Weisheiten eines Pornostars

Über die Twitter Seite von Charlie „Tigerblod“ Sheen (dazu will ich auch noch was schreiben) bin ich auch auf die Twitter Seite einer seiner „Goddesses“, Bree Olsen, gelandet.

Dort findet sich der folgende Tweet:

A woman needs love, a man needs respect

A woman needs love, a man needs respect

Man könnte auch sagen: Wenn ein Mann mit der Frau gefühlsmäßig stark verbunden ist und sie dies fühlt und die Frau dem Mann einen hohen Status zuweist und er dies fühlt, dann hätten wir in beiden Fällen eine hohe Anziehungskraft.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass eine Frau keinen Respekt braucht, aber aufgrund des höheren Gewichts des Status beim Mann fällt dies bei ihm evtl. mehr ins Gewicht. Und es bedeutet auch nicht, dass ein Mann keine Liebe braucht. Es wäre dann eine Betonung der Punkte, ohne damit darauf abzustellen, dass dies die einzigen Punkte sind, die erforderlich sind.

Dem könnte man entgegen halten, dass es eine viel zu krasse Vereinfachung ist. Zuviel Liebe kann auch erstickend wirken. Und Respekt kann man auch einem Arbeitskollegen entgegen bringen, ohne dass es zu einer Partnerschaft kommt.

Ist also was dran an dem Spruch oder nicht?

45 Gedanken zu “Weisheiten eines Pornostars

  1. Und ob an dem Spruch etwas ist.

    Ich würde nur, wie üblich, einschränken: beide Geschlechter brauchen Liebe UND Respekt, Männer im Schnitt vielleicht etwas mehr Respekt als Liebe, Frauen im Schnitt vielleicht etwas mehr Liebe als Respekt.

    Aber ohne Liebe nur mit Respekt funktioniert es nicht und ohne Respekt, ohne Liebe auch nicht.

    Wüsste auch gar nicht, wie ich meine Tippse lieben können sollte, ohne ihr ein Mindestmaß an Respekt entgegenzubringen und wie ich sie mit dem Matriarchat betrauen können sollte, ohne von ihr ein Mindesmaß an Liebe erfahren zu haben.

    TIPPSE, komm‘ mal her, aber pronto!

    Lies Dir das mal durch.

    Da stimmst Du mir doch hoffentlich zu ?!!

    Sie stimmt mir zu.

    • PS:

      Jetzt hab‘ ich doch glatt nach Bree Olson gegoogelt, weil ich die, katholisch wie ich bin, doch nicht kannte, dachte, dass sei eine der Olsen-Schwestern, Meister Propers Töchterlein, dachte, was hat Charlie Sheen mit der zu schaffen.

      Jetzt weiß ich’s.

      Meine Güte, da fällt man ja vom Glauben ab.

      • @ M. Bartonitz

        *Achtung: man kann ein Matriarchat Niemanden anvertrauen, da Matriarchat keine Macht über einen anderen kennt. Man kann nur in einem Matriarchat leben.*

        Sagen Sie das mal meiner Tippse 🙂

        Im Ernst, ich halte Ihre Vorstellung von Matriarchat für heillos verkitscht, von keinerlei Empirie, die ich ernst nehmen könnte, untersetzt.

        Es gibt keine menschlichen Beziehungen ohne Dominanzverhältnisse, Machtspiele, Machtbeziehungen.

        Denen kann niemand entgehen, auch Sie nicht, auch ein Matriarchat nicht.

        Entscheidend ist, wie man damit umgeht, wie bewusst, wie liebevoll.

        Männer haben sich in Matriarchaten nicht sonderlich wohlgefühlt, haben sich in ihnen und für sie nicht sonderlich engagiert.

        Sonst gäbe es mehr und erfolgreichere Beispiele als die wenigen, die in entlegenen Gebieten vor sich hin sterben.

        Eine Erfahrung, die wir im Westen im Begriffe sind, zu wiederholen, wenn wir keine gleichberechtigte Gesellschaft aufzubauen imstande sind, in der auch Männer/Väter gleichberechtigt sind.

        Wir „matriarchalisieren“.

        Dann wird uns ein Patriarchat beerben, ob ein islamisches, ein christlich – fundamentalistisches, ein fernöstlich-konfuzianisches, das steht noch nicht fest.

        Nur der Niedergang der westlichen Zivilisation im Weltgefüge, er ist spürbar.

        Wir werden schwächer, andere stärker.

        Und das sind keine Feministen, die da stärker werden.

  2. @Roslin

    „beide Geschlechter brauchen Liebe UND Respekt, Männer im Schnitt vielleicht etwas mehr Respekt als Liebe, Frauen im Schnitt vielleicht etwas mehr Liebe als Respekt.“

    Ja, so ist es denke ich auch gemeint. Als Spruch muss es eben verkürzt werden.

    „Meine Güte, da fällt man ja vom Glauben ab.“

    Ha! Wieder ein Atheist mehr! 😉

    • Ich zitiere die Bibelstelle mal:

      21Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. 22Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. 23Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. 24Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.
      25Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, 26um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. 28So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. 29Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es, wie auch Christus die Gemeinde. 30Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31«Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein» (1. Mose 2,24). 32Dies Geheimnis ist groß; ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. 33Darum auch ihr: ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber ehre den Mann.

      Der Schlußsatz ist in der Tat sehr ähnlich. Respekt bedeutet aber meiner Meinung nach nicht unbedingt das gleiche wie Unterordnung. Da würde ich die Abweichung sehen.

      • Und der Knackpunkt ist – wie ist das Verhältnis zwischen Christus und dem Mann. Damit ist dann alles geklärt. Und keiner würde sich aufregen. Christus ist nämlich am Kreuz gestorben – mehr „sich selbst aufgeben“ geht gar nicht. Das ist die Wurzel der Ritterlichkeit in der westlichen Kultur.

        Templarii

    • P.S:

      Zur Samenspende:

      Klar, Kindesunterhalt steht dem Kind zu. Vereinbarungen zu dessen Lasten sind unwirksam. Er hätte allenfalls einen Freistellungsanspruch gegen die Mütter. Wenn die kein Geld haben läuft der dann leer.
      Der Freistellungsanspruch ist aber meine ich auch umstritten. Er hängt wohl auch von der damaligen Vereinbarung ab. Ich würde ihn aus der Samenspendenvereinbarung herleiten.

  3. Was mich viel mehr interessiert ist, warum Frauen Pornos drehen? Es ist ja eigentlich ein ziemlicher Scheißjob, quasi Prostitution.
    Bree Olson hat immerhin studiert…
    Wird es so gut bezahlt?

    • @Maren

      http://www.erotikgigant.com/pornonews/512-was-verdienen-pornostars

      Es herrschen große Unterschiede beim Verdienst als Pornostar zwischen den USA und Deutschland. Während der Verdienst einer Pornodarstellerin in Deutschland nach Stunden bezahlt wird, erhalten Pornodarstellerinnen in den USA meistens feste Tagessätze bzw extra „Boni“ für spezielle Szenen (DP, A2M, Fetisch,…).
      In Deutschland beträgt der untere Stundenlohn ca. 25,- Euro / Stunde. In den USA bekommen Pornostars ca. 300 – 400 $ je Szene. Für spezielle Szenen kommt dann teilweise nochmal ein Boni von ca. 800 $ dazu, ebenfalls je Szene.
      Je nach bekanntheit, kommt ein hauptberuflicher Pornostar auf ein Jahreseinkommen von zwischen 100.000 – und 250.000 $. In Deutschland liegen die höchsten Tagessätze einer bekannten Pornodarstellerin bei um die 1.000,- Euro.
      Gerne werden Pornodarstellerinnen auch zu Promozwecken „verwendet“. Leider sind diese Einkünfte sehr vertraulich, aber daraus kann man ebenfalls schließen, dass der Verdienst bestimmt nicht schlecht ist.
      Seit dem Internet-Boom verdienen Pornostars auch mit ihrer eigenen Webseite ein extra „Taschengeld“. Hauptsächlich werden unveröffentlichte Szenen oder sogar ganze Pornofilme auf den Seiten zum Download angeboten. Besonders durch unveröffentlichte Szenen kommt so nochmal mehr Geld aufs Konto der Pornostars.
      Bekannte Pornostars wie Jenna Haze gründen sogar ihr eigenes Pornolabel um den Verdienst nochmal zu steigern. Natürlich steigt durch sowas auch der Bekanntheitsgrad des Pornostars.

      • Hm, ok nich schlecht. Trotzdem, wenn du einmal so richtig dick im Business warst, kannst du doch nie wieder was anderes machen, siehe Michaela Schaffrath.
        Sollte Bree Olson irgendwann mal zu alt für den Job sein, oder in ihrem studierten Beruf arbeiten wollen, kann sie das nicht. Sie wird immer „Die mit den Pornos“ sein.

        Also trotz Verdienst würde ich meinen Töchtern aus praktischen Gründen davon abraten.

      • @Maren

        Ich würde eine solche Karriere auch nicht empfehlen. Es ist denke ich nur was für wenige, man muss ein sehr lockeres Verhältnis zur Sexualität haben, es muss einem Spass machen Sex mit Fremden zu haben und man muss wohl auch etwas exhibitionistisch sein.

        Als ältere Pornodarstellerin kann sie allenfalls von ihrem angesparten Leben (wenn sie gespart hat) oder Produzentin werden. Der Beruf hat ja ein eingebautes Zeitlimit für Frauen, das recht früh einsetzt. Junge Frauen sind eben sexier.

    • Maren, weil sie SPASS daran haben.

      GANZ EINFACH. Sex ist oftmals Freude, auch arbeit, aber für manchen erfüllend (hrhr) genug.

      Wenn Sie ein Mann sind, denken sie nicht mit männlichen Mustern daran wie es wäre ein Pornostar zu sein..

      Templarii

  4. Ich kann mir aber vorstellen, dass man das Business ziemlich schnell satt hat.

    Vor allem möchte ich mir echt nicht vorstellen, was „körperlicher Verschleiß“ da bedeutet.

    • @Maren

      Ich denke man muss eine gewisse „Lust“ im wahrsten Sinne des Wortes für den Job mitbringen. Es gibt ja durchaus Leute, die sehr gerne und viel Sex haben und die auch diese Weise des Sex anmacht.

      „Körperlicher Verschleiss“? ich hätte eher auf geistigen/seelischen Verschleiß gesetzt. Oder meintest du das?

      • „Körperlicher Verschleiss“? ich hätte eher auf geistigen/seelischen Verschleiß gesetzt. Oder meintest du das?

        Ja das natürlich auch.
        Aber stell dir mal vor, du müsstest z.B. 4 mal am Tag Analsex mit nem 20cm Schwanz haben. Das hinterlässt doch Spuren, das kannste mir nich erzählen.

        Und zu Templarius:
        Man will auch nich jeden Tag Torte essen. Und es gibt auch sowas wie Abstumpfung. Ich glaube das Pornobusiness ist gar nich so sexy, wie Männer sich das vorstellen. Im Endeffekt isses halt nur ein Job.

      • @Maren

        „Aber stell dir mal vor, du müsstest z.B. 4 mal am Tag Analsex mit nem 20cm Schwanz haben. Das hinterlässt doch Spuren, das kannste mir nich erzählen.“

        Die Beanspruchung dürfte geringer sein als die einer Prostituierten (gut, da dürfte der Schwanz im Durchschnitt kleiner sein, aber dafür die Anzahl höher). Zumal sie ja nicht jeden Tag der Woche arbeiten wird, insofern weitaus höhere Erholungsphasen hat.
        Zu den Beanspruchungen kann ich allerdings wenig sagen. Scheinen mir aber aus meiner Erfahrung und der Reaktion der Frauen auch nicht so hoch zu sein. Ich denke es ist auch eine Frage der Vordehnung und des Gleitmittels.

      • *Die Beanspruchung dürfte geringer sein als die einer Prostituierten*

        Der Beruf gewinnt auch nich grade Beliebtheitswettbewerbe.

        Du kannst ja auch Privatsex auch nicht unbedingt mit kommerziellem vergleichen. Frauen schreien auch nicht in Extase, weil man ihre Brust berührt. Auch wenn viele Männer das denken. Ich find das immer extrem gruselig, wenn du vom Sexverhalten des Mannes darauf schliessen kannst, wieviele Pornos er so guckt. Das ist gar nich so selten. Die meisten Pornos sind doch auch auf männliche Bedürfnisse abgestimmt, das ist dann oft nicht mehr als Masturbation, nur halt mit ner Frau.

      • @Maren

        „Ich find das immer extrem gruselig, wenn du vom Sexverhalten des Mannes darauf schliessen kannst, wieviele Pornos er so guckt.“

        Ist das nicht eher ein Problem der jungen Jahre? Ich meine den Unterschied hat man eigentlich recht schnell raus. Ich schlage ja auch nicht Leuten ins Gesicht, weil ich einen Aktionfilm gesehen habe.

        Was mir eher aufgefallen ist, ist, dass Frauen an sich sehr verschieden sind und sich selbst als Grundlage für andere Frauen verwenden. Da kommt dann „Frauen mögen dies und das nicht“, dabei hatte die Frau davor gerade genau das verlangt. Eine Frau meinte beispielsweise, dass sie nicht verstehen kann, warum Männer nicht merken, wenn Frauen ihnen einen Orgasmus vorspielen, die Frauen könnten doch niemals so zucken, wie bei einem echten Orgasmus. Eine halbe Stunde später wusste ich was sie meinte.
        Deswegen hat glaube ich der erste Sex häufig etwas merkwüridges. Die eine Sache ist, dass man sich noch fremd ist, die andere, dass man erst herausfinden muss, was der andere mag und was nicht.

        Was sind denn deiner Meinung nach die größten „Pornounsitten“ der Männer? (wir hatten diese Diskussion schon mal oder?)

      • *Was mir eher aufgefallen ist, ist, dass Frauen an sich sehr verschieden sind und sich selbst als Grundlage für andere Frauen verwenden. Da kommt dann „Frauen mögen dies und das nicht“, dabei hatte die Frau davor gerade genau das verlangt.*

        Och das machen nicht nur Frauen. „Meine Ex fand das aber immer geil“ oder „Bei mir hat sich noch nie eine beschwert (du bist die Erste)“ 😀

        *Was sind denn deiner Meinung nach die größten „Pornounsitten“ der Männer? (wir hatten diese Diskussion schon mal oder?)*

        Ja kann sein, ist ein Standardaufreger bei mir. 🙂
        Also ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen:
        1. Der besagte Busengriff, der zum sofortigen Orgasmus führt.
        2. Dieses merkwürdige Rumklatschen auf dem Kitzler.
        3. Generell die „Information“ das Frauen allzeit willig sind und daher ein minimaler Körperkontakt nötig ist, damit es zum Koitus kommt.
        4. Ejakulation ins Gesicht. Hat mir zu sehr was von Erniedrigung, ausserdem bäh.

        Mir fällt bestimmt später noch was ein

      • „Och das machen nicht nur Frauen. „Meine Ex fand das aber immer geil“ oder „Bei mir hat sich noch nie eine beschwert (du bist die Erste)““

        Kann ja auch durchaus sein. Hat man auch bei Frauen. Sie macht etwas und ist dann ganz entsetzt, dass es einem nicht gefällt, weil ihr Freund es mochte.

        „1. Der besagte Busengriff, der zum sofortigen Orgasmus führt.“

        Auch die Empfindlichkeit der Brust ist übrigens bei Frauen sehr verschieden. Einige sind da in der Tat stark erregbar, einige fast gar nicht.

        „2. Dieses merkwürdige Rumklatschen auf dem Kitzler.“

        Das habe ich auch noch nicht so recht verstanden.

        „3. Generell die „Information“ das Frauen allzeit willig sind und daher ein minimaler Körperkontakt nötig ist, damit es zum Koitus kommt.“

        Das ist vielleicht einfach eine Herleitung aus der Eigenwahrnehmung und auch ein wenig Wunschtraum. Wobei es auch bei Frauen eine sehr schnelle Erregung gibt. Es gibt Frauen, die sehr sensibel reagieren und bei für sie angenehmen Berührungen sofort erregt und auch feucht sind. Sehr angenehm für den Mann, zumal eine solche Frau meist auch sehr schnell kommt und schnell wieder erregt ist.

        „4. Ejakulation ins Gesicht. Hat mir zu sehr was von Erniedrigung, ausserdem bäh.“

        Ich muss sagen es hat was (mit Einverständnis). Keine Ahnung warum. Vielleicht das Gegenstück zur Vergewaltigungsphantasie vieler Frauen eine korrespondierende männliche Machtphantasie? (würde ja zur Statustheorie passen).

      • @ Maren

        *3. Generell die „Information“ das Frauen allzeit willig sind und daher ein minimaler Körperkontakt nötig ist, damit es zum Koitus kommt.*

        Das hat doch rein technisch-ökonomische Gründe:

        Wollte man die Vorglühphase einbeziehen, die manche Frauen brauchen, bis der Motor anspringt, Pornos dauerten nicht 60 oder 90 Minuten, sondern u.U. mehrere Wochen bis der Actionteil überhaupt erst beganne.

        Männer würden darüber hinwegzappen und dann eh nur die letzten 60 Minuten gucken.

        Also: Warum die dann überhaupt drehen?

        Kost‘ doch nur unnötig Geld und Zeit.

      • @Christian
        Ja aber bitte, wenn du mit der flachen Hand an die Möpse packst, schreit eine Frau nicht in Extase.
        Das kann ja sein, dass es Frauen gibt, die sehr schnell erregbar sind, aber SO schnell erregbar ist dann doch nicht die Regel.
        Vor allem ist Vorspiel (fürchterliches Wort) doch auch ein bisschen mehr, als die Frau feucht genug zu machen, dass man schmerzfrei seinen Dödel in sie stecken kann, oder?

        @Roslin
        Ja aber dann könnte man sich ja auch die Lohnkosten für Frauen in den Filmen ganz sparen und auf lebensechte Latexfiguren umsteigen, die kann man auch wiederverwenden 😀
        Macht es alles billiger

      • @Maren

        „Ja aber bitte, wenn du mit der flachen Hand an die Möpse packst, schreit eine Frau nicht in Extase.“

        Nein, das ist richtig. Aber ich kenne zumindest eine Frau, die man über die Brust fast zum Orgasmus bringen kann.

        „Vor allem ist Vorspiel (fürchterliches Wort) doch auch ein bisschen mehr, als die Frau feucht genug zu machen, dass man schmerzfrei seinen Dödel in sie stecken kann, oder?“

        Ich sage mal so: Frauen brauchen es sicherlich mehr als Männer um in Stimmung zu kommen. Auch wenn Vorspiel an sich eine schöne Sache sein kann. Vielen Männern wäre es sicherlich sehr recht, wenn die Frauen gleiche „Reaktionszeiten“ hätten wie die Männer, denn dann könnte man ja trotzdem ein Vorspiel machen, oder eben auch nicht, wenn einem gerade nicht der Sinn danach ist. Mitunter ist es eben auch geil einfach lusttrunken übereinander her zu fallen und einen Quickie zu machen.

        Das sonst wie lange Vorspielzeiten von Männern in Pornos nicht gewünscht sind würde ich auch so sehen. Es geht schließlich um Sex. Latexfiguren gehen allerdings trotzdem nicht. Warum sollte ein Verzicht auf das Vorspiel und eine schnellere Hinwendung zum Sex gleich dazu führen, dass man keine Frauen mehr braucht?

      • @ Maren

        *Ja aber dann könnte man sich ja auch die Lohnkosten für Frauen in den Filmen ganz sparen und auf lebensechte Latexfiguren umsteigen, die kann man auch wiederverwenden
        Macht es alles billiger*

        Wirklich lebensechte Latexfiguren gibt es aber noch nicht.

        Sie muss ja nicht einfach nur dumm rumliegen, nein, sie muss begeistert sein, ekstatisch stöhnen, die Augen lustvoll verdrehen, sich ab und an rhythmisch bewegen – alles nicht so einfach beim heutigen Stand der Robotronic und erst recht nicht billig.

        Vielleicht in 20 Jahren.

        Geht der Sexbot dann in Serie und wird auch für Niedriglöhner erschwinglich, braucht’s bald keine Pornos mehr, keine Prostituerten, keine Ehefrauen/Geliebten, ach, eigentlich überhaupt keine Frauen mehr.

        Nur meine Tippse, die wär‘ natürlich unersetzlich.

        (Das musste ich jetzt schreiben, weil sie mir die geladene Luger an die Schläfe drückte.

        Scheiß Matriarchat.

        Man sollte Frauen nicht bewaffnen.

        Schlimm genug, dass sie mittlerweile lesen können.)

      • Warum sollte ein Verzicht auf das Vorspiel und eine schnellere Hinwendung zum Sex gleich dazu führen, dass man keine Frauen mehr braucht?

        Wie du schon sagtest, Frauen (aber auch nicht nur) legen auf sowas Wert.
        Wenn man Sex auf den tatsächlichen Koitus reduziert, ohne Empathie (ich rede bewusst nicht von Liebe und som Zeug), kann man sich doch gleich n Baumloch mit Harz einschmieren.
        Wenn mein Part nur darin besteht lustvoll kreischend unterm Mann zu liegen, damit er sich wie ein Hecht fühlt, lehne ich dankend ab.
        Ein Quickie ab und zu ist ja ganz fein, aber Frauen sind eben keine sexuellen Bedürfniserfüllungsmaschinen.

      • @Maren

        „wenn man Sex auf den tatsächlichen Koitus reduziert, ohne Empathie (…), kann man sich doch gleich n Baumloch mit Harz einschmieren.“

        Du meinst beim Koitus kann man keine Empathie haben, sondern nur beim Vorspiel?

        „Wenn mein Part nur darin besteht lustvoll kreischend unterm Mann zu liegen, damit er sich wie ein Hecht fühlt, lehne ich dankend ab.“

        Natürlich ist Sex immer auch ein Eingehen auf den anderen. Aber das kann ja nicht bedeuten, dass man keine Phantasien mehr haben darf. Klar haben wir Männer gerne Frauen, die lustvoll kreischend unter uns liegen (oder über uns etc). Es fühlt sich gut an die Lust der Frau zu spüren und macht uns an. Das an sich ist ja nichts schlechtes.

        „Ein Quickie ab und zu ist ja ganz fein, aber Frauen sind eben keine sexuellen Bedürfniserfüllungsmaschinen.“

        Klar, beide sollen auf ihre Kosten kommen. Aber das bedeutet nicht, dass man sich bei den Sexphantasien (und das sind Pornos ja im wesentlichen) nicht an Idealvorstellungen des Hauptkonsumenten orientieren kann. Wenn Frauen das ändern wollen, dann müssen sie mehr Pornos (anstelle von Liebesromanen) kaufen.

        Auch diese hinterlassen im übrigen sicherlich ihre Spuren. Die totale Romantik eines Liebesfilms und sein hingebungsvolles, auf sie bezogenes Verhalten kann das „Ins Gesicht spritzen“ der weiblichen Welt sein, bei dem die Männer sich dann fragen, warum sie so etwas zum Teufel noch mal verlangt.

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  6. *Du meinst beim Koitus kann man keine Empathie haben, sondern nur beim Vorspiel?*

    Nein, ich meine, das wenn man das Vorspiel ausblendet, trotzdem man weiß, dass die Frau es möchte, keine Empathie besteht.

    *Es fühlt sich gut an die Lust der Frau zu spüren und macht uns an. Das an sich ist ja nichts schlechtes.*

    Ja, aber dafür muss man auch was tun.

    • @Maren

      „Nein, ich meine, das wenn man das Vorspiel ausblendet, trotzdem man weiß, dass die Frau es möchte, keine Empathie besteht.“

      Dem würde ich durchaus zustimmen. Eine andere Möglichkeit wäre noch Unerfahrenheit.

      „Ja, aber dafür muss man auch was tun.“

      Tun die meisten doch wohl auch oder? es kann allerdings für beide Seiten nett sein einfach mal die jeweiligen Phantasien des Partners zu erfüllen und nicht immer nur auf die Umsetzung der eigenen zu bestehen. Es ist eben wie so häufig ein Geben und Nehmen.

  7. Um noch mal zu dem Satz zurückzukommen: Ich halte ihn für komplett falsch.

    Frauen brauchen Sicherheit, Männer brauchen Liebe. Da Männer insgeheim wissen, dass sie keine Liebe bekommen werden(von wem auch. Ok, von Gott, aber der steht hier ja nicht so hoch im Kurs), geben sie sich mit dem nächstbesten Ersatz, nämlich Respekt, zufrieden.
    Frauen sind aber auch nicht besser dran, denn so etwas wie Sicherheit gibt es nicht. Insgeheim wissen sie das auch und geben Männern gern die Schuld daran. Die aber wissen gar nichts über Sicherheit und denken, Frauen bräuchten Liebe, weil sie von sich selbst ausgehen. Und schon haben wir den schönsten Schlamassel. Zur Bewältigung des Schlamassels wäre da dann noch Humor im Angebot und das ist ja schon eine Menge wert. It´s that easy.

    • Aha. Wenn Männer nicht das bekommen, was sie wollen, geben sie sich also – schön angenehm pflegeleicht – einfach mit dem nächstbesten zufrieden.
      Frauen aber sind hier wieder mal die Anstrengenden, die nur anderen die Schuld zuschieben.

      Leute Leute….

      • „Aha. Wenn Männer nicht das bekommen, was sie wollen, geben sie sich also – schön angenehm pflegeleicht – einfach mit dem nächstbesten zufrieden.“

        Schon recht, viele tun das auch eben nicht, bzw. wissen sie nicht, dass sie es tun. Männer sehen sich ja gern als vernünftig, pragmatisch und nicht allzu romantisch. Dabei sind sie oft genug eher das Gegenteil.

        „Frauen aber sind hier wieder mal die Anstrengenden, die nur anderen die Schuld zuschieben.“

        Hab ich nicht gesagt, Schuld ist nicht mein Thema. Du hast das gesagt. Ich denke nicht, das hier Männer oder Frauen besser oder schlechter sind. Beide bekommen nicht, was sie voneinander wollen. Das liegt aber nicht an den jeweils anderen, sondern an den eigenen Erwartungen.

        Andererseits ist es ja nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass sich Frauen enttäuscht und negativ über Männer äußern. Man muss aber auch hier wieder sagen: Auf dem Gebiet haben Männer ordentlich aufgeholt.

        Noch mal zur Klärung: Ich schildere nur meine (zugegebenermaßen subjektiven) Beobachtungen, sage aber nicht, dass etwas gut oder schlecht ist, denn das ist schlussendlich eine Frage der Perspektive.

        Würdest du mir denn nicht zustimmen, wenn ich behauptete, mit dem Verhältnis von Mann und Frau ist es momentan eher schwierig?

      • @Salvatore

        „Andererseits ist es ja nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass sich Frauen enttäuscht und negativ über Männer äußern. Man muss aber auch hier wieder sagen: Auf dem Gebiet haben Männer ordentlich aufgeholt.“

        Ich würde ja diese Enttäuschung darauf zurückführen, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht gesehen werden und man deswegen eine Reaktion erwartet, die zum eigenen Geschlecht passen würde.
        Was meinst du ist der Grund für die Enttäuschung und die negativen Äußerungen?

      • „Hab ich nicht gesagt, Schuld ist nicht mein Thema. Du hast das gesagt.“

        Also bitte, jetzt werd mal nicht komisch. Deine Worte:
        „Frauen sind aber auch nicht besser dran, denn so etwas wie Sicherheit gibt es nicht. Insgeheim wissen sie das auch und geben Männern gern die Schuld daran.“

  8. @ Salvatore

    *Andererseits ist es ja nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass sich Frauen enttäuscht und negativ über Männer äußern. Man muss aber auch hier wieder sagen: Auf dem Gebiet haben Männer ordentlich aufgeholt.*

    Das ist für mich die Hoffnungskomponente am Feminismus.

    Er beseitigt radikal und sehr erfolgreich sukzessive alle positiven Vorurteile über Frauen, zu denen Männer instinktiv/kulturell gefördert neigen.

    Er dient der Aufklärung.

    • @Roslin

      „Er beseitigt radikal und sehr erfolgreich sukzessive alle positiven Vorurteile über Frauen, zu denen Männer instinktiv/kulturell gefördert neigen.“

      Durch das Verhalten der Feministinnen nehme ich an? Dazu muss man sich allerdings mit dem Thema beschäftigen, sonst merkt man das nicht ohne weiteres.

      • @ Christian

        Nicht nur.

        Natürlich, Frauen wie Alice Schwarzer, Andrea Dworkin, McKinnon, Shulamit Firestone, Susan Brownmiller usw. (von Solanas, Daly, Miller Gearhart ganz zu schweigen) demonstrieren eine Weiblichkeit, die so abstoßend ist wie die Männlichkeit ihrer Pendants auf Männerseite.

        Aber dass Männer/Männlickeit inhärent böse sind, ist keine Neuigkeit für unsere femizentrische, Weiblichkeit hochgötzende Kultur.

        Nein, schlimmer ist das Mitläufertum der normalen, „durchschnittlichen“ Frauen, die ja all die Privilegien, die feministischer Lobbyismus für sie erstreitet gerne, schweigend, mitnehmend akzeptieren, gelassen der Diskriminierung und Diffamierung ihrer Brüder, Väter, Ehemänner, Söhne zusehen, vergleichbar den Ariern, die sich auch nicht wirklich daran störten, dass man den jüdischen Nachbarn diffamierte, vergleichbar den Proleten, die es nicht empörend fanden, wenn man den Priester, die Nonne, den Bourgeois, den Kulaken diffamierte.

        Frau ist ja kein Mann, der Arier kein Jude, der Prolet kein Kulak.

        JEDER IST ZU ALLERERST EGOIST (auch der Mann, der Arier, der Jude, der Kulak, der Priester, die Nonne usw.)

        Das wird nun auch für Frauen in aller wünschenswerten Deutlichkeit klar.

        Nur vielen Frauen noch nicht.

        Und manchen Manginas, Lila Pudeln, Grünuchen etc. auch nicht.

      • *Nein, schlimmer ist das Mitläufertum der normalen, „durchschnittlichen“ Frauen, die ja all die Privilegien, die feministischer Lobbyismus für sie erstreitet gerne, schweigend, mitnehmend akzeptieren*

        Sie haben einen 8-Stundentag? Sie haben eine 5-Tage-Woche? Sie durften als Kind zur Schule gehen, statt in den Minen zur arbeiten?

        Sie sind doch auch nur ein Mitläufer der Arbeiterbewegung, und nehmen schweigend in Kauf, dass Industrielle in ihrem Einkommen beschnitten werden.

    • @ Maren

      Sie könnten den Feminismus nur dann mit der Arbeiterbewegung vergleichen, wenn sie DIE Frauen als Proleten und DIE Männer als sie ausbeutende Bourgeois definieren (nun mal ganz davon abgesehen, dass Bourgeois die Proleten viel weniger ausbeuten als Marxisten sich das so denken).

      Das ist ein Dogma des Gleichheitsfeminismus, das aber falsch ist, weil auch im Patriarchat Frauen Männer für ihre Interessen ausbeuteten (Versorgungssicherheit) und Männer Frauen (Abstammungssicherheit).

      Männer als einseitige Ausbeuter der Frauen zu definieren ist eine der opfernarzisstischen Verblendungen, auf deren Grundlage „Empowerment“ = Enthemmung des weiblichen Egoismus funktioniert, die nur glenkt, wenn man die Patriarchatsgewinne der Frauen übersieht.

      Weshalb ja FeministInnen mit dem „falschen Bewußtsein“ operieren müssen, um die tiefe Anhänglichkeit so vieler Frauen an das Patriarchat zu begründen.

      • @Roslin
        Nun, auch die Arbeiter wurden ja für ihre Dienste entlohnt. Es hatten so gesehen beide Seiten etwas, der Industrielle hatte Arbeitskraft, der Arbeiter seinen Lohn.
        Der Knackpunkt war allerdings, dass dieser Lohn kaum für ein lebenswertes Dasein ausreichte, weswegen auch die Frauen und die Kinder arbeiten mussten, und zwar fast 24/7.

        Das kann man sogar sehr schön mit der damaligen Ehe vergleichen:
        Die Frau hatte ihr Auskommen durch das Versorgungsverhältnis, wurde allerdings in allen anderen Rechten beschnitten.
        Schulbildung war nicht üblich (für Kinderaufzucht braucht man kein Abitur), sie war abhängig vom Mann, Ehescheidung kaum möglich, kaum Möglichkeiten sich selbst zu versorgen, von ihr abgeschlossene Verträge konnten vom Ehemann für nichtig erklärt werden, etc.

        Enthemmter Egoismus… Ganz klar.

  9. Pingback: „Es ist erstaunlich, was ein guter Mann für eine gute Frau tun wird, die ihm das Gefühl gibt, geliebt zu werden“ | Alles Evolution

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