David zum Gender Gap

Leser David schrieb einen interessanten Kommentar zum alten Thema „Gender Pay Gap“ zu dem es hier schon einige Artikel gab:

David schrieb:

Ist zwar OT, aber da ich Zeit habe wollte ich ein paar Überlegungen zum Gender Pay Hoax schreiben, jetzt wo ich erst mitbekommen habe dass Entgeltangleichungs-Gesetze von der EU und auch von der SPD forciert werden.

Wenn mal wieder die berüchtigten 23% in den Raum geworfen werden, frage ich ja inzwischen immer, ob die Person denn irgend jemanden aus ihrem Umfeld kennt, oder selbst auch nur einen Pfennig weniger/mehr bekommt als gegengeschlechtliche Kollegen in selber Anstellung.

Als Einstieg in die Diskussion ist das verblüffend effektiv. Wenn man mal die Job-Bereiche aufzählt, in denen Diskriminierung unwahrscheinlich bis unmöglich ist, kommt man schnell zu dem Schluss dass die verbleibenden Branchen irrsinnig hohe Gaps haben müssen, um den Gap auf das Mittel von 23% zu heben.

Welche wären das eigentlich? Laut DIW sind die der Selbstdiskriminierung unverdächtigen Unternehmer_Innen mit 44% gut dabei. Interessant eigentlich, warum nur bekommen männliche Unternehmer so viel mehr Kohle? Menno.

Damit überschneiden dürften sich die 5% Topverdiener, hier sind wir bei 50%.

Auf stattliche 140% Gap bringen es übrigens Niedriglöhner (untere 5%).

Nicht nur ist allein schon an diesen Zahlen einfach ersichtlich, dass da höchstwahrscheinlich Ungelernte zusammengefasst werden, die in völlig unterschiedlichen Branchen arbeiten.

Als wesentlichen Aspekt möchte ich hier einmal Schwarzarbeit und Trinkgeld einbringen.

Während Schwarzarbeit natürlich auch im Handwerk weit verbreitet ist, gibt es sage und schreibe 4 Millionen schwarzer Putzjobs in Deutschland, als gängiger Lohn gelten hier 8-10 Euro netto!

Was ich so von studentischen Kellnerinnen an Zahlen zu abendlichen Trinkgeldern höre, lässt mir regelmäßig die Kinnlade runterklappen.

Kellnerinnen sind zu einem sehr guten Anteil Frauen, oft bekommen sie ein mickriges Festgehalt, haben aber dafür ein umso höheres Einkommen durch Trinkgelder, unversteuert versteht sich (und damit nicht erfasst von den Gap-Datenzauberern). Friseurinnen sind auch von meist nicht-versteuertem Trinkgeld abhängig, wenngleich diese leider immernoch kriminell unterbezahlt sind in Deutschland.

Mit der Steuermoral der halben Million Prostituierten fang ich besser nicht an.

Fun Fact: Männer zahlen dabei im Durchschnitt deutlich höhere Trinkgelder als Frauen, gerne natürlich aufsteigend mit Attraktivität.

Weiter interessant ist, dass der Gap sich mit dem Lohnsteuerbescheid sich sowieso zur Hälfte in Luft auflöst. Netto beträgt er nur die Hälfte, ganz versteh ich das auch nicht.

Der Witz schlechthin ist ja, Unterhaltszahlungen, die es ja in Deutschland nicht zu knapp gibt, dem dafür arbeitenden Geber anstatt der Nehmerin zuzurechnen, was den Gap gleich doppelt künstlich vergrößert.

Diese Dinge sind alle im – wenigstens zunehmend Einzug haltenden – “bereinigten” 8%-Gap wohl nicht drin. Der bereinigte Gap ist bei genauer Betrachtung ein ziemliches Blendwerk bzw. fauler Kompromiss, mit dem Argumente vermeintlich neutralisiert werden, der aber immer noch Forderungen auf wackliger Basis legitimiert.

Abgesehen davon dass es auch andere Zahlen von 2 oder 5 % gibt, festigt der “bereinigte” Gap die Grundannahme, dass alle nicht aufgeklärte Varianz ja eben doch im Ausschlussverfahren aufgeklärt ist – durch DISKRIMINISIERUNG (Zitat Ernie aus Stromberg) nämlich.

Dabei hat man einfach nur ein paar mehr Kovariaten (von unzählig möglichen) in ein Regressionsmodell geschmissen, während der Rest im Dunkeln bleibt.

Man sehe sich zum Beispiel mal die europäischen Gender Gaps im Vergleich an…und korreliere sie mit der eigenen Annahme über die gehaltsmindernden Vorurteile, denen Frauen dort ausgesetzt sind (Schweden, Deutschland, Österreich vs. Italien, Polen, Rumänien).

Eine Möglichkeit wird apodiktisch vollkommen ausgeschlossen: dass ein erreichtes Gehalt VERDIENT sein könnte, also dass Gehaltsunterschiede vielleicht auch Leistungsunterschiede anzeigen KÖNNTEN.

Das Argument, dass Männer im Schnitt womöglich (in den geGAPten Bereichen!) schlicht bessere Leistungen bringen, gesuchtere Fähigkeiten haben und daher schlicht gefragter und wertvoller sind – genauso wie das umgekehrt in Schule und Uni für Frauen gilt – erscheint geradezu zu absurd frauenfeindlich, um es anzubringen.

Das einzig halbwegs akzeptierte Argument ist das unterschiedliche Auftreten in Vertragsgesprächen, was natürlich auch schnell mal als indirekte Diskriminierung geframet wird.

Dabei gibt es nicht nur klare Hinweise darauf, dass Männern Beruf und Erfolg wichtiger, sie Gehalt gegenüber Nachteilen des Jobs (Entfernung, mieser Chef, Arbeitszeiten etc.) stärker priorisieren, sie auch als Chefs andere und anders geschätzte Qualitäten aufweisen. Sie sind auch seltener krank, machen mehr unbezahlte Überstunden, arbeiten häufiger am Wochenende, wechseln seltener den Arbeitsplatz etc. pp. Dennoch, völlig ausgeschlossen, dass zwei Menschen die auf gleicher Ebene angestellt sind, vielleicht auch unterschiedlich mehr erwirtschaften und damit verdienen in den Augen des Unternehmens.

Diese Studie zeigt übrigens den Effekt motivationaler Variablen auf den Gap:

http://jhr.uwpress.org/content/43/4/884.abstract

Die Studie aus dem Link ist dann diese:

Using two single-cohort longitudinal surveys, the NLS72 and the NELS88, I investigate the impact of four noncognitive traits—self-esteem, external locus of control, the importance of money/work and the importance of people/ family—on wages and on the gender wage gap among these young workers. I find that gender differences in these noncognitive factors, especially the importance of money/work, have a modest but significant role in accounting for the gender wage gap. Methodologically, this paper proposes a correction to the Oaxaca-Blinder-Ransom decomposition that results in a truly decomposable approach compatible with the simple pooled regression that includes a gender dummy.

Quelle: The Gender Wage Gap among Young Adults in the United States: The Importance of Money vs. People

Aus der Studie:

I do indeed find more important gender differences in the importance of money/work and the importance of people/family than in the other two, more commonly used, non-cognitive measures. For example, considering the components underlying the importance money/work, men tend to be more ambitious and value money more: the percentage of men who state that “The chance to be a leader” is very important in selecting a career and that “Having lots of money” is very important to them in their life exceeds that of women by close to 10 percentage points. In the NELS88, I find that there has been some gender convergence in work values. In particular, more women than men state that “Being successful in work” is very important to them in their life, but there remains some gender differences in the importance of money, so the importance of money/work composite still display a sizeable gender gap. Considering the components underlying the importance of people/family composite, the percentage of women in the NLS72 who state that “Opportunities to work with people rather than things” and that “Opportunities to be helpful to others or useful to society” is very important in selecting a career exceed that of men by more than 10 percentage points. By contrast with the previous composite, I do not find much gender convergence in the importance of people/family across the cohorts, but measurement issues may be at play. The impacts of the non-cognitive factors on wages in these single-cohort samples are of the expected signs. Locus of control and the importance of people/family have negative effects, but these are not always significant. Indeed, the positive factors dominate: self-esteem and the importance money/work have sizeable positive effects on wages

Also eigentlich recht klassisch wie es evolutionäre Modelle vorhersagen. Männer wollen Ressourcen und Status bzw. hohe Plätze in der Hierarchie, Frauen wollen eher einen Job, der ihnen etwas bedeutet und bei dem sie mit Leuten arbeiten.

The main finding of the paper is that non-cognitive factors account for a small but not trivial part, about 2 logpoints, of the gender wage gap among workersin their early thirties. This role compares to the one played by gender differences in labor market experience and job tenure in 1986 in this high school cohort. The importance of work/moneyis the non-cognitive factorthat plays the largest role, accounting for 1.7 log points, given both the larger gender differentials in this factor and the larger impact of this factor on wages. Even when workers in their mid- twentiesin 1979,this non-cognitive factor accounted for 1.2log points. This gives some support to the negotiating/bargainingdivide hypothesis (Babcock and Laschever (2003)) which argues that women have less a sense of entitlement to higher wages than men. It is however difficult to distinguish this hypothesis from the fact that women may have lower wage expectations because of their foreseen lower involvement in the labor market, lower productivity or negative feedback from the labor market.38 Among workers in the mid-twenties in 2000, non-cognitive factors play a more modest role, accounting for only close to 1 log points. In the NELS88, gender differences in the importance of money/work have shrunk by a third, so this is not too surprising. Women have closed the gender gap in educational attainment, and are beginning to close the gap in some non-cognitive factors such as the importance of money/work. The analysis of non-cognitive factors may thus come to play an increasingly crucial role towards our understanding of gender wage differentials

Hier zeigt sich, dass sich die Unterschiede auch auf den Gender Pay Gap auswirken. Wer mehr auf Geld und Arbeit abstellte, verdiente auch mehr

Bestandsaufnahme zum Maskulismus

Step II hatte folgendes kommentiert:

OT.
@christian

Themenvorschlag

Da wir hier ja eher über die Anfänge der (v.a. profeministischen) Männerbewegung gesprochen haben, wäre ja eine Bestandsaufnahme des aktuellen Maskulismus interessant (sozusagen als Tagesthema)

Diese v.a. unter dem Gesichtspunkt der politischen Wirksamkeit/Einflußnahme

Wenn ich mir die mediale Berichterstattung anschaue, habe ich manchmak das Gefühl, dass wir hier in einer Blase leben (bin mir jedoch eher unsicher, kann es nur schwer beurteilen !!)

Ersteinmal: Ich denke schon, dass sich jeder, der sich auf feministischen oder maskulistischen Blogs bewegt in einer Blase befindet, die viele außerhalb dieser Szene nicht mitbekommen. Ich kenne ein paar Feministinnen, die queerfeministischen Gedanken nachgehen und wahrscheinlich auch Mädchenmannschaft und Co lesen, aber

Jemanden, der etwas über eine Männerbewegung geredet hat, habe ich allerdings auch noch nicht getroffen. Allerdings gibt es die dortigen Ideen durchaus häufiger, Männer, die meinen, dass das Familienrecht ungerecht sind oder die meinen, dass Frauen nicht benachteiligt werden, sondern eher Männer. Es wird dann auch mitunter darüber geredet, aber es sind eher allgemeine Gedanken. Neulich hat mir mal jemand recht freudig einen genialen Gedanken von ihm erzählt, mit dem ich sonst  noch nie über Geschlechterthemen geredet hatte und der mich damit auch nicht verbinden würde. Ich hatte auch sonst nicht so viel mit ihm zu tun, aber wir kamen ins Gespräch und er legte mir einen Gedanken dar, den er neulich in einer Männerrunde ausgearbeitet hatte. Es war etwas, was man bei Warren Farrell schon ähnlich gelesen hatte und ich hatte kurz den Gedanken, dass einer der Gruppe die Bücher kannte, sie aber nicht erwähnt hatte. Ich konnte nicht widerstehen und teilte ihm mit, das der Gedanke in dieser Form auch in etwas namens Männerbewegung diskutiert wird, nannte den Namen der Theorie, er wich geradezu erstaunt zurück, erkennbar war ihm der Gedanke, dass er hier in so etwas verrücktes wie eine Männerbewegung gestoßen war, eher unangenehm, es ging ihm etwas zuweit.

Dennoch bin ich der Meinung, dass sich in den letzen Jahren einiges getan hat. Wo früher eigentlich nur ein sehr radikaler Maskulismus war, etwa „Sons of Perseus“ etc. sind heute doch zumindest einige wesentlich gemäßigerte Blogs unterwegs. Mit Genderama, Man-Tau, Science Files, Cuncti und meiner Wenigkeit ist einiges vorhanden, bei dem man sich informieren kann. Ich warte ja darauf, dass ich irgendwann mal jemanden treffe, der auf Alles Evolution unterwegs ist oder darüber redet.

In Amerika scheint mir die Manosphere gerade in Verbindung mit der Pickupszene schon einiges an Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gibt dort einiges an kontroversen Blogs und ebensolchen Aktionen, die eine gewisse Aufmerksamkeit erreicht haben oder viral wurden.

Meiner Meinung nach haben die Brüderleaffaire, Aufschrei und die Streitigkeiten bei den Piraten dem Feminismus viel schlechte Presse bereitet und damit auch Gegenargumente und Gegenpositionen gestärkt. Zudem nehmen die Zeitungsartikel in diese Richtung immer mehr zu.  Feminismuskritik zu lesen ist heute nicht mehr so ungewöhnlich. Wobei natürlich auch hier abgerechnet werden muss, dass uns diese Artikel mehr auffallen.

Man sollte auch die Größe der Szene gerade im Verhältnis zum Feminismus nicht unterschätzen. Die Szene ist klein. Sehr klein. Beispielsweise hat die Mädchenmannschaft 6.571 Fans auf Facebook, Femen Deutschland 14.232 (wieviele davon nur Nacktbilder sehen wollen sei dahingestellt). Cuncti hat 151, Sciencefiles 466, Alles Evolution 118 (übrigens eine gute Gelegenheit jetzt Fan zu werden).  Zu Zugriffszahlen ist es schwer nähere Angaben zu finden, insofern erschienen mir diese Werte die besten zu einem Vergleich.

Es wäre schön, wenn noch etwa 5-6 Blogs mit zumindest einem Artikel alle 2 Wochen dazu kommen würden, es wäre auch schön, wenn man mehr aufeinander verweisen würde, damit die Szene wächst.

Mir scheint die zunehmende Radikalisierung des Feminismus eigentlich ein gutes Zeichen zu sein. Der Widerstand und der Unmut dagegen wächst aus meiner Sicht immer mehr.  Immer mehr Leute nehmen wahr, dass es dort überdrehte Forderungen gibt.

Eigentlich gute Bedingungen für ein zukünftiges Wachstum

Feminismus als Oppositionsbewegung

In einer Analyse einer Rede von Nicole von Horst bei  Lucas Schoppe findet sich unter anderem der folgenden Satz

„Was Feminismus übrigens nicht kann, ist jemanden zu unterdrücken, weil er eine Oppositionsbewegung ist.“ (11:40)

Dass Feminismus gerne eine Oppositionsbewegung wäre, also eine Bewegung im Kampf gegen das Establishment, glaube ich gerne. Es lässt sowohl die eigene Ausrichtung rebellischer und gerechter erscheinen als auch schwieriger.

Gleichzeitig ist der Feminismus eben auch in der Gesellschaft angekommen. Er ist Teil der Frauenverbände der großen Parteien, hat seinen Einfluss in der Gesellschaft und versteckt dort etwas seine verrückte, der Radikalität geschuldeten Irrationalität.

Insbesondere hat der Feminismus eine gewisse vermeintliche moralische Überlegenheit aufgebaut, die es schwierig macht gegen ihn zu argumentieren. Es existiert eine Art Taboo, hinter dem sich der Feminismus versteckt und das darauf aufbaut, dass es schlicht um Gleichheit und den Abbau von Unterdrückung geht ohne dabei die sozialkonstruktivistischen Theorien zu deutlich zu betonen und auch das männerfeindliche und das extreme zu sehr ins Sichtfeld kommen zu lassen. Wer gegen Feminismus ist, der ist gegen Gleichheit, ist ein Frauenfeind, ist rückständig. Das Taboo wackelt dabei gerade etwas, weil viele extreme feministische Aktionen gleichzeitig den Eindruck erweckt haben, dass man es dort übertreibt. Dennoch hält das Taboo noch.

Insofern versucht der Feminismus schon Regeln vorzugeben und wo er dies erfolgreich schafft, kann eben auch eine gewisse Unterdrückung stattfinden.

Zumindest kann aber für den Fall, dass der Feminismus zuviel Einfluss erlangt eine gewisse Unterdrückung stattfinden. Eben indem bestimmte gesellschaftliche Gleichstellungsregeln vorgegeben werden, die auf der fehlerhaften Grundlage beruhen, dass alle Menschen gleich sind, auch was Mann und Frau angeht und die daher immer wieder mit der Realität in Konflikt kommt.

Anfänge der Männerbewegung

Gestern gab es in den Kommentaren zum „Selbermach Samstag“ eine interessante Debatte zu den Anfängen der Männerbewegung auch gerade in Abgrenzung zum Feminismus, die ich interessant fand und die ich gerne in einem eigenen Artikel fortgeführt sehen wollte:

Nick schrieb;

Der Andreas (unser lieber Häuptling Schwarze Feder) schreibt dazu in der Wikipedia:

Die Männerbewegung in Westdeutschland entstand Mitte der 1970er Jahre in der studentischen Sponti-Szene. In den USA und Großbritannien bestand sie schon wenige Jahre vorher. Die ersten Männergruppen entstanden dadurch, dass Feministinnen von ihren Freunden und Mitbewohnern in den Wohngemeinschaften verlangten, ihre sexistischen Strukturen gemeinsam mit anderen Männern zum Thema zu machen. So erzählte ein Mann aus den ersten drei Berliner Männergruppen beim ersten bundesweiten Treffen (Februar 1975) der Männergruppen in Deutschland:

“Anfang dieses Jahres haben wir uns getroffen, aber das ging weniger von uns Männern aus als von den Frauen, zu denen wir eine Beziehung haben oder hatten. Die Frauen kamen auf die Idee, dass es gut wäre, eine Männergruppe zu machen – Gelächter – und die haben das dann terminlich und so weiter organisiert.” (Wolfgang Müller u.a.: Männerbilder, 1982)

..

Da ist meines Wissens die “kritische Männerforschung” draus hervorgegangen, ebenso wie solche Vereine wie “Dissens eV”

Wobei die Men’s Lib in den USA der 1970er durchaus teilweise recht aufsässig war, sie beklagte Benachteiligungen aufgrund der Männerrolle. Was eine ziemliche Feindschaft seitens der Antisexistischen Anti-Porn – Fraktion einbrachte. Men’s Lib ging mitte der 1970er gemeinsam mit dem liberalen Feminismus unter.

Die Anti-porn/-sexisten holten sich feministische Aufpasserinnen in ihre Gruppe, um der Gefahr der Männerbündelei vorzubeugen (Hat der Andi aus der Wikipedia entfernt).

– Hi, Walt. Listen, we’d better change the agenda for tomorrows men’s group meeting to “how we oppress”.

– Why, Dave, I was looking forward to “how we are oppressed”

– Yeah, me to, but the feminists are sending in their rep to observe us

(Nein, das war nicht sarkastisch gemeint)

http://users.netaccess.co.nz/winston/_private/Sally%20Ruth%20on%20Mens%20Liberation%20Jul%2086.pdf S.5

Sie sahen ihre primäre Aufgabe darin, Feminismus und die Schwulenbewegung zu unterstützen.

In den 1980er gelang es ihnen, sich institutionell zu etablieren (Connell, Kimmel, etc)

Step II nahm darauf Bezug:

“Es gab mal vor so ca 25, 30 Jahren Anfänge einer Männerbewegung, die sich aus dem Mannsein ihrer Mitglieder definiert hat.”

Das fällt eher in die 70 ger Jahre, dem Jahrzehnt der neuen sozialen Bewegungen, in denen viele linksintellektuelle Männer patriarchatskritisch und profeministisch auf dem Weg zu sich selbst damit begannen, sich selbst für die 5000 jährige Geschichte der Frauenunterdrückung masochistisch zu geißeln, in der Hoffnung auf Erlösung vor dem nur weiblich besetzen jüngsten Gericht. Es ging eben um das Erkennen der eigenen Anteile, die zur Aufrechterhaltung der frauenunterdrückenden Gesellschaftsstruktur/Geschlechterstruktur beitrugen, in diesem Sinn mußte natürlich ein ständiges mea maxima culpa ausgestoßen werden, sozusagen als karthatischer Akt der Befreiung von jahrhundertelang aufgestauter Männlichkeit.
In Phasen zutiefst empfundener Kontamination half dann nur noch … der Joint

Und dann in einem weiteren Kommentar:

M.E. war die feministische Indoktrination gerade im linksintellektuellen/alternativen Umfeld relativ stark.

Hier bestand ja auch ein starker Konflikt mit der Vätergeneration, deren Männlichkeit als stark NS-sozialisiert empfunden wurde, auch als weniger offen gegenüber den neuen sozialen Bewegungen als z.B.die Müttergeneration.

Augenscheinlich war ja auch die Idealisierung

eines androgynen Typs von Mann (lange Haare nicht nur als Protestform, sondern eben auch als ästhetischer Gegensatz zum Mann als Krieger wie z.B. auf HJ-Bildern)

Richtig ist bestimmt, dass wenig Männer explizit in diesen sog. Männergruppen gesessen haben, die Infragestellung des Männlichen war jedoch ganz typisch, wurde jedoch zu diesem Zeitpunkt noch als stark avantgardistisch empfunden.

Insofern ist die Wertung ,man habe sich für dumm verkaufen lassen, eine auch durch die maskulistische Bewegung mitinitierte

kritischere Sichtweise des Jahres 2013 auf den Feminismus, die aus der Perspektive der 70ger Jahre als zumindestens reaktionär empfunden worden wäre.

Man.in.the.Middle ergänzte:

Die Auseinandersetzung mit dem Faschismus und der Bruch mit den “kulturellen Werten” der Elterngeneration (nicht nur der Vätergeneration), ferner der KuK-Herrlichkeit und nicht zuletzt der Kirchen, war sicher eine große emanzipatorische Leistung. In der Friedensbewegung wurde argumentiert, die uralte Feindschaft zwischen Deutschland und manchen seiner Nachbarvölker sei Vergangenheit, unter die ein Schlußstrich gezogen worden ist. Rassismus war verpönt.

Wenn man sich derart gründlich von der Vergangenheit emanzipiert hat, dann ist es schon kurios, sich unkritisch eine diffuse Schuld wegen Generationen zurückliegender Taten von Geschlechtsgenossen einreden zu lassen.

Außerdem hat es nur eine Minderheit mitgemacht, die große Mehrheit also nicht. Die waren jedenfalls schlauer.

“”Wertung ,man habe sich für dumm verkaufen lassen, eine auch durch die maskulistische Bewegung mitinitierte kritischere Sichtweise des Jahres 2013 …”

Mit Sicherheit, also hat der Maskulismus ja doch nachweisliche Fortschritte gebracht und die Emanzipation vorangebracht 😉

Nick ergänzte:

Außerdem hat es nur eine Minderheit mitgemacht, die große Mehrheit also nicht. Die waren jedenfalls schlauer.

Gute Frage, wieviele Männer mitgemacht haben. Da stellt sich die Frage, was “mitmachen” heißt. Ich denke, die Mehrheit wird so einiges ziemlich absurd gefunden haben, aber lieber nicht die Klappe aufgemacht haben. Wer hat schon Bock, in den Fokus von hysterisch kreischenden Frauenpauerhorden zu geraten? Außerdem langte der Arm der Frauenpauer – in Linksalternativen Kreisen – bis ins Ehebett, das Private und damit: Das Intime(!) war politisch und es war für das Image als PauerFrau unverzichtbar, bei einer Frauengruppe (=conciousness raising group) mitzumachen.

Tatsächlich aktive “Männerbewegte” gab es wohl nicht so viele, aber die haben sich eben institutionalisiert. Man trifft sie heute im Bundesforum Männer und bei Dissens e.V. – im angloamerikanischen Raum wären Connell, Kimmel usw. zu nennen.

Weil das Geschlechterthema vorher praktisch nicht existierte haben sie es auf männlicher Seite ebenso besetzt wie die kaputtesten Radikalfeministinnen auf weiblicher Seite. Andere Stimmen gab es nicht, sie wurden als “Frauenfeindlich” weggebissen.

Die große Mehrheit schwieg und schweigt bis heute, allerdings gab es und gibt es eine gewisse Affinität zum Gynozentrismus und zum Dämon Mann. Man nimmt die Dimension des Weltbildes der Aktiven nicht wahr, aber adaptiert viele ihrer Interpretations- bzw. Deutungsmuster, ohne weiter darüber nachzudenken. “Das ist doch progressiv!”

Und weil das Spielchen nun schon Jahrzehnte geht, haben sich die Interpretationsmuster als Selbstverständlichkeiten tief eingegraben. Das ist ein großer Teil des Problemes.

Man muss solchen Frauen wie Antje Schrupp eigentlich in höchstem Maße dankbar sein. Die unbekümmerte Selbstverstverständlichkeit, mit der sie solche haarsträubenden Absurditäten raushauen macht das Fundament sichtbar, auf dem viele der unhinterfragten Selbstverständlichkeiten stehen.

In ihren behäbigen und abgeschotteten, auf die Rente zusteuernden Frankfurter Kreisen der “Progressiven” fällt sowas nicht weiter auf, und damit fehlt jegliches Feedback für die fatale politische Wirkung.

Bei den Jüngeren wie Wizorek und Horst ist das weniger der Fall, da hat man schon mehr Mühe, die Kaputtheit der Geisteshaltung herauszustellen.

und Virtual-CD steuert das Folgende bei:

Das ist imho eine ganz gute Beschreibung. So habe ich das auch erlebt. Rückblickend erscheint es mir so:

Es gab eine starke assoziative Koppelung von “traditioneller Männlichkeit” und NS-Idealen. Und: Zu beidem lernten wir als junge Menschen in der politischen Linken Schuld und Scham zu empfinden. Wir empfanden, dass wir irgendwie qua Herkunft, qua Geburt in dieser Linie und Tradion stehen – und das wir uns davon abgrenzen müssten.

Wenn man im Ausland war, insbesondere in den Ländern, die von der Wehrmacht besetzt waren oder sonstwie unter dem Wüten des deutschen Faschismus zu leiden hatten, bemühten wir uns, möglichst nicht als deutsch erkennbar zu sein. Oder wenn sich das nicht vermeiden ließ, bemühten wir uns, sehr zurückhaltend (man könnte sagen leisetreterisch) aufzutreten. Um keine Assoziationen zu wecken.

Jedenfalls: Für uns als junge Männer in dieser Zeit waren zwei Dinge grundsätzlich problematisch und mussten ständig “hinterfragt” werden: Unsere Nationalität / Staatsangehörigkeit und unsere Geschlechtszugehörigkeit. Und beidem gegenüber hatten wir ein schlechtes Gewissen, das Gefühl, in einer Linie aus Schuld zu stehen. Und natürlich wolten wir es irgendwie “besser” machen als unsere Eltern, besonders unsere Väter.

So war der “Zeitgeist” damals.

Und jetzt ist natürlich die Frage: Was macht das mit der Psyche, was macht das mit der Seele. Wenn man sich von der männlichen Energie abschneidet. Von 50% seiner eigenen (genetischen und kulturellen) Herkunft abschneidet. Wie viel Kraft kann da noch darin stecken?

Abgesehen davon, dass es in sich natürlich auch schon eine Anmaßung und Überhebung war, die Eltern (nein: eigentlich nur die Väter!) beurteilen und verurteilen zu wollen. Da haben wir als Kinder uns ja über sie gestellt, moralisch zumindest.

Und solche Anmaßungen – das weiß ich heute – ziehen immer massive Folgeschäden in der eigenen Psyche nach sich. Weil: Wenn ich meinen Vater ablehne, lehne ich 50% von mir ab. Es ist eigentlich eine Selbstablehnung, die ich da betreibe. Das hat eine schädliche Wirkung in der Seele und in der Persönlichkeit.

(…)

Ich bin rückblicken auch immer ein wenig erschrocken, wie viel Duckmäusertum wir damals an den Tag gelegt haben. Wie wenig wir uns trauten, widerspruch anzumelden. Offen, meine ich.
Dieser Teil in uns kam nur ganz verschämt zum Ausdruck. Ich erinnere mich an etliche Szenen, wo man das abends beim Bier in einer Studentenkneipe ein wenig motzte über manchen Schwachsinn – aber nur, wenn keine Frau dabei war. Und nur mit leiser Stimme, und nicht ohne sich vorher umgesehen zu haben, ob nicht eine Kommilitonin in der Nähe stände, die das vielleicht hören könnte.

Weil das wäre das Schlimmste gewesen: Als Frauenfeind zu gelten. Weinn eine lila Latzhosenträgerin das aufschnappt. Dann bist du nicht nur sozial an der Uni unten durch und wirst von allen gemieden, du bekommst auch richtig Stress in deiner Beziehung.
Das war schon ein ziemliches Angslevel, was seinerzeit so üblich war. Für Männer natürlich nur, latürnich. Gruselig.

Seitenblick ergänzt:

Interessante Diskussion.

Bin mir nur nicht so ganz sicher, ob es hinhaut, die damaligen Männergruppen als ausschließlich fraueninitiiert/frauenfixiert zu betrachten.

Gab es da nicht auch eine kleine Strömung, die schon in den 80ern Wert darauf legte, dass Jungen ihre eigene akzeptierte Körperlichkeit iSv mit ihrem Bewegungsdrang, Raufen etc brauchen? Und die die – sicherlich dominierende! – pauschale Dämonisierung der Aggression nicht mitmachten, sondern ihren wichtigen, positiven Anteil betonten?

Ich muss mal schauen, ob ich dazu noch was finde.

@virtual-cd

“Für uns als junge Männer in dieser Zeit waren zwei Dinge grundsätzlich problematisch und mussten ständig “hinterfragt” werden: Unsere Nationalität / Staatsangehörigkeit und unsere Geschlechtszugehörigkeit.”

Ich erinnere mich auch an diesen Zeitgeist. Hatte wohl glücklicherweise etwas andere Gesprächspartner: Es gab im inner circle aus genug aktuellen Anlässen die Auseinandersetzung mit den Vätern.

Aber eines hatten wir dann doch bald kapiert: Dass da zwei Seiten quaken, wie Männer doch zu sein hätten – eine gewisse Männer- und eine gewisse Frauenfraktion. Und dass das, was die uns da hinstellten, eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist. Ein autoritätes Arschloch oder ein domestiziertes weichgespültes Irgendwas zu sein, fanden wir beides nicht so anturnend.

Beide Seiten standen unter dem Verdacht, diesen Begriff manipulierend zu verwenden, um ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen.

Und oft genug stellte sich das als richtig heraus.

 

Werte von Testosteron bei Mann und Frau über verschiedene Lebensphasen

Das Testosteron in biologischen Theorien zu Geschlecht und Geschlechterunterschieden eine wichtige Rolle spielt sollte den meisten Lesern dieses Blogs inzwischen deutlich geworden sein. Es lohnt sich daher einmal die unterschiedlichen Testosteronstände – pränatal und postnatal – näher zu betrachten. Hier also eine Grafik dazu:

 

Testosteron Maenner Frauen
Testosteron Maenner Frauen

Hier sieht man gut, wie unterschiedlich die Werte für Männer und Frauen sind und das bereits vor der Geburt und mit einiger Bewegung. Auch kurz nach der Geburt steigt der Testosteronspiegel bei männlichen Babies noch einmal deutlich an.  Das passt natürlich gut zu den Theorien, wie Geschlechterunterschiede durch pränatales Testosteron entstehen. Gut zu erklären wäre damit auch, wie in der Pubertät mit dem ansteigenden Testosteronspiegel das Interesse an Sex entsteht.

Zudem hatte Roslin auch noch einmal auf Zahlen hingewiesen:

Childhood

Testosterone levels are relatively low during infancy, averaging less than 30 nanograms/deciliter, or ng/dL, in male babies and below 10 ng/dL in female infants, according to the University of Michigan Health System. By 10 to 13 years of age, boys should have between 1 and 619 ng/dL of testosterone in their blood, while girls will run somewhere between 2 and 33 ng/dL.

Adolescence

Testosterone is a major trigger for puberty in boys, and normal blood levels in adolescent males surge as high as 970 ng/dL by the age of 17. A 17-year-old female, on the other hand, usually has only 8 to 53 ng/dL in her blood.

Adulthood

According to MayoClinic.com, testosterone levels in men peak during the teen and early adult years, then decrease about 1 percent a year after age 30. Men in their 20s or 30s generally score testosterone levels of 270 to 1,080 ng/dL, but women in that age bracket run between 10 and 70 ng/dL.

Senior Years

Testosterone drops down to 350 to 890 ng/dL in men between the ages of 40 to 59 years, and then stays between 350 and 720 ng/dL after the age of 60. Adult women run between 10 and 70 ng/dL before menopause, but see a big drop to 7 to 40 ng/dL with the onset of menopause.

Man sieht also auch noch mal in den Zahlen und üblichen Schwankungen, dass der Testosteronspiegel von Männern und Frauen sehr unterschiedlich sind.

Zu den Auswirkungen:

Selbermach Samstag LVI

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Kosten des Sex für die Geschlechter und Evolution

Weil es immer wieder auftaucht und gerade bei den Geschlechterunterschieden der ganz wesentliche Selektionsdruck ist, hier einmal ein eigener Artikel zu den Unterschiedlichen Kosten des Sex bzw. der Fortpflanzung der Geschlechter und einigen evolutionären Schlußfolgerungen daraus:

Die potentiellen Kosten des Sex bzw. der Mindestaufwand für Sex sind zwischen den Geschlechtern unterschiedlich verteilt

  • Bei Frauen müssen für jede Fortpflanzung 9 Monate Schwangerschaft, eine riskante Geburt und danach die Stillzeit als Kosten eingeplant werden. Eine „billigere“ Herstellung von Nachwuchs ist für Frauen nicht möglich, allenfalls können sie das Stillen abgeben. Demnach hat Sex, der zu einer Schwangerschaft führen kann potentiell hohe Kosten
  • Männer müssen für jede Fortpflanzung die Kosten einer geringen Menge Sperma als Minimalkosten einplanen, die weiteren Kosten können sie theoretisch komplett an die Frauen abgeben. Sex ohne Verpflichtung ist insoweit kein hohes Risiko, die potentielle Investition kann gering sein, die genetische Entlohnung hingegen genau so hoch wie bei der Frau, da das Kind 50% der Gene des Vaters trägt

Diese grundsätzlichen und für Säugetiere wesentlichen Kosten muss man sich,wenn man evolutionäre Vorgänge zwischen den Geschlechtern nachvollziehen will, bewußt machen. Sie ist wesentlich für das Verständnis der evolutionären Entwicklung.

Des weiteren sollte man sich die sich daraus ergebenden Strategien überlegen, die die Geschlechter dann nutzen können, und das nach den Grundsätzen evolutionärer Spieletheorie.

Frauen können:

  • Frauen können akzeptieren, dass sie die Kosten im wesentlichen alleine tragen müssen und wenigstens bei dem, was der Mann zwangsläufig beisteuert auf Qualität achten. Das wäre dann ein Abstellen auf genetische Qualität. Dazu müssen Kriterien für diese Qualität erkannt und verwertet werden, üblicherweise also Aussehen oder eben Kriterien wie ob sich diese in direkter Konkurrenz der Spermien oder in einer Bestenauslese in Konkurrenz untereinander durchsetzen. Beim letzteren müsste dann die Frau also insbesondere Sieger einer intrasexuellen Konkurrenz aussuchen. (sie kann dann zudem versuchen Aufzugskosten an die Gruppe oder an Verwandte weiterzugeben).
  • Frauen können versuchen die Kosten der Schwangerschaft anteilig an die Männer abzugeben. Dabei haben sie den Nachteil, dass zwischen Sex und Geburt 9 Monate liegen, der Mann also jede Menge Zeit hat sich davon zu machen. Dazu kann die Frau gerade solche Männer aussuchen, die zum einen die Ressourcen haben oder bei denen zu erwarten ist, dass sie diese dauerhaft aufbringen können und diese dazu bringen, diese mit ihnen zu teilen.

Männer können:

  • versuchen den Kostenvorteil zu nutzen und mit möglichst wenig eigenen Kosten möglichst viele Nachkommen zu erzeugen
  • versuchen im Gegenzug gegen eine Übernahme bei den Kosten eine dauerhafte Vereinbarung dahingehend zu treffen, dass man möglichst viele Kinder gemeinsam produziert.

Hinzu kommt:

  • die hohe Unselbständigkeit menschlicher Kinder und deren große Förderungsmöglichkeit aufgrund der hohen Fähigkeit zur Spezialisierung und der langen Kindheitsphase.

Diese macht ein Setzen auf „Qualität“ also eine geringere Anzahl an Nachwuchs in Verbindung mit hohen Investitionen in diesen lukrativer und damit auch eine Kooperation der Geschlechter.

vgl auch: