Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 9. Juni 2011

Welches Verhältnis wollen Frauen zwischen Beruf und Arbeit?

Nick verweist in einem Kommentar auf die Preference Theory von Catherine Hakim:

Preference theory is a multidisciplinary (mainly sociological) theory developed by Catherine Hakim and that „sparked off considerable interest“.[1] It seeks both to explain and predict women’s choices regarding investment in productive or reproductive contributions to society.[2]

The theory sets out five socio-economic conditions which it posits jointly create a new scenario for women:

  • The contraceptive revolution gives women reliable control over their own fertility for the first time in history.
  • The equal opportunities revolution gives women genuine access to all positions and occupations for the first time in history
  • The expansion of white-collar occupations, which are more attractive to women.
  • The creation of jobs for secondary earners, such as part-time jobs, working at home, teleworking, and annual hours contracts.
  • The increasing importance of attitudes and values in affluent modern societies, which gives everyone the freedom to choose their lifestyle.

The theory posits that women fall into three main groups:

  • women who prefer a work-centred lifestyle and often remain childless by choice (about 20%);
  • women who prefer a home-centred lifestyle, often have many children and little paid work (about 20%);
  • and the remaining majority of women who can be labelled adaptive, who seek to combine paid work with family life and raising children.

Catherine Hakim carried out two national surveys, in Britain and Spain, to test the theory, and showed that questions eliciting personal preferences can strongly predict women’s employment decisions and fertility. In contrast, women’s behaviour did not predict their attitudes, showing that lifestyle preferences are not post hoc rationalisations. This study also showed that other sex-role attitudes do not have the same impact on women’s behaviour; notably, the patriarchal values measured by most social surveys, including the European Social Survey, have virtually no impact on women’s personal choices and behaviour.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Verteilung zutreffen könnte. Arbeit und Karriere sind eher sachliche wettbewerbsorientierte Prozesse. Frauen meiden allerdings im Schnitt Wettbewerb eher als Männer. (Übrigens eine Theorie, der eigentlich alle Feministinnen, die an das friedliche, nicht wettbewerbsorientierte Matriarchat glauben, zustimmen müssten). Während Männer eher in der Sache konkurrieren, um das was sie tun, konkurrieren Frauen eher um das was sie sind. Und da mag ein Leben, dass nur aus Beruf besteht eben schlechter abschneiden.

Zudem führt der höhere Östrogenspiegel auch zu einer stärkeren Wirkung des Kindchenschemas, was auch dazu führen dürfte, dass ein deutlicherer Kinderbezug für viele Frauen eher zu einem ausgefüllten Leben gehört. Hierzu dürfte auch eine höhere Empathie beitragen, ebenso der Umstand, dass Frauen auf Probleme eher mit Empathie und Männer eher mit Lösungen reagieren. All dies lässt sich im familiären Kreis besser verwerten.

Für viele Frauen scheint Teilzeit keine Notlösung zu sein, sondern auch ein Wunsch:

Immer mehr Frauen suchen nach Angaben des AMS Oberösterreich einen Teilzeitjob. Oberösterreich weist mit 46,9 Prozent die bundesweit höchste Teilzeitquote aus und liegt damit vor Vorarlberg (46,1) und Tirol (44,7). Der Teilzeitwunsch wächst laut AMS Oberösterreich sogar stärker als das Angebot. Für nur 4,7 Prozent sei Teilzeit eine Notlösung und keine Wunschlösung. (…) Ein Drittel aller arbeitssuchenden Frauen in Oberösterreich wünscht laut AMS dezidiert einen Teilzeitjob (weniger als 36 Wochenstunden, aber über der Geringfügigkeitsgrenze). (…) Einen Knackpunkt bei der Besetzung von Teilzeitstellen bilden die gewünschten Arbeitszeiten. Gemäß der Struktur der Kinderbetreuung wollen 80 Prozent der Frauen fixe, planbare Arbeitszeiten, 50 Prozent wollen nur vormittags arbeiten.

Zwar wollen auch Frauen in Teilzeit gerne mehr arbeiten, aber deutlich weniger als Männer in Teilzeit:

Männer in Teilzeitjobs streben eine um 8,5 Stunden verlängerte Wochenarbeitszeit an, Frauen wollen gerne drei Stunden in der Woche länger arbeiten, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Umfrage ermittelt hat.

Auch insgesamt scheint der Anteil der Frauen, die Teilzeit arbeiten, trotz steigender Emanzipation eher zuzunehmen:

Wanger weist darauf hin, dass die Zahl der Arbeitnehmerinnen seit 1991 zwar um 16 Prozent zugenommen habe, das Arbeitsvolumen von Frauen in derselben Zeit jedoch nur um vier Prozent gestiegen sei. Damit werde heute ein etwas höheres Arbeitsvolumen von deutlich mehr weiblichen Beschäftigten erbracht als früher.

Vielleicht verhält es sich hier auch so wie bei der Berufswahl, wo Frauen in moderneren Ländern eher klassischere Rollenbilder zeigen, weil sie mehr Freiheiten haben diese zu wählen.

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Responses

  1. Ich bemerke diesen Trend in Österreich sehr stark. Alles scheint für deine Beurteilung der Situation zu sprechen, dass je offener eine Gesellschaft wird, desto mehr wird nach biologischen Rollen gehandelt, so falsch nicht sein kann. Man sieht es in den sog. Graswurzelbewegungen in den USA, wo der Frauenanteil bei über 50% liegt – stell‘ dir das einmal vor! Diese Frauen kämpfen für Famile und Tradition und sind daher motiviert.

    Genau dem wird meines Erachtens aber polisch vehement entgegengetreten. Man sieht dies am Beispiel der Medien und Werbelandschaft. Die wenigsten Menschen wissen, dass dies dem EU-weiten Erlass, Frauen nicht mehr in klassischen „Rollenbildern“ zu zeigen, geschuldet ist. Man(n) kann eine Frau diskriminieren, wenn sie am Herd steht, einen Mann nicht.

    Da prosten sich dann 3 Models mit Bieren zu – dermaßen gestellt – wärend sie grillen und der metrosexuelle Mann nach Hause kommt. Models bauen einen eigenen Hausteich oder Männer spielen indes gleich den Clown – wie schon des Öfteren von mir hier beklagt. Das alles ist Direktiven aus Brüssel geschuldet – weiß nur keiner.

    Diese Art der Umerziehung widerspricht erstens dem Marktgedanken, zweitens dem Demokratieprinzip und zeigt drittens klar faschistoide Züge. Ein sich zu Humanismus und Liberalismus bekennender Demokrat kann einem solchen System einerseits ebensowenig zustimmen, wie andererseits ein dem Wertkonservativismus verpflichteter Bürger.

  2. * Das alles ist Direktiven aus Brüssel geschuldet – weiß nur keiner. *

    ICH weiß es schon, und viele wissen es vielleicht nicht, merken es aber sehr deutlich. Es wird da viel gelogen, z.B. bei diesem Werbebild hier, dem ich für mich den Titel „Hinter einem blonden Schöpfchen stehn oft drei helle Köpfchen“ gegeben habe: http://www.cl.ly/5PoS. Das Bild ist tatsächlich keineswegs „aus dem Leben gegriffen“, sondern alle vier Personen sind Models.

    Auf jeden Fall aus dem Leben gegriffen ist allerdings die Tatsache, dass viele dieser Teilzeit-Frauen ihren männlichen Vollzeit-Kollegen vorgezogen werden: nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern weil man in den Hochglanzprospekten gut dastehen will. Die werden dann flugs zu Vorgesetztinnen gemacht, die aber an die Leistung, die ein Mann in der selben Arbeitszeit erbringt, nicht herankommen, weil ihr Herzblut woanders dran hängt und nicht an der blöden Firma. Männer leiden sehr darunter, dass sie diese offensichtliche Tatsache nicht formulieren können, während Frauen jederzeit mit ihren Belastungen prahlen dürfen und dafür beifälliges Nicken ernten. Männern, die Kritik daran öffentlich äußern, wird ein Plakat wie das obige vor die Nase gehalten (das mit der Realität freilich nichts zu tun hat) – und dann werden sie geächtet. Darin sind Frauen allerdings besser als ihre männlichen Kollegen, das stimmt schon …

    Das wollen Feministinnen und Politiker nicht zur Kenntnis nehmen, und Männer interessieren sich mehr für ihre Arbeit als für Feminismus und Politik – also arbeiten sie weiter, so gut sie unter diesen Bedingungen eben gelassen werden, das frustriert sie sehr und macht viele Innovationen schon aus diesem Grund zu Schanden. Dem Industriestandort Deutschland schadet das außerordentlich: Ingenieure werden behindert anstatt gefördert. Und wir brauchen eigentlich dringend Ingenieure, und zwar männliche. Man darf es eben nur nicht laut sagen.

    Wie in vielen großen Betrieben kommt es eben mehr auf die Hochglanzzahl des nächsten Quartals an als auf vernünftiges, nachhaltiges Wirtschaften und den sorgfältigen Umgang mit Ressourcen. Das mit der Ressource „Ingenieur“ hier in Deutschland sorgfältig umgegangen wird: das kann mittlerweile nur noch eine Feministin oder ein Politiker (auch weiblicher) behaupten. Glauben tut das schon lange niemand mehr.

    • Ja Thomas, da sind wir schon zwei. Ich finde es auch dahingehend schade, dass dies nicht nur ein Problem für Jungen sondern auch ein großes Problem für heranwachsende Mädchen wird. Immer mehr werden sie in irgendwelche technischen Sparten gedrängt, und die gleichbleibenden Zahlen, die über Jahrzehnte das Desinteresse von jungen Mädchen, im Vergleich zu Jungen, an Mathematik und Physik widergeben, werden dann dahingehend interpretiert, dass eben noch mehr gegen das Patriarchat und noch mehr „für“ Mächen getan, noch mehr „Girls days“ geschaffen werden sollten. Es ist heutzutage teilweise schon wirklich abstrus was da abläuft.

      Doch sehen Sie, anhand des von mir gewählten Beispieles selber:

      Ab 0.22 wird es interessant. Es spiegelt genau den Zwispalt des Eu-Feminismus‘ mit der Realität wider. Wenn Frauen Auto reparieren, sind sie hübsch und ja nicht dreckig, wenn Frauen ein Hybridauto fahren, ist dieses immer sauber. Dieser Zwiespalt wurde von Alexander Roslin schon mehrmals beleuchtet. Einerseits „mitspielen“ wollen, aber andererseits dabei ja nicht „dreckig“ werden wollen – und wenn man dafür die Spielregeln ändern muss, dann ist es eben so.

      Wie letztens auf EMMA ja gefordert wurde, dass die Trennung zwischen Frauen und Männerfussball, die ja bekanntlich ab dem 12 Lebensjahr erfolgt, aufzuheben sei. Was würde dann passieren, bei gemischtgeschlechtlichen Teams? Jeder Mann würde das Interesse verlieren, so einfach ist das.

      • @terminator

        „Ja Thomas, da sind wir schon zwei.“ mach drei draus

        ich muss immerwieder an die ddr denken. da wurde ja auch umerzogen bis zum geht nicht mehr.
        aber es funktioniert nur bis zu einem bestimmten grad.

    • @ Thomas Reuter

      *Auf jeden Fall aus dem Leben gegriffen ist allerdings die Tatsache, dass viele dieser Teilzeit-Frauen ihren männlichen Vollzeit-Kollegen vorgezogen werden: nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern weil man in den Hochglanzprospekten gut dastehen will. *

      Das selbe Spielchen läuft an vielen Kliniken: 3 Ärztinnen arbeiten so viel wie 2 Ärzte, d.h. im Klartext – ist eine Frau im Team, ist klar, wer noch mehr Nachtdienste, Wochenenddienste, Sonderschichten machen muss. Die Frau ist das in der Regel nicht.

      Sie ist diejenige, die gefördert wird, da auf Ober-/Chefarzt – Ebene „unterrepräsentiert“.

      Und immer mehr Ärzte schlucken immer mehr Wut hinunter.

      Ich denke, da braut sich auf vielen Sektoren etwas zusammen.

      Ein Bekannter, Ingenieur, tüftelt an der Geometrie von Turbinenschaufeln, reagiert auf seine Fachzeitschrift auch nur noch mit erhöhtem Blutdruck.

      All die schicken, gelbbehelmten Ingenieurinnen vor Hochspannungsmasten, Kraftwerksturbinen etc. in den schicken Werbeanzeigen der Stromkonzerne.

      Die kognitiven Dissonanzen werden größer und größer, spräche man das offen an, hätte man gute Aussicht, vom örtlichen Femanzenpolitruk, vulgo „Gleichstellungsbeauftragte“, als Frauenfeind gebrandmarkt zu werden.

      Mal sehen, wann der Druck im Kessel so groß wird, dass der Deckel nicht mehr schließt.

      • Das ist nicht nur bei Ingenieuren so.
        Seit einem halben Jahr wird in Hamburg-Wandsbek ‚Karstadt‘ von Grund auf renoviert, neue Wandverkleidungen, Regale, Fußböden, Kacheln – ausschließlich von Männern. Nur am Infostand sitzt eine Frau. Und damit die irgendwie nach gleichwertiger Arbeiterin aussieht, hat sie einen gelben Bauhelm auf dem Kopf.

  3. Solange jede Frau sich selbst in eine der drei Kathegorien einsortiert, sich entscheidet, was sie gerne machen möchte und das dann machen kann, ist die Sache doch auch überhaupt kein Problem. Ein Problem wird es erst, wenn aus solchen Statistiken komische Forderungen hergeleitet werden. Seien sie nun „alle Frauen sollten gefälligst ganztags arbeiten, damit sie nicht mehr von ihrem Mann abhängig sind“ oder aber „Frauen sollten eigentlich grundsätzlich zu Hause bleiben und sich um Haushalt und Kinder kümmern“.
    Leider passiert sowas aber ständig und es wird einzelnen Menschen oder Paaren in ihre individuelle Lebensgestaltung reingeredet. Da braucht man sich dann nicht wundern, dass all diese statistischen Besserwisser auch mal Gegenwind bekommen. Dummerweise sind die meisten Menschen zu blöd zu kapieren, was ein statistischer Wert nun aussagt und was nicht. *grummel*

    • * Solange jede Frau sich selbst in eine der drei Kathegorien einsortiert, sich entscheidet, was sie gerne machen möchte und das dann machen kann, ist die Sache doch auch überhaupt kein Problem. *

      Überhaupt kein Problem, das stimmt – aber nicht die Konsequenz, in der es gelebt wird. Wie zuverlässig sind solche „kann/darf frau selbst entscheiden“-Konsequenzen für die Familien? Versteh mich recht: hier geht es nicht darum, mal alle zwei Jahre was ganz, ganz Neues, Tolles zu machen – sondern 20, 30 Jahre verläßlich den Unterhalt herbeizuschaffen, und das mit nennenswerten Gehaltserhöhungen. Das geht mit der Forderung, sich jederzeit selbst entscheiden zu können, nicht unter einen Hut.

      Ich glaube, dass das ein wesentlicher Punkt ist, über den sich Männer (mit Recht) beklagen: Wohlstand kann man nur schaffen, wenn man verläßlich über Jahre hinweg am Ball bleibt – und damit werden sie oft allein im Regen stehen gelassen, weil Frau „jetzt doch endlich mal was anderes machen“ will als „dieses ewige Einerlei“. Experimental-Jobs wie „ich hätt Bock, ein Buddicke aufzumachen“ oder „ich werde Geschäftsfrau und verkaufe lokale Heimwerkerkunst“ mit Halbwertszeiten von einem Sommer sind nicht das, was zur Unterhaltssicherung taugt.

      Was nicht gesehen wird und werden darf ist, dass viele Männer mit dem Erlös ihrer Arbeit auch noch die Arbeit vieler Frauen mitfinanzieren, die für sich genommen in der Wirtschaft stets rote Zahlen schreibt. Dazu zählen zum Beispiel die Arbeitsstellen aller aus Steuergeldern finanzierter Gleichstellungsbeauftragtinnen, Frauenhausbesatzungen etc. dazu.

      Ich hab ja nichts dagegen (auch, wenn wir es uns schon lange nicht mehr leisten können). Aber ich will es bitte nicht als besondere Leistung verkauft bekommen. Eine besondere Leistung ist es, seine eigenen Kinder ohne staatliche Unterstützung – also auch ohne Kindertagesstätten und Ganztagsschulen / Mittagsbetreuung – großzuziehen und die Verantwortung dafür NICHT an den Staat abzugeben. Dafür muß einer einige -zig Jahre aus dem Haus und einer macht’s halt im Haus – zuverlässig. Alles andere muß man weder fördern noch bewundern.

  4. @ Thomas

    *das kann mittlerweile nur noch eine Feministin oder ein Politiker (auch weiblicher) behaupten. Glauben tut das schon lange niemand mehr.*

    Verschlimmernd kommt noch hinzu, dass Männer, anstatt hier zu protestieren, zunächst einmal ausweichen („Nur keine Kritik an Frauen!“), was so weit geht, dass viele gleich ganz auswandern.

    Wenn sie jung sind, gut ausgebildet sind, fließend Englisch sprechen – kein Problem, die finden in den BRIC-Staaten oder Kanada/Südostasien/Ozeanien problemlos Arbeit, ohne Feminismus mit totalitären Zügen.

    Wir verlieren auch noch diejenigen, die unsere Renten bezahlen sollen und die Politik steckt den Kopf in den Sand, denn 2/3 der Auswanderer sind junge Männer und auf die zu pfeifen, das sind wir mittlereweile gewohnt.

    Dass die auch jene sind, die die Masse der Wertschöpfung erarbeiten, immer noch – ich erinnere gerne immer wieder daran, dass wir nach 40 Jahren Bildungsförderung von Mädchen und Bildungsvernachlässigung von Jungen den stolzen Anteil von 5 % weiblicher Patentanmelder erreicht haben, weiß nicht, ob’s im Jahre 1900 wesentlich weniger waren, jedenfalls ein krachender Erfolg – von denen der ganze Club Méditerrannée hier lebt einschließlich der Latte-Macchiato-Alleinerziehenden vom Prenzlauer Berg, scheint unter Polit-und Medienschaffenden eine Terra incognita zu sein.

    Es ist zum Haare Raufen.

    Wenn ich veranschlage, wieviele der gut ausgebildeten Frauen, die abwandern, in Wahrheit im Schlepptau ihrer Partner abwandern, dann, schätze ich, haben wir einen zu 80 % männlichen Braindrain aus diesem Land und das seit Jahren.

    Jüngste Umfrage von Allensbach, gestern im Radio: 13% der Studenten wollen in’s Ausland, 23 % der Promovierenden, 25 % der Promotionsstipendiaten – je qualifizierter, desto wegger. Geschlechterrelationen wurden nicht genannt.

    Wenn 90 % unserer Genderstudierenden die Sehnsucht nach dem Ausland packte, ich hätte nichts dagegen.

    Nur fürchte ich, die bleiben uns erhalten.

    Wer will die denn schon bezahlen, wenn nicht die deutsche Gleichstellungspolitik, also der meist männliche, deutsche Steuerzahler, dem sein ÖD und die Genderbürokratier lieb und teuer sind, vor allem teuer.

  5. * denn 2/3 der Auswanderer sind junge Männer *

    Das ist interessant: da locken wohl Freiheit und Abenteuer – und die Männer machen sich wohl mehrheitlich allein auf den Weg ins Unbekannte. Allerdings ohne allzuviel Sicherheit und Versicherung, nehme ich mal an.

    Dagegen fällt auf, dass das innerdeutsche Gewandere eine völlig andere Proportion hat: von Ost nach West, und da sind es mehrheitlich die Frauen, die auswandern: weil es im Osten nicht so viele gutbetuchte Heiratskandidaten gibt. Das ist dann ein gefährliches Frauenabenteuer: von Niederkleinstrelitzsch in die große, ganz ganz gefährliche Stadt nach Berlin, Hamburch oder München, mit nichts weiter in der Hand als einem kl. Köfferlein. Voll krankenversichert, rentenversichert, arbeitslosenversichert, versteht sich, und voll bewundert ob ihres Mutes, alle Brücken hinter sich abzubrechen.

  6. @ Thomas Reuter

    Altes Schema: Männer gehen voran, dann kommen Frauen nach.

    Schon vor 60000 Jahren war das offenbar so:

    *All men today have inherited their Y chromosomes from a man who lived 60,000 years ago, probably in Africa. He has been named Y-chromosomal Adam. It is now believed that more men participated in the out of Africa exodus of early humans than women based on comparing non-sex-specific chromosomes with sex-specific ones*

    Quelle:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Recent_African_origin_of_modern_humans

    Männer sind die Pioniere.

    Hätte eine Christofania Columba die Flotte kommandiert, sie würde heute noch den Hafenausgang suchen.

    So stellen sich Frauen ja auch ihre „Gleichstellung“ vor: Sich-hineindiskriminieren-lassen in männliche Strukturen mit männlicher Hilfe („Ich bin eine emanzipierte Frau! Helft mir!!“), von Männern aufgebaut, funktionierend, um dann, sind sie drin, die Regeln peu à peu nach ihren Bedürfnissen/Wünschen frauenschützend und -versorgend umzugestalten, den Wettbewerb, den sie nicht sehr mögen, herabzudimmen, um am Ende einen funktionsuntüchtigen Leviathan zu erschaffen, der fett und träge, von Gott weiß woher subventioniert, vor sich hin west, von den unlustig gewordenen Männern aufgegeben, die sich mehr und mehr desengagieren.

    Wenn die Subventionen, die IMMER NUR von Männern kommen, nicht mehr fließen – Ende der Sause.

    Anstatt, da sie es doch besser wissen und können, wie sie uns allenthalben wissen lassen, eigene Strukturen aufzubauen, erfolgreich zu betreiben und den Männern zu zeigen, was eine Harke ist.

    Aber darauf warte ich wohl bis zum Jüngsten Tag.

    Nörgelnde Kritik: Hervorragend

    Eigene Aufbauleistung: Überwiegend Fehlanzeige.

    Und wenn ich mir dann ansehe, was allenthalben an matriarchalen Beispielen hier hereingeworfen wird, packt mich die große Depression angesichts der REALEN Matriarchalisierung westlicher Gesellschaften.

    • Altes Schema: Männer gehen voran, dann kommen Frauen nach.

      Nicht immer. Die ersten im Weltraum waren die Hunde, genauer; die Hündin Laika! Dann die Schimpansen, dann die Männer und zu guter letzt die Frauen 😦

      http://de.wikipedia.org/wiki/Laika

      Hätte eine Christofania Columba die Flotte kommandiert, sie würde heute noch den Hafenausgang suchen.

      Pass bloss auf, dass das Tippse nicht liest!

      • @ Meister Bosshard

        *Pass bloss auf, dass das Tippse nicht liest!*

        Kein Problem, Tippse ist keine Feministin, zeigt nur die üblichen matriarchalen Tendenzen des Weibervolkes, ist sich ansonsten der unterschiedlichen Begabungsschwerpunkte der Geschlechter voll bewusst.

        Z.B ein Sonntag im Februar, knackekalt, aber schönster Sonnenschein nach langer Zeit der Trübsal.

        Ich schlage einen etwas weiteren Ausflug vor zum „Hunnenring“, einer verfallenen keltischen Ringwallanlage, die einen bewaldeten Hügel umschließt.

        Tippse, eingedenk der besseren räumlichen Orientierungsfähigkeit der Männer, vertraut sich bedenkenlos meiner Führung an.

        Das hätte sie besser nicht getan.

        1 1/2 Stunden sollte der Spaziergang dauern, dann essen im Lokal und Heimfahrt.

        Nach 2 Stunden höre ich leises Gemaule hinter mir und komme nicht umhin, einzugestehen, dass WIR UNS wohl verlaufen haben.

        „Hör auf zu jammern“, sage ich zu ihr, „sollten wir hier erfrieren, werden unsere Leichen morgen früh als erste gefunden dank Deiner knallroten Stiefel. Die sieht der Förster auch ohne Dackel im Schnee.“

        Sie war nämlich auf die Idee verfallen, ihre knallroten, hochhackigen „Fick-mich-Stiefelchen“ anzuziehen, in denen sie nicht gut laufen kann, aber toll aussieht.

        Wenn sie die trägt, gehe ich meist 3 Meter vor oder hinter ihr, um nicht für ihren Zuhälter gehalten zu werden.

        „Na ja“, hatte ich gedacht, „wir marschieren im Wald, da wird uns eh keiner sehen, soll sie ruhig. Außerdem trägt sie ihren langen Mantel.“

        Nach 2 1/2 Stunden macht Tippse mich auf ein Schildchen aufmerksam (sie hat Adleraugen, wirklich wahr, keine Brille, keine Lesebrille, nichts, ich dagegen bin stark kurzsichtig), das auf eine Bank hinwies.

        Also denke ich mir: „Na gut, bevor ich Tippse noch tragen muss, machen wir ein Päuschen auf der blöden Bank in dieser Saukälte“ und FÜHRE Tippse zur Bank.

        Oh Wunder, die stand am Rande des Hügels und des Waldes, schöner Blick in die Niederung, auf den Parkplatz, auf den Wagen – ich war wieder voll orientiert und Herr der Lage.

        Leider Gottes war die Bank eingeschneit, ich jedoch, wild entschlossen, meiner Tippse eine Rast vor dem Abstieg zum Parkplatz zu gönnen, schiebe einen Sitzplatz frei, reiße mir die Lederjacke von den Schultern, falte sie zusammen, lege sie auf die Bank und lasse mich nieder, meine Tippse einladend, auf mir Platz zu nehmen, damit sie sich nicht den süßen Hintern verkühle, an dem mir so viel liegt.

        Tippse tut’s.

        Keine 2 Minuten später steht sie auf, zieht ihren langen Mantel aus, deckt mich damit zu, schlägt ihn zur Seite, setzt sich wieder, hüllt uns beide in ihren Mantel ein, kuschelt sich an mich, die Wange an meiner Brust, mein Kinn auf ihrem Scheitel, ihr Duft in meiner Nase.

        Kein Wort der Kritik kommt über ihre Lippen, kein Spott, keine Vorwürfe, keine Klagen, gar nichts.

        Obwohl sie ganz blass ist vor Müdigkeit (sie raucht zu viel, eines ihrer vielen Laster), ihr die Füße weh tun.

        Nein, sie ist ganz still, das bei so einer Gelegenheit, die sie sich sonst nie entgehen lässt.

        Ich glaube, sie hatte wirklich Todesangst, sah uns wohl schon frierend und hungernd im Unterholz verenden.

        Anders kann ich mir ihr andächtiges Schweigen nicht erklären.

        Dann schiebt sie auch noch erst die eine, dann die andere Hand unter meinen Pullover, unter mein Hemd, unter mein Unterhemd, wie zwei frierende Vögelchen kriechen sie mir in’s Gefieder und ich schlinge meine Arme um ihre Hüften und ziehe sie so nahe wie möglich heran.

        So sitzen wir eine geschlagene halbe Stunde auf dieser Bank, aneinander geschmiegt, halten uns warm, blicken in die dämmernde Niederung, der schönste Teil des ganzen Ausfluges, diese halbe Stunde in der Kälte.

        Das ist Tippse.

        Kann natürlich sein, das fast jede Frau so ist.

        Merke:

        Mann bringe sie in Lebensgefahr, rette sie daraus und schon sind sie sanft wie Lämmchen.

      • Hier noch einmal die jüngst veröffentlichte Studie von Hakim (hatte Artikel und Studie bereits einmal in einem anderen Strang verlinkt)

        http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1343899/Gender-equality-myth-Women-want-rich-husbands-careers.html

        Studie:

        http://www.cps.org.uk/cps_catalog2/Feminist%20Myths%20and%20Magic%20Medicine.pdf

    • DANKE ROSLIN DANKE DANKE/
      WANKE NICHT DU RÖSEIN ROT/
      ENTWEISE TIPPSE DEINER SCHRANKE/
      DOCH DAS TUT ZUM GLÜCK NICHT NOT/

      MIT FICKMICHROTEN STIEFELN FLIPPT SIE/
      DIR DAS HERZ ZUM RECHTEN FLECK/
      SO WÜNSCH ICH EUCH UND UNS SOWIE/
      ALLEN EINEN SCHÖNEN TAG

  7. Zudem führt der höhere Östrogenspiegel auch zu einer stärkeren Wirkung des Kindchenschemas, was auch dazu führen dürfte, dass ein deutlicherer Kinderbezug für viele Frauen eher zu einem ausgefüllten Leben gehört. Hierzu dürfte auch eine höhere Empathie beitragen, ebenso der Umstand, dass Frauen auf Probleme eher mit Empathie und Männer eher mit Lösungen reagieren. All dies lässt sich im familiären Kreis besser verwerten.

    man, ist das schön, wenn die welt so einfach ist.

  8. […] Welches Verhältnis wollen Frauen zwischen Beruf und Arbeit? […]

  9. […] Welches Verhältnis wollen Frauen zwischen Beruf und Arbeit? […]

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