Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 8. Februar 2017

„Feminismus wird man nicht los, indem man ihn bekämpft. Feminismus wird man los, indem man Sexismus bekämpft.“

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Responses

  1. Feminismus als Bitte, Frauen nicht Fotzen, Kampflesben und Emanzen zu nennen. Separate Zugabteile als Erfindung unterdrückender Männer umzudefinieren, kann sich nur ’ne bitch ausdenken – woraus sich die zuerst genannten Attribute zwangsläufig ergeben.

  2. Also:

    -Und wenn euch die Cosa Nostra nervt, dann gebt denen doch einfach all euer Geld

    ???

    So ganz überzeugend finde ich ihre Logik ja nicht.

    • An Schutzgelderpressung musste ich auch denken. Immerhin ist das nach der Prostitution wahrscheinlich das zweitälteste Geschäftsmodell der Welt.

    • Logik? Hat das Pastriarchat erfunden, um die Frauen zu unterdrücken ….

    • Ich frage mich ja immer, wie die das schaffen, dass das Publikum akkustisch hörbar lacht. Selbst bei männlichen Comedians würde ich vermutlich allenfalls bei guten Gags lautlos grinsen. Aber weibliche Witze sind ja – Achtung Wortspiel – in der Regel noch ein paar Stufen unwitziger. Lachen tut man da eher nur darüber, dass man sich innerlich denkt: „Boah, sind ihre Gags eindimensional, vorhersehbar und langweilig!“

      Da vielen Frauen ersichtlich grundlegende Sozial- und Empathiefähigkeiten fehlen, werden sie es vermutlich auch nie verstehen können, dass man langfristig mit Vorwürfen und Generve garantiert nicht das Gewünschte erreichen wird. Das sind allenfalls Mittel zur kurzfristigen Zielerreichung, weil der Genervte nur zur Nervenschonung und nicht aus Überzeugung nachgibt. Aber mit jedem Mal sägt der Nervtöter ein kleines bisschen mehr am eigenen Ast, auf dem dieser sitzt. Und irgendwann, wenn der Bogen überspannt ist, kommt halt der Rückschlag.

      Und das Gleiche passiert meiner Meinung nach zur Zeit mit dem Feminismus. Zwar setzt er sich in der Politik (offensichtlich von oben diktiert) zur Zeit immer weiter durch, doch überzeugt er immer weniger Menschen im Volk bzw. es wachen immer mehr Menschen auf, was für ein tief asoziales rosinenpickendes Krebsgeschwür der Feminismus in Wahrheit ist.

  3. Oder auch:

    -Brandstifter wird man nicht los, indem man sie bekämpft. Brandstifter wird man los, indem man die Häuser selber anzündet ????

  4. Ich berühre Frauen nur einvernehmlich, habe keine Angestellten und befleißige mich generell einer höflichen Sprache.
    Also habe ich den Sexismus erfolgreich bekämpft – wie, auch bei anderen? Inwiefern bin ich für das Fehlverhalten Dritter verantwortlich? Sippenhaft oder Erbschuld?

    Der Streber in der ersten Reihe hat nicht notwendigerweise immer Recht. Der Streber kämpft auch nicht für Gerechtigkeit. Der Streber sucht seinen Vorteil, wie alle anderen auch, aber hat nur eine andere Taktik.

  5. Ja. Ein Furunkel wird man nicht los, indem man es bekämpft.
    Ein Furunkel wird man los, indem man Tulpen bekämpft.

    Ich glaube, dass hat sie gemeint.

  6. Sexismal kann man nicht bekämpfen, wenn jemand seinen Lebenssinn darin sieht, Sexismus aufzudecken. Falls notwendig, werden sie ihn erfinden, umdefinieren, was auch immer.

    • Aber in einem hat sie ja Recht, nämlich in der Überschrift:
      „„Feminismus wird man nicht los, indem man ihn bekämpft. Feminismus wird man los, indem man Sexismus bekämpft.““
      Das ist wahr!
      Wenn man den schlimmsten Sexismus los ist, ist das ein riesiger Fortschritt!
      Ergo: Weg mit Feminismus! Und schwupp ist die Welt deutlich weniger sexistisch. Eigentlich ganz einfach zu verstehen, nä?

      • Das ist ja das Verwirrende anfangs. Jetzt erwartet man eine Erklärung warum Feminismus Sexismus ist. Stattdessen stellt es natürlich nur auf das feministische Konzept von „Sexismus“, den eben die Männer gegen die Frauen hätten um sie niederzuhalten, ab. Eine der unendlichen Äusserungsformen des unergründlichen Patriarchats.

        Das Unwitzige dran ist ja die Vorausschaubarkeit 😦

  7. „Feminismus hat recht“

    Citation needed!

    „Das wir nur Menschen anfassen, die auch angefasst werden wollen.“

    Zustimmung.

    „Das wir Leute nicht auf ihre Körper reduzieren sollten, egal wieviel sind davon zeigen“

    http://elitedaily.com/life/culture/okay-to-objectify-men/1106317/
    http://www.cosmopolitan.com/sex-love/news/a20359/why-bulges-matter/
    Weiße Männer

    „Das man Frauen nicht Votzen, Kampflesben, … nennen soll“

    http://www.businessinsider.de/half-of-the-sexist-harassment-women-face-on-twitter-comes-from-women-2016-5?r=US&IR=T

    „und in separate Zugabteile stecken sollte“

    Feministinnen fordern überall Save Spaces für Frauen, wie soll da Feminismus dann die Lösung sein (oder recht haben)?

    „Bezahlt Frauen gleich gut wie Männer…“

    Geschenkt. Lerne wie man google benutzt und siehe warum der GPG Bullshit ist.

    „…haltet euch von ihrer Würde fern“

    Komisch, das man sich von der Würde von Männern fernhalten soll, habe ich noch nicht gelesen.

    „… und erniedrig sie nicht.“

    Gilt das auch für Männer? Wenn ja, wie soll Feminimus dann die Lösung sein (oder recht haben)?

    „Haltet sie nicht für unfähig Unternehmen zu leiten oder Autos zusammen zu schrauben“

    Das tun mittlerweile auch nur noch Feministen. Sie sind es die denken das man speziell für Frauen getrennte, leistungsunabhängige Karrierewege schaffen muss, das Frauen nur durch Quoten sich durchsetzen können, das Frauen im Unterricht nicht lernen können, wenn männliche Wesen dabei sind, usw.

    „Feminismus wird man nicht los in dem man in bekämpft. Man wird ihn los in dem man Sexismus bekämpft.“

    Welche Ideologie unterteilt Geschlechter in gut und schlecht, fordert Hilfe immer nur für ein Geschlecht, verhindert das es Hilfe für das andere Geschlecht gibt und ist unglücklich wenn es nicht genug Opfer von einem bestimmten Geschlecht gibt, so dass sie die Definition von dem was eine Opfer ausmacht (Mikroaggression, Words are Violence) ausweiten müssen?

    • „Feminismus hat recht“

      Citation needed!

      Feminismus sagt: „Frauen fühlen sich übervorteilt, wenn sie sehen, dass Männer irgendwelche Vorteile haben.“

      Daran, denke ich, besteht nicht der geringste Zweifel. Das ist wahr.

  8. Lustig wie eingeschlafene Füsse. Erstaunlich, wie Leute darüber lachen können. Muss wohl daran liegen, dass sie es sonst nicht machen. Eine andere Erklärung wäre, dass das Publikum eine sehr schlichte Weltanschauung hat und daher auch über Nuancen der Doktrin lachen kann. Ich will gar nicht wissen, wieviele eigentlich Pein empfinden oder Langeweile. Kultur 2016 und beyond.
    Wäre das nicht so selbstkasteiend…. Aber das finden dann bestimmt auch andere Zuschauer wieder zum Lachen („wenn es nicht ihr Fetisch ist“).
    Abgestanden wie Brackwasser, platt wie Flunder.

    • Der Feminismus ist das Patriarchat, welches es vorgibt abzulehnen, selbst. Frau im Spiegel.

    • „Erstaunlich, wie Leute darüber lachen können.“

      Sie hat Penis gesagt!

    • Die Leute lachen ja kaum. Warum auch, ist ja auch eher ne Predigt. Bei dem Satz, dass Gendern die Sprache zu Scheiße macht, gab’s aber Zwischenapplaus.

  9. Nicht schlecht! Natürlich kann man da am Detail herum rechten, aber doch insgesamt ein sehr zeitgemäßer „Vortrag“ zum Thema!

    • Ja, postfaktisch ist zeitgemäß.

  10. Ich hab das Thema auch mal verbloggt. Ich habe mich bemüht, konnte aber wirklich keine positiven Seiten an dem Vortrag sehen. Er stach deutlich aus der ansonsten exzellenten Anstalt heraus.

    • Na wenigstens das, dann war es ein einmaliger peinlicher Auftritt.

      • Leider ist das in der Anstalt kein einmaliger Ausrutscher, das kommt immer mal wieder. Wenigstens wurde diesmal nicht die gesamte Sendung verhunzt, wie z.B. im April 2015 (die Feminismus-Ausgabe mit Kebekus, der wahrscheinlich unlustigsten Person auf dem ganzen verdammten Planeten).

        • ich finde sie sehr lustig, allerdings aus Gründen, die sie wiederum bestimmt nicht lustig finden würde.

  11. Hört endlich auf Jungs in der Schule fertig zu machen
    und hört endlich auf, Vätern ihre Kinder weg zu nehmen nur weil sie geschieden werden.

    Hört auf Lügengeschichten über Lohnunterschiede und Gewalt zu erzählen
    und hört auf Männern menschliche Fähigkeiten abzusprechen.

    Hört auf zu glauben, Männer könnten ihre Kinder nicht erziehen,
    denn das macht man nicht mit einer Vagina
    und hört auf zu behaupten Frauen könnten alles besser, um im nächsten Atemzug gegen Sexismus zu kämpfen

    hört auf Frauen auf Pöstchen zu hieven, nicht weil sie was können oder was geleistet haben
    sondern nur weil sie Frauen sind.

    Tut was dagegen, dass eure Männer, Brüder, Söhne in der Öffentlichkeit runtergemacht werden.
    dass sie für die gleichen Vergehen härter bestraft werden als Frauen,
    und tut endlich was dagegen, dass Erdbebenopfer nur was bekommen wenn sie keinen Schwanz haben

    seid keine Arschlöcher

    dann können wir euch vielleicht mal wieder ernst nehmen,
    und uns mit etwas anderem beschäftigen

    • schöne Statement, der Kommentar
      dieser Beitrag insgesamt ist für mich aber etwas verwirrend, da ich nicht weis wo der Unterschied zwischen Sexismus und Feminismus ist.
      Aber zu den Forderungen im Kommentar, weil hier in der Diskussion auch von weiblicher Würde die Rede war, wenn man bedenkt wie viele Männer sich schon gegenseitig wegen einer imaginierten besonderen „Würde der Frau“ oder der Jungfräulichkeit umgebracht haben, wie viel Streit diese Vorstellung in die Gesellschaft bringt, und es wurden auch Frauen derenthalben dem Ehrenmord unterworfen…
      Also kurz, Männer sollten sich die Idee, das Frauen irgendeine schützenswerte besondere Würde haben aus dem Kopf schlagen. Frauen sind letztendlich (fast*) immer im Verhältnis zum Mann in irgendeiner Weise Prostituierte, also lege man keinen Heiligenschein auf ihre Jungfräulichkeit und ihre Würde, behandle man sie als das was sie sind.
      Als Prostituierte, nette, blöde, treue, untreue, für einen Stunde, ein Leben, mich Alleine wenn sie will, oder mit anderen geteilt, egal, aber weg mit der Vorstellung einer besonderen Würde der Frau über die hinaus, die jedem Menschen, innewohnt, oder die aus GEGENSEITIGER Ehrerbietung zwischen zwei Menschen erwächst, und schon lösen sich viele gesellschaftliche Konflikte in nichts auf.
      Nicht um sonst wurde ja schon in der französischen Revolution 1789 von verschiedener Seite (u.a. de Sade) eine völlige Abschaffung kultureller Normen für das Sexualleben gefordert, um eben die daraus entstehenden Konflikte zu vermeiden. Das Ergebnis wäre natürlich kein Tollhaus. So sind Menschen ( hier: Männer) nur in der Phantasie von Feministinnen

      Es ist ein bisschen wie beim Konditormeister, der dem Lehrling nichts verbietet, sondern ihn von Allem naschen lässt, so viel er will, wohl wissend, das es sich auf ein gesundes Maß einpegelt, verlockend wäre nur das Verbot.

      * ich kenne aber auch Frauen die als Ernährerin aus Liebe bettelarme Typen durchfüttern, aber das ist im Bereich von Subkulturen.

      ach ja zur Klarstellung „Prostituierte“ ist für mich kein Schimpfwort

      • „Frauen sind letztendlich (fast*) immer im Verhältnis zum Mann in irgendeiner Weise Prostituierte“

        Blödsinn. Geld und Status mögen Partnerwahlkriterien sein, aber deswegen schlafen sie nicht wegen des Geldes mit einem.

        Hattest du noch keine glücklichen Beziehungen, wo du geliebt wurdest? Das wäre schade


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