Guten Rutsch in das Jahr 2020!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, ich bedanke mich für viele Besuche, Diskussionen, Anregungen und viele neue Ideen, die durch euch in den Blog getragen worden sind, ob ich ihnen nun zustimme oder nicht.

Ohne meine Leser und Leute, die sich hier einbringen, würde das Bloggen bei weitem nicht so viel Spass machen.

Ich hoffe ich sehe euch alle im nächsten Jahr hier wieder!

Themen des Jahres 2019

Was waren für euch die Themen 2019?

Die Artikel, die dieses Jahr am meisten aufgerufen worden sind waren:

Einen Mann zum (besseren) Orgasmus bringen 26.470
„BRAVO: So fällst du Jungen auf“ (Flirttipps für Mädchen) 11.869
Mag sie mich oder ist sie nur nett? – Indikatoren für Interesse 11.025
„Er hat keine Gefuehle, will aber mit mir schlafen“ 10.105
„Fuckzone“: Einfach nur Sex, aber keine Beziehung/Freundschaft (Gegenstück zur Friendzone) 10.098
Wie schnell/oft bei einer Frau am Anfang melden? 9.804
Kastration und ihre Folgen 8.918
Wie vermeidet man die Friendzone? 7.947
Eingewöhnung in der Kinderkrippe 7.019
Wenn die Freundin mit einem anderen flirtet / schreibt 6.740
„Wie macht man einen Mann sexuell abhängig“ 6.577

Artikel aus diesem Jahr, die besonders oft aufgerufen worden sind waren etwa der Edeka-Spot  , Die Bento Autorin Lena, Der Klimawandel und das die Männer schuld sind und Frauen besonders betroffen darf auch nicht fehlen. Ebenso wenig, das es die alten weißen Männer sind, die Frauenfußball schauen. Das Erziehen von Söhnen im Feminismus war Thema, ebenso wie Truefruits. Lucas Schoppes Artikel zu den Problemen feministischer Positionen wurde auch stark diskutiert., ebenso wie Gillette und ihre Werbung zur toxischen Männlichkeit. Auch die Frage, wer eigentlich ein Nazi ist war gut besucht

Was waren aus eurer Sicht die Themen 2019?

Faulheit, Behäbigkeit und Bequemlichkeit als menschliche Eigenschaften

Bevor es mit den Neujahrsvorsätzen beginn t, lohnt es sich noch einmal einen Artikel zu den gern als schlechte Seiten bezeichneten Eigenschaften des Menschen zu machen. Hier soll es insbesondere um Faulheit, Bequemlichkeit und Behäbigkeit gehen.

 

Evolutionärer sind sie gut verständlich. Wenn man etwas nicht tun muss, dann spart das erst einmal Energie. genauso wenn man sich in den Zuständen einrichtet und wenn man den für einen selbst bequemen Weg geht.

Diese Eigenschaften bestehen natürlich nicht absolut. In gegenübersteht der Wunsch einen hohen Status zu erlangen, erfolgreich zu sein oder auch anderweitig eine hohe Position zu erreichen.

und natürlich stehen diese Eigenschaften auch gerne mit unserer Intelligenz in Konflikt, und zwar in der Hinsicht, dass wir sie überwinden müssen um einen besonderen Erfolg zu erzielen, also um etwa ein langfristiges Ziel zu erreichen. Hier geht es dann darum den sogenannten inneren schweinehund zu überwinden und sich aufzuraffen für ein abstraktes Ziel, dass man so vielleicht nicht so direkt vor Augen hat wie bei kurzfristigen Zielen.

Umso ungreifbare das Ziel, umso weiter entfernt es ist, umso weniger es bezüglich der Umsetzbarkeit für einen ohne weiteres erreichbar ist und auch umso eher ist nicht einem selbst direkten Vorteil bringt, sondern allenfalls indirekten , umso schwerer ist auch der Kampf gegen den inneren schweinehund. In einer Jäger und Sammler Gesellschaft war eben das Erreichen langfristiger abstrakter Ziele wesentlich weniger bedeutsam, so dass es unsere Denkweise nicht so gut entspricht und es daher Kraft fordert, solche Ziele umzusetzen.

sie eignen sich daher auch meiner Meinung nach ganz gut zum Verständnis der Biologie und ihre wirkungsweise in Abgrenzung zu Intelligenz im allgemeinen. wir sind gerne faul, wir geben gerne anderen getrieben nach, wir lassen uns auch gerne ablenken. Es erfordert häufig ein Gewissen Einsatz, sich dagegen durchzusetzen und nicht bequem zu sein.

Faulheit, Bequemlichkeit und andere Ausprägung dieser negativen Eigenschaften haben uns in unserer evolutionären Vergangenheit viele gute Dienste getan, eben weil Sie unnötige Energieverschwendung verhindert haben. Sie haben uns natürlich auch als Menschheit viel schlechtes getan, weil wir mit dem arbeitseinsatz von Ameisen oder anderen Tieren sicherlich noch weiter gekommen wären.

Evolution kann eben nicht in die Zukunft schauen und ein sesshaftes Leben führen wie erst seit relativ kurzer Zeit.

„So wird zum Beispiel „Männerfeindlichkeit“ als Diskriminierung auf eine Stufe mit Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie gestellt“

Julian Dörr berichtet für die Süddeutsche über die „No Fap“ Bewegung. Dabei entdeckt er fürchterliches:

Die No-Fap-Bewegung ist also eine, die sich offenbar um das Wohlergehen und die Gesundheit von Männern sorgt. Wie bei so vielen von Männern dominierten Communitys dieser Art versammeln sich aber unter dieser Oberfläche auch Männerrechtler und andere frauenfeindliche und rassistische Gruppierungen mit Verbindungen zur Alt-Right-Bewegung.

Die Webseite von No Fap distanziert sich von solchem Gedankengut. Misogynie, Rassismus und andere pauschalisierende Aussagen seien in ihrer Community nicht erlaubt. Auffällig ist dabei jedoch, dass das Unternehmen in diesem Zusammenhang mit Begriffen arbeitet, wie sie sich sonst in der antifeministischen Männerrechtsbewegung finden lassen.

So wird zum Beispiel „Männerfeindlichkeit“ als Diskriminierung auf eine Stufe mit Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie gestellt. Rhodes selbst war 2016 zu Gast im Podcast von Gavin McGinnes, einem ehemaligen Kopf der sogenannten „Proud Boys“. Die Proud Boys sind eine gewaltbereite Organisation, die sich ausschließlich aus Männern zusammensetzt und als neofaschistisch und rechtsextrem eingeschätzt wird. Zwei Jahre später bestritt Rhodes, von diesem Zusammenhang gewusst zu haben.

Möglichst viele Frauen rumkriegen

Die No-Fap-Community ist eine Bewegung, die zumindest in Teilen antisemitisch, rassistisch und frauenfeindlich ist – und die Follower auf der ganzen Welt hat. Auch im deutschsprachigen Internet finden sich No-Fap-Videos, in denen junge Männer Abstinenz predigen, um zu „Frauenmagneten“ zu werden. Am Ende geht es also nicht darum, dass es Männern besser geht, sondern darum, dass sie möglichst viele Frauen rumkriegen.

Schlimm, da stellen Leute alle Formen der Menschenfeindlichkeit auf eine Stufe und erkennen nicht an, dass Männer niemals oder sein können. Und dann wollen die auch noch Sex, diese schrecklichen haarigen Biester.

Mobbing

In Bekanntenkreis wurden ein paar Mobbingfälle berichtet und es kann dabei die These auf, dass es Leute gibt, die immer gemobbt werden oder zumindest ausgegrenzt, weil sie einfach komisch sind. Mitunter sind es Leute, die selbst zu Machtspielen neigen und bei denen man das Gefühl hat, dass sie hinter dem eigenen Rücken schlecht über einen reden oder auch nicht dann damit leben können, dass jemand noch andere Freunde hat etc.

Also im Endeffekt die These, dass viele gemobbte zu einem gewissen Teil selbst schuld sind oder dazu beitragen.

Sicher wird es auch immer wieder denjenigen geben, der einfach nicht in eine Runde passt oder dort die Machtverhältnisse stört ohne dass zu dies falsch wäre, aber zumindest die Leute, die in verschiedener Kreisen immer wieder gemobbt werden, werden irgendeinen Persönlichkeitsfehler haben.

Würdet ihr das auch so sehen?

Schönheitsmerkmale wie niedriger BMI und niedriges Tailien-Hüft-Verhältnis als Zeichen für einen hohen reproduktiven Wert bei Frauen

Eine interessante Studie zu bestimmten Schönheitsmerkmalen bei Frauen und deren evolutionärer Bedeutung:

Selection should favor mating preferences that increase the chooser’s reproductive success. Many previous studies have shown that the women men find most attractive in well-nourished populations have low body mass indices (BMIs) and small waist sizes combined with relatively large hips, resulting in low waist-hip ratios (WHRs). A frequently proposed explanation for these preferences is that such women may have enhanced health and fertility; but extensive evidence contradicts this health-and-fertility explanation. An alternative view is that men are attracted to signs of nubility and high reproductive value, i.e., by indicators of physical and sexual maturity in young women who have not been pregnant. Here we provide evidence in support of the view that a small waist size together with a low WHR and BMI is a strong and reliable sign of nubility. Using U.S. data from large national health surveys, we show that WHR, waist/thigh, waist/stature, and BMI are all lower in the age group (15-19) in which women reach physical and sexual maturity, after which all of these anthropometric measures increase. We also show that a smaller waist, in conjunction with relatively larger hips or thighs, is strongly associated with nulligravidity and with higher blood levels of docosahexaenoic acid (DHA), a fatty acid that is probably limiting for infant brain development. Thus, a woman with the small waist and relatively large hips that men find attractive is very likely to be nubile and nulliparous, with maximal bodily stores of key reproductive resources.

Quelle: Evidence supporting nubility and reproductive value as the key to human female physical attractiveness

 

Nulligravidy bedeutet, dass sie noch keine Kinder hat.

Es wären demnach Anzeichen dafür, dass sie noch Kinderlos ist, was bedeutet, dass man keine Ressourcen auf fremde Kinder verwenden muss und das sie im „heiratsfähgien“ Alter ist. Dazu noch bestimmte Nährstoffe, die sich vorteilhaft auf den Nachwuchs auswirken.

Aus der Diskussion in der Studie:

Our findings support the prediction that human males will use anthropometric measures like WHR, waist/stature and BMI as indicators of nubility and reproductive value, and thus strongly supports the results of Andrews et al., 2017 who found that these measures were strongly related to assessments of reproductive value (youth and nulliparity) which was in turn strongly related to attractiveness.

In addition to predicting a preference for low WHRs and BMIs, the nubility hypothesis predicts that other characteristics associated with female nubility will be judged attractive; and there is some supporting evidence for several of these. Thus, studies show a strong male preference for neotenous facial features and younger faces (Alley, 1993; Collins & Missing, 2003; Cunningham, 1986; Furnham & Reeves, 2006; Henss, 1991; Ishi, Gyoba, Kamachi, Mukaida, & Akamatsu, 2004; Johnston & Franklin, 1993; Jones, 1995; Jones & Hill, 1993). In a recent study with American men as raters, female facial attractiveness was significantly negatively related to age despite the fact that the rated women ranged only from 18 to 26 years old (Wheatley et al., 2014). Three studies that included prepubertal faces have found a preference for faces younger than 15 (Fink, Grammer, & Matts, 2006; Jones, 1995; Röder, Fink, & Jones, 2013). Ratings of facial and body attractiveness are strongly correlated (Bleske-Rechek, Kolb, Stern, Quigley, & Nelson, 2014).
Also supporting the nubility hypothesis are associations of both nubility and attractiveness with lighter homogeneous complexions (Barankin, Silver, & Carruthers, 2002; Feinman & Gill, 1978; Fink et al., 2006; Fink, Grammer, & Thornhill, 2001), thicker lips (Gunn et al., 2009; Sforza et al., 2010), breasts which have just reached adult size and shape undisturbed by gravity or parity (Coe & Steadman, 1995; Marlowe, 1998), and more youthful higher-pitched female voices, (Awan, 2006; Feinberg, DeBruine, Jones, & Perrett, 2008; Fraccaro et al., 2011; Pipitone & Gallup Jr, 2008). In a clever and ambitious study, Fessler et al. (2005) concluded that a male preference for small foot size in women is also best understood as an indicator of youth and nulliparity since women’s foot size increases with age and parity. The nubility hypothesis also correctly predicts that in populations where nubile women have higher BMIs than older parous women due to maternal depletion, men will prefer women with the higher BMIs that locally indicate nubility (Sherry & Marlowe, 2007; Sugiyama, 2005; Yu & Shepard, 1998). Finally, the nubility hypothesis predicts that women past the age of nubility will be highly motivated to use artificial means to make themselves appear younger, which is consistent with the $16 billion American women spend each year on cosmetic surgery and the $8 billion per year spent on products which simulate youth.

As noted above, Symons (1995) suggested several reasons why a preference for female nubility would increase male fitness. Mating with a nubile female potentially captures all of her reproductive potential and eliminates competition between his children and prior children, increases the likelihood that she has kin for support, and increases the chance that she will survive to complete investment in his offspring. It also addresses the problem that older women will likely already be pregnant or lactating due to the preemptive mating strategies of his competitors (Marlowe, 2005; Roth & Xing, 1994; Strassmann, 1997; Symons, 1979, 1995).
The preference of human males for nubile females is plausibly related to a set of derived and adaptively associated human traits which differ from those of our close primate relatives: 1) Because human mating bonds are more durable, a man who pairs with a nubile woman increases his chance of reproducing with her in her more fertile years. 2) The extended alloparenting system of humans (Hill & Hurtado, 2009; Hrdy, 2009) makes the larger kin network of a younger (vs. older) female mates a more valuable asset in humans. 3) Paternal investment makes it more important for men to minimize exposure to prior offspring of a non-nubile woman. 4) The much larger brains of humans require proportionately more neurodevelopmental provisioning than do other primates. Women’s gluteofemoral fat depot is itself a highly derived trait (Pitts & Bullard, 1968; Pond, 1998), and is predictably drawn down by successive pregnancies (Lassek & Gaulin, 2006). This maternaldepletion makes nubile females the best brain provisioners in a way that would be considerably less relevant in smaller-brained apes.

Die Gründe dafür auf relativ junge Frauen zu stehen noch einmal etwas übersichtlicher:

  • 1) Because human mating bonds are more durable, a man who pairs with a nubile woman increases his chance of reproducing with her in her more fertile years.
  • 2) The extended alloparenting system of humans (Hill & Hurtado, 2009; Hrdy, 2009) makes the larger kin network of a younger (vs. older) female mates a more valuable asset in humans.
  • 3) Paternal investment makes it more important for men to minimize exposure to prior offspring of a non-nubile woman.
  • 4) The much larger brains of humans require proportionately more neurodevelopmental provisioning than do other primates. Women’s gluteofemoral fat depot is itself a highly derived trait (Pitts & Bullard, 1968; Pond, 1998), and is predictably drawn down by successive pregnancies