Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 18. März 2016

Die Beauftragung von Feministinnen als Versicherung gegen Sexismusvorwürfe

Ein Text beleuchtet, was die Beauftragung von Feministinnen und deren Einbindung in bestimmte Abläufe für einige Firmen attraktiv macht:

“Diversity training” largely serves as malpractice insurance for human resources. Companies know that at any moment they could find their name trending on Twitter as the outrage of the day. “We held a diversity training” is something legal can say to offload liability: “we told people we expected something out of them, so it’s their fault for not following whatever abstract, ill-defined advice they were given, not our fault for ignoring behavior going on in our office.” Hiring a diversity speaker costs less than a lawsuit, and thus there exists a cottage industry of professional-class women who travel the country to lecture engineers about how their very existence upsets professional-class women. Companies trumpet the commencement of diversity initiatives in press releases and on social media, but follow-ups describing the concrete achievements — or failures — of such initiatives are curiously hard to find.

Ich glaube, dass ein Großteil des „feministischen Marktes“ genau diesem Gedankenschema folgt:

  • Man möchte sich gegen einen Vorwurf der Frauenfeindlichkeit schützen, auch dagegen sexistisch zu sein oder allgemein Fraueninteressen nicht hinreichend beachtet zu haben.
  • Also beauftragt man jemand, den man gut als Entschuldigung vorzeigen kann, falls jemand fragt. Das muss ein ausgewiesener Feminist sein.

Insofern sind eine Großteil der entsprechenden Stellen, Institute, Studien und Forschungsprojekte Costly Signals, die der eigenen Absicherung dienen: Seht, wir beachten Fraueninteressen, seht wir bemühen uns um die Förderung der Frau, seht wir sind keine Sexisten.

Auch wenn dann so etwas wie diese Studie dabei herauskommt:

Glaciers are key icons of climate change and global environmental change. However, the relationships among gender, science, and glaciers – particularly related to epistemological questions about the production of glaciological knowledge – remain understudied. This paper thus proposes a feminist glaciology framework with four key components: 1) knowledge producers; (2) gendered science and knowledge; (3) systems of scientific domination; and (4) alternative representations of glaciers. Merging feminist postcolonial science studies and feminist political ecology, the feminist glaciology framework generates robust analysis of gender, power, and epistemologies in dynamic social-ecological systems, thereby leading to more just and equitable science and human-ice interactions.

kann man jedenfalls einen Haken neben das Anforderungsfeld „Haben sie Gender Mainstreaming berücksichtig oder anderweitig Genderaspekte einfließen lassen?“ und es sieht entsprechend gut aus.

Twitter arbeitet wahrscheinlich auch aus diesem Grund mit radikalen Feministinnen zusammen, weil es dadurch zwar den Unmut einiger weniger Nutzer auf sich zieht (prozentuell gesehen), aber ein Mitarbeiter kann eben einen entsprechenden Haken setzen.

Und die UN wird auch Leute wie Anita Sarkessian einladen, weil sie damit eben eine bekannte Feministin eingeladen haben, bei denen niemand sagen kann, dass sie Fraueninteressen nicht zugehört haben. Natürlich verschärft sich das noch, wenn man entsprechende Stellen schafft, die dann wiederum tatsächlich daran glauben und eine entsprechende Politik umsetzen: Die Entlastungsfunktion bleibt zwar erhalten, indem man auf diese Verweisen kann, aber es hat sich eben auch ein entsprechender Brückenkopf gebildet, der entsprechende Ideen in konkrete Projekte einfließen lässt. Auch das lässt man natürlich zu, denn sich nunmehr gegen diesen zu stellen würde erst recht Frauenfeindlich wirken und das will man ja gerade vermeiden. Es entwickeln sich entsprechende Strukturen, gegen die man nichts machen kann und um die man herum arbeiten muss.

Das man jemanden braucht, den man als Experten auf dem Gebiet ausweisen kann, macht auch Gender Studies als Studiengang so gefährlich. Man hat hier einen „Geschlechterexperten“, universitär mit Abschluß bestätigt, und es gibt ansonsten nichts vergleichbares auf dem Markt. Das ihr Wissen ideologischer Blödsinn und eher gefährlich als nützlich ist, ist dabei unwesentlich. Man hat etwas für einen Stellenausschreibung, was man als Qualifikation angeben kann und keiner kann einem vorwerfen, dass man die Stelle nicht qualifiziert besetzt hat. Das gibt den Gender Studies ein gefährliches Alleinstellungsmerkmal in dem Bereich.

Dieser Mechanismus kann meiner Meinung nach nur über eine Aufklärung über den radikalen Inhalt des modernen Feminismus durchbrochen werden. Erst wenn der Werbungs- und Absicherungseffekt sich in einen „warum beschäftigt ihr radikale Spinnerinnen, die nur auf Feindseligkeit zwischen den Geschlechtern abstellen?“-Effekt umwandelt, wird auch der Effekt zurückgehen.

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Responses

  1. Hadmut Danisch hat dazu etwas:

    http://www.danisch.de/blog/2016/03/01/microsoft-im-gender-social-justice-krampf/

    http://www.danisch.de/blog/2016/02/08/gender-ruiniert-die-nachste-firma-github/

    http://www.danisch.de/blog/2016/02/25/neues-zu-github/

  2. Schutzgelderpressung ist immerhin ein traditioneller Männerberuf, in dem sich zudem tatsächlich Geld verdienen lässt.

  3. Ja, diesen Mechanismus gibt es und ich glaube, er hat entschiedenen Anteil daran, dass die ganze Sache momentan so falsch läuft und auch den guten Spielarten des Feminismus‘ schadet.
    Denn, wenn man eine Feministin als menschlichen Ablassbrief braucht, nimmt man natürlich eine möglichst laute, damit sie a) die eigene Aufgeklärtheit beschreit und b) nicht gegen einen schreit. Eine leise, moderate, gesprächsbereite und vernünftige Feministin bringt weniger Nutzen a) und birgt Gefahr b) so ziemlich überhaupt nicht.
    Darum sind es eben auch die Wus und Sarkeesians, die gefördert werden. Nicht, weil sie überzeugender wären, als die Vicsors und Kerzners, sondern um zu verhindern, ins Ziel ihrer Tricksereien zu geraten.

    Beklagte Vicsor ja auch schon mal: Was uns momentan in der Gaming-Branche als Feminismus verkauft wird, ist kein solcher sondern nur die Zugehörigkeit zur Kirche der Anita. Wer ihre Gunst hat, kann schalten und walten, wie er will, wer sie nicht hat, wird immer der Böse sein.

  4. Warum nur muss ich an die katholische Kirche denken?

    „Ihr seid alle Sündiger“
    „Betet zu Gott und kauft Ablassbriefe in einer katholischen Kirche in Ihrer Nähe um euch von euren Sünden rein zu waschen!“

  5. Das ist ja eine nette Theorie, allerdings fehlte in allen Fällen der konkrete Anlass.

    • @Adrian

      Braucht man den denn für die Theorie?
      Es geht ja nur darum, dass man sich absichert.
      Eine „Versicherung“ erfolgt ja üblicherweise vorbeugend

      • Absicherung für was? Dass eine Feministin auf Twitter twittert, dass Twitter sexistisch ist?

        • Genau

        • Wäre die Formulierung „Eine von der UNO geladene Expertin die versammelten Nationen auffordert, Gesetze gegen dich zu erlassen“ besser verständlich?

  6. Ich verstehe nicht, warum Männer das Geplärre von Frauen über Sexismus so ernst nehmen, wenn sie doch von zu Hause die Frage „Schatz, sehe ich in diesem Kleid zu dick aus“, kennen, plus die Implikationen wissen müssten, die sich aus jedweder Antwort ergeben.

    • Aus dem gleichen Grund, warum du den gut gekleideten Mann mit Russischen Akzent ernst nimmst, wenn er dir nahelegt, dass dein Lokal sehr brennbar ist – nicht unbedingt, weil du ihm auf der Sachebene der Diskussion zustimmst.

      Inhaltlich ist mir scheissegal, ob sich Anita Sarkeesian mal wieder diskriminert fühlt. Allerdings ist mir auch klar, dass selbst eine erwiesene Lüge von ihr von der Presse häufiger nachgeplappert wird als ich es für die korrekteste Richtigstellung meinerseits an öffentlichkeit erwarten kann – mit allen realen Folgen für Beruf und Privatleben.

  7. dazu ein nettes Beispiel: mein Sohn studiert Maschinenbau, soweit ich beobachten kann äußerst zielstrebig und erledigt die geforderten Leistungen in time. Er leistet sein Industriepraktikum (komplettes Semster) ab und bekommt ein Angebot als Werkstudent weiterzumachen (monatliches Stundendeputat). Dann urplötzlich soll das doch nicht gehen!? Rätselraten, warum. Folgendes stellt sich heraus: eine weitere Studentin ist im Rennen, es stellt sich heraus, dass sie (an anderer Uni) dreimal durch eine geforderte Prüfung gerauscht ist und nun härtefallmäßig nochmals kann. An der Hochschule meines Sohnes, kann man sich das im übrigen nur zweimal leisten! Man muss ihr dabei helfen. Mein Sohn ist irritiert, hat nicht er seine Leistungen alle just in time erfolgreich erbracht? Also Nachfrage seinerseits. Ergebnis: es gibt Anweisung alles zu tun, damit der weibliche Anteil gesteigert wird, also muss hier unterstützt und gepimpert werden, was das Zeug hält. Das Unternehmen will sich nicht ständig anhören müssen, man hätte ‚was gegen Frauen‘ – würde nichts tun. Weil die weiblichen Bewerber so gering sind, muss auch in diesem Fall dafür gesorgt werden, dass man sie halten kann. Der Fall hat sich zum Guten gewendet, die Dame wurde verpflichtet, zur letztmöglichen Wiederholung auch die Übungen und Vorlesungen zu besuchen, kann also jetzt nicht – und so kam jetzt doch derjenige, der alle seine Prüfungen im Sack hat, zum Zuge und die Abteilung ist froh. Aber laut (!) sagen tuts natürlich keiner. Es ist skandalös, aber immerhin ein junger Mann mehr, dessen Naivität, seine Leistung wäre entscheidend, radikal ausgerissen wurde. Bis jetzt hat er doch gedacht, ich würde das mit dem Gendergaga etwas übertreiben. Der Realität allerdings ist so, dass jede Bemühung hier irgendetwas zu übertreiben, kläglich scheitert.

    • Und wie denkt er jetzt über diese Firma? Ist er motiviert dort Karriere zu machen, wo er doch so für seine Leistungen gewertschätzt wird?

      • Das Problem: Seine Kollegen schätzen seinen Wert wahrscheinlich.
        Dass der Fisch immer vom Kopf her stinkt, sprich: Die Leitung einen Dachschaden hat, wäre dann die nächste Rote Pille.

    • Die Frage stellt sich wieder: Worin besteht die Notwendigkeit der Erhöhung des Frauenanteils?

      • Die einen nennen es Signalling die anderen Gerechtigkeit und das abbauen von Diskriminierungen

        • Ich nenne es Gynozentrismus.

      • Es gibt keine.
        Nur die (voraussichtlich vergebliche) Hoffnung, dass Feministinnen dann endlich Ruhe geben.

        • Anne,

          das dürfte oft der Antrieb sein. Insgesamt ist das auch etwas, was nicht nur auf Feminismus beschränkt ist. Auch in anderen Bereichen versucht man diejenigen, die immer laut herumkrähen, durch solche Symboliken vom Krawallmachen abzuhalten.

        • Ja, das ist wohl so.
          Leider ist keine Lösung des Problems in Sicht.

        • Hoffnung, dass Feministinnen dann endlich Ruhe geben

          schön wärs 😉

        • Ich glaub‘ ja auch nicht dran.

        • Yeph,

          meine – bittere – Erfahrung ist, dass die Krawallisten jeden ihnen überlassenen Zentimeter Boden wie selbstverständlich in Besitz nehmen und dann neue Forderungen stellen. Das bezieht sich – wie gesagt – nicht auf Feminismus (schließt ihn aber teilweise mit ein). Aber ich vermute, dieses Bullytum funktioniert insgesamt so.

        • @Lomi

          Ja, der Wutbürger … Klientelpolitik….

        • Ein uraltes Muster, 90% der Dinge die Männer tun, tun sie damit Frauen endlich Ruhe geben.
          Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich leider sagen, das der Anteil sozial inkompatibler Frauen bei deutlich über 50% liegt.

      • Es gibt zwei Möglichkeiten, in technischen Berufen Nachwuchs zu bekommen:
        a) du förderst schon zu Schulzeiten jene, die Interesse und oder Talent für das Thema haben
        b) du gibst viele Millionen aus, um eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die inhaltlich kein so großes Interesse und oder Talent hat, in gut dotierte Berufe zu zerren

        Da a) bedeuten würde, was für Jungs/Männer zu tun, kann das ja offensichtlich nicht in Frage kommen.
        Also bleibt nur b)

        • Ich denke, man müsste diese ganze Sache mal in einem größeren Zusammenhang betrachten. Die Frauen- und Mädchenförderung wird verkauft als Wohltat für die einzelne Person. Am Ende des Tages geht es aber um Arbeitskräfte. Das heißt, dass hier vermutlich ein Bedarf herrscht: nicht speziell an Frauen, aber an Leuten mit technischer Kompetenz.

          Ich vermute, dass diese Bemühungen auch in anderen Feldern erkennbar sind. Derzeit sollen sich Unis öffnen für Leute mit Berufsausbildungen. Das klingt sehr danach, Leute aus technischen Berufen an die Hochschulen zu holen bzw. ihnen diesen Weg zu erleichtern. Desgleichen reiten gewisse Lobbyisten immer auf dem Problem der „Studienabbrecher“ herum. Warum ist das ein Problem? Im Zusammenhang damit wird ja eine größere Anstrengung in Sachen Qualität der Lehre gefordert. Ich vermute: es geht um das rabiate Herausprüfen in technischen Fächern z.B. durch Mathe. Der eigentliche Wunsch dieser Lobbyisten ist, dass die Studenten hier verstärkt unterstützt werden sollen, auch zum Abschluss zu kommen. Denn mehr Philosophen und andere Geisteswissenschaftler will keiner und dafür gibt es auch keine Lobby.

          Jetzt mal links gedacht: Hier macht sich der Mädchenförder-Feminismus letztlich zum Gehilfen des Kapitalismus. Erfolgslos zwar, weil die Menschen sich ungern umerziehen lassen. Aber von dem Effekt her wirken sie lediglich daran mit, passgerechtere Arbeitskräfte hervorzubringen.

        • Ergänzung zu Variante b): die vielen Millionen nimmt man größtenteils von jenen Leuten, die man mit genau dieser Maßnahme benachteiligt, also von den Steuern der männlichen Bevölkerung.

    • Solche Fälle sind häufiger, als man glaubt.
      Man muss sich nur den Girls‘ Day betrachten, bei dem offiziell Jungen keine technischen Berufe kennenlernen dürfen.

      • Ja, das ist ein Skandal. Jungs werden nicht gefördert und sogar abgeschreckt. Das ist Gleichstellung! 😦

        • Für einen Skandal ist es leider zu wenig (nämlich überhaupt nicht) im öffentlichen Bewusstsein.
          Es ist einfach traurig, dass nicht jeder – unabhängig vom Geschlecht – nach seinen Interessen, Neigungen und Talenten gefördert wird.

        • Außer die Feministen. Die sollten auf keinen Fall nach ihren Interessen, Neigungen und Talenten gefördert werden.

    • Ich suche auch immer wieder den Kontakt zu Werks-Studenten oder frischen Absolventen. Was ich dabei immer wieder höre:

      Daß in technischen Studiengängen weibliche Studenten von männlichen Professoren oder Dozenten zum Teil massiv bevorzugt werden. Dies geht mitunter soweit, daß man ihnen in Klausuren die zu lösenden Aufgaben vorrechnet oder sie auf etwaige Fehler im eigenen Lösungsansatz hinweist.

      • Wie das? Geht der Professor während der Prüfung zu den einzelnen Studentinnen und sagt: „Frau Tussi, sie müssen erst das Elastizitätsmodul ausrechnen, ich mach das mal rasch, jetzt noch die Masse und die Länge in diese Gleichung hier einsetzen und schon bekommen sie die Schwingsfrequenz. Und hier müssen sie die Gleichung für schwache Säuren nehmen, nicht für starke.“?

        So etwa?

        • Also, eine heutige Ingenieurin hat mir aus ihrer Studienzeit in den 1990ern berichtet: Stochastik-Klausur, etwa Halbzeit. Die männliche Aufsichtsperson schiebt mal wieder so eine Runde. (Ich erinnere jetzt nicht mehr, ob das ein Prof war oder ein Dozent oder Assistent.) Sie winkt der Aufsichtsperson unauffällig, die kommt. Sie stellt eine allgemeine Frage zu einer Aufgabe, er antwortet allgemein. Sie schiebt ihm ihre Arbeit hin, weißt auf eine Rechnung und fragt: „Wäre das dann so richtig …?“ (Sinngemäß, sie hat sich den genauen Wortlaut nicht gemerkt.) Die Aufsichtsperson macht so eine distanzierende Bewegung. Sie zeigt auf eine Zeile: „Ich meine hier das.“ Er schaut sich das widerstrebend an. Dann: Sie macht ein bedröppeltes Gesicht: Wieder alles falsch gemacht ????????? 😦 Er: Sie können die Größe X nicht direkt berechnen. Sie brauchen erst das Y und Z. Als Zwischenergebnis (sinngemäß!). Sie, noch bedröppelter: X – Y – Z ??? Er erklärt ihr den Rechenweg. Sie: Ach so, das wäre ja dann genau wie bei … und nun ist sie schon bei einer anderen Aufgabe. Kurzum: Er hat ihr rund 70% der Aufgaben erklärt, und dazu einige Fehler in ihren Rechnungen gezeigt.

          Anderes Beispiel: Ein Ingenieur, der seinen Abschluß 2005 gemacht hat, hat mir folgendes erzählt: Mündliche Prüfung, bei der mehrere Studenten in einer einzigen Sitzung geprüft werden (natürlich nacheinander). Thema u.a.: Programmierung. Es soll für eine bestimmte Aufgabe aus dem Stegreif eine Programm-Struktur entworfen werden. Eine Studentin ist dran und entwirft ein im Großen und Ganzes taugliches Programm – einiges Manko: sie hat einen endless loop drin, kein gravierender Fehler, aber so ist das Programm nicht lauffähig. Am Ende gibt der Prof die jeweilige Benotung bekannt und begründet kurz seine Entscheidung. Die Studentin sollte eine 3 kriegen (Programmierung war nur eine von zwei Aufgaben). Als sie das mit dem endless loop hört, fängt sie an zu weinen. Der Prof bespricht die Zensuren der anderen Studenten. Am Ende fragt er die Studentin, was denn los sei. Sie antwortet nicht. Er guckt bedröppelt und sagt dann (sinngemäß): Na gut, das war schließlich so ein Flüchtigkeitsfehler, sowas passiert schon mal, da kriegen sie eine eins.

  8. Das Problem ist, dass Wirtschaftler nicht strategisch denken.
    D.h. Sie agieren anhand der Methode kleiner Schritte.

    In der aktuellen Situation ist es (vmtl) sinnvoll, zB Diversity Seminare anzubieten.

    Das dies alles dazu führt immer mehr unproduktiven Overhead (zB Bereitstellungen von Frauenbeauftragten) bezahlen zu müssen, und daher auf mittel bis langfristige Sicht ein gravierender (internationaler) Wettbewerbsnachteil wird, ist schlicht durch die Modelle nicht erfassbar.

    Man kann mE da zwei Stellungen zu einnehmen:
    1) Frauenversteher sind eine Luxuserscheinung der First-World und werden sich in harten Zeiten ganz schnell erledigen
    2) Konsequent (s)ein Geschäft so führen, dass man tatsächlich komplett frauenfrei wird, und daher sich die Notwendigkeit der Ressourcenvernichter (formal) erübrigt.

    2) Kann man auch uminterpretieren:
    Ist der potenzielle oder reale Vorteil von Frauen als zusätzliche Auswahl an Arbeitskräften den ganzen frauenspezifischen Overhead und zusätzliche Kosten wert?

  9. […] kann man auch schön sehen, warum der Ruf, ungleiche Löhne zu zahlen, von Unternehmen vermieden wird. Was wiederum ein Ansatzpunkt für feministische Propaganda ist, mittels des unbereinigten Gender […]

  10. Man kann sogar sagen, dass Frauen generell zur Immunisierung gegen Angriffe eingestellt werden. Vermutlich vor allem in Managementpositionen und bei Berufseinsteigern.

    Niemand will seine Firma in einem Genderranking als patriarchalen Dinosaurier dargestellt sehen.

    Darüberhinaus gibt es schon Ideen in der Politik, nur noch Firmen mit einem ausreichenden Frauenanteil an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen zu lassen. Ganz perfide.

  11. […] ich kürzlich irgendwo gelesen habe, dass angeblich Dozenten heutzutage Studentinnen in MINT-Fächern ausdrücklich bei Klausuren und […]

  12. […] mit meinem Neffen Lukas, der Informatik studiert, allein sprechen konnte, fragte ich ihn (weil mich das Thema nicht loslässt), ob er den Eindruck hat, seine Kommilitoninnen würden irgendwie anders behandelt […]


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