„Bei Genderpolitik hört der Spass auf“

Fleischhauer schreibt im Spiegel:

Genderpolitik ist ein ernstes Thema. Kein Wunder, schließlich ernährt es mittlerweile einen riesigen Apparat. Es ist schwer, einen Überblick zu bekommen, wie viele Menschen davon leben, dass sie anderen erklären, warum Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist. Aber man darf getrost davon ausgehen, dass diese Minderheit nicht mehr ganz so klein ist.

Es wäre wirklich interessant da mal nähere Zahlen zu zu lesen. Wenn jemand Statistiken dazu hat, dann würde mich das auch interessieren. Jedenfalls aber kann man festhalten, dass es einige Leute in diesem Sektor gibt, die der Bereich gut ernährt.

Kaum ein Studienfach hat in den vergangenen Jahren eine solche Karriere hingelegt wie die von der modernen Geschlechtertheorie inspirierten Gender Studies. An deutschen Hochschulen gibt es inzwischen über 40 entsprechende Institute und Einrichtungen, darüber hinaus hat sich die Gender-Forschung an nahezu jedem geisteswissenschaftlichen Lehrstuhl etabliert. Auch im Verwaltungsalltag ist die moderne Gendertheorie längst angekommen. Jede Landesregierung, die etwas auf sich hält, fühlt sich der Förderung der Geschlechterneutralität verpflichtet, was man nicht mit gängiger Quotenpolitik verwechseln sollte.

Hier hat man in der Tat ganze Arbeit bei der Errichtung von Tabus geleistet. Wer entsprechende Anträge ablehnt, solche Projekte nicht verfolgen möchte, der sieht sich schnell dem Vorwurf der Frauenfeindlichkeit ausgesetzt. Es ist insofern einfacher für die Verantwortlichen entsprechende Programme vorzusehen und dann zu hoffen, dass man deren wahnsinnigere Vorschläge ignorieren kann.

Das ist ein bemerkenswerter Erfolg für eine Theorie, die ihren Ursprung in den Seminarräumen der philologischen Fakultät einer kalifornischen Hochschule hat und bis heute ohne jede wissenschaftlich nachprüfbare Fakten auskommt. Dass Menschen sich nicht entscheiden können, ob sie sich als Männer oder Frauen fühlen, mag vorkommen – auf der Überwindung des biologischen Geschlechts aber ein Konzept aufzubauen, das dann Richtlinie staatlichen Handelns wird, verlangt einiges an Phantasie. Der klassische Feminismus hat sich aus gutem Grund bescheidenere und in jedem Fall pragmatischere Ziele gesetzt wie die Veränderung der Machtverhältnisse.

Das sind erfreulich deutliche Worte. In der Tat ist der Unterbau dieser Theorien überaus schwach. Da das eines der Dauerthemen dieses Blogs ist, erspare ich mir hier das weiter auszuführen.

Wenn man einmal angefangen hat, über die Benachteiligung der Andersgeschlechtlichen nachzudenken, kommt man zu einer ganzen Reihe von Reformvorschlägen, um auch dem „Dritten Geschlecht“ zu seiner rechtmäßigen Anerkennung zu verhelfen. Dazu gehört ein Verbot der Ehe und damit ein Ende der „unsäglichen Subventionierung heterosexueller Liebe durch das Ehegattensplitting“, wie es die Nachwuchsorganisation der Grünen schon vor Jahren gefordert hat. In einem weiteren Schritt ist man dann bei der Abschaffung von „Geschlechtsangaben in Pässen“ und der Einführung einer „gegenderten Sprache“ im Rahmen der nächsten Rechtschreibreform.

Glücklicherweise gehen diese Themen und deren Präsentationen den meisten Menschen an der Lebenswirklichkeit vorbei. Ich kann mir vorstellen, dass Leute durchaus interessiert wären an der Frage, ob man das Ehegattensplitting ändern sollte, aber nicht unter dem Gesichtspunkt, damit die Heteronormativität zu bekämpfen. Und Geschlechtsangaben in Pässen sind auch keine drückenden Lasten in den Köpfen der meisten Menschen (wenn auch sicherlich einiger Transsexueller oder Transgender). Die gegenderte Sprache hingegen wird den meisten schlicht ein Greuel sein, jedenfalls, wenn sie sie selbst verwenden sollen.

Die geschlechtspolitisch derzeit anspruchsvollste Frage ist zweifellos, wie sich die Genderdiskussion mit der Debatte um die Frauenquote verträgt, die bis nach Brüssel gerade alle politischen Instanzen beschäftigt. Zeigt das Beharren auf Quoten nicht eine Fixierung auf die bipolare Geschlechterordnung, wie man sie eigentlich überwinden will? Oder anders gesagt: Wie geht man korrekt mit jemandem um, der zwar äußerlich alle Attribute eines Mannes trägt, sich aber der „Selbstkategorisierung in das binäre Geschlechtersystem“ verweigert? Muss es für solche Menschen demnächst eine eigene Unisex-Quote geben? Oder sollte man künftig auch Männern erlauben, Frauenstellen einzunehmen, wenn sie geltend machen, dass sie sich meist als Frau fühlen?

Das ist das Paradox wenn man vertritt, dass es eigentlich keine Geschlechter gibt, sie nahezu nicht zu bestimmen sind und dann gleichzeitig eine Frauenquote vertritt. Wobei das Leugnen von Geschlechtern an sich ja in dieser radikalen Form selten sein wird. Meist wird man zugestehen, dass eine Einteilung nach Phänotyp durchaus möglich ist, daran dann aber eben soziale Normen festmachen, die Privilegien für ein Geschlecht bedeuten, was dann wieder eine Frauenquote ermöglicht.

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68 Gedanken zu “„Bei Genderpolitik hört der Spass auf“

  1. „Oder sollte man künftig auch Männern…, wenn sie geltend machen, dass sie sich meist als Frau fühlen?“

    Wie FÜHLT man(n) sich denn ALS Frau? Wie fühlt sich das an?
    Insbesondere dann, wenn man nicht einmal ansatzweise einen femininen Körper hat geschweigen denn überhaupt einen femininen Körper haben will?

    Wie fühlt sich das an ALS Mann zu FÜHLEN?

    Manche fühlen sich ja auch „trans“. Wie fühlt sich DAS an?
    Was wäre 100% transsexuell empfindend? Oder 75% oder 50% oder 25%? Derartige Angaben sind nämlich durchaus zu lesen und zu hören und ich verstehe das nicht…

    Wer kann mir dazu einmal schlüssige, nachvollziehbare Antworten geben, die Gefühlswelt(en) beschreiben?

    Danke…

    • Nun, genauso könnte man fragen, wie es ist, zu denken, wenn man von Geburt an taub ist und nie ein gesprochenes Wort gehört hat.

      Mit all den Formulierungen versuchen die Betroffenen, Außenstehenden eine vage Vorstellung von ihrer Gefühlswelt zu vermitteln. Wenn mir also eine transsexuelle Frau sagt, sie wäre zu 75% transsexuell, könnte ich daraus ableiten, dass sie ihren männlichen Körper nicht vollständig ablehnt, oder ihre männlichen Wesenszüge, oder dass sie die Angleichung noch nicht vollständig vollzogen hat, oder dass sie nie vorhalt, die Angleichung völlig zu vollziehen. Vielleicht will sie auch auch einfach nur verdeutlichen, dass sie sich mit dem Begriff „transsexuell“ nicht gänzlich beschrieben fühlt. Es könnte also vieles damit gemeint sein. Ausschließen würde ich nach solch einer Aussage, dass ich es mit jemandem zu tun hätte, der sich als Mann identifiziert und der völlig mit seinem Körper zufrieden ist.

      Gesagtes ist immer interpretierbar und man wird wohl die betreffende Person stets selbst fragen müssen, wie sie eine Äußerung meint, um sich wirklich Klarheit zu verschaffen.
      Die Frage ist jedoch, inwiefern man sich überhaupt auf derlei Aussagen einlassen kann, weil sie evtl. mit dem eigenen Weltbild kollidieren. Wer beispielsweise keine Geschlechtsidentität anerkennen will, dem ist es schier unmöglich, solche Aussagen zu verstehen, weil er es schlichtweg auch gar nicht wirklich verstehen will.

  2. Wer fordert denn die Abschaffung der Ehe? Eher wird doch gefordert, eben auch nicht heterosexuelle Ehen gleichzustellen, was ja auch völlig angebrachtist.

    Und wo ist das Problem das Geschlecht beim Pass raus zu werfen?

    „Das ist das Paradox wenn man vertritt, dass es eigentlich keine Geschlechter gibt, sie nahezu nicht zu bestimmen sind und dann gleichzeitig eine Frauenquote vertritt.“

    Die Frage ist, wer welche Privilegien hat. Die Verteilung der Privilegien erfolgt, nach feministischer Theorie, allein durch die Gesellschaft, die ja nach wie vor Geschlechter-Kategorien hat. Wenn die Gesellschaft Menschen in Gruppen einteilt und einer Gruppe Privilegien gibt und einer anderen nicht, versucht man halt durch artifizielle Privilegien der benachteiligten Gruppe einen Ausgleich zu schaffen. Dass heißt nicht zwangsläufig, dass man mit der Gruppen-Einteilung per se konform geht (obschon das meiner Meinung nach, die meisten Feministinnen tun).

    „Oder sollte man künftig auch Männern erlauben, Frauenstellen einzunehmen, wenn sie geltend machen, dass sie sich meist als Frau fühlen?”

    Es würde mich ein wenig überraschen, wenn man im Feminismus Transfrauen keine Frauenrechte billigen würde.

    • Wer fordert denn die Abschaffung der Ehe?

      Die Ehe ist schon seit lila Urzeiten public enemy #1.

      Dass heißt nicht zwangsläufig, dass man mit der Gruppen-Einteilung per se konform geht

      Wenn man strener dichotom trennt als die kritisierte Gesellschaft selbst?

      Es würde mich ein wenig überraschen, wenn man im Feminismus Transfrauen keine Frauenrechte billigen würde.

      Wie war das mit der Frauenquote bei den Grünen?

      Habe den Fall nicht parat, aber das Privileg der uneraden Listenplätze verliert man auch offiziell, wenn man zum Mann „transt“.

      • Vom Verbot der Ehe habe ich noch nie was gehört. Sie ist im Genteil sogar so beliebt, dass wir Homos es mittlerweile als Bürgerrecht empfinden, daran zu partizipieren.

      • Ja, wir wollen – die Ehe abschaffen!

        http://www.gruene-jugend.de/node/12215

        Es ist zwar nicht von einem Verbot die Rede – vielmehr von einer „Überwindung“ – aber die sehr niedrige Hemmschwelle von (Grünen) Feminist.I.nnen bzgl. solcher staatlicher Maßnahmen ist ja Legion.

        Wer meint, dass eine angeblich „männliche Lebenweise“ den „Planeten“ an den „Rand des Ruins“ getrieben hat, der wird wohl auch wenig zimperlich bzgl. solcher staatlichen Maßnahmen sein: Es geht ja um nichts Geringeres als um die Rettung der Welt.

        Sei es, dass man die Ehe verbietet um eine „Bewußtseinsänderung“ herbeizuführen. (Im kreiren von Euphemismen sind sie Meister_innen)

        Die Hausfrau wollten sie ja auch schon faktisch verbieten:

        http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gruene-wollen-ehemaenner-zur-hausarbeit-verpflichten/77692.html

        • „Die GRÜNE JUGEND fordert die Einführung eines Familienvertrages, der allen Lebensentwürfen flexibel die Möglichkeit gibt, Verantwortung füreinander zu übernehmen.“

          Hmmm. klingt irgendwie ganz gut.

        • Hmmm. klingt irgendwie ganz gut.

          Klingt fast so gut wie „Bewußtseinsänderung“

          Wie gesagt, im kreieren von Euphemismen sind sie Meister.

          „Alle Lebensentwürfe“ beinhaltet wohl eher nicht den „Patriarchalen Lebensentwurf“ – dieser ist schon Statutgemäß „nicht frei“

        • Ja, “Bewußtseinsänderung” kann durchaus förderlich sein.

          Ist leider nur der falsche Begriff für eine Bekenntnisänderung.

          Mehr als eine Bekenntnisänderung kann man nämlich durch staatliche Richtlinien nicht erreichen.

        • @Nick: Wieso Ehe verbieten? Es können auch einfach alle gesetzlichen Regelungen die Ehe betreffend gestrichen werden. Damit wäre die Ehe staatlicherseits abgeschafft.

        • Damit wäre die Ehe staatlicherseits abgeschafft.

          Das klingt auch schon ganz anders. Dann steht es jedem frei, vor weißichwen ewige Treue (falsch-) zu beeiden.

          „Überwinden“ tut man aber ein Hindernis.

        • Mehr als eine Bekenntnisänderung kann man nämlich durch staatliche Richtlinien nicht erreichen.

          Da sind die Grünen aber als Anhänger des „top-down-Implementierungsprinzips“ und ihrer Fixiertheit auf „sexistische Stereotype“ als zu überwindende, das Individuum fehlprägende Entitäten gänzlich anderer Meinung, dass nämlich Bewusstsein durch Erlangung der Diskurshoheit zielgerichtet produziert werden kann.

        • ..dass nämlich Bewusstsein durch Erlangung der Diskurshoheit zielgerichtet produziert werden kann.

          ..was im Endeffekt auf ein voraufklärerisches absolutes Recht des Stärkeren hinausläuft.

        • „[Geschlechterstereotype | Ehe | Patriarchat | etc] Überwinden“ ist auch so ein schöner Euphemismus, den sich der Gender-Diskurs offenbar speziell für Deutschland ausgedacht hat.

          Der übliche internationale Gendersprech ist „to eliminate“ oder „to eradicate“

    • „Wenn die Gesellschaft Menschen in Gruppen einteilt und einer Gruppe Privilegien gibt und einer anderen nicht, …“

      für die feministinnen besteht die gesellschaft allerdings nur aus dem männlichen teil. dass frauen an der zuteilung von privilegien einen erheblichen anteil haben, ignorieren sie geflissentlich. frauen sind für sie nicht teil sondern opfer der gesellschaft, und zwar hilflose.

    • „Und wo ist das Problem das Geschlecht beim Pass raus zu werfen?“
      Weil ein pass zur Identifizierung der Person dient und das Geschlecht in den meisten Fällen leicht erkennbar ist.

  3. „Es würde mich ein wenig überraschen, wenn man im Feminismus Transfrauen keine Frauenrechte billigen würde.“

    Stimmt… – würde es mich auch…

    Wobei heute jeder… – wirklich JEDER, der sich informiert und sich nicht allzu dusselig anstellt, den Gutachtern glaubhaft machen kann dem anderen Geschlecht anzugehören und dann auch entsprechend seine Gutachten, als auch Vornamens- und Personenstandsänderung bekommt.

    Man muss dafür sicherlich etwas Zeit und Energie investieren. Aber wer es will, der schafft das schon…

    Aber letztlich erwartet dafür niemand mehr die Durchführung somatischer Maßnahmen. Es geht oft nur noch um einen sozialen Geschlechtsrollenwechsel und mit Transsexualität im ursprünglichen Sinne hat das gar nichts mehr zu tun.

    Transsexualität ist mittlerweile Transgenderismus mit Vornamens- und Personenstandsänderung.

    Die im Verhältnis wenigen transsexuellen Menschen im ursprünglich Sinne gehen dabei unter.

    Es geht ja ohnehin immer mehr in die Richtung, dass JEDER Mann auch eine Frau und JEDE Frau auch ein Mann ist. Gemäß der Gendergleichmacher ist ohnehin alles nur sozialisiert.
    Ein Mann muss sich also nur ein wenig anstrengen, um die sozialisierten Differenzen auszugleichen und schon ist er – äh, ich meine sie – eine Frau.

    Selbst dann, wenn man die empfundenen gesamtkörperlichen Entstellungen durch das falsche Hormonmilieu, dem der Körper ausgesetzt war, welche die meisten aber offensichtlich nicht einmal als Entstellungen empfinden, außen vor lässt, bleibt oft ein Habitus, der doch schon überwiegend dem körperlichen Geburtsgeschlecht entspricht. Und das ändert sich oft auch nach vieljähriger Übung nicht.

    Fehlt es da an der notwendigen Affinität im Gehirn? Oder ist es einfach nur Pech?

    Geschlecht wird also auf das soziale Rollenspiel reduziert. Der gesamte Körper bleibt also wie er ist oder wird nur minimal an die gelebte GeschlechtsROLLE angeglichen (das hat dann so auch nichts mehr mit Transsexualität im ursprünglichen Sinne zu tun).

    Von daher frage ich mich, wozu das Gutachterverfahren überhaupt noch gut sein soll, wenn ohnehin jede/r, der seinen Vornamen und Personenstand geändert haben will, es auch schafft.

    Wenn also jeder nach Lust und Laune seinen Gender mit offizieller ärztlicher (Gutachten) und amtlicher Bestätigung (Personenstand) wechseln kann, dann werden Quoten doch ohnehin zur Farce – oder nicht?

    • die Frage ist, was sie wollen.

      Wenn ich mir anschaue was die Genderisten dem Nordic Council empfehlen, dann scheint mir das nicht-wollen wichtiger zu sein.

      • Nicht-Wollen erscheint irgendwann unreif. Einfach anti zu sein, ist irgenwann kindisch.
        Was will Fleischhauer? Was wollen Antifeministen? Was wollen Maskulisten? Ich habe darauf immer noch keine Antwort.

        • Nicht-Wollen erscheint irgendwann unreif.

          Stupid, dann bin ich „unreif“: Ich will nicht, dass „opposition to feminism and equality“ ein „hate-crime“ wird.

          http://translate.google.com/translate?hl=fi&sl=no&tl=en&u=http%3A%2F%2Fwww.nrk.no%2Fnyheter%2Fnorge%2F1.10946673

          Man kann es natürlich auch positiv formulieren: Ich will, dass man über „Gender“ und Feminismus so diskutieren kann, wie es in einer Gesellschaft angemessen ist die sich dem Ideal der Vernunft verpflichtet hat.

          Das „unreif“ ist albern, etwas „nicht zu wollen“ ist durchaus ein vernünftiges politisches Motiv.

          Was wollen Antifeministen? Was wollen Maskulisten? Ich habe darauf immer noch keine Antwort.

          Weil es darauf keine Antwort gibt, die Motive sind vielschichtig.

        • @Adrian

          „Was will Fleischhauer?“
          ——-
          Das verrät er nicht. Er spielt die Fundamentalopposition gegenüber allem was linksgrün ist oder was er dafür hält. Eine Art Pausenclown für frustrierte der linksgrünen Politik und für Leute, die sich darüber aufregen wollen, dass jemand sich über diese Politik lustig macht.

          Selbst im Film “
          Unter Linken Von einem, der aus Versehen konservativ wurde“, ist ja nicht erkennbar, was nun seine konservativen Positionen sind, sondern nur, dass er Linke doof findet.

          Und seit über 2 Jahren recycelt er nun diesen Film bzw. das Buch in seinen wöchentlichen Kolumnen und so wird das weiter gehen- er ist ja auch erfolgreich damit.

        • @ Adrian

          Das Wichtigste was wir wollen, und was auch du als Liberaler willst, ist vor allem die Meinungsfreiheit vor den Femis und Gendis zu schuetzen. Alles andere ergibt sich schon.

          Spaetestens wenn die EU Geschichte ist wird der Genderfeminismus keine Sekunde laenger ueberleben, weil man es sich dann nicht mehr leisten kann Geld fuer solchen Bloedsinn auszugeben.

  4. Und Geschlechtsangaben in Pässen sind auch keine drückenden Lasten in den Köpfen der meisten Menschen (wenn auch sicherlich einiger Transsexueller oder Transgender)

    Das Verbot der homosexuellen Ehe ist keine drückenden Last in den Köpfen der meisten Menschen. Ist dies ein Argument dafür dieses Verbot aufrecht zu erhalten?

    Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt. Es sollte ihn aber eigentlich nichts angehen. Außer natürlich er möchte diesen Zwang dadurch rechtfertigen, dass er noch mehr Zwang ausüben kann. Wie zum Beispiel bei der Wehrpflicht, bei der Diskriminierung unverheirateter Väter und beim Verbot der Ehe homosexueller Menschen.

    Witzig finde ich, dass Leute wie Fleischauer sich immer mal wieder als Verteidiger der wirtschaftlichen Freiheit inszenieren, bei der individuellen Freiheit schreien sie aber nach dem Staat, der die Zwänge und Verbote durchsetzen oder aufrechterhalten soll.

    • „Das Verbot der homosexuellen Ehe“

      existiert nicht. es gibt nur kein ehegattensplitting.

      „Es sollte ihn aber eigentlich nichts angehen.“

      wieso sollte den staat das geschlecht nichts angehen? das geschlecht ist eines der wichtigsten identifikationsmerkmale von menschen.

      ich sehe das eher andersherum: wenn ein geschlecht im pass steht, folgt daraus nicht die pflicht, den entspr. stereotypen gemäß zu leben. was man aus seiner geschlechtszugehörigkeit macht, ist jedem selbst überlassen.

      • @ hottehü:

        “Das Verbot der homosexuellen Ehe”

        existiert nicht. es gibt nur kein ehegattensplitting.

        Ahja. Und weitere Kleingikeiten wie z.B. die gemeinschaftliche Adoption eines Kindes ist Lebenspartnern im Gegensatz zu Eheleuten auch verboten. Dass man die Lebenspartnerschaft dann nicht steuerlich fördert, ist da natürlich nur konsequent. Es existiert also ein Verbot eine Ehe, die der zweier heterosexueller Menschen gleichgestellt ist, einzugehen, was eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts darstellt. Hätten wir das auch geklärt.

        “wieso sollte den staat das geschlecht nichts angehen?

        Weil er um seine Kernaufgaben (ungleich: Menschen nach Gruppenzugehörigkeit diskriminieren) zu erledigen nicht auf dieses Merkmal zurückgreifen muss.

        “ich sehe das eher andersherum: wenn ein geschlecht im pass steht, folgt daraus nicht die pflicht, den entspr. stereotypen gemäß zu leben. was man aus seiner geschlechtszugehörigkeit macht, ist jedem selbst überlassen.

        Ich habe auch nicht von Stereotypen, sondern von Ungleichbehandlung vor dem Gesetz geschrieben. Wenn ein junger Mann im Tutu durch die Straßen turnt, bringt ihm das eher wenig, wenn die Aussetzung der Wehrpflicht morgen wieder aufgehoben wird.

        • „Es existiert also ein Verbot eine Ehe, die der zweier heterosexueller Menschen gleichgestellt ist, einzugehen, was eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts darstellt.“

          die ehe war ursprünglich als fortpflanzungsgemeinschaft gedacht, daher auch der begriff ehegatten. das kann eine homosexuelle partnerschaft nicht sein. also handelt es sich nicht um diskriminierung, denn die ehe heterosexueller menschen ist etwas anderes.

        • Als Ergänzung: Nicht nur, dass es de facto keine gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland gibt, gibt es auch de jure keine. Gleichgeschlechtiche Menschen dürfen in Deutschland nicht heiraten.

        • die ehe war ursprünglich als fortpflanzungsgemeinschaft gedacht, daher auch der begriff ehegatten. das kann eine homosexuelle partnerschaft nicht sein.

          Das kann eine Partnerschaft unter heterosexuellen Partnern, bei denen Unfruchtbarkeit festgestellt wurde, auch nicht sein. Also würde ich Unfruchtbaren die gemeinschaftliche Adoption auch verbieten. Das ist dann auch keine Diskriminierung, richtig?

        • @hottehü

          Erst behaupten, Homosexuelle dürften in Deutschland heiraten und dann behaupten, die sollen auch gar nicht heiraten dürfen ist Salami-Taktik. Einige dich erstmal auf ne Position, die du vertrittst.

          Und schlag um Gottes Willen mal das Wort „Diskriminierung” nach. Und wenn du schon dabei bist, mach dir bitte auch bewusst, dass der Ehe-Status, weder an die Existenz von Kindern, noch die Absicht welche zu zeugen, noch die Möglichkeit sie zu zeugen geknüpft ist. Damit hat sich auch das Thema.

        • „Also würde ich Unfruchtbaren die gemeinschaftliche Adoption auch verbieten.“

          würdest du? na dann …

        • so, kinch. jetzt pass mal gut auf:

          „Erst behaupten, Homosexuelle dürften in Deutschland heiraten“

          sie können eine eingetragene partnerschaft führen und haben damit einige rechte, die heterosexuelle eheleute auch haben.

          „… dann behaupten, die sollen auch gar nicht heiraten dürfen ist Salami-Taktik.“

          das habe ich gar nicht behauptet. lesen kann da helfen.

          „… mach dir bitte auch bewusst, dass der Ehe-Status, weder an die Existenz von Kindern, noch die Absicht welche zu zeugen, noch die Möglichkeit sie zu zeugen geknüpft ist. Damit hat sich auch das Thema.“

          auch hier kann lesen helfen. ich schrieb: „die ehe war ursprünglich als fortpflanzungsgemeinschaft gedacht“

          mag sein, dass sie heute etwas anderes sein kann oder soll. aber ursprünglich war die ehe eine sache zwischen menschen unterschiedlichen geschlechtes. die fortpflanzungsfähigkeit musste teilweise sogar mit ehefähigkeitszeugnissen belegt werden. der wille oder die absicht, kinder zu zeugen, wurde vorausgesetzt.

          wenn nun quasi jeder jedem heiraten kann, wäre die frage, was denn der sinn einer ehe sein soll. steuervorteile? kann ich dann auch meine oma heiraten? denn ich gehe mal davon aus, dass die ausübung von geschlechtsverkehr auch keine voraussetzung für eine ehe sein darf.

          ich bin mir übrigens sicher, dass die ehe für homosexuelle ziemlich uninteressant wäre, gäbe es keine privilegien für eheleute. was die frage nach sich zieht, wieso hetereosexuelle privilegiert sein sollten, weil sie einen schein unterschrieben haben.

        • @hottehü

          „sie können eine eingetragene partnerschaft führen und haben damit einige rechte, die heterosexuelle eheleute auch haben.”

          Schön. Sie dürfen aber nicht (einander) heiraten, was du bestritten hast. Du hast gesagt, dass es kein Eheverbot für Gleichgeschlechtliche gibt. Die Aussage ist de facto und de jure falsch.

          „das habe ich gar nicht behauptet. lesen kann da helfen.”

          Doch hast du. Du hast konsterniert, dass gleichgeschlechtliche nicht heiraten dürfen und behauptet, dass das legitim sei. Steht unmissverständlich so in deinem Kommentar. Du schriebst nicht nur, dass die Ehe „ursprünglich” zur Reproduktion dient, sondern auch, dass das Eheverbot für gleichgeschlechtliche keine Diskriminierung _ist_.

          „auch hier kann lesen helfen. ich schrieb: “die ehe war ursprünglich als fortpflanzungsgemeinschaft gedacht””

          Du schreibst, die Ehe diente ursprünglich der Reproduktion „ also handelt es [das aktuelle Eheverbot für Gleichgeschlechtliche] sich nicht um diskriminierung,”.

          Die Aussage ist nicht anderes zu verstehen, als dass du ein Eheverbot als legitim darstellst, weil gleichgeschlechtliche keine Kinder miteinander zeugen können.

          „wenn nun quasi jeder jedem heiraten kann, wäre die frage, was denn der sinn einer ehe sein soll.”

          Die Frage, warum Homosexuelle nicht heiraten dürfen und warum es eine Ehe gibt, sind zwei recht unabhängige Fragen.

          In der Ehe verpflichten sich Menschen zur gegenseitigen Fürsorge und Verantwortung für einander. Das sind Pflichten die sie eingehen und die auch dem Staat und der Gesellschaft dienen. Homosexuelle nehmen mit der Lebenspartnerschaft die gleichen Pflichten auf sich wie Heterosexuelle, bekommen dafür aber fast keine Rechte. Das ist eine Diskriminierung und das ist der Stand der Dinge.

          Über Sinn und Unsinn der Ehegemeinschaft kann an anderer Stelle diskutiert werden.

        • „Du hast konsterniert“

          wenn überhaupt, dann hätte ich konstatiert.

          „Steht unmissverständlich so in deinem Kommentar.“

          nö, so steht es nicht da.
          wir reden weiter, wenn du dich an meinen text hältst.

        • @ hottehü
          „ich bin mir übrigens sicher, dass die ehe für homosexuelle ziemlich uninteressant wäre, gäbe es keine privilegien für eheleute.“

          a) Beweis?

          b) Relevanz?

        • Wenn die Ehe tatsächlich den hauptsächlichen Sinn hat, die Fortpflanzung und damit den Bestand der Gesellschaft zu sichern, gibt eine Homo-Ehe eigentlich nur dann wirklich Sinn, wenn sie wenigstens mit der Möglichkeit der Adoption von Kindern verknüpft ist.

        • „Und auf Grund Deiner Meinung rechtsfertigst Du Diskriminierung?“

          ich rechtfertige hier gar nichts, sondern stelle fest, was in der gesellschaft ganz unabhäng von meine meinung oder meiner feststellung vorzufinden ist.
          wenn du die existenz der ehe als fortpflanzungsgemeinschaft totalitär findest, dann wende dich doch bitte an die katholische kirche, die dafür ursächlich verantwortlich sein dürfte.

        • „In der Ehe verpflichten sich Menschen zur gegenseitigen Fürsorge und Verantwortung für einander. Das sind Pflichten die sie eingehen und die auch dem Staat und der Gesellschaft dienen. Homosexuelle nehmen mit der Lebenspartnerschaft die gleichen Pflichten auf sich wie Heterosexuelle, bekommen dafür aber fast keine Rechte. Das ist eine Diskriminierung und das ist der Stand der Dinge.“

          Das wäre richtig, wenn die heterosexuelle und die homosexuelle Ehe das Gleiche wären. Wenn man aber annimmt dass diese unterschiedliche Arten von Zusammenleben sind, dann wäre es keine Diskriminierung, weil man ungleiche Dinge ja auch ungleich behandeln darf.

          Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Frage nach der Gleicheit heterosexueller und homosexueller Partnerschaften um ein Werturteil. Man kann anderer Meinung sein – logscih und argumentativ ist weder ads eine noch das andere zwingend.

          Mit der Ausnahme des potenziellen Nachwuchses. Aber in Zeiten künstlicher Zeugung hat sich dieses Argument zumindestens prinzipiell erledigt.

        • Hinweis: Es gibt auch Verbote heterosexueller Ehen – wenn die Ehegatten Verwandte bis zum 2. Grad sind -glaube ich. Das ist sogar im StGB strafbewehrt.

    • Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt.

      Guter Punkt, weg damit.

    • „Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt. Es sollte ihn aber eigentlich nichts angehen.“

      Das entspricht einem „Postgender Ansatz“, wie er von der Piratenpartei nachdrücklich demonstriert wird. Ist Ketcar aktive Piratin ?

      • Der Pass gehört komplett abgeschafft. Es ist eine Unverschämtheit, ein Beweispapier zu seiner Identität dabeihaben zu müssen, wenn man das Haus verlässt.

      • Man muss keine Dokumente mit sich führen, wenn man das Haus verlässt. Es gibt in Deutschland keine Mitführpflicht.

        Und was die Amis nicht haben ist ein Personalausweis.

        • @ Adrian

          Und wo ist der Unterschied? Es gibt nur keine einheitlichen Persos auf Bundesebene, dafuer hat dann jeder halt irgendwas anderes, wie eine ID. Carte oder einen Fuehrerschein oder eine Geburtsurkunde wie bei uns. Dasd faengt ja schon an wenn man Alkohol kaufen will ect.

          Chaos pur. Und wenn die Cops kommen und du kannst dich nicht ausweisen dann nehmen sie dich eh mit. In diesem Police Staate ist es also besser sich ausweisen zu koennen, ohne das es hierfuer eine Regelung braucht.

        • @ Adrian

          Im Uebrigen habe ich z.B. auch keinen Pass, den ich auch nicht brauche um die EU zu verlassen.

          Hier sehe ich das Problem das der Staat mich noetigt meine Fingerabdruecke abzugeben um aus der EU rauszukommen.

          Beim normalen einheitlichen Perso sehe ich nur Vorteille.

    • @ Ketcar

      *Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt. Es sollte ihn aber eigentlich nichts angehen. Außer natürlich er möchte diesen Zwang dadurch rechtfertigen, dass er noch mehr Zwang ausüben kann. Wie zum Beispiel bei der Wehrpflicht, bei der Diskriminierung unverheirateter Väter und beim Verbot der Ehe homosexueller Menschen.*

      Alles, was die Macht dieses feministisch-femizentrischen Systems schwächt, begrüße ich.

      *Witzig finde ich, dass Leute wie Fleischauer sich immer mal wieder als Verteidiger der wirtschaftlichen Freiheit inszenieren, bei der individuellen Freiheit schreien sie aber nach dem Staat, der die Zwänge und Verbote durchsetzen oder aufrechterhalten soll.*

      Fleischhauer gehört zu den Konservativen, die glauben, dieses System sei noch zu retten, weil sie seine Entwicklungsdynamik unterschätzen.

      Die ist nicht mehr umkehrbar.

    • „Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt.“

      Der Chromosomensatz ist irrelevant, es geht nur um die Ausprägung des Genitals.

      Der Eintrag im Reisepaß oder in der Geburtsurkunde ist nur ein Genitaleintrag und sagt über das eigentliche Geschlecht, welches im Gehirn verortet ist, zunächst einmal gar nichts aus, auch, wenn Genital- und Gehirngeschlecht beim überwiegenden Teil der Menschen übereinstimmen.

    • „Der Staat übt wie so oft Zwang und Gewalt aus, indem er vorschreibt, dass man ihn über seinen Chromosonensatz in Kenntnis setzt.“
      Im Paß steht das phänotypische Geschlecht.

  5. „Wie geht man korrekt mit jemandem um, der zwar äußerlich alle Attribute eines Mannes trägt, sich aber der “Selbstkategorisierung in das binäre Geschlechtersystem” verweigert? Muss es für solche Menschen demnächst eine eigene Unisex-Quote geben? Oder sollte man künftig auch Männern erlauben, Frauenstellen einzunehmen, wenn sie geltend machen, dass sie sich meist als Frau fühlen?“

    Das sollte man falls nötig im Einzelfall erfragen. Solche Menschen wissen meistens, dass das Umfeld das nicht kennt und möglicherweise viele Fragen hat. Man kann ja sagen, dass man unsicher ist weil man das noch nie erlebt hat.
    Ich kenne einen Transmann, bei dem ist es überhaupt nicht schwierig, ihn als Mann zu sehen und zu behandeln, weil er einfach ein Mann ist und sich auch so verhält und sicher auch weil ich ihn nie in seiner „Frauenform“ (körperlich) kennengelernt habe. Er ist sogar ziemlich machomässig. Ob letzteres eine Art Überkompensation ist oder am Testosteon liegt; Transmänner erleben ja dadurch eine zweite bzw. eine für sie richtige Pubertät, mit allen damiteinhergehenden Stimmungsschwankungen (viele kriegen auch Roid Rage^^), Veränderung des Körpers (Stimme, Haarwuchs am Körper, Bartwuchs usw.) und in der Pubertät neigen Männer halt dazu in Sachen „Männlichkeitsgebaren“ übers Ziel hinauszuschiessen; oder ob er einfach so ist, weiss ich nicht und ist mir auch egal.

    Dann „kenne“ (in Anführungsstrichen weil nur aus dem Internet) ich einen lesbischen Mann. Der ist eher weiblich identifiziert, aber eben nicht trans. Der sagte mal, dass die meisten anderen Männer total komisch bis aggressiv auf ihn reagieren, weil er etwas so stark Weibliches ausstrahlt.

    Es gibt einen ganz guten Film über diese Transthematik die vielleicht Nicht-Trans-Menschen ein bisschen helfen kann, sich da hineinzuversetzen.

  6. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Auch in der Politik nimmt der Kampf gegen den Genderwahn zu. Z. B. hat die neue konservative Partei AfD in nur 7 Wochen 5.000 Mitglieder gewonnen. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

    • „Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit“

      Wieso „sollen“ sie das? Wieso kann nicht einfach jeder so sein und akzeptiert werdne wie er ist?
      Wenn es Männer gibt die lieber sich die Nägel pflegen und Kleider nähen und Frauen die an Maschinengewehren rumschrauben wollen, dann lasst sie doch.
      Es sollte da einfach keine Regeln und Pflichten geben, was ein Geschlecht darf und nicht darf.

      • „Wieso kann nicht einfach jeder so sein und akzeptiert werdne wie er ist?“

        Tjaaa… – das wäre ja mal wirklich schön. Aber viele Menschen sind leider noch nicht soweit…

        Nicht selten habe ich auch das Gefühl, dass die Menschen sich emotional-intellektuell zurück entwickeln. Oder sie kamen da nie über das Mittelalter hinaus – wenn überhaupt bis dahin?

      • „Wieso kann nicht einfach jeder so sein und akzeptiert werdne wie er ist?“

        ich bin mir ziemlich sicher, dass auch du leute kennst, die du nicht so akzeptierst, wie sie sind.

        • „ich bin mir ziemlich sicher, dass auch du leute kennst, die du nicht so akzeptierst, wie sie sind.“

          Den gehe ich aber aus dem Weg und versuche nicht, sie zu ändern.
          Und zwischen Verhalten das mich persönlich schädigt und einem Verhalten das mich nicht betrifft (Geschlechtszuschreibung des gegenübers) das ich aber „doof“ finde, gibt es noch einen Unterschied.

          @keydielyn

          Das kann ich mir auch vorstellen. Schau mal den Film „Idiocracy“.

        • @Teilzeitheldin

          Danke für den Link zum Video. Das würde so manches erklären…

          Diese Art Gedanken hatte ich nicht nur einmal.

  7. „…darüber hinaus hat sich die Gender-Forschung an nahezu jedem geisteswissenschaftlichen Lehrstuhl etabliert…“

    Wie bitte ? An NAHEZU JEDEM geisteswissenschaftlichen Lehrstuhl ? All die Lehrstühle für Germanistik und sonstige Sprachen, für Geschichte, Philosophie usw. betreiben generell auch Genderforschung ? So abstossend diese verquaste Scheinwissenschaft auch ist, *das* deckt sich nun wirklich nicht mit meinem Wissensstand.

    Es wäre trotzdem mal interessant eine aktuelle Übersicht zu haben, was eigentlich an wirklich relevanter Forschung (durchaus auch im negativen Sinne) derzeit an Genderlehrstühlen betrieben wird. Als ich vor einiger Zeit die Selbstdarstellungen verschiedener Genderlehrstühle durchgegangen bin, habe ich im Grunde nur abseitige Lappalien gefunden, Gender in mittelalterlichen Gedichten oder ähnlichen armseligen Unfug.

    Übrigens bin ich der Meinung, dass Leute wie Roslin oder Nick bestens qualifiziert wären, auf eine solche Genderprofessur berufen zu werden und diese wesentlich besser ausfüllen würden, als es die meisten gegenwärtigen Stelleninhaberinnen tun dürften.

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