Ein Tweet, der zum Meme wurde.
Frauen scheinen nach einer Beförderung eher unzufriedener zu sein als vorher:
Aus dem dort zitierten Arit
I also wanted to see whether the effect of promotions to upper management was different from that of promotions to lower-level management, so I ran the analysis again. I found that for men promoted to both lower- and upper-management positions, the effect of promotion on job satisfaction is positive. It remains positive and significant beyond the promotion year.
The results for women were markedly different: Women promoted to lower management do not see a positive change in their job satisfaction; rather, their job satisfaction remains relatively flat during the promotion period and in the post-promotion period. In contrast, women promoted to upper-management see a significant decrease in satisfaction after the first year.
(…)
The disenchantment of women with their managerial job experience has troubling implications for organizations. To the extent that women’s satisfaction with their jobs deteriorates after managerial promotions — while the job satisfaction of their male peers increases — women are less likely to further consider top managerial jobs, thus reducing the pool of female talent for upper management. Moreover, because prospective job candidates form ideas about their fit with a job based on interactions and comparison with demographically similar groups, if women aspiring to a managerial career perceive that managerial promotions lead to lower job satisfaction they are less likely to apply for any managerial position.
Mir würden verschiedenste Gründe einfallen:
Die Grafik zu letzerem aus dieser Studie:
Die dortigen Differenzen passen eigentlich sehr gut dazu, dass Frauen unzufriedener und Männer zufriedener sind. Männer können mehr von dem, was sie wollen, in einem Führungsjob umsetzen.
In den Kommentaren kam wiederholt die Anmerkung, dass viele Feministinnen Projektion betreiben würden, also ihre eigenen Gedanken auf die Männer übertragen würden.
Ein Beispiel wäre zB hier
Das ist ja die Wurzel des Feminismus: Die Projektion des eigenen Schattens auf den Mann. Frau könnte soo gut sein, wenn nur Männer nicht soo schlecht wären.
Die Wikipedia schreibt dazu:
Projektion bezeichnet in der Neurosenlehre allgemein − und von Schulen unabhängig − einen Abwehrmechanismus. Der Begriff Projektion umfasst das Übertragen und Verlagern eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotionen, Affekte, Wünsche und Impulse, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Personen, Menschengruppen, Lebewesen oder Objekte der Außenwelt.
(…)
Der Begriff institutionelle Abwehr wurde von Stavros Mentzos vorgeschlagen. Als Synonyme für institutionelle Abwehr werden auch Begriffe wie psychosoziale Kompromisslösung und psychosoziales Arrangement gebraucht (s.a. Annelise Heigl-Evers). Als gleichbedeutend wird auch der von Jürg Willi geprägte Begriff Kollusion verwendet.
Die Autoren Hoffmann und Hochapfel verwenden den Begriff psychosoziale Abwehr. Er besagt, dass zivile Personen wie auch Institutionen Abwehr und kompensatorische Funktionen ausüben können. Die Bedeutung des Begriffs ist als in sich gegensätzlich zu verstehen. Einmal können die von der Institution angebotenen Rollen vom einzelnen zum Zweck der individuellen neurotischen Abwehr benutzt werden, andererseits übernehmen Institutionen sekundär die Befriedigung neurotischer Bedürfnisse. Interpersonelle und institutionelle Abwehr gehören zu den am häufigsten vertretenen und auch in der Öffentlichkeit eingenommenen Abwehrmechanismen (s.a. Stavros Mentzos). Es erscheint gerechtfertigt, die institutionelle und interpersonelle Abwehr als Unterformen der Projektion zu betrachten, da es sich bei diesen Abwehrformen um eine Externalisierung handelt: Ein innerseelischer Konflikt wird in eine reale zwischenmenschliche und zuweilen soziale oder institutionelle Beziehung verlagert.
Diese Ähnlichkeit und das Zusammenwirken von intraindividueller und interindividueller Balance wird insbesondere von Jürg Willi hervorgehoben. Erich Neumann spricht von einer Psychologie des Sündenbocks als eine ethische Primitivform. Sie deckt sich mit dem universalgeschichtlich zu verfolgenden Entwicklungsstadium der Gruppenidentität bzw. mit dem entwicklungsgeschichtlichen Stadium des Narzissmus.
Dabei kommt es zu einem Kreislauf der Gewalt als äußere Ausgrenzung in Form von Projektion auf der Objektstufe (z. B. Fremdenhass) und innerpsychischer Abspaltung (Schattenproblem). Dieser Schatten führt erneut zur Projektion auf die Politik bzw. auf extremistische politische Gruppierungen. Hierdurch werden alle mit dem wertidentischen Bewusstsein nicht übereinstimmenden Inhalte auf eine Person oder Personengruppe übertragen, die – möglicherweise im Umweg über politische Institutionen – nun zur Zielscheibe aller verdrängten destruktiven Affekte wird (z. B. Achse des Bösen).
Das scheint mir auf viele feministische Theorien durchaus zu passen, etwa wird intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen komplett in eine Unterdrückung durch den Mann umgedeutet, alle Verantwortung der Frauen für alle Bereiche, in dem sie nach dem Feminismus schlechter abschneiden, beispielsweise Frauen in Führungspositionen ist die Schuld der Männer, der zum „Bösen“ ausgebaut wird, zum Privilegierten, der den Frauen etwas wegnimmt, während das eigene Handeln eben nicht böse ist, sondern schlicht Gegenwehr gegen diese Unterdrückung.
Der innere Konflikt, der etwa daraus besteht, dass man nicht hübsch ist oder hübsch sein anstrengend ist, dass man als jemand, der sich von der Geschlechterrolle abweichend verhält und deswegen häufiger aneckt etc, all das wird aus der eigenen Gruppe weg und damit auch von einem Weg auf den Mann übertragen.
Ein Beispiel für eine Anwendung auf den Feminismus habe ich auch hier gefunden:
Looking at the research, evidence suggests the following two things.
(1)Women have an ingroup bias which is significantly higher than men’s ingroup bias. In fact, men who do not conform with traditional ideals of masculinity, or men who have frequent and satisfying sexual encounters with women are biased in favour of women to an almost equal degree as women themselves.
(2) Research being done in the field of narcissism and self esteem related personality disorders has discovered a disturbing trend in the rise of narcissistic personality disorder across every demographic, but in particular girls and women are being the most significantly effected.
Knowing these two things, that women have an automatic preference for themselves, and women are more narcissistic than ever before with unprecedented numbers of women diagnosed with narcissistic personality disorder, we can make some pretty logical conclusions about feminism and many of it’s ideas, for example patriarchy theory.
Patriarchy is a psychological projection. Men do not have the ingroup bias that women have. Several scholarly experiments have confirmed that the ingroup bias that women possess is remarkably higher than men’s. The findings suggest that men do not automatically prefer their own gender and therefore the idea that men would create a system that gives other men automatic preference is not plausible. Giving your own gender automatic preference is the way women think, not the way men think.
A psychological projection is when you project your own faults or flaws onto others. It’s a common behavior of those suffering from narcissistic personality disorder. Coincidentally there are a growing number of studies showing that women are becoming increasingly narcissistic and that the rapid increase in NPD occurring in women is, at least partially, caused by feminism.
We as a society need to have an academic discussion on the merits of feminism and criticism of it’s theoretical foundation, it’s execution, and some of the unintended consequences.
Patriarchy theory is a psychological projection. It reflects the way the world would be, genders reversed, if women were the historically dominant gender, and the way the world will increasingly look as women gain more power to shape society.
Hier ginge es darum, dass Frauen eher ein Gruppengefühl aufbauen, indem sie andere Frauen unterstützen wollen, während Männer in einer solchen Situation eher davon ausgehen, dass Frauen und Männer entweder Verbündete oder Konkurrenten sind und ihnen das Geschlecht dabei nicht so wichtig für die Einordnung ist.
Die Projektion wäre, dass man selbst seine Geschlechtsgenossen eher unterstützen würde und daher auch davon ausgeht, dass andere das genauso machen. Man gesteht sich dabei diese „Parteinahme“ nicht in der Form ein und überträgt sie statt dessen auf die andere Seite.
Meint ihr Projektion spielt in der Geschlechterdiskussion eine große Rolle? Wo seht ihr sie bei Männerrechtlern? Wie wirkt sie sich im Feminismus aus?
Ina schrieb in einem Kommentar:
Was Du hier übersiehst, ist die massive Ungleichverteilung der Gewalttaten nach Geschlecht. Sexuelle Belästigung findet meist von Männern an Frauen statt. Männer erleiden auch Gewalt, aber eben hauptsächlich durch Männer. Dass Männer eine andere körperliche Konstitution haben und für Frauen dafür auch eine ganz andere Gefahr darstellen als umgekehrt, brauche ich Dir wohl nicht extra zu sagen. Wenn ein Mann eine Frau belästigt, dann muss sie damit rechnen, dass der Mann es dabei nicht belassen wird, sondern er gerade erst angefangen hat, es sei denn er wird unterbrochen/gestört.
Das Körperstärkenargument kommt ja häufig. Bei einer Vielzahl von Belästigungen dürfte es schlicht keine Rolle spielen. Wenn ein Exhibitionist einer Frau seinen Penis zeigt oder sie ein Dickpic geschickt bekommt, dann muss sie nicht mit Gewalt rechnen. Und wenn ihr jemand in der Disco an den Arsch packt auch nicht. Dazu sind allein schon zu viele Leute dar (und als Frau kann sie sehr sicher sein, dass ihr Leute zur Hilfe kommen). Auch am Arbeitsplatz bei einem dummen Spruch wird kein Übergriff zu befürchten sein.
Und Männer sind natürlich auch nicht alle gleich stark, gleich gewaltbereit, gleich hemmungslos dabei, anderen Gewalt an zu tun.
Auch die meisten Männer werden bei einer Übergriffigkeit nicht bereit sein weiter zu gehen. Sie kennen die Strafbarkeit erst recht einer Vergewaltigung oder härterer körperlicher Gewalt sehr gut und das wird den wenigsten die Sache wert sein.
Natürlich kann dennoch das Gefühl der Ausgeliefertheit bei ernsten Fällen aufgrund des häufigen Körperkraftunterschieds stärker sein.
Darüber hinaus übersiehst Du den unterschiedlichen Charakter von sexueller und körperlicher Gewalt. Sexuelle Gewalt wird hauptsächlich aus Gründen der Machtausübung und Erniedrigung ausgeführt, während körperliche Gewalt oft eher auf ein „Rangmessen“ hinausläuft.
Das war schon häufiger Thema hier und ist aus meiner Sicht falsch. Sexuelle Gewalt wird natürlich auch wegen des Sexes durchgeführt. Macht oder Frust/Ärger über Zurückweisung mögen da genauso eine Rolle spielen, aber der Sex bzw. der sexuelle Aspekt ist aus der Sache nicht rauszudenken.
Die Idee, dass es bei sexueller Belästigung um „“Macht“ geht, bei körperlicher Gewalt aber „nur“ um „Rangmessung“ ist eh interessant: Macht und Rangmessung sind in vielen Fällen ja das gleiche. Wenn man Macht haben will, dann geht es auch um einen höheren Rang. Auch beim „Rangmessen“ kann man den anderen erniedrigen oder fertigmachen wollen. Insofern finde ich das Argument auch in der Hinsicht erstaunlich.
Und natürlich kann es wesentlich unangenehmer sein, wenn mir jemand, um den Rang klarzustellen, einen harten Schlag ins Gesicht verpasst, als wenn er mich im vorbeigehen am Hintern berührt.
Will sagen: 2 Männer, die sich prügeln, nehmen sich „ernst“. Sexuelle Belästigung und Gewalt läuft eher darauf hinaus Frauen zu demonstrieren, dass sie sich nirgends sicher fühlen können – weder in der Öffentlichkeit, noch unter Freunden, Familie oder ggü dem Partner.
Welch merkwürdige Vorstellung! Als ob der andere Mann dann immer sagen würde „Richtig, ich möchte mich mit dir um den Rang in dieser Kneipe streiten, lass uns prüfen, wer der bessere Schläger ist“. Häufig will einer von beiden der Situation genauso entkommen, wie eine Frau gerne einer Belästigung entkommt. Wenn ein Betrunkener meint, dass ich ihn ihn blöd angeschaut habe und „man das klären muss“, dann ist mein Gedanke nicht „Endlich nimmt er meine Herausforderung an, Das Kneipenidiot1 meint, er habe hier einen höheren Rang muss umgehend geklärt werden. Ich bin froh, dass er mein Angebot auf einen fairen Kampf endlich angenommen hat und die Situation geklärt werden kann!“ Ich denke eher „Mist, ich hätte nicht so mißbilligend in die Richtung des grölenden Idioten schauen sollen, auch wenn er mich gestört hat, wie komme ich da wieder raus“
Und natürlich kann man das in vielen Fällen auch andersrum konstruieren. Die Frau, die etwas „Gerangel“ im Bett will, die etwas „Widerstand“ geben will, die will, dass er etwas versucht, sie ihn etwas ausbremst, er es dann wieder versucht, die wenn das nicht macht später fragt, warum man denn aufgehört hat und nichts versucht hat.
Männer sind für die allermeisten Straf- und Gewalttaten verantwortlich und sie sind auch meistens Opfer.
Was ändert das? Selbst wenn es so wäre, dann wären die Männer, die nicht machen auch nicht dafür verantwortlich und wenn Männer ebenso Probleme haben, dann kann man kaum davon ausgehen, dass es eine Gesellschaft ist, die sich gegen Frauen richtet.
Im Bereich Sexualstraftaten sind die meisten Opfer jedoch weiblich, die Taten werden meist von Männern begangen. Was würden Du und die meisten Männer wohl sagen, wenn es umgekehrt wäre? Männer als regelmäßiges Opfer von hauptsächlich Frauen?
Wenn Frauen sich so verhalten würden wie Männer hätten wir eine Bonobogesellschaft und die Handlungen einiger Pornos würden weitaus realistischer erscheinen als heute. Man schaue sich an wie Schwule schon jetzt ihr Sexleben ausleben. Natürlich wird es auch dort Übergriffigkeit und sexuelle Gewalt geben.
Würde es sich bei Männern um eine bestimmte Nationalität handeln, würden wir da ein ganz anderes Problembewusstsein entwickeln, stattdessen wird Gewalt von Männern an Männern und Frauen offenbar für relativ normal gehalten, besonders diskutiert wird es eher nicht.
Es wird nicht diskutiert? In welcher Welt lebst du? Es gibt beständig Debatten darüber. Aber das es nicht so stark diskutiert wird, liegt natürlich auch daran, dass Frauen sich weit weniger bedroht fühlen als viele Feministinnen das behaupten. Denn die meisten Frauen erleben im täglichen Leben keine sexuelle Gewalt und fühlen sich sicher.
Im Bereich häusliche Gewalt zeigt sich die Differenz nochmal besonders:
„Bei den Tötungsdelikten in Deutschland wies das Bundeskriminalamt (BKA) für das Jahr 2011 49,2 Prozent (154 von 313) aller getöteten Frauen als Opfer ihres aktuellen oder ehemaligen Partners aus.“
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Gewalt#Weibliche_Opfer
313 Frauen. Bei 80.000.000 Millionen Menschen in Deutschland. Verkehrstote gab es 3214. Tödliche Arbeitsunfälle gab es 424.
Und insgesamt sind Männer weitaus häufiger Opfer von Gewalt und Tötungsdelikten. Wenn, dann müssten Männer Angst haben. Sie leben weitaus gefährlicher als Frauen. Und weil das der Fall ist, ist natürlich auch der Anteil der Frauen höher, die durch ihren Partner getötet werden. Sonst bringt eben niemand Frauen um.
Das sieht man ja auch in der Statistik ganz gut:
Männer sind insgesamt mit 1676 Opfern vertreten, Frauen mit 781 (der obige Wikipedialink)
Wie sieht es hingegen bei den Männern aus?
„Bei den Tötungsdelikten in Deutschland weist das Bundeskriminalamt (BKA) für das Jahr 2011 6,9 Prozent (24 von 349) aller getöteten Männer als Opfer einer aktuellen oder früheren Partnerin aus.“
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Gewalt#Weibliche_Opfer
Zusammengefasst: 50 % aller getöteten Frauen wurden Opfer ihres Partners oder Ex-Partners, während das umgekehrt „nur“ für 7 % aller Männer gilt
Was man natürlich noch dazu rechnen muss: Frauen morden eher heimlich, beispielsweise mit Gift oder indirekt, etwa mit einem anderen Mann als Täter (sei es der Mörder, der angeheuert wird oder der neue Freund, der den alten Mann beseitigt)
Aber ansonsten stimme ich dir zu: Männer begehen allgemein mehr Gewalttaten, auch gegen ihre Partnerinnen. Interessanterweise scheinen aber lesbische Beziehungen die schlimmsten zu sein
Wie würdest du das bewerten?
Das ist für mich nur der deutlichste Ausdruck dieser „Ungleichverteilung“.
Das kann aber dennoch die meisten Frauen vollkommen kalt lassen, weil ihre Männer keine Mörder sind und sie in keinerlei Gefahr sind. Bei sonstiger häuslicher Gewalt nehmen sich die Geschlechter auch nicht viel.
Insofern vergleichst Du hier Äpfel mit Birnen, dein Post ist relativierend. Der Geschlechtsdimorphismus und das Verhalten vieler Männer macht sexuelle Belästigung für Frauen weder harmlos, noch ist es das Selbe wie körperliche Gewalt. Ich will damit nicht sagen, dass körperliche Gewalt weniger schlimm ist. mE unterschätzt Du aber das für Frauen erlebte Ausmaß an Bedrohung. Ich hab umgekehrt auch noch nie gehört, dass Männer bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn ein Handwerker zu ihnen nach Hause kommt, wenn es dunkel ist, wenn sie eine fremde Frau daten etc. pp.
Sicher haben Frauen eher das Gefühl sich absichern zu müssen und Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten ist auch dann sinnvoll, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts passiert. Das Ungleichgewicht entsteht natürlich auch aus den Unterschieden des sexuellen Marktes. Frauen haben eben ein weitaus geringeres Interesse an „Casual Sex“ als Männer, Männer sehen meist gar keinen Sinn darin, sich gegen einen Wunsch nach Sex auf einem Date abzusichern, weil das für sie häufig eher ihre Hoffnung ist. Allenfalls werden Männer sich gegen unberechtigte Vorwürfe sexueller Belästigung / Vorteilsnahme absichern wollen, dann aber eher in einer Arbeitsatmosphäre oder bei einem zu späten Treffen mit weiblichen Angestellten.
Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?
Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)
Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?
Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?
Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs
Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.
Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.
Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.
Adrian kommentierte:
Mich würde mal interessieren, wieviele Männer tatsächlich Kinder wollen.
In Umfragen wird zwar immer so getan als könnten junge Leute es nicht erwarten Familien zu gründen, aber in meinem Umfeld (mehr Heteros als Homos) reden eigentlich nur Frauen von Familie und Kindern. Den Männern ist das egal und sie machen auch keine Anstalten, eine Beziehung darauf auszurichten.
Kinder sind halt ein Hobby. Man(n) braucht sie nicht.
Ich glaube, dass Frauen notgedrungen Kinder eher planen müssen als vielleicht gerade studierte Männer, weil sie schlicht weniger Zeit haben und ihnen das eher bewußt ist.
Aber auch abseits davon scheinen mir Kinder eine konkretere Vorstellung bei vielen Frauen zu sein, die sie auch häufig näher sehen.
Natürlich ist in dem Bereich auch nichts absolut: Es sind eher Unterschiede in der Ausprägung und auch Männer wollen häufig Kinder. Gerade wenn sie geheiratet haben und soweit in der Partnerschaft und im Leben angekommen sind. Und natürlich lieben auch Männer ihre Kinder, wenn sie sie haben und haben Freude an ihnen.
Das die meisten Frauen ein anderes Verhältnis zu Kindern haben sieht man allerdings häufig, wenn Babies oder Kinder in der Nähe von Frauen auftauchen. Etwa wenn die Kollegin in Elternzeit mit ihrem Baby im Büro vorbeischaut und die Frauen sich jauchzend um sie scharren. Nicht umsonst gelten Schwangerschaften ja auch als ansteckend. Männer scheinen mir da eher neutraler zu sein.
Was sagt ihr?
Adrian in einer Diskussion über Flirten, Pickup und Manipulation:
Wenn ein Mann mit mir flirtet, bin ich mir grundsätzlich zweier Dinge bewusst
a) dass er ziemlich sicher mit mir ins Bett will
b) dass er mglws. nur mit mir ins Bett willDarauf muss man sich halt einstellen. Frauen sollten aus ihrem Dornröschenturm erwachen und endlich mal lernen, wie Männer ticken.
Als Schwuler ist diese Einsicht recht offensichtlich.
ich glaube viele Frauen wissen das auch und gerade deswegen sind sie vorsichtiger, wollen eher austesten, was er will, wollen sich nicht zu schnell auf etwas einlassen, bei dem sie nur „benutzt“ werden.
Wobei ich auch immer wieder erstaunt bin, wie viele Frauen das scheinbar ausblenden können
Im Rahmen von #MeToo gab es häufiger Aussagen wie „Jede Frau wurde schon mal belästigt“ oder „jede Frau hatte schon mal ungewollt eine Hand auf ihrem Hintern“.
Und damit soll dann belegt sein, dass alle Frauen unter Belästigungen leiden. Dabei kommen aus meiner Sicht verschiedene Punkte zu kurz:
1. Es wäre dann immer noch relativ selten
Eine Hand auf den Hintern bei 100.000den von Sozialkontakten bedeutet erst einmal nichts. Wenn eine Frau 35 Jahre alt ist (und danach dürften die unerwünschten Berührungen an Öffentlichen Orten noch seltener werden) dann war sie unzähliche Male aus, hat sehr viele Leute getroffen, wurde von 99% davon anständig behandelt und es hat ihr einer mal an den Hintern gegriffen. Das ist keine Rape Culture, dass sind die Unannehmlichkeiten des Lebens.
2. Jedem ist schon einmal etwas unangenehmes passiert.
Männer werden ebenfalls ihre Erlebnisse gehabt haben, teilweise auch mit sexueller Belästigung, teilweise dann eben anderer Art. Es wird sie vielleicht eher mal jemand bedroht haben oder sie waren in einer Situation wo es unprovoziert zu tätlicher Gewalt zu kommen drohte. Sie waren eher mal in einer Situation, wo sie angeschrien wurden oder sie derjenige waren, der im Zweifelsfall beschützen musste. Wir würden dennoch nicht von einer Violence Culture reden.
Ich meine ich hatte schon einmal einen Artikel dazu, kann ihn aber gerade nicht finden, in dem es darum geht, dass der Feminismus die Sonderstellung weiblicher Sexualität als etwas, bei dem auch der kleinste Übergriff etwas absolut schlimmes ist, ausbaut, während viele Frauen nach meiner Erfahrung ein ganz anderes Verhältnis dazu haben, und sich bewußt sind, dass es Grauzonen gibt, in denen Hürden erst eine sexuelle Spannung aufbauen, in der eine Hand auf dem Arsch etwas ist, was einen nicht lange beschäftigt oder in denen ihnen ein etwas zu forsches Verhalten lieber ist als ein zu vorsichtiges. Wer langweilig ist und sich nicht traut, der landet eher in der Friendzone, und das Konsensprinzip, gar das enthusiatistische Konsensprinzip würden viele Frauen vielleicht eher als Beschneidung ihrer Kommunikation und ihrer Möglichkeit ihn zu testen ansehen.
Man könnte auch andere Geschlechterverhalten im Flirtbereich dazu nehmen: Würden wir es als Belästigung anprangern, wenn eine Frau einen Drink oder ein Essen schnorrt ohne wirklich an dem Mann interessiert zu sein oder andere Formen des „Flirtens um etwas zu erlangen“, dann wäre die Belästigungsschwelle bei Männern natürlich auch hoch.
Es wäre interessant mal allgemein die typischen Unannehmlichkeiten aufzustellen, die Männern und Frauen oder Menschen allgemein passieren, die sich in diesem Bereich bewegen. Also Ereignisse, die einen ärgern, die einen aber üblicherweise auch nicht um den Schlaf bringen und die man dann auch schnell als Unannehmlichkeit aber kein großes Ding abtut.
Was würdet ihr dazu zählen?
Tweets wie diese finde ich immer noch faszinierend:
„wir hassen Schwarze nicht, wir glauben, sie können sich verändern“. Da würde man es glaube ich sofort merken