Gender Pay Gap: Erneut nimmt eine Studie eine starke Bereinigung auf 2% vor, teilweise sogar eine Umkehr und Frauen verdienen mehr als Männer

Einem Bericht nach soll der Gender Pay Gap bei den jüngeren Generationen immer kleiner werden:

A new PayScale study on the gender pay gap found that younger generations are faring much better than their older counterparts. When the pay gap is controlled — comparing the pay for men and women doing the same job in the same geographic location, same experience, education, etc. — women under the age of 30 are paid 99 cents for every dollar that a man earns. The gap continues to widen with each age range, but still stays close; women 45 and up are paid 98 cents for every dollar a man earns.

Ich hatte ja zuerst gedacht, dass es wenig verwunderlich ist, dass Frauen unter 30 so ziemlich das gleiche verdienen, denn andere Studien haben ja bereits gezeigt, dass Kinder den großen Unterschied machen.

Wenn aber Frauen bis 45 auch nur noch einen sehr geringen Unterschied aufweisen, der dann allerdings bereinigt sein wird, dann wäre es nicht nur dieses Phänomen

Overall, according to PayScale’s findings, when considering all age ranges, women earn 98 cents for every $1 a man earns. While a 2% reduction in pay might not seem like much, the difference compounds over time and means women can lose hundreds of thousands of dollars over a lifetime.

Leider wird sich die Erkenntnis, dass ein ungeklärter Rest kein Beleg für eine Diskriminierung ist, so schnell nicht durchsetzen.

But when you look at the uncontrolled data, which examines the median earnings of all women vs. men, the gap widens more considerably. Women under the age of 30 earn 84 cents for every $1 a man earns; for women aged 45 and older, the gap leaps to 70 cents for every $1 earned by a man.

Race and regional differences
It is important to note this year’s data didn’t consider differences in race; but according to PayScale’s 2019 pay gap report, black women fared the worst, earning 97 cents compared to their male counterparts. Asian women did the best, earning $1.02. In the uncontrolled data, black women earned only 74 cents compared to a white man’s $1.

Auch interessant: Da führen sie oben an, dass 2% über das Leben sehr viel sind und sehen es aber als Zeichen des Fortschritts, dass asiatische Frauen sogar 2% mehr verdienen als die asiatischen Männer.

Aber das „asiatische Problem“ schlägt mal wieder zu. Es ist schon problematisch für die intersektionalen Theorien, weil da plötzlich „PocS“ mehr verdienen als Weiße, dann verdienen auch noch Frauen mehr als Männer und das in einer ansonsten sehr konservativen und sexistischen Kulturhintergrund, man schaue sich nur mal die Vorstandsposten in Japan an, die mit Frauen besetzt sind.

Ein gewichtiger Punkt zudem: Hier ergibt eine Bereinigung nicht nur Gleichheit, sondern teilweise sogar eine Umkehr des Gender Pay Gaps.

There were also regional differences in the data, but PayScale says this is likely due to differing industries across the country. According to PayScale’s 2019 data, states with Republican governors fared worse than states with Democratic ones. For the 26 states with Republican governors, the overall controlled pay gap was 97 cents. In states with Democratic governors (including Washington, D.C.), that controlled pay gap was just slightly better at 98 cents.

Also sehr kleine Unterschiede, die darauf zurückzuführen sein dürften, dass die Leute insgesamt konservativer sind.

When looking at the uncontrolled data, Republican states had a pay gap of 78 cents, while Democratic ones had 79 cents. Interestingly, however, all the best and worst states were Republican ones. When looking at the controlled pay gap, women living in Alaska were paid the best, earning $1.02 for every dollar a man earned. Women in Iowa fared the worst, earning 95 cents for every $1 a man made. The gap widens when looking at the uncontrolled data; women in Alabama only earned 73 cents, while women in Vermont did the best, bringing in 87 cents.

Auch nicht schlecht: Die Republikaner sind nur im Schnitt etwas schlechter, sie stellen aber auch die Extreme. Erklärt das mal intersektionale Feministen.

92 Gedanken zu “Gender Pay Gap: Erneut nimmt eine Studie eine starke Bereinigung auf 2% vor, teilweise sogar eine Umkehr und Frauen verdienen mehr als Männer

  1. „Erklärt das mal, intersektionale Feministen.“

    Feministinnen verstehen buchstäblich keine Statistik. Sie verstehen den Unterschied zwischen „bereinigt“ und „unbereinigt“ nicht, die kognitiven Kapazitäten reichen dafür nicht.
    Das einzige Konzept, das eine intersektionale Feministin in deinem Artikel wirklich versteht, ist das Wort „weniger“.

    Was sollen sie dir also erklären? Dass Frauen weniger bekommen? Das erklären sie doch seit 50 Jahren, hast du das immer noch nicht verstanden?

    Frauen bekommen weniger! Punkt Ausrufezeichen.

    Jemand, in dessen Kopf kein „Moment mal..“ klickt bei dem Fakt, dass Frauen gleichzeitig mehr ausgeben, ist nicht intelligent genug, irgendwelche Widersprüche in der Datenbasis zu sehen.

    • Oder sie machen es gleich, wie Manuela Schwesig und sagen trotzig: „Es ist mir egal, ob und wie man den GPG erklären kann. Ich will, dass er gar nicht mehr da ist!“ (sinngemäß).

      Es ist eben ungerecht, wenn Frauen im Gesamtschnitt über alle Berufsgruppen hinweg „weniger verdienen“. Und dabei noch zu erörtern, welchen Anteil Frauen an diesem gröbstmöglichen statistischen Ergebnis haben, ist ja mal so was von frauenfeindlich…

      Das bewegt sich auf dem Niveau vom kleinen Paul, der im Kindergarten gar nicht einsehen kann, warum er denn nun als einziger keinen Pudding mehr bekommt und einfach nicht den Zusammenhang damit wahrhaben will, dass er zuvor beim Suppe Essen seinem Tischnachbarn mit dem Löffel auf den Kopf gehauen hat.

  2. Selbst wenn es irgendwann mal dazu kommt, daß Frauen immer mehr bekommen als Männer (also nicht jetzt für die gleiche Arbeit, sondern grundsätzlich und bedingungslos), selbst dann wird das noch den Männern vorgehalten werden. Weil die faulen Säcke sich bloß frum drücken wollen, gefälligst ihren Pflichten als Ernährer und Versorger nachzukommen!

    • Korrekt. Und es wird so argumentiert werden. Reiht sich dann nahtlos in die bereits jetzt erhobenen Klagen ein, dass es keine guten Männer mehr gäbe.

    • „Selbst wenn es irgendwann mal dazu kommt, daß Frauen immer mehr bekommen als Männer …“

      Relativ zur Leistung dürfte dieser Tag längst in der Vergangenheit liegen.

  3. Solange die Gesellschaft kein Mitgefühl Männern entgegenbringt, solange werden sich solche Vorwürfe halten.

    Es wird für uns Männer Zeit, für ein neues Selbstbewusstsein und für Mitgefühl unserem eigenen Geschlecht gegenüber, dann wird dieser ganze Feministen-Schwachsinn einfach verpuffen.

      • Was meint Ihr?
        Werden wirklich gute Sexbots einen weiteren Sargnagel in das Grab des Feminismus nageln?
        Wie schätzt Ihr das ein? Wird (über die Gesamtgesellschaft hinweg betrachtet) die Nachfrage nach „echten“ Frauen weniger werden?

        • Jeder Schritt, der uns unabhängiger vom weiblichen Geschlechtsorgan macht, stärkt uns. Ich zähle da auch VR-Pornos mit dazu (das wird sich noch enorm ausbreiten, wenn Preis/Leistung stimmt, der Realitätsgrad eines Pornos steigt dadurch gewaltig).

          Allerdings ist das natürlich ein zweischneidiges Schwert! Die Evolution hat die Sache nicht umsonst so arrangiert, wie sie ist. Die Geburtenraten im Westen sacken nicht grundlos durch. Die westliche Ideologie ist von sich aus nicht überlebensfähig, sie braucht immer Nachschub von außen. So wie damals die Römer immer Sklavennachschub brauchten. Das ist aber erkennbar eine Schwäche und ein gefährliches Einfallstor (insbesondere, weil wir die Gefahr dekadent-verblödet gar nicht wahrhaben wollen und die Warner bekämpft werden).

        • Sexbots (für Männer) werden verboten, sobald sie ein Problem für den weiblichen Lifestyle werden und sei dieses Problem einfach nur das Männer sich nicht mehr um Frauen bemühen.

  4. Ich finde diese PayScale Study nicht so gut, weil sie den Irrglauben nährt, dass derartige Durchschnittsberechnungen – wenn auch bereinigt – irgend etwas aussagen über Lohndiskriminierung von Frauen gegenüber Männern.

    Ich meine, man sollte den Lesern vermitteln, dass es allein um die folgende Frage geht:

    Wie oft kommt der folgende Fall vor:

    a) Mann und Frau arbeiten in derselben Firma, und
    b) Mann und Frau haben dieselbe Dauer der Firmenzugehörigkeit, und
    c) Mann und Frau haben dieselbe Qualifikation (einschließlich Berufserfahrung), und
    d) Mann und Frau erledigen im Prinzip dieselbe Arbeit (einschließlich Arbeitszeit), aber
    e) Mann und Frau verdienen unterschiedliche Gehälter.

    Allein dieser Fall (a) bis (e) stellt Lohndiskriminierung dar. Alle anderen Berechnungen über Durchschnitte, Bereinigungen usw. sind hierfür irrelevant. In Deutschland ist dieser Fall (a) bis (e) seit 1955 verboten (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.01.1955, Az.: 1 AZR 305/54).

    https://www.jurion.de/urteile/bag/1955-01-15/1-azr-305_54/

    Aussagen der PayScale Study wie z. B.:
    „When looking at the controlled pay gap, women living in Alaska were paid the best, earning $1.02 for every dollar a man earned. Women in Iowa fared the worst, earning 95 cents for every $1 a man made“
    sind sehr sehr irreführend und schüren einfach nur sozialen Neid bei Frauen. Doch über Lohndiskriminierung sagen sie rein gar nichts aus.

    • Darum interessieren sich Feministen auch nicht für den bereinigten Pay Gap.
      In deren Ideologie sind Männer und Frauen exakt gleich (außer ein paar körperlichen Eigenschaften). Wenn die Lebenswege im Schnitt ungleich sind, muss eine Diskriminierung vorliegen.

  5. Dieser ganze Gender Pay Gap ist doch eine Ausgeburt neofeministischer Habgier. Da kann mir keiner erzählen, Frauen seien nicht in der Lage vernünftig zu rechnen.

    Zunächst werden verschiedenste Berufssparten ausgelassen. Dann wird die Tatsache ignoriert, ob jemand viel oder wenig arbeitet. Schließlich wird auch die komplette Versorgung ohne Gegenleistung durch Ex-Partner und Staat außen vor gelassen. Und natürlich spielt die umverteilte Kohle von wohlhabenden Partnern keine Rolle, die ihre Frauen klassisch durchfüttern und reich beschenken.

    Wenn es wenigstens eine halbwegs ehrliche Rechnung wäre, wie viel die jeweiligen Geschlechter faktisch zur Verfügung haben, unabhängig davon, wen sie da abzapfen und wie dubios die Quellen sind, dann würden vermutlich nach den arabischen Clans sofort die Frauen kommen.

    • Dass Problem ist nicht, dass Frauen nicht rechnen können. Das Problem sind die unterschiedlichen Ansprüche, die Frauen und Männer in Bezug auf Fairness und Gerechtigkeit stellen.

      • Ja, aber dann sollen sie das doch ehrlich sagen und nicht immer Zahlen bemühen. Zahlen sind ja nunmal faktisch. Ich fände das eher erfrischend und ehrlich, wenn die sagen würden: Wir sind Frauen, deshalb wollen wir optimal versorgt sein und möglichst viel haben. Es lernt doch heute schon jeder Grundschüler, dass Frauen besonders wertvoll sind, dass Gleichberechtigung out ist. Das kann sich dann ja auch offiziell in Euros ausdrücken.

        Aber dieses alberne Zahlenverbiegen ist eine Beleidigung all derer, die wissen, was mehr und was weniger bedeutet. Und das wissen Frauen durchaus.

    • Und wenn ich dann einen Job haben will, der garantiert um 13 Uhr endet, weil ich anschließend ins Fitness-Studio muss, dann ins Nagelstudio, dann noch Vintage-Deko im Esszimmer anrichten muss, um kurz nach 18 Uhr ausgelaugt und abgehetzt die Kinder aus der Ganztagsbetreuung abzuholen, dann ist bei dieser multiplen Belastung natürlich kein Platz für einen Job, bei dem es um die Interessen von Unternehmen oder der Gemeinschaft geht. Denn diese Interessen enden ja nicht um 13 Uhr.

  6. Jetzt hab ich mal eine (für manche sehr schwierige) Aufgabe für euch:
    1. Geht bitte sachlich und inhaltlich auf diese paar Zeilen unten ein.
    2. Wenn möglich ohne Schmähungen.

    Frauen arbeiten täglich 12 Mrd Stunden ohne Lohn.
    Wäre diese unbezahlte Sorgearbeit (waschen, putzen, Kinder erziehen etc.) bloß mit Mindestlohn bezahlt, wäre sie 12x mehr wert als Apple, Google und Facebook zusammen.
    https://www.hallo-eltern.de/mama/oxfam-ungleichheitsstudie

    • Boah,
      Lightyear, das haben wir hier nun schon 100 Mal dargelegt, dass das Schwachsinn ist.
      Deine „Care-Arbeit“ können Frauen nur leisten, weil sie Männer zum Anschaffen schicken und von deren Einkommen leben.
      Keine einzige Frau würde auch nur acht Wochen überleben, wenn sie diese besagte Putzarbeit OHNE männliches Einkommen im Hintergrund leistete.
      Das müsste doch sogar in Deinen Schädel gehen.

      Hinzu kommt noch – Crumar hat das an anderer Stelle sehr umfangreich aufgeschlüsselt – dass ein nicht unerheblicher Teil der „Care-Arbeit“ auch Arbeit ist, die ohne Kinder und/oder Ehemann anfiele.
      So putzt die Frau nicht nur SEINE Wohnung, sondern in aller Regel gleichzeitig auch die IHRE.
      Sie kocht nicht nur SEIN Essen, sondern im selben Topf auch IHRES.
      Sie bepusselt nicht nur SEINE Kinder, sondern auch IHRE.

      • Zudem sollte man die große Anzahl an Single Haushalten nicht vergessen. Für wen genau machen die Frauen dann die Sorgearbeit?

        https://www.n-tv.de/ticker/Zahl-der-Single-Haushalte-in-Deutschland-steigt-deutlich-article21147953.html

        „Im Jahr 2018 gab es dem Bundesamt zufolge 41,4 Millionen private Haushalte in Deutschland. Der große Anteil, nämlich 42 Prozent, wurde von nur einer Person geführt, hieß es weiter. Damit lebten rund 17,3 Millionen Menschen oder etwa jede fünfte Person in Deutschland in einem Einpersonenhaushalt.“

        • crumar zitierte mal eine Studie, derzufolge Singlefrauen angeben, doppelt so lange im Haushalt zu arbeiten wie die Angabe von Singlemännern.

          Ich wette, diese exorbitante Ineffizienz von Frauen ist auch im bereinigten Gender Gap nicht berücksichtigt.

          • „Ich wette, diese exorbitante Ineffizienz von Frauen ist auch im bereinigten Gender Gap nicht berücksichtigt.“

            Einspruch! Es ist nicht allein durch Ineffizienz zu begründen, sie machen auch schlicht mehr Dreck.

          • Ich denke auch, dass Frauen tendenziell manche Dinge im Haushalt wesendlich genauer nehmen als Männer dies tun. „Besenrein“ ist nunmal einfacher und schneller aber auch schmutziger als „gewischt“.

          • MaW: Wischen ist keine Care-Arbeit, die die Frau für jemand anderen macht, sondern Hobby, das die Frau für sich selbst macht.

          • Es dürfte sich dabei aber um eine getürkte Studie handeln.
            Sorry, ich meinte natürlich feminisiert. 😉

            Siehe bspw. auch hier: https://manndat.de/medien/statistische-trickserei-bei-gender-studies-am-beispiel-diw-haushaltsstudie.html

            Es ist ohnehin völliger Blödsinn, die „Arbeitszeit“ nur auf die Care-Arbeit zu reduzieren, die ja dann noch nicht mal wirklich unbezahlt ist. Geldwerter Vorteil ist ebenfalls eine Vergütung.
            Die DIW-Studie wird von Manndat wunderbar zerpflückt und wenn man mal richtig rechnet, arbeitet der Mann, bezogen auf eine 7-Tage-Woche sogar ein paar Minuten mehr als die Frau. Man darf natürlich nicht so etwas Unwesentliches wie 18 Minuten pro Tag unterschlagen.

          • Naja überall in der Wohnung Duftkerzen aufstellen und Glitzersternchen ausstreuen braucht eben seine Zeit. 😉

          • Dann berücksichtige auch die Situation von Männern weltweit, schließlich besteht der Globus nicht aus den westlichen Ländern alleine (wo es Männern UND Frauen verhältnißmäßig gut geht), du Ignorant.

          • Ich frage die Arbeit einer Frau außerhalb meines Hauses nicht nach, insofern ist es mir egal, welchen Lohn sie mit dem, der sie nachfragt, aushandelt. (Die Arbeit der Frau in meinem Haus steht in einem guten Quid Pro Quo, das alle Beteiligten zufriedenstellt.)

            Es spielt keine Rolle, ob diese Frau, deren Verhandlungsgeschick mir egal ist, in Deutschland oder in Timbukt lebt.

            Was also willst du mir genau sagen?

          • „Es geht um die Frauen weltweit“

            Nein, geht es nicht. Andere Länder, andere Regierungen, andere Religionen, andere Sitten. Das geht uns nichts an, das müssen die schon unter sich klären. Dafür gibt es ja sowas wie Nationen, noch gibt es (Gott sei Dank!) keine Weltregierung (die nur als Diktatur denkbar ist).

            Wenn dich das so bedrückt, mach es wie die Gutmenschen meiner Generation: die sind noch in die Shitholes gefahren und haben dort direkt geholfen und kamen dann i.d.R. irgendwann, reich an Erfahrungen, geläutert und oft genug resigniert zurück und fanden es hier plötzlich gar nicht mehr so schlecht…

            Ich weiß, ist aus der Mode. Seit eine Frau regiert, holt man sich lieber die Shitholes her und wälzt die Kosten auf uns ab, während man die Probleme krampfhaft zu ignorieren versucht und alle, die sie dennoch erwähnen, verteufelt. Das alte Modell hat mir irgendwie besser gefallen.

      • Zählt eigentlich die Stunde schnattern mit anderen Müttern vor der Musikschule o.ä. auch als Care-Arbeit? Oder ist das dann doch Freizeit? Meine Frau und ich erledigen bei solchen Gelegenheiten in der Zeit schnell noch andere Wege. Wir kennen aber genug, die da wirklich die ganze Zeit rumstehen und quatschen.

        • Meines Wissens führen einige „Studien“ zu dem Thema als eine Möglichkeit von unentgeltlicher Care-Arbeit „das Pflegen von Freundschaften und sozialen Kontakten“, was Männer ja bekanntlich nicht tun, zumindest nicht ohne dafür bezahlt zu werden. Also ja, in solchen Studien dürfte auch das Geschnatter vor der Musikschule als Care-Arbeit gezählt werden.

        • OMG, Frauen die herumstehen und Quatschen!! Sag mal dürfen die das, erlaubt das der Patriarch Hustenstorch überhaupt??
          Du wirst auf Arbeit auch mal mit Kollegen quatschen darüber, wies beim Fußball ausgegangen ist. Oder ihr erzählt euch mal nen sexistischen Witz oder irgendwas anderes.

          • Die dürfen quatschen, soviel sie wollen und können. Das dann aber als Arbeit anzusehen, zeugt schon von einer verqueren Sicht der Welt.
            Und klar quatschen wir Kerle auch auf Arbeit. Zusammen mit unseren Kolleginnen. Und die reißen sogar die besten Witze! Ja und auch wenn es dir weh tut – in Punkto angeblich sexistischer Witze stehen die keinem Mann irgendwie nach. Sind halt keine Schneeflöckchen, die sich permanent unterdrückt wähnen, sondern die packen genauso an wie jeder andere auch.

      • Carnofis
        Interessant. Also gibt es keine alleinerziehenden Frauen die von Sozialhilfe leben, es gibt auch keine Single Frauen, die lohnarbeiten und danach gratis ihre Verwandten betreuen? Ich glaub, du hast da was falsch verstanden, natürlich gibt’s das alles, vlt solltest du dein Modell nochmal überdenken, in denen Männer die super tollen Heros sind und Frauen nur der Dreck.

        • Und all das gibt es bei Männern nicht ebenso? Alleinerziehende die von Sozialhilfe leben. Alleinstehende Männer, die nach der Arbeit ihre Eltern pflegen?

          Die Differenz kommt vor allem dadurch zustande, dass in PARTNERSCHAFTEN häufig die Last des Hauptversorgers auf den Mann fällt. Wenn aber in einer PARTNERSCHAFT der Mann schon weit mehr Zeit darauf verwendet, für das Einkommen zu sorgen, wäre es doch ziemlich unfair, ihn dann auch noch zu gleichen Teilen an der „Care-Arbeit“ zu beteiligen. Und bevor hier wieder der übliche Quatsch kommt: nein, diese Arbeitsaufteilung ist nicht Ergebnis von Unterdrückung der Frauen. Die meisten Frauen finden das sogar ganz toll, weil sie, im Gegensatz zu blöd daherlabernden Schaumschlägern, wissen, dass Erwerbsarbeit nix tolles und selbstverwirklichendes ist, sondern in der Regel nervige Plackerei, die man nur des Geldes wegen macht.

          Im Übrigen: versuch doch mal auf Kommentare wirklich zu antworten, also auf die tatsächlich getätigten Aussagen einzugehen und nicht immer nur mit kübelweise Schaum vorm Mund das da reininterpretieren, was dich deine Vorurteile da permanent sehen lassen wollen.

        • Selbst wenn es gekippt kann unsere Rechnung doch immer noch stimmen. Und natürlich gibt es auch Frauen mit Kindern von einem anderen Mann, die von ihrem neuen Partner versorgt werden. Natürlich wird auch der sozialstaat im überwiegenden Maße von Männern bezahlt.
          Was soll denn eine solche Berechnung bringen, wenn du nicht gleichzeitig die Leistungen der Männer ebenso wertest? die Leistung der Frauen stehen nun einmal nicht im luftleeren Raum, sie werden zum Teil an eigenen Kindern erbracht, ebenso für die Frauen selbst. Natürlich gibt es auch genug Single Männer, die unterhalt zahlen und nebenher ihren kompletten Haushalt führen, ihre Wohnung putzen und, Essen kochen et cetera. Die würden sich ebenfalls freuen, wenn das mit 12 € die Stunde abgegolten wäre.

          ich habe beispielsweise heute vor der Arbeit, weil Fräulein Schmidt um 5 Uhr wach war, das Kind dreieinhalb Stunden betreut. Fällt in deiner Rechnung einfach unter den Tisch.

          Du würdest wahrscheinlich anführen, dass Frau Jobs unendliche Stunden an harter erziehungsarbeit zuzurechnen sind. Sie wurde ausgebeutet, die Arme. Ganz unabhängig davon, dass jetzt eine der reichsten Frauen der Welt ist und auch vorher in einem unbeschreiblichen Luxus gelebt hat.

        • Also gibt es keine alleinerziehenden Frauen die von Sozialhilfe leben…

          Und wer finanziert diese Sozialhilfe wohl größtenteils? Nicht zufällig Männer, die ja so viel mehr verdienen als Frauen?

          Es wäre übrigens schön, wenn du dich mal an deine eigenen Vorgaben halten würdest.

          1. Geht bitte sachlich und inhaltlich auf diese paar Zeilen unten ein.
          2. Wenn möglich ohne Schmähungen.

          Geh doch mal sachlich und inhaltlich und ohne Schmähungen auf die Argumente ein. Kannst du nicht, weil es dir an sinnvollen Gegenargumenten fehlt? Tja, das ist nicht mein Problem.

    • Frauen haben den Anspruch, für alles was sie tun bezahlt zu werden. Alles ist Arbeit. Bei Männern heißt das meist Hobby oder Vergnügen. Es steckt ganz einfach Habgier dahinter.

      Diese Haltung ist weit verbreitet. Will eine Frau ein Kind (noch eines zu den 8 Milliarden Menschen auf der Welt), also ein ganz eigenes, dann rechnet sie das Stillen, Windeln und Füttern als Erwerbsarbeit. Aber wer hat etwas von ihrem verzogenen und CO2-produzierenden Balg, wer will den eigentlich haben, wer kann den gebrauchen? Sie hoffentlich – aber sonst wohl keiner.

      • Beweis
        Bist du wahnsinnig, du hast eine feindliche Einstellung zum Leben und zu Kindern.

        Also das in der Studie.sagen nicht Frauen, sondern sagt das renommierte Institut. Die machen auch vieles gegen Armut.
        https://www.oxfam.de/dauerspende-foerderer?utm_source=google-paid&utm_campaign=OX_Brand&utm_wec=11495&gclid=CjwKCAiA98TxBRBtEiwAVRLquzjRwlbOD63eYIIj0qAN_lSLL5KsFPg_gaIPz8TzmCPUGFgYJ_GibhoCbEAQAvD_BwE

        Du magst es vlt nicht glauben, es gibt aber.auch Männer, die Kinder wollen.

      • Einfach mal einen Gedankentest machen:

        Wenn eine Frau auf dem Spielplatz ist, das Kind dort spielen lässt und sie selber auf der Bank ein Buch liest oder sich mit ihrem Handy beschäftigt, dann ist die Beaufsichtigung für die meisten wertvolle Care-Arbeit.

        Wenn ein Mann mit dem Kind Fußball spielt, dann geht er nur seinem Vergnügen nach und lässt die Frau bei der Hausarbeit im Stich (die gefälligst nach ihren Qualitätsanforderungen zu erfolgen hat).

        Gab es nicht mal Untersuchungen, dass Männer mindestens im gleichen Umfang gemeinnützig (unentgeltlich) tätig, ich meine sogar deutlich mehr. Es handelt sich oft nur um andere Tätigkeiten wie Freiwillige Feuerwehr, Küstenschutz, Trainer in Sportvereinen, OpenSource Projekte, Tätigwerden in der Politik, …

        Dort wird aber halt alles eher als das Hobby des Mannes betrachtet.

        Wenn z.B. ca. 90% der Artikel von Wikipedia von Männern kommen, dann plärrt auch kein Mann herum, dass Männer so viel gemeinnützige Arbeit unbezahlt machen bzw. solche Arbeiten immer im Wesentlichen an Männern hängen bleiben. Stattdessen heulen auch hier eigentlich nur wieder Frauen herum, sie würden nicht genug repräsentiert werden.

        Würden 90% der Artikel von Wikipedia von Frauen kommen, würden die gleichen Frauen herumplärren, dass ihre Tätigkeiten nicht bezahlt werden und dass das wieder ein Beweis dafür sei, was für große unterdrückte Opfer sie doch seien.

        Das Prinzip der Eigenverantwortung ist für Frauen und Dreijährige halt der Horror. Wer nicht unbezahlt arbeiten möchte und keinen Vorteil darin sieht, der braucht als eigenverantwortlicher Mensch das auch nicht zu tun.

    • Die Oxfam Studie ist lupenreine Junk Science, das wurde hier bereits ausführlich diskutiert. Du bist mal wieder nicht auf dem laufenden wenn du meinst mit dieser luftleeren „Studie“ hier Eindruck schinden zu können.

      Hier gibt es einen ganzen Thread wo crumar, billy und andere über die „Studie“ diskutieren, solltest du vielleicht mal lesen
      https://allesevolution.wordpress.com/2020/01/22/shell-studie-geschlechterrollen-und-vorstellung-der-jugend-anmerkungen-von-crumar/#comment-443186

    • Das ist eine für mich hier sehr ungewohnte Art, eine Frage zu stellen. Die Bewertung als „schwierig“ wird gleich vorgegeben, das Korsett dessen, was gesagt werden soll, wird sehr eng geschnürt („sachlich“, „inhaltlich“, „ohne Schmähungen“). Solche Reglementierungen kenne ich nur von Feministen und Herrenfrauen – aber den begegnet man hier doch kaum…

      • Beweis
        Ich sag das aus gutem Grund, denn möcht man.hier sachlich diskutieren, kommen gleich wieder Anschuldigungen und.der Verweis darauf, dass Feministinnen so scheiße sind (ja selbst dann, wenns gar nicht um Feministinnen geht, wird das von euch ständig eingebracht).

    • Jetzt hab ich mal eine (für lightyear2000 sehr schwierige) Aufgabe.

      Wie kommt es, dass Frauen global 70–80% der Konsumentscheidungen treffen? Wenn sie doch so wenig Geld haben.

        • Wie kommst du darauf das es Frauen sind die global eher in Armut leben? Das ist eine Betrachtung die die Armut der Männer einfach ausblendet. Hinter jeder armen Frau die in einer Familie kaum über die Runden kommt steht ein genau so armer Mann der in der Regel härter arbeitet las sie und auch nicht mehr zu beissen bekommt.
          Die Betrachtung mit Armut als Frauenproblem ist genauso in einer absurden Blindheit auf der einen Geschlechtsseite verknüpft wie die meisten anderen feministischen Behauptungen. Feministinnen sehen einfach arme Männer nicht, ihr Leid ist ihnen nicht nur egal sondern auch unwahrnehmbar für sie.

        • Wo ist die Quelle, daß global gesehen eher Frauen in Armut leben? In 99,99% der Fälle werden verheiratete Frauen nicht in schlechteren Verhältnissen leben, als ihr Mann.
          Bleiben noch alleinstehende Frauen. Auch da ist die Frage, warum die in Armut leben? In Ländern der 3. Welt vielleicht, weil die Männer massenhaft ermordet wurden? Das ist natürlich eine Frechheit der Männer. Stehlen sich einfach so aus der Verantwortung, indem sie erschossen, erschlagen, verbrannt, zerbombt, vergast werden.
          In westlichen Ländern mag es vielleicht daran liegen, daß frau einfach falsche Entscheidungen beim Studium und Berufswahl getroffen haben? Dann ist das Risiko von Altersarmut auch höher. Der Malocher vom Bau, dem Bergwerk, Stahlkocher, Straßenbauer, Dachdecker ist dann nicht so schnell von (Altersarmut) betroffen, weil er erstens ein bißchen mehr verdient hat, als die 10 Friseuse im 500-Seelen-Dorf oder die Absolventin in irgendwas mit Medien/Genderwissenschaft/vergleichendes irgendwas. Dafür erlebt der auch deutlich öfter gar nicht das Alter, wo das mit der Altersarmut relevant werden könnte.
          Mein Vater ist sozialverträglich kurz vor der Rente nach einem arbeitsreichen Leben aus dem Latschen gekippt. Meine Mutter erfreut sich zum Glück noch zeimlich guter Gesundheit. Wegen Armut braucht sie sich auch keine Gedanken machen. Zum einen weil die sich als Partner gemeinsam was aufgebaut haben, zum anderen weil sie ihr Leben lang auch geschafft hat. Davon über 30 Jahre im selben Betrieb in der Landwirtschaft, wie mein Vater. Sie hatten sogar vergleichbare Tätigkeiten. (Und jetzt kommt es ganz böse: sie hat immer mehr verdient als mein Vater. Es geht also.)

        • @lightyear
          Hahaha so vorhersehbar: Etwas passt dir nicht in dein Weltbild, das muss Fake sein! Und ausgerechnet du kritisierst hier am laufenden Band andere wäre so in ihrer Ideologie gefangen und forderst eine sachliche Diskussion ein. Du gibst ein erbärmliches Bild ab…

          „Wird Geld ausgegeben, steckt meist eine Frau dahinter: 70Prozent der globalen Konsumausgaben werden von Frauen getätigt. In Österreich liegt der Anteil mit 72Prozent noch leicht über dem Schnitt, dasselbe gilt für Deutschland. In den Vereinigten Staaten erreicht dieser Wert 73Prozent. Das geht aus einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) hervor, die im Rahmen des Buchs „Woman Want More“ erstellt wurde. Für die Studie wurden 12.000 Frauen aus 22 Ländern befragt.“
          https://www.diepresse.com/510110/studie-frauen-geben-mehr-fur-konsum-aus-als-manner

        • „Klingt nach Fake. Frauen sind es global gesehen, die eher in Armut leben. Wie kommst du also darauf. Was ist deine Quelle?“

          Die meisten Artikel beziehen sich vermutlich auf eine Nielsen-Studie von 2011 oder früher:
          https://www.wiwo.de/unternehmen/nielsen-studie-die-kaufkraft-der-frauen/5302486.html

          mit Namen „Women of Tomorrow“ oder so ähnlich. Müsste die hier sein:
          https://www.nielsen.com/us/en/press-releases/2011/women-of-tomorrow/?wgu=11671_16644_15803091001888_91409cfc06&wgexpiry=1588085100&afflt=ntrt15490001&afflt_uid=11671_16644_15803091001888_91409cfc06&afflt_uid_2=AFFLT_ID_2

          Wie es Frauen „global“ geht, kann uns auch ziemlich Wurscht sein, denn darauf haben wir keinen nennenswerten Einfluß.

    • Deshalb gibt es ja Familien, wo das unkontrollierbar Private traditionell eher von den Frauen gemacht wurde, während die Männer sich extern verdingen mussten, um Frau und Kinder durchfüttern zu können.

      Wie das Familieneinkommen und die Arbeit aufgeteilt werden, unterliegt aber immer den Partnern. Es ärgert mich, wenn man diese Tatsachen ausblendet und so tut, als ob Frauen eine Art Sklaven wären. Alle Statistiken zeigen, dass sie es nicht sind, dass diese Art der Arbeitsteilung sogar von ihnen selbst bevorzugt wird. Dort wo das nicht der Fall ist, können sich neue Modelle durchsetzen, ich arbeite z.B. auch Teilzeit.

      Vielleicht sollte man auch nicht die globalistische Manipulationsmasche fahren und gleich die ganze Welt über einen Kamm scheren. Es juckt mich nicht die Bohne, was die Leute in Pakistan oder sonstwo am A*sch der Welt machen, denn es betrifft mich nicht, ich habe keinen Einfluß darauf und ich lasse mich dafür auch nicht in moralische Einzelhaft nehmen! Aber es ist bezeichnend, dass westliche Feministinnen, die verwöhntesten, freiesten und reichsten Frauen der Welt, irgendwelche Entwicklungsland-Statistiken anschleppen, um uns daraus irgendwelche Vorwürfe zu drehen und Ansprüche abzuleiten.

      • Solche globalen Statistiken taugen nichts, um politische Forderungen zu stellen. Es sei denn, man zielt auf globale Abkommen.

        Aber es taugt zur Dramatisierung, und darum geht’s ja auch.

        • „Solche globalen Statistiken taugen nichts, um politische Forderungen zu stellen.“

          Der Trick ist ein typisch rabulistischer: man unterstellt, dass sowieso alle Menschen und Kulturen gleich seien und der einzig nennenswerte Unterschied das Geschlecht ist. Schon ist der mehrfach verheiratete, kinderreiche, analphabetische afghanische Hungerlöhner, der irgendwo auf dem Dorf seine muslimische Folklore lebt, stellvertretend für alle lebenden Männer. Entsprechend muss man unsere Frauen dann so behandeln, als würden sie von ebensolchen Exemplaren „unterdrückt“.

          Weist man darauf hin, dass es da kulturelle Unterschiede gibt, ist man ein Nazi und hat sich sofort als „Diskurs“teilnehmer disqualifiziert. Oder was auch sehr beliebt ist: man zieht es auf die Kolonialistenschiene, wo ja auch weiße Männer alles Übel verkörpern…und wir dürfen uns dann aussuchen, ob wir lieber für Afghanen oder unsere Frauen Geld abdrücken oder am Besten für beide.

          So eine Argumentationsmasche funktioniert nur bei ideologisch total verpeilten Westlern, dort ist sie aber verblüffend effizient.

          • „man unterstellt, dass sowieso alle Menschen und Kulturen gleich seien und der einzig nennenswerte Unterschied das Geschlecht ist.“

            Dann hast Du nicht aufgepasst, Androsch.
            GERADE das Geschlecht ist gleich. Der Geschlechterdualismus ist eine Erfindung der Nazis, davor gab es keine Männer und Frauen.
            Das permanent zu betonen, werden die Femininistas nicht müde.
            Wie es dann sein kann, dass plötzlich doch ein genau definiertes Geschlecht ein genau definiertes anderes die ganze Care- und Hausarbeit verrichten lassen kann, wird der Femininismus wahrscheinlich mit ins kulturelle Grab nehmen – und von dort heraus Legionen von Geisteswissenschaftlern ferner Generationen beschäftigen.

    • „…. wäre sie 12x mehr wert als Apple, Google und Facebook zusammen.“

      Das in den Ozeanen befindliche Gold ist das Vielfache dessen, über was der Mensch verfügt. Man müsste es nur rausholen ….

      Was aber besonders befremdlich ist: diese Argumentation läuft eine gigantische Finanzialisierung menschlicher Tätigkeit hinaus, die sonst mit der grössten Selbstverständlichkeit als turbokapitalistische GIER angesehen würde. Was für eine ungeheure Bigotterie! Was zeigt: Sozialisten sind nur neidisch auf den Kapitalismus. Sie selbst würden die ganze Menschheit gleich in Ketten legen wollen und nach allen Regel der Kunst ausnehmen…..

    • „Frauen arbeiten täglich 12 Mrd Stunden ohne Lohn.
      Wäre diese unbezahlte Sorgearbeit (waschen, putzen, Kinder erziehen etc.) bloß mit Mindestlohn bezahlt, wäre sie 12x mehr wert als Apple, Google und Facebook zusammen.“

      1. Männer arbeiten auch im erheblichen Umfang ohne Lohn. (Kinder erziehen, putzen, Auto reparieren, Haus renovieren, Handwerkerarbeiten, Garten etc).
      2. Sie verlagern zudem ganz erhebliche Gelder auf Frauen und Kinder, sowohl durch die tägliche Versorgung als auch durch Unterhalt, Zugewinn, Abzahlung von Krediten für das gemeinsame Haus, Studienfinanzierung, vererbung etc

      Würde man diese kostenlosen Leistungen der Männer zusammenrechnen, dann wären sie wahrscheinlich 100x mehr wert als Apple, Google und Facebook zusammen

      ansonsten habe ich zu solchen Rechnungen auch schon einen Artikel:
      https://allesevolution.wordpress.com/2019/04/19/feministinnen-fordern-lohn-fuer-hausarbeit/

    • Diese sogenannte „Care Arbeit“ ist keine unbezahlte Arbeit, sie wird von den Männern bezahlt, ob Unterhaltspflichtig oder in der Beziehung, sowie vom Steuerzahler, was auch in der Mehrheit Männer sind und zwar Drittmänner, die also mit der Care überhaupt nichts zu tun haben. (Ja, Frauen erhalten von Sozialleistungen durchschnittlich mehr als Männer.)

      Und übrigens, die Arbeit, die der Mann verrichtet in der Zeit die er arbeitet um das Geld zu verdienen, welches er an Frau und Familie abgibt, ist ebenfalls „Care Arbeit“.

    • Hallo lightyear2000,

      Lass mich sachlich und ohne Schmähungen – sogar unter völligem Herausnehmen des Geschlechts auf die Zeilen eingehen.

      Im Prinzip steht da ja:
      A tut etwas. Dieses etwas tun mag von vielen als wichtige tun interpretiert.
      A bekommt aber keinen direkten Lohn dafür.
      Würde man A jetzt mit Mindestlohn bezahlen, wäre das in Summe eine Menge Geld.

      Das Problem, dass ich mit der Aussage habe, ist Folgendes:
      A geht keiner Erwerbsarbeit nach, es ist zwar Arbeit im Sinne davon, dass man etwas tut, aber es ist keine instutionalisierte Arbeit in dem ein Arbeitnehmer einem Arbeitgeber eine Leistung zur Verfügung stellt und auf der anderen Seite davon von einem Arbeitgeber ein Entgeld bekommt. Der Wert des Entgeldes wird von Marktmechanismen bestimmt.

      Da es im Falle von X aber keinen Arbeitgeber gibt, ist die Arbeit von X auch nichts wert (im Sinne von Geldwert).

      Nehmen wir eine andere Aussage die auf dem selben Prinzip basiert:
      Die individuen ABC reinigen (aus freien Stücken) jeden Tag die Strasse. Das ist moralisch toll.
      Jetzt können wir – wenn wir obiges Beispiel nehmen – sagen:
      „Skandal! Diese Arbeit wäre – wäre sie bezahlt – so und so viel wert. Nehmt Stellung dazu“
      Was soll man dazu gross sagen? Wenn die ABC monetäres Entgelt dafür haben wollen, sollen se halt ihre Arbeitskraft dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen?

      Das ist natürlich alles übersimplifiziert.
      Nicht umsonst gibt es den Begriff Bedarfsgemeinschaft. Zwei Individuen A und B gehen einen Vertrag ein: A stellt seine Arbeitskraft dem Markt zur Verfügung und teilt das eingenommene Entgelt dafür. B reinigt dafür die Strasse vor ihrer Tür, weil das A und B beiden wichtig ist.
      Warum befindet sich B jetzt in einer „Sklavenposition“? Ist es nicht A und B, die sich darauf einigen, also selbst für ihre Situation verantwortlich sind. Es gibt keinerlei Gesetze, die B dazu zwingen

      Jetzt magst du sagen:
      Jaha die Arbeit von B ist aber so wichtig, dass man sie entgeltlich aus Staatstöpfen trotzdem bezahlen muss. Da wären wir dann aber beim Kommunismus.

      So ich hoffe, dass das sachlich war und das ich eine ebenso sachliche Antwort bekomme.

    • Eine Vollzeithausfrau hat heute ein eigenes Auto, 356 Tage im Jahr ein Dach über dem Kopf, beheizt, fließend Wasser und Strom, sowie einen vollen Kühlschrank, ist Versichert, erhält eine Rente, sofern verheiratet und fährt noch in den Urlaub.
      Sie erhält für ihre Vollzeithausfrauenstelle keinen Lohn.
      Wie kann sie sich das alles dann leisten?

      Du willst das Frauen dafür Geld bekommen?
      Wer soll das bezahlen?
      Der Partner?
      Von seinem bereits versteuertem Lohn?
      Dann haben sie als Paar noch mehr an den Staat abgedrückt.
      Und du denkst das ist im Interesse von Frauen?

    • „Laut einer Oxfam-Studie besitzen Frauen weltweit …“

      Ich kenne die Zahlen in D nicht, kann Dir aber als ehemaliger Behördenmitarbeiter versichern, dass das Immobilienvermögen fest in weiblicher Hand ist.
      Vermögen, das in aller Regel nicht erarbeitet, sondern ererbt wurde.

    • Die Männer haben das Vermögen, die Frauen geben es aus.

      80% alle Konsumentscheidungen werden von Frauen gefällt. Ab wann wäre das fair, deiner Meinung nach? Wenn’s 100% sind?

    • Das Video ist eine Aneinanderreihung von unfassbar peinlichen Klischees und Vorturteilen. Die Realität ist: Wenn Männer auch nur annähernd das sagen würden was ihnen hier unterstellt wird gäbe es Zunder ohne Ende von allen Seiten.
      Aber wenn Frauen das sagen ist es irgendwie empauernd und progressiv, nicht wahr? Du merkst ja nichtmal wie sehr du in Klischees und Vorurteilen gefangen über Männlichkeit gefangen bist. Wir sind hier schon wesentlich weiter, komm doch wieder wenn du deinen Sexismus losgeworden bist.

      • Dass diesen extra3-Schrott noch jemand anschaut, ist mir ohnehin unverständlich. Christian Ehring ist das wandelnde Argument dafür, den politsch korrekten einseitig-polemischen ÖR-Sumpf dicht zu machen. Ich fand den früher schon unerträglich, seit 2015 ist das nicht besser geworden, denn natürlich kann er sich dem Niveau-Limbo nicht entziehen und will es offenbar auch gar nicht, sondern heizt ihn lieber an…

    • Diese Rechnerei ist doch absurd und gefühlskalt. Frauen bestimmen über die Menschen. Ihnen gehören die Kinder. Sie bestimmen allein, ob die leben dürfen oder sterben müssen. Sie spielen Gott. Sie bestimmen, ob die Kinder einen Vater haben dürfen. Im Kindergarten, der Schule bestimmen fast ausschließlich Frauen über den Werdegang, das Gedankengut und die Zukunft der Menschen.
      Seit vielen Jahrhunderten läuft das so. Der Mann schafft ran, was Frauen wollen und Kinder materiell brauchen.

      Heutzutage kann die Frau jederzeit gehen, sie kann die Kinder wie ihr Eigentum mit sich nehmen. Der Mann schafft weiter ran – oder, wenn er die Arbeit oder Kraft verloren hat, schafft eben die Gesellschaft ran, was die Frau braucht.

      Dieses Ungleichgewicht betrifft das Wesentliche, nämlich das Menschsein. Dagegen wirkt diese Gender-Pfennigfuchserei geradezu widerlich.

      Egal, ob Männer oder Frauen, wenn kurz vor dem Tod der Lebensfilm abläuft, dann kommt da kein Bankkonto, kein Pferd, kein Volvo-SUV drin vor. Da spielen nur Menschen eine Rolle. Das ist, worum es wirklich geht.

      Und wenn Habgier, Missgunst und Herrschsucht die Menschen vergrault haben, dann ist der Lebensfilm furchtbar inhaltsleer. Es fehlen dann die Protagonisten – die Liebsten eben.

    • Ausgerechnet die „Satire“- Sendung eines feministisch geprägten ÖR- Senders als Beleg für weibliche Diskriminierung heranzuziehen, würde ich jetzt nicht als geglückt bezeichnen. 😀

      Eine Sendung, die den 21% GPG propagiert könnte man auch als Lügenpresse bezeichnen. Aber das wäre ja voll Nazi.

    • Unsinn.

      „More women are taking the reins on their finances, holding 60 percent of all personal wealth and 51 percent of all stocks in the U.S., according to Virginia Tech.

      In the office, 1.3 million are cashing in a cool $100,000-plus annually and running 40 percent of all private American businesses, according to marketing site She-conomy.

      At home, the majority of women (90 percent) still control the family’s purse strings, from stocking up on household items to having the final say on home and car purchases and health care.“

      https://www.businessinsider.com/infographic-women-control-the-money-in-america-2012-2?r=DE&IR=T

      • „At home, the majority of women (90 percent) still control the family’s purse strings, from stocking up on household items to having the final say on home and car purchases and health care.“

        Das läuft wahrscheinlich auch noch unter „Care-Arbeit“.

    • Bei Böhmermann, Extra3, heute show, Tagesthemen, ttt und anderen ÖR-„Satire“-Sendungen klicke ich einfach weiter. Zum einen weiß man, was erzählt wird, zum anderen ärgere ich mich über die durchaus gefällige und professionelle Aufmachung: da wurde jede Menge Steuergeld ideologisch verbrannt.

      Diese „Wenn X das sagen würde“-Sendungen sind ein beliebtes Mittel, um unter dem Deckmantel von Satire einfach nur dumme Klischees herauszuhauen. Gab es schon bei den Islamisten der „Datteltäter“, bei „Jäger & Sammler“ und anderen Funk-Kanälen. Mittlerweile sehe ich so etwas nur noch als Bestätigung für GEZ-Boykott.

  7. Kleine Ergänzungen: Bei sonst gleichen Bedingungen zahlen Männer und Frauen exakt den gleichen Beitrag für den gleichen monatlichen Rentenbaustein. Und das obwohl Frauen im Schnitt viele Jahre länger Rente beziehen. Würde fair gerechnet, müsste der Lohnabzug bei Frauen volle 4% vom Bruttogehalt höher sein. Also haben wir längst einen GPG, aber zu Lasten von Männern.

    Und ganz anekdotisch: Meine (sehr geschätzte) Kollegin und ich haben tatsächlich fast gleiche Bedingungen. Ich die höhere formale Qualifikation (Universitätsabschluss, sie dafür mehr Berufserfahrung. Vergleichbare Komplexität und Verantwortung. Der Unterschied: Sie war zeitweise Single und hat keine Kinder, ist also bei der Arbeitszeit maximal flexibel und kloppt auch ohne Murren viele (unbezahlte) Überstunden, wenn es sein muss. Ich bin Familienvater und habe es nie eingesehen, wieso ich für den Job auf meine Familie verzichten soll. Also eher nine to five bei mir. Ratet mal, wer bei gleichem Job deutlich mehr verdient? Spoiler: Ich bin es nicht.

      • Das ist stark.

        Ich wusste ja noch gar nicht, dass sehr viele Frauen, angeblich 62 Prozent, erotische Vergewaltigungsphantasien haben. Bis jetzt hatte ich mich immer gefragt, woher denn diese „Rape Culture“ und dieses „Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“ kommen, denn ich habe noch nie jemanden gekannt, der ein Vergewaltiger war. Wo sind die alle nur, habe ich mich immer gefragt.

        Es ist also wirklich nur eine Ausgeburt der sexuellen Wünsche der Frauen. Unfassbar. Na hier lernt man Sachen…

  8. M.E. sollte man eben auch sonstige sogenannte ehrenamtlich Arbeit einbeziehen. Politische Arbeit an der Basis, aber auch Jugendarbeit, Vereins- und VErbandsarbeit etc. machen vor allem auch Männer. Wenn Frauen diese mehrheitlich leisten würden, dann würde das natürlich subito auch einbezogen und als Prävention und Arbeit für das Staatswesen etc. deklariert.

    • Wenn man dann noch einbezöge, dass Männer längere Fahrtwege in kauf nehmen und somit einen erheblichen kürzeren Tag haben schaut’s noch mal schlimmer aus. =)

      Wichtig bleibt die Sache mit dem leeren Eierkarton.
      Das ist das eigentliche Problem.

  9. Also ich soll meiner Frau Geld geben dafür dass sie sauber macht (in unserer gemeinsamen Wohnung), Essen kocht (für beide), die Katzen versorgt (unserer beider Katzen. Die Katzenklos reinigen darf ich, weil sie sich ekelt davor) usw. Warum muss ich ihr eigentlich etwas abgeben von dem Geld, dass ich für meine Arbeit bekomme? Ich bekomme für 40 Stunden pro Woche fast das Dreifache von dem, was sie für 20 Stunden im Kindergarten bekommt?

    Wieso verstehen Linke und Feministinnen eigentlich nicht, das ein Ehepaar etwas anderes ist, als eine Wohngemeinschaft?

    • Das ist ganz einfach zu verstehen, wenn man begreift, wie und warum lightyear2000 tickt.

      „Die Hälfte des Himmels“ für Frauen als Forderung ist mit jeder Vorstellungswelt kompatibel, in der das irdische Leben ein Jammertal ist – aber dafür der Himmel ein Geschlecht hat.
      Die Idee, dass die gläserne Decke zum Himmel von himmlischen Heerscharen bewacht wird, die das männliche Geschlecht aufweisen (keine Ahnung, aber so wird es wohl sein), bedeutet anders herum, das irdische Jammertal hat auch ein Geschlecht.
      Siehe, dieses ist weiblich – und zwar zu 100%.

      Dein Einwand, El Mocho, das irdische Jammertal wäre zu 50% von Männern bewohnt, wird im Rahmen dieser Religion natürlich routiniert abgewiesen: Würde das irdische Jammertal zur Hälfte aus Männern bestehen, warum gibt es dann die gläserne Decke zum Himmel ausgerechnet für Frauen und männliche Heerscharen um sie zu verteidigen? „Hahaaaaaaa! I rest my case!“

      Es gibt im Rahmen dieser Religion keine Möglichkeit darauf hinzuweisen, wie die Religion entstanden ist und das es sich um eine Religion handelt.

      Dass Frauen als Grundeinstellung (default) haben, ihnen stünde die Hälfte des Familieneinkommens zu, ist eine juristische Tatsache, die sich mit dem Code Civil und der bürgerlichen Gesellschaft verbreitet hat.
      Es gab vorher kein Erbrecht, welches eine Friede Springer oder Liz Mohn erst erzeugt hat (oder beliebig andere Frauen, die einen Milliardenkonzern per Tod des Gatten erben oder per Scheidung anteilmäßig darüber verfügen), weil die Kinder erbten und nicht die Ehefrau.
      Diese Grundeinstellung hat Fragen nach der „Repräsentanz“ in allen Formen der gesellschaftlichen Ausgaben (gender budgeting) ermöglicht, da es akzeptabel geworden war, die Hälfte aller Ressourcen als Eigentum zu beanspruchen, ohne an deren Erarbeitung beteiligt zu sein.
      Was auch bedeutet, es ist irrelevant geworden, welches persönlichen Besitztümer Frauen angehäuft haben, weil ihnen de jure 50% an den männlich erarbeiteten Besitztümern zustehen.

      Wenn du mit deinem Einkommen von 40 Stunden pro Woche 75% des Familieneinkommens generierst, dann stehen deiner Partnerin mit 25% des Einsatzes 50% zu.
      Rein rechnerisch ist jeder Euro, den sie per Erwerbsarbeit verdient 2 Euro als Teilhabe wert oder anders herum: 25% deines Einkommens wandern als materieller Transfer in ihre Richtung in Gestalt der Verfügung über dein Einkommen.
      Weil gesetzt ist, die Freisetzung zur Haus- und „care-“ Arbeit über deinen Anteil ist ebenso viel wert, wie die von ihr verrichtete Arbeit.
      Die Idee, dass sie über dein Einkommen verfügen kann, als wäre es ihr eigenes und sie mit dem Einsatz von einem Euro über (wenigstens) den von zwei Euro bestimmt, macht den besonderen Charme dieser Religion aus.

      Die materialistische Erklärung der weiblichen Hypergamie demzufolge in diesem Kontext, je mehr du verdienst, desto höher ist der Wert ihrer Arbeit.
      Um es griffig zu machen: Du verdienst 3000 Euro Netto im Monat und sie 1000, Familieneinkommen 4000 Euro, materieller Transfer = 1000 Euro, Wert ihrer Haus- und „care-Arbeit“ 1000 Euro Netto.
      Du verdienst 5000 Euro im Monat und sie 1000, Familieneinkommen 6000 Euro, materieller Transfer = 2000 Euro, Wert ihrer Haus- und „care-Arbeit“ 2000 Euro Netto.

      D.h. es ist völlig egal, wie viel ihre verrichtete Arbeit am Markt wert ist, der Wert ihrer Arbeit bemisst sich nicht am Marktwert der Arbeit, sondern nach deinem Einkommen.
      Der „Wert“ der Tätigkeit folgt nicht Marktgesetzen, sondern ist völlig von diesen entkoppelt.
      Der Witz ist, Frauen in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft funktionieren nicht nach den Gesetzen der kapitalistischen Gesellschaft – das hat uns das „Patriarchat“ eingebrockt. 😉

      Lightyear2000 verfährt nach der gleichen bürgerlichen Logik der weißen Ritter seit Anbeginn des kapitalistischen Zeitalters, wonach der Kapitalismus so unmenschlich ist, dass man diesem insbesondere, besonders und ausschließlich Frauen ersparen müsse.
      Er wird weiterhin souverän einen zur Religion gewordenen Anspruch verteidigen, der mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft erst entstanden ist und sich wohlig und kuschelig links fühlen.

      Er wird der Babysitterin den Mindestlohn Brutto zahlen und sich fortschrittlich vorkommen, hingegen der Ehefrau die 12,50 Netto zugestehen, egal was sie tut – auch wenn sie sich selber einen Latte zubereitet.
      Lightyear2000 ist ein Religiot und nicht links.
      Es ist ganz einfach.

      • Sehr schön aufgearbeitet, Bravo crumar! Zu dumm dass dein Beitrag die intellektuelle Kapazität von lightyear hoffnungslos übersteigt… 😄

  10. Zahlreiche Berufe, insbesondere, bei denen körperliche Stärke eine Rolle spielt, können von Männern im Allgemeinen deutlich effektiver ausgeführt werden als von Frauen.

    Also MUSS es in einer gerechten Welt einen Genderpaygap zugunsten von Männern geben.

    • Na ja, nicht wirklich, weil körperliche Arbeit (zumindest in den Industriestaaten) schlechter bezahlt wird, als (nützliche) geistige. Mal wieder dieses Angebot-Nachfrage-Ding.

      • Ich schrieb ja von einer gerechten Gesellschaft, nicht von unserer. 🙂
        Aber Angebot und Nachfrage ist genau das Thema. Wenn wir vereinfacht annehmen, dass geistige Arbeit von Männern und Frauen gleichermaßen geleistet werden kann, körperliche Arbeit dagegen besser von Männern, dann folgt daraus, dass Männer auf dem Arbeitsmarkt vielseitiger und gefragter sein sollten.
        Noch verstärkt wird das, wenn wir den Bildungslevel beachten: Wenn geistige Arbeit gut bezahlt und eher von höher Gebildeten geleistet wird, und körperliche Arbeit schlechter bezahlt und von weniger Gebildeten, dann konkurrieren die geringer gebildeten Frauen um eine eingeschränkte Auswahl an Arbeitsfeldern, während die geringer gebildeten Männer die volle Auswahl haben.
        Wie gesagt, vereinfachte und stark pauschalisierte Betrachtung. Und es gibt große und kleine Ausnahmen.

  11. Pingback: „Frauen schuften, Männer machen Kasse“ | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.