„Trugschluss der Assoziation“ und „Brunnenvergiftung“

In der gesamten Geschlechterdiskussion kommen immer wieder bestimmte klassische Trugschlüsse vor, die sich zu besprechen lohnen

1. Trugschluss der Assoziation 

Die Wikipedia schreibt dazu das Folgende:

Bei Association fallacy wird durch unsachliche Assoziierung und oft emotionale Argumentation behauptet oder insinuiert, die Eigenschaften eines Objekts oder einer Person seien auch anderen inhärent. Zwei Personen oder Dinge sollen demnach Eigenschaften gemeinsam haben, weil sie irgendwie miteinander verbunden sind oder in Beziehung gesetzt werden können. Zwei Varianten sind Guilt by association (dt. Schuld durch Assoziation) und Honor by association (dt. Ehre durch Assoziation).

Forschungsergebnisse der Universität Leuven zeigten, dass Versuchspersonen zwei Menschen ähnlich behandelten, wenn diese durch ein separates Ereignis miteinander verbunden waren.[5]

Schuld durch Assoziation
Schuld durch Assoziation zielt auf die Ablehnung eines Standpunktes durch Anführen negativer Umstände, die mit dem Standpunkt assoziiert sind und die sich auf dessen Herkunft oder historische Aspekte beziehen. Nehmen die Umstände auf die Person des Gegners Bezug, kann auch eine Täuschung ad hominem vorliegen. Typischer Weise sind die assoziierten Umstände nebensächlich und hinsichtlich des eigentlichen Standpunktes ohne Beweiskraft. Folglich ist die Argumentation unlogisch, überzeugt aber dennoch manchmal.

Arnold vander Nat von der Loyola University Chicago nennt als Beispiel:[9]

„Als X argumentierte, dass die Steuer, die er vorschlägt, allen Einwohnern der Gemeinde gegenüber fair sei, vergaß er bequemer Weise zu erwähnen, dass die Idee der Steuer ursprünglich von dem Kommunalbeamten stammt, der wie wir alle wissen letztes Jahr wegen Unterschlagung verurteilt wurde. Was halten Sie jetzt von dem Vorschlag?“
Die Argumentation hat die Form:

Vorschlag A wird mit Angelegenheit F assoziiert.
Das Publikum missbilligt F.
Also ist Vorschlag A falsch.
Eine besondere Form ist die Reductio ad Hitlerum, wenn eine Verwendung eines Begriffes oder einer Technik zu NS-Zeiten angeführt wird.[2] Wegen der emotionalen Aufgelandenheit von NS-Vergleichen ist damit auch eine starke assoziative und ablenkende Wirkung verbunden.

Ehre durch Assoziation
Die argumentative Umkehrung von Schuld durch Assoziation ist Ehre durch Assoziation, wobei eine positive Eigenschaft einer Person oder eines Objekts durch andere Gemeinsamkeiten auf weitere Personen oder Objekte übertragen werden.[5]

Eine besondere Form, die oft von Personen genutzt wird, die etablierte wissenschaftliche oder historische Standpunkte infrage stellen, ist das sogenannte Galileo Gambit. Dabei wird argumentiert, dass auch Galileo Galilei in seiner Zeit zunächst ausgelacht, seine Aussagen aber später bestätigt wurden. Damit wird nahegelegt, dass auch ihre eigenen Aussagen richtig seien.[3] Die Argumentation ist insofern fehlerhaft, als dass natürlich entweder gar keine Korrelation zwischen der dem Wahrheitsgehalt der eigenen Aussagen und der Tatsache besteht, nicht ernstgenomen zu werden, oder eine im statistischen Durchschnitt tendenziell eher negative.[10]

Diese Konstellationen scheinen mir im Feminismus eine große Rolle zu spielen.

Zum einen ist es ein beliebtes Mittel, um Gegner abzuwerten. Alle Männerrechtler werden als „Nazis“ oder „Leute, die in die 50er zurück wollen“ bezeichnet.

Umgekehrt versucht sich Feminismus mit Gleichberechtigung zu assozieren und versteckt dahinter seine vielen anderen Abwertungen und seine Feindseligkeit hinter dieser Assoziation.

Auch gerne werden Reihen aufgestellt wie „Formen von Gewalt wie beleidigen, Schlagen oder Vergewaltigung“ die die Zahlen erheblich erhöhen, dann aber wieder im wesentlichen auf Vergewaltigung reduziert werden.

2. Brunnenvergiftung

Aus der Wikipedia:

Das rhetorische Mittel der Brunnenvergiftung (oder der Versuch derselben) ist ein logischer Fehlschluss, der, wenn er bewusst verwendet wird, ein bösartiges Mittel eines Diskussionsbeginns ist.[1]

Es wird vom „Brunnenvergifter“ eine feindselige und verzerrte „Information“ über oder an einen Adressaten oder seine Diskussionsposition präventiv präsentiert, um den Adressaten oder dessen Diskussionsposition von vorneherein zu diskreditieren, zu verunglimpfen und/oder lächerlich zu machen.[2]

Die Methode lohnt sich vor allem dann, wenn eine Diskussionsposition von den meisten anderen Anwesenden missbilligt wird (insbesondere wenn ein kulturelles Tabu verletzt wird), es jedoch sehr triftige Gründe für die Richtigkeit dieser Position gibt und die Gegenargumente einer genauen sachlichen Prüfung nicht standhalten würden.

Trotz seiner scheinbaren Effektivität hat das Brunnenvergiften eklatante Schwächen:

Wird die Methode allzu oft wiederholt, stumpft das Publikum ab und die (vorgetäuschte) Empörung des Brunnenvergifters wirkt immer mehr aufgebauscht und gekünstelt.
Insbesondere bei zu drastischen Vergleichen wird sich das Publikum meist abgestoßen fühlen und die Legitimation in Frage ziehen, solche Vergleiche ins Feld zu führen. Der Brunnenvergifter stellt sich dann als jemand dar, dem selbst jeglicher Anstand fehlt und dem der Zweck jedes Mittel heiligt.
Im Extremfall klingt der Brunnenvergifter lächerlich oder wird durch eine spitz formulierte Antwort in Verlegenheit gebracht. Er wirkt dann als weltfremder Eiferer, und seine persönliche oder ideologische Motivation tritt überdeutlich zu Tage.

Auch das ist etwas, was im Feminismus gerne eingesetzt wird, um gegen Gegner vorzugehen. Männerrechtlern werden eine Vielzahl von anderen üblen Ansichten angedichtet.

Wo seht ihr diese zwei Trugschlüsse in der Geschlechterdiskussion? Wo tauchen sie im Feminismus oder im Maskulismus auf?

Blicke halten

Aus der Beschreibung des Videos:

Being able to keep eye contact with a girl is a sign of confidence and the first step to getting her attracted.

If you have a hard time holding eye contact with a girl, she will feel that you are not ready to date her yet.

To get better at maintaining eye contact with a girl, use this video for practice.

Expand the video and close everything else until it feels like it’s just you and the girl in the video.

Practice holding eye contact with her until you feel comfortable looking a girl in the eyes while you’re talking to her.

Das Patriarchat als Beleg für die Großartigkeit der Männer

Als frauenhassender Maskulismusblog muss ich natürlich die Herrlichkeit der Männer besingen, und das ist einfach, denn Dank unserer umfassenden Gehirnwäsche machen das bereits die Feministen für uns.

Unsere Großartige Leistung bei der Unterdrückung von Frauen wird zu wenig gewürdigt und ist wirklich erstaunlich:

  • Wir haben uns ALLE Privilegien erobert, die Frauen haben KEINE
  • Wir besetzen den größten Teil aller wichtigen Positionen und kassieren 23% mehr Lohn für die exakt gleiche Arbeit.
  • Wir sind so genial, dass wir Frauen sogar freie, geheime Wahlen zugestehen, und trotzdem weiterhin alle Privilegien absahnen
  • Wir haben Frauen eine Gehirnwäsche verpasst, die sie dazu bringt, sich selbst zu hassen und Männer für etwas besseres zu halten.
  • Diese Gehirnwäsche klappt, obwohl Kinder im wesentlichen durch Frauen als Mütter, Kinderbetreuer, Lehrer erzogen werden.
  • Wir haben eine Rape Culture errichtet, die es uns erlaubt 1/3 aller Frauen zu vergewaltigen ohne jemals verurteilt zu werden und die meisten Frauen wissen noch nicht einmal, dass es eine Rape Culture gibt
  • Wir haben Frauen zwangsheterosexualisiert, die allermeisten wollen, obwohl sie gar nicht heterosexuell sind, Sex mit Männern. Gut, das System ist noch nicht perfekt, da kann man noch etwas nachbessern, aber wir haben es geschafft, dass Frauen sogar darauf warten, dass wir sie endlich fragen, ob wir diese Zwangsheterosexualisierung noch zu einem „ewigen Bund“ ausbauen können und ihr größter Traum ist eine Hochzeit zu einem besonders qualifizierten Ausbeuter, der ihnen an Körperkraft überlegen und Dominant ist.
  • Wir sind so effektiv, dass wir unseren Töchtern studieren lassen, sie die gleiche Schulbildung erhalten wie die Söhne und die meisten Frauen trotzdem nicht merken, dass sie in einer absoluten Unterdrückung leben, in der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund eines von uns sorgsam installierten Systems vergewaltigt werden

Welche andere großartigen Leistungen hat der Feminismus uns patriarchalen Männern zuerkannt?

Selbermach Samstag 241 (03.06.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

„Berliner Erklärung“ Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

Auch 2017 stellen verschiedene Frauenverbände wieder Forderungen:

Berliner Erklärung 2017
Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden
an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

Da geht noch was! Die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft kommt zu langsam und nicht entschieden genug voran. Es ist höchste Zeit für weitere Schritte – und zwar in der kommenden Wahlperiode: 2018/19 jähren sich zentrale Meilensteine in der Geschichte von Demokratie und Gleichberechtigung: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz mit Gleichberechtigungsartikel und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag.

Unsere zentralen Forderungen an die Politik sind:
1. Gleiche Teilhabe
2. Gleiche Bezahlung
3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

1. Gleiche Teilhabe

Für die Privatwirtschaft fordern wir:

  • für die Aufsichtsräte auch der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der
    Mitbestimmung unterliegen, eine feste Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent bei
    Neubesetzungen ab 2018 sowie ihre Ausweitung auf alle Unternehmensrechtsformen (SE,
    Ltd & Co KG), auch ausländische (britische Public Limited Company),
  • für die operativen Führungsebenen (Vorstand und zumindest die beiden darunterliegenden
    Ebenen) eine Zielgröße von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen sowie die Einführung wirksamer Sanktionen:

    • für den Fall der Nichterreichung der Geschlechterquote in Aufsichtsräten, z.B. leerer Stuhl, Nichtigkeit von Beschlüssen
    • für den Fall, dass die transparente Veröffentlichung von Zielgrößen oder von Gründen für ihre etwaige Nichterreichung unterlassen wird, z.B. finanzielle Sanktionen, Einschränkung des Prüfvermerks
    • für den Fall der Nichterreichung der mindestens 30 Prozent-Zielgrößen z.B. die Pflicht, die Gründe im Einzelnen nachvollziehbar offenzulegen und von einer geeigneten Stelle überprüfen zu lassen, die öffentlich hierzu Stellung nimmt.

Für die Bereiche Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft fordern wir:

  • die paritätische Besetzung der jeweiligen Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien (wie z.B. Fördermittelentscheidungsgremien, Selbstverwaltungsgremien, gewählte
    Ärztegremien, Berufungskommissionen),
  • die Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel an mindestens 40 Prozent Frauen, verbindliche Zielgrößen von mindestens 30 Prozent Frauen in den jeweiligenFührungspositionen.

Für Politik und Parlamente fordern wir:

  • in der kommenden Legislaturperiode für die Wahlen zum Bundestag ein
    verfassungskonformes Paritätsgesetz auf den Weg zu bringen.

2. Gleiche Bezahlung
Das Gesetz für Entgelttransparenz ist ein erster Schritt, um geschlechterspezifische Entgeltunterschiede zu erkennen und zu beheben. Wir halten jedoch weitergehende gesetzliche Regelungen und weitere Maßnahmen für notwendig: u.a.

  • transparente, umfassende Prüfverfahren zur geschlechterdifferenzierten Entgeltanalyse in allen Betrieben mit Betriebsratspflicht,
  • Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form, bei angemessenen Übergangszeiten,
  • gerechte Bezahlung in den sozialen Berufen sowie
  • Einführung eines Unterrichtsfachs Wirtschaft und Lebensökonomie als Pflichtfach sowie eines Pflichtfachs Informatik/Technik.

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist in § 2 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien als „durchgängiges Leitprinzip“ vorgegeben. Wir fordern dessen verbindliche Anwendung, z.B.

  • indem sich alle Ressorts – nicht nur das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – dieser Querschnittsaufgabe entsprechend qualifizieren und strukturellorganisatorisch aufstellen,
  • durch die Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans mit Zielen, Indikatoren und Maßnahmen, um die unter 1. und 2. genannten Forderungen zu erreichen,
  • durch die Erhebung, die Auswertung und das Monitoring relevanter Daten, um die Umsetzung bzw. die Wirksamkeit der für die Forderungen relevanten Gesetze zu evaluieren,
  • durch die Verankerung von wirksamen Sanktionen in den gesetzlichen Regelungen,
  • durch die geschlechtergerechte Vergabe öffentlicher Fördermittel und öffentlicher Aufträge und die Einführung von Gender Budgeting im Bundeshaushalt sowie
  • durch die Einrichtung einer Beratungs-, Service- und Transferstelle, um Gleichstellungspolitik kontinuierlich zu unterstützen.

Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder in Deutschland, 30.000
Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin
Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin
Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von 59 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen
Frauen organisiert sind, Mona Küppers, Vorsitzende
deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand
Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), 2.700 Mitglieder, Ramona Pisal, Präsidentin
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Brigitte Scherb, Präsidentin
EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e.V., 2.000
Unterstützerinnen und Unterstützer, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende
European Women’s Management Development International Network e.V. (EWMD), 470
Mitglieder in Deutschland, 900 Mitglieder europa- und weltweit, Sieglinde Schneider, Präsidentin
FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V., 670 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin
Frauen im Management e.V. (FIM): 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand
Journalistinnenbund e.V. (jb): 400 Mitglieder, Rebecca Beerheide, Vorsitzende
ProQuote Medien e.V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber,
Vorsitzende
ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen,
Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin
ProQuote Regie e.V., 1.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Barbara Rohm, Vorsitzende
Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16
Landesverbände, Stephanie Bschorr, Präsidentin
Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM), 450 Mitglieder, Ina Steidl, Vorsitzende
Verbandsvorstand

 

Was sagt ihr zu den Forderunge?

Welche lehnt ihr ab, welche würdet ihr auch für richtig halten?

Wie würden entsprechende maskulistische Foderungen aussehen?

„Salon“ hat Unrecht bezüglich des „konzeptionellen Penis“

Störenfridas: „Endlich also würde mir mein Freund zeigen, was für ein mieser Sexist er in Wirklichkeit war. Er hatte sich nur verstellt“

Ein Artikel bei den Störenfridas ist so voller Großartigkeiten, dass ich ihn hier besprechen muss.

Bereits die Einleitung enthält einiges:

Heterosexuell und Feministin zu sein, ist ein ewiger Balanceakt, der mindestens einen eigenen Artikel wert ist.

Klar, weil man den Feind im eigenen Bett hat und auch noch mit ihm leben muss. Ich hoffe ja sie schreibt den Artikel noch. er kann nur großartig werden.

Aber heute geht es mir um etwas anderes. Es geht um das ohrenbetäubende Nichtwissen über unsere eigenen Körper, das wir mit verzweifelten Dogmen und Halbwissen aus der Pornoindustrie auffüllen. Ja, genau aus der. Dieses Nichtwissen und die Verachtung für unseren eigenen Körper haben wir so sehr internalisiert, dass weder die Gynäkologie noch wir selbst davon frei sind.

Die Störenfridas, das muss man vielleicht noch dazu sagen, sind weniger im intersektionalen Feminismus angesiedelt, sondern eher im „klassischen“ Schwarzer Feminismus. Pornos sind demnach das Böse und Männer noch weitaus eher der Feind. Es ist üblicherweise ein eher sexnegativer Feminismus, der auch und gerade an der Sexualität die Unterdrückung der Frau festmacht und dabei insbesondere alles als Werkzeug  Satans des Patriarchats angesehen, was irgendwie mit intrasexueller Konkurrenz zu tun hat oder was sonst auch überhaupt an Problemen auftreten kann.

Wer wird wohl hier wohl dafür verantwortlich sein, dass Frauen (nach ihrer Meinung) nicht über den eigenen Körper wissen und stattdessen auf Halbwissen aus Pornos abgestellt wird? Man darf gespannt sein….

Ich finde Pornos scheiße. Nicht aus Prüderie, nicht aus Verklemmtheit, sondern weil ich nur sehr selten übersehen kann, dass den Frauen nicht gefällt, was da gerade passiert und es gibt keinen schnelleren Weg, als meine Vagina trocken zu legen. Die Hipsterisierung von Sexspielzeug gehört für mich irgendwie dazu, weil ich bereits die lustige Werbung dafür zum Kotzen finde. Mein Freund ist Amerikaner. Die sind ja bekannt für ihre Prüderie und für ihre Pornovorlieben und auch wenn er natürlich ganz anders ist, ist er davon nicht frei.

Klar findet eine sexfeindliche Feministin Pornos scheiße, und in ihrer Welt wird dort immer deutlich, dass es Frauen nicht gefällt. Sie scheint sich dann aber auch wenig auf Seiten wie Pornhub und Co aufgehalten zu haben, da sind vollkommen begeisterte Frauen keine Seltenheit

Ich habe mehrere Kinder bekommen. Ich bin fast 40. Das verändert einen Körper und da kann ich so viel in das Fitness-Studio rennen, wie ich will. „Ihre Gebärmutter hat sich abgesenkt“, sagte meine Gynäkologin bei meinem letzten Besuch. Mir war das peinlich, aber ja, mir war auch schon aufgefallen, dass ich, wenn ich niese, Schwierigkeiten habe. Ihr Ratschlag: „Sie sollten über eine OP nachdenken. Ganz kleiner Eingriff.“ Ich will mich aber nicht operieren lassen. Also nahm ich es achselzuckend als Erscheinung meines Alters hin. Mein Uterus hat seine Arbeit getan, oder? Wen interessiert da noch, ob es mir mit ihm gut geht? Immerhin stehe ich kurz vor den Wechseljahren, kurz vor der Unsichtbarkeit als Frau.

Ihre Gebärmutter hat sich abgsenkt. Der Arzt schlägt eine Behandlung vor. Was macht sie daraus? Sie unterstellt gleich erst einmal, dass sich um das Wohl von Frauen eh keiner schert und das um so mehr, da sie ja demnächst eh „unsichtbar wird“. So viel Selbstmitleid und Übertragung der Schuld auf die Gemeinschaft ist schon erstaunlich: „Warum soll ich da noch eine ärztliche Behandlung machen, ihr interessiert euch ja eh nicht für mich, ich bin ja nur eine alte Frau“. Und das obwohl der Einzige, der mit ihr darüber geredet hat, der Arzt war, der ihr ja gerade zu einer Behandlung geraten hat. Selbstmitleid galore!

Sexualität ist ein seltsames Feld. Anders als die meisten Feministinnen bin ich mir nicht immer sicher, ob das Private auch immer politisch ist, aber es gibt durchaus rote Linien. Das Gespräch mit meinem Freund begann mit einem Witz über einen Buttplug. Daraufhin reagierte ich reflexhaft mit einem Vortrag über die Niederungen der Sexindustrie.

Ein Buttplug ist ein Stück Silikon oder welches Material auch immer, es spricht für ihren Radikalisierungsgrad, dass sie das anscheinend schon zu einem solchen Vortrag bewegt-

„Ja, du hast Recht“, sagte er. „Außerdem sollte man ohnehin aufpassen, welche Größe Sexspielzeug hat. Frauen leiern aus.“ Das war eine Provokation und ich sprang drauf an. Eine rote Linie war eindeutig überschritten. „Frauen leiern nicht aus“, belehrte ich ihn. „Eine solche Behauptung ist misogyn bis zum geht nicht mehr und du enttäuschst mich gerade sehr.“

Der arme Kerl. Will mal etwas provozieren und sie würgt ihn gleich ab und geht auf 180.

Und, weil ich das einfach gut kann, schob ich hinterher: „Stell dir mal vor, wir Frauen würden ständig von riesigen Penissen schwärmen (warum das in unserer patriarchalen Gesellschaft durchaus ein feministischer Akt ist, ist hier nachzulesen).

„Stellt euch vor, wenn wir das auch machen würden (was übrigens bei uns vollkommen okay wäre, weil ihr ja miese Schweine seid, die uns unterdrücken“.

Wie würdest du dich dann fühlen? Es ist respektlos, sein Gegenüber auf seine Genitalien zu reduzieren und so etwas ist typisch für eine männliche Konsumhaltung, die von der Pornoindustrie auch noch angefeuert wird. Körper sind nun mal unterschiedlich, Vaginas sind heilig und du solltest dankbar sein für jede, die du berühren durftest.“

Die heilige Vagina. Wahrscheinlich im Gegensatz zum dreckigen und verdorbenen Schwanz, der für die männliche und damit verwerfliche Konsumhaltung steht. Und die Ängste eines Mannes mit kleinen Penis vor Spott gibt es natürlich auch nicht.

Er lachte kurz. „Aber kleine Penisse kann man nur mit einer OP verändern. Frauen können trainieren. Mit Vaginalkegeln.“
„Mit was?“ Was zur Hölle sind Vaginalkegel? Irgendein lächerliches Sexspielzeug wie die Liebeskugeln in Fifty Shades of Grey? Meine Stacheln waren gestellt. Endlich also würde mir mein Freund zeigen, was für ein mieser Sexist er in Wirklichkeit war. Er hatte sich nur verstellt, all die Zeit.

Was für ein wunderbarer Satz:

  • Endlich also würde mir mein Freund zeigen, was für ein mieser Sexist er in Wirklichkeit war. Er hatte sich nur verstellt

Welch schöner Moment für eine radikale sexfeindliche Feministin. Sie hatte es ja eigentlich schon immer gewußt, ihr Freund ist auch nur ein Mann, also ein fieser dreckiger. Es muss ein wunderbarer Moment für sie gewesen sein. Wenn es so einfach ist, eine radikale Feministin glücklich zu machen, wer wollte dann nicht eine radikale Feministin zur Freundin?

Er erklärte es mir. Ich wurde furchtbar wütend. „Du findest also, Frauen sollten ihre Vaginas trainieren, nur damit es sich für dich besser anfühlt? Wie wäre es damit: wir verzichten einfach auf jede Art von penetrativem Sex, dann haben wir das Problem nicht.“ Nachzuvollziehen, dass dieses Gespräch nirgendwohin führte.

Auch hier hat sie Glück: Als sexfeindliche Feministin, die aber in einer Beziehung leben will, ist für sie penetrativer Sex wahrscheinlich eh immer eine halbe Vergewaltigung und höchst problematisch. Aber es ist eben auch ein Machtmittel. Mit dem angedrohten Entzug schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Unerhört, wie kann er etwas vorschlagen, was die Vagina trainiert? Das kann ja dann nur ihm Spass machen, dem dreckigen Kerl, denn an etwas anderes können Männer eh nicht denken.

Stunden später konnte ich nicht einschlafen. Ich wollte eine Bestätigung dafür, dass diese Nummer mit dem Vaginaltraining ein zutiefst sexistischer Akt ist, ein neuer Weg, um dafür zu sorgen, dass wir uns in unseren Körpern unwohl fühlen, sie verbessern, aufwerten, fickbarer machen und ich war unfassbar verletzt, weil ich das Gefühl hatte, meinen Freund überhaupt nicht zu kennen. Wie hatte er all die Zeit vor mir verbergen können, was für ein misogynes Arschloch er war?

Das wäre für sie wahrscheinlich besser als jeder Sex gewesen: Sie hätte großes Drama machen können, die Welt wäre wieder klar in gut und Böse eingeteilt. Und selbst wenn sie ihm gnädig vergeben hätte, hätte er wunderbar lange Abbitte für diese unglaubliche Frechheit leisten müssen, dass er sie auf ihre Fickbarkeit reduziert. Hier hat er doch nun wirklich genug Persönlichkeit zum lieben!

Was ich dann las, brachte ein paar Risse in meine Welt. Die nichtinvasive, inzwischen als medizinische Behandlung anerkannte Vorgehensweise bei einem sich absenkenden Uterus sind Vaginalkonen, kleine Gewichte, die man sich einführt und dann damit die Muskulatur trainiert, die den Uterus stützt, auch Vaginalkegel genannt. Eine Operation, gerade in meinem Alter, ist nicht notwendig. Warum hat mir das meine Frauenärztin nicht gesagt? Warum weiß ich das nicht über meinen eigenen Körper? Warum muss mich mein Freund darüber aufklären und damit meiner berechtigten Kritik an seinen Vorstellungen einer engen Vagina jede Grundlage entziehen?

Also leider alles falsch: Er hatte Recht. Leider. Werden wir jetzt lesen, wie sie sich bei ihm entschuldigt und zugibt übertrieben zu haben?

Wissen ist Macht und die Vorenthaltung von Wissen ist Machtausübung. Frauen im Unklaren darüber zu lassen, wie ihr Körper eigentlich funktioniert, ist einer der Grundpfeiler des Patriarchats und wir wissen erschreckend wenig über Vaginas.

Auch großartig. Da klärt sie ein Mann auf. Und sie wirft erst einmal allen anderen Männern bzw dem Patriarchat vor, dass Frauen über ihren Körper im unklaren gelassen werden. Ihr Freund hat dieses Geheimwissen sicherlich auch aus einer hochgeheimen und passwortgeschützten Seite, die man nur mit Patriarchatsausweis (nur echt mit mindestens 21% mehr Lohn) betreten kann. Frauen wird dieses überaus geheime Wissen natürlich vorgehalten.

Das Patriarchat ist schon raffiniert.

Gibt es den G-Punkt? Warum kommen so viele Frauen beim heterosexuellen, penetrativen Sex nicht? Was soll das Theater um das Squirting? Gibt es vaginale und klitorale Orgasmen? Unsere Vaginas sind der letzte weiße Fleck auf der Landkarte und in der Tat überlassen wir es der Pornoindustrie uns mit ihren falschen Aussagen darüber aufzuklären, was wie funktioniert. Das ständige, vollinvasive Vorgehen der Gynäkologie ist Ausdruck männlicher Gewalt über Frauenkörper und wir müssen aus der Abwehr der Pornogesellschaft endlich einen positiven Umgang mit unseren Körpern und unserer Sexualität entwickeln, die als Alternative dazu dient. Das Wissen über unsere Körper ist Macht. Wir sollten uns diese Macht dringend aneignen. Es ist die eine Seite dieser Geschichte, dass unsere Körper ständig als irgendwas herzuhalten haben, Sexobjekt, Arbeitstier, Gebärmaschine. Die ständige Verbesserung, das nicht aufhörende Bodyshaming weiblicher Körper, das sich bei den „ausgeleierten“ Vaginas auch noch mit Slutshaming verbindet, ist abzulehnen und muss laut und deutlich kritisiert werden. Aber, wie Mira Sigel schon an anderer Stelle schrieb, die Kritik und die Verweigerung sind nur der erste Schritt. Wir sind trotzdem sexuelle Wesen und wir müssen uns unsere Körper und unsere Sexualität aneignen, zurückholen, Wissen sammeln und miteinander teilen. Ein abgesenkter Beckenboden macht uns Frauen im Alter inkontinent. Darüber reden wir nicht. Keine von uns. Wäre das ein Problem männlichen Alterns so wie Haarausfall, Prostatakrebs oder Erektionsstörungen, die Zeitungen, das Internet wären voll davon und wir alle wüssten darüber Bescheid.

Eine wunderbare Schuldzuweisung. Diese miese Gynäkologie, die natürlich nur Männer als Fachrichtung wählen dürfen (es gibt ja keine Frauen in dem Bereich). Warum hat eine solche Frau überhaupt einen männlichen Gynäkologen? Und was ist so schwer daran, sich über die Sexualität zu informieren auf anderen Seiten als Pornoseiten? Meine Vermutung: Wenn man alles sexuelle irgendwie abartig findet, weil es Unterdrückung der Frau ist, dann liest man eben auch nichts darüber.

Ich wurde auf Twitter auch darauf hingewiesen, dass der Beckenboden auch ansonsten wahrlich kein Geheimtipp ist:

Aber für sie anscheinend schon. Und daran sind die Männer und die Pornos schuld. Und irgendwie auch ihr Freund. Denn der wird auch ein Schwein sein. Sie muss es nur noch nachweisen können.

Die Wissenschaftskriege

 

Neue Familienministerin Katarina Barley

Bei der SPD rotiert es:

Die bisherige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley wird neue Bundesfamilienministerin. Sie löst ihre Parteikollegin Manuela Schwesig ab, die als Ministerpräsidentin nach Mecklenburg-Vorpommern wechselt. Neuer Generalsekretär wird Hubertus Heil. Das sagte der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz in einer Fraktionssitzung.

Der 44-jährige Heil war von 2005 und 2009 schon einmal Generalsekretär der SPD und übernimmt nun vier Monate vor der Bundestagswahl die wichtige Rolle des Wahlkampfmanagers. Barley hatte den Posten im Dezember 2015 übernommen.

Der bisherige Ministerpräsident in Mecklenburg Vorpommern ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten und wird von der bisherigen Familienministerin Schwesig abgelöst. Für diese rückt die bisherige Generalsekretärin Katarina Barley nach, die wiederum von Heil beerbt wird.

Zum Wechsel an der SPD-Spitze auch:

 

Böse Zungen behaupten Barley wird auch deswegen Familienministerin, damit sie nach drei verlorenen Landtagswahlen nicht mehr Wahlkampfmanagerin ist.

Aber dennoch ist es interessant, was Barley bringt:

Barley – Tochter eines britischen Redakteurs der Deutschen Welle und einer deutschen Ärztin[2] – erlangte 1987 das Abitur am Gymnasium Rodenkirchen in Köln. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte ein Austauschstudium an der Universität Paris-Süd, das sie 1990 mit dem „Diplôme de droit français“ (Diplom des Französischen Rechts) abschloss.[3] 1993 bestand Barley das erste Staatsexamen und begann bei Bodo Pieroth an der Universität Münster mit ihrer Promotion, die 1998 abgeschlossen wurde. Nach dem zweiten Staatsexamen war sie beruflich zunächst als Rechtsanwältin für Medizinrecht in einer Hamburger Großkanzlei tätig, bevor sie in den Wissenschaftlichen Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz wechselte.[4] Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesverfassungsgericht bei Renate Jaeger tätig, später als Richterin am Landgericht Trier sowie am Amtsgericht Wittlich. Seit 2008 bis zu ihrer Wahl in den Bundestag war sie Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz. Seit 2010 ist Barley Mitglied im Landesbeamtenbeirat von ver.di.

Eine Juristin als Familienministerin wäre immerhin etwas fachkundiger und bei ihrer Arbeit am Bundesverfassungsgericht dürfte sie auch verstanden haben, dass Art 3 GG gleiche Rechte auch für Männer beinhaltet. Ich meine sie hatte so etwas auch mal auf eine Frage von mir auf Twitter angegeben, finde es aber gerade nicht mehr.

Barley ist geschieden und hat zwei Söhne.

Zwei Söhne ist ja immerhin etwas.

SPD-Politikerin seit 1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mit 26 Jahren wurde Katarina Barley Mitglied der SPD. Seit 2005 gehört sie dem Kreisvorstand der SPD Trier-Saarburg an, von 2010 bis Juli 2016 als Kreisvorsitzende.[6] Bei der Bundestagswahl 2013 war sie Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis Trier und kam auf 31,1 Prozent der Erststimmen.[7] Über Platz 7 der Landesliste zog sie in den Bundestag ein.[8]

Im Bundestag gehört Katarina Barley als ordentliches Mitglied den folgenden Ausschüssen und Gremien an:

Bundesrichterwahlausschuss
Bundesverfassungsrichterwahlausschuss
Zudem ist sie stellvertretendes Mitglied im Rechtsausschuss.

Barley ist Mitglied der deutsch-britischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag. Sie besitzt neben der deutschen auch die britische Staatsangehörigkeit.

Anfang November 2015 schlug der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Barley als Generalsekretärin der SPD (und damit als Nachfolgerin von Yasmin Fahimi) vor.[9] Barley erhielt am 11. Dezember 2015 auf dem SPD-Bundesparteitag 93 % der Delegiertenstimmen.[10]Im April 2016 schlug sie Juliane Seifert aus der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz als Bundesgeschäftsführerin der Partei vor, womit der Posten nach 2012 wieder besetzt wurde.[11] Seit 2016 ist Barley als Vertreterin des Bundes Mitglied im ZDF-Fernsehrat.[12]

Am 30. Mai 2017 wurde bekannt, dass Barley im Juni 2017 neue Bundesfamilienministerin werden soll. Sie tritt die Nachfolge von Manuela Schwesig an, die nach dem Rücktritt Erwin Sellerings als Ministerpräsidentin nach Mecklenburg-Vorpommern wechseln soll.[13]

Ihrer Twitterbio zufolgte bezeichnet sie sich als Feministin:

Katarina Barley katarinabarley Twitter

Katarina Barley katarinabarley Twitter

Es findet sich zumindest ein Tweet, in dem sie eine radikale Feministin positiv erwähnt:

Ich habe gleich mal nachgefragt:

Eine Antwort hat sie noch nicht gegeben, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet.

Lucas Schoppe fragte auch bei der SPD nach:

Ein Mann als Familienminister wäre interessant, wobei das Geschlecht aus meiner Sicht relativ egal wäre, es ginge eher um die Ideologie hinter der Person. Ein überzeugter männlicher Feminist als Minister wäre auch nicht besser. Zudem muss man auch immer bedenken, dass ein Minister, der dort Reformen durchsetzen wollte, wohl auch die ganzen Mitarbeiter dort gegen sich hätte, dort dürften viele eher feministisch angehaucht sein. Ich glaube Kristina Schröder war schon ziemlich realistisch in vielen Bereichen der Geschlechterthemen und in ihrer Einstellung durchaus vernünftig, wenn man mal ihre jetzigen Artikel zu dem Thema sieht, konnte aber auch nicht sehr viel umsetzen.

Weiß jemand was über Ansichten von Katarina Barley?