Mal wieder ein Fräulein Schmidt Zwischenbericht

Fräulein Schmidt macht weiter einige Fortschritte. Sie sagt schon seit einiger Zeit ja und nein, mit Vorliebe allerdings nein.

Jetzt lese ich ihr ein Buch vor und zeige auf eine Eule  „Eule“ erläutere ich dazu. „Oula“ kommt es lautmalerisch zurück und ich freue mich, dass sie versucht wurde zu sprechen und es auch einigermaßen gelingt.

natürlich richte ich sofort es südländerin von diesem neuen erheblichen Meilenstein und sie freut sich auch. Wir einigen uns darauf, dass unsere Tochter einfach die schlauste der Welt ist und in Kürze fließend sprechen kann. So ein schlaues Kind!

Natürlich ist es bewusst, dass es nichts besonderes ist, aber es ist natürlich schön es mitzuerleben und sich an den kleinen Fortschritten zu freuen.

ich glaube ich habe es schon einmal an anderer Stelle gesagt, aber das ist ein ganz wesentlicher Unterschied bei einem eigenen Kind im Vergleich dazu, dass man etwa häufiger Kontakt mit den Kindern von Schwestern oder Brüdern hat. Meiner liebt einfach viel mehr direkt mit, in guten und in schlechten.

beispielsweise hatte sich von einem Schmidt gerade einmal wieder erkältet und vielleicht fertig etwas Fieber bekommen. Wir vermuten, dass gerade das Fieber erneut mit Zähnen zusammenhängt. das bedeutete in diesem Falle kurze Nächte und insbesondere auch, dass südländerin bei der Arbeit krankheitstage genommen hat, die Anja für das Kind zu spielen und aussetzen musste.

zu Hause zu sein mit einem kranken Kind in dem Alter ist dabei sicherlich kein Vergnügen. Morgens mag es noch einigermaßen gehen, aber spätestens am Nachmittag wird Fräulein Schmidt dann ganz gerne sehr unleidig, ist krank und müde, aber nicht müde genug um zu schlafen, möchte alles mögliche machen was sie nicht darf und regt sich fürchterlich auf, weil sie es nicht darf, motzt rum, kriegt Heulkrämpfe und man sieht dem Zeitpunkt entgegen, an dem es Zeit ist, dass sie schlafen geht und auch müde genug dafür ist.

Man hatte es Südländerin angemerkt, wie fertig ist sie an dem Abend war und natürlich habe ich auch versucht ja am Wochenende einiges abzunehmen und mehr auf das Kind aufzupassen, damit sie etwas länger schlafen kann und wieder etwas zu Kräften kommt. Nach drei krankheitstagen mit ohnehin davor schon einer stressigen Zeit auf der Arbeit lagen ist Südländerins nerven etwas blank. aber mit der Gesundung des Kindes hat sich dann auch alles wieder beruhigt.

Kinderbetreuung kann ein „einfacher Job“ sein, wenn das Kind gut drauf ist oder wenn man mit einer Freundin, die auch ein Kind hat zusammen die Kinder nebenher beaufsichtigt. Natürlich gibt es auch hier Stress Zeiten, bei denen ist nicht so einfach ist.

 

 

München will eigene Beratungsstellen für Väter einrichten:

München will eigene Beratungsstellen für Väter einrichten:

Wenn sich Eltern trennen, werde ihr Streit oft über die Kinder ausgetragen, sagt Luis Teuber von der Diakonie Hasenbergl; er leitet dort den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. Den Kindern werde typischerweise das Gefühl vermittelt, sie seien illoyal, wenn sie den anderen Elternteil besuchen möchten. Sie erhielten womöglich gar Aufträge, dem Ex-Partner hinterherzuspionieren, sagt Teuber. Am Ende breche der Kontakt oft ab – und weil die Kinder meist bei den Müttern blieben, seien davon besonders oft die Väter betroffen. Teuber spricht von traumatischen Erfahrungen und existenziellen Krisen. Doch mit ihrem Leid blieben diese Männer viel zu lange allein.

Teuber hat sich deshalb bei der SPD im Rathaus dafür eingesetzt, Abhilfe zu schaffen – und die Stadt hat reagiert. Vorerst für eine Probezeit von vier Jahren soll in München ein „Väterberatungszentrum“ eingerichtet werden. Das hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrats am Dienstag einstimmig beschlossen. Wer das Zentrum betreiben soll, steht noch nicht fest, auch eine Adresse gibt es noch nicht.

Aus meiner Sicht ein sehr positiver Ansatz. Wäre interessant, wie die Eingegliedert werden. Eine Unterabteilung des Jugendamtes oder eine ganz eigene Beratungsstelle?
Es wäre in jedem Fall sehr positiv, wenn sich dort eine Spezialisierung für die Probleme von Vätern ergibt, die dann über die dortigen Erfahrungen auch mehr in andere staatliche Stellen getragen wird.

Das Selbstverständnis von Vätern habe sich stark verändert, heißt es im Antrag des Sozialreferats. Männer würden sich vermehrt für die Erziehung ihrer Kinder mitverantwortlich fühlen. Geht jedoch eine Beziehung in die Brüche, ist es mit der Erziehungspartnerschaft häufig vorbei – und von den bereits bestehenden Elternberatungsstellen werde die Zielgruppe der Väter Studien zufolge kaum erreicht.

Elternberatungsstellen sind ja auch meist eher für gemeinsame Gespräche da, also die Hilfe für die Eltern, wie diese auf der Elternebene wieder miteinander umgehen können und die Beziehungsebene besser ausblenden können.

Dafür gebe es mehrere Gründe, erklärt Teuber. Männer würden grundsätzlich weniger oft zu Beratungen gehen. „Männer gehen auch weniger häufig zum Arzt. Sie sind sozialisiert, ihre Probleme selber in den Griff zu bekommen.“

Das ist ja auch mal eine interessante Feststellung: Männer sind sozialisiert ihre Probleme selbst in den Griff zu bekommen. Weitaus positiver als „Ihre toxische Männlichkeit verbietet ihnen Hilfe anzunehmen, weil sie sich dann entmännlicht fühlen“ oder etwas in der Art.

Aus meiner Sicht ist ein weiterer Faktor auch häufig, dass Männer weitaus eher dafür frei nehmen müssen als Frauen, weil sie eben auch eher Vollzeit arbeiten.

Hinzu komme: Die Mehrzahl der Fachkräfte in den Beratungsstellen sei weiblich, Väter könnten ihre Gefühle auf diese übertragen, sagt Teuber. Sie könnten zudem das Gefühl haben, die Beraterin stünde auf Seiten der Frau. Und im Einzelfall sei das womöglich tatsächlich so.

Auch eine interessante Feststellung. Wollen die dann da eher Männer anstellen?

Das neue Beratungszentrum soll das ändern. „In vielen Städten gibt es bereits spezialisierte Einrichtungen für Väter“, sagt Teuber. Dort habe man gute Erfahrungen gemacht. In München fehle eine solche Einrichtung aber bislang, heißt es in der Vorlage des Sozialreferats. Es gebe zwar verschiedene Selbsthilfeangebote, diese könnten den Bedarf aber nicht decken.

Tatsächlich existieren bisher verschiedene Initiativen wie etwa das „Flechtwerk 2+1“, das mit seinem Programm „Mein Papa kommt“ Vätern und Müttern kostenfrei eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellt, wenn sie ihre Kinder besuchen wollen und diese nach der Trennung weit entfernt leben. Verschiedene Familienbildungsstätten machen besondere Angebote für Väter. Seit Oktober existiert auch ein „Väterboardinghaus“ von „Casa Papa“, in dem Väter, die daheim ausziehen müssen, ein Zuhause auf Zeit finden können.

„Es gibt Anlaufstellen, aber viel zu wenige“, sagt Martin Balz vom Vorstand des „Väternetzwerks München“. In diesem Dachverband haben sich 2011 mehrere Organisationen, die sich für Väter engagieren, zusammengeschlossen, um sich zu vernetzen und so gegenseitig zu stärken. Balz selbst gehört dem Verein „Väteraufbruch für Kinder“ an, der sich für das Recht von Kindern auf Kontakt zu beiden Elternteilen einsetzt und deshalb Beratungsgespräche anbietet, hauptsächlich für Väter.

Ist hier einer in den Organisationen tätig oder hat Kenntnisse von diesen? Wäre ja interessant da mehr zu erfahren.

 

Im Extremfall würden ihn ein Dutzend Männer pro Woche anrufen, sagt Balz. Er erklärt ihnen dann etwa, dass es weniger ums Sorgerecht als ums Umgangsrecht mit den Kindern geht, sagt ihnen aber vor allem, dass sie eine stabile Beziehung zur Mutter brauchen, trotz Trennung. Die meisten Anrufer hätten sich erst Hilfe gesucht, als sie dabei waren, den Kontakt zu den Kindern zu verlieren, sagt Balz. „Dann wachen sie auf und merken, dass etwas schief läuft.“ Doch dann sei es oft zu spät.

Ja, der Unterschied zwischen Sorgerecht und Umgangsrecht und die in vielen Fällen geringe Bedeutung des Sorgerechts wird oft nicht erkannt.

Er selbst führe diese Gespräche ehrenamtlich neben seinem Beruf, sagt Balz. „Es ist paradox, dass so etwas bislang von Ehrenamtlichen geleistet werden muss.“ Eine professionelle Anlaufstelle sei überfällig. Und es sei noch mehr zu tun, um Männern ebenso unter die Arme zu greifen wie Frauen, sagt Balz – das beginne schon in der Schule. Buben schnitten durchschnittlich schlechter ab als Mädchen, das habe erst die Pisa-Studie wieder gezeigt. Doch Förderprogramme für Buben, vergleichbar mit Förderprogrammen für Mädchen in naturwissenschaftlichen Fächern, gebe es kaum.

Tatsächlich heißt es vom Bildungsreferat, an den städtischen Schulen habe es bisher nur vereinzelt und temporär Förderangebote speziell für Buben gegeben, derzeit laufe kein einziges. Die Schulen wollten die geschlechterspezifische Förderung aber verstärken. Im Frühjahr 2020 soll sich der Stadtrat damit befassen.

Das wäre ja ein positives Signal, wenn da ein Handlungsbedarf erkannt wird. Wollen wir mal hoffen, dass da neues in Gang kommt.

Selbermach Mittwoch 253 (05.02.2020)

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Mildere Strafen für Frauen bereits im Gesetz, etwa Todesstrafe nur für Männer in Weißrussland

Ein Fall, bei dem eine Mutter mit einem Bekannten zusammen das 8 Monate alte Baby umgebracht hat und er zur Todesstrafe und sie zu 25 Jahren Haft verurteilt worden ist, brachte mich auf Unterschiedliche Strafen bereits im Gesetz für Männer und Frauen in anderen Ländern.

In einem Bericht über den Fall heißt es:

A 48-year-old man has been sentenced to death in Belarus for beating and beheading an eight-month-old girl.

Viktar Sharhel was sentenced to death by firing squad for killing baby Anna while mother Natalya Kolb, 26, who was friend with him, was at home.

Natalya was also convicted of murder and sentenced to 25 years behind bars, the harshest penalty a woman can receive under Belarusian law.

Eine kurze Suche im Internet ergab diesen Paragraphen, durch Google aus dem russischen übersetzt:

 § 47 Bestrafungsbegriff

     Die Bestrafung ist eine Zwangsmaßnahme des Strafrechts.
die Auswirkungen eines Gerichtsurteils auf eine verurteilte Person
ein Verbrechen, das aus gesetzlich vorgeschriebenen Entbehrungen besteht oder
Einschränkung der Rechte und Freiheiten der verurteilten Person.

     § 48. Arten der Bestrafung

     1. Für Personen, die Straftaten begangen haben, gilt Folgendes
Hauptstrafen:

     1) Zivildienst;

     2) eine Geldstrafe;

     3) Entzug des Rechts, bestimmte Positionen zu besetzen oder sich zu engagieren
bestimmte Aktivitäten;

     4) Strafarbeit;

     5) Wehrdienstbeschränkungen;

     6) Festnahme;

     7) Einschränkung der Freiheit;

     8) Überweisung an eine disziplinarische Militäreinheit;

     9) Inhaftierung;

     10) lebenslange Haft;

     11) die Todesstrafe (bis zu ihrer Abschaffung).  
         
     2. Zusätzlich zu den Hauptstrafen für Personen, die Verbrechen begangen haben,
Die folgenden zusätzlichen Strafen können gelten:

     1) Entzug des militärischen oder besonderen Ranges;

     2) Einziehung von Eigentum.

     3. Zivildienst, Geldstrafe und Entzug des Ausleihrechts
bestimmte Positionen oder in bestimmten Aktivitäten engagieren
kann als nicht nur das Haupt, sondern auch verwendet werden
zusätzliche Bestrafung.

     § 49. Öffentliche Arbeiten

     1. Zivildienst besteht in der Ausführung von
Freizeit von der Grundarbeit oder studieren Freizeit in
der Nutzen der Gesellschaft, dessen Art von den zuständigen Behörden bestimmt wird
Anwendung des Zivildienstes.

     2. Öffentliche Arbeiten werden für einen Zeitraum von sechzig Jahren errichtet
Bis zu zweihundertvierzig Stunden und nicht mehr als vier Stunden am Tag.

     3. Nach dem Ermessen des Gerichts kann der Zivildienst in ernannt werden
als zusätzliche Strafe für eine Geldstrafe oder einen Rechtsentzug
bestimmte Positionen halten oder sich auf bestimmte einlassen
Aktivität.

     4. Der Zivildienst darf nicht vergeben werden:

     1) Personen unter 16 Jahren;

     2) Frauen über fünfundfünfzig und Männer in
über sechzig Jahre alt;
     3) schwangere Frauen;

     4) Personen im Mutterschaftsurlaub;

     5) Behinderte der Gruppen I und II;

     6) Militärpersonal.

     5. Im Falle des Auftretens während des Zeitraums der Zustellung durch eine Person, öffentlich
Werke der Umstände, die in Teil 4 festgelegt sind
Artikel, Gericht auf Vorschlag der mit der Vollstreckung beauftragten Behörde
Urteil befreit die Person von der weiteren Verbüßung des Urteils.

     Abschnitt 50. Geldstrafe

     1. Eine Geldstrafe ist eine Geldstrafe, die von einem Gericht in bestimmten Fällen verhängt wird
durch diesen Kodex festgelegt.

     2. Die Höhe der Geldbuße wird unter Berücksichtigung der Größe der Basis festgelegt
der am Tag der Verurteilung festgesetzte Betrag,
abhängig von der Art und dem Grad der öffentlichen Gefahr
die begangene Straftat und die materielle Situation der verurteilten Person und
im Bereich von dreißig bis eintausend Basis festgelegt
Mengen. Gleichzeitig die Höhe der Geldbuße, die der Person für ihre Provision auferlegt wurde
Ordnungswidrigkeit
Artikel des Besonderen Teils dieses Kodex darf nicht kleiner sein
die in einem Verwaltungsverfahren verhängte Höchststrafe
ok 
         
     3. Wenn es nicht möglich ist, eine Geldbuße zurückzufordern, ohne dass
Zeichen des Steuerhinterziehungsgerichts auf Empfehlung der Behörde, am
Wer mit der Vollstreckung des Urteils betraut ist, ersetzt das Bußgeld durch öffentlich
arbeiten in Übereinstimmung mit Artikel 49 dieses Kodex.  

     Artikel 51. Entzug des Rechts, bestimmte Ämter zu bekleiden oder
                bestimmte Tätigkeiten ausüben

     1. Entzug des Rechts, bestimmte Positionen zu besetzen oder sich zu engagieren
Bestimmte Tätigkeiten können vom Gericht abhängig ernannt werden
die Art und Schwere des Verbrechens für einen Zeitraum von einem
Jahre bis fünf Jahre.

     2. Entzug des Rechts, bestimmte Positionen zu besetzen oder sich zu engagieren
bestimmte Aktivitäten als zusätzliche Strafe
kann vom Gericht in dem Fall ernannt werden, wenn diese Art der Bestrafung nicht vorliegt
im Artikel des Besonderen Teils dieses Kodex vorgesehen, wenn
basierend auf der Art der von der Person begangenen Straftat
besetzte Position oder mit einer bestimmten Tätigkeit, Gericht
erkennt an, dass es unmöglich ist, sein Recht zu behalten, ein bestimmtes zu besetzen
bestimmte Tätigkeiten ausüben oder ausüben.

     3. Entzug des Rechts, bestimmte Positionen zu besetzen oder sich zu engagieren
Bestimmte Aktivitäten können nicht als zugeordnet werden
zusätzliche Strafe für Zivildienst und eine Geldstrafe.

     4. Diese Bestrafung zusätzlich zu verhängen
Strafarbeit, seine Haftzeit wird ab dem Tag des Dienstes berechnet
Hauptstrafe. Bei der Verhängung dieser Strafe als
zusätzlich zu Verhaftung, Freiheitsbeschränkung oder Freiheitsstrafe
Dies gilt für die gesamte Zeit, in der die verurteilte Person dient
Strafe und darüber hinaus - für den durch das Urteil festgelegten Zeitraum.

     Abschnitt 52. Korrekturarbeit

     1. Korrekturarbeiten werden für einen Zeitraum von sechs Jahren eingerichtet
Monate bis zwei Jahre und werden auf der Grundlage eines Gerichtsurteils zugestellt
der Arbeitsplatz des Verurteilten.

     2. Vom Verdienst des Verurteilten zur Strafarbeit
Abzug von Staatseinnahmen in Höhe des festgestellten Betrags
ein Gerichtsurteil zwischen zehn und fünfundzwanzig Prozent.

     3. Korrekturarbeiten können nicht vergeben werden:

     1) Personen unter 16 Jahren;

     2) Frauen über fünfundfünfzig und Männer in
über sechzig Jahre alt;

     3) schwangere Frauen;

     4) Personen im Mutterschaftsurlaub;

     5) Behinderte der Gruppen I und II;

     6) Militärpersonal und Reservisten; 
         
     7) ausländische Staatsbürger und nicht ständige Einwohner
Republik Belarus an Staatenlose. 
         
     4. Anstelle von Korrekturarbeit eine Einschränkung auf
Wehrdienst:

     1) Offiziere;

     2) sonstiges militärisches Personal, das aufgrund eines Vertrags Wehrdienst leistet.

     5. Für Militärs sowie Reservisten
statt Justizvollzug eine Verhaftung von bis zu sechs
Monate. 
         
     6. Im Falle des Auftretens während der Dienstzeit einer Person
Korrekturarbeit von Umständen, die im dritten Teil festgelegt sind
Von diesem Artikel wurde das Gericht auf Vorschlag der Behörde beauftragt
Die Vollstreckung eines Satzes befreit eine Person von der weiteren Zustellung
Bestrafung oder ersetzt den nicht verdienten Teil der Bestrafung durch einen weicheren
die Bestrafung. 

     Abschnitt 53. Beschränkung des Militärdienstes

     1. Die Beschränkung des Militärdienstes wird Offizieren und anderen Personen übertragen
Vertragspersonal für einen Zeitraum von
in den vorgesehenen Fällen drei Monate bis zwei Jahre
einschlägige Artikel des Besonderen Teils dieses Kodex für
Begehung von Militärverbrechen, sowie statt der Strafvollzug
Arbeiten für andere Verbrechen vorgesehen.

     2. Vom monetären Inhalt eines Verurteilten zur Einschränkung des Militärs
die Dienstleistung wird in staatlichen Einnahmen in Höhe von einbehalten,
durch ein Gerichtsurteil von zehn bis fünfundzwanzig festgelegt
Prozent. Während dieser Strafe kann der Verurteilte nicht
befördert werden, militärischen Rang, und die Strafe ist nicht
in der Dienstzeit für den Einsatz des nächsten Militärs gezählt
Rang.

     (3) Eine Beschränkung des Wehrdienstes darf nicht verhängt werden

     1) Personen mit einer Dienstzeit für die Ernennung einer Rente oder
den Gesundheitszustand der Kündigungsberechtigten bei Ernennung einer Rente;

     2) schwangere Frauen;

     3) Personen im Mutterschaftsurlaub.

     4. Wenn eine Person während einen Satz erleidet
Einschränkungen des Militärdienstes
Teil des dritten Teils dieses Artikels, sowie andere Umstände,  
die Gründe für die Entlassung aus dem Wehrdienst gemäß   
mit dem Gesetz, das Gericht auf Vorschlag der Behörde, an die   
mit der Vollstreckung des Urteils betraut, befreit die Person von weiteren  
verbüßt ​​eine Strafe oder ersetzt den nicht verdienten Teil der Strafe durch 
mildere Strafe. 
         
     § 54. Festnahme

     1. Die Verhaftung besteht darin, die verurteilte Person unter strengen Bedingungen zu halten
Isolierung und für einen Zeitraum von einem bis sechs Monaten installiert.

     2. Eine Verhaftung ist nicht möglich:

     1) Ausgeschlossen; 
         
     2) schwangere Frauen;

     3) Frauen und alleinstehende Männer mit Kindern unter
vierzehn Jahre alt oder Kinder mit Behinderungen;

     4) Behinderte der Gruppen I und II.

     3. Das Militär wird im Wachhaus der Garnison verhaftet.   
         
     § 55. Freiheitsbeschränkung

     1. Die Einschränkung der Freiheit besteht in der Auffindung einer verurteilten Person in
Bedingungen für die Ausübung der Aufsicht mit obligatorischer Beteiligung an
Arbeit an Orten, die von den Vollzugsbehörden festgelegt werden
Bestrafung.

     2. Die Freiheitsbeschränkung gilt für einen Zeitraum von sechs Monaten
bis zu fünf Jahren.

     (3) Eine Einschränkung der Freiheit darf nicht verhängt werden

     1) eine Person unter achtzehn Jahren pro Tag
Urteilsentscheidungen; 
         
     2) Frauen über fünfundfünfzig und Männer in
über sechzig Jahre alt;
     3) schwangere Frauen;

     4) ausgeschlossen; 
         
     5) Behinderte der Gruppen I, II und III;

     6) Militärs; 
         
     7) an Personen, denen Sicherheitsmaßnahmen vorgeschrieben sind und
Behandlung, Patienten mit offener Tuberkulose, HIV-infiziert, 
AIDS-Patienten oder solche, die den gesamten Behandlungsverlauf noch nicht abgeschlossen haben  
sexuell übertragbare Krankheit; 
         
     8) ausländische Staatsbürger und nicht ständige Einwohner 
Republik Belarus an Staatenlose.  
         
  
     4. Wenn eine Person während einen Satz erleidet
Form der Einschränkung der Umstandsfreiheit nach 
Drittel dieses Artikels hat das Gericht auf Vorschlag der Behörde, an die 
mit der Vollstreckung des Urteils betraut, befreit die Person von weiteren 
verbüßt ​​einen Satz oder ersetzt den nicht verdienten Teil der Strafe durch mehr
sanfte Bestrafung. 
         
     Artikel 56. Übermittlung an eine disziplinarische Militäreinheit

     1. Die Überweisung an eine disziplinarische Militäreinheit wird ernannt
Militärs für einen Zeitraum von drei Monaten
zwei Jahre in den in den Artikeln des Besonderen Teils vorgesehenen Fällen
dieses Kodex oder in Fällen, in denen das Gericht, gegeben
Umstände des Falls und die Persönlichkeit des Verurteilten werden es angemessen finden
Anstelle einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren wenden Sie die Anweisung an
Disziplinarmilitäreinheit für den gleichen Zeitraum. 
         
     2. Einsatz in einer disziplinarischen Militäreinheit statt Entbehrung
Freiheit kann nicht angewendet werden:

     1) Personen, die zuvor eine Freiheitsstrafe verbüßt ​​haben und
Vorstrafen haben;

     2) Personen, die besonders schwere Straftaten begangen haben.   
         
     § 57. Freiheitsentzug

     1. Der Freiheitsentzug wird für einen Zeitraum von sechs Monaten festgestellt
für besonders schwere Straftaten bis zu zwölf Jahre - für einen Zeitraum von mehr als
zwölf Jahre, aber nicht mehr als fünfzehn Jahre, aber für besonders ernst
Verbrechen mit vorsätzlichen Übergriffen auf das Leben
Person - für einen Zeitraum von nicht mehr als fünfundzwanzig Jahren.  
         
     2. Die Haftstrafe für Straftaten von
Unachtsamkeit darf sieben Jahre nicht überschreiten.

     3. Erwachsene, die Freiheitsstrafen verbüßen
Freiheit wird in Strafkolonien, Siedlungen zugewiesen,   
Strafkolonien des allgemeinen, verstärkten, strengen Sonderregimes 
oder im Gefängnis. 
         
     4. Männer werden verurteilt zu:

     1) wegen Straftaten in Haft verurteilt
Fahrlässigkeit - in Strafkolonien-Siedlungen für Personen   
fahrlässig begangene Straftaten; 
         
     2) erstmals wegen Vorsatzes zu Freiheitsstrafe verurteilt
Verbrechen, die keine große öffentliche Gefahr darstellen, oder  
weniger schwere Verbrechen - in Strafkolonien des Generals 
Modus; 
         
     3) zum ersten Mal zu einer Haftstrafe für Grab oder besonders verurteilt 
schwere Straftaten - in Strafkolonien des Hochsicherheitsregimes; 
         
     4) beim Rückfall von Straftaten, wenn der Verurteilte zuvor verbüßt ​​hat 
Inhaftierung - in Strafkolonien mit höchster Sicherheit; 
         
     5) im Falle eines besonders gefährlichen Rückfalls zu einer Haftstrafe verurteilt
Strafkolonien eines Sonderregimes. 
         
     5. Frauen werden verurteilt zu:

     1) wegen Straftaten in Haft verurteilt
Fahrlässigkeit - in Strafkolonien-Siedlungen für Personen  
fahrlässig begangene Straftaten; 
         
     2) andere wegen Vorsatzes zu Freiheitsstrafe verurteilt
Verbrechen - in Strafkolonien des allgemeinen Regimes;

     3) im Falle eines besonders gefährlichen Rückfalls - in Strafkolonien 
strenges Regime. 
         
     6. Je nach Art und Ausmaß der öffentlichen Gefahr
begangenes Verbrechen, die Identität des Täters und andere Umstände
In diesen Fällen kann das Gericht, das die Gründe für die Entscheidung angibt, ernennen
Freiheitsstrafe:

     1) wegen fahrlässiger Straftaten verurteilt, -
in Strafkolonien des allgemeinen Regimes;

     2) andere zu Freiheitsstrafen verurteilt, jedoch in Ermangelung besonderer
gefährlicher Rückfall - in Strafkolonien von General, verstärkt 
oder hohe Sicherheit. 
         
     7. Freiheitsstrafe in Form von Freiheitsstrafe kann sein
Teil der Strafe zugeteilt, jedoch nicht länger als fünf Jahre:

     1) mit einem besonders gefährlichen Rückfall;

     2) Erwachsene, die besonders ernsthaft begangen haben
Verbrechen, die von ihnen zu einer Freiheitsstrafe von mehr als fünf Jahren verurteilt wurden
Jahre alt. 

     8. Nach Verbüßung einer Person, die zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde
Über 25 Jahre, 20 Jahre Haft, wenn man bedenkt
Das Verhalten des Verurteilten, sein Gesundheitszustand oder sein Alter können
die verurteilte Person von der Verbüßung eines Teils der Strafe zu entbinden, der übersteigt
fünfundzwanzig Jahre im Gefängnis. 
         
     Artikel 58. Lebenslange Haft

     1. Als außergewöhnliches Strafmaß, als Alternative
Die Todesstrafe erlaubte lebenslange Haft für
Straftaten mit vorsätzlichem Verlust des menschlichen Lebens in
erschwerende Umstände.

     2. Eine lebenslange Haft kann nicht zugeteilt werden:
     1) Personen, die Verbrechen unter achtzehn Jahren begangen haben
Jahre alt;

     2) Frauen;

     3) Männer, die den Tag der Verurteilung erreicht haben
fünfundsechzig Jahre alt.

     3. Zu lebenslanger Haft verurteilt, verbüßen sie ihre Strafe in
Sonderregime Strafkolonie oder im Gefängnis. 
         
     4. Nach zwanzigjähriger Haftstrafe zu lebenslanger Haft verurteilt
von einer Person oder Person, für die die Todesstrafe in Ordnung ist
Entschuldigung durch lebenslange Inhaftierung ersetzt, wenn man das Gericht in Betracht zieht
Das Verhalten des Verurteilten, sein Gesundheitszustand oder sein Alter können
Ersetzen Sie die weitere Haftstrafe durch Entbehrung
Freiheit für einen bestimmten Zeitraum, aber nicht mehr als fünf Jahre. 

     § 59. Todesstrafe

     1. Als außergewöhnliches Strafmaß erlaubt
Anwendung der Todesstrafe - Hinrichtung für einige besonders schwere
Straftaten mit vorsätzlichem Verlust des menschlichen Lebens in
erschwerende Umstände (bis zur Abschaffung der Todesstrafe).  
         
     2. Die Todesstrafe darf nicht verhängt werden
     1) Personen, die Verbrechen unter achtzehn Jahren begangen haben
Jahre alt;

     2) Frauen;

     3) Männer, die den Tag der Verurteilung erreicht haben
fünfundsechzig Jahre alt.

     3. Die Todesstrafe durch Begnadigung kann umgewandelt werden.
lebenslange Haft.

     Artikel 60. Entzug des militärischen oder besonderen Ranges

     Wenn eine Person wegen einer schweren oder besonders schweren Straftat verurteilt wird
Ein Militär- oder Sonderrang kann verurteilt werden
Gericht dieses Titels beraubt.

     § 61. Einziehung von Sachen

     1. Die Einziehung von Gegenständen erfolgt zwangsweise unentgeltlich
die Übernahme des gesamten oder eines Teils des Eigentums in staatliches Eigentum,
im Besitz des Verurteilten.

     2. Die Einziehung von Eigentum wird für schwerwiegende und insbesondere festgestellt
schwere Verbrechen, die aus egoistischen Motiven begangen wurden, und können
vom Gericht nur in den vorgesehenen Fällen bestellt werden
einschlägige Artikel dieses Kodex.

     (3) Die Einziehung von Vermögensgegenständen kann nicht zum Besteller bestellt werden
zusätzliche Strafe für eine Geldstrafe oder Strafarbeit.

     4. Bei der Beschlagnahme eines Teils des Eigentums muss das Gericht angeben, welche
ein Teil des Grundstücks ist beschlagnahmungspflichtig oder es sind Gegenstände aufzulisten,
Gegenstand der Einziehung.

     5. Das für lebenswichtige Eigentum
die verurteilte Person und seine Angehörigen, gemäß der Liste,
vorgesehen durch das Strafgesetzbuch der Republik
Weißrussland.

     6. Unabhängig von der Art der Straftat und der Art der Zuweisung
Bestrafung gilt eine besondere Einziehung, die darin besteht,
zwangsweise unentgeltliche Inbesitznahme von Staatseigentum
Instrumente und Mittel zur Begehung einer Straftat der verurteilten Person;
Dinge aus dem Verkehr gezogen; kriminelles Eigentum
von sowie Artikel, die in direktem Zusammenhang mit stehen
Straftat, wenn sie nicht dem Opfer oder einem anderen zurückgegeben werden müssen
Gesicht

Da ist also bereits im Gesetz vorgesehen, dass eine Frau nicht zu lebenslanger Haft und nicht zur Todesstrafe verurteilt werden kann.

Wäre interessant, ob es das auch noch in anderen Ländern gibt.

Feministinnen würden vielleicht anführen, dass das Patriarchat eben auch Männern schadet, hier indem es Frauen schützt und Männer härter bestraft.  Aber es ist eben eine sehr einfache Sicht, die immer alle Veranwortung den Männern zuschiebt, was ja genau das ist, was auch den Strafunterschied letztendlich hervorruft.

„Frauen schuften, Männer machen Kasse“

Die EMMA diskutiert den Ungleichheitsbericht, der dank Lightyear hier auch schon Thema war:

Den Ungleichheitsbericht stellt die Entwicklungshilfeorganisation jedes Jahr zum Auftakt des Weltwirtschaftsgipfels in Davos vor. Meist geht es darum, wie viele Superreiche reicher als andere sind. In diesem Jahr ging es unter dem Titel „Time to care“ (Zeit, sich zu kümmern) auch um eine andere, viel gravierendere und grundsätzliche Ungleichheit: die zwischen Männern und Frauen.

Diese Tatsache haut EMMA-Leserinnen nicht vom Stuhl, das hatte die Frauenbewegung schon in den 70ern herausgefunden. Doch die Zahlen, die Oxfam liefert, sind frappant. Die Einschlägigste: Männer haben 50 Prozent mehr Vermögen als Frauen. 50 Prozent! Und warum? Weil es fast ausschließlich Frauen sind, die sich kümmern. Um Kinder, um Kranke, um Angehörige, um den Haushalt. Dafür gibt es aber kein Geld. Und die Zeit, die das Kümmern kostet, verhindert oft den Beruf oder schränkt ihn ein. 42 Prozent aller Frauen im erwerbsfähigen Alter können laut Studie gar keinen Beruf ausüben, weil sie im „Care-Bereich“ arbeiten. Nur sechs Prozent aller Männer machen das weltweit.

Das die Männer ja nicht auf der faulen Haut liegen und meist Frauen und Familie finanzieren, also einen Großteil ihres Verdienstes mit Frauen teilen, hatten wir hier schon häufiger und die Argumente kann man auch hier in der Diskussion noch mal nachlesen. 

Ich finde es aber erstaunlich, wenn gesagt, wird, dass 42% der Frauen keinen Beruf ausüben können. Wo zumindest im Westen soll das der Fall sein? Es haben wohl kaum 42% der Frauen Kinder, die nicht fremdbetreut werden müssen und nicht zumindest Teilzeit arbeiten können. Und natürlich können sie auch schlicht erklären, dass sie etwa die Pflege von Angehörigen nicht mehr übernehmen und diese eben in eine Pflegeeinrichtung müssen.

Und auch interessant finde ich, dass Frauen „nicht können“ und Männer „nicht machen“. Natürlich kann ein Mann, der den Lebensunterhalt der Familie verdient, nicht auch einfach sagen, dass er jetzt aufhört und Angehörige pflegt. Es fehlt dann schlicht das Geld.

Ein Wirtschaftssytem von wohlhabenden Männern für wohlhabende Männer

Im globalen Durchschnitt und in fast jedem Land der Welt arbeiten Frauen mehr Stunden pro Tag als Männer, verdienen aber weniger, haben weniger Vermögen und sind häufiger von Armut betroffen.

Aber wohl auch nur bei sehr selektiver Auswahl der Studien zu den passenden Arbeitszeiten. Und unter Ausblendung der evtl bestehenden Ausgleichssysteme wie Zugewinn, Versorgungsausgleich, Unterhalt und Erbschaft.

Oxfam hat versucht, die Misere in zwei plakativen Zahlen auszudrücken: Zwölf Milliarden Stunden dieser unbezahlten Arbeit leisten Frauen und Mädchen demzufolge pro Tag. Das entspreche einem Wert von mindestens elf Billionen US-Dollar jährlich.  Das sei 24 Mal mehr als der Umsatz der Technologie-Riesen Apple, Google und Facebook zusammen.

Bei 7,71 Milliarden Menschen auf der Erde, von denen etwa 52% Frauen sind, wären es 4.0092 Milliarden Frauen. Das wären dann also 3 Stunden pro Tag. Wenn man dafür Halbtags arbeitet, dann klingt das durchaus fair. Wenn man gar den Hausfrauenanteil oder den Anteil der 42% Frauen die nach den Angaben oben gar nicht erwerbsarbeiten können berücksichtigt, dann wäre es für die einzelne Frau kein sehr hoher Wert im Verhältnis zu den Arbeitsstunden eines Mannes in Vollzeit +  Wochenende mit Beschäftigung mit Kindern etc +  Fahrtzeiten zur Arbeit etc

Natürlich müsste man da noch Kinder rausrechnen, aber wenn man sie mit den Vollzeitmüttern verrechnet, dann kommt es vielleicht hin.

„Diese Zahlen sind Ausdruck eines Wirtschaftssystems, das vor allem für wohlhabende Männer funktioniert“, sagt Ellen Ehmke, Analystin für soziale Ungleichheit bei Oxfam.

Die globale Milliardärselite verfügt über mehr Geld als ein Großteil der Weltbevölkerung zusammengenommen – und die meisten der Superreichen sind – oh Wunder – Männer

Was ihre globale Ungerechtigkeitsbehauptung wieder stark entwertet. Nimmt man dann die Milliarde raus, dann haben die Frauen vermutlich genau so viel wie die Männer. Es gibt nur einige wenige superreiche Männer, die aber den anderen Männern auch keine Vorteile bringen.

Und weil die Vermögenskonzentration zugunsten der Superreichen und der Großunternehmen zulasten der Allgemeinheit geht, fordert Oxfam: „Die Staaten sind verpflichtet, ein humanes Wirtschaftssystem zu bauen, das feministisch ist und den 99 Prozent nutzt, nicht dem einen Prozent!“ Die NGO hat überschlagen, dass eine pauschale zusätzliche Besteuerung der Superreichen um 0,5 Prozent bereits reichen könnte, um 117 Millionen neue bezahlte Jobs in der Altenpflege, im Gesundheitssektor sowie in der Bildung und der Kinderbetreuung zu schaffen.

„Ein feministisches Wirtschaftsystem“ – ob sie da wohl konkreter geworden sind? Wollen sie Frauen auch zwingen Vollzeit zu arbeiten und eine staatliche Betreuungspflicht erzwingen, eine Art DDR-System? Oder sollen Frauen gezwungen werden in Stahlwerken Nacht- und Wochenendschichten zu machen um den Vermögensaufbau zu ermöglichen?
Was genau ist ein feministisches Wirtschaftssystem und wie hilft es Geld gleichmässig zu verteilen, wobei ja jetzt schon Einnahmen hoch versteuert werden?

Deutschland hat einen der größten Gender Pay Gaps auf der ganzen Welt

Auch Deutschland muss sich an die Nase fassen. „Deutschland schneidet sehr schlecht ab, wir haben einen der größten Gender Pay Gaps dieser Welt! Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer, weil sie auch hier deutlich mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten als Männer, im Durchschnitt sind es 1,5 Stunden jeden Tag mehr“, so Ehmke. Auch hierzulande müsse massiv in die öffentliche Infrastruktur investiert werden, die Frauen und Mädchen von unbezahlter Pflege- und Fürsorgearbeit entlastet: Mehr Bildungsangebote, mehr Kinderbetreuung, bessere und professionellere Pflege von alten und kranken Menschen!

Ich sehe die Emma macht sich für das Wechselmodell statt. Oder was soll das Konkret bedeuten?

Und 1,5 Stunden pro tag, wenn Deutschland eine sehr hohe Teilzeitquote hat?
Männer arbeiten in Deutschland zu 94,2% in Vollzeit und in 5,8% in Teilzeit und Frauen zu 33,8% in Teilzeit und zu 66,2% in Teilzeit.

Dazu auch noch mal:

Von wegen Teilzeitfalle: Die meisten Frauen, die nicht Vollzeit arbeiten, sind freiwillig in dieser Situation und damit sehr zufrieden. Das hat eine repräsentative, unveröffentlichte Umfrage des DELTA-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ergeben, die dem SPIEGEL vorliegt.

85 Prozent der etwa 2000 befragten teilzeitbeschäftigten Frauen fanden es demnach „super“ in Teilzeit zu arbeiten, 75 Prozent erklärten, derzeit „auf keinen Fall“ Vollzeit arbeiten zu wollen. 60 Prozent gaben an, möglichst bis zur Rente in Teilzeit arbeiten zu wollen.

Da erscheinen mir 1,5 Stunden nicht sehr viel.

Das Vermögen der 500 reichsten Menschen der Welt ist 2019 übrigens um 25 Prozent gewachsen. Es dürfte klar sein, welches Geschlecht sie haben. Höchste Zeit, sich um die zu kümmern, die sich kümmern.

Also Zwangszahlungen für Hausfrauen unter Ausblendung des Zugewinns etc?

Wie groß sind die Geschlechterunterschiede bei Spielzeugvorlieben?

Eine interessante Metastudie zu einem alten Thema: Spielzeugvorlieben

It is generally recognized that there are gender-related differences in children’s toy preferences. However, the magnitude of these differences has not been firmly established. Furthermore, not all studies of gender-related toy preferences find significant gender differences. These inconsistent findings could result from using different toys or methods to measure toy preferences or from studying children of different ages. Our systematic review and meta-analysis combined 113 effect sizes from 75 studies to estimate the magnitude of gender-related differences in toy preferences. We also assessed the impact of using different toys or methods to assess these differences, as well as the effect of age on gender-related toy preferences. Boys preferred boy-related toys more than girls did, and girls preferred girl-related toys more than boys did. These differences were large (d ≥ 1.60). Girls also preferred toys that researchers classified as neutral more than boys did (d = 0.29). Preferences for gender-typical over gender-atypical toys were also large and significant (d ≥ 1.20), and girls and boys showed gender-related differences of similar magnitude. When only dolls and vehicles were considered, within-sex differences were even larger and of comparable size for boys and girls. Researchers sometimes misclassified toys, perhaps contributing to an apparent gender difference in preference for neutral toys. Forced choice methods produced larger gender-related differences than other methods, and gender-related differences increased with age.

Quelle: How Large Are Gender Differences in Toy Preferences? A Systematic Review and Meta-Analysis of Toy Preference Research

Es zeigen sich also sehr große Unterschiede zwischen den Geschlechtern und gerade auch bei den Präferenzen zwischen für das Geschlecht typischen und untypischen Spielzeug.

Aus den Ergebnissen:

Hier sieht man, dass einige Mädchen durchaus auch Jungssachen mögen und umgekehrt, dass aber bei bestimmten Spielzeug sehr deutliche Präferenzen bestehen.

und noch eine Grafik:

Und aus der Schlussfolgerung:

Meta-analyses of gender-related differences in children’s toy preferences found that gender differences and gender-specific effects on children’s toy preferences are large and reliable, and that some toys that researchers have classified as neutral may actually be preferred by girls. Also, the meta-analytic results suggest that girls and boys show gender-related differences of similar magnitude, both for broad groups of toys and for dolls and vehicles, specifically. In addition, forced choice methods show larger gender-related differences than other methods, and gender-related differences increase with age, but have not changed in size over historical time. Few prior studies have reported data for individual toys or for varied cultures, ethnicities, or socioeconomic groups. Future research could usefully report how toys were chosen for study and classified into gender categories and report descriptive statistics for the individual toys used. Useful future studies might analyze children’s gender-related toy preferences in different cultures, ethnicities, and socioeconomic groups.

Das verschiedene Studienarten verschieden große Unterschiede ergeben ist durchaus interessant. Muss da Kind zwischen bestimmten Spielzeugen wählen, dann zeigt sich der Unterschied am deutlichsten, vermutlich, weil es dann eben das für es attraktivere Spielzeug wählt, während es in sonstigen Situationen eben auch andere Sachen ausprobiert, weil er nicht wählen muss.

Die Studie sagt natürlich noch nichts über die Ursachen aus.
Allerdings ist eine der Forscherinnen Melissa Heines, die gerade auch auf dem Gebiet der CAH-Mädchen forscht.

Eine Vielzahl von Studien legt nahe, dass der Unterschied biologische Grundlagen hat:

Callout Culture, der Penis und das Patriarchat

Margarete Stokowski wird Transfeindlichkeit vorgeworfen, weil sie folgendes twitterte:

Den ganzen Tweet habe ich leider nicht, weil er dann von Stokowski gelöscht worden ist.

Der Vorwurf ist klar:

Für Stokowski ist ein Penis anscheinend etwas männliches und kann daher mit dem Patriarchat in Verbindung gebracht werden: Quasi ein Sinnbild der Frau, die mit dem Patriarchat kuschelt.

Aber natürlich hat ein Penis nicht, aber auch gar nichts mit Männlichkeit zu tun, denn Transfrauen haben ja auch einen Penis, der demnach weiblich ist. Will Stokowski etwa Frauen vorwerfen das Patriarchat zu sein?

Dazu auch von einem der Aufregertweets:

warum penis=patriarchat keine gleichung ist,

: das eine ist ein körperteil, das andere ein machtverhältnis _ solche aussagen sind scheiße für leute, die so ähnliche körperteile haben, und krass von patriarchat betroffen sind 1/4

der ärger mag für euch cissen übertrieben klingen . für mich sind das die sachen die mein leben krass einschränken die zu verletzungen und gewalt führen an die ich ständig denken muss . also denkt vllt auch mal bischen mit . danke 2/4

transmysogynie ist die abwertung von trans weiblichkeiten : und seit wann ist die abwertung von weiblichkeit feministisch? 3/4

transmysogynie ist die abwertung von trans weiblichkeiten : und seit wann ist die abwertung von weiblichkeit feministisch? 3/4

Oder hier:

Das ist also das Patriarchat: Es gibt nicht genug Vulvakissen und Vulvalutscher.

Dann aber doch etwas Einsicht:

Interessanterweise hat sie diese Form der Entschuldigung vorher selbst angeprangert:

Aber vermutlich gilt das in dem Spiegelartikel nur für weiße, alte Männer.

Selbermach Samstag 275 (01.02.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

Mal wieder ein eher fragwürdiger MeToo Fall

In einem Artikel von Cathy Young wird ein „Metoo-Fall“ besprochen, der deutlich machen soll, dass die MeToo Bewegung ihren Höhepunkt erreicht hat und es jetzt bergab geht.

Der Fall:

Hall’s accuser had been on tour with Pinegrove as a member of the band’s crew. Although she still wishes to remain anonymous, she told The New Yorker that she was willing to disclose her professional experience, to make clearer the pressure that she felt when she and Hall began their relationship. An indie tour can feel like a non-stop party, or like an extended road trip, but it is also a workplace — albeit one with few written rules, and no distinct boundaries between personal and professional lives. She says that this atmosphere, combined with Hall’s power as the leader of the band, gave rise to a romantic relationship that she now sees as implicitly manipulative. “He really had no control over me,” she says. “But, in the bubble of tour, I really felt like he did.” The relationship ended soon after the tour, and she says that it took her a while to figure out that, even though there had been no violence in the relationship, she felt damaged by it — and that she wanted Hall to take some time to reflect on the damage he had done.

In the next paragraph, Sanneh reports that “at the time the band was not in a position to offer anyone a long-term job or even a living wage.”

Hall’s original Facebook post offers an additional detail: when he and his accuser became involved, she was also dating someone else, and “the dissolution of that relationship would have yielded intense personal and professional consequences.” Eventually, the woman broke up with her boyfriend. Hall wrote that “we got together again shortly after that, which lasted for about two weeks, during which we spent as much time together as possible.”

In other words, two people in the unstructured setting of an indie band that was sort of like a workplace (but on which no one was financially dependent) became sexually and romantically involved. It didn’t work out. The woman felt hurt, perhaps especially because this situation led to the loss of another relationship. Later, she decided that what happened was somehow “implicitly manipulative” because of the man’s “power”— which she admits he didn’t actually have, except that it “felt like he did.”

Weiteres findet man auch hier.

Wenn ich raten sollte, dann würde ich vermuten, dass sie begeistert war, dass der coole und insofern statushohe Sänger einer Band auf sie stand. Sie verließ ihren Freund und ließ sich auf die Sache ein. Nach der Tour beendete er die Sache und sie fühlte sich benutzt und nicht mehr gut.

Aber was will man erwarten, wenn man etwas mit einem Mitglied einer Band auf der Tour anfängt? Sie scheint auch nicht das Gespräch gesucht zu haben, was es nun eigentlich für eine Beziehung ist.

Sie sah es als eine Beziehung an, die sie im nachhinein als sehr manipulativ empfindet. Sie hat danach eine ganze Weile gebraucht zu verstehen, dass sie, obwohl es keine Gewalt in der Beziehung gar, durch diese beschädigt worden ist.

Das klingt als wären ihre Pläne nicht aufgegangen. Aber das sollte doch ihr Problem sein. Es gibt ja nie Garantien bei so etwas.

Cathy Young fragt in dem Artikel zurecht, ob Frauen nun gleichberechtigt sein wollen und als Gleiche wahrgenommen werden wollen oder ob sie als zarte zerbrechliche Pflanzen gesehen werden wollen, die man vor allem beschützen muss.

vgl auch: