Der weiße, heterosexuelle Mann

Die feministischen Gendertheorien bauen gerade in ihren radikaleren Richtungen stark  auf Feindbilder an und kein Feindbild ist beliebter als das des weißen, heterosexuellen Mannes (white heterosexuell male = WHM).

Die Begründung ist einfach: Weil viele Machtpositionen mit weißen, heterosexuellen Männern besetzt sind sind diese privilegiert und haben alle ihre Vorteile eben nur wegen dieser Gruppenprivilegien, Und weil Privilegien gleichzeitig bedeuten, dass man damit mehr Raum in allen Bereichen einnimmt als andere, andere also an den Rand drängt, muss der weiße, heterosexuelle Mann schlecht sein, denn er nimmt anderen diesen Raum und trägt damit dazu bei, dass es den anderen schlechter geht.

in einem Text im European wird es noch mal kurz zusammengefasst:

Wird über Sexismus diskutiert, lautet der Titel oft „Geschlechterkampf”. Dieser Begriff bricht das Problem auf eine Erscheinungsform herunter, erfasst allerdings nicht die Wurzel des Problems. Es geht nicht darum, Männer und Frauen gegeneinander auszuspielen, sondern um festgefahrene Machtverhältnisse. Bei gleicher Qualifikation hat meist ein weißer Mann das letzte Wort. Und das, obwohl immer wieder betont wird, das Geschlecht solle keine Rolle spielen.

Der Vorwurf lautet: Die Wut der Frauen münde in eine allgemeine Anklage aller Männer. Nein, es gibt keine Kollektivschuld, aber es gibt ein kollektives Problem: Sexismus. Und diesen Sexismus üben meist Männer gegenüber nicht der Norm entsprechenden Menschen aus.

Als weißer, gesunder Hetero-Mann hat man leicht reden, weil man die alltäglichen entwürdigenden Situationen nicht erleben muss.

Hier wird eben dargestellt, dass der weiße heterosexuelle Mann überall an der Spitze steht weil er eben kraft seiner Privilegien Macht hat.

Eigentlich müsste dann ja für mein Logikverständnis ein Land, indem es besonders privilegierte Menschen gibt, also besonders viele weiße heterosexuelle Männer an der Macht sind, besonders sexistisch, rassistisch und heteronormativ zugehen. Wenn dies nicht der Fall wäre, dann würden diese Theorien aus meiner Sicht erhebliche Probleme bekommen.

Tatsächlich aber sind es gerade klassische weiße Länder, die gerade was Gleichberechtigung angeht besonders weit sind:

Hier zB die Länder, die bezüglich Geschlechtergleichheit am besten bzw. am schlechtesten abschneiden:

Top Ten Countries

The ten highest ranked countries in terms of gender equality according to the GII for 2008[7] and 2011.[10]

Country GII Rank 2011 GII Value 2011 HDI Rank 2011 GII Rank 2008 GII Value 2008
Sweden 1 0.049 10 3 0.212
Netherlands 2 0.052 3 1 0.174
Denmark 3 0.060 16 2 0.209
Switzerland 4 0.067 11 4 0.228
Finland 5 0.075 22 8 0.248
Norway 6 0.075 1 5 0.234
Germany 7 0.085 9 7 0.240
Singapore 8 0.086 26 10 0.255
Iceland 9 0.099 14 13 0.279
France 10 0.106 20 11 0.260

Bottom Ten Countries

The ten lowest ranked countries in terms of gender equality according to the GII for 2008[7] and 2011.[10]

Country GII Rank 2011 GII Value 2011 HDI Rank 2011 GII Rank 2008 GII Value 2008
Yemen 146 0.769 154 138 0.853
Chad 145 0.735 183
Niger 144 0.724 186 136 0.807
Mali 143 0.712 175 135 0.799
Congo 142 0.710 187 137 0.814
Afghanistan 141 0.717 172 134 0.797
Papua New Guinea 140 0.674 153
Liberia 139 0.671 182 131 0.766
Central African Republic 138 0.669 179 132 0.768
Sierra Leone 137 0.662 180 125 0.756

 

Auch die Rechte von Homosexuellen düften in den ersten 10 Ländern weitaus besser geschützt sein als in den letzten 10. In Yemen gilt die Scharia, Homosexualität ist verboten, im Chad ist sie zwar erlaubt, aber es gibt starke kulturelle Normen hiergegen, Niger ist eines der unfreundlichsten Länder für Homosexuelle und so weiter.

Entgegen der Einschätzungen in diesen Theorien gibt es natürlich auch einiges an Rassismus untereinander. Aber der wird ja einfach per Definition ausgeblendet.

Erstaunlich finde ich auch, wie breit die Definition sein kann. Nach der Mädchenmannschaft ist beispielsweise diese Person Ausdruck von „White Supremacy“ 

George Zimmermann

George Zimmermann

Nicht gerade der weißeste Mensch, eher in Richtung Latino. Aber so kann man sich halt besser aufregen.

Aus meiner Sicht steht der Hass auf den weißen, heterosexuellen Mann insoweit auf wackeligen Beinen. Die Zuweisung von Privilegien nach Gruppeneigenschaft ist eh wenig überzeugend, es spricht aber im ganzen vieles dafür, dass sie insoweit nicht zutrifft.

Im Gegenteil.

336 Gedanken zu “Der weiße, heterosexuelle Mann

  1. Es wäre schön, endlich mal einige Beispiele von „Sexismus“ zu lesen. Bislang konnte ich nichts finden, denn Seiten wie Alltagssexismus.de listen ja jede Harmlosigkeit als Sexismus, hier einige Beispiele:
    http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/3304/sexismus-und-objektifizierung-gut-oder-schlecht/

    Das gleiche, nur mit umgekehrten Vorzeichen gibt es beim Begriff „Gender equality“, die Christian als „Gleichheit“ übersetzt, die aber in EU Dokumenten als „Gleichstellung“ übersetzt wird.

    Da wird Gleichstellung als 50:50 Geschlechterverteilung definiert. Ein Land ist im Sinne der Gleichstellung dann am gleichgestelltesten, wenn es eine 50% Frauenquote überall hat.

    Beide Begriffe „Sexismus“ und „Gleichstellung“ sind feministisch völlig einseitig uminterpretiert worden.

    • Ich wundere mich nicht. Solche Listen sind doch nur Quatsch.

      *Gender Equality Index des Human Development Report der Vereinten Nationen eine Rolle. Gleichheit zwischen den Geschlechtern gilt dort für die Lebenserwartung dann als gegeben, wenn die weibliche Lebenserwartung fünf Jahre höher liegt als die der Männer. *

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/geschlechterdebatte-doppelstandards-der-gleichstellung-13100.html

      Und beim Einkommen schummeln die wohl auch.
      Unterhalt wird beim Zahler wohl nicht vom (verfügbaren) Einkommen abgezogen (sondern als Konsum ausgewiesen).

      • Für Dich ist eh alles nur Quatsch. Dass westliche Länder besser in eigentlich allem sind, was Lebensstandard, Humanismus und Moral angeht, das ist nun nicht sonderlich schwer zu erkennen.

        • Was soll das denn jetzt? Es ging doch um eine bestimmte Liste.

          Weil im Westen, die Moral (!) so gut und besser ist, darf man nicht auf Quatsch hinweisen, das ist gut zu wissen.

          PS
          Ein Westliches Land hat einem östlichen Land, das Asyl gewärt hat, versprochen den Verfolgten weder zu Foltern noch mit der Todesstrafe zu bestrafen. Weil es in dem westlichen Land sowohl Folter als auch die Todesstrafe gibt. Aber im Westen ist alles supi!

      • „Und beim Einkommen schummeln die wohl auch.“ Meines Wissens nach, nur in DE. EUROSTAT erkennt die Alimente als einkommensmindernde Ausgaben an.

      • Wollen wir jetzt Russland und die USA vergleichen und wo es besser ist? Okay, lass mich kurz überlegen: mmmhh, USA!
        Im Übrigen: ich möchte nicht wissen, was mit russischen Geheimndienstlern passiert, die russische Staatsgeheimnisse verraten.

        Dass im Westen nicht alles rund läuft ist mir klar. Aber besser als woanders ist es in jedem Fall.

        • „Dass im Westen nicht alles rund läuft ist mir klar. Aber besser als woanders ist es in jedem Fall.“

          Das ist der Punkt und kein Argument. Wenn bei uns etwas falsch ist, kann man doch nicht sagen, woanders ist es noch schlechter. Also mecker nicht.

          In dem Bericht wird offensichtlich als „Gerecht“ betrachtet, daß Männer min 5 Jahre früher sterben. Das ist falsch und schlecht, um nicht zu sagen menschennverachtend.

          Deswegen habe ich den Bericht als Quatsch bezeichnet. Mehr nicht.

          Jetzt mal was unfaires:

          Was wollt Ihr Homos eigentlich immer? Woanders ist es doch viel schlimmer, also seid doch zufrieden.

    • @ EZMN

      Zimmerman hat meines Wissens seinen deutschen Namen nur, weil er von einer amerikanisch-jüdischen Familie adoptiert wurde. Er ist Latino mit weißen, afroamerikanischen und indianischen Vorfahren – das, was man in Brasilien einen Pardo (2/3 europäische Vorfahren, also 2/3 weiß, also nur wenig weißer als Obama schwarz) nennt.

      Dass er zum Symbol eines weißen Rassismus werden konnte, liegt daran, dass der Wahlkampf Obamas ihn brauchte, einen rassistischen Vorfall brauchte, um die wegbrechenden afroamerikanischen Wählerschichten, enttäuscht von Obamas Wirtschafts-und Sozialpolitik, wieder zu mobilisieren und die Obama unterstützenden US-Medien sprangen sofort auf den Zug auf („weißer“ Name, muss ein Weißer sein – auf ihn mit Gebrüll!).

        • „Nein, wurde es nicht. Das Thema hatte nicht besonders viel Zugkraft.“

          Was aber Deine Meinung nicht bestätigt. Die haben dann eben auf ein falsches Pferd gesetzt. Aber versucht haben könnten sie’s:

        • @ christian

          Das verdankt sich durchaus dem allfälligen afroamerikanischen Rassismus, der schwarze Wähler zu über 95 % einen schwarzen (halbweißen)?) Präsidenten wählen ließ, eben weil dieser schwarz (halbweiß?) war.

          Die Rassenkarte wird von Obama und seiner Administration mit schöner Regelmäßigkeit gespielt, die Brüder und Schwestern gilt es schließlich bei Laune zu halten.

          Außerdem ist das „Brudersein“ Obamas narzistische Neuerfindung….er phantasiert eine Kindheit und Jugend….er heuchelt Identifikation, die seinem realen Leben schlichtweg nicht entspricht.

          Obama (der mit Hilfe seiner weißen Großeltern klassisch weiß, elitär sozialisiert wurde, während – Achtung Adrian: KÜCHENPSYCHOLOGIE – zwei Väter und die Mutter nichts von ihm wissen wollten), hat die rassischen Spannungen in den USA auf ein Allzeithoch in den letzten vierzig Jahren getrieben.

          Der Gender equality index korreliert übrigens wenig erstaunlich mit dem Gruppen-IQ der jeweils autochthonen Bevölkerung. Genauso übrigens, wie der Gruppen-IQ umgekehrt proportional zu Kriminalität, Abhängigkeit von Staatshilfe und vaterlosen Familienruinen ist.

          Aber die politische Korrektheit als Instrument der egalitären Realitätsleugnung verbietet natürlich die Frage nach Ursache und Wirkung….die einzig erlaubte Ursache gilt als gesetzt.

          Der weiße heterosexuelle Mann ist in gewisser Weise die stete Inkarnation der Bedrohung der eigenen Parallelwelt…die dauernde Konfrontation mit der ernüchternden Realität. Ich denke, dafür wird er von denen gehasst, die sich – zu Recht oder Unrecht – ihm gegenüber unterlegen fühlen.

        • Es wurde gepusht von Washington Post, New York Times und den anderen großen linksliberalen Medien der USA (u.a. alle großen Fernsehnetzwerke außer der neokonservativen Foxgruppe), die allesamt so sehr Partei (proobama) wie die Fabrikanten der Veröffentlichten Meinung hierzulande.

          Erst der Obamasche Überwachungsstaat sorgt in jüngster Zeit für (milde) Distanzierung und Entfremdung.

        • @ Ratloser

          *Aber die politische Korrektheit als Instrument der egalitären Realitätsleugnung verbietet natürlich die Frage nach Ursache und Wirkung….die einzig erlaubte Ursache gilt als gesetzt.*

          Die es auch verbietet, zu fragen, WARUM Zimmermann, jenseits von bösem weißen (nur, dass Zimmermann kein Weißer ist, sondern sichtbar PoC) Rassismus, dem neuen Universalsündenbock der tonangebenden Linken, misstrauisch hätte sein können gegenüber Trayvon Martin.

          Nun, das Wohnviertel, in dem Zimmermann Streife lief, erlebte in den 15 vorausgehenden Monaten 8 Überfälle/Einbrüche. In ALLEN Fällen waren junge afroamerikanische Männer die Täter.

          Darum sein katastrophal gescheiterter Versuch, Trayvon Martin zu kontrollieren.

      • Dass er zum Symbol eines weißen Rassismus werden konnte, liegt daran, dass der Wahlkampf Obamas ihn brauchte, einen rassistischen Vorfall brauchte, um die wegbrechenden

        Das hast Du Dir eben mal so ausgedacht. Obama war immer bemüht, nicht als „Präsident der Schwarzen“ wahrgenommen zu werden. Es dauerte deshalb ziemlich lange, bis er überhaupt etwas zum Fall Zimmermann sagte.

        Zur Liste: Wenn wir die Liste betrachten, dann ist klar, dass Länder gut bewertet werden, die im Wesentlichen die Menschenrechte achten, während die Länder am Ende der Liste Länder sind, die bezüglich Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sehr schlecht abschneiden.

        Es ist doch offensichtlich, dass in Ländern, in denen beispielsweise für Homosexualität lange Freiheitsstrafen oder noch schlimmere Strafen verhängt werden, es mit den Menschenrechten generell nicht zum Besten steht. Nur der bornierte Blick des rassistisch-sexistischen Feministen erkennt nicht, dass es sich um kein Genderproblem handelt, sondern um Staaten, in denen generell ein Mangel an Rechtsstaatlichkeit besteht. Aber wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, für den muss halt alles ein Nagel sein.

        Für die rassistisch-sexistischen Genders gibt es nur Geschlecht und Rasse als Analysekategorien. Eine etwas differenziertere Analyse aber würde zeigen, dass selbst in den Ländern, die sehr schlecht abschneiden, sich erhebliche Unterschiede zeigen, die auf den sozialen Status verweisen.

        Abgesehen davon ist die von Christian angeführte Liste ein Haufen Mist. Sie ist so konzipiert, dass nur Benachteiligungen von Frauen addiert werden, Benachteiligungen von Männern wie z.B Zwangsdienst, Rekrutierung von Kindersoldaten u.a, die vorwiegend Knaben/Männer betreffen, gar nicht erst berücksichtigt werden. Plumpe feministische Propaganda für dumme Feministen.

        • @ Peter

          Wie erklärst Du denn das seltsame Muster, dass die Tötung Trayvon Martins, eine Tragödie für Trayvon und seine Familie, nationenweit über Monate hinweg die Schlagzeilen beherrschte?

          Was war so Besonderes an dieser Tragödie?

          Solche Tragödien sind Alltag in den USA und schaffen es in der Regel nur in die Lokalzeitung, in’s Lokalfernsehen.

          Der Normalfall solcher Tragödien sieht aber so aus: Ein Afroamerikaner erschießt einen Afroamerikaner (90 % der erschossenen Afroamerikaner werden von Afroamerikanern erschossen).

          Das geschieht tausendfach jedes Jahr in den USA und wird kaum registriert?

          Warum?

          Weil sich daraus nur schwer „antirassistischer“ propagandistischer Honig saugen lässt?

          Dazu braucht man ganz unbedingt einen weißen Täter und ein schwarzes Opfer.

          Es werden übrigens auch sehr viel mehr Weiße von Afroamerikanern ermordet als Afroamerikaner von Weißen.

          Aber kein einziger Fall (Täter schwarz/Opfer weiß) schafft es je, nationale Aufmerksamkeit zu erlangen?

          Warum?

          Weil mächtige Interssengruppen fürchten, eine solche Bereichterstattung könne weißen Rassismus triggern, wohl zu Recht.

          DAS will man vermeiden.

          Antiweißen Rassismus zu triggern dagegen scheint geradezu erwünscht.

          Siehe das „Feiern des Endes der Weißen Heterosexuellen Männer“ nach der Niederlage Romneys gegen Obama in eben den Medien, die Obama unterstützten.

          Es gibt erlaubte, ja geradezu erwünschte Rassismen und unerwünschte.

          Die einen dürfen gutmenschlich genutzt werden, die anderen werden gutmenschlich bekämpft.

        • @Peter

          „Das hast Du Dir eben mal so ausgedacht. Obama war immer bemüht, nicht als “Präsident der Schwarzen” wahrgenommen zu werden.“

          Taktik, mehr nicht. Der hat das die anderen machen lassen.

          Was Menschenrechte und Bürgerrechte angeht ist Obama für seine gutmenschlichen Befürworter ja wohl auch ein Schuß in den Ofen. War wohl nix mit *Yes we can* …

        • Das ist übrigens die leibliche Mutter von George Zimmerman

          Der Sohn dieser Frau wird zum Symbol des weißen Rassismus gemacht.

          Wie ist das möglich?

          Doch nur, WENN MAN ES SO WILL, weil sich einige davon politischen Gewinn versprechen.

        • @ DDBZ

          *Taktik, mehr nicht. Der hat das die anderen machen lassen.*

          Ja, das denke ich auch.

          Aber nicht nur.

          Ich glaube, Obama dachte wirklich, in seinem ersten Wahlkampf und nach seinem ersten Wahlsieg, er könne das postrassische Zeitalter einläuten, OBWOHL oder gerade weil er auf dem schwarzen Ticket seine Karriere begründete (er ist genauso weiß wie er schwarz ist, genetisch, und von seiner Sozialistation her ein weißer Elitenjunge).

          95 % der Afroamerikaner wählten ihn (hätten 95 % der Weißen Romney gewählt, wäre das schlagender Beweis weißen Rassismus‘ gewesen, aber ausgerechnet die Weißen sind die am wenigsten homogen wählende Gruppe in den USA, eigentlich die am wenigsten rassistische).

          Dann erlebte er einen gewaltigen Einbruch seiner Zustimmungswerte bei den Farbigen, die feststellten, dass auch unter Obama Wunder ausbleiben und auch seine Zustimmung unter Weißen rutschte in den Keller.

          Da kam der Zimmerman/Martin-Fall wie ein Geschenk des Himmels für ihn und seine ihn propagandastisch stützende Medienkamarilla aus ideologisch auf seiner Linie laufenden Journaltist.I.nnen, die in den USA nicht weniger abgehoben links sind als hierzulande, sich „antistammtisch“ dünken, obwohl sie doch auch nur an einem linken Stammtisch sitzen.

          Da hat er sich dann nicht gewehrt, als diese begannen, den Fall auszuschlachten, um antiweißen Rassismus zu befeuern und so all die guten Antirassisten auf seine Seite zu ziehen, seinem durchhängenden Wahlkampf wieder Zugkraft und ein idealistisch scheinendes ZIel zu geben.

          Forciert aber hat Obama es persönlich nicht, da hat Peter Recht.

          Aber er hat eben auch seine Leute für die Dirty Jobs wie Bush, Clinton, Nixon, die man machen lässt, wenn die Hütte brennt.

          Und Obamas Hütte brannte.

        • 95 % der Afroamerikaner wählten ihn (hätten 95 % der Weißen Romney gewählt, wäre das schlagender Beweis weißen Rassismus’ gewesen, aber ausgerechnet die Weißen sind die am wenigsten homogen wählende Gruppe in den USA, eigentlich die am wenigsten rassistische).

          So salopp kann nur argumentieren, wer die US-amerikanische Geschichte der letzten 200 Jahre ausblendet. Das Gleiche ist nicht Dasselbe, oder?

          Obama war sich der Stimmen der Schwarzen immer sicher. Da konnte er so gut wie nichts dazugewinnen. Mit der andauernden Ziehung der Rassenkarte hätte er aber weisse Wähler, auf die er angewiesen war, abschrecken können. Es ist deshalb schon rein taktisch nicht klug für ihn, die Rassenkarte zu ziehen. Ebenso sind für ihn Vorfälle wie der Zimmermann-Fall problematisch, weil er durch diese Polarisierung nichts gewinnen kann. 100 %-ige Obama-Anhänger zu 150 %-igen zu machen ist kein Gewinn.

          Was den Zimmermann-Fall betrifft: Zimmermann musste wohl freigesprochen werden, da ihm Schuld nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. So zumindest mein Eindruck anhand der zugänglichen Informationen. Nicht der Freispruch Zimmermanns ist das eigentliche Problem, sondern dass in einer Reihe von Fällen, in denen ein Schwarzer einen Weissen tötete und die ähnlich gelagert waren, der Schwarze nicht freigesprochen wurde.

        • @Peter

          „Obama war sich der Stimmen der Schwarzen immer sicher.“

          Du wirfst Obamas 1. und 2. Amtszeit/Wahlkampf durcheinander.

          Hier geht es um 2. . Die Schwarzen wären nämlich nicht wählen gegangen.
          Ausserdem waren/sind die Bürgerrechtler keine sicheren Anhänger mehr gewesen. Die Stimmen haben wohl gefehlt, so befürchtete man ..

          Obama hat das Blaue vom Himmel versprochen und nix gehalten, halten können.

          Ich vermute er wusste das auch vorher.

        • @ Peter

          „So salopp kann nur argumentieren, wer die US-amerikanische Geschichte der letzten 200 Jahre ausblendet. Das Gleiche ist nicht Dasselbe, oder?“

          Ich erlaube mir, in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, dass in den USA schwarze Männer das Wahlrecht ganze 50 Jahre vor Frauen jeglicher Hautfarbe erhielten.

        • Ich erlaube mir, in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, dass in den USA schwarze Männer das Wahlrecht ganze 50 Jahre vor Frauen jeglicher Hautfarbe erhielten.

          Schwarze Männer wurden für alle Kriege, an denen die USA beteiligt waren, eingezogen. WK II, Koreakrieg, Vietnam, Golfkrieg I und II und viele mehr. Dabei stellten sie überproportional viele Kämpfer an der Front, riskierten ihr Leben und viele starben auf diesen Schlachtfeldern.

          Frauen wurden nie zwangsverpflichtet und sind auch heute noch eine ganz kleine Minderheit bei den Fronttruppen. Deshalb ist es absolut in Ordnung, dass Afroamerikaner vor den Frauen das Wahlrecht erhielten (eine kleine Recherche ergibt aber, dass die Bundesstaaten unterschiedliche Regelungen hatten und Schwarze besonders in den Südstaaten lange daran gehindert wurden, sich in die Wahllisten einzutragen, um sie von der Wahl fernzuhalten).

  2. „dass Geor­ge Zim­mer­man sich als “Hispa­nisch” defi­niert, ändert nichts an der Tat­sache, dass Tray­von Martin für sein Schwarz­sein ver­folgt und ge­tötet wurde.“

    http://maedchenmannschaft.net/freispruch-fuer-george-zimmerman/

    Demnach ist also ein Latino, der einen Schwarzen verfolgt plötzlich kein PoC mehr? Ich dachte PoC wären alle, die keine Weißen sind? Oder gibt es da jetzt eine Hierarchie mit Schwarzen als Ober-PoCs“

    • Besonders schön finde ich ja folgenden Satz:
      „Der Prozess wurde vor drei Wo­chen vor einer sechs­köpf­igen Jury, bestehend aus fünf weißen Frauen und einer Frau of Color, er­öffnet.“

      Wieso sagt man nicht „schwarze Frau“. Wieso „Frau of Color“? Ist weiß keine Farbe?
      PC-Sprech ist schon lustig…

      • Wie gesagt, „of color“ ist ein Fachterminus und bezeichnet nicht einfach die Hautfarbe.

        „Person of color (Plural: people of color) ist ein Begriff aus dem anglo-amerikanischen Raum für Menschen, die gegenüber der amerikanischen Mehrheitsgesellschaft als nicht-weiß gelten und sich wegen ethnischer Zuschreibungen („Sichtbarkeit“) alltäglichen, institutionellen und anderen Formen des Rassismus ausgesetzt fühlen.“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Person_of_color

        Um so absurder erscheint es jetzt, wenn auf einmal differenziert wird zwischen Schwarzen und Latinos, wo es doch sonst immer nur um die (bösen) weißen heterosexuellen Männer und alle (guten) anderen (=PoC) geht.

      • @Adrian: „Wieso sagt man nicht “schwarze Frau”. Wieso “Frau of Color”? Ist weiß keine Farbe?“

        Dein Einwurf ist genial. Das Gegenteil von of Color ist bekanntlich without Color.

        Ich sollte ab sofort darauf bestehen, als „Man without Color“ oder „MwC“ (ersatzweise „Person without Color“, PwC) bezeichnet zu werden!

        Dann ist immer sofort klar, wie unterdrückt und marginalisiert ich bin, weil ich noch nicht mal eine Hautfarbe haben darf.

        • @ man

          *Dann ist immer sofort klar, wie unterdrückt und marginalisiert ich bin, weil ich noch nicht mal eine Hautfarbe haben darf.*

          Darfst Du auch nicht.

          In den USA ist es von gutem Geschmack, Black Pride, Latino Pride, Asian Pride, was auch immer zu feiern und es wird massenmedial bejubelt.

          Aber White Pride, die darf es natürlich nicht geben, denn das wäre rassistisch.

          Weiße haben nichts zu feiern, denn sie haben nichts geleistet, worauf stolz zu sein sich lohnte in der neuen Zeitgeistordnung.

          Sie sollen sich schuldig fühlen und Buße tun und zahlen, Kompenstion zahlen.

          Der Gipfelpunkt der Schuldpyramide ist natürlich der weiße heterosexuelle nicht behinderte Mann, der keine Opferbonuspunkte auf sein Konto buchen kann, darum einfach nur schuldig ist.

          Leistet er was und hat Erfolg, dann belegt er damit nur sein Schuldigsein – behaupten jene, die oft von ihm via Transferleistung leben.

          Denn sein Erfolg ist nicht Ausweis irgendeiner Leistung, sondern Beleg für sein Privilegiertsein, seine Fähigkeit, Frauen und PoC und den ganzen Rest der Welt auszubeuten.

          Leistet er nichts, geht es ihm schlecht, dann ist er immerhin selbst schuld und es geschieht ihm Recht.

          Alles kann gegen den weißen heterosexuellen Mann verwendet werden, alles.

          Und die Propagandist.I.nnen dieses Zeitgeistes sind sich seiner giftigen Bösartikgeit nicht einmal bewusst.

          Behaupten sie.

          Ist das Dummheit, bösartige Raffinesse oder Verblendung?

        • @Alexander Roslin

          Jeder, der versteht, weshalb die Deutschen nie einen gesunden Patriotismus nach 1945 entwickeln konnten und nicht stolz die Hand aufs Herz legen, sobald die deutsche Flagge gehisst wird, sollte auch nachvollziehen können, was es mit dem „weißen, heterosexuellen Mann“ auf sich hat, weshalb er so gedisst wird. Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass der „weiße, heterosexualle Mann“ lange Zeit überzeugt war, der Herrenrasse anzugehören, das war gottgegeben. Das macht seine Generalverurteilung nicht richtiger, aber ich kann verstehen, weshalb er als Projektionsfläche herhalten muss.

        • Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass der “weiße, heterosexualle Mann” lange Zeit überzeugt war, der Herrenrasse anzugehören, das war gottgegeben.

          Das ist nmE eine völlige Verzerrung der Ursachen für den NS.

          Der pöse Mann war’s natürlich wieder, doch nicht etwa das Deutsch Mädel, sauber und rein.

          Erstens fühlten sich auch nicht wenige Frauen der Herrenrasse zugehörig, und zweitens waren nicht nur schwule Männer gegen den NS.

          Und was soll überhaupt ein „gesunder Patriotismus“ sein? Reicht es etwa nicht, wenn man sich begeistert freut dass „wir“ z.B. Fußballweltmeister sind?

          Braucht kein Mensch, sowas. Bringt nur Dummheit und Krieg.

          „Black Pride“ ist latürnich genau so ein Schwachsinn.

        • @Nick

          Neenee, so meine ich das nicht. Wenn ich von den Deutschen und ihrem kollektiven schlechten Gewissen wg. der NS-Vergangenheit spreche, klammere ich die Frauen nicht aus. Vergleiche den Patriotismus in Frankreich oder den USA mit Deutschland, dann weißt du, was ich meine. Erst in den letzten Jahren hat sich ein bisschen Vaterlandstolz bei Sportveranstaltungen durchgesetzt. Dass mit deutschen Wimpeln herumgewedelt wird, ist eine ziemlich neue Entwicklung.

          Willst du denn bestreiten, dass der „Weiße“ sich allen übrigen Hautfarben gegenüber überlegen gefühlt hat? Er war es ja auch. Er hat doch Afrikaner versklavt und Indianer nahezu ausgerottet. Er hat Indien und Lateinamerika kolonialisiert. Ist doch alles belegte Geschichte. Damals hielt sich die „weiße“ Weltbevölkerung dazu berechtigt, heute selbstverständlich nicht mehr.

          Was ich sagen will: Der „weiße, heterosexuelle Mann“ (als Metapher) eignet sich hervorragend als Schuldiger für alles Elend der Welt, weil er nun mal lange Zeit den Lauf der Welt gelenkt hat. Natürlich waren ebenso weiße, heterosexuelle Frauen und ihre Kinder Nutznießer dieser Weltordnung, aber das ist doch kein gutes Propagandamaterial… 😉

        • Die Inkas hätten sich auch für berechtigt gehalten, Spanien zu erobern wenn sie dazu in der Lage gewesen wären. Ebenso Chinesen oder Araber, historische Beispiele dazu gibt es genug.

          Die weißen Europäer haben die Welt kolonialisieren können, weil ihre Kultur mehrere Tausend Jahre älter ist als alle anderen und daher schon früh einen Entwicklungsvorsprung vor allen anderen hatte. Zu den Gründen siehe:

          http://en.wikipedia.org/wiki/Guns,_Germs,_and_Steel

        • @El-Mocho

          Naja, dass die abendländische Kultur älter als die morgenländische ist, stimmt nicht so ganz… Und die Inkas jünger als die Spanier? Das wäre mir wirklich neu.

          Wie dem auch sei, die technische Überlegenheit gab Europa die Möglichkeit, sich den Rest der Welt Untertan zu machen. Möglicherweise hätte es der Rest der Welt nicht anders gemacht. Darüber ließe sich ewig spekulieren. Es geht mir auch nicht darum, den „weißen, heterosexuellen Mann“ zu verurteilen. Er hat’s gemacht, weil er es konnte. Und weil es so war, ist er jetzt halt der Böse. Keine Wertung meinerseits, nur mein persönlicher Erklärungsansatz, warum er jetzt so am Pranger steht.

        • Die weißen Europäer haben die Welt kolonialisieren können, weil ihre Kultur mehrere Tausend Jahre älter ist als alle anderen und daher schon früh einen Entwicklungsvorsprung vor allen anderen hatte.

          Das müsste eigentlich die Erkenntnis sein, nachdem Ockhams Rasiermesser zugeschlagen hat.

        • @ 13 inches

          *Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass der “weiße, heterosexualle Mann” lange Zeit überzeugt war, der Herrenrasse anzugehören, das war gottgegeben. *

          Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass diese Hybris reale „gute“ Gründe hatte, begründet im überragenden Erfolg der WHM’s (Technologie, relativ gute, relativ gerechte, relativ weing korrupte Regierungen, Industrieaufbau, relativ gute Erziehungssysteme/Gesundheitssysteme, relativ talentiert bei der Organisation komplex-arbeitsteiliger Gesellschaften usw.)

          Das sorgte dafür, dass die Weißen u.a. die stärkeren, weiter reichenden Kanonen hatten, die schwerer gepanzerten Schiffe.

          Da sie zwar die bessere Technik hatten, aber nicht die bessere Moral, keinen kleineren Egoismus, konnten sie der Versuchung nicht widerstehen, das zu nutzen.

          Hätten andere Ethnien/Rassen diese Überlegenheit gegenüber den Weißen erlangt, hätten sie das nicht weniger brutal genutzt, wie der Umgang dieser Ethnien/Rassen untereinander auf ihren jeweiligen Kontinenten zur Genüge beweist.

          Wenn also eine Ideologie meint, Weißen eine Kollektivschuld zuweisen zu können aufgrund der von ihnen begangenen Verbrechen, dürfen dann Weiße auch eine Ideologie entwickeln, die eine Kollektivdankbarkeit einfordert für ihre begangenen Großtaten in Sachen Kultur/Zivilisation?

          Wenn das Eine kollektiv in Rechnung gestellt werden kann, dann das Andere doch auch.

        • In den USA ist es von gutem Geschmack, Black Pride, Latino Pride, Asian Pride, was auch immer zu feiern und es wird massenmedial bejubelt.

          Aber White Pride, die darf es natürlich nicht geben, denn das wäre rassistisch.

          Kann man auch ganz gelassen sehen. Diese Jubelparaden sind doch im Grunde Kompensationshandlungen. Gut, wer nichts zu kompensieren hat.

          Sehr erhellend ist in diesem Sinn auch das „starke Frauen-Geschwätz“, mit dem wir massenmedial täglich berieselt werden. Wäre die starke Frau, was immer das auch heissen mag, eine Selbstverständlichkeit, dann würde die „starke Frau“ in den Medien nicht gehypt.

      • @ Adrian

        „Wieso sagt man nicht “schwarze Frau”. Wieso “Frau of Color”? Ist weiß keine Farbe?“

        Ich werde wohl auch weiterhin eher von „schwarz“ sprechen, so es überhaupt irgendwo nötig ist, die Hautfarbe zu benennen.

        Ich wurde nämlich hiervon geprägt:

        • Ich ahne, dass der Terminus wegen denen „dazwischen“, also Hispanics, Arabern, Sinti&Roma (Oma nannte sie noch „Zigeuner“), Mulatten (ist bestimmt so verpöhnt wie „Neger“, inzwischen) etc. präferiert wird. Also alle sichtbar Nicht-Weißen umfassen soll, wobei es möglich wäre, dass die Bezeichnung „Nicht-weiß“ deshalb nicht gewählt wurde, weil dies dann wieder Weiße als Norm setzen würde, von der die „Anderen“ erkennbar abweichen.

          „Ist doch nix Schlimmes.“

          So wenig, wie „schwul/lesbisch“, „Frau“ oder „Mann“ usw.
          Was je nach Kontext natürlich nicht ausschließt, dass die Anrufung beleidigend gemeint ist und/oder aufgefasst wird.

          Siehste ja auch hier: die bloße Benennung des Fakts, dass global die größte Macht noch immer in Händen von „weißen, heterosexuellen Männern“ liegt (mittelalt, könnte man noch ergänzen, aber das klingt für mich immer nach Gouda :D) kann offenbar nicht so ohne Weiteres akzeptiert werden…

          • @muttersheera

            die bloße Benennung des Fakts, dass global die größte Macht noch immer in Händen von “weißen, heterosexuellen Männern” liegt (mittelalt, könnte man noch ergänzen, aber das klingt für mich immer nach Gouda 😀 ) kann offenbar nicht so ohne Weiteres akzeptiert werden…

            Das ist nicht das Problem. Sondern eher die Frage nach dem warum und der damit verbundene Schuldvorwurf und Feindbildaufbau.

        • „die bloße Benennung des Fakts, dass global die größte Macht noch immer in Händen von “weißen, heterosexuellen Männern” liegt “

          Na ja, man könnte mit einiger Berechtigung sagen, dass weiße, heterosexuelle Frauen die größere Macht haben.

        • die bloße Benennung des Fakts, dass global die größte Macht noch immer in Händen von “weißen, heterosexuellen Männern” liegt..

          Es hat eben mehr als tendenziell die gleiche „Logik“ wie: „die bloße Benennung des Fakts, dass die meisten Verbrechen in den USA immer noch von Schwarzen begangen werden..“

        • Na ja, man könnte mit einiger Berechtigung sagen, dass weiße, heterosexuelle Frauen die größere Macht haben.

          Jedenfalls ist es ziemlich beknackt: Wer Macht repräsentiert, der hat sie eben nicht immer in der Hand. Meistens sogar hat er sie nicht in der Hand, die Spielräume sind oft sehr begrenzt.

        • @ Christian

          Was, wenn nicht Herrschaftslegitimation, willst Du denn hier betreiben?

          @ Adrian

          Vornehmlich wegen der Lebenserwartung, meinst Du, nehm ich an? Da gibt es allerdings auch sowohl rein-biologische als auch soziologische Erklärungsansätze für…

          @ Nick

          Du vergleichst Machthaber mit Verbrechern?

          Well, for once I´m with ya 😀

          • @muttersheera

            „Was, wenn nicht Herrschaftslegitimation, willst Du denn hier betreiben?“

            Zum einen unterliegst du hier einer Apex Fallacy. Der Weiße heterosexuelle Mann herrscht nicht an sich. Er ist in vielen Ländern nur eher an der Spitze vertreten.

            Dem einzelnen Mann ist dabei auch kein Schuldvorwurf zu machen. Er verfolgt eben seine eigenen Interessen und versucht nach oben zu kommen. Er nimmt auch auf andere, weiße Mitbewerber keine Rücksicht.

            Ich bin natürlich dafür, dass Menschen gleiche Chancen haben sollen. Das bedeutet aber nicht, dass auch das Ergebnis gleich sein muss. Deswegen ein Feindbild auf heterosexuellen weißen Männern aufzubauen geht an der Sache vorbei.

            Im übrigen bist ja auch du hochgradig privilegiert. Du bist eine weiße heterosexuelle Frau, was dir erhebliche Vorteile bringt. Wie hinterfragst du denn deine Privilegien, wie legitmierst du deine Herrschaft bzw. die Herrschaft deiner Gruppe?

        • @ muttersheera

          *Well, for once I´m with ya *

          Und ich, wie Du weißt, bin hier ganz bei Dir.

          Männer, insbesondere weiße, heterosexuelle Männer, sollten vermehrt die Beine hochlegen und andere machen lassen.

          Erst wenn die es machen, wird man sehen, ob sie’s besser können.

          Erst wenn man nichts mehr oder nicht mehr viel macht, entgeht man dem Vorwurf, schuldig zu sein.

          Einer, der nichts tut, wird zwar auch schuldig (durch Unterlassung), aber mein Gott: Man kann nicht in Unschuld leben.

          Dann sollten sich Männer für die bequemere Form des Schuldigwerdens entscheiden.

        • @Mutter

          „Vornehmlich wegen der Lebenserwartung, meinst Du, nehm ich an? Da gibt es allerdings auch sowohl rein-biologische als auch soziologische Erklärungsansätze für…“

          Die soziologischen zeigen doch weniger Macht? (Unterdrückung)

          Und welche rein-biologische Erklärungen gibt es?

          Sowas etwa?

          *Frauen hatten im Mittelalter, im Gegensatz zu heute, eine niedrigere Lebenserwartung als die Männer ihrer Zeit. Sie starben vor allem aufgrund mangelnder Hygiene bei der Entbindung oder wegen zu großer Schwächung im Wochenbett. Hinzu kam, dass sie wegen des frühen Heiratsalters fast noch im Kindesalter mit Schwangerschaften belastet wurden. Aber auch die schwere Arbeit im Haus und auf dem Feld oder ähnlichem schwächte die Frauen zusätzlich.*

          http://www.hsg-berlin.de/lkgeschichte/leben_und_sterben/tod.html

          Zumindest bestreitest Du die höhere Lebenserwartung nicht, wie weiland Deine Freundin AliceMeinbauch.

          Die hatte damals wohl eine Unterdrückung der Frau aus ihren „Tatsachen“ ableiten wollen…

          • @DDBZ

            Aus deinem Link:

            „Die höhere Lebenserwartung der Frauen gegenüber der der Männer ist wohl nur zu einem kleineren Teil biologisch bedingt5; ganz überwiegend dürfte sie auf unterschiedliche Verhaltensweisen zurückzuführen sein. Frauen ernähren sich im Schnitt gesünder, sie setzen sich im Alltag weniger Gefahren aus, verüben deutlich seltener Suizid und nehmen häufiger Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch.“

            Auch das kann natürlich alles biologische Gründe haben

        • @ Christian

          „Im übrigen bist ja auch du hochgradig privilegiert. Du bist eine weiße heterosexuelle Frau, was dir erhebliche Vorteile bringt. Wie hinterfragst du denn deine Privilegien, wie legitmierst du deine Herrschaft bzw. die Herrschaft deiner Gruppe?“

          Du willst sagen: gegenüber schwarzen und/oder lesbischen Frauen bin ich priviligiert?

          Gut, ok, kann ich diskussionslos anerkennen.

          Und ich verstehe natürlich auch, dass das Hinterfragen von Privilegien keine so einfache Sache ist. Fürs Minimum halte ich, dass ich „meine Herrschaft“ NICHT versuche zu legitimieren, sondern wenigstens leidlich bemüht bin, solidarisch zu sein.

          Z. B., indem ich bekunde, dass die auch von Dir mal unters Volk gebrachte Idee, mann könne lesbische Frauen am Gesicht erkennen, lächerlicher Biologisten-Bullshit ist.

        • „Auf welcher Basis sagst du das denn“

          Eigene Beobachtung. Ob nun Alice oder Lantzschi oder Annie Sprinkle oder die Frauen in meinem Bekanntenkreis. (Beinah) jede bekennende Lesbe hat auch z. T. jahre/jahrzehntelange heterosexuelle Intimkontakte gepflegt.

          Kommst Du angesichts dessen mit dem prä/postnatalen Testosteron-Schrott iwie weiter?

        • @ muttersheera

          Auch wenn es sich wie Hokuspokus anhört: Die Empirie zeigt, dass man Lesben/Schwule relativ zuverlässig allein am Gesicht erkennen kann, Zitat (Nicholas Rule ist der Autor der oben von Christian verlinkten Studie):

          *“Gaydar“—the ability to determine in a glance whether someone is gay or lesbian—depends in part on gender norms. Some faces appear „gender inverted“: males with some feminine features, females with some masculine ones.

          Curious about gaydar’s reliability, Ambady and Rule devised experiments in which they asked volunteers to take a look at close-cropped head shots and guess whether each face belonged to someone who is gay, lesbian, or straight. Impressively, most people could identify sexual orientation in just a split-second thin-slice. „People can even identify orientation by mouth and eyes alone,“ says Rule.

          The more motivated you are to know someone’s orientation, the better your intuition. People with the sharpest gaydar are gay men and lesbians, naturally, and ovulating women. Subjects identify lesbians accurately between 64 and 70 percent of the time; gay men are correctly identified with slightly less reliability, in the 60 to 65 percent range. „The more we ask people to think about their choices before they make them, the worse they are,“ says Rule. „When they don’t go with their gut, they fail.“

          It’s easy to conclude that the ability to detect sexual orientation depends on biological cues alone —the gay man with doe eyes or delicate cheekbones, the lesbian with a strong jawline. While there’s a kernel of truth here, it doesn’t yield anything like a full crop. Metrosexuals trigger false alarms; lesbian femmes and gay Marlboro men often ride under the gaydar.

          What’s especially interesting is when gaydar goes off in the absence of gender-atypical cues. It’s just a feeling, like those that fueled rumors about actor Neil Patrick Harris (before he came out). Observers may be picking up on cues that have more to do with „nurture“ (experience) than „nature“ (biology). Rule has a theory that gay-related expressions may create „repetitive patterns of musculature that result in a certain look.“ Stereotypically, gay men are more emotionally expressive than straight guys, adopting more female-typical facial movements, and some lesbians may express themselves more like straight men. It’s the „Dorian Gray Effect“: Appearance reflects behavior in telltale ways, just as Gray’s portrait did in Oscar Wilde’s novel.

          The Dorian Gray Effect also explains why we can single out people who are chronically cantankerous or ever-exuberant: Stress and laugh lines linger even when the face is still. It also solves the mystery of why old married couples grow to look like each other; for decades, they’ve been mirroring each other’s facial expressions.*

          http://www.psychologytoday.com/articles/201210/whats-in-face

        • @ Christian

          „wo berichten den Lantzschi und Schwarzer über heterosexuelle Intimkontakte“

          Bei Schwarzers Publikation ihres Lebenslaufs Teil 1 war ihre dann erst öffentlich gemachte, 10-jährige Liason mit Bruno, dem Franzosen, doch DIE Sensation?

          Und auch von Lantzschi weiß mensch das, Dank aufmerksamer Blog-Lektüre.

          So wie von Dir auch bekannt ist, dass Du Dir gern anal was einführen lässt. Jetzt verlangst Du allerdings (da Du Dich nicht als schwul oder bi geoutet hast, bisher), dass *wir* annehmen, Deine Phantasien umfassten nicht auch samtene, harte, warme Schwänze. Denn wenn das so wäre, würde man es Dir ja am Gesicht ansehen können, nich?

          @ Alexander

          Gibbet eigentlich auch Versuche, wo Probanten Gesundheits-, Gemütszustand oder Höhe des IQs aus einem Porträt lesen sollten? Wenn ja: ist die Trefferquote bedeutend schlechter als beim Gaydar? Wenn nein: warum eigentlich nicht?

          • @muttersheera

            „Bei Schwarzers Publikation ihres Lebenslaufs Teil 1 war ihre dann erst öffentlich gemachte, 10-jährige Liason mit Bruno, dem Franzosen, doch DIE Sensation?“

            Ich habe Schwarzers Publikation nicht gelesen und nur in Erinnerung, dass sie sich, was ihre sexuelle Orientierung angeht immer offiziell eher bedeckt gehalten hat.

            „Und auch von Lantzschi weiß mensch das, Dank aufmerksamer Blog-Lektüre.“

            hast du da mal nen Link?

            „So wie von Dir auch bekannt ist, dass Du Dir gern anal was einführen lässt. Jetzt verlangst Du allerdings (da Du Dich nicht als schwul oder bi geoutet hast, bisher), dass *wir* annehmen, Deine Phantasien umfassten nicht auch samtene, harte, warme Schwänze“

            Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

            „Denn wenn das so wäre, würde man es Dir ja am Gesicht ansehen können, nich?“

            Wenn es so wäre vielleicht. Allerdings konnte man wohl bisher aus meinem Gesicht noch keine Rückschlüsse ziehen.

            Ich habe auch nie behauptet, dass dies absolut gilt und – wie ich bereits sagte – auch nicht, dass es keine Bisexualität gibt, es besteht eben eine höhere Wahrscheinlichkeit.

        • „…dann erst öffentlich gemachte, 10-jährige Liason mit Bruno, dem Franzosen, doch DIE Sensation?“

          Bruno, der Franzose …

          OMG. Für wie wichtig muss mensch (diese Sprache, ich könnte mich jedesmal beömmeln) die Schwarzer nehmen um SOWAS zu schreiben.

        • „e bloße Benennung des Fakts, dass global die größte Macht noch immer in Händen von “weißen, heterosexuellen Männern” liegt (mittelalt, könnte man noch ergänzen, aber das klingt für mich immer nach Gouda 😀 ) kann offenbar nicht so ohne Weiteres akzeptiert werden…“

          Die größte Macht auf dieser Erde liegt nicht in den Händen weißter heterosexueller Männer, sondern in denen gelbhäutiger schlitzäugiger – vermutlich heterosexueller – Männer (vulgo Chinesen), und regierungstechnnisch gesehen – denn welcher weiße heterosexuelle Staatschef kann mal so eben seine politischen Gegner umbringen – vor allem in den Händen schwarzer heterosexueller Männer wie Mugabe.

          Also ist dein „F<kt" nur eine ideologiegeleitete Interpretation.

        • „Die Empirie zeigt, dass man Lesben/Schwule relativ zuverlässig allein am Gesicht erkennen kann“

          Interessant. Ich kann das nicht. Woran erkennt man denn ein schwules Gesicht?

        • Die größte Macht auf dieser Erde liegt nicht in den Händen weißter heterosexueller Männer, sondern in denen gelbhäutiger schlitzäugiger – vermutlich heterosexueller – Männer (vulgo Chinesen), und regierungstechnnisch gesehen – denn welcher weiße heterosexuelle Staatschef kann mal so eben seine politischen Gegner umbringen – vor allem in den Händen schwarzer heterosexueller Männer wie Mugabe.

          Differenzieren? Geht ja gar nicht, sowas! Am Ende geht noch das simple Feindbild flöten!

          Übrigens ist die Gruppe WHM global betrachtet eine kleine Minderheit. Da diese Juden aber alle unheimlich viel Macht haben und das Finanzsystem kontro… aaahm, Shit, ich meinte die WHM (ständig muss man sich umgewöhnen…), sollten sie nicht in den Genuss irgendwelchen Minderheitenschutzes kommen.

        • @ Peter
          Du solltest den WHM aber auch nicht unterschätzen. Immerhin hat er in den meisten Ländern, in denen er die Mehrheit stellt, eine beeindruckende Infrastruktur, einen hohen Lebensstandard und eine tolerante, humanistische Gesellschaft geschaffen.
          In Ländern des WHM lässt es sich gut leben.

        • @ Christian
          “Mit Sicherheit” ist eh kaum möglich. Wie sieht es bei einem deutlichen Verdacht aus?“

          Wenn ich einen deutlichen Verdacht habe, habe ich ja schon Indizien gesammelt, die dann meistens auch stimmen.

        • @Stefan

          Früher hat man Lantschi ihr Lesbischsein weniger angesehen.

          Man müsste wohl unterscheiden zwischen dem Gesicht und der Mimik. Die Mimik hat sich bei ihr m.E. vermännlicht.

          Mit Lesbischsein hat das erstmal nichts zu tun,
          das Phänomen heißt: Altern

          Ab im Schnitt Mitte Dreißig bekommen die meisten Frauen männlichere Gesichtszüge. Die Weichheit und Anmut verschwindet allmählich und auch die Haut sieht weniger weiblich aus.
          Ab 50 ist es dann recht einfach sie als Mann durchgehen zu lassen. Nimm ein paar Frauen mittleren Alters, verpasse ihnen eine Kurzhaarfrisur und entferne jegliche Schminke und sie sehen aus wie schlacksige Männer.

  3. „Als weißer, gesunder Hetero-Mann hat man leicht reden, weil man die alltäglichen entwürdigenden Situationen nicht erleben muss.“

    Merkwürdigerweise gehören fast alle Penner, Bettler und Obdachlosenzeitungsverkäufer in meiner Gegend zur Gruppe der Hetero-Männer, halbwegs gesund sind sie meistens auch. Die erleben keine entwürdigenden Situation, die leben in einer. Wissen die denn nicht, dass sie privilegiert sind?

    • „Wissen die denn nicht, dass sie privilegiert sind?“

      Die haben es nur nicht erfasst: Es ist die „patriarchale Dividende“ die sie gerade geniessen, die sie zum Ausbeuter macht!

      Hegemoniale (also dämonial) Männer halt! Die haben es in der Gene, die können sich nicht verbessern.

    • Merkwürdigerweise gehören fast alle Penner, Bettler und Obdachlosenzeitungsverkäufer in meiner Gegend zur Gruppe der Hetero-Männer, halbwegs gesund sind sie meistens auch. Die erleben keine entwürdigenden Situation, die leben in einer. Wissen die denn nicht, dass sie privilegiert sind?

      Hat keine Ahnung von Gender, der Mann! Einfach hoffnungslos!

      Der weisse, heterosexuelle männliche Obdachlose ist selbstverständlich gegenüber der lesbischen Obdachlosen privilegiert. Das lässt sich tagtäglich beobachten. Während die odachlose Lesbe und die lesbische Obdachlose auf ein paar Zeitungen sitzt und für ein paar Euro bettelt, sitzt der Heteroobdachlose zwar auch auf Zeitungen, unter denen er aber, kaum sichtbar für das ungeübte Auge, eine Heizdecke versteckt. Das ist nur eine der unzähligen patriarchalen Dividenden, die er einstreicht. Das haben die Gender Studies nämlich herausgefunden.

      • @Peter

        „Das haben die Gender Studies nämlich herausgefunden.“

        Das schlimme ist, Du könntest mit so einer Erklärung und einer verschwurbelteren Sprache sogar Genderprof werden. Dem steht eigentlich nur Dein Mannsein entgegen.

        Auch ist es schlimm, daß es wirklich Leute gibt die diesen Mist für sinnvoll halten …

  4. Ich beantrage, dass endlich eine offizielle Unterdrückungsliste herausgegeben wird. Es ist unhaltbar nicht zu wissen ob ein schwuler Latino oder ein eine lesbische Frau diskriminierter ist. Es geht hier schließlich auch um Fragen der Defma.

    • Das kommt auf den Kontext und die Situation an. Soooooo einfach ist es hält nicht. Aber man kann es ja mal versuchen:

      Lesbische Frau: 4 Unterdrückungspunkte (zwei für Frau, zwei für lesbisch)

      Schwuler Latino: 1,5 Unterdrückungspunkte (einen halben für Hautfarbe, da Latinos fast weiß sind, einen für schwul)

    • „Ich beantrage, dass endlich eine offizielle Unterdrückungsliste herausgegeben wird.“
      Endlch mal ein konstruktiver Vorschlag.
      Am besten es wird auch ein Bundesamt für Unterdrückung ins Leben gerufen, welches diese Liste überwacht und auch deren Einhaltung regelt.

        • Kurt Vonnegut Geschichte ist eine der (für den Westen) erschreckend realistischen Dytopien.

          Je mehr Gleichberechtigung und Freiheit sich verbreiten (vollkommen hergestellt und herstellbar für ALLE werden sie nie sein), desto deutlicher wird, dass Menschen von Natur aus VERSCHIEDEN SIND, als Individuen, aber auch als Gruppen.

          So wird GLEICHSTELLUNG, gerade bei Freiheit und Gleichberechtigung, immer illusorischer, weil die Menschen nun mal nicht gleich sind und Freiheit und Gleichberechtigung nur dafür sorgen, dass sie alle gleichermaßen ihre je unterschiedliche Art zum Ausdruck bringen > mannigfaltige Ungleichstellungen, einige nach Gruppenmustern sich anordnend.

          Viele Linke glaubten, mit Gleichberechtigung und Freiheit verschwänden die Unterschiede zwischen Menschen und Menschengruppen > tun sie aber nicht, denken überhaupt nicht daran.

          Also war entweder die Ideologie falsch (Nur die Sozialisation macht Menschen ungleich! – darf aber nicht sein, denn sie ist ja sinnstiftend, sie schenkt dem Linken Erlösungshoffnung, sie aufzugeben bedeutete Sinnverlust, Bedeutungsverlust > LEBENSGEFAHR, Sinnkrise) oder es gibt böse Mächte, die das Zutagetreten des Ideals verhindern, es sabotieren, an ihren Privilegien festhalten usw.

          Dann muss man beginnen, Feinde zu suchen, die man bestrafen kann, entmachten kann mit gutem Gewissen, denn man dient ja der gerechten Sache.

          Und Feinde, Böse, lassen sich immer leicht finden, denn zum einen gibt es sie ja wirklich (allerdings auf ALLEN Seiten, auf der linken nicht weniger als auf der rechten, auf der weiblichen nicht weniger als auf der männlichen) und zum anderen kann ich in jedem halbwegs plausibel einen Feind hineinkonstruieren, wenn es denn meiner mich selbstbewahrenden, meiner sinnstiftenden Ideologie dient, ihr „plausibles“ Überleben und damit mein geistiges Überleben sichert.

          Ich denke, so begannen auch die Hexenjagden des Bolschewismus/Stalinismus: Wir haben die Avantgarde des Proletariates an die Macht gebracht, wir haben die bösen Kapitalisten entmachtet, wir haben das Privateigentum abgeschafft – und trotzdem – es wird schlimmer und schlimmer!

          Der Egoismus wird nicht weniger, der Machtmissbrauch wird nicht weniger, die korruption wird nicht weniger usw.

          IM GEGENTEIL: All das wird schlimmer!

          U.a. weil die Menschen ärmer werden, ärmer, ärmer und immer noch ärmer.

          WAS, WENN DIE BÖSE WERDEN UND AM ENDE UNS, die Vertreter des Guten, Wahren, Schönen, die Vertreter des unhinterfragbar Wahren für die Misere verantwortlich machen?

          Wir können doch nicht geirrt haben. DAS IST GANZ UNMÖGLICH!

          Wenn trotzdem alles schief läuft, dann weil es Saboteure des Guten gibt.

          Die müssen wir finden und ausschalten, dann der immer wütender werdenden Menge zum Fraß vorwerfen, uns so exkulpieren und die Menge gleichzeitig befriedigen in ihrem Rachebedürfnis UND einschüchtern („Seht her! Wir haben die Macht! So verfahren wir mit unseren Gegenern! Auch mit euch, wenn ihr zu Gegnern werdet!).

          Im Westen ist man so weit noch nicht.

          Aber je ferner die Gleichstellung rückt, um so lauter werden die Rufe nach GLEICHSTELLUNGSMASSNAHMEN à la Vonnegut, um so mehr Freiheit wird abgeschafft um der Gleichstellung willen, umso mehr Gleichberechtigung wird abgeschafft um der Gleichstellung willen.

          Damit die Ideologie wahr bleibt und die Realität sich mit Macht ihr unterordnen lasst., wenn auch nur scheinbar.

          Wenn man alle herausstehenden Nägel mit dem Hammer in’s Holz treibt bis zum Anschlag, kann man weiter glauben, alle Nägel seien gleich lang.

          Und nur darauf kommt es an: auf den Erhalt des Glaubens und die damit begründete eigene Macht, die eigene Fettlebe, die davon abhängt, dass die Ideologie glaubwürdig bleibt.

        • Charakteristisch für diese Sorte „Linker“ ist deren geistiger Etatismus und – paradoxerweise- „Fordismus“. Für diese macht der Einzelnen keinen Unterschied – ganz im Gegensatz zum Kapitalismus,der in seiner exzessiven Form, dem vorviktorianischen englischen Liberalismus, nur den Einzelnen als seines Glückes Schmied sieht.

          Die Wahhrheit ist wahrscheinlich irgendwas dazwischen – es gehört eine Menge Glück dazu seine Wünsche zu erfüllen, aber man möge sich doch bitte darum bemühen. Das garantert zwar nichts ist aber immerhin die beste Chance. Manchmal klappts ja.
          Meistens bleibt es irgendwo zwischen Wünschen und Garnichts – manche haben auch wirklich richtig Pech.

          Deswegen haben wir ja einen Sozialstaat.

        • „Kurt Vonnegut Geschichte ist eine der (für den Westen) erschreckend realistischen Dytopien.“

          „Kurt Vonnegut wußte schon alles vorher.“

          Hört sich ja interessant an. Welches seiner Werke ist denn als Einstieg empfehlenswert?

      • „… ein Bundesamt für Unterdrückung ins Leben gerufen..“

        hamwa längst. Bitte sehr:

        http://www.antidiskriminierungsstelle.de

        Vorsicht Triggerwarnung bzw. bitte Beißholz bereithalten:
        auf http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Projekte_ADS/Entgeltgleichheit/Entgeltgleichheit_node.html wird das gender pay gap erklärt:
        „Frauen und Männer müssen für gleiche und gleichwertige Arbeit gleiches Geld verdienen. Frauen in Deutschland verdienen aber immer noch rund 22 Prozent weniger Geld als Männer“

        • Der Witz ist: Echte Diiskriminierung ist etwas, das den unterdrückenden im kapitalismus richtig Geld kostet – weswegen Gary Becker das für das entscheidende Kriterium für Diskriminierung hält.

          In Kurzform: Wenn jemand trotz wirtschaftlicher Nachteile an einer Sonderbehandlung für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe festhält, so diiskriminiert diese Person die besagte Bevölkerungsgruppe.

  5. @ Christian

    *Es geht nicht darum, Männer und Frauen gegeneinander auszuspielen, sondern um festgefahrene Machtverhältnisse.*

    Natürlich geht es genau darum – Machtverhältnisse ändern durch Geschlechterklassenkampf, Kampf der Frauenklasse gegen die „angemaßte“ Macht der Männerklasse, Privilegierung der „unterdrückten“ Frauenklasse gegenüber der „geschlechterbourgeoisen“ Männerklasse, wie einst in der DDR, wo ein KInd aus bildungsbürgerlicher Familie auch „gleichgestellt“ wurde durch Quotendiskriminierung etwa bei der Hochschulzulsassung.

    Das ist Geschlechtersozialismus samt Geschlechterklassenkampf.

    *Nein, es gibt keine Kollektivschuld, aber es gibt ein kollektives Problem: Sexismus. Und diesen Sexismus üben meist Männer gegenüber nicht der Norm entsprechenden Menschen aus.*

    Wenn ich nicht Individuen bestrafe für individuelle Vergehen, sondern Kollektive, wenn ich Kollektive für angeblichen Schaden kompensieren will, nicht geschädigte Individuen, dann muss ich mit Kollektivschaden ( DIE FRAUEN als unterdrückte Klasse) und mit Kollektivschuld (DIE MÄNNER als Täterklasse) operieren, sonst funktioniert meine Ideologie nicht einmal im Ansatz.

    Weshalb das

    * Nein, es gibt keine Kollektivschuld, aber es gibt ein kollektives Problem: Sexismus.*

    das übliche verschleiernde Geschwätz ist, Tugendphrasen, die den eigenen Egoismus verschleiern sollen.

    Es gibt nicht nur ein Vorurteilsset von Männern gegenüber Frauen sondern auch ein Vorurteilsset von Frauen gegenüber Männern, weshalb es nicht nur einen antiweiblichen Sexismus gibt sondern auch einen antimännlichen, befeuert von solchen gutmenschlichen Geschlechterklassenkämpfer.I.nnen wie die Autorin des Artikels, übrigens Mitglied der Sexistischen Partei Deutschlands, die die männliche Gesellschaft abschaffen will, um die menschliche zu errichten.

    Weiße heterosexuelle Männer sollen als Klasse bestraft werden für den überragenden Erfolg einiger weißer heterosexueller Männer, Erfolg im Guten (Erfindungen, erfolgreiche Firmengründungen, technischer Fortschritt, Einführung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten, Demokratie, relativ ordentliche Regierung und Verwaltung) und Bösen (Skavenhaltung, Kolonialimperien, Völkermorde, Kriege).

    Wenn also die Geschlechterklassenkämpfer.I.nnen Männer kollektiv bestrafen wollen für die kollektiven Sünden ihrer männlichen Vorfahren (wo waren eigentlich deren Frauen?! Angekettet im Keller oder mit dem Champagnerkelch in der Hand in der Bel Ètage des Herrenhauses?), dann will ich auch kollektive Dankbarkeit für die überragenden Leistungen heterosexueller weißer Männer, die heute nach wie vor die Hauptlast unserer Zivilisation tragen, was Schaffung der materiellen Lebensgrundlagen, Schutz und Abschirmung nach außen anlangt, was technischen Fortschritt, Firmengründungen, Erfindungen und Erarbeitung des u.a. an Frauen Umverteilten anlangt, die sehr viel mehr ausgeben als sie verdienen.

    Geschwätz wie das obige macht uns nicht satt und weitere Privilegierung einer eh schon privilegierten, versorgten, ausgehaltenen Klasse, die weniger zurückgibt als sie einkassiert (als Klasse betrachtet, wenn schon, denn schon – die klasse der Frauen wird nach wie vor via Sozialstaat und privaten Transfers von der Klasse der Männer ausgehalten, individuell sieht das oft ganz anders aus).

    • Korrektur:

      *Geschwätz wie das obige macht uns nicht satt und weitere Privilegierung einer eh schon privilegierten, versorgten, ausgehaltenen Klasse, die weniger zurückgibt als sie einkassiert, auch nicht.*

    • Roslin schrieb:

      „Das ist Geschlechtersozialismus samt Geschlechterklassenkampf.“

      Was in Wahrheit bedeutet, dass der radikale Feminismus gerade KEIN Sozialismus und KEIN Klassenkampf ist, sondern auf eine Spaltung von Widerstandspotentialen gegen den Kapitalismus hinausläuft und somit faktisch als anti-sozialistisch zu beurteilen ist.
      Und in diesem Sinne wurde das Paradigma des „radical feminism“ auch von Anhängerinnen der tatsächlichen klassisch-sozialistischen frauenrechtlichen Strömungen kritisiert.

      Im Folgenden ein paar Zitate aus einem spanischen anarchistisch-frauenrechtlichen Artikel aus dem Jahre 1977, welche hinsichtlich des angesprochenen Themas exemplarisch den Unterschied zwischen der Perspektive der klassisch-sozialistischen frauenrechtlichen Traditionen und dem radikalen Feminismus aufzeigen – und auch verdeutlichen, warum der radikale Feminismus faktisch nicht sozialistisch ist, noch sein kann.

      Mujeres Libres (Freie Frauen) (1977)

      Aus: Wie treiben wir unseren Kampf richtig voran?

      „Eine echte Befreiung der Frau, und allgemeiner, die Befreiung des Individuums, kann nur möglich werden, wenn gleichzeitig die politische und ökonomische Struktur der gegenwärtigen Gesellschaft zerstört wird. An diesem Kampf müssen Männer und Frauen völlig gleichberechtigt teilnehmen, jeder nach seinen Fähigkeiten und seinen Mitteln.
      Dieser gemeinsame Kampf muss in alle Bereiche des sozialen und psychischen Lebens getragen werden. Einer dieser Bereiche ist die „Lage der Frau“. Hier handelt es sich nun aber nicht um einen Kampf gegen die Männer, sondern um einen Kampf gegen die politischen und geistigen Strukturen.
      (…)
      Wir, Männer und Frauen, sind durch die politischen und geistigen Strukturen unterdrückt, die beide Geschlechter betreffen. Man hat uns unterschiedliche Rollen spielen lassen, aber im Grunde ist keines der Geschlechter zu beneiden. Unsere Befreiung als Frauen und Männer kann nicht ohne die Zerstörung der politischen und ökonomischen Struktur der gegenwärtigen Gesellschaft erfolgen. Unsere (feministische) Bewegung kann nicht klassenkämpferisch sein, denn wir halten die Frauen nicht für eine soziale Klasse.
      Wir können die gemeinsamen Probleme nicht gut lösen, wenn wir es mit einer zerstörerischen Dialektik der Konfrontation versuchen. In den Fällen, in denen die Interessen der Männer nicht mit denen der Frauen übereinstimmen und umgekehrt, müssen sich die beiden Seiten auf gleicher Ebene auseinandersetzen, so dass es weder einen Überlegenen noch Unterlegenen gibt, noch am Ende einen Sieger oder Besiegten.
      (…)
      Der Mann ist nicht der Gegner der Frau, auch nicht umgekehrt. Die Angelegenheiten müssen zwischen beiden geregelt werden, Seite an Seite. Wir müssen die Beziehungen der Menschen untereinander zu verändern suchen, damit sich Männer und Frauen treffen, zusammenarbeiten und nicht wetteifern. So können sie ihre Konflikte durch neue Beziehungsformen und durch die persönliche Entwicklung beider verringern.
      Wir wollen keine Gesellschaft von Frauen, sondern eine neue Gesellschaft freier Männer und Frauen. Eine Neben-Welt zu schaffen, eine feministische Subkultur, führt zu nichts Neuem.
      (…)
      Die Frau darf die Rolle des Mannes nicht übernehmen, die ständig wetteifern und die Stirn bieten zu müssen bedeutet, um die Macht zu erringen oder irgendein materielles Ziel zu erreichen, und sei es auch nur das, bequem zu leben. Dieses Vorbild ist unmenschlich, sowohl für die Frau als auch für den Mann. Man muss ein besseres Leben für beide erreichen.
      (…)
      Wir meinen, dass die Arbeit an sich nicht die Befreiung bedeutet, sondern nur ein Teil des Problems ist. Wir glauben, dass eine wirtschaftliche Unabhängigkeit notwendig ist, um ein verantwortlicher Mensch zu werden, aber man darf nicht vergessen, dass man sich bei der Arbeit Regeln unterwerfen muss, die wir ablehnen, weil Ausbeutung und Entfremdung auch in der Arbeitswelt gegeben sind. Die Arbeit bedeutet nicht die Befreiung von irgendjemandem, weder vom Mann, noch von der Frau, und wir müssen von der entfremdeten und erschöpfenden Arbeit sprechen, die Spannungen schafft.
      Die Arbeitsorganisation muss verändert werden, sowohl für die Frau als auch für den Mann. Für die Frau muss gefordert werden, dass sie von keinerlei Arbeit ferngehalten wird, die sie ausüben will (…) und dass man ihr wirkliche Verantwortung überträgt. (…)
      Aber wir wollen keine Klasse von leitenden Frauen, die Betriebe müssen von den Arbeitern selbst organisiert und kontrolliert werden, von Männern und Frauen. Es ist offensichtlich, dass eine Frau anstelle eines Mannes in einer führenden, leitenden oder Geschäftsführer-Stellung nichts ändert.”

      • @Leszek „… in Wahrheit bedeutet, dass der radikale Feminismus …“

        vielleicht ist das folgende off topic, vielleicht auch nicht. Deine Abneigung gegen den radikalen Fem. liegt nicht zuletzt an dessen starker Verbreitung, d.h. es haben sich so einige Leute das Theoriegebäude angesehen.
        Aus meiner Sicht ist eine zentrale Annahme der Theorie, daß es keine biologischen Faktoren gibt, die zu unterschiedlichem Verhalten von Männern und Frauen führen.

        Diese Annahme ist nach meiner Kenntnis nie bewiesen worden (aber ich kenne die vertiefenden Literatur kaum).
        Kennst Du einen anerkannten Beweis?

        Die einzigen „Beweise“, die ich da und dort gesehen habe, beruhen auf einem klassischen Fehlschluß (Argumentum ad ignorantiam), Details s. http://maninthmiddle.blogspot.de/p/antifeminismus.html#feminismus3

        Wenn die Annahme „Biologie spielt keine Rolle“ aber nicht bewiesen ist, also den Rang eines frommen Wunsches hat, dann kann man die drastischen Konsequenzen, die man aus dieser Annahme ableitet, nicht mehr rechtfertigen. Man kann dieses Dogma auch nicht ständig als bewiesenes Faktum verkünden.
        Ich stehe hier vor einem Rätsel, ob ich eventuell selber irgendwo einen Denkfehler mache.

  6. Der Test von Frau Stöver ist erschreckend. 1. wegen seiner Einseitigkeit, mit der alles von der Frauen- (oder Feministen-) Perspektive aus gesehen wird, was beim heutigen Diskussionsstand schlicht unqualifiziert ist (er wird ja auch in den Kommentaren ziemlich zerpflückt), und 2. weil Leute mit so einem Tunnelblick relevante politische Machtpositionen haben und ihre Ideologie anderen aufzwingen können bzw. anderen die Zeit rauben, die man konstruktiver verwenden könnte.

  7. Was soll es denn bitte für eine Geige spielen, ob Zimmerman nun weiß, gelb, rot, schwarz oder grün ist?

    Nun, das Wohnviertel, in dem Zimmermann Streife lief, erlebte in den 15 vorausgehenden Monaten 8 Überfälle/Einbrüche. In ALLEN Fällen waren junge afroamerikanische Männer die Täter.

    Also musste Trayvon Martin alleine aufgrund der Tatsache, dass er Schwarz ist, sterben.

    Und sowas nennt man: Rassismus. Und Rassisten gibt es überall, es gibt sogar antideutsche Deutsche.

    Keine Ahnung, warum nicht nur die Blödchenmannschaften, sondern auch unsere neoprotestantischen Pferdezüchter mit dem zoologischen Menschenbild so zwanghaft auf der Kategorie „white guilt“ herumreiten.

    Die US-Öffentlichkeit tut dies, demzufolge, offenbar nicht.

    • @Nick

      „Also musste Trayvon Martin alleine aufgrund der Tatsache, dass er Schwarz ist, sterben.“

      Das ist die Frage. Er musste vielleicht auch sterben, weil er Zimmerman angegriffen hat. Dieser war ja auch nicht unerheblich verletzt nach dem Vorfall.

      http://www.americanthinker.com/2013/06/getting_the_facts_straight_in_the_zimmerman_case.html

      The call ended four minutes and change after it started at 7:13:39. Zimmerman picked up the written narrative: „The dispatcher told me not to follow the suspect & that an officer was on the way. As I headed back to my vehicle the suspect emerged from the darkness and said, ‚You got a problem?'“ When Zimmerman answered „No,“ the suspect said, „You do now.“
      As I looked and tried to find my phone to dial 911 the suspect punched me in the face. I fell backwards onto my back. The suspect got on top of me. I yelled „Help“ several times. The suspect told me, „Shut the f*** up.“ As I tried to sit upright, the suspect grabbed my head and slammed it into the concrete sidewalk several times. I continued to yell „Help.“ Each time I attempted to sit up, the suspect slammed my head into the sidewalk. My head felt like it was going to explode. I tried to slide out from under the suspect and continue to yell „Help.“
      Heard in the background of the 911 call from Witness #11 was a man desperately yelling „help“ over and over again for about forty-two seconds. The call started at 7:16:11, about two and a half minutes after Zimmerman ended his call with SPD.
      As I slid the suspect covered my mouth and nose and stopped my breathing. At this point I felt the suspect reach for my now exposed firearm and say, „Your [sic] gonna die tonight Mother F***er.“ I unholstered my firearm in fear for my life as he had assured me he was going to kill me and I fired one shot into his torso. The suspect sat back allowing me to sit up and said „You got me.“
      The screams ended abruptly with a single gunshot at 7:16:59. Zimmerman’s narrative continues.
      At this point I slid out from underneath him and got on top of the suspect holding his hands away from his body. An onlooker appeared and asked me if I was ok. I said „No.“ He said „I am calling 911.“ I said „I don’t need you to call 911. I already called them. I need you to help me restrain this guy.“ At this point a SPD officer arrived and asked „Who shot him.“ I said I did and placed my hands on top of my head and told the officer where on my persons (sic) my firearm was holstered. The officer handcuffed me and disarmed me. The officer then placed me in the pack of his vehicle.
      Zimmerman’s own account ended here.

      Read more: http://www.americanthinker.com/2013/06/getting_the_facts_straight_in_the_zimmerman_case.html#ixzz2bBnvXEJT
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      • @Christian:

        Das ist die Frage. Er musste vielleicht auch sterben, weil er Zimmerman angegriffen hat. Dieser war ja auch nicht unerheblich verletzt nach dem Vorfall.

        Möglich. Selbstverständlich ist die Grundannahme, Zimmerman habe aus Rassistischen Motiven gehandelt, Falsch.

        Nur finden es manche Leute offenbar vollkommen normal, dass ein Schwarzer in einer „gated neighboorhood“ höchst suspekt ist, und man das hinzunehmen habe weil die Kriminalitätsstatistik dafür Anhaltspunkte liefere und die Gene der Schwarzen sie doch im Schnitt zu kriminellen mache.

        Das sind dann die gleichen Leute, die sich über eine Vorverurteilung Zimmermans, als Rassismus gegen Weiße, empören.

        Rassisten beklagen Rassismus, ein kaum zu überbietender Witz an Bigotterie.

        Was das wohl für Folgen hat in einem Land, in dem jeder Waffen tragen darf? Unter „Stand-your-ground“-Gesetzen?

        Wenn jeder eine Waffe tragen darf, und jeder selbst befinden darf wann er sich bedroht fühlt und zur Waffe greifen „darf“, dann ist nur eine Frage der Zeit bis ein Mensch aus rassistischen Motiven einen anderen erschießt, und vollkommen straffrei davonkommt. Zimmerman muss das ja nicht gewesen sein.

        Wenn man schon unbedingt meint, sein Land so gestalten zu müssen dass man seinen Wohlstand nur in gated neihbourhoods genießen darf, dann muss man auch das Kleingeld für gründlich ausgebildete und streng dem Rechtsstaat verpflichtete und entsprechend kontrollierte Sicherheitskräfte haben.

    • @ Nick

      *Also musste Trayvon Martin alleine aufgrund der Tatsache, dass er Schwarz ist, sterben.*

      Ja, weil Zimmerman besonders misstrauisch auf einen schwarzen jungen Mann reagierte, den er nicht kannte.

      Und er reagierte besonders misstrauisch auf einen schwarzen jungen Mann, weil schwarze junge Männer, 8 an der Zahl, in seinem Viertel in den letzten 15 Monaten eingebrochen hatten.

      *neoprotestantischen Pferdezüchter mit dem zoologischen Menschenbild so zwanghaft auf der Kategorie “white guilt” herumreiten.*

      1.) Pferdezucht funktioniert, genauso wie Hundezucht, Schweinezucht etc.

      Auch die Zucht des Säugetieres Mensch nach bestimmten Eigenschaften hin funktionierte.

      Das stellte manspätestens dann fest, wenn man amoralisch genug wäre, sie großflächig und langfristig zuzulassen.

      2.) White Guilt ist für die zeitgeistbestimmenden Medien in den USA und ihre politischen Profiteure Politgold, das genutzt werden kann.

      Latino Guilt, Black Guilt, Female Guilt etc. dagegen nicht.

      Die Ausbeutung dieser „Schuldner“ würfe nicht viel Ertrag ab.

      Von denen kann man nicht leben.

      • Ja, weil Zimmerman besonders misstrauisch auf einen schwarzen jungen Mann reagierte, den er nicht kannte.

        Du merkst es einfach nicht.

        Latino Guilt, Black Guilt, Female Guilt etc. dagegen nicht.

        Dein Verschwörungskonstrukt ist hochgradig realitätsfern: _Jeder_ in den USA weiß, was ein Hispanic ist, und es wurde niemals ein Geheimnis daraus gemacht, dass George Zimmerman ein Hispanic ist.

        Natürlich haben die „Liberals2, mit ihren „privilege“-Konstrukten, hochgradig einen an der Waffel. Sie unterscheiden sich da nicht so sehr von ihrem Konterpart.

        Die USA als Ganzes kann man getrost unter ethisch retardiert verbuchen.

        Da helfen auch keine Rassepferde..

        • @ Nick

          *Jeder_ in den USA weiß, was ein Hispanic ist, und es wurde niemals ein Geheimnis daraus gemacht, dass George Zimmerman ein Hispanic ist.*

          Das ist so nicht richtig.

          Sein „urdeutscher“ Name schien ihn zunächst zum idealen Great White Defendant zu machen.

          Erst als der Zug schon aus dem Bahnhof war, kam nach und nach heraus, dass gerade Zimmerman dazu nicht taugt.

          Aber da rollte der längst.

        • Kleine Chronologie aus der Erinnerung

          Ich habe leider keine Links.

          Zuerst wurde Zimmerman aufgrund seines Namens überall als white bezeichnet, dann protestierte sein Adoptivater und schrieb, dass Zimmerman aus einer spanischprachigen Familei stamme mit vielen farbigen Familienmitgliedern.

          Daraufhin wurde er zum white (!) hispanic (in der New York Times z.B.).

          Er wurde als Great White Defendant einfach gebraucht.

          Den wollte man nicht so einfach durch die Kategorienlappen schlüpfen lassen.

          Die Kategorie hisanic lässt das ja zu. Carlos Slim etwa, der reichte Mann der Welt, ist Hispanic als Mexikaner, obwohl seine Vorfahren aus der Levante stammen (libanesische Familie), es gibt rein weiße Hispanics (lateinamerikanische Oberschichtfamilien mit wenig indianischen/farbigen Vorfahren), eine Gruppe, zu der interessanterweise fast alle führenden hispanischen Lobbyisten in der US-Politik gehören, die aber trotzdem sehr gerne auf dem Diskriminierungsticket reisen, dass eher die Mestizen aus Süd- und Mittelamerika verdienten, wenn überhaupt (oder eben Zimmerman, der ein Pardo ist nach den Kriterien des brasilianischen Zensus).

          Aber es war einfach zu „schön“: Ein George Zimmerman, ein white neighbourhodd vigilante, erschießt einen farbigen Teenager in einer Phase, in der Obamas Umfragewerte (auch bei Farbigen, Peter!) teif im Keller steckten.

          Das konnte man nicht ungenutzt vorüberziehen lassen.

        • @DdBZ:
          Tu‘ dir keinen Zwang an, das von dir erst Behauptete zu widerlegen.

          @Roslin:
          Sein “urdeutscher” Name schien ihn zunächst zum idealen Great White Defendant zu machen.

          Das ist Unsinn, wie Tante Googles Suchoptionen recht einfach und schnell beweist.

          Auch die NYT bezeichnete ihn als „Hispanic White“, was natürlich dem Muster „more white, more privileged“ folgt, aber leider eine legitime politische Auffassung ist, die ja so mit offenem Visier vertreten wird.

          Sieht mir also nicht gerade nach einer Verschwörung des verschlagenen, transnational agierenden Kulturmarxistentums aus.

        • Zuerst wurde Zimmerman aufgrund seines Namens überall als white bezeichnet,

          Wieviele Stunden sollen denn das gewesen sein?

          Und: Zuerst wurde Trayvon Martin aufgrund seiner schwarzen Hautfarbe als Einbrecher verdächtigt.

          Das Erstere ist für die Pferdezüchter-Fraktion ein Skandal, das Letztere offenbar in höchstem Maße verständlich.

          Zoologen-Ethik.

          • @Nick

            Dazu vielleicht auch interessant:

            http://www.newsday.com/opinion/columnists/cathy-young/young-disagree-with-the-george-zimmerman-jury-at-least-study-the-facts-1.5694696

            The assumption that Zimmerman targeted Martin for racial reasons was common from the start, partly due to misleading media reports (NBC aired 911 call excerpts in which Zimmerman appears to stress that the possibly suspicious person is black — but he was responding to the dispatcher’s question about the individual’s race).
            Many accounts have downplayed Zimmerman’s Hispanic background. A column on the website of The Nation, a leading left-wing magazine, concedes that Zimmerman and his family members are undeniably „not white,“ but claims that „Zimmerman’s apparent ideology . . . adheres to white supremacy.“
            Yet, two years before the shooting, Zimmerman challenged local police over what he considered a cover-up of the beating of a homeless black man by a white police lieutenant’s son. It is reported that he routinely mentored black children.
            None of this negates the possibility that Zimmerman’s suspicions toward Martin, an unarmed teenager on his way to an apartment where his father was staying, were partly race-based — consciously or not. Racial profiling of young black males, practiced by people of all backgrounds and rooted in a tangled web of attitudes that reflect both prejudice and crime demographics, is a complex, painful issue. The Zimmerman case has been a focal point for those concerns

        • „Auch die NYT bezeichnete ihn als “Hispanic White”, was natürlich dem Muster “more white, more privileged” folgt,“

          Ich glaube nicht, dass das beabsichtigt ist. Das ist Alltags-Sprachgebrauch in den Staaten. Man schaue sich nur die englische Wikipedia an, wenn es um Demografie in einzelnen Städten und Gemeinden geht.
          Weiße (also Nachfahren aus nichtspanischen Ländern) werden mittlerweile als Non-Hispanic-Whites) bezeichnet. „Latinos“, sind demnach also „Whites“.

        • @Christian:
          Racial profiling of young black males, practiced by people of all backgrounds and rooted in a tangled web of attitudes that reflect both prejudice and crime demographics, is a complex, painful issue. The Zimmerman case has been a focal point for those concerns.

          Ja, es ist ein sehr neuralgischer Punkt, mit einer extrem menschenverachtenden Geschichte, gerade in den Südstaaten.

          Natürlich kochen da die Emotionen hoch an einem Fall, der all das zu repräsentieren scheint.

          Von daher ist es wohl ziemlich hahnebüchen, von einer gezielten Kampagne gegen den WHM zu sprechen.

          Der Freispruch ist offenbar sauber gewesen, man konnte offenbar vernunftige Zweifel nicht überwinden.

          Man könnte aus der Angelegenheit lernen dass es vielleicht keine gute Idee ist, (bewaffnete!) Bürgerwehren aufzustellen.

          Selbst wenn man davon ausgeht, dass Zimmermann massiv angegriffen wurde stellt sich die Frage, warum er sich denn dieser Gefahr ausgesetzt hat. Einem geschulten Polizisten wäre das sicher nicht passiert.

          • @Nick

            „Selbst wenn man davon ausgeht, dass Zimmermann massiv angegriffen wurde stellt sich die Frage, warum er sich denn dieser Gefahr ausgesetzt hat“

            (legt man seine Version zugrunde:) Wahrscheinlich, weil er nicht vorsichtig / argwöhnisch genug war

            „Einem geschulten Polizisten wäre das sicher nicht passiert“

            Ein Polizist wäre vor allem mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Partner vor Ort gewesen, so dass einer gesichert hätte.

        • Tante Google spuckt auch das aus:

          http://reason.com/archives/2013/07/27/zimmerman-backlash-continues-thanks-to-m?utm_medium=referral&utm_source=pulsenews

          Zitat:

          *President Obama spoke some undeniable truths when he noted that the African-American community’s intense reaction to the case must be seen in the context of a long, terrible history of racism.

          But there is another context too: that of an ideology-based, media-driven false narrative that has distorted a tragedy into a racist outrage.This narrative has transformed Zimmerman, a man of racially mixed heritage that included white, Hispanic and black roots (a grandmother who helped raise him had an Afro-Peruvian father), into an honorary white male steeped in white privilege.

          It has cast him as a virulent racist even though he once had a black business partner, mentored African-American kids, lived in a neighborhood about 20 percent black, and participated in complaints about a white police lieutenant’s son getting away with beating a homeless black man.*

          Erst war Zimmerman ein weißer Rassist, dann beklagt sich sein Stiefvater, Zitat:

          *Zimmerman’s father, 64-year-old Robert Zimmerman of Lake Mary, delivered a one-page letter to the Sentinel on Thursday, saying that the depiction of his son in the media has been cruel and misleading.

          George Zimmerman is Hispanic and grew up in a multiracial family, the statement says.

          „He would be the last to discriminate for any reason whatsoever …,“ the letter says. „The media portrayal of George as a racist could not be further from the truth.“*

          http://articles.orlandosentinel.com/2012-03-15/news/os-trayvon-martin-shooting-zimmerman-letter-20120315_1_robert-zimmerman-letter-unarmed-black-teenager

          Daraufhin ernennt ihn die NYT flugs zum white hispanic, obwohl er kein white hispanic ist, aber wann ließe sich gutmenschlicher Furor je durch Realitäten stören in seinem Kampf gegen white male privileges.

          ER MUSS GANZ EINFACH WEISS SEIN, sonst passt die Geschichte nicht zum Propagandanarrativ – das steht vorher fest, dann in Gottes und drei Teufels Namen ein white hismpanic und wenn er kein white hispanic ist – macht nichts.

          Das Narrativ ist alles, die Realität ist nichts.

          Dann macht man die Fakten eben passend zum Narrativ.

          *Sieht mir also nicht gerade nach einer Verschwörung des verschlagenen, transnational agierenden Kulturmarxistentums aus.*

          Ja und ?

          Um zu sehen, wie hier die Fakten passend zum Narrativ verdreht wurden, brauche ich keine kulturmarxistische Weltverschwörung.

          Die der linken Müllstrommedien und ihrer politischen Günstlinge, deren jeweilige Agenda sie unterstützen, reicht völlig aus.

        • ER MUSS GANZ EINFACH WEISS SEIN, sonst passt die Geschichte nicht zum Propagandanarrativ

          Ockhams Rasiermesser hat da sehr viel zu wegzuschneiden und gerade ins Reich der Propaganda zu befördern, die Erklärung, derzufolge es sich eben um ein Emotional aufgeladenes Thema handelt ist bestechend naheliegend und plausibel.

          Als ob der Trash der Pferdezüchterfraktion einen besseren Journalismus produzieren würde, Roslin zeigt gerade, dass man davon wohl nicht sprechen kann.

        • @Christian:
          (legt man seine Version zugrunde:) Wahrscheinlich, weil er nicht vorsichtig / argwöhnisch genug war

          Nein, ein Polizist lernt sehr grundsätzliche Selbstschutzmaßnahmen, die er immer anzuwenden hat.

          Ein Polizist wäre vor allem mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Partner vor Ort gewesen, so dass einer gesichert hätte.

          Keine Ahnung wie man auch nur auf die Idee kommen kann, Einzelpersonen loszuschicken um eine Wohngegend vor Einbrechern zu schützen. Was soll dabei herauskommen? Will man Kaugummiautomatenknacker fangen? Meint man, in den USA sei es was Besonderes, eine Schußwaffe zu tragen?

          Das _kann_ nur tödliche Tragödien produzieren.

        • @ Nick

          *Als ob der Trash der Pferdezüchterfraktion einen besseren Journalismus produzieren würde, Roslin zeigt gerade, dass man davon wohl nicht sprechen kann.*

          Ich glaube nicht, Nick, dass ich zur Pferdezüchterfraktion gehöre und nein, deren Trash wäre nicht besser als der linke Trash, der gegenwärtig dominiert.

          Dehalb aber muss man doch den linken Trash nicht ungefiltert saufen, nur weil er der (US-)Linken dient.

          Die ist ja nicht besser als die Rechte, ihre historischen Massengräber sind nicht kleiner.

        • Ich glaube nicht, Nick, dass ich zur Pferdezüchterfraktion gehöre

          Ich verstehe deine kritiklose Haltung US-Rassisten gegenüber auch nicht, sie passt eigentlich nicht zu dir.

          Dehalb aber muss man doch den linken Trash nicht ungefiltert saufen, nur weil er der (US-)Linken dient.

          Man sollte eben gar nichts ungefiltert saufen.

          „Polizist / Wachmann / Whatsoever erschießt schwarzen Jugendlichen“ lässt zwangsläufig, in den USA, die Wogen hochkochen. Eben weil es eine sehr lange Geschichte gab, in der aus üblen rassistischen Motiven Schwarze Menschen ermordet wurden, „for law and order“

          Da gibt es natürlich sowohl linke Moralunternehmer als auch rechte Moralunternehmer, die politisches Kapital herausschlagen wollen.

          Wir haben es in der Hinsicht leichter, weil wir uns unseren überzogenen Patriotismus abgewöhnt haben. Dass die Nazis millionen Menschen ermordet haben können wir als Tatsache akzeptieren, die unsere Identität nicht angreift.

          In den USA beginnt jeder Schultag mit dem Absingen der Nationalhymne. Da hat man dann ebend tendenziell nur die Wahl zwischen „white guilt“ und Verteidigung der Pferdezüchter-Ideologie: Beides ist eine Identifizierung.

          Wie gesagt, ich verstehe nicht, warum du das offenbar importierst.

        • @Nick

          „Ich verstehe deine kritiklose Haltung US-Rassisten gegenüber auch nicht, sie passt eigentlich nicht zu dir.“

          Ich verstehe nicht wie Du auf sowas kommst. Es scheint Roslin ja schon zu dumm darauf überhaupt weiter zu antworten.

          Was ist daran rassistisch, wenn Roslin auf die Taktik der Rassisten hinweist? Wenn er beschreibt was, warum ist?

          Du versuchst Roslin in die Nähe von Rassisten und Nazis zu rücken, das finde ich unfair und unangebracht.

          Auch hast Du meine Frage nicht beantwortet.

          Die Rassenkarte wird doch von denen gespielt, die Zimmerman zu einem Weißen machen wollten und ohne Belege behaupten ein Schwarzer sei Opfer geworden nur weil er ein Schwarzer war.

          Das machst Du jetzt auch, nur das Du zusätzlich („Wir haben es in der Hinsicht leichter“) die Nazikarte spielen willst.

          Daß Du die „millionen Menschen“,die ermordet wurden, instrumentalisiert, ist Dir sicher aufgefallen. Was ich wiedrerum nicht verstehen kann, was das soll.

          Aber eigentlich macht Roslin das richtig, wer meint die Nazikeule zu brauchen, mit dem sollte man nicht weiter diskutieren. Er oder sie will eigentlich (Meinungen) diktieren.

          Nur denke ich, man sollte Nazikeulenschwigern nicht das Feld überlassen.

        • Sorry Leute – ihr verfallt wieder in das Narrativ „Wer nicht dagegen ist ist dafür“ oder so.
          Ist es aber nicht.
          Die meisten Dinge auf dieser Welt sind viel banaler als das, oder auch komplizierter.

        • @DdBZ:
          Ich verstehe nicht wie Du auf sowas kommst.

          Ich habe eben den Eindruck, dass Roslin in der sehr stark polarisierten US-Debatte – bei der für mein Empfinden beide Seiten „einen an der Waffel“ haben – dazu neigt, die Position einer Seite allzu kritiklos sich zu eigen zu machen.

          Was ist daran rassistisch, wenn Roslin auf die Taktik der Rassisten hinweist?

          Das ist natürlich nicht rassistisch. Rassistisch ist es nach meiner Auffassung, wenn man es in Ordnung findet dass Schwarze Jugendliche einem Generalverdacht ausgesetzt sind – „weil doch nun mal die Mehrzahl der Verbrechen von Schwarzen begangen werden“

          Mit gleicher Logik kann ich eben auch Männer unter den Generalverdacht stellen, Vergewaltiger zu sein.

          Die Rassenkarte wird doch von denen gespielt, die Zimmerman zu einem Weißen machen wollten und ohne Belege behaupten ein Schwarzer sei Opfer geworden nur weil er ein Schwarzer war.

          Es wirkt nur einigermaßen bigott, wenn man sich einerseits darüber aufregt und andererseits es völlig in Ordnung findet, dass Schwarze unter einem Generalverdacht stehen.

          Was dabei beklagt wird ist ja letztlich, dass Weiße unter den Generalverdacht gestellt werden, rassistisch gegenüber Schwarzen zu sein.

          Daß Du die “millionen Menschen”,die ermordet wurden, instrumentalisiert, ist Dir sicher aufgefallen. Was ich wiedrerum nicht verstehen kann, was das soll.

          Du hast es offenbar tatsächlich nicht verstanden: Ich vermutete, dass „wir“ tendenziell weniger ein Identitätsproblem bekommen, wenn es um den Fakt geht dass Deutsche millionen Menschen umgebracht haben. „Wir“ fühlen uns weder mitschuldig, noch haben „wir“ einen Impuls, das NS-Unrecht zu verteidigen.

          Warum? Weil „wir“ weniger unsere Identität aus dem Deutsch-Sein und aus der Deutschen Geschichte ziehen als der US-Amerikaner aus der US-Geschichte – so meine Vermutung.

          Aber eigentlich macht Roslin das richtig, wer meint die Nazikeule zu brauchen, mit dem sollte man nicht weiter diskutieren. Er oder sie will eigentlich (Meinungen) diktieren.

          Autobahn.

        • @ Nick

          „Rassistisch ist es nach meiner Auffassung, wenn man es in Ordnung findet dass Schwarze Jugendliche einem Generalverdacht ausgesetzt sind – “weil doch nun mal die Mehrzahl der Verbrechen von Schwarzen begangen werden”

          Wo würdest Du eine vernünftige
          Grenze ziehen, zwischen durch
          reale Erfahrungen erzeugte
          Angst, Vorsicht und einem
          Generalverdacht ziehen.?

        • @Nick

          “ “weil doch nun mal die Mehrzahl der Verbrechen von Schwarzen begangen werden” “

          Wo hat Roslin das gesagt?

          Antwortest Du noch auf meine oben gestellte Frage, wo ich mich angeblich selber widerlege.

          Autobahn ist eine Strasse, kein Argument. Denn sonst würde ich fragen ob Du zB dei A7 oder doch die A33 meinst …

          Obwohl die auch eine verdächtige Symbolik haben:

        • @DbBZ:
          Antwortest Du noch auf meine oben gestellte Frage, wo ich mich angeblich selber widerlege.

          Erscheint mir müßig.

          Autobahn ist eine Strasse, kein Argument.

          Du hast es erfasst.

        • @Red Pill:
          Wo würdest Du eine vernünftige
          Grenze ziehen, zwischen durch
          reale Erfahrungen erzeugte
          Angst, Vorsicht und einem
          Generalverdacht ziehen.?

          Da ist der Bestätigungsfehler schon eingebaut.

          – Die meisten Männer sind keine Vergewaltiger

          – Die meisten Schwarzen sind keine Verbrecher

          – Die meisten Jugendlichen mit Hoodie machen zwar einen auf großen Gangsta, sind aber ziemlich brav

          Man muss sich also schlauere Kriterien ausdenken, wenn man tatsächlich Gefahren vermeiden will.

          (Zimmerman hatte nmE wenn dann eher letzteres Ressentiment. Es hätte auch ein weißer Teenager mit Hoodie sein können, der den Eindruck erwweckt die protestantische Ordnung zu gefährden.

          Der Jugendliche könnte sich Gängelei nicht gefallen lassen gewollt haben, so dass deshalb ein Streit eskalierte.

          Wäre er tatsächlich so gewalttätig wie Zimmerman ihn beschrieben hat, dann wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit schon früher aufgefallen.

          Aber ich war ja nicht dabei, insofern alles bloße Vermutung)

        • @ Nick

          „Da ist der Bestätigungsfehler schon eingebaut.“

          Nun wenn es jemand auf dem Gebiet dieser
          Minenfelder fertig bringt, das was er meint,
          denken zu müssen respektive zu dürfen,
          und gleichzeitig keine Diskrepanz zu seinem
          Bauchgefühl zu haben, den beneide ich.
          Es gibt auch Leute die sagen: Ich bin
          ein Race-Realist.

          „Der Jugendliche könnte sich Gängelei nicht
          gefallen lassen gewollt haben, so dass deshalb
          ein Streit eskalierte.“

          Das muss auch so sein aber es
          hat auch seinen Preis.
          In meiner verlängerten Pubertät
          bin ich auch mit dem hoch
          frisierten Mofa vor der Polizei
          erfolgreich geflohen und ein
          halbes Jahr später wurde mir
          das Lieblingsspielzeug nach
          einem Selbstunfall weggenommen.
          Die meisten Todesfälle unter
          schwarzen Jugendlichen in
          Zimbabwe West (Detroit) gibt
          es bei Kämpfen zwischen
          rivalisierenden Gangs.
          So what. Darwin at work.

        • „Zimmerman, after all, is a former Catholic altar boy, according to news reports.”“
          Dann sollte sich der Papst umgehend vom Erschießen Schwarzer distanzieren, sonst ist er mitschuldig.
          Gleiches erwarte ich vom spanischsprechenden Teil der Weltbevölkerung.

          Andernfalls werden ab sofort alle spanischsprechenden Katholiken als „Schwarzenmörder“ bezeichnet. Und immer wenn ich einen spanisprechenden Katholiken männlichen Geschlechts sehe, werde ich mich dreimal um mich selbst drehen, laut Uiuiui rufen und dann einbeinig hüpfend die nächste Hopfensafttankstelle auufsuchen. Der Leberschaden ist dann auch deren Schuld.

          Ich setze hiermit eine Frist bis zum 1.September 2013.

        • @DdBZ:
          “Zimmerman, after all, is a former Catholic altar boy, according to news reports.”

          Man muss sich natürlich mit der Geschichte der Stigmatisierung männlicher Jugend minimalst auskennen, um das mit der „protestantischen Ordnung“ zu begreifen.

          Feminismus will lieber nichts davon wissen, scho klar.

          @Red Pill:
          Es gibt auch Leute die sagen: Ich bin
          ein Race-Realist.

          Bestätigungsfehler und Realist beißt sich für meine Begriffe arg, aber macht nix. Jeder hat ja so seine Realität.

          Deshalb sollte man auch nur Personen mit Waffen auf Streife schicken, die die Kapazität haben zu begreifen was ein Bestätigungsfehler ist.

        • @ nick

          Wenn Du einen Esel in ein Spitzengestüt gibst, erhältst Du vielleicht den schnellsten Esel der Welt und unter Umständen ein paar flotte Maultiere…beide sind aber deutlich langsamer als die versammelten Pferde, Pferdezüchterweisheit.

          Zu Zimmermann: die Bezeichnung „white Hispanic“ wurde zuerst in den linksliberalen Medien wie Washington Post, NYT sowie CNN erfunden…man muss es “ erfunden“nennen, weil es „white hispanics“ bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab. Aber irgendwie „weiß“ ist allemal besser als hispanic, will man der Sache einen Rassenspin geben, und das wollten die üblichen Verdächtigen inklusive unserem Narzisten vor dem Herrn von Anfang an.

          Zum Profiling: wenn 95 von 100 Vergewaltigern und Einbrechern grüne Punkte im Gesicht haben, nimmt man die anders war, als die, die rote Punkte im Gesicht haben. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist Folge eines im gesunden Modus operablen menschlichen Gehirns. Das tut in gewisser Weise allen, die grüne Punkte im Gesicht und einen guten Charakter haben, Unrecht, aber ohne „Vorurteile“ wäre die Gattung Mensch schon lange ausgestorben.

        • @ratloser:
          Zu Zimmermann: die Bezeichnung “white Hispanic” wurde zuerst in den linksliberalen Medien wie Washington Post, NYT sowie CNN erfunden…

          Dann wurde die Kampagne also von ganz langer Hand geplant?

          Donnerwetter, die kulturmarxistischen Illuminati haben die Bezeichnung schon spätestens 2003 im U.S. Census Bureau angelegt:

          http://www.census.gov/population/www/socdemo/compraceho.html

          ..und spätestens seit 2007 in der Wikipedia fest etabliert:

          http://en.wikipedia.org/wiki/White_Hispanic_and_Latino_Americans

          Iss ein bisschen blöd, wenn man nicht weiß dass „Hispanic“ keine Pferdesorte ist.

          Zum Profiling: wenn 95 von 100 Vergewaltigern und Einbrechern grüne Punkte im Gesicht haben, nimmt man die anders war, als die, die rote Punkte im Gesicht haben..

          Wenn 95 von 100 Vergewaltigern keine Titten haben, dann nimmt man die anders wahr als diejenigen, bei denen sich das T-Shirt entsprechend ausbeult.

          Das hat mit Misandrie nichts zu tun, so funktioniert nun mal das retardierte Hirn von Anhängern des Feminismus-Genderismus.

          ..ohne “Vorurteile” wäre die Gattung Mensch schon lange ausgestorben.

          Das ist zwar richtig, aber ein Ressentiment bzw. Rassismus beinhaltet neben dem Vorurteil eine Abwertung.

        • @ nick

          Maultier ist ein Hybrid aus Pferd und Esel…schneller als ein Esel, langsamer als ein Pferd…die Gene von Afroamerikanern stammen im Schnitt zu 75% von Schwarzafrikanern, zu 25% von anderen Ethnien …ihr IQ ist im Schnitt höher als der der Schwarzafrikaner, aber niedriger als der der Angloamerikaner oder der asiatisch stämmigen Amerikaner…c´est la vie…da magst Du die Natur als Pferdezuchtbetrieb diffamieren, aber die Gesetze der Natur gelten für Erdwürmer wie für Menschen gleichermaßen…selbst für Dich… 😉

          Ok, ich habe dazu gelernt. „white Hispanic“ gabs schon vorher. Die Titulierung Zimmermanns als WHITE hispanic nahm ihren Anfang aber nachweislich in den genannten linksliberalen Medien…aus den von mir besagten Gründen….mit dem erwünschten Ziel einer Wiederbelebung der Rassendebatte.

          Linke wie Schwarze haben ein Interesse an der Aufrechterhaltung des Mythos vom weißen universellen Rassismus, weil dieser als Erklärung all der realen Widersprüche zu ihren Phantasmorgien herhalten muss. Es handelt sich gerade in Bezug auf die soziale Situation der Afroamerikaner in den USA als letzte Verteidigungslinie links egalitärer Feuchtträume..

        • @ nick

          „..wie beispielsweise die Behauptung, dass manche Pferdesorten keine Pferde, sondern Maultiere wären.“

          Sich ereifern, ohne den Text verstanden zu haben, ist unnötig peinlich.

          Als les nochmal in Ruhe durch, was ich geschrieben habe.

        • @ Ratloser

          Auch in Bezug auf die Kriminalstatistik
          wird da teilweise getrickst indem bei
          der Täterseite Hispanics als Weisse
          gezählt werden und bei den Opfern von
          weisser Kriminalität als zu einer
          Minorität gehörend.
          Auf dem Arbeitsmarkt für manuelle
          Berufe sind Schwarze und Hispanics
          ganz klar Konkurrenten.
          Was mir ein Verwandter, der in den
          dreissiger Jahren nach Kalifornien
          ausgewandert ist und dort einen
          Handwerksbetriebe gegründet hat,
          vor ca. 25 Jahren erzählt hat:
          Hispanics sind als Handwerker deutlich
          brauchbarer als Schwarze.

        • @ratloser:

          Sich ereifern, ohne den Text verstanden zu haben, ist unnötig peinlich.

          Ich habe schon verstanden, dass du zwar ein zoologisches Weltbild hast, aber nicht weißt was eine Spezies ist.

          zum Thema “white hispanic” und dem manipulativen Gebrauch dieses offensichtlich anachronistischen Begriffs durch linke amerikanische Medien..

          Lies dir den Artikel nochmal durch.

          „nicht anachronistisch“, und deinen Kategorien folgend wäre es korrekt, Zimmerman als „white“ zu bezeichnen. „Hispanic“

          Unabhängig davon ist die Entwicklung universeller moralischer Maßstäbe eine Leistung, die nicht jeder hinkriegt.

          Du kannst stolz darauf sein, dass manche Exemplare mit deiner Hautfarbe das durchaus hinkriegen.

        • Auch in Bezug auf die Kriminalstatistik
          wird da teilweise getrickst indem bei
          der Täterseite Hispanics als Weisse
          gezählt werden.. Hispanics sind als Handwerker deutlich
          brauchbarer als Schwarze.

          Na huch, hängen wir jetzt plötzlich einer kulturalistischen Theorie an?

        • @ nick

          ich hab da wohl eine wundgescheuerte Stelle an Dir berührt…sorry…wollte ich gar nicht…anyway…les es halt nochmal durch…Du schaffst das…vielleicht?!

        • ich hab da wohl eine wundgescheuerte Stelle an Dir berührt…sorry…wollte ich gar nicht…anyway…

          cat clueless.txt | firefox | forum

        • @ red pill

          Ich glaube nicht, dass Hispanics und Afroamerikaner echte Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt sind.

          Die anfängliche (70iger, 80iger) Konkurrenz weicht einer eindeutigen Privilegierung der Hispanics, sowohl was Bildungserfolg als auch Erwerbstätigkeit angeht.

          Das verschärft übrigens die schon lange bestehenden Ressentiments zwischen Hispanics und Afroamerikanern, die sich kulturell eh schon fremd sind. Zumal die Hispanics von dem Schuldkult der white guilt unbeschwert sind.

          Selbst auf dem Gebiet der organisierten Kriminalität gibt es eine zunehmende Schichtung zwischen Afroamerikanern und Hispanics. Letztere dominieren mit ihrer Organisationsfähigkeit und Disziplin, die sie auf brutal amoralische Weise durch die Kartellbildungen in Mexiko unter Beweis gestellt haben,die Distributionszentralen. Afroamerikanern bleiben kleine Jobs als Pusher und Pimps.

          Die Rassenfrage in den USA wird in der Tat bald aufgeheizt werden. Aber nicht zwischen den (alternden und absehbar minoritären) Weissen, sondern zwischen den Afroamerikanern,den asiatisch stämmigen Amerikanern und den Hispanics.

          Mal gespannt, wie politisch korrekte Interpretationsexperten das dann erklären wollen.

        • @ ratloser

          Durch die Stellung auf der B-Kurve
          ergibt sich halt auch hier zwingend
          die Position in der Nahrungskette.

          Hier noch ein Artikel dazu aus der
          LA-Times

          http://www.latimes.com/news/opinion/commentary/la-op-hutchinson25nov25,0,1144425.story

          „Mal gespannt, wie politisch korrekte
          Interpretationsexperten das dann erklären
          wollen.“

          Da bin ich froh, dass ich als einfaches
          Gemüt sagen kann: „It`s Genetic Idiots“
          und weiss, ich decke schon mal gute
          50% der Ursachen ab.

        • @ Nick

          *Ich habe schon verstanden, dass du zwar ein zoologisches Weltbild hast, aber nicht weißt was eine Spezies ist.*

          Natürlich haben wir es nicht mit unterschiedlichen Spezies zu tun, trotzdem aber mit genetisch unterschiedlichen/unterscheidbaren Menschengruppen.

          Dass die ethnischen Kategorien in den USA hier ungenau sind (white hispanic ist dafür ein Beispiel) ändert nichts an den unschönen Tatsachen, die massenmedial so umschwiegen sind, weil ihre Kenntnisnahme Rassisten Munition lieferte.

          Das fürchtet das linksliberale, egalitaristische Establishment, das eine Gleichartigkeit propagiert, die einfach nicht gegeben ist.

          Weshalb weißer Rassismus (den es gibt!) die einzige erlaubte Erklärung für den andauernden geringeren durchschnittlichen Erfolg der Afroamerikaner/Indianer im Vergleich zu Weißen ist in einer von Weißen für Weiße gebauten Zivilisation/Umwelt, in der der IQ sehr stark positiv mit Erfolg (gemessen in Bildungsabschluss/Einkommen, über alle Rassen hinweg übrigens) korreliert.

          Ein Rassismus, der seltsamerweise auch nicht verhindern konnte, dass Chinesen/Koreaner/Japaner die Weißen in punkto Erfolg überholt haben, im Schnitt.

          Keine kulturalistische Interventionsmethode hat bisher durchschlagend erfolgreich die Unterschiede aufzuheben vermocht im Durchschnitts-IQ: Afroamerikaner (1 SD unter dem der Weißen), Hispanics (deutlich darüber, aber deutlich unter dem der Weißen, rechnete ich den der white hispanics gesondert, läge der auf dem Niveau der weißen Südeuropäer, der des Restes – Mestizen/Indianer/Hispanics mit afroamerikanischen Vorfahren – läge tiefer, hier fasst die Bezeichnung Hispanics Menschen mit unterschiedlicher Vorfahrenreihe zusammen), der Durchschnitts-IQ der Nordostasiaten liegt deutlich über dem der Weißen und siehe da – kein weißer Rassismus vermochte ihren Marsch an die Spitze der US-Einkommenspyramide zu hindern.

          Dank der One-Drop-Rule ist die Gruppenbezeichnung Afroamerikaner genauso unpräzise wie die der Hispanics.

          Auch hier steigt der Durchschnitts-IQ mit dem Anteil weißer Vorfahren.

          Wie sind diese Muster kulturalistisch zu erklären?

          Ich fürchte, überhaupt nicht.

          Die einfache Erklärung, die es gibt, ist politisch nicht erwünscht, weil sie, wenn demagogisch missbraucht, verheerende Folgen haben kann.

          Aber die Verleugnung der Realität ist auf Dauer nicht durchhaltbar, verhindert nur die Diskussion der Frage, wie man mit dieser Realität human und verantwortungsbewusst umgehen kann.

          Eine Realität, die viele bitter kränkt, ich weiß.

          Aber die, die sie an die Öffentlichkeit bringen, zu watsonisieren oder zu richwinisieren, wird auf Dauer nicht helfen.

          Sie suppt ja via Internet doch überall durch.

        • @ ratloser

          *zum Thema “white hispanic” und dem manipulativen Gebrauch dieses offensichtlich anachronistischen Begriffs durch linke amerikanische Medien:*

          Manipulativ?

          Ja.

          Anachronistisch?

          Ich weiß nicht. Je nach Nützlichkeit wohl.

          Das ist ein nichtweißer Hispanic

          Quelle:

          http://www.hollywoodreporter.com/live-feed/abc-names-first-white-bachelor-599366

          *An ABC spokesperson confirmed to The Hollywood Reporter that the fan favorite — a 32-year-old former soccer player from Venezuela now living in Miami — will become the first non-Caucasian Bachelor or Bachelorette in franchise history. *

          NICHTWAHRNEHMUNG von Mustern ist eine Tugend, heute.

          Wenn man in politisch korrekten Zeiten überleben will.

          Deshalb wissen wir: Das ist ein weißer Hispanic

          Weil es den Müllstrommedien so gefällt und den herrschenden Narratoren der herrschenden Narrative dient.

          Narrhallamarsch.

        • @Roslin:
          Dass die ethnischen Kategorien in den USA hier ungenau sind (white hispanic ist dafür ein Beispiel)..

          Ooch Roslin, wer wird sich denn aus politisch-opportunistischen Gruppendenken heraus dumm stellen?

          „Hispanic“ ist eine rein kulturelle Kategorie, weshalb es eben „non white Hispanics“ gibt. Folgerichtig gibt es wohl auch „white Hispanics“ geben, oder nicht? Hat Herr Roslin etwa noch nie eine entsprechende US-Statistik gelesen?

          Hat dich jetzt dieselbe Leseschwäche befallen wie Clueless und rote Pille? Das wird ja nicht erst in dem von Clueless selbst verlinkten Artikel klargestellt, ich habe zuvor auch eine eindeutige Klarstellung des US-Bureau of Census verlinkt.

          Bestätigungsfehler?

          Dank der One-Drop-Rule ist die Gruppenbezeichnung Afroamerikaner genauso unpräzise wie die der Hispanics.

          Ja, die One-Drop-Rule hat sich der Kulturmarxismus schon Anfang des 20. Jahrhunderts ausgedacht.

          Die einfache Erklärung, die es gibt, ist politisch nicht erwünscht, weil sie, wenn demagogisch missbraucht, verheerende Folgen haben kann.

          Ich bin gewiß kein Freund solcher Ansichten, und hielt sie bisher für eine US-Macke.

          Wenn ich mir die Aristotelesche Demut so anschaue, die auch hier zum Vorschein tritt, dann kann ich zwar solche Ansichten nicht gutheißen – das verböte meine Überzeugung hinsichtlich des Rotzes der Aufklärung schon prinzipiell – aber nachvollziehen kann ich das langsam durchaus.

    • @ Zara

      *Besonders Roslin möchte ich das nahe legen, weil mich die Reaktionen auf seine Kommentare sehr interessieren würden *

      Das lohnt den Aufwand nicht.

      Erstens wüsste ich nicht, ob ich nicht doch zensiert würde (halte ich für wahrscheinlich), zweitens bewirkte es nicht viel.

      Denn, drittens: Ich halte unsere Zivilisation für todkrank, unheilbar krank.

      • @Roslin:

        „Erstens wüsste ich nicht, ob ich nicht doch zensiert würde (halte ich für wahrscheinlich)“
        .———–
        Glaube ich nicht, bis jetzt sind da nur zwei Kommentare, die sich positiv auf den Artikel beziehen, der Rest ist negativ.

        „Denn, drittens: Ich halte unsere Zivilisation für todkrank, unheilbar krank.“
        —–
        Joar, das ist mir schon aufgefallen^^

  8. wiederum Grüße ich auch meine radikalfeministischen Leser:

    • Kommentare sind fast noch besser – wie sich die Süßen über #CriticalRaceTheory austauschen (ohne Ahnung) :D!

      CriticalRaceTheory? Muss man die Bußrituale aller evangelikalen Freikirchen kennen?

      • @Nick

        Es gibt immerhin einen Wikipedia-Eintrag

        http://en.wikipedia.org/wiki/Critical_race_theory

        Critical race theory draws on the priorities and perspectives of both critical legal studies and conventional civil rights scholarship, while sharply contesting both of these fields. Angela Harris describes CRT as sharing „a commitment to a vision of liberation from racism through right reason“ with the civil rights tradition.[12] It deconstructs some premises and arguments of legal theory and simultaneously holds that legally constructed rights are incredibly important.[12][13] As described by Derrick Bell and Angela Harris, critical race theory is committed to „radical critique of the law (which is normatively deconstructionist) and … radical emancipation by the law (which is normatively reconstructionist).“[14]
        CRT’s theoretical elements are provided by a variety of sources.
        Richard Delgado and Jean Stefancic have documented the following major themes as characteristic of work in critical race theory:

        A critique of liberalism: CRT scholars favor a more aggressive approach to social transformation as opposed to liberalism’s more cautious approach, favor a race conscious approach to transformation rather than liberalism’s embrace of color blindness, and favor an approach that relies more on political organizing, in contrast to liberalism’s reliance on rights-based remedies.[15]

        Storytelling/counterstorytelling and „naming one’s own reality“—using narrative to illuminate and explore experiences of racial oppression.[15]

        Revisionist interpretations of American civil rights law and progress—criticizing civil rights scholarship and anti-discrimination law. An example is Brown v. Board of Education. Derrick Bell, one of CRT’s founders, argued that civil rights advances for blacks coincided with the self-interest of white elitist. Mary Dudziak performed extensive archival research in the US Department of State and US Department of Justice, as well as the correspondence by US ambassadors abroad. She found that passing of the laws in the US was not because people of color were discriminated against, rather it was to improve the image of the US to Third World countries that the US needed as allies during the Cold War.[15][16][17]

        Applying insights from social science writing on race and racism to legal problems.[15]

        The intersections theory is the examination of race, sex, class, national origin, and sexual orientation, and how their combination plays out in various settings, e.g., how the needs of a Latina female are different from that of a black male and whose needs are the ones promoted.[15][18]

        Essentialism philosophy —reducing the experience of a category (gender or race) to the experience of one sub-group (white women or African-Americans). Basically, all oppressed people share the commonality of oppression. However, that oppression varies by gender, class, race, etc., so the aims and strategies will differ for each of these groups.[15][19]

        Cultural nationalism/separatism, Black nationalism—exploring more radical views arguing for separation and reparations as a form of foreign aid.[15]

        Legal institutions, critical pedagogy, and minority lawyers in the bar.[15]

        The concept of structural determinism, or how „the structure of legal thought or culture influences its content,“ is a mode of thought or widely shared practice determines significant social outcomes. Usually this occurs without conscious knowledge and because of this, our system cannot redress certain kinds of wrongs.[15][20]

        White privilege refers to the myriad of social advantages, benefits, and courtesies that come with being a member of the dominant race, such as a clerk not following you around in a store or not having people cross the street at night to avoid you.[21]

        Microaggression refers to the sudden, stunning, or dispiriting transactions that mar the days of people of color. These include small acts of racism consciously or unconsciously perpetrated and act like water dripping on a rock wearing away at it slowly. Microaggressions are based on the assumptions about racial matters that are absorbed from cultural heritage.[22]

        Empathic fallacy is the belief that one can change a narrative by offering an alternative narrative in hopes that the listener’s empathy will quickly and reliably take over. Empathy is not enough to change racism as most people are not exposed to many people different from themselves and people mostly seek out information about their own culture and group.[23]

        Cheryl I. Harris and Gloria J. Ladson-Billings add the theoretical element of whiteness as property. They describes whiteness as the ultimate property which whites alone can possess. It is valuable and is property. The ‚property functions of whiteness’—rights to disposition, rights to use and enjoyment, reputation and status property, and the absolute right to exclude—make the American dream a more likely and attainable reality for whites as citizens. For a CRT critic, the white skin color that some Americans possess is like owning a piece of property. It grants privileges to the owner that a renter (or a person of color) would not be afforded.[24][25]
        Karen Pyke documents the theoretical element of internalized racism or internalized racial oppression. The victims of racism begin to believe the ideology that they are inferior and white people and white culture are superior. The internalizing of racism is not due to any weakness, ignorance, inferiority, psychological defect, gullibility, or other shortcomings of the oppressed. Instead, it is how authority and power in all aspects of society contributes to feelings of inequality.[26]
        Camara Phyllis Jones defines institutionalized racism as the structures, policies, practices, and norms resulting in differential access to the goods, services, and opportunities of society by race. Institutionalized racism is normative, sometimes legalized and often manifests as inherited disadvantage. It is structural, having been absorbed into our institutions of custom, practice and law, so there need not be an identifiable offender. Indeed, institutionalized racism is often evident as inaction in the face of need. Institutionalized racism manifests itself both in material conditions and in access to power. With regard to material conditions, examples include differential access to quality education, sound housing, gainful employment, appropriate medical facilities and a clean environment.[27]
        As a movement that draws heavily from critical theory, critical race theory shares many intellectual commitments with critical legal studies, critical theory, feminist jurisprudence and postcolonial theory. Though some authors like Tommy J. Curry have pointed out that such epistemic convergences with critical legal studies, critical theory, etc. are emphasized because of the idealist turn in Critical Race Theory which is interested in discourse (how we speak about race) and the theories of white Continental philosophers, over and against the structural and institutional accounts of white supremacy which were at the heart of the realist analysis of racism introduced in Derrick Bell’s early works[28] articulated through Black thinkers like W.E.B. DuBois, Paul Robeson, and Judge Robert L. Carter.[29]
        Recent developments in critical race theory include work relying on updated social psychology research on unconscious bias to justify affirmative action and work relying on law and economics methodology to examine structural inequality and discrimination in the workplace.[30]

    • Ja so sind’se, wer dem „Critical Race Theory“ Stuss nicht zustimmt, hat natüzrlich keine Ahnung was das sein soll.

      Aber das Du (oder mehrere hier) ein Diplom für Sexismus hast das wusste ich allerdings nicht.

      Ich würde denen sowas schenken..

    • Was lehrt uns der Twitter-Katalog den Christian uns hier ausbreitet: Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

      Oder anders: wer im Sandkasten nie mit (Triggerwarnung Chauvijargon) Türkenbrägen oder Schlitzies gespielt hat, muß natürlich sagen – jetzt hau doch nicht das Kind mit Migrationshntergrund, nur weil es Deine Schaufel geklaut hat.

      Mir egal, wer mir die Schaufel klaut kriegt eine auf die Finger – sogar, wenn’s es ne (Triggerwarnung für Nazis ) Kartoffel ist.

  9. Hier mal ein amüsantes Beispiel, wie eine durchgeknalle „linke“ Politsekte, welche kulturalistischen Rassismus/Neo-Rassismus im linken Gewand propagiert eine andere durchgeknallte „linke“ Politsekte, welche ebenfalls kulturalistischen Rassismus/Neo-Rassismus im linken Gewand propagiert, kritisiert.

    Auf der Homepage der “Antideutschen Aktion Berlin” findet sich Werbung für einen Sticker, den ich ganz gut finde – und zwar der dritte (allerdings nur dieser, die anderen sind ziemlich mißlungen):

    http://antideutscheaktionberlin.blogsport.de/2013/06/11/neue-sticker-to-go/

    “Extreme Kackscheiße. Critical Whiteness ist postmoderner Rassismus.”

    Der zweite Satz bringt es scharf aber treffend auf den Punkt.
    Muss man im Falle der Antideutschen wie gesagt natürlich verbuchen unter: Die einen durchgeknallten Sektierer kritisieren die anderen durchgeknallten Sektierer, aber trotzdem ist der Slogan „Critical Whiteness ist postmoderner Rassismus” m.E. gelungen.

    • Es ist absolut wahr, ich habe wirklich das Gefühl dass die ganze „Critical Whiteness“ chose, den Rassismus so richtig angetrieben hat.

      (Franz Josef Strauß an die Adresse pöbelnder linker Demonstranten)

      • Anstatt darauf hinzuweisen, wieviel alle Menschen aller Hautfarben gemeinsam haben, wird auf den Unterschieden insistiert. Eigentlich logisch, dass das den Rassismus eher anheizt.

        • Anstatt darauf hinzuweisen, wieviel alle Menschen aller Hautfarben gemeinsam haben, wird auf den Unterschieden insistiert.

          Ja, das geht schon damit los dass man die Diskriminierung der Einen als Privileg der Anderen umdeutet.

          Kritik an Diskriminierungen betont, dass man Andere unzulässigerweise anders behandelt, stellt also auf Rechte ab, die alle Menschen gemeinsam haben.

          Kritik an Privilegien hingegen trennt die Menschheit fein säuberlich in Täter- und Opferkollektive, ohne Ansehen der Person.

          Aber das kommt eben dabei heraus, wenn man Rassismus als rein soziales Konstrukt zur Generierung von Grupenvorteilen betrachtet, und ignoriert dass der Mensch nun mal sehr starke Gruppeninstinkte hat.

        • Mein Eindruck ist auch, dass sie andere, die (angeblich) nicht diksriminiert werden und ihrerseits auch nicht diskriminieren, als privilegiert betrachten (als wäre es nicht eine selbstverständlichkeit, nicht diskriminiert zu werden).

          Die eigentlichen Diskriminierer geraten dabei völlig aus dem Blick.

    • @Leszek:

      „Hier mal ein amüsantes Beispiel, wie eine durchgeknalle “linke” Politsekte, welche kulturalistischen Rassismus/Neo-Rassismus im linken Gewand propagiert“
      —–
      Wie kommst du drauf, dass die Antideutschen als Ganzes rassistisch seien? Weil sie den „war on terror“ befürworten oder warum?

  10. Wissen Sie, die Prinzesschen und Herzöginnen in St. Petersburg bemerkten erst dass eine Revolution im Gange ist als die Bayonette auf ihre Rücken gerichtet worden sind.

    Noch reden sie gross daher, noch halten sich die anderen Zurück. Bald geht aber das gemorde und geschlachte auf den Strassen los. Der Mörder von London (auf offener Strasse, am hellichten Tag) war nur der Anfang. Es gab auch schon Mordversuche in Italien auf offener Strasse..

    Ich für meinen Teil entwickel mich zum patriarchalen, chauvinistischen christlichen Mann. 😀 😀 😀 Und es fühlt sich gut an.

    Templarii

    • „Ich für meinen Teil entwickel mich zum patriarchalen,
      chauvinistischen christlichen Mann. 😀 😀 😀
      Und es fühlt sich gut an“

      Ausser mit christlich kann ich gut
      mithalten, nun gegen die Ratschläge
      im AT wie man als Mann sich
      gegenüber Frauen verhalten soll,
      habe ich keine grossen Einwände.
      Und es fühlt sich nicht gut an,
      Es fühlt sich verdammt unanständig
      gut an! Kann eigentlich gar
      nicht richtig ausdrücken wie
      dankbar ich bin, dass bei
      meiner Zeugung richtig
      gewürfelt wurde. 😀 😀 😀

    • Tip: Ersetze das Leder Deiner Geiißeln mit geteertem Stacheldraht.
      Das gibt rößere eirige Wunden – schöner büßen mit Rheinmetall sozusagen.
      Viel Spaß beim Christlichsein.

    • Soll hier Gewalt verherrlicht werden?
      Christ = freut sich über „geschlachte auf den Strassen“ und Mordversuche. Interessant.

      Noch alle Tassen im Schrank??
      Nach der nächsten Beichte würde ich den Pfarrer mal nach Adressen für therapeutische Anstalten fragen.

      Noch ein Hinweis: dies ist mMn kein Bog zur Darstellung religiöser Überzeugungen oder Präferenzen.

      • „Soll hier Gewalt verherrlicht werden?
        Christ = freut sich über “geschlachte
        auf den Strassen” und Mordversuche.
        Interessant.“

        Ich denke eher er weisst darauf
        hin, dass wir gewisse Vorzeichen
        nicht erkennen oder falsch deuten.

        Stelle auch fest, dass es auf
        diesem Blog viele Therapiegläubige
        gibt. Ja auch eine Art Religion.

      • Ui, ein whimp. Eine Tatsachenfeststellung ist keine Gewaltverherrlichung.

        Und dann wie ein Kind etwas unterstellen damit man sich selber besser fühlt? Wie fühlt es sich an moralisch überlegen zu seni?

        Und seine Auffassung darf man auch nicht teilen? Also nur die Kommentare ablassen die erlaubt sind?

        Muhaha, werd zum Mann, Junge.

        • Ich habe eine Verständnisfrage gestellt, weil der Text mit mysteriösen Andeutungen arbeitet, die Gewalt als Lösung eines sozialen Konflikts positiv darstellen, und wiederhole die Frage gerne:

          „Soll hier Gewalt verherrlicht werden?“

          Die simpelsten Antworten sind „ja“ und „nein“.

          „werd zum Mann, Junge“

          bin schon da: MAN.in.th.middle
          Spekulationen über mein Alter würde ich mir sparen.
          Ich spekuliere dann auch nicht öffentlich über unsere relative geistige Reife.

          • Allein die Frage zeigt schon eine Denkweise die dermassen verfahren ist, dass man inzwischen nur noch lachen kann. Soziologiestudenten reden so.

            Keine Männer.

        • Und ich dachte immer, Männer seien das rationalere, sachlichere Geschlecht? Offenbar habe ich da falsch gedacht. Wenn ich mir templarii und seine billigen ad hominems so ansehe … Übrigens würde ich DAS als kindisch bezeichnen. Wenn du mit Argumenten nicht mehr weiterkommst, dann nimm es doch wie ein Mann :D, @templarii, statt wie ein Kind zu sagen: „Du bist blöhöd!“

          • @Rexi

            „Und ich dachte immer, Männer seien das rationalere, sachlichere Geschlecht?“

            Sofern du nicht einer sehr essentialistische Betrachtung der Geschlechter das Wort reden willst ist das ein etwas billiger Angriff

          • Es ist eine tatsachenfeststellung dass sehr viele Menschen die sich selbst als Männer bezeichnen keine sind. Sie fallen völlig von der Rolle wenn man nur wenige Sätze sagt die in ihr Konzept nicht reinpassen. Das oben genannte ist ein beispiel für die Schwäche des Heterosexuellen Mannes (nicht mal explizit weiss wie jetzt im Beitrag erwähnt). Ein echter Mann weiss das Gewalt ein notwendiges Übel in der menschlichen Gesellschaft ist. Er versteht dass Menschen keine perfekten Wesen sind es immer zu Problemen und Streit kommen kann.

            meine Ad hominem Reaktionen waren schlichte geistige Schläge gegen jemanden der mich auf dieser Ebene herausgefordert hat. Wen er mich mit einer barbarischen Brachialattacke angreift die gerade besonders in ist ( verherrlicht hier jemand gewalt? Wie ein Blockwart der Politischen Korrektheit) bekommt er dementsprechend Antworten.

            Sicherlich neigen Männer oftmals zur sachlichkeit und rationalität – meine Antworten waren rational. Wer mich anpisst bekommt es zurück.

        • @templ: „Allein die Frage zeigt schon eine Denkweise ….“

          Die Frage war eine Verständnisfrage zu einer mehrdeutigen Äußerung mit der Bitte, sich eindeutig zu äußern.
          Ist die Denkweise, daß man sich klar äußern und seine wirkliche Meinung nicht hinter mehrdeutigen Äußerungen verstecken sollte, „dermassen verfahren …, dass man .. nur noch lachen kann“?
          Ich dachte immer, diese Denkweise, also dieses offene und direkte, sei typisch männlich (wobei man sich natürlich vor solchen Klischees hüten soll, keine Regel ohne Ausnahme).

          @Rexi „ich dachte immer, Männer seien das rationalere, sachlichere Geschlecht“.
          Finde ich toll, daß Du Deine Meinung so klar und eindeutig äußerst und nicht um den Brei herumredest. 😉
          Inhaltlich habe ich keine Einwände, außer natürlich dem obligatorischen Warnhinweis auf die Klischees und die Ausnahmen von der Regel, die die Regel angeblich ja nur bestätigen… aber das kennst Du ja alles schon.

          @C: „billiger Angriff“
          Angriff? welcher Angriff? Ich habe das einfach als Kompliment verbucht…

        • man kommt hier ja kaum noch mit beim Schreiben.

          @templ: „Ein echter Mann weiss das Gewalt ein notwendiges Übel in der menschlichen Gesellschaft ist. Er versteht dass Menschen keine perfekten Wesen sind es immer zu Problemen und Streit kommen kann.“

          … die man mit dem notwendigen Übel Gewalt dann irgendwie beilegt.

          Das ist endlich mal ein klares Wort zur offenen Frage, ob Gewalt herrlich ist. Also nicht herrlich, aber notwendig.
          Ich bin kein Experte in der christlichen Heilslehre und den speziellen Varianten davon, aber so ganz konsistent mit der offiziellen Nächstenliebe scheint mir das von weitem betrachtet nicht zu sein.

          „ich halte mich lieber an dass neue Testament“
          Steht das mit Gewalt als notwendiges Übel da irgendwo? Ich bin da völliger Laie, aber sehr interessiert dazuzulernen.

          • Moralinsaure Sätze die Heutzutage an der Tagesordnung sind, gibt es genug. So ziemlich jeder Politiker, Journalist, Soziologiestudent und andere Blockwarte unserer Heutigen Gesellschaft sind permanent damit beschäftigt laut kreischend überall Gewaltverherrlichung zu erkennen.

            Gewalt ist notwendig und Pazifisten zum Beispiel sind ein verlogener Haufen – sie können nur dann agieren wenn es jemanden im Hintergrund gibt der eine grosse Keule in der Hand hält.

            Es ist gelebte Nächstenliebe wenn man Kriminelle bekämpft, sie ins Gefängnis steckt, die Kriminellen selbst davor schützt Sünden zu begehen (Mord zum beispiel) und auch andere wehrlose davor schützt um Opfer von Sünde (Mord, Raub) zu werden.

            Die oft zitierte zweite Backe bezieht sich auf die EIGENE Backe. Nicht die Backe deines Nächsten welcher von einem anderen geschlagen wird.

            Die Feindesliebe bezieht sich laut meines Verständnisses nicht darauf dass man ihn kuscheln soll, sondern dass man sich nicht vom Hass überwinden soll. Sinnlose Rache sät nur neue Rachegelüste.

            Das Alte Testament kannte Jesus nicht, also nicht die Macht der Vergebung. Dementsprechend sind die Gesetze viel harscher – siehe „die Ehebrecherin“ versus „Ehebruch-steinigungs-regeln“. Soweit ich dass verstanden habe sagte Jesus dass die alten Gesetze so hart waren weil wir (ich nehme jetzt Juden als „wir“) zu Hartherzig waren.

            Interessant an dem ganzen Konzept ist ja, dass die Regeln NICHT aufgehoben worden sind – sondern so erweitert dass sie fast unnötig geworden sind (Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein..).

            Gewalt ist ein notwendiges Werkzeug weil wir Menschen sind wie wir sind. Allesamt Sünder. Diese tatsache zu vernachlässigen verursacht grosse Gewalt und Zerstörung. Und GENAU das ist ja dem weissen heterosexuellen mann geschehen. Er hat sich von der Bambi-Disney Welt blenden lassen und vergessen das er Muskeln hat, dass er ein Hirn hat, dass er Waffen bauen und bedienen kann. Und so stürmen jetzt alle ein und nutzen es aus dass weisse heterosexuelle Männer ihre Identität verloren haben und nun opfer von jeglicher Ideologie und Macht sind.

        • *Es ist gelebte Nächstenliebe wenn man Kriminelle bekämpft, sie ins Gefängnis steckt, die Kriminellen selbst davor schützt Sünden zu begehen (Mord zum beispiel) und auch andere wehrlose davor schützt um Opfer von Sünde (Mord, Raub) zu werden.*

          Wir im 21. Jhdt nennen das nicht mehr Sünde, sondern Verbrechen. 🙂

          *Die Feindesliebe bezieht sich laut meines Verständnisses nicht darauf dass man ihn kuscheln soll, sondern dass man sich nicht vom Hass überwinden soll*

          Nein, nein im Kontext der Backensache, der Vergebung der Sünden und der Nächstenliebe heißt es genau das.
          Es geht in erster Linie darum Feindschaft und Hass zu ÜBERWINDEN. Also quasi kuscheln 🙂

          *Gewalt ist ein notwendiges Werkzeug weil wir Menschen sind wie wir sind.*

          Und da wir Menschen so sind wie wir sind, und es, wie man ja an dir auch sehr schön erkennt, Menschen gibt, die sich an Macht und Gewalt, sagen wir mal, „erfreuen“, gibt es allgemeingültige Regeln, wann, wie und von wem welche Gewalt eingesetzt werden darf. Die nennen wir Gesetze. 🙂

          • Sünde. Nicht Verbrechen. Was Verbrechen ist, dass ändert sich alle Jahre. Je nach Wahlergebnis.

            Und das mit der Backe, wie wollen Sie Vergeben wenn nicht SIE eine Schlag ins Gesicht bekommen haben, sondern ihr Studienkollege?

            In erster Linie geht es darum selig zu werden, nicht um den Weltfrieden herbeizuzwingen – dass geht eh nie wird nie passieren. Hass kann man nicht überwinden sondern ihn nicht zulassen.

            Feindschaft überwinden geht nie einseitig sondern nur beidseitig. Es gibt Menschen die „hinnehmen“ als Schwäche ansehen und noch mehr dreinschlagen.

            Das Christentum ist nicht pazifistisch.

          • Sünde bedeutet dass man etwas tut dass den Menschen von Gott trennt. Es ist am einfachsten mit Platons Höhlengleichnis zu verstehen – Der Mensch dreht sich um und schaut in das Licht der Wahrheit. Sünde bedeutet dass man etwas tut dass diesen Blick verstellt oder unterbricht – zum Beispiel führt Lügen dazu dass man ein Lügner wird und die Lügen „kontrollieren“ einen dann.

          • Ich finde der Urknall ist eine Erfindung und ziemlich Unlogisch. Dass der Urknall aus dem „Nichts“ entstand widerspricht dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik oder ganz einfach gesagt: „Von Nichts kommt nichts“.

            Im Zeitalter des Atheismus von „menschen Glauben an Gott weil sie eine Hirnwindung haben“ zu reden ist reichlich naiv und unüberlegt. Atheismus gab es übrigens auch schon vor dem Christentum.

          • „Sünde bedeutet dass man etwas tut dass den Menschen von Gott trennt.“

            Und das heißt?

            „Der Mensch dreht sich um und schaut in das Licht der Wahrheit. Sünde bedeutet dass man etwas tut dass diesen Blick verstellt oder unterbricht“

            Versteh ich nicht. „Licht der Wahrheit“ ist ja nun wieder sehr metaphorisch.
            Man sollte also nichts tun, was der Wahrheit entgegenspricht.

            Aber was ist Wahrheit?

          • Es bedeutet dass man sich aus seiner „Nähe“ entfernt. Man unterbricht oder verschmutzt die Verbundenheit zu Gott, weist ihn zurück und verletzt ihn (und damit sich selbst auch, weil man eigentlich dazu geschaffen ist um bei Gott zu sein).

            Man gleitet bei solchen Themen sehr schnell in Metaphorik ab, weil oft die Worte fehlen. Danke für die Fragen!

            Das mit dem „Licht der Wahrheit“ kann ich nur aufgrund meines Erlebens beschreiben. Ich erlebte es so, dass meine Hinwendung zu Gott dazu führte dass mir plötzlich, nach Jahren des Stagnierens, Erkenntnissgewinne über mich, meine Sündhaftigkeit (Laster, Bösartigkeiten, Gewohnheiten und Denkverrostungen) und anderes eintröpfelten. Manchmal war es wie eine Lawine und fast immer war es überraschend – also so wie ich es mir nicht vorstellen konnte. Es ist irgendwie so als würde man sich in einen Lichtkegel stellen und dann die ganzen schmutzigen Sachen in seinem Verstand sehen. Ziemlich peinlich übrigens. Nach einiger Zeit hatte ich dass dringende Bedürfnis zu beichten. Danach bin ich summend nach Hause gegangen.

            Ja, man sollte nichts tun was der Wahrheit entgegenspricht – dass Problem ist aber dass man nicht in allen Bereichen weis was Wahrheit ist. Inzwischen bin ich ein bischen erfahrener mit der Gnadengabe Gottes und lasse mich führen, davor war ich bockiger und verweigerte mich was mir zu Schaden war.

            Aber was die Wahrheit ist, dass weiss ich auch nicht. Es ist die älteste Frage überhaupt glaub ich. Anscheinend ist „Die Wahrheit“ eine Art Naturgesetz oder eine Kraft. Man merkt es daran dass nur dann etwas wirklich bestand hat, wenn es der Wahrheit entspricht. Zum Beispiel muss die Statik des Gebäudes der „Wahrheit über die Statik“ entsprechen.

            Weiter habe ich persönlich erfahren dass „die Wahrheit“ anscheinend ein Bewusstsein hat.

            Was aus einer bestimmten Sicht logisch ist – wir Menschen verstehen uns im Gegensatz zu Tieren selber auch besser weil wir ein Bewusstsein haben. Wenn ich mir also eine Skala von „Wahrheitsintensität“ vorstelle, dann ist eine Wahrheit die sich ihrer selbst bewusst ist auf einer höheren Stufe als eine unbewusste „Wahrheit“ die nur ein Haufen Funktionen ist. Aber dass ist Spekulation meinerseits. Thomas von Aquin und Augustinus hab ich noch nicht gelesen, bin grad bei Platons „Der Staat“.

            „Was ist Wahrheit“ fragte Pontius Pilatus Jesus selbst.

            Templarii

          • „Es bedeutet dass man sich aus seiner “Nähe” entfernt. Man unterbricht oder verschmutzt die Verbundenheit zu Gott, weist ihn zurück und verletzt ihn“

            Das bedeutet ja, dass Gott gewisse Wertvorstellungen hegt, sonst könnte man ihn nicht verletzen oder zurückweisen. Welche Wertvorstellungen sind das?

            Und was ist, wenn man Gottes Nähe überhaupt gar nicht verspürt (so wie ich)? Wie kann man sich dann von ihm entfernen?

          • Dazu gehörten einige Gedanken. Gott ist kein Mensch sondern ein Transzendentes unendliches Wesen. Die Wertvorstellungen sind nicht nach dem Muster wie die eines Menschen. Also sie sind nicht einfach willkürlich sondern sie haben einen logischen Grund.

            Jeder der 10 Gebote hat einen Grund, wir lernen seit Jahrtausenden welchen. Alle diese Gründe entsprechen unserer Natur und fördern die Menschliche Natur zur höchsten Blüte. Wenn man sie ignoriert oder bricht, kommt es zu Katastrophen die man erst Jahrhunderte später kapiert.

            Gott ist wie ein Vater, er liebt uns und sehnt sich nach unserer Nähe. Er hat uns schon geliebt bevor wir existierten – jeden einzelnen von uns.

            Man verspürt Gott nicht immer. Auch als gläubiger, praktizierender Christ nicht. Es ist kein Gefühl dass „strahlt“. Der Kontakt zu Gott ist eine Beziehung. Eine vertrauende, liebevolle, resepektvolle Beziehung. Natürlich gibt es Menschen die Gott fühlen, sie weinen auch wenn sie in der Kirche sind. Gott zu erkennen ist eine Gnade Gottes – also ein Geschenk von Oben. Er entscheidet, wir empfangen.

            Natürlich klingt es willkürlich und es macht Angst oder Misstrauisch, aber wir haben Hilfen bekommen um weiter zu gehen. Dazu gehört die Bibel, die Traditionen und natürlich die Gläubigen und Geweihten. In der Bibel steht „Prüfe alles, dass Gute behalte“ und dies ist der Weg wie man Gott zeigt dass man auf dem Weg ist.

            Man kann sich von ihm durch Ignoranz und Sünde entfernen. Die Krux der Liebe ist Freiheit. Nur eine freiwillige Liebe ist echte Liebe. Wir bitten ihn herein in unser Herz, wir fragen ihn, er kümmert sich – sehr elegant und respektvoll übrigens – um die Anliegen. Entweder heisst es: „Gott, Dein Wille geschehe – oder – „Mensch, Dein Wille geschehe“. Da Gott aber ein unendliches Wesen ohne Nöte ist, ausser der Sehnsucht nach unserer Liebe, ist der erste Deal laut meiner Erfahrung besser.

            Ich weiss es klingt ein wenig Absurd, aber je mehr ich diesen Dingen gefolgt bin, desto mehr habe ich unsere eigene Geschichte und Kultur verstanden. Plötzlich habe ich eine innige Gemeinschaft mit Menschen die vor 1000 Jahren gestorben sind. Da ist anscheinend ein Bewusstsein dass reagiert und agiert. Die Art und Weise entspricht der Schrift und Tradition die ich oftmals erst im Nachhinein (Monate später, nachdem ich schon vergessen hatte dass ich etwas gelernt habe) erfahren habe.

            Zurückkehren und Neu Entdecken geht immer. Gott hat Zeit. In der Bibel gibt es die Geschichte des „verlorenen Sohnes“. Vergeben wird alles wenn es eine ernste Reue im Hintergrund hat. Wer nicht Reuen kann, der kann mit Gott darüber reden dass er Bereuen lernen will. Da bin ich grad dran.

          • „Jeder der 10 Gebote hat einen Grund, wir lernen seit Jahrtausenden welchen.“

            Na ja, ich halte die zehn Gebote in ihrem Gesamtkontext für reichlich konfus.
            Humanisten haben weitaus bessere Gebote aufgestellt, die auch tatsächlcih den Kern menschlichen Zusammenlebens berühren.
            Denn meiner Mienung kommnt es darauf an, wie Menschen miteinander umgehen, nicht wie sie mit Gott umgehen. Denn Gott ist nicht greifbar, andere Menschen schon.

            Im Übrigen: Wenn die Wertvorstellungen Gottes nicht nach dem Muster wie die eines Menschen sind, wie kannst Du dann wissen, was Gott will, dass er usn liebt, dass wir in seiner Nähe sein sollen?

            Und wieso pickst Du Dir immer irgendwelche Bibelstellen heraus?. Woher weißt Du, welche von den Tausenden Zitaten relevant sind?

          • Ich kenne keine Gesetze von Humanisten, höchstens irgendwelche Gesetzesbücher die man dann erst studieren muss.

            Was an „Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht ehebrechen, Du sollst nicht morden, Du sollst nicht begehren Deines Nachbars Gut“ falsch sein soll weiss ich nicht. Für mich ist es alles logisch und brauchbar. Ganz im Gegensatz zum Strafgesetzbuch und vor allem unseren Scheidungsrecht.

            Gott ist greifbar, unter anderem hat er sich greifbar gemacht in dem er als Jesus Inkarnierte.

            Die Wertvorstellungen Gottes haben einen anderen Grund und einen anderen Blick. Wir Menschen neigen dazu solche Wertvorstellungen zu machen die uns temporär nützen. Viele Wertvorstellungen übersteigen nicht den Horizont einer Modewelle. Gottes Wertvorstellungen sind Ewige, dass heisst sie sind unabhängig von Mode, Laune und Lust. Sie sind solche die unsere Wahrnehmung übersteigen und übererfüllen was man sehr schnell merkt wenn man ihnen folgt.

            Dass ganze Strafgesetzbuch kann man abschaffen wenn man sich an zwei Gesetze hält: „Liebe Gott mit ganzem Herzen, all deinem Willen und all deiner Kraft, und liebte Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

            Warum ich bestimmte Bibelstellen auswähle? Zuallererst sind die 10 Gebote sehr zentrale Aussagen. Sie sind sozusagen der Kern der Bibel. Im neuen Testament steht geschrieben dass alle Göttlichen Gesetze sich in dem von mir oben zitierten Satz erfüllen. Die Quintessenz ist „Liebe Gott und Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“.

            Dass ist der Plot der Bibel. Die Hintergrundmusik, der Grund für alles.

            Relevant sind übrigens alle Sätze in der Bibel, es ist aber wichtig zu wissen dass die Bibel aus verschiedenen Büchern besteht die unterschiedlichen Literarischen Kategorien entsprechen.

          • “Liebe Gott mit ganzem Herzen, all deinem Willen und all deiner Kraft, und liebte Deinen Nächsten wie Dich selbst.”

            Und wie geht man mit Menschen um, die nicht der Nächste sind?

            „Was an “Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht ehebrechen, Du sollst nicht morden, Du sollst nicht begehren Deines Nachbars Gut” falsch sein soll weiss ich nicht.“

            Diese Gebote sidn nicht unbedingt falsch, im Kontext der gesamten 10 Gebote, sidn diese aber recht merkwürdig, da Gott sich zuerst ja selbst lobpreist udn zum Diktator ausrufen lässt.

            „Gott ist greifbar, unter anderem hat er sich greifbar gemacht in dem er als Jesus Inkarnierte.“

            Gut, aber dann existiert er ja doch innerhalb von Raum und Zeit und kann demnach wissenschaftlich bewiesen oder widerlegt werden.

            „Gottes Wertvorstellungen sind Ewige, dass heisst sie sind unabhängig von Mode, Laune und Lust.“

            Das ist allerdings keine gute Basis für Moral. Moralvorstellungen müssen hinterfragbar sein.

            „Sie sind solche die unsere Wahrnehmung übersteigen und übererfüllen was man sehr schnell merkt wenn man ihnen folgt.“

            Was nützen Menschen denn aber Wertvorstellunegn, die man von der Wahrnehmung nicht fassen kann? Menschen leben mit Menschen zusammen und benötigen daher ethische Prinzipien, die fassbar sind und die relevant für das Leben unter Menschen sind.

            „Die Quintessenz ist “Liebe Gott und Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst”.“

            Zunächst einmal ist das Deine Interpretation. Woher weißt Du das dass die Quintessenz ist?

            „Relevant sind übrigens alle Sätze in der Bibel“

            Das sehe ich nicht so. Es gibt enorm viel Schwachsinn in der Bibel und Wertvorstellungen die das Gegenteil von Moral und Ethik sind.

          • >Und wie geht man mit Menschen um, die nicht der Nächste sind?

            Dafür gibt es dass Gleichnis vom barmherzigen Samariter. (Die Samariter waren Feinde der Juden) Mit solchen und anderen Gleichnissen lehrt Jesus uns dass erstmal alle „der Nächste“ sind. Die damaligen Juden bezogen dass erstmal auf sich selber – auch in der Apostelgeschichte weitet Gott die Aufgabe der Mission auf Heiden aus. Ergo: Alle Menschen sind „der Nächste“.

            > Diese Gebote sidn nicht unbedingt falsch, im Kontext der gesamten 10 Gebote, sidn diese aber recht merkwürdig, da Gott sich zuerst ja selbst lobpreist udn zum Diktator ausrufen lässt.

            Ein Diktator der für meine Freiheit geblutet und gestorben ist? Man soll ja seine Gebote befolgen – weil er er ist. Wenn man ihn nicht respektiert, folgt man seinen Geboten nicht. Gott kennst die Menschliche Natur und darum hat er auch das zweite Gebot gesetzt, also dass man seinen Namen nicht missbrauchen soll.

            > Gut, aber dann existiert er ja doch innerhalb von Raum und Zeit und kann demnach wissenschaftlich bewiesen oder widerlegt werden.

            Der Teil seiner Inkarnation ist wissenschaftlich belegbar oder widerlegbar. Und die Wissenschaftliche Forschung entstammt aus dem Versuch Gott zu erforschen. Newton suchte Gott als er seine Forschung durchführte.

            > Das ist allerdings keine gute Basis für Moral. Moralvorstellungen müssen hinterfragbar sein.

            Ich weiss nicht, ob ich morden oder nicht morden darf ist für mich nicht Gegenstand von Hinterfragungen. Entweder ja oder nein.

            > Was nützen Menschen denn aber Wertvorstellunegn, die man von der Wahrnehmung nicht fassen kann? Menschen leben mit Menschen zusammen und benötigen daher ethische Prinzipien, die fassbar sind und die relevant für das Leben unter Menschen sind.

            Da dient wieder das Bild des Vaters sehr gut um das Konzept zu verstehen. Wenn ich meinem Kind befehle dass es nicht auf die Strasse laufen soll, dann tue ich es weil ich das Kind liebe und Konsequenzen Wahrnehme die das Kind nicht tut. Ich kann es dem Kind auch nicht erkären. Erst wenn das Kind älter wird (und eben überlebt hat!) erkläre ich dem Kind warum es nicht auf die Strasse laufen soll. Genauso habe ich es gemeint als ich schrieb „seine Wertvorstellungen“ übersteigen unsere Wahrnehmung.

            Oder anders gesagt: Es gibt Menschen die sind zu Dumm um zu kapieren das Ehebruch Probleme bringt.

            Damit meinte ich nicht dass wir niemals kapieren können warum die Gesetze und Gebote stimmen. Man lernt dass schon. Aber mit 20 kapiert man vielleicht nicht warum Ehebruch ein Problem ist. Mit 35 aber doch…. (vor allem wenn man selbst Opfer davon war).

            >>“Die Quintessenz ist “Liebe Gott und Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst”.”

            >Zunächst einmal ist das Deine Interpretation. Woher weißt Du das dass die Quintessenz ist?

            Sie glauben nur dass es meine Intepretation ist. Es steht aber so wortwörtlich in der Bibel:

            Markus 12, 28:
            „Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.“

            > Das sehe ich nicht so. Es gibt enorm viel Schwachsinn in der Bibel und Wertvorstellungen die das Gegenteil von Moral und Ethik sind.

            Es gibt die Problematik mit der Eroberung des Landes Israel durch die Israeliten. Dort werden die Befehle Gottes sehr hart. Sie sollen alle ausrotten und das Land in Besitz nehmen. Diese Befehle beziehen sich aber auf einen bestimmten Landstrich, und auf bestimmte Völker in diesem Landstrich die bestimmten Kulten folgen. Der Baalskult war ein kannibalistischer Säuglingsopferkult. Auch bei Sodom und Gomorrah dreht es sich darum.

            Was aber wichtig ist: Diese Befehle Gottes sind keine universellen Handlungsbefehle wie im Koran. Sie beziehen sich auf konkrete Personen die zu einem konkreten Zeitpunkt eine konkrete Tat in einem konkreten Raum geltung hatten. Heutige Christen können nicht sagen dass Gott ihnen den Auftrag gab die Kanaaniter in Palästina auszurotten. Es gibt die Kanaanaiter nicht mehr und die Christen sind nicht Juden denen Gott das gelobte Land versprach.

            Was noch wichtig ist: Vielfach werden Beispiele der Schlechtigkeit als Aussprüche Gottes mit Befolgungszwang dargestellt. Obwohl sie im Kontext dass Gegenteil aussagen sollen („Tut es nicht wie DER“) wird es als Beispiel für eine Aussage und Befehl Gottes dargestellt. Die Bosheit ist überall.

            Templarii

        • @templarii:

          „Gewalt ist ein notwendiges Werkzeug weil wir Menschen sind wie wir sind. Allesamt Sünder. Diese tatsache zu vernachlässigen verursacht grosse Gewalt und Zerstörung. Und GENAU das ist ja dem weissen heterosexuellen mann geschehen. Er hat sich von der Bambi-Disney Welt blenden lassen und vergessen das er Muskeln hat, dass er ein Hirn hat, dass er Waffen bauen und bedienen kann.“
          ——-
          Könntest du ein Beispiel bringen? Wo oder gegen wen sollte der „weiße heterosexuelle Mann“ Gewalt anwenden?

        • „Und was bedeutet “Sünde”?“

          Das alles und noch viel mehr :mrgreen:

          Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht

          http://www.beichthaus.com/

          Die sind ja schlimmer als die Gen….

        • @templ:
          „Gewalt ist ein notwendiges Werkzeug weil wir Menschen sind wie wir sind. Allesamt Sünder.“

          Nö, nicht allesamt, denn man muß ja erst mal bei einer Religion Mitglied werden. Bin ich z.B. nicht und werde ich auch nicht. Ob alle Mitglieder einer Religion Sünder sind, kann und will ich nicht beurteilen. Bedenklich finde ich den Vorschlag, gegen alle Mitglieder einer Religion einfach so Gewalt anzuwenden. Es sei denn, nach der Beichte gezwungen zu sein, als Buße 3 Vaterunser zu beten, ist auch Gewalt. OK, müßte man noch ausdifferenzieren.

          „Und GENAU das ist ja dem weissen heterosexuellen mann geschehen.“

          Mit Aussagen über „den WHM“ als solchen wäre ich vorsichtig (erst recht bei frei erfundenen Aussagen ohne nachvollziehbare statistische Unterfütterung).

          „dass weisse heterosexuelle Männer ihre Identität verloren haben“

          Frohe Kunde: nicht alle haben ihre Identität verloren! Ich z.B. und alle meine Bekannten haben eine glasklare Identität: antifaschistisch, antirassistisch, gegen totalitäre Strukturen und Unterwanderung der Demokratie (also gegen große Teile des Feminismus), gegen religiöse Fanatiker und Rechtsradikale (vor allem solche, die sich als Männerrechtler tarnen) usw. Notfalls natürlich mit Gewalt, wozu haben wir den Verfassungsschutz und die Polizei, daß Gewaltanwendung zum Schutz der Demokratie ein notwendiges Übel sein kann, brauche ich nicht zu betonen, da sind wir uns einig.

          Übigens kommen wir nach meinem Eindruck vom Thema ab, es geht hier m.E. weniger um religiösen Fanatismus und Gewaltverherrlichung, sondern um das Geschlechterverhältnis.

        • @ Templarii „Ein echter Mann weiss das Gewalt ein notwendiges Übel in der menschlichen Gesellschaft ist.“ Gewalt ist eine menschliche Handlungsoption – das ist soweit eine Selbstverständlichkeit, und es ist nicht recht einsehbar, warum man ein Mann sein muss, um das zu verstehen (Man sagt ja auch z.B. nicht: „Ein echter Mann weiß, wie spät es ist.“ , o.ä.) Wenn Menschen aber Regeln eines halbwegs zivilen Miteinanders einführen, versuchen sie dafür zu sorgen, dass es andere Handlungsoptionen als gewalttätige gibt und dass diese in der Regel auch gewählt werden – dass also Gewalt eben KEINE Notwendigkeit ist.

          Daher sind biblische Äußerungen zur Fremden- und Feindesliebe, die übrigens grundsätzlich aus der jüdischen Bibel stammen (http://de.wikipedia.org/wiki/Feindesliebe#Judentum), nicht auf das eigene Gefühl eines Menschen bezogen, sondern auf soziales Handeln. „Die Feindesliebe bezieht sich laut meines Verständnisses nicht darauf dass man ihn kuscheln soll, sondern dass man sich nicht vom Hass überwinden soll.“ Dein Hass ist relativ egal, solange Du Dein Handeln nicht dadurch leiten lässt.

          „Das Alte Testament kannte Jesus nicht, also nicht die Macht der Vergebung.“ Juden haben ein sehr vielfältiges Konzept von Vergebung und Versöhnung. Jom Kippur, der Versöhnungstag, ist der wichtigste jüdische Feiertag (http://www.jcrelations.net/Umkehr_und_Vergebung.3958.0.html?L=2). Es ist recht selbstbezogen, wenn Christen glauben, das Konzept der Vergebung sei erst durch sie in die Welt gekommen. Was für einige christliche Positionen allerdings typisch ist, ist der Glaube daran, dass alle Menschen grundsätzlich Sünder seien, völlig unabhängig davon, was sie tun. Das ist eine Haltung, die tatsächlich Gewaltphantasien nahelegt, weil Gewalt dann als eine Art „Reinigung“ interpretiert und begrüßt werden kann. Eine Haltung, die übrigens mit dem biblischen Konzept der Nächsten- oder Feindesliebe nicht das Geringste zu tun hat.

          Eben die Haltung aber, Gewalt eigentlich zu begrüßen, hat man.in.th.middle wohl in Deinem Satz „Bald geht aber das gemorde und geschlachte auf den Strassen los“ (als könntest Du es kaum erwarten) gewittert, und ich habe genau den gleichen Eindruck.

          Woran das liegt? Ein Tipp…Es liegt NICHT daran, dass wir keine Männer sind, sondern hat was mit dem zu tun, was Du schreibst.

          • Natürlich ist jeder Mensch Sünder, jeder Mensch ist von sich aus fähig böses und gutes zu tun. Wir haben Triebhaftigkeiten und Faulheit oder die Neigung das Falsche aus falschen Gründen heraus zu tun.

            Dadurch ist unsere gebrochene Natur verständlicher.

            Ich begrüsse Gewalt sehr wohl wenn sie zur beendigung eines absolut grausamen, mörderischen und ungerechten Zustand führt. Die sogenannte Gewaltlosigkeit hat zu der Situation geführt die wir jetzt haben – gewalttätige Gruppen von Menschen die diktieren was Sache ist. Die Schulen sind schon längst unter Kontrolle von Gewalttätigen Menschen die tun was sie wollen. Dieser Zustand muss beendet werden. Und zwar mit konsequenter Gewalt. Reden und Händchen halten funktioniert nicht. Dies haben die letzten 20 Jahre gezeigt.

            Da der Westen Kulturell schon soweit abgestürzt ist dass er nicht mal mehr merkt dass Verteidigung immer Gerecht ist und dass er nicht mehr begreift dass an allen Ecken und Enden Gewalttäter (Psychische und Physische) hantieren und massiv Gewalt ausüben – ist es besser darauf hinzuweisen dass dieser selbstzerstörerische und vernichtende Zustand zu beenden ist.

            So wie man auf dem Schulhoft dem bösartigen Idioten einfach mal in die Fresse haut damit er aufhört einen oder andere dauernd anzugreifen und fertigzumachen, so braucht es dies auch auf höherer Ebene.

            Darum ist die Frage nach „soll hier Gewalt verherrlicht werden“ selber Gewalt. Denn sie drängt den gefragten in eine Defensive Position die in Ohnmacht und Untätigkeit zwingt. Denn Moral oder vermeintliche Moral wird als Werkzeug genutzt um Moralgestützte Gewalt zu unterdrücken. Das Ergebnis kann man im Internet auf vielen Seiten und vielen Videos ansehen – die Videos sind nicht sehr schön, es endet manchmal mit einem abgeschnittenen Kopf.

            Weil „der Westen“ sich nicht wehrt, wird er halt erobert und zerstört. Dieser Prozess läuft genau jetzt. Entweder irgendwann wird verstanden dass Gewalt ein Werkzeug ist oder man hat höllische Angst vor Gewalt und verkriecht sich irgendwo zuhause bis es zu spät ist.

        • „Dass der Urknall aus dem “Nichts” entstand widerspricht dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik oder ganz einfach gesagt: “Von Nichts kommt nichts”.“

          Die einzelnen Theorien zum Urknall widersprechen diesem „ersten Hauptsatz der Thermodynamik“ nicht. Gott dagegen schon.

          • Wieso? Wenn Gott Energie ist und er seine Energie verwendet hat um unsere Wirklichkeit zu schaffen dann ist die Energie ja weder aus „dem nichts“ entstanden noch verloren gegangen.

            In der jetztigen Urknalltheorie wird ja behauptet dass erstmal nix war, dann ein Urknall stattfand und dann alles da war. Das ist weitaus gewagter.

          • „Wenn Gott Energie ist und er seine Energie verwendet hat um unsere Wirklichkeit zu schaffen“

            Wenn Gott Energie ist, kann ich mich ihm nicht entfremden, egal was ich tue. Denn Energie ist immer da.

          • Ich entfreme mich nicht aktiv von Gott. Dazu müsste ich erst einmal an ihn glauben. Ich halte es für zu zeitaufwendig, mich mit einem Wesen zu beschäftigen, dass ich nicht sehen kann, nicht fühlen kann, von dem Du selbst sagst, er sei nicht fassbar, und habe andere Wertvorstellungen als Menschen.

            Auf dieser Welt gibt es lebende, atmende Menschen, die meine Fürsorge, Freundschaft und Liebe eher benötigen. Ich beschäftige mich lieber mit Dingen, die greifbar sind.

            Ich kann Gott nicht einfach so in mein Herz lassen, denn dafür müsste ich wissen: Was hat er für Moralvorstellungen? Was sind seine Ansichten zum Leben, zur Welt und zu den Menschen? Ist Gott gut?

            All diese Fragen stelle ich selbstverständlich, bevor ich mich auf Menschen einlasse. Ich sehe nicht, warum ich Gott blind vertrauen sollte.

          • Kann ich vollkommen verstehen, dass ist auch ein vollkommen vernünftiges Verhalten. Wie auch sonst, sonst wär es Lüge.

            Was ich mit der Unfassbarkeit aussagen wollte ist, dass wir Menschen von uns aus nicht in der Lage sind Gott zu verstehen. Darum gibt es auch dass Gebot „Du sollst Dir kein Bild von mir machen“.

            Gott möchte eine Freundschaft mit Dir (Mit jedem). Er möchte keine Marionetten, sonst hätte er solche geschaffen.

            Ich habe erlebt dass eine Veränderung eintrat die sehr sachte vor sich ging. Persönlich habe ich bildlich gesprochen die Tür geöffnet und einen Sitzplatz angeboten. Gott ist ja genau darum an uns als Mensch angetreten – in der Bibel werden sogar Jesu Windeln erwähnt – weil er uns da abholt wo wir dastehen. Sonst wäre es ungerecht, wir sind ja seine Kinder, wie bei Kindern muss man auf diese zugehen und ihr Wahrnehmen repsektieren wenn man sie erziehen will.

            Meine Erfahrung und mein Erleben ist, dass Gott gut ist. Warum ich dass glaube? Weil die Folgen meines Umgangs mit Gott gut waren. Ich habe angefangen zu lernen wie brüchig und hochfahrend ich bin. Ich habe angefangen eine andere Form der Sensibilität gegenüber Mensch und Tier zu entwickeln. Meine Wertvorstellungen gegenüber Folter, sinnlose Sauferei, Gewalt(!), Wut und anderem haben sich bestätigt und nicht widerlegt. Es ist tatsächlich falsch und inzwischen weiss ich auch WARUM. Dies ergab bei mir eine tiefe entspannung weil ich sonst ständig damit beschäftigt habe herauszufinden warum ich so handle und warum andere Menschen anders handeln und was denn richtig und was falsch war.

            Gott blind vertrauen ist nicht einfach möglich ausser Gott „schnippt mit den Fingern“ und es passiert. Die Hinwendung zu Gott war und ist ein Prozess. Tatsächlich gibt es recht viele Analogien zum Pflanzenwuchs, wie sie auch in der Bibel verwendet werden. Man wächst hinein, gedüngt und beleuchtet mit Gottes Liebe.

            Templarii

            Mein

          • Das tut er ja gerade jetzt.

            Genau aus dem Grund weil Gott als abstraktes Gebilde nicht fassbar ist tut er das durch Dinge die man anfassen und wahrnehmen kann.

          • @templarii

            „Wieso? Wenn Gott Energie ist und er seine Energie verwendet hat um unsere Wirklichkeit zu schaffen dann ist die Energie ja weder aus “dem nichts” entstanden noch verloren gegangen.“

            Es ist ein logischer Fehler Gott damit zu beweisen, dass anderes nichts aus dem nichts entstanden sein kann oder andere Erklärungen zu komplex ist.

            Die Entstehung eines Universums aus dem Nichts ist nicht unlogischer als die Entstehung eines Gottes aus dem Nichts, der dann ein Universum schafft. Im Gegenteil, da Gott unendlich komplexer ist als einige Atome ist die Erklärung unlogischer.

            Im Übrigen gibt es durchaus Quantentheoretische Theorien dazu, wie Materie entstehen kann. Stephen Hawking schreibt dazu etwas in „The Grand Design“

          • Gott kann nicht bewiesen werden und muss auch nicht bewiesen werden – er ist selbstevident. Man kann ihn erleben, fühlen, erkennen, sehen, mit ihm Kommunizieren. Er ist Person, er ist ein Bewusstsein, eine transzendente, Wesenheit.

            Gott ist nicht „unendlich komplexer“ sondern ganz anders. Nehmen Sie ihre Naturwissenschaftlichen Kategorien weg. Man kann sich Gott über Naturwissenschaft nähern – wie Newton es gemacht hat – aber nicht verstehen. Verstehen kann man Gott nicht. Höchstens Kinder, Behinderte und Alte verstehen Gott.

            Quanten sind auch „etwas“, Sie sind auch aus dem Nichts heraus entstanden.

          • Gott hat Raum und Zeit erschaffen, dementsprechend ist er eine Kategorie ausserhalb von Materie und Raumzeit. Er existierte bevor es Raum und Zeit gab und wird existieren nachdem Raum und Zeit nicht mehr existiert. Übrigens gilt dass auch für Engel. Diese sind auch ausserhalb von Raum und Zeit, können aber in die Raumzeit eintauchen und dort wirken.

            Ich gebe nur wieder was ich gelernt habe und immer mehr im Glauben annehmen kann – es ist natürlich keine Aufforderung dass jetzt zu akzeptieren. 😀

            Unabhängig vom Glauben an Gott müsste sich ein ernsthafter Wissenschaftler fragen woher der „Urknall“ gekommen ist und ganz logisch folgern:

            Wenn durch den Urknall Raum und Zeit entstanden ist, dann muss es davor etwas gegeben haben dass vor Raum und Zeit war. Aber nicht „nichts“ weil dies der gesamten Naturwissenschaft widerspricht. Also ein „etwas“. Was das „etwas“ wäre, wäre dann ein Forschungsthema (und dann auch noch ein ziemlich cooles finde ich). Heutzutage wird aber auf „Urknall“ als Ursprung allen Seins gepocht ohne die Gedanken dahinter zu berücksichtigen.

            Templarii

        • @templarii

          Die Schulen sind schon längst unter Kontrolle von Gewalttätigen Menschen die tun was sie wollen. Dieser Zustand muss beendet werden. Und zwar mit konsequenter Gewalt.
          ——
          Also sollte die Bundeswehr gegen irgendwelche halbstarken Schulschläger anrücken? Halte ich doch für ein wenig übertrieben.
          Es sollte erst mal reichen, wenn Gewalttäter konsequent abgeurteilt werden und nicht, selbst als sogenannte Intensivtäter mit Sozialstunden und Wochenendarrest davonkommen.

          Da der Westen Kulturell schon soweit abgestürzt ist dass er nicht mal mehr merkt dass Verteidigung immer Gerecht ist und dass er nicht mehr begreift dass an allen Ecken und Enden Gewalttäter (Psychische und Physische) hantieren und massiv Gewalt ausüben – ist es besser darauf hinzuweisen dass dieser selbstzerstörerische und vernichtende Zustand zu beenden ist.
          ——
          Und wie? Gegen wen solch sich wie verteidigt werden?

          Weil “der Westen” sich nicht wehrt, wird er halt erobert und zerstört. Dieser Prozess läuft genau jetzt.

          Passt zwar selten, aber dazu passt gut ein Zitat von George W. Bush:

          „Our enemies have made the mistake that America’s enemies always make. They saw liberty and thought they saw weakness. And now, they see defeat.“

          Oder anders gesagt: In den Augen Totalitärer wirkt der Westen immer schwächer, als er in Wirklichkeit ist.

          • Der Westen ist schwach. Das merkt man daran dass sie nicht mal mehr ihre Kinder beschützen können. An den Schulen ist die Hölle los.

            In übrigen sprach ich nicht von der Bundeswehr die an die Schulen sollen sondern von echten Männern.

        • Sorry, aber für die Existenz deines Gottes gibt es leider nicht den geringsten Beleg.

          Und was den Urknall betrifft: Zeit und raum entstanden erst mit dem urknall, deshalb kann es kein vor dem Urknall geben.

          Das ist für den menschlichen verstand natürlich schwer zu verstehen, immerhin ist er ja Ergebnis eines innerhalb der Welt abgelaufenen Evolutionsprozesses. Aber es ist völlig logisch, der Verstand ist dazu da, uns beim Überleben zu helfen, nicht um metaphysische Wahrheiten zu erkennen.

          • Tatsächlich? Ich glaube an Gott und weiss dass er Liebt. Ich nehme es wahr und ich bin nicht der einzige.

            Zum Urknall:

            WIE ist Zeit und Raum entstanden? Woraus? WARUM? Wieso ist aus einem Chaotischen System so etwas wie Zeit und Raum entstanden?

            Und was viel wichtiger ist:
            Was sagt uns der Urknall zu unserem Sein? Warum sind wir? Weswegen leben wir? Was ergibt dies alles für einen Sinn? Wozu dass ganze?

            Wenn wir nur ein Haufen Zufall sind, dann ist alles egal. Wirklich alles. Dann ist jeglicher Gedanke, jeder Traum, jedes Lied, jedes Gedicht, jedes Gebäude – ALLES einfach unwichtig und wertlos. Jede Zivilisation, jede Kultur, jede Architektur vollkommen irrelevant.

            Dass einzige was relevant ist, ist ein möglichst wohltuhendes Verbringen seiner Zeit bis man stirbt. Und dies führt zum masslosen hedonismus, zur völligen Dekadenz, zum massiven Drogenkonsum, zur masslosen Gier, zum völlig rücksichtslosen Verhalten. – Einfach weil es keinen Grund gibt um es anders zu machen.

            Sei rücksichtsvoll: Warum? Wer sagt das? Wieso? Wir sind am Ende eh alle Tot.

            Sei Freundlich: Warum? Wer sagt das? Wieso? Wir sind am Ende eh alle Tot.

            Baue eine Kultur auf: Warum? Wer sagt das? Wieso sollte ich dem folgen? Was interessiert mich das? Ihr könnt mich mal ihr Idioten.

            Und dass ist was jetzt geschieht. Der Urknall ist ganz nett als Gedankenspiel für Wissenschaftler, er ist toll für eine Generation von Menschen die es entdecken. WENN aber diese Gedankenbasis an Kinder weitergegeben wird – und an die Kindeskinder – dann verhalten sich die Kinder genau so wie ich beschrieben habe. Es ist alles egal. Also ist alles egal.

            Und prompt haben wir genau die Situation wie wir sie jetzt haben. Es ist alles egal, nichts hat Wert, sich um etwas kümmern? Egal. Mitleid haben? Spätestens wenn 100.000 Menschen Sorgen und Nöte haben wird man davon überwältigt und stumpft ab..

            Rückzug ins Private und abnabeln von der kaputten bösen Gesellschaft..

            Das sind die emotionalen und spirituellen Hintergründe.

            Es geht auch nicht um Moral, dass Christentum ist keine Moralreligion auch wenn manche Protestanten dass so sehen. Es geht um das auffüllen des riesigen Loches in unserer Brust. Der Sehnsucht nach Ewigkeit, nach den Unendlichen Weiten die nur mit Gott gefüllt werden kann. Mit der tiefen, zarten Liebe Gottes.

          • Himmel, glauben Sie etwa dass ich ein 12 Jähriger Bubi bin? Dass ganze gerede von Evolution und Sinn ist doch kalter Kaffee und schon hundert mal durchgekaut. Ich kenne diese Sichtweise, ich kenne die Argumentation. Ich habe sie auch selber vertreten als ich noch jünger war.

            Die Evolutionäre Auswirkung dessen, dass das Leben keinen Sinn hat führt aber zu einer sofortigen Selbstzerstörung die der evolutionären Vorstellung der weiter- und umentwicklung widerspricht.

            Man kann Kindern solch ein Weltbild nicht vermitteln, es führt sie in eine nihilistische Konfusion die zur absenkung der Erkenntnisfähigkeit.

            Aufgrund der Auswirkungen auf den Menschlichen Geist kann ich erkennen dass es nicht stimmt.

            Mit solch einer Weltvorstellung baut man weder Kulturen noch Gesellschaften auf. Dies funktioniert vielleicht ein oder zwei Generationen – danach bricht alles zusammen.

            Anhand der Früchte ziehe ich die Schlüsse was geschieht und darum zweifle ich an dass es stimmt.

          • @Templarii

            „Die Evolutionäre Auswirkung dessen, dass das Leben keinen Sinn hat führt aber zu einer sofortigen Selbstzerstörung die der evolutionären Vorstellung der weiter- und umentwicklung widerspricht.“

            Warum sollte das der Fall sein? Wie man sieht existiert die Welt auch ohne Sinn ganz hervorragend?
            Eine evolutionären Vorstellung der weiter- und umentwicklung gibt es auch nicht. Es muss nicht alles besser (Krokodile sind meine ich seit ein paar Millionen Jahren gleich, QUastenflossler noch älter etc) und Evolution braucht auch kein Ziel

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/12/23/die-evolution-hat-kein-ziel-folglich-gibt-es-auch-keinen-evolutionaren-druck/

          • „Die Welt“ existiert nicht ohne Sinn. Nur Europa existiert ohne Sinn und Teile Nordamerikas. Und nur Europa sowie Teile Nordamerikas kacken gerade gewaltig ab.

            Die Mehrheit der Menschen haben eine Religion und sind intensiv gläubig. Genau diese geben auch vollgas während Europa langsam aber sicher senil wird und verknöchert.

            Darum geht es.

            Die Europäer haben keine Kultur mehr, sie haben keinen Drang mehr, sie sind verloren, vereinsamt, verrannt in Gedankengebäuden. Die Ideologien Herrschen – die Ideologen klammern sich verzweifelt daran, man erkennt es in der Politik und der Art wie die Menschen miteinander umgehen.

            Eleganz, Freiheit, Liebe (nein kein F***N), Eloquenz, Gewissheit, fröhliche Bescheidenheit, entspannter Lebensumgang – dass fehlt. Es gibt keinen Kulturellen Entwurf, es gibt nur noch ganz viele die Hirnen, Hirnen, Hirnen und sich Wortreich aber Tatenarm rechtfertigen.

            Sie verstehen nicht wovon sie sprechen. Keinen „Sinn“. Sagen Sie das mal einem Kind dessen Mutter gestoreben ist. Sagen Sie das mal jemanden der einen schlimmen Unfall hatte. Wenn es keinen Sinn hat, warum tut es dann so weh? Was macht man mit dem Schmerz? Wohin mit dem Schmerz?

            Das sind die Elemente die Wissenschaftler in ihrer Hochmut nicht bedenken, aber diese Elemente sind lebenswichtig, sie sind das Wasser des Lebens, die Luft zum Atmen, die befreiung aus der Kakophonie der Katastrophen die wir ständig erleben.

            Sie werfen nur eine Menge Fragen auf und hinterlassen verbrannte Erde. Sie lassen die Menschen in ihrer Verzweiflung allein, in existenziellen Sorgen, ignorieren Sehnsüchte, Wünsche, tiefes Begehren, die Sorgen.

            Mit all ihrer Wissenschaft können Sie einem gebrochenen Menschen nicht wieder Lebensfreude und heilung anbieten. Dann stimmt irgendwas an ihrer Wissenschaft nicht.

            In übrigen, ist der „evolutionäre Druck“ nicht eines der Haupterklärmusters für den Vorgang der Evolution?

          • @templarii

            „“Die Welt” existiert nicht ohne Sinn“

            Dafür wirst du nur leider keinen Beleg bringen können.

            „Sagen Sie das mal einem Kind dessen Mutter gestoreben ist. Sagen Sie das mal jemanden der einen schlimmen Unfall hatte. Wenn es keinen Sinn hat, warum tut es dann so weh? Was macht man mit dem Schmerz? Wohin mit dem Schmerz?“

            Welchen Sinn hat es denn, wenn ein Kind stirbt? Welchen Sinn hat denn der Unfall?
            Das die Mutter traurig ist, ist evolutionär gut erklärbar. Auch Schmerzen sind nicht gerade mysteriös in dieser Hinsicht. Deswegen hat es aber keinen tatsächlich Sinn. Dem Weltall ist es relativ egal, ob diese Mutter ihre Gene weitergibt oder dieser Mensch verletzt wird.

            Warum sollte Schmerz ein Indiz für einen Sinn sein?

            „In übrigen, ist der “evolutionäre Druck” nicht eines der Haupterklärmusters für den Vorgang der Evolution?“

            Klar, aber auch der schafft keinen Sinn. Dennoch hat er Auswirkungen. Er muss eben auch nicht zu einer Verbesserung führen oder ein Ziel haben. Er führt – unter bestimmten Bedingungen – zu einer Anpassung, die sich aber schnell wieder umkehren kann und negativ sein kann (siehe Dodo)

          • Natürlich habe ich einen Beleg dafür dass die Welt mit Sinn existiert. Es gibt überhaupt nichts dass ohne Sinn existiert.

            Jede Zelle hat einen Sinn. Jedes Organ. Jede Pflanze und jedes Insekt. Alle Teile eines Insekt haben einen Sinn.

            Jede Zahl hat einen Sinn, jeder Bestandteil eines Baumes hat einen Sinn.

            Es gibt auf der Welt gar nichts dass keinen Sinn hat ausser die Behauptung dass die Welt keinen Sinn hat.

            Ich möchte mich nicht zu weit vorwagen, aber kann es sein dass Sie keine Kinder haben? Es scheint so. Denn wenn man Kinder beobachtet merkt man dass sie sich entlang vom „Sinn“ entwickeln. Sie lernen dass was Sinn ergibt. Sie sind sinnliche Wesen mit der genetisch verankerten Fähigkeit Sinnvolles zu erkennen, es zu verstehen und zu verwenden. Krabbeln und Laufen ergibt Sinn – Buchstaben Lesen auch. Essen auch. Was Sinnlos ist, lernen sie nicht, dass fällt alles weg. Ihre Wahrnehmung ist nicht darauf ausgerichtet. Und wenn sie älter sind kann man sie nur auf Dinge ausrichten die Sinnvoll und Wahr sind. Sonst verkümmert dass Interesse.

            Verstehen Sie worauf ich hinaus will? Sie können einem Kind kein Sinnloses Universum weitergeben. Wenn Sie einem Kind ein Sinnloeses Universum geben, zieht es den logischen Schluss dass alles egal ist. Und wenn alles egal ist, bleiben nur Triebe.

            Aus evolutionärer Sicht ist alles scheissegal. Aus christlicher Sicht ist alles für uns Menschen gemacht worden. Aus Liebe. Und Liebe ist dass einzige dass wächst wenn man es verschwendet.

            Es ist zwar eine gefallene Welt – durch den Sündenfall – aber dennoch die Welt in der wir leben.

            Allein dass wir darüber nachdenken ob es etwas verbessert oder nicht bezeugt dass wir einen Ursprungspunkt und einen Zielpunkt überlegen können – wir können erkennen dass etwas einen Sinn haben könnte oder nicht.

            Oder anders gesagt: Wenn ein Bauer etwas anpflanzt und alles stirbt, dann hat der Bauer etwas falsch gemacht, nicht die Pflanzen. Wenn eine bestimmte Weltsicht dazu führt dass alle depressiv und antriebslos sind, dann ist die Weltsicht falsch. Egal warum! Das Ergebnis zählt (selbst aus der Sicht eines Menschen der alles als Sinnlos ansieht, auch er will ein schönes Leben).

            Wie gesagt – mit liebloser Sinnlosigkeit können Sie keine Kinder erziehen. Warum das so ist weiss ich nicht genau, aber offensichtlich ist es so. Und das ist der Punkt an den die Forschung ansetzen sollte, nicht bei dem ziemlich Sinnlosen Versuch die Sinnlosigkeit allen Seins zu beweisen.

            Wie Sinnlos.. haben die nichts besseres im Leben zu tun? Scheissen zum Beispiel?

          • @templarii

            „Natürlich habe ich einen Beleg dafür dass die Welt mit Sinn existiert“

            Dann bringe ihn mal.Das folgende sind nur Behauptungen.

            „Jede Zelle hat einen Sinn“

            Sie mag eine Funktion haben, aber daraus ergibt sich kein Sinn (in Bezug auf die Existenz an sich)

            „Aus evolutionärer Sicht ist alles scheissegal. Aus christlicher Sicht ist alles für uns Menschen gemacht worden. Aus Liebe.“

            Aus Liebe? Das würde viele Zustände in dieser Welt nicht erklären. Warum gibt es Krankheitserreger, warum Umweltkatastrophen, warum so viel menschliches Leid?
            Warum gibt es Parasiten, die in anderen Tieren ihre Larven ablegen, die den Wirt dann von innen bei lebendigen Leib auffressen?
            Ist das Liebe?

          • Diese Welt ist eine gebrochene Welt. Wir leben hier in einem Kriegsgebiet.

            Der Herr dieser Welt ist Satan, also der wunderschönste und mächtigste Engel den es gibt. Das ursprünglich höchste Geschöpf aller Existenz. (Gott selbst ist kein Geschlöpf). Inzwischen ist nicht Satan das höchste Geschöpf sondern Maria die Schlangenzertreterin.

            Und in dieser Welt tobt der Kampf zwischen gut und böse – selbst die Natur an sich ist in diesem Strudel drinnen.

            Zu bemerken wäre es, dass WIR Menschen bemerken dass es Leid ist. Wir merken dass es falsch, ungerecht, furchtbar, schrecklich ist. Dementsprechend haben wir eine Ahnung dass es anders sein könnte, anders sein sollte. Dass ist das grösste Leid.

            Im Paradies gab es keine Sünde, keine Krankheit, kein Altern, keine Naturkatastrophen. Die gab es erst hier.

            In übrigen stehe ich vor der Frage mit den Katastrophen (sofern sie nicht von Menschen verursacht sind) genauso ratlos da wie alle anderen. Ich weiss es schlicht nicht. Es ist tragisch, schrecklich und furchtbar.

            Was ich aber weiss ist, dass mein Schmerz nicht mehr so abgrundtief zerstörerisch ist seitdem ich in eine Beziehung mit Gott getreten bin. Allein dass hilft mir weiter UND ermöglicht mir nicht in Hass und Verzweiflung zu versinken. (Oder Ekel). Es ist zwar ein Prozess – ich habe mich sehr abstumpfen lassen – aber es ist für mich wahrnehmbar.

        • „WIE ist Zeit und Raum entstanden? Woraus? WARUM? Wieso ist aus einem Chaotischen System so etwas wie Zeit und Raum entstanden? “

          Das erzähle ich dir wenn du mir erklärst, wie denn Gott existieren kann ohne entstanden zu sein.

          Ich muss für alles ein warum und wie liefern, während du dich damit begnügst, einfach zu wissen, dass dein Gott existiert.

          Im übrigen hast du meine Antwort nicht verstanden: Ohne Zeit und Raum kann es auch keine Kausalität geben, in sofern erübrigt sich die Frage, wie und warum Zeit und Raum entstanden sind.

          Das Kausalgesetz gilt nur im Universum, nicht für das Universum selbst. Dein Schluss ist etwa: Alle Spieler eines Fußballvereins haben einen Vater, also muss der Verein auch einen Vater haben.

          • Ich kann dir nicht erklären wie Gott existiert ohne je entstanden zu sein. Das übersteigt unsere Wahrnehmung und unser Verständnis. Gott existiert ausserhalb von Raum und Zeit, er muss gar nicht entstanden sein weil nur etwas was innerhalb von „Zeit“ existiert einen Anfang haben muss.

            Warum gibt es innerhalb von Raum und Zeit Kausalität? Woher kommt diese Kausalität? Wie ist sie entstanden?

            Gibt es auch Kausalität ausserhalb von Raum und Zeit?

            Sie sagen mir also:
            Vor dem Universum gab es nichts, Ende Gelände.

            Und ich sage: Bevor ich dass sage prüfe ich erstmal nach.

            Wer von uns beiden ist der Dogmatiker und wer ist der Forscher? Die Frage „wie und warum Raum und Zeit entstanden ist“ erübrigt sich nicht. Sie ist ja da.

        • 1) „Ich kann dir nicht erklären wie Gott existiert ohne je entstanden zu sein. Das übersteigt unsere Wahrnehmung und unser Verständnis. Gott existiert ausserhalb von Raum und Zeit, er muss gar nicht entstanden sein weil nur etwas was innerhalb von “Zeit” existiert einen Anfang haben muss.“

          2) „Bevor ich dass sage prüfe ich erstmal nach.“

          Warum glaubst du 1), ohne nachzuprüfen?

          Deine ganze Argumentation ist höchst einfältig. Woher willst du wissen, dass Gott existiert, wenn seine Existenz nicht nachprüfbar ist?

          • Seine Existenz ist nachprüfbar. Sie können einfach zu ihm beten. Auch wenn Sie nicht an ihn glauben:

            „Hallo Gott, ich hab gehört es gibt Dich nicht, aber ich will wissen was an der Sache dran ist. Also, ähhm mit Freundlichen Grüssen, X“

            Ich kann nur nicht erklären wie Gott existiert, dass er existiert hat sich für mich schon bestätigt. Und zwar so dass ich mich schäme.

            Ich glaube nicht ohne nachzuprüfen, ich prüfe um zu glauben. Das ist ja das spannendste – plötzlich fange ich an mich für Altgriechisch und Grammatik zu interessieren.. ein äusserst seltsamer Vorgang..

        • „Sie lassen die Menschen in ihrer Verzweiflung allein, in existenziellen Sorgen, ignorieren Sehnsüchte, Wünsche, tiefes Begehren, die Sorgen. “

          Komisch. Von meiner Warte aus betrachtet, tut das Religion.

          „Gott existiert ausserhalb von Raum und Zeit“

          Dann lohnt es sich aber nicht, sich mit ihm beschäftigen, denn wir Menschen leben innerhalb von Raum und Zeit.

          „Die Europäer haben keine Kultur mehr, sie haben keinen Drang mehr, sie sind verloren, vereinsamt, verrannt in Gedankengebäuden. “

          Versteh ich nicht. Was meinst Du konkret?

          • Wieso tut die Religion dass? In der Religion kann man lernen dass Nächstenliebe und Liebe zu sich selbst die elementarsten Punkte der Eixistenz sind. Man kann lernen und erfahren warum wir verzweifelt vor dem „inneren Abgrund“ stehen wenn etwas scheitert und wie man sich von dieser Verzweiflung befreien kann.

            Das Pfarrer und „Christen“ zum grossen Teil zu einer Partei der Gutmenschen vergammelt ist weiss ich auch. Zum Glück hat man aber Internet und kann suchen.

            Wir Menschen leben zwar in Raum und Zeit, sind aber auf die Ewigkeit ausgerichtet. Unsere Sehnsüchte beziehen sich immer auf Ewiges, Unendliches. Tief in unserem Herzen sehnen wir uns nach Unsterblichkeit und ewiger Glückseligkeit. So ist unsere Konfiguration laut Christentum. Mir selber ergibt es mehr Sinn als die sehr vereinfachte Aussage dass der Mensch nur Materielle Wünsche erfüllt bekommen muss damit er glücklich ist. Es gibt nämlich sehr viele Menschen die „alles“ haben aber dennoch (oder deswegen) Selbstmord machen.

            Gott existiert ausserhalb von Raum und Zeit ist aber immer gegenwärtig (vor allem WEIL er ausserhalb von Zeit steht bei ihm ist immer Gegenwart). Gott spricht durch unser Gewissen mit uns, eine ewige, leise flüsternde Stimme die wir seit unserer Kindheit hören.

            http://www.newmanfriendsinternational.org/german/?p=32

            Zu den Europäern: Sie wollen keine Raumschiffe mehr bauen. Sie wollen keine schöne fröhliche Kultur. Sie machen keine Kunst mehr, keine Architektur. Die Helden sind nur noch Sportstars oder Leute die deswegen berühmt sind weil sie berühmt sind. Hunderttausende Verschwörungstheorien kreisen in hunderttausenden Köpfen, jeder gefangen in seinen eigenen Gedanken. Einen Europäischen Ethos gibt es nicht, kein Freudiges „ja wir auch“ oder „hurrahhhh losgehts!“.

            Keine Cochones, kein Mumm, keine Kraft. Nur noch „nein so ist falsch“ oder gejammere, gekeife, und kritisieren. Scheitern wird hämisch entgegengenommen und eine riesige Neidwelle rollt über Europa hinweg.

            Dass mein ich damit.

            Mit einem fröhlichen Lächeln und einem schönen Lied auf den Lippen erscheint niemand mehr – naja bis auf den Papst – kein „bona sera“ sondern nur ein „es steht mir zu“…

            Und Kinder haben die Europäer auch nicht. Ganz arg.

          • “ In der Religion kann man lernen dass Nächstenliebe und Liebe zu sich selbst die elementarsten Punkte der Existenz sind.“

            Tja, genau das kann ich eben nicht erkennen. ich erkenne in den meisten Religionen mir gegenüber nur Verachtung, Spott und Abscheu.

            „Sie wollen keine Raumschiffe mehr bauen.“

            Da gibt es m.E. auch wichtigere Dinge.

            „Sie wollen keine schöne fröhliche Kultur.“

            Aber wir haben und machen in Europa doch schöne, fröhliche Kultur.

            „Sie machen keine Kunst mehr, keine Architektur.“

            Natürlich machen sie das.

            „Die Helden sind nur noch Sportstars oder Leute die deswegen berühmt sind weil sie berühmt sind.“

            Jeder hat andere Helden. Manche brauchen auch gar keine Helden

            „Hunderttausende Verschwörungstheorien kreisen in hunderttausenden Köpfen, jeder gefangen in seinen eigenen Gedanken.“

            Ich find es gut, dass sich Menschen Gedanken machen. Auch wenn allzuoft Unsinn dabei herauskommt.

            „Einen Europäischen Ethos gibt es nicht, kein Freudiges “ja wir auch” oder “hurrahhhh losgehts!”.“

            Der „europäische Ethos“ ist eine Verbindung aus Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Ich sehe diesen in Europa hervorragend verwirklicht.

            „Keine Cochones, kein Mumm, keine Kraft. Nur noch “nein so ist falsch” oder gejammere, gekeife, und kritisieren.“

            Ich glaube Du verwechselst Deutsche mit Europäern. Dass „unser Volk“ einen an der Klatsche hat, ist ja bekannt.

            „Und Kinder haben die Europäer auch nicht.“

            Natürlich haben die Europäer Kinder. Vielleicht nicht genug, um die Bevölkerung aus sich heraus aufrechtzuerhalten. Aber auch das ließe sich lösen.

        • „Aus christlicher Sicht ist alles für uns Menschen gemacht worden. Aus Liebe.”

          Was? Pest und Pocken und Alzheimer und Aids und Kinderlähmung und Krebs sind aus Liebe zu den Menschen gemacht?
          Du magst verzeihen, aber so einen Gott will ich nicht zum Freund.

        • „Ich kann nur nicht erklären wie Gott existiert, dass er existiert hat sich für mich schon bestätigt. Und zwar so dass ich mich schäme. “

          Schön für dich, aber wenn es keinen nachvollziehbaren Weg zum Beweis von Gottes Existenz gibt, hilft mir das nicht. Deine subjektiven Erfahrungen sind für mich nicht nachvollziehbar.

          Ich spreche sie dir ja garnicht ab, und wenn dir das hilft, dein Leben zu meistern, ist das OK. Allerdings solltest du dann anderen auch zugestehen, dass sie ohne Gott leben wollen, und dass das genauso legitim ist wie deine Lebensweise.

          Und was die dekandenten Europäer betrifft: Fahr mal nach Afrika und Südamerika, da findest du fast nur religiöse Menschen, und zugleich Armut, Korruption und Gewalttätigkeit in einem Maße, das uns fremd ist.

          Es gibt überall gute und schlechte Menschen, und Religion macht keine guten Menschen, genauso wie Unglaube keine schlechten Menschen macht.

          • Es gibt einen nachvollziehbaren Weg zur Erkenntnis Gottes. Man nennt es Beten, von mir aus einfach erstmal „Fragen“. So habe ich es gemacht.

            „Ok, wenn es Dich gibt dann sag es mir. Wenn nicht dann scheissegal.“

            Man kann mit Gott auch streiten, ihn anschreien, seine Wut rauslassen, weinen, rotzen, kotzen, toben, um sich schlagen.

            Dafür ist er da. Darum wurde er ja vor dem Kreuzigen mit der Peitsche ausgepeitscht und man hat ihn angespuckt. Er nimmt unsere Sünde und macht sie zu seiner und tut für uns die Busse.

            Unglaube macht Menschen verzweifelt, früher oder Später. Und es lähmt die Menschen. Glaube hilft selbst in den schlimmsten Momenten. Ich stamme von Ukrainer ab, ich weiss was ich mit „schlimmen Momenten“ meine. Die Generation meiner Grosseltern haben Dinge erlebt die ich niemaden Wünsche.

        • El_Mocho schrieb:

          „Es gibt überall gute und schlechte Menschen, und Religion macht keine guten Menschen (…).

          Da es thematisch passt, poste ich an dieser Stelle nochmal die beiden interessanten Artikel zu psychologischen und soziologischen Forschungsergebnissen zum Einfluss von Religion auf Moral und Gesellschaft, auf die ich schon mal hingewiesen hatte.

          Rolf Degen – Fromme sind nicht besser

          http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=30905191

          (Der Artikel fasst die Forschungsergebnisse mehrerer Untersuchungen zum Zusammenhang von Religion und Moral zusammen. Fazit: Religiöse sind KEINE besseren Menschen.)

          Rüdiger Vaas – Göttliche Gesellschaften

          http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=33229964

          (Der Artikel fasst die Forschungsergebnisse mehrerer psychologischer und soziologischer Untersuchungen zum Einfluss von Religion auf menschliche Gesellschaften zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass sich zu viel Religion schädlich auf die menschliche Gesellschaft auswirkt und insbesondere dazu beiträgt die soziale Gerechtigkeit zu verringern, was weitere negative Folgewirkungen nach sich zieht.)

        • @ Adrian

          Wieso sollen wir eine an der Klatsche haben.

          Ich finde das beleidigend.

          So wie ich das sehe ist unser Volk die wirtschaftliche Lokomotive in Europa, ohne die gar nichts geht. Jeder will unsere Produkte weil die Anderen eben nichts taugen oder sie es einfach nicht koennen.

          Das Hochwasser ist schon fast vergessen als gerade unsere Jugend gezeigt hat wieviel Solidaritaet und Kraft sie noch hat.

          Das hat doch mehr als alles andere gezeigt das unser Lebensmut noch da ist. Toll war auch die Solidaritaet aus Holland.

          Bei uns haben die Deiche dank dieser Spezis gehalten.

          Vergleiche das mal mit Katrina in den USA wo sie die ganze Stadt New Orleans haben absaufen lassen, es wurde gemordet und gepluendert und niemannd kam.

          Und das ist was man gemeinhin als 3. Welt Land bezeichnet.

          Das mein Freund ist ein aengstliches, phlegmatisches Volk was dem Untergang geweiht ist. Eine groessere Katastrophe und die legen sich alle gegenseeitig um.

          Ich sage ja nicht das hier nicht auch vieles im Argen liegt aber in der westlichen Welt sind wir immer noch das dynamischste Volk.

          Ich weiss nicht was du da siehst.

          • Die Deutschen lassen sich von jedem F**** der „nazi“ und „rechter“ schreit. Auch wenn die Schreihälse selber welche sind.

            Völlig bescheuert.

        • @ silke
          „Wieso sollen wir eine an der Klatsche haben.“

          Wie kann ein Land mit GEZ, 6 Steuerklassen und Länderfinanzausgleich keinen an der Klatsche haben?

          „Das mein Freund ist ein aengstliches, phlegmatisches Volk was dem Untergang geweiht ist.“

          Ich bin nicht Dein Freund.

        • @ tempkarii

          Also mich laesst so ein Geschrei ziemlich kalt. Liegt evt. daran das ich aus dem Osten b

          Es gibt also auch Unterschiede, je nach Mensch, aber auch je nach Region.

          @ Adrian

          Und in den USA wirst du erschossen wenn du Graffitis sprayst, es gibt die Todesstrafe und das Land fuehrt einen Angriffskrieg nach dem anderen. Und jeder Honk lauft mit einer Waffe darum.

          Ich glaube da sind GEZ, Finanzausgleich und Steuerklassen harmlos.

          ‚Ich bin nicht dein Freund‘

          Und ich hab keinen an der Klatsche.

          Mach deine eigenen Probleme die du mit der Gesellschaft/Nation hast nicht zu den Problemen Anderer.

          Totale Projektion

          • Also dass das Volk bewaffnet sein soll, dem stimme ich zu. Nichts fürchtet ein Diktator mehr als ein ganzes bewaffnetes Volk. Lauter Mütter und Väter die sich und ihre Kinder sowie Freunde beschützen wollen und KÖNNEN.

            Die alten Omis die Räuber aufgehalten haben sind natürlich auch Spitzenklasse! Pistolen für Omis!

        • Vielleicht noch mal was zum „Sinn“ des Lebens und der Existenz:

          „Nur in einem an sich sinnlosen Universum genießt der Mensch das Privileg, den Sinn des Lebens aus seinem Leben selbst zu schöpfen.“ (Michael Schmidt-Salomon)

          Das halte ich für eingängiger als jede Sinnhypothese. Welchen Sinn sollte denn das Leben auch haben? Sinn für wen? Für was?
          Mir reicht es eigentlich aus zu leben. Die Frage nach dem Sinn halte ich für Zeitverschwendung.

          • Den Sinn des Lebens aus sich selbst zu schöpfen?

            Und worauf läuft es hinaus? Nach dem Arbeiten ein paar Bier trinken und Fernsehgucken? Oder jedes Wochenende saufen und abfreiern bis man zu alt ist dafür?

            Nicht alle Menschen sind hochgeistige Überflieger die das Wesen der Wahrheit erfassen und umarmen wollen..

            Die meisten Menschen haben mit der Zeit eine Tendenz zur Faulheit und Trägheit. Zumal viele erkennen dass sie gar nicht so toll sind und das es klügere, bessere, schönere gibt. Das demotiviert und bremst.

            Die materialistische Konsumgesellschaft IST ja die Folge dieser von Ihnen zitierte Denkweise.

        • @ silke
          Und in den USA wirst du erschossen wenn du Graffitis sprayst, es gibt die Todesstrafe und das Land fuehrt einen Angriffskrieg nach dem anderen. Und jeder Honk lauft mit einer Waffe darum.

          WIe kommst Du denn jetzt auf die USA? Darum ging es mir doch gar nicht.

          „Und ich hab keinen an der Klatsche.“

          Hab ich nicht behauptet, obwohl der Verweis auf die USA schon sehr merkwürdig klingt.

          „Mach deine eigenen Probleme die du mit der Gesellschaft/Nation hast“

          Jawohl, Mam, ich werde sofort die deutsche Flagge hissen und die Nationalhymne anstimmen! Und ich werde aufhören über unser deutsches Land zu lästern, indem glückliche deutsche Kühe auf deutschen Wiesen grasen, um deutsche Milch für deutsche Kinder zu geben.

        • „Und worauf läuft es hinaus?“

          Das weiß ich nciht. Diesen Weg muss halt jeder selbst finden. Du fidest den Sinn in Gott, andere im Sammeln von Briefmarken udn wieder andere im Studium atheistischer Lektüre.
          Udn ja, manche finden den Sinn auch im Saufen, feiern udn huren. Es gibt schlechtere Dinge.

          „Nicht alle Menschen sind hochgeistige Überflieger die das Wesen der Wahrheit erfassen und umarmen wollen..“

          Ich halte es dagegen für anmaßend, für andere wissen zu wollen, was der Wesen der Wahrheit ist, und dass nur der eigene gelebte Weg zur Glückseligkeit führen kann.

          Die meisten Menschen haben mit der Zeit eine Tendenz zur Faulheit und Trägheit. Zumal viele erkennen dass sie gar nicht so toll sind und das es klügere, bessere, schönere gibt. Das demotiviert und bremst.

          Bei manchen mag das so sein, bei anderne nicht. Ich z.B. weiß, dass ich nicht so toll bin (wobei man sich eigentlich fragen müsste, toll im Vergelich zu wem? Was ist überhaupt der Maßstab für „toll“?) Aber ich kann damit leben, auch ohne Gott.

          „Die materialistische Konsumgesellschaft IST ja die Folge dieser von Ihnen zitierte Denkweise.“

          Ich mag die materialistische Konsumgesellschaft.

          • Tja, manche Menschen lieben es im Supermarkt zu leben, andere nehmen wahr das es mehr, anderes, besseres, schöneres gibt.

            Das Wesen der Wahrheit ist eins. Es gibt nur eine Wahrheit und die ist Wahr. Es gibt keine verschiedenen Wahrheiten. Und die Antwort „Gott“ ist keine Tüte Milch einer bestimmten Marke.

          • Die materialistische Konsumgesellschaft schließt doch nicht aus, sich mit mehr als Konsum zu beschäftigen.
            Ich liebe es die Waahl zu haben, mich zu bilden, geistig anregen zu lassen, zu philosophieren, aber auch zu konsumieren Warum sollte das ein Widerspruch sein?

            Dass es eine Wahrheit gibt, mag sein. Aber ich sehe nicht, dass „Gott“ wahr sein muss. Gott als Antwort überzeugt mich auch nicht. Zumal ich gar nicht frage. Ich brauche diese Antwort schlicht nicht.

          • Sie behaupten von sich dass sie philosophieren aber die Frage nach Gott stellt sich nicht?

            ROFL..

            Kann es sein dass sie einfach nur „Gedanken“ konsumieren ohne weiter darüber nachzudenken?

          • „Sie behaupten von sich dass sie philosophieren aber die Frage nach Gott stellt sich nicht?“

            Sie stellt sich schon, ist aber m. E. keine besonders gute Antwort.

          • Ich finde „nichts“ ist eine ziemlich unbefriedigende Antwort. Oder „wozu das ganze: es hat keinen Sinn“. Dass ist alles eine Nullaussage die zur beendigung jeglicher Diskussion führt.

          • Nein, sie ist die unlogischte.

            Der Glaube dass die Welt aus dem „nichts“ aufgeploppt ist, ist schlicht und ergreifend magisches Denken. Es ist einfach nur Okkultismus.

          • @templarii

            Die Erklärung, dass ein mystisches allmächtiges Wesen aus dem Nicht aufgeploppt ist um dann die Welt aus dem Nichts aufploppen zu lassen ist eher noch unlogischer.

            Da ist das mystische allmächtige Wesen leicht wegdenkbar.

            Im übrigen gibt es da inzwischen durchaus erklärungsansätze. Stephen Hawking behandelt das in seinem letzten Buch. Es gibt gewisse Formeln in der Quantentheorie, die die Entstehung von Materie zulassen.

          • Die Erklärung, dass es eine Raum-Zeit lose Existenz vor der Entstehung der Raumzeit geben könnte die aber unser Lineares Bewusstsein übersteigt ist weitaus wissenschaftlicher als die schlichte Behauptung dass es „nichts“ gibt.

            Es ist unlogisch und unwissenschaftlich sowie unvernünftig einfach aus Trotz diese Möglichkeit wegzudenken und zu ignorieren.

            Formeln in der Quantentheorie sind auch „etwas“. Quanten oder Quarks oder Strings sind bereits „etwas“ was da ist. Stephen Hawking sollte bei seinem Fachgebiet bleiben und nicht Hirngespinste ausdenken. Es geht nicht nur um Materie sondern um Naturgesetze, Zahlen, die tatsache dass Vorgänge offensichtlich mit Formeln und Funktionen nachvollziehbar sind.

            Fakt ist dass Vernunftbegabte Wesen etwas nachvollziehen können. Fakt ist dass nur Vernunftbegabte Wesen Schönheit erkennen und sich in diese verlieben können. Fakt ist dass die gesamte Naturwissenschaft auf der Basis des Glaubens steht, dass die Naturwissenschaftlichen Erkenntnisse auch morgen noch stimmen werden – also dass die Welt eine Vernünftige Basis hat.

            Dies ist überhaupt nicht selbstverständlich wenn Sie zum Beispiel einen Moslem fragen. Die gehen gar nicht davon aus dass die Welt Vernünftig ist sondern haben eine eher fatalistische Welteinstellung.

            Fakt ist dass die Gesamte Naturwissenschaft von Mönchen, Priestern und tiefgläubigen Christen entdeckt und erprobt worden ist. Dass Sie diese Christen nicht kennen ist nur der Propaganda geschuldet. Wir sind gerade Zeugen dess Zusammenbruchs von Wissenschaft und Forschung in dem Sinne, dass die Wissenschaftler sich als Götter aufführen und meinen Ihre Meinung ist Richtig weil sie „Gut“ ist. Dies ist in den Klimawissenschaften so, früher in der „Rassenwissenschaft“, natürlich auch in den Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften.

            Der Mensch funktioniert nicht ohne Gott, er kippt sofort in Hochmut und Selbstzerstörung aufgrund des seelischen Hintergrundes. Aktuell für alle sichtbar.

            Nur weil Sie nicht weit genug nachgedacht haben, heisst es nicht dass diese Dinge einfach ausgeblendet werden sollen.

            Templarii

        • @ templarii
          „Ich finde “nichts” ist eine ziemlich unbefriedigende Antwort. Oder “wozu das ganze: es hat keinen Sinn”.“

          Ob das Leben einen Sinn hat, muss jeder Mensch für sich selbst herausfinden. Aber es gibt halt keinen übergeordneten Sinn.

          Unsere Erde ein winziges Staubkorn, in der Milchstraße, umgeben von Milliarden von Galaxien, die meisten lebensfeindlich.
          Unsere Existenz, ein Wimpernschlag in der Geschichte des Planeten.
          Die Erde: zuerst lebensfeindlich, dann Jahrmillionen mit Pflanzen und Tieren bevölkert, die leben und starben ohne dass es jemanden interessiert hätte, als Lebewesen schlecht designt, sich allmählich entwickelt; das Leben der Tiere, eine Ansammlung von Mühen, Qual, Hunger, Durst und Todesangst.

          Und der Mensch, warum entwickelte er sich so spät, wenn es doch alles so sinnvoll ist?

          Der Mensch ist auch nur ein simpler Zellhaufen, ausgeformt mit Bewusstsein zwar, aber dennoch evolutionär entwickelt, wird er selbstverständlich wieder aussterben, oder sich weiter entwickeln – wohin auch immer – so dass man ihn irgendwann nicht mehr als „Mensch“ erkennen, sondern ihn als eigene Art anerkennen müsste.

          Und dann wird der Mensch, oder seine nachkommenden Arten, ebenso wie alles Leben auf der Erde vernichtet werden, nämlich dann, wenn unsere Sonne erlischt. Und nichts wird übrig bleiben von unserer Existenz, niemanden wird es geben, der uns hinterherweint oder den es interessiert.

          Das Universum aber, wird es dann noch ein paar Milliarden Jahre weitergeben.

          • Nun,

            also ist alles egal. Es ist irrelevant worauf ich mich konzentriere. Es ist irrelevant wohin ich mich entwickle. Es ist irrelevant wo ich bin, warum ich da bin, wieso ich etwas tue.

            Relevant ist also nur der Sinn den ich mir gebe.

            Also kann ich mir auch den Sinn geben, andere Menschen abzuschlachten – der einzige Grund es nicht zu tun wäre dass es jemanden gibt der mich daran mit Gewalt hindert.

            Also ist es egal ob ich Drogensüchtig, Alkoholsüchtig, Pornosüchtig, Nationalsüchtig oder sonst irgendwie drauf bin.

            Pädophilie, Kannibalismus, Folter, Diebstahl und Mord sind nicht falsch. Ich kann machen wozu ich lust habe.

            Geldgier, Habsucht, Gewalttätigkeit oder Zerstörung sind ebenso wenig falsch, sondern einfach nur von anderen nicht gemocht die es aber auch nur aus einfacher Lust daran festhalten.

            Dementsprechend hat mir niemand was zu sagen, egal was los ist ich bin wichtig sonst niemand – höchstens vielleicht das Mädel dass ich mal temporör geil finde. Kinder sind eine unnötige Last, fleiss, Mut, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Grosszügigkeit und anderes ist kein höheres Gebot dem ich auch folge wenn ich selber nicht die höchste wunderschöne Lust dabei empfinde, sondern nur etwas was ich nach Lust und Laune mache – wir sind ja nur Staub im Universum.

            Wozu lernen? Es ist alles unwichtig, hauptsache ich ejakuliere. Wozu fleissig sein? Wozu ehrlich sein? Wozu auf andere hören? Wozu überhaupt jemanden neben sich akzeptieren? Wozu? Weil ein „Adrian“ es mir sagt? Wer ist der? Nur ein Staubkorn im Universum so wie ich. Es ist egal was ich tue, egal wie ich handle, egal wohin ich mich entwickle, egal was geschieht.

            Wozu Umweltschutz? Staub im Universum. Wozu Tiere schützen und gut behandeln? Staub im Universum. Wozu hygiene? Staub im Universum. Wozu nachdenken? Staub im Universum. Wozu eine Frau vor Vergewaltigung schützen? Staub im Universum. Warum nicht selber Vergewaltigen? Sie und Ich sind ja nur staub im Universum. Es ist ja alles egal.

            Und dann wundern sich Leute die solch ein unausgegorenes Weltbild mit sich herumtragen und es propagieren dass die Gesellschaft zerfällt, die Kinder nicht zuhören oder gar nichts mehr lernen, dass die Wissenschaft inzwischen verlottert und keiner mehr um die Wahrheit bemüht ist, dass Geschlechtskrankheiten immer öfter werden, dass Menschen nicht mehr Heiraten und Kinder bekommen, dass es inzwischen Tausende von Abtreibungen pro Monat gibt, und dass im vor kurzem reichsten und friedlichsten Land der Welt?

            Warum grassieren Drogensüchte und Depressionen so herum? Weswegen lassen sich die Menschen inzwischen so herumschubsen und sich sowie alle Errungenschaften ihrer Kultur zerfallen?

            Weil alles EGAL ist.

            Ihre Denkweise führt zum sofortigen zusammenbruch der gesamten Zivilisation. Wir sind gerade mitten drin.

            Allein aufgrund der Symptome KANN es gar nicht richtig sein, weil es so viel Leid und Zerstörung mit sich bringt.

            Und dennoch, dennoch regt sich in MIR etwas. Ich weiss das es falsch ist. Ich weiss das ich Schönheit liebe! Ich weiss das Mord, Gier, Neid, Hass, Hässlichkeit, Faulheit und Zerstörung FALSCH sind. Ich liebe die Schönheit, ich will sie um mich herum haben, ich liebe das Wahre, Gute und Schöne so sehr dass ich mich darum kümmere herauszufinden WAS denn die Menschen Jahrtausende lang vor uns gemacht haben um fähig gewesen zu sein Schönheit hervorzubringen.

            Mir reicht der Gedanke nicht ein Staubkorn im Universum zu sein. Meine Kinder sind kein Stück Schlacke, meine Eltern sind kein Staub dass dem Vergessen anheim fällt. Ich habe es immer gefühlt, immer geahnt und immer insgeheim verstehen wollen. Mit Gott und der Bibel habe ich etwas gefunden dass diesem Gefühl und der Ahnung Bestätigun gab, dass meine Weltsicht revolutionierte und erweiterte. Die mich zusammenschrumpfen liess und meine Philosophiesucht dämpfte und auf die richtige Wege leitete.

            Jetzt lerne ich vieles neu, jetzt lerne ich Reue, echte Demut mit der ich mir selber Liebe bezeuge, ich lerne Respekt, ich sehne mich nach echten würdevollem Leben und Umgang mit anderen. Ich bezeuge meine Sünden und bemühe mich diese nicht zu wiederholen. Das befolgen der Biblischen Gebote führt zu einer gesteigerten Produktivität, einer gesteigerten Neugierde gegenüber allen Prozessen der Welt, zu einem gesteigerten Verständniss für Abstrakte Dinge..

            Die Evolutionslehre beschreibt den Vorgang der Schöpfung aber nicht die Ursache der Schöpfung. Daraus irgendwelche Moralischen oder Gesellschaftlichen Regeln ableiten zu wollen ist idiotisch wird aber gemacht.

            Templarii

          • @templarii

            „Also kann ich mir auch den Sinn geben, andere Menschen abzuschlachten – der einzige Grund es nicht zu tun wäre dass es jemanden gibt der mich daran mit Gewalt hindert.“

            Diesen Sinn kann man sich, wie die Geschichte zeigt, auch dann geben lassen, wenn man ein göttliches Wesen annimmt.

            „Die Evolutionslehre beschreibt den Vorgang der Schöpfung aber nicht die Ursache der Schöpfung.“

            Es gibt eben keine Ursache.

            „Daraus irgendwelche Moralischen oder Gesellschaftlichen Regeln ableiten zu wollen ist idiotisch wird aber gemacht.“

            Aus einem nichtexistenten Wesen moralische Regeln herleiten zu wollen ist noch idiotischer.

            Im übrigen: Wessen Regeln überhaupt?

            Odin, Zeus, Quetzalcoatl, Satan, Cthulhu, Rah, Jehova, Die irdische Muttergöttin, Anubis, Durga, Praios?

          • Den Sinn zum abschlachten kann man sich mit irgendwelchen „Göttern“ auch geben. Aber nicht mit dem dreifaltigen Gott der Christen.

            Wenn man dass tut widerspricht man ihm, man widerspricht den Gesetzen, man widerspricht den Traditionen und die Folgen kann man sowieso schnell erkennen.

            Natürlich ist es idiotisch moralische Regeln aus einem nichtexistenten herzuleiten. Gott existiert aber und die moralischen Regeln widersprechen nicht den natürlichen Regeln die viele Menschen in ihrem Herzen tragen. Man kann mit Gott sprechen und sich von ihm leiten lassen, in übrigen ist „Moral“ nicht die wichtigste Sache die das Christentum bringt. Das Christentum ist keine Moralreligion sondern die Religion der persönlichen Beziehung zwischen Gott und Mensch.

            Wessen Regeln? Kennen Sie die regeln von Odin, Anubis, Durga, Cthulhu? Kennen Sie die Verhaltensweisen und Handlungsweisen dieser Götter?

            Stellen Sie sich die höchstentwickelte Form von Regeln und Verhaltensweisen vor. Die edelsten, wunderschönsten, elegantesten, wahren und liebevollsten. DIESE Regeln. Mal unendlich.

            Wissen Sie, diese Fragen wurden schon vor Jahrtausenden beantwortet. Die Bibel wurde mit Aristoteles, Platon, Pytagoras und anderen gegengelesen. Es gibt Bücher und Abhandlungen darüber – meist noch in Latein oder Griechisch. Jahrhunderte lang haben hunderttausende von Menschen sich an dem abgearbeitet und erforscht.

            Machen Sie es doch selbst. Es ist ein gigantisches Intelektuelles Abenteuer voller Wahrheit und Lebendigkeit.

            Wir haben alles vergessen…

          • @templarii

            „Den Sinn zum abschlachten kann man sich mit irgendwelchen “Göttern” auch geben. Aber nicht mit dem dreifaltigen Gott der Christen.“

            Ach? Ist das nicht der gleiche Gott, der im alten Testament ganze Völker mit Ausnahme der jungfräulichen Mädchen hat ausrotten lassen? Und in dessen Namen sehr viele Kriege geführt worden sind? Hat er eingesehen, dass das falsch war?
            Mir war so als hätten auch christen den ein oder anderen Krieg geführt in den letzten 2000 Jahren und sich dabei auf Gott berufen oder?

            Und warum ist es gerade dieser Gott der Recht hat?

            „Wessen Regeln? Kennen Sie die regeln von Odin, Anubis, Durga, Cthulhu? Kennen Sie die Verhaltensweisen und Handlungsweisen dieser Götter?“

            Gibt es sie denn oder nicht?

            „Stellen Sie sich die höchstentwickelte Form von Regeln und Verhaltensweisen vor. Die edelsten, wunderschönsten, elegantesten, wahren und liebevollsten. DIESE Regeln. Mal unendlich.“

            Die stehen dann aber nicht in der bibel.

            http://www.unmoralische.de/bibellex.htm
            http://www.unmoralische.de/gott.htm
            http://www.unmoralische.de/morden.htm

            Diese Strafe beispielsweise für spottende Kinder finde ich nicht gerade hochentwickelt

            2. KÖNIGE 2,23
            „Und als er den Weg hinanging, kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern. “

            Gegen Sklaven hat die Bibel auch nichts, findest du das moralisch?

            Und warum er eine Kreuzigung seiner selbst in Gestalt seines Sohnes braucht um Sünden zu vergeben finde ich nach wie vor unklar.

          • Die ausgerotteten Völker im alten Testament haben einige interessante Kulte gehabt die man durchaus als kannibalistische Blutkulte ansehen kann. Dazu gibt es übrigens interessante Archäologische Funde. Die Südamerikanischen Ureinwohner können von so etwas ein Lied singen.

            In übrigen frage ich mich warum es falsch sein soll im Namen Gottes Krieg zu führen? Wer hat ihnen gesagt dass dies so ist? Begeistern Sie sich plötzlich für Pazifismus?

            Ich verrate Ihnen was, Pazifismus ist Böse. Er führt dazu dass Böse Menschen Herrschen. Manchmal muss für die Freiheit gekämpft werden, der Baum der Freiheit muss mit Blut begossen werden. Und es ist durchaus legitim für sein Volk, seine Kultur, seine Liebsten zu kämpfen.

            Die Sklaven in der Bibel *seuftz* sind nicht dasselbe wie die Sklaven des Islams oder Nordamerikas. Die Sklaven in der Bibel wurden nach der Zeit freigelassen, konnten sich freikaufen, waren zum Teil eher wie Leibeigene. Wir sprechen hier von der Urzeit der Zivilisation der Menschheit. Gott brach in das Leben der Leute damals herein und veränderte sie, doch dass dauert seine Zeit denn es ist unsere Freiheit die kostbar ist. Die Irrtümer und Wirrnisse oder auch tatsächlichen Notwendigkeiten wurden von Gott berücksichtigt. Und wie gesagt, die Bibel ist kein Moralanleitungsbuch. Sie führt eher vor wie die Menschen über Jahrtausende vor Gottes Güte und Grösse scheitern. Wie sie immer wieder in Hass und Kampf verfallen und sich gegenseitig metzeln.

            Darum wird Gott im alten Testament ja immer wieder wütend und schickt „Göttliche Bestrafer“ um die Juden zu züchtigen weil sie wieder mal Baal oder anderen sadistischen Kannibalengöttern huldigten..

            Da war kein „Superman“ der mit seinen Fingern schnippte und alle Menschen wurden zu Überwesen.

            Genial finde ich die peinliche und lächerliche „empörung“ über Morde und ähnliches in der Bibel. Wie bei http://www.unmoralische.de/morden.htm. Der ermordete Sisra war ein Tyrann und versklavte die Juden über 20 Jahre. Hinter der empörung ist nur eine völlige verweichlichung der Leser zu erkennen. Anscheinend erwarten Sie in der Bibel einen Disneyfilm. Sorry, die Bibel ist kein Ponyhof und wollte es nicht sein.

            Dass Sie die Kreuzigung nicht verstehen ist verständlich, davon weiss ja keiner mehr was. Gott hat die Sünden der Menscheit auf sich genommen und sich für uns geopfert. Er hat Schmerz, Demütigung, Erniedrigung, auspeitschung, eine ungerechte Hinrichtung und den Gang in den Abgrund durchgelebt um uns zu erreichen. Um uns die Hand zu reichen. Sein Blut hat er gegeben um uns reinzuwaschen. Unsere Sünden werden von Gott durch sein Blut reingewaschen. Er ist das letzte Menschenopfer, das Lamm Gottes.

            Nicht wir Menschen haben ihm Opfer zu bringen, sondern er hat uns sich selbst als Opfer dargebracht. Dies ist eine völlige Umkehrung des Menschlichen Denkens. „Siehe ich mache alles neu“ sagte er und das tat er.

            Er musste sich kreuzigen lassen weil er einen Vertrag einhalten musste. Der Vertrag war zwischen Gott und den Menschen. Weil er treu ist, ändert er den Vertrag nicht, sondern erfüllt ihn. Im alten Bund gab es Regeln und Gesetze die uns Menschen gegeben worden sind weil wir noch zu hartherzig waren. Und wie bei einer Ehe diese endet wenn ein Ehepartner stirbt, starb das alte Gesetz mit dem höchsten Sühneopfer dass es gibt und ein neuer Bund wurde geschaffen.

            Damit wurde dass alte Gesetz nicht aufgehoben, nicht ein „Jota“ wurde geändert. Aber mit diesem Vorgang wurde die ganze Qualität des Bundes und alten Gesetzes verändert – und zwar auf so eine phantastische übernatürliche Art dass man es bis Heute nicht so einfach verstehen oder annehmen kann.

            Und es ist nicht einfach es zu vermitteln.

          • @templarii

            „In übrigen frage ich mich warum es falsch sein soll im Namen Gottes Krieg zu führen?“

            Ich dachte Gott sei gut und die Liebe und auf seiner Lehre könnte man nichts falsches aufbauen? Die „ungläubigen“ hatten in der Regel aber nichts gemacht, außer eben an den Gott ihrer Gegend zu glauben.
            Warum ist ein Krieg gegen sie gerechtfertigt?

            „Er musste sich kreuzigen lassen weil er einen Vertrag einhalten musste. Der Vertrag war zwischen Gott und den Menschen“

            Interessant. Meinst du die Menschen hätten sich beschwert, wenn er einfach ein paar Engel heruntergeschickt hätte mit der Botschaft „ich erlasse euch die Erbsünde, war eh ein komisches Konzept, ihr könnt nichts dafür, dass andere Leute gerne Äpfel essen. Ich lass dann auch mal die Kreuzigung meiner selbst, wenn es euch nicht stört. Frieden für alle und so“

          • Haben Sie Kinder? Wissen Sie dass man Kinder manchmal streng erziehen muss weil sie sich sonst selbst schaden? Beispielsweise ihnen Angst machen bis sie alt genug Sind um selber zu erkennen dass die Strasse kein Spielplatz ist?

            Die Liebe ist in diesem Kontext Beweggrund zum lauten schimpfen, drohen, wütende Blicke und schlimmstenfalls einen Klaps.

            Oder wenn das Kleinkind versucht ein Tier zu verletzen, einem Tier mit Zähnen.

            Ihre Vorstellung das „Liebe“ nur ein Hüpfen über blühende Wiesen ist, ist eine Lüge.

            Und zu den Kriegen, ich kenne nicht alle Kriege auswendig, aber bis ins Jahr 1945 basierten Kriege auf der Notwendigkeit des Landgewinnes für Rohstoffbesitz und Anbauflächen. Der zweite Weltkrieg war der letzte dieser Kriege – bereits zu dem Zeitpunkt schon veraltet.

            Zum Vertrag:
            Der Vertrag bezog sich nicht darauf dass Gott einfach festgesetzt hat zu bestrafen und wütend zu sein, sondern darauf das Gott gnädig und zuverlässig ist. Gnädig gegenüber ALLEN – auch den mordlustigen Arschlöchern die in ihrem Irrsinn um sich schlugen oder auch gnädig gegenüber Menschen die aufgrund von erlittenen seelischen und körperlichen Wunden nicht mehr in der Lage waren vernünftig wahrzunehmen. Gott machte sich schwach um die Schwachen zu erreichen die ihren Schmerz Gott übergeben können. Gott machte sich demütig um die gedemütigten zu erreichen die seelisch ganz unten sind und nicht mehr aufblicken können. Gott ging hinab in das „Land des Todes“ um die Todesangst zu nehmen, selbst die, welche im Abgrund der seelischen Verletztheit dahinsiechen.

            „Frieden für alle“ gibt es schon sehr lange, doch der Mensch will nicht weil die begrenzheit des Menschen (und der dahinter schwebenden Todesangst) den Menschen zu einem Spielball seiner Gelüste macht. Und wenn es um Diskutiersucht geht.

            Gott bezahlte die Blutschuld der Menschen (Kain und Abel..) mit seinem Blut. Ist doch nett oder nicht?

            Ihr Bild von Gott ist, mit Verlaub, dass einer schlechten Comicfigur.

          • @Templarii

            „Gott bezahlte die Blutschuld der Menschen (Kain und Abel..) mit seinem Blut. Ist doch nett oder nicht?“

            Warum besteht da überhaupt eine Blutschuld? Warum sind etwaige spätere Menschen dafür verantwortlich, dass irgendwann mal ein Bruder den anderen erschlagen hat?

            Du glaubst also daran, dass es das Paradies gab und Adam und Eva? Sonst macht die Geschichte mit kain und Abel ja keinen Sinn?

        • @ templarii

          „also ist alles egal.“

          Nein, ist es nicht. Es hat bloß keinen übergeordneten Sinn. Wieso muss alles Sinn machen, damit man gut zu anderen Menschen ist? Wieso muss das eigene Leben eine übergeordnete Bedeutung haben, damit man andere Menschen schätzt und respektiert?

          Ich glaube nicht an den übergeordneten Sinn. Und trotzdem renne ich nicht raubend, vergewaltigend und plündernd durch die Straße. Ich brauche nicht an Gott zu glauben, um zu wissen, was falsch und richtig ist.

          „Daraus irgendwelche Moralischen oder Gesellschaftlichen Regeln ableiten zu wollen ist idiotisch wird aber gemacht.“

          Ich zumindest leitet aus der Evolutionslehre keine moralischen Regeln ab. Moralische Regeln sollen das Leben von Menschen untereinander regeln. Ich sehe nicht, wie mir da die Bibel oder Gott als Leitinstanz helfen sollte. Zumal man mit dem Begriff „Gott“ alles und nichts aussagen kann.

          • Sie verstehen nicht dass SIE keine moralischen Regeln daraus ableiten, aber die nachfolgende Generation schon. Weil SIE persönlich schon keinen Grund dafür liefern können wozu dass nötig ist.

            Sie sind in einer Christlich geformten Welt geboren und aufgewachsen. Ihre in Ihnen lebende Moral wurde von diesen Formen gefördert und sie haben es verstanden dass es Gut ist.

            Einem 15 Jährigen Jungen können Sie das aber nicht mehr erklären. Sie wissen nicht mehr WARUM es Gut ist GUT zu sein – dass zeigt der Beitrag hier zu genüge.

            Und genau dass ist der Punkt. „Gutsein“ mag bei manchen angeboren sein. Aber mit „eigentlich ist es anders besser“ kann man sich nicht gegen Böse Menschen oder verfallende Gesellschaften nicht schützen. Sie nähren sich noch von einer Zivilisation die sie weder verstehen noch weitertragen können.

            WARUM ist es falsch plündernd durch die Strasse zu laufen?

          • „Sie sind in einer Christlich geformten Welt geboren und aufgewachsen. Ihre in Ihnen lebende Moral wurde von diesen Formen gefördert und sie haben es verstanden dass es Gut ist.“

            Ich bin in der DDR aufgewachsen, wurde nicht getauft, niemand hat mir das Christentum oder Gott nahegebracht, dadurch bin ich selbst in Berührung gekommen.
            Ich habe die BIbel gelesen und gedacht: „Meine Güte, das soll das Buch sein,weswegen sich Menschen seit Jahrhunderten zanken, oder asl Quelle ihrer Moral betrachten?“ Ich war erschüttert von soviel Gewalt, Trivialität und Plattitüden, dazu noch stilistisch schlecht verarbeitet.

            „WARUM ist es falsch plündernd durch die Strasse zu laufen?“

            Kann denn Gott das begründen?
            Aber gut, ich versuch es mal: Weil niemand möchte, dass mein sein Hab und Gut plündernd, und wenn ich das nicht möchte, darf ich es mir auch nicht erlauben, dies bei anderen zu machen. Man bringt damit Leid über Menschen, die sicher schwer gearbeitet haben, um sich etwas aufzubauen.

            Leid ist sowieso ein gutes Beispiel: Man sollte das Glück der Menschen fördern und sie nicht leidend machen, weil man selbst ja auch lieber glücklich ist.

            „Einem 15 Jährigen Jungen können Sie das aber nicht mehr erklären.“

            Wieso nicht? Es ist einfacher als zu sagen, „Gott will das so.“ Das erklärt nämlich gar nichts. Die Gegenfragen sind dabei nämlich recht plausibel: Wer ist Gott? Wieso will der das so? Wieso ist es relevant, was Gott will?

            „Aber mit “eigentlich ist es anders besser” “

            Ich sage nicht “eigentlich ist es anders besser”, ich glaube nur nicht an Deinen Gott, weil es für mich keinen Grund gibt, an ihn zu glauben.

          • Wenn Sie in der DDR aufgewachsen sind, dann sind sie in einem zwanghaft atheistischen System aufgewachsen mit einer mörderischen Ideologie und alten Spuren des Protestantismus.

            Dass Sie die Bibel als Moralkatalog ansehen, ähnlich einem Strafgesetzbuch speist sich genau aus dieser Protestantischen Quelle die – völlig unbiblisch – von sola scriptura sprach und daher dass Naturrecht und die Tradition aus dem Verkehr gezogen hat.

            Und nun zum Leid:
            Atilla möchte mordend und plündernd durch die Strassen ziehen. Djingish Kahn möchte es. Hitler mochte es, Stalin mochte es.

            Es gibt keinen Grund einen anderen Menschen zu berücksichtigen, da dieser nur ein Krümel Staub im Universum ist. In übrigen frage ich Sie: WER sagt denn dass es falsch ist? SIE? Mit welcher Legitimität? Sie sind doch auch nur ein egoistischer kleiner Kerl der Angst hat vor unangenehmen Zuständen in der Gesellschaft. Ihre Moral ist nur ein Schutzschild um sich in ihrer Schwachheit zu vor Willkür zu schützen. Sind die Teilnehmer dieser Schwachheit aber alt geworden, zu schwach, oder haben sie keine Kinder mehr und andere Menschen mit anderen Vorstellungen kommen – dann ist die Weltsicht weg.

            In übrigen zitieren Sie die Bibel. „Tue anderen dass Du willst was man dir tut.“ Dass hat Jesus gesagt, es ist die Goldene Regel.

            Einem 15 Jährigen Jungen sage ich nicht „Gott will es so“. Da sie in der DDR aufgewachsen sind haben Sie womöglich nie einen Priester kennengelernt. Die sagen nicht „Gott will es so“. Sie sagen ganz andere Dinge. Völlig andere Dinge. Auch ein Bonhöffer sagte ganz anderes. Ohne Worte. Nur mit Taten.

            Dass ist Kultur. Dass ist was inzwischen fehlt. Der Hinweis dass es höheres gibt als nur eine Abgleichung von Interessen.

            Natürlich kann man einem 15 Jährigen erklären wer Gott ist und wieso er was will. Aber nur wenn er auch zuhören will und nicht wenn er voller DDR Propaganda ist und seine Ohren verstopft.

          • Fall Sie es nicht mitbekommen haben: ich höre zu, ich diskutiere, ich gebe Antworten. Diese Antworten gefallen Ihnen nur nicht. Wenn Sie Gott brauchen, schön, Will ich Sie nicht daran hindern. Ich brauche ihn nicht.

            „Es gibt keinen Grund einen anderen Menschen zu berücksichtigen, da dieser nur ein Krümel Staub im Universum ist.“

            Das mögen Sie so sehen, ich nicht. Ich bin schließlich auch nur ein Staubkorn. Und Staubkörner, die miteinander leben, die Gefühle haben, Geist und Sinnlichkeit, Hass und Zorn müssen miteinander auskommen.

            Ich lebe mit realen Menschen, mit realen Problemen, mit realen Gefühlen, mit Existenzen, die nachweisbar und fassbar sind. Darauf baue ich meine Weltanschauung.

          • Ich legte meine Anschauung dar weil ich danach gefragt worden bin. Dass bei so einem Blog wie diesen nicht viel mehr als „es gibt keine Beweise“ als Gegenargument kommt war mir auch klar.

            Dennoch fand ich es sehr interessant mit Ihnen und anderen über das Thema zu sprechen.

            Gott ist real und man kann ihn fassen, fühlen und nachvollziehen. Dies ist aber oftmals ein Entwicklungsprozess, jeder Mensch hat eine andere Verständnissebene dafür.

            Danke Ihnen dass Sie zugehört haben, fragen gestellt haben und geantwortet haben.

            Grüsse,

            Templarii – recognoscere.wordpress.com

        • templarii, du hast nicht einen einzigen realen Hinweis auf die angegeben, warum man am die Existenz deines Gottes angegeben. Nirgendwo in der Welt finden sich hinweise auf seine Existenz, und nur weil dir dein Leben sinnlos erscheint ohne eine höhere legitimierende Instanz, bestehst du darauf, dass er existieren MUSS.

          Und hör auf mit deiner Moral, die Christen haben ganze Völker ausgerottet unter Berufung auf diese wunderbare Moral.

          Moralen (religiöse wie weltliche) haben wenig Einfluss auf das reale Handeln der Menschen.

          • Natürlich gibt es Hinweise auf die Existenz Gottes, unsere gesamte Kultur spricht davon. Mir ist schon klar dass Europa zu einem ärmlichen Haufen zusammengefallen ist und nur noch aus unverständigen Barbaren besteht die ihre eigene Kultur nicht mehr versteht.

            Sie sind vor lauter Staats- oder Ideologiesucht nicht mehr in der Lage Gott als etwas anderes wahrzunehmen als einen Diktator. Als einen Bündel Sätze die man befolgen muss.

            Ich habe mit Moral gar nicht angefangen, sondern schon mehrmals gesagt das Moral kein Wesentlicher Bestandteil des Christentums ist. Dass Christentum ist keine Morallehre. Dass Menschen christlichen Glaubens ganze Völker ausgerottet haben wäre mir neu. Wo soll das geschehen sein?

            In Nordamerika? Die Indianerstämme gibt es immer noch. In Südamerika? Der Kontinent ist voll mit den Nachfahren der dort lebenden Völker. In Europa? Slaven, Kelten, Germanen und andere sind weiterhin vorhanden. In Russland? In China?

            Sie glauben nur dass die Geschichte der Religion solch eine Blutrünstige war wie die des Kommunismus oder der Aufklärung.

            Sie verstehen weder den Plot noch den Gedankengang des Christentums als Offenbarung eines höheren Wesens mit einer höheren Weisheit. Sie verstehen nicht dass diese Offenbarung weitergeht und der Mensch sich weiterentwickelt um Gott zu verstehen.

            Sie verstehen auch nicht warum ein Mensch etwas tut, was seine Motivation zum Leben ist oder sie haben eine sehr kurzfristige Version davon.

            Da ja laut Evolutionslehrer dass Leben Sinnlos ist, ist auch die Suche nach dem Sinn oder das finden eines Sinnes sinnlos. Ausserdem wird dass meiste ziemlich langweilig. Es dreht sich höchstens um Obskure Gedankengänge, Sex, Geld, Saufen. Vielleicht noch ehrgeiz bei einer Leistungssportart.

            Den Gedanken daran dass man stirbt, dass das Leben nicht mehr wiederkommt, dass geliebte Menschen sterben und verschwinden – den verdrängen so viele Menschen und erkennen nicht dass dies sie kaputt macht.

            Templarii

      • Caedite eos! Novit enim Dominus qui sunt eius.
        Tötet sie alle! Gott kennt die seinen schon.

        Es ist immer schön,w enn sich jemand zu solch ruhmreichem und humanistischen Erbe zuendet.

        • *gähn*
          Was interessiert sie ein Spruch von vor 700 Jahren? Sind sie so nachtragend und hartherzig dass sie nicht mal wissen wollen ob es stimmt was da gesagt worden ist oder ob dass was sie glauben dass damit gemeint war auch gemeint gewesen ist?

          Soll ich ihnen die Kilotonnen von Büchern und Schriften bringen in denen atheistische, humanistische, rationale, vernünftige Menschen im namen der Humanität und Wissenschaft Menschen ausrotten oder zwangsumerziehen wollen?

          Französische Revolution – Kopf ab
          Napoleon – ein aufgeklärter Dikator erobert halb Europa und zieht auf Russland um dieses zu erobern.
          Russische Revolution – Millionen Tote, die gesamte Mittelschicht ausgerottet.
          Stalin und NKWD – atheistische Befreiungsfront gegen den Aberglauben. Klöster in Gefängnisse umgewandelt, massemorde
          Pol Pot und co – im Namen der Wissenschaft und Freiheit einfach mal Millionen ermorden.

          Wenn Sie wie ein weinerliches Mädchen argumentieren wollen, ihr Weltbild also darauf aufbauen „dass es mal schlimm war“, dann sollten sie lieber ein Katholik werden – die haben am meisten gelitten.

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