Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 20. Juli 2013

Übersicht: Kritik am Feminismus

1. Verschiedene Arten des Feminismus

2. Besprechung feministischer Bücher/Theorien

3. Feministische Theorie in der Diskussion

4. Allgemeine Kritik

5. Das Patriarchat

6. Die Privilegientheorie

7. Geschlechterrollen

8. Transsexualität

9. Heteronormativität

10. Hass

11. Verschiedene Theorien

12. der Gender Gap

 

 

13. Berufswahl von Frauen und andere Prioritäten als Beruf

 

14. Männliche Feministen

15. Männer im Feminismus

16. Unwissenschaftlichkeit des Feminismus/Feminismus als Ideologie

17. Besprechung feministischer Studien/Literatur

18. Rape Culture / Vergewaltigungskultur

19. Machtmittel im Diskurs

20. Frauen als Opfer

21. Frauenquote

22. Strategien

Das ist erst einmal der Anfang einer Sammlung, wem ein Artikel einfällt, der ihm gefallen hat und der hier fehlt, der kann dazu ja was in den Kommentaren sagen


Responses

  1. Einerseits imposant (für Profis oder fortgeschrittene Amateure auf dem Gebiet), andererseits erschlagend und abschreckend für Anfänger oder Leute, die nur sehr begrenzt Zeit und Lust haben, sich mit dem Thema zu befassen (die ich verstärkt im Blick habe).
    Letzteren hilft es wenig weiter, wenn man ihnen zu einem Thema 5 – 10 Posts mit jeweils 50 Kommentaren anbietet.
    Ich frage mich, wie man den (zu großen) Fundus an Diskussionsbeiträgen einem breiteren Publikum in kompakter und verdaulicher Form präsentieren könnte. Alleine die Auswahl der Themen ist ein Riesenproblem, weil ideologisch bedingt (jeder Ideologie beruht auf selektiver Wahrnehmung und z.T. subjektiver Bewertung).

    • Der letzte Übersichtsartikel hat sich als für mich sehr praktisch erwiesen, ich finde so bestimmte Artikel und Artikelgruppen schneller. Er hat zudem den Vorteil, dass ich ihn aktualisieren kann, wenn ein Artikel dazu kommt. Dieser hier wird hoffentlich einen ähnlichen Zweck erfüllen. Vielleicht ist er ja auch anderen eine Orientierungshilfe. Ich plane noch andere Übersichtsartikel zu erstellen. Sie werden dann auch im About verlinkt.
      Vielleicht auch für neue Leser besser als gar kein Überblick

  2. Was ist mit der Kritik am Consent-Prinzip? Da hatten wir je gerade erst die Diskussion. Gab noch andere Artikel dazu. Passt vielleicht zum Abschnitt Rape Culture.

    Vielleicht noch ganze Geblubber von der heteronormativen Raum-Einnahme, dass Heten in der Öffentlichkeit knutschen und so. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das ein feministisches Anliegen ist, es hängt aber sicher irgendwie mit dem Patriarchat oder mit Privilegien zusammen.

    Die „nature vs. nurture“-Debatte gibt es zwar nicht nur im Feminismus, spielt aber für die Kritik am Feminismus eine Schlüsselrolle. Allerdings hast du dazu ja schon Zusammenstellungen.

    Man müsste eigentlich den gesamten Artikelbestand sichten. Ich nehme an, du hast deine Tag-Cloud schon durchgesehen.

  3. @Christian

    Schöne Zusammenfassung, das könnte doch auch das Inhaltsverzeichnis einer Doktorarbeit sein 😉
    Und ein wesentlicher Teil der Arbeit wurde schon abgenommen.

    Nur Mut, Zeit das sich mal jemand dafür etwas hinsetzt.

    • Also für einen Bachelor in einem Soziologengesindel-Fach reicht es allemal. Du muss nur eine schöne Überschrift finden („Feminismus im Spannungsfeld zwischen Erlösungsreligion und Gruppen-bezogener Menschenfeindlichkeit“ oder so)
      Noch einen schönen Methodik-Teil dazu und darauf achten, halbwegs einen roten Faden einzuhalten und fertig ist der Lack.
      90 % der übrigen Arbeiten dürften weniger fundiert sein.
      Nur wird Dir das niemand sponsorn, also was für einen längeren Urlaub.

  4. Eine sehr schöne Zusammenstellung, ganz nach meinem Geschmack. Super zum Weiterverbreiten.

    Das kommt dann mit auf die 2.0- Version von meiner „supitollen“ Liste, die hiermit nochmal im Original verlinkt sei:

    https://allesevolution.wordpress.com/2013/04/20/selbermach-samstag-xxix/#comment-72249

    Wir gewinnen gegen die!

    • Fragt sich nur, was „wir“ davon haben.

      • Adrian

        Als Antwortersatz.

        http://www.cuncti.net/machbar/136-guy-fawkes-qwahrer-maskulismus-kann-nur-links-seinq

        • Man möge mir verzeihen, aber so richtig schlau werde ich aus dem Text nicht. Ich finde ihn eher mühselig und anstrengend, er ist nichts wofür ich mich begeistern könnte.

        • „Ich finde ihn eher mühselig und anstrengend, er ist nichts wofür ich mich begeistern könnte.“

          Du must bedenken, daß es der Textschreiber als Linker und ehemaliger Feminist kein leichtes Schiksal hat. 🙂

          Ja der Text ist lang, beschreibt mM nach aber ganz gut einige der Gefahren des Feminismus. Kann sein, daß die „Angsstrengtheit“ auch daher kommt weil er Beispiele dafür (Gefahren des F) schildert.

          Aber Deine Frage war ja was „wir“ davon hätten, wenn „Wir gewinnen gegen die!“ wahr würde.

          Also ich habe schon verstanden was der Text sagen will.

      • @ Adrian

        Also was haben/hätten „wir“ davon, gegen „die“ zu gewinnen?

        Gegenfrage: Was haben wir davon, wenn die Auswüchse des Feminismus, und dazu gehört ja auch die auf den Hochschulen etablierte Gender-„Forschung“, nicht überwunden werden?

        Muss ich es wirklich aufzählen?

        Also was hast Du beispielsweise davon, wenn der Staat in die Erforschung von Prostatakrebs so viel Geld reinsteckt wie in die Erforschung von Brustkrebs?

        Was hast Du davon, wenn Männer in den Medien nicht mehr abgewertet werden?

        Was hast Du davon, wenn Jungen in der Schule vernünftig gefördert werden?

        Was hast Du davon, wenn Professorenstellen nach Leistung vergeben werden, und nicht nach Geschlecht? (Achtung, u. a. hängt medizinischer Fortschritt davon ab!)

        Was hast Du davon, wenn eine Frau Dich nicht mehr so leicht falschbezichtigen kann wie jetzt, auch wenn Du nicht primär da hinten am anderen Ufer zu den diesbezüglich gefährdeten gehörst?

        Was hast Du (später als alter, pflegebedürftiger Mann) von einer höheren Geburtenrate?

        usw.

        Sind nur mal ein Paar Beispiele. All das jedenfalls ist leichter politisch erreichbar, wenn die Genderisten endlich aus der Uni geschmissen werden.

        Natürlich profitieren WIR davon, „wir“ im Sinne von „die Mehrheit“ bzw. „die Allgemeinheit. “

        Und dieses „wir“ gibt es, und WIR sollten es wieder stärken.

        • Du scheinst davon auszugehen, dass sich vernünftige Ansichten, also der vernünftige Maskulismus durchsetzt, wenn man gegen „den Feminismus“ gewinnt. Dein Eindruck sei Dir unbenommen, ich bin da etwas skeptischer. Ich könne mir ebenso gut einen Rückfall in die 50er Jahre vorstellen.

        • @ Adrian

          Okay, Vernunft setzt sich in dieser Welt oft nicht durch, leider.

          Einen Rückfall in die 50er? Hätte sogar einige Vorteile, leider natürlich nicht nur.

          Aber einen vollständigen Rückfall in die 50er Jahre kann es gar nicht mehr geben – „selbst“ ich befürworte ihn nicht komplett, sondern nur partiell. Und selbst wenn es ihn geben sollte, wird das andere Ufer davon nicht betroffen sein.

          Der Paragraph 175 aus dem Strafgesetzbuch wird nicht aus seiner Gruft geholt und dann reanimiert, nur weil die Gender-Ideologie am Ende ist.

          Vielleicht würde uns ein „Rückfall in die 50er“ auch vor einem ganz anderen Rückfall schützen: Nämlich vor dem, der mit einer Islamisierung unserer Kultur verbunden wäre. Nicht, dass ich was gegen den Islam hätte, oder gegen Muslime, aber wenn die uns reproduktionsbiologisch „besiegen“, und wir über viele Generationen hinweg immer weniger werden, dann lebt Deutschland irgendwann nach Spielregeln, bei denen sich manch einer in die 50er Jahre zurück sehen könnte, auch Du, wenn Du dann noch leben könntest. Es könnten Spielregeln sein, die auch Dein Ufer dann betreffen.

          Davon ab: Ich glaube eher nicht, dass ein Rückfall in die 50er so wahrscheinlich ist, wenn die Gender-Ideologie auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt wird.

          Gegen den Gender-Quark sind viele. Für mehr Monogamie, für Ehe und Familie schon weitaus weniger.

        • „Nicht, dass ich was gegen den Islam hätte“

          Ich schon.

          „Gegen den Gender-Quark sind viele. Für mehr Monogamie, für Ehe und Familie schon weitaus weniger.“

          Ich bin durchaus für mehr Monogamie, Ehe und Familie. Strebe ich ja selbst an.
          Das Problem bei Monogamie ist natürlich der „Notebook-Effekt“. Sobald Du eines gekauft hast, findest Du am nächsten Tag ein besseres Modell 😀

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  10. […] Leider nein. […]

  11. […] sollte die Skeptikerbewegung also der natürliche Feind des intersektionalen Genderfeminismus […]


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