Frauenstreik

Nach dem „Frauenmarsch“ soll es wohl einen „Frauenstreik“ geben.

Frauenstreik

Frauenstreik

Auf „Edition F“ findet sich dazu:

Seitdem ich die Geschichte vom Frauenstreik in Island kannte, bei dem 1975 nahezu alle Frauen des Landes einen Tag in den Streik getreten sind, träume ich davon, einen ähnlichen Protest in Deutschland zu sehen. Unter Feministinnen wird immer wieder darüber gesprochen: Wie organisiert man das, so dass alle Frauen informiert werden, aber vorher nichts durchsickert?

Gerade zeigt sich, dass um den Generalstreik der Frauen auf die Beine zu stellen, vor allem das Momentum da sein muss, um Teilnehmerinnen zu mobilisieren. In den USA ist genau das gerade vorhanden. Millionen Menschen hat der Women’s March am 21. Januar 2017 in dutzenden Städten in den USA auf die Straßen gebracht, um friedlich für ihre Rechte und gegen den neuen Präsidenten Donald Trump zu demonstrieren. Überall in der Welt gab es solidarische Märsche.

Die Frauen, die den Women’s March organisiert haben, wollen es nicht bei dieser einmaligen Aktion belassen. Auf der Website gab es seit dem Samstag im Januar außerdem die Aktion „10 Actions for the first 100 days“, bei denen die Gruppierung Anregungen gibt, wie sich der Protest aufrechterhalten lässt.

Gestern gab das Team des Women’s March über seine Social-Media-Kanäle die nächste große Aktion bekannt: „General Strike: A Day Without A Woman“. Das Datum und weitere Informationen sind bislang nicht bekannt, daher hilft es, um eine Vorstellung zu bekommen, den Streik in Island 1975 und den Frauenstreik in der Schweiz 1991 zu kennen, bei dem etwa eine halbe Million Frauen für einen Tag im Juni ihre Arbeit niederlegten. Ihr Motto: „Wenn Frau will, steht alles still“. Die Schweizerinnen protestierten damals für faire Löhne, initiiert wurde die Aktion von Gewerkschafterinnen.

Da der Gender Pay Gap nicht auf Diskrimierung beruht und gut zu erklären ist dürften die Bedingungen des isländischen Streiks nicht bestehen. Gegen was wollen die Frauen denn hier wirklich protestieren?

Das schlimme wird eher sein, dass man die übrigen Floskeln zu gleichen Lohn und sexueller Gewalt hören wird, die auf falschen Zahlen beruhen und auch nicht einfach so zu ändern sind.

Ein Streik von einem Tag ist vollkommen sinnlos. Es ist eben eine Demonstration. Natürlich steht einiges still, wenn über 50% der Bevölkerung aussetzen. Das wäre ja bei Männern nicht anders.

Würde man es ernsthaft als Streik betreiben wäre es aber interessant:

  • Der Streik wäre als solcher kein zulässiger Streik im Sinne des Arbeitsrechts. Denn er verfolgt kein Ziel, welches man mit einem Tarifvertrag umsetzen kann, sondern politische Ziele. Man könnte daher die Teilnehmerinnen einfach wegen Nichterscheinen zur Arbeit abmahnen und kündigen.
  • Normale Arbeitnehmerinnen würden dann keinen Lohn bekommen. Sie wären abhängig von einer „Streikkasse“ (die so für Frauen nicht existiert) oder – wahrscheinlicher – von eigenen ersparten oder ihren Männern
  • Da sie aber nach feministischen Verständnis gegen Männer streiken müssten diese, auf diese Weise in die Position des Arbeitgebers gedrängt, eigentlich mit dem Mittel dieser reagieren: Keine Lohnzahlungen mehr, Aussperrung, Streikbrecher einsetzen etc. Es wäre interessant, ob Frauen für die Zeit des Streikes jede Finanzierung durch Männer ablehnen würden (kein Zugriff auf das gemeinsame Konto, wenn er dort seinen Lohn einzahlt, ihren Teil der Miete oder des Abtrages des Hauses (=die Hälfte)  weiterzahlen, ihre Kinder auch zumindest zur Hälfte in der Zeit betreuen (sie streiken ja teilweise gegen sich selbst, da Frauen auch weibliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen) etc

Die Frage wäre auch, wer da eigentlich was machen kann. Der Staat hat keinen Einfluss darauf, wie viel private Personen an ihre Arbeitgeber zahlen, solange es jedenfalls der Mindestlohn ist. Sie können nicht einfach per Gesetz in diese Privatautonomie eingreifen und Löhne korrigieren. Sie können nur Gesetze ändern. Es darf bezweifelt werden, dass die meisten Frauen da sinnvolle Vorschläge hätten, was man da noch verbessern soll.

Wie würde euer Tag ablaufen, wenn Frauen streiken würden?

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142 Gedanken zu “Frauenstreik

  1. „Wie würde euer Tag ablaufen, wenn Frauen streiken würden?“

    Hmmm, mal überlegen: Strom und Wasser gibt es weiterhin. Busse fahren auch. Müllabfuhr ist auch einsatzbereit. Polizei und Feuerwehr ebenso.

    Nope. Wäre alles wie immer.

    • Mal angenommen es würden tatsächlich alle ( berufstätigen ) Frauen streiken ( ja, ich weiß, das wird passieren, aber … ).
      Dann würde Chris‘ These falsch werden:
      „Ein Streik von einem Tag ist vollkommen sinnlos.“
      Für die Femis würde sich ein Sinn ergeben.
      Heroisierung!

      Mal weiter vorausgesetzt, es würden keine Streikbrecher eingesetzt ( weil der Staatsfeminismus sich solidarisch zeigen würde ), würden z.B. manche Busse und Bahnen stillstehen. Es müßten sicherlich auch einige der Damen gekündigt werden ( schon allein, um kein Beispiel für wild herumstreikende Männer zu liefern ). Das würde zu Unmut, Gegenprotesten, mit „Glück“ Strafverfahren führen.

      Das wiederum wäre ein feministischer Erfolg, denn frau könnte sagen: „Seht her, wir wollten uns nur friedlich für uns zustehende Rechte einsetzen und werden dafür von „den Männern“ bekämpft, existenzgefährdet, eingesperrt. Das Patriarchat ist Schuld!“

      • @fiete

        Einige Firmen würden sicherlich dafür frei geben, da sich das ja als Imagewerbung verkaufen lässt (siehe Audi). Die streiken ja nicht gegen sie, sondern andere Firmen. Andere Frauen würden schlicht einen Tag Urlaub nehmen. Ganz brav angemeldet, um nachteile zu vermeiden. Und das würde es eben schon wieder teuer machen: Opfert man dafür einen Arbeitstag?

        Und die vorstellung, dass man es den Männern mal so richtig zeigt und auch zuhause nichts mehr macht, die würde ja schon daran scheitern, dass die meisten Frauen ihre Männer nicht als den Feind ansehen. Sie würden sich selbst als Teil der Beziehung bestreiken und ihr eigenes Kind dazu. Bzw er müsste sich dann auch noch einen Urlaubstag nehmen, damit es hinkommt. Also schon für beide ein Urlaubstag weg, den man sinnvoller einsetzen kann

    • Das dachte ich auch schon: Die schlechte bezahlten Dienstleisterinnen (Kassiererinnen u.ä.) werden sich vermutlich hüten, das Missfallen des Chefs durch so eine Aktion auf sich zu ziehen, die richtigen Karrierefrauen wissen es vermutlich besser, als an so etwas teilzunehmen.

      Bleiben also vor allem die Berufsfeministinnen, ohne die das gesellschaftliche Räderwerk ungestört weiterläuft. Dennoch würde die Presse sich vermutlich voll Jubel darauf stürzen und von ihrem Mut für diese notwendige Sache (die wir jetzt mal lieber nicht erläutern, weil… na ja… wird halt schwierig) berichten.

      • Sah weiter unten den Verweis auf Hebammen, Krankenschwestern u.ä.: Okay, die würde ich jetzt auch nicht wirklich als „Karrierefrauen“ bezeichnen, rechne sie hier aber trotzdem eher in die letztere Kategorie. Ich glaube nicht, dass viele von denen so verantwortungslos wären, ihren Job für eine so unklare Wohlfühl-Akion hinzulegen und damit Patienten zu schaden.

        • Sehe ich genau so, DMJ.
          Ich kenne zwar nur eine Hebamme persönlich, aber die würde, trotz sowieso schon heftiger Überlastung, auch Sonntags nacht um 1:00 Uhr kommen und dabei auf irgendwelche Streiks vollständig pfeifen. Und zwar auch postnatal, wenn sie es für nötig hält.
          Und, laut dem was sie erzählt hat, ist sie damit keine sonderlich außergewöhnliche Erscheinung.

  2. „Natürlich steht einiges still, wenn über 50% der Bevölkerung aussetzen. Das wäre ja bei Männern nicht anders.“

    Judgybitch hat dazu mal einiges zusammen getragen (Die erste Hälfte des Posts ist autobiografisches geblubber, deswegen zitiere ich mal den interessanten Teil)

    All information taken from Bureau of Labor Statistics, United States Department of Labor, 2013, except where noted.

    First up, the entire power grid is down. 100% of power plant operators, distributors, and dispatchers are men. Now, it’s possible that there are a few women working in these occupations, but however many there are, they do not make up even 1% of the total workforce, so statistically, 100% of the workforce is male.

    91% of the nation’s electrical engineers are men, and if they don’t show up for work, there is no one to monitor and manage the nation’s electrical supplies. Assuming some automation (designed by men, naturally) kicks in for the day, we had all better pray there are no problems. 97.6% of electrical power line installers and maintenance workers are men.

    Lights out, ladies and gentlemen.

    Don’t bother turning on your taps, either. Or flushing your toilets. 95.5% of water and liquid waste treatment plant and system operators are men.

    Think you might be able to get out of town for the one day the men don’t show up?

    Think again.

    Planes are out.

    95.9% of aircraft pilots and flight engineers are men. If you happen to find a plane with a female pilot, don’t get too excited. 98.4% of aircraft mechanics and service technicians are men. You can, however, be assured of your comfort as you sit on a pilotless aircraft that has no mechanic for pre-flight clearance, because 77.6% of flight attendants are female.

    Should you be lucky enough to find a female pilot and a female technician to clear you for take-off, you still have some praying to do. Statistically, 0% of airtraffic controllers and airfield operations specialists are women.

    Trains, of course, are also out.

    100% of locomotive engineers and operators are men, as are 100% of the workers who operate railroad brake, signals and switches. 94.4% of railway yardmasters are men, but if you chance upon a female yardmaster, it won’t help you much. She can’t operate the trains.

    You might have better luck with bus drivers, almost half of whom are women.

    But the streets are likely to be chaos. And there won’t be anyone on hand to help you navigate that.

    87.4% of police and sheriff’s patrol officers are men. 96.6% of firefighters are men. 68.8% of Emergency Medical Technicians and Paramedics are men, so if it all goes tits up and you get hurt, there’s a small chance you might make it to a hospital.

    I hope you don’t get too badly hurt, though. 65.7% of all surgeons are men.

    Maybe you should just work from home? In the dark, mind you. With no running water.

    Uh-oh. Looks like that might be a problem, too.

    For all computer and mathematical occupations combined, 74.4% of the workforce is male. Computer network architects, who design and implement all our computer based communications systems are 91.9% men. And 94.2% of radio and telecommunications equipment installers and repair technicians are men.

    Looks like that plan is fucked.

    Hope it doesn’t get too hot, or too cold the day men don’t show up for work. Even if you had power, which you don’t, you would be hard-pressed to get anyone in to take a look at your wonky air-conditioner or furnace repair

    98.4% of heating, air-conditioning and refrigeration mechanics and installers are men.

    Oh well. Guess you’ll have to mosey on down to the local café, which has no power either, but what’s logic and consequence anyways? Be careful when you step over all that accumulating garbage! Remember that most EMTs are men, and they’ve taken the day off. Don’t want to get hurt now.

    garbage

    Most garbage collectors are men, too. 93.4%, to be exact.

    You’ll need to stop at the bank first, for a little cash injection.

    Oops. Don’t bother.

    The machine hasn’t been filled with money today. 81.5% of security guards and gaming surveillance officers are men. It’s unlikely the banks would be functioning anyways, with no men at work. 72.1% of all securities, commodities and financial services sales agents are men. 72.6% of the nation’s CEOs would be taking the day off, along with 70.9% of all the general and operations managers.

    Don’t count on getting a weather report today. Statistically, 0% of the nation’s atmospheric and space scientists are women.

    Actually, don’t plan on acquiring pretty much anything today. The workers in the entire production, transportation and material moving occupations are 78.2% men. Not only will no goods be moving on the day men go on strike, they won’t be made, period. 82.4% of all the industrial production managers are men.

    Nothing will be built or extracted from the earth in terms of raw materials. 97.5% of that workforce is male.

    Nothing will be installed, maintained or repaired. 96.8% of that workforce is male.

    If men took a collective day off, we would instantly be without power, without the means to communicate, without protection, without water, without trucks bringing us the food and products we take for granted, because men are the ones who provide all those things.

    Where in our culture do we EVER see that acknowledged? If women took the day off, with the sole exception of NURSES, nothing would happen. No one would die.

    The world would continue to function. The hair salons and primary schools and retail clothing stores would close, and the male management structure would have to find some way to answer their own phones for a day, but essentially, nothing would happen.

    You will often hear feminists barking on about male privilege, usually in a well-lit room, comfortably warm, with her iPhone close at hand, buzzing with updates from her latest #mensuck Twitter feed, with zero awareness that every single one of those luxuries is provided by men.

    Feminismus ist nur möglich in einer Gesellschaft, die so sicher und komfortabel ist, dass Strom einfach aus der Steckdose kommt.

    Mit dem im Hinterkopf müsste ich bei „Das wäre ja bei Männern nicht anders“ jedenfalls grinsen.

    • Was sie vergisst sind die Sterbehelferinnen, die Alzheimerbetreuerinnen usw. da ist schnell mal ein Löffel oder ein Legostein verschluckt und es gäbe abertausende Tote. Eine Katastrophe unvorstellbaren Âusmasses…. 😉 ähnlich dem Massenaussterben vor ca. 66 Millionen Jahren

        • Krankenhaus = multiresistente Keime. Das willst Du nicht wirklich. Eine gut vorbereitete Hausgeburt ist sicherer.

        • Multiresistente Keime sind natürlich ein Problem, wirkt aber nicht die Vorteile im Ernstfall auf.
          In einem Krankenhaus sind immer diverse Blutkonserven, Fachpersonal (Schwestern und Ärzte), medizinische Spezialgerät, etc. vorhanden. Bei einer Hausgeburt verreckt die Mutter im Ernstfall schon mal auf dem Weg ins Krankenhaus.
          Dass so viele Hebammen zu romantischen Hokuspokus statt nüchternen Kosten-Risiko-Kalkulationen neigen, sagt einiges über diesen Berufsstand aus.

        • In den Kreißsälen von Krankenhäusern arbeiten auch Hebammen. Das sind die, die dann die Geburt begleiten; das sind nicht nur alles Krankenschwestern. Hebammen sind nicht alles nur die Freiberufler, die zu den Leuten nach Hause kommen.

          Hebammen wird in Krankenhäusern seitens der Ärzte tatsächlich sogar die „Leitung“ bei Geburten überlassen. Ärzte greifen nur ein, wenn die Hebamme medizinische Komplikationen meldet, denn was den Ablauf einer Geburt angeht, gilt die Hebammenausbildung als profunder (im Sinne von praxistauglicher) als das, was man dazu im Medizinstudium lernt.

          Hebammen sind also nicht nur die etwas abgespaceten Ökotanten, die werdenden Müttern die Hausgeburt bei Sphärenklängen und Duftkerzen ans Herz zu legen versuchen. Die meisten üben ihren Beruf ganz nüchtern und sachlich so aus, wie sie ihn gelernt haben. Und die würden dann auch einen Dreck tun, Frauen in Richtung Hausgeburt zu lenken; zumal sie sich, wenn sie in einer Klinik angestellt sind, so ja quasi selbst die Patienten und langfristig ihre eigene Existenzberechtigung abgraben würden.

        • „Eine gut vorbereitete Hausgeburt ist sicherer.“
          Krankenversicherungsdaten sprechen eine andere Sprache.

  3. Und wenn wir schon mal dabei sind: Gibt es irgendeine weibliche berufliche Tätigkeit, die nicht problemlos durch Männer ersetzt werden könnte? Ausser Prostitution fällt mir da nix ein.

      • Ts ts Sexropboter, ohne Pheromone, ohne Wärme, Liebe usw… genetisch ist da schon bedeutend mehr möglich und wahrscheinlich schon als erste Testversionen in den Genlabors „tätig“.

        • Wie überall, wo automatisierung einsetzt, muss man richtig vergleichen: nicht den perfekten menschen mit der durchschittlichen Maschine, sondern den durchschnittlichen Menschen mit den durchschnittlichen Maschine.

          Und da sind wir schnell in dem vielleicht etwas unangenehmen bereich, dass die (oder der) eine oder andere dann zu hören bekommt „Natürlich kann der Roboter nicht mit einer hübschen oder liebevollen Frau mithalten. Aber von so einer reden wir ja nicht, wir reden von dir“ 😉

    • Kommt auf die Definition von „Problemlos“ an.

      Wenn die Definition ist „Männer sind prinzipell in der Lage das durchzuführen“, dann eigentlich keine, wobei man imho dann auch Fairerweise sagen müsste, dass es andersrum auch so ist.
      Auch die Jobs, wo Körpergröße oder -kraft benötigt wird (Feuerwehr fiele mir ein) können kleine und schwächere prinzipiell erledigen, das müsste man dann halt mit mehr Personal regeln.

      Wenn die Definition ist „Es finden sich genug Männer, die sich für den Job begeistern können“ wären da wohl Pflegeberufe, Schulen, Kindergärten, etc etwas Knapp bestückt.

        • Fairerweise sind sie jedoch auch genau das Geschlecht, das für den Nachwuchs dieser Volkswirtschaft sorgt.
          Diese Fähigkeit zur Reproduktion lediglich als „Risiko“ zu kalkulieren ist ein klein wenig verkürzt.

          Gruß crumar

        • Kurz nach der Eiszeit gab es eine Phase, wo auf einen sich fortpflanzenden Mann 17 Frauen kamen.
          Richtig ist also „Es braucht einen Mann“, aber die meisten sind schlicht überflüssig für die Vermehrung.

        • @Adrian @only_me

          1. Das ist zwar richtig, aber nur Frauen können biologisch tatsächlich schwanger werden und das Kind gebären. Nur Frauen können es tatsächlich durch die eigene Milch ernähren.
          Der Zweigeschlechtlichkeit hat für Männer den Nachteil, dass sie sich *generell* nicht selber zu 50% reproduzieren können.
          Dass der Frau durch die eigene Biologie Nachteile entstehen ist wohl unstrittig, ihr diese Biologie (die sie sich nicht ausgesucht hat) als „Risiko“ individuell aufzuerlegen und sie dafür abzustrafen, finde ich unfair.

          2. Diese (Kälte-) Phase im Atlantikum ist a. falsch gedeutet worden, weil aus der Zahl der *überlebenden Nachkommen* in Nachhinein nicht auf das Verhältnis von Männern und Frauen zu dieser Zeit (rück-) geschlossen werden kann.
          Und b. ist dieses Verhältnis m.E. unmöglich, weil dann ein Mann für 17 Frauen plus Nachwuchs hätte gesorgt haben müssen.
          Bei zwei Kindern pro Frau haben wir ein Verhältnis von 1:51.
          Irgendwann wird es unrealistisch.

          Gruß crumar

        • Das Kommt auf die Perspektive an.

          Aus Marktwirtschaftlicher sicht, in der der Unternehmer alleine das Unternehmerische Risiko trägt, ist es eine logische Konsequenz zur Risikominimierung.

          Aus Gesellschaftlicher sicht, die ja für ihren Fortbestand Nachwuchs benötigt, ist es natürlich Unfair aber deswegen gibt es ja auch entsprechende Gesezte,

          Die aber die Situation aus Unternehmerischer sicht nicht besser machen, da dadurch das Risikon nicht minimiert wird und die Kosten zusätzlich erhöht werden.

      • Männer KÖNNTEN sich durchaus für solche Berufe begeistern, würden sie im Bereich der Kinderbetreuung (Grundschule u. insbes. Kitas) nicht dem Generalverdacht der Pädophilie ausgesetzt.

        Wer will den freiwillig einen teils tatsächlich relativ schlecht bezahlten Beruf ergreifen – und sich dann auch noch mit Misstrauen und Argwohn auseinandersetzen?

        • Relativ Schlecht?

          Kindergärtnerinen verdienen im Schnitt nicht weniger als ein Maurer und mehr als ein Maler, KFZ-Mechatroniker usw.

          Da haben Krankenschwestern mehr Grund sich zu beschweren über schlechte Bezahlung.

  4. Ein Streik ist ja eigentlich ein Zwangsmittel des Streikenden um seine Interessen gegenüber dem Bestreikten durchzusetzen. Zum Beispiel bessere Arbeitsbedingungen, mehr Urlaub oder mehr Gehalt.

    Was soll aber ein Arbeitgeber machen, wenn er von den weiblichen Angestellten bestreikt wird? Und wie unkolligial ist das eigentlich gegenüber den männlichen Angestellten, die die Arbeit der Frauen miterledigen müssen?!

    Ich würde als Arbeitgeber zu den Mitteln des Arbeitsrechts greifen und mindestens abmahnen. Egal wie man es dreht und wendet, Frauen einzustellen, die eventuell feministisch indoktriniert sein könnten, wird immer mehr zu einem erheblichen betrieblichen Risiko und eine Gefahr für den betrieblichen Frieden.

    Und Feministen lachen über Schriften von der Jahrhundertwende über die „Hysterie des Weibes“? Ich verstehe die alten Männer von damals immer besser.

  5. Ich befürchte, die Frauenbewegung war klug genug rechtzeitig vor der Datumsfindung zu begreifen, dass es keine gute Idee wäre, den Männern zu zeigen wie wenig sie Frauen brauchen.

  6. I have a dream.

    I have a dream. That there will be no more war, no more inequalities, no more torture, nor more suffering, no more abuse or misuse. I have a dram gentlemen and ladies:

    „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“

    „Stell dir vor es gibt Geheimdienste und alle werden zu Whistleblowern“

    „Stell dir vor es gibt keine Kinderarbeit mehr“

    „Stell dir vor dass alle die sich lieber das Leben nehmen möchten als auf dieser Welt zu verweilen adequate Hilfe bekommen“

    Yeah gentlemen and feminists, I have a dream!!!

  7. Ich postuliere, dass am Frauenstreiktag die technologische Singularität eintrifft, da, wenn all die nutzlosen Figuren die bei sowas mitmachen aus dem Weg sind, wir ungefähr 500 Jahre Fortschritt in einem Tag schaffen können.
    Ansonsten halte ich es mit den (abgewandelten) Worten von M. Bison:
    „For you, the day you indulged in your feminist power fantasy that if you went on strike the world would stop was the most important day of your life. But for me, it was Tuesday.“

  8. Hmmmh… wie wäre mein Tag? Ich müsste 45 Minuten früher aufstehen, da meine Frau üblicherweise die Familie startet. 20% der familiären Geldbezüge würden fehlen und Abends müsste ich noch ein wenig Arbeit dranhängen. Mache aber eh schon 1-2 Stunden Familienarbeit jeden Abend, da Einkaufen, Kochen und Küche in Ordnung halten mein Ressort sind. Also zusätzlich evt. ein wenig Wäsche waschen und bügeln und evt. eine Runde Kindertaxi mehr. Gut, wenn der „Streik“ länger dauert, würde es mehr, da dann auch noch die Tätigkeiten der Putzfrau anfallen.

    • Warum müsstest du früher aufstehen? Wo sollen die Kinder denn so früh hin, Kindergarten und Schulen sind wohl eher zu… und da deine Frau nicht arbeiten will an dem Tag, hat sie ja endlich Zeit für den Haushalt, den sie dir offenbar raufwürgt während sie sich normalerweise nur die Fingernägel lackiert.

      Frage an alle anderen: Ist das ein Troll, oder kennt man den?

    • @ rano64:
      Da würde ich mich einfach solidarisch erklären und den Tag sämtliche nichtgewerblichen Arbeiten bestreiken. Von wg. weil sonst die ungeliebte Care-Arbeit unsichtbar gemacht wird ….

    • Du hast was vergessen: Du müsstest den ganzen Tag Kinderbetreuung machen (wegen Kindertaxi geh ich jetzt mal davon aus, dass Du welche hast), da keine Schule und kein Kindergarten / KITA und deine Frau fällt als Notfallbetreuung aus. Heißt, 100% eures Einkommens würden wegfallen. Und hast Du alte Eltern? Glückwunsch, dann darfst du die auch noch betreuen, Altenheim ist nämlich auch zu. Hoffentlich hast Du außerdem keinen medizinischen Notfall, denn die Versorgung fällt leider auch aus (Ärztinnen, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Männer, die Familienväter sind und/oder zu pfelgende Angehörige haben), musst nicht zum Zahnarzt (schon mal eine Praxis erlebt, in der alle Helferinnen fehlen?) und brauchst kein Amt. Zum Supermarkt solltest Du dich auch nicht aufmachen (wie gesagt, keine Frauen, keine Familienväter). Was, Du willst nur noch weg? Pech, alle Flüge fallen ebenfalls aus (keine Stewardessen, kaum Bodenpersonal, viele Piloten müssen sich um ihre Kinder oder alten Eltern kümmern).

        • Als ob alle Kinder eine ständige Rundumhelikopterelternbetreuung brauchen. Und Eltern müssen auch nicht immer ständig gepflegt werden.

          Genau und warum sollen Frauen streiken? Weil sie nur 80% der privaten Kaufentscheidungen treffen?

        • Das wäre realistischerweise für einen ganzen Tag frühestens ab dem Alter von 10 Jahren halbwegs denkbar.

          Legitimer Zweck? Rein theoretisch wäre der Zweck eines solchen Streiks, blöden Ausführungen wie hier zu Hauf anzutreffen (Frauen und Frauenarbeit sind nichts wert, siehe dieser Strang) mal die Realität entgegenzusetzen.

        • @Margarete:
          „Legitimer Zweck? Rein theoretisch wäre der Zweck eines solchen Streiks, blöden Ausführungen wie hier zu Hauf anzutreffen (Frauen und Frauenarbeit sind nichts wert, siehe dieser Strang) mal die Realität entgegenzusetzen.“

          Wenn diese „Realität“ so aussieht, wie Du in Deinem drüberstehenden Kommentar beschrieben hast, steht sie den „Frauen-taugen-nix“- Kommentaren aber in nix nach …..

        • Ich weiß es, weil ich selbst oftmals vor den Problem stehe, eine Betreuung für meine Kinder zu organisieren. Oder für meine Oma. Das ist nicht einfach.

          Und wenn ihr mal ein bisschen nachdenkt, einfach mal ganz ehrlich, wisst ihr eigentlich auch, dass es genau so laufen würde wie unten von mir beschrieben. Weil Frauen nämlich sehr wohl wertvolle Arbeit leisten. Ich finde es echt peinlich, um das mal ganz klar zu sagen, dass man diese Selbstverständlichkeit hier klarstellen muss. Was bringt es euch, Frauen derart abzuwerten? Fühlt ihr euch dann irgendwie toller?

        • „Weil Frauen nämlich sehr wohl wertvolle Arbeit leisten.“

          Hat das irgendwer hier ernsthaft bestritten? Alle als „Wir-Gruppe“ gar?

          „Ich finde es echt peinlich, um das mal ganz klar zu sagen, dass man diese Selbstverständlichkeit hier klarstellen muss. Was bringt es euch, Frauen derart abzuwerten? Fühlt ihr euch dann irgendwie toller?“

          Ich auch Margarinchen, ich auch.
          Es zeigt deutlich die kognitiven Dissonanzen vieler Femis, besonders wenn es darum geht Humor und Geschlechterkrieg zu verwechseln, oder zumindest gleichzusetzen. Soviel zu „Selbstverständlichkeiten“.

  9. Hört auf Frauen auf ihr Geschlecht zu reduzieren!

    Kommt lasst uns einen Frauenmarsch und Frauenstreik mit Pussymützen machen!

    —-

    Feminismus im 21. Jahrhundert.

  10. Die Idee ist doch genial. Betriebe mit einem hohen Frauenanteil werden den Frauenstreik nicht abfangen können. Gibt es ein besseres Argument für eine Frauenquote?

    Hey! Stellt mehr Frauen ein, damit ihr bei einem Frauenstreik eure Produktion stillsteht.

    • Und danach mal einen Männerstreik – wobei, das in vielen Bereichen gar nicht geht – weil dort Anlagen stehen, die 24h Überwacht werden müssen und zum Runterfahren u.U. 30 Tage brauchen, wenn man sie hinterher noch nutzen möchte ohne bergmännisch einiges abzubauen. (z.B. Schmelzelektrolyse für Aluminium – einmal Stecker gezogen ist da Schicht im Schacht).

      • Oder die Überwachung von AKWs. Das wär doch mal interessant wenn da ein paar hochgehen würden weil die Männer streiken. Das würde dem Feminismus die endgültige Niederlage einbringen.

  11. Aus dem im Beitrag zitierten Text:
    „Wer sich bildlich vorstellt, was passieren würde, wenn Frauen heute auch nur für 24 Stunden die Arbeit niederlegen würden, weiß sehr genau: An diesem Tag würden Wirtschaft, öffentlicher Dienst und der Alltag, wie wir ihn kennen, völlig lahmgelegt. Zwar sind Frauen in weiten Teilen ökonomisch bis heute nicht gleichgestellt, ohne sie jedoch bricht die Wirtschaft zusammen.
    Kommt ein erneuter Frauenstreik 2017 zustande, wird er Geschichte schreiben.“

    Feministische Schlagzeile am folgenden Tag: „Männliches Versagen führt zum Zusammenbruch der Wirtschaft. Frauen besonders betroffen“

  12. Schade, beruflich werde ich von so einem Streik nichts merken. Ich arbeite dort, wo es laut ist, dreckig und man um 6:30 schon total verschwitzt ist. Da arbeiten logischerweise keine Frauen; die sitzen alle nebenan in den sauberen, klimatisierten Büros. Und ob dort überhaupt jemand ist, merkt man nur sehr selten. Etwa, wenn die nette Frau vom Einkauf Bauteile für uns bestellt – die dann zwar mindestens eine Woche zu spät kommen, dafür aber auch nicht passen, weil sie die falschen Bauteile bestellt hat. Ich merke es also bestenfalls auf dem Parkplatz, der an diesem Tag nicht mehr ganz so überbelegt ist. Und eventuell nach Feierabend, wenn die Straßen freier und der Supermarkt nicht ganz so voll ist.

    • Dir ist schon klar, dass auch Büroarbeit in einem Betrieb nicht völlig unnötig ist. Wenn dauerhaft keine Leute mehr im Büro arbeiten würden, hätte auch die Produktion nichts mehr zu tun…

  13. Man stelle sich mal vor, die Gendertanten / Gleichstellungsbeauftragtinnen würden streiken! Der Totalkollaps der gesamten Volkswirtschaft wäre unausweichlich! Chaos auf den Strassen, Brandschatzung, Mord und Totschlag überall, Gigantische Verluste an den Börsen, Berge von Müll in den Strassen … die Apokalypse, der Horror!!

  14. Mist, hab es grad nicht finden können, glaube aber bei feminism lol von einer Studie gehört zu haben, die die Schäden hochgerechnet hat, die bei einem Geschlechterstreik entstünden.

    Das Ergebnis war in etwa: würden weltweit Frauen 3 Tage lang die Arbeit niederlegen (wobei ich nicht genau weiß, ob hier nur Erwerbsarbeit gemeint ist), wären die Schäden nach 2-3 Wochen wieder behoben.

    Würden Männer für 3 Tage die Arbeit einstellen, müsste hinterher 3 Jahre lang aufgeräumt werden. Es gäbe apokalyptische Szenen und zahllose Tote.

  15. Die sind stolz darauf, dass wenn sie alle streiken, dies gravierende Folgen hätte. Wähle 50 % der Bevölkerung nach dem Zufallsprinzip aus und lass sie streiken. Selbstverständlich hat das schwerwiegende Auswirkungen. Frauen wollen also beweisen, dass sie nicht völlig nutzlos sind und halten das dann für einen Triumph. Echt jetzt.

    • Ja. Wobei ich es, ehrlich gesagt, gern auf den tatsächlichen Versuch eines Frauenstreiks ankommen lassen würde. Ich gehe davon aus, dass die Beteiligungsquote umso niedriger wäre, je notwendiger die Arbeit der betreffenden Frauen ist, schon weil meinem Eindruck nach Frauen in praktisch wichtigen Berufen oft deutlich weniger feministisch beeinflussbar sind. Deshalb glaube ich, wie auch lh oben schon erwähnt hat, dass ein derartiger Streikversuch in erster Linie aufzeigen würde, wie wenig Auswirkungen sich dadurch ergeben.

  16. Es wird keinen flächendeckenden „Frauenstreik“ geben. Hier und da mal ein paar Aktionen, deren „Folgen“ sich in der medialen Berichtserstattung erschöpfen werden.

    Wie Adrian schon sagte, bei streikenden Gleichstellungsbeauftragten und Genderstudierenden wären die Einschränkungen gleich NULL.

    Arbeitnehmerinnen müssten dann „wild“ streiken, was dann zu Konflikten mit dem Arbeitgeber führen könnte. Und ob Frauen einen Urlaubstag fürs Streiken opfern wollen?

    Wenn Frauen wirklich durch einen „Frauenstreik“ etwas bewirken wollen, außer wohlwollende Medienberichte, ist es mit einem Streiktag nicht getan, sie müssten dann schon über einen längeren Zeitrahmen streiken.

    Das Blöde dabei ist nur, und das zeigt den Schwachsinn eines Frauenstreiks, Frauen wären von den negativen Folgen genauso betroffen wie Männer. Auch Frauen wollen nicht vor wegen Streiks geschlossene Supermärkte stehen. Auch Frauen wollen medizinisch versorgt werden. Auch Frauen sind auf Pflege in Heimen oder ambulant angewiesen, und so weiter..

    Es müssten sich auch viele Firmen und Unternehmen solidarisch mit den Frauen zeigen. Aber ob Amazon, Facebook oder You Tube ihre Seiten für Frauen über mehrere Wochen auf Offline stellen? Wohl eher nicht. Oder ob die Fernsehanstalten über Wochen einen Dauerhinweis „Wegen Solidarität mit den streikenden Frauen ist unser Programm vorübergehend außer Betrieb.“ senden würden? Kaum zu glauben.

    In den 70er Jahren gab es mal bei der WAZ / NRZ einen Druckerstreik. Die Zeitung erschien zwar trotzdem, mit einer einzigen Headline „Wir streiken!“ Sonst gab es nichts auf dieser Ausgabe zu lesen.

    Solche konsequenten Folgen müsste schon ein Frauenstreik haben, um etwas bewirken zu wollen. Aber wollen das die Frauen selber?

    Dieser Frauenstreik wird genauso im Sande verlaufen wie vor ein paar Jahren die Aktion „One Billion Rising“ dort sollten Frauen für gegen Gewalt gegen Frauen auf den Straßen tanzen. Tanzten dann auch weltweit Frauen, ein paar tausend in Indien (bei 700 Milionen Einwohnern), ein paar tausend hier und da. Die Milliarden von tanzenden Frauen blieben freilich aus.

  17. „In an op-ed for The Guardian, a group of “feminists” have called for a mass strike on International Women’s Day (March 8). ….

    “Militant” feminist struggle somehow seems appropriate, considering one of these so-called feminists is Rasmea Yousef Odeh, a former PFLP terrorist who was sentenced to life in prison in Israel for her involvement in two terrorist bombings in Jerusalem in 1969, one of which killed two people – but only spent 10 years in prison before being released in a prisoner exchange with the PFLP in 1980. …..

    The victims of her terrorist activities were male, so perhaps that is ok with her fellow “feminists.”

    Linda Sarsour would be proud.“

    http://www.israellycool.com/2017/02/07/former-pflp-terrorist-one-of-feminists-calling-for-mass-strike/

  18. Das ist doch wieder so ein Schwachsinn, den Frau sich nur in einer Filterblase ausdenken kann. Schön in der feministischen Theorie, in der Realität ne totale Lachnummer. Außer ein paar merkbefreiten weiblichen Follower applaudiert da keine Frau, sondern zeigt denen eher den Vogel.

  19. Muss mich an einen Kommentar von oben anschließen, für mich würde sich auch Nichts ändern, bin ebenfalls alleinstehend. 🙂 Ich nehme auch keinerlei Dienstleistungen von einer Putzfrau, Krankenschwester oder Kinderbetreuerin in Anspruch. Wofür auch, Putze selber, bin gesund und habe keine Kinder. Das sind die einzigen drei weiblichen Berufsgruppen, die mir spontan eingefallen sind, bei denen ein Streik einigen Leuten weh tun könnte. 😉 Was ich interessant finden würde, wenn als Antwort die Arbeiter in den Kraftwerken, die Müllmänner, Kanalarbeiter und Techniker in den Mobilfunkunternehmen streiken würden. Da würde es sehr bald sehr ungemütlich werden, gerade auch für die Frauen. Ich glaube, damit könnte man den Feminismus relativ schnell in geordnete Bahnen lenken. 😉

  20. Davon ab:

    Als Demo könnte der Frauenstreik natürlich dennoch ein großer Erfolg sein.
    Schon der kurze Aufruhr um Gina Lisa bewirkte ein übereiltes Gesetzgebungsverfahren.

    Man darf davon ausgehen, dass sich Politiker gerne solidarisieren werden und beispielsweise Schwesig ihr Auskunftsgesetz und andere Maßnahmen anpreisen wird.

    • Sollen sie das gerne machen, damit jeder sehen kann wie irre und bekloppt sie sind 🙂

      Denn „Solidarität“ werden sie damit sicher nicht erzeugen, sondern sich nur das Wasser abgraben. Also weiter so!

      • @alex

        Es kommt darauf an, wie viele Frauen da mitmachen. Ab einer hinreichend großen Anzahl werden Politiker natürlich auf den Zug aufspringen, alle Zeitungen werden sonderartikel bringen, wie wichtig Feminismus und Frauenförderung ist und irgendeine Arbeitsgruppe, die „neue Möglichkeiten“ der Frauenförderung bespricht wird feministinnen mit Lohn und Brot versorgen

        • Egal wie gross die Gruppe: natürlich werden die Jubelperser-Medien das als „Bürgerrechtsbewegung“ feiern und aufblasen. Wie immer. Was anderes machen sie ja ohnehin nicht.

          Und da sie mittlerweile mit dem Rücken zur Wand stehen, dürften sie immer haltloser und unvorsichtiger werden, sich weiter radikalisieren.

        • „Wer soll denn die Artikel schreiben?“

          Copy-Paste der üblichen Versatzstücke und fertig ist der „Artikel“. Wird schon nicht so schwer sein…

          „Und im Herbst sind Wahlen.“

          Ergebnis wird eine Regierung sein, die so pro-EU wie noch nie sein wird. Man kann nur hoffen, dass es eine Minderheitsregierung sein wird.

    • Letztendlich ist alles – auch die teils sarkastischen Antworten hier – nichts anderes als ein Beleg dafür, dass Frauen strukturell benachteiligt und unterdrückt werden. Wäre es nicht so, wären sie in unserer Gesellschaft ja zumindest so wichtig, dass ein Streik tatsächlich auch Auswirkungen hätte.

      Der feministische Genderwahn wirkt… 😉

      Spaß beiseite: Ein paar Auswirkungen würde ein Generalstreik aber sicherlich haben. Wenn Kinder nicht in Schulen und Kitas betreut werden würden, müssten vielleicht auch ein paar der hier antwortenden Männer mal ran.
      Andererseits vermute ich, dass sich vielleicht auch einige Männer finden lassen würden, die kurzzeitig mal einspringen könnten. Und die würden den Job kaum schlechter machen.

      • Wenn die Frauen Streiken, also nicht arbeiten, haben sie ja Zeit um sich um die eigenen Kinder zu kümmern.

        Oder sollen jetzt auch die Ehemänner/Partner bestreikt werden?

  21. Also technisch gesehen…. müsste ich mir zu Hause Frühstück machen und was fürs MIttagessen mit ins Büro nehmen, da das Kantinenpersonal weiblich ist.
    Ansonsten hätte es erstmal keine Auswirkung auf mich, erst wenn es in den Supermarkt geht muss, da dort zu 80% Frauen arbeiten wären die Schlangen an den Theken und an der Kasse deutlich länger.

  22. Ich finde Frauen streiken schon oft genug. So 3-5 Tage, alle 28 Tage. Ich schliesse mich deshalb einer Forderung der Gruenen an: Fellatio Untericht ab Grundschulalter…

  23. Was würde sich für mich ändern?

    Das käme darauf an, ob der Streik auf ein Wochende fallen würde oder nicht.
    Bei uns zuhause würde sich an einem Wochentag absolut gar nichts ändern.

    Bei der Arbeit auch nur sehr wenig, höchstens in der Mittagspause wäre das spürbar, je nachdem, ob die Verkäuferinnen mehrheitlich mitmachen oder nicht.

    Am Wochenende würde sich nur ändern, dass ich mein Essen selbst kochen müsste (ich würde natürlich nur eine Portion machen). Alles andere bliebe gleich.

  24. „Wie würde euer Tag ablaufen, wenn Frauen streiken würden?“

    Von meinen persönlichen Umständen abgesehen, wäre die heftigste Störung vermutlich der wegfallende abendliche Einkauf, denn die Kassen sind zu wenigstens 70% mit Frauen besetzt.

    Klammern wir unklare externe Faktoren (Strom-, Wasserversorgung etc.) aus, würde ich vermutlich nicht viel bemerken. Die Softwarefirma in der ich arbeite, ist nur in der Verwaltung mit Frauen besetzt. Ein fehlender Tag würde im Extremfall vielleicht eine Auslieferung etwas verzögern oder die Buchung einer Dienstreise. Bei einem Tag normalerweise kein Problem. Die Putzfrauen würden einen Tag nicht anrücken, ebenfalls hinnehmbar. Die Kinder könnten nicht in Schule und Kiga, aber da bei uns immer jemand zu Hause ist: kein Problem.

    Davon abgesehen, glaube ich keine Sekunde an einen solchen Streik.

    In Island sind die Verhältnisse komplett anders, es ist klein und übersichtlich (330k Einwohner, so viel wie eine mittelgroße deutsche Stadt). Die haben ja auch ihre alte Regierung mit einer Demonstration weggeputscht nach der Bankenkrise. Und die Frauen damals hatten vermutlich einen echten Grund, obwohl, wer weiß, man findet wenig Konkretes dazu. Angeblich ging es um den Lohn. Angesichts der Höhe der Beteiligung (angeblich 95%) wurde der sicher auch von ihren Ehemännern unterstützt.

    In der Schweiz gab es in den 90igern auch einen Frauenstreik, aber da streikten wohl 500k Frauen. Bei einer Erwerbstätigenquote von über 70%, bei ca. 8 Mio Einwohnern ist das nur irgendwas zwischen 15 und 25% der arbeitenden Frauen.

    Mittlerweile sind die Grenzen immer offener geworden und die Arbeitsverhältnisse immer prekärer und das hat man von Kapitalseite nicht ohne Grund forciert: es marginalisiert jede Art von Arbeitskampf. Selbst die Gewerkschaften halten sich ja schon für mutig, wenn sie einen Inflationsausgleich fordern.

    Unsere Putzfrauen sind z.B. zu über 90% Ausländerinnen, die meisten sprechen nichtmal richtig deutsch. Schon die zu erreichen und zu überzeugen, wäre eine Herausforderung, erst recht, wenn das die intersektionalistischen, überideologisierten Weibchen von den Unis versuchen würden. Die Landung in der Realität wäre heftig 🙂

    Man wird heutzutage schnell ersetzt und sowas wie offizielle „Frauentarife“ gibt es in Deutschland nicht. Die Ungerechtigkeit ist eher eine zwischen oben und unten, als eine zwischen männlich und weiblich und sie versteckt sich in der Statistik.

  25. Im hypothetischen Fall, dass tatsächlich alle Frauen ihre Arbeit niederlegen, sähen die meisten von euch tatsächlich ganz schön alt aus, denn:

    Das Leben würde beinahe komplett stillstehen, wenn Frauen streiken würden. Das Familienleben wäre lahmgelegt, als Folge wären ja auch alle Väter (und Söhne von pflegebedürftigen Eltern) gezwungen, der Arbeit fernzubleiben, weil ja Kindergärten und Schulen ebenfalls nicht mehr arbeitsfähig wären und die Frauen daheim auch streiken, also keine Kinderbetreuung übernehmen.

    Es wäre also mehr in Richtung eines Generalstreiks, da die einzigen, die noch arbeiten würden, kinderlose Männer wären, die keine Angehörigen zu pflegen haben (eventuell kriegen es die ein oder anderen Väter hin, eine gemeinsame Betreuung zu organisieren, aber kurzfristig wird das auch nicht einfach).

    Krankenhäuser wären nicht mehr arbeitsfähig, ebenso die meisten Ärzte (Ärztinnen, Arzthelferinnen, Krankenschwestern), die medizinische Versorgung würde also vermutlich total ausfallen oder auf absolutem Notbetrieb laufen. Die Folge wären vermutlich zahlreiche Todesfälle.

    Supermärkte müssten schließen (die Ausfälle könnten kaum kompensiert werden), die Nahversorgung würde also vermutlich ebenfalls ausfallen.

    Altenheime müssten den Betrieb einstellen, das würde zu einem weiteren Ausfall von Arbeitskräften führen, da Söhne ja dann gezwungen wären, für diesen Tag ihre alten Eltern zu versorgen, wenn sie deren Tod nicht riskieren wollen. Auch hier wären die Folgen, v. a. für Fälle ohne Angehörige (Söhne, Neffen), die sich kümmern, vermutlich etliche Todesfälle.

    Angesichts dieser Folgen wäre es dann vermutlich fast schon egal, dass auch die meisten Bankfilialen höchstens noch im Notbetrieb laufen könnten (eben über die kinderlosen Männer), die Flughäfen schließen müssten (Bodenpersonal, Stewardessen), alle Kulturbetriebe schließen müssten und natürlich auch alle Ämter und öffentlichen Einrichtungen mangels Personal (weibliche Mitarbeiter + Familienväter + Söhne pflegebedürftiger Eltern).

    Auch männerdominierte Berufe wie das Handwerk oder die Industrie (der würden auch die Frauen am Fließband fehlen) würden, aufgrund der hohen Dichte von Familienvätern, zum Erliegen kommen, es sei denn, sehr viele arbeiten mit ihren Kindern im Schlepp, was aber in vielen Berufen schon aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich ist.

    Euer Fehler im Denken war, dass ihr davon ausgeht, dass Frauen die „unbezahlte“ Arbeit tatsächlich weitermachen würden. Im hypotethischen Fall einer totalen Arbeitsniederlegung von Frauen allerdings würde, wie beschrieben, das Leben fast völlig zum Erliegen kommen. Insofern waren eure sämtlichen Ausführungen der Art „ändert sich doch nicht viel“ samt und sonders großer, undurchdachter Unsinn.

    Übrigens Christian: Die Kommentare hier werden immer extremer und frauenfeindlicher damit auch menschenfeindlicher, das sieht man in diesem Kommentarstrang voller Beleidigungen gegenüber Frauen und unrealistischen Behauptungen zum wiederholten Male. Möchtest du das so? So einen abschreckenden Blog haben, in dem nur noch ein bestimmer Typ Mensch (nämlich der engstirnige, zynische und menschenverachtende Typ Mensch) schreibt?

    • Wie willst du denn vermeiden, dass Frauen sich selbst bestreiken?
      Ihre Kinder nehmen die Leistungen der Frauen ja auch entgegen.

      Und wer sagt, dass die Männer nicht ihrerseits gegen streiken. Einfach zur Arbeit fahren etwa.

      Wäre interessant, ob die Frau aus dem Haus geht und das Kind alleine lässt, wenn der Mann schon zur Arbeit ist.

      Und streiken Frauen denn dann auch richtig, dass heißt sie verzichten auch auf „Lohn“ und finanzieren ihren Anteil an Ausgaben aus eigener Arbeit selbst?

      Und für welche Forderungen überhaupt? Warum sollten Frauen überhaupt ihre Arbeitnehmer und ihre Partner bestreiken? Nenn mir mal eine berechtigte Forderung, die diese umsetzen sollen.

      Das es Chaos gibt, wenn 50% der Bevölkerung aussetzt ist doch unbenommen.

      • „Und für welche Forderungen überhaupt? Warum sollten Frauen überhaupt ihre Arbeitnehmer und ihre Partner bestreiken? Nenn mir mal eine berechtigte Forderung, die diese umsetzen sollen.“

        Er wäre, rein theoretisch, eine Möglichkeit, Frauenhassern wie euch zu zeigen, dass der Anteil der Frauen an einer funktionierenden Gesellschaft sehr hoch ist und Frauenarbeit eben keine zu vernachlässigende Marginalie, irgendwo zwischen Prostitution und „morgens mal Frühstück machen“. Aber zum Glück ist das gar nicht nötig. Denn, mal ganz ehrlich, kein auch nur halbwegs normaler Mann äußert sich auf diese Weise über die Leistung seiner Frau/Freundin und von Frauen im Allgemeinen, wie es hier mal wieder geschehen ist. Die allermeisten Männer (außer euch offenbar) wissen, dass Frauen einen großen Anteil zum Funktionieren der Gesellschaft betragen.

        Fast möchte ich schreiben „Schämt euch!“.

        • „Er wäre, rein theoretisch, eine Möglichkeit, Frauenhassern wie euch zu zeigen, dass der Anteil der Frauen an einer funktionierenden Gesellschaft sehr hoch ist und Frauenarbeit eben keine zu vernachlässigende Marginalie, irgendwo zwischen Prostitution und „morgens mal Frühstück machen“.“

          Na dann organisiere mal. Ich lehne mich derweil zurück und warte :)))

        • Ist zum Glück nicht nötig. Die meisten Männer und Frauen kommen sehr gut miteinander aus und die allermeisten Männer haben kein Problem damit, anzuerkennen, dass Frauen ordentlich was für diese Gesellschaft leisten (tun Männer natürlich auch). Und für euch paar Hanseln hier, geschenkt. Ihr würdet es eh nie kapieren und weiter euer Selbstbewusstsein aus der generellen Abwertung von Frauen ziehen.

        • Er wäre, rein theoretisch, eine Möglichkeit, Frauenhassern wie euch zu zeigen, dass der Anteil der Frauen an einer funktionierenden Gesellschaft sehr hoch ist und Frauenarbeit eben keine zu vernachlässigende Marginalie,

          „Wir“, oder sagen wir mal viele hier sind Feminismuskritiker und nicht Frauenhasser. Feminismus ist eine Ideologie. Weder sind alle Frauen Feministen, noch sind alle Feministen Frauen. Einige der übelsten Feministen sind Männer. Also fang an ein bisschen zu differenzieren. Feminismus ist eine Hassideologie, die ohne ihr Feindbild Mann nicht auskommt. Wer Hass pauschal gegen ein Geschlecht propagiert – und das seit Jahrzehnten – der sollte sich nicht wundern, wenn Ablehnung oder gar Hass die Reaktion darauf ist.
          Kleine Übungsaufgabe: Nimm dir mal eine Ausgabe von Alice Schwarzers Magazin „OMMA“ zur Hand und markiere alle Textstellen mit den Worten „Mann / Männer / männlich etc.“ und analysiere, in welchem Kontext diese verwendet werden. Übelste Hasspropaganda. Und Alice Schwarzer ist nicht irgendwer, sondern „die bedeutendste Feministin Deutschlands“. Also mach das mal.

          Wer behauptet, Frauen seien nutzlos? Wer beahauptet, Frauen leisteten nichts für die Gesellschaft? Viel eher ist es so, dass diese Berufsfeministen, die in den Institutionen hocken und den Streik propagieren, völlig nutzlos sind und sich unter dem Label „Frauenrechte / Feminismus“ eine parasitäre Existenz aufgebaut haben.

      • „Und wer sagt, dass die Männer nicht ihrerseits gegen streiken. Einfach zur Arbeit fahren etwa.“

        Die allermeisten Frauen würden ihre Kinder selbstverständlich nicht alleine lassen. Und die meisten Männer wissen, dass ihre Frauen etwas leisten und würden sich nicht so äußern, wie die Kommentatoren hier. Insofern ist der Streik nicht nötig (aber den meisten Kommentatoren hier täte ein Stück Realität mal ganz gut und sei es als theoretisches Gedankenspiel).

        • Deine Doppelmoral ist wirklich unglaublich.

          Da planen Frauen einen Streik, in dem sie anscheinend davon ausgehen, dass sie Männer nicht brauchen und in denen sie diesen vorwerfen, dass sie sie unterdrücken.
          Da wird ein Szenario der männlichen schuld vorausgesetzt, welches such auf alle Männer und den eigenen Partner erstreckt.

          Das tust du natürlich alles ab.

          Wenn man innerhalb dieses Szenarios dann anführt, dass man Single und ohne Kinder ist und es einen daher egal wäre, wenn die Frauen streikt oder anführt, dass man bestimmte Mehrarbeit hätte, wenn die eigene Frau streikt, siehst du gleich als Frauenfeindlichkeit. Wenn es dann abstrakt darum geht welche Tätigkeiten nicht auch Männer übernehmen könnten, wenn sie denn müssten, in Reaktion auf das Szenario, dass bei einem Männerstreik seht viele hochqualifizierte Jobs wegfallen würden, die nicht ohne lange Ausbildung zu ersetzen sind, dann ist das auch wieder frauenfeindlich. Warum?

          Es ging nicht um das Szenario des Tages, sondern ein generelles Szenario.

          Natürlich war das auch eine Reaktion darauf, dass die Frauen, die diesen Streik planen, nicht anerkennen eure wichtig Männer für diese Gesellschaft sind und was sie tun, damit Frauen leben können, wie sie leben. Und in der Tat wären Männer schwerer zu ersetzen. Weil ein unqualifizierten eher auf Kinder aufpassen kann als ein Elektrizitätswerk an laufen halten oder siehst du das anders?

          Hier regst du dich auf, bei Onyx gefällt dir der Beitrag, wenn sie Leute mit hundescheisse unter ihren Schuhen vergleicht und glaubt, dass wir in einer rape culture leben. Verlierst du da nicht etwas die Höhe moralische Stellung von der herab du Besserungen forderst?

        • „Wenn man innerhalb dieses Szenarios dann anführt, dass man Single und ohne Kinder ist und es einen daher egal wäre, wenn die Frauen streikt oder anführt, dass man bestimmte Mehrarbeit hätte, wenn die eigene Frau streikt, siehst du gleich als Frauenfeindlichkeit.“

          Ich habe doch ausgeführt, dass es nicht egal wäre, sondern gesamtgesellschaftlich weitreichende Folgen hätte. Und ja, ich sehe es als frauenfeindlich, den weiblichen Anteil in allen Bereichen an der Gestaltung der Gesellschaft so völlig abzuwerten und zu negieren. Zu Recht.

          “ Wenn es dann abstrakt darum geht welche Tätigkeiten nicht auch Männer übernehmen könnten, wenn sie denn müssten, in Reaktion auf das Szenario, dass bei einem Männerstreik seht viele hochqualifizierte Jobs wegfallen würden, die nicht ohne lange Ausbildung zu ersetzen sind, dann ist das auch wieder frauenfeindlich. Warum?“

          Letzten Endes sind die meisten Menschen irgendwie durch andere ersetzbar – die meisten Männer, die meisten Frauen. Es geht darum, wie enorm abwertend in diesem Zusammenhang über Frauen im allgemeinen geschrieben wurde.

          „Es ging nicht um das Szenario des Tages, sondern ein generelles Szenario.“

          Ja.

          „Natürlich war das auch eine Reaktion darauf, dass die Frauen, die diesen Streik planen, nicht anerkennen eure wichtig Männer für diese Gesellschaft sind und was sie tun, damit Frauen leben können, wie sie leben.“

          Und Du meinst, es ist dann sinnvoll, ähnlich abwertend Frauen gegenüber zu reagieren?

          „Und in der Tat wären Männer schwerer zu ersetzen. Weil ein unqualifizierten eher auf Kinder aufpassen kann als ein Elektrizitätswerk an laufen halten oder siehst du das anders?“

          Aha. Alles klar. Und da ist sie ja wieder, die Hierarchisierung. Ja, ich sehe das sehr anders. Ich sehe es so, dass die meisten Menschen irgendwie ersetzbar wären, über einen längeren Zeitraum hinweg. Und ich hierarchisiere da, anders als Du, nicht zwischen Männern und Frauen. Kinderbetreuung ist eine sehr wichtige Aufgabe, egal, ob von Männern oder von Frauen ausgeführt. Vermutlich ist sie auf lange Hinsicht gesehen sogar die wichtigere Aufgabe, denn die Menschheit kam sehr lange ohne Elektrizität aus, aber nie ohne Kinderbetreuung. Und die kann man auch nicht für einen einzigen Tag aussetzen, ohne Elektrizität kommt man dagegen vermutlich ein paar Tage ganz gut aus (manche Menschen ihr Leben lang).

          „Hier regst du dich auf, bei Onyx gefällt dir der Beitrag, wenn sie Leute mit hundescheisse unter ihren Schuhen vergleicht und glaubt, dass wir in einer rape culture leben.“

          Ich weiß zwar nicht, was exakt Du nun meinst, aber ich bin tatsächlich der Meinung, dass victim blaming existiert, männlichen wie weiblichen Opfern gegenüber. Bei allen Gewalttaten, nicht nur bei Vergewaltigungen, bei diesen aber besonders ausgeprägt.

          Meine Meinung zu diesem Forum ist tatsächlich nicht sehr hoch. Das liegt an Kommentaren wie hier. Dauernd werden Frauen und ihre Leistung niedergemacht. Ich weiß nicht, was euch das bringt. Auf mich wirkt es so, als ginge es um Selbsterhöhung auf Kosten von Frauen. Also „Frauen sind ja alle parasitäre Schlampen, die Männer nur ausnutzen und Männer sind überhaupt viel besser in allem und toller, das da hat ja auch ein Mann erfunden (ja, aber auch nicht Du … sorry) und deshalb muss ich ja auch viel besser sein als die, ein besserer Mensch, weil ich Gruppe X angehöre.“ Es ist das alte Schema. Man spricht seiner eigenen Gruppe alle positiven Eigenschaften zu, während man die andere entwertet und versucht damit, sich selbst aufzuwerten, auch wenn man persönlich gar nichts Tolles geleistet hat.

        • Feministischer Slogan vom letzten Jahrhundert

          Feministischer Slogan vom diesen Jahrhundert

          Hast du das auch schon kritisiert oder ist es nur falsch wenn Männer das machen?

        • „Adrian, sorry, aber diese Haltung ist kindisch.“

          Ach ja? Hmmm …

          Dann reflektiere doch mal Deine Texte nur aus diesem Thread.
          Zunächst träumst Du davon, daß normale Frauen und Mütter ihre eigenen Kinder, ihre Eltern und ihre Männer total ignorieren würden, nur weil ein paar durchgeballerte Femis dazu aufstacheln.
          Dann konstruierst Du erträumte Gruppen: „WIR Frauen gegen EUCH frauenverachtende Maskus“.
          Im Kontext des Posts sollte man wohl eher von „Wir hysterischen Femis ( egal welchen Geschlechts ) gegen Euch normale Menschen“ ausgehen.
          Das wird auch durch den von Dir genannten Zweck des Generalstreiks deutlich:
          „EUCH mal zeigen wo der dickere Hammer hängt!“

          Ziemlich übler Revanchismus, höflich ausgequetscht.

          Der Fairness halber soll gesagt sein, daß Du diese Positionen im Folgenden dann gleich selbst wieder zur Wunschtraumebene reduzierst.
          Allerdings nicht ohne in weiteren Quark zu verfallen.

          Z.B. sagst Du, daß ein Tag ohne arbeitende Frauen eine riesige Katastrophe bedingen würde, ein Tag ohne Strom aber nicht ( ging ja Jahrtausende lange prima ohne, näch? ). Auch da geisterst Du in Sphären herum, die nix mit dieser Welt zu tun haben. Beides hätte Folgen, gar keine Frage, aber ein genereller Stromausfall wurde sicherlich zehntausende, wenn nicht hunderttausende Tote nach sich ziehen und sich über längere Zeit auswirken. Irgendwer hat hier schon mal als einfaches Beispiel die Schmelzöfen ( und das ist noch ein recht „harmloser Aspekt“ ) erwähnt, die dadurch ( meist wohl entgültig ) unbrauchbar würden ( Du glaubst gar nicht, wie wichtig Alu & Edelstähle für alles mögliche sind ). Die Logistik wäre ein weiteres Beispiel, geht ohne Strom nicht, keine Chance. Da würde es Tage und Wochen dauern, bis zumindest die Lebensmittelversorgung wieder einigermaßen rund laufen würde. Nur um mal auf die Schnelle zwei offenbare Aspekte von sehr vielen ganz knapp anzureißen.

          Ich vermute mal, Du hast einen kleinen emotionalen Ausraster gehabt, da manch Witzeleien Dich arg getriggert haben. Kann ich ja verstehen.
          Aber jetzt zu meinen, der totale Feminismus wäre gerechtfertigt, weil Du ein ganz persönliches Problem mit Gleichheit und Differenz hast ( jupp! Genau darum geht es mir gerade ), liefert eher ein hübsches Stimmungsbildchen von Dir, als sonst irgendwas. Und es ist nicht ausschließbar, daß solche Kotzanfälle auch einen nicht von der Hand zu weisenden Hinweis auf manifestierte Meinungslagen liefern, oder anders gesagt: auf grundsätzliche Gesinnungen ( was Du „UNS“ – wer immer sich davon angesprochen fühlen mag, ich nicht – ja auch mehrfach explizit unterstellst und vorwirfst ).

          Also büdde: Komma wieda runta. Ich mag Dich zwar nicht, aber ein wenig mehr Niveau meine ich auch von Dir schon gelesen zu haben. Was Du in diesem Thread absonderst, ist keine „Butter bei die Fische“, sondern veranztes Altöl.

          Um mir jetzt ein ewiges Rauf-und-Runterscrollen plus Serien-Copy&Paste zu ersparen, kürze ich einfach mal ab und sage:

          Liebe Margarine ( Gleichmach&Indifferenz ), sorry, aber diese Haltung ist kindisch. Bestenfalls.

        • „EUCH mal zeigen wo der dickere Hammer hängt!“

          Ziemlich übler Revanchismus, höflich ausgequetscht.

          –> es nur falsch wenn Männer das machen?

        • „Adrian, sorry, aber diese Haltung ist kindisch.“

          Ach ja, stimmt, ich sollte mich besser wie ein „echter Mann“ und Gentleman verhalten, der stoisch jeden Unsinn hinnimmt, wenn er von einer Frau kommt.
          Exusez-moi Madame, dass mögen Sie mit den Herren vom anderen Ufer so halten, aber die Früchte die Sie bieten, munden mir nicht.
          Don’t bitch with gays! We’re better in that.

      • Ein völliges non-event wäre dieser „Generalstreik“.

        Soll er nur kommen. Man kann sich nur darauf freuen, wie diese durchgedrehten Typen sich wieder mal vollkommen selbst blamieren 🙂

      • @ Adi

        Er wird nicht kommen, weil Frauen eben keine egoistischen Schlampen sind, auch wenn Du das natürlich denkst, wie Du ja eben hier wieder eindrücklich bewiesen hast.

        Rein theoretisch wäre er aber mal eine Idee, um z. B. Menschen wie euch zu zeigen, dass Frauen sehr wohl großen Anteil am Funktionieren dieser Gesellschaft haben.

        • Du selber und ganz alleine suggeriest hier, dass „durchgeknallte Feministinnen“ „egoistische Schlampen“ seien. Nur dazu, um Adrian das unterzuschieben. Der dürfte wohl eher das Gegenteil denken, nämlich, dass Feministinnen puritanische Sittenwächterinnen sind.

          Was haben wir denn von theoretischen Überlegungen, wenn man das Ganze vermutlich Anfang März tatsächlich miterleben kann?

          Dass Frauen „sehr wohl großen Anteil am Funktionieren dieser Gesellschaft haben“ – klar. Nur die Feministinnen tun alles, um dieses Funktionieren zu unterminieren, zu sabotieren und sonstwie kaputtzumachen. Verbünden sich zu diesem Zweck selbst mit islamistischen Extremisten, ist das nicht wunderbar?

        • „Was haben wir denn von theoretischen Überlegungen, wenn man das Ganze vermutlich Anfang März tatsächlich miterleben kann?“

          Theoretische aber logische Überlegungen würden vermutlich zu dem Schluss führen, dass Frauen wie Männer ihren Anteil zum Funktionieren dieser Gesellschaft leisten und man weder die eine noch die andere Gruppe niedermachen muss. Was hier passiert ist, war Frauenbashing („wir sind ja viiiiiiel besser, wir würden es ja gaaaaar nicht merken, wenn die doofen Weiber nichts arbeiten, weil die arbeiten ja eh nie – Hahaha“ – auf diesem Niveau) und dagegen verwehre ich mich.

        • „Nur die Feministinnen tun alles, um dieses Funktionieren zu unterminieren, zu sabotieren und sonstwie kaputtzumachen.“

          Quark mit Soße. Wir wollen einfach nur die Freiheit, unabhängig von stereotypen Vorstellungen von Geschlecht entscheiden und leben zu können. Und viele Männer wollen das auch.

        • „Was hier passiert ist, war Frauenbashing“

          Dieser „Generalstreik“ wird ganz sicher wieder ein einziges Männerbashing. Wie auch der Frauenmarsch. Mit Euren Islamistenfreunden. Da stellst du dich dann dumm, ne…

          „Quark mit Soße.“

          Ist der Feminismus, kurz gesagt. Der Streik wird nur weiter zum Niedergang führen. Viel Spass damit 😀

        • „Er wird nicht kommen, weil Frauen eben keine egoistischen Schlampen sind,“

          @Margarete:
          Da gebe ich Dir vollumfänglich recht.
          Herzlichen Dank für diese absolut brillante Definition des exakten Unterschieds zwischen Frauen und Feministen ( auch den männlichen ).
          Passt genau!

        • „„Nur die Feministinnen tun alles, um dieses Funktionieren zu unterminieren, zu sabotieren und sonstwie kaputtzumachen.“

          Quark mit Soße. Wir wollen einfach nur die Freiheit, unabhängig von stereotypen Vorstellungen von Geschlecht entscheiden und leben zu können. Und viele Männer wollen das auch.“

          Gemach, Gemach.
          Schon wieder die Gruppenpauschalisierung. Hier „Wir Feministen“. Okay, ich finde auch pauschal alle Feministen als solche Scheiße.
          Aber: Bist Du sonst nicht eher ein typischer Vertreter des „Meinfeminismus“, welcher unterstellt, daß es DEN Feminismus gar nicht gäbe? Ähnlich wie Onyx u. Robin ( die Dich auch schon mal als „rhetorische Fachkraft“ zuhilfe holen, wenn sie nicht passend wechseln können ). Oder bedeutet „Gleichheit&Differenz in Deinem Privatkontext, daß man beides – je nach akutem Bedürfnis – einfach in alle Richtungen biegen kann?

          „Quark mit Soße. Wir wollen einfach nur die Freiheit, unabhängig von stereotypen Vorstellungen von Geschlecht entscheiden und leben zu können. Und viele Männer wollen das auch.“

          What? Wo kannst Du denn nicht frei entscheiden? Ach sooo, es geht mal wieder darum zu unterstreichen, daß Feminismus ja für Gleichberechtigung wäre. Als einziges Ziel wohlmöglich, wie? Ha ha!
          Damit machst Du Dich hier garantiert bei allen Stammlesern lächerlich.

          Um jetzt keine Sammlung von Zitaten hier im Blog zusammensuchen zu müssen, die das Gegenteil belegen ( Feminismus ist Gleichberechtigungsfeindlich! ), greife ich einfach mal um die Ecke und verlinke zum Präsi des deutschen Lehrerverbands. Es geht in dem Text zwar „nur“ um Genderquatsch, aber in dem Punkt kann man die Femis jawohl recht eindeutig als durchgehend „voll auf Linie“ bezeichnen:

          http://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2017/01/24/artikel/gender-mainstream-und-paedagogik-wie-passt-das-zusammen.html

          Ansonsten müßtest Du statt „Wir“ schon eine andere Gruppe explizit benennen, deren Inhalte Du dann allerdings auch aufzählen und erklären müßtest ( Also Schnittmengen und Unterschiede zum Feminismus bspw. ). So wie oben wird das jedenfalls nix.

        • „Welchen Islamistenfreunden? Ich habe schwer den Eindruck, Du kennst meine Einstellung dazu überhaupt nicht.“

          Dann kläre ich Dich mal auf ( piekst da wer an Deiner Filterblase herum? ):

          Beim „Wimmins-March“ gegen den Donald ( oder gegen was auch immer ) waren einige radikale Gruppen und jede Menge profitgeiler Trittbrettfahrer beteiligt und wurden willkommen geheißen und ausdrücklich unterstützt. U.a. ist eine der maßgeblichen Mitorganisatorinnen radikale Islamistin, welche die US-Gesetze durch die Scharia ersetzen will ( Link gibbet nich, bin zu faul zum suchen, Tante Kugel hilft ).
          Übeflüssig zu erwähnen, daß Deine Einstellung dazu ( Dein „Meinfeminismus“, oder was meist Du damit? ) in dem Kontext vollkommen irrelevant ist, Du hast den Randalemarsch ja nun nicht gerade organisiert, oder? ( Was Dir insofern zugute gehalten werden kann )

          Anders gesagt: Der zitierte Spruch von Dir ist bestenfalls Banane.

        • Wir wollen einfach nur die Freiheit, unabhängig von stereotypen Vorstellungen von Geschlecht entscheiden und leben zu können. Und viele Männer wollen das auch.“

          Gemach, Gemach.
          Schon wieder die Gruppenpauschalisierung. Hier „Wir Feministen“.

          Ist schon bemerkenswert wie sehr M. auf dieses „Wir“ gegen „euch“ besteht. Eine wahre Geschlechterkriegerin!

          Wie auch so einiges anderes, scheint ihr nicht aufzufallen, dass niemand hier Frauen irgendetwas verbieten will (solange es moralische vertretbar und fair ist. Ich vermute Abtreiben im 8. Monat geht hier den meisten, anders als einigen Feministinnen, dann doch zu weit) und das ist bei fast allen Themen so. Ansonsten nenne doch mal ein Gegenbeispiel? Es wäre mir auch neu das hier irgendwer von Männern eine bestimmte männliche Stereotype erwartet. Sowas läßt sich bei „euch“ Femis deutlich leichter finden. Male tears.

          Feministen wollen hingegen Meinungen verbieten und Verhalten das niemand schadet bei Männern strafbar machen oder die Menschen umerziehen damit Frauen Männerberufe machen und Männer Frauen bei allem entlasten, ohne das von Frauen eine Verhaltensänderung gefordert wird.

    • @Margret – Haushalt, Kinderbetreuung, Altenpflege usw. machen Frauen höchstens zur Hälfte für ihre Männer, im Übrigen ja auch für sich selbst, sind ja schließlich auch ihre Wohnungen, Kinder, Eltern usw. Du gehst also davon aus, dass ein Frauenstreik auch die im eigenen Interesse der Frauen geleisteten Tätigkeiten umfasst?

      Außerdem – dass gerade bei diesem Thema nicht unbedingt Begeisterung bei männlichen Kommentatoren aufkommt, ist ja wohl kaum verwunderlich. Wo siehst du Beleidigungen, die so unangemessen sind, dass eine Zensur wünschenswert wäre?

      • Altenpflege. Machen Männer zur Hälfte? Kinderbetreuung? Wohl eher nicht.

        http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankenkassen-studie-pflege-von-angehoerigen-ist-zu-prozent-frauensache-1.2662734

        „Wo siehst du Beleidigungen, die so unangemessen sind, dass eine Zensur wünschenswert wäre?“

        In diesem gesamten Strang wird von fast allen Kommentatoren so getan, als wären Frauen und ihre Arbeit überhaupt nichts wert.

        Inklusive der üblichen Ausfälle von adrian und Yeph, Frauen wären ohnehin nur für Prostitution und Leihmutterschaft zu gebrauchen.

        Wie fändet ihr es denn, wenn über Männer auf diese Art und Weise geschrieben würde?

        Ihr regt euch über angeblich männerhassende Feministinnen auf und verbreitet einen derart extremen Frauenhass, offenbar ohne es überhaupt noch zu merken.

        • „In diesem gesamten Strang wird von fast allen Kommentatoren so getan, als wären Frauen und ihre Arbeit überhaupt nichts wert.“

          Das behaupten immer nur die Feministinnen, wie du jetzt.

        • Die Kommentare in diesem Strang zeugen von extremem Frauenhass, ja. Zu behaupten, die Leistung von Frauen für diese Gesellschaft wäre quasi nichts, vielleicht bisserl Prostitution, villleicht ein wenig Frühstück machen, das ist Frauenhass und Frauenabwertung in Reinform.

          Überleg mal, einfach mal einen Augenblick ganz ehrlich, wie Du es beurteilen würdest, wenn Du die Kommentare in diesem Strang über Männer lesen müsstest. Und überleg mal, einfach theoretisch, als Gedankenspiel, ob ich nicht recht habe damit, dass Frauen einen erheblichen Anteil zum Funktionieren dieser Gesellschaft beitragen, ebenso wie Männer.

          Aber es tut mir eh nicht gut, in dieser Sideshow hier zu lesen. Ich weiß ja, dass Männer im Allgemeinen nicht so denken, sondern Frauen und deren Beitrag zu dieser Gesellschaft Respekt und Anerkennung entgegenbringen.

        • „Inklusive der üblichen Ausfälle von adrian und Yeph, Frauen wären ohnehin nur für Prostitution und Leihmutterschaft zu gebrauchen.“

          Ich schrieb, dass sei die einzge Arbeit bei der man Frauen nicht einfach durch Männer ersetzen kann.

          „Wie fändet ihr es denn, wenn über Männer auf diese Art und Weise geschrieben würde?“

          Wieso? Das wird doch seit dem Aufkommen des modernen Feminismus gemacht. Das Männer überflüssige, kriminelle Gewalttäter und Ausbeuter sind, und die Zukunft weiblich sein muss, weil nur das Menschlichkeit garantieren könne,hört und liest man doch jeden Tag.

        • Immer wieder typisch für eine Feministin, dass sie nie zwischen Frauen und Feministinnen unterscheiden will. Erstere müssen ja schliesslich vollkommen der Meinung der letzteren sein. Sonst sind es ja „Verräterinnen“ oder haben den „männlichen Sexismus internalisiert“, sind sozusagen Sklavinnen.

        • @Margret – „Altenpflege. Machen Männer zur Hälfte? Kinderbetreuung? Wohl eher nicht.“

          Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe. Ich habe nicht behauptet, dass Männer die Hälfte der Altenpflege und Kinderbetreuung (und Haushaltstätigkeit) machen. Mein Punkt ist, dass, soweit Frauen privat Kinder und Alte betreuen sowie den Haushalt führen, sie damit keine Aufgabe des Mannes erfüllen, sondern eine gemeinsame Aufgabe der Partner wahrnehmen, mithin zur Hälfte nicht als Dienstleistung für den Mann, sondern als Erfüllung einer eigenen Verantwortlichkeit. Insoweit wäre eine Verweigerung m.E. gleichzusetzen mit einem „Streik“ einer alleinerziehenden Mutter.

          „In diesem gesamten Strang wird von fast allen Kommentatoren so getan, als wären Frauen und ihre Arbeit überhaupt nichts wert. “

          Beispiele?
          Ich finde nicht alles gut, was hier geschrieben wurde, aber eine Aussage, die den Wert der von Frauen geleisteten Arbeit insgesamt bestreitet, ist mir nicht aufgefallen.
          Sich über so abstruse Ideen wie einen feministischen Generalstreik aller Frauen etwas lustig zu machen, halte ich für völlig legitim. Und der Gedanke, dass gerade bei denjenigen Frauengruppen, bei denen die Teilnahmequote an einem solchen Streik vermutlich am höchsten wäre, das Fehlen am wenigsten auffallen würde, liegt m.E. durchaus nahe.

          „üblichen Ausfälle von adrian und Yeph, Frauen wären ohnehin nur für Prostitution und Leihmutterschaft zu gebrauchen“

          Unsinn. Es ging (und sowieso nicht wirklich ernsthaft) darum, wo Frauen tatsächlich unersetzbar sind. Du solltest versuchen, das zu lesen, was tatsächlich geschrieben steht, und nicht im feministischen Furor Aussagen so interpretieren, wie sie deinem Bild von den Kommentatoren hier entsprechen.

          „Wie fändet ihr es denn, wenn über Männer auf diese Art und Weise geschrieben würde? “

          Wenn Frauen spekulieren würden, welche Auswirkungen ein Männerstreik hätte und auf welchen Gebieten Männer unersetzbar sind? Fände ich interessant.

          „Ihr … verbreitet einen derart extremen Frauenhass, offenbar ohne es überhaupt noch zu merken.“

          Ich sehe keinen „extremen Frauenhass“. Wer sagt dir, dass nicht DU falsch liegst?

        • „Zu behaupten, die Leistung von Frauen für diese Gesellschaft wäre quasi nichts, vielleicht bisserl Prostitution, villleicht ein wenig Frühstück machen, das ist Frauenhass und Frauenabwertung in Reinform.“

          Adrian hat geschrieben das Prostitution ein Beruf ist bei den Männer Frauen nicht ersetzen können und nicht dass das der einzige Beruf von Wert ist.

          „Überleg mal, einfach mal einen Augenblick ganz ehrlich, wie Du es beurteilen würdest, wenn Du die Kommentare in diesem Strang über Männer lesen müsstest. Und überleg mal, einfach theoretisch, als Gedankenspiel, ob ich nicht recht habe damit, dass Frauen einen erheblichen Anteil zum Funktionieren dieser Gesellschaft beitragen, ebenso wie Männer.“

          Brauch ich gar nicht überlegen. Feministinnen schreiben regelmäßig Texte darüber das es am Besten für Frauen wäre wenn man Männer ausrotten oder zumindestens dezimieren würde. Sie führen sogar Theaterstücke darüber auf. Oder was ist mit dem „The Future is Female“. Das hat man auf dem Frauenmarsch ja häufig gesehen. Männer spielen dann keine Rolle mehr, hm? Das ist dann ja wohl auch Männerhass und Männerabwertung in Reinform. Aber das ist natürlich nicht so schlimm wie wenn 25 Männer auf einem Blog irgendwelchen Scheiß schreiben.

          Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen da es immer Frauenaktivistinnen sind, die auf ihren Weltfrauenkonferenz, ihren Frauenseminiaren, ihren Bundesfrauenversammelungen die Welt ohne Männer denken?

          Also ich muss hier gar nicht erst irgendwelche Gedankenspiele veranstalten.

        • @Hugor
          „Wenn Frauen spekulieren würden, welche Auswirkungen ein Männerstreik hätte und auf welchen Gebieten Männer unersetzbar sind? Fände ich interessant.“

          So ganz nebenbei fällt mir ein wirklicher guter Grund für solch einen Männergeneralstreik ein: wenn versucht werden würde, den Männern per Gesetz vorzuschreiben, sie müssten 50 % der Hausarbeit übernehmen (und natürlich ohne jegliche Rücksicht auf das Sonstige, Erwerbsarbeit, etc). Das könnte sehr wohl funktionieren 🙂

    • Also wenn Frauen nichts mehr machen, nicht auf ihre Kinder/Eltern aufpassen, kein Essen kochen oder sonst irgendetwas und Männer mit allen alleine lassen, um zu streiken für oder gegen was?… gehst du aber trotzdem davon aus die Männer den Frauen weiterhin was zu Essen besorgen?

    • “ So einen abschreckenden Blog haben, in dem nur noch ein bestimmer Typ Mensch (nämlich der engstirnige, zynische und menschenverachtende Typ Mensch) schreibt?“

      Lieber als Dumpfbacken 🙂

      • Typisch für Mädchen mit Ranganspruch ist ferner, daß sie sich um das seelische Wohlbefinden der anderen kümmern, sie also im Fall von Kummer zu trösten suchen. Dieses Sich-kümmern kann schnell einmal die Form ungefragter Ratschläge annehmen. Die Psychologie spricht hier von “prosozialer Dominanz”, wobei es sich um eine Mischung aus Besorgtheit einerseits und Bevormundung andererseits handelt. Schon kleine Mädchen im Kindergarten erklären anderen gern, was gut für sie ist und was sie machen dürfen und was nicht.

        https://allesevolution.wordpress.com/2015/02/03/rangausbildung-und-dominanz-bei-madchen-frauen-und-prosoziale-dominanz/

        • @Matze
          Danke für den Link – ein äusserst interessanter Artikel!

          Hiermit gebe ich meine Leseempfehlung gerne weiter 🙂

        • „wobei es sich um eine Mischung aus Besorgtheit einerseits und Bevormundung andererseits handelt.“
          Passt! Könnte schlüssig erklären, warum Margarete oben versucht Christian eine „strenge Moderation“ anzuschwatzen. Übrigens ein typisches Femisyndrom, wie man diversen Versuchen andere Mundtot zu machen in den letzten Jahren unzweifelhaft ablesen kann ( bspw. durch Versuche, den Genderkongress zu verunmöglichen ). Schon das zeigt die Grundrechtswidrigkeit dieser Ideologie deutlich auf ( und Susanne Baer ist immer noch nicht in Hartz IV ).

  26. wenn Frauen einen Tag streiken. Ich habe nicht die Kommentare gelesen, daher so einfach meine Gedanken.
    Warum fühlen sich Frauen nur immer so benachteiligt, egal was man ihnen auch für Vorteile bietet ? Und weiter, da es ja Frauenstreik gegen Männer ist, was mich immer wieder umtreibt, woher kommt diese ständige latente Feindschaft die viele Frauen gegen „die Männer “ haben ? kann das jemand mal psychologisch erklären ?

    • „kann das jemand mal psychologisch erklären ?“

      Das Schlagwort „Penisneid“ dürfte hier ein Einstieg sein.

      nach psychoanalytischer Auffassung das Gefühl der Unterlegenheit, das beim kleinen Mädchen entsteht, wenn es den Penis des Knaben entdeckt und ihn mit der eigenen, so viel kleineren Klitoris vergleicht. Dieser Eindruck des Mangels ist dadurch mitbedingt, daß sich das auffälligste weibliche Geschlechtsmerkmal, die Brüste, zu dieser Zeit noch nicht entwickelt hat. Die wichtigsten weiblichen Geschlechtsorgane, Vagina und Uterus, sind noch nicht entdeckt, ihre Funktionen werden noch nicht verstanden. So kommt sich das Mädchen benachteiligt vor.

      Grundvoraussetzung für Zivilisation war schon immer, den bedrohlichen und zerstörerischen Teil der Natur im Zaum zu halten. Eine Arbeit, deren sichtbarer Teil fast ausschließlich von Männern geleistet wird. Häuser, Straßen, Dämme, Energieversorgung, Feuerwehren usw usf waren und sind Männerwerk.

      Christian schreibt oben, wenn Frauen streiken, gäbe es Chaos. Das finde ich hyperbolisch. Wenn Deiche brechen, Kraftwerke explodieren und Waldbrände nicht gelöscht werden, DAS ist Chaos. Nicht, wenn an der Supermarktkasse keiner sitzt.

      Zurück zum Penisneid: Was ist es, was Frauen beitragen? Was ist das weibliche schlecht sichtbare Gegenstück, der Teil, den Männer so nicht leisten können?

      Kinderkriegen, klar, aber sonst?

      Ich finde interessant, dass Margret oben so recht nichts nennen kann.

      Eine Antwort, vermute ich, ist Motivation. Ohne Frau würde kaum ein Mann seinen Arsch in Bewegung kriegen. Ohne Frau (= Familie), FÜR DIE er eine bessere Welt bauen könnte, wären die meisten Männer mit Lehmhütten vollauf zufrieden. (Übrigens auch ein Grund, warum die Männerrechtsbewegung nicht aus den Pötten kommt: Mann hat noch nicht kapiert, inwiefern Männerrechte gut für Frauen sein könnten)

      Eine andere Antwort, aber das ist mehr gefühlt als gedacht, ist: soziale Strukturen. Frauen sind m.E. wesentlich energischer darin, Regeln aufzustellen und einzufordern. (Zumindest in Gemeinschaften, in denen man sich aufhält, im Gegensatz zu kooperativen Gemeinschaften, die es nur gibt, um etwas konkretes zu erreichen.)

      Ohne Penisneid (im übertragenen Sinne) kann ich mir nicht erklären, dass Genderstudies sich in erster Linie um die Bereiche drehen, in denen Frauen Männern nicht das Wasser reichen, statt um die Bereiche, in denen Männer Frauen nicht das Wasser reichen. Letztere sind halt weniger offen sichtlich.

  27. Pingback: Frauenstreik am 8.03.2017? | Alles Evolution

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