Das Patriarchat als Beleg für die Großartigkeit der Männer

Als frauenhassender Maskulismusblog muss ich natürlich die Herrlichkeit der Männer besingen, und das ist einfach, denn Dank unserer umfassenden Gehirnwäsche machen das bereits die Feministen für uns.

Unsere Großartige Leistung bei der Unterdrückung von Frauen wird zu wenig gewürdigt und ist wirklich erstaunlich:

  • Wir haben uns ALLE Privilegien erobert, die Frauen haben KEINE
  • Wir besetzen den größten Teil aller wichtigen Positionen und kassieren 23% mehr Lohn für die exakt gleiche Arbeit.
  • Wir sind so genial, dass wir Frauen sogar freie, geheime Wahlen zugestehen, und trotzdem weiterhin alle Privilegien absahnen
  • Wir haben Frauen eine Gehirnwäsche verpasst, die sie dazu bringt, sich selbst zu hassen und Männer für etwas besseres zu halten.
  • Diese Gehirnwäsche klappt, obwohl Kinder im wesentlichen durch Frauen als Mütter, Kinderbetreuer, Lehrer erzogen werden.
  • Wir haben eine Rape Culture errichtet, die es uns erlaubt 1/3 aller Frauen zu vergewaltigen ohne jemals verurteilt zu werden und die meisten Frauen wissen noch nicht einmal, dass es eine Rape Culture gibt
  • Wir haben Frauen zwangsheterosexualisiert, die allermeisten wollen, obwohl sie gar nicht heterosexuell sind, Sex mit Männern. Gut, das System ist noch nicht perfekt, da kann man noch etwas nachbessern, aber wir haben es geschafft, dass Frauen sogar darauf warten, dass wir sie endlich fragen, ob wir diese Zwangsheterosexualisierung noch zu einem „ewigen Bund“ ausbauen können und ihr größter Traum ist eine Hochzeit zu einem besonders qualifizierten Ausbeuter, der ihnen an Körperkraft überlegen und Dominant ist.
  • Wir sind so effektiv, dass wir unseren Töchtern studieren lassen, sie die gleiche Schulbildung erhalten wie die Söhne und die meisten Frauen trotzdem nicht merken, dass sie in einer absoluten Unterdrückung leben, in der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund eines von uns sorgsam installierten Systems vergewaltigt werden

Welche andere großartigen Leistungen hat der Feminismus uns patriarchalen Männern zuerkannt?

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43 Gedanken zu “Das Patriarchat als Beleg für die Großartigkeit der Männer

  1. Das Patriarchat ist so effektiv, dass es geschafft hat dass die Unterdrückten im Schnitt 5 Jahre länger leben wie ihre Unterdrücker, etwas das bisher in noch keinem anderen Unterdrückungsgesellschaft erreicht wurde.

  2. Männer sind so grenzenlos darauf bedacht, dass frau sich nicht weiterentwickeln kann, dass sie alle Berufsarten n sich gerissen haben oder dies noch planen. Häufig nehmen Männer den Frauen dabei die unangenehmsten und gefährlichsten Arbeiten ab, d.h. Soldaten, Müllmänner, Feuerwehrleute, Bergarbeiter etc. Das ist sehr nett von euch – wobei, es dient natürlich dazu, den Frauen den Konsum von diversem Shit zu erleichtern und sie durch Entertainment dumm zu halten. Gleichzeitig sollen die viiiielen, vielen Frauen, die dort tätig sein wollen, am Aufbau physischer Kraft (was natürlich gleich schnell und gut funktioniert wie bei Männern!!!11einself) gehindert werden.

    • „Häufig nehmen Männer den Frauen dabei die unangenehmsten und gefährlichsten Arbeiten ab,“

      Korrektur:

      Häufig nehmen Männer den Frauen dabei die unangenehmsten und gefährlichsten Arbeiten WEG,

    • Unsinn, es ist eines unserer genialsten Geniestreiche einen Feminismus geschaffen zu haben, der Frauen als Widerstand erscheint, aber tatsächlich ihren Zustand infantiler Unmündigkeit und Abhängigkeit manifestiert, und uns als das allgegenwärtige übermächtige Böse erscheinen lässt!

    • @ Anne Da irrst Du Dich – der Feminismus ist einer der größten Tricks des Patriarchats.

      Er verkündet, dass Frauen unselbstständig sind
      – abhängig in allem, was sie tun, von den Vorgaben der Männer
      – dass sie keine Verantwortung für sich übernehmen können, weil ihnen ihre Umwelt eh keine Chance dazu lässt
      – er schafft ein beständiges Gefühlt der Bedrohung, weil er selbst Männer, die in U-Bahnen breitbeinig sitzen, als ernsthafte Belastung verkauft
      – er sorgt dafür, dass Männer sich nicht um Kinder kümmern müssen und dies auch noch damit legitimieren können, dass sie ja gar nicht die entsprechenden Rechte haben
      – er stellt klar, das Frauen in der Arbeitswelt nicht allein, sondern nur mit der Unterstützung von Männern (Quoten!) weiter kommen
      – und dass alles, was politisch passiert, das Werk der Männer ist und Frauen nichts daran tun können.

      Mittlerweile gehen die erz-patriarchalen Männer, die den Feminismus erfunden haben, so weit, dass sie sich die beklopptesten Thesen einfallen lassen, nur um zu sehen, ob selbst die noch von Feministen noch akzeptiert werden. Zum Beispiel, dass Männlichkeit für den Klimawandel verantwortlich sei o.ä.

      Männer hingegen stehen hier durchgehend als mächtig da, selbst wenn kaum etwas ausrichten können, als aktiv, als selbstständig, als Herren ihres eigenen Schicksals. Selbst das Klima können wir kraft unserer Männlichkeit beeinflussen!!

      Und das Tollste ist: Diese Ideologie der Unterdrückung, die zu nichts anderem gemacht ist als dazu, dass Frauen still bleiben und Männer die Welt regeln lassen – diese Ideologie wird auch noch als eine Form des Widerstands, der Opposition, des Aufbegehrens, des Wegs in die Emanzipation und Selbstständigkeit verkauft.

      Und selbst das nehmen Frauen, und viele Männer, den erz-patriarchalen Erfindern ab. Die wiederum sind den Großteil des Tages am Lachen und entwickeln schon die nächsten, noch bekloppteren Ideen.

      Du musst zugeben, das ist eine wirklich geniale Idee, auch wenn ich sie persönlich ein bisschen unmoralisch finde. Und natürlich gehört dazu, dass Männer mit einem „Wir würden ja gern dagegen ankämpfen, aber wir wissen gerade nicht so genau, wie wir das machen sollen“-Gestus darauf reagieren.

      Und dabei leise wissend in sich hinein lächeln.

      🙂

      • Und natürlich gehört dazu, dass Männer mit einem „Wir würden ja gern dagegen ankämpfen, aber wir wissen gerade nicht so genau, wie wir das machen sollen“-Gestus darauf reagieren.

        Diese Abteilung „Profem“ ebenso wie die Abteilung „Antifem“, die den dummen Hascherln die Illusion vermittelt, sie würden den Widerstand des Patriarchates hervorrufen. These, Antithese, Synthese – har, har, har!!

        Diese konzertierte Operation „Lulldietrullanauflilaein“ wird noch als genialster Spindoctor-Streich aller Zeiten in die Geschichte eingehen!

        Da haben sich unsere Altvorderen damals echt einen genialen Plan ausgedacht, um dem Bedrohungspotenzial durch Pille und Strukturwandel den richtigen Spin zu verpassen! Klar, dass dieser Plan auf der Weltpatriarchatshauptversammlung 1965, mit überwältigender Mehrheit, beschlossen wurde.

  3. Gnihihihi

    oh ja wir sind so böööse und hinterlist, wir lassen sogar einige von uns Männern Selbstmord begehen, als Bettler auf der Straße enden und sterben früher nur um unser Patriarchat zu verschleiern

    har har har.

    • Nicht doch – hier handelt es sich entweder um skrupellose Opferungen nicht genehmer oder unnützer Männer oder um eiskalt inszenierte Bedrohungsszenarien, die Frauen in einem permanenten Alltagsgefühl der Angst und Unsicherheit zurücklassen, um auf diese Weise jedes empowerment zu verhindern. Denn so wie Frauen im Krieg die ersten Opfer sind, so sind sie auch beim Selbstmord von Männern die ersten Opfer: Welcher lebende Dildo soll denn jetzt anstelle des vorherigen Dienstleisters den Rechner administrieren, das handy programmieren, die Waschmaschine reparieren, die schweren Sachen in den Keller und den Müll runterbringen, nach dem sich der vorherige Trottel so feige durch Selbstmord aus seiner Hausmeisterpflicht gestohlen hat, ohne vorher die Haare vom Sofa weg zu machen????

      • Danke, Elmar, das mußte unbedingt gesagt werden!
        Ich ergänze:
        Was meint Ihr, wieviel Panik und Horror das bei den Opfern auslöst, wenn sich ein Beschützer/Alimentierer, brutal und rücksichtslos durch abgefeimten Suizid seiner angestammten Pflicht entzieht, hihi …..

  4. Könnt ihr bei der nächsten geheimen Patriarchatssitzung wenigstens dafür stimmen, dass Frauen besser über ihren Körper infomiert werden? Stichwort: Vaginalkegeln

    • Doch, eigentlich eine gute Idee! Am Besten wir lassen ein paar MRAs eine Informations- und Trainings-Broschüre erstellen und unsere Feministinnen werden dann erfolgreich dafür sorgen das keine Frauen etwas davon machen und sich selbst helfen, weil das ja Victimblaming wäre, wie ihnen die Feministinnen erklären werden. Frauen wüssten dann sogar was sie eignetlich tun müssten, aber sie tun es nicht um das Sisterhood nicht zu enttäuschen.

      Muhahahhaha, das wäre so richtig schön bösartig!

      ^^

    • Ach was, Vaginalkegeln!
      Ein Bißchen Tittenbingo und esotherischer Ententanz ist doch wohl genug Spocht für eine Frau, oder?

  5. Wir schaffen es das alles so zu organisieren, daß alle Männer koordiniert das Patriarchat aufrechterhalten, während wir gleichzeitig sämtliche 3,5 Milliarden Frauen von unseren geheimen Patriarchatmeetings ausschließen. Ohne internes Machtgerangel und Animositäten stehen wir einig Seite an Seite in unserem Kampf für Frauenunterdrückung und Misogynie. Sogar die feministischen Allies und White Knights sind ebenfalls nur frauenverachtende Machopatriarchen, wie diverse feministische Blogs regelmäßig sehr überzeugend darlegen.

    Das nenne ich mal Effizienz und Perfektion! Das sollen die Mädels erstmal hinkriegen! Ohne Zickenkrieg, ohne Frauen die dann doch der feministischen Sache abtrünnig werden und sich für ein Leben als Hausfrau und Mutter entscheiden, keine intraweibliche sexuelle Konkurrenz um die Top-Männer, keinen geheimen Unterwerfungsphantasien (Stichpunkt Kitschromane a la 50 Shades of Grey).

    Wäre so ein Verhalten biologisch-evolutionär angeboren, dann wäre das ja noch leicht erklärbar, aber da das ja böses biologistisches Denken ist und alles bekanntermaßen sozial konstruiert ist fällt das als Erklärungsmöglichkeit nunmal aus. Daß wir Männer so ein Patriarchat nur mit sozialer Konstruktion hinkriegen und es über Jahrtausende aufrechterhalten ist die brillianteste Meisterleistung der ganzen Menschheitsgeschichte.

    Jungs, wir sind gut.

  6. Ich bin am stolzesten darauf, dass wir sogar noch Gesetze gegen unser eigenes Tun schaffen.
    Klar… unsere Bros etwa im Iran kriegen das noch nicht ganz hint (sind ja auch zu großen Teilen dunkelhäutiger als wir und damit nicht ganz so sehr von unserer genialen Bosheit erfüllt), indem sie Frauen offen gesetzlich benachteiligen, aber wir arbeiten da subtiler:
    Vergewaltigung ist verboten, ebenso Mädchenbeschneidung, es gibt Frauenhäuser und Gleichstellungsbeauftragte, in allen Medien wird Gewalt gegen Frauen verteufelt und ihre Fähigkeit gelobt… auf dem Papier sieht es so aus, als würden wir Frauen wie Menschen behandeln und all die von ihnen, die nicht woke genug sind, fallen darauf rein und arbeiten so mit an unserem totalitären System.

  7. Faszinierend ist, dass wir unprotestierbare und nicht verhinderbare Patriarchatssitzungen per Gedankenuebertragung jederzeit weltweit einberufen koennen, ohne dass jemals auch nur eine Frau was davon mitkriegt. Danach wird in Parlamenten genau das Gegenteil beschlossen, was nur dazu dient die Frauen vollends zu verwirren und die Ergebnisse der Partriarchatssitzungen zu verschleiern.

    Gegen diese metaphysischen Eigenschaften des Patriarchats koennen Frauen nur ankaempfen, wenn sie lernen mit Halbedelsteinen zu kommunizieren, Kaffesatz zu lesen und sich mit Tanztherapie zur Stoerung unserer Gedankenuebertragung zusammenfinden. Zur Ausbildung zukuenftiger Revolutionaerinnen wurden Fachbereiche fuer Feminismus und Genderismus an den Unis eingerichtet. Dort wird das Sprechen mit der Vagina gelehrt, was fuer Maenner genau so unverstaendlich ist wie die patriarchale Gedankenuebertragung fuer Frauen.

    • Frauen können _nicht_ per Halbedelsteinen kommunizieren? Das wusste ich nicht. So gesehen sind die telepathischen Brainstormings der patriarchaischen Weltverschwörung natürlich etwas unfair.

  8. „Wir besetzen den größten Teil aller wichtigen Positionen und kassieren 23% mehr Lohn für die exakt gleiche Arbeit.“

    Das ist nicht korrekt zitiert!
    Wir VERDIENEN 23% mehr, sagt M. Schwesig und die meisten Schwafelhanseln plappern das exakt so nach. Was dann logischerweise bedeutet: Auch bei gleichem Einkommen!

    In Punkto Frauenverachtung sind die Feministen nämlich deutlich besser als wir doofen Männer!

  9. Du musst das Licht des Maskulinismus nicht unnötig unter den Scheffel stellen – wen Frauen für exakt dieselbe Arbeit 23% weniger als Männer kriegen, dann kriegen Männer natürlich 30% mehr als Frauen.
    Mathe ist natürlich maskulinistisch.

    • Mist. Wollte gerade genau darüber meckern.
      Als Männer dürfen wir nicht uns auch noch feministische Prozentrechnung aneignen!
      Sonst bleibt denen doch nichts außer dem Queefing.

  10. Gerade wegen der im Artikel gerühmten so super erfolgreichen Leistungen bzgl. der Unterdrückung der Frauen drängt sich allerdings eine Frage immer heftiger auf:

    *** Warum kümmern sich Männer/Männerrechtler/Maskus eigentlich kaum um Jungs und Männer? ****

    ENTSETZT muss ich in den Masku-Blogs berechtigte Klagen lesen:

    -> Soviel mehr Obdachlose,
    -> Süchtige,
    -> Suizid-Opfer,
    -> benachteiligte Jungs in den Schulen…

    da füge ich hinzu:

    -> desorientierte, agressive und/oder verzweifelte Teenys und Twentysomethings, denen niemand zeigt, wie man „Mann wird“. (Das ist nun wirklich kein Job für Mutti!)

    Sollen diese Probleme denn die so erfolgreich unterdrückten Frauen lösen? Weil Ihr halt ungern „was mit Menschen“ macht – und erst recht ungern mit Männern?

    Woran liegt das? Denkt mal drüber nach!

    Ich bin eine 60plus, die die 2. Frauenbewegung miterlebt hat. Durchweg war es wesentlicher Teil der Bewegung, dass frau sich abwendete von den Erwartungen an Männer und auf verschiedensten Ebenen ausprobierte, was denn so mit Frauen geht. Sowohl bei den akuten Problemen ansetzend (Frauenhäuser, Wildwasser, zusammen mit bewegten Männern Kitas), als auch experimentierend in Sachen Arbeit, Kunst, Liebe.. bis hin zum Bau-Kollektiv! 🙂

    Sowas seh ich nicht in der sog. „Männerbewegung“. Es wird sich am Feminismus gerieben, anstatt an den beklagten Defiziten SELBST zu arbeiten.
    Wobei die deutschprachige bzw. EU-Fem-Szene offensichtlich nicht mal genug Material bietet. Ein Blog wie dieses muss recht oft nach USA gucken, um noch irgendwelche neuen Femi-Gemeinheiten zu finden…

    Schöne Woche wünsch ich! 🙂

    • Schulden Männer Männern Solidarität, nur weil sie Männer sind? Das geht doch wieder in Richtung Gruppenhaftung.

      _Natürlich_ schadet das Patriarchat auch Männern. Wenn die Patriarchatbekämpferinnen damit kein Problem haben, sollten die Patriarchatbefürworter damit erst Recht kein Problem haben. 😉

    • Ich bin eine 60plus, die die 2. Frauenbewegung miterlebt hat. Durchweg war es wesentlicher Teil der Bewegung, dass frau sich abwendete von den Erwartungen an Männer und auf verschiedensten Ebenen ausprobierte, was denn so mit Frauen geht.
      Also das, was man heute cultural feminism nennt. Man bzw. Frau ist allerdings grandios darin gescheitert, auch nur eine nachhaltige Frauensubkultur aufzubauen. Das Einzige, was davon übrig geblieben ist, sind vom patriarchalen Staat alimentierte Biotope, in denen die Hängengebliebenen ihren Männerhass bürokratisch austoben können.

      Ich sehe feministischerseits nur eine einziges Abarbeiten an Männern, eine einzige Anklage an das schöckliche Patriarchat, das an jedem Ende und an jeder Ecke Frauen an ihrer Entfaltung hindern soll, und nach männlichem Handeln schreit, anstatt irgendetwas selbst in die Hand zu nehmen. Und wenn ich mir die geistigen Hinterlassenschaften der „2. Welle“ anschaue, dann kommt das haargenau da her.

      Sowas seh ich nicht in der sog. „Männerbewegung“.

      Natürlich fällt das nicht auf, für Männer war es schon immer eine absolute Selbstverständlichkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. (Die „2. Welle“ war übrigens auch nur ein Spin-Off der schon in den 1950ern von Männer angezettelten „Human Potential Movement“)

      Es wird sich am Feminismus gerieben, anstatt an den beklagten Defiziten SELBST zu arbeiten.

      Ihr 68-er habt leider eine starke Tendenz zu einer ziemlich substanzlosen Selbstverklärung, was eure eigene historische Bedeutung anbelangt. Um es mit Katharina Rutschky zu sagen: Ihr habt mit Aplomb längst meilenweit offenstehende Tore eingerannt. Und dann reichlich überheblich mit dem erhobenen Zeigefinger herumfuchteln, wenn Nachfolgegenerationen sich auch nur über die von der „2. Welle“ tief im Staatsapparat institutionalisierten Manichäismus beschweren.

      Es ist nun mal leider dringend notwendig, den feministischen Progessivitätsmythos zu demontieren. Mit eurer „Analyse“ steht dem zivilisatorischem Fortschritt massiv im Weg, eben insbesondere wenn es um Männer geht. Man wird niemals Empathie für Männer etablieren können, wenn die von der „2.Welle“ etablierten kruden Vorstellungen vom „Patriarchat“ den Diskurs beherrschen. Wir brauchen dringend einen .. etwas differenzierteren und weniger ressentimentgeladenen Blick auf Geschlecht.

      Wobei die deutschprachige bzw. EU-Fem-Szene offensichtlich nicht mal genug Material bietet. Ein Blog wie dieses muss recht oft nach USA gucken, um noch irgendwelche neuen Femi-Gemeinheiten zu finden…

      Ihr habt damals schon reichlich unreflektiert den krudesten Mänerhass als das „Neuste aus Amerika“ importiert und gehhypt (Dworkin, MacKinnon, Brownmiller et al) und nichts anderes machen eure Töchter heutzutage.

      Der Blick in die USA zeigt eben den Abgrund der geistigen Wurzeln.

      • Ich bin keine 68erin, denn damals war ich 14 und in der 10.Klasse! Und ideologisch eher Hippie, FlowerPower, freie Liebe…

        Auch hab ich keine Lust, auf solche Rundumschläge ausführlich zu antworten. Mir ging es um konkrete lebensweltliche Aktivitäten, mal abgesehen vom Anklagen und Rumpolemisieren in Blogs.Da scheint mir auf Männerseite wenig los – heutzutage. (Kann natürlich sein, dass ich das nur nicht mitkriege, aber dann könnte das ja hier erwähnt werden).

        Über die Vergangenheit rumzurechten, ist nicht mein Ding. Ich war keine aktive Bewegungs-Feministin, sondern hab‘ vor allem dankbar die Wirkungen genossen – wie viele meiner Generation. Und obwohl ich viele Forderungen mittrug, hab ich noch nie im Leben Männer gehasst oder den Anspruch erhoben, sie sollten für mich die Dinge regeln, die mich angehen.

        Aber so ist es halt in diesem Blog: Kaum sagt man was, wird man sofort angepampt und in alle möglichen Schubladen gesteckt, bzw. von einer massiven „Vorwurfswelle“ überspült, die eigentlich jede sinnvolle Gegenrede aufgrund der schieren Masse und Allgemeinheit der Anwürfe verunmöglicht.

    • Nur wegen solcher Aussagen habe ich angefangen hier Links und Beispiele zu sammeln, wie die tolle Frauenbewegung immer wieder Hilfe für Männer verhindern will:

      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/12/11/wenn-gefuehlskaelte-auf-verlogenheit-trifft-plan-deutschland-und-benachteiligte-kinder-falschen-geschlechts/comment-page-1/#comment-7733

      Hast du auch schon die Proteste gegen die Veranstaltungen für Männer kritisiert? Wo Politikier angeschrieben werden und ihnen von Femi-Seite nahegelegt wird ja nicht da hin zu fahren und diesen Leuten zuzuhören. Hast du schon die weltweiten Versuche von Feministinnen kritisiert, die Aufführungen von „The Red Pill“ zu verhindern, einen Film über Männer und deren Probleme und der Leute die etwas dagegen tun wollen?

      Denkst du nicht auch das es alles einfacher wäre wenn die Feministinnen aufhören würden, jeden der etwas für Männer machen will als Frauenfeind darzustellen, der Schwule hasst und pädophil ist? Feministinnen die an den Universitäten fürs Feministinnen sein bezahlt werden, die Ideen wie Patriarchat, toxische Männlichkeit und das Männer alle Privilegien haben und daher niemals Hilfe brachen in die Köpfe der Studentinnen pflanzen, die Einfluss auf die Bildung von Kleinkindern nehmen wollen und die regelmäßig Männer über die Medien dämonisieren?

      • „Hast du auch schon die Proteste gegen die Veranstaltungen für Männer kritisiert? “
        Ich habe sogar schon mal eine Frauenbeauftragte angemailt, die sich geweigert hatte, ein Grußwort oder sonst irgend eine Beteiligung zu einem Männerkongress beizusteuern,
        Ich finde jegliche Veranstaltungsverhinderung übel, wenn die VA sich im Rahmen des Grundgesetzes bewegt!

        • Frauenbeauftragte! Du sagst es. Wäre das mein Kongress, könnte sich diese Dame ihr Grußwort in die Haare schmieren.

          Lässt sich aufgrund sexistischer Gesetze nur von Frauen wählen und macht bei einem System mit, daß Männer ausschließt, nimmt aber gerne deren Steuergeld. Wie verlogen kann man noch werden?

    • Danke Claudia!
      Endlich sagt es mal eine.
      Ganz wichtig.
      Hilft wirklich weiter.
      Wenn wir dich nicht hätten.
      So toll!
      Und so klug und mit viel Empathie und Einsicht gesprochen.
      Und ich glaube du verstehst Dich wirklich selbst so.
      Und bitte bleib auch so.
      Denn wenn so ein Weltbild einbricht und sich seiner selbst bewusst wird, das bringt nur noch mehr Schaden.
      Also bitte bleib so wie du bist.
      Du darfst!

  11. Pingback: Philip Davis wiedergewählt trotz erheblicher Verluste seiner Partei | Alles Evolution

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