Pornos und Vergewaltigung

Eine Studie legt nahe, dass die weitere Verbreitung von Pornographie über das Internet die Anzahl der Vergewaltigungen reduziert hat:

The arrival of the internet caused a large decline in both the pecuniary and non-pecuniary costs of accessing pornography. Using state-level panel data from 1998-2003, I find that the arrival of the internet was associated with a reduction in rape incidence. While the internet is obviously used for many purposes other than pornography, it is notable that growth in internet usage had no apparent effect on other crimes. Moreover, when I disaggregate the rape data by offender age, I find that the effect of the internet on rape is concentrated among those for whom the internet-induced fall in the non-pecuniary price of pornography was the largest – men ages 15-19, who typically live with their parents. These results, which suggest that pornography and rape are substitutes, are in contrast with previous laboratory studies, most of which do not allow for potential substitutability between pornography and rape.

Quelle: Pornography, Rape, and the Internet

In dem Artikel heißt es weiter:

the results suggest that a 10 percentage point increase in internet access is associated with a decline in reported rape victimization of around 7.3%

Das spricht dafür, dass es bei Vergewaltigung nicht nur um Macht, sondern auch um Sex geht. Pornos scheinen also nicht die Theorie der Vergewaltigung zu sein, sondern eher der Ersatz für einige Leute, mit denen sie ihre Triebe besser in den Griff bekommen.

27 Gedanken zu “Pornos und Vergewaltigung

  1. Ich finde Christian, wenn du einen solchen Ansatz vertrittst, solltest du fairerweise auch zugeben, dass in den letzten sagen wir 20 Jahren die Pornografie, sei es damals VHS und heute Internet, immer, wollen wir eine Steigerungsstufe verwenden, extremer geworden ist.

    Es mag sein, dass über Pornografie Kompensationen für sonst wohl straffällig werdende Menschen hergestellt werden können, es stellt sich aber doch letztlich die Frage, zu welchem Preis. Obwohl es früher auch schon Gewaltpornografie bis in die Grauzone Richtung Snuff gegeben hat, erscheint mir heutzutage erstens der quantitative Aspekt, zweitens der Zugänglichkeitsaspekt auch schon für Kinder und drittens der Mainstreamaspekt nicht verleugbar zu sein.

    Es hat wie gesagt alles zwei Seiten. Meiner Meinung nach stimmt deine Aussage, obwohl ich mir nicht sicher bin, was passiert, wenn irgendwann – und das wird sicher kommen – extreme Gewaltpornografie aus dem Netz verschwinden wird – im Sinne von „legal“.

    Denn seien wir einmal ehrlich, potentielle Vergewaltiger sehen sich keine, wie Frau Schwarzer immer so schön sagt, Erotika an.

    • Ja, lieber Hans, da magst Du recht haben.

      Ich verstehe Christians Beitrag aber so, dass er belegt, dass der Rückgang der Vergehen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (also auch Vergewaltigung) mit der zunehmenden Verfügbarkeit des Internets korreliert – was im Übrigen auch durch deutsche Statistiken bei den Kriminalbehörden untermauert wird: Vergewaltigungsverbrechen sind tatsächlich stark zurückgegangen in Zeiten des Internets. Und nur um Vergewaltigung geht es bei diesen Zahlen.

      Du sprichst eigentlich ein anderes Thema an: in welcher Weise eröffnet das Internet Perspektiven für neue Spielarten der Sexualität, und in welcher Weise werden sie auch rechtswidrig genutzt?

      Zum Beispiel schauen sich viele Paare Pornofilme an, um in Stimmung zu kommen – und das ist ja nun nicht rechtswidrig, es erspart den Konsumenten vielleicht nur die mühsame Arbeit, selbst Phantasien zu entwickeln.

      Dass neue Medien immer wieder auch neue Möglichkeiten des rechts- und sittenwidrigen Gebrauchs eröffnen, ist ja unstrittig. Interessant ist eben, dass neue Medien eben manchmal auch dabei helfen können, Verbrechensraten in bestimmten Themenkreisen zu senken.

      An dieser Stelle weitergedacht könnte uns das Verbot von Kinderpornographie im Internet noch unangenehme Überraschungen bereiten, so dass es ratsam werden könnte, einen gewissen Anteil an päderastischen Bildertauschbörsen vielleicht doch zu dulden – und die Aufmerksamkeit noch mehr auf das Unterdrücken der Herstellungsmöglichkeiten solcher Fotos und Filme zu lenken.

      Aber ich weiß über die psychische Beschaffenheit von Päderasten zu wenig um ermessen zu können, ob sich durch den Konsum von Bildern die tatsächlich realisierten Übergriffe auf Kinder reduzieren lassen. Aber wenn es so wäre, dann sollten sie lieber ihre Bildchen angucken …

      • Das Problem beim Bildchen-angucken-dürfen ist ja, dass hinter jedem Bildchen, ein Kind steckt, dass sexuell missbraucht wurde. Ist das Bildchen-angucken weiterhin gestattet, wird künstlich ein Markt, eine Nachfrage aufrecht erhalten. Meiner Meinung nach rechtfertigt kein sexueller Impuls dies.

    • „es stellt sich aber doch letztlich die Frage, zu welchem Preis.“

      Zu gar keinem.

      „Obwohl es früher auch schon Gewaltpornografie bis in die Grauzone Richtung Snuff gegeben hat, erscheint mir heutzutage erstens der quantitative Aspekt, zweitens der Zugänglichkeitsaspekt auch schon für Kinder und drittens der Mainstreamaspekt nicht verleugbar zu sein.“

      Gewaltpornografie oder gar Snuff stellen einen äußerst geringen Anteil an Pornos dar. Man muss schon gezielt suchen, um das zu finden.

      Das Pornos zu einem großen Teil aus Gewalt und SadoMaso bestehen, ist eine feministische Legende. Die beliebtesten Kategorien im Hetero-Porno sind: Teens, Big Tits, Milf. Und das alles ganz klassisch: Cunnilingus, Blow-Job, Vögeln, Cum Shot. Das einzige „Gewalttätige“ an diesen Filmchen ist, dass die Frau „penetriert“ wird.

      • Die Autoren von „A Billion Wicked Thoughts“, einem Buch über die menschliche Sexualität, das hauptsächlich auf der Analyse der Internet Nutzung der Menschen, sowie auf der Auswertung von Pornos und erotischen Romanen beruht, behaupten, dass Dominanzverhältnisse eine entscheidende Rolle in Pornos, sowie auch in der menschlichen Sexualität. spielen.

        Das Buch selbst erscheint erst am 5. Mai (habs schon mal vorbestellt), aber die Autoren betreiben seit kurzem einen Blog zum Thema:

        http://www.psychologytoday.com/blog/billion-wicked-thoughts

      • @ Adrian
        „Das Pornos zu einem großen Teil aus Gewalt und SadoMaso bestehen, ist eine feministische Legende. Die beliebtesten Kategorien im Hetero-Porno sind: Teens, Big Tits, Milf. Und das alles ganz klassisch: Cunnilingus, Blow-Job, Vögeln, Cum Shot.“

        Dem kann ich teilweise bis dato zustimmen. Dass „Teens“ unangefochten an der Spitze stehen, lässt sich sehr gut mit evolutionstheoretischen Ansätzen erklären. Dass Suchbegriffe wie „BDSM“, „Rape“, „Deepthroat“, hohe Zuwachsraten haben, scheint mir unbestritten zu sein, auch scheinen Randdomänen wie „Puke“ langsam in den mainstream zu kommen. Dass dies alles nichts mit Gewalt, Macht zu tun haben soll, erscheint mir unwahrscheinlich.

      • „“Die Autoren von „A Billion Wicked Thoughts“, einem Buch über die menschliche Sexualität, das hauptsächlich auf der Analyse der Internet Nutzung der Menschen, sowie auf der Auswertung von Pornos und erotischen Romanen beruht, behaupten, dass Dominanzverhältnisse eine entscheidende Rolle in Pornos, sowie auch in der menschlichen Sexualität spielen.““

        Dem stimme ich durchaus zu. Das Angebot im Pornomarkt zeigt aber auch, dass die dominante Rolle keineswegs so eindeutig dem Mann zugeschrieben wird, wie das feministische Theorie so pauschal behauptet. Die sexuellen Bedürfnisse sind doch etwas vielfältiger als es uns die feministische Einfalt glauben machen will. Der nach Dominanz und Herrschaft strebende Mann und die sich hingebende Frau – das ist nur eine Spielart unter vielen.

        Falsch ist es auch, sexuelle Bedürfnisse und Praktiken so eben mal als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse zu deuten. Wer beispielswesie gefallen an einer devoten Rolle in der gelebten Sexualität findet, kann in seinem Sozialverhalten ein gänzlich andere Rolle anstreben und bevorzugen.

        Für die Penetration – im Feminismus Sinnbild gewaltsamer Eindringung – schlage ich eine andere bildhafte Interpretation vor: Die Frau umschlingt den Mann wie eine Pythonschlange und saugt ihn aus, beraubt ihn seiner „Essenz“, jawoll ! 🙂

      • „Das Angebot im Pornomarkt zeigt aber auch, dass die dominante Rolle keineswegs so eindeutig dem Mann zugeschrieben wird, wie das feministische Theorie so pauschal behauptet. “

        Volle Zustimmung hierzu. Alle denkbaren Kombinationen existieren, also neben dominanter Mann und unterwürfige Frau auch dominante Frau und unterwürfiger Mann, dominante Frau und unterwürfige Frau, dominanter Mann und unterwürfiger Mann und dann noch einmal sämtliche Kombinationen mit dominanten oder unterwürfigen Gruppen, die sowohl gleichgeschlechtlich wie auch gemischtgeschlechtlich sein können. Da soll noch einer sagen, Menschen wären langweilig 😉

        Was aber tatsächlich auffällt, das ist, dass von all diesen Kombinationen die Variante mit dem dominanten Mann und der unterwürfigen Frau am argwöhnischsten betrachtet wird, obwohl es meiner Meinung nach die unproblematischste ist. Männer besitzen nämlich gegenüber Frauen einen angeborenen Beschützerinstinkt, was bei keiner der anderen aufgezählten Kombinationen für den dominanten Part gilt. Am problematischsten sind wahrscheinlich die Varianten mit dominanten Gruppen, da Menschen sich in der Gruppe enthemmter, und damit in diesen Kontext tendenziell verantwortungsloser verhalten.

        Im oben erwähnten Blog findet sich dann auch ein interessantes Zitat zu einem feministischem Kernthema, nämlich der Vergewaltigung:

        „But here’s something else worth considering—an interesting double standard in sex research. Researchers are in emphatic agreement that female sexual fantasies of rape do not under any circumstances imply that they actually want to be raped. (No argument from us.) On the other hand, what about male sexual fantasies of raping women? In the literature these have long been treated as signs of pathology and as leading indicators of criminal intent. There’s even research on how to eliminate male sexual fantasies of rape (not much effective research, however).“

        Link: http://www.psychologytoday.com/blog/billion-wicked-thoughts/201104/do-men-want-rape-do-women-want-be-raped

      • „Dass „Teens“ unangefochten an der Spitze stehen, lässt sich sehr gut mit evolutionstheoretischen Ansätzen erklären. Dass Suchbegriffe wie „BDSM“, „Rape“, „Deepthroat“,…“

        Aber auch beim Teen-Sex gibt es fast immer ein Dominanzverhältnis, auch wenn es meistens eine sanfte Form ist, nicht so explizit wie bei BDSM. Dominanz muss nichts mit Gewalt zu tun haben. Augenhöhe findet aber in Pornos praktisch nicht statt, es gibt immer einer, der führt, und einer, der folgt; ein aktiver und ein passiver Part. In manchen Fällen, zum Beispiel in Lesben-Pornos, kann es im Laufe einer Szene einen Rollentausch geben, trotzdem findet zu keinem Zeitpunkt Sex auf Augenhöhe statt.

  2. so wieder im lande

    zu dem thema gehört auch folgendes

    pat condell „goodbye sweden“
    http://www.youtube.com/patcondell#p/u/7/zZtc2ma2GEQ

    das ganze video ist sehenswert aber bei 2:40min „vergewaltigung und islam“

    eine weitere quelle dazu ( http://www.brusselsjournal.com/node/4274 )

    oder ein anderes bsp köln 1mio einwohner 12% mit islamische kulturhintergrund.

    diese 12% sind für 70% bis 80% der vergewaltigungen verantwortlich
    ( frau schwarzer zitierte damit den polizeipräsident von köln )

    bei solchen fakten warum reden wir im land über quoten in vorstandsetagen ? wo sind die frauenbewegten die misstände beheben wollen ?

    • Psst, Holger, das dürfen Sie nicht sagen, das ist politisch nicht korrekt. Bei uns in Österreich wird die Nationalität der Täter bei solchen Delikten gar nicht mehr erwähnt. Meiner Meinung nach muss die ganze politisch korrekte Sauce endlich aus den Köpfen verschwinden. Wenn Misstände nicht mehr benannt werden dürfen, dann läuft etwas im Staate schief.

      Fazit: Man muss erst zum Täter werden, um Opfer sein zu können, wobei „Täter“ ein diskriminierender Term ist, ich würde vorschlagen von durch-gesellschaftliche-Misstände-Benachteiligter zu sprechen und die gerichtliche Behandlung gesetzter Handlungen nur mehr im Passiv zu erlauben.

      z.B. Martin M. wurde durch die gesellschaftlichen Misstände, im Beisein des durch die-gesellschaftlichen-Misstände-Benachteiligten getötet.

      So hört sich das schon besser an, und danach geben wir uns alle die Kugel 😉

      • hallo hans

        in der tat pc ist das problem.

        besonder schlimm finde ich es das es potentiellen tätern so erleichtert wird an opfer zu kommen.

        wie in diesem fall aus dieser woche:
        „… Die Zeitung hatte schon im vorigen Jahr offengelegt, dass aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen und Islamfeindlichkeit schwere sexuelle Vergehen an Mädchen jahrelang verschwiegen wurden. ..“ ( http://www.kath.net/detail.php?id=30962 )

        es geht mir, bei dem artikel, um die moral die dahintersteht, die es menschen ermöglicht misstände (das leid der opfer) so einfach zu seite zu wischen und zu sagen die täter sind mir wichtiger.

        darum setze ich meine hoffnung in z.b. blogs, wie diesen, der mit fakten versucht menschen zu erreichen…

        @christian evtl interssiert dich so ein thema auch. ich bin über eine umfrage gestolpert die im ergebnis hatte : es gibt soetwas wie eine allgemeingültige moralvorstellung (richtig und falsch was verhalten angeht)
        kein unterschied zwischen atheisten und ich meine das da speziel auch christen abgefragt wurden.

  3. @ Christian

    Die Behauptung, bei Vergewaltigung gehe es vor allem um Macht und Dominanz, nicht um Sex, ist ein weiterer feministischer Propagandamythos, der empirisch unhaltbar, trotzdem erfolgreich in der Öffentlichen Meinung und den Sozial“wissenschaften“ durchgesetzt wurde.

    Dem widerspricht schon die einfache Tatsache, dass Vergewaltiger in der Masse von männlichen Teens und Twens gestellt werden, die weiblichen Opfer meist zwischen 16 und 24 Jahren alt sind, also auf der einen Seite die Phase im männlichen Leben, in der der Sexualtrieb am stärksten ist, auf der anderen Seite die Mädchen/Frauen in dem Alter, in dem sie physisch am schönsten sind.

    Ginge es um Macht und Kontrolle, wäre dieses Muster nicht zu erklären.

    Auch hier werden Ursache und Wirkung wieder einmal absichtsvoll verwechselt: Vergewaltiger wenden Einschüchterung, Dominanzverhalten, Gewalt, an, um an Sex zu kommen, verwenden nicht Sex, um zu dominieren.

    Hier dient feministische (Sozial-)Wissenschaft nicht der Suche nach Wahrheit sine ira et studio, sondern der politischen Agenda (Überwindung des Patriarchates, das angeblich eine „Vergewaltigungskultur“ schafft und nutzt, um Frauen zu terrorisieren und zu unterdrücken, gelingt es also, das Patriarchat abzuschaffen, schafft man Vergewaltigung ab).

    Zur biologischen Begründung von Vergewaltigung (die es ja auch jenseits jeder patriarchalen Kultur in anderen Spezies gibt, s. Thornhill/Palmer: A Natural History of Rape: Biological Bases of Sexual Coercion.

    Was feministische/sozialwissenschaftliche „Studien“ an empirischer Evidenz zur Stützung ihrer patriarchalen Rape-Culture-Hypothese beizubringen wussten, untersuchten 1994 Delbert Thiessen und Robert Young (veröffentlicht in „Society“, Ausgabe März/April).

    Kurz gefasst:

    ca. 1600 Studien (veröffentlicht zwischen 1982 und 92) erfasst, nur 10 % dieser Studien fragten überhaupt nach der Motivation der Vergewaltiger, in 90% der Studien fanden das die AutorInnen unnötig. Es war ja eh klar: Erlerntes männliches Verhalten zur Frauenunterdrückung im Patriarchat.

    Nur 1, 5 % der Studien verwendeten statistische Methoden zur Beantwortung der Fragen, die sie zu beantworten beanspruchten, in nur 0,002 % dieser Studien wurden biologische Sachverhalte in Betracht gezogen.

    Thiessen und Young merken an, biologische Ansätze würden im Feminismus tabuisiert, weil sie grundlegende feministische Annahmen infrage stellten.

    Fazit der beiden, Zitat:

    “The possibility exists that feminist interests enforce the orientation of published studies … and reflects the political perspectives of its advocates. … There is a near-total disregard for rigorous testing of hypotheses, quantification of data and possible biological mechanisms. Many studies appear anti-scientific in conception, execution, and interpretation. … But in the politicized arena of ‘women’s issues,’ social expressions are valued beyond scientific progress.”

    Daran hat sich in den letzten 15 Jahren nicht viel geändert.

    Die ideologische Verblendung hat sich nicht auflösen lassen.

    Wahrscheinlich wären ehrliche Empirie, Evidenz und Logik auch das Ende des Feminismus, so wie sie das Ende des Marxismus-Leninismus oder des Nazismus waren (na ja, bei dem musste man auch noch militärisch nachhelfen).

    Weshalb ich nicht einmal hoffe, dass sich hier irgendetwas ändern ließe.

    Diese Ideologie lebt genau so lange, wie es ihr gelingt, sich um ehrliche Wissenschaft herumzudrücken.

    Verblendung ist da konstitutiv.

    Es wirft ein miserables Licht auf den Zustand unserer Kultur, unserer Universitäten, dass so eine „Wissenschaft“ einen solchen, Zeitgeist prägenden, Geschlechterpolitik bestimmenden Einfluss gewinnen konnte.

  4. @ Roslin, “ …die weiblichen Opfer meist zwischen 16 und 24 Jahren alt sind, also auf der einen Seite die Phase im männlichen Leben, in der der Sexualtrieb am stärksten ist, auf der anderen Seite die Mädchen/Frauen in dem Alter, in dem sie physisch am schönsten sind.“
    Wenn man diesen Gedanken weiterführt, müssten zum einen Vergewaltiger nur solche Männer sein, die über einen besonders hohen Testosteronspiegel verfügen, müssten zum anderen nur besonders attraktive Frauen Opfer werden. Gibt es dazu Untersuchungen?

    • @ Wolfgang Gogolin

      *Wenn man diesen Gedanken weiterführt, müssten zum einen Vergewaltiger nur solche Männer sein, die über einen besonders hohen Testosteronspiegel verfügen, müssten zum anderen nur besonders attraktive Frauen Opfer werden. Gibt es dazu Untersuchungen?*

      Ich kenne keine, erinnere mich aber an Untersuchungen, dass chirurgische Kastration (war früher offenbar teilweise üblich) bzw. chemische Kastration von Intensivtätern die Rückfallquote unter diesen Tätern drastisch senkte (meine etwas von Größenordnung 70% gelesen zu haben).

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  13. Interessant dazu auch dieser Artikel, der die Studie kritisch bespricht:

    http://wmbriggs.com/post/3357/

    ndall assumes, or rather asserts, that the relationship between number of households connected to the internet and porn “consumption” (his word) is linear and fixed through time. He also assumes the kind of porn viewed is constant in time, at least with respect to its effects on decreasing the desire to rape. It has to be emphasized that Kendall did not measure porn “consumption”, merely numbers of households with internet access.

    The 25 states with the most spanking new internet connections saw their per-capita rape rate drop 14% from 1995 to 2003 (that’s not 1998 to 2003, but let’s not be picky). Those in the have-not states whose sad peoples still had to subscribe to the paper edition of Playboy saw their per-capita rate drop by only 6%. Clearly, this difference had to be—had to be!—because the have-not states did not get enough porn. Or did not have enough access to the internet and its possibility of porn.

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