203 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 252 (29.1.2020)

  1. „Noch einen Tag bis zum Beginn von GNTM 2020. Seid ihr auch schon alle so aufgeregt?“

    Also ich bin noch vom Miss-Germany-Thema erschöpft. Wie die da breitbeinig rumlungern und sich so auch noch ablichten lassen… Und bei der schwarzen Finalistin haben die nicht mal ihren Text redigiert. Das liest sich wie von einer Analphabetin. Schwingt da etwa teutonischer Rassismus mit?

    https://missgermany.de/itanajama-akeri/

        • Nein, wir müssen das alle sacken lassen.

          Zitat: „Beauty hat für mich auf vielen Ebenen mit Selbstliebe zu tun.“
          Übersetzt: Um so mehr ich mich selbst liebe, desto schöner bin ich auch.

          „Mir ist es wichtig das jeder in seiner Individualität Schönheit leben kann und nicht durch vorherrschende Schönheitsideale begrenzt ist.“
          Wer könnte etwas dagegen einzuwenden haben, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, wenn der einzig zulässige Betrachter ICH bin?! Perspektivenegozentrismus macht Spaß.

          „Da ich der Vielfalt entspreche, möchte ich mich dafür einsetzen.“
          Weil ich eine Hautfarbe bin, möchte ich mich für andere (aber nicht alle!) Hautfarben einsetzen.

          „Darüber hinaus möchte ich Schwarzen Frauen in Deutschland das Gefühl geben, in der deutschen Beauty-Mode-Industrie sichtbar zu sein und dabei als Vorbild fungieren.“
          Weil ich mit meiner schwarze Hautfarbe sichtbar bin, möchte ich Schwarzen (?) Frauen (?) als Vorbild dafür dienen, als Gefühl zu fungieren, für Schwarze und andere Frauen in der Beauty-Mode-Industrie sichtbar zu sein.
          Die immer schöner werden, um so mehr sie sich selbst lieben und dadurch sichtbarer werden und als Vorbild fungieren, wenn die Schönheitsideale durch Selbstliebe entgrenzt werden.

          Der Wettbewerb kann kommen – es wird lustig! 🙂

          • Ok, eine hab ich noch:
            „Äußere Schönheit hängt mit der inneren Schönheit zusammen. Schönheit bedeutet Authentizität, auch dass du anderen Schönheit schenkst, indem du gute Taten vollbringst.“
            Ähhhhhhhhhh?
            „Ich studiere Soziale Arbeit und helfe freiwillig im sozialen Bereich indem ich einen Autisten betreue.“
            Ach so. „Schönheit ist das wahre Selbst, welches sich in guten Taten an anderen Menschen erweist!“, soll das vermutlich heißen.
            Fragwürdig – es sei denn, sie wäre Schönheitschirurgin.
            Voriges Beispiel musste betonen, sie stammt aus Kasachstan, diese hier mit griechisch-polnischen Wurzeln.
            Kann eine Frau nicht einfach so in der genetischen Lotterie gewonnen haben und u.a. dicke Titten haben, ohne dafür eine Rechtfertigung in der Vielfalt, Selbstliebe und Sozialen Arbeit finden zu müssen?!
            Ist das denn zu viel verlangt???

            https://missgermany.de/michelle-anastasia-masalis/

          • Um Gottes Willen
            „DU bist IMMER genug; DU verdienst es DICH zu lieben; DU darfst sein wer immer DU willst, wie immer DU dich fühlst“

            Das wird nichts mehr mit unser Gesellschaft. Statt am Weiblichen genesen wirds eher ein im Weiblichen verwesen geben.

            Erstaunlich, wie wenige Generationen es braucht, bis Zivilisation verlernt ist.

  2. Was die Feminist Ann-Marie Slaughter hier sagt, kann man im Großen und Ganzes zustimmen. Es ist der Elefant im Raum, über den Feministinnen nicht sprechen wollen.

    Wenn nur Männer sich ändern würden, würde es trotzdem nicht zwingend mehr weibliche CEOs geben.

    Das sich Frauen und Männer dahingehend ändern können, ist zu mindestens anzuzweifeln:

    Es gibt Unterschiede, die sich nicht oder nur sehr sehr schwer aberziehen lassen. Weibliche Hypergamy scheint mir da auch zuzugehören.

    Der letzte Tweet hat einen interessanten Punkt:
    Feministinnen behaupten das die Geschlechterrollen, mit dem Mann als Brotverdiener und der Frau als Kindererzieher, sozial konstruiert sind und das sobald das Patriarchat überwunden ist, sich diese Rollen auslösen und eine Parität einstellt. Diese Parität wird schon seit Jahrzehnten mit viel Geld, politischer Unterstützung und eine falschen Pseudowissenschaft versucht herzustellen – erfolglos.
    Wenn das was wir zu großen Teil – weltweit – haben, sozial konstruiert ist, dann wäre es die paritäre Welt der Feministinnen noch um ein vielfaches mehr.

      • [Lesbian divorce rates are the highest]
        „Lesbian divorce rates up. Women actually most effected for once. Men suspected to be the cause.“

        Fand ich am Besten 🙂

          • Vielen Dank und einige Absonderlichkeiten des Artikels, die Wissenschaftler stammeln und stottern lässt:
            „Sociologists believe the lower rates of divorces among gay men may reflect a trend of women committing sooner and having higher expectations for a relationship.

            Gunnar Andersson, professor of demography at Stockholm University, previously found in successive studies that women in Norway, Sweden and Denmark were twice as likely to dissolve their civil partnerships than men.

            “This reflects trends in a heterosexual marriage because women are more prone to say they want to marry – but they’re also more likely to initiate a divorce,“ he told The Independent, after releasing his findings in 2013.“

            Warum jedoch sollte sich in einer heterosexuellen Beziehung widerspiegeln, was in einer lesbischen passiert oder umgekehrt?
            Was ist das denn für eine Logik?

            Es wird noch alberner: „Women usually have higher demands on relationship quality, that’s often been said in studies. Even if you control for age there is still a trend of more women ending partnerships than men.”
            In einer lesbischen Ehe sind zwei Frauen involviert, die also beide einen hohen Anspruch an die Beziehungsqualität haben.
            Welche von den beiden hat denn einen höheren?
            Welcher der beiden höheren ist denn gerechtfertigt?
            Gegenüber wem und warum?

            „Frauen haben höher, wollen mehr, als“ klappt nur, wenn das Gegenüber „Männer“ mitgedacht wird; ansonsten kollabiert das sexistische Erklärungsmuster. Ist aber in der Welt „progressiver“ Wissenschaft noch nicht angekommen.

            Also zurück zu den Heten: „Previous figures show British women in heterosexual relationships are more likely to file for divorce than men, with women initiating the divorce in two thirds of cases in the UK in 2011.“
            Bei lesbischen Ehen ist die Frauenquote mit 100% sogar noch höher! 🙂

            Kurz hervorgehoben: „Based on these figures, approximately 11 per cent of the female couples who got married were divorced last year.“ – dabei handelt es doch um Ehen, die das Paradies auf Erden darstellen.
            Die heteronormative Hetenhölle dagegen sieht so aus: „In 2016, there were nine divorces of opposite-sex couples per 1,000 married men and women aged 16 and over (divorce rates), an increase of 4.7 per cent since 2015.“

            Oh, ihr bösen Zahlen aus der wirklichen Welt, warum treibt ihr mir immer dieses sardonische Grinsen ins Gesicht???

          • „Welche von den beiden hat denn einen höheren?“

            Beide Lesben haben einen höheren als die beiden Schwulen, die unter ihnen wohnen.

            Vereinfachend angenommen, in einer durchschnittlichen Beziehung mit einem durchschnittlichen Partner kommt eine von 10 Frauen zur Erkenntnis, dass sie sich alles anders vorgestellt hat und wirft hin.
            Ebenfalls angenommen, bei Männern ist es einer von 20.

            Dann hast du bei 100 hetero Paaren 15 Menschen (10 Frauen, 5 Männer), die nach einem Jahr nicht mehr wollen.
            Dann hast du bei 100 lesbischen Paaren 20 Menschen (10 Frauen und 10 Frauen), die nach einem Jahr nicht mehr wollen.
            Dann hast du bei 100 schwulen Paaren 10 Menschen (5 Männer und 5 Männer), die nach einem Jahr nicht mehr wollen.

            Angenommen, die Hälfte der kleineren Zahl ist sich mit dem Partner in der Enttäuschung einig, dann hast du unter gleichen Startbedingungen
            – 12 getrennte Heteropaare (7 + 3|3 + 2)
            – 15 getrennte Lesbenpaare (5 + 5|5 + 5)
            – 7 getrennte Schwulenpaare. (2 + 3|3 + 2)

            Ich finde an der Überlegung erst mal nichts verwunderlich.

          • „– dabei handelt es doch um Ehen, die das Paradies auf Erden darstellen.“

            Wenn man sich dann noch die Statistiken von häuslicher Gewalt ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass es mehr als eine Schlange im Paradies gibt.

          • „In einer lesbischen Ehe sind zwei Frauen involviert, die also beide einen hohen Anspruch an die Beziehungsqualität haben.
            Welche von den beiden hat denn einen höheren?
            Welcher der beiden höheren ist denn gerechtfertigt?
            Gegenüber wem und warum?“

            Die Schlüsselfrage ist natürlich dein letzter Satz:
            Der hier genannte „Anspruch“ an die „Beziehungsqualität“ dürfte doch meist ein Anspruch an den Beziehungspartner sein und nicht einer an sich selbst…

            Da können ganz leicht beide Seiten überhöhte Ansprüche an den jeweils anderen haben, denen beide Partner jeweils irgendwann nicht mehr entsprechen…

            Ist völlig schnuppe, wer die „höheren“ Ansprüche an den anderen hat, was anlass zur Trennung gibt, liegt ja nie an den eigenen Schwächen, sondern daran, dass der Partner den eigenen Ansprüchen nicht genügt.

    • „Diese Parität wird schon seit Jahrzehnten mit viel Geld, politischer Unterstützung und eine falschen Pseudowissenschaft versucht herzustellen – erfolglos.“

      Von Parität steht da aber nichts. Das wäre ja auch ein objektives Kriterium. Stattdessen steht da „justice“, also ein sehr subjektiver Begriff, „family-friendly“, ebenfalls höchst interpretationsfähig und „gender equality“ was ebenfalls Spielraum für Privilegien lässt.

      Woran seit rund drei Dekaden gearbeitet wird ist, Frauen zu aktiveren Prosumentinnen zu machen um das BIP zu erhöhen und zusätzlich haushaltsnahe Tätigkeiten zu monetarisieren. Was ebenfalls das BIP erhöht.

      Am Ende steht keine in sich geschlossene Zielvorstellung einer Gesellschaft, sondern es ist mehr ein sachzwangorientiertes „vor sich hin stolpern“

    • “ schon seit Jahrzehnten mit viel Geld, politischer Unterstützung und eine falschen Pseudowissenschaft versucht herzustellen – erfolglos.
      Wenn das was wir zu großen Teil – weltweit – haben, sozial konstruiert ist, dann wäre es die paritäre Welt der Feministinnen noch um ein vielfaches mehr.“

      Mir kommt da wieder das Wort Kulturmarixmus in den Sinn. Sie können Menschen nicht einfach Menschen sein lassen.

  3. Man kann sich ja darüber streiten, wie gefährlich das Coronavirus tatsächlich ist, aber solch ein Vergleich ist totaler Murks: Er stellt die Zahl der Toten in einem Monat (Januar 2020) den Toten in einem Jahr gegenüber und lässt die Tatsache unter den Tisch fallen, dass wir erst am Anfang einer wahrscheinlich exponentiellen Entwicklung stehen, deren Ende noch völlig offen ist. Mit Glück werden es vielleicht am Ende des Jahres 1000 Tote sein, mit (sehr viel) Pech Millionen.
    Und noch ein Filmtipp zum Thema „weltweite Pandemie“:

    Der Film hat schon fast Doku-Charakter und ist ziemlich realistisch.

    • „und lässt die Tatsache unter den Tisch fallen, dass wir erst am Anfang einer wahrscheinlich exponentiellen Entwicklung stehen“

      Streng genommen, ist jede Vermehrung exp, bzw so zu beschreiben. Was erschreckt ist die Dynamik, die Effizienz der Ausbreitung. Und da ist Corona ein ganz anderes Kaliber als Sars, nämlich echten Epidemiecharakter. Gehts weiter so, sind es in genau einem Monat schon weit über 100 Mio Infizierte. Die weitere Entwicklung dürfte viel eher von der Veränderung des Virus selbst abhängen als von den Massnahmen zu seiner Eindämmung.

      • Corona soll auch extrem schnell mutieren, dass Passagiere aus China nicht konsequent gescreent werden halte ich für höchst fahrlässig. Und da wo’s die ersten Infizierten gab gibt es keine Gesichtsmasken zu erstehen, das die Regierung schon bei der Versorgung von winzigen Zellstofftüchern versagt, die Quarantäne-Verantwortung in die Hand der Stadt Frankfurt legt, statt sie gesetzlich verpflichtend zu gestalten, und dass es schon jetzt bei normalen Medikamenten häufiger zu Engpässen kam…

        Ich hoffe China bekommt das hin, in unsere Regierung habe ich da kaum vertrauen.

        • Das schnelle Mutieren sollte eher abschwächend wirken, da Viren zum Synadaptieren neigen, zum besser Verträglichsein, wie bei Influenza zB schon realisiert!
          Das gilt für RNA-Viren allerdings weniger.

      • Bin ja kein Fachmann, aber die große Angst ist wohl immer, dass sich so ein neues Virus mit bestehenden verbindet und dann richtig böse wird. Wenn sich das jetzt schon via Tröpfchen ohne Krankheitssymptome verbreitet, scheint der Aktionismus zur Eindämmung wohl ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Bleibt nur Demut und die Hoffnung, dass es sich nicht fatal weiterentwickelt und es bei Gesunden nur zu Hüsteln und leichtem Fieber kommt.

        Was aber immer wieder bei den Endzeitszenarien übersehen wird, ist der Umgang des menschlichen Organismus mit solchen Erregern, das Immunsytem, die Abwehrstärke.

        Ist ja wie mit dem anderen aktuell Bösen, der Verbrennung von Kohle. Wir richten das Augenmerk darauf, sie zu reduzieren, sie einzudämmen, anstatt Wege zu finden, mit ihr und mutmaßlichen Folgen auf das Klima zu leben. Uns anzupassen. Dabei ist Anpassung doch immer schon für den Mensch der Schlüssel zum Überleben gewesen. Irgendwie haben wir da nicht viel gelernt.

        Wir wollen das Klima ändern, auch weil wir in 2018 angeblich Tausende Hitzetote dadurch in Deutschland hatten. Dabei war es nicht heißer hier als in Australien oder Kalifornien. Die hingegen haben sich angepasst, die haben in Seniorenheimen und Krankenhäusern Klimaanlagen – und daher im Sommer viel weniger Hitzetote. Eigentlich furchtbar banal.

        Wir größenwahnbeseelten Spinner wollen also den Jetstream verschieben, El Ninio umleiten und die Pole in den Gefrierschrank legen. Wir sollten aufpassen, dass wir nicht alles kaputt machen, wenn dir immer größere Räder drehen.

        Mein Lieblingsbeispiel kommt aus den USA. Als am 11. September 2001 dort alle Flieger aus Sicherheitsgründen auf die Erde geholt wurden, hat sich in wenigen Stunden eine unglaublich starke UV-Strahlungsintensität entwickelt (der Bericht stammte von der IPCC!) mit extremem Hautkrebsrisiko. Eben weil die bösen Abgase der Flugzeuge verschwunden waren. Vielleicht sind durch die Strahlung inzwischen mehr Menschen gestorben als im Umfeld des World Trade Centers. Seit dem Bericht bin ich übrigens resistent gegen Flugscham.

        Also hängt irgendwie alles mit allem zusammen – und irgendwie regelt es sich dann auch wieder. Wir können eigentlich nur versuchen, fit und abwehrfähig zu sein und uns darauf vorbereiten, was da vielleicht in der Zukunft kommt.

        • @Beweis
          „dass sich so ein neues Virus mit bestehenden verbindet und dann richtig böse wird“

          Also, hier kann ich dich beruhigen, das betrifft die theoretische Langzeitperspektive und weniger die Ausprägung dieser Virusform hier.

          Hier allerdings weniger:

          „ist Anpassung doch immer schon für den Mensch der Schlüssel zum Überleben gewesen. Irgendwie haben wir da nicht viel gelernt.“

          Die Anpassung und das Überleben geschieht immer nur durch zufällige Varianten einzelner, die grosse Zahl der Population kann dabei auf der Strecke bleiben. Selbst ein Virus ist ein ebenbürtiger Gegner des Menschen, da darf man nie vergessen.

    • „ich weiß echt nicht ob das Satire ist.“

      Das mit Irland?
      Definitiv keine Satire. Ich war mit solchen Frauen zusammen, das ist 100% realistisch.

  4. Das Geschlecht der Lehrkraft als unzulässige berufliche Anforderung im Sportunterricht

    Ein Lehrer hat sich in Bayern, auf die für eine „Fachlehrerin Sport (w)“ ausgeschriebene Stelle beworben und ist nicht genommen worden.

    Er hat eine Entschädigung nach AGG geltend gemacht und erst vor dem BAG Recht erhalten.

    https://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2019-12&nr=23639&pos=0&anz=5&titel=Das_Geschlecht_der_Lehrkraft_als_zul%E4ssige_berufliche_Anforderung_im_Sportunterricht?

    • Toller Link aus dem realen Leben.

      Aus der Begründung der Vorinstanz:
      „Das Schamgefühl von Schülerinnen könnte beeinträchtigt werden, wenn es bei Hilfestellungen im nach Geschlechtern getrennt durchgeführten Sportunterricht zu Berührungen der Schülerinnen durch männliche Sportlehrkräfte komme bzw. diese die Umkleideräume betreten müssten, um dort für Ordnung zu sorgen.“

      Jungs müssen sich ihr Schamgefühl ja schon in der Kleinkindgruppe an der Garderobe abgeben, werden dann immer und immer wieder im Hort und der Grundschule von Erzieherinnen und Lehrerinnen angefummelt. Wenn ein Lehrer ein Mädchen berührt, ist es schlimm, wenn eine Lehrerin einen Jungen berührt, eben nicht.

      • @beweis

        Es ist sowieso fraglich, ob die SPD bei der nächsten Senatswahl 2021 in Berlin die stärkste Fraktion und somit den Bürgermeister stellt. Derzeit sind die Umfragewerte so bei 12-14% (+12-14% LINKE und 24% Grüne, würde also GRR bedeuten und somit eine grüne Bürgermeisterin. Ich weiß das klingt verrückt, awer det is Berlin, wa? Kieckste kieckste…)

  5. Der „Friedensprozess“ (von Oslo) ging zulasten der Israelis und stellte einen Rückschritt im „Nahost-Konflikt“ dar. Er diente vor allem den israelhassenden Europäern und war so ziemlich das Einzige, auf was man sich einigen konnte.

    • Alex, das ist bullshit.
      Die Ideen von Trump und Netanjahu (korrupt) sind offensichtlicher Müll, verletzen Völkerrecht und die internationale Staatengemeinschaft sieht das auch so.
      Es ist nicht alles „antisemitisch“, nur weil es dir politisch nicht in den Kram passt.
      Die Einschätzung von Röttgen (CDU) teile ich.

      Netanjahu und die israelische Rechte/Rechtsradikalen möchte die Zwei-Staaten-Lösung beerdigen – prima, was ist ihre Alternative?
      Palästinenser in ein Bantustan einsperren ist keine, ethnische Säuberung auch nicht, Ein-Staaten-Lösung dito.
      Also?

      • Meine Lösung wäre ja, dass die Palis auf dem UN-Ticket ihres vererbten F-lingsstatus in Europa angesiedelt werden, dann kann Europa auch das wieder gut machen, was sie den Israelis angetan haben. Und da denke ich ganz und gar nicht an den Holocaust.

        Ich bin mir ja ganz sicher, dass Europa und vor allem der linke mainstream diesen Exodus über alles wird begrüssen, da kommt zurück, was sie in einem jahrzehntelangem Friedensprozess augebaut haben. Pures Gold….

        Die Europäer sind Partei hier, sie sind es, die hinter ihrem Vasallen Palästina noch stehen wollen, während die arabische Welt sich klammheimlich abgewendet hat!

        Auch die Iraner werden sich ganz sicher abwenden, das Regime hat fertig und wird aller Voraussicht nach zusammenbrechen.

        Dann werden die Europäer nackt dastehen und sie haben es sich mehr als reichlich verdient. Schande!

          • „Israel übernimmt erwünschte Bürger, wir den Rest.“

            Adolf der Unangenehme hätte seine helle Freude an Deiner Einstellung gehabt.
            Es ist mir ein Rätsel, warum ausgerechnet Du aus der Geschichte nichts gelernt hast.

          • Bei allem Respekt vor dem zugrunde liegenden Thema, aber bisweilen deucht mich doch, dass Alex‘ Definition von Antisemitismus erschreckende Parallelen zur feministischen Definition von „Frauenfeindlichkeit“ aufweist.

            Seine auch meines Erachtens verstörend anmutenden Aussagen hier, falls nicht als gezielte Trollerei intendiert oder aus einer temporären, etwaigen Substanzen geschuldeten Zurechnungsfähigkeitsbeeinträchtigung heraus getätigt, erhärten dieses Gefühl. Die hier dargelegte Haltung ist Palästinensern gegenüber ähnlich empathisch, wie die Haltung von Feministinnen Männern gegenüber… 😦

          • Eine staatliche Lösung ist unwahrscheinlich geworden und Israel kann man diese Leute als Bürger in toto nicht zumuten. Also was macht man mit Ihnen? Die Europäer – wir – geben ihnen ein neues Zuhause. Was soll daran irgendwie inhuman sein?!

            Ich sehe die Geschichte, die da lief ganz anders als Ihr, die ihr vom israelfeindlichen Zerrbild, welches in Europa absolut vorherrscht, beeinflusst seid.

            Meiner Ansicht nach ist die „palästinensische Nation“ ein reines Hilfskonstrukt des Westens, welches diesen Leuten okroyiert wurde, genauso wie die ganzen „Friedenspläne“. Nichts von alledem wurde je akzeptiert oder nur mit grösstem Widerwillen.

            Für diese Leutchen, die als Angriffsspitze gegen Israel missbraucht worden sind, gibt es eine neue Heimal zu finden, eine Art neuen Exodus. Damit sie von ihrem Terror-Pharaoh Abbas nicht länger geknechtet und verheizt werden.

            „deucht mich doch, dass Alex‘ Definition von Antisemitismus erschreckende Parallelen zur feministischen Definition von „Frauenfeindlichkeit“ aufweist“

            Das liegt einfach daran, dass der Männerhass eine Nachempfindung des Antisemitismus ist. Beide folgen dem gleichen Muster, alles Böse geht von einer geradezu übermenschlichen und allmächtigen Elite aus.

          • „Für diese Leutchen, die als Angriffsspitze gegen Israel missbraucht worden sind, gibt es eine neue Heimal zu finden, eine Art neuen Exodus.“

            Oh Mann, Du merkst echt nichts mehr.
            Man braucht nur „Palästinenser“ durch „Juden“ zu ersetzen und wir lesen eine Rede von Heinrich Himmler.
            Gibt es in Deinem Umfeld keinen, der Dir Einhalt gebietet?

          • @carnofis
            Infame Unverschämtheit und allzu offensichtliche Verdrehung von dir.

            Der Westen hat die üble Situation der Palis geschaffen, der Westen muss das wieder gut machen. Wenn das nicht grosszügig ist, dann weiss ich nicht ….

          • Alex, die Palästinenser sind da zu Hause und zwar nachweislich seit wesentlich längerer Zeit als bspw. die frisch in den 1990ern immigrierten Juden aus der ehemaligen SU.
            Dass Gott den Juden das Land Israel versprochen hat, steht in einem Buch mit einem Gott, an den nur Juden glauben.
            Du musst mal von „From Time Immemorial“ wegkommen, denn das hat Norman Finkelstein bereits vor über 30 Jahren als Betrug entlarvt.
            Auch wenn es dir nicht passt – er hat seine Doktorarbeit darauf verwendet, das Buch auseinander zu nehmen und es ist ihm gelungen.

            Die Großmächte haben es nach dem 2 WK verzapft mit dem UN-Teilungsplan und deine Idee hatte Broder auch schon mit: „Gebt den Juden Schleswig-Holstein“.
            Ich kann nachvollziehen, unter welchem Druck sie standen in Sachen displaced persons nach dem 2 WK und welche Atmosphäre nach dem Holocaust geherrscht hat.
            Aber es sorgt logisch für Unfrieden, wenn man vom Katheder herab und in der alten Kolonialmanier über ein Land verfügt, das einem gar nicht gehört.
            Zudem sich die Araber schon nach dem 1 WK durch das Sykes-Picot-Abkommen betrogen gefühlt hatten – und zwar berechtigt.
            Man hat alles dafür getan, die Juden als Nachfahren der europäischen Kolonialherren zu sehen und so wurden sie demzufolge auch wahrgenommen.
            Nach 1956 und dem gemeinsamen Einmarsch von britischen, französischen und israelischen Truppen in Ägypten war der Verdacht zur Wirklichkeit geworden.

            Der ganze Scheiß setzte dann – noch im kalten Krieg – die „bewährte“ Freund-Feind-Logik in Gang inkl. der noch „besseren“ „Der-Feind-meines-Feindes-ist-mein-Freund“-Logik.
            Du operierst in eben dieser Logik und die führt nirgendwo hin.
            Die israelische Rechte hat die Zwei-Staaten-Lösung absehbar beseitigt, sie ist vollständig dafür verantwortlich und sollte jetzt einen realistischen Plan vorlegen können.
            Mir fällt außer der Ein-Staaten-Lösung auch nichts mehr ein.
            „Exodus“ = ethnische Säuberung der Palästinenser ist kein realistischer Plan, sondern ein feuchter, rechtsradikaler Traum von einem ethnisch reinen Staat Israel der Juden.

          • @crumar
            Das typische anti-Israel-Narrativ, dass die Palästinenser zu einer Waffe gegen Israel machte und sie in diesem Stellvertreterkrieg verheizt.

            „die Palästinenser sind da zu Hause“
            Na und? Auch all die Juden der islamischen Welt mussten ihre Heimat räumen, und das keinesfalls freiwillig, gegen 1 Mio damals, das neue Israel konnte sie absorbieren.

            „Dass Gott den Juden das Land Israel versprochen hat, steht in einem Buch mit einem Gott, an den nur Juden glauben.“

            Das ist der klassische Antijudaismus, der zum modernen Antisemitismus führte. Von diesem Versprechen mal abgesehen, die haben da tatsächlich lange gelebt! Bis die Faschos der Antike, die Römer, die da vertrieben haben.

            „deine Idee hatte Broder auch schon mit: „Gebt den Juden Schleswig-Holstein“.“

            Das war sicherlich ein Scherz. Meine Idee hingegen ist durchaus realistisch. Die linken Israelhasser wollen doch viele Einwanderer. Wie können die gegen ihre Lieblinge sein?

            “ … Einmarsch von britischen, französischen und israelischen Truppen in Ägypten war der Verdacht zur Wirklichkeit geworden.“

            Das antiimperialistische Narrativ der Sowjets und der Kommi-Linken, der Vorläufer des heutigen Antisemitismus.

            „Mir fällt außer der Ein-Staaten-Lösung auch nichts mehr ein.“

            Das Konzept zur „demokratischen“ bzw demographischen Zerstörung Israels, ua von Judith Butler. Da die Palis nicht mehr militärisch den Staat vernichten können, sollen sie es demographisch tun.

            „„Exodus“ = ethnische Säuberung der Palästinenser“

            Und der originale Exodus war dann eine ethnische Säuberung der Juden aus Ägypten, lol

            „rechtsradikaler Traum von einem ethnisch reinen Staat Israel der Juden.“

            Die übliche antisemitische Phrase, die Israel „Apartheit“ und „Rassismus“ unterstellt und obendrauf noch Nazivergleiche macht. Genau das, was wir heute überall in der westlichen Welt erleben, Rassismus-Unterstellungen allenthalben! Und wer hat es erfunden? Der Antisemitismus! Nazi-Tourette, F-lingsmanie, Grenzenlosigkeit, antiweisser Rassismus — alles Ausdrucksformen davon. Die neuesten, das Antisemitismus-Virus ist sehr rege in Wandeln seit das mit dem Staat Palästina mit Pauken und Trompeten gescheitert ist.

            Ich versteh nicht: du bist so smart und durchschaust schon den Feminsimus. Dann sollte es dir auch leicht fallen, das Original, den linken Antisemitismus zu durchschauen, der ist ja ganz ähnlich, allerdings ungleich komplexer.

            Den Vorschlag, den ich machte: das wäre mE der einzige europäische, der erfolgreich ist FRIEDEN zu schaffen. An uns hängt es. Leider derzeit in negatver Weise, am tiefsitzenden AS der Europäer.

          • Alex, versteh ich Dich richtig: Du möchtest (von israelischen Autoritäten als neue Staatsbürger abgelehnte) Palästinensern automatisch eine europäische Staatsbürgerschaft zuerkennen?
            Weil anderenfalls Juden über kurz oder lang zur Minderheit würden, wenn (ein zukünftiges Groß-)Israel gezwungen wäre, alle dort (langfristig) angesiedelten Menschen zu vollen Bürgern zu erklären?

          • „Für am tragfähigsten hielte ich die 1-Staatenlösung: Palästinenser bräuchten volle Bürgerrechte in Israel.“

            Dann gibt es Israel bald nicht mehr. Du machst den selben Fehler, den die ganzen Journalisten auch bei uns täglich machen: du vernachlässigst den zeitlichen Aspekt bzw. die Geburtenrate!

            Die Orthodoxen liefern sich mit den Palis eine Nachwuchsschlacht und die Palis liegen meines Wissens vorn. Die Vermehrung ist für sich genommen schon ein Problem, 399 Einwohner pro qkm schon jetzt (mehr als im dicht besiedelten Deutschland) und das in einer Wüstenregion! Die Orthodoxen sind auch nicht gerade unkompliziert. Vom Islam fangen wir besser gar nicht erst an.

            Wenn die dort Frieden wollen, müssten sie zuerst eine ethnische Säuberung machen. Die Palis in ein Randgebiet abschieben und dieses einem der Anreiner oder den vereinten Nationen „schenken“. Dann eine Mauer um ihr Land bauen und abwarten, bis sich der Frust verwachsen hat. Aber auch dieser Ansatz ist in seiner Radikalität so nicht denkbar, heilige Stätten, Moral, Geschichte usw. machen es unmöglich, außerdem mordet der Mossad weiter herum, weil er die Anrainer wehrlos halten muss und schafft damit ständig zusätzlichen Hass.

            Ich fürchte, das wird früher oder später ein übles Ende nehmen. Ein Konstruktionsfehler, man hätte die Sache klären sollen, als dort noch dünn besiedeltes Land war, mittlerweile ist dort ein Pulverfass bzw. ein veritabler Dauerkonflikt herangewachsen, der die ganze westliche Welt mit hineingezogen hat.

            Ich lache nur noch höhnisch, wenn mal wieder ein westlich-naiver Politiker meint, sich dort seine Blauäugigkeit abtrainieren zu müssen…

    • und dann versucht sich der Roettgen noch auf englisch. Dagegen war der Ötinger ja ein „native speaker“!

      So einer bestimmt die Aussenpolitik Deutschlands, absolut grauenvoll. Komisch nur, dass er nicht in der SPD ist!

  6. Es ist unfassbar! Da wird ein überführter und verurteilter Pädo-Krimineller freigelassen, einfach aufgrund der Vorgabe, nun eine weibliche Identität entwickeln zu wollen, und im Zuge dessen brav Östrogene zu schlucken, und schon macht ein Richterspruch aus dem Straftäter eine unschuldige Frau, die nun unverzüglich aus dem Gefängnis entlassen werden muß:

    Wie lange will sich eine schweigende Mehrheitsgesellschaft diese auf intersektionaler Machtanmaßung basierende Aufhetzung von Menschen (Männer gegen Frauen) noch bieten lassen, bevor sie vernehmbar dagegen aufbegehrt?
    Dieses Urteil ist der Paradefall für den durchgesetzten Machtanspruch des intersektionalen Feminismus: alle „Frauen“ und ihre Hormone (Östrogene) sind gut und machen sie unschuldig. Alle „Männer“ sind schlecht und (pot.) Verbrecher, mit denen alles (Un-Mögliche) gemacht werden kann?! Ihre Hormone (Testosteron) machen sie schlecht und schuldig?!

    • Alex, deine bekackten Beiträge sind für mich alle bloß ein ewig wiederholter Ausdruck deiner Impertinenz. Und ich glaube, damit bin ich nicht alleine.
      Wenn du dich also entschuldigen möchtest: Nicht für einen Doppelpost. Das merkt eh kaum einer.

      • …deiner Impertinenz.

        Wer im Glashaus sitzt…
        Du bist vermutlich eine ausgewachsene Feministin und hast selbstverständlich das Recht, einem Mann wie Alex (Ist doch ein Mann oder?) vorzuschreiben, ob, wann und wie oft er sich zu welchen Themen zu äußern hat. 😉
        Kleiner TIpp: Wenn es dich nicht interessiert, lies es doch ganz einfach nicht.

        • Ist man impertinent, wenn man jemand anderem Impertinenz vorwirft? Muß ich bei Gelegenheit mal drüber nachdenken.
          An Alex Postingverhalten wurde allerdings auch von anderer Seite bereits das ein oder andere Mal Kritik geübt. Wenn das an dir vorbeigegangen ist: Er mißbraucht den Blog als Dokumentation dessen, was er (und praktisch nur er) für den alltäglichen Wahnsinn hält.

      • Wer leugnet denn konkret welchen Genozid? Kannst du die Zeit im Video mal angeben? Ich wollte mir zu so später Stunde nicht das ganze Video antun.
        Was ich jetzt so im Schnelldurchlauf mitbekommen habe ist die Kritik, dass Feministinnen nur weiße Frauen davon abhalten wollen, weiterhin Kinder zu kriegen, während der Schwarze, der ja bekanntlich so gerne schnaxelt (Zitat G. v. Thurn und Taxis) für eine Überpopulation in Afrika bzw. auf der Welt sorgt und diese ungestört weiterbetreiben können soll.

        Unter dem Gesichtspunkt, dass der Mensch eine invasive (Tier)Art ist, die sich viel zu stark ausgebreitet hat und deren Ressourcenverbrauch viel zu stark angestiegen ist, halte ich die Forderung, die Geburtenrate weltweit massiv einzuschränken für gar nicht so verkehrt. Oder aber alternativ vielleicht ein paar Klimahysterika ins Jenseits zu befördern, weil die ja sicherlich mit gutem Beispiel zur Klimarettung vorangehen würden.

        Das ganze nicht, um das Klima zu retten, sondern um vielleicht ein Weiterleben für mehrere Generationen sicherstellen zu können, indem Ressourcen geschont bzw. der Umgang damit „normalisiert“ wird. Simpelstes Beispiel wäre die Überfischung, die mehr und mehr Fischarten aussterben lies und lässt.

        Dazu muss man keinen Genozid leugnen, es reicht, wenn man sehr rational an die Thematik Klimarettung -sorry Weltrettung herangeht.

        • „ist die Kritik, dass Feministinnen nur weiße Frauen davon abhalten wollen, weiterhin Kinder zu kriegen“

          Ich habe soweit noch keinen Artikel gesehen, bei dem man argumentiert der Umwelt zur Liebe selbst keine Kinder zu bekommen und bei dem nicht ausschließlich weiße Menschen abgebildet waren.

          • Ausgesprochen wird es natürlich nicht, aber ich habe noch keinen Artikel und kein Plakat zu dem Thema gesehen, bei dem das zugehörige Foto etwas anderes als weiße Menschen gezeigt hätte.

        • @Murdoch: Ich denke es gibt in manchen Kreisen, einen Weißen(/Selbst)hass, einen Diversitywahn und die „Vermehrt euch nicht!“-Mahnung?

          „Ich habe soweit noch keinen Artikel gesehen, bei dem man argumentiert der Umwelt zur Liebe selbst keine Kinder zu bekommen und bei dem nicht ausschließlich weiße Menschen abgebildet waren.“

          ^^ Geht mir genauso.

          Dabei wäre Afrika ein hervorragender Kandidat für Geburtenkontrolle, und die katholische Kirche eigentlich ein beliebter Endgegner.

          PC hat hat eine selbstzerfleischungs Tendenz, Konservative haben da einen Vorteil.

    • Ich wage die grösstmögliche Aussage: ein kleiner Schritt in die Richtung eines allgemeinen Menschenrechts.
      Pures Kryptonit für die Superfemis 😉

    • Bislang sind die bei uns verboten, weil man nicht möchte, dass eine Frau abtreibt, nur weil das Kind mutmaßlich (Restrisiken gibt’s schließlich immer) nicht vom gewünschten biologischen Vater abstammt. Pränatale Vaterschaftstests zu erlauben, bedeutet demnach eine Stärkung von Frauenrechten. Zumal auch nicht zur Diskussion steht, diese Untersuchung gegen den Wunsch einer Schwangeren durchzuführen, oder?

      • „Zumal auch nicht zur Diskussion steht, diese Untersuchung gegen den Wunsch einer Schwangeren durchzuführen, oder?“

        Natürlich willst du den Test zum Privileg der Frau machen, was denn auch sonst.
        Falls du es nicht wusstest: ein Kind hat zwei Erzeuger.

      • Der FDP-Vorschlag beinhaltet ja, daß diese Tests erst nach Ablauf der in Deutschland gültigen Abtreibungsfristen erlaubt sein soll. D.h. daß eine Abtreibung aufgrund eines „falschen Vaters“ durch diesen Test nicht ermöglicht wird.

        • Dann ist der Vorschlag scheiße.
          Weil seien wir mal ehrlich: eine Schwangere, die unsicher darüber ist, wer der Erzeuger war, wird in den meisten Fällen dazu neigen abzutreiben.

          • Im Gegenteil, wenn der Unterhaltsvorschuss fliesst, dann will man gar keinen Mann. Im gegenseitigen Einvernehmen.

            Genau deshalb wird das mit der fehlenden Vaterschaft doch zum Problem der Politik derzeit 🙂

          • Mönsch, Semi, wenn es um Rechte geht, dann gibt es für dich echt NUR Frauen oder? Vielleicht, nur vielleicht, geht es hierbei ja wirklich mal um das absolut berechtigte Interesse mutmaßlicher Kindsväter, Sicherheit über die Vaterschaft zu haben. Und nein: die Mutter hat dabei gefälligst kein Vetorecht zu erhalten. Das wird gemacht und die beide beteiligten erhalten ganz formal und standardisiert das Ergebnis. Das ist der absolut einzige Weg, auf der einen Seite Vätern endlich mal eine Sicherheit zu verschaffen, auf der anderen aber eben nicht eine Beziehung zu belasten durch ein „Waaaaaas? Du möchtest einen Vaterschaftstest machen lassen?!?!?!?!?!“ oder ein „Wenn sie die Durchführung ablehnt, muss sie doch irgendwelche Gründe haben, die dagegen sprechen. Was könnte das nur sein?“.

            Tja und wenn eine Frau nach einem negativen Test und einer darauf begründeten Beendigung der Beziehung dann allein mit dem Kind dasteht, dann hat sie da verdammt noch mal selbst Schuld dran und keinerlei Mitleid verdient. Wie man eben auch Männern schon immer gesagt hat: „Hättest du mal nachgedacht, bevor du ungeschützt durch die Gegend vögelst!“.

          • Ich versteh Dein Geschwurbel als versuchtes Plädoyer für einen verpflichtenden, pränatalen Vaterschaftstest (einzukalkulierende falsche Testergebnisse hier in der Größenordnung von etwa 8000 oder mehr p.a.).
            Und Du bist aber gegen die Einführung einer allgemeinen Gen-Datei aller Bürger/innen? Falls ja: warum?

          • „Geschwurbel“ ist also dein Wort für Argumente, gegen die du nicht ankommst? 😉

            Zur Gendatei habe ich mir keine konkrete Meinung gebildet. Zudem hat das eine mit dem anderen nix zu tun. Wie kommst du direkt wieder auf dieses Feld? Es wäre ein leichtes, gesetzliche Vorgaben für Löschungen der aus den Tests gewonnenen Daten zu machen.

            Naja, schade um den Strohmann.

          • „Wie kommst du direkt wieder auf dieses Feld?“

            Wie sonst willst Du „Vater unbekannt“-Fälle klären?

          • @Semikolon

            „Plädoyer für einen verpflichtenden, pränatalen Vaterschaftstest “

            Wieso verpflichtend?
            Man muss dazu niemanden verpflichten. Mann kann sich seinen Teil dabei denken, wenn eine Schwangere diesen Test verweigert. Eine Nichtteilnahme am Test kann zumindest nicht mehr mit einem Verweis auf ein Risiko für Mutter und Kind verweigert werden, da Blutentnahmen ja recht risikoarm sind und bei Schwangeren sowie alle Nase lang bei jeder Untersuchung vorgenommen werden. Ich kenne diese Art der Tests nicht, aber vielleicht reicht da sogar eine sehr kleine Blumenge aus, die man auch zu Hause entnehmen kann (Fingerkuppe o.ä.).
            Auf vaterschaftstest24.de kann man entnehmen, daß diese Tests zB in Österreich schon erlaubt sind:

            https://www.vaterschaftstest24.de/pranataler-vaterschaftstest-vor-geburt.html?gclid=EAIaIQobChMIo4P-mYur5wIVieR3Ch1OTQvkEAAYASAAEgJgpvD_BwE

            Ein potentieller Vater würde dies ja sowieso nur bei begründeten Zweifeln mit der Kindsmutter diskutieren.

          • „Wie sonst willst Du „Vater unbekannt“-Fälle klären?“

            Gar nicht. Eine Frau, die den Vater nicht nennt, hat keinen Anspruch auf Unterhalt. Wieso sollte man da was klären?

          • „Wie sonst willst Du „Vater unbekannt“-Fälle klären?“

            OK, also auch hier kommst du wieder nur über das Thema „wie kann eine so verantwortungslos Rumvögelnde, die noch nicht mal potentielle Väter benennen kann, trotzdem noch an ordentlich Unterhalt kommen und muss sich nicht mit Staatsalmosen abgeben?“.

            Erneut: zuvorderst sollte es hier um das (ich wiederhole mich) BERECHTIGTE Interesse mutmaßlicher Väter gehen, Klarheit über die Vaterschaft zu erlangen um dann selbst darüber zu entscheiden, ob sie, im Falle eines negativen Testergebnisses, sich dennoch als Vater zur Verfügung stellen, mit allen Konsequenzen.

            Was du immer vergisst, ist, dass damit erhebliche Verpflichtungen einhergehen. Verpflichtungen, denen sich mutmaßliche Väter kaum entziehen können, selbst bei erheblichen Zweifeln und sie, sollte nach langem Gerichtshickhack endlich Klarheit erzielt worden sein, kaum Möglichkeiten auf Regress haben, weil sie bekanntlich diese natürlich nur dem leiblichen Vater gegenüber anmelden können, weil sich unser Gesetzgeber davor scheut, auch nur einmal Frauen für ihr eigenes Handeln zur Verantwortung zu ziehen.

            Aber vor diesen Hintergründen ist es schon klar, dass für dich die Etablierung eines standardisierten, pauschal durchgeführten Vaterschaftstestprozederes geradezu den Untergang des Abendlandes darstellt. Wo kommen wir denn da hin, wenn künftig Mütter nur noch Eigentumsrechte an den Kindern haben und nicht gleichzeitig das Recht, Väter zu bestimmen.

          • „Wieso verpflichtend?“

            Das ist der klassische Masku-Wunsch. Bislang wollte man zwar einen automatischen, verpflichtenden Vaterschaftstest erst nach der Geburt, aber möglicherweise ändert sich hier gerade was. (Ich warte allerdings noch auf die Forderung eines Verbots anonymer Samenspenden)

            „Auf vaterschaftstest24.de kann man entnehmen, daß diese Tests zB in Österreich schon erlaubt sind“

            Bei uns bislang – zumindest theoretisch – nur nach Vergewaltigungen, wie ich las.

            „Wieso sollte man da was klären?“

            Ach, es geht überhaupt gar nicht um die Rechte des Kindes auf u.a. Kenntnis seiner biologischen Abstammung?

            „Verpflichtungen, denen sich mutmaßliche Väter kaum entziehen können,“

            Leutnant Dino bspw. hat im ÖR erklärt wie er es macht und niemand weiß, wieviele seinem Beispiel bislang folgten.

            „selbst bei erheblichen Zweifeln und sie, sollte nach langem Gerichtshickhack endlich Klarheit erzielt worden sein,“

            Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, welche erheblichen Zweifel verheirateten putativ-Vätern ermöglichen, auch gegen den Wunsch der Kindsmutter ein Abstammungsgutachten durchführen zu lassen (ich weiß nur, dass ihnen zwei Jahre Bedenkzeit ab Bekanntwerden dieser Gründe zum Zweifel gelassen werden). Aber unverheiratete putativ-Väter können ihre Vaterschaft ja sehr leicht überprüfen lassen, indem sie die Vaterschaft nicht anerkennen.

            Fun fact: in derzeit gut 3/4 der strittigen Fälle kommt raus, dass man sich die Untersuchung auch hätte sparen können.

            „kaum Möglichkeiten auf Regress haben, weil sie bekanntlich diese natürlich nur dem leiblichen Vater gegenüber anmelden können,“

            womit wir wieder bei der Notwendigkeit einer (internationalen) allgemeinen (Männer-)Gen-Datei wären

            „weil sich unser Gesetzgeber davor scheut, auch nur einmal Frauen für ihr eigenes Handeln zur Verantwortung zu ziehen.“

            Der Gesetzgeber geht bloß davon aus, dass jedes Kind zwei leibliche Elternteile hat. Mehr als 2 sind allerdings heute denkbar bzw. möglich, aber durch das Verbot der Eizellenspende juristisch ausgeschlossen.

          • Na, spielen wir wieder „moving target“?

            Deine ganzen Daten sind als Gegenargumente untauglich. Lt. Dino dürfte sich weitgehend gesetzeswidrig verhalten. Sollen also Väter per se kriminell werden, wenn sie an ihrer Vaterschaft zweifeln? Auch die Sache mit den 3/4? Das heißt, dass in 25% der Fälle der Verdacht berechtigt war. Nicht gerade eine vernachlässigbare Zahl. Hinzu kommt, dass ein standardisiertes Prozedere von vornherein verhindern würde, das väterliche Zweifel eine ansonsten funktionierende Beziehung unter Umständen grundlos belasten. Man bekommt dann einfach ein Amtsschreiben, ob man es dann überhaupt liest, bleibt einem selbst überlassen. Ich verstehe echt nicht, was dich daran immer so in Rage versetzt, außer dass es da was geben könnte, wo die Frau mal eben keine Narrenfreiheit per letztem Wort hat.

            Gendatei natürlich auch nur für Männer? War klar. Warum bist du so sexistisch. Wenn Gendatei, dann für absolut jeden!

            Und deine Begründung für die Regressfrage ist ja wohl der hohlste Kokolores, auf den du je hättest kommen können. Der einzige Grund für die völlige Ausklammerung der Mutter ist der, dass sexistische Feministinnen wie du sofort dagegen Sturm laufen, wenn auch nur einmal erwogen wird, Frauen für irgendwas zur Verantwortung zu ziehen. In dem Fall wird ja auch immer das Kindeswohl vorgetäuscht, welches in anderen Belangen dann aber bekanntlich erkennbar nachrangig ist.

            Mein Vorschlag zur Lösung: geprellte Scheinväter brauchen sich selbst gar nicht um einen Regress gegen einen anderen Mann kümmern. Sie bekommen jeden Cent von der Mutter. Diese kann dafür ein Staatsdarlehen erhalten, welches sie ab der Selbständigkeit des Kindes zurückzahlt. Basis der Ratenhöhenberechnung ist die Düsseldorfer Tabelle, mit allen Erwerbsobliegenheiten, die die anhängige Rechtsprechung auch an Unterhaltspflichtige richtet. Der leibliche Vater, falls ermittelbar, zahlt Unterhalt erst ab dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Nichtvaterschaft des Geschädigten. Mal ehrlich: warum soll ein Mann von jetzt auf gleich in zwei bis dreistelliger Tausenderhöhe verschuldet sein, weil eine Frau, mit der er mal geschlafen hat, von ihm ein Kind hat, von welchem er noch nie was gehört hat und gar nicht in der Lage gewesen wäre, Unterhalt zu leisten? Aber ich weiß: Ganz schlimm frauenfeindlich, solche Vorstellungen…

            Ach und nochmal zur Gendatei: Natürlich haben Kinder ein berechtigtes Interesse an ihrer Herkunft. Aber das als Argument für eine (Männer-) Gendatei? Weil einzelne Frauen verantwortungslos rumvögeln und dabei Kinder entstehen, sollen ALLE MÄNNER vom Staat mit ihren Gendaten erfasst werden? Damit dann wieder die verantwortungslose Frau fein raus ist und nicht berechtigterweise vor ihrem Kind als die Hauptschuldige dasteht, dafür, dass das Kind nie wissen wird, wer sein Vater ist? Typisch feministische Lösung! Wie bei allen Argumenten auch hier: Alle Männer in die Verpflichtung nehmen, um sich als Frau weiterhin in gemütlicher Unterverantwortlichkeit suhlen zu können.

          • „Ach, es geht überhaupt gar nicht um die Rechte des Kindes auf u.a. Kenntnis seiner biologischen Abstammung?“

            Das ist ein Auskunftsanspruch, den das Kind gegenüber der Mutter hat, nicht gegenüber dem Staat.

            Das Problem wird sofort so gut wie aus der Welt sein, wenn a) eine Mutter keinen „Unterhaltsvorschuss“ vom Staat kriegt, wenn sie den Vater nicht nennen kann und b) gegenüber dem Kind straffällig wird, wenn sie ihm den Vater nicht nennen kann.

            Mit anderen Worten: In dem Moment, in dem wir das Ungeheuerliche tun und die Frau vverpflichten, einer Verantwortung gerecht zu werden, ist das kein Problem mehr.

            Da braucht’s keine Gendatenbank.

            Falls es doch eine Gendatenbank braucht, dann müssen da natürlich auch alle Frauen eingetragen werden, weil es ja eine Restwahrscheinlichkeit gibt, dass Kinder nach der Entbindung vertauscht werden. Das ließe sich mit der DB ganz leicht verhindern, man könnte ja jederzeit die zugehörige Mutter eindeutig identifizieren.

          • Nur kurz:

            „Ich verstehe echt nicht, was dich daran immer so in Rage versetzt“

            Das ist doch keine Rage, herrje, ganz rational muss man einfach nur feststellen: ein obligatorischer Vaterschaftstest wäre ein in staatliche Regelungen gegossener Generalverdacht gerichtet an (wenigstens) alle schwangeren Frauen, wonach sie fahrlässige oder vorsätzliche Betrügerinnen seien – bzw. zumindest erstmal beweisen müssten, dass sie es nicht sind.

            „In dem Moment, in dem wir das Ungeheuerliche tun und die Frau vverpflichten, einer Verantwortung gerecht zu werden, ist das kein Problem mehr.“

            Zu was verpflichten? Dazu von jedem Sexpartner vorab den Ausweis abzufotographieren?

          • „ein obligatorischer Vaterschaftstest wäre ein in staatliche Regelungen gegossener Generalverdacht gerichtet an (wenigstens) alle schwangeren Frauen, wonach sie fahrlässige oder vorsätzliche Betrügerinnen seien – bzw. zumindest erstmal beweisen müssten, dass sie es nicht sind.“

            Ach sooooo!

            Du redest dich echt um Kopf und Kragen. Vor wenigen Tagen stelltest du noch Carnofis beim Thema automatisches Sorgerecht für uneheliche Väter die süffisante Frage, ob es denn nach seiner Auffassung keine Gründe geben könnte, warum Mütter kein Sorgerecht für den Vater haben wollen, um damit gegen einen Automatismus zu argumentieren. Da hast du also einen tatsächlich in Gesetz gegossenen Generalverdacht gegen Väter verteidigt, diesen sogar noch explizit benannt, der ihnen ein fundamentales Recht vorenthält und drehst hier am Rad wegen einer Formalie, die in der Regel darüber hinaus nichts weiter bewirkt.

            Zumal es auch beim Thema des Vaterschaftstests eben in erster Linie um ein Recht des Vaters geht: das Recht auf absolute Gewissheit, welches die Mutter von Natur aus hat. Aber weil es die Mutter eben hat und der Mann nicht, ist es dir ja eben auch so scheißegal. Dir sind eben, wie hier schon tausendfach unter Beweis gestellt, die Rechte und Interessen von Männer völlig Schnuppe.

            Du bist leider eine Hardcore-Sexistin.

          • Ausgeschlossen sind ja nicht alle Väter – so wie es einst per default alle Mütter waren.

            Begrenzt man den „obligatorischen Vaterschaftstest“ analog, bezieht er sich – tata! – rein auf Fälle unverheirateter, wo der Mann seine Vaterschaft nicht ohne Abstammungsgutachten anerkennen mag.

          • „Begrenzt man den „obligatorischen Vaterschaftstest“ analog, bezieht er sich – tata! – rein auf Fälle unverheirateter, wo der Mann seine Vaterschaft nicht ohne Abstammungsgutachten anerkennen mag.“

            Das ist doch eh schon geltendes Recht.
            Oder meinst Du, dass ALLE unverheirateten Männer pauschal zum Vaterschaftstest prophylaktisch ihr Genmaterial abgeben sollten?

          • Nein Carnofis, meine Meinung hat sich nicht verändert.
            Mit den Regelungen zur Vaterschaft bin ich ebenso einverstanden wie mit denen zum Sorgerecht.

            Bezüglich der Keimzellenspender-Frage – wo legal bei uns noch keine Gleichberechtigung herrscht, über kurz oder lang aber wahrscheinlich hergestellt werden muss – tendiere ich btw ebenso zur liberaleren Lösung. Wie würdest Du da eigentlich entscheiden?

          • „Sie bekommen jeden Cent von der Mutter.“

            Damit muss alles anfangen und darum geht es dem Semikolon: ausnehmen und dann noch verächtlich sein.

            Dummerweise hat diese Art der Selbstbedienung undBereicherung überhandgenommen, so dass demnächst nicht so üppige Zeiten bevorstehen. The times, they are a-changin

          • „Bezüglich der Keimzellenspender-Frage – wo legal bei uns noch keine Gleichberechtigung herrscht, über kurz oder lang aber wahrscheinlich hergestellt werden muss – tendiere ich btw ebenso zur liberaleren Lösung. Wie würdest Du da eigentlich entscheiden?“

            Tut mir leid, aber ich verstehe die Frage nicht.
            Welche Keimzellenspender-Frage und welche damit verbundene fehlende Gleichberechtigung.
            Männer dürfen Sperma spenden, Frauen Eizellen.
            Was soll daran noch liberalisiert werden?

      • Das ist doch aber gerade das Besondere, dass dieser Test nicht von der Willkür der Frau abhängen soll. Wie soll denn sonst von einem Vater ein gemeinsames Sorgerecht von Geburt an durchgesetzt werden?
        Nach dem Gusto der Mutter kann ein Vater auch jetzt schon das Sorgerecht genehmigt bekommen – obwohl ja viele Jugendämter den Frauen davon abraten, weil die sich sonst in wichtigen Dingen mit dem Vater arrangieren müssten.

        Die biologische Vaterschaft zuzulassen ist ein großer menschenrechtlicher Schritt in die Richtung, Kindern ihren Vater zu gestatten. Wenn das gegen die Herrschsucht der Feministen Realität wird, gewinne ich einen Teil des Glaubens an unsere Welt zurück.

  7. Wichtiger Text:
    https://krautreporter.de/3178-ich-bin-eine-37-jahre-alte-mutter-und-habe-mich-im-internet-als-elfjahriges-madchen-ausgegeben-das-habe-ich-dabei-erlebt

    „Mittlerweile haben wir Erfahrung und Routine – aber heute ist das erste Mal, dass wir eine so junge Persona einsetzen. Heute Abend ist meine Brust eingeschnürt und meine Sprache klingt deutlich weniger erwachsen.

    Heute Abend bin ich die elfjährige Bailey. …

    Nach zweieinhalb Stunden hatte ich sieben Videoanrufe. Weitere zwei Dutzend habe ich ignoriert (einige hatten Bailey vorher angeschrieben und hofften anschließend auf mehr Interaktion). Ich habe mit 17 Männern gechattet, von elf habe ich die Genitalien gesehen. Ich wurde auch mehrmals um Nacktfotos gebeten, oberhalb der Taille (obwohl klar ist, dass Baileys Brüste sich noch nicht entwickelt haben) und unterhalb der Taille. Diese habe ich abgelehnt. …

    Im Laufe einer Woche sprechen über 52 Männer ein elfjähriges Mädchen an. Mit diesen Zahlen im Kopf schalten wir den Fernseher und den Camcorder ernüchtert ab.“

      • Hättest Du erwartet, dass man als hypothetisches 11-jähriges Mädchen auf instagram innerhalb kürzester Zeit ein knappes Dutzend Dickpicks zugeschickt bekommt?

        • Bei Millionen von Usern? Auf jeden Fall.

          Man beachte: das ist aus dem englischen übersetzt. Die kommunizieren da also auf Englisch. Heißt: da kommt quasi die ganze Welt als Gegenpart infrage.

        • Kommt drauf an, wieviele dort unterwegs sind und wie sie sich präsentiert, ob sie den Eindruck erweckt, dass sie solche Kontakte sucht. Bei frühreifen 11jährigen erhoffen sich einige der Herren vermutlich zumindest anregende Bildchen.

          Ich kann den Artikel leider nicht komplett lesen und mag mich nicht da anmelden. Er ist auf skandalös ausgelegt, was zu der aktuellen „Cyber-Grooming bekämpfen“-Kampagne passt, die medial gerade gefahren wird. Die grooming-Gangs in GB bekämpft man nicht, man hört nichtmal davon, weil es sich da um edle Wilde handelt, aber eine Kampagne, um das Internet weiter zu zensieren, kommt natürlich immer Recht. Von daher traue ich denen auch nicht, m.W. sind die Krautreporter eine Ausgründung der Lügenmedien.

          • „Ich kann den Artikel leider nicht komplett lesen “

            Auch seltsam. Warum kann ich das denn?

            Weil nicht bloß Du angedeutet hast, die kindlichen Online-Personas könnten ihre sexuelle Belästigung gezielt provoziert haben, kopier ich Dir noch was hin:

            „Ich lade das Foto auf Instagram hoch – ein harmloses Selfie von Bailey mit einem breiten Grinsen – und schreibe etwas dazu.

            „Bin ganz aufgeregt, weil ich meine Freunde dieses Wochenende auf Carlys Party sehe! Ilysm!!“, dazu eine Reihe von Emojis und ein #friends-Hashtag.

            Das Foto wird auf Instagram veröffentlicht, und wir warten darauf, dass sich etwas auf der großen Leinwand tut.

            Dieser Teil dauert nie lange. Es geht immer nervtötend schnell.

            In meiner ersten Nacht als Bailey kamen weniger als eine Minute nach der Veröffentlichung des Fotos bereits zwei Nachrichten. Wir saßen mit offenem Mund da, als die Zahlen auf dem Bildschirm auftauchten – 2, 3, 7, 15 Nachrichten von erwachsenen Männern im Laufe von zwei Stunden. Die Hälfte von ihnen könnte wegen der Übermittlung obszöner Inhalte an Minderjährige angeklagt werden.“

            Ich will das auch nicht glauben.
            Die Frage ist aber: was tun und/oder verlangen wir als Eltern von Töchtern, wenn es sich darstellt wie beschrieben?

          • „Ich kann den Artikel leider nicht komplett lesen “
            Auch seltsam. Warum kann ich das denn?“

            Der Text verschwindet hinter einer Leiste, auf der steht:

            „Es steckt noch mehr hinter dieser Geschichte! Aber sie wurde für Krautreporter-Mitglieder geschrieben. Werde kostenlos Probemitglied, um die ganze Geschichte zu lesen.“

            Vielleicht macht dein Adblocker (ich benutze „uBlock Origin“ mit Firefox) die Leiste weg, hast du einen laufen und welchen Browser benutzt du?

            „In meiner ersten Nacht als Bailey kamen weniger als eine Minute nach der Veröffentlichung des Fotos bereits zwei Nachrichten. Wir saßen mit offenem Mund da, als die Zahlen auf dem Bildschirm auftauchten – 2, 3, 7, 15 Nachrichten von erwachsenen Männern im Laufe von zwei Stunden. Die Hälfte von ihnen könnte wegen der Übermittlung obszöner Inhalte an Minderjährige angeklagt werden.“

            Falls das stimmt (traue keinem Journalisten) dann verstoßen diejenigen sicher auch gegen die Instagram (?) AGB, wenn die obszönes Zeug verschicken. Möglich ist alles, man müsste es selbst mal ausprobieren, um sich zu überzeugen.

            „Die Frage ist aber: was tun und/oder verlangen wir als Eltern von Töchtern, wenn es sich darstellt wie beschrieben?“

            Dass sie sich nicht in entsprechenden social networks rumtreiben, zumindest nicht mit Bild, Klarnamen und Anschrift. Erlaube ich meinen Kindern auch nicht (na gut, die haben auch noch keinen Bedarf angemeldet, soll bei anderen Familien dringlicher sein).

            Bei, was weiß ich, 10 Mio Nutzern oder so, ist die Wahrscheinlichkeit auf Verrückte zu stoßen, bei 100%. Wenn eine Plattform so eine freie Kommunikation zulässt und nicht für Sauberkeit sorgt, ist das halt schlicht nichts für Kinder, man lässt die ja auch nicht durchs Rotlichtviertel laufen.

            Das kann kleine Jungen übrigens auch treffen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit da sicherlich geringer ist.

    • Was schätzt du denn, wie viele erwachsene Männer im Netz vorpubertäre Mädchen ansprechen oder ansprechen wollen? 1 Prozent, 5 Prozent, 20 Prozent, alle? Natürlich gibt es diese kranken Typen, aber bekanntermaßen etwa anteilig immer gleich viele. Der Anteil der Pädophilen hat sich nicht geändert über Jahrhunderte. Was ist also die Botschaft von diesem Projekt?

      Dass Erzieher auf keinen Fall jemals in Kleinkindgruppen von Kitas Kinder wickeln dürfen? Dass sie nicht Lehrer, nicht Väter sein sollen? Weil es in ihrer Geschlechtsgruppe schwer gestörte Männer gibt? Also was ist die Message? Oder einfach nur ganz plump: Männer sind böse?

      Ein bisschen erinnert das Experiment auch an den Juden, der letztens in Berlin Prenzlauer Berg mit einer Kippa auf die Straße ging. Da kam dann ein Araber und hat ihn mit dem Gürten geschlagen. Der Begleiter vom Kippa-Träger hat das gefilmt. Nachher haben die beide erklärt, es sei ein Versuch gewesen, ob man in Berlin mit Kippa antisemitisch behandelt werde. Ich wohne an der Grenze zum Prenzlauer Berg. Wenige Meter neben mir ist eine Privat-Synagoge. Hier laufen jeden Tag jüdische Männer mit Kippa rum – und zwar selbstverständlich. Da passiert weniger, als wenn ich im Wedding auf einem Spielplatz stehe und mich als „Christ“ beschimpfen lassen muss.

      Was ich sagen will: Solche Versuche und Experimente sind darauf angelegt, das erwünschte Ergebnis zu erzielen. „Bailey“ hat sicher gezielt ein Umfeld im Netz gesucht, wo diese kranken Typen zu finden sind.
      Wenn das einem Mädchen bei Facebook, Twitter, Instagram in der Intensität und Häufigkeit passieren würde, ohne dass sie jemanden anstachelt, dann wäre der Aufschrei gigantisch – und die Unmengen von Männern zu Recht in Umerziehungslagern oder im Knast.

    • Semi,
      Ich hab auch einen ganz ganz wichtigen Text hier:
      https://www.welt.de/vermischtes/article205473421/Ulm-Babys-mit-Morphium-vergiftet-Krankenschwester-verdaechtigt.html

      Ich folge mal deiner Logik.
      99.99% der Krankenschwestern sind normale Menschen, die keinen vergiften. Aber jetzt ist es ganz wichtig zu betonen, dass unsere Babies nicht sicher sind in den Händen von Frauen! Gott was für schlimme Frauen es da draußen in der Welt gibt. Schnell wir brauchen sinnloses Skandalieren und Dummen Aktionismus!

      Semi, jeder der bis 3 zählen kann, weiß dass es in der Welt böse oder perverse Menschen gibt. Das mit so einen “Experiment” zu bestätigen ist vergeudete Zeit.
      Wie naiv bist du, dass dich so etwas schockt?

      Bedienst mal wieder alle Klischees. Danke dir 😉

  8. Selbstverständnis heute: Wenn andere das so und so sehen, dann ist es ihr Problem, nicht meins. Denn es ist meine Vorstellung von dem, was ich sagen wollte, die für mich gilt und das ist der Masstab aller Dinge.
    So jemand hält sich für „antifaschistisch“, die Unbedingtheit der Geltung seiner Haltung und Ansicht, sein radikaler Subjektivismus, ist das genaue Gegenteil.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article205466017/Klima-Holocaust-Tom-Radtke-Linke-rechtfertigt-seinen-Tweet.html

    „WELT: Finden Sie nicht, dass Ihre Aussagen und Ihre Tweets den Holocaust relativieren oder auch für Ihre Ideen instrumentalisieren?

    Radtke: Das kann man so interpretieren. Das war aber nie meine Intention.“

      • Tja, liest sich etwas lieblos runtergebetet, was die Grünen da absondern. Aber was würde ich schreiben, wenn ich einen solchen Jahrestag abfeiern müsste? Weitere Superlative, mehr Inbrunst, gar mehr antifaschistische Aggression?

        Ich glaube Frau Knobloch war es, die im Bundestag sinngemäß Folgendes sagte: Solange in Deutschland vor jüdischen Einrichtungen und Schulen noch Polizisten stehen müssten, solange wäre der Antisemitismus in Deutschland nicht beseitigt.

        Hm, da stehen die Dimpfelmosers in der Tat immer rum. Aber es gibt keine Vorfälle. Die gibt es in anderen Schulen, in Brennpunktschulen, wo keine Wachtmeister weit und breit sind, weil die sich nicht so richtig in diese Kieze trauen.

        Klar, da war letztens der Spinner von Halle, der gegen Feministen und Juden fabuliert hat und ein Massaker verrichten wollte. Vielleicht hat er das nur mit diesen Zielen versucht, weil er wusste, dass er mit Taten gegen Juden und Frauen besonders schockieren konnte. Sie richtig faschistisch-antisemitisches Gedankengut wurde ja bei dem nicht sichtbar.

        Richtigen Antisemitismus erlebe ich gar nicht. Ich selbst habe auch gar nichts gegen Juden – außer dass ich finde, sie sollten ihre religiöse Genitalverstümmelung bei wehrlosen kleinen Jungen dringend hinterfragen und abstellen. Da bin ich im Herzen ganz bei den kleinen jüdischen Jungs.

        • Was bei der Debatte fehlt ist die internationale Perspektive und da, global betrachtet, wird der Antisemitismus zum Weltproblem. Schon der Blick auf Grossbritannien zeigt, wie sehr Antisemitismus auf dem Vormarsch ist. Und ausgerechnet den verschweigt man und plustet dafür das „Brexit“-Theater auf.
          Was wohl ein Karl Kraus dazu gemeint hätte?

    • Dank für den Link:

      „Auch ich bin jung und weiß und Frau. Mir werden heutzutage Chancen nicht trotz meiner Fähigkeiten verwehrt, sondern trotz meiner Fähigkeiten ermöglicht.“

      Ich wusste gar nicht, dass die auch schreibt. Sie hatte seinerzeit bei Nuhr den Schneeflöckchen zugerufen: „Stell dir vor, es wäre Krieg und frage dich, ob es deinen Beruf dann noch gibt.“ Muss ich immer dran denken, wenn ich an den vielen Coworking-Places vorbeilaufe.

    • „krönt sich eigenmächtig mit sittlicher Unfehlbarkeit.“

      Autokratischer Triumphalismus! So feiert sich der Feminismus.

      „Als solche adelt man sogar, wenn die Göre Stefanie Sargnagel schreibt: „Österreich, du dummes Huankind.““

      Da war Falco ungleich besser 😦

      „Damit nur ja nicht einer denkt, dieser alte weiße Mann wäre – gleich dem Ausländer – ein phantasmagorisches Konstrukt, dessen Bekämpfung nur dem Zweck dient, weitaus tiefer liegende, gesellschaftliche Antagonismen nach wie vor ignorieren zu können.“

      Eine perfekte Erklärung 😉

      „Ihren stilisierten Street-Food-Veganismus halten sie für Konsumverzicht.“

      Das ist immer wieder überraschend wie gerade der grösste Luxus zur einzig wahren Askese erklärt wird 🙂

      „Und Scharen einst’ger Klägerinnen heulen auf wie Klageweiber.“

      Das könnte aus dem „Ägyptischen Totenbuch“ diese bekannte Szene sein, von 20 Frauen, vor und nach dem Tod des Pharaohs, ein ironisierendes Zitat davon, denn zuerst stolzierten sie als Oberste einher, sicher in jeder Hinsicht unfehlbar.

      Die Österreicherinnen makes you think 🙂

    • Ich liebe diese Frau 😀

      Keiner nimmt gesellschaftlichen Zeit“geist“ so schneidend und kompromisslos auf die Schippe, wie diese Österreicherin.
      Und die ist dabei auch noch eine Frau, also eigentlich ein Opfer, das ich mit all meiner patriarchalen Kraft am Reden hindern müsste.

  9. absolut korrekter Entscheid, wäre schon gestern möglich gewesen
    vemutlich werden wir auch bald wissen, wie es mit einem nationalen Notstand aussieht

  10. Man könnte meinen ein Männer-Thema, die Obdachlosigkeit erreichte den Mainstream (hier die Tagesschau). Den nur eine kleine Minderheit (10%?) sind Frauen.

    https://www.tagesschau.de/inland/obdachlose-berlin-101.html „Nacht der Solidarität“ 30.01.2020

    Der Artikel scheint mir ein Framing anzuwenden:

    „…Es geht zum Beispiel um solche Daten: Wie viele Frauen sind obdachlos, wie alt sind die Menschen im Schnitt, die auf der Straße leben?…“

    Ist natürlich die erste Frage die von Interesse ist…

    „[ähnliche Zählung in Paris]…hat damit gute Erfahrungen gemacht. Unter anderem wurden nach der ersten Zählung neue Plätze in Unterkünften für Wohnungslose geschaffen, die Hälfte davon für Frauen.

    Nach dem Lesen solcher Zeilen könnte man doch tatsächlich glauben die Hälfte der Obdachlosen (zumindest in Paris) wären Frauen, oder?

    Immerhin hat der Artikel auch kritische Inhalte:

    „Kritik: „Tiere werden gezählt – Menschen muss geholfen werden“

    „Vor zehn Jahren wäre so eine Aktion nicht denkbar gewesen“

  11. „Police data also showed women were the aggressors in 28 per cent of all reported cases in 2018, up from 19 per cent in 2009. However, experts fear most cases of domestic abuse are never reported.

    In the year ending March 2019, an estimated 786,000 men suffered domestic abuse, Office for National Statistics (ONS) figures show. Growing research suggests males may be abused in the same numbers as females — but are three times less likely to tell anyone.

    Naja, für die DE Politik ist das alles noch Neuland.

    „He recalls: ‘I’d been single for a couple of years and met Tracy on a dating site. She was a real livewire, attractive, with a wicked sense of humour. We hit it off and three weeks later she moved into my flat.’

    After six months they married at Canterbury Register Office. But within months, things began to change.

    Tony says: ‘Tracy would have huge mood swings. She’d ring me up at work, wanting to know where I was, why I was seeing my friends and calling me names.

    ‘She was extremely house-proud. At home, whenever I sat down, she’d shout at me for not helping with the housework. If I did so much as put a spoon in the sink, instead of straight into the dishwasher, she’d have a go at me.

    ‘At first, it was every weekend. Then her tempers became virtually every night, so I dreaded going home.

    ‘She was a Jekyll and Hyde. She’d hit me, then act like nothing had happened, or say I’d made her do it.’“

    Klar, als Frau hat sie natürlich niemals selbst Schuld.

      • Ueckermann wills wohl nochmal wissen:

        „Die Heimatprovinzzeitung gerüchtet, dass @NataschaKohnen von der Splitterpartei Bayern-SPD vor der Ablöse steht und Generalsekretär @UliGroetsch ihr Nachfolger werden will. Ausserdem werden Ex-Juso @j_uekermann – eine Mischung aus Esken und Kühnert – Ambitionen nachgesagt.“

  12. Eine bemerkenswerte Betrachtung zu Trump und der ungeklärten Frage, warum er den iranischen General umbringen lassen hat:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=508280
    „Einer der am meisten unterschätzten Präsidenten“

    So ähnlich sehe ich das auch.

    „Giulietto Chiesa erinnert an die mörderischen Absichten von Yossi Cohen, dem Chef des Mossad, und zitiert den republikanischen Senator Lindsay Graham, der Trump gedroht hat:
    Wenn er die US-Truppen aus dem Nahen Osten zurückzieht, kann er die Unterstützung der Hälfte der Partei im Senat vergessen, wenn es um die Amtsenthebung geht.“

    Es wird auch Magaldi zitiert (der mit dem Urlogen-Buch, selbst „Meister vom Stuhl“ der demokratischen Loge Italiens, wenn ich mich richtig erinnere):
    „Das internationale freimaurerisch-progressive Netzwerk, dem ich selbst angehöre .. hat dazu beigetragen, dass Trump gewählt wurde, nur um die „Hathor“ von den Machträumen fernzuhalten“.“

    Mit Hathor ist die Urloge „Hator Pentalpha“ gemeint, hier kann man sehen, wer u.a. noch da drin sein soll:
    https://faszinationmensch.com/2016/02/01/insider-decken-auf-vom-plan-der-logen-aller-logen-hathor-pentalpha-und-welche-politiker-dabei-sind/

    Laut Magaldis Buch tobt ein Kampf zwischen zwei Grundströmungen unter den Supermächtigen: einer autoritären, die eine Weltdiktatur errichten wollen (oder sowas in der Art, dazu müsste Hator gehören) und einer anderen die eher demokratisch orientiert ist (bei denen wird die Welt natürlich trotzdem von den Logen geführt, nur weniger restriktiv und autoritär).

  13. „The Cut has not covered the NBA star at all since his death, and it deleted an Instagram post paying tribute to him. Their top editor explained why in a staff-wide memo.“

    „New York Magazine’s women-centric politics, fashion, and culture site“ = „The Cut“

    „top editor Stella Bugbee said Bryant’s death was “tragic,” but added that she made the decision to take down the social-media post because of the allegations against him.“

    Da gab es einfach einen Cut!

  14. UN Women richtet sich jetzt ideologisch immer weiter aus. Es geht jetzt nicht mehr um Frauenrechte bzw. darum die gleichen Rechte für Frauen, die auch Männer haben. Jetzt haben Männer auch noch an allem Schuld und ihnen wirklich zu helfen würde nur das Patriarchat stärken.

    Ich denke da gibt es einen Unterschied zwischen Feministinnen und Frauenrechtlerinnen.

  15. „feminism“, der gefeierte „Womens March“ und antisemitism und terror

    Daran hat man in Deutschland kein mediales Interesse?

  16. Das ist mal ein guter Gag mit dem Virus, echt dumm gelaufen!

  17. Deshab niemals CDU.

    Wie war das mit dem Begriff „Unrechtsstaat“ nochmal? Ist natürlich absolut nicht wie sowas wie DDR zu vergleichen, aber das Benutzen der Justiz, um Sozialpolitik zu machen sollte vorheriges Jahrhundert sein!

  18. Absolut grossartige Geschichts- und Morallektion und auch Kommentar zu heute:

    Der aufmerksame Leser wird lange brauchen, aber einen sehr ungewöhnlich reichhaltigen Einblick bekommen. Man darf sich fragen, warum echte Helden dieser Zeit wie Ben Hecht nicht bekannter sind, baer vielleicht machen das Texte wie dieser!

    „Finally we should consider this essential lesson of the Holocaust for America: There can be no American greatness if there is no American moral leadership, a leadership that commands the United States to sometimes take risks, even at the expense of narrow definitions of the “national interest.”….“

    Genau das hat Präsident Trump geleistet, genau das wurde erreicht unter dem „make America great again“, moralisch begründeter Führungsanspruch durch nationale Selbstlosigkeit.

    Und man sieht ja, wie das aufgenommen und mit Hass überschüttet wird. Die Geschichte wird zeigen, dass dies eine wichtige Wende war.

  19. Auch sehr lesenswert
    No, There Is No Coming Race War

    Fake News Rassismus und wie er funktioniert.

    For good or ill, social scientists almost universally note that the person most likely to kill you is a current or former lover and not five strangers from a different ethnic group.

    Die Politisierung und Hysterisierung der „Hassverbrechen“ wird klar an den nüchternen Zahlen erkennbar. Besonders betroffen sind nur kleinere Minderheiten wie Asiaten oder Juden, aber diese Vorfälle werden ignoriert oder kleingeredet.

    • „Weil es 2020 ist, in Europa. Was stimmt mit diesen Portugiesen nicht? Was stimmt mit den ganzen Europäern nicht?“

      Das Bild ist geschmacklos und übertrieben, aber es zeigt, wie man Netanjahu und Israel wahrnimmt.

      Im Wesentlichen hat Crumar das moralische Dilemma schon dargelegt. Es mag dir gefallen oder auch nicht: das moralische Setting der Gründung Israels ist eine historische Last, nach der man euch u.a. auch bewertet. Ich finde das durchaus erfrischend, als Mitglied eines Volkes, welches (teilweise ungerechtfertigt und mit erheblichem jüdischen Rückenwind) zum Weltbösewicht ausgerufen wurde und sich deshalb gerade selbst auflöst und sämtliche europäische Nationen mit hineinzuziehen versucht (na gut, die Briten jetzt nicht mehr).

      Ich gönne den Juden ihren eigenen Staat und es ist immer der Zynismus der Macht, der Fakten schafft. Zu erwarten, dass die Leute das gut finden, ist aber unrealistisch. Als Hitler in Polen einmarschiert ist, wofür es durchaus auch einige gute Gründe gab, war die moralische Bewertung auch schnell und eindeutig und hat im Endeffekt zu einer totalen Niederlage geführt und unsere Kultur mittlerweile fast ausgelöscht (das was noch existierte, ist weitgehend westlichem Einheitsbrei gewichen).

      Die Gründung ist aber nur ein Aspekt des komplizierten Konfliktes bei euch. Es stimmt, dass wir hier einseitige Berichterstattung zum Thema haben, es hat sich (vielleicht auch dadurch) der Eindruck festgesetzt, dass der Zynismus der Macht, mit amerikanischer Rückendeckung, auch weiterhin regiert, dass frech und ohne Bedenken Fakten geschaffen werden, wenn das möglich ist und man dann auch noch lauthals herumjammert, dass einen deshalb niemand leiden kann. Der Doppelstandard in deinen Kommentaren belegt das übrigens auch ganz gut.

      Und damit kommen wir zum dritten Punkt: ihr glaubt ihr wäret was Besonderes. Ihr glaubt, ihr könnt überall leben und gleichzeitig ein Rückzugsland haben (wer von uns hat das?), ihr glaubt, ihr könnt alle auf ewig mit „dem Holocaust“ erpressen und ruhig halten. Ihr haltet die amerikanische Regierung mit eurer Medien- und Geldmacht im Klammergriff (und nein, das ist keine Verschwörungstheorie, die Präsidenten in Spe machen nicht umsonst immer einen Kniefall vor Aipac, ohne die USA gäbe es Israel längst nicht mehr, ihr könnt also gar nicht anders). Last but not least, seid ihr sehr politisch und der Eindruck, dass insbesondere Juden Multikulturalismus predigen (sie sind ja überwiegend selbst Kosmopoliten) hat sich festgesetzt, auch wenn das auf dich eher nicht zutrifft, weil du diesmal zu den Opfern der Entwicklung zählst.

      Der Mitleidsbonus ist halt irgendwann aufgebraucht und dann werdet ihr nach den selben Maßstäben bewertet, wie alle anderen auch. Ich beneide euch nicht um die Probleme, ich wünschte es würde eine dauerhaft tragfähige, friedliche Lösung geben, statt einem Dauerkonflikt und die Juden würden endlich zu einem Volk unter vielen werden. Ich glaube aber nicht mehr daran, zumindest werde ich das sicher nicht mehr erleben.

      • @Androsch
        „das moralische Setting der Gründung Israels ist eine historische Last, nach der man euch u.a. auch bewertet. Ich finde das durchaus erfrischend, als Mitglied eines Volkes“

        Als identitärer Rechter kannst du dir nichts anderes vorstellen als ein Nullsummenspiel, welches unter „Völkern“ ausgetragen wird und in dieses Schema presst du die Geschichte, hauptsache „deine Seite“ hat irgendwie recht. Genauso ticken die Islamisten und Palästinenser und auch die identitären Linken, die ja mittlerweile den gesellschaftlichen Mainstream beherrschen.

        Ich habe einen völlig verschiedenen Ansatz, für mich zählt einzig und allein eine objektive Realität, deren oberster Wert als Idealvorstellung „Wahrheit“ genannt wird. Und ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, meine Ansicht nur danach zu bestimmen. Im Falle des ganzen Konflikts um Israel fand ich besonders faszinierend, wie absolut glasklar dieser Konflikt zugunsten der Israelis bewertet werden muss, Und das ist genau der Grund, warum mich das überhaupt so sehr interessierte.

        „Der Mitleidsbonus ist halt irgendwann aufgebraucht und dann werdet ihr nach den selben Maßstäben bewertet, wie alle anderen auch.“

        Der einzige „Mitleidsbonus“, der ganz offensichtlich aufgebraucht ist der mit den armen Palästinensern. Die Al Durah-Affäre war der Höhepunkt, nun dreht das absolut hohl. Auch der Iran, als zweite grosse Hoffnung für die Beseitigung Israels, ist dabei zu versagen. Europa hat bislang auch komplett versagt, allen voran Deutschland. Selbstmitleid ist alles, was übrigbleiben wird.

        • „Als identitärer Rechter kannst du dir nichts anderes vorstellen als ein Nullsummenspiel, welches unter „Völkern“ ausgetragen wird und in dieses Schema presst du die Geschichte, hauptsache „deine Seite“ hat irgendwie recht. Genauso ticken die Islamisten und Palästinenser und auch die identitären Linken, die ja mittlerweile den gesellschaftlichen Mainstream beherrschen.“

          Ich presse gar nichts, du tust mir Unrecht. Du hast dich gefragt, was mit Europa nicht stimmt, ich hab dir erklärt, welche Wahrnehmung hier vorherrscht, ich beschreibe nur, mehr nicht.

          Ich habe sogar explizit erwähnt, dass es eben der Zynismus der Macht ist, der Fakten schafft. Das war bei jedem Volk so, also warum sollte es bei eurem anders sein? Das ändert in der öffentlichen Wahrnehmung aber nichts. Machiavelli hatte das m.E. ganz gut erklärt: wenn man schon grausam sein muß, dann einmal richtig und danach nicht mehr, Menschen vergessen schnell. Aber niemand kann Leute leiden, die ständig ihre Macht ausnutzen und niemand kann dauerhafte Konflikte ertragen, schon gar nicht, wenn sie das eigene Land mit hineinziehen.

          „Ich habe einen völlig verschiedenen Ansatz, für mich zählt einzig und allein eine objektive Realität, deren oberster Wert als Idealvorstellung „Wahrheit“ genannt wird.“

          *lol* das ist bei mir nicht anders, nur ist meine „objektive Realität“ offenbar sehr verschieden von deiner.

          „Im Falle des ganzen Konflikts um Israel fand ich besonders faszinierend, wie absolut glasklar dieser Konflikt zugunsten der Israelis bewertet werden muss“

          *lol* so wird es sein, alle irren, außer du. Alle hassen euch, ganz grundlos, alles Antisemiten! Die schönste VT, seit den „Weisen von Zion“.

          „Der einzige „Mitleidsbonus“, der ganz offensichtlich aufgebraucht ist der mit den armen Palästinensern. Die Al Durah-Affäre war der Höhepunkt, nun dreht das absolut hohl. Auch der Iran, als zweite grosse Hoffnung für die Beseitigung Israels, ist dabei zu versagen. Europa hat bislang auch komplett versagt, allen voran Deutschland. Selbstmitleid ist alles, was übrigbleiben wird.“

          *lol* vielmehr nehme ich das umgedreht wahr. Ihr wollt am Liebsten den Iran loswerden, versucht ihr, du besonders, doch jede Schandtat gegen diesen schönzureden. Dabei kann der Iran gar nichts machen, gegen eine Atommacht die auch noch amerikanisches Protektorat ist. Aber ihr könnt euch halt nur sicher fühlen, wenn ihr umgeben von Schwächlingen seid. Du erwartest nicht ernsthaft, dass die betroffenen Völker das gut finden? Objektive Moral ist, wenn man so handelt, dass man jederzeit auf beiden Seiten gut leben könnte, die geht in jedem Konflikt daher als erstes verloren. Genau das ist euer Pech und Schicksal mit Israel: dass ihr einen Dauerkonflikt geschaffen habt und die Menschen weltweit nur noch genervt davon sind.

          Ich schreibe das ohne moralische Wertung. Wie gesagt: ich gönne euch euer Land und ich weiß nicht, wie diese Probleme zu lösen sind, mich nervt der Konflikt auch nur noch, schon deshalb, weil er absehbar eher noch schlimmer, statt besser wird und weil beide Seiten unbeirrbar auf ihrer jeweiligen Sichtweise beharren.

          Tja. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Immerhin verteidigt ihr euer Land noch, das ist mehr als uns Deutschen geblieben ist.

          • „Objektive Moral ist, wenn man so handelt, dass man jederzeit auf beiden Seiten gut leben könnte, die geht in jedem Konflikt daher als erstes verloren.“

            Genau, wenn man sich überall anpasst, dann ist es einem gleich, ob man in Freiheit oder in einem Mörderstaat lebt! Dann darf man auch ganz handfeste Ungerechtigkeit gegen die schiere Einbildung einer solchen aufwägen und sich als oberster Moralrichter inszenieren. Du machst ganz genau das Gleiche wie die Feministen und Konsorten.

            Dass du am Nullsummenspiel unverrückbarer Parteien festhalten willst, sieht man ja überdeutlich an dem beständigen „ihr“. Dein „wir“ ist genauso eingebildet.

  20. Es gibt kein „paläsinensisches Volk“, allerhöchstens eine „palästiensische Bevölkerung“.

    Das ist exakt das, was man „völkisch“ nennt, vor allem wenn die Idee des Volkes auf antisemitischen und rassistischen Mythen beruht. Lupenreine Nazitradition, vermittelt durch den Mufti von Jerusalem und seinen Schüler Arafat.

    Der Schoss ist fruchtbar noch! An den Worten werdet ihr sie erkennen.

    Vor allem gab es ja eine ewig lange Kampagne der linken „Antirassisten“ den Begriff „Volk“ durch „Bevölkerung“ zu ersetzen und alles zu delegitimieren und denunzieren, was irgendwie als „Volk“ gelten können. Und dann benutzt ein Stegner „Volk“ mit dem allergrössten Stolz und wirft den gegen Israel in die Waagschale….
    Dererlei Bigotterie ist allzu typisch für den Antisemitismus.

    • Das Coronavirus muss wohl sowas wie eine Emanation des Rassismus sein — oder mit anderen Worten das Wirklichkeit gewordene gesellschaftliche Konstrukt derzeit?!?!

      „sehe Menschen auf der Strasse“ — sicher wieder das übliche notorische Rumgelüge der Progressiven, so funktionieren die eben.

  21. Ich kann mir nicht helfen, ich mag wie Klonovsky denkt und sehe vieles sehr ähnlich. Hier begründet er seine Position zum Klimawandel:

    „Wiederholt teilen mir Besucher des kleinen Eckladens mit tadelndem Beiklang mit, dass sie zwar gern vorbeischauten, jedoch die Ansichten des Betreibers zum Klimawandel bzw. dessen wie auch immer dosierter Menschengemachtheit nicht teilen könnten. Liebe Gäste, Kameraden und Umweltsäue! Sollen Sie auch nicht! Ich habe ohnehin keine Ahnung von der Sache. Offen gestanden interessiert sie mich gar nicht. Ich will Ihnen erklären, warum.
    .
    Ob der Mensch einen Anteil an der momentanen Erderwärmung trägt oder nicht, ist insofern einerlei, als sich unsere Spezies so oder so auf die Veränderungen einstellen, also sich mit ihnen arrangieren muss. Aber niemals wird eine sogenannte Menschheit gemeinsam, wie es heißt, Maßnahmen gegen den Klimawandel oder sonstwas ergreifen, wahrscheinlich würde sie das nicht einmal gegen aggressive Außeridische hinbekommen. Jedes Land wird vielmehr auf sich selber schauen und sehen, wie es am besten und mit den geringsten Einbußen durchkommt – außer den verrückten Deutschen natürlich, die werden sturheil vorangehen, das OKW (Oberkommando Weltmoral) arbeitet schon an den Marschbefehlen, die Anderen werden applaudieren und Bravo! rufen, und danach ihr eigenes Ding machen. Erzählen die aktuellen Sagen noch vom deutschen Mordor, werden jene der Zukunft vielleicht vom deutschen Auenland handeln. „Oma Umweltsau, können wir dort hinfahren?“ „Nein, mein Kind, dieses Land existiert nicht mehr…“ Wohlan denn!
    .
    Alexander Gauland, den ich gern zitiere, sprach neulich in Hamburg die geflügelten Worte: „Wenn die Welt untergeht, werden wir sie nicht retten. Wenn sie nicht untergeht, wäre es wünschenswert, dass auch wir noch weiter mit von der Partie sind.“ Darum geht es.
    .
    Bekanntlich wandelt sich der göttliche Unfug namens Klima permanent, der Planet war schon deutlich wärmer als derzeit, aber die Dinos waren zu faul und zu schwer zum Hüpfen, mit Ausnahme vielleicht eines begeisterten Veloziraptors beim Anblick eines verletzten Protoceratops. Es war niemand da, der den Klimawandel messen und beklagen konnte. Heute explodiert die humanoide Biomasse geradezu, was einerseits kurios ist für eine Population, der es angeblich an den Kragen geht, andererseits aber eben jene Vielzahl von Rezeptoren schafft, die ein sich veränderndes Klima überhaupt als Problem wahrnehmen können. Lebten auf Erden zehn Millionen Menschen, spräche niemand vom Klimawandel. Allenfalls wanderte ein Teil wie weiland beispielsweise die Cimbern aus unwirtlich gewordenen Gebieten in freundlichere. Wie die Römer darauf reagierten, ist bekannt. (Als junger Mensch war ich ein Fan der Germanen, doch je älter ich werde, desto mehr neigen sich meine Sympathien Rom zu.)
    .
    Mit einem Satz: Wenn die Erde sich weiter erwärmt (was keineswegs sicher ist, weil die Sonne ein Machtwörtchen sprechen kann) und die Bevölkerung in Afrika und Asien weiter so wächst, wird es im 21. Jahrhundert wahrscheinlich Völkerwanderungen, (Bürger-)Kriege und Hungersnöte mit so vielen Toten geben, dass das 20. Jahrhundert daneben plötzlich ganz passabel dasteht. Die Linken werden den Westen als Schuldigen zum Gepfändet- und Erobertwerden ausschreiben, bis das „Rette sich, wer kann!“ vor ihrer eigenen Haustür erklingt; die Frage lautet, was dann noch an Substanz übrig ist.
    .
    Das Problem dieses Planeten besteht darin, dass Gott Biologist ist, aber die mächtigste Spezies sich von Politikern, Managern, Sozialwissenschaftlern und jeder Art von Pfaffen an der Nase herumführen lässt. Diese Leute glauben, dass die Demokratie oder die Medizin oder der Fortschritt oder das Abgeben oder ein Diskurs schon alle Probleme lösen werden. Sie wollen nicht wahrhaben, dass der Mensch primär ein biologisches Wesen ist, erst dann ein soziales, abergläubisches, bisweilen vernunftgesteuertes. Aber im Wesentlichen eine egoistische, geile, verfressene Riesenmade, derzeit in einer Kopfzahl von mehr als sieben Milliarden.
    .
    Vernünftig wäre unter dieser Prämisse, was der Verhaltensbiologe Irenäus Eib-Eibesfeldt schon vor über 20 Jahren vorschlug, nämlich „daß sich Europa unter Einbeziehung Osteuropas großräumig abschottet und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß in einer Woche wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt. Man kann gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß sonst nichts tun, bestenfalls das Problem importieren, wenn man dumm ist.“
    .
    Wenn die Europäer unter dem Druck der linken Anywheres in EU, UNO, westeuropäischen Parlamenten und all den Gaunerstiftungen und Spitzbuben-NGOs ihre Grenzen so lange offen lassen, bis es zu spät ist, wird Europa ein ähnliches Bild bieten wie nach dem Untergang Westroms. Es gibt dann keine soziale Frage mehr, sondern nur noch eine ethnische oder die islamische Antwort. Wer es sich leisten kann, wird sich davonmachen. Dass der Meeresspiegel bis dahin um zehn Zentimeter gestiegen ist, wird niemanden mehr interessieren.
    .
    Das ist der Grund, warum mich der Klimawandel nicht besonders kümmert. Ich versuche lediglich, meinen kleinen Beitrag dafür zu leisten, dass die Maßnahmen, die gegen ihn bzw. als Sühne für ihn ergriffen werden, nicht unendlich größere Verheerungen anrichten als der Klimawandel selbst. Die für mich denkbar größte Katastrophe wäre eine Weltregierung aus Figuren wie Luisa, Ska, Uschi und Katrin, die zweitgrößte eine Weltregierung aus hochbegabten Zurechnungsfähigen. Merke Don Nicolás: „Die Menschheit ist gerettet, wenn ihre Retter verzweifeln.“

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1288-29-januar-2020

    Gnihihihi, schön. Besonders der Schlußsatz. Passend zum Brexit-Tag, an dem schon früh morgens alle Moderatoren entweder in Bedauern oder Unverständnis versinken, weil ihre priorisierte Zentralisierungs- und Globalisierungslösung nicht überall auf die erwartete Gegenliebe gestoßen ist. Farage, fähnchenwinkend, skandiert hingegen „Wir lieben Europa aber wir hassen die EU – so einfach ist das“. Recht hat der Mann damit, solche charismatischen Personen fehlen uns, wobei, man würde sie doch nur zu Nazis erklären und ihnen den Mund verbieten… der fanatische moralische Furor in Kombination mit rigoroser Entweder-Oder-Mentalität ist eben eine sehr deutsche Eigenschaft.

  22. Frau Noichl von der SPD jammert rum, weil die Britan nach dem Brexit nicht mehr von der tollen Gender-Polituk der EU profitieren können:

    „Die Gleichstellung von Mann und Frau wird in Großbritannien von EU-Recht gestützt. Das fällt mit dem Brexit weg. Mit Folgen für die Britinnen. Ein Gastbeitrag.“

    ttps://www.tagesspiegel.de/meinung/sorry-ladies-die-britinnen-koennten-die-groessten-brexit-verlierer-sein/25485850.html

    Die SPD, wie sie leibt und lebt…..

  23. r/MGTOW is quarantined!

    Dies bedeutet:

    * ohne Anmeldung muss man „OK ich will „offensiven/schadhaften-Content“ sehen clicken.

    * man kann nicht mehr sehen wie viele User sich in dem Forum angemeldet haben und wie viele zZ dort aktiv lesend sind.

    Ein Post kann bei 10k likes (?) auf die Startseite gelangen mit anderen Post mit ebenso hohen upvotes, dies war aber bei MGTOW von vornherein abgeschaltet.

    https://www.reddit.com/r/MGTOW/comments/ewo2yb/rmgtow_is_the_truth_and_it_frightens_society/

  24. Wenn es demnächst heisst, das Coronavirus wäre im Labor zusammengesampelt, hier ist schonmal die Quelle dazu:

    Die „Ähnlichkeit“ der Oberflächenbereiche geht bestimmt auf Regionen „niederer Komplexität“ (also nur wenige Aminosäuren, die sich mehr oder minder wiederholen) zurück, die über alle möglichen Organismus verbreitet sind und sicher Parallelentwicklungen sind. Mit anderen Worten: Ähnlichkeiten in der Sequenz sind kein Beleg für Verwandtschaft oder gemeinsame Abstammung.
    Der Doktor sollte das gleich kritisch behandeln, so ist das Futter für die ganzen Verschwörungsirren. Nicht schön.

      • … die vier fraglichen Inserts sind zwar keine klassischen und klar erkennbaren „low complexity regions“, aber nahe dran. Sieht eher nach unspeziellem „Schrott“ aus, wie er überall vorkommt, mit gut hydrophilen Seitenketten.

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