Schweden und die „Luxusmütter“: Frauen die mit einem gut verdienenden Mann Hausfrauen sein wollen.

Ein Bericht aus Schweden:

Ein Garten am Rande von Stockholm, die Wiese ist frisch gemäht und neben der Villa glitzert der Pool in der Sonne. Amanda öffnet die Tür der weißen Holzvilla und führt in eine große helle Küche. Hohe, cremefarbene Einbauschränke, ein Strauß bunter Herbstblumen auf dem großen naturbelassenen Holztisch. An den Wänden hängen Kinderzeichnungen: Bienen, Hunde, im Kreis tanzende Menschen. „Ich bin eine Luxusmutter“, sagt Amanda.

Sie muss sich oft dafür rechtfertigen. Amanda ist 45 Jahre alt und Lehrerin. Ihr Mann, ein Rechtsanwalt, arbeitet mehr als 60 Stunden pro Woche. Sie haben drei Kinder, fünf, neun und 13 Jahre sind sie alt. Ihren Nachnamen will Amanda nicht in den Medien lesen. Der Grund: Sie und ihr Mann gehören zu den wenigen Paaren, die es sich leisten können, von einem Gehalt zu leben. Amanda arbeitet nicht mehr. Das ist in Schweden nicht üblich – knapp 80 Prozent der Frauen haben hier einen Job. Zu Hause bleiben ist verpönt.

Das Problem der Luxusmütter. Er hat einen Job mit hohem Status und guten Einkommen, sie hätte vermutlich als Lehrerin auch ein okayes Einkommen. Aber sie muss eben nicht, weil sein Einkommen ausreicht.

Wäre interessant, wie viele der Frauen in Vollzeit arbeiten bzw welchen Teilzeitanteil. Ganz zu Hause zu bleiben, dauerhaft, ist aber jedenfalls ab einer gewissen Generation auch in Deutschland denke ich nicht mehr so gewöhnlich und die meisten würden denke ich davon ausgehen, dass zumindest eine gewisse Teilzeit gearbeitet wird.

Dabei spricht vieles dafür, dass die Schwedinnen das Arbeiten gar nicht glücklich macht. Studien belegen, dass es auch anderen Frauen so geht wie Amanda – nur dass viele von ihnen eben arbeiten müssen und nicht zu Hause bleiben können. Der finanzielle Druck zwingt Familien zum doppelten Vollzeitjob: Aufgrund hoher Lebenshaltungskosten und unsicherer Arbeitsbedingungen sind die meisten Familien auf das doppelte Einkommen angewiesen. Dass die Mehrheit der schwedischen Mütter Vollzeit arbeitet, liegt oft nicht daran, dass sie es wollen, sondern müssen. Mag die fast gleichberechtigte Beschäftigung von Männern und Frauen aus deutscher Sicht vorbildlich aussehen, das schwedische Modell ist nicht perfekt.

Das sind dann immer diese Artikel, bei denen so etwas ganz selbstverständlich dargestellt wird, als Leid der Frau, die gerne anders leben würde. Würde man es anführen in einer Diskussion über Karrierefrauen würde man sofort als Sexist bezeichnet werden.

Damit sich Familie und Beruf vereinbaren lassen, gibt es in Schweden eine Elternversicherung, das Pendant zum deutschen Elterngeld, die 30 Jahre zuvor eingeführt worden ist. Seither arbeiten in Schweden viel mehr Frauen als vorher. Und weil der Staat jedes Elternteil für sich besteuert, lohnt es sich für Paare nicht, dass einer voll verdient und der andere zu Hause bleibt. Ab dem zweiten Lebensjahr haben schwedische Kinder zudem ein Recht auf einen Vollzeit-Kindergartenplatz – unter der Voraussetzung, dass beide Eltern eine volle Stelle haben. 90 Prozent der Familien nutzen diese Plätze. Im Umkehrschluss heißt das: Nur sehr wenige Eltern arbeiten auf einer halben Stelle oder gar nicht.

Da habe ich auf der Stelle nur das hier gefunden:

Mahler Walther: Deutschland ist weit entfernt von anderen europäischen Ländern. Während hierzulande gerade mal 16 Prozent der Frauen mit Kindern unter 6 Jahren in Vollzeit arbeiten, sind es in Schweden 51 Prozent

In der Tat ist 16% ein großer Unterschied zu 51%. Das Kindergartenplätze mit hoher Stundenzahl eine Darlegung erfordern, dass man sie braucht, ist aber meines Wissens nach in Deutschland auch so. Man bekommt nicht einfach so eine 45 Stundenbetreuung, wenn man nicht arbeitet. Aber man bekommt natürlich einen Platz mit einer geringeren Stundenzahl. Wäre interessant wie die Regelungen in Schweden tatsächlich aussehen. Dass das Modell in Deutschland noch verbessert werden kann, wenn man Arbeiten für beide ermöglichen will.

45 Prozent der Schwedinnen wären lieber Vollzeitmütter, statt zu arbeiten. Das ergab vor sechs Jahren eine Umfrage der schwedischen Familienwebsite Familjeliv. Bei den Frauen unter 30 waren es sogar 53 Prozent. In den Medien ist deshalb vom  „Hausfrauentrend“ oder auch vom „Tantentrend“ die Rede, wenn es darum geht, dass sich gebildete junge Frauen auf einmal lieber wieder häuslich betätigen wollen.

45% ist nicht gerade niedrig. Sogar noch mehr bei den Frauen unter 30. Ein Hausfrauentrend in einem der feministischsten Länder dieser Welt mit einem der höchsten Level an Gleichberechtigung. Aber das Patriarchat und die verdammten Geschlechterrollen lassen natürlich nicht locker und verteidigen ihren Besitzstand!

Amanda, die Lehrerin, konnte sich nie vorstellen, Hausfrau zu sein. Nach der Geburt jedes Kindes kehrte sie ein Jahr später wieder in die Schule zurück. „Ich dachte, alle Menschen müssen arbeiten“, sagt sie, wie es in Schweden eben üblich sei. Als sie sich vor drei Jahren ein Bein brach und sieben Wochen krankgeschrieben war, stellte sie fest: An der Schule lief es auch ohne sie – und es war schön zu Hause. Sie konnte mit ihren Kindern Hausaufgaben machen, Mittagessen kochen und hatte auch noch Zeit, Zeitung zu lesen. „Dazu bin ich früher nie gekommen“, sagt sie.

Natürlich läuft es als Angestellter üblicherweise ohne einen. Das ist ja gar nicht die Frage. Jeder ist ersetzbar. Es ist etwas unglaubwürdig, dass sie dachte sie wäre nicht ersetzbar, zumal sie ja auch schon Elternzeit genommen haben dürfte.

Spontan kündigte sie ihren Job. Dass es sich nicht jede Mutter leisten kann, zu Hause zu sein, ist Amanda klar. Aber sie habe auch Freundinnen, die es sich leisten könnten, aber trotzdem arbeiten. „Ihnen geht es wie mir damals, sie sehen keine Alternative“, sagt sie. „Außerdem steht man als Hausfrau unter permanentem Rechtfertigungsdruck.“ Wenn sie vormittags mit ihrem Sohn einkaufen gehe, werde sie schräg angeschaut. Wenn sie nachmittags auf dem Spielplatz seien, vermisse ihr Sohn seine Freunde. „Die sind dann ja alle noch im Kindergarten.“ Und in den Sommerferien langweilten sich ihre Kinder, weil die anderen den Tag im Freizeitheim verbringen. „Dort bekommt man aber nur einen Platz, wenn beide Eltern arbeiten.“

Ich würde auch die Kinder nicht aus dem Kindergarten nehmen. Es ist eine gute Sache für sie unter Kindern zu sein. Es klingt ja so als könnte man eine Teilzeitlösung dort aber nicht machen. Das wäre eine interessante Regelung.

Amanda weiß, dass sie auf hohem Niveau klagt. Doch wenn Hausfrauen in Foren, Blogs und Facebook-Gruppen wie Hemmaföräldrars nätverk (Netzwerk der Haus-Eltern) von ihrem Lebensstil berichten, geht es um mehr als um Luxussorgen. Es geht um Fragen wie: Darf ich es genießen, Hausfrau zu sein? Darf ich mir wünschen, Hausfrau zu werden? Und wie kann ich diesen Wunsch in die Tat umsetzen?

In der Tat Luxussorgen. Und man darf vermuten, dass es keine entsprechende Gruppe für Väter gibt, die Hausmänner werden wollen.

So erzählt eine Schwedin auf Kvinna iFokus: „Große Augen sahen mich überrascht an, als ich leise in einem Café sagte: Wenn das Einkommen meines Mannes reichen würde, hätte ich nichts dagegen, Hausfrau zu werden. Hatte ich etwas Falsches gesagt?“ Eine Userin des Forums von familjeliv schreibt: „Tief im Herzen habe ich den Wunsch, mit meinen Kindern in Vollzeit zu Hause zu sein.“ Und fragt: „Gibt es noch andere, die im Jahr 2017 in diese Richtung denken? Ich fühle mich unter Druck, mich anzupassen als moderne, starke Frau mit einer Karriere – während ich im Innersten lieber eine Hausfrau im Stil der fünfziger Jahre wäre.“

Der Reiz der reinen Hausfrau ist an mich verloren. So ganz ohne Arbeit, nur zuhause, es ist irgendwie eine Verschwendung des eigenen Studiums und die Arbeit ist ja auch eine gewisse Form der Bestätigung bzw eine andere Interaktion mit der Aussenwelt. Außerdem macht man es sich schwieriger wieder einzusteigen, wenn die Kinder dann älter sind.

Die Sehnsucht der Schwedinnen nach dem Hausfrauendasein könnte erklären, warum für so viele von ihnen Svenska Hollywoodfruar (Schwedische Hollywoodfrauen) die Lieblingsserie ist. So heißt eine beliebte Reality-Soap, die schwedische Frauen begleitet, die reiche Amerikaner geheiratet haben und fortan ein unbekümmertes Leben führen. Eine typische Szene: Eine blonde Frau rückt rosafarbene Kissen zurecht, zeigt auf Barbiepuppen, glitzernde Disneyfiguren und Spiegel über dem Kinderbett. Sie sagt: „Das ist unser Prinzessinnenzimmer!“ Die Frauen in der Serie haben keinen eigenen Job, aber Prinzessinnenzimmer, Schoßhündchen, teure Klamotten und schnelle Autos. Die Zuschauer sind größtenteils Frauen zwischen 25 und 44 Jahren, die  elfte Staffel läuft derzeit.

Auch die schwedische Autorin Kristina Sandberg verdankt ihren Erfolg womöglich der Sehnsucht danach, nicht arbeiten zu müssen. In ihrer vor drei Jahren mit dem Roman Leben um jeden Preis beendeten Trilogie geht es um die Hausfrau Maj. Das Interessante: Das Leben der Protagonistin ist nicht schillernd wie das der Svenska Hollywoodfruar. Ihr Alltag ist trist und monoton, er besteht aus wenig mehr als Kochen, Putzen, Flicken; ihr Mann ist Alkoholiker und untreu, es gibt finanzielle Sorgen. Doch Leser wie Kritiker lieben den Roman, der mit dem August-Preis 2014 den renommiertesten schwedischen Literaturpreis gewann. Die fast schon ausgestorbene Spezies Hausfrau, die Sandberg hier skizziert: Für viele junge Mütter Schwedens ist das die Utopie.

Ein Leben im Luxus klingt natürlich auch nach einer beliebten Fantasie. Das Leben mit dem Alkoholiker weniger. Aber letzteres macht wahrscheinlich besseres Drama.

Was bedeutet das für Deutschland, wo hierzulande einiges unternommen wird, damit Mütter mehr arbeiten können? Taugt Schweden nicht als Vorbild?

Das Problem liegt in Deutschland woanders: Mit Elternzeit, Elterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus, Recht auf Teilzeit und Kündigungsschutz in der Elternzeit gibt es zwar Unterstützung, Förderung und Sicherheitsnetze für Familien, und im Gegensatz zu Schweden auch individuelle Alternativen. Doch die Angebote für mehr Vereinbarkeit werden fast ausschließlich von Frauen genutzt. Dabei wünschen sich die meisten Paare hierzulande, dass sie sich die Arbeit zu Hause teilen. Das zeigte zuletzt der Väterreport 2016.

Gelebt wird ein solches Modell von lediglich 14 Prozent der Paare. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin kommt zehn Jahre nach Einführung des Elterngeldes zum Ergebnis, dass der Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen, von weniger als drei Prozent vor 2007 auf 2017 über 34 Prozent gestiegen ist. Allerdings beschränkt ein Großteil der Männer die Elternzeit auf zwei Monate. So ist es wiederum auch in Schweden – auch wenn dort deutlich mehr Väter in Elternzeit gehen als in Deutschland.

Doch beim Thema Vereinbarkeit geht es nicht nur um die Elternzeit. Es geht um die Verteilung von Arbeit und Familie. Und da wünschen sich deutschen und die schwedischen Eltern das Gleiche: mehr Zeit für beides. Sie wollen arbeiten und Zeit für die Familie haben.

Aber eben in beiden Ländern mit verschiedener Verteilung in den Arbeitszeiten.

vgl auch:

45 Gedanken zu “Schweden und die „Luxusmütter“: Frauen die mit einem gut verdienenden Mann Hausfrauen sein wollen.

    • Klang wirklich so, als wären Mann und Kinder nicht gefragt worden. Unilateraler Entschluss, ohne sich der Konsequenzen klar zu sein. Ein absoluter Arschloch-Zug.

      • Er arbeitet 60 Stunden mit Stress und Verantwortung und sie gar nicht.
        Respekt
        Hoffentlich kommt er trotzdem auf seine Kosten und die Belohnung besteht nicht nur darin, dass sie ihren Frust nicht mehr an ihm abreagiert…

          • Das sehe ich auch so, das ist das Ziel. Wobei natürlich das Einschalten der Miele und das Fahren der Kinder zur Ganztagsbetreuung nicht erfüllend sind.
            Deswegen gibt es ja auch gute Möglichkeiten für solche Frauen, sich zu beschäftigen. Zum Beispiel können sie sich vom Mann eine Galerie für ihre eigenen Bilder schenken lassen, wenn sie gerne malen. Oder ein Pferdegestüt, in dem auch gezüchtet wird. Manche begnügen sich mit einem großen Garten, um immer der Fruchtbarkeit fröhnen zu können. Die sind dann aber im Winter mürrisch, wenn da Blütenpause ist.
            Natürlich gibt es auch viele, die lieber was mit Menschen machen wollen (nicht immer etwas Gutes). Die gehen dann halbtags ins Eventmanagement oder den Medienbereich und klagen dort über ihre Mental Load.

            Das Problem, das die alle haben, ist jedoch, dass sie bei diesen Aktiviäten abhängig vom Einkommen des Mannes sind, mithin von patriarchischen Strukturen. Sie sind zum Beispiel angehalten, auch seine Hose mit in die Miele zu legen. Und sowas geht ja gar nicht. Das schlägt schwer aufs Selbstbewusstsein.

            Ziel der sich auftürmenden neuesten Feminismuswelle ist also folgerichtig, einen Anspruch auf obiges Leben gegenüber der Gesellschaft zu haben, so dass keine unwürdigen Zugeständnisse an einen Mann gemacht werden müssen. Erst dann ist Gleichstellung erreicht,
            Er hat schließlich ein Recht auf Arbeit – und sie halt ein Recht auf Galerie oder ihr Gestüt oder was sie halt haben möchte.

        • „Repsekt“

          Für wen und wieso?

          Das tolle ist ja das wen sie sich trennen, so getan wird als ob sie wegen ihm auf ihre „Karriere“ verzichtet hat und er sie dafür entschädigen muss. Er hat es ihr zwar überhaupt erst möglich gemacht aufhören zu arbeiten und hat ihre, während sie kein Einkommen hatte, alles bezahlt, aber das zählt überhaupt nicht.

          • „ Das tolle ist ja das wen sie sich trennen, so getan wird als ob sie wegen ihm auf ihre „Karriere“ verzichtet hat und er sie dafür entschädigen muss. “

            Als ob jede Frau, die sich entscheiden zur nur-Hausfrau zu werden, die Chance gehabt hätten Karriere zu machen, wenn sie sich anders entschieden hätten…

            Tatsächlich trifft das aber, wie bei Männern auch, nur auf einen Bruchteil von ihnen zu, wobei niemand weiß/wissen kann, auf welchen.

      • Ja, sehe ich auch so.

        Und so wie es im Artikel beschrieben ist, ging ihr Ego-Trip voll zu Lasten der Kinder. Die sind die Geschädigten, weil sie aus ihrem Umfeld gerissen und bei den Gleichaltrigen zu Parias geworden sind.

  1. 45% Frauen, die gerne Hausfrauen sein würden, ist eine krass hohe Zahl.

    Bei dem skizzierten Modell haben mir allerdings vor allem die Kinder leid getan. Immer nur Mama, kaum Spielen mit Freunden oder Freundinnen. Das Ergebnis sind dann auch weniger Freunde und Freundinnen. Unser Kind freut sich am Ende der Ferien meistens auf die Schule, weils mit Papa/Mama doch nicht so toll ist wie mit gleichaltrigen.

    • Was ist daran leid zu tun? Diese Kinder sind beneidenswert, weil sie viel mehr Zeit für sich selbst haben, und ihre Betreuung nicht an eine Verwahranstalt outgesourcet wird.
      Spätestens in der Schule kommen sie noch mehr als genug mit anderen Kindern in Kontakt.

          • Dann eben in der Regel spielen Kinder am besten mit anderen, gleichaltrigen Kindern.

            Ich denke das eine 100% Betüddelung durch eine Mutter eher in einem späteren Narzissten endet, der mit Widerspruch nicht klar kommt.

          • Zwischen „Betüddelung“ und dem Kind die Möglichkeit geben, ruhig und alleine für sich selbst spielen zu dürfen, ist ein weites Feld.

            Dann gibt es auch noch Mütter, die ihr schlechtes Gewissen, das Kind abgeschoben zu haben, dadurch kompensieren wollen, dass sie ihm in der gemeinsamen Zeit jeden noch so ausgefallenen Wunsch erfüllen wollen. Ich glaube, dass dies der Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes erst recht nicht zuträglich ist.

          • Vielleicht werden die Kinder erst durch den fehlenden Kontakt mit anderen Kindern zu introvertierten Menschen?

        • Die meisten Kinder könnten mit den Nachbarskindern spielen, so wie wir das früher getan haben. Aber, ach gar, die sind ja alle von morgens bis abends in einer staatlichen Verwahranstalt, weil das die einzige Möglichkeit ist, mit anderen Kindern zu spielen, während der überwiegende Teil der schwedischen Eltern arbeiten muss, um eben dieses Modell zu finanzieren.

          Ich vermute, schwedische Kinder können sich, ähnlich wie viele us-amerikanische Kinder, in den üblichen Betreuungszeiten gar nicht mehr frei in der Stadt bewegen, ohne nicht gleich Misstrauen bei Erwachsenen zu erregen, was denn ein bpsw. 10-jähriges Kind alleine um 13 oder 14 Uhr im öffentlichen Raum zu suchen hat.

  2. Ich bin viel im Spiegel-Forum und gelegentlich bei Instagram unterwegs und führe dort regelmässig die Umfragen und Studien aus Deutschland an, nach denen die Wunscharbeitszeiten von Männern und Frauen deutlich auseinander klaffen an und verweise regelmässig auf die gelobten skandinavischen Länder, wo noch weniger Frauen als hierzulande MINT-Fächer studieren und in den privaten Unternehmen noch weniger Frauen in den Vorständen sitzen. Auch die hier im Artikel genannte Umfrage werde ich sicherlich bald erwähnen.

    Aber zumindest bei den direkten DIskusssionspartnerinnen ist das im Grunde zwecklos. Da wird Ann behauptet, in diesen Umfragen äußern sich die Frauen so, weil sie ja all die Hausarbeit sonst gar nicht schaffen würden. Wenn die Männer sich nur endlich anders verhalten würden, würden die Frauen natürlich auch mehr arbeiten wollen und häufiger MINT-Fächer studieren wollen….

    • Es gibt einen Artikel in der WELT, nach dem es keinen Unterschied macht ob die Kinder in eine Ganztagesschule gehen oder nicht, die Frauen arbeiten in beiden Fällen gleich viel bzw. wenig.

      Aber auch da haben sicherlich irgendwie die Männer schuld 😉

      • Letztlich ist die Grundannahme von Medien und Politik, dass Frauen „eigentlich“ genauso viele Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen wie Männer, falsch. Alle Studien, Umfragen, Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass dies nicht so ist. Und diese falsche Prämisse führt dann notwendigerweise zu falschen Schlüssen. Da werden seit vielen Jahren immer wieder selbst definierte Barrieren entfernt in der Erwartung, dass die Frauen dann mehr Stunden arbeiten – und wenn dies dann doch nicht geschieht, gibt es offenbar noch weitere Hindernisse, die entfernt werden müssen.

        Eine sachliche Diskussion ist dabei kaum möglich, da das infrage stellen dieses Dogmas als Angriff gewertet wird. Dabei ist das m.E. eine rein faktenbasierte Aussage, völlig wertneutral.

        • Wenn es um das Wollen geht, halte ich das gar nicht mal für so unwahrscheinlich.

          In meinem Bekanntenkreis gibt es wenig Männer die Arbeiten gehen weil sie wollen. Sie müssen, denn sie sind nunmal dafür verantwortlich, für die Familie zu sorgen.

          Dass Männer arbeiten gehen, weil Arbeiten ein Vergnügen ist, dürfte nach wie vor ein femifaschistischer Mythos sein.

          • @Mario
            tatsächlich wollen auch Männer nach diversen Umfragen und Studien weniger arbeiten – aber auch dann noch mehr als Frauen.

            Im Spiegel-Forum hat vor kurzem tatsächlich die Forenadministration in eine Diskussion eingegriffen und auf diese Studie verwiesen:
            https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/maerz/arbeitszeit-von-maennern-und-frauen-wunsch-und-wirklichkeit-klaffen-auseinander

            Allerdings hat sie wohl nur den Teaser gelesen, denn die Zahlen der Studie zeigen, dass über 40% der Frauen ihre Arbeitszeiten gerne reduzieren würden. Und demnach wollen Männer ihre Arbeitszeit im Schnitt von 41 auf 37 reduzieren, Frauen von aktuell 32 auf 30. Also ja, der Abstand würde sich im vergleich zur aktuellen Situation verkleinern, bliebe aber beträchtlich.

            Und dieses Ergebnis wird letztlich in allen Studien und Umfragen in durchaus ähnlicher Weise bestätigt.

  3. „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ bedeutet für die meisten Frauen eben nicht, neben den Kindern (di im Kindergarten sind) noch Karriere an der Uni zu machen oder als Journalistin zu arbeiten. sondern irgendeinen Scheißjob in der Fabrik oder an der Supermarktkasse zu haben. Natürlich außerhalb von Deutschland oder Schweden.

  4. Der Vergleich, wie viele Männer gerne daheim die Kinder versorgen würden, statt erwerbstätig zu sein, wenn sie die Möglichkeit hätten, fehlt leider.

    Anscheinend gibt es in Schweden kaum die Option von Teilzeitarbeit. Entweder alles oder nichts. Wer nicht Vollzeit arbeitet, hat Nachteile. Das nimmt den Menschen viel Flexibilität für ihre Lebensgestaltung, und schließt praktisch halbe-halbe aus.

    • „Anscheinend gibt es in Schweden kaum die Option von Teilzeitarbeit.“

      Zumindest weniger als in Deutschland. Einige Daten vom schwedischen Arbeitsmarkt:

      „Im Jahr 2019 hatten 4,8 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren einen Arbeitsplatz. Dies entspricht einer Beschäftigungsquote von 82 %, dem Höchstwert in der EU. Und die höchste Beschäftigungsquote in Schweden hatten die Akademiker. Von den Erwerbstätigen waren neun von zehn erwerbstätig, in Teilzeit oder Teilzeit, sogar jeder zehnte war selbstständig. 26 Prozent der Frauen und 11 Prozent der Männer arbeiteten in Teilzeit – und sie nannten verschiedene Gründe dafür.“

      Deutschland hat bei den Männern übrigens die gleiche Teilzeitquote, bei den Frauen sind es hierzulande aber 48% (https://m.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61705/voll-und-teilzeitbeschaeftigte).

      „Ein Erwerbstätiger arbeitet durchschnittlich 38 Stunden pro Woche. Von allen Erwerbstätigen (20–64 Jahre) arbeiten 82 Prozent Vollzeit, dh 35 Stunden oder mehr. Teilzeitarbeit ist bei Frauen dreimal häufiger als bei Männern: 3 von 10 Frauen und 1 von 10 Männern arbeiten maximal 34 Stunden pro Woche. Hochqualifizierte Frauen arbeiteten 2019 in geringerem Umfang in Teilzeit, während es bei hochqualifizierten Männern keine großen Unterschiede gab. Seit 2009 ist der Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen von 34 auf 26 Prozent gesunken, bei den Männern ist der Anteil unverändert.“

      In Deutschland liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei 34,8 Stunden, was nicht so viel weniger ist und mich angesichts der unterschiedlichen Frauenteilzeit vom Ausmaß her etwas überrascht. Das liegt vermutlich an weiteren Faktoren als nur der Teilzeit, schwächeren Gewerkschaften hierzulande vielleicht.

      „Bei den Jüngsten und Ältesten kommt Teilzeitarbeit aus natürlichen Gründen (Schule und Rente) häufiger vor. Der Unterschied zwischen der Teilzeitbeschäftigung von Frauen und Männern ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Frauen immer noch eine größere Verantwortung für unbezahlte Heimarbeit übernehmen, laut der Zeitverwendungsumfrage von Statistics Sweden, etwa 5 Stunden mehr pro Woche als Männer. Weitere Gründe für die verstärkte Teilzeitbeschäftigung von Frauen sind, dass sie häufiger studieren als Männer und in vielen frauendominierten Berufen Teilzeitbeschäftigungen üblich sind.“

      Das fiese Patriarchat mal wieder. Während Annes Satz „Das nimmt den Menschen viel Flexibilität für ihre Lebensgestaltung, und schließt praktisch halbe-halbe aus“ für Männer ganz besonders zuzutreffen scheint, lockt es Frauen in die gemeine Teilzeitfalle.
      Schweden braucht unbedingt noch mehr Feminismus!…

      Quelle der Statistiken: https://arbetsloshetsrapporten.se/sysselsattningen/

      • Danke für die Recherche. Ich war dem nicht weiter nachgegangen.
        Aber ich verstehe diesen Satz nicht: „Von den Erwerbstätigen waren neun von zehn erwerbstätig“. x = 0.9*x Häh? Vielleicht ein Übersetzungsfehler? Wie auch „in Teilzeit oder Teilzeit“ .. 🤔

        • Huppala! An der Stelle sind mir noch zwei Googleübersetzungsfehler durchgegangen. Richtig übersetzt muss es heißen: „Von den Erwerbstätigen waren neun von zehn angestellt [=im Gegensatz zu Selbständigen] in Voll- oder Teilzeit.“

  5. Also auf die Schnelle ist es nicht einfach, vergleichbare Statistiken zu finden. Aber so wie ich das sehe, liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit über alle Berufstätigen, von Schwedinnen und Schweden ähnlich weit auseinander wie die von Männern und Frauen in Deutschland. Der reine Blick auf den Anteil Vollzeit beschäftigter Frauen täuscht daher vielleicht etwas darüber hinweg, dass die Unterschiede in der Stundenzahl wahlweise dort ähnlich gross oder hier ähnlich niedrig sind.

  6. „Die Frauen können wählen, und das ist es, was sie den Männern so unendlich überlegen macht: Jede von ihnen hat die Wahl zwischen der Lebensform eines Mannes und der eines dummen, parasitären Luxusgeschöpfes – und so gut wie jede wählt für sich die zweite Möglichkeit. Der Mann hat diese Wahl nicht.“
    (Esther Vilar)

    • Und wenn Frauen noch 14 weitere Optionen kriegen würden, während die Optionen für Männer immer noch bei arbeiten, arbeiten, arbeiten oder Knast blieben, würden Frauen immer noch rumjammern, wie schwer sie es haben.. und dann erklären was ein „richtige“ Mann alles können muss.

  7. Das Leben in Schweden ist berüchtigt teuer. Vor allem wegen der sehr hohen Steuern. Mit denen die ganzen Betreuungsangebote für die Kinder finanziert werden die die Menschen brauchen denn Mann und Frau müssen arbeiten um das teure Leben bezahlen zu können.
    So ungefähr richtig zusammengefasst?

    • Ungefähr. Alle skandinavischen Länder haben eine hohe Staatsquote, die Steuern fließen aber natürlich bei weitem nicht nur in Kinderbetreuung. Auch in Straßen, Schulen, Lebensmittelkontrollen in Restaurants (deren Ergebnisse für den normalen Bürger einsehbar sind)… ein deutsch-dänischer Freund von mir hat es mal so ausgedrückt: „Ich finde die Steuern in Deutschland zu hoch.“ – „Aber in Dänemark sind sie doch noch höher?“ – „Ja, aber da bekommt man auch viel mehr dafür.“

        • Aber für drastisch höhere Preise. Einer unserer Lohnfertiger sitzt in der Schweiz und ab und zu muss ich den besuchen. Hotel und Fahrt zahlt der AG aber der Spesensatz langt für kaum mehr als einen Döner.

        • „ Aber für drastisch höhere Preise. “

          Wobei sich dann allerdings die Frage stellt, warum es in der Schweiz kein Außenhandelsdefizit gibt, sondern einen -Überschuss. Kann es sein, dass die Produktivität der Schweiz bei ihren Exportgütern überdurchschnittlich hoch ist?

          OK, wird wahrscheinlich eh keiner mehr lesen, hätte früher auf diese Frage kommen müssen, aber, hey, vielleicht habe ich ja doch Glück…

      • Natürlich leistet der schwedische Staat mehr als nur Kinderbetreuung. Schweden hat eine mit Deutschland vergleichbare Staatsquote, und die wird vor allem mit sehr hohen Steuern auf Einkommen und Verbrauch bezahlt. Unternehmensteuern sind relativ niedrig. Um die staatlichen Wohltaten finanzieren zu können müssen die Schweden ganz schön im Hamsterrad laufen. Um per Steuern staatliche Leistungen bezahlen zu können die sie ggf. nicht bräuchten wenn sie nicht allesamt ganztags arbeiten müssten.
        Von nichts kommt nichts. Das geht solange gut wie der Staat die Steuern wieder an die Schweden verwendet. Wenn der schwedische Staat aber das Geld anfängt zu verschwenden wird das Ganze instabil. Das gilt aber für alle Staaten mit hoher Staatsquote. Die sind latent instabil.

  8. Kann es sein, dass die gemeine Arbeitgeberlobby den Feminismus für sich entdeckt hat? Das hört sich in Schweden ja nach einem Traum an willigen Arbeiterinnen an.

  9. Was bedeutet das für Deutschland, wo hierzulande einiges unternommen wird, damit Mütter mehr arbeiten können?

    Das bringt nur leider nichts, wenn sie nicht wollen. Man könnte das Leben natürlich so teuer machen wie in Schweden, damit sie müssen. Und das würden uns die Feministinnen dann als Empowerment der Frau verkaufen.

    Dabei wären viele Schwedinnen mit Kindern lieber Vollzeitmütter. (…) Und da wünschen sich deutschen und die schwedischen Eltern das Gleiche: mehr Zeit für beides. Sie wollen arbeiten und Zeit für die Familie haben.

    Wie kriegt man so etwas hin? Wie kann man mit so einer kognitiven Dissonanz leben? Das muss einem doch beim Durchlesen auffallen, dass man sich selbst widerspricht. Aber zu ihrer Entschuldigung muss man wohl vorbringen, dass die Dame sehr wahrscheinlich Hardcore-Feministin ist mit einem Abschluss in interkultureller Germanistik und einer Promotion in Kinder- und Jugendliteratur (das stimmt übrigens). Da darf man keine geistigen Höchstleistungen erwarten.

  10. Der Feminismus der Zukunft bekämpft das böse Patriarchat, das Frauen in die Berufswelt gezwungen und ihnen ihre bequeme Hausarbeit weggenommen hat.

  11. Die Verpönung ist das Resultat des schlechten Gewissens der gierigen anderen Mütter.
    Die eigenen Kinder nicht aufwachsen zu sehen, sondern das zu externalisieren, in die Hände von Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen, mag vielleicht sogar eine Perversion der Moderne sein, die einer Frau leichter auffällt, so sie selbst in dem dysgenischen Gewerbe ist, und sich die Frage stellen kann, ob’s nicht saubekloppt sich 25 falsche, statt der eigenen drei richtigen, Kinder jeden Tag anzusehen.

    Und da Frauen geradezu unfähig darin sind Fehler einzugestehen, scheint’s mir kein Wunder, dass es eines exorbitanten Gattengehaltes bedarf, damit eine mutige (in Verbindung mit der spezifischen Beobachtungsmöglichkeit als Lehrerin) den anonymen Schritt in die Öffentlichkeit macht.

    Auf der einen Seite stehen 200.000 Jahre das war schon immer so, und 0815 auf der anderen.

  12. Bisserl spät aber vielleicht liest es noch wer.
    Meine Ex hat Soziale Arbeit studiert und ist mit ihrer ersten Abschlussarbeit durchgefallen, weil sie zu dem Schluss gekommen ist Feminismus bedeutet die Frau ist frei zu wählen. Sie kann Karriere machen oder auch zu Hause bleiben wenn sie das wünscht. Damals habe ich auch nicht verstanden warum sie der Chefideologe durchgefallen lies. Aber mittlerweile habe ich kapiert, dass das völlig richtig war. Es geht doch um Gleichberechtigung. Und ich als Mann kann es mir nicht aussuchen ob ich arbeiten möchte oder nicht. Es sei denn ich bin reich.
    Also nein. Frau hat eben nicht das Recht auf freie Wahl. Zumindest nicht in der Regel. Seit ich das verstanden habe sehe ich auch Feminismus-Quoten-Paygap-Propaganda gelassener. Es nervt zwar das Frau immer Opfer und Mann immer böse dargestellt wird. Aber den Frauen zu sagen „Beweg deinen Arsch, faules Weib!“ geht halt vermutlich nicht so gut. Tatsächlich ist aber jeder Paygap Artikel ein Tritt in den Arsch der Frauen. Die nicht erwerbstätige Frau ist nicht erwünscht. Denn Sie kostet. Sie Arbeitet nicht, intelligente Frauen gehen dem Arbeitsmarkt verloren, sie zahlen keine Steuern oder Sozialabgaben, wollen aber trotzdem den Urlaub, die gute öffentliche Infrastruktur und eine gute Krankenversorgung etc. Sie kosten nicht nur dem Ehemann. Sie sind eine Belastung für die gesamte Gesellschaft. Meiner Meinung nach war es nie ein Problem das der Mann mal die Erwerbsarbeit der Frau verhindern konnte. Vermutlich haben wesentlich mehr Männer ein Problem damit, sie nicht zur Arbeit zwingen zu können.
    Wie man am Artikel sieht wollen viele Frauen eigentlich die Rundumversorgung um sich im eigenen sicheren Nest um die eigene Brut kümmern. Weiblicher Urinstinkt. Oder auch toxische Weiblichkeit. 😉

    Insofern ist manchmal, wenn auch in schräger und Männer diffamierender Form, der Feminismus tatsächlich gut für uns Männer. Wenn mehr Frauen arbeiten kostet uns Männer das Leben weniger. Und einer erwerbstätigen Frau wird zu Hause nicht so schnell langweilig, bei Trennung ist sie eher zum Wechselmodell bereit und Unterhalt spart man sich auch.
    Als alleinerziehender Vollzeitbeschäftigter bin ich es also leid die Hausfrauen indirekt mitzuversorgen und sage: Frauen weg vom Herd!
    Schickt die faulen Weiber zum Arbeiten! 😉

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