Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 19. März 2016

70% der Frauen und 77% der Männer glauben nicht, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen

Neulich hatte ich schon auf eine Umfrage verwiesen, nach der die meisten Leute sich nicht als Feministen sehen. Hier eine Umfrage nach der die meisten Leute auch nicht davon ausgehen, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen:

In fact, 7 in 10 employed adults in seven countries believe men and women are paid equally for equal work at their employer. Women still feel the pinch more than their male counterparts: 70 percent of women believe that there is equal pay for equal work at their employer compared to 77 percent of men.

Vielen wird schlicht bewußt sein, dass Frauen eher halbtags arbeiten, dass die, die das gleiche machen, auch mehr bekommen, dass lange Zeiten des Aussetzens vorhanden sind etc. Ihnen ist bewußt, dass der Gender Pay Gap zu bereinigen ist und sich eben nicht auf gleiche Arbeit bezieht:

Die meisten Leuten sehen es auch als gerecht an, dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit das gleiche verdienen:

Conducted in the United States, Canada, United Kingdom, France, Germany, The Netherlands and Switzerland, the survey also found an overwhelming majority of employed adults (89 percent) believe that men and women should be paid equally for equal work. Americans (93 percent) are most in agreement that men and women should be compensated equally.

Grauenhaft, diese verbreitete sexistische Einstellung im allgegenwärtigen Patriarchat! Ich bin entsetzt!

The survey also asked if people would apply to work at a company where a pay gap existed and 3 out of 5 employees said they would not. The survey suggests that companies hoping to attract the best talent would be wise to be transparent about their compensation practices. Women are less likely than men to apply for a job where they believe there is a gender pay gap, and in the U.S., U.K., and Canada, younger adults are less likely to apply to work if there is a difference in how men and women are compensated for equal work.

Hier kann man auch schön sehen, warum der Ruf, ungleiche Löhne zu zahlen, von Unternehmen vermieden wird. Was wiederum ein Ansatzpunkt für feministische Propaganda ist, mittels des unbereinigten Gender Pay Gaps (also ungleicher Lohn für ungleiche Arbeit) für Schrecken zu sorgen.

Gegenmaßnahmen für den Fall ungleichen Lohns erwarten viele von den Regierungen:

Also of note – the survey queried respondents on what would help improve the gender pay gap, and nearly half (45%) of U.S. employees who say there is a gap at their employer believe new company policies around pay and compensation will help close the inequity, while more than one-third (39%) are looking to the government for legislation requiring employers to pay all people equally for equal work and experience levels, which was the most popular response in other countries (Canada 38%, UK 41%, France 33%, Germany 41%, The Netherlands 33%, Switzerland 40%).

Auch hier ist die Zahl so gesehen noch relativ niedrig: 41% bedeutet ja auch, dass 59% das nicht als die erste Wahl gesehen haben. Aber es zeigt eben auch, warum Politiker sich für die Frauenquote einsetzen.

Vgl auch

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Responses

  1. Naja, passt irgendwie zum Thema:

    Hat jemand eine Gegenüberstellung der Wochenarbeitsstunden o.ä. von Single-Frauen zu Single-Männern?

    Hab das hier gefunden,

    http://ftp.iza.org/sp21.pdf

    Seite 4. Tabelle

    wo zwar zu sehen ist das es da deutliche Unterschiede gibt, aber ich bin gerade zu faul nachvollziehen zu wollen, was dort verglichen wird. ^^

  2. Warum stellst du es denn rein, wenn du gar nicht weißt, was die Zahlen bedeuten?

  3. „70% der Frauen und 77% der Männer glauben nicht, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen“

    Dann freue ich mich darauf, dass der „GenderPayBelieveGap“ schnell geschlossen wird, und das beherrschen mittelschwerer Mathematik zum Allgemeingut wird. 🙂

    Nein, liebe Feministinnen. Auch wenn ihr zu blöd für Mathematik seid, Frauen sind es offensichtlich nicht. Frauen sind halt schlauer als ihr uns weiß machen wollt. 🙂

    • Die Differenz von 7%-Punkten entspricht dem Genderfeministengap.

      • “ Genderfeministengap“

        Verdient ein Generdproff auch mehr ale eine Frau auf diesem Posten?

        „Im 19. Jahrhundert verließen bis zu 40% aller männlichen Erwerbstätigen in jedem Frühjahr das Fürstentum Lippe. Bis zum Herbst arbeiteten sie im Norden Deutschlands, in den Niederlanden, in Skandinavien und Osteuropa auf Ziegeleien!

        http://www.iisg.nl/migration/ziegler/

  4. Dieses Thema ist so furchtbar…

  5. Ich habe hier meine Sicht auf das Phänomen EPD aufgeschrieben: Equal Propaganda Day – Analyse einer Desinformationskampagne.

    Man steht hier nach meinem Eindruck von einer kuriosen Situation: Die Korrektheit des 23%-GPGs und die daraus gezogenen Schlußfolgerungen werden seit Jahren massiv bezweifelt bzw. durch Sachargumente widerlegt. Daß die diversen GPGs i.w. komplett getürkte oder zumindest nicht aussagekräftige Statistiken sind und daß die Theorien, wieso das GPG entsteht, durchweg unbewiesen bis frei erfunden sind, ist inzwischen Allgemeinwissen. Das wird durch die Umfrageergebnisse auf http://www.glassdoor.com bestätigt.

    In so einer Lage ist es hochriskant, die gleiche Propaganda einfach fortzusetzen. Die gleichen Verdummungsversuche wie früher lassen sich aber trotzdem reihenweise in den aktuellen EPD-Veröffentlichungen nachweisen, Beispiele s. mein Blogpost.

    Die Verdummung funktioniert aber bei immer weniger Empfängern, bei umso mehr Empfängern verliert man den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Das ist zumindest meine Lagebeurteilung. Bei so einer Lagebeurteilung ist die Fortsetzung der Propaganda kontraproduktiv und das Verhalten der feministischen Akteure irrational und für mich ein Rätsel. Erklärungsversuche:

    * man begreift es selber immer noch nicht, was man für einen Unsinn redet, fällt sozusagen auf die eigene Propaganda herein

    * man will gar nicht mehr die Öffentlichkeit überzeugen, sondern nur noch die eigenen Leute bei der Stange halten

    * Strategie „Augen zu und durch“, in dem Glauben, der böse Masku-Spuk verschwindet von alleine (was eine Fehlspekulation ist) oder kann durch mehr Zensur zum Verschwinden gebracht werden

    * man versucht, das Momentum aufrecht zu erhalten, indem man das Thema unauffällig verlagert. In dem Zusammenhang fällt mir auf, daß neuerdings ständig in einem Atemzug mit dem GPG die Rentelücke beklagt wird, obwohl diese mit dem GPG wenig bis nichts zu tun hat, schon weil die betroffenen Alterskohorten rund eine Generation auseinanderliegen.

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  13. […] Kern“ sein müsste) und auch in Amerika viele des Feminismus ablehnen und immerhin 70% der Frauen und 77% der Männer die feministische Glaubensdoktrin, dass Frauen für gleiche Arbei… dann wäre 1% „harter Kern“ gar nicht mal so verkehrt (ich vermute mal die Zuweisung […]

  14. […] 70% der Frauen und 77% der Männer glauben nicht, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen […]


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