Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 26. November 2013

„Nicht einmal ein Viertel der Frauen findet einen Hausmann erstrebenswert“

Ein Spiegelartikel beleuchtet die Beliebtheit des Hausmannmodells:

In den Familien stößt das Rollenkarussell allerdings auf weniger Gegenliebe, als man vermuten könnte. Das ist ein Ergebnis der jährlichen Familienstudie des Hausgeräteherstellers Vorwerk. Demnach können sich nur 48 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer vorstellen, dass der Mann im Beruf einen Gang zurückschaltet, um seiner Frau eine bessere Karriere zu ermöglichen. Irritierend: Nicht einmal die Hälfte der Frauen wünscht sich eine andere Rollenverteilung.

Eigentlich wenig irritierend. Es ist ein Trend, der sich durch diverse Umfragen zieht. Viele Frauen sind durchaus zufrieden mit der Rollenverteilung, ebenso wie viele Männer. 

Im Jahr 1993 erschien das mehr Befragten als gute Idee, nämlich 54 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer. Damit ist der Rückgang bei Frauen fast ebenso stark wie bei Männern.

Auch die Bereitschaft der Männer, halbtags zu arbeiten, damit ihre Partnerinnen überhaupt einem Beruf nachgehen können, ist leicht gesunken. Ein völliger Rollentausch erscheint knapp der Hälfte der Männer sogar ganz ausgeschlossen. Allerdings findet auch nicht einmal ein Viertel der Frauen einen Hausmann erstrebenswert.

Da wird der Feminismus sicherlich schließen, dass diese Frauen eben zu sehr in ihrer Rolle aufgegangen sind und sich wegen dieser patriarchischen Gehirnwäsche nichts anderes vorstellen können. Dass Frauen immer wieder entsprechende Wünsche bzw. Ablehnungen äußern und der Hausmann eben wenig Status hat, erscheint dort wohl wenig einsichtig.

Auch hier muss man die Wechselwirkung beachten, die im Feminismus stets ausgeblendet wird: Wenn Frauen keine Hausmänner wollen, dann lohnt es sich für Männer nicht Hausmann zu sein. Wenn weniger als ein Viertel der Frauen einen Hausmann interessant finden, dann schließt ein Mann mit der Bereitschaft für diese Rolle und deren Übernahme einen großen Teil potentieller Kandidatinnen für sich aus. Geht seine Ehe schief, sind seine neuen Chancen eine Frau zu finden, die wieder einen Hausmann will deutlich geringer als wenn er seinen Job behält. Eine in Hinsicht auf eine Scheidung freiere Gesellschaft kann insofern auch Geschlechterrollen stabilisieren, wenn sie dazu führt, dass Menschen sich eine Entscheidung besonders gut überlegen, die für sie wenig interessant ist. Das gilt natürlich auch für die Frauen, die befürchten müssen, dass sie dann zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden und ihre Kinder nur für Umgang am Wochenende sehen, wenn es nicht klappt. 

Folgt man der Umfrage, stehen im Vergleich mit den neunziger Jahren generell viele Zeichen weiblicher Eigenständigkeit weniger hoch im Kurs. So etwa, dass sich voll berufstätige Paare die Hausarbeit teilen, dass Männer auch mal weniger verdienen als ihre Partnerinnen, oder Paare bei der Heirat den Geburtsnamen der Frau annehmen.

Das Männer weniger verdienen als ihre Partnerin steht also nicht hoch im Kurs, ebenso wenig, dass man den Namen der Frau annimmt. Beides evolutionär durchaus erklärbar: Einmal über schlechte Versorgereigenschaften und geringeren Status, das andere Mal wie in dem Artikel bereits ausgeführt. 

Nach wie vor ticken Männer und Frauen sehr unterschiedlich, wenn es um das Verhältnis von Partnerschaft und Beruf geht. So würde die Hälfte der Frauen in eine andere Stadt ziehen, damit ihr Mann dort eine neue Stelle annehmen kann. Umgekehrt käme das aber nur für ein Viertel der Männer in Frage.

Da der Mann üblicherweise der Hauptverdiener ist, ist es verständlich, dass man sich eher nach seinem Job richtet. Vielleicht auch noch eine Nachwirkung der Patrilokalität.

Hausarbeit ist immer noch Frauensache – das ist angesichts der anderen Ergebnisse fast schon folgerichtig. 80 Prozent der Mütter sehen die Hauptlast der Familienarbeit bei sich, die meisten Männer würdigten das aber auch ausreichend.

Da scheint also eine gewisse Einigkeit zu bestehen. 

Immerhin ist die Elternzeit beliebt, immer mehr Befragte können sich eine Elternzeit des Mannes vorstellen. Binnen zwanzig Jahren ist der Anteil unter den männlichen Befragten um elf Prozentpunkte gestiegen, auf jetzt 44 Prozent. Außerdem scheint es nicht viele Männer zu geben, die nach der Geburt eines Kindes vor dem Babygeschrei ins Büro flüchten. Nur acht Prozent der Mütter berichten, dass ihre Partner dann ihr Arbeitspensum erhöht hätten.

Im ganzen also anscheinend durchaus eine gestiegene Familienbezogenheit der Männer.

Der Spiegelartikel wertet noch wie folgt:

Wie die Ergebnisse politisch zu werten sind, ist freilich Ansichtssache: Man kann sie als Rückkehr zu einer probaten Verteilung der Aufgaben in den Familien werten. Oder als Resignation in einem gesellschaftlichen Kampf, in dem Frauen es leid sind, immer wieder gegen gläserne Decken zu stoßen.

Sicherlich beides im Prinzip möglich: Warum allerdings die Frauen es eher leid sein sollten bei sich verbessernden Verhältnissen und allseits geführten Quotendiskussionen wird nicht gesagt. 

 

Advertisements

Responses

  1. Eine Studie im Auftrag des BMFSFJ (20jährige Frauen und Männer heute) beschreibt tradiertes Taktieren zum eigenen Vorteil wie folgt:
    „Diese Frauen jonglieren mit Klischees von Emanzipation; ebenso mit traditionellen Stereotypen von „Frau-sein“ und „Mann-sein“. Dabei ist in ihrer Kommunikation nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob sie mit Klischees spielen, sich ernsthaft damit identifizieren oder sich distanzieren. Kern ist ein selbstbewusster und unverkrampfter Bezug zum Thema „Gleichberechtigung und Gleichstellung“. Es stellt für diese Frauen subjektiv keine Hürde, kein Problem dar.“

    Zur Sicht der Männer:
    „Bei Gesprächen von Männern über Frauen pflegt man gern das Klischeebild der emotionalen Frau, die zu keiner rationalen Entscheidung und keinem konsequenten (logischen) Handeln fähig ist, die Männer mit den Waffen einer Frau manipuliert, um ihr Ziel zu erreichen. Auch in diesem Bild beschreiben sich die Männer als Opfer der Frau, die geschickt ihre weiblichen Reize ausspielt.“

    Fürs Protokoll: Männer pflegen jene Klischees mit denen Frauen erklärtermaßen „selbstbewusst und unverkrampft“ jonglieren, was allerdings auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.

    Auch ich bin es leid, fortwährend auf jene dämliche Doppelstrategie Hascherl/Übermenschin zu stossen.

    • @ ReVolte

      *:“Diese Frauen jonglieren mit Klischees von Emanzipation; ebenso mit traditionellen Stereotypen von „Frau-sein“ und „Mann-sein“. Dabei ist in ihrer Kommunikation nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob sie mit Klischees spielen, sich ernsthaft damit identifizieren oder sich distanzieren. Kern ist ein selbstbewusster und unverkrampfter Bezug zum Thema „Gleichberechtigung und Gleichstellung“. Es stellt für diese Frauen subjektiv keine Hürde, kein Problem dar.”

      Nichts Schlechtes über Frauen! Ihr Egoismus/inkonsistenter Opportumismus ist GUT, STARK, EMANZIPIERT.

      Warum?

      Weil sie gefördert werden müssen.

      *Zur Sicht der Männer:
      “Bei Gesprächen von Männern über Frauen pflegt man gern das Klischeebild der emotionalen Frau, die zu keiner rationalen Entscheidung und keinem konsequenten (logischen) Handeln fähig ist, die Männer mit den Waffen einer Frau manipuliert, um ihr Ziel zu erreichen. Auch in diesem Bild beschreiben sich die Männer als Opfer der Frau, die geschickt ihre weiblichen Reize ausspielt.”*

      Nichts Gutes über Männer!

      Warum?

      Sie müssen bekämpft und entmachtet werden.

      Denn sie sind Egoisten und vor allem sind sie SCHULD.

      Es ist so albern, so dumm, so unsäglich platt und offensichtlich und och so erfolgreich.

      Weil sie entlang der männlich-weiblichen Instinktdispositionen operieren können.

  2. „Oder als Resignation in einem gesellschaftlichen Kampf, in dem Frauen es leid sind, immer wieder gegen gläserne Decken zu stoßen.“

    Wenn das richtige Leben sich mal wieder nicht an die ideologischen Luftschlösser halten will, bedarf es halt kreativer Erklärungsansätze für die Diskrepanz.

    Im Zweifel muss man den Mensch zu seinem Glück zwingen. Ein Verbot mütterlicher Fürsorge wäre ein erster, schöner Schritt in eine verheißungsvolle Zukunft.

    Die Opferschablone liegt da ganz oben in der Schublade. Die Formulierung zeugt allerdings deutlich von eigenen Zweifel derdiedas RedakteurIn an der Rationalisierung ideologisch unkonformer Verhaltensweisen.

    • „Ein Verbot mütterlicher Fürsorge wäre ein erster, schöner Schritt in eine verheißungsvolle Zukunft.“

      Es würde mich nicht wundern wenn es dazu käme!

      http://www.mmnews.de/index.php/politik/11304-eu-plant-kinderbuecher-verbot#13854560811502&if_height=215

      • @ ddbz

        Totalitären Bewegungen ist die Sicht eigen, man müsse den einzelnen Menschen vor sich selber schützen, ihn von sich selber befreien….ist die genuine Aufgabe des Staates, der Schutz des Individuums vor den Anderen, pervertiert der Totalitarismus die Angelegenheit.

        Je widerspenstiger, „erziehungs“refraktärer die zu befreienden Individuen sind, um so mehr Repression wird angewandt, um die „guten“ Ziele zu erreichen. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

        Das großhirnrindenbefreite Nachplappern der etablierten politisch korrekten Phrasen, die Übernahme offiziell verordneter „Wahrheiten“ trotz diskrepanter Empirie ist für sich schon Folge einer solchen (bislang eher sozial manipulativen als offen gewalttätigen) Repression.

        Die Abregelung unerwünschter menschlicher Lebensentwürfe mittels zivilrechtlicher Gesetze ist eine Steigerungsstufe. Die strafrechtliche Bewährung wäre einer weitere.

        Volksschädling ist ja heute fast schon jeder, der nicht prinzipiell gegen Atomenergie ist und die These der anthropogenen Erderwärmung skeptisch sieht, oder ein Auto fährt, dass mehr als 8 Liter verbraucht. Rassist ist jeder, der die Einwanderungspolitik auch nur thematisiert. Und frauenfeindlich jeder, der sich nicht auf die Täter-Opfer-Fixierung einlässt.

        Der Paragraph 130 wird zukünftig Anwendungsbereiche finden, die die den meisten Menschen heute noch als undenkbar erscheint.

        • @ ratloser

          Die EU will ja Femnismuskritik verbieten…

          Ich sage: die EU gibts gar nicht 😉

      • Oh bitte, dieser Kinderbücher- Artikel hat als einzige Quelle einen Link auf einen Artikel in der Daily Mail http://www.dailymail.co.uk/news/article-2229022/Now-Brussels-takes-aim-Famous-Five-Books-portraying-traditional-families-barred.html, in dem steht, dass sich a) irgend EU-Gender-Komittee zwar so was geschrieben hat von wegen Genderstereotypen in Kinderbüchern, aber keinen „book ban“ vorschlägt, b) die EU überhaupt nicht daran denkt, diesbezüglich in die Souveränität der Bildungssysteme der Länder einzugreifen und c) selbst wenn die Kommission so etwas gut finden würde, sie das ja nur als Vorschlag in das EU-Parlament geben, was das beschließen müsste und dann müssten es auch noch die Länder umsetzen, die den Teufel tun werden (obwohl, bei Schweden weiß man nie…)

        „A spokesman for the London office of the European Commission said: ‚This is nonsense. „Brussels“ has no legal powers to intervene in which books are available in UK schools, it is a matter for the UK and for schools.

        ‚The European Parliament committee report – which anyway represents just the committee’s view – does not suggest banning books.

        ‚And even in areas where it does call for EU level action and where that is legally possible, that can only be done if the Commission makes a proposal – it hasn’t – and if the European Parliament as a whole and a large majority of member states then adopt it.“

        Also bleibt auf dem Teppich

    • @ddbz
      *Die EU will Kinderbücher verbieten, in denen „veraltete“ Rollenklischees verbreitet werden. Die Mutter am Herd oder das Mädchen mit Puppen sollen genauso auf den Index kommen wie Jungs in Baumhäusern. Werden bald „Pipi Langstrumpf“ und „Peter Pan“ verboten
      ……………

      Der Gutmenschen-Junta in Brüssel ist ein Dorn im Auge, dass in vielen Kinderbüchern alte Rollenklischees verwendet werden. Beispiel: Der Vater, der arbeiten geht und die Mutter, die Heim und Herd hütet. Oder Mädchen beim Puppenspiel und Jungs, die Baumhäuser bauen*

      Es ist kaum zu fassen.

      Um so wichtiger, eine GEGENÖFFENTLICHKEIT zu mobilisieren.

      M.E. wissen viele überhaupt nicht, wie die feministischen Totalitarismen auch durch die EU vorangetrieben werden.

      • „Um so wichtiger, eine GEGENÖFFENTLICHKEIT zu mobilisieren.“

        Na dann, mobilisiere mal. Bin gespannt.

        • Kann nur durch Aufklärung funktionieren. Ist bestimmt nicht so einfach.

          Die Alternative wäre, der „Gesinnungsdiktatur“ ihren Lauf zu lassen.

        • @ Adrian

          *Na dann, mobilisiere mal. Bin gespannt.*

          Na, Du bist doch selbst schon Teil einer Gegenöffentlichkeit, als Blogger, Kommentator in der Blogosphäre.

          Wie bescheiden die auch immer sein mag – es ist ein Torffeuer, das sich langsam, langsam voranfrisst.

          Aber es brennt und raucht.

          Die offiziellen Verfertiger der Veröffentlichten Meinung in den Main-und Müllstrommedien sind nicht mehr allein.

          Sie haben ihr Monopol bereits verloren.

          Weshalb die Versuche, das Internet wieder „einzufangen“, zu kontrollieren, zu zensieren, wachsen werden.

          U.a. darin sehe ich den Zweck von #Aufschrei-Kampagnen, grimmepreiswürdig.

          Kann es einen edleren Grund geben, Staatsmacht und Zensur auszuweiten als den Schutz von Frauen, hier den Schutz vor Sexismus und Beleidigung?

          Da muss doch jeder ritterliche Mann, jede rechtlich denkende Frau zustimmen!

          Nur Schweine, Rüpel, Neonazis, Vergewaltigungsapologeten können sich dem verweigern – Menschen also, die FRAUEN unterdrücken und SCHÄNDEN wollen.

        • Es wird schon reichen, wenn genügend Menschen diesen Blödsinn erfahren.

          Mittlerweile tarut jeder der EU alles zu.

          Wann ist noch gleich Europawahl?

        • @ Adrian

          Na ich glaube kaum das sich die Leute den Mund verbieten lassen wollen von euch Schwuppen 😉

      • @ overthehill

        „Es wird schon reichen, wenn genügend Menschen diesen Blödsinn erfahren.“

        Der „Blödsinn“ agiert seit jeher in absoluter Transparenz.

        Die Verfilzung von Berufspolitik, NGO´s und dem feministisch-ideologischen Milieu zum Beispiel ist ebenso transparent, wie es die harsche Realitästwidrigkeit des feministischen Menschenbildes ist.

        No problem.

        Die Natur der meisten Menschen ist mit der willfährigen Integration in eine totalitäre Gesellschaft wesentlich besser vereinbar, als mit den Anforderungen eines selbstbestimmten, eigenverantwortlichen Lebens.

        Solange es genug zu fressen, zu saufen und zu v… gibt, räkeln sich die meisten von uns konformistisch in der Grube.

        • @ Ratloser

          *Solange es genug zu fressen, zu saufen und zu v… gibt, räkeln sich die meisten von uns konformistisch in der Grube.*

          Ja, es braucht eigentlich gar nicht viel, um Menschen gleichzuschalten.

          Der exzessive Terror von Bolschewisten/Nazis/Maoisten ist eigentlich gar nicht nötig.

          Allerdings ist er doch zwangsläufig, denn Ideologen können nicht haltmachen.

          Es gibt für sie kein Genug.

          Sie sind Getriebene ihrer eigenen Dämonen, die irgendwann ein Maß an realtiätswidrigem Irrsinn durchsetzen wollen (und MÜSSEN), das dann ein Ausmaß an kognitiver Dissonanz mit sich bringt, das nur noch mit offenem Terror stabilisierbar ist.

          Der Feminismus wird entweder rechtzeitig gestoppt oder zusammenbrechen.

          Oder gezwungen sein, in genau diese Richtung zu gehen (immer härtere, immer offenere Repression, immer groteskere Widersprüche zwischen Common Sense und ideologischer „Wahr“nehmung).

          Warten wir’s ab.

          Es geht ja seinen Gang.

        • @ roslin

          Der ideologische harcore Feminismus ist für mich zunächst einmal ein obskuristisches Projekt einer kleinen Gruppe identitätsgestörter Frauen.

          Die gesellschaftliche Bedeutung des Feminismus ergibt sich erst aus seinem Nutzen für die zunehmende gesellschaftliche Transformation im Sinne des links egalitären Utopismus.

          Der Feminismus ist nur ein Tool. Die narzistische Aufwertung der weiblichen Mitläufer ist deshalb nicht tragfähig.

          Wenn die Feministinnen zu lästig werden, werden sie abgelegt und liegengelassen.

        • @ ratloser

          *Die gesellschaftliche Bedeutung des Feminismus ergibt sich erst aus seinem Nutzen für die zunehmende gesellschaftliche Transformation im Sinne des links egalitären Utopismus.*

          Da muss mehr sein als linksegalitärer Utopismus.

          Denn die Gesellschaft wird ja nicht egalitärer.

          Im Gegenteil (nicht, dass Egalität für mich ein Wert an sich wäre, aber ein Übermaß an Inegalität ist auch von Übel).

          Es gibt also andere, mächtige Kräfte, sehr viel mächtigere als linksegalitäre Utopisten es sind, die sich dieser Utopisten bedienen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

          Wären die linksegalitären Utopisten wirklich mächtig, (jenseits der Kultur, der Spielwiese, auf der man sie ihr Zerstörungswerk verrichten lässt), würde die Gesellschaft auf andere Weise inegalitär als sie es wird (Modell UDSSR/DDR – alle werden ärmer, nur eine kleine Machtelite lebt relativ komfortabel, berauscht sich aber vor allem an Macht, weniger an Konsum, war im Vergleich zu westlichen Eliten im Schnitt noch relativ bescheiden – Stichwort: Regierungssiedlung Wandlitz).

          Bei uns dagegen wird die Masse nicht reicher (obwohl die Wirtschaft wächst), die Unterschicht wird ärmer und wächst, also muss eine kleine Schicht in der Lage sein, sich immer mehr vom Mehr in die Tasche zu stecken – die wirklich Reichen werden immer reicher und mächtiger (notweniderweise in einem freiheitlichen System, das so nur immer unfreiheitlicher wird – teuflisch das).

        • @ roslin

          Ich sprach von Utopismus…der links egalitäre Utopismus sehnt sich eher nach Aufhebung biologischer Differenzen, Limitierungen als nach Aufhebung von Macht- und Zasterunterschieden.

          Mag aber durchaus sein, dass der linke Utopismus auch nur ein Tool ist.

          Die Bespielung des urmenschlichen Bedürfnisses nach Egalität dient mittelbar dem Aufbrechen schlecht steuerbarer emotionaler Bindungen (z.B. Familie) und der Legitimierung staatlicher Eingriffe zur Normierung der Lebensentwürfe.

          Dass von dieser mentalen Kollektivierung bestimmte Gruppen profitieren, ist nachvollziehbar. Ob es da einen Masterplan gibt, bezweifel ich.

        • Der “Blödsinn” agiert seit jeher in absoluter Transparenz.

          das tut er, aber gerne im Verborgenen.
          Wir erfahren es nicht, bis kurz bevor es zu spät ist. Unsere Demokratieabgabefinanzierten Medien ziehen es vor, uns nicht unnötig zu belasten.

          Trotzdem gab es in letzter Zeit einige EU Vorhaben, die auf öffentlichen Druck gekippt wurden.
          Das stimmt mich hoffnungsvoll.
          Warum werden alle kritischen politischen Entwicklungen sonst mit Schmutz überhäuft? In Berlin und Brüssel wissen sie genau, was ihnen droht, wenn die Leute aufwachen.

          Man kann zur AfD stehen wie man will, aber das sie es aus dem Stand auf fast 5% geschafft haben, obwohl sie massiv diffamiert wurden, ist ein klares Zeichen.

  3. „Da wird der Feminismus sicherlich schließen, dass diese Frauen eben zu sehr in ihrer Rolle aufgegangen sind und sich wegen dieser patriarchischen Gehirnwäsche nichts anderes vorstellen können.“

    Der Feminismus ist in dieser Beziehung sehr energieeffizient. Jedes abweichende Verhalten seiner zu beschützenden Schäfen von den eigenen Vorstellungen kann mit diesem Argument beantwortet werden. Dass das aber für viele nur wenig belastbar ist, wird in deren heilen Welt nicht erkannt. Dort kann ja auch nur mit einer Quote Gerechtigkeit hergestellt werden. Quote = Gerechtigkeit betrachten aber viele Unwissende als unlogisch und nicht vereinbar. Ich glaube, was gerecht ist und was eine Beziehung auf Augenhöhe bedeutet, hat im (Staats-)Feminismus eine andere Bedeutung als im großen Rest der Bevölkerung.

  4. Zuerst mal stehe ich Studien kritisch gegenüber, die von einem Haushaltsgerätehersteller durchgeführt werden, der jährlich die „Familienmanagerin des Jahres“ kürt.
    Die müssten ja – oh Schreck! – ihre komplette Werbestrategie umstellen, wenn Männer jetzt plötzlich den Teppichboden saugen würden 🙂

    Das jedoch nur am Rande.

    Demnach können sich nur 48 Prozent der Frauen (…) vorstellen, dass der Mann im Beruf einen Gang zurückschaltet, um seiner Frau eine bessere Karriere zu ermöglichen.

    Diese Zahl finde ich nicht besonders niedrig. Stellen wir uns vor, dass die o.a. Rollenverteilung bei 5 % aller Paare so ist (sie macht Karriere, er tritt etwas zurück), dann ist das immerhin eine Lücke von knapp 45 %.

    Allerdings findet auch nicht einmal ein Viertel der Frauen einen Hausmann erstrebenswert.

    Geht mir genauso. Ich selbst fände jedoch eine Leben als Hausfrau ebenfalls nicht erstrebenswert.
    Im Gegenzug müsste man fairerweise fragen: Finden Männer eine Partnerin interessant, die ausschließlich Hausfrau ist, kein eigenes Geld verdient und komplett auf Kosten des Mannes lebt?

    (Falls da überraschenderweise 90 % der Männer mit „ja“ antworten, nimmt man übrigens der Hälfte deiner Kommentatoren jeglichen Wind aus den Segeln. Damit meine ich die, die immer mit denselben Argumenten kommen à la „Frauen nutzen die Männer finanziell aus“. Weil Männer vielleicht umgekehrt ein Problem damit haben, wenn SIE mehr oder gleich viel verdient?)

    • „Weil Männer vielleicht umgekehrt ein Problem damit haben, wenn SIE mehr oder gleich viel verdient?)“

      Da sollte man sich doch mal mit dem weiblichen Partnerauswahlverhalten beschäftigen? Frauen wollen fast immer einen Mann der mehr verdient!

      • @ ddbz

        Du bist essentialistisch…..ggggg

        • @ ratloser

          Das mag sein, daß ich „SoEiner“ bin!

          Nur meinst Du das als Beleidigung?

          Oder ist nicht einfach das weibliche Auswählen soo einfach? So, teilweise, dümmlich?

          So wie : Mann mit viel Geld ist gut?

      • Auf Fragen mit Gegenfragen antworten … aha!

        Ich antworte aber trotzdem gerne, weil ich kein Problem damit habe, das auszuprechen, was gerade nicht in Mode ist.

        Für mich wäre es ein Problem, wenn ich deutlich mehr als mein Mann verdienen würde. Es wäre umgekehrt aber auch ein Problem, wenn ich deutlich weniger verdiene. Das hatte ich schon und es führte zu Unstimmigkeiten.

        Auf der Skala verorte ich mich tendenziell bei „gleicher Verteilung in der Beziehung“ mit leichtem Hang zur Tradition (bzw. das, was man gemeinhin als Tradition bezeichnet).

        • „Es wäre umgekehrt aber auch ein Problem, wenn ich deutlich weniger verdiene“

          Ich glaube, dass diese Form der Einkommensverteilung (Frau verdient e-t-w-a-s weniger ) auch in der Regel am unproblematischsten funktioniert – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel !!

          Natürlich können auch Beziehungen funktionieren, in denen die Frau 20 Jahre älter oder 20 cm größer ist (in der Regel jedoch nicht die primären Partnerwahlkriterien)

      • @ddbz

        Wenn der Mann die Wahl hat zwischen Frau und Auto dann entscheidet sich die Frau für den Mann mit Auto.

        • Darüber reden wir doch eigntlich hier!

          Wenn der Politiker die Wahl hat, dann entscheidet ER sich für die Frau mit Feminismus!

          Ohne solche Männer kein Staatsfeminismus!

          Ohne Männer gebe es einen solchen Feminismus nicht!!

        • @ ratloser

          *Dieses Phänomen wirkt schon alleine über das Konformitätsbedürfnis-Prinzip.*

          Sicher ist Herrschaft über Sprachmanipulation bis zu einem gewissen Grade wirksam, aber nicht unbegrenzt, sonst wäre der real existierende Sozialismus nicht implodiert.

          Es nutzt sich eben ab in seiner Wirksamkeit.

          Wenn die Realität der Sprachabbildung wieder und wieder und wieder widerspricht.

          Die (wenigen, im Vergleich zu den Müllstrommedien) Mitleser auf diesem Blog wissen z.B. zum großen Teil, wie essentialistisch richtig verstanden werden kann.

          Das ist schon mal ein Anfang, ein Stückchen Hefe, das den großen, trägen Teig durchsäuern kann, samisdatmäßig.

          Ist ja nicht so, als ob die Lüge die Wirklichkeit mittels lügenhafter Sprache verändern könnte.

          Die Menschen nehmen ja trotzdem WAHR, spüren jeden Tag, dass Männer ein wenig anders als Frauen sind, auch wenn es Männer gibt (wenige), die weiblicher sind als viele Frauen und Frauen (wenige), die männlicher sind als viele Männer.

          Die Herrschaft der Lüge wird also enden.

          Die Frage ist nur, wann dieses Ende kommt und wie unschön es wird.

          Ansonsten: Einfach reden, wie man selbst es verantworten kann, ohne Rücksicht auf Verluste (noch ist der Gesinnungsterror für selbstständig Beschäftigte, die nicht in Behörden-/Konzernhierarchien stecken; leicht aushaltbar, noch kann man im Internet relativ anonym posten, ohne fürchten zu müssen, am nächsten Morgen zur Gleichstellungsbeauftragten zitiert zu werden, die ein antisexistisches Gendersensitivitätstraining anempfiehlt – viellicht ändert sich das ja auch in einigen Jahren).

      • @ ddbz

        War ironisch.

        Für mich ist jeder essentialistisch, der feststellt dass Elephanten einen grundsätzlich längerenb Rüssel als der Mathelehrer meines Sohnes hat. 😉

        Ich finde den Begriff „essentialistisch“ ja schon per se manipulativ. Deswegen wundert es mich, dass er hier so gerne verwandt wird…wer die manipulative Terminologie seiner Gegner übernimmt, ist ihnen schon auf den Leim gegangen.

        • @ ratloser

          *Ich finde den Begriff “essentialistisch” ja schon per se manipulativ. Deswegen wundert es mich, dass er hier so gerne verwandt wird…wer die manipulative Terminologie seiner Gegner übernimmt, ist ihnen schon auf den Leim gegangen.*

          Es gibt ein Denken, dass keine Ausnahmen erkennen und darum auch zulassen will.

          Das als essentialistisch zu kritiseren, ist legitim.

          Es gibt andererseits auch ein Denken (heute im öffentlichen Diskurs sehr viel mächtiger), dass die Existenz von Ausnahmen dazu benutzt, die Existenz einer Regel zu bestreiten, daraus das Recht ableitend, die „unnatürliche“, konstruierte, von Machtverhältnissen konstituierte Regel zu bekämpfen, um die Menschen zu „befreien“, auch wenn die gar nicht befreit werden wollen (haben dann halt ein falsches Bewusstsein, auch davon kann man sie ja „befreien“, indem man die Kultur zerstört, die ihnen das „falsche“ Bewusstsein einimpft).

          Für diese Leute ist essentialistisch ein Kampfbegriff zur Verschleierung und Zerstörung der Wahrheit, die da lautet: Der Mensch ist ein Säugetier und kein rein soziokulturelles Konstrukt.

        • @ roslin

          Die Frage ist, ob man einen einmal zum propagandistischen Tool umgedeuteten Terminus noch gebrauchen sollte?

          „Essentialistisch“ ist mittlerweile die Abwehrphrase gegen die Feststellung u.a. biologisch bedingter Gruppenunterschiede.

          Wenn manche hier bereitwillig defensiv diesen Begriff aufnehmen, ist das „nicht hilfeich“, wie ich meine.

        • @Ratloser

          „“Essentialistisch” ist mittlerweile die Abwehrphrase gegen die Feststellung u.a. biologisch bedingter Gruppenunterschiede.“

          Es geht eigentlich nur darum, dass diese Unterschiede nicht absolut bei jedem angehörigen der Gruppe vorliegen, sondern bestimmte Eigenschaften nur im Schnitt ausgeprägter sind. Üblicherweise handelt es sich um Normalverteilungen mit überlappenden Trägern aber unterschiedlichen Mittelwerten

          Also zB so etwas:

        • @ Ratloser

          Jeder soll so reden, wie es ihm richtig dünkt. Man kann Begriffe ja auch zurückerobern.

          Ich hoffe, dass die treffendere Sprache, die realtätsnähere, die, die Wirklichkeit besser abbildet, sich durchsetzt.

          À la longue.

          Kümmere mich daher nicht um Sprachreglementierer, auch nicht um Wohlmeinende, die sich etwa an „Kulturmarxismus“ stören, beschreibt dieser Begriff doch treffend eine real existierende Linke, die eine reale kulturmarxistische Kritik übt/Politik treibt im Bündnis mit real existierenden „modernen“ Kapitalisten, mit denen sie ein Stück Weges gemeinsam meinen, gehen zu können.

        • @ christian

          Schon klar, aber der propagandistische Gebrauch des Wörtchens „essentialistisch“ suggeriert, dass Gruppenunterschiede, die nicht absolut sind, keine Relevanz besitzen.

          Das kann aber schon auf individueller Ebene falsch und irreführend sein.

          Auf Gruppenebene wird diese Behauptung vollends absurd.

          Selbst – vergleichsweise – kleine Gruppenunterschiede, z.B. beim IQ, können relevante gesellschaftliche Konsequenzen zur Folge haben.

        • @Ratloser

          „Schon klar, aber der propagandistische Gebrauch des Wörtchens “essentialistisch” suggeriert, dass Gruppenunterschiede, die nicht absolut sind, keine Relevanz besitzen.“

          Das suggeriert es aus deiner Sicht? Ich vertrete eigentlich beständig, dass man sich vor einem essentialismus schützen muss und gleichzeitig, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Schnitt gibt. Und ich rede eigentlich beständig dagegen an, dass man diese Relevanz ausblendet. Ich verstehe nicht recht, wie du das in ein Gegenteil verkehren kannst.

          Es sagt allerdings in der Tat nichts über das Individuum. Trotz männlichen Körpers kann man eben dem Gehirngeschlecht nach eher weiblich sein. Oder in Teilen eher der anderen Gruppe entsprechen. Dies ist eben nur seltener der Fall. Und auch die Extreme sind selten. Nur weil so gut wie alle bedeutenden Physiker Männer sind, bedeutet das nicht, dass es nicht Frauen mit hoher Begabung in dem Gebiet gibt und es bedeutet auch nicht, dass Mädchen im Physikunterricht nicht gute Noten erzielen können und einige besser sein werden als viele der Jungs.

          Oder siehst du das anders?

        • @ roslin

          Die manipulative Kraft der „Sprachhoheit“ kann nicht überschätzt werden.

          Die Perpetuierung der gesellschaftlichen Verblödung ist auch Folge der weitgehenden ideologischen Gleichschaltung der Massenmedien. Dieses Phänomen wirkt schon alleine über das Konformitätsbedürfnis-Prinzip.

        • „Die manipulative Kraft der “Sprachhoheit” kann nicht überschätzt werden.“

          Diese kann man einerseits anhand vieler neu geschaffener Begrifflichkeiten/Termini nachweisen, andererseits auch an der Eliminierung/Tabuisierung von Begrifflichkeiten/Termini.

          W.v.Humboldt: Die Sprache gibt dem Menschen vor, wie er die Welt zu berachten hat.

        • Mal wieder zu früh aus dem Flugzeug gesprungen, also noch mal:

          @ ratloser

          *Dieses Phänomen wirkt schon alleine über das Konformitätsbedürfnis-Prinzip.*

          Sicher ist Herrschaft über Sprachmanipulation bis zu einem gewissen Grade wirksam, aber nicht unbegrenzt, sonst wäre der real existierende Sozialismus nicht implodiert.

          Es nutzt sich eben ab in seiner Wirksamkeit.

          Wenn die Realität der Sprachabbildung wieder und wieder und wieder widerspricht.

          Die (wenigen, im Vergleich zu den Müllstrommedien) Mitleser auf diesem Blog wissen z.B. zum großen Teil, wie essentialistisch richtig verstanden werden kann.

          Das ist schon mal ein Anfang, ein Stückchen Hefe, das den großen, trägen Teig durchsäuern kann, samisdatmäßig.

          Ist ja nicht so, als ob die Lüge die Wirklichkeit mittels lügenhafter Sprache verändern könnte.

          Die Menschen nehmen ja trotzdem WAHR, spüren jeden Tag, dass Männer ein wenig anders als Frauen sind, auch wenn es Männer gibt (wenige), die weiblicher sind als viele Frauen und Frauen (wenige), die männlicher sind als viele Männer.

          Die Herrschaft der Lüge wird also enden.

          Die Frage ist nur, wann dieses Ende kommt und wie unschön es wird.

          Ansonsten: Einfach reden, wie man selbst es verantworten kann, ohne Rücksicht auf Verluste (noch ist der Gesinnungsterror für selbstständig Beschäftigte, die nicht in Behörden-/Konzernhierarchien stecken; leicht aushaltbar, noch kann man im Internet relativ anonym posten, ohne fürchten zu müssen, am nächsten Morgen zur Gleichstellungsbeauftragten zitiert zu werden, die ein antisexistisches Gendersensitivitätstraining anempfiehlt – viellicht ändert sich das ja auch in einigen Jahren).

        • @ christian

          zum propagandistischen Gebrauch von „essentialistisch“
          – „essentialistisch“ wird mittlerweile meist als abwertende Metapher für das Anerkennen von Gruppenunterschieden gebraucht. Das wird der eigentlichen Bedeutung nicht gerecht, aber der propagandistische Gebrauch von „rassistisch“, „rechts“ etc. wird der eigentlichen Bedeutung dieser Begriffe ja auch nicht gerecht.

          zur Bedeutung von Gruppenunterschieden
          – wer Gruppenunterschiede nicht anerkennt, bzw. deren biologische Grundlage leugnet, weckt falsche Erwartungen und Hoffnungen und schürt zunehmende Ressentiments, weil weiterhin bestehende Gruppenunterschiede von den angeblich Benachteiligten als Ausdruck anhaltender „Diskriminierung“, erlebt werden…mit allen Sequelae.

          Jeder sollte bestmöglich gefördert werden. Ergebnis-Gleichheit aber als Kriterium für fehlende Diskriminierung zu nehmen, ist dümmlich und auf lange Sicht gesellschaftlich zersetzend.

        • @Ratloser

          Solange wir uns einig sind, dass du mit „gurppenunterschieden“ Unterschiede im Schnitt meinst (aus meiner Sicht der bessere, da klarere Begriff) und Unterschiede im Schnitt eine breite Streuung in der Gruppe bedeuten können und damit die Aussagekraft für ein Mitglied dieser Gruppe stark eingeschränkt ist, wäre ja alles bestens

        • @ Christian

          Was macht man in den Fällen wo der Unterschied
          im Schnitt sehr gross ist und gleichzeitig eine
          enge Streuung vorliegt?

        • @Red Pill

          Was soll man dort machen? das gleiche wie sonst auch, nur dass der Bereich der Überschneidungen geringer ist. Solange eine geringe Überschneidung vorhanden ist kann aber natürlich ein Mann Eigenschaften einer Frau in diesem Bereich und umgekehrt haben. Man sollte dann auch hier einen offenen Geist haben und akzeptieren, dass vereinzelt ein Mann oder eine Frau in dem Bereich gut abschneiden und das nicht per se abschließen.
          Natürlich kann man Leuten, die aus den Zahlen auf eine Diskriminierung schließen dann aber die Größe des Unterschieds und die geringe Überschneidung entgegen halten.

        • @ christian

          Die individuelle Aussagekraft von Gruppenunterschieden ist abhängig von Median und Varianz. Hier geht es dann um Prädiktion und Wahrscheinlichkeit. Eine Person X, die aus einer definierten Subgruppe stammt, die z.B. eine deutlich erhöhte Lungenkrebswahrscheinlichkeit aufweist, wird man vermutlich präventiv nicht in Jobs einsetzen, von denen bekannt ist, dass sie das Lungenkrebsrisiko erhöhen.

          Nichtsdestotrotz haben auch „geringe“ (wo würdest Du da ansetzen??) Gruppenunterschiede unter Umständen relevante Bedeutung, da sich die „geringen“ Unterschiede abhängig von der Gruppengröße in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung durchaus summieren können.

          Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die „Unterschiedlichkeit“ von Gruppen mit der Zahl vorhandener Gruppenunterschiede wächst.

          Sprich, zwanzig gruppenunterschiedliche Eigenschaften/Fähigkeiten mit für sich jeweils breiter Überlappung führen unter Umständen in ihrer Summe zu deutlicheren „Qualitätsunterschieden“ der Gruppen als ein stark gruppenunterschiedliche Eigenschaft..

          @ red pill

          Die Überbetonung der nicht vorhandenen Aussagekraft von Gruppenunterschieden für Einzelpersonen liegt meines Erachtens auch daran, dass man sich so den potentiell unangenehmen Einsichten und Konsequenzen zu entziehen versucht, die bei nüchterner Feststellung vorhandener Gruppenunterschiede entstehen könnten.

          Keiner wird den Abzug eines Revolvers ziehen, der auf die eigene Schläfe zielt, nur weil die Patrone potentiell ein Blindgänger sein könnte.

        • @Ratloser

          “ Hier geht es dann um Prädiktion und Wahrscheinlichkeit. Eine Person X, die aus einer definierten Subgruppe stammt, die z.B. eine deutlich erhöhte Lungenkrebswahrscheinlichkeit aufweist, wird man vermutlich präventiv nicht in Jobs einsetzen, von denen bekannt ist, dass sie das Lungenkrebsrisiko erhöhen.“

          Allerdings sind eben Eigenschaften messbar. Einer genialen Physikerin einen Job nicht zu geben, weil die Gruppe Mann mehr geniale Physiker produziert ist schlicht eine Verschwendung von Ressourcen. Ebenso ist es schade, wenn ihr jemand trotz hervorragender Noten in der Schule im Fach Physik raten würde, dass sie Kindergärtnerin wird, weil Frauen eben keine Physiker werden, sondern eher Kindergärtnerin.

          „Nichtsdestotrotz haben auch “geringe” (wo würdest Du da ansetzen??) Gruppenunterschiede unter Umständen relevante Bedeutung, da sich die “geringen” Unterschiede abhängig von der Gruppengröße in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung durchaus summieren können.“

          Klar, habe ich auch einen Artikel zu:

          https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/09/messungen-weltweiter-geschlechtsunterschiede-in-der-personlichkeit/

          Mir scheint, dass ein Verweis auf Unterschiede im Schnitt statt auf Unterschiede zwischen zwei Gruppen als Angriff darauf gesehen wird, dass diese Unterschiede sich auswirken. Das ist aber gar nicht der Fall. Es sind zwei vollkommen verschiedene Punkte. Bei einer Verdeutlichung, dass dies nur im Schnitt der Fall ist wird aber betont, dass das Individuum abweichen kann. Das ist gerade im Geschlechterbereich wichtig, weil man damit dem Gegenargument „Aber es gibt doch Physikerinnen, insofern ist die These falsch“ entgegenwirkt.

    • @Aurelie

      (Falls da überraschenderweise 90 % der Männer mit “ja” antworten, nimmt man übrigens der Hälfte deiner Kommentatoren jeglichen Wind aus den Segeln. Damit meine ich die, die immer mit denselben Argumenten kommen à la “Frauen nutzen die Männer finanziell aus”)

      Den Wind sollte man ihnen auch aus den Segeln nehmen, ich bin durchaus der Meinung, dass viele Männer mit der Arbeitsteilung bei „intakter Beziehung“ einverstanden sind. Wobei viele Männer denke ich schon davon ausgehen, dass die Frau später mit einem Halbtagsjob oder mehr wieder einsteigt, wenn es das Alter der Kinder zulässt

    • @ aurelia

      „Demnach können sich nur 48 Prozent der Frauen (…) vorstellen, dass der Mann im Beruf einen Gang zurückschaltet, um seiner Frau eine bessere Karriere zu ermöglichen.

      Diese Zahl finde ich nicht besonders niedrig. Stellen wir uns vor, dass die o.a. Rollenverteilung bei 5 % aller Paare so ist (sie macht Karriere, er tritt etwas zurück), dann ist das immerhin eine Lücke von knapp 45 %.“

      Ist das genderkonforme Mathematik?

      Sich vorstellen bedeutet ja noch nicht, dass man es bevorzugt oder es sich wünscht.

      • @Ratloser

        Nein. Das ist gar keine Mathematik. Weil es sich bei obigen Zahlen nicht um belastbares Material handelt.

        Ich habe das als Tendenz interpretiert und diese Tendenz finde ich nicht gerade „niedrig“, so wie es SPON und Christian interpretieren.

        • @Aurelie

          ich finde es schon interessant, gerade im Zusammenhang mit dem 1/4. Insgesamt scheint für Männer eine Ausrichtung auf Karriere der sicherste Weg zu sein. Gleichzeitig werden eben auch viele Frauen ihr Leben so ausrichten, dass sie eher aussetzen können. Diese beiden Faktoren zusammen machen es dann auch noch jeweils im Einzelfall zu der günstigeren Lösung innerhalb der konkreten Beziehung

          Gerade, wenn man diese Zahlen noch hinzunimmt:
          https://allesevolution.wordpress.com/2013/02/22/nochmal-gender-pay-gap/

          Sieht man, dass da die vorstellungen in beiden Geschlechtern noch sehr klassisch sind. Frauen stellen sich eine andere Work-Life-Balance vor, wollen eher zugunsten von Kindern reduzieren, Männer sind eher bereit Überstunden zu machen etc

        • @Christian

          Was dieses eine Viertel angeht, so kann ich mir ohne Befragung der anderen Seite, kein echtes Urteil bilden. (Wie bereits weiter oben beschrieben.)

          Frauen würde es – angesichts der Wiedereinstiegschancen nach dem Kinderkriegen im Falle einer Trennung – ebenfalls guttun, ihr Leben mehr auf Erwerbstätigkeit auszurichten.

          Was das andere angeht, so bin ich da nicht die richtige Ansprechpartnerin. Überstunden sind mein zweiter Vorname und es stört mich nichtmal 🙂

        • @Aurelie

          „Frauen würde es – angesichts der Wiedereinstiegschancen nach dem Kinderkriegen im Falle einer Trennung – ebenfalls guttun, ihr Leben mehr auf Erwerbstätigkeit auszurichten.“

          Da würde ich durchaus zustimmen. Auch für die Rente wäre es gut. Aber der Spruch „ich bekomme doch keine Kinder, um dann nichts von ihnen zu haben“ ist dennoch ein typischer Frauensatz.

          „Was das andere angeht, so bin ich da nicht die richtige Ansprechpartnerin. Überstunden sind mein zweiter Vorname und es stört mich nichtmal“

          Es ist ja auch keine absolute Betrachtung, aber im Schnitt zeigt sich eben, dass die meisten Frauen wenn sie können gern aussetzen/stark einschränken würden, wenn kleine Kinder da sind.

        • @Christian

          Da würde ich durchaus zustimmen. Auch für die Rente wäre es gut. Aber der Spruch “ich bekomme doch keine Kinder, um dann nichts von ihnen zu haben” ist dennoch ein typischer Frauensatz.

          Tja. Das nennt man einen klassischen Trade-off, den jede(r) im Einzelfall mit sich selbst klären muss 🙂

        • @Aurelie

          „Tja. Das nennt man einen klassischen Trade-off, den jede(r) im Einzelfall mit sich selbst klären muss“

          Das ist dann eben wieder der Nachteil des Halbteilungsgrundsatzes: Über die Ehe wird ein Teil dieser Sorgen schlicht dadurch verringert, dass die Frau ja die Hälfte der mehr erworbenen Rentenanwartschaften, die Hälfte des mehr dazugewonnen Vermögens und Unterhalt bekommt.

          Interessanterweise wettern viele Feministinnen gegen die gemeinsame steuerliche Veranlagung, diesen viel gravierenderen Umstand lassen sie jedoch unberührt

        • @ Aurelie

          *Ich habe das als Tendenz interpretiert und diese Tendenz finde ich nicht gerade “niedrig”, so wie es SPON und Christian interpretieren.*

          Ich finde die Zahlen sehr niedrig vor dem Hintergrund einer massiven, seit mindestens 20 Jahren laufenden Propaganda, die eine andere Orientierung herbeiführen sollte.

          Zudem, angesichts dieser massenmedialen Propagandakulisse, ist zu beachten, dass Umfragen ungleich Verhalten ist.

          Menschen antworten so (in der Regel), wie es sozial erwünscht ist, wie sie denken, dass es gut ankommt.

          Menschen wollen ja „modern“, „emanzipiert“ etc. sein.

          Und trotzdem nur 48 %, Tendenz auch noch sinkdend?

          Trotz hochtourig weiterlaufender Propaganda und immer weiteren Frauenfördermaßnahmen und Männerbehinderungen?

          Ich finde diese Ergebnisse enttäuschend.

          Immerhin, sogar die SPIEGEL-Journaille findet sie „irritierend“.

      • @ ratloser

        *Sich vorstellen bedeutet ja noch nicht, dass man es bevorzugt oder es sich wünscht.*

        Eben.

        Viele stellen sich vor, was sich vorzustellen man ihnen als „modern“ anempfiehlt, so antworten sie dann auch, ohne dass sie sich auch so verhielten.

        Das eine ist Geschwätz, das andere Handeln.

        Entscheidend ist immer nur, was Menschen tatsächlich TUN.

    • @Aurelie: Staubsauger schwingen tz.. das einzig Wahre an Vorwerk ist der Thermomix! :mrgreen:

  5. Statistisch irrelevanter Einzelfall:

    Als meine (mittlerweile Ex-) Frau schwanger war, vereinbarten wir, beide Teilzeit zu arbeiten und uns gleichermaßen um Haushalt und Kind zu kümmern. Nach dem Mutterschutz ließ sich meine Frau ohne Rücksprache mit mir von ihrem Arbeitgeber im familiären Interesse beurlauben. Ich machte meine mühsam ausgehandelte Elternteilzeit rückgängig und ging wieder Vollzeit arbeiten (2003). Als das Geld immer noch nicht reichte, wechselte ich in den bislang bestbezahlten Job meines Lebens (2005). Als ich 2008 in einen weniger stressigen, aber auch schlechter bezahlten Job wechselte, sagte meine Frau „willst du wohl in Rente gehen“.

    Meine Ex-Frau hält sich für emanzipiert und ist stark in feministischen Zirkeln sozialisiert.

    • Dein Beispiel ist geradezu modell-typisch.
      Abmachungen aufgrund rationaler Diskussionen
      mit einer Frau sind null und nichtig sobald
      sie nicht mehr 100% mit ihrem Gefühl
      übereinstimmen.
      Viele Männer tappen in die Falle und glauben
      mit einer modernen emanzipierten und starken
      Frau könnten sie sich eher von ihrer
      traditionellen Rolle als hauptsächlicher
      Beschaffer von Ressourcen befreien.
      Im Gegenteil mit so einer Frau läuft
      er eher Gefahr zum reinen Geldesel degradiert
      zu werden. Mit einer Frau und einem Kind,
      absolut grotesk.

    • die sind nicht blöd. jetzt ist sie dich los, macht nichts mehr für dich und du zahlst für das kind und für sie. stell dir das mal umgekehrt vor –> #aufschrei.

  6. OT

    LUCAS SCHOPPE hat heute auf seinem Blog einen sehr lesenswerten Text über die bekannte Diskriminierung von Jungen in unserem Schulsystem veröffentlicht

    FAZIT:

    Was aber an den Äußerungen von Merkel bis Stefanowitsch, die sich durch Texte von Wissenschaftlern wie Thomas Viola Rieske oder Marcel Helbig noch umfangreich ergänzen ließen, besonders auffällt, ist die Kälte, das Desinteresse, die kaum verhohlene Häme, mit der hier erwachsene Menschen über Kinder und Jugendliche reden. Jungen seien faul, so Helbig, weil

    „sie es sich leisten können. Als Mann kommt man in der Gesellschaft auch nach oben, wenn man nicht viel tut.“

    Das mag Helbigs persönliche Erfahrung als Mitarbeiter Jutta Allmendingers sein, die Erfahrung der meisten Jungen und jungen Männer aber trifft das nicht.

    Beunruhigend ist also nicht nur, wie selbstverständlich verschiedene Akteure über die Jahre hinweg die immergleichen Klischees über Jungen wiederholen, als wären sie gerade als Erste auf die umwerfende Idee gekommen, dass Jungen faul wären, weil es die Gesellschaft ihnen zu leicht mache.

    Beunruhigend ist vor allem die Gnadenlosigkeit, die im öffentlichen Reden über Jungen zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Erwachsene reden hier nicht über Kinder, sie reden über Paschas im Wartestand, denen es ganz gut täte, ein wenig ausgebremst zu werden – und sie produzieren dabei die Neuauflage einer alten, autoritären Pädagogik der Kinderfeindlichkeit, die mit modischen Geschlechterklischees bekleidet plötzlich wieder vorzeigbar wird.

    • @ step II

      „Beunruhigend ist vor allem die Gnadenlosigkeit, die im öffentlichen Reden über Jungen zur Selbstverständlichkeit geworden ist. “

      Ich glaube, diese Gnadenlosigkeit existiert im wesentlichen nur bei den feministischen ÜberzeugungstäterInnen, deren Motiv ein tiefer innerseelischer Konflikt ist.

      Die Persönlichkeitsstruktur von rosa Pudeln, die sich ja nicht immer selber aggressiv abwehrend gegen Männlichkeit äußert, sondern manchmal auch „nur“ servil affirmativ gegenüber der Abwertung durch Frauen, verdiente in dem Zusammenhang eine eigene Betrachtung.

    • ps:

      Ich stellte eben mal wieder fest, lila (!) Pudel sind zumeist phänotypisch sehr ähnlich… 🙂

    • @ Step

      Schoppe (via Step):

      * und sie produzieren dabei die Neuauflage einer alten, autoritären Pädagogik der Kinderfeindlichkeit, die mit modischen Geschlechterklischees bekleidet plötzlich wieder vorzeigbar wird.*

      Aber hallo!

      Wir haben immerhin den Rohrstock durch Ritalin ersetzt!

      So müssen Lehrer.I.nnen nicht grausam-autoritär sein.

      Das ist doch eine echte Humanisierung.

      Für die Leherer.I.nnen.

      Und darauf kommt’s ja an.

      Dass es den Frauen an Bord gut geht.

      Nicht darauf, dass das Schiff auch Kurs hält oder wenigstens nicht absäuft.

      Die Feminisierung hat ihren Preis, nicht nur in der Schule.

      • @roslin

        *Wir haben immerhin den Rohrstock durch Ritalin ersetzt!*

        Da fällt mir ein dass ich nicht nur bei Frauen ein Sadist bin.
        Ich fuhr mal Mountainbike mit einem angehenden Kinderarzt. Irgendwann frage ich: „Kinderarzt…ist das nicht auf dauer langweilig wenn lauter Mütter mit ihrem Sohn kommen und du dann Ritalin verschreibst?“

        Ich glaub das war ziemlich scheiße von mir. Aber Ärzte sind professionell, müssen was abkönnen und lernen „Patientenführung“, außerdem fuhr er verdammt gut.

        • Borat,

          ich hab dich in die üblichen Listen aufgenommen.

        • @borat

          viel Erfolg, wir schauen mal vorbei !

      • @roslin

        „Wir haben immerhin den Rohrstock durch Ritalin ersetzt!“

        Eigentlich erstaunlich, wie wenig Ärzte/Psychiater das sehen wollen (besser: sehen dürfen).
        Die (inflationäre) Verschreibungspraxis von Ritalin ist ja auch nicht mehr so ganz neu, blickt mittlerweile auf mindestens 2 Dekaden zurück (und wurde vermutlich in den 80/90gern noch kritischer erörtert !)

        • @ Step

          *Eigentlich erstaunlich, wie wenig Ärzte/Psychiater das sehen wollen (besser: sehen dürfen).*

          Menschen sind korrupt.

          Die Pharmaindustrie verdient, die Ärzte verdienen, Eltern/AE-Mütter sind Kundinnen.

          Da empfiehlt die Lehrer.I.n (freundlich-vertraulich), dass es da ein Mittel gebe, mit dem man schwierigen Kindern helfen könne, sie solle den Filius doch mal beim Arzt vorstellen.

          Mutter kommt mit der Vorerwartung „Es gibt ein Mittel, das dem Jungen helfen kann“ (ohne, dass wir/ich mehr Energie in die Erziehung investieren müssten, außerdem sind wir/bin ich nicht schuld, wenn der Junge doch krank ist) zum Arzt und ERWARTET diese Hilfe auch.

          Hilft er nicht ( auf die schnelle, bequeme Weise), dann verliert er u.U. eine ganze Familie als Kunden.

          Also sind viele Ärzte geneigt, zu „helfen“.

      • Ich frage mich seit neuestem ob Lehrerinnen sich überhaupt noch mit den Schülern beschäftigen.
        Die Klassenarbeiten und Arbeitsblätter sind alles Vordrucke.

        • @dj
          …. in der übrigen Zeit werden die kleinen Prinzessinnen
          „entdiskriminiert“, sprich selbstermächtigt, während die Ritalin-geschwängerten Jungen vor sich hindösen (zwischen dem 3x tägl. bereits in der ersten Klasse obligatorisch stattfindenden Anti-Gewalttraining für Jungen)

          Insofern JA. : die Lehrerinnen beschäftigen sich insofern mit dem männlichen permanent zu domestizierenden Aggressionspotential der kleinen PASCHAS (ist ein Vollzeitjob, die triebhafte Natur des Mannes zu kultivieren)

        • @ step II

          Die kleinen PASCHAS werden aber zu Hause mithilfe von zwischen inkompatiblen Wünschen zerissenen Müttern angespitzt. 😉

        • @ ratloser

          „Die kleinen PASCHAS werden aber zu Hause mithilfe von zwischen inkompatiblen Wünschen zerissenen Müttern angespitzt“

          Ich denke da kommt einiges auf mich zu,
          wenn ich erreichen möchte, dass sich meine
          beiden Enkel 1 und 4 in Zukunft zu normalen
          fairen A-löchern entwickeln können.

        • @ Red Pill

          *Ich denke da kommt einiges auf mich zu,
          wenn ich erreichen möchte, dass sich meine
          beiden Enkel 1 und 4 in Zukunft zu normalen
          fairen A-löchern entwickeln können.*

          Sind doch Deine leiblichen Enkel?

          Na also.

          Da wäre ich nicht so pessimistisch.

          Sozialisation ist nur EIN Faktor, der zum Endergebnis beiträgt.

          Ein anderer sind die Gene.

          Der weitaus wichtigere.

  7. @ Christian

    Spiegel:

    *Irritierend: Nicht einmal die Hälfte der Frauen wünscht sich eine andere Rollenverteilung.*

    Irritierend?

    Für wen?

    Für unsere rot-rot-grünen Wolkenkuckucksheimer, die die veröffentlichte Meinung verfertigen?

    Oder für die rot-rot-grünen Sozial“wissenschaftler“, die REGELMÄSSIG davon überrascht werden, dass sich das SÄUGETIER Mensch so ganz anders verhält als im Seminar „Möglichkeiten des Aufbaus einer sozialistischen Gesellschaft“ angenommen?

    Nun, die Zukunft wird noch viele „Überraschungen“ für sie bereit halten.

    • es zeigt sich,
      die Abstimmung findet mit den Füßen statt.

      EinTeil der Männer marschiert in die innere Emmigration, oder in die äußere.

      Und die Frauen zurück in das klassische Rollenbild.
      Un dieser Prozess wird sich mit verschärfter Wirtschaftlicher Lage beschleunigen.

      Jetzt müssen die Mädels nur noch lernen, das zu den klassischen Rollenprivilegien auch die klassischen Rollenpflichten gehören.

      Erziehung ist immer mit Ansterngung verbunden, aber meistens Lohnenswert.

      • @ over the hill

        *es zeigt sich,
        die Abstimmung findet mit den Füßen statt.*

        „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!“

        Ein Markenzeichen des Sozialismus.

        Devisenbewirtschaftung wär‘ auch noch drin.

        Wenn’s der GLEICHSTELLUNG dient.

        Die ist ja gut.

        Auch wenn’s dabei vielen schlechter geht.

        Solange wir nur die Hoffnung nicht aufgeben, dabei irgendwann gleicher zu werden, kann man(n) das doch hinnehmen.

        Dumm nur, wenn man sich z.B. in Frauen verliebt, gerade WEIL SIE ANDERS sind, anders als man(n) selbst.

        Aber warum sollte das die vielen wortführenden Lesben/Narzisst.I.nnen interessieren.

        Die lieben ohnehin ihresgleichen am meisten.

        • Es muss schlimmer werden, bevor es besser wird.

          Devisenbewirtschaftung, Auswanderungsverbote, Zwangsabgaben und Enteignungen, Frondienste, da ist noch einiges denkbar.

          Aber Sozialismus ist kein tragfähiges Konzept, egal ob patriarchal oder matriarchal.

          Im Gegensatz zu Ihnen, werter Roslin, erwarte ich nicht den totalen Zusammenbruch.
          Die zitierte Studie zeigt doch nur, das weder Frauen noch Männer so Ticken, wie die Sozialingenieure es sich erträumen.

      • @ overthehills

        *Jetzt müssen die Mädels nur noch lernen, das zu den klassischen Rollenprivilegien auch die klassischen Rollenpflichten gehören.*

        Wer sollte ihnen das beibringen.

        Die Frau wird immer weiter BERECHTIGT und ENTPLICHTET

        Der Mann wird immer weiter ENTRECHTET und VERPLICHTET.

        Das mußt du verstehen , dann kannst du jeder Geschlechterdiskussion folgen.

        Mach es mal. Beurteile eine Diskussion anhand dieser 4 „Kriterien“ Es geht IMMER zu 100% in diese Richtung. Das sind die Steuerungsprinzipien. IMMER

        • Korr.:

          Die Frau wird immer weiter BERECHTIGT und ENTPFLICHTET

          Der Mann wird immer weiter ENTRECHTET und VERPFLICHTET

        • Das sit mir schon klar,
          und auch das Problem der beschriebenen Frau-an-den-Herd-Bewegung.

          Es läuft erst mal darauf hinaus, dass der Mann 8,9 oder 10h den Ernährer macht, um dann daheim noch 2 h den Haushalt zu machen, der der Göttergattin zu viel war.

          Fair geht anders.

          Das Auftreten des Versorgerstaates hat das Beziehungsgefüge zerstört, indem er entweder die Damen direkt alimentiert, oder die Männer in eine schlechte rechtliche Position bringt.

          Trotzdem wollen Frauen lieber einen individuellen Versorger Ehemann, als einen kollektiven Versorgerstaat.
          Mit einem halbwegs gut verdienenden Mann lebt es sich besser, als von eigener Arbeit oder Hartz4.

          Für diese System ist die männliche Verweigerung tödlich.

          Männer die einerseits keine Bindungen mehr eingehen, und andererseits sich nur noch für ihre geringeren eigenen Bedürfnisse einsetzen zerstören das Umverteilungssystem und stehen dem Partnermarkt nicht mehr zur Verfügung.

          Es braucht keine 100% Verweigerer um das System zu kippen, da reichen schon 10 oder 15%.

          Schau Dich mal auf dem Ü35-Partnermarkt um, da ist das Mann Frau Verhältnis schon gekippt.

  8. Daß man heiraten soll und sich dann entweder für Karriere oder Hausmann/-frau entscheiden, das muß man Kindern auch erklären. Von alleine kommen die nämlich nicht drauf! Mir hat das jedenfalls nie jemand erklärt. Mir wurde immer nur gesagt, ich solle tun, was mir Spaß macht. Und daran halte ich mich jetzt auch.

    Peter Frahm: Das Konzept der Ehe! Ist heiraten heute überhaupt noch zeitgemäß?

    • Mein Gott, ist der tiefschürfend.
      „Ist ein krasses Konzept“ – so analytisch hätte ich mir den nicht vorgestellt.

    • … voll krasser beitrag mann, voll krass, bruder. respekt!

    • Vielen Dank für ihre Frage. Also ich denke dass es ein relativ krasses Konzept ist. Stellen Sie sich doch mal vor, die Ehe gäbe es nicht, und dann auf einmal doch. Wie krass wäre das denn?
      Also Fazit: es ist ein Konzept, und zwar ein krasses, heftiges Konzept.

      🙂

      Genau so wie man sich NLP- und Pickup-Trainer vorstellt.

  9. Ich finde die Zahlen auch gar nicht so niedrig, und bin überzeugt, dass es eben von den Umständen abhängt.

    Der Vollzeitvater, dessen Blog ich seit langem begeistert lese, ist seit rund zwei Monaten – also in etwa ab hier http://vollzeitvater.de/?p=8908 – eifrig „nebenbei“ mit der Renovierung des neuen, alten Hauses beschäftigt und legt dabei ein Tempo vor… sagenhaft! Es braucht nicht viel Phantasie, sich auszumalen, wieviel langsamer (bei höheren Gesamtkosten) dieses Projekt umgesetzt würde bei klassischer Rollenverteilung.

    A round of applause, please.

    • das renovieren eines hauses ist klssische männerarbeit, @sheera.

      • Dass er Vollzeit das gemeinsame Kind betreut (und sich jetzt eben auch temporär mit Volldampf um Umbau&Renovierung kümmern kann), während sie das Geld ranschafft, ist sehr wohl die Umkehrung der klassischen Rollenverteilung.

        Klassischerweise machen Männer das neben bzw. nach dem Job, in ihrer Freizeit, oder sie beauftragen und bezahlen andere i.d.R. Männer dafür (tut er außerdem, btw).

        Da finde ich diese Lösung besser.
        Man muss sie sich nur/aber leider leisten können.

        Daher: Applaus für beide.

  10. na gut @sheera, dass kann man so sehen, meine Aussage bleibt aber richtig.

  11. „Im Jahr 1993[…]“ Ah ja, war das dann bereits mit Ostdeutschland? Möglicherweise ein Artefakt der in der DDR sehr weit verbreiteten Gleichstellung aufgrund der prekären wirtschaftlichen Verhältnisse.

  12. […] scheint der Hausmann wenig begehrt zu sein, dass deckt sich mit anderen Ergebnissen, die hier bereits mal besprochen worden […]

  13. […] “Nicht einmal ein Viertel der Frauen findet einen Hausmann erstrebenswert” […]

  14. […] „Nicht einmal ein Viertel der Frauen findet einen Hausmann erstrebenswert“ […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: