Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und „Work-Life-Balance“

Bei Heise wird eine Studie wie folgt zitiert:

So fragen nur 26 Prozent der berufstätigen Frauen den Chef regelmäßig nach einer Beförderung, bei den Männern tun das 74 Prozent. Wegen mehr Geld klopfen immerhin 48 Prozent der Frauen in der Führungsetage an, doch auch hier sprechen die Männer mit 72 Prozent deutlich häufiger vor. Entsprechend ist das Resultat: Während die Hälfte der berufstätigen Männer schon mal eine gewünschte Position bekommen hat, trifft das nur auf 38 Prozent der Frauen zu.

Allerdings ist der Damenwelt die Work-Life-Balance ohnehin wichtiger, so jedenfalls ein weiteres Ergebnis der Studie. Danach gefragt, woran genau sie ihren Erfolg im Beruf messen, nannte nur etwas mehr als ein Drittel „Geld“. Für 46 Prozent ist ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit wichtiger, für männliche Arbeitnehmer spielt das hingegen nur eine untergeordnete Rolle. International gesehen liegen die deutschen Arbeitnehmer (männlich wie weiblich) damit übrigens deutlich unter dem Durchschnitt: Weltweit sehen 56 Prozent der Arbeitnehmer die Work-Life-Balance als wesentlich an. Allerdings scheint es mit der Umsetzung nicht so gut zu klappen: 36 Prozent der insgesamt 4.100 befragten Berufstätigen halten die Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben für einen Mythos, in Deutschland sogar 47 Prozent.

Also mal wieder eine Studie, die das bisherige Bild, dass Frauen im Schnitt gar nicht so unbedingt in die Führungspositionen kommen wollen, sondern lieber eine gewisse Balance zwischen Beruf und Privatleben  halten wollen, bestätigt:

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103 Gedanken zu “Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und „Work-Life-Balance“

  1. „Also mal wieder eine Studie, die das bisherige Bild, dass Frauen im Schnitt gar nicht so unbedingt in die Führungspositionen kommen wollen”

    Zumindest nicht unter der Konsequenz der Unvereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. Die Quote könnte hier tatsächlich sogar helfen: Wenn 50% des Führungspersonals so arbeitet, dass sie noch ein nennenswertes Privatleben haben, sinkt der Leistungsdruck bei den anderen 50%. Wer weiß; am Ende Leben Männer dann nicht mehr 5 Jahre kürzer.

    • Äh … bitte?
      Was soll das denn für ein Milchmädchenrechnung sein?

      Du glaubst tatsächlich, wenn 50% der Top-Führungskräfte (wir reden nicht vom Vorarbeiter/Vorarbeiterin oder Teamleiter/Teamleiterin) weiblich wären, würden genau diese 50% weiblichen Top-Führungkräfte (noch einmal: wir reden hier von der Geschäftsführer- oder Vorstandsebene) alle einen normalen 8-Std.-Tag leben.
      Und sebstverfreilich (oder sollte ich schreiben: selbstverfraulich) hier ganz modellhaft vorleben, dass man auch mit um 17 Uhr den Griffel fallen lassen das gleiche erreichen kann wie mit längeren Arbeitszeiten?
      Ach was sage ich: Das gleiche? Nein, das viel bessere Arbeitsergebnis, latürnich!

      Und dieses leuchtende Beispiel weiblicher Effizienz und Effektivität hätte dann Strahlwirkung auf die 50% Männer in dieser Ebene, die ja bislang nur aus männlicher Verbortheit andere Arbeitszeiten sich genötigt sehen, zu verwirklichen.

      DAS nenne ich nun wirklich naiv. (Und nebenbei: Essentialistisch).

      Nein, diejenigen Frauen, die – auf welchem Wege auch immer, ob nun quotiert oder nicht – in diese Ebene gelangen, unterliegen denselben Zwängen und dadurch geprägten habituellen Präferenzen, wie ihre männlich Pendants. So viel sollte klar sein.

      Nein, es ist eine Wahl. Manchmal auch ein (innerer) Zwang. Aber: Nirgendwo, in keinem gesellschaftlichen Lebensbereich, ob in Arbeit, Sport, Kunst, Kultur, Wissenschaft, schafft man es an die absolute Spitze, ohne diesem Lebensbereich die ungeteilte Priorität einzuräumen.

      Und diese Wahl (die wie gesagt nicht immer eine „freie“ Wahl ist, so wie ich wähle, ob ich heute Himbeerpudding oder Speiseeis zum Nachtisch habe) hat ihre spezifischen Kosten und Opfer.
      Ohne die eine Seite ist die andere nicht zu haben.

      Was sehr wohl zu haben ist: Ich kann, wenn mir etwas Freude macht, dieses auf einem beliebigen anderen Niveau betreiben. Mit Freude daran. Und gleichzeitig so, dass es mir noch Zeit und Kapazität für Anderes im Leben lässt.

      Dazu gibt es eine schöne Fabel von Bert Hellinger:

      In alter Zeit, als die Götter den Menschen noch sehr nahe schienen, lebten in einer kleinen Stadt zwei Sänger namens Orpheus.

      Der eine von den beiden war der Große. Er hatte die Kithara erfunden, eine Vorform der Gitarre, und wenn er in die Saiten griff und sang, war die Natur um ihn verzaubert. Wilde Tiere lagen zahm zu seinen Füßen, hohe Bäume bogen sich ihm zu: nichts konnte seinen Liedern widerstehen. Weil er so groß war, warb er um die schönste Frau. Danach begann der Abstieg.

      Während er noch Hochzeit hielt, starb die schöne Eurydike, und der volle Becher, noch während er ihn hob, zerbrach. Doch für den großen Orpheus war der Tod noch nicht das Ende. Mit Hilfe seiner hohen Kunst fand er den Eingang in die Unterwelt, stieg hinab ins Reich der Schatten, setzte über den Strom des Vergessens, kam vorbei am Höllenhund, trat lebend vor den Thron des Totengottes und rührte ihn mit seinem Lied.

      Der Tod gab Eurydike frei – doch unter einer Bedingung, und Orpheus war so glücklich, dass ihm die Häme hinter dieser Gunst entging.

      Er machte sich auf den Weg zurück und hörte hinter sich die Schritte der geliebten Frau. Sie kamen heil am Höllenhund vorbei, setzten über den Strom des Vergessens, begannen den Aufstieg zum Licht, sahen es von ferne. Da hörte Orpheus einen Schrei – Eurydike war gestolpert –, erschrocken drehte er sich um, sah noch die Schatten fallen in die Nacht und war allein. Und fassungslos vor Schmerz sang er das Abschiedslied: „Ach, ich habe sie verloren, all mein Glück ist nun dahin!“

      Er selber fand ans Licht zurück, doch das Leben war ihm bei den Toten fremd geworden. Als betrunkene Frauen ihn zum Fest des neuen Weines führen wollten, weigerte er sich, und sie zerrissen ihn bei lebendigem Leibe.

      So groß war sein Unglück, so vergeblich seine Kunst. Aber: alle Welt kennt ihn!

      Der andere Orpheus war der Kleine. Er war nur ein Bänkelsänger, trat bei kleinen Festen auf, spielte für die kleinen Leute, machte eine kleine Freude und hatte selber Spaß dabei. Da er von seiner Kunst nicht leben konnte, lernte er noch einen anderen, gewöhnlichen Beruf, heiratete eine gewöhnliche Frau, hatte gewöhnliche Kinder, sündigte gelegentlich, war ganz gewöhnlich glücklich und starb alt und lebenssatt.

      Aber: niemand kennt ihn – außer mir!

      DIESE Wahl hast du immer. Auch als Mann. Ob du der große oder der kleine Orpheus sein willst.

      Frauen wählen häufiger das Letztere. Mir scheint dies in vielen Fällen (nicht in allen, notabene) die klügere Wahl.
      Aber wie gesagt: Wie jede Wahl hat sie spezifische Folgen. Und nur darum geht es hier. Das die unterschiedlichen Häufigkeitsverteilungen in Spitzenpositionen („Alle Welt kennt mich!“) Resultat einer Wahl ist. Und nicht einer „Diskriminierung“ i.S. einer Benachteiligung.

      Man kann natürlich jetzt krähen: Ich möchte aber die eine Seite der Medaille ohne die dazugehörige andere Seite.

      Das nenne ich naiv. Nicht nur kindlich. Sondern geradezu kleinkindlich. Oder auch: Rosinenpicken.

      • Aaaargh … keine Editierfunktion. Mist.
        Also: Bei „niemand kennt ihn – außer mir!“ muss das Zitat natürlich aufhören. Der Rest ist wieder von mir.

      • Kannst du deinen Kommentar mal zusammenfassen? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das lässt sich inhaltlich auf 2 Sätze eindampfen.

        • @ Kinch

          *Kannst du deinen Kommentar mal zusammenfassen? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das lässt sich inhaltlich auf 2 Sätze eindampfen.*

          Deine Einlassung lässt sich mit einem Wort zusammenfassen (um höflich zu bleiben): naiv.

          Warum gründest Du eigentlich keine Firma, bei dem dieses wunderbare Modell umgesetzt wird, führst sie zum Erfolg und behauptest sie am Markt?

          Ohne Subventionen aus Steuerzahlers Kasse, versteht sich.

        • @Alexander Roslin

          „Deine Einlassung lässt sich mit einem Wort zusammenfassen (um höflich zu bleiben): naiv.”

          Das ist keine Zusammenfassung, sondern eine Wertung.

          „Warum gründest Du eigentlich keine Firma, bei dem dieses wunderbare Modell umgesetzt wird, führst sie zum Erfolg und behauptest sie am Markt?”

          Warum bringst du keine Argumente?

          In anderen Ländern klappt es doch auch besser. In Schweden ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich besser und oh wunder, da arbeiten plötzlich mehr Frauen. Und trotzdem ist Schweden nicht bankrott.

        • Kannst du deinen Kommentar mal zusammenfassen? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das lässt sich inhaltlich auf 2 Sätze eindampfen.

          Warum bringst du keine Argumente?

          „Deine Einlassung lässt sich mit einem Wort zusammenfassen (um höflich zu bleiben): naiv.”

          Um nicht zu sagen: impertinent.

          In den skandinavischen Ländern herrscht tatsächlich ein anderer Arbeitsethos. Wenn ein Däne um 20 Uhr noch im Büro sitzt, gilt er als Kameradenschwein, nicht als Held der Arbeit.

          Sich konsequent unbezahlten Überstunden zu verweigern, ist durchaus etwas, dass ich mir hier auch wünsche.

          Einen solchen Wertewandel anzustoßen oder auch die 30-Stunden Woche anzustreben wie sie ein neuerer Vorstoß vorsieht, ist eine Sache. Das aber mit Frauenpolitik zu vermischen, weil Frauen gefälligst ein Unternehmen mit einer 40-Stunden-Woche oder am besten in Teilzeit führen können wollen müssen dürfen, eine ganz andere.

        • In Schweden ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich besser und oh wunder, da arbeiten plötzlich mehr Frauen. Und trotzdem ist Schweden nicht bankrott.

          Schweden muss nun schon das Posten in Maskuforen verbieten, offenbar weil sonst sowenig gearbeitet wird dass man die Gender“forschung“ nicht mehr bezahlen kann.

        • In Schweden ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich besser und oh wunder, da arbeiten plötzlich mehr Frauen. Und trotzdem ist Schweden nicht bankrott.

          Im Disziplnarstaat Schweden wird vor allem mehr Druck auf Frauen ausgeübt, zu Arbeiten.

          Wg. Kind > 1 Jahr zuhause bleiben geht fast gar nicht, sich dort von einem Mann aushalten lassen ist nicht einfach (kein Ehegattensplitting, kein Kindergeld, kein Betreuunsunterhalt, kein Scheidunsunterhalt, sozialer Druck „a la Calvinaise“, hohe Steuerprogression ..)

          In den Führungsetagen der Unternehmen sieht es nicht so viel anders aus als bei uns, trotz eifrigster Bemühungen und Maßnahmen, trotz der Tatsache dass ca. 2/3 der Uni-Absolventen Frauen sind.

          Man hofft, dass die Genderpädagogen das für die Zukunft richten werden.

        • @ Nick

          *Wg. Kind > 1 Jahr zuhause bleiben geht fast gar nicht, sich dort von einem Mann aushalten lassen ist nicht einfach (kein Ehegattensplitting, kein Kindergeld, kein Betreuunsunterhalt, kein Scheidunsunterhalt, sozialer Druck “a la Calvinaise”, hohe Steuerprogression ..)*

          Darum werden solche Romane zu feministischen Bestsellern:

          http://www.welt.de/kultur/article3572503/Als-Bitterfotze-ruft-Maria-Sveland-zum-Kampf-auf.html

          Weil, wie üblich, Geschwätz und Realität nicht zur Deckung zu bringen sind.

          Woran natürlich nur die Männer schuld sein können, deren böser Wille.

          Nicht aber, dass Feminist.I.n sich noch aufgerufen fühlte, zu demonstrieren, wie’s besser geht.

          Etwa, indem man Unternehmen gründet, die mit feministischer Work-Life-Bilanz Erfolg haben.

          Dann könnten sie von mir aus 100 % weibliche Vorstände haben.

          Aber bis zum Jüngsten Tag werden wir solche Unternehmen nicht erleben.

    • Scheint mir etwas naiv diese Schlussfolgerung. Was passiert mit den Führungskräften, die bereit sind 120 oder mehr Prozent zu geben? Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese sehr begehrt sein werden und dann dreht sich die Spirale wieder so wie zuvor….

      • Wenn nahezu 100% der Führungsspitze Personen sind, die sich nicht um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kümmern, dann ist natürlich auch die Unternehmenskultur darauf hinausgelegt. Damit kommen Menschen nicht in die Führungsspitze, die sich auch um ihre Familie kümmern müssen oder wollen.

        Wenn ich per Quote dafür sorge, dass 50% der Personen in der Führungsspitze auch an ihrer Familie partiziperen wollen, dann wird sich die Unternehmenskultur anpassen müssen.

        • @ Kinch

          Wer sich im Beruf mehr engagiert, ist in der Regel besser in dem, was er beruflich tut.

          Wenn Du also mehr Führungskräfte berufst, dann auch noch per Quote (warum sollen die, die nicht quotenbegünstigt werden, sich dann noch überdurchschnittlich anstrengen?), die mehr Familienzeit von ihrer Arbeitszeit abzweigen, musst Du bereit sein zuzusehen, wie Deine Konkurrenten, die auf Work-Life-Bilahnz pfeifen, das Geschäft machen.

          Oder willst Du denen das verbieten?

          Das schaffst Du in Feministan, nicht aber z.B. in China.

          Wenn die chinesische Firma besser ist und billiger anbietet, u.a. deshalb, weil sie dort härter arbeiten, was dann?

          Dann wird Femininistan verarmen.

        • @Alexander Roslin

          „Wer sich im Beruf mehr engagiert, ist in der Regel besser in dem, was er beruflich tut.”

          Das ist mir zu allgemein.

          „Oder willst Du denen das verbieten?”

          Nö; aber ich denke, es ist keine gottgegebene Konstante, dass sich Beruf und Familie schlecht vereinen lässt. Jemand der 12 Stunden täglich arbeitet, bis zum Karoshi, kann von mir aus auch gerne 50% mehr verdienen als jemand der 8 Stunden täglich arbeitet.

          Jemand der mal zu Hause bleibt, weil er sich um sein krankes Kind kümmern muss, ist aber kein schlechter oder unproduktiver Chef.

          „Wenn die chinesische Firma besser ist und billiger anbietet, u.a. deshalb, weil sie dort härter arbeiten, was dann?”

          Willst du mit China konkurrieren? Ist es jetzt das Endziel aus Deutschland ein Billiglohnland zu machen, indem Menschen 16 Stunden in einem abgesperrten Firmengelände arbeiten?

          „Dann wird Femininistan verarmen.”

          Weil gerade die Chinesen alle so unglaublich wohlhabend sind.

        • @ Kinch

          Nochmal: NAIV

          Es ist nicht die Frage, ob ich mit China konkurrieren WILL.

          Wir müssen es.

          Denn wir verdienen unser Geld, mit dem wir unsere Importe bezahlen, auf den gleichen Märkten, auf denen auch die Chinesen (z.B.) präsent sind.

          Wir können unsere hohen Preise dort nur durchsetzen, WEIL WIR (noch) BESSER SIND.

          Darum sind die Kunden bereit, mehr zu zahlen.

          Nur darum.

          NIcht, weil sie uns eine tolle Work-Life-Bilanz subventionieren wollen.

          Wer mehr Life und weniger Work will, muss bereit sein, auf materiellen Wohlstand zu verzichten.

          Nicht nur individuell, sondern gesellschaftsweit.

          Das kann man ja vertreten, nur muss man’s dann auch sagen.

          Und nicht so tun, als könne man alles haben.

        • Es kommen eben nur die an die Spitze, die sich nicht nur 100 sondern eher 150 Prozent engagieren. Und das ist so ziemlich in jeder Disziplin so egal ob Kunst, Wissenschaft oder eben Unternehmensführung. Da gibt es auch nichts zu verstehen, das lässt sich überall beobachten.

        • @Alexander Roslin

          „Nochmal: NAIV”

          Wenn du nix zu sagen hast, sag doch einfach nichts. Dein Beitrag enthält keine Konkrete Aussage, außer, dass wir Besser sind und irgendwie wohl nicht besser wären, wenn man sich nicht Todarbeiten würde.

        • @ Roslin
          China wird all das bekommen was der Westen bereits hat: Umweltbewegung, Frauenbewegung, Schwulenbewegung, weniger Arbeitszeit. Die Kommunistische Partei wird unter dem wachsenden Wohlstand und der wachsenden (bürgerlichen) Mittelschicht zusammenbrechen.
          Dauerhafter Wohlsatnd lässt sich mit Ausbeutung und Diktatur nicht vereinbaren.

        • Volles Engagement ist mit Teilzeit unvereinbar ist. Wer wirklich etwas bewegen will muss voll und ganz von seiner Aufgabe erfüllt sein.
          Ich bin ziemlich sicher dass dieser Mangel an Überzeugung im modernen Management auch heute schon ein Problem ist und wir das mit zusätzlich bürokratischem Aufwand (z.b. Quote) nur noch verstärken. Wer glaubt, dass mit staatlichen Teilzeitprogrammen für Führungskräfte eine Unternehmenskultur positiv beeinflusst werden kann denkt in meinen Augen in bürokratischen Kategorien und muss sich dann nicht wundern wenn es noch mehr Nieten in Nadelstreifen geben wird. Wir brauchen mehr Unternehmer und weniger Manager. Und Unternehmer wird man ganz bestimmt nicht in Teilzeit zumindest nicht so, wie ich das Wort verstehe.

        • @ Adrian

          *China wird all das bekommen was der Westen bereits hat: Umweltbewegung, Frauenbewegung, Schwulenbewegung, weniger Arbeitszeit. Die Kommunistische Partei wird unter dem wachsenden Wohlstand und der wachsenden (bürgerlichen) Mittelschicht zusammenbrechen.*

          Dein Wort in der Chinesen Ohr.

          Wann werden sie all das bekommen?

          Noch rechtzeitig vor unserem Bankrott oder danach?

        • „Noch rechtzeitig vor unserem Bankrott oder danach?“

          mit sicherheit danach, denn deutschland wird bereits nächste woche zusammenbrechen.

      • „Und Unternehmer wird man ganz bestimmt nicht in Teilzeit zumindest nicht so, wie ich das Wort verstehe.“

        Man kann eher Unternehmer in Teilzeit werden als Manager. Allein der Aufwand, den ein Manager betreiben muss, um seinen Platz in der Hierarchie zu erreichen oder zu halten, kostet viel Zeit, die ein Unternehmer besser verwenden kann.

        Es ist auch die Frage: Was ist Teilzeit? Wie viele Stunden gehen denn als Vollzeit durch? 40? 80?

        Du musst dich mit deinem Thema natürlich engagiert beschäftigen, nur lässt sich das nicht in Stunden messen.

        Wenn du z. B. mehrere Unternehmen hasst, was bei vielen Unternehmern der Fall ist, kannst du dich den einzelnen Unternehmen auch nicht in „Vollzeit“ widmen, schließlich ist deine Zeit begrenzt.

        Das Entscheidende ist das Interesse und die Leidenschaft, die du aufbringst, nicht die Zeit. Diesen Umstand können Frauen, die genug Zeit für ihre Familie haben, aber trotzdem einer interessanten beruflichen Tätigkeit nachgehen wollen, nutzen.

        Manche tun das auch.

        Andere wiederum möchten sich ins gemachte Nest setzen und schreien nach Quoten. Da kommt es mir oft vor, als wäre die Position, die eine Frau in einer Firma bekleidet, wichtiger, als das, womit die Firma sich eigentlich beschäftigt, oder zumindest beschäftigen sollte.

        • Du hast vollkommen recht wenn du sagst, dass Leidenschaft und Interesse für einen Unternehmer wichtig sind aber es wird dennoch niemals eine 40-Stunden-Woche werden. Und ja, es gibt auch nicht wenige Unternehmerinnen aber dabei handelt es sich zumeist um Unternehmen mit ein bis fünf Mitarbeitern. Da bleibt vermutlich eher Zeit fur anderes. Frauen die Unternehmen gründen die auf Expansion ausgerichtet sind muss man suchen, erst recht wenn sie nicht im Dienstleistungsbereich angesiedelt sind.

        • Auch Unternehmen mit 5 Mitarbeitern sind Unternehmen, es ist sogar eine ganz komfortable Größe, hängt von der Branche ab.

          Ich habe seit Jahren selbst mehrere Unternehmen, das größte mit 16 Mitarbeitern. Die Branchen sind Musikproduktion/Musiksoftwareentwicklung und Gastronomie/Ernährung. Wie erwartet sind in ersterer ausschließlich Männer in zweiterer größtenteils Frauen beschäftigt. Die Hierarchie ist sehr flach bis nicht vorhanden, die Familienfreundlichkeit ist, so hoffe ich, sehr groß.

          Für jedes einzelne Unternehmen würde ein Aufwand meinerseits von 15-20 Stunden in der Woche reichen und ich könnte von jedem der Unternehmen einigermaßen bis gut leben. Zusammen komme ich auf eine Wochenarbeitszeit von ca. 80 Stunden. Ich arbeite auch am Wochenende, müsste aber nicht.

          Dafür verpiesel ich mich dann jedes Jahr für 2 Monate nach Indien ins Kloster. Nächstes Jahr ist außerdem noch Fußball WM in Brasilien angesagt. Da werd ich dann einen Monat weg sein(vorausgesetzt Argentinien oder wenigstens Deutschland kommt ins Finale) Also bin ich 3 Monate not available. Das geht. Es geht überhaupt Vieles, wenn man es denn dann mal tut.

      • Ich bin fasziniert von der VOrstellung über FÜhrungskräfte.

        Leisten tun diejenigen was, die Output produzieren, die haben auch eine Produktivität Leistung je Zeiteinheit.

        Führungskräfte produzieren keinen Output und haben daher keine Leistung.

        • „Führungskräfte produzieren keinen Output und haben daher keine Leistung.“

          Also, Führungskräfte ist ja ein großes Wort. Es kommt natürlich darauf an, wer oder was geführt wird. Wenn du z. B. ein Unternehmen hast, das dir gehört, kann man dich wohl als Führungskraft bezeichnen. Ist das Unternehmen aber klein, musst du als Inhaber(Führungskraft) nicht nur produktiv sein, du musst der Produktivste von allen sein, sonst funktioniert es nicht..

          Es kommt natürlich nicht nur darauf an, etwas zu produzieren, du musst das Produzierte auch verkaufen. Normalerweise verkauft es sich nicht von selbst. Bei Konsumgütern brauchst du Werbung, bei Investitionsgütern brauchst du Verbindungen. Das zu organisieren ist auch eine Aufgabe von Führungskräften.

          Zu behaupten, dass das keine Leistung ist, ist schon eine recht steile These.

          Nichts leisten kannst du dir leisten, wenn du in einer Behörde arbeitest, oder in einem sehr großen Unternehmen, ansonsten gehst du leider pleite.

    • Wenn man nicht der Arbeit allerhöchste Priorität einräumen will, wieso ist es dann wünschenswert, das in einem Job zu tun, der genau das verlangt. Es gibt so viele Jobs und so viele Ideen, sich selbst einen Job zu erschaffen, in dem man andere Prioritäten setzen kann.

      Ist es denn unbedingt nötig, eine Führungsposition in einem großen Unternehmen anzustreben. Wozu? Nur damit hinterher ein paar Frauen sagen können: „Wir Frauen können aber auch Alles was Männer können.“

      Mir scheint die Frauenquote eigentlich eher eine Art präventives Versorgungsprogramm für Politikerinnen und ähnliche Funktionärinnen. Nicht von ungefähr hat sie ja auch in dieser Personengruppe die stärksten Befürworterinnen.

  2. Kein wunder das Frauen eine work life balance wichtig ist, immerhin suchen sie sich ja einen Versorger, der für sie die meisten Rechnungen bezahlt. Damit reicht es dann, wenn Frauen einem gemütlichen Halbtagshobby nachgehen um etwas Taschengeld für die ausgedehnten Shoppingtouren mit den Freundinnen zu haben.

    Es ist echt unglaublich, aber Frauen wollen einfach nicht arbeiten, das bestätigte auch die letzte Studie zu den Minijobs. Über 80% der Frauen sind damit absolut glücklich.

    Und wer darf für das nichtstun der Frauen mal wieder zahlen? Richtig, die Männer. Mit Geld, mit dem Verschleis der Körper und damit eine geringere Lebenserwartung und Lebensqualität.

      • @adrian
        Was bleibt den Männern übrig? Wenn ein mann nichts leistet, dann lässt man ihn in der Gosse verrecken, im gegensatz zu Frauen, diese erhalten in jeder Lebenslage unterstützung und hilfe. Eine Frau braucht vor Obdachlosigkeit keine Angst haben. Immerhin können sie sex verkaufen, also mit nichtstun Geld bekommen. Zahlen müssen diese Faulheit wieder die Männer, auch über die Sozialsysteme, 90 Milliarden ohne Frauenförderung, ohen sinnlose Frauenstellen sind kein Pappenstiel.

        • Ich bezweifele doch sehr, dass Frauen mit Minijobs „absolut glücklich“ sind, denn hinter dieser vermeintlichen Zufriedenheit steckt meistens die beständige Hoffnung, wieder in eine richtige Beschäftigung einsteigen zu können.

        • @stephie
          1. Frauen sind Glücklich mit ihren Minijobs, ergibt die aktuelle Studie, warum auch nicht, so bleibt mehr Zeit mit Freundinnen und shoppen, während der Mann sich totackert. Nicht umsonst treffen Frauen über 80% der Konsumentscheidunungen, sind in Konsumtempeln Kunde Nr. 1

          2. ging es mir um deine gepostet OECD Studie, die du offenbar nicht gelesen hast, ansonsten wüsstest du, das für Frauen “ sich um das kind kümmern“ bedeutet, das Kind vor dem Fernseher zu parken, im gegensatz zu Männern, die sich wirklich um das Kind kümmern.

        • Und wiedermal interpretierst du sämtliche Studien, die deinen Standpunkt angeblich bestätigen, so, wie es dir in den Kram passt. Alles muss so zurecht gebogen werden, damit es in deinem negativen Frauenbild passt. Dir geht es doch ausschließlich ums Schlechtmachen und Provozieren.

  3. @ Kinch

    Kinch, was Du hier ablässt, ist nicht nur naiv, sondern das ist schon verdummende Propaganda.

    Bevor man wieder einmal in Begeisterung verfällt über’s schwedische Modell, sollte man vielleicht mal näher hinsehen, durch die feministische Propaganda hindurch.

    Zitat Catherine Hakim:

    *What we have heard over the past few decades about life there (Schweden) is technically true – there is a well-developed system of family-friendly initiatives that allows women more maternity leave, better pay and more flexible working opportunities. But when you look more broadly at the whole picture, at where women fit into the wider employment map across Sweden, there are a few nasty surprises.

    What we all expect – but what is never actually said – about Sweden and countries such as Norway and Denmark is that because they have such a forward-thinking attitude to the needs of working parents, women have a much better deal, are able to work more effectively and to progress better. Wrong, wrong and wrong again, says Hakim. „Swedish women don’t have it made – they still end up paying a price in terms of their career or employment. What you find, if you look closely at the figures, is that there is a pay threshold in Nordic countries below which are 80% of all women, and above which are 80% of all men.

    „What is more, the glass ceiling problem is larger in family-friendly Sweden than it is in the hire-and-fire-at-will US, and it has also grown as family-friendly policies have expanded. In Sweden 1.5% of senior management are women, compared with 11% in the US.“

    And that’s not all. Take another barometer of equality – the gap between men’s and women’s pay – and Sweden puts on another poor show. It is difficult, says Hakim, to get accurate figures, but she reckons that Swedish women are paid around 20% less than Swedish men – a similar pay difference to the one that exists in the UK. *

    Quelle:

    http://www.guardian.co.uk/politics/2004/sep/22/books.familyandrelationships

    Hinzu kommt, dass 70 % der berufstätigen schwedischen Frauen im Öffentlichen Dienst arbeiten, der ihnen die Work-Life-Bilanz bieten kann, die sie wünschen.

    Das müssen aber die Männer subventionieren, die den ÖD bezahlen mit ihren Steuern und von den berufstätigen Männern arbeiten wiederum 70 % in der privaten Wirtschaft, weil dort die Work-Life-Bilanz wesentlich weniger frauenfreundlich aussieht.

    Norwegen ist wieder ein anderer Fall. Norwegen ist eine Ölbonanza, die nur den Ölhahn aufdrehen muss, um sich einen gut unterfütterten Sozialstaat zu leisten.

    Wir haben kein Öl.

    Wir haben nur Wissen und Technik und Produkte, die wir damit erzeugen und dann in’s Ausland verkaufen können, um unsere Rechnungen zu bezahlen.

    Und das bedeutet: ANGESTRENGTE ARBEIT.

    • Korrektur:

      Es sind 75 % der berufstätigen Frauen im ÖD und 75 % der Männer in der privaten Wirtschaft, die für den ÖD das Einkommen verdienen.

      *Surely Sweden has something to boast about here? Not so, says Hakim: 75% of Swedish women are working in the public sector – traditionally the lower-paid, lower-qualified end of the employment market – while 75% of men are working in the racier, more demanding private sector. What has happened through the years of family-friendly policies, she says, is that private companies have reduced their number of female employees because they can’t afford the cost of the generous maternity packages.*

      • Interessant, und ich bin bis dato der Fehlvorstellung aufgesessen, dass auch Beschäftigte des ÖD in den allgemeinen Pott ihre Steuern zahlen, und als Angestellte auch nicht weniger als andere Berufsgruppen.

        Auch bin ich neugierig: Sind alle Steuern, die ich bisher in meinem Leben gezahlt habe, TATSÄCHLICH dem Staat zugute gekommen? Oder ist das direkt in einen dubiosen Frauenförderungspott gekommen.

        Ich bitte da um Aufklärung, bin sehr besorgt!

        • Aber das Gehalt im ÖD wird doch aus dem Steuerpott bezahlt.

          Da es kein „Perpetuum Mobile“ gibt, muss irgendjemand von ausserhalb den Pott füllen, aus dem Gehalt des ÖD (und andere „Reibungsverluste“) bezahlt werden, auch wenn ein kleiner Teil gleich wieder in diesen Steuerpott zurückgeht.

          Man kann das Taschengeld seiner Kinder auch nicht aus nem „Taschengeldpott“ bezahlen, selbst wenn die Kinder von ihrem Taschengeld selber wieder „Taschengeldsteuern“ in diesen Pott einzahlen.

    • In Norwegen gibt es auch nur eine kleine Bevölkerung – 4.9 Mio Menschen sind auch eine recht überschaubare Menge. Noch dazu, wenn es Erdöl gibt und ist 13. größter Erdölförderer weltweit.

      • @ Stefan

        Dann fehlt ja nur noch ein Blick nach Dänemark.

        *As this graph, based on 2007 data (which is the most recent I could find), shows, in Italy and Malta, the gap between male and female earnings is only around 5 percent. The Scandinavian countries, despite all their efforts to help women return to work, still have gender pay gaps of around 18 percent.

        So how come Denmark, Sweden and Finland, all in the top ten on the WEF’s gender equality index, have higher gender pay gaps than Italy, which is 74th, behind Ghana, Tanzania and Jamaica?

        The next graph gives us a clue. The countries with the lowest gender pay gaps, Italy, Poland and, Malta, also have relatively low levels of female employment. All three are well below the Lisbon target rate for women’s employment.

        Quelle:

        http://flipchartfairytales.wordpress.com/2010/10/13/which-eu-country-has-the-lowest-gender-pay-gap/

        Muss eine Volkswirtschaft sich berufstätige Frauen leisten können?

        Armut nützt der Gleichstellung. Obwohl Italien so arm ja nicht ist.

        Vielleicht sind Italiens Männer die geschickteren Steuerhinterzieher und Einkommensverschleierer?

        Wahrscheinlich wird auch in Italien der ÖD zur Frauendomäne, da kann man weniger gut Einkommen verschleiern als in der Privatwirtschaft, die wohl auch in Italien eine Männerdomäne sein dürfte.

        Wg. der unweiblichen Work-Life-Bilanz und so.

        Man muss es sich eben leisten können, Frauen zu privilegieren und auszuhalten.

        Denn darauf läuft feministische Genderpolitik hinaus: Männer sollen sich mehr und mehr anstrengen, um die Frauen bei DEREN Selbstverwirklichung zu unterstützen.

        Wie sieht die Gegenleistung der Frauen aus?

        Jenseits von Bitterfotzigkeit (weil’s die blöden Kerle noch immer nicht geschafft haben, Madame gleichzustellen) und feministischer Jammer-und Diffamierungspropaganda?

        • „Man muss es sich eben leisten können, Frauen zu privilegieren und auszuhalten.“

          in deiner argumentation werden frauen immer ausgehalten: wenn sie arbeiten (arbeiten sie nicht, sondern verwirklichen sich selbst) und wenn sie hausfrau sind sowieso.

          da frage ich mich, was du dir als alternative vorstellst.

      • Sollte hierhin, also noch mal:

        @ Bellator

        Klingt ja so recht nach Geschlechtersozialismus.

        Das auch, Zitat:

        *About 40% of Icelanders have said that they have recently considered leaving the country, for reasons that are hardly surprising. The demographic breakdown sheds more light on those parties interested.

        Considerably more men than women (46.2% to 33.5%) have made the consideration, and in terms of age, those between 18 and 29 were far more likely to entertain the notion of leaving than older peole. Related to the high proportion of those choosing economic reasons, there is a visible trend showing lower income levels tending closer to considering leaving than those making more money.*

        Quelle:

        http://www.grapevine.is/News/ReadArticle/High-Percentage-Of-Icelanders-Considering-Leaving-The-Country

        Na, wenigstens müssen sie keine Mauer bauen.

        Sie haben ja den Nordatlantik.

        Tja, so ist das mit den Paradiesen far far away.

        Von dem massiven Drang in’s Ausland ist in dem Jubelartikel in der ZEIT kein Sterbenswörtchen zu lesen.

        Müllstrommedien, frauenfreundlich und desinformativ.

        Viele Isländer (habe gerade zufällig vor ein paar Tagen eine Radiosendung über Island gehört) haben das Land tatsächlich verlassen, vor allem Männer, vor allem nach Norwegen.

        Und unterstützen mit dem zurückgeschickten Geld ihre Familien zuhause.

        Trotzdem gibt’s auch im Paradies der Freien und der Gleichen eine Lohndifferenz von 13-17 % zwischen den Geschlechtern je nach Erhebung.

        Ist doch seltsam.

        • Nicht doch! Die Auswandernden sind die Jungen, die aus den unteren Einkommensschichten stammen? Da schlägts mich doch lang hin!

          Und ich dachte immer die älteren Kriegerwitwen mit ansehnlichem Einkommen wären Hauptauswanderer!
          Und gabs in den 60ern in der Türkei und Italien auch Frauenquoten? Bestimmt oder? So viele junge Männer aus den unteren Einkommensschichten die da das Land verlassen haben, kann doch gar nicht anders sein!

    • Aber generell versteh ich den Punkt nicht.

      Ist der ÖD an sich schlecht? Oder ist es die Tatsache, dass Frauen darin arbeiten? Oder die Tatsache, dass Frauen ihn wählen, weil es dort noch halbwegs anständigen Kündigungsschutz und die Möglichkeit Mutterschaftsurlaub zu nehmen gibt? Was viele Familiengründungen erst möglich macht.

      Und ich bitte darum doch jetzt mal nicht auf die Gleichstellungsbeauftragten abzustellen, die einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen. Museen, Bibliotheken, Krankenhäuser etc. sind sehr oft in öffentlicher Hand (das ist auch gut so!)
      Was ist mit denen? Alles bäh bäh Aktenschubserei?

        • „ÖD wird schlechter bezahlt als vergleichbare Posten in der freie Wirtschaft. “

          Hast Du dafür Belege?
          Sonst ist es nur ein Traum von Dir!

          „Dafür ist Kinderkriegen dort weniger stressig“

          Woher weiesst Du das?
          Hast Du schon hier und dort Kinder bekommen?

        • @Maren: Auch wenn ich die hier bisweilen propagierte Auffassung, dass alle bzw. sehr viele Stellen im öffentlichen Dienst reine Beschäftigungstherapie seien, für stark übertrieben halte (viel eher würde ich unterschreiben, dass es schlichtweg nicht effizient dort zugeht, was für die restliche Bevölkerung immensen Mehraufwand, Stress und zusätzliche Kosten in ihrer „Freizeit“ bedeutet.), ist es sehr branchenabhängig, ob vergleichbare Stellen im ÖD schlechter bezahlt sind.

          Gerade die hier in der Kritik stehenden nutzlosen Genderblalaber-Posten (Gleichstellungsbeauftragte) sind meiner Erfahrung nach sehr gut bezahlt (meist E11 bis E13 mit garantierter Aufstockung). Um als männlicher Geistes-, Sozial- oder Sprachwissenschaftler in den ersten Jahren ähnlich viel zu verdienen, musst selbst mit sehr guten Abschluss schon einiges an glücklicher Fügung zusammen kommen. Wenn dann zusätzlich auch noch „Unterbezahlung“ geschrien und nach Quoten geschrien wird, fühlt man sich als Mann schon leicht verarscht.
          Mal auf mich selbst übertragen: Wenn ich mich bloß als analytischer Philosoph irgendwo bewerbe, werde ich trotz sehr gutem Abschluss allenfalls schräg angeschaut. Nein, man muss sich stets neu erfinden. (was jetzt nicht weiter tragisch ist) – Hätte ich mir aber in irgendwelchen Blödsinnsseminaren den Arsch breit gesessen, wo es mehr um Meinung statt um Wahrheit ging und am Ende irgendeine verschwurbelte Arbeit über Gendergedöns abgeliefert, würde allein das Zauberwort „Gender“ genügen und man hätte prächtige Chancen auf einen einen gut bezahlten Posten im ÖD. Wie will man da nicht zynisch werden?

          Und wo soll das denn erst auf höheren Posten (bspw. in der Wissenschaft: Professuren) hinführen? Die poststrukturalistischen Femi-Labertaschen werden durch genderlastige Thema hofiert, während sich drunter 5 Genies um eine unterbezahlte Stelle balgen dürfen?! Gruselig, aber wohl schon jetzt nicht so weit weg von der Realität (gerade in den mehr und mehr vernachlässigten und verschwurbelten „Humanities“)

          Was so verdammt „stressig“ an dem Kinderkriegen sein soll (im Bezug auf Arbeit und somit abgesehen von dem üblichen Elternstress, der unvermeidbar ist) verstehe ich bis heute nicht. Wie schon mal erwähnt: Ostmütter haben das nahezu ALLE neben ganz schnöder Erwerbsarbeit hingekriegt und das OHNE vollautomatischen Haushalt.

          • @Glumpf
            Soweit ich weiß rekrutieren sich die Gleichstellungsbeauftragten aus den bereits beschäftigten MA, ähnlich wie bei einem Betriebsrat, bei Fr. Ebeling wars ja auch ähnlich. Sie werden also idR nicht extra dafür ausgebildet oder eingestellt.

            *Mal auf mich selbst übertragen: Wenn ich mich bloß als analytischer Philosoph irgendwo bewerbe, werde ich trotz sehr gutem Abschluss allenfalls schräg angeschaut.*

            Und das völlig zu Recht, sowas Brotloses! 😉
            Also an deiner Stelle tät ich mich nicht über die „Gendertanten“ erheben.

            *Wie schon mal erwähnt: Ostmütter haben das nahezu ALLE neben ganz schnöder Erwerbsarbeit hingekriegt und das OHNE vollautomatischen Haushalt.*

            Ja, mit einer flächendeckenden und vor allem gesellschaftlich voll akzeptierten Kinderbetreuung geht sowas.
            Dennoch können Kinder krank werden, und auch ansonsten ist es schön in Notfällen einfach mal gehen zu können, mit der Möglichkeit nachzuarbeiten und ohne sich direkt den Zorn der Belegschaft zuzuziehen. Das ist im ÖD erheblich leichter.
            In der freien Wirtschaft ist ja schon mal der eigene Krankheitsfall ein Problem. Da hab ich auch schon so einiges erlebt.

          • In so einer Gleichstellungsstelle arbeitet aber nicht nur die die dafür vor Jahren aus dem Personalbestand der Stadt rekrutierte Gleichstellungstante, sondern die hat in den größeren Städten auch noch einen ganzen Stab von Mitarbeiterinnen (natürlich ausschließlich weiblich), die meist dezidiert für dieses Amt eingestellt wurden.

            Siehe bspw. hier in Bochum https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W272KG6P772BOLDDE . Die Gleichstellungsstelle verschlingt in dieser Stadt etwa eine halbe Million Euro im Jahr. Die Chefin dieser fünf-Mädels-Truppe, die sich den Hintern in Kaffeekränzchen plattsitzen (sie nennen das „Vernetzung“), und ansonsten vorwiegend Broschüren erzeugen, die keine(r) liest, wird genauso gut bezahlt wie der Chef des Bauamts mit 150 Mitarbeitern. Mit Geld, das die Stadt weiß Gott anderweitig besser verwenden könnte.

          • Nana, so böse…

            Für eine Stadt von der Größe Bochums find ich das angemessen, besonders wenn man bedenkt, dass es sowohl „allgemeine“ Ansprechpartner sind, wie auch APs für die Beschäftigten bei der Stadt.
            Das wird sich nach der entsprechenden Zahl richten.

          • ..besonders wenn man bedenkt, dass es sowohl “allgemeine” Ansprechpartner sind, wie auch APs für die Beschäftigten bei der Stadt.

            Ich denke, die Casa Ebeling hat die vollständige Dysfuktionalität dieser Behörden hinreichend bewiesen.

            Wenn mein Chefin mich als „Idiot!“ beschimpft, dann ist der Betriebsrat zuständig. Es ist nicht einzusehen, warum das bei Beleidigungen mit geschlechtlichem Kontext anders sein sollte.

            Es gibt vor allem, in einem laizistischem Staat, kein Recht auf institutionalisierte Ansprechpartner für Quasi-Religionen.

            Weg damit.

          • Aber wenn man das Konzept der Gleichstellungsbeauftragten prinzipiell in FRage stellt, weil es ja keine Diskriminierung und schon gar keine sexuelle Belästigung gibt, erübrigt sich sowieso jede Diskussion, denke ich.

          • @ Maren

            „Aber wenn man das Konzept der Gleichstellungsbeauftragten prinzipiell in FRage stellt, weil es ja keine Diskriminierung und schon gar keine sexuelle Belästigung gibt, erübrigt sich sowieso jede Diskussion, denke ich.“

            Was hältst du denn von folgender maskulistischer Forderung:

            „Auch im politischen Bereich ist es nicht länger sinnvoll so zu tun, als ob die Forderungen von Frauen berechtigter seien als die von Männern. Warum gibt es in Deutschland eine Frauenministerin, aber keinen Männerminister? Warum kann sich ein Politiker damit brüsten, was er alles für Frauen getan hat, aber nicht, was er für Männer erreichte? Frauenbeauftragte gehören abgeschafft zugunsten von Gleichstellungsbüros, die paritätisch mit einem Mann und einer Frau besetzt sind und sich den Problemen und Benachteiligungen beider Geschlechter widmen.“ (Arne Hoffmann)

            http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

          • Warum es eine Frauenministerin gibt? Und warum sie gleichzeitig Familienministerin ist? Das darf sich jeder gern selbst beantworten, warum diese Adenauerige Vermischung immer noch da ist, und warum Frausein immer noch als abweichender Sonderfall gesehen wird.

          • Das darf sich jeder gern selbst beantworten, warum diese Adenauerige Vermischung immer noch da ist, und warum Frausein immer noch als abweichender Sonderfall gesehen wird.

            Ich würde sagen, die Anwort fällt nicht allzu schwer.

          • @Maren

            „und warum Frausein immer noch als abweichender Sonderfall gesehen wird.“

            Wie würdest du es denn beantworten? Ist es jetzt ein Nachteil für die Frauen, dass sie eine Ministerin haben, die einen Fachbereich hat, der sich um ihre Belange kümmern soll? Oder stört dich nur, dass es gleichzeitig einen Fachbereich Familie gibt, für den die gleiche Ministerin zuständig ist?

          • Es stört mich dass bestimmte Dinge immer noch als „Frauengedöns“ gesehen werden und nicht in die allgemeine Politik integriert werden.
            Als wären Frauen keine vollwertigen Bürger.

            Und ja, dass der Fachbereich Frauen und Familien vermischt ist, find ich ärgerlich und geradezu lächerlich rückständig.
            Und dass die zuständige eine Kristina Schröder ist, jemand, der in keinster Weise befähigt ist, dieses Amt zu leiten, weil sie einfach keine Ahnung was die Probleme von Frauen und/oder Familien sind, ist dann der Gipfel.

          • @Maren

            „Und ja, dass der Fachbereich Frauen und Familien vermischt ist, find ich ärgerlich und geradezu lächerlich rückständig.“

            Es sind meines Wissens nach eigenständige Fachbereiche, allerdings natürlich mit deutlichen Auswirkungen aufeinander.

            http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Ministerium/organigramm.html
            Abteilung 1
            Zentralabteilung

            Dr. Martin Neubauer

            Abteilung 2
            Familie
            Ingo Behnel

            Abteilung 3
            Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, Engagementpolitik
            Dieter Hackler

            Abteilung 4
            Gleichstellung, Chancengleichheit
            Renate Augstein

            Abteilung 5
            Kinder und Jugend
            Regina Kraushaar

            „Und dass die zuständige eine Kristina Schröder ist, jemand, der in keinster Weise befähigt ist, dieses Amt zu leiten, weil sie einfach keine Ahnung was die Probleme von Frauen und/oder Familien sind, ist dann der Gipfel.“

            Das ist ja erst einmal ein persönliche Ansicht, vermutlich weil sie feministischen Forderung nicht umfassend genug nachkommt. Mir scheint ihre Vorstellung in vielen Fällen durchaus realistisch.
            Woran wird denn offenbar, dass sie gar keine Ahnung hat?
            Was sind denn die wirklichen Probleme von Frauen? Das Patriarchat?

          • *Woran wird denn offenbar, dass sie gar keine Ahnung hat?*

            Ich darf vielleicht an den Putzfrauengutschein erinnern, der Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern soll.
            Oder die Herdprämie, wo ein Taschengeld ein zweites Einkommen ersetzen soll.

          • @Maren

            Sind meines Wissens nach aber Ideen aus der CDU, die sie eben umsetzen muss. Sie hat sich meines Wissens nach durchaus soweit so etwas innerhalb der Partei möglich ist, gegen die Herdprämie ausgesprochen.

            Allerdings ist Wiedereinstieg in den Beruf ja tatsächlich ein wichtiges Thema.

            Und die Wahlfreiheit, Hausfrau sein zu dürfen, sogar eine feministische Forderung

          • Christian ich glaub es hackt!
            Wenn man nach der Geburt eines Kindes wieder arbeiten will/muss, ist das geringste Problem, dass die Hütte aussieht wie Sau!

            *Sie hat sich meines Wissens nach durchaus soweit so etwas innerhalb der Partei möglich ist, gegen die Herdprämie ausgesprochen.*

            Und was ist dann ihr Gesabbel von wegen Vielfalt der Familien fördern? Wie progressiv, Mama bleibt zuhause.

            Und nein, nur Hausfrau sein wird für mich niemals eine Option sein. Mal ganz abgesehen von den finanziellen Schwierigkeiten, sollte mein Ehemann mich nicht mehr (oder ich ihn nicht mehr) sexy finden, wofür zum Geier mach ich denn Abitur und studiere? Damit ich meinen Kindern besser bei den Hausaufgaben helfen kann?

          • @Maren

            „Wenn man nach der Geburt eines Kindes wieder arbeiten will/muss, ist das geringste Problem, dass die Hütte aussieht wie Sau!“

            Da sprichst du für alle Frauen, weil du die Situation kennst und der Haushalt schon irgendwie nebenher gemacht wird?

            „Und was ist dann ihr Gesabbel von wegen Vielfalt der Familien fördern? Wie progressiv, Mama bleibt zuhause“

            Sie muss ja nicht zuhause bleiben. Aber die, die wollen, werden eben dabei unterstützt. ich halte das nicht für den richtigen Weg, aber wenn man Vielfalt will, dann ist nuneinmal „Ich will meine Kinder selbst erziehen“ ein Teil davon.

            „Und nein, nur Hausfrau sein wird für mich niemals eine Option sein.“

            Das ehrt dich. Aber die Herdprämie sagt ja auch gar nicht, dass DU Hausfrau werden musst oder auch nur sollst. Es ist ein Wählerwerben um Frauen, die genau das wollen und praktizieren.

            Mal ganz abgesehen von den finanziellen Schwierigkeiten, sollte mein Ehemann mich nicht mehr (oder ich ihn nicht mehr) sexy finden, wofür zum Geier mach ich denn Abitur und studiere? Damit ich meinen Kindern besser bei den Hausaufgaben helfen kann?

            „wofür zum Geier mach ich denn Abitur und studiere? Damit ich meinen Kindern besser bei den Hausaufgaben helfen kann?“

            Alle Frauen machen Abitur und studieren?
            Du meinst, dass eine Frau, die „nur“ ihren Kindern bei den Hausaufgaben hilft und Hausfrau ist, leistet nichts wichtiges?
            Und damit sprichst du für alle Frauen?
            (Ich selbst bin durchaus für eine umfassende Berufstätigkeit der Frau und meine man sollte ihr das Zuhause eher erschweren, aber mich interessiert eben deine Meinung dazu. interessanterweise kommt es hier ja schnell zum Hausfrauenbashing, während bei der Frage „wer arbeitet mehr“ Hausfrauenbashing als frauenfeindlich vorgehalten wird)

            interessanterweise regen sich viele über solche kleinen Anreize auf, der größte Anreiz, nämlich die Halbteilung im Familien recht allerdings wird selten als ungerecht angesehen. ich schrieb dazu an anderer Stelle:

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/06/wie-bekommt-man-frauen-in-den-beruf-und-von-der-kindererziehung-weg/

            Interessanterweise fehlen in der obigen Aufstellungen einige recht zentrale Anreize des Hausfrauenmodells:

            Unterhalt
            Zugewinn
            Versorgungsausgleich
            Sprich: Alle Ehevorschriften, die letztendlich den Halbteilungsgrundsatz (alle Errungenschaften, die innerhalb der Ehe erzielt werden, werden hälftig geteilt) umsetzen.
            Ich wäre für eine Umstellung auf einen Nachteilsausgleich, begrenzt durch den Halbteilungsgrundsatz:

          • *Da sprichst du für alle Frauen, weil du die Situation kennst und der Haushalt schon irgendwie nebenher gemacht wird?*

            Du verarscht mich oder? Kennst du Frauen, die nicht arbeiten gehen, weil die Wohnung dann so unordentlich ist?

            *Das ehrt dich. Aber die Herdprämie sagt ja auch gar nicht, dass DU Hausfrau werden musst oder auch nur sollst. Es ist ein Wählerwerben um Frauen, die genau das wollen und praktizieren.*

            Es ist ein Herauszögern des notwendigen KiTa Ausbaus. Sie sagt ja selber, KiTas sind viiiiieeel teurer als Herdprämie.
            Und es ist in erster Linie eine Politik für Wähler, richtig. Sie ist aber gesamtdeutsche Familienministerin, nicht nur die der CDU-Wähler.

            *Alle Frauen machen Abitur und studieren?
            Du meinst, dass eine Frau, die “nur” ihren Kindern bei den Hausaufgaben hilft und Hausfrau ist, leistet nichts wichtiges?*

            Ja, ich würde mich so fühlen als würde ich nicht das leisten, was ich eigentlich leisten könnte.Ist aber wie gesagt nur ein Teilgrund.

          • @Maren

            „Du verarscht mich oder? Kennst du Frauen, die nicht arbeiten gehen, weil die Wohnung dann so unordentlich ist?“

            Ich kenne Frauen, die meinen, dass sie neben dem Haushalt nicht auch noch arbeiten können. Es geht nicht darum, dass sie die Wohnung nicht unordentlich lassen wollen, sondern um eine Geste, die deutlich macht, dass sie in dieser Hinsicht entlastet werden.
            Letztendlich will die Politik hier krampfhaft verhindern, dass Frauenarbeit in der Familie abgewertet wird. Das dürfte eher der Frauenlobby zuzuschreiben sein.

            „Es ist ein Herauszögern des notwendigen KiTa Ausbaus. Sie sagt ja selber, KiTas sind viiiiieeel teurer als Herdprämie.
            Und es ist in erster Linie eine Politik für Wähler, richtig. Sie ist aber gesamtdeutsche Familienministerin, nicht nur die der CDU-Wähler.“

            Und diese Wähler sind nicht auch weiblich? Natürlich ist sie CDU-Ministerin. Ich kenne übrigens durchaus auch linke Hausfrauen, die viel Zeit in die Erziehung von Kindern gesteckt haben und trotz Studium zuhause geblieben sind und bürgerliche Frauen, die da wesentlich „praktischer“ orientiert waren und natürlich wieder arbeiten gegangen sind.

            „Ja, ich würde mich so fühlen als würde ich nicht das leisten, was ich eigentlich leisten könnte.“

            Es geht hier aber nicht um Politik für dich oder Studierte (ein Gehalt einer Studierten wegen einer Herdprämie ausfallen zu lassen ist wohl kaum vorteilhaft). Sondern für Frauen allgemein.

            „Ist aber wie gesagt nur ein Teilgrund“

            Was sind denn die anderen Teile?

          • Bei aller Sympathie für klassische Familienkonstellationen: Aber die Herdprämie ist wirklich bescheuert: Geld dafür zu überweisen, dass man eine staatliche Leistung *nicht* in Anspruch nimmt, gibt es nirgendwo sonst. Mit der selben Argumentation könnte ich von der Stadt Zahlungen erwarten, weil sie wegen mir keine zusätzlichen Fussballstadionplätze sponsorn müssen oder Sonderzahlungen, weil ich die Dienste der Gleichstellungsstelle nicht in Anspruch zu nehmen gedenke. Staat muss, kann und darf Infrastruktur (Straßen, Kitas, Krankenhäuser…) schaffen, aber wenn der Bürger die persönlich nicht nutzt, kann der Bürger dafür keinen Ausgleich erwarten.

          • Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist und ob der Ehemann und die Kinder nur in der Zukunft oder schon in der Realität existieren. Aber ich würde mal nicht die Bindungsmacht unterschätzen, die ein Mensch ausübt, der neun Monate im eigenen Bauch heranwächst. Möglicherweise stellt sich währenddessen auch bei Dir genau jener Sinneswandel ein, der viele Frauen befällt, bei denen das erste Kind in der Mache ist. Neben den Erwägungen bzgl. der unterschiedlichen Konsequenzen von Gehaltsverzicht bei ihm und ihr in der üblichen hypergamen Konstellation.

            Ganz abgesehen davon: Als jemand, der in einer klassischen und glücklichen Alleinverdienerehe großgezogen wurde: Warum ist es eigentlich so abwegig in einer Partnerschaft, dass sich einer der Partner ums Außenverhältnis (aka Geldverdienen, Status) und der andere ums Innenverhältnis (aka Haushalt, Freundschaften, Kinder etc.) kümmert? Und beide das jeweils zu 100% machen? Statt dass jeder von jedem ein bisschen macht, aber nichts ordentlich gemacht werden kann? So ein Tag hat nur 24 Stunden, da kann man nicht erfolgreich einem Beruf nachgehen, die Kinder betreuen, Freunde treffen, im Garten das Unkraut jäten und abends noch in den Club.

            Ich glaube, die Ehe mit Rollenteilung ist einer der Fälle, in denen 1+1 eben mehr als 2 ergibt. Synergie- und Emergenzeffekte gibt es nur bei Arbeitsteilung. Wer welche Rolle ausfüllt, ist im Prinzip offen. Dass die Haushaltsrolle in solchen Konstellationen dann in der Regel an die Frau und die Geldverdienerrolle an den Mann geht, liegt aber eben nicht ab bösen Patriarchat, sondern an der Neigung der Frauen, sich Männer zu suchen, die im *Außenverhältnis* mehr Macht bzw. Status entwickelt haben als sie selbst. Da er damit die Außenrolle besser ausfüllen kann als sie ist – rationales Handeln vorausgesetzt – statistisch zu erwarten, dass die Mehrzahl der Männer die Haupternährer einer Familie sind.

          • @Stadtfuchs

            „Ich glaube, die Ehe mit Rollenteilung ist einer der Fälle, in denen 1+1 eben mehr als 2 ergibt. Synergie- und Emergenzeffekte gibt es nur bei Arbeitsteilung. Wer welche Rolle ausfüllt, ist im Prinzip offen. Dass die Haushaltsrolle in solchen Konstellationen dann in der Regel an die Frau und die Geldverdienerrolle an den Mann geht, liegt aber eben nicht ab bösen Patriarchat, sondern an der Neigung der Frauen, sich Männer zu suchen, die im *Außenverhältnis* mehr Macht bzw. Status entwickelt haben als sie selbst. Da er damit die Außenrolle besser ausfüllen kann als sie ist – rationales Handeln vorausgesetzt – statistisch zu erwarten, dass die Mehrzahl der Männer die Haupternährer einer Familie sind.“

            Ja, wenn beide von allem etwas machen, dann kann eben keiner Karriere machen. Das kann je nach Beruf auch kein Verzicht sein, in anderen Bereichen hingegen kann es sich auswirken.
            Zumal Frauen ja genau danach auch ihre Berufswahl ausrichten und sich Jobs aussuchen, bei denen ein Aussetzen weniger schadet, etwa im öffentlichen Dienst. Diese Berufswahl, der Wunsch nach einem statushohen Mann, die höhere Neigung auch tatsächlich Zeit mit den Kindern zu verbringen und der hohe Betreuungsaufwand bei jungen Kindern tragen mehr zur Stabilisierung der Geschlechterrollen bei als alle Heteronormativitäten, Patriarchate und hegemoniale Männlichkeiten.
            Wer das einseitig als Wunschumsetzung der Männer und Maßnahme zu deren Machterhalt sieht, der unterschätzt den Anteil der Frauen maßlos.

          • @Maren: Nun, wie Stadtfuchs das ja schon ausgeführt hat, gibt es in diesem Bereich der Gleichstellungsindustrie schon einige Stellen, die einem offen stehen wenn man das genderfeministische „Parteiabzeichen“ nachweisen kann 😉

            Und nein, über Labertanten (und deren männliche Gegenstücke) muss man sich nicht erheben, denn deren mangelnden Kenntnisse in Naturwissenschaften, Logik und Wissenschaftstheorie offenbaren sie in der Studienzeit schon häufig genug (und da setze ich mit meinem bescheidenen Wissen noch nicht mal einen hohen Standard).
            Wissenschaftsferne, Propaganda und Dogma fallen halt auch in vermeintlich „brotlosen“ Künsten auf, auch wenn sich die verschiedenen Lager dort recht effektiv aus dem Weg gehen, da dieses Völkchen üblicherweise um Frege, Russell, Pinker, Kripke oder Dennett einen großen Bogen schlägt und lieber so „philosophiert“ wie sich das die allermeisten Laien halt vorstellen: Schwülstig schwurbelnd, ohne Ziele und Ergebnisse, bis in die Esoterik und Religiotie hinein.
            Nur wenn es um die Bioethik/Medizinethik ging, musste man dann so manch „gefühlte“ Wahrheit über *hust* empfindungsfähige Zygoten ertragen.

            Bezüglich Kinderbetreuung: Im leider immer seltener werdenden Idealfall sollte natürlich durch Familie, Freunde und Bekannte auch ein soziales Netz existieren, dass kleinere Probleme mit dem Nachwuchs regeln kann.
            Sonst gebe ich dir hier zum Großteil Recht, muss aber anmerken, dass Notfälle/kranke Kinder schlicht kein geschlechtsspezifisches Problem sind (auch ein Vater riskiert seinen Job, wenn er wegen jedem Husten des Kleinen daheim bleibt) bzw. es lediglich durch Hypergamie dahingehend verzerrt wird (wenn sich schon jemand um das kranke Kind kümmert, dann sollte es sicherheitshalber halt derjenige mit dem geringeren Einkommen sein – also meist nicht der Mann).
            Letztlich ist es doch aber halt auch ein – pardon the pun – haus(frauen)gemachtes Problem: Offensichtlich kann man mit vorsintflutlicher „Hausfrau und Mutter“-Politik viele Wählerstimmen einfahren, weshalb der Ausbau von Kindergärten noch immer stiefmütterlich behandelt wird.
            Wo bleiben denn die Frauen (und Männer) die für ihre Kindergartenplätze auf die Straße gehen? Weshalb werden immer wieder gedankliche Mutterkreuze in der Presse verliehen (im Stile von „die Hausfrau&Mutter wird nicht genug gewürdigt“), selbst wenn man sich mal traut einen offenkundigen Unsinn wie die Herdprämie zu kritisieren?

  4. @ Hottehü

    *da frage ich mich, was du dir als alternative vorstellst.*

    GLEICHBERECHTIGUNG in FREIHEIT.

    Ohne Frauenförderung!

    • „Ohne Frauenförderung!“

      jobs im öffentlichen dienst werden nicht eingerichtet, damit frauen sich verwirklichen können. überdies sind die beschäftigungszahlen seit jahren rückläufig: 1991 waren es 6.738.000 und 2011 nur noch 4.602.939. das sind 2.1 mio. weniger in 10 jahren.
      der anteil an frauen im ÖD stiegt von 1991 bis 2007 gerade mal um 6% von 47 auf 53%. knapp die hälfte dieser geförderten, von männern alimentierten selbstverwirklicher sind also männer.

      musst du dir wohl ein anderes argument ausdenken.

      • @ hottehü

        Nein, ich muss mir kein anderes Argument ausdenken, denn diese Zahlen da oben sagen nicht, dass Frauen, obwohl sie 53 % der Beschäftigten stellen, nur 40 % der vollen Stellen einnehmen.

        90 % der Teilzeitbeschäftigten im ÖD sind weiblich.

        Der ÖD ist so attraktiv für Frauen, WEIL er so viele Teilzeitstellen anbieten kann, weil er Arbeitszeiten gewährleisten kann, auch auf den Vollzeitstellen, die eine weibliche Vorstellung von Work-Life-Bilanz befriedigen.

        Auf Kosten der Produktivität.

        Dafür muss aber jemand bezahlen.

        Der ÖD kann sich diesen Schlendrian nur leisten, weil er in der Regel Monopolanbieter ist, nicht um Kunden kämpfen muss, sondern der Staatsbürger ist als Untertan Zwangskunde, MUSS zahlen als Steuerzahler, Gebührenzahler.

        Das sorgt für ein relativ stressärmeres Arbeitsklima, ermöglicht viele Teilzeitstellen.

        Auf denen man dann natürlich wieder seltener in Leitungsfunktionen aufsteigen kann.

        Deshalb sollen die ja gequotet werden: Bessere Karriereoptionen für weniger Leistung, nur für Frauen, versteht sich.

        Auch dafür muss jemand zahlen.

        Wer wird das wohl sein?

        Vielleicht das Geschlecht, das die Masse der Steuereinnahmen erwirtschaftet, von denen vor allem Frauen, s. ÖD, profitieren?

        Das nenne ich Aushalten via Sozialstaat, Aushalten von Frauen durch Männer, im Schnitt – alles, wie gehabt.

        • „90 % der Teilzeitbeschäftigten im ÖD sind weiblich.“

          und? es sind (2006) nur ca. 30% der beschäftigten in teilzeit. die teilzeit verringert den anteil der arbeitsstunden von frauen sogar zusätzlich.

          „Auch dafür muss jemand zahlen.“

          stimmt auffallend. dafür dass leute einer erwerbsarbeit nachgehen, muss jemand zahlen. das sind im allgemeinen die direkten oder indirekten nutznießer dieser tätigkeiten.
          dafür ist es völlig egal, in welchem wirtschaftssektor das geschieht. primär- und sekundärsektor können ohne tertiärsektor (= bildung, handel, verwaltung, gesundheitswesen, gastronomie, versicherungs- und finanzwirtschaft etc.) gar nicht existieren.

          „Das nenne ich Aushalten via Sozialstaat“

          kannst du nennen, wie du magst. ist aber bullshit.
          leute, die arbeiten werden nicht vom sozialstaat ausgehalten. die zahlen nämlich selbst auch steuern. verheiratete frauen in teilzeit sogar ziemlich viel bei steuerklasse 5.

          „Aushalten von Frauen durch Männer, im Schnitt …“

          werden hausfrauen. und zwar nicht im schnitt.

        • @ Hottehü

          *das sind im allgemeinen die direkten oder indirekten nutznießer dieser tätigkeiten.
          dafür ist es völlig egal, in welchem.*

          Die direkten Nutznießer des ÖD?

          Die keine Wahl haben, zu einem Anbieter zu wechseln, der’s besser und billiger macht?

          Der dafür weniger Teilzeit und Work-Life-Bilanz-freundliche Arbeitsplätze anbieten kann?

          Merkst Du was?

          Eine Hausfrau z.B. muss niemand unterhalten, der der Meinung ist, sie nütze ihm nichts.

          Eine Aktenschubse schon.

          Eine Genderprofessorin auch.

        • @ hottehü
          Von wem übernimmt er denn den
          „Wanderpokal heulsuse …“
          Doch nicht etwa von Dir?

          Denn wer Aktenschupsen in der
          Faultierfarm (ÖD) als Erwerbsarbeit
          bezeichnet, der hat Grund zum heulen.

        • @hottehü

          »leute, die arbeiten werden nicht vom sozialstaat ausgehalten.«

          Das mag sein aber mir entgeht jedweder Zusammenhang mit dem überflüssigen Dienst. Oder ist Origami mit alten Führerscheinen neuerdings Arbeit? Ist nicht dein Ernst, oder?
          Die Leute im überflüssigen Dienst erhalten ein Nettogehalt. Dieses Nettogehalt stammt letzten Endes ausschließlich von dem Mehrwert, denn wirklich Arbeitende erwirtschaftet haben und das die Leute im überflüssigen Dienst Steuern zahlen ist klassisches Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Hütchenspiel zur Verwirrung des Publikums.

        • @ Bellator

          Klingt ja so recht nach Geschlechtersozialismus.

          Das auch, Zitat:

          *About 40% of Icelanders have said that they have recently considered leaving the country, for reasons that are hardly surprising. The demographic breakdown sheds more light on those parties interested.

          Considerably more men than women (46.2% to 33.5%) have made the consideration, and in terms of age, those between 18 and 29 were far more likely to entertain the notion of leaving than older peole. Related to the high proportion of those choosing economic reasons, there is a visible trend showing lower income levels tending closer to considering leaving than those making more money.*

          Quelle:

          http://www.grapevine.is/News/ReadArticle/High-Percentage-Of-Icelanders-Considering-Leaving-The-Country

          Na, wenigstens müssen sie keine Mauer bauen.

          Sie haben ja den Nordatlantik.

          Tja, so ist das mit den Paradiesen far far away.

          Von dem massiven Drang in’s Ausland ist in dem Jubelartikel in der ZEIT kein Sterbenswörtchen zu lesen.

          Müllstrommedien, frauenfreundlich und desinformativ.

          Viele Isländer (habe gerade zufällig vor ein paar Tagen eine Radiosendung über Island gehört) haben das Land tatsächlich verlassen, vor allem Männer, vor allem nach Norwegen.

          Und unterstützen mit dem zurückgeschickten Geld ihre Familien zuhause.

          Trotzdem gibt’s auch im Paradies der Freien und der Gleichen eine Lohndifferenz von 13-17 % zwischen den Geschlechtern je nach Erhebung.

          Ist doch seltsam.

        • „leute, die arbeiten werden nicht vom sozialstaat ausgehalten. die zahlen nämlich selbst auch steuern. verheiratete frauen in teilzeit sogar ziemlich viel bei steuerklasse 5. “
          Ach hottehü langsam wird das dauernde Korrigieren ermüdend.

          Wenn die Steuerklassen korrekt gewählt sind zahlen Personen in Steuerklasse V IMMER weniger Steuern als Personen in Steuerklasse III. Sie haben jedoch einen höheren Steuersatz.
          Jedoch ist die Steuerschuld unabhängig von der Steuerklasse. Diese sind lediglich Vehikel um zu Vermeiden daß der lohnsteuerpflichtige Arbeitnehmer allzuviel Steuern vorauszahlt.

      • jobs im öffentlichen dienst werden nicht eingerichtet, damit frauen sich verwirklichen können.
        Nein, natürlich nicht. Sie sollen da tatsächlich Verwaltungsaufgaben erledigen (und diese sind bei umfangreichen Organisationen wichtig).
        Aber nach dem was ich vom ÖD mitbekomme: bei den Beamten und Angestellten dort herrscht nur selten Verständnis für effizientes Arbeiten.

        • „jobs im öffentlichen dienst werden nicht eingerichtet, damit frauen sich verwirklichen können.!

          Doch, genau dazu werden einige Jobs
          eingerichtet!
          Gleichstellungsbeauftragte und
          Genderprofessorinnen sind zwei
          Beispiele.

      • „der anteil an frauen im ÖD stiegt von 1991 bis 2007 gerade mal um 6% von 47 auf 53%.“
        Nö. Um 6 ProzentPUNKTE! Wieviel Prozent sich dahinter verbergen, hängt von der Grundgesamtheit ab,

      • „1991 waren es 6.738.000 und 2011 nur noch 4.602.939. das sind 2.1 mio. weniger in 10 jahren.“
        1991 als Bezugsjahr zu nehmen ist recht problematisch, da dort durch die Wiedervreinigung ein erheblicher Teil des Verwaltungsapparates der ehemaligen DDR übernommen wurde, was erst sukzessive abgebaut wurde.

      • „der anteil an frauen im ÖD stiegt von 1991 bis 2007 gerade mal um 6% von 47 auf 53%“

        Bei sinkender Gesamtzahl?
        Dann wurden also Vorwiegend Männer im ÖD entlassen?
        Der Gleichstellung wegen?

  5. @ Stadtfuchs

    * Die Gleichstellungsstelle verschlingt in dieser Stadt etwa eine halbe Million Euro im Jahr. Die Chefin dieser fünf-Mädels-Truppe, die sich den Hintern in Kaffeekränzchen plattsitzen (sie nennen das “Vernetzung”), und ansonsten vorwiegend Broschüren erzeugen, die keine(r) liest, wird genauso gut bezahlt wie der Chef des Bauamts mit 150 Mitarbeitern. Mit Geld, das die Stadt weiß Gott anderweitig besser verwenden könnte.*

    Na bitte.

    Dann verdienen Männer doch auch an ihrer Verarsche.

    Entwicklung und Wartung von Kaffeemaschinen – 90 % männliche Dienstleister

    Druck von Broschüren – 90 % in Männerhand

    Fitnesstrainer für plattgesessenen Hintern.

    Nicht zu vergessenen die Herren Gesterkamp, Rosenbrock und Pohl, die von einer Gleichstellungsbeauftragtenjause zur nächsten tingeln durch die ganze Republik – Spesenritter des Staatsfeminismus, die den Politkommissarinnen des Staatsfeminismus erzählen, was diese eh schon wissen: dass die Welt an ihrem Wesen genesen wird, dass Männerrechtler gefährlich sind, weil sie u.a. ihre Sinekuren bedrohen, dass Männer im Allgemeinen und Jungs im Besonderen selber schuld sind, während Mädchen im Besonderen und Frauen im Allgemeinen Opfer sind, denen mann helfen muss, durch Gleichstellugnsbeauftragte z.B., die sich dann wieder den Hintern plattsitzen usw., ad infinitum.

    Ein Schneeballsystem, das solange funktioniert, solange sich genug Männerdeppen finden, die man zwingen kann, die Steuern, die das verschlingt, zu erwirtschaften.

    Oder sich noch irgendwo ein paar Kröten auf Pump organisieren lassen.

    Zahlen halt unsere kaum noch vorhandenen Nachfahren die Zeche.

    Wissen die wenigstens von Tag 1 ihres Lebens an, dass sie gebraucht werden und wozu.

    Jedenfalls die Jungs.

    Wie man dann ausgerechnet die im femizentrisch-feministischen Bildungssystem verrotten lassen kann, na, also, das hat schon Hand und Fuß, irgendwie.

    Aber im Grunde genommen bin ich ja wild entschlossen, optimistisch zu sein und an den Endsieg zu glauben, an den des Feminismus, versteht sich.

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