Die Reaktion von Frauen zu sexuellen Reizen hängt vom Marktfaktor ab

Eine interessante Studie zum Thema „sexuelle Werbung“

Two experiments tested when and why women’s typically negative, spontaneous reactions to sexual imagery would soften. Sexual economics theory predicts that women want sex to be seen as rare and special. We reasoned that this outlook would translate to women tolerating sexual images more when those images are linked to high worth as opposed to low worth. We manipulated whether an ad promoted an expensive or a cheap product using a sexually charged or a neutral scene. As predicted, women found sexual imagery distasteful when it was used to promote a cheap product, but this reaction to sexual imagery was mitigated if the product promoted was expensive. This pattern was not observed among men. Furthermore, we predicted and found that sexual ads promoting cheap products heightened feelings of being upset and angry among women. These findings suggest that women’s reactions to sexual images can reveal deep-seated preferences about how sex should be used and understood.

Quelle:  The Price Had Better Be Right Women’s Reactions to Sexual Stimuli Vary With Market Factors (Volltext)

Aus der Studie:

Sexual Economics Theory proposes that for a woman, sex should take place when it is worth the risk, meaning that there ought to be something that she gets out of it (more than the sex itself). This preference that sex should be accompanied by gains to the woman — such as money, time, affection, commitment, children, or respect — affects women’s reactions to sexual portrayals. Women more readily accept sexual scripts, stories, and images when they are linked with relationship, pecuniary, or other resource transfers from men to women than when lacking such accompaniments (Dahl, Sengupta, & Vohs, 2009).

This line of reasoning suggests that women’s negative attitudes towards sexual imagery should improve if sex is depicted in a manner consistent with their values — that sex is rare, precious, and exclusive. Using sex to promote an expensive product does just that, by associating sex with high value. In contrast, sexual images promoting an inexpensive product fosters undesirable associations between sex and cheapness, commonness, or low value, which is antithetical to women’s preferences about how sex should be understood.

Therefore we predicted that women would find sexual imagery used to promote a cheap product distasteful, a reaction that would soften if the product being promoted was expensive.

Das wäre also die Theorie, dass Frauen aufgrund der höheren Kosten des Sex bei Sex einfach so eher noch etwas „dazu“ haben wollen, seien es Ressourcen, Verbundenheit, Bewunderung, gute Gene, Respekt etc. Dass bedeutet nicht, dass Frauen keinen Spaß am Sex haben, sondern nur, dass sie ihn meist nicht so abstrakt wollen, wie Männer, die eben teilweise auch 15 Minuten mit einer ihnen unbekannten Frau reichen (siehe Prostitution). Man sieht den Unterschied auch an den Arrangements, die es in der Schwulenszene gibt, mit Darkrooms und unkomplizierten Sex, da hier eben männliche Vorstellungen über Sex auf eben solche stoßen. Vergleichbare Praktiken findet man in der Heteroszene nicht, und soweit sie etwa im Swingerbereich angeboten werden besteht eine starke Frauenknappheit. Etwas mehr dazu sind dann eben, wie oben über die Gene dargestellt, auch besonders gut aussehende Männer oder Männer, die sie anderweitig sexuell stark ansprechen.

Das wird in Kulturen, die einer freien Sexualität kritischer gegenüberstehen stärker der Fall sein, ebenso bei einzelnen Personen, die das dann als billig empfinden. Es passt insofern gut dazu, dass sexnegative Feministinnen alles sexuelle und insbesondere die Darstellung von Frauen in sexueller Art und Weise als billig empfinden, und dies um so mehr, um so mehr Verfügbarkeit und Willen zum Sex betont wird oder eine sexuelle Konkurrenzsituation dargestellt wird, die sich auf den Preis auswirkt, den sie selbst auf dem sexuellen Markt zu zahlen hätten. 

Aus der Diskussion:

Two experiments found that associating sex with high value softens women’s otherwise negative attitudes towards sexual images. As predicted by Sexual Economics Theory (Baumeister & Vohs, 2004), women reacted more favorably to sexual images when they were used to promote an expensive versus a cheap product. The use of nonsexual comparison scenes confirmed that the effect was specific to sexual contexts. Emotion reports supported the proposition that pairing sex with cheapness elicited negative emotions among women, which in turn produced unfavorable attitudes. This meditational hypothesis was supported in both experiments. Men’s reactions, as expected, were unaffected by whether sex was associated with a high- or low-priced product.

These data suggest several implications. One is that women can be swayed to tolerate sexual imagery, as long as it comports with their preferred associations of when and why sex is used. A second, more profound implication is that women’s reactions to sexual images reveal their preferences about how sex should be understood.

Das wäre dann also der Unterschied zwischen „hochwertigen Fotos“, die dann von Promis im Playboy erscheinen und deren Hochwertigkeit die Nacktheit wieder okay macht und „billigen Fotos“ auf Pornoseiten oder gar entsprechenden Filmen.  Es passt auch gut dazu, dass Frauen es nicht mögen, wenn andere Frauen Sex zu billig abgeben. Sexnegativer Feminismus und auch der Kampf gegen die Prostitution, bei denen dann eben „Frauen ihre Würde verkaufen“ ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Auch hier wird gerade gegen das billige angegangen, ich vermute mal mit Highend-Prostitution würde es trotz ansonsten gleicher Dienstleistungen weit weniger Gegenwehr geben.

Aus den gleichen Gründen hat wohl auch die Angst, für eine Schlampe oder billig gehalten zu werden, eine so hohe Bedeutung für Frauen und man tut als Mann gut daran, Frauen deutlich zu machen, dass man sie nicht als billig einschätzt und nur Sex will, sondern darüber hinaus eben auch sie selbst schätzt etc. (wobei das eben auch von der jeweiligen Frau abhängig ist).

232 Gedanken zu “Die Reaktion von Frauen zu sexuellen Reizen hängt vom Marktfaktor ab

  1. Frauen sind also darauf aus den Preis für ihre Fruchtbarkeit, ihre „geschlechtlichen Leistungen“ hochzuhalten, wollen sich nicht zu billig verkaufen, wollen nicht mit etwas billigem assoziiert werden.

    Ist ja nix neues für einen „Frauenhasser“ wie mich.

    Stützt das dann nicht meine Auffassung dass Geld/Ressourcen immer zur Frau fließen, also der Mann die Frau immer bezahlt, durchschnittlich?

    Warum sollte die Frau sonst eine Stategie fahren um ihren Preis hochzuhalten, ihren Gewinn zu maximieren, wenn niemand den Preis bezahlen würde?

    Zudem zeigt es dass Frauen ihren Körper als „Ware“ und als „Objekt“ sehen.

    Stützt es nicht auch meine These dass der „Preis“ der Frau weniger von ihrer Leistung (Reproduktion/Familie) als mehr vom Preisniveau der Gesellschaft in der sie lebt abhängt? Genau das lässt ja die Nachfrage nach Reproduktion unserer Frauen so sinken, erschwert der Wohlstandsfrau die Vereinbarkeit von „Kind und Karriere“.

    Das muss sogar so sein, sonst hätten Frauen mangels Motivation und Fähigkeiten in Männerdomänen zu konkurrieren einen sehr schweren Stand, doch so maximieren sie ihren Gewinn aus dem Verkauf ihrer Leistungen, ihres Körpers an einen Mann, einen möglichst reichen Mann.

    Das ist natürlich kaum eine bewusste weibliche Strategie, nur eher selten steckt Kalkül dahinter, meist wird eine Darstellung wie meine wohl auch vehement abgestritten.

    Wir sehen aber auch dass unsere Frauen weniger „gekauft“ werden, zunehmend macht unser Staat Stützkäufe, trotzdem scheint die Zufriedenheit der Frauen zu schwinden.

    Diese „sexuelle Gewinnmaximierung“ der Frau erschwert sich natürlich bei sinkender Nachfrage, auch durch zunehmende globale Konkurrenz bedingt und es werden immer mehr Stützkäufe (Quoten) gefordert.

    Auch sieht man an globaler sexueller Konkurrenz zwischen Frauen sehr schön wie diese weibliche Strategie der Preiserhaltung und Gewinnmaximierung rationalisiert und moralisiert wird.

    Wenn die Prostituierte im Wohlstandsland vielleicht nicht unbedingt eine arme, missbrauchte und ausgebeutete ist, dann ist es eine Prostituierte aus einem armen- oder Schwellenland auf jeden Fall.

    Doch die Prostituierte aus dem armen Land fährt die gleiche Gewinnmaximierungsstrategie, nur dass es für sie einfacher ist, weil sie billiger anbieten kann und das evtl. sogar bei einer begehrteren Leistung.

    • @Borat

      Du denkst in gleichen Payoffs und sehr einfach. Deswegen erscheint es dir als kalkulierte Form der Ausbeutung von Männern.

      Tatsächlich ist es aber nur eine unterschiedliche Bewertung von bestimmten Aktivitäten. Frauen haben im Schnitt eben tatsächlich weniger davon, einfach so Sex zu haben, es bringt ihnen nicht so viel. Der sexuelle Markt regelt diese interessenlagen dann auf eine bestimmte Weise

      „Wir sehen aber auch dass unsere Frauen weniger „gekauft“ werden, zunehmend macht unser Staat Stützkäufe, trotzdem scheint die Zufriedenheit der Frauen zu schwinden.“

      Die allermeisten Leute heiraten, meist ein Mann und eine Frau. Viele sogar mehrmals. Insofern laufen die Geschäfte nach wie vor gut. Der Vertrag wird nur anders gestaltet, eben weniger verbindlich als früher, was mit dem geänderten Markt insbesondere durch moderne Verhütungsmittel zu tun hat

      • @christian

        *Deswegen erscheint es dir als kalkulierte Form der Ausbeutung von Männern.*

        Ich sage doch explizit dass ich es nicht für Kalkül halte, eher für eine unbewusste Strategie.

        Das ich es vereinfache und es praktisch komplizierter ist braucht doch nicht gesagt weden, aber ändert es was an der grundlegenden Erkenntnis?

        *Frauen haben im Schnitt eben tatsächlich weniger davon, einfach so Sex zu haben, es bringt ihnen nicht so viel.*

        Sie haben/hatten vor allem mehr daraus folgende Belastungen wie Schwangerschaft und Kinder, deswegen müssen/mussten sie sogar den Preis hochhalten.

        *Insofern laufen die Geschäfte nach wie vor gut.*

        Kann man sich so einreden, aber es ist kein nachhaltiges Geschäft mehr sondern ein Verlustgeschäft das seinem Ende entgegen geht.
        Es ist ein Geschäft was der weiße Mann mit seiner Dezimierung und Qualitätsminderung bezahlt.

        Unsere Reproduktion vor allem derer ohne Migrationshintergrund und die Situation unserer Kinder geben gar kein gutes Bild ab.

        *…was mit dem geänderten Markt insbesondere durch moderne Verhütungsmittel zu tun hat*

        Was den Preis unserer Frauen hätte senken müssen. Tatsächlich ist dieser permanent am Steigen.
        Immer mehr Quersubventionen an Frauen, wir züchten uns eine große weibliche Altlast heran zu den Altlasten die wir schon haben.

        Da es eben kein weibliches Kalkül, sondern eher biologisch bedingtes Verhalten ist haben die Verhütungsmittel den Preis unserer Frauen eben nicht gesenkt, sondern nur ihre Leistung.

        • @Borat

          „Was den Preis unserer Frauen hätte senken müssen. Tatsächlich ist dieser permanent am Steigen.“

          So gesehen „sinkt“ er beständig. Früher musste man für Sex fast zwangsläufig heiraten, also lebenslange Versorgung zubilligen. Heute ist das weitaus billiger, unverbindliche Partnerschaften unproblematischer.

          „haben die Verhütungsmittel den Preis unserer Frauen eben nicht gesenkt, sondern nur ihre Leistung.“

          Sie haben eben, wie es bei technischen Fortschritt etc zu erwarten ist, eine Anpassung erfahren. Es ist heute eine andere Form der Arbeitsteilung. Deine Betrachtung teilen aber denke ich viele nicht. Die meisten Paare finden ihre Arbeitsteilung denke ich schon gerecht, solange die Beziehung funktioniert
          Hier nochmal ein Verweis auf einen anderen Artikel dazu:
          https://allesevolution.wordpress.com/2011/10/17/beuten-die-manner-die-frauen-aus-oder-die-frauen-die-manner/

        • *So gesehen “sinkt” er beständig. Früher musste man für Sex fast zwangsläufig heiraten, also lebenslange Versorgung zubilligen. Heute ist das weitaus billiger, unverbindliche Partnerschaften unproblematischer. *

          Ich meine ja auch die ganze Frau, nicht nur den Preis für „Sex“.

          Der Mann hat zudem weniger von der Frau heute. Weniger Kinder, weniger Hausarbeiten u.s.w.

          Ich meine vor allem gesamtgesellschaftlich gesehen sind Frauen teurer. Sie sind vermehrt ins Wirtschaftsleben getreten, begleitet von hohen Investitionen in deren Bildung die sich wiederum schlechter als bei Männern über die Lebenszeit auszahlt und vor allem haben sie wie gesagt weniger Kinder.
          Zudem noch allerhand einseitige Förderungen, allerhand Vergünstigungen, bevorzugte Frauenarbeitsplätze in wertschöpfungsaverser Staatsnähe sorgen nicht dafür dass Frauen ein Entgeltgleichheitsgestz bräuchten, sondern Männer / die Gesellschaft ein Investitionsnachhaltigkeitsgesetz.

          *Die meisten Paare finden ihre Arbeitsteilung denke ich schon gerecht, solange die Beziehung funktioniert*

          Bitte. Jeder wie er glaubt. Für mich ist es oft ein Trauerspiel, ineffiziente Therapie weiblicher Neurosen und Frustration.

          • @Borat

            „Ich meine ja auch die ganze Frau, nicht nur den Preis für “Sex”.“

            Was ist an einer Freundin zwangsläufig teuer? Meine versorgt sich selbst.

            „Der Mann hat zudem weniger von der Frau heute. Weniger Kinder, weniger Hausarbeiten u.s.w.“

            Die Frau hat ja auch weniger Kinder von dem Mann. Und weniger Versorgungssicherheit + eher das Risiko mit den Kindern allein zu bleiben

            „Für mich ist es oft ein Trauerspiel, ineffiziente Therapie weiblicher Neurosen und Frustration.“

            Bei deiner Sicht auf Frauen wäre es auch verwunderlich, wenn sich da etwas positives entwickelt.

        • „So gesehen “sinkt” er beständig. Früher musste man für Sex fast zwangsläufig heiraten“

          fun fact: von 1900 bis 1993 galt in D, dass u.U. nach Auflösung einer Verlobung „Kranzgeld“ gezahlt werden musste.

          • @muttersheera

            Da galt schon lange vor der Aufhebung der alte Spruch:

            „Der Richter, der schaut sehr verwundert, die Frau, sie lagt aus dreizehnhundert.“

            http://de.wikipedia.org/wiki/Kranzgeld

            § 1300 BGB lautete:
            (1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld verlangen.
            (2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben über, es sei denn, daß er durch Vertrag anerkannt oder daß er rechtshängig geworden ist.

            Der Paragraph blieb so lange bestehen, weil er sich erledigt hatte, weil Frauen schlicht keinen Schaden mehr nachweisen konnte (und es auch an „unbescholtenen Verlobten“ mangelt.

        • fun fact:

          Ich dachte, es sei immer noch so, dass man für eine Verlobungsauflösung belangt werden kann, allerdings nur, wenn der andere aufgrund der Verlobung karriereschädigende Schritte unternommen hat, wie Umziehen u.dergl.

        • Eben, das ist bis heute so!

          Habe ich auch im Netz gelesen und nach erstem Schmunzeln habe ich mich dagegen entschieden, meiner Verlobten den Link zu schicken 🙂

          Die könnte mir im Fall der Fälle tatsächlich ihren Umzug in Rechnung stellen.

        • @borat und @christian, die Frage, ob der Preis für Sex nun sinkt oder steigt finde ich interessant und möchte auch meinen Senf dazu geben.

          Evolutionsbiologisch betrachtet ist Sex ja nur das Mittel für Nachkommen zu Sorgen – eben der Egoismus der Gene. So gesehen ist es für Männchen sinnvoll rumzubumsen und sich einen Harem zu halten, denn damit vergrößert er die Chancen auf viele Nachkommen. Für Weibchen bringt diese Strategie keine Vorteile, denn sie werden halt nur einmal schwanger. Dafür reicht ein Männchen. Es ist viel wichtiger sich ein Männchen zu suchen, dass die Überlebenschancen des Nachwuchses maximiert, also ist gutes Genmaterial gefragt. Sprich die Weibchen selektieren die Gene des Partners und die Männchen streuen ihre eigenen Gene.

          Das ist etwas vereinfacht dargestellt, denn ein Männchen hat nichts davon seine Gene zu streuen, wenn die Nachkommen mangels Unterstützung nicht überleben. Und das Weibchen kann durchaus ihre Selektion durch den „Krieg der Spermien“ optimieren. Aber das generelle Bild stimmt.

          Dies vorausgeschickt nun zur Frage des Preises für Sex. Nach dem eben gesagten bestimmt das Weibchen den Preis für Sex, denn sie wählt aus.

          Betrachten wir zuerst die Situation, dass das Weibchen den Nachwuchs ohne Unterstützung des Männchens, ohne persönliche Nachteile, ganz einfach großziehen könnte. Nun könnte man meinen, dass sie beim Sex weniger wählerisch sein könnte und damit der Preis für Sex sinkt. Hierbei wird jedoch vernachlässigt, dass es ja ein unerschöpfliches Reservoir an paarungsbereiten Männchen gibt, die ihre Gene streuen möchten. Gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage, kann sich dass Weibchen erlauben sehr selektiv vorzugehen und einen hohen Preis zu fordern. Insbesondere für Nachwuchs, aber auch für Sex.

          Zur Sicherheit betrachten wir die umgekehrte Situation, die des Weibchens, dass essentiell auf die Unterstützung des Männchens bei der Versorgung des Nachwuchs angewiesen ist, will es nicht große persönliche Nachteile in Kauf nehmen, falls sie das Männchen nicht für eine langfristige Unterstützung gewinnen kann. Der „unverbindliche“ Sex ist für sie nun quasi Tabu. Der Markt für Männchen, die bereit sind eine langfristige Verpflichtung einzugehen, ist um Größenordnungen kleiner, als der, der Männer die nur ihre Gene streuen möchten. Wieder entsprechend dem Gesetz von Angebot und Nachfrage, kann sie nun nicht mehr so wählerisch sein und der Preis für Nachwuchs, und Sex, nun verbunden mit dem Versprechen einer langfristigen Versorgung, sinkt.

          Meiner Meinung nach ist es klar: der Preis für Sex steigt für Männer, umso weniger Frauen auf die Unterstützung des Mannes bei der Versorgung des Nachwuchses angewiesen sind. Ist eigentlich auch klar, denn was sonst kann der Mann den anbieten, außer sein Unterstützung.

          • @Albert

            Etwas wird da übersehen, dass Biologie nicht taggenau, sondern eher 100.000Jahregenau auf neue Situationen umstellt und auch dann nur, wenn der passende Selektionsdruck vorhanden ist.

            „denn was sonst kann der Mann den anbieten, außer sein Unterstützung.“

            Sich selbst.

        • … und natürlich gutem Genmaterial. Gutes Genmaterial allein kann ein einzelner Mann für sehr, sehr viele Frauen liefern und der Rest schaut in die Röhre.

        • @albert

          Ich glaube der Preis für Sex also für Geschlecht ist gesunken. Das weibliche Geschlecht in unserer Wohlstandswelt ist ersetzbarer geworden, materiell, familiär, psychisch und vor allem für die Reproduktion.
          Der Wert des Mannes im Prinzip auch, aber nicht ganz so wie wir daran sehen dass Frauen/Feminismus/Politik Forderungen an Männer stellt hinter denen sich Neid verbirgt.

          Genauso ist global für den Wohlstandsmann der Preis für Geschlechtsverkehr gesunken, was von unseren Frauen moralisierend angegriffen und verteufelt wird.
          Für den Wohlstandsmann ist das so, er kann ärmere Frauen „ausbeuten“, sie bieten ihm Geschlechtsverkehr zu einem Bruchteil des Preises seiner einheimischen Frauen (der besten Frauen der Welt) an, denn das ist noch deutlich über dem Preis und den Gewinnaussichten ihres eigenen Landes.
          Unseren besten Frauen der Welt natürlich ein Dorn im Auge, macht ihre Hochpreispolitik kaputt, kompromittiert die weibliche Gewinnmaximierungsstrategie.

          *
          Dies vorausgeschickt nun zur Frage des Preises für Sex. Nach dem eben gesagten bestimmt das Weibchen den Preis für Sex, denn sie wählt aus.
          *

          Sie fahren wie gesagt eine Preismaximierungsstrategie in dem unmittelbaren Umfeld in dem sie sich befinden.

          *
          Meiner Meinung nach ist es klar: der Preis für Sex steigt für Männer, umso weniger Frauen auf die Unterstützung des Mannes bei der Versorgung des Nachwuchses angewiesen sind. Ist eigentlich auch klar, denn was sonst kann der Mann den anbieten, außer sein Unterstützung.
          *

          Bei deinen Überlegungen klammerst du unsere reale Situation und auch den Effekt den der Mann auch wenn die Frau sich alleine versorgen könnte (praktisch macht es aber die Gemeinschaft/der Staat) auf den Nachwuchs hat aus.
          In Großfamilien im ländlichen Bereich ärmerer Länder kann der Vater ja auch ausfallen ohne dass es eine materielle Katastrophe für die Kinder und Mutter werden muss.

          Außerdem vermehren sich unsere Frauen auch wenn man ihnen eine „Unabhängigkeit“ oder „Befreiung“ vom Mann nachsagen könnte nur weit unter Selbsterhalt und auch oft nur die die einen Mann dafür einspannen konnten oder sich halt alleinerziehend mit H4 abfinden.

          Fazit: Der Wert für das weibliche Geschlecht ist gesunken, der Preis für Geschlechtsverkehr wurde von den Frauen zum Ausgleich versucht zu erhöhen und wir bekamen Pickup, #Aufschrei!, Frauenquoten u.s.w.

          • @Borat

            Ah, ein eigener Blog, sehr gut! Viel Erfolg dort!

            „Außerdem vermehren sich unsere Frauen auch wenn man ihnen eine „Unabhängigkeit“ oder „Befreiung“ vom Mann nachsagen könnte nur weit unter Selbsterhalt“

            „Unsere“ Männer übrigens auch. Spielt aber für den sexuellen Markt quasi keine Rolle.

            “ Der Wert für das weibliche Geschlecht ist gesunken“

            Warum folgt das daraus, dass „unsere“ Frauen sich weniger vermehren? Mir kommt es auch nicht so vor als wären Frauen, die besonders auf Vermehrung ausgerichtet sind (die Hausfrau, die 5 Kinder haben will) der männliche Wunschtraum.
            Eher scheint eine gewisse Selbstständigkeit durchaus sehr gewünscht zu sein

        • @christian

          *Ah, ein eigener Blog, sehr gut! Viel Erfolg dort!*

          Danke vom Patriarchilluminat, der geheimen Weltregierung.

          *“Unsere” Männer übrigens auch. Spielt aber für den sexuellen Markt quasi keine Rolle. *

          Hier herrscht eine leichte Unausgeglichenheit:

          http://www.verband-binationaler.de/

          Männer bedienen sich häufiger als Frauen auf dem globalen Patnermarkt.

          *Warum folgt das daraus, dass “unsere” Frauen sich weniger vermehren? Mir kommt es auch nicht so vor als wären Frauen, die besonders auf Vermehrung ausgerichtet sind (die Hausfrau, die 5 Kinder haben will) der männliche Wunschtraum.
          Eher scheint eine gewisse Selbstständigkeit durchaus sehr gewünscht zu sein*

          Eben drum.

          Es ist der Preis für die Reproduktion.
          5 Kinder sind richtig Arbeit also Kosten, der Mann will erst mal die Frau, die „effektivere“ Frau mit möglichst geringen Kosten, die Frau will Kinder (oder „bekam“ sie früher einfach), die Frau will eher die klassische und biologisch angelegte Frauenrolle ausfüllen.

          Kinder sind/waren auch quasi der Preis den der Mann für die Frau bezahlt.

          Ich habs doch jetzt schon oft gesagt: Die Effektivität was die Reproduktion unserer Frauen angeht ist global ziemlich schlecht, das bezeichne ich als Wertverlust wie ein ineffizientes Auto kaum einer will, es sei denn der Spaß-Faktor überwiegt und man kann es sich leisten.

          An unseren Frauen ist deswegen zu oft nur noch der „Spaß-Faktor“ interessant.

          Unsere Frauen gehen oft vom „Spaß-Faktor“ direkt in die Kinderlosigkeit über.

          • @Borat

            Wenn die Kinder aus deiner Sicht für den Mann Ballast sind, dann ist der Wert der Frauen für den Mann doch gestiegen, da sie diesen „Ballast“ immer weniger aktivieren. Es fällt nach deiner Betrachtung ein Handicap weg.

            Er erhält insofern ein „sparsameres Auto“

        • @christian

          *Er erhält insofern ein “sparsameres Auto”*

          Was kein Effektives sein muss.

          Es ist eine Optimierung.

          Die Kinder sind für den Mann kein „Ballast“ so lange die Mutter gut ist und es nicht zu viele sind.

          Und dann ist es wie schon oft gesagt der effektive Preis pro Kind den der Mann bezahlt, der hier stark mitspielt.

          Jeder der z.B. ein Auto wählt, wählt eines mit dem ihm genehmen Kompromiss aus Spaß, Kosten und Sparsamkeit, sein Optimum.

          Die Autos die hier den beliebtesten Kompromiss anbieten, erzielen den größten Absatz und auch meist trotz entsprechender Konkurrenz den größten Gewinn für den Hersteller.

          Das gleiche bei einer Frau (hier ist es zudem keine Wahl bei der eine Seite passiv bleibt, sondern eine Verhandlung mit 2 Partnern).

          • @Borat

            „Die Kinder sind für den Mann kein “Ballast” so lange die Mutter gut ist und es nicht zu viele sind.“

            Gut beduetet, dass sie die Kinder versorgt und der Mann sie? Und wie passt das zu deiner vorherigen Angabe, dass eigentlich die Frau die Kinder will?

        • @christian

          *…oder der Unterschied ist recht irrelavant, weil beide Kinder wollen…*

          Es ist ziemlich relevant wie sehr ein Individuum etwas will, weil das mit seinen anderen Motiven kämpfen muss und diese verdrängt oder von diesen verdrängt wird.

          Menschliches Verhalten oder Leben ist nicht gut mit wenn-dann Verknüpfungen oder schwarz/weiß-Darstellungen beschreibbar.

          Eine nichtlineare Differnzialgleichung beschreibt es wohl genauer, es geht um Graustufen, seit FSOG sollte das doch eigentlich klar sein.

          • @Borat

            „Es ist ziemlich relevant wie sehr ein Individuum etwas will, weil das mit seinen anderen Motiven kämpfen muss und diese verdrängt oder von diesen verdrängt wird.“

            Ja, aber dann würden ja Männer ihre Interessen aufgrund der sinkenden Geburtenrate weniger stark beeinträchtigt haben als Frauen nach deiner Theorie. Sie hätten also besser abgeschnitten und würden mehr bekommen.

            „Eine nichtlineare Differnzialgleichung beschreibt es wohl genauer, es geht um Graustufen“

            Du machst aber keine Graustufen, du schiebst in wesentlichen die Schuld auf die Frauen und hast eine in sich wenig stimmige Theorie.

            Aber was mache ich hier eigentlich, ich bin still, du wirst es ja sicherlich auf deinem Blog hinreichend erklären.

        • @ Christian

          „Wiederum: Dann ist es entweder ein Vorteil für ihn oder der Unterschied ist recht irrelavant, weil beide Kinder wollen und insofern beide ihre Wünsche umsetzen, wenn es Kinder gibt.“

          Auch wenn beide auf logisch rationaler Ebene
          den Wunsch nach Kindern äussern, ist die
          Art wie sich das emotional anfühlt resp.
          wie das emotional umgesetzt wird extrem
          unterschiedlich bei Mann und Frau.

        • @christian

          *Ja, aber dann würden ja Männer ihre Interessen aufgrund der sinkenden Geburtenrate weniger stark beeinträchtigt haben als Frauen nach deiner Theorie. Sie hätten also besser abgeschnitten und würden mehr bekommen.*

          Sie bekommen weniger Kinder für mehr Arbeit und dazu noch einen geringeren „Spaß-Faktor“.

          Die Abeit geht vermehrt in den „uterinen Leerlauf“ unserer besten Frauen der Welt.

          *Du machst aber keine Graustufen, du schiebst in wesentlichen die Schuld auf die Frauen und hast eine in sich wenig stimmige Theorie. *

          Wenn du meinst.
          Ist halt auch anstrengend da vom hundertsten ins tausendste alles auszudiffernzieren, hab versucht das wesentliche zu beschreiben.
          Muss ja auch keiner glauben.

          Man kann ja auch glauben wenn die „Befreiung“ der Frau endlich abgeschlossen, die Entgeltgleichheit gesichert und die Quoten erreicht sind dann wird alles wieder gut.

          Und wenn es so ankommt ich würde die Schuld meist auf die Frauen schieben dann sagt es auch was über den der das so versteht, der sich daran stört aus, der überempfindlich auf die „Schuld“ der Frau zu reagieren scheint, der es als „Schuld“ der Frau einordnen will.

          Warum wertest du es überhaupt als Schuld?
          Wo sage ich: „Die Frauen sind Schuld, an allem!“ ?

          Hier zur Auflockerung ein schönes Lied über „Schuld“.

          Ist es denn nicht möglich dass Frauen Schuld sind? Patriarchat?

          *Aber was mache ich hier eigentlich, ich bin still, du wirst es ja sicherlich auf deinem Blog hinreichend erklären.*

          Ja, da wird es auch um „Schuld“ von Frauen gehen, ich will da nicht diskriminieren.

          • @Borat

            „Sie bekommen weniger Kinder für mehr Arbeit und

            Im Verhältnis zu ihren von dir benannten Wünschen bekommen ja anscheinend die Frauen „noch weniger Kinder“, die Männerinteressen wären insoweit eigentlich weniger beeinträchtigt

            „dazu noch einen geringeren “Spaß-Faktor”.““

            Sehe ich nicht so. Im Gegenteil: MAn kauft im Vergleich zu früher nicht mehr die Katze im Sack.

        • @christian

          Egal. Sollen auch andere lesen und was sagen oder auch nicht.

          *Sehe ich nicht so. Im Gegenteil: MAn kauft im Vergleich zu früher nicht mehr die Katze im Sack.*

          Ich war früher nicht dabei.

          Doch etwas ganz wesentliches hab ich schon früh erkannt (oder war es eine Geisteskrankheit die mich schon früh befallen hat?): So wie man es selbst erlebt wenn man drin und dabei ist, das ist oft so ganz anders als wie man es aus Erfahrungen 2. Hand, aus Erzählungen gelernt hat.

          Ich glaube deswegen schon gar nicht dass früher total finstere und schlimme Zeiten (vor allem für die armen Frauen) gewesen sind und dass der Mensch heute mit Internet und Eifon der intelligenteste und befreiteste aller Zeiten ist.

          Sorry, ist wohl meine antisoziale Störung.

          Ich würde sogar eher tippen der moderne, reiche Wohlstandsmensch ist weniger Glücklich als er es vermeintlich in „finsteren Zeiten“ war oder in armen Ländern ist.

        • @borat
          „Ich glaube deswegen schon gar nicht dass früher total finstere und schlimme Zeiten (vor allem für die armen Frauen) gewesen sind“

          Glaube ich auch nicht.
          Ist ja auch die Vorstellung einer gescheiterten MODERNE.

          Fortschritt ist eben oftmals nur technischer Fortschritt, kein ethischer Fortschritt im Sinne einer Höherentwicklung des Menschen.

        • @ Christian

          „Sehe ich nicht so. Im Gegenteil: MAn kauft im Vergleich zu früher nicht mehr die Katze im Sack.“

          Du bist trotzdem blind. Du siehst den
          Sack mit den giftigen Schlangen nicht
          der als Zugabe dabei sind.

          • @Red Pill

            „Du bist trotzdem blind. Du siehst den Sack mit den giftigen Schlangen nicht der als Zugabe dabei sind.“

            Doch, die sehe ich durchaus, aber das ist eben zu einem gewissen Teil ein Auswahlverschulden bzw Pech. Das können Frauen natürlich genauso haben. Zumindest kann man es heute wesentlich eher vor einer Heirat oder Kindern merken als früher.

        • @ Borat

          *Ich würde sogar eher tippen der moderne, reiche Wohlstandsmensch ist weniger Glücklich als er es vermeintlich in “finsteren Zeiten” war oder in armen Ländern ist.*

          Dem ist wohl so, ablesbar, am steil nach oben weisenden Konsum von Antidepressiva.

          Im Übrigen: Ich glaube Dir – als Diagnostiker bekommst Du von mir eine Eins – kalter, nüchterner, grausamer Blick auf die Realität, ohne Schmus, ohne Gefühlsduselei, ohne Romantik.

          Als Therapeut würde ich Dich trotzdem nicht an den Patienten lassen.

          Es sei denn, ich müsste einen „Verhörspezialisten“ finden.

          Denn Du deckst die Wunde nicht nur auf und weist darauf hin, sondern stößt den Finger hinein und bohrst lustvoll darin herum.

          Für mich als „Wellness-Sadisten“ ist aber auch das manchmal durchaus amüsant.

          Vor allem auf dem Hintergrund der Verkleisterungskolonnen, die landauf, landab unterwegs sind, die Wunden mit weißer Salbe und Bandagen zuzuschmieren.

          Damit sie an aller Ruhe weiter schwären und verfaulen.

          • @Roslin

            „Dem ist wohl so, ablesbar, am steil nach oben weisenden Konsum von Antidepressiva.“

            in den finsteren Zeiten hatte man auch keine Antidepressiva

            „Denn Du deckst die Wunde nicht nur auf und weist darauf hin, sondern stößt den Finger hinein und bohrst lustvoll darin herum.“

            Ich würde ja eher sagen, dass er den eigenen Balken vor den Augen nicht sieht

        • „in den finsteren Zeiten hatte man auch keine Antidepressiva“

          In der Prä-Antidepressiva-Ära (vor 1950) müsste man eben die Anzahl der diagnostizierten Depressionen nehmen (bestimmt problematisch, da Diagnose stärker stigmatisiert war)

        • @ christian

          „in den finsteren Zeiten hatte man auch keine Antidepressiva“

          „Frühe“ (= narzistische) und klassische neurotische Störungen nehmen in Krisenzeiten deutlich ab und in Wohlfahrtsstaaten deutlich zu. Sie sind typische Begleiter von Gesellschaften, in denen kein wirklicher Selbsterhaltungsdruck besteht.

          Wer sich nicht nach außen wenden muss, wendet sich nach innen. Das bekommt den meisten Menschen nicht gut.

          Dahingegen ist die Rate von Psychosen und damit von Suiziden in gesellschaftlichen Krisensituationen tendenziell eher höher.

          Die Eisenlohrsche Trias zur Behandlung funktioneller Beschwerden („Hunger, Kälte, Arbeitslager“) basiert durchaus auf einem empirischen Kern.

          • @Ratloser

            „“Frühe” (= narzistische) und klassische neurotische Störungen nehmen in Krisenzeiten deutlich ab und in Wohlfahrtsstaaten deutlich zu.“

            Das wird man dann aber kaum dem Feminismus anhängen können, eher dann dem Wohlfahrtsstaat, den ich aber auch nicht missen möchte

        • @ Christian

          „Das können Frauen natürlich genauso haben. Zumindest kann man es heute wesentlich eher vor einer Heirat oder Kindern merken als früher.“

          Wie kommst Du zu diesem Absurden Schluss.
          In einer Zeit wo 50 % der Ehen geschieden
          werden und in 80 % der Fälle die Frau die
          Sprengung zündet.

          Gute Auswahl ist nur eines der Kriterien
          die ein Mann beachten muss.
          Daneben gibt es einen ganzen Strauss von
          Massnahmen und Voraussetzungen psychischer
          und materieller Art um das ganze zumindest
          als kalkuliertes Risiko hamsterisieren zu
          können.
          Wenn ich Game in thermonuklearer Stärke
          und neben gutem Charakter zudem auch die
          Möglichkeit sowohl vor der Angebeteten wie
          auch vor dem Staat finanziell nicht
          vollkommen transparent dazustehen erwähne,
          sind wir uns glaube ich einig, dass es
          nicht Viele gibt die das erfüllen können.

          • @Red Pill

            „Wie kommst Du zu diesem Absurden Schluss. In einer Zeit wo 50 % der Ehen geschieden werden und in 80 % der Fälle die Frau die Sprengung zündet.“

            Dabei scheinst du davon auszugehen, dass keine Gründe dafür vorliegen können, aus denen Frauen sich scheiden lassen wollen? Eben zB weil sie meinen, sich falsch entschieden zu haben oder weil der Mann ein Totalausfall aus ihrer Sicht ist.

            Auch eine Frau kann eine beschissene Ehe oder Partnerschaft haben zB mit Gewalt, Alkohol, Betrügen, etc
            Oder einen Mann haben, der sie sexuell in keiner Weise mehr anspricht.

        • @ Christian

          „Auch eine Frau kann eine beschissene Ehe oder Partnerschaft haben zB mit Gewalt, Alkohol, Betrügen, etc“

          Heisst nach deiner Diktion ein Grossteil
          der Ehemänner sind Monster.

          Vielfach kein wirklich substanzieller Grund
          als I am not haaaaaaapi.

          http://www.huffingtonpost.com/iris-krasnow/help-i-hate-my-husband_b_1229627.html

          Oder einen Mann haben, der sie sexuell in keiner Weise mehr anspricht.

          Vielfach hat auch der naive Mann schuld am
          scheitern auf dem erotischen Gebiet, nur
          liegt sein Fehler nicht in dem was man
          ihm vorwirft. Nach der Phase der initialen
          Verliebtheit, die ja hauptsächlich biochemisch
          gesteuert wird, konnte er sich nicht auf die
          richtige Graustufe einschiessen. Er war
          nicht in der Lage sie zu seinem Sexobjekt
          zu machen, und so ihre Hypergamie im
          Schach zu halten.

          • @Red Pill

            „Heisst nach deiner Diktion ein Grossteil der Ehemänner sind Monster.“

            Nein. Schreibe ich auch nicht. Nur es können eben durchaus Monster dabei sein, genau wie auf Frauenseite

            „Vielfach kein wirklich substanzieller Grund als I am not haaaaaaapi.“

            Warum ist das kein Grund? Was gibt es denn schlimmeres als in einer Beziehung nicht mehr glücklich zu sein?

            „Er war nicht in der Lage sie zu seinem Sexobjekt zu machen, und so ihre Hypergamie im Schach zu halten.“

            Vielleicht war er auch nur einfach ein Arsch oder ein Mistkerl. Das scheinst du auszuschließen. Warum eigentlich?
            Du scheinst davon auszugehen, dass alle Männer einen gerechtfertigten Kampf gegen das Ausbrechen ihrer Frau aus der Ehe führen und nur wenn dieser Heldenhafte Versuch schief geht scheitert diese und die Frau bricht aus. Gibt es aus deiner Sicht keine Ehen bei denen du die Frau vollauf verstehst, wenn sie den Mann verläßt?

        • @ Christian

          *Warum ist das kein Grund? Was gibt es denn schlimmeres als in einer Beziehung nicht mehr glücklich zu sein?*

          Eine Schlüsselstellung aus dem Interview
          von Hufpo mit der unglücklichen Frau.

          “Does he beat you? Is he gambling away all your money? Is he verbally abusive to you? Does he whack your children? Is he a philanderer?”

          From Cindy:

          “No, he’s a gentle man and a hands-on father. I have never been suspicious of him being with other women. He makes a good living, and that has enabled me to stay home with the kids.

          “My hate comes from this feeling that I’m missing out on something else.”

          Also eben gerade kein Arschloch oder Mistkerl
          sondern ein auf scheinbare Frauenkompabilität
          getunter Mann oder müsste ich besser sagen
          Nicht-Mann.
          Ok ich erwarte Dein NAWALT.

          *Gibt es aus deiner Sicht keine Ehen bei denen du die Frau vollauf verstehst, wenn sie den Mann verläßt?*

          Klar gibt es diese Fälle die hat es immer
          schon gegeben, auch der Mann mit Status
          und Charakt€r der seine PW-Frau durch
          ein jüngeres Modell austauscht.
          Ist nicht der typische Fall heutzutage.

          • @Red Pill

            „From Cindy:“

            Eben. Cindy ist ein Einzelfall, der nicht ausschließt, dass es auch Fälle gibt, in denen er sie wirklich schlägt oder fremdgeht.

            „Ok ich erwarte Dein NAWALT“

            Du scheint eine Sicht von Männern als Heilige zu haben. Alle Männer scheinen außerdem wie der Ehemann von Cindy zu sein, also unschuldig. Und natürlich sind nicht alle Frauen so. Einige suchen sich auch recht vernünftige Männer aus, die gut zu ihnen passen und dann werden beide zusammen glücklich.

            Aber selbst wenn:
            Wenn sei das Gefühl hat, dass er zu langweilig ist, dann solltest du dafür eigentlich verständnis haben. Warum sollte sie ihr Leben mit einem langweiligen Mann verbringen müssen?

            „Ist nicht der typische Fall heutzutage.“

            Es muss auch gar nicht um den typischen Fall gehen. Du hast aber erst einmal abgestritten, dass es so etwas überhaupt gibt und dich aufgeregt.

        • @Christian,

          Ich meine, auf avoiceformen wurde neulich die Statistik erwähnt, dass die große Mehrheit der scheidungseinreichenden Frauen als Begründung nicht mehr als „I’m not haaaapppyyyyyy“ angaben.

          MaW: Es gibt die Scheißehen, aber eher so im einstelligen Prozentbereich.

          • @Yacv

            „Ich meine, auf avoiceformen wurde neulich die Statistik erwähnt, dass die große Mehrheit der scheidungseinreichenden Frauen als Begründung nicht mehr als “I’m not haaaapppyyyyyy” angaben.“

            Was man bei einer Scheidung angibt ist ja im wesentlichen eine Frage des Scheidungsrechts. In Deutschland zB gibt man gar nichts an, weil der Scheidungsgrund schlicht keine Rolle spielt. Man muss allerdings angeben, dass man die Ehe als zerrüttet ansieht und die eheliche Lebensgemeinschaft nicht wieder herstellen möchte
            Nur bei einem amerikanischen Scheidungsverfahren anzugeben ist, weiß ich nicht genau, inzwischen ist aber auch dort ganz überwiegend ein „No fault law“ vorhanden.

            (interessant übrigens die Folgen dieser Entwicklung laut Wikipedia:

            2004 Stanford Business School study[31] compared outcomes in states that adopted no-fault divorce versus those that did not. It found:
            20% reduction in female suicide after 20 years, none for men
            33% reduction in domestic violence against women (after a rise in other states vs. a drop in no-fault states)
            Reduction in the domestic murder rate for women, none for men
            Study authors argued that in part, men were encouraged to behave better because they knew it would be easy for their spouses to divorce and find another partner

            Vielleicht reicht es hier einfach anzugeben, dass man nicht mehr glücklich ist. Dann werden viele Rechtsanwälte eben auch nicht mehr angeben (sondern ihren Standardentwurf mit den passenden Namen und Daten versehen)

            Mir gefiel hier letztendlich der Ausgangspunkt auch nur nicht:

            “Das können Frauen natürlich genauso haben. Zumindest kann man es heute wesentlich eher vor einer Heirat oder Kindern merken als früher.”

            Wie kommst Du zu diesem Absurden Schluss.
            In einer Zeit wo 50 % der Ehen geschieden
            werden und in 80 % der Fälle die Frau die
            Sprengung zündet.

            Aus dem Umstand, dass Frauen die Scheidung beantragen kann man nicht herleiten, dass immer die Frauen schuld sind.

        • Aus dem Umstand, dass Frauen die Scheidung beantragen kann man nicht herleiten, dass immer die Frauen schuld sind.

          Nur daraus sicherlich nicht.

          Aber aus all den anderen Umständen?

          Aus dem Wissen um Hypergamie?
          Aus dem Wissen um die Neigung von Männern, in der Ehe zum Betaprovider zu degenerieren?
          Aus dem Umstand, dass in unserer Kultur (in Film, Fernsehen und 2m Magazin-Regalfläche pro Supermarkt) Heirat und nicht Ehe groß geschrieben wird?
          Aus dem Umstand, dass Frauen 80% der Männer für unterdurchschnittlich attraktiv finden, was sehr wahrscheinlich zur Überzeugung führt: „Da muss es noch ganz viele ganz tolle Männer für mich geben“?

          Drüm prüfe, wer sich ewig bindet,
          ob sich auch Herz zum Herzen findet.

          Entweder weiß das kaum noch einer oder wir leben in einer Welt der verwirrten Herzen.

          Study authors argued that in part, men were encouraged to behave better

          Mit andern Worten: Frauen geht es in Ehen besser denn je, für Männer – so fern das überhaupt erfasst wurde, was aus den Zahlen nicht unbedingt deutlich wird – hat sich nichts verändert oder es ist schlimmer geworden.

          Trotzdem sind es zunehmend Frauen, die die Scheidung beantragen.

          Nein, nur aus dem Umstand, dass Frauen die Ehen trennen, kann man keine Schuld verteilen.

          • @Yacv

            „Aber aus all den anderen Umständen?“

            Meinst du so eine Aufstellung bekommt man für Männer nicht hin?

            Etwa das Wissen um deren stärkeren Sexualtrieb, dem Hang zu jüngeren Frauen, dem Cooligde Effekt und anderen Faktoren.

            „Trotzdem sind es zunehmend Frauen, die die Scheidung beantragen.“

            Das ist logisch kaum zu begründen. Die Frauen sollten nach dem heutigen Scheidungsrecht eher warten. Sie hätten mehr davon (Versorgungsausgleich, Trennungsunterhalt, evtl. Erbschaft)

        • @christian

          „Etwa das Wissen um deren stärkeren Sexualtrieb, dem Hang zu jüngeren Frauen, dem Cooligde Effekt und anderen Faktoren.“

          Ist natürlich kein Argument, weil Männer durch eine Trennung immer verlieren.
          So sind Männer in der Regel unterhaltspflichtig, verlieren oftmals ihre Kinder.

          Solange das REcht in toto den Mann einseitig diskriminiert, gewinnt eine FRau IMMER, sowohl durch die Ehe als auch durch die Scheidung.

          Ein Mann geht hingegen heute ein EXTREM hohes Risiko ein.

          Diese wird sich erst dann ändern, wenn Männer wieder stärker berechtigt, Frauen hingegen stärker verpflichtet werden.

          Solange dieses nicht der Fall ist, gilt leider die sehr genaue Analyse von Yacv – leider

        • @ Step II

          „Solange dieses nicht der Fall ist, gilt leider die sehr genaue Analyse von Yacv – leider“

          Männer ohne Game und Wissen um Hypergamie,
          die sich komplett Betaisieren lassen werden
          kalt erwischt und begreifen die Welt nicht
          mehr. Nach allem was ihnen von der Umgebung
          und von den Medien gesagt wurde, haben sie
          nichts falsch gemacht.

        • Das ist logisch kaum zu begründen.

          Aber emotional. Und das ist m.E. sehr viel relevanter. Frau sieht doch nur mit dem Herzen gut!

          Aber egal, vor allem, weil ich nach nochmaligem Lesen nicht verstehe, wovon hier wer wen eigentlich überzeugen will.

          Was sind denn die Thesen?

          „Schuld sind immer beide, wenn eine Ehe kaputt geht.“

          oder

          „Es kann genau sp gut der Mann Schuld haben wie die Frau, egal, welcher von beiden die Notbremse zieht“

          oder

          „Es ist der Fall, dass genauso häufig der Mann die Scheidung verursacht wie die Frau.“

          oder noch was anderes?

          Du schreibst oben:
          Was gibt es denn Schlimmeres als in einer Beziehung nicht mehr glücklich zu sein?

          Das kann man doch so nicht isoliert stehen lassen, ohne sich die Ursachen für das Unglück anzuschauen.

          Wenn du glaubst, du seist der unglücklichste Mensch der Welt, weil dir dein Rasierpinsel ins Klo gefallen ist, dann mag das Gefühl authentisch sein.
          Aber du würdest davon profitieren, wenn dich einer beiseite nimmt und dir sagt: „Freilich bist du übel dran, weil dir dein Rasierpinsel ins Klo gefallen ist. Aber es gibt Menschen, die sind viel schlechter dran als du, die haben nicht einmal einen Bart.“

          In unser Kultur aber wird Frauen, nicht Männern, eingebläut, dass sie einen tollen Rasierpinsel verdient haben, mit Marmorgriff und echtem Dachshaar und selbstreinigend und immer sauber.
          Und jetzt ist die Metapher überstrapaziert.

          Trotzdem ist hier die eigentlich relevante Frage: „WARUM sind so viele Frauen unglücklich?“

          Schuld kann dann – wenn man denn will – verteilt werden, je nachdem, ob der Mann wirklich fahrlässig etwas verbockt hat oder ob die Frau unglücklich ist, weil sie völlig unrealistische Erwartungshaltungen hatte.

          Ich bin grad mal im Geiste die Scheidungsfälle in meiner Umgebung durchgegangen. Fast alle haben, so weit ich das aus der Distanz fest stellen kann, als Grund, dass Er Sie nicht oft genug oder nicht richtig auf den Pott gesetzt hat.

          Das verteilt die Schuld weder an ihn noch an sie, sondern an eine Gesellschaft, in der die Blaue Pille gelehrt wird.

          Randfrage: Ich habe in Erinnerung, kürzlich gelesen zu haben, dass in Deutschland seit wenigen Jahren keine unbegrenzten Unterhaltszahlungen mehr stattfinden oder nur unter bestimmten Bedingungen?
          Hat da jemand einen guten Link auf mehr Informationen zu?

        • @Red Pill, off topic

          60% deiner Posts sehen so aus, als würdest du in einem Texteditor einen harten Zeilenumbruch vorbereiten, der hier zu einem fürchterlichen Zeilenfall führt.

          Wie genau machst du das? Und warum lässt du nicht WordPress das jeweilige Zeilenende finden?

      • „Der Vertrag wird nur anders gestaltet, eben weniger verbindlich als früher, was mit dem geänderten Markt insbesondere durch moderne Verhütungsmittel zu tun hat“

        Weniger verbindlich für die Frau. Die aus dem Vertrag
        erwachsenden Pflichten für den Mann werden vom Staat
        erzwungen. Gegenüber der Frau wird nicht einmal mehr
        moralischer Druck ausgeübt.

      • „Der Vertrag wird nur anders gestaltet, eben weniger verbindlich als früher, was mit dem geänderten Markt insbesondere durch moderne Verhütungsmittel zu tun hat.“

        Nicht nur Christian, nicht nur . Diese „Verträge“ müssten nicht so unfair gestaltet sein wenn es nur mit Verhütungsmittel zu tun hätte. Im Gegenteil, ganz unfair werden diese „Verträge“ eben meist erst wenn das Verhüten ausbleibt.

  2. Nun, Männer differenzieren aber auch z.B. zwischen Frauen, die sie noch attraktiv genug für Sex erachten, aber nicht für eine Beziehung und solchen, mit denen sie auch eine Beziehung führen würden. Daher -> Frau, die billig wirkt – schläft mit vielen, auch unter Missachtung monogamer Beziehungen – also eher eine Bedrohung als eine Frau, die nicht billig wirkt (wird eher für Beziehungen erwählt , also wertgeschätzter somit eher treuer). Das sind Klischees und trifft nicht für alle zu. Aber oft formen Image und Erwartungshaltungen an Verhaltensweisen dann doch die Realität.

        • Der Gesamtpreis einer Schlampe setzt sich aus dem Moralischen und dem Finanziellen zusammen.

          Eine Schlampe hat keinen moralischen Preis, doch der Finanzielle kann sehr hoch sein.

          Da gibt es doch bestimmt prominente Beispiele, Spielerfrauen, Mediensternchen und Exen von Dieter Bohlen.

      • „Nicht alle Schlampen sind billig.“

        Eine Schlampe kann dir ja bleiben.
        Deshalb ist eine Prostituierte ev,
        billiger.
        Jack Nicholson brachte es schön
        auf den Punkt: «Ich zahle nicht
        für Sex, sondern dafür, dass die
        Frau danach wieder verschwindet.»

        • @ Borat

          „Vorsicht, da gibt es Überlappungen.“

          Sex für Geld und oder Ressourcen, Vorteile
          existiert ja über ein breites Spektrum.
          Jedes weibliche Wesen kann man ja
          einem Ort auf diesem Spektrum
          zuordnen.
          Verständlich, dass diese Zusammenhänge
          von Frauen vehement bestritten werden.
          Die hässliche Wahrheit, dass es sich
          bei der Prostitution um eine etwas
          ausgeprägteres (konsequenteres) Verhalten
          handelt, das aus instinktuellen
          Dispositionen kommt, die bei allen
          Frauen vorhanden sind, ist für Viele
          schwer zu verdauen.

      • „Der Gesamtpreis einer Schlampe setzt sich aus dem Moralischen und dem Finanziellen zusammen.

        Eine Schlampe hat keinen moralischen Preis, doch der Finanzielle kann sehr hoch sein.

        Da gibt es doch bestimmt prominente Beispiele, Spielerfrauen, Mediensternchen und Exen von Dieter Bohlen.“

        Das ist wieder ein anderer Aspekt, nicht alle sind auf Geld aus. Man muss sich bei besagten prominenten Beispielen auch fragen, weshalb lassen diese sich auf solche Affären ein? Sind alles erwachsene Menschen und insofern sollten sie wissen, was sie tun.

      • @ Borat

        *Nicht alle Schlampen sind billig.*

        Borat!

        Merkst Du nicht, dass Du den intendierten Dialog mit Feminist.I.nnen behindertst?

        Schäm Dich.

    • @J

      Dein Einwand erklärt, warum eine Frau selbst nicht als Schlampe gesehen werden will, aber nicht, warum eine Frau was dagegen haben würde, dass andere Frauen Sex zu billig abgeben.

      • @Yacv

        „Dein Einwand erklärt, warum eine Frau selbst nicht als Schlampe gesehen werden will, aber nicht, warum eine Frau was dagegen haben würde, dass andere Frauen Sex zu billig abgeben.“

        Die Differenz zwischen „ich will bestimmte Freiheiten“ und „andere, die sich so verhalten, wie sie es wollen, sind schlecht“ (letztendlich teilweise einfach der kategorische Imperativ) wird auch allgemein – was Frauen und Männer angeht – zu wenig miteinbezogen. Eine solche „gemischte Strategie“ findet sich denke ich in Geschlechterdingen häufiger.

        • @yacv: Also, ich schrieb Bedrohung für bestehende Beziehungen. Damit meine ich ja auch die Konkurrenz unter Frauen. Wenn eine „Schlampe“ sich zu billig hergibt, verkleinert das ja den „Markt“ für die übrigen Frauen.
          Aber ich würde jedenfalls keine Beziehung mit jemandem eingehen wollen, der sich promiskuitiv verhält, daher lassen mich solche „Schlampen“ auch kalt, da diese für für mich attraktive Menschen eh nicht interessant wären 😉

        • @J

          Aber ich würde jedenfalls keine Beziehung mit jemandem eingehen wollen, der sich promiskuitiv verhält, daher lassen mich solche “Schlampen” auch kalt, da diese für für mich attraktive Menschen eh nicht interessant wären

          Ich weiß nicht, ob ich den letzten Halbsatz richtig verstehe, da ist mit der Grammatik irgendwas schief gegangen.
          Vermutlich sagst du aber, dass ein Mann, der sich mit einer Schlampe einlässt, für dich eh nicht in Frage kommt und du dir sicher bist, dass genug „gute“ Männer übrig bleiben, dass du einen abbekommen wirst.

          Stellt dich das nicht in die Position „Ich bin ein Mercedes und kann somit immer einen hohen Preis verlangen. Ob zwischen VW und Toyota ein Preiskrieg herrscht, ist mir egal.“?

          Vermutlich verstehe ich aber nur einen wichtigen Aspekt nicht. 😉

      • @yacv: Ich hab nichts von „gut“ oder „schlecht“ geschrieben, lediglich dass jemand Promiskuitives für mich persönlich für eine Beziehung nicht in Frage käme. Es gibt durchaus auch Männer, die sich nicht promiskuitiv verhalten, ja.

        • für mich persönlich für eine Beziehung nicht in Frage käme.
          …was quasi die Definition von „subjektiv schlecht“ ist.

          Es gibt durchaus auch Männer, die sich nicht promiskuitiv verhalten, ja.
          Das ist nicht die Frage. Die Frage ist: Gibt es genug? Wirst du einen abbekommen? Bist du attraktiv genug, dass einer der (gefühlt wenigen) Treuen Seelen dich erwählt?

          Du antwortest für dich anscheinend mit „Ja, klar, aber hallo“

          Das ist doch beruhigend 🙂

    • „Nun, Männer differenzieren aber auch z.B. zwischen Frauen, die sie noch attraktiv genug für Sex erachten, aber nicht für eine Beziehung und solchen, mit denen sie auch eine Beziehung führen würden“
      Hmm.. für sex reicht reine körperliche attraktivität, für ne beziehung muss auch das wesen passen.

  3. „bei Sex einfach so eher noch etwas “dazu” haben wollen, seien es Ressourcen, Verbundenheit, Bewunderung, gute Gene, Respekt etc. Dass bedeutet nicht, dass Frauen keinen Spaß am Sex haben, sondern nur, dass sie ihn meist nicht so abstrakt wollen, wie Männer, die eben teilweise auch 15 Minuten mit einer ihnen unbekannten Frau reichen (siehe Prostitution).“

    lol

    Freier wollen also meist nichtmal temporär sowas wie Bewunderung und Respekt?

    • Was wohl gemeint war: Um mit einem Mann Sex zu bekommen ist es weit weniger erforderlich, das gesamte Balzritual von wegen „Du bist großartig, wunderbar, ich liege dir zu Füßen und trage Dich auf Händen“ abzuspulen.

    • @sheera, die richtige schlussfolgerung ist, dass freier für 15 minuten richtigen geilen sex, darauf verzichten in diesen 15 minuten bewundert zu werden. als unsensibler, mono-tasking mann habe ich das noch nie als mangel wahrgenommen. wie geht es dir da so?

      • @ albert

        „wie geht es dir da so?“

        Richtig geiler Sex passt nicht in 15 Minuten.
        Das nennt sich Quickie. Oder Vorspiel.

        (Und über das Thema Prostituion diskutiere ich jetzt die nächsten Wochen überhaupt nicht mehr. Auch, wenn ich in dem Fall wieder die Stichwortgeberin war.)

      • Ok, aber weil Du die Stichwortgeberin warst, merke ich noch an, dass Deine Ausführungen erkennen lassen, wie wichtig Dir Bewunderung ist und Du damit das Klischee

        „Frauen können nicht lieben, sie wollen nur geliebt werden.“

        zu erfüllen scheinst. Oder ist das wiedermal Küchenpsychologie?

  4. „Es passt insofern gut dazu, dass sexnegative Feministinnen alles sexuelle und insbesondere die Darstellung von Frauen in sexueller Art und Weise als billig empfinden […]“

    Nennen die das tatsächlich billig?
    Sie sehen es wohl eher als Zeichen von Unterdrückung an. Denn Frauen werden nur durch Zurschaustellung ihrer sexuellen Reize im Patriarchat akzeptiert.

    (Bald kann ich Vorlesungen in Gender-Studies geben!)

    Ansonsten kann ich von mir persönlich sagen: Sex ist nicht besonders gut, wenn man sich zu wenig kennt. Das ist total langweilig. Und zumindest mir geht es nicht um die Befriedigung rein sexueller Bedürfnisse. Das kann ich auch in Handarbeit machen. Das heißt: Für mich ist klar, dass es bei Sex nicht nur um Sex geht.

    • @Aurelie

      „Nennen die das tatsächlich billig?“

      Wahrscheinlich würden sie es anders ausdrücken, als „Frauen zum Objekt machen“ oder „anbiedern an die Männer“ oder in einer Opferterminologie. Aber es scheint mir der dahinter stehende Gedanke zu sein.

      „Sie sehen es wohl eher als Zeichen von Unterdrückung an. Denn Frauen werden nur durch Zurschaustellung ihrer sexuellen Reize im Patriarchat akzeptiert.“

      Das schließt ja nicht aus, dass dann das Zurschaustellen dieser Reize „billig“ ist, weil man ja auch den „teuren“ Weg gehen könnte, sich gegen das Patriarchat aufzulehnen

      „Für mich ist klar, dass es bei Sex nicht nur um Sex geht.“

      Das würde ja zu der Studie passen (die ja nicht – auch wenn Leute wie Borat das nicht verstehen – darum geht, dass frau da einfach nur Geld abzockt)

      • „Das würde ja zu der Studie passen (die ja nicht – auch wenn Leute wie Borat das nicht verstehen – darum geht, dass frau da einfach nur Geld abzockt)”

        Dass Sex für mich nicht nur Sex ist, hat nichts mit “sich teuer verkaufen” zu tun. Das wollte ich mit dem letzten Satz ausdrücken. Ganz nebenbei stört mich die Begriffswahl teuer/billig. Es geht um menschliche Interaktionen und da haben diese Supermarkt-Begriffe nichts zu suchen.

        Für mich ist es völlig normal, bei sexuellen Interaktionen einen gewissen Respekt und eine gewisse Zuneigung füreinander zu empfinden. Diese Perspektive wird als außergewöhnlich bzw. als Abweichung von der Norm empfunden. (Und – siehe manche Kommentatoren – auch als unerwünscht.) Weibliches Sexualverhalten wird mit männlichem verglichen, wobei das männliche als Standard herhält.

        Ich habe oft das Gefühl, Frauen müssten sich dafür rechtfertigen, dass sie – was sexuelle Kontakte angeht – wählerisch sind (“teuer”). Andererseits könnte man Männern auch vorwerfen, wie “billig” sie sich eigentlich verkaufen. Tut aber niemand.

      • @christian

        *Das würde ja zu der Studie passen (die ja nicht – auch wenn Leute wie Borat das nicht verstehen – darum geht, dass frau da einfach nur Geld abzockt)*

        Klar. Und Männer wollen einfach nur unterdrücken und vergewaltigen.
        Mir scheint eher du willst mich nicht verstehen, musst ja auch nicht, kannst ja einfach löschen.

    • *Und zumindest mir geht es nicht um die Befriedigung rein sexueller Bedürfnisse. Das kann ich auch in Handarbeit machen. Das heißt: Für mich ist klar, dass es bei Sex nicht nur um Sex geht.*

      Aber wenn du sexuelle Bedürfnisse mit (sag ich jetzt mal) „Druck ablassen“ gleichsetzt, müsste das doch für den männlichen Teil der Bevölkerung genauso gelten, weil Druck ablassen können sie schneller und unkomplizierter in Heimarbeit.
      Es muss also, für Männer und Frauen, mehr dran sein.
      Und wenn dieses Mehr nur darin besteht, dass es mehr Spaß macht.

      • @Maren

        „Es muss also, für Männer und Frauen, mehr dran sein.“

        Habe ich einen Artikel zu:

        https://allesevolution.wordpress.com/2012/01/09/befriedigung-durch-sex-im-gegensatz-zu-selbstbefriedigung/

        Research indicates that prolactin increases following orgasm are involved in a feedback loop that serves to decrease arousal through inhibitory central dopaminergic and probably peripheral processes. The magnitude of post-orgasmic prolactin increase is thus a neurohormonal index of sexual satiety. Using data from three studies of men and women engaging in masturbation or penile–vaginal intercourse to orgasm in the laboratory, we report that for both sexes (adjusted for prolactin changes in a non-sexual control condition), the magnitude of prolactin increase following intercourse is 400% greater than that following masturbation. The results are interpreted as an indication of intercourse being more physiologically satisfying than masturbation, and discussed in light of prior research reporting greater physiological and psychological benefits associated with coitus than with any other sexual activities.

      • Maren, ich verstehe deinen Kommentar nicht so ganz.

        Möchtest du sagen, dass Sex für Männer und Frauen nicht nur Sex ist?

        Vielleicht hast den Begriff bewusst gewählt, aber „Druck ablassen“ in Bezug auf eine andere Person finde ich sehr abwertend. Ich weiß, dass dieser Begriff gerne von männlicher Seite gewählt wird, da Hoden ja nach spätestens drei Tagen „entleert“ werden müssen. Ansonsten platzt der männliche Körper aus allen Nähten. [Ironie off]

        • @Christian

          Und dem kann mit „Handartbeit“ recht schnell Abhilfe geleistet werden, oder?

          Niemand hat ein Recht auf Sex. Sex ist eine schöne Sache, macht Spaß und ist (zumindest für die meisten) wichtig.
          Wenn Männer bei Sexentzug Schmerzen haben, gibt es ebenfalls kein Recht darauf, dass Frauen diese Schmerzen durch Sex abbauen.

        • *Möchtest du sagen, dass Sex für Männer und Frauen nicht nur Sex ist?*

          Nach deiner Argumentation, wo du Sex mit Selbstbefriedigung verglichen hast, ja. Weil Sex, auf die allerwesentlichste Bedürfnisbefriedigung runtergebrochen, kann man am besten und einfachsten durch Selbstbefriedigung bekommen. Wer weiß am besten was mir Spaß macht? Ich. Warum sollte ich das dann wem anders überlassen? Muss also mehr dran sein.

          *Vielleicht hast den Begriff bewusst gewählt, aber “Druck ablassen” in Bezug auf eine andere Person finde ich sehr abwertend.*

          Wusst ich dass das kommt. 🙂 Ich abwertendes Ding. Aber ich meinte eigentlich Bedürfnisbefriedigung, sh. oben.

        • Maren, ich kriege es trotzdem noch nicht ganz auf den Zettel.

          Sagst du, dass Männer und Frauen dieselben Erwartungen an Sex und ihre Sexualpartner haben? (Darum ging es in meinem ursprünglichen Kommentar.)

          (Die Eigenschaft „abwertend“ schreibst du dir selbst zu. Ich habe vor meiner Interpretation einen kleinen Einschub vorangestellt. Und du hast es anscheinend tatsächlich anders gemeint. Von daher: alles gut für mich.)

        • @aurelie
          *Sagst du, dass Männer und Frauen dieselben Erwartungen an Sex und ihre Sexualpartner haben?*

          Jein. Die Grenze kann man nicht streng am Geschlecht lang ziehen, das ist das eine. Zudem kann man nicht sagen, dem einen ist das Drumrum komplett egal, hauptsache ficken, der andere will immer mit candlelight und allem zick und zack.
          Das ist personenabhängig, mehr noch, situationsabhängig.
          Bei Männern und Frauen.

    • @ Aurelie

      Ich hab tatsächlich irgendwann mal hier geschrieben, dass mir mein eigenes Verhalten im Umgang mit einem heißen Obdachlosen, den ich ne ganze Weile lang regelmäßig traf, „zu billig“ vorkam. Damit meinte ich: zu offensichtlich, zu einseitig, anbiedernd. Nicht, dass er nicht auch geflirtet hätte, um ein Haar hätte er mich auch mal – vor seiner Freundin sogar – geküsst, aber es war halt seinerseits deutlich zu viel Respekt zu spüren, als dass er dem hätte nachgeben wollen (meine Interpretation zumindest). Und ich war eben auch bereits mit meinem Liebsten liiert und hatte dementsprechend mehr als einen guten Grund, an mir zu halten und meine Initiative wieder zurückzuschrauben.

      „Sex ist nicht besonders gut, wenn man sich zu wenig kennt.“

      Sex ist aber bestimmt auch eher fade, wenn man sich zu gut zu kennen glaubt 😀

      • @Sheera

        Der erste Teil hat für mich keinen Informationsgehalt. Deshalb kann ich nicht darauf eingehen.

        „Sex ist aber bestimmt auch eher fade, wenn man sich zu gut zu kennen glaubt.“

        Du vergleichst langjährige Beziehungen mit One-Night-Stands und/oder Affären. Dass es da einen Unterschied gibt: geschenkt!

        • Das war jetzt aber unhöflich. Dann ich halt:

          Also ich finde es wirklich faszinierend, wie viele Männer an dir interessiert sind, Sheera. Es lässt dich sehr attraktiv erscheinen, dass viele heiße, auch vergebene Männer dich selbst vor ihrer Freundin küssen wollen.
          Außerdem lässt es erkennen, dass du ein guter Mensch bist, der nicht nur für das Unterdrückergeschlecht, sondern selbst für Obdachlose ein Herz hat!
          Thanks for sharing.

        • „Also ich finde es wirklich faszinierend, wie viele Männer an dir interessiert sind“

          Interessant wäre es ja, ob und wie sich die Kommunikation hier verändern würde ,wenn jede(r) ein aktuelles (realitätsaffines) Bild von sich einstellen MÜSSTE

        • @ David

          War das unhöflich?

          Ich weiß nicht, was Sheera mir mit dem ersten Abschnitt sagen möchte bzw. welchen Bezug ihr Kommentar zu meinem Kommentar hat bzw. welchen Bezug ihr Kommentar zu Christians Text hat. Das ist alles.

          @Step II

          Ich habe immer wieder wechselnde Avatare bei Twitter. die mich mehr oder weniger komplett zeigen.
          Falls du mich mitgemeint hast.

        • Sheera hat sich mit Sicherheit mehr als nur gut gehalten, daran habe ich keinen Zweifel.

          Ob es dann noch Anekdoten bräuchte, nach denen jedes Raumbetreten klassische männliche Reaktionen hervorrufen würde (also ein Effekt den nicht mal Heidi Klum und Co von sich berichten können)?

          Ich glaube sehr gerne dass die Reaktionen, die sie hier erlebt, sehr von ihren Face-to-Face-Erfahrungen in Diskussionen mit Männern abweichen. Das ist natürlich sehr frustrierend, irgendwas stimmt mit uns hier nicht. Ein Bild würde da vielleicht in der Tat Besserung verschaffen.

        • @ Aurelie

          Die Assoziationskette verlief dergestalt, dass ich nach Deiner Frage darüber sinnierte, wann ich überhaupt mal in der Kategorie „zu billig“ gedacht hatte. Und da kam mir halt nur dieses eine, auf mich selbst bezogene Beispiel. Wenn andere Frauen sich a.m.S. unpassend-aufreizend präsentieren, denk ich mir mehr: „wenn sie meint/das für richtig hält…“. Eher bin ich da also vielleicht wie Du, die ja in irgendeiner der ersten Party-Geschichten mal schilderte, wie sie innerlich den Typ an dem sie interessiert war (bzw. in Deinem Fall: mit dem sie gerade gefickt hatte) anblaffte: „die jetzt? Echt?“

          (hab aber auch erst im Nachgang gemerkt, dass Du Dich auf die öffentliche Medien-Darstellung bezogen hattest, mein Fehler)

          @ david

          „ein Effekt den nicht mal Heidi Klum und Co von sich berichten können“

          Du verstehst es nicht?!
          Ich bin nach eigener Einschätzung bloß ne 7-8, ziemlich (gesprächs-)freu(n)dlich, winzig und obendrein i.d.R. ungeschminkt.
          Zusammen sorgt wohl genau das dafür, dass mir fremde Männer, wenn ich mitm Nachwuchs an der Gemüsetheke stehe, zuraunen, sie kämen dann gleich zum Essen vorbei und so Kram. Find ich ja auch total harmlos, bisweilen lustig und/oder sogar richtig nett.

          Problematischer fühlt es sich für mich an, wenn nicht unattraktive Partner von Freundinnen mit mir flirten/anzügliche Bemerkungen machen (keine Sorge: da hab ich eigentlich nur einen speziell im Sinn). In meiner phantasierten Idealwelt könnte man dann einfach zur Gruppensex-Party einladen, in der Realität liegt die Hürde dafür immens hoch. Vielleicht senkt die sich ja auch ab, sobald wir alle ein wenig zumindest aus der akuten Reproduktionsphase herausgetreten sind…

          Obiger Fall war aber ganz anders gelagert und, ich wiederhole mich, das einzige Mal im vergangenen Jahrzehnt, dass mir einer tatsächlich hätte gefährlich werden können.

          „Ich glaube sehr gerne dass die Reaktionen, die sie hier erlebt, sehr von ihren Face-to-Face-Erfahrungen in Diskussionen mit Männern abweichen. Das ist natürlich sehr frustrierend“

          Blödsinn. Genau, weil das so anders ist, such ich solcherlei Austausch ja.

          • @Sheera

            Alles klar. Jetzt bekomme ich es halbwegs verknüpft.

            Ich erinnere mich an die Textstelle. Es gibt da diesen feinen Unterschied (rein auf Kleidung bezogen) zwischen stilvoll-sexy und billig-schlampig. Mein Kommentar bezog sich auf das allgemein sehr ungepflegte Erscheinungsbild der Frau.
            Was ich als billig-schlampig bezeichne, sind ungepflegte Nägel, ungewaschene Haare, dunkler Ansatz bei blonden Haaren, Schuhe mit abgelaufenen Absätzen, zu enge/unvorteilhafte Kleidung, Strumpfhosen mit Laufmasche, zu kleine BHs etc.
            Meine Kategorie „billig“ bezieht sich dabei nicht auf die sexuellen Intentionen der Frau.

          • @Aurelie

            „Meine Kategorie “billig” bezieht sich dabei nicht auf die sexuellen Intentionen der Frau.“

            Ich vermute mal, dass du aber auch wenig Angst vor Konkurrenz in dem Bereich hast. Das mag eine sexuell konservativere Frau dann schon anders sehen, wenn die obigen Theorien stimmen

          • @Christian

            War das jetzt ein Kompliment? 🙂

            Aber du hast recht. So lange sich keine an meinen Typen ranmacht, gilt bei mir die Maxime: Es ist genug für alle da.

            (Was mich von der einen oder anderen Lästerei jedoch nicht immer abhält.)

        • @ Aurelie

          „Mein Kommentar bezog sich auf das allgemein sehr ungepflegte Erscheinungsbild der Frau.“

          Aber eben doch auch vorallem in der Situation, weil dieser ER dennoch Interesse an ihr zeigte, oder?

          „Meine Kategorie “billig” bezieht sich dabei nicht auf die sexuellen Intentionen der Frau.“

          Oh – da fällt mir eben noch was ein! Der mit Abstand krasseste Teenager, den ich je kennengelernt habe: England, BBQ-Party, sie kommt zuerst ausm Klo, begibt sich in Siegerpose und jubelt: „25!“

          Ernsthaft jetzt, sie feierte öffentlich die nächste Kerbe.
          Und was hab ich gemacht?

          Fotos von ihr, insbesondere von ihren Beinen (mit die schönsten, die ich je live gesehen habe)…

        • @Sheera

          Aber eben doch auch vorallem in der Situation, weil dieser ER dennoch Interesse an ihr zeigte, oder?

          Ja. Weil ich nicht begreifen konnte, wie so ein gutaussehender Typ diese dermaßen ungepflegte und versiffte Frau toll finden konnte.
          Dabei hatte er doch mich, das verkannte Victoria’s Secret Model, dabei 🙂

          Beim nächsten Abschnitt bin ich wieder ratlos. Was möchstest du damit sagen? Dass du es total „okay“ findest, wenn frau ihre „Kerben“ öffentlich zur Schau stellst? Dass du kein bisschen neidisch auf ihre tollen Beine warst, obwohl alle anderen Frauen so sind? Dass billig nicht gleich billig ist? I don’t get it, sorry!
          Du zeichnest manchmal ein Bild von dir, das ich sehr unrealistisch finde. Da kann ich den Flesch schon manchmal verstehen …

  5. Mir ist die Studie durchaus nachvollziehbar. Die Interpretation wird durch die moralische Konnotierung von „Sex“ und „Liebe“ erschwert.

    „Nur“ Sex ist moralisch negativ konnotiert (von der Mehrzahl der Frauen und einem kleineren Teil der Männer), während beziehungs- und liebegebundener Sex moralisch positiv konnotiert ist (von Männern wie Frauen).

    Dass es letztendlich um evolutionäre Stategien geht, die dazu geführt haben, dass Frauen und Männer ihre Sexualität anders leben (wollen und können) und in Folge dessen eine moralische Beurteilung immer „ungerecht“ sein muss, ist speziell für Frauen schwer zu verdauen.

    Letztendlich handelt es sich um einen Konflikt zwischen Frauen und Männern, der in absehbarer Zeit nicht aufgelöst werden kann.

    • @ ratloser

      „Dass es letztendlich um evolutionäre Stategien geht, die dazu geführt haben, dass Frauen und Männer ihre Sexualität anders leben (wollen und können) und in Folge dessen eine moralische Beurteilung immer “ungerecht” sein muss, ist speziell für Frauen schwer zu verdauen.

      Letztendlich handelt es sich um einen Konflikt zwischen Frauen und Männern, der in absehbarer Zeit nicht aufgelöst werden kann.“

      Männer am oberen Ende der Nahrungskette
      konnten und können die Doppelstrategie,
      Karriere mit finanzieller Unabhängigkeit,
      Familie mit Kindern erreichen und daneben
      noch die kleine Freundin oder ab und zu der
      Besuch im Bordell.
      Die Erkenntnis dieser Tatsache muss gerade
      für intelligente gut ausgebildete Frauen
      ziemlich schmerzlich sein. Bei vielen
      schlägt das in Neid und Hass um und sie
      versuchen die Männer dafür zu bestrafen.

      • @ Red Pill

        *Die Erkenntnis dieser Tatsache muss gerade
        für intelligente gut ausgebildete Frauen
        ziemlich schmerzlich sein. Bei vielen
        schlägt das in Neid und Hass um und sie
        versuchen die Männer dafür zu bestrafen.*

        Dazu trägt auch die unterschiedliche Entwicklung der sexuellen Attraktivität bei, die auf Frauenseite sehr viel früher endet als bei Männern (vorausgesetzt, der Mann hat sich einigermaßen gut gehalten und hat Status).

        Einem 50jährigen Mann, einigermaßen fit und mit Status, gelingt es sehr viel leichter, eine 25jährige für sich zu gewinnen als einer analogen Frau einen 25jährigen Mann (oder überhaupt noch einen attraktiven Mann, denn attraktive Männer in ihrer „Altersreichweite“ streben sehr viel häufiger nach Jüngeren, die für sie erreichbar und attraktiver sind als eine postmenopausale 50jährige, selbst wenn die Status hat, der für Männer ja sehr viel unwichtiger als „Attraktivitätstrigger“ ist als für Frauen > Neid und Hass auf Frauenseite: „Die blöden Kerle können sich erlauben, was ich nicht erreichen kann, auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge!“ > Gleichstellung muss her = Bestrafung des Mannes).

  6. *Das wäre also die Theorie, dass Frauen aufgrund der höheren Kosten des Sex bei Sex einfach so eher noch etwas “dazu” haben wollen, seien es Ressourcen, Verbundenheit, Bewunderung, gute Gene, Respekt etc.*

    Und ich dachte immer, dass Respekt eine Selbstverständlichkeit sein sollte, nun ist es ein Extra. Kannze ma sehen.

    BTW, das hinkt gewaltig.
    Frau hat Sex und bekommt deswegen etwas, was über Sex hinaus geht.
    Da passt Respekt nicht so richtig in die Kette, weil sie ja nicht Sex haben um respektiert zu werden.

    • @Maren

      „Und ich dachte immer, dass Respekt eine Selbstverständlichkeit sein sollte, nun ist es ein Extra. Kannze ma sehen.“

      Warum sollte man keinen Sex mit einem Menschen haben können, den man nicht respektiert? Natürlich sollte ein Mindesstmaß an Respekt jeder menschlichen Interaktion zugrundeliegen, aber auch da kann man ja nach Menge varieren.

      „Da passt Respekt nicht so richtig in die Kette, weil sie ja nicht Sex haben um respektiert zu werden.“

      Dann formuliere es eben anders „Frauen wollen Sex, bei dem sie im besonderen Maße respektiert werden“. Eben kein „Pump and Dump“. Während Männer teilweise für einen „Pump and Dump“ zu zahlen bereit sind.

      • *Natürlich sollte ein Mindesstmaß an Respekt jeder menschlichen Interaktion zugrundeliegen*

        Siehste wohl. Welches Maß an Respekt meinst du denn?

        *“Frauen wollen Sex, bei dem sie im besonderen Maße respektiert werden”*

        Das ist falsch. Ok, kommt drauf an, wie „im besonderen Maße“ definiert ist. Hau mal raus.

        • @Maren

          „Siehste wohl. Welches Maß an Respekt meinst du denn?“

          Stell dir mal einen Verkäufer in einem Laden vor. Man sollte ihn natürlich respektvoll behandeln. Wenn er sagen würde „Ich bin nicht nur Verkäufer, ich habe auch darüber hinaus ein interessantes Leben und sie sollten mich über meine Fähigkeit, ihnen etwas zu verkaufen und ein freundliches Verkaufsgespräch zu führen hinaus schätzen, wie wäre es, wenn wir uns so noch mal treffen?“ dann darf man aber zurecht irritiert sein.

          „Das ist falsch. Ok, kommt drauf an, wie “im besonderen Maße” definiert ist. Hau mal raus.“

          Das ist falsch ist ja erst einmal eine direkte Ansage ohne nähere Konkretisierung. Was genau ist daran falsch?

          Ich meine damit, dass Frauen in der Regel etwas wollen, was deutlich macht, dass man sie über den Sex hinaus und dessen beiderseitige vergnügliche Abwicklung hinaus schätzt. Siehe obiges Beispiel. Deswegen ist „Komfortaufbau“ ja so wichtig als Mittel gegen Last Minute Resistance

          • @Aurelie

            Meine Vermutung:
            Sie braucht dafür weniger als andere Frauen, weswegen sie das in ihrer Eigenwahrnehmung als Frau stört. Zudem will sie mehr Respekt von Männern, so dass sie abweichendes Verhalten abwertet. Dadurch gleicht es sich dann insgesamt an.

        • Es ist in meiner Wahrnehmung nur etwas inkosequent.

          Einerseits gibt es da diese große Abneigung gegen PU-Techniken. Und zwar sogar gegen die, die unsicheren Männern nur das Flirten etwas erleichtern.
          Wenn PU dann noch dazu dient, Frauen einfach nur ins Bett zu bekommen, wird der Widerstand noch größer.

          Andererseits sind Frauen und Männer (anscheinend) gleich, was ihre Erwartungen an Sexualpartner angeht. Deshalb müssten Frauen doch froh sein, wenn ein Mann nur Sex mit ihnen will (und evtl. PU-Techniken anwendet).

          Deshalb meine Frage an Maren.

          Die Antwort würde mich immer noch interessieren.

        • Bei PU soll aber doch suggeriert werden, es ginge um mehr als Sex, oder nicht?

          Wenn Frauen nur Sex wollen, geht es Ihnen in erster Linie auch ums Aussehen, da hilft PU nicht wirklich.

        • @Christian

          So hat jeder sein Päckchen zu tragen.

          Wobei man schon viel erreichen würde, wenn man ehrlich miteinander kommunizieren würde. Wenn Männer, die wirklich nur Sex wollen, das exakt so sagen. Und wenn Frauen, die eventuellvielleichtmöglicherweise eine Beziehung dem Sex vorziehen, das auch exakt so sagen. Kostet beides etwas Überwindung, hilft aber ungemein.

          • @aurelie

            „Wenn Männer, die wirklich nur Sex wollen, das exakt so sagen. Und wenn Frauen, die eventuellvielleichtmöglicherweise eine Beziehung dem Sex vorziehen, das auch exakt so sagen. Kostet beides etwas Überwindung, hilft aber ungemein.“

            Jeine. Ich bin da schon für klare Ansagen, es zu direkt sagen führt aber sehr häufig dazu, dass Frauen stark verletzt reagieren. Insofern muss man es wohl passend einbetten

        • @Aurelie

          „Einerseits gibt es da diese große Abneigung gegen PU-Techniken“

          „Andererseits sind Frauen und Männer (anscheinend) gleich, was ihre Erwartungen an Sexualpartner angeht. Deshalb müssten Frauen doch froh sein, wenn ein Mann nur Sex mit ihnen will“

          Klasse!!

          Sehr schön, wie du die Widersprüchlichkeit von MAREN herausgearbeitet hast .

          Hiermit steht sie für eine gängige feministische Sicht/Verhaltensweise, die zwar behauptet, Sex sei bei beiden Geschlechtern das Gleiche (weil sie dieses als Akt der Emanzipation gerne möchte), dieses gefühlsmäßig jedoch nicht umsetzen kann (siehe Ablehnung/Abwertung von PU-Techniken.

          Interessant, dass MAREN hierauf keine Antwort hat (ihren eigenen Widerspruch nicht erkennen kann /will)

        • Sollte man sie erstmal selbst fragen, oder?

          Der Widerspruch den Aurelie herausgearbeitet hat, trifft aber definitiv auf viele Feministinnen zu.
          Männliche Sexualität dämonisieren, weibliche liberalisieren eben.

        • Puuh, dann wollen wir mal:
          @christian
          *Man sollte ihn natürlich respektvoll behandeln. Wenn er sagen würde “Ich bin nicht nur Verkäufer, ich habe auch darüber hinaus ein interessantes Leben und sie sollten mich über meine Fähigkeit, ihnen etwas zu verkaufen und ein freundliches Verkaufsgespräch zu führen hinaus schätzen, wie wäre es, wenn wir uns so noch mal treffen?” dann darf man aber zurecht irritiert sein.*

          Stimmt, weil das über Respekt hinaus geht.

          *Ich meine damit, dass Frauen in der Regel etwas wollen, was deutlich macht, dass man sie über den Sex hinaus und dessen beiderseitige vergnügliche Abwicklung hinaus schätzt.*

          Zum Beispiel?

          @aurelie
          *Warum wehrst du dich eigentlich so vehement gegen die Behauptung, dass sich Frauen beim Sex ein anderes Maß an Vertrauen, Respekt und Zuneigung wünschen als Männer?*

          Ich sprach eigentlich nur über Respekt. Statt Zuneigung würde ich auch eher das neutralere „Sympathie“ verwenden.

          @david
          *Wenn Frauen nur Sex wollen, geht es Ihnen in erster Linie auch ums Aussehen, da hilft PU nicht wirklich.*

          Stimmt. 🙂

          *Ich glaube nicht dass Maren PU nur deshalb ablehnt, weil Männer versuchen schnellen Sex zu haben.*

          Stimmt ebenfalls. Ich lehne es ab, weil es verlogen ist. Man nehme nur die künstliche Erzeugung von „Comfort“, um einer LMR entgegenzuwirken. Sprich, man erzählt der Frau, dass man sie ja toll findet,respektiert, schätzt, bla sülz, damit sie mit einem vögelt. Abgesehen davon, dass es mMn hart an der Grenze zum Betteln ist (sexy!) ist es in den Fällen, wo es nur um, nehmen wir doch den Ausdruck von Christian, pump and dump geht, schlicht gelogen! D.h. der Frau wird gesagt, DASS man sie über das sexuelle hinaus gut findet, was natürlich stark impliziert, dass da mehr gehen könnte. Und wenn dann der worst case eintritt und die Frau sich verguckt hat, nimmt man das als Beweis, dass Frauen sich ja IMMER SOFORT vergucken.

        • Naja hier hat sie ja nichts dazu geschrieben und an anderer Stelle hat ihre Kritik auf ganz andere Aspekte abgezielt.

          Ich glaube aber durchaus, dass sie Eigenheiten weiblicher Sexualität verkennt, weil sie selbst vielleicht dazu neigt, Sex „wie ein Mann“ zu haben.

        • @david
          *Ich glaube aber durchaus, dass sie Eigenheiten weiblicher Sexualität verkennt, weil sie selbst vielleicht dazu neigt, Sex “wie ein Mann” zu haben.*

          Ich glaube, dass einige Männer das schwer verkraften würden, wenn sich herausstellen würde, dass ihre Liebste „sex wie ein mann“ hatte, als sie noch single war. Von daher wird sich gerne eingeredet, dass die Mehrheit der Frauen nur Sex mit Gefühlen haben können, und die, wo es anders ist, und die auch offen dazu stehen (wir sind wenige) nur so Ausnahmen sind.
          Frauen, die die Erfahrung gemacht haben, dass sie potentielle Beziehungen vergessen können, stünden sie offen zu ihrem bunten Sexleben (been there) schweigen natürlich dazu. Sie würden sich ja auch ins eigene Fleisch schneiden.

        • @ Aurelie

          „Wenn Männer, die wirklich nur Sex wollen, das exakt so sagen. Und wenn Frauen, die eventuellvielleichtmöglicherweise eine Beziehung dem Sex vorziehen, das auch exakt so sagen. Kostet beides etwas Überwindung, hilft aber ungemein.“

          Wenn der Sex wirklich wirklich gut war, wollen beide Wiederholungen. Unabhängig davon, was sie vorher dachten, planten, sagten.

          Heißt im Umkehrschluß eben auch: was nur ein ONS blieb, war für mindestens einen Part nicht wirklich gut.

        • „Frauen, die die Erfahrung gemacht haben, dass sie potentielle Beziehungen vergessen können, stünden sie offen zu ihrem bunten Sexleben (been there) schweigen natürlich dazu. Sie würden sich ja auch ins eigene Fleisch schneiden.“

          Halte ich zur Abwechslung mal für eine SEHR zutreffenden Analyse.

          Wird ja auch durch statistische Analysen bestätigt:

          1.)Männer ÜBERTREIBEN , FRAUEN UNTERTREIBEN
          2.Bei Frau war SEX angeblich IMMER mit großen Gefühlen (nicht: Begierden) verbunden

        • Die meisten Frauen würden es auch schwer verkraften, wenn die Affäre des Mannes kurz vor oder während der Beziehung nicht nur „mit dem Schwanz denken“ war.

          Von daher wird sich gerne eingeredet, dass die Mehrheit der Frauen nur Sex mit Gefühlen haben können

          Huch, das streitest du sogar ab? Ich würde es ja sogar noch der Mehrheit der Männer zuschreiben.
          Du musst dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du halt nicht zur Norm gehörst, was ist daran schlimm? Prostituierte können es ja auch, und ich verurteile es absolut nicht.

          Dass Frauen seltenst zu Sex ohne Gefühlen neigen, entspricht einfach den Erfahrungen fast aller. Interessanterweise sieht das selbst Aurelie so, die Sex und Gefühle ja vergleichsweise gut trennen kann.

        • @ sheera

          „Heißt im Umkehrschluß eben auch: was nur ein ONS blieb, war für mindestens einen Part nicht wirklich gut.“

          Würde ich nicht in dieser Absolutheit sehen.
          Manchmal verhindern schlicht logistische
          oder andere äussere Gegebenheiten die
          Fortführung eines Verhältnisses.

        • Ich vergesse oft zu zitieren und addressieren, ging natürlich an Maren.

          @Sheera: Dann sollen Frauen nach Plumb and Dump den Grund in ihrer eigenen Performanz suchen? Finde ich nicht wirklich fair.

          Es ist ja schon so dass manchmal jemand abgeschleppt wird, dessen Physis von vornherein ONS-tauglich, aber nicht TNS-tauglich eingeschätzt wird.
          Was nicht daran liegt dass der Sex beim zweiten Mal schlechter wird, sondern dass die Anbahnung nicht mehr spannend genug ist.

        • *Ich würde es ja sogar noch der Mehrheit der Männer zuschreiben.*

          Äh, ja, so wars auch gemeint.

          *Du musst dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du halt nicht zur Norm gehörst, was ist daran schlimm?*

          Nichts, sollte es denn stimmen. Tut es aber nicht. Es gibt viele Frauen, denen Sex ohne Gefühlshintergrund leicht fällt, aber sie werden den Teufel tun das öffentlich zu machen. Verständlicherweise.

          *Prostituierte können es ja auch, und ich verurteile es absolut nicht.*

          Du verstehst schon ,dass diese Frauen das beruflich machen und nicht aus Spaß? Der Vergleich war unnötig.

          *Dass Frauen seltenst zu Sex ohne Gefühlen neigen, entspricht einfach den Erfahrungen fast aller.*

          Hmja, man spricht ja als Frau auch nicht darüber, sofern man seine Chancen auf dem Beziehungsmarkt nicht erheblich schmälern will. ->“Ruf“

          *Interessanterweise sieht das selbst Aurelie so, die Sex und Gefühle ja vergleichsweise gut trennen kann.*

          Also, von ihren Blogbeiträgen her zu schließen sind ihre sexuellen Erlebnisse immer ausgesprochen gefühlsbeladen (nix für ungut Aurelie)

        • @Maren

          Entweder hast du meine Frage geschickt umschifft oder mir ist die exakte Antwort entgangen.

          In Bezug auf David: Hast du tatsächlich Sex wie ein Mann? Orientiert sich dein konkretes sexuelles Verhalten demnach eher an Adrian (sorry)? Kurz abchecken, Sympathie, nicht viel reden, schneller Sex?

          Es geht mir nicht darum, dass Frauen – wenn sie sich in einer entsprechend guten Situation befindet – nicht genauso vögeln wie ein Mann. Was den „Dreckigkeitsgrad“ von Sex angeht, bin ich mittlerweile der Meinung, dass da halbwegs Gleichstand herrscht.
          Es geht um die Anbahnung sexueller Kontakte. Und da sehe ich Unterschiede bei den Geschlechtern.

          Von daher wird sich gerne eingeredet, dass die Mehrheit der Frauen nur Sex mit Gefühlen haben können, und die, wo es anders ist, und die auch offen dazu stehen (wir sind wenige) nur so Ausnahmen sind.

          Du behauptest, dass es da draußen eine große, schweigende Masse von Frauen gibt, die schnellen/anonymen Sex mit wechselnden Partnern einer Beziehung vorzieht? (Korrigiere mich gerne.)
          Dann wundere ich mich bspw. über den krassen Männerüberschuss in Swingerclubs und auf Sexpartys. Und es gibt diesen Überschuss obwohl Frauen beim Eintritt massiv subventioniert werden und obwohl sie von den meisten Gästen regelrecht hereibegesehnt werden. Frauen, die regelmäßig die Gelegenheit in Swingerclubs nutzen, um sich sexuell so auszuleben, wie du es behauptest, sind in der Tat eine Ausnahme.

          Aber da fällt mir eine Frage ein: Wenn du dich sexuell eher „männlich“ verortest (ich benutze diese Kategorie jetzt mal), gehst du auf Sexpartys? Falls nein, warum nicht?

          • *Hast du tatsächlich Sex wie ein Mann? Orientiert sich dein konkretes sexuelles Verhalten demnach eher an Adrian (sorry)? Kurz abchecken, Sympathie, nicht viel reden, schneller Sex?*

            Ja, kommt vor.

            *Du behauptest, dass es da draußen eine große, schweigende Masse von Frauen gibt, die schnellen/anonymen Sex mit wechselnden Partnern einer Beziehung vorzieht?*

            Er muss nicht schnell sein, er muss nicht anonym sein, es muss auch nicht jedesmal ein anderer Partner sein, aber ja, es ist Sex ausserhalb eines romantischen Kontextes.

            *Dann wundere ich mich bspw. über den krassen Männerüberschuss in Swingerclubs und auf Sexpartys.*

            Wieviele DurchschnittsMÄNNER gehen denn regelmäßig in Swingerclubs.

            *Frauen, die regelmäßig die Gelegenheit in Swingerclubs nutzen, um sich sexuell so auszuleben, wie du es behauptest, sind in der Tat eine Ausnahme.*

            wie DU es behauptest. Du sprichst hier von zwei Extremen, einerseits den gefühlsbehafteten Sex, andererseits die total anonyme Nummer. Beides schließt sich gegenseitig nicht aus,ebenso gibt es da in der Mitte ganz viel Platz. Teilweise ist das sogar tagesformabhängig.

            *Wenn du dich sexuell eher “männlich” verortest (ich benutze diese Kategorie jetzt mal), gehst du auf Sexpartys? Falls nein, warum nicht?*

            sh. oben. Btw, nicht ich verorte mich männlich, ich werde von anderen als männlich verortet.

        • @ Maren

          Er muss nicht schnell sein, er muss nicht anonym sein, es muss auch nicht jedesmal ein anderer Partner sein, aber ja, es ist Sex ausserhalb eines romantischen Kontextes.

          Dass nicht alle Frauen auf oberromantischen Sex stehen, ist ja wohl geschenkt, oder? Dass Frauen auch völlig zügellose Affären haben, ebenfalls geschenkt? Dass ne Frau genauso geil auf Sex sein kann wie ein Typ … du ahnst es … geschenkt!
          Es geht um Präferenzen für Beziehung vs. Sex.

          Wieviele DurchschnittsMÄNNER gehen denn regelmäßig in Swingerclubs.

          Auch da geht es um die Anteile des jeweiligen Geschlechts an der Gesamtanzahl der Swingerclub-Besucher. Außerdem ist es vielen Männern schlichtweg zu teuer. Wenn es für Männer umsonst wäre, könnten die meisten Läden wegen Überfüllung dicht machen.

          Du sprichst hier von zwei Extremen, einerseits den gefühlsbehafteten Sex, andererseits die total anonyme Nummer.

          Nein, tue ich nicht. Ich bin da der beste Gegenbeweis. Gefühlsbehafteter Sex ist nicht mit Vanilla-Sex zu verwechseln.
          Es geht um – erwähnte ich das bereits? – Präferenzen. Wenn du Frauen vor die Wahl stellst: Sex mit wechselnden Partnern, keine langen Anlaufzeiten, Affären hier und da versus eine Beziehung (in der sie natürlich auch hemmungslosen Sex haben dürfen), wird sich der überwiegende Teil in der zweiten Schiene einordnen.

          Wo verortest du dich?

          • @Aurelie

            „Wenn es für Männer umsonst wäre, könnten die meisten Läden wegen Überfüllung dicht machen.“

            Ich vermute, dass bei der Einrichtung von Darkrooms in Heterodiskos ein halbwegs attraktiver Mann, der diesen betritt keine Beachtung finden würde, eine halbwegs attraktive Frau, die diesen Betritt betritt, aber einen „Die ersten Hundert Kunden bekommen ihren Einkauf umsonst“-Effekt auslösen würde

        • @ david

          „Dann sollen Frauen nach Plumb and Dump den Grund in ihrer eigenen Performanz suchen?“

          Menschen, Herzchen, Menschen 😉

          „Finde ich nicht wirklich fair.“

          Schuld sind eben immer die Anderen…

          Ist ja auch mehr ne Faustformel, für deren Richtigkeit ich aber lieber eintrete als für die Saga der evo-psycho-getriebenen Geschlechterunterschiede.

          „Es ist ja schon so dass manchmal jemand abgeschleppt wird, dessen Physis von vornherein ONS-tauglich, aber nicht TNS-tauglich eingeschätzt wird.“

          Insofern das nicht am Alkohol lag (woran es in der Praxis wahrscheinlich meist liegt), fehlt mir für ein behauptetes, im-vorhinein-feststehendes Urteil wirklich jegliches Verständnis.

        • Du sprichst hier von zwei Extremen, einerseits den gefühlsbehafteten Sex, andererseits die total anonyme Nummer.

          Wie, jetzt ist gefühlsbehafteter Sex plötzlich schon ein Extrem??
          Die „total anonyme Nummer“ ist doch das Extrem, was du für dich (und zumindest gleich viele Frauen wie Männer) als normal proklamierst („Ja, kommt vor“)


          Wieviele DurchschnittsMÄNNER gehen denn regelmäßig in Swingerclubs.

          Anscheinend sehr viel mehr als Frauen. Und viele Männer gehen wohl nur deshalb nicht, weil ihre Frau eben nicht will.

          *Du behauptest, dass es da draußen eine große, schweigende Masse von Frauen gibt, die schnellen/anonymen Sex mit wechselnden Partnern einer Beziehung vorzieht?*

          Maren, kommt es dir nicht selbst albern vor, diese abstruse Position entgegen allem Augenschein und Logik halten zu wollen?
          Mehr als ein paar promiske Freundinnen können es ja eigentlich nicht sein, auf denen du das aufbaust.

          • @David

            „Maren, kommt es dir nicht selbst albern vor, diese abstruse Position entgegen allem Augenschein und Logik halten zu wollen?
            Mehr als ein paar promiske Freundinnen können es ja eigentlich nicht sein, auf denen du das aufbaust.“

            Ich vermute, dass es Maren reichen würde, wenn sie es sich auf sich selbst aufbaut.
            Fakten wie etwa diverse Studien, dass Frauen selbst in Beziehungen im Schnitt weniger Sex wollen, in denen es kein Slutshaming gibt, oder nach denen sich im homosexuellen Bereich bei den Geschlechtern die Unterschiede deutlich zeigen, trotz einer wesentlich stärkeren gesellschaftlichen Ächtung homosexuellen Sex, zählen da nicht. Swingerclubs oder das Vorhandensein einer PaySexindustrie für Männer, das Überangebot von Männern auf der Suche nach unverbindlichen Sex oder die Ergebnisse von direkten Tests durch Ansprechen, alles unbeachtlich.

            Frauen wollen genau so viel unverbindlichen Sex wie Männer. Punkt

            Sie werden eben nur unterdrückt

        • @Sheera:

          Menschen, Herzchen, Menschen 😉

          Du hast recht, bei Männern liegt die Begründung tatsächlich nahe! Ich denke nur, dass es Männer da eher selten trifft.

          Kennst du die Szene aus American Pie, als der Typ feststellt: „Hey, sie hat mich nur benutzt…..Geil!“ 🙂

          Insofern das nicht am Alkohol lag (woran es in der Praxis wahrscheinlich meist liegt), fehlt mir für ein behauptetes, im-vorhinein-feststehendes Urteil wirklich jegliches Verständnis.

          Da geht es mir tendenziell wie dir.
          Wobei, oft ist es ja auch der Intellekt, der ein zweites Mal von Vornherein ausschließt. Das hatte ich schon mehrfach, hab in allen Fällen bis auf einen aber schon vor dem ersten Mal zurückgezogen.
          Was die sexuelle Performanz angeht, sind Männer nun wirklich bei Frauen nicht sehr selektiv. Können sie in der Regel auch nicht sein. Die „Performanz“ bemisst sich in der Regel daran, dass sie möglichst gut aussieht, nicht ganz prüde ist und keine abtörnenden Dinge sagt und tut.
          Alles andere ist dann schon Bonus.

        • @ Step

          *1.)Männer ÜBERTREIBEN , FRAUEN UNTERTREIBEN
          2.Bei Frau war SEX angeblich IMMER mit großen Gefühlen (nicht: Begierden) verbunden*

          Bleibt der interessante Geschlechterunterschied, dass ein promisker Mann mit diesem Verhalten seiner Attraktivität bei vielen Frauen keinen Abbruch tut – im Gegenteil („Toller Hengst – will ich auch reiten! Und an die Kandare nehmen, um ihn zu zähmen!!“ Auch bei Männern gewinnt er eher an Status, verliert zumindest nicht an Attraktivität als Freund/Sozialkontakt), während eine promiske Frau bei vielen Männern eher unten durch ist („Billig – kann man mal ficken, das war’s dann aber auch.“ Sie verliert auch an Attraktivität als Freundin/Sozialkontakt bei Frauen).

          So wird der berühmte Bias gegenüber promisken Männern im Vergleich zu promisken Frauen von BEIDEN Seiten erzeugt.

          Natürlich machen Feminist.I.nnen dafür nur die Selbstgerechtigkeit der Patriarchen verantwortlich, lehnen, wie üblich, jede Mitverantwortung von Frauen für die herrschenden Zustände ab.

          Und schon gar nicht wollen sie sich anfreunden mit einer evolutionspsychologischen Betrachtungsweise („Ein Schloss, das jeder öffnen kann, ist billig, ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnen kann, ist wertvoll!“ – Die Schlüssel-Schlossmetapher bringt ja die unterschiedlichen Sexstrategien aufgrund des unterschiedlichen minimalen parentalen Investments zwischen Männern und Frauen gut zum Ausdruck).

        • @Roslin:
          So wird der berühmte Bias gegenüber promisken Männern im Vergleich zu promisken Frauen von BEIDEN Seiten erzeugt.

          Meiner Meinung nach ja von Frauen viel stärker als von Männern.
          Slutshaming ist in erster Linie Frauendomäne. Und längst nicht alle Männer empfinden Schürzenjäger als Helden. Frauen scheinen halt wesentlich überzeugter, jmd. die Promiskuität „austreiben“ zu können.
          Während Feministinnen wiederum einen genau invertierten Bias produzieren, der auch medial sehr en vogue ist (emanzipierte Frau vs. Arschloch-Typ)

        • @christian, @david

          „Frauen wollen genau so viel unverbindlichen Sex wie Männer. Punkt“

          Was glaubst ihr, warum maren das kontrafaktisch(?) behauptet.

          Worin liegt der Gewinn (wenn sie andererseits konzediert, dass Frauen ihr „buntes sexuelles Vorleben“ lieber für sich behalten sollen, also beschweigen soll(t)en.

          Ist es ein Kokettieren mit einer Form von Verruchtheit (femme fatale), eine Form von Narzissmus (als Trigger zur Selbstwerterhöhung), eine eher theoretisches Postulat der weiblichen Autonomie oder eben nur Provokation im anonymisierten Blogkontext.

          • @Step II

            wie soll sie die Frage beantworten? Sie geht ja davon aus, dass ihre Angabe wahr sein muss, also wahr sein wird, also wahr ist.

            Und den Grund, warum andere das nicht merken, gibt sie ja auch an: Die Frauen verraten es eben nicht, wegen Slutshaming. Deswegen entsteht der Eindruck, dass Frauen weniger Sex wollen, worauf wir und die Wissenschaft (und die meisten anderen Frauen anscheinend) reinfallen.

        • @christian
          „Sie geht ja davon aus, dass ihre Angabe wahr sein muss, also wahr sein wird, also wahr ist.“

          Glaube ich nicht, das sie wirklich davon ausgeht !!
          Dürfte selbst einer „Nymphomanin“ nicht verborgen bleiben, dass deren Verhalten von dem ihrer weiblichen PEER-group abweicht.

          Wenn sie weiter davon ausgeht, das promiske weibliche Sexualität eher einer gesellschaftlichen Ächtung unterliegt (Stichwort: Slutshaming), müsste es ja einen anderen Grund für diese kontrafaktische Behauptung geben ?? ODER???

        • Huch, da hab ich ja wohl in ein Wespennest gegriffen.

          @aurelie
          *Dass nicht alle Frauen auf oberromantischen Sex stehen, ist ja wohl geschenkt, oder? Dass Frauen auch völlig zügellose Affären haben, ebenfalls geschenkt? Dass ne Frau genauso geil auf Sex sein kann wie ein Typ … du ahnst es … geschenkt!*

          Und worüber diskutieren wir dann hier?
          Ach richtig, dieses Zitat aus Christians Artikel:
          „Das wäre also die Theorie, dass Frauen aufgrund der höheren Kosten des Sex bei Sex einfach so eher noch etwas “dazu” haben wollen, seien es Ressourcen, Verbundenheit, Bewunderung, gute Gene, Respekt etc.“

          Ich habe behauptet, dass das nicht frauenspezifisch ist.
          Du sagst nun, dass sich die Präferenzen unterscheiden. Auch da halt ich jetzt mein Fähnchen hoch und sage: Auch Männer wollen lieber ne Freundin als immer nur Rumfickerei, zumindest auf Dauer.
          Und auch beim Sex, so scheint es mir, präferieren auch die Männer so Dinge wie gute Gene, Respekt, Bewunderung, etc. pp. PU ist der beste Beweis, sie könnten sich im Prinzip still an ihren Lays erfreuen, aber sie holen sich dennoch ihre Bro Fist in Internetforen ab. Ich habe also nicht behauptet, dass Frauen wie Männer sind, sondern dass Männer wie Frauen sind *duck*.

          @david
          *Wie, jetzt ist gefühlsbehafteter Sex plötzlich schon ein Extrem??
          Die “total anonyme Nummer” ist doch das Extrem, was du für dich (und zumindest gleich viele Frauen wie Männer) als normal proklamierst (“Ja, kommt vor”)*

          Nu komm mal runter. Zwischen „Ja kommt vor“ und „als normal proklamieren“ ist ein Unterschied, Herr Therapeut.
          Und was soll das jetzt mit der Empörung? Klingst ja schon wie Matthes.

          *Anscheinend sehr viel mehr als Frauen. Und viele Männer gehen wohl nur deshalb nicht, weil ihre Frau eben nicht will.*

          Heißt aber nicht, dass sie an Sex um des Sexes Willen kein Vergnügen findet. Manche mögen halt nicht von allen Seiten begrabbelt werden. Jedem Tierchen…

          *Maren, kommt es dir nicht selbst albern vor, diese abstruse Position entgegen allem Augenschein und Logik halten zu wollen?
          Mehr als ein paar promiske Freundinnen können es ja eigentlich nicht sein, auf denen du das aufbaust.*

          Jepp, ALLE promisken Frauen sind samt und sonders in meinem Bekanntenkreis. Ihr könnt also ohne Angst Frauen ansprechen, die Schlampen sind alle bei mir. 🙂

          *Meiner Meinung nach ja von Frauen viel stärker als von Männern.Slutshaming ist in erster Linie Frauendomäne.*

          Ok, David, dann sag mir mal wie viele Männer du kennst, die eine ehemalige promiskuitive Frau als Mutter ihrer Kinder haben. Oder gar eine Prostituierte. Hm??

          @step2
          Wieso sollte ich dir meinen Masterplan erzählen?

          • @Maren

            „Und worüber diskutieren wir dann hier?“

            Du redest etwas um den heißen Brei herum. Wie stehst du denn nun konkret zu der Aussage, dass Männer eher als Frauen im Schnitt eine Präferenz für anonymen Sex haben und Frauen eher für solchen mit einem gewissen Plus an Bindung etc.

            „Jepp, ALLE promisken Frauen sind samt und sonders in meinem Bekanntenkreis. Ihr könnt also ohne Angst Frauen ansprechen, die Schlampen sind alle bei mir. :)“

            Du verkennst, dass die Theorie, dass Frauen ein anderes Verhältnis zu anonymen ungebundenen Sex haben als Männer im Schnitt nicht bedeutet, dass man etwas gegen Schlampen hat. Man kann diesen Punkt sogar bedauern und es gut finden, wenn Frauen so etwas wollen. Das ändert nur nichts an der Realität, dass es nicht so ist.

            Dieses „ihr habt ja nur Angst vor Frauen, die zu ihrer Sexualität stehen“ ist da eher ermüdend aus meiner Sicht.

        • @ Christian

          „Wie stehst du denn nun konkret zu der Aussage, dass Männer eher als Frauen im Schnitt eine Präferenz für anonymen Sex haben und Frauen eher für solchen mit einem gewissen Plus an Bindung etc.“

          Würdest Du zustimmen, dass Männer ein größeres Interesse an Nacktfotos einer (ihnen) irgendwie auch nur entfernt-bekannten Frau haben als an den Unmengen der Namenlosen, die ihnen im Internet ja zur Verfügung stünden?

          Falls ja: (wie) passt das in die endlos-wiedergekäute Präferenzen-Theorie?

          • @Muttersheera

            Es bedient eben verschiedene Reize. Einmal geht es generell um anregende Stimuli, das andere mal darum bestimmte Informationen über seine Umgebung zu haben. Nacktbilder einer Frau, zu der man einen Bezug hat.

            Das hat aber auch wenig damit zu tun inwiefern sie Sex ohne nähere Bindung haben würden. Du überbewertest hier das Wort anonym. Es geht nicht darum, möglichst wenig Informationen über die Frau zu haben, sondern das einem näheres Hintergrundwissen bei passenden Aussehen schlicht egal ist.

        • @ Christian

          „Du überbewertest hier das Wort anonym. Es geht nicht darum, möglichst wenig Informationen über die Frau zu haben, sondern das einem näheres Hintergrundwissen bei passenden Aussehen schlicht egal ist.“

          Passendes Aussehen ist aber doch bereits = gute Gene?

          Das allein hätte Dich ja schon dazu bringen müssen, die obige Studie als Müll auszusortieren. Hat es aber nicht.

          Und jetzt wird auch noch der hier vor Ort häufig-genutzte Terminus Anonymität dekonstruiert und Du behauptest stattdessen, eine in Wahrheit vorliegende Indifferenz gegenüber dem Wissen um die tatsächliche Person in der Person, mit der mann Sex wünsche, gemeint zu haben. Spannend.

          Ich ahne bereits, dass Du als Nächstes „anonymer Sex“ austauschen dürftest gegen „unverbindlicher Sex“… hast Du zufällig irgendwo mal erklärt, was damit D.M.n. konkret gemeint ist?

          • @muttersheera

            „Passendes Aussehen ist aber doch bereits = gute Gene?“

            Eben. Deswegen ist es ja egal für Sex.

            „Das allein hätte Dich ja schon dazu bringen müssen, die obige Studie als Müll auszusortieren. Hat es aber nicht.“

            kannst du das noch mal in lang erklären? Ich sehe da keinen Zusammenhang.

            „Und jetzt wird auch noch der hier vor Ort häufig-genutzte Terminus Anonymität dekonstruiert und Du behauptest stattdessen, eine in Wahrheit vorliegende Indifferenz gegenüber dem Wissen um die tatsächliche Person in der Person, mit der mann Sex wünsche, gemeint zu haben. Spannend.“

            Nein, du greifst dir nur mal wieder ein Wort raus und verwendest es in einer Bedeutung, die es gar nicht haben sollte.
            Die These war nicht „Um so anonymer, um so mehr wollen Männer mit ihr schlafen“. Sondern „Männern brauchen für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen“. Das schließt natürlich nicht aus, dass man mit Frauen schläft, die man kennt oder zu denen man eine Bindung hat.

        • @christian
          *Die These war nicht “Um so anonymer, um so mehr wollen Männer mit ihr schlafen”. Sondern “Männern brauchen für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen”. Das schließt natürlich nicht aus, dass man mit Frauen schläft, die man kennt oder zu denen man eine Bindung hat.*

          Nein, die These war, dass Frauen niemals nicht Sex einfach so haben, weil ja schon Respekt (!) den sie sich von ihrem Sexpartner wünscht, dafür steht, dass sie eigentlich was ganz anderes will, während Männer am liebsten gar nix über ihre Sexpartnerin wissen wollen.
          Das ist in seiner Absolutheit einfach falsch.

          *Das schließt natürlich nicht aus, dass man mit Frauen schläft, die man kennt oder zu denen man eine Bindung hat.*

          Ich hatte ja die umstrittene These, dass Sex für beide Seiten mit den entsprechenden Dingen wie Bindung, Bewunderung, schlagmichtot besser wird, und dass Männer Sexkontakte präferieren, wo sie o.g. Dinge bekommen.

          • @Maren

            „Nein, die These war, dass Frauen niemals nicht Sex einfach so haben, weil ja schon Respekt (!) den sie sich von ihrem Sexpartner wünscht, dafür steht, dass sie eigentlich was ganz anderes will, während Männer am liebsten gar nix über ihre Sexpartnerin wissen wollen.“

            ich schrieb:

            Das wäre also die Theorie, dass Frauen aufgrund der höheren Kosten des Sex bei Sex einfach so eher noch etwas “dazu” haben wollen, seien es Ressourcen, Verbundenheit, Bewunderung, gute Gene, Respekt etc. Dass bedeutet nicht, dass Frauen keinen Spaß am Sex haben, sondern nur, dass sie ihn meist nicht so abstrakt wollen, wie Männer, die eben teilweise auch 15 Minuten mit einer ihnen unbekannten Frau reichen (siehe Prostitution).

            Du erkennst den Unterschied?

            „Ich hatte ja die umstrittene These, dass Sex für beide Seiten mit den entsprechenden Dingen wie Bindung, Bewunderung, schlagmichtot besser wird, und dass Männer Sexkontakte präferieren, wo sie o.g. Dinge bekommen.“

            Klarstellend: Dann widersprichst du “Männern brauchen im Schnitt für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen“ nicht?

        • @ Christian

          „“Passendes Aussehen ist aber doch bereits = gute Gene?”

          Eben. Deswegen ist es ja egal für Sex.“

          Hast Du Dich jetzt verhaspelt oder oben, wo Du (wie gerade nochmals zitiert) gute Gene und Respekt als für Männer beim Sex als nicht-essentiell beschriebst?

          „Sondern “Männern brauchen für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen”.“

          Wäre aber, nur mal so, in sich unlogisch, da Bindung und Vertrautheit keine Einbahnstraßen, sondern auf Gegenseitigkeit ausgelegte Konzepte sind.

          Eigentlich meinst Du doch: Männer können eher als Frauen sexuellen Spaß auch ohne Spiel und Spannung empfinden?
          Manche vielleicht.
          Aber was ist mit Erfüllung?

        • @sheera
          *Hast Du Dich jetzt verhaspelt*

          Hatter

          @Christian
          Respekt ≠ Vertrauen. Respekt ≠ Bindung.

          “Ich hatte ja die umstrittene These, dass Sex für beide Seiten mit den entsprechenden Dingen wie Bindung, Bewunderung, schlagmichtot besser wird, und dass Männer Sexkontakte präferieren, wo sie o.g. Dinge bekommen“

          Wie geschickt du das PU-Beispiel umschiffst…

          • Ha, ich wusste doch, dass du nur selektiv liest!

            Da isser nochmal:

            Und auch beim Sex, so scheint es mir, präferieren auch die Männer so Dinge wie gute Gene, Respekt, Bewunderung, etc. pp. PU ist der beste Beweis, sie könnten sich im Prinzip still an ihren Lays erfreuen, aber sie holen sich dennoch ihre Bro Fist in Internetforen ab.

          • @PU

            Das hat nur leider sehr indirekt etwas mit Pickup und dem Sex zu tun. Es kommt deutlich später und muss auch nicht der Fall sein. Den meisten Männern macht Sex mit einer schönen Frau auch dann Spass, wenn sie keinen Lay Report schreiben

            Es hat eher etwas mit Status und intrasexueller Konkurrenz und den hohen Kosten des Sex für Frauen und demnach dem tatsächlichen Erfolg eines Lays zu tun. Die Frauenlage ist da doch etwas anders ausgerichtet. Es geht darum, dass man den Sex in einem engeren Kontext mit Respekt etc sieht.

        • Nu komm mal runter. Zwischen “Ja kommt vor” und “als normal proklamieren” ist ein Unterschied, Herr Therapeut.
          Und was soll das jetzt mit der Empörung? Klingst ja schon wie Matthes.

          Alles easy, keine Sorge. Ich dachte bei „gefühlsbetonter Sex ist ein Extrem“ darf man auch mal ein zweites Fragezeichen machen, ansonsten BIN ICH GANZ RUHIG!

          Du windest dich in der Sache halt ganz schön. Kann ich aber verstehen, eine solche Schwachsinnsthese gegen Christians hartnäckige Gegenfragerei verteidigen zu müssen macht bestimmt keinen Spaß 🙂

          Jedem Tierchen…

          Alles Evolution eben 🙂


          Jepp, ALLE promisken Frauen sind samt und sonders in meinem Bekanntenkreis.

          Woher kommt die Annahme, sie seinen in deinem Bekanntenkreis nicht vielleicht überrepräsentiert? Komisch auch, dass sie sich vor dir outen, während sie sich im anonymen Internet eher nicht trauen.

          Ok, David, dann sag mir mal wie viele Männer du kennst, die eine ehemalige promiskuitive Frau als Mutter ihrer Kinder haben.

          ich kenne komischerweise kaum Mütter (nur ein paar typische), dafür einige Promiskuitive Frauen:
          – eine Bekannte, die zwei Typen Kinder angehängt hat und glücklich alleinerziehend ist. Würd ich auch nicht nehmen, definitiv beziehungsunfähig. Scheint kaum Freundinnen zu haben.
          – zwei weitere Bekannte, denen man beiden definitv eine histrionische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren könnte. Beide beziehungsunfähig, die eine scheint Typen immerhin jeweils ein paar Monate halten zu können. Scheinen beide kaum Freundinnen zu haben.
          – eine Ex von mir, zwischendurch eingebildet lesbisch, heute lässt sie sich von Typen Ü50 aushalten. Eher wenig und wechselnde Freundinnen.
          – eine sehr gute Freundin von mir. Inzwischen 4 Jahre in Beziehung (sie untreu, er ziemlich sicher nicht), wird bestimmt bald Mutter. Hat Freundinnen, aber als Schlampe haben sie bisher nur Frauen bezeichnet.
          – eine gute Bekannte, gleichzeitig die Neue meines besten Kumpels. Kamen durch (für beide) Seitensprung zusammen. Potential für Kinder ist da, Potential für gegenseitige Treue sehe ich nicht. Riesiger Freundeskreis, aber mehr Männer als Frauen.

          „Sex wie ein Mann“ gilt vielleicht für 1-2 von denen. Für viele Männer, wie auch mich, sind die alle natürlich kein Familienmaterial, Monogamie ist einfach von ehemals promisken nicht zu erwarten.
          Trotzdem, Frauen die es schaffen oft flachgelegt zu werden, schaffen es auch nachher sich nen Ring und/oder Kind zu angeln. Verloren ist da nichts, sofern man nicht auf dem Dorf wohnt, und selbst dann.

          Oder gar eine Prostituierte. Hm??

          Ich denke, die heiraten auch nicht seltener als die Durchschnittsfrau. Gibt ja sogar viele, die neben der Arbeit Mann oder Kind haben, auch Stripperinnen und Pornodarstellerinnen berichten das.

          Was war nochmal die èigentliche Frage?

        • OMG, david diagnostiziert schon wieder.

          „Für viele Männer, wie auch mich, sind die alle natürlich kein Familienmaterial, Monogamie ist einfach von ehemals promisken nicht zu erwarten.“

          Der Fachmann hat gesprochen!

          Ich gestehe aber zu, dass mein Liebster das natürlich auch von Anfang an für den allergrößten Risikofaktor hielt (so dass er, als ich ihm vom heute schon erwähnten Obdachlosen erzählte, bloß konstatierte, er sei eigentlich überrascht, wie lange das gutgegangen wär). Was ihn aber nicht davon abhielt, mir diverse Heiratsanträge (den ersten total spontan nach ungefähr 6 Monaten) zu machen. Und jetzt ein Trommelwirbel bitte: den letzte Woche hab ich angenommen. Echt. Sollte ich nicht noch kalte Füße kriegen, bin ich noch vorm Jahresende unter der Haube.

          Und was passiert? Just gestern ist mir der Neffe eines Ex über den Weg gelaufen, den ich das letzte Mal sah, als er ein Pimpf war. Jetzt ist er 17 und sieht seinem Onkel so unglaublich ähnlich… (me so horny).

          Kann und werde ich mich zügeln?
          Aber sicher doch.

          Und Du, der Du ja auch vorhast in Bälde den „Bund fürs Leben“ zu schließen? Gehst Du davon aus, dass Monogamie ein Kinderspiel für Dich sein wird? Oder dass es irgendeinen relevanten Unterschied zwischen Männern und Frauen mit promisker Vergangenheit gäbe?

        • Eigentlich war ich ja zufrieden, den Thread nur am Rande zu lesen, aber bei
          Und übrigens: hast Dich schön wieder freigeschwommen mit dem “Wespennest”-Kommentar!
          wurde ich neugierig.
          Maren hat etwas „Schönes“ geleistet?!? Das muss ich sehen.

          Im Einzelnen war’s dann doch enttäuschend. Ich geh’s mal durch:

          Auch Männer wollen lieber ne Freundin als immer nur Rumfickerei, zumindest auf Dauer.

          Dicht vorbei ist auch daneben.
          Die meisten Männer mögen wie die meisten Menschen das Gefühl von Geborgenheit oder besser Zugehörigkeit, einen Ort wo sie hingehören. Und sie mögen Sex. Es ist gut, wenn die beiden zusammen passieren, letztlich haben sie aber nicht zwangsläufig miteinander zu tun.

          Und auch beim Sex, so scheint es mir, präferieren auch die Männer so Dinge wie gute Gene, Respekt, Bewunderung, etc. pp.
          „Präferenz“ ist nicht das gleiche wie „Voraussetzung“.
          Ich erinnere an die Szene aus „Harry und Sally“, in der Harry von der völlig humorlosen Frau berichtet. Sally: „I’m sorry you didn’t have sex.“ – „Oh, we did…“
          Mit umgedrehten Geschlechtern würd’s nicht funktionieren, wenn nicht eine überkandidelte Schrulle wie Samantha charakterisiert werden soll.

          PU ist der beste Beweis, sie könnten sich im Prinzip still an ihren Lays erfreuen, aber sie holen sich dennoch ihre Bro Fist in Internetforen ab.
          Das ist einfach deplatzierter Spott, der nichts argumentiert, oder? Was haben die Rituale unter Männern damit zu tun, was für Frauen sie vögeln?
          Nebelwerfer.
          Dass Maren diese sinnlose Körpertäuschung später als Beweis nimmt, dass Christian nicht richtig hinliest, ist allerdings bilderbuchmäßig: Sag was Sinnloses nebenbei und wirf es dann viel später dem andern vor, dass er sich daran nun nicht mehr erinnern kann. „Du hörst mir überhaupt nicht zu!“

          Heißt aber nicht, dass sie an Sex um des Sexes Willen kein Vergnügen findet. Manche mögen halt nicht von allen Seiten begrabbelt werden.
          Da es keine Verpflichtung gibt, sich in Swinger-Clubs von allen Seiten begrabbeln zu lassen (Kuckst du etwa kein RTL?), verpufft dieses Argument sofort. Swinger-Clubs sind stolz darauf, Frauen sichere und selbstbestimmte Situationen zu bieten. Sonst käme ja gar keine mehr.

          Wenn Frauen in gleichem Maße wie Männer Lust am unverbindlichen, sicheren Sex um des Sexes will hätten, würden sie in gleichem Maße in Swinger-Clubs gehen.
          Da Maren das nicht widerlegen kann, und „Wenn A, dann B“ gleichbedeutend ist mit „Wenn nicht B, dann nicht A“, können wir folgern, dass Frauen nicht in gleichem Maße wie Männer Lust am unverbindlichen, sicheren Sex um des Sexes willen haben.

          Ok, David, dann sag mir mal wie viele Männer du kennst, die eine ehemalige promiskuitive Frau als Mutter ihrer Kinder haben.

          Das ist kein Slutshaming.
          Ich kenne eine Menge Betas, die sich auch auf eine Slut einlassen würden. Aber nicht genommen werden.
          Ein guter Freund hat mal versucht, mit einer Prostituierten zusammen zu sein. Ist an ihr gescheitert.
          Soviel zu anekdotischen Beweisen.

          Passendes Aussehen ist aber doch bereits = gute Gene?
          und (später)
          Hast Du Dich jetzt verhaspelt oder oben, wo Du (wie gerade nochmals zitiert) gute Gene und Respekt als für Männer beim Sex als nicht-essentiell beschriebst?

          Oh, diese Scheinargumente immer.
          „Passendes Aussehen“ in Christians Sinne umfasst für den durchschnittlichen Mann rund 80% aller Frauem zwischen 16 und 40.
          „Passendes Aussehen“ für Frauen umfasst im gleichen Kontext für die durchschnittliche Frau rund 10% der Männer zwischen 25 und 50.

          (Christian:) kannst du das noch mal in lang erklären? Ich sehe da keinen Zusammenhang.

          Komisch, dem ist Sheera nicht nachgekommen. Warum wohl nicht?

          Nein, die These war, dass Frauen niemals nicht Sex einfach so haben, weil ja schon Respekt (!) den sie sich von ihrem Sexpartner wünscht, dafür steht, dass sie eigentlich was ganz anderes will, während Männer am liebsten gar nix über ihre Sexpartnerin wissen wollen.
          Man vergleiche diese Behauptung mit dem Satz aus dem Post:
          Das wäre also die Theorie, dass Frauen aufgrund der höheren Kosten des Sex bei Sex einfach so eher noch etwas “dazu” haben wollen,

          Falls jemand noch zu Weihnachten ein paar Strohmänner braucht, Maren hat beliebig viele abzugeben.

          (Christian:) Klarstellend: Dann widersprichst du “Männern brauchen im Schnitt für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen” nicht?

          Wurde von Maren komplett ignoriert. Warum bloß?

          “Sondern “Männern brauchen für Sex weniger Bindung oder Vertrautheit als Frauen”.” Wäre aber, nur mal so, in sich unlogisch, da Bindung und Vertrautheit keine Einbahnstraßen, sondern auf Gegenseitigkeit ausgelegte Konzepte sind.

          Wäre in der Tat unlogisch, wenn Frauen mit dem Verstand reflektieren würden, wie viel Bindung und Vertrautheit tatsächlich vorhanden sind. Aber da frau ja nur mit dem Herzen gut sieht und alles Wichtige für Verstand und Augen unsichtbar sind, reicht eine nicht-vermasselte Comfort-Phase, dass die Frau fühlt, dass Bindung und Vertrautheit da sind.

          Aber was ist mit Erfüllung?
          Was hat „Erfüllung“ mit „Männer können deutlich mehr anfangen mit…“ zu tun?

          Alles in allem: Strohmann über Strohmann; permanenter Themenwechsel; Punkte, die das Gegenüber widerlegt hat, einfach ignorieren.
          Typisch feministischer Gish-Gallop.
          Wenn man genug Staub aufwirbelt, merkt das Gegenüber nicht, was fürn Quatsch man redet.

          Dafür gebt Ihr euch High-Five?

          Sheesh.

        • OMG, david diagnostiziert schon wieder

          Ich sehe hier das Problem nicht.


          Der Fachmann hat gesprochen!

          Ich kenne keine Studien dazu. Aber grundsätzlich ist vergangenes Verhalten der beste Prädiktor für zukünftiges Verhalten. Es ist nur logisch nach allem was wir wissen, dass bei der ohnehin wenig verbreiteten Treue man als letztes an ehemals promiskuitiv lebende Menschen denkt.
          Das deckt sich dann halt mit meinen Beobachtungen und den verbreiteten (Vor-)Urteilen.
          Ich meine es ja nicht absolut, natürlich spreche ich niemandem die Fähigkeit zur Monogamie per se ab.

          Und jetzt ein Trommelwirbel bitte: den letzte Woche hab ich angenommen. Echt. Sollte ich nicht noch kalte Füße kriegen, bin ich noch vorm Jahresende unter der Haube.

          Herzlichen Glückwunsch!!
          So schnell, ohne große Feier? Du sagtest ja mal, dass es dich am ehesten am Jahresende juckt 😉

          Gehst Du davon aus, dass Monogamie ein Kinderspiel für Dich sein wird? Oder dass es irgendeinen relevanten Unterschied zwischen Männern und Frauen mit promisker Vergangenheit gäbe?

          Ein Kinderspiel sicher nicht, musste auch schon ein paar Fallstricken (bisher erfolgreich) ausweichen.
          Ich denke leider der Mensch ist für ewige Treue nicht unbedingt geschaffen, böse Biologie. Bin trotzdem besten Mutes.
          Die größte Gefahr sehe ich darin, dass sie den Sexbetrieb einstellt.
          Und ich denke wie gesagt, dass Frauen eher als Männer an „das Gute“ im ex-promisken Partner glauben, oder halt in die eigenen Fähigkeiten ihn zu zähmen.

        • @ david

          „Ich sehe hier das Problem nicht.“

          Wolltest Du nicht irgendwie belegen, dass slutshaming selten von Männern betrieben würde? Und dann beschreibst Du so reizend die eher-promisken weiblichen Bekannten mit Termini wie „zwei Typen Kinder angehängt“, „histrionische Persönlichkeitsstörung“ und „beziehungsunfähig“. Nur die, die Du näher zu kennen scheinst, kommen etwas besser weg (bei der „sehr guten Freundin“ meine ich übrigens im Subtext vernommen zu haben, dass Du Interesse gehabt hättest). Find ich doch relativ haarig dafür, dass Du gleichzeitig der Meisten Sexualverhalten als nicht-männlich charakterisierst. Zum Vergleich wäre es natürlich interessant zu lesen, ob Du die promisken Männer Deiner Umgebung ebenso zu pathologisieren pflegst, oder ob die geschont und entschuldigt werden, letztlich eben damit, dass sie nunmal Männer sind (+ lies nochmal Deinen letzten Satz).

          „Herzlichen Glückwunsch!!
          So schnell, ohne große Feier?“

          Das muss schnell gehen, bevor ich wieder zur Vernunft komme 😉
          Am Liebsten würd ich ja gar nicht feiern, einfach hingehen, den Wisch unterschreiben und es niemandem sagen. Aber da macht er nicht mit (und er will auch meinen Namen annehmen, allein deshalb schon ließe es sich nicht verheimlichen). Ich bin da eingestandermaßen … sonderbar. Auf praktisch jeder der wirklich-wirklich vielen (i.d.R. total aufwändigen, liebevoll-arrangierten) Hochzeiten, bei denen wir zu Gast waren, kämpfte ich im Laufe der Party mit psychosomatischen Beschwerden. Schon die Glückwunschkarten anzufertigen und insbesondere das ganze nötige „ich freu mich für Euch“-Geheuchel bereitete mir bereits als Nicht-Involvierte geradewegs körperliche Schmerzen. Der Plan ist also, mein Unterbewusstsein auszutricksen, indem wir erst und dann halt groß Silvester feiern. Drück mir die Daumen, dass ich nicht ausrasten werde, wenn ich zum x-ten Mal sowas hören werde wie „das wurde aber auch Zeit“, „ich wusste, Du würdest irgendwann einlenken“ und natürlich „ich freu mich für Euch“.

          Und wie solls bei Euch ablaufen? Hast Du auch konkrete Vorstellungen, oder stellst Du Dich mehr so darauf ein, ihre Planungen abzunicken und sie gegebenenfalls mit Blick aufs Budget bremsen zu müssen? 😀

          („ich war nie promiskuitiv“ <- das dachte ich mir)

        • @ yacv

          Nur soviel:

          „“Passendes Aussehen” in Christians Sinne umfasst für den durchschnittlichen Mann rund 80% aller Frauem zwischen 16 und 40.
          “Passendes Aussehen” für Frauen umfasst im gleichen Kontext für die durchschnittliche Frau rund 10% der Männer zwischen 25 und 50.“

          Mag Deine Meinung sein, meine aber nicht.
          Wenn ich mich in einer 9. oder 10. Klasse umsehe, find ich 1-3 Leckerchen, die physisch das Potential besitzen, mein Kopfkino anzuwerfen. Und Du glaubst wirklich, dass das Verhältnis bei einer männlichen Lehrperson genau umgedreht wäre?

          • @muttersheera

            „Wenn ich mich in einer 9. oder 10. Klasse umsehe, find ich 1-3 Leckerchen, die physisch das Potential besitzen, mein Kopfkino anzuwerfen.“

            Da sind die dann 15 oder?
            Da hast du mal wieder Glück eine Frau zu sein.

            Der typische männliche Schüler kann und hat sein Kopfkino wahrscheinlich schon einmal zu jeder aus seiner Klasse einschließlich der meisten Lehrerinnen im halbwegs passablen Alter angeworfen haben, wenn auch mit wechselnder Häufigkeit und bei einigen eher aus Kuriosität.

        • @ Christian

          „Da sind die dann 15 oder?“

          15-18 sogar (jenachdem, wie oft sie sitzengeblieben sind :D)

          „Da hast du mal wieder Glück eine Frau zu sein.“

          Weil?

          „Der typische männliche Schüler kann und hat sein Kopfkino wahrscheinlich schon einmal zu jeder aus seiner Klasse einschließlich der meisten Lehrerinnen im halbwegs passablen Alter angeworfen haben“

          that’s a matter of believe, I suppose

          • @muttersheera

            „Weil?“

            Ein Mann, der sagt, dass 15jährige sein Kopfkino anwerfen wäre als pädophiler Perverser angesehen worden.

            „that’s a matter of believe, I suppose“

            Halte ich für sehr realistisch.

            Eine frau im oberen Schönheitsdrittel kann eigentlich davon ausgehen, dass 80% ihrer heterosexuellen Bekannten schon mal sehr angeregtes Kopfkino mit ihr hatten.

        • @ Christian

          „Ein Mann, der sagt, dass 15jährige sein Kopfkino anwerfen wäre als pädophiler Perverser angesehen worden.“

          Gut zu wissen, dass sich dergestalt äußernden Frauen da keinerlei Abwertung droht 😀

          Ernsthaft:
          Allenfalls fiele das unter Hebephilie (wobei ja auch diese Bezeichnung soweit ich weiß eine tatsächliche Präferenz implizieren würde).

          „Halte ich für sehr realistisch.“

          Nimmst Du an, dass männliche Lehrpersonen auch noch so funktionieren?

          Im Grunde ja schon (weil wegen Biologie), ne?

          „Eine frau im oberen Schönheitsdrittel kann eigentlich davon ausgehen, dass 80% ihrer heterosexuellen Bekannten schon mal sehr angeregtes Kopfkino mit ihr hatten.“

          Mir ist, als wolltest Du auf Teufel komm raus das Bild Deines Geschlechts als das triebhaftere fortschreiben. Welchen Nutzen versprichst Du Dir eigentlich davon?

      • @ Step

        *Wenn sie weiter davon ausgeht, das promiske weibliche Sexualität eher einer gesellschaftlichen Ächtung unterliegt (Stichwort: Slutshaming), müsste es ja einen anderen Grund für diese kontrafaktische Behauptung geben ?? ODER???*

        Feminist.I.nnen lösen Widersprüche, die sich aus der Empirie ergeben könnten, indem sie sich als Avant-Garde sehen, als starke, befreite Frauen, die dem Nachtrab der feigeren, dümmeren, angepassteren Was-auch-immer-Schwestern voranmarschieren, die im Gegensatz zu diesen, den Slutshamerinnen, OFFEN und EHRLICH zu ihrer Sexualität stehen, während alle anderen Frauen nur zu eingeschüchter durch das Patriarchat sind oder zu verlogen oder beides, um genau so zu sein wie das feministische Elitecorps.

        So gewinnen die „Misfits“ aus der Tatsache ihres Außenseitertums noch Selbstbewusstsein.

        Eine dazu passende intellektuelle Trennschärfe hilft, Widersprüche erst gar nicht zu sehen.

        Passt scho.,

      • Wolltest Du nicht irgendwie belegen, dass slutshaming selten von Männern betrieben würde?

        SeltenER. Ich neige durchaus manchmal zu „Slutshaming“. Allerdings nicht wenn jemand offen promiskutiv lebt, sondern bei manipulativen Schlampen (bei Männern funktioniert das Shaming zugegebenermaßen eher mäßig), die nicht des Triebs, sondern des Egos wegen rumhuren. Eine der obigen (hochattraktives Gerät) hat einen kompletten ehemaligen Freundeskreis zerstört und einen der tollsten aller Männer beschissen (ich bin bis heute stolz ihr nicht erlegen zu sein als der Moment da war).

        Und dann beschreibst Du so reizend die eher-promisken weiblichen Bekannten mit Termini wie “zwei Typen Kinder angehängt”, “histrionische Persönlichkeitsstörung” und “beziehungsunfähig”. Nur die, die Du näher zu kennen scheinst, kommen etwas besser weg

        Obige Beschreibungen sind nun mal objektiv richtig, das sag ich denen ja deshalb nicht ins Gesicht. Bei mir nahestehenden bin ich grundsätzlich parteiisch, das stimmt. Meine Gefühle für Menschen gehen da vor meine manchmal durchaus konservativ angehauchten Wertvorstellungen, also was geht es mich an.
        Mein allerallerbester Freund ist promiskuitiv und beziehungsunfähig, aber ich liebe ihn halt. Ein anderer (der von oben) ist promiskuitiv und sehr beziehungsfähig, ich urteile aber nicht über ihn, auch wenn er zwei krasse Arschlochaktionen gebracht hatte.
        Wenn ich nun sagen würde dass ich alles in allem komplett geschlechtsneutral empfinden würde, müsste ich aber wohl lügen.

        (bei der “sehr guten Freundin” meine ich übrigens im Subtext vernommen zu haben, dass Du Interesse gehabt hättest)

        Treffer. Ist aber lange her, heute bin ich sehr froh dass nie was war, könnte sie wie ich glaube jederzeit haben.

        Find ich doch relativ haarig dafür, dass Du gleichzeitig der Meisten Sexualverhalten als nicht-männlich charakterisierst.

        Mit männlich meinte ich hier nur „gewollt Single“. Kenne nun mal sehr viel mehr Männer als Frauen auf die das zutrifft.

        ob Du die promisken Männer Deiner Umgebung ebenso zu pathologisieren pflegst,

        der große Unterschied: Männer leiden nicht unter dem sexuell aktiven Singleleben, Frauen in der Regel schon. „Beziehungsunfähig“ allein ist nebenbei für mich noch keine wirkliche Pathologie.

        (+ lies nochmal Deinen letzten Satz).

        Was meinst du? Ich muss dazusagen, der Zeitpunkt ab dem ich den Dreh mit Frauen richtig raus hatte und der zu dem ich meine Zukünftige traf lagen nicht all zu weit auseinander.
        Ein paar Gramm Neid gegenüber Promiskuitiven will ich nicht mal ausschließen.

        (und er will auch meinen Namen annehmen

        Grundgütiger. Ist er auf blöde-namen.de erwähnt oder ist er schon dermaßen – wie sagt man hier- betaisiert? 😉
        Wir behalten unsere eigenen, finde ich ein Spitzenmodell.
        Denn die ******s zu sein ist nur eines von ganz vielen Klischees, die mir auch den Schweiß in die Augen treiben, insofern kann das was du schreibst gut nachvollziehen („Ich freu mich für euch“ brrrrrr)

        Hast Du auch konkrete Vorstellungen, oder stellst Du Dich mehr so darauf ein, ihre Planungen abzunicken und sie gegebenenfalls mit Blick aufs Budget bremsen zu müssen?

        Exakt letzteres 🙂 Den Plan mit der Finca auf Malle habe ich zum Glück fast schon durchgenagt.

        Mir ist, als wolltest Du auf Teufel komm raus das Bild Deines Geschlechts als das triebhaftere fortschreiben. Welchen Nutzen versprichst Du Dir eigentlich davon?

        Eben, es gibt keinen. Umgekehrt scheinst du aber einen zu sehen, dafür stellst du dich sogar todesmutig der ungeliebten Realität entgegen. Stell dir vor, in manchen Dingen haben „wir“ hier gar kein Eigenmotiv außer dem, Zusammenhänge so zu beschreiben und zu verwenden, wie sie nunmal sind.
        Wobei es langfristig einfach Vorteile hat, Fakten zu akzeptieren, denn man muss sich später nicht ständig aus auftretenden Widersprüchen befreien.

        • @ david

          „die nicht des Triebs, sondern des Egos wegen rumhuren“

          Du wirst kaum in der Lage sein, das eine vom anderen abzugrenzen.

          „Eine der obigen (hochattraktives Gerät) hat einen kompletten ehemaligen Freundeskreis zerstört und einen der tollsten aller Männer beschissen“

          weil sie nicht ehrlich war/sein konnte?

          „(ich bin bis heute stolz ihr nicht erlegen zu sein als der Moment da war).“

          as if 😉

          „Obige Beschreibungen sind nun mal objektiv richtig, das sag ich denen ja deshalb nicht ins Gesicht.“

          gleich zwei Fehler in einem Satz. Respekt!

          „Wenn ich nun sagen würde dass ich alles in allem komplett geschlechtsneutral empfinden würde, müsste ich aber wohl lügen.“

          erfrischend ehrlich. Respekt!

          „Treffer.“

          Und, biste beeindruckt?

          „Ist aber lange her, heute bin ich sehr froh dass nie was war“

          weil?

          „könnte sie wie ich glaube jederzeit haben.“

          Illusionen haben etwas sehr beruhigendes, sonst würden wir sie uns ja nicht machen. Stimmt der Psycho-Kenner zu?

          „Männer leiden nicht unter dem sexuell aktiven Singleleben, Frauen in der Regel schon.“

          weil?

          „“Beziehungsunfähig” allein ist nebenbei für mich noch keine wirkliche Pathologie.“

          Die Bezeichnung soll nichts anderes als diskreditierend wirken, und wird im Allgemeinen auch faktisch falsch sein (es sei denn vielleicht, man schränkt es ein auf Beziehungen mit love-interest).

          „Was meinst du?“

          Nicht so wichtig.

          „Grundgütiger. Ist er auf blöde-namen.de erwähnt oder ist er schon dermaßen – wie sagt man hier- betaisiert? 😉
          Wir behalten unsere eigenen, finde ich ein Spitzenmodell.“

          Und wessen Name soll vererbt werden? Muss man glaub ich ja auch bereits zur Eheschließung angeben.
          Sein Grund ist schlicht, dass er nach außen dokumentieren will, dass wir vier eine Familie sind, für ihn hat das einen Wert (und er hat sich über die Jahre auch bereits dran gewöhnt, mit unserem Nachnamen angesprochen zu werden).

          „Denn die ******s“
          ???

          „zu sein ist nur eines von ganz vielen Klischees, die mir auch den Schweiß in die Augen treiben, insofern kann das was du schreibst gut nachvollziehen (“Ich freu mich für euch” brrrrrr)“

          Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Mich ärgerts wirklich sehr, mich doch noch der Tradition zu beugen. Ehefeindlichkeit ist ein tief-verwurzelter Identitätsbestandteil, nicht so alt wie die Identifikation mit meinem (Nach)namen, aber fast. Aber ich muss zugeben: er hats halt echt geschickt angestellt, diesmal.

          „Exakt letzteres :-)“

          Wusste ich. Kenne keinen Fall, wos nicht so gewesen wäre, der Gegenwert eines Kleinwagens geht in den meisten Fällen locker drauf (ohne Hochzeitsreise, die lassen viele sogar lieber ganz ausfallen).

          „Den Plan mit der Finca auf Malle habe ich zum Glück fast schon durchgenagt.“

          Wie erklärst Du Dir diese überbordenden Prinzessinen-Vorstellungen eigentlich aus fachlicher Sicht? Und, nochmal: wie würdest DU gerne heiraten?

          „Wobei es langfristig einfach Vorteile hat, Fakten zu akzeptieren“

          lies mal bei Gelegenheit das oben von red pill verlinkte Buch an. Hochinteressant, die ersten Kapitel.

          Damit Du nicht scrollen musst, dies wäre der Direkt-Link:
          http://www.hlam.tv/uploads/upload/Women%27s%20Infidelity%20-%20Living%20In%20Limbo%20%28Michelle%20Langley%29.pdf

  7. *Für mich ist es völlig normal, bei sexuellen Interaktionen einen gewissen Respekt und eine gewisse Zuneigung füreinander zu empfinden.*

    Für die meisten Männer, die sich gewisse Standards leisten können auch. Der Rest gibt sich halt mit dem zufrieden was er kriegt, oder verlegt sich auf Handarbeit.

    • @Maren

      „Für die meisten Männer, die sich gewisse Standards leisten können auch. Der Rest gibt sich halt mit dem zufrieden was er kriegt, oder verlegt sich auf Handarbeit.“

      Da möchte ich noch mal die Duke Fuck List erwähnen. Gerade Männer, die leicht an Sex kommen müssen nicht unbedingt Respekt für die jeweiligen Frauen (Groupies sind eben immer da) empfinden und auch keine Zuneigung.
      Aber es passt gut hier hin:
      https://allesevolution.wordpress.com/2012/02/17/beleidigungen-und-evolutionarere-partnerwert/

      • Manche nutzen aber auch nicht die vollen „Kapazitäten“ der Frau aus. Wer nicht mehr von Sex erwartet, wäre eventuell mit nem Fleshlight besser beraten. Und ich meine nicht den emotionalen Kram.
        Denk an schlechten Sex vs. guten Sex.

        • @Maren

          „Manche nutzen aber auch nicht die vollen “Kapazitäten” der Frau aus. Wer nicht mehr von Sex erwartet, wäre eventuell mit nem Fleshlight besser beraten. Und ich meine nicht den emotionalen Kram.
          Denk an schlechten Sex vs. guten Sex.“

          Schließt sich ja alles nicht aus.
          Es ist eben ein „vorleistungsgeschäft“. Wenn man den Sex hatte, aber sonst nicht an ihr interessiert ist, sondern lieber mit einer neuen Frau schlafen möchte (Neuheit hat denke ich für Männer einen anderen Thrill als für Frauen), dann lohnt es sich eben nicht danach sonderlich nett zu sein. Im Gegenteil, damit macht man es dann sogar klarer.

          Man kann zudem ja auch einige Frauen, die man insgesamt interessanter findet, näher kennenlernen oder mehrmals mit ihnen Sex haben.

          Damit meine ich nicht, dass so etwas richtig ist. Es folgt aber recht einfach aus spieltheoretischen Betrachtungen und passiert auch in vielen anderen Bereichen („sei nett, bis du das hast, was du willst“). Aus dieser Differenz kommt dann eben auch „Männer sind Schweine“

        • @ maren

          „Manche nutzen aber auch nicht die vollen “Kapazitäten” der Frau aus. Wer nicht mehr von Sex erwartet, wäre eventuell mit nem Fleshlight besser beraten. Und ich meine nicht den emotionalen Kram.
          Denk an schlechten Sex vs. guten Sex.“

          Nun es gibt bei Frauen und Männern solche mit
          einer grösseren oder engeren Bandbreite, was
          in Bezug auf Sex möglich ist und Spass macht.
          Zu versuchen möglichst optimal auf den jeweiligen
          Partner einzugehen ist sicher nicht falsch.
          Vorannahmen wie das ist ja nur eine … also
          muss ich mich nicht besonders anstrengen sind
          kontraproduktiv, sie verhindern, dass man
          gewisse interessante Eigenschaften an einem
          Partner entdeckt.

        • *Wenn man den Sex hatte, aber sonst nicht an ihr interessiert ist, sondern lieber mit einer neuen Frau schlafen möchte (Neuheit hat denke ich für Männer einen anderen Thrill als für Frauen), dann lohnt es sich eben nicht danach sonderlich nett zu sein. Im Gegenteil, damit macht man es dann sogar klarer. *

          Weil man ja nur zu Leuten nett ist, von denen man was will. Lohnt sich ja sonst nicht. Wir reden hier von Freundlichkeit. Das absolute Minimum in menschlicher Interaktion. Ich behaupte:
          Nicht schwer zu erreichen, das schaff ich ja sogar mit meinem Postboten.

          Ich wette, solche Typen behaupten dann, wenn sie zu Recht von ihren Ex-Geschichten als Arsch bezeichnet werden, dass die Olle ja verknallt war, wie Frauen halt so sind, aber man hätte ihr klargemacht, dass da nix mehr laufe. ^^

          • @Maren

            „Nicht schwer zu erreichen, das schaff ich ja sogar mit meinem Postboten.“

            Dein Postbote wird aber aber die Grenzen auch nicht ausreitzen. Oder hat er von dir schon mal was über seine Postbotentätigkeit hinaus verlangt? Ich vermute mal die meisten Frauen, die man so respektvoll wie einen Postboten behandelt, wenn man mit ihnen schläft (freundlich begrüßen, Pakete abnehmen, sich freundlich verabschieden, Tür zumachen), würden eher beleidigt sein.

          • @Christian
            Nun wenn man dem Postboten erzählt, für wie toll man ihn hält, weil man Angst hat, dass er einem sonst nix zustellt, kann es schonmal zu Missverständnissen kommen.

          • @Maren

            Dein Beispiel war ja „Respekt wie bei einem Postboten, ist doch ganz einfach“. Das haut aber nicht hin.

            Klar, wenn man ihm vorgaukelt, dass man eigentlich mehr will, dann kann er auch mehr anbieten. Wenn man ihn in seiner Eigenschaft als Postbote freundlich behandelt und deutlich macht, dass man von ihm nur Briefe will, aber nicht.

            Wenn man zudem noch gar nicht will, dass dieser Postbote nochmal kommt, dann lohnen sich andere Strategien.

            Aus dem gleichen Grund gibt es eben das Bitchshield bei besonders hübschen Frauen. Es findet dort eben nur vor dem Sex statt statt nach dem Sex, was an der unterschiedlichen Einstellung von Männern und Frauen zu anonymen Sex liegt. Beides ist spieltheoretisch gut zu erklären

        • @christian
          *Wenn man zudem noch gar nicht will, dass dieser Postbote nochmal kommt, dann lohnen sich andere Strategien.*

          Puh, ich weiß nicht ob das jetzt nicht zu heavy ist, aber man könnte ja einfach sagen: „Hey, war schön mit dir, aber ich denke nicht, dass ich das wiederholen möchte. Alles gute dir!“

          Aber wäre vielleicht zu einfach.

      • @ Tom

        *Für uns Männer gilt: Sex is like a pizza. Even if it’s bad, it is still pretty damn good” *

        Kommt zu den vielen fundamentalen Unterschieden noch hinzu: Für Männer ist selbst schlechter Sex immer noch als Sex gut. Frauen dagegen bedauern schlechten Sex sehr viel mehr, im Schnitt.

        Sicher die Ursache für viele Falschbeschuldigungen (schlechter Sex wird danach als „Vergewaltigung“ verarbeitet plus Rachebedürfnis an dem blöden Kerl, „der mich besoffen gemacht und ausgenutzt hat.“ > Vergewaltigungsanzeige, Date Rape).

  8. Die Frauen sollen so weit wie möglich weiblich sein, sofern es für sie nicht schädlich ist. Wenn eine Frau Angst davor hat, vergewaltigt zu werden, ist es in Ordnung, wenn sie sich einen Bodybuilder-Körper zulegt. Sonst nicht.
    Und die Männer sollen so männlich sein wie möglich. Es ist z. B. sinnvoll, wenn ein Mann sich so selten wie möglich selbst befriedigt (ohne aber Selbstbefriedigung krampfhaft zu verhindern). Damit er möglichst viel männliche Energie zur Verfügung hat.
    Im Übrigen ist es sinnvoll, wenn Männer sich nicht mehr für den Busen und den Po einer Frau interessieren. Sondern nur noch für den Po. Denn es ist für eine Frau weniger belastend, einen großen Po zu haben, als einen großen Busen.

    • „Damit er möglichst viel männliche Energie zur Verfügung hat.“

      rofl+faceblame

      solche weisheiten dürfen der öffentlichkeit nicht vorenthalten werden

    • @ Agnostiker

      „Die Frauen sollen so weit wie möglich weiblich sein, sofern es für sie nicht schädlich ist. Wenn eine Frau Angst davor hat, vergewaltigt zu werden, ist es in Ordnung, wenn sie sich einen Bodybuilder-Körper zulegt. Sonst nicht.“

      DAS ist bereits einfach geil. Von Beruf Komiker?

      „Und die Männer sollen so männlich sein wie möglich.“

      Das geht ja noch.

      „Es ist z. B. sinnvoll, wenn ein Mann sich so selten wie möglich selbst befriedigt (ohne aber Selbstbefriedigung krampfhaft zu verhindern).“

      HA HA HA HA HA

      „Damit er möglichst viel männliche Energie zur Verfügung hat.“

      Da lachen ja die Hühner! Je mehr Überdruck, desto mehr Energie. Zum arbeiten? Naja. Aber wenn man auf der Arbeit dann wegen dem Überdruck alle 30 Sekunden an Sex denken muss, kriegt man auch nix mehr geschafft!

      „Im Übrigen ist es sinnvoll, wenn Männer sich nicht mehr für den Busen und den Po einer Frau interessieren. Sondern nur noch für den Po. Denn es ist für eine Frau weniger belastend, einen großen Po zu haben, als einen großen Busen.“

      …und spätestens an dieser Stelle sollte man beim Lesen kein Getränk am Mund haben. Weil man sonst darein prustet und die dadurch bedingte „Flutwelle“ im nächsten Moment auf die Tastatur klatscht!

    • „Die Frauen sollen so weit wie möglich weiblich sein, sofern es für sie nicht schädlich ist.“ Das Schädlichste am Weiblichsein ist eigentlich das Kinderkriegen…

  9. Zur Abrundung der Diskussion ein Bild, eingestellt vom bösen Dschin(dschin) im bösen Forum, dessen Namen hier nicht genannt werden soll (+++, das „Gelbe“ raunen die Frommen und Keuschen)

  10. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

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