? When can we assume inequality is circumstantial and not malicious?
4. Can a government legitimately act to defend the interests or continuity of a particular culture or race? Can a non-government institution?
5. Are some identities more legitimate or true than others? Does the historical role a group played make it more or less legitimate?
6. How serious is an act of non-consensual physical contact (with no physical harm)? Does it matter if this contact is sexual?
7. Do people’s emotions and cultural perceptions factor into what „consent“ is or how heinous the violation of consent is?
8. Can any moral distinction be made between consensual sex acts? If so ,can stigma be (legitimately) brought by society against some sexual behavior?
9. Is there a stopping point in the pursuit of equality in some particular sphere (e.g. economic, social, legal) or level (e.g. gini coefficient, percentile of indifference) ?
10. What ends are legitimate in the pursuit of equality (e.g. social engineering, restrictions on liberty, draconian punishments) ?
11. Is Ideological bias a problem in publicly funded spaces like Universities? What about monopolistic social media ? What is your criteria for no-platforming?
12. For people who disagree with these progressive responses, why should they tolerate progressive cultural hegemony in cultural spaces?

Konfliktsoziologie

Ich finde den Begriff der Konfliktsoziologie interessant:

Konfliktsoziologie oder Soziologie des sozialen Konflikts wird einerseits als eine theoretische Perspektive auf die Gesellschaft,[1] andererseits als eine Teildisziplin der Soziologie[2] verstanden. Unabhängig von dieser Zuordnung wird der soziale Konflikt als ein zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenlebens und als eine Triebkraft des sozialen Wandels begriffen.

Als multidisziplinärer und theorieübergreifender Begriff bezeichnet der soziale Konflikt einen Grundtatbestand des Sozialen und findet sich folglich in den meisten sozialwissenschaftlichen Theorieansätzen[3] und Disziplinen wieder, auch wenn manche soziologische Schulen ihn als weniger zentral für die soziale Gesellung bewerten. Seine Erforschung steht unter der Fragestellung nach seinen gesellschaftlichen Ursachen und Folgen.

Soziale Konflikte können unterschiedliche Gegenstände haben; häufig treten sie als Verteilungs-, Macht- und Anerkennungskonflikte auf. Manifestationen des sozialen Konflikts sind Kampf, Streit, Klassismus, Agon und Konkurrenz, Streik und industrieller Konflikt, Klassenkampf und Rebellion, schließlich Krieg und Bürgerkrieg.

Im übertragenen Sinn wird sozialer Konflikt auch als Synonym für Gegensatz schlechthin, für Widerspruch oder Antagonismus verwendet.

Darunter dürften alle feministischen Theorien fallen, weil sie eben einen Verteilungskampf zwischen Männern und Frauen propagieren, oder eben im intersektionalen Feminismus zwischen einer Vielzahl weiterer Gruppen. (Kommunismus wäre auch eine Konflikttheorie, da eben zwischen den gesellschaftlichen Klassen).

Konflikttheorien haben aus meiner Sicht den entscheidenden Nachteil:

Sie wählen einen sehr engen Frame unter dem alle Interaktionen bewertet werden. Sie scheinen häufig von einem Nullsummespiel auszugehen, also einem Spiel im Sinne der Spieltheorie, bei dem ein Gewinn für die eine Seite immer auch ein Verlust für die andere Seite ist. Nimmt man diesen sehr engen Frame, dann stellt sich alles als Machtkampf dar, was vielleicht unter dem Frame einer Zusammenarbeit oder einer kooperativen Theorie ein Gewinn für beide sein kann.

Beispielsweise geht der Kommunismus davon aus, dass es eine Verteilung von Ressourcen gibt und derjenige der mehr hat, sie quasi dem anderen Weg genommen hat. Dabei kann es sein, dass es in einem System, welches besonderen Reichtum einzelner Personen erlaubt für beide bessere Bedingungen gibt, die sie ohne das System nicht hätten. Einfach weil ein derartiges System eine bessere Wirtschaft erlaubt, die dann eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber darstellen kann.

Ebenso ist es beim Feminismus. Dort ist man anscheinend nach dem einfachem Prinzip vorgegangen, dass man

  1. Gebiete heraussucht, mit denen man „Macht“ verbindet
  2. schaut, welches Geschlecht in diesen Bereichen häufiger vertreten ist

Im ersten Punkt ist dann eben „Politik“ und „Positionen, die viel Geld bringen und bei denen man Leuten etwas zu sagen hat“ herausgekommen. Eine Gegenkontrolle, etwa darauf, dass in der Politik Frauen als Wählerinnen macht haben oder das solche Positionen eben nicht nur viel Geld bringen, sondern auch viel Stress und hohe Arbeitszeiten und erhebliche Bereitschaft Risiken in einer Konkurrenz einzugehen und den Beruf zum absoluten Mittelpunkt der Karriere zu machen, wurden hingegen nicht überprüft.

Ebenso wenig wurde bei der Frage, wer welche Ressourcen eher erhält, nicht daran gedacht, dass in einer (zumindest sehr reichen) Gesellschaft Freizeit und Zeit mit den eigenen Kindern oder die Möglichkeit am Erwerbseinkommen eines Partners zu partizipieren, ebenfalls eine gewisse Form von Wert darstellen kann, der verteilt wird.

Die Konflikttheorien machen aus meiner Sicht wenig Sinn, weil sie etwas herausgreifen, nämlich den Konflikt, gleichzeitig aber potentielle Vorteile und Kooperationsgewinne ausblenden. Sie sind insoweit nicht in der Lage ein vollständiges Bild der Lage zu bilden und können daher auch nur auf unzureichende Modelle zurückgreifen.

 

Bachelor 2017

Ich wäre ja für Honey als Bachelor 2017 (2015, 2016) gewesen, aber es ist anscheinend ein Sebastian Pannek geworden. Südländerin meinte schon, dass er nicht so ihr Geschmack wäre, so vom Gesicht her, aber sie ist natürlich auch schönere Männer gewöhnt *hust*

Bachelor 2017

Bachelor 2017

Wie findet ihr ihn?

Bei den Kandidatinnen finde ich persönlich jetzt auch keine umwerfend.

 

Der Bachelor 2017 alle Kandidatinnen

Der Bachelor 2017 alle Kandidatinnen

Interessieren würde mich dann schon eher, was sich die mit dem schwarzen durchgehenden Strich auf weißem Oberteil bei ihren Brillen denkt.