Worüber Männer und Frauen bezüglich des anderen Geschlechts reden

Im Rahme des #MeToo-Hashtags stieß ich auf diesen Tweet

Ich fragte mal nach was sie meinte und jemand anders antwortete:

Mir scheint das eher eine Frage zu sein, in welchem Umfeld man sich bewegt. Ich muss sagen, dass ich solche Gespräche so nicht führe. Aus meiner Sicht reden Männer weitaus weniger über Sex. Sicherlich redet man über einen One Night Stand, aber Details werden da zumindest in meinem Umfeld selten besprochen.

Andere Männer mögen das anders sehen.

Tatsächlich reden aus meiner Sicht Frauen weitaus häufiger über den Sex. Mir wurde glaubhaft versichert, dass die beste Freundin so gut wie immer die Penisgröße des Freundes kennt und ich weiß teilweise auch mehr über das Sexleben bestimmter Freundinnen als über das Sexleben vieler Freunde.

Natürlich redet man auch darüber, ob eine Frau gut aussieht und wenn hinreichendes Vertrauen zu einer Frau besteht, dann macht man das auch eher vor ihr.

Aber auch Frauen reden über einen hübschen Mann sehr deutlich. Sie finden eben nur weniger Männer sehr attraktiv.

Vielleicht ist es schlicht der Umstand, dass Männer mitunter „sachlicher“ über Frauen reden, also bestimmte körperliche Vorteile eher benennen als Männer und Frauen das über andere Frauen auch schlimmer finden, weil es eher auf Sex reduziert ist und damit vielleicht auch eher in den Bereich der intrasexuellen Konkurrenz geht als bei Gesprächen von Frauen über Männer.

Interessant wäre, was in dem ersten Tweet konkret gemeint war. Aber ich glaube nicht, dass Männer so viel schlechter von Frauen reden als andersrum.

Was sind da eure Erfahrungen?

59 Gedanken zu “Worüber Männer und Frauen bezüglich des anderen Geschlechts reden

  1. Mich würde interessieren, was an „Voll die geile Uschi“ schlimm ist.

    Ich finde das viel harmloser als
    „Hast du das gesehen? Weiße Tennissocken!! Das müssen wir allen anderen erzählen“
    oder
    „Ja, er ist voll öde, aber er hat Geld“
    oder
    „Knackiger Hintern, aber Beate sagt viel zu kleiner Penis.“
    oder
    „Das DARFST du dir nicht gefallen lassen. Nimm die Kinder und verlass ihn“
    oder
    „Behaupte doch einfach, er habe dich vergewaltigt, damit kriegst du ihn schon klein“

  2. Das kommt drauf an. Ich habe ein paar Freunde, mit denen ich über Frauen und Sex reden kann; das sind die, mit denen ich früher zusammen auf die Pirsch gegangen bin, die ich schon recht lange kenne.
    Mit anderen, etwa den Männern der Freundinnen meiner Frau oder mit Kollegen, mit denen ich mich gut verstehe und gelegentlich auch mal weggehe, kommt Sex so gut wie nie zur Sprache. Setzt schon zeimlich viel Vertrauen voraus.

    • „kommt Sex so gut wie nie zur Sprache“

      Das ist wohl der Normalfall.
      Der Psychotherapeut Björn Süfke schreibt bspw. in seinem Buch „Männerseelen“ (Goldmann, 2008) viel über das notorische Schweigen und Alleinsein von Männern, insb. daß sehr viele Männer ab ca. 35, nachdem sich die Jugendfreundschaften verlaufen haben, keinen wirklichen Freund haben, mit dem sie über sehr persönliche Dinge reden könnten.

  3. So wie es Frau Meyer benennt, haben wir über Frauen gesprochen. Im zarten Teenagerzeitalter als wir alle noch ungefickt waren. Halbstarkengequatsche, mit dem man die Realität wegredet, in der wir alle bzgl des Umgangs mit Mädchen extrem unsicher waren. Während wir bei den gleichaltrigen Mädels abgemeldet waren, die waren mit den älteren Jungs zusammen, vorzugsweise mit denen, die ein Auto oder wenigstens Motorrad hatten.

    Wie Frauen über Männer reden? Ich habe da eine Spionin im real existierenden Matriarchat. Eher gehobenes, priviligiertes, frauendominiertes Bürosetting. Grundhaltung ist, dass alle Frauen unterdrückt oder mindestens benachteiligt sind. Stark gepampert von der Gleichstellungsbeauftragten, die auch bei 70% Frauenanteil eiskalt Frauenbevorzugung durchzieht und vermeintliche Ungerechtigkeiten auf Seiten der Frauen sieht. Frauen sind das bessere Geschlecht, kommunikativer, einfühlsamer und so weiter.

    Auf dieser Basis fallen gerne sexistische Sprüche, auch in Anwesenheit der wenigen Männer. Auch ohne Zoten werden Männer pauschal abgewertet. Sowas bei mir auf der Arbeit mit umgekehrten Rollen? Ich wäre längst rausgeflogen.

    Auf Kolleginnenseite schätze ich das übrigens als gar nicht so wild ein. Nichts, was ich als irgendwie moralisch verwerflich erachten würde. Es sind halt Sprüche. Aber mit der medial und von oben gegebenen Grundhaltung, dass Frauen bessere Menschen sind und unterdrückt sind und weniger verdienen und auf der anderen Seite die Männer es natürlich nicht wagen, das Maul aufzumachen, kein Korrektiv geben können ist das doch recht unglücklich und einseitig. Und bedrückend.

  4. Die Dame scheint nur Konversation aus Pornofilmen zu kennen. (Und diese Männern als Alltagsgerede zu unterstellen). Dabei ist dies Bestandteil des Pornos, nennt sich Dirty Talk und wird angewendet um die beteiligten Weibchen anzuregen. Für Dirty Talk sind Frauen in hohem Masse zugänglich und Pornos werden auch produziert, um diese zu erreichen. (Was sich das reine, holde und keusche Feministenwesen wohl nicht vorstellen kann.) . Und nur Feministinnen, die vom gepflegten Säftetausch keine Ahnung haben und weder Theorie noch Praxis kennen, bis auf mögliche Ersatzhandlungen, kommen auf die Idee, das generell auf Männer zu übertragen.
    Soviel wie diese Dame in ihren Beispielen habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht über Bettgeschichten geredet. Und nicht in diesem Ton.
    Der Kavalier geniesst und schweigt.

    (Und wie Damenzirkel über Männer herziehen und das von Kindheitstagen an, merken die garnicht mehr.)

  5. Ich denke auch, dass es eher Frauen sind, die untereinander in der Art tratschen. Aber es sind halt die typischen feministischen Legenden, die mit der Realität nahezu nie etwas zu tun haben.

    Frauen glauben auch ernsthaft, Männer würden bei kleinen Krankheiten mehr herumjammern, einfach nur deshalb weil keine Schwäche zeigen dürfen und bei sichtbaren Krankheiten eher Shaming als Mitgefühl erhalten. Schaut man sich die Fakten an (Krankheitstage im Job, Gesundheitskosten, …) wird man Frauen für das wehleidigere Geschlecht halten.

    Oder man nimmt die nicht totzukriegende Legende, dass Männer mit viel Sex angeblich dafür gefeiert werden würden, während ein Frau dann als Schlampe gilt. Tatsächlich wird jedoch keiner groß gefeiert, weil er viele verschiedene Sexpartner hat. Es ist vielmehr so, dass es für eine Frau überhaupt keine Leistung darstellt, viele Sexpartner haben zu können. Sie braucht nur jeden Abend beliebige Männer ansprechen und direkt bzw. ganz plump danach fragen, ob sie Bock auf Sex ohne Verpflichtungen haben und selbst relativ hässliche, dumme und untaugliche Frauen werden auf diese Weise kein großes Problem haben, nach einer gewissen Anzahl von Ansprechversuchen einen zu finden, der mitmacht. Der Status der Frau ist dafür ziemlich egal. Umgekehrt ist das für Männer hingegen nicht ganz so leicht. Zum einen wird er dafür im Durchschnitt erheblich mehr Ansprechversuche benötigen und zum anderen werden direkte bzw. plumpe Versuche seltenst gelingen. Relativ unproblematisch ist das nur für Männer mit einem hohen Status und diese Männer sind dann nicht hoch angesehen,weil sie viel Sex haben, sondern weil sie unabhängig davon einen hohen Status haben. Der Sex ist nur die (mögliche) Folge seines hohen Status und nicht umgekehrt wie es feministische Legenden weißzumachen versuchen.

    • Zusatz: Die Art und Weise wie Frauen und Männer über ihre Sexualpartner reden hängt viel mehr davon ab, ob sie eine Beziehung bzw. Liebe im Spiel ist. Über ONS wird lockerer geredet….

  6. „Und hast Du die Alte gefickt?“ hört bei den allermeisten Kerlen irgendwo zwischen 20 und 30 auf. Mit meinen besten Freunden, bei denen ich zwischen 15 und 20 durchaus den kritisierten Jargon benutzt habe, rede ich so gut wie gar nicht mehr über Sex. Das liegt daran, daß wir mittlerweile welchen haben, und wir die Partnerinnen im Normalfall auch gut kennen. Wir reden allerdings über Masturbation 🙂

    Aber klar, junge Kerle reden viel über ihre Fickphantasien.

    Aber in Wahrheit redet man mit seinen Jungs so, aber vor der Angebetenen macht man eh den Bückling

    Frei nach der Goldlocke.

    „Ich mach die Alte lang!“ ….. „Was machst Du die Alte?“ ….. „Ich mach sie lang!“ …. „Oh, sie guckt.“

    • So ist das wohl meistens. Inzwischen versuche ich allerdings solche Themen bewusst anzusprechen oder zu fördern um einen besseren Informationsaustausch zu erreichen. Gerade für Leute mit wenig eigenen Sexual- oder Beziehungspartnern fehlt ansonsten der Vergleich, was „normal“ ist oder was erwartet oder nicht erwartet werden kann. Frauen sind da in der Regel weit besser informiert (weil sie mehr darüber reden) und nutzen den so gewonnenen Vorteil natürlich auch aus.

  7. »Wie ihr Männer manchmal über Frauen sprecht, das ist Teil des Problems«, schrieb ich gerade an den Freundeskreis.Es fiel mir schwer.

    „Und hast du sie gefickt?“ „Schluckt sie oder spuckt sie?“ „voll die geile Uschi“ .. lässt sich endlos fortsetzen. Leider.

    Interessant ist hier, was für Männer sie in ihrem Freundeskreis hat.
    Offenbar fühlt sie sich zu Männern hingezogen, die so prototypisch männlich sind. Sie beschreibt hier die Männer, die sie in ihrem Leben wahrnimmt, für die sie sich interessiert. Die sie geil findet.

      • Mag sein, aber dann ist es ihr Wunschtraum, wie Männer sein sollten. Sie wünscht sich, dass Männer in ihrer Gegenwart denken: „Voll die geile Uschi!“ Sogen sollen sie es vielleicht nicht, aber denken auf jeden Fall.

  8. Ein Problem für Frauen ist wohl, dass sie einerseits ein supergeiles Stück sein möchten, das jeden Mann zum wilden Stier macht, andererseits Wert auf ihr Prinzessinnendasein legen, und sich dementsprechend durch männliche Ungebremstheit herabgesetzt fühlen.

    • Ich glaube auch, dass Schminke und ein aufwendiger Kleidungsstil eine Doppelfunktion haben. Einerseits sollen sexuelle Reize hervorgehoben werden, andererseits eine Art Unerreichbarkeit signalisiert werden (Unnatürlichkeit, Steifheit, aristokratische Anmutung).

  9. Der Witz ist, angenommen, ich hätte einen Bekanntenkreis, wo so, und NUR so über Frauen geredet wird (oder richtig schlimm). Und weiterhin angenommen, ich würde mich von diesen Bekanntenkreis distanzieren, indem ich mich nicht mehr mit ihm treffe.
    Das würde nichtmal als virtue signaling funktionieren, weil ich nicht beweisen kann, dass ich nicht so rede.

    • Ich bin mir nicht sicher, ob das Problem dieses Typen eine Art von Heilige-versus-Hure-Komplex war oder ob—worauf er besteht—es an seiner bodenlose Enttäuschung darüber lag, dass eine gebildete Frau wie sie sich mit solchen „Lächerlichkeiten“ befasst. Ich weiß nur, dass er, falls Letzteres tatsächlich zutreffen sollte, sich unbedingt wieder mit ihr vertragen sollte—sie hat nichts gemacht, was nicht alle Frauen auf der Welt machen, seit Eva der Schlange von Adams kleingeratenem Pimmel erzählt hat.

      Lächerlichkeiten – It is only sexisms when men do it

      • „Lasst uns mit dem Offenkundigsten beginnen. Frauen lieben es einfach, über Schwänze zu reden.“

        Großartig! Kann den Artikel Mal jemand unter den Anfangs-Tweet posten 😊

  10. Das bestätigt für mich wieder einmal, dass sich die Meinungen von Feministinnen häufig aus einer extrem klischeebeladenen, unrealistischen Sicht auf Männer speist.
    Ich bin natürlich auch nicht repräsentativ, aber ich war an solche Gespräche über Frauen weder selbst jemals beteiligt noch habe ich Männer so reden gehört.

    • Ich kann nicht sagen, wie oft ich solche inhaltslosen Diskussionen schon geführt habe.

      Klassische Trollerei. Bei frauenspezifischem Themen, meist durch Frauen. Man erkennt daran die intellektuell Minderbemittelten mit absoluter Sicherheit. Und es scheint wie eine Bestätigung von Danischs Ansichten, dass die sich überwiegend in den Schwafelfächern herumtreiben. Viel Meinung, wenig Ahnung.

      Das plagte die Klugen allezeit und mag Christian zum Trost gereichen:

      „Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“
      Schopenhauer

      „Eine Diskussion ist unmöglich mit jemanden, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.“
      Romain Rolland

      „Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.“
      Johann Wolfgang von Goethe
      [trifft auf die meisten Massenmedien zu]

      „Nicht jene, die streiten sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen“
      Marie von Ebner-Eschenbach

      Eigentlich hatte ich ein anderes Zitat gesucht, ich meine von Nietzsche, der sich darüber ausließ, dass nur mit wenigen Menschen eine Diskussion lohnt, habe es aber nicht mehr gefunden.

    • *g*

      Aber nur nach ass2mouth 😉

      In der Wirklichkeit sind die meisten doch glücklich über gelegentlichen Blümchensex. Aber wer weiß, wie die heutigen Frauengenerationen ticken.

      • Hier sieht man also doch, wie Männer über Frauen reden/schreiben, also denken: wie im Porno gelernt und vielleicht mal nachgespielt: sie soll den ach so tollen sauberen Super-Schwanz in ihren superengen Arsch voll Geilheit nehmen, danach sogleich verdreckt mit ihrer eigenen Kacke oder penibel laborartig ausgewaschenen Darm in den Mund und danach sein ach so tolles wohlschmeckendes Super-Power-Sperma in den Mund spritzen lassen, es auf den Boden spucken und danach vom dreckigen Boden auflecken und dann genußvoll mit rausgestreckter Zunge a la Porno schlucken.
        Seht ihr, wie ihr und was ihr von Frauen erwartet(oder erwarten zu meinen denkt, weil ihr es so „gelernt“/vorgespielt bekommen habt)?
        Die armen armen Frauen, die so etwas auch noch mitmachen.
        Scheiß Weiber. Wegen scheiß Männer. Wegen scheiß Weiber.
        Egal wer über wen labert.

        • „Seht ihr, wie ihr und was ihr von Frauen erwartet(oder erwarten zu meinen denkt, weil ihr es so „gelernt“/vorgespielt bekommen habt)?“

          Kommst Du gerade von einem Mittelalter-LARP, oder wieso schreibst Du so geschwollen?

          Und zum besseren Verständnis solltest Du dann Anreden groß schreiben, also „Seht Ihr, wie Ihr und was Ihr von Frauen erwartet …“
          Das macht es leichter, eine Einlassungen zu lesen 🙂

          Ansonst ist auch „Du oder „Sie“ ok.

          • Mittelalter hin oder her, Männer lieben es Frauen als Objekte zu sehen, in denen ihr Schwanz vom Arsch in den Mund in die Muschi in den Arsch reingesteckt wird. Sie hat es auszuhalten und noch zu genießen. vollgespritzt und alle Löcher erweitert, alles schlucken und halt’s Maul. Man kommt heutzutage selbst mit AdBlock nicht drum rum. Daher sind die Feministinnen so aggro drauf. Dazu labern die Männern noch herabwertend (also über Äusserlichkeiten und Schamhaftigkeiten) über alles Mögliche des Wesens der Frau.

          • Man muss Frauen nicht als Objekte sehen um analsex zu mögen. Frauen sehen, wenn sie Sex wollen, Männer auch nicht als Vibrator mit Beinen

            Irgendwie scheint dich diese Objektifizierung stark zu beschäftigen.
            InternetWerbung richtet sich übrigens häufig danach, was man sich sonst so anschaut

          • Objekt oder nicht (Internetwerbung kommt so oder so immer die gleiche: „nackte Weiber, die in Deiner Nähe sind“ ich klick hier NIE aber NIE was an oder suche gar nach Porno. Sonst mach ich mir den ganzen Tag kaputt mit den hässlichen geld- und notgeilen Fotzen.)K fast alle Männer wollen die Frauen in den Arsch ficken. Aber selbst wollen sie es nicht. Männer finden es anscheinend geil, die Frau mehr oder weniger zu „erniedrigen“, wenn sie den Schwanz, der vorher in ihrem eigenen kackarsch war, in den Mund nehmen. Warum?
            Männer geben sehr wohl damit an und reden offen darüber. Ich kenne einige Männer, die so reden. Viele nicht. Aber einige sehr wohl.
            Männer allgemein geben natürlich offen mehr damit an, welche Tussi sie oral, anal, vaginal hatten oder gleich haben wollen als Frauen das tun. Wie oft gesagt, sie wäre ja dann gleich als „Schlampe“ abgetan. Auch wenn Mann eine Beziehung hat und irgendwo irgendwie mit einer anderen was hatte, redet er offener darüber., weil er mehr zum „Alpha“ rückt damit.

          • „Prollig“ hast Du jetzt gesagt. Sind nicht alle Typen etwas „prollig“ wenn Sie ne Ische hart rannehmen (und dann halt stolz davon berichten)? Ist prollig nicht der Versuch Alpha zu sein? Sind nicht alle Pronodarsteller prollig? Ist es dann nicht jedes Mannes Traum prollig zu sein? Alle Hiphop Gangster sind heutzutage Vorbilder mit dünnen Models und Goldketten am Lamborghini ficken. Andersrum geht es nicht für ne Frau. die ist wiederrum die Trophäe.

          • Es mag dich irritieren, aber: solche Gespräche kenne ich von Männern nicht. Ein Freund, der sich ATM rühmt, gar noch mit seiner Freundin/Frau würde eher skeptisch angeschaut werden. Überhaupt spielt Sex eine sehr geringe Rolle in den Gesprächen

          • „Liegt denke ich an deinen Umfeld. Ist das eher etwas prollig?“

            Klingt nach Schulhofprotzen.

            Ich bin in meinem bisherigen Leben erst einem Typen begegnet, der auf thenonabonas Beschreibung passt. Da erscheint mir dieses feministische „Männer finden es anscheinend geil, …“ leicht übertrieben.

          • „Sind nicht alle Pronodarsteller prollig?

            Keine Ahnung. Ich kenn mich in dem Metier nicht so aus. Was ich gesehen hab, war mehr ein gelangweiltes Rammeln nach Noten. Von hinten, von vorn, seitlich, … – ziemlich jämmerlich.
            Vielleicht hab ich noch nichts Gutes auf dem Gebiet gesehen.

            „Ist es dann nicht jedes Mannes Traum prollig zu sein?“

            Du solltest wirklich Dein Umfeld überdenken, oder wechseln. Es gibt prollige Männer, wie prollige Frauen. Als Zielgröße ist mir Kulturlosigkeit (außer bei meiner Oma) noch nicht begegnet.

            „Alle Hiphop Gangster sind heutzutage Vorbilder mit dünnen Models und Goldketten am Lamborghini ficken.“

            Wessen Vorbild? Meines schon deshalb nicht, weil ich keinen Hiphop-Gangsta persönlich kenne. Und TV-Gangsta bedienen in erster Linie die Erwartungen des Publikums.

            „Andersrum geht es nicht für ne Frau. die ist wiederrum die Trophäe.“

            Ach, komm, Mädel. Frauen jagen Männer genauso. Nur ist ihre Art der Zurschaustellung des Wildbrets anders. Sie fahren dann mit seinem Porsche (wahlweise Lamborghini) zum Prosecco in die Münchner Innenstadt und fliegen zum Shoppen nach London.
            Entscheidend ist, wie man/frau sich in der intrasexuellen Konkurrenz darstellen kann.

          • „Weiber, Fotzen, Tussi, Ische“

            thenonabona, ich glaube du bist hier die mit einem schlechten Frauenbild und projizierst das dann ganz fleißig auf Männer.

        • Du bist süß, ich treffe mich morgen mit einer der sich genau sow was gewünscht hat. Und ich rede nicht von der Vanillevariante die Alex ii beschrieben hat.
          Ich hab ihr auch in aller Ausführlichkeit beschrieben was ich mit ihr mache, vom Waterboarding, bis zum verprügeln mit dem Gürtel. Ich hab ihr auch geschrieben, dass ich sie nur als Stück Fleisch mit 3 Löchern ansehe werde und da war sie vollkommen hin.
          Kannst dich ja morgen über die bösen Verräterinnen bei deinen Feministischen Freunden ausheulen – ich gehe lieber ficken…

          • Erstaunlicher ist das Frauen wie sie allzu gerne bereit sind das schlechte Verhalten eines einzelnen Mannes auf alle Männer zu projizieren und sich gleichzeitig generalisierende Aussagen über Frauen verbieten… selbst wenn sie war sind.

          • Bockmist. Ich zeige sehr wohl auch auf wie deämlich die Frauen sind. Aber Männer machen ja das „Spiel“ auf den „Optikfick“ und „ich will eine 10“ etc. Daher machen die Weiber ja mit und daher kommen dann die nervigen Femis, die noch drum rum labern. Dennoch reden Männer weit mehr über Frauen, weil sie einfach mehr aufs äußere bedacht sind im Großen und Ganzen (s. wieder Porno, Puff etc.).

          • Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Frauen sind alles Schlampen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.
            Ich respektiere Frauen.

            thenonabona: „DA sieht man es doch! Männer halten alle Frauen für Schlampen.“

          • keiner respektiert Frauen, weder sie selbst (wegen immens aggressiver interkultureller Konkurrenz) noch die Männer, weil sie sie wie vorher gesagt als „Spiel“ und „Optikfick“ sehen. v.a. deutsche Männer wollen ja nichtmal ne feste Beziehung, geschweige denn längerfristig und Kinder und Familie aufbauen.

          • Verbittert? Weil Männer nur aufs Äußere schauen und selbst verbittert sind, weil sie Porno gucken (müssen) weil sie keinen vernünftigen geilen Sex im realen Leben haben und untereinander angeben (müssen) wie geil sie doch sind und ne billige Schlampe in den Arsch gefickt haben. Arschficksong. Wie geil. Ha! Selbst Schuld. dämliche Männer und Weiber!

          • „Aber Männer machen ja das „Spiel“ auf den „Optikfick“ und „ich will eine 10“ etc. Daher machen die Weiber ja mit und daher kommen dann die nervigen Femis, die noch drum rum labern. Dennoch reden Männer weit mehr über Frauen, weil sie einfach mehr aufs äußere bedacht sind im Großen und Ganzen “

            Weißt Du, thenon, wenn es ginge, würde ich bei Dir den Reset-Knopf drücken. Dir hat man so lange so viel Stuss eingepflanzt, dass Du offensichtlich nicht mehr in der Lage bist, die Wirklichkeit wahrzunehmen, wie sie ist.

            Vorab: ich bin ein Mann, auch schon etwas älter, ich weiß also, wie Männer ticken und auf was sie im Mittel stehen.
            Und ich versichere Dir, sie reden WEIT SELTENER über Frauen, als Frauen über Männer.
            Das ist zugegeben im Teenie-Alter noch etwas anders, aber das sind 1. keine Männer und 2. Imponiergehabe auf etwas, von dem die Jüngelchen zumeist nur literarische Erfahrung haben – und leider solche aus Pornos. Man kann also verallgemeinernd behaupten, dass der Wunsch nach dem 1. Sex in dem Alter direkt mit dem Protzverhalten korreliert.

            Das mit der Nummerierung hab ich erst hier im Blog kennengelernt, kann aber sagen, dass es das Partnersuchverhalten recht treffend umschreibt.
            Und zwar von BEIDEN Geschlechtern. Oder glaubst Du, dass eine Melania Knauss, geehelichte Trump, an den Typen mehr als einen Dollar in die Blechdose verschwendet hätte, wäre er nicht stinkreich und mächtig?
            Er ist eine „10“ und sucht entsprechend anspruchsvoll, sie tut dasselbe.
            Und daran werden auch die nächsten 100 Jahre radikalfeministisches Genörgel nichts ändern, weil sich das Muster nämlich schon viele 10.000 Jahre bewehrt hat.

            Das kannst Du beklagen und weiter beleidigt Deinen Hund knuddeln, oder Du spielst mit!
            „Take it, or leave it“. Die Karawane zieht weiter, ob mit Dir, oder ohne Dich.

            „keiner respektiert Frauen, weder sie selbst (wegen immens aggressiver interkultureller Konkurrenz) noch die Männer, weil sie sie wie vorher gesagt als „Spiel“ und „Optikfick“ sehen. v.a. deutsche Männer wollen ja nichtmal ne feste Beziehung, geschweige denn längerfristig und Kinder und Familie aufbauen.“

            Das klingt mir sehr nach akutem persönlichen Frust. Doch, lass Dir gesagt sein, das Problem bist Du selbst. Du hast keinen Respekt vor Dir selbst. Das hat nichts mit anderen, schon gar nicht mit ganzen Geschlechtern zu tun.

            „Verbittert? Weil Männer nur aufs Äußere schauen und selbst verbittert sind, weil sie Porno gucken (müssen) weil sie keinen vernünftigen geilen Sex im realen Leben haben und untereinander angeben (müssen) wie geil sie doch sind und ne billige Schlampe in den Arsch gefickt haben. Arschficksong. Wie geil. Ha! Selbst Schuld. dämliche Männer und Weiber!“

            Lass sie doch. Was schert Dich das TV-Verhalten anderer? Und die Schauspieler der Wichsvorlagen tun es freiwillig.
            Also, wo ist das Problem?

  11. „Was sind da eure Erfahrungen?“

    Genau wie deine.

    Interessant wäre auch, woher die „Gina“ weiß, wie Männer angeblich über Frauen reden.

    Davon abgesehen sind Äußerung natürlich geschlechtsspezifisch, Männern ist Sex expliziter bewusst, Frauen halt andere Sachen (was eigentlich?). Ich habe schon überaus spöttische (Telefon)Gespräche von Frauen über Männer mitgehört, ala „der will auch was von mir […] nee, willst du ihn?“ usw. genau das tiefenemphatische Verhalten, welches man von Frauen erwartet.

    Aber die ganze Sexismus-Debatte ist doch für die Tonne, ganz ehrlich, nimmt das noch irgendjemand ernst?

    Das ist doch ähnlich überdreht und realitätsfremd wie „gesellschaftlich konstruierte Geschlechter“.

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