Kritik an „White Privilege“

Eine kurze Kritik an den Konzept der „Weißen Privilegien„:

But the concept of white privilege has also received a lot of backlash. Here’s a quick list of seven reasons why the term has failed to resonate with many people:

1) They’re white, and don’t feel that privileged.

Many white persons have had to work hard, make sacrifices, experience repeated rejection, come from a broken family, have gone through a divorce, struggle with addiction, or are below the poverty line and trying desperately to make ends meet. #privilege?

2) It’s totalizing.

The white privilege narrative assumes that many people in our society are systematically mistreated because of blanket assumptions made based on the color of their skin. Then it claims that ALL white people are privileged simply because they’re white.

3) It seems bourgeois.

Thinking about white privilege appears itself to be a privilege of single, young adults who have the time and resources to think about it.

4) It sometimes resorts to banal examples.

A survey put out by Pacific Educational Group—a prominent promoter of the idea of white privilege —asks respondents if they “can choose blemish cover or bandages in ‘flesh’ color and have them more or less match the color of my skin.”

5) It feels like it distracts from other pressing issues.

In Intellectual Takeout’s backyard of St. Paul, MN, the public school district has spentmillions training staff to check their white privilege. Meanwhile, less than 40% of St. Paul’s students are at grade level in reading and math.

6) It seems to require a quasi-religious faith.

In a well-read article from last December, Joseph Bottum compared white privilege to the Christian idea of original sin—you can’t necessarily see it, you don’t necessarily recognize it in yourself, but you’re still supposed to believe it’s there.

7) It focuses solely on race.

Most who have gone through the modern education system have received years of instruction on the dignity of all human persons and the virtue of being colorblind. Thus, they’re confused when they hear that they are still subconsciously racist and not focusing enough on race.

As a society, we shouldn’t question the need to be self-reflective, sometimes self-critical, and we should go out of our way to help those in need. But it seems legitimate to question whether the “white privilege” narrative is the best vehicle for accomplishing those things.

vgl auch:

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11 Gedanken zu “Kritik an „White Privilege“

  1. Rassismus, Homophobie, Islamophobie – die neuen Kampfbegriffe?

    Fakt ist eine angeborene Angst und Abneigung gegenüber dem Fremden, Neuen, Anderen.

    Bekannt ist auch, dass Schönheit (bei Frauen) anscheinend eine Art Durchschnitt ist (anscheinend kombiniert mit einem Kindchenschema).

    Was mich bei diesen Diskussionen wirklich ärgert ist

    1) dass kein Unterschied gemacht wird zwischen Phobie und berechtigten Ängsten

    2) zwischen der angeborenen Abneigung und der sich selbst kultivierenden Ideologie des Rassismus, der Schwulenfeindlichkeit usw…

    Zu 1): Eine gewisse Angst gegenüber Islamisten ist m.E. durchaus gerechtfertigt. Es ist auch nicht unangemessen, dass man befürchtet, dass heutige Flüchtlinge die nächsten Attentäter werden könnten.

    Zu 2): Ein Anti-Rassist ist immer erst einmal ein Rassist, der seine Abneigung überwunden hat. Dass diese Abneigung gegenüber dem Fremdem, Unnormalen usw… einfach als unnatürlich abgefertigt wird ist m.E. eine sehr gefährliche Vereinfachung.

    Am meisten ärgert mich der Begriff „Homophobie“. Es gibt einen deutschen schwulen Ex-priester-anwärter, der in einer Schule im Vatikan (glaube ich) feststellte, dass 2/3 aller „Schüler“ schwul waren (er war in einer Talkshow). Die Priesterlehrlinge feierten am Wochenende rauschende Parties (Sodom und Gomorra). Am nächsten Morgen zog einer der Priester sein Gewand an und sie feierten gemeinsam die schwule äh… sorry…. heilige Messe. Der Priesteranwärter trat deswegen aus der Kirche aus und machte seine Erfahrung publik.

    Wer ist homophober als die katholische Kirche? Wer ist schwuler als die katholische Kirche? Der Papst selbst nimmt dazu Stellung:

    http://www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-geht-nach-weltjugendtag-auf-schwule-priester-zu-a-913707.html

    Ich persönlich finde es höchst unehrlich heute von homophob zu reden, wenn man gegen die Homoehe ist. Die Diskussion zu dem Thema wird m.E. genauso unterdrückt wie die Diskussion über die Unterdrückung der Männer und Jungen.

    Ich habe nichts gegen Homosexuelle, sehe jedoch keinen rationellen Grund Ehe und Homoehe gleichzusetzen. Es sei denn zölibatäre Männer und Frauen hätten die gleichen Rechte.

    Außerdem wird das Problem der Pädophilie in homosexuellen Kreisen m.E. nicht ausführlich genug angesprochen. Vor allem bei Lesben scheint es sogar zum guten Ton dazu zu gehören?

    MfG
    Yeph

    • Ging eigentlich um „white privilege“!

      Angesichts meines obigen Kommentars denke ich, dass dieses Problem real ist. Es gibt aber auch die Opferkultur der Anderen. Nur die allmähliche Gewöhnung löst m.E. dieses Problem vollständig.

      Manchmal wird auch Toleranz mit Duldung verwechselt wenn z.B. ein Sido mit seinem A….f…song sich davon immer noch nicht distanziert hat oder Gangsterrapper auf dicke Hose machen und schwören wie sie jeden umbringen, und dies aus Angst vor Rassismus einfach hingenommen wird.

      Der deutsche Islamist der von seinem IS-Urlaub zurückkehrt landet jedoch im Gefängnis. Und „Mein Kampf“ wird nun wieder publiziert. Privat war Hitler ja durchaus ein liebevoller …… (neueste Erkenntnisse aus der Biographie Evas auf ZDF-info gehört) ….

      Brave new world. 🙂

      Yeph

  2. Hier mal ein nettes Beispiel für „female privilege“. Eine Frau versucht, einem Polizisten die Kehle durchzuschneiden. Der Vorgang wird gefilmt. Obwohl dem Gericht das Video bekannt ist, kommt die Frau davon. Was wäre wohl passiert, wenn ein Mann oder ein Farbiger eine solche Nummer abgezogen hätte?

  3. Die Privilegientheorie ist auch wieder so eine Sache, die sich ewig hält, weil sie halt ein Stück Wahrheit enthält, aber darauf etwas Falsches aufbaut.

    In unserer westlichen Welt hat es klare Vorteile der weißen Mehrheit anzugehören. Das kann niemand leugnen – nehmen wir einfach den simplen Punkt, dass die Polizei einem mit weniger Misstrauen begegnet und später zur Waffe greift, wenn man sich komisch verhält.
    Aber aus diesem Punkt jetzt wieder eine Gesamthierarchie zu stricken, nach der ja etwa Schwarze (zumindest im Westen) keine Macht haben nicht rassistisch sein könnten, ist natürlich absoluter Blödsinn. Ein System, das einen weißen Obdachlosen im Machtgefüge über einen schwarzen Präsidenten stellt, kann nicht richtig sein.

    Vor allem aber wird dabei aber das Individuum ignoriert und missachtet und das halte ich grundsätzlich für gefährlich. Die angeborenen Dinge werden wieder die wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung von Menschen zudem zu moralischen Punkten umgedeutet – also genau das, was doch gerade überwunden werden sollte.
    Dass jemand, der Schwarze und Weiße gleich behandelt auf einmal rassistischer sein soll, als jemand, der sie unterschiedlich behandelt, zeigt auch, wie unsinnig dieses System ist.

    Nur inzwischen wurde halt eine ausreichend große Kultur mit eigener Pseudowissenschaft begründet, die Leute von der Richtigkeit dieser Wahnideen zu überzeugen. Wie bei Scientology: Bis du das Zeug von Aliens hörst, hat man dich schon mit so vielen Vorbereitungssachen weich geklopft, dass du dir grundsätzlich abgewöhnt hast, zu hinterfragen, was dir gepredigt wird.

  4. Heterodoxacademy zitiert heute eine gute Zusammenfassung der „Paradoxien“ der white privilege theory – mit Literaturverweisen:
    http://heterodoxacademy.org/2015/09/21/how-ideology-has-hindered-sociological-insight-summarized-2/
    „[E]xamples of inconvenient facts abound. Blacks (and Asians) have better mental health than Whites, an effect labeled the Black–White paradox (Keyes 2009). Hispanics have better physical health and lower mortality than Whites, an effect known as the Hispanic paradox (Markides and Eschbach 2005). And Asians have a higher average education level than Whites (Sakamoto et al. 2009), an effect which is as yet unnamed. The use of “paradox” rather than “falsification” for these effects is telling, given that a robust theory should have no paradoxes. In other cases, no clear ranking can be made. Although Asians have the highest median household income, Whites have the highest median net worth (Kochhar, Taylor, and Fry 2011). Black men are perceived as both highly attractive and highly dangerous (Lewis 2011; Sadler et al. 2012). And Blacks have the highest risk of being a victim of a hate crime, but Blacks also commit hate crimes at the highest per capita rate (Chorba 2001; Rubenstein 2003). Meanwhile, Jews and Asians and are almost exclusively victims rather than perpetrators of hate crimes (Chorba 2001; Rubenstein 2003), which seems to put them at bottom of a racial hierarchy, but their education and income put them at the top of the racial hierarchy.“

  5. Pingback: Zur Entstehung der „Critical Whiteness“-Theorien | Alles Evolution

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