Bundesverfassungsgericht zur Eintragung einer anderen Bezeichnung als „Männlich“ oder „weiblich“ für Intersexuelle

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Menschen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, dass Recht auf einen anderen Eintrag und nicht lediglich einen „Nichteintrag“ haben. Es ist damit ein Beschluss, der Intersexuelle betrifft (also etwa 0,017% der Bevölkerung). Natürlich steht es dem Gesetzgeber auch frei, die Regelung großzügiger umzusetzen und auch für Leute, bei denen man eine Geschlechtszuordnung vornehmen kann, eine andere Eintragungsmöglichkeit vorsehen. Man wird sehen, wie die Regelung umgesetzt werden wird.

Anne Wizorek schreibt dazu auf Twitter:

Das ist aus meiner Sicht falsch. Das Bundesverfassungsgericht kennt auch nur zwei Geschlechter – und Intersexualität. Das es Intersexuelle gibt ist auch außerhalb des Feminismus nicht wirklich strittig. Fälle wie das im Beschluss aufgetretene Turner Syndrom (Das Turner-Syndrom liegt vor, wenn Menschen statt zweier Kopien des X-Chromosoms (eines von der Mutter, eines vom Vater) oder einem X-Chromosom und einem Y-Chromosom lediglich ein X-Chromosom haben) oder echte Zwitter sind eben Mischformen zwischen den Geschlechtern, und kein neues Geschlecht.  Und sie sind, weil meist nicht fortpflanzungsfähig auch sehr sehr selten.

Der Beschluss im Volltext, interessanteres Fett markiert:

 

 Beschluss vom 10. Oktober 2017 – 1 BvR 2019/16

Leitsätze

zum Beschluss des Ersten Senats vom 10. Oktober 2017

– 1 BvR 2019/16 –

  1. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) schützt die geschlechtliche Identität. Es schützt auch die geschlechtliche Identität derjenigen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen.
  2. Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG schützt auch Menschen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, vor Diskriminierungen wegen ihres Geschlechts.
  3. Personen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, werden in beiden Grundrechten verletzt, wenn das Personenstandsrecht dazu zwingt, das Geschlecht zu registrieren, aber keinen anderen positiven Geschlechtseintrag als weiblich oder männlich zulässt.

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

– 1 BvR 2019/16 –

IM NAMEN DES VOLKES

In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde

von K…,

– Bevollmächtigte:
1. Prof. Dr. Konstanze Plett, LL.M.,
Gustav-Heinemann-Straße 33, 28215 Bremen,
2. Priv.-Doz. Dr. Friederike Wapler,
Seidelstraße 6, 30163 Hannover,
3. Rechtsanwältin Katrin Niedenthal,
Marktstraße 2 – 4, 33602 Bielefeld –

1.
unmittelbar gegen

a)
den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 2016 – XII ZB 52/15 -,

b)
den Beschluss des Oberlandesgerichts Celle vom 21. Januar 2015 – 17 W 28/14 -,

c)
den Beschluss des Amtsgerichts Hannover vom 13. Oktober 2014 – 85 III 105/14 -,

2.
mittelbar gegen

§ 21 Absatz 1 Nummer 3 des Personenstandsgesetzes (PStG) in der Fassung von Artikel 1 des Gesetzes zur Reform des Personenstandsrechts (Personenstandsrechtsreformgesetz – PStRG) vom 19. Februar 2007 (BGBl I S. 122), § 22 Absatz 3 des Personenstandsgesetzes (PStG) in der Fassung von Artikel 1 Nummer 6 Buchstabe b des Gesetzes zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechts-Änderungsgesetz – PStRÄndG) vom 7. Mai 2013 (BGBl I S. 1122)

hat das Bundesverfassungsgericht – Erster Senat –

unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter

Vizepräsident Kirchhof,

Eichberger,

Schluckebier,

Masing,

Paulus,

Baer,

Britz,

Ott

am 10. Oktober 2017 beschlossen:

§ 21 Absatz 1 Nummer 3 des Personenstandsgesetzes (PStG) in der Fassung von Artikel 1 des Gesetzes zur Reform des Personenstandsrechts (Personenstandsrechtsreformgesetz – PStRG) vom 19. Februar 2007 (Bundesgesetzblatt I Seite 122) in Verbindung mit § 22 Absatz 3 des Personenstandsgesetzes (PStG) in der Fassung von Artikel 1 Nummer 6 Buchstabe b des Gesetzes zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechts-Änderungsgesetz – PStRÄndG) vom 7. Mai 2013 (Bundesgesetzblatt I Seite 1122) ist mit Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 und mit Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes unvereinbar, soweit sie eine Pflicht zur Angabe des Geschlechts begründen und dabei Personen, deren Geschlechtsentwicklung gegenüber einer weiblichen oder männlichen Geschlechtsentwicklung Varianten aufweist und die sich selbst dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen, keinen positiven Geschlechtseintrag ermöglichen, der nicht „weiblich“ oder „männlich“ lautet.

Der Gesetzgeber ist verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2018 eine verfassungsgemäße Regelung herbeizuführen.

Die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 2016 – XII ZB 52/15 -, des Oberlandesgerichts Celle vom 21. Januar 2015 – 17 W 28/14 – und des Amtsgerichts Hannover vom 13. Oktober 2014 – 85 III 105/14 – verletzen die beschwerdeführende Person in ihren Grundrechen aus Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 und Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes. Die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 2016 – XII ZB 52/15 – und des Oberlandesgerichts Celle vom 21. Januar 2015 – 17 W 28/14 – werden aufgehoben. Die Sache wird an das Oberlandesgericht zurückverwiesen. Das Verfahren ist bis zu einer gesetzlichen Neuregelung auszusetzen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat der beschwerdeführenden Person die notwendigen Auslagen zu erstatten.

G r ü n d e :

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Selbermach Mittwoch 137 (08.11.2017)

Langsam wird es Zeit an die Weihnachtsgeschenke zu denken.  Vorschläge gerne in den Kommentaren

Worüber Männer und Frauen bezüglich des anderen Geschlechts reden

Im Rahme des #MeToo-Hashtags stieß ich auf diesen Tweet

Ich fragte mal nach was sie meinte und jemand anders antwortete:

Mir scheint das eher eine Frage zu sein, in welchem Umfeld man sich bewegt. Ich muss sagen, dass ich solche Gespräche so nicht führe. Aus meiner Sicht reden Männer weitaus weniger über Sex. Sicherlich redet man über einen One Night Stand, aber Details werden da zumindest in meinem Umfeld selten besprochen.

Andere Männer mögen das anders sehen.

Tatsächlich reden aus meiner Sicht Frauen weitaus häufiger über den Sex. Mir wurde glaubhaft versichert, dass die beste Freundin so gut wie immer die Penisgröße des Freundes kennt und ich weiß teilweise auch mehr über das Sexleben bestimmter Freundinnen als über das Sexleben vieler Freunde.

Natürlich redet man auch darüber, ob eine Frau gut aussieht und wenn hinreichendes Vertrauen zu einer Frau besteht, dann macht man das auch eher vor ihr.

Aber auch Frauen reden über einen hübschen Mann sehr deutlich. Sie finden eben nur weniger Männer sehr attraktiv.

Vielleicht ist es schlicht der Umstand, dass Männer mitunter „sachlicher“ über Frauen reden, also bestimmte körperliche Vorteile eher benennen als Männer und Frauen das über andere Frauen auch schlimmer finden, weil es eher auf Sex reduziert ist und damit vielleicht auch eher in den Bereich der intrasexuellen Konkurrenz geht als bei Gesprächen von Frauen über Männer.

Interessant wäre, was in dem ersten Tweet konkret gemeint war. Aber ich glaube nicht, dass Männer so viel schlechter von Frauen reden als andersrum.

Was sind da eure Erfahrungen?

Alte Signale, die immer noch wirksam sind

 

Familismus

Im Rahmen der Agent*in-Seite kam auch der Begriff „Familismus“ auf.

Dazu aus der Wikipedia:

Familismus ist ein soziologischer Begriff, der die Familie als Leitform einer Sozialstruktur beschreibt.

Diese Sozialstruktur tritt vor allem in vormodernenGesellschaften auf. Im Familismus nehmen die Sippe (Verwandtschaft) oder im engeren Sinne die (Groß)-Familie die Funktion einer die Existenz des einzelnen sichernden, sowie den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt stützenden Instanz ein. Im idealen Familismus bilden sich keine Konflikte zwischen der Familienstruktur und anderen externen sozialen Akteuren. Letztere sind schlicht nicht existent oder bedeutungslos.[1]

Bereits das mythologisch hochdifferenzierte Beispiel des griechischen Götterpantheons – einer ausgesprochen familistischen Gesellschaftsformation – lehrt im Übrigen, dass familistische Gesellschaften in keiner Weise konfliktärmer als z. B. ständisch, versäult oder egalitär strukturierte

Etwas anders klingt es bei der Böll-Stiftung:

Die Ideologie des Familismus (oder auch Familialismus), die die gesellschaftliche Organisationsnorm aus dem Konzept einer „Idealfamilie“ ableitet, prägt seit Jahrhunderten Politik und Sozialstruktur in Deutschland und in anderen westlichen Ländern wesentlich mit. Familismus hat einen Ausgangspunkt, der schon immer nur für einen Bruchteil der Bevölkerung praktische Relevanz hatte: die Familie. Sie gibt es heute ebenso wenig, wie es sie je gegeben hat. Und schon gar nicht war sie zu allen Zeiten die bürgerliche Kleinfamilie, wie wir sie heute kennen. Familismus ist eine Spielart des Antifeminismus, denn nach der familistischen Ideologie herrschen in der heterosexuellen Kleinfamilie, die immer aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht, komplementäre Rollenaufteilungen entlag der Geschlechterlinien. Die Ideologie der „Familie als Keimzelle der Gesellschaft“ ist immer auf den Nationalstaat bezogen. Sie führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen und Gruppen, die diesem Bild nicht entsprechen. Angesichts der „neuen“ rechtspopulistischen AkteurInnen hat sie Hochkonjunktur

Und eine weitere Beschreibung:

Familismus bezeichnet die weitgehende Identität von Familie und Gesellschaft. Danach bildet das System aller Familien das Gemeinwesen. Familismus ist auch die Überbewertung des familiären Bereichs als Quelle für soziale Kontakte. In familistischen Gesellschaften – dazu gehört die Bundesrepublik Deutschland ─ gilt die Familie als Dreh- und Angelpunkt aller sozialen Organisationen.
Selbst in das in frauenpolitischer Hinsicht fortschrittliche Grundgesetz für die BRD wurde 1949 der Familismus eingeschrieben, indem die Auffassung von der Familie als wichtigster Baustein einer Gesellschaft aufgenommen wurde und somit eine konservative Familienideologie, die Frauen und Männern eindeutige Rollen zuwies und die bis heute wirkt, verfestigt wurde. Erst die neue Frauenbewegung entwickelte Gegenkonzepte, die heute allerdings zu verblassen scheinen. Staatliche Familienpolitik fördert nach wie vor die traditionelle mit Vater, Mutter und Kind(ern) «normalbesetzte» Kleinfamilie in der Kinder erzogen und pflegebedürftige Menschen versorgt werden sollen. Die soziale Realität hat sich längst von diesem ideologischen Gemälde entfernt.
In der Einführung geht es zunächst um eine historische Rekonstruktion exemplarischer Theorien und Praxen, die zu jenem ideologisierten Familienverständnis führen, das auf das «Gemeinwohl» abzielt, faktisch aber alle Menschen ausschließt, die nicht zu einer Familie gehören und Frauen zu rechtlosen Wesen macht. Am Ende steht die Frage, ob es sinnvoll ist, ein kritikwürdiges System weiter auszuweiten, indem sich häufende Zusammenlebensformen durch vom Staat verordnete Gesetze «normalisiert» werden und damit wiederum andere daran gemessen und ausgegrenzt werden, wenn sie sich nicht in die familiale «Ordnung» fügen.“

Die Familie als Einheit, in der beide Eltern gemeinsame Kinder erziehen, scheint mir etwas zu sein, gegen das man schwer etwas anführen kann. Allenfalls kann man anführen, dass man zulässige Formen zu unrecht auf diese Art beschränkt und damit andere Formen (Homosexuelle, die gemeinsam Kinder betreuen, Patchworkfamilien (also Partner, die jeweils Kinder aus anderen Verbindungen in die neue mitbringen) oder diverse Situationen nach Trennung) abwertet. Der Vorwurf scheint mir aber mit der fast üblichen Ausdehnung verwendet zu werden, nachdem jedes Abstellen auf die klassische Familie bereits ein Familismus  darstellt.

 

„Ein Ministerium für Frauen behindert die Gleichstellung“

Larissa Holzki schreibt in der Süddeutschen:

Wer immer in der künftigen Regierung den höchsten Posten im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zugesprochen bekommt, sollte als Erstes das Wort „Frauen“ aus dessen Namen streichen. Damit wäre keinesfalls gesagt, dass die Chancengleichheit von Frauen und Männern nunmehr realisiert ist: Das Zeitalter der Gleichstellung könnte überhaupt erst anfangen.

Wer Frauen in einer Reihe nennt mit Kindern, Jugendlichen und Senioren, stellt ihre Autonomie in Frage. Bis zum Alter von 18 Jahren dürfen Menschen in Deutschland nicht wählen, weil ihnen nicht zugetraut wird, ihre Interessen wahrzunehmen. Sie dürfen ohne die Zustimmung ihrer Eltern auch keinen Arbeitsvertrag abschließen und ihren Wohnort nicht selbst bestimmen. Deshalb muss jemand für ihre Rechte einstehen. Ältere Menschen verlieren zwar ihre Recht auf Teilhabe nicht, können sie bedingt durch Altersschwäche oder Demenz jedoch in vielen Fällen nur noch bedingt selbst wahrnehmen. Weil stützende familiäre Netzwerke heute keine Selbstverständlichkeit mehr sind, muss sich mehr denn je jemand dafür einsetzen, dass sie nicht vereinsamen und in der digitalisierten Welt unsichtbar werden.

Für die ansonsten eher im Opferfeminismus zuhause seiende Süddeutsche schon ein erstaunlicher Artikel.

Frauen in Deutschland sind hingegen selbstbestimmt und mächtig wie nie zuvor. Dass mal ein Mann das Kanzleramt geführt hat, daran können sich Abiturienten von heute kaum erinnern. Barrieren auf dem Arbeitsmarkt werden nicht zuletzt durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen durchbrochen: Bedingt durch den demographischen Wandel können Unternehmen auf Frauen schon jetzt nicht mehr verzichten; Aber der globale Wettbewerb verbessert die Chancen von Frauen noch mehr: Wenn Kreativität und Talent gleich verteilt sind – zwischen Geschlechtern und Nationen, dann muss ein kleineres Land wie Deutschland bald in Geburtsvorbereitungskursen Führungskräfte rekrutieren, um mit der Konkurrenz aus China, Indien und Russland mithalten zu können. Unternehmensberatungen sprechen schon jetzt von einem „War for Talents“ – auch und vor allem um Frauen, die bisher gezwungen oder aber gewillt waren, Familienarbeit zu leisten.

Frauen können die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt also mehr und mehr diktieren, egal ob es um Bezahlung, Arbeitszeiten oder Kinderbetreuung geht.

„Frauen haben die Macht“ und „Frauen können die Bedingungen diktieren“. Die männlichen Feministen wie Dörr werden spätestens hier in Schnappatmung verfallen und sich sicherheitshalber selbst geißeln, irgendwie sind sie sicherlich auch schuld, dass so etwas in der Zeitung geschrieben werden darf

Das zu erkennen, wird ihnen jedoch schwer gemacht. Zum Beispiel weil Konzerne behaupten dürfen, es gäbe nicht genug qualifizierte Frauen, um Führungsgremien paritätisch zu besetzen. Das verdreht die Tatsachen und schadet dem Selbstbewusstsein des ganzen Geschlechts. Viele Frauen zweifeln deshalb selbst an ihrer Eignung und streben höhere Positionen erst gar nicht an.

Und da sind wir dann wieder beim internalisierten Sexismus. Die Frau könnte alles haben, wenn sie nur an sich selbst glauben würden.

Das mangelnde Selbstvertrauen hat aber auch mit dem Namen des Ministeriums für „Frauen und Gedöns“ (Altkanzler Schröder) zu tun. Denn ein Schulkind, das lernt, dass es ein Frauenministerium gibt, verinnerlicht: Jungs können für sich selbst sorgen, um Mädchen muss sich jemand kümmern. Ein solches Rollenbild lässt Frauenquoten aussehen wie Hilfsprojekte.

Auch ein interessanter Ansatz, der aber dann eigentlich weiter gedacht werden müsste: Wenn Frauen Förderung brauchen, wenn ihnen immer wieder erzählt wird, dass alle Männer sie unterdrücken, wenn es einen Feminismus gibt, dann lernen Frauen, dass sich jemand um sie kümmern muss. Gerade dann, wenn dieser immer wieder die Opferrolle betont. Der männliche Feminist als Retter, der Mann, der sich ändern muss, damit es der Frau besser geht, das alles ist höhst passiv. Einen wirklich aktiven Feminismus, der also Frauen auffordert, dass sie etwas verändern, weil nur sie die Veränderung bewirken können und bei dem sie sich in Konkurrenz mit den Männern durchsetzen müssen und nicht darauf hoffen können, dass man für sie Sonderregelungen einführt, gibt es nicht.

Oder die Kinder nehmen den Frauenminister eher als Vertreter wahr. Dann prägt sich viel mehr ein, dass Frauen jemanden brauchen, der für sie spricht. Es ist gruselig, wenn für diese Aufgabe ein Mann ausgewählt wird. Es wird aber kaum besser, wenn eine Frau alle anderen repräsentiert.

Diese Überbewertung solcher einfachen Punkte finde ich ja immer wieder erstaunlich. Als ob alles an der Person hängen würde. Als ob Leute nicht einen Schritt weiter denken und dieses einfache Bild des Mannes oder eben der Frau im Frauenministerium ihnen ausreicht, damit sie in absolute Hilflosigkeit und Passivität verfallen. Dekonstruktive Sozialkonstruktivisten haben da häufig ein sehr sehr einfaches Bild, quasi eine stark vereinfachte Black Box, in der nicht tausende von Vorlieben, Wünschen, Planungen zum Leben, Fertigkeiten, Reaktionen anderer etc eingehen, sondern schlicht ein Bild einer Frauenministerin, das den Schalter auf Passivität umlegt.

Was für eine ungeheuerliche Reduzierung! Die Landwirte haben einen Minister, die Soldaten haben einen Minister und die Frauen eben auch. Als wären sie eine gesellschaftliche Gruppe mit besonderen Bedürfnissen. Etwa die Hälfte der Gesellschaft ist weiblich. Wer an einem Ministerium für Frauen festhält, der sorgt dafür, dass Männer die Norm bleiben.

Herrlicher Satz. Mal wieder ein Beleg, dass alles sexistisch sein kann, eine Sonderbehandlung, aber auch eine Gleichbehandlung. Ein durchaus richtiger Gedanken: Frauen sind keine Minderheit. Aber dann wieder in etwas eingebettet, was sozialkonstruktivistisch ist und eine Unterdrückung herbeiredet. Hört auf Frauen zu unterdrücken, indem ihr sie fördert, als wären sie förderungsbedürftig!

Das Argument, Frauen bräuchten trotz alledem Schutz, weil sie schwanger werden könnten, häufiger mit dem Kind alleingelassen und von Arbeitgebern schon prophylaktisch gemieden würden, darf nicht gelten. Diese Denkweise versucht immer nur eine Benachteiligung auszugleichen, die sie selbst verursacht, weil sie alle Herausforderungen von Schwangerschaft bis Erziehungsverantwortung bei der Frau verortet – auch wenn sie diese davon entlasten will. In einem Gesellschaftsmodell, in dem die Kinder von wenigen Bürgern die Renten von allen bezahlen müssen, muss aber radikal umgedacht werden: Dass Kinder geboren werden und sich gesund entwickeln können, liegt in der Verantwortung von Wirtschaft und Gesellschaft – nicht primär bei den Frauen und der Familie. Fragen der Vereinbarkeit mit der Berufstätigkeit wären deshalb beim Arbeitsministerium besser aufgehoben – sie betreffen Arbeitgeber ebenso wie Arbeitnehmer.

Die Frau hat eben den Nachteil, dass sie diejenige ist, die schwanger wird und den Kosten damit wesentlich schlechter entfliehen kann. Wobei das eben auch eine Frage der gesellschaftlichen Normen ist: In Frankreich sind die Unterbrechungen wegen Schwangerschaft deutlich kürzer.

Frauen aber brauchen nicht eine Ministerin oder einen Minister, sondern ein gesamtes Kabinett – genau wie die Männer. Für die Gleichstellung müssen alle Ministerien gemeinsam eintreten, ob Arbeit, Wirtschaft, Justiz oder Verteidigung. Solange es aber einen Regierungsvertreter gibt, der ganz explizit damit betraut ist, wird das nicht geschehen, weil alle auf das Bundesministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren verweisen können.

Ihre Argumentation scheint zu sein: Frauen brauchen Förderung (sie will ja Gleichstellung), aber man darf kein spezielles Dezernat dafür einrichten, sondern muss in allen Dezernaten eben diese Förderung mitdenken. Allerdings dürfte das in der Praxis wohl heißen, dass es spezielle Mitarbeiterinnen dafür gibt, die das im Auge behalten, denn zum einen werden die entsprechenden Feministinnen ihre Posten behalten wollen und zum anderen will der Feminismus ansonsten ja gerade die Opferrolle haben. Es könnte ein vernünftiger Ansatz sein, wenn es nicht schlicht zu Unterabteilungen führt, die dann nur einfach aus der Sicht sind. Denn sonst wäre ja auch ihr Ansatz nach hinten losgegangen: Man hätte kein Frauenministerium mehr, aber Frauenabteilungen in jedem Ministerium, was dann den Frauen nach ihrem obigen Ansatz ja noch mehr das Gefühl geben müsste Opfer zu sein.

Das Frauenministerium hat eine Feigenblattfunktion. Anders lässt es sich nicht erklären, dass das Arbeitsministerium unter seinen Themen auf der Internetseite das Thema Gleichstellung nicht mal nennt. Wenn Gleichstellung erreichbar werden soll, darf es im nächsten Kabinett keinen Frauenminister mehr geben.

Sie will also anscheinend schlicht mehr Frauenförderung, in jedem Bereich, aber dezentraler, damit die Frauen es nicht merken und sich deswegen nicht als Opfer fühlen.

Traditionelle Geschlechterrollen sind nicht vorteilhaft, der Feminismus löst aber das Problem nicht

Leszek hatte in einem Kommentar, der dann zu einem Artikel gemacht worden ist, zwei häufige häufige Argumente aufgegriffen, die den Feminismus rechtfertigen sollen

Die entsprechende Diskursstrategie beinhaltet auf der inhaltlichen Ebene also zwei zentrale Vorwürfe gegenüber Männerrechtlern:

  1. Männerrechtler würden die Nachteile der traditionellen männlichen Geschlechterrolle nicht als Ursache männlicher Benachteiligungen erkennen. (Von Diskriminierungen darf dabei auf feministischer Seite ja häufig noch nicht einmal gesprochen werden, denn »nur Frauen können diskriminiert werden«.)
  2. Männerrechtler würden nicht begreifen, dass der heute in westlichen Gesellschaften vorherrschende Feminismus auch Männern nützen würde, da sich der vorherrschende Feminismus doch gegen traditionelle Geschlechterrollen richte und daher auch die Beseitigung männlicher Benachteiligungen anstrebe.

Beide Behauptungen sind falsch und beruhen entweder auf mangelnden Kenntnissen der theoretischen Grundlagen zeitgenössischer Hauptströmungen des Feminismus und des Maskulismus oder auf oberflächlicher und mangelhafter Analyse und Reflektion oder es handelt sich um reine Propagandalügen, also um für die Wahrung der öffentlichen ideologischen Hegemonie bestimmte propagandistische Diskursstrategien

1. Traditionelle Geschlechterrollen als Nachteil

  • Eine der erstaunlichsten Punkte am Feminismus ist, dass er gleichzeitig von einer absoluten Privilegierung des Mannes ausgehen kann, die durch die Geschlechterrolle entsteht und gleichzeitig die Nachteile als ebenso groß darstellen kann ohne damit die Privilegierung zu hinterfragen.
  • Tatsächlich ist der Nachteil bestimmter Aspekte der Geschlechterrolle sehr einfach zu erkennen. Man streitet sich eigentlich um die Ursachen: im Feminismus ist das ein Machtkampf in einem Nullsummenspiel, der um erfolgreich zu sein auch Männer unter die Räder kommen lässt. Man kann das ganze aber auch als Ausformung bestimmter biologischer Grundlagen sehen, bei der zum einen eine Arbeitsteilung besteht und zum anderen ein gegenseitiges Werben um Partner bei dem anderen Geschlecht nach verschiedenen Anforderungen.
  • Viele Punkte der traditionellen Geschlechterrollen sind damit auch Anforderungen der Frauen und Prdoukt intrasexueller Konkurrenz. Sie bieten damit Vor- und Nachteile und können nicht isoliert als Nachteile betrachtet werden. Sie erlauben beispielsweise das Erlangen von Status oder eine Absicherung der Frau, evtl ein besseres Mateguarding oder zumindest eine höhere Verpflichtung aus dem konservativen Wertvorstellungen heraus

2. Feminismus nützt auch Männer

Der größte Fehler in dieser Hinsicht ist die Auffassung, dass nur der Feminismus und nur feministische Theorien Geschlechterrollen aufbrechen können. Das ist aber längst nicht mehr ein Alleinstellungsmerkmal sondern kann auch auf ganz anderem Wege erfolgen. Etwa indem man sich auf bestimmte Sachen nicht mehr einlässt, bestimmte Vorteile nicht mehr gewährt und auf Regeländerungen drängt, die die neue Lage besser widergeben.

So kann man Aspekte der Geschlechterrollen ablehnen, muss dazu aber nicht die Abwertungen hinnehmen, die der Feminismus Männern auferlegt, indem diese zur Buße für die angeblichen Privilegien Unterwürfigkeit demonstrieren müssen.

Der Feminismus behauptet, dass nach seinen Lehren eine Verbesserung für Männer eintreten sollte. Tatsächlich führt er aber ein untaugliches Mittel ein, indem Männer sich selbst verleugnen sollen und dabei auch noch eine Gruppenschuld eingestehen sollen und sich dazu verpflichten, dass sie in einer Endlosspirale immer nach mehr schuld bei sich und anderen suchen, die so gar nicht besteht

Insofern nützt Männern dieser Weg gerade nicht und andere sind wesentlich effektiver

Selbstmach Samstag (04.11.2017)

Heute pünktlich.

Prostitution aus Sicht eines Freiers (Gastartikel)

Es folgt ein Gastartikel von „Freier“

Prostituierte sind eine Form von Sucht oder ein Hobby geworden, es hatte irgendwann im Studium angefangen, ich hatte einen längeren Aufenthalt in der Nähe von einem Rotlichtviertel, ging durch ein Laufhaus, einfach um es mal anzuschauen, und hatte dann das erste Mal Sex mit einer Prostituierten, wobei ich kein Ahnung hatte, wie das alles abläuft. Also Sex hatte ich natürlich vorher gehabt, aber eben nicht gegen Geld, also war ich echt nervös, einfach weil es mir so merkwürdig vorkam mit einer fremden Sex zu haben und ich nicht wusste wie es abläuft, sie sagte was ich wollte, ich frage, was man denn machen könnte, sie sage Ölmassagen, blasen, Verkehr, so das übliche eben, weil ich so nervös war sagte ich, dass wir gerne mit eine Massage anfangen könnte und wollte mich auf den Bauch legen, sie lachte und meinte, dass eine Ölmassage meinen Penis betrifft, aber sie könnte trotzdem etwas massieren. Von da an lief es recht normal, etwas massieren, etwas blasen,etwas Sex und die Sache war gelaufen.

Für mich war es dann eine recht einmalige Sache gewesen, ich hatte es mal ausprobiert, es war auch nicht unbedingt schlecht gewesen, aber ich nutze lange Zeit keine Angebote mehr. Ich studierte zu Ende, ich hatte Beziehungen, ich heiratete eine bezaubernde Frau, wir bekamen zwei ebenso bezaubernde Kinder und unser Sexleben ging den Bach herunter. Wir verstehen uns super, wir sind ein gutes Team, wir tragen beide unseren Teil bei, aber wir haben kaum noch Sex. Es ist es auch nicht so, dass wir nicht ab und zu Sex haben oder sie sich ab und zu um mich „kümmert“, aber von der Intensität ist unser Sexleben einfach stark zurückgegangen und ich habe mich, nachdem einige Versuche, es wieder etwas zu beleben,  gescheitert sind, damit abgefunden.

Dazu beigetragen hat, dass ich eben meinen Bedarf zu einem gewissen Teil über Prostitution abdecke, wahrscheinlich habe ich inzwischen mit etwa hundert Prostituierten Sex gehabt, wenn mich jemand fragen sollte, mit wie viele Frauen ich Sex hatte, würde ich hingegen 8 Frauen angeben und die Prostituierten verschweigen, sie sind ja mit Geld erlangt und daher auch keine Ausdruck dessen, was die Frage eigentlich sagen soll. Ich schätze ich habe auch etwa 6000 € dafür ausgegeben, aber es sind bei ca 10 Jahren auch nur 600 € pro Jahr, die meine Frau sicherlich auch mehr für Mode ausgibt als ich und ich verdiene ganz gut und gönne mir sonst nichts.

Prostitution gibt es in verschiedenen Stufen, relativ billig mit geringer Qualität und teurer mit hoher Qualität.

1. Straßenstrich

Der Straßenstrich dürfte die billigste Form der Prostitution sein, die ich aber noch nie genutzt habe. Sie hat den Vorteil, dass die Frauen keine Kosten für das Anmieten oder Werbung haben und zumindest früher wahrscheinlich auch spontan entscheiden konnten, ob sie an dem Tag arbeiten oder wie lange, ohne das sie die Kosten einplanen müssen, dafür ist man dem Wetter ausgesetzt und hat ein erhöhtes Risiko, wenn man mit einem Fremden wegfährt.

2. Laufhäuser

Laufhäuser sind eine Stufe höher, aber üblicherweise niedrige Qualität. Einfacher Sex, also blasen mit Kondom und Sex kostet dort etwa 30 Euro, viele Extras darüber hinaus werden häufig auch nicht angeboten, beispielsweise werden dort die wenigsten Damen küssen. Laufhäuser sind anonym für alle, für die Kunden und für die Prostituierten, viele Damen wollen dort kurzzeitig arbeiten und dann wieder verschwinden, die hinterlassen dabei auch keine Fotos im Netz, was in anderen Örtlichkeiten häufig erforderlich ist,  die Kunden streifen durch die Flure, suchen sich eine passende Frau aus und man sieht den Freier mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder und er wird auch nicht darauf achten, ob man wiederkommt. Einen Ruf aufbauen ist damit weder dem Laufhaus möglich noch für die meisten dort arbeitenden Damen interessant, sie wollen einfach nur schnell Geld machen. Demnach sind die Damen, die hauptsächlich Geld verdienen wollen, auch nicht unbedingt zu großen Kundenbindungen oder Kundegefälligkeiten bereit und man wird hier am ehsten abgezockt. Das betrifft Sachen wie mit einem niedrige Preis die Freier in die Zimmer locken und dann für alles zusätzliches Geld zu verlangen. Beispielsweise dafür, dass sie den BH auszieht, dass man ihre Brüste anfassen darf, dass man mehr als eine Position verwenden darf etc. Der Trick ist meist, dass sie erst den niedrigen Lohn einstreichen, man liegt auf dem Bett, sie fängt an, mit der Hand den Penis zu stimulieren und wenn man dann beispielsweise sagt, dass sie den BH ausziehen soll oder man ihre Brüste anfassen will, dann verhandelt sie mit dem Penis in der Hand nach, was eine hocheffektive Strategie ist, weil man dann eben anders denkt. Oder der Versuch eine „Falle zu schieben“, bei dem man den Penis nicht in die Scheide einführt, sondern zwischen die Schenkel, oder der Versuch, ihn schlicht vorher mit wildem Masturbieren zum Abspritzen zu bringen (wenn man kommt ist der Termin in dem Bereich zu Ende, egal wie viel Zeit man vereinbart hat, es ist nicht Sache der Prostituierten darauf zu achten, dass man nicht kommt) oder Sachen wie „Klar mache ich Anal“, man zahlt, macht etwas rum mit dem normalen Kram, spricht dann an, dass man jetzt so weit wäre und sie sagt so etwas wie „Okay, dann hole ich mal den Dildo“, stellt es dann als Missverständnis da, erklärt, dass sie nur aktives Anal macht und wird das Geld auf keinen Fall zurückgeben (und im Zimmer ist irgendwo ein Alarmknopf für den Fall das man das nicht einsieht). Allenfalls kommen andere Extras in Betracht, die man sonst wohl nicht gewählt hätte. Man gewöhnt sich also eine klare Sprache an.

Ein klassischer Besuch verläuft so, dass man durch das Laufhaus geht bis man eine passende Prostiutierte gefunden hat, man kommt rein, redet kurz ab, was gemacht wird, es wird gezahlt, sie legt ein Handtuch über das Bett auf das man sich legt, sie bläst etwas, geht es zu Sex über. Normalerweise wird man gefragt, welche Position man will, ich lasse sie meist nach oben, hier kommt es aber auch schnell vor, dass sie mitteilt, dass es ihr zu anstrengend ist und sie lieber auf dem Rücken liegt. Die meisten Laufhausprostitutierten gucken einem beim Sex nicht in die Augen, es gibt auch hier noch diverse Tricks wie die Beine nur so weit öffnen, dass man nicht zu tief eindringen kann, mitunter das man gerade mal so reinkommt. Auch das hängt sehr von der jeweiligen Frau ab. Dauert es zu lange, dann wird häufig in Doggystyle gewechselt, da Männer in dieser Stellung am schnellsten kommen und die Prostituierte zieht häufig noch mit einer Hand etwas die Haut nahe dem Schritt nach oben, was die Scheide enger macht. Führt das nicht zum Erfolg, dann wird auf Handbetrieb gewechselt und wer dann nicht innerhalb der Zeit kommt, der muss eben nachzahlen.

Das schöne an gerade einem großen Laufhaus, zB Frankfurt am Bahnhofsviertel, ist, aus meiner Sicht das Aussuchen der Prostituierten, einfach weil eine große Auswahl vorhanden ist. Man geht durch die Gänge und mitunter liegen die Prostituierten gelangweilt auf ihrem Bett, meist sitzen sie aber vor oder in den Türen und sprechen einen an oder versuchen einen in das Zimmer zu locken, so dass man 3 oder vier Frauen hat, die einen intensiv mit Blicken locken und sobald man vorbei ist den nächsten auf diese Weise ins Visier nehmen, aber die eigenartige Atmosphäre, eine Art Suche nach der Richtigen, ist interessant. Zudem ist es natürlich billig. Der Sex selbst ist häufig schlecht, aber als das, was man in den Kreisen einen „Optikfick“ nennt (sie sieht geil aus, auch wenn ihr Service eher schlecht ist) kann es sich trotzdem lohnen, zum schnellen Triebabbau ohne viel Aufwand und auch sonst hat man zumindest Sex gehabt.

3. Terminwohnungen und Bordelle

Ein Großteil der Prostitution spielt sich ansonsten in „Terminwohnungen“ ab. Hier werden Wohnungen an Prostituierte vermietet, die dann dort selbstständig ihrem Geschäft nachgehen. Das gibt es in allen Varianten und Güteklassen und auch der Service schwankt sehr.

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die Terminswohnungen etwas mehr Vorbereitung erlauben als die Laufhäuser. Insbesondere kann man sich über Portale wie ladies.de informieren, wer in der eigenen Stadt gerade arbeitet. Zudem gibt es Foren, in denen sich die Freier über die Prostituierten austauschen, etwa das Forum von ladies.de selbst oder aber verschiedene regionale Foren.

Auf Ladies.de haben die Frauen ein Profil, das üblicherweise angibt, wo sie zu erreichen sind, es sind Bilder vorhanden, es werden Daten zu Alter, Körpergröße, Gewicht, Kleidergröße, BH-Größe, angegeben, dann aufgelistet, welchen Service sie anbietet und dann folgt noch ein kurzer Begleittext, in dem sie schreibt, dass sie den besten Service der Welt macht und man danach der glücklichste Mensch der Welt ist, zudem ist meist entweder die Nummer des Bordells angegeben oder, wenn es reine Terminwohnungen sind, die Handynummer der Prostituierten.

Die Prostituierten mieten sich üblicherweise in den Wohnungen ein, meist für ca eine Woche und ziehen dann in die nächste Stadt weiter. Wenn man sich informieren will, ob sich ein Besuch lohnt, dann bietet es sich an die verlinkten Bilder in dem Profil durch die Googlesuche  (auf das Bild klicken und „bei Google suchen“ anklicken) zu jagen und auf diese Weise andere Berichte über sie zu finden. Findet man unter dem Bild nichts, dann sind die Handynummer oder der Begleittext (den sich die Prostituierte nicht jedesmal neu ausdenkt) oft hilfreich, oft findet man, gerade wenn die Betreffende schon ein paar Jahre arbeitet dann entsprechende Berichte.

Damit man sich ein Bild machen kann habe ich gute und schlechte Berichte gesucht und füge sie nun hier ein:

Eine dringende Warnung:

Lexxy ist eine deutsche Wanderhure, die ihre sog. „Dienste“ in diversen Hotels deutscher Großstädte anbietet und aus Leidenschaft notgeile Männer verarscht, nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Sie lockt ihre Opfer mit bombastischen Versprechen über eine Guiding Line, einem ausgeklügelten System, bei der sie die absolute omnipotente Kontrolle behält, in irgendein Hotelzimmer, das meist in Bahnhofsnähe ist. Allerdings muss ich sagen, wer so doof ist, sich darauf einzulassen, ist selbst Schuld.

Der Werbetext von ihr ist auch nicht richtig, denn sie ist keine Studentin und von Sex oder gar Analverkehr kann man bei ihr nur träumen.

Der Kontakt läuft ausschließlich vorest über E-Mails ab. Man bekommt dann ein paar verlogene Standarttemplates zugeschickt mit den dööfsten und rührseeligsten Behauptungen, dass sie Kinder dabei hätte und sie daher keine Handynummer rausgeben dürfte, oder ihr Mann arbeite bei der Polizei und ähnlichen Blödsinn… Man wird zudem noch durch bombastische Sexversprechen angespitzt. Dann schlägt sie ein Treffpunkt vor und bittet um die Handynummer. Hier ist zu raten, bloß nicht darauf einlassen!!!

Sie weist einen dann an, zu einem bestimmten Treffpunkt zu kommen, um dort auf weitere Anweisungen per Handy zu warten. Wer noch so naiv ist und das macht…, ey, sorry! Auf Anfragen, sie soll ihre Nummer zuerst herausgeben, kommen rhetorische Standartmails, die übrigens alle vor Rechtschreibfehlern wimmeln, die gebe es später, sie müsse sich erst sicher sein, sie hätte schon so viel Schreckliches erlebt. Zur Vorinformation: Die gibt sie nie raus und ruft immer inkognito an!

Ich habe mich mal auf Neugier drauf eingelassen und eine alte Mailadresse und eine uralte Prepaidsimcard herausgekramt und bin zu dem vereinbarten Treffpunkt hin. Der Preis sollte 145,00 €/h sein mit allem Service, den das Herz begehrt. Ich sollte mich wie ein Blödmann mitten auf den Bahnhofsvorplatz stellen und auf weitere Anweisungen warten. AUA!

Das habe ich natürlich nicht gemacht und im Starbucks gewartet. Der Anruf kam zur vereinbarten Zeit auf mein Handy und ich wurde angewiesen, zum Intercity-Hotel am Bahnhof zu gehen und in der Lobby auf den nächsten Anruf zu warten. Aber „pssst“ niemand dürfe mich sehen. Ich habe mich etwas doofi gestellt und das hat ihr gleich gefallen. Ich sagte ihr, dass ich mich schon ganz doll freue. Ich glaube, sie kann nur noch mit dummen Männern, eine Begegnung auf Augenhöhe oder Kontrolle abgeben, gehen gar nicht bei ihr.

Natürlich bin ich nicht in die Lobby gegangen, sondern in die nächste Ecke an der Rezeption, wo auch schon der nächste Anruf kam. Sie nannte mir wie klein Doofi die Zimmernummer und hatte wahnsinnigen Stress ich müsste ganz schnell kommen und dürfte bloß nicht auffallen. Warum wohl…

Als ich die Zimmernummer hörte, bin ich natürlich gleich zur Rezeption. Weil ich innerhalb der nächsten Minute nicht bei ihr war, kam nun ein Anruf mit unterdrückter Nummer nach dem anderen. Jedenfalls habe ich dem netten Portier erstmal verklickert, was in seinem Hotel so alles getrieben wird mit einem kurzen Hinweis der Anzeige auf meinem Smartphone. Am nächsten Tag hätte sie wohl ausgecheckt und ist in ein anderes Bremer Hotel abgestiegen und hat da wahrscheinlich ahnungslose Männer erleichtert. Insgesamt bin ich danach noch mit 10 Anrufen belästigt worden, bis ich die Ingognito Nummer gesperrt habe und die Simkarte wieder in die Schublade legte. Leider bekomme ich nun ein halbes Jahr später immer noch Mails von ihr mit gefährlichen SPAM-Links. Daher meine Warnung: bloß nicht kontaktieren!

Hier kann jemand nur noch als Kontrollfreak mit einem ausgeklügelten System existieren und Männer anlocken, um diese dann zu entwerten. Deshalb: ihr bloß keine Kontrolle geben, denn es wird nicht seriös enden. Ich habe sie mal in Hamm erlebt. Da war es genau das gleiche Spiel. Auf dem Hotelzimmer gibt’s keinen Service mehr und gemacht wird nur noch, was sie sagt. Ich habe dann klugerweise vor Bezahlung noch abgebrochen. Die Templates, die sie verschickt, gehen warscheinlich alle systematisch hunderfach raus, bis ein paar Ahnungslose anbeißen. Daher wird’s Zeit, so einer Praktik mal den Riegel vorzuschieben.

Eine eher schlechte Leistung:

heute dort geklingelt und die Treppe hoch. Tür wurde mir von Jasmin im Bademantel und Puschen geöffnet – WTF. Sie ist absolut skinny mit A-Cups, wenn überhaupt:). Sie hat einen braune Hautfarbe, ein schönes Gesicht und ansprechendes Lachen -> Optikfick!
Da die Bilder zu der Dame passten, habe ich die 1/2h zu 60EUR gebucht.
Vorher geklärt, dass sie keine ZK macht, schade.

Es war auch eine Kollegin da, daher wurde kurz ein Dreier angefragt (Up-Selling), habe ich aber abgelehnt. Waschung im Bad war ok, es gab sogar ausreichend saubere Handtücher!

Auf der Matte zeigte sich dann die Kehrseite der Optik-Medaillie, schlechter Service. Kein schmusen oder irgendein Anzeichen von Spaß ihrerseits (von Geilheit will ich gar nicht sprechen!) Franz mit intensivem Handeinsatz, fast schon hektisch. Beim GVwurde darauf geachtet, dass Er auch ja nicht zu tief eindringt. Folgerichtig kam es zu leichten Standschwierigkeiten, denen aber durch einem Stellungswechsel behoben wurden. Und am Ende war es dann mit ein wenig Kopfkino vollbracht – sehr selten bei mir, wenn die Optik so gut ist.

Wünsche oder Anmerkungen für Verbesserungen wurde immer mit „nix verstehe“ kommentiert – das war meineserachtens glatt gelogen und nur Masche.

Also macht was draus.

Und eine gute Kritik:

Eigentlich ist über Carina alles gesagt oder geschrieben aber ich mache es jetzt trotzdem nochmal.

Da ich schon öfter bei Carina war hab ich erwartet das meine Begeisterung oder ihre Performance langsam nachlassen würden, beides ist noch lange nicht in Sicht.
Als sie das Zimmer betrat hatte ich mal wieder den Wow-Effekt sie hatte sehr schöne Dessous an die auf ihr gebräunten Haut super zu Geltung kamen. Ihren schönen Körper unter der Dusche zu berühren ist schon ein Erlebnis für sich. Für mich sind Küsse sehr wichtig , ich weiß nicht ob Carina sich jetzt auf mich eingestellt hat oder es daran liegt das wir uns jetzt besser kennen sie küsst absolut perfekt für mich.
Ihr französisch macht mich Wahnsinn, sodass ich dabei schon kommen könnte, aber ich wollte noch mehr, was ich natürlich auch bekommen hab .
Wir haben uns dann wie immer noch nett unterhalten und ich hätte es auch ausklingen lassen , aber nicht mit Carina sie hat dann von sich aus nochmal losgelegt und da ist sie echt unermüdlich und will die Sache nochmal zum Happy Ending bringen.
Fazit: WH immer 100 %
Empfehlung : Wer hier im Forum das nicht weiß, ist selber schuld.

Hat man zwei bis drei Berichte über eine der Damen gelesen, dann hat man ein ganz gutes Bild.

Wie man sieht bekommt man schon sehr genaue Vorstellungen, auf was man sich einlässt und da hat das Internet eine große Verbesserung im Vergleich zu früher gebracht, wo man sich allenfalls auf den Ruf des Hauses verlassen konnte.

Findet man gar nichts über sie, dann kann man in einer ganz fremden Gegend nach Berichten von der gleichen Adresse schauen. Sind die auch alle schlecht, dann wird es mehr zum Risiko, sind sie alle gut, dann wird das Risiko kleiner.

Natürlich wissen das auch die Damen oder die Betreiber der Lokation und so werden auch immer wieder gerne sehr positive Gefälligkeitsberichte eingestellt oder natürlich der Name, die Nummer und die Fotos gewechselt, damit die negative Besprechung nicht mehr gefunden werden kann. Häufig kommt aber auch hier in den Foren ein Hinweis darauf, dass sie nun unter anderem Namen auftritt.

Die Wohnungen verfügen üblicherweise entweder über bestimmte Zimmer und dazu meist noch Gemeinschaftsräume für die Prostituierten. Es gibt die Variante, wo alle eigene Klingeln haben, so dass man direkt die Prostituierte anklingelt, die einen interessiert, die häufigere Variante ist aber, dass man in die Wohnung kommt und einen dann entweder eine der Prostituierten oder eine Hausdame (die dort als Empfang arbeitet und nicht als Prostituierte) begrüsst. Das wäre dann eher das klassische Bordell. Man wird meist in eines der Zimmer gebracht und dann stellen sich entweder alle Frauen auf einmal oder die Frauen nacheinander vor (meist die letztere Variante, was auch etwas übersichtlicher ist). Dann wird man gefragt, mit welcher man was machen möchte und diese kommt dann zurück.

Meist wäscht man sich dann noch oder duscht sogar zusammen und dann kommt es eben auf das Niveau an. In einem Haus niedriger Qualität läuft es etwa so wie im Laufhaus, in einem Haus höherer Qualität geht sie wesentlich mehr auf einen ein, hat weniger Berührungshemmungen, ist mehr darauf ausgelegt, dass man ein gutes Erlebnis hat und zufrieden wieder geht. Ab zumindest mittleren Niveau bekommt man auch danach um die Zeit voll zu machen üblicherweise eine Massage, wenn man einen hinreichend langen Zeitraum gebucht hat, dann gibt es eben eine zweite Runde.

Die Empfangsdame ist üblicher ein Garant für eine gewisse Qualität. Denn dann hat der Betreiber üblicherweise auch ein langfristiges Interesse daran, dass sein Haus einen guten Ruf hat und dort ein guter Service geleistet wird. Natürlich können die Betreiber den Damen nicht reinreden, da diese ja selbstständig arbeiten, aber in den besseren Häusern gibt es eben eine Nachbesprechung, die Hausdame fragt also, ob alles okay war oder ob etwas nicht gepasst hat und man behält wahrscheinlich auch die Kritiken im Internet im Auge. Passt es bei einer Dame nicht, dann trennt man sich eben von ihr. Eine gute Hausdame in einem gehobenen Haus weiß genau, wo die Stärken und Schwächen ihrer Damen liegen und kann einem Tipps geben, welche am besten zu einem passt.

Natürlich wird aber auch hier bei den Profilen im Netz einiges gefälscht, auf die Alterangaben kann man eigentlich immer etwas raufrechnen, wenn sie jung aussehen, dann bleiben Frauen über Jahre 18 und ändern dann, wenn es langsam geschäftsschädigend wird auf 20 (bei einem Alter von 28) erhöht. Wie bei Frauen auch sonst habe die 29 ebenfalls eine hohe Beharrungskraft und danach sind 34 häufig das höchste der Gefühle und bedeuten eher 40, ebenso werden  die Kleidergrößen auch gern großzügig ausgelegt und Bilder teilen das Schicksal der Alterangabe und bleiben auch auf dem damaligen Stand, wenn sie aktualisiert werden müssen, dann darf sich zunächst ein Photoshopkünstler an ihnen austoben.

Auch hier gilt natürlich: Um so schlechter das Haus an sich um so weniger sehen die Bilder den Damen noch ähnlich.

Hat man ein sehr gutes Haus, dann kann der Sex wirklich gut sein. Zum einen hat man eine junge hübsche Frau mit sportlichen Körper und hübschen Gesicht, zum anderen ist das Ganze eben vollständig auf den Kunden ausgerichtet. Und das ist eine interessante Erfahrung: Man kann sich einfach entspannen und die Frau machen lassen. Und viele haben es dort eben auch richtig drauf, weil sie Profis sind. Von den 10 technisch besten Blowjobs, die ich bekommen habe, waren ca. 9 von Prostituierten. Deepthroat, genau die richtige Saugstärke an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit, und ohne das man darüber nachdenken muss, dass man jetzt egoistisch ist und sich auch mal um sie kümmern sollte.  Und auch alle anderen Praktiken, die man mag, kann man hier ausprobieren. Vom Analsex bis zum Dreier, es gibt keine Erfahrung für die es nicht auch eine Dame gibt, die sie anbietet, zumal die Wahrscheinlichkeit, dass man im „normalen Leben“ an einen Dreier kommt, jedenfalls für mich nicht hoch war und nunmehr auch Null wäre, so hat man ihn mit zwei sportlichen ca. 23 jährigen, die beide hingebungsvoll so tun als könnten sie sich nichts Schöneres vorstellen.

Ich bin nicht ganz sicher, wie die Regelungen bei den Preisen sind. Bei den reinen Terminswohnungen wird eine Miete gezahlt, bei den Bordellen mit Hausdame wird evtl auch jedes Mal mit einem Gast ein Zimmer für den Sex gemietet, so dass das Bordell an jeder Nummer verdient und ein Interesse daran hat, dass viele Besucher kommen. So hatte ich es jedenfalls mal gehört. Das sei wohl auch ein Grund, warum Dreier für die Damen durchaus interessant sind: Die Damen teilen sich die Zimmermiete, verdienen also mehr.

Vielleicht noch ein paar Worte zum Pauschalclub, auch wenn es ihn inzwischen nicht mehr gibt, weil er über das Prostitutionsschutzgesetz verboten worden ist. Das Prinzip in dem Club, in dem ich war, war sehr simpel. Man zahlte am Eingang einen bestimmten Betrag, zog sich dann einen Bademantel an und ging in den Gemeinschaftsraum. Dort traf man auf die Prostituierten und wenn neben einer ein Platz frei war, dann konnte man sich dahinsetzen und hatte sie damit reserviert. Man unterhielt sich etwas mit ihr, bis sie einen fragte, ob man aufs Zimmer wollte, wenn das (natürlich) der Fall war, dann ging sie zu einer Kraft an der Theke, erhielt dort einen Schlüssel für ein Zimmer und entweder einen Strich auf einer Liste oder eine Münze oder so etwas und man ging auf das besagte Zimmer, hatte dort Sex, wobei der Aufenthalt auf den Zimmern zur Limitiertung der Besuche etwa zwanzig Minuten oder halbe Stunde dauern musste (man unterhielt sich nach dem Akt dann eben noch etwas) und dann ging man wieder nach unten, nahm sich was vom Buffett, schaute etwas Fernsehen, unterhielt sich mit anderen Gästen oder ging in eine Sauna etc bis man dann wieder Lust hatte und genug Erholungszeit für den Penis verstrichen war.  Dazwischen gab es noch spezielle Aktionen, etwa einen Gangbang auf einer „Spielwiese“ oder eine Lesbenshow oder was auch immer. Es waren dort so etwa 8 Prostituierte und durchgängig etwa 25 oder dreißig Freier, die Damen waren also üblicherweise gut beschäftigt (gerade weil einige der Frauer eben auch nur ein 3 Stunden Ticket statt eines Tagestickets gekauft hatten).  Ich glaube, das war aber auch das, was den Club für die Frauen interessant machte: In einem Laufhaus oder einem Bordell hätten sie evtl lange Wartezeiten gehabt und wenn sie Pech hatten, dann haben sie nichts verdient. Hier waren sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gut beschäftigt und haben insofern gut verdient. Denn die Damen waren auch dort keine Angestellten, sondern selbständig tätig, sie wurden nur nicht von den Freiern pro Nummer gezahlt, sondern von dem Betreiber. Üblicherweise war bei den 8 Damen eine sehr hübsche, ein paar mittlere und 2, die etwas dicker und nicht so attraktiv waren. Wenn eine der Hübschen nach einer Nummer oder nach einer Zeit im Sozialraum für die Prostituierten, der von den Freiern nicht betreten werden konnte, wieder in den Gemeinschaftsraum kam, dann war der Platz neben ihr sofort belegt und es gab verschiedene Ansätze wie man sie dazu brachte, dass sie sich neben einen setzt oder andere hindert sie zu besetzen. Die Unattraktiveren waren durchaus auch mal eine Zeit unbesetzt und versuchten jeden Mann, der den Gemeinschaftszahl betrat zu sich zu lotsen, was nicht immer gelang, denn die Männer mussten sich eben die Male, die sie in der Zeit, die sie da waren, leisten konnten, einteilen und überlegen, ob sie in der Zeit dann lieber mit anderen schlafen wollten, wenn sie es schafften, aber sie waren trotzdem recht gut beschäftigt, so dass das Modell für sie auch noch interessanter war als in anderen Bereichen, da es sichere Kunden brachte , auch bei nicht perfekten Körpern. Ich weiß nicht, was die jeweiligen Frauen pro Nummer bekommen haben, aber da sie sonst keine Umkosten hatten, gleichzeitig aber sichere Kunden dürfte es sich für viele gelohnt haben. Die Atmosphäre kam mir dabei eher weniger wie in einem Kaufhof vor, sondern es war persönlicher, weil man sich zwangsläufig mehr unterhielt, es weniger Geschäft abzuwickeln gab und eben auch Rückzugsräume vorhanden waren.

Bei meinen Berührungen mit Prostitution hatte ich eigentlich durchgängig das Gefühl, dass die Damen das freiwillig machen, liegt auch daran, dass ich eher „bessere“ Häuser besucht habe.

Siehe auch:

Zara Larson: Männer nur als Gruppe hassen

Zara Larson in einem Interview:

Du nennst dich selbst auch «Männer-Hasserin».
Ich hasse Männer als Gruppe, nicht als Individuen. Die ganze Geschlechter-Aufteilung, der Patriarchismus – die Männer werden einfach besser behandelt, und sie sind schuld, dass sich daran nichts ändert. Viele wollen mich extra falsch verstehen, bilden sich ihre Meinung über mich, ohne mit mir geredet zu haben. Würden sie mir richtig zuhören, würden sie mich auch verstehen.

„Ich hasse Angehörige einer Gruppe nur aus Gruppe“ – warum soll das nicht schlimm oder gar eine Entschuldigung sein?

„Ich hasse Schwarze nicht als Individuen, aber als Gruppe“, da wäre man ein Rassist.