„Es ist erstaunlich, was ein guter Mann für eine gute Frau tun wird, die ihm das Gefühl gibt, geliebt zu werden“

In einem Artikel „5 Gründe, warum sie jede Nacht Sex mit ihrem Mann haben sollten“ findet sich ein interessanter Punkt:

Wenn Sie möchten, dass Ihr Ehemann sich wie ein Mann benimmt, müssen Sie ihn auch wie einen Mann behandeln. Verdrehen Sie jetzt nicht die Augen. Ich dränge nicht auf eine Rückkehr in die 1950er Jahre (obwohl eine Zeit in der Hüftjeans nicht existierten im Grunde für mich in Ordnung ist.) Frauen benötigen eine gewisse Anzahl erfüllter Kriterien, um sich geliebt zu fühlen. Männer sind da viel einfacher. Sie müssen gefüttert werden, sie müssen geschätzt werden, und sie müssen Sex haben. Das ist alles. Wirklich. Machen oder bestellen Sie also hin und wieder Abendessen. Danken Sie ihm mit einer Umarmung und einem Lächeln für die vielen Stunden, die er bei der Arbeit verbracht hat, wenn er abends durch die Haustüre kommt. (Noch besser? Lächeln Sie, wenn Sie ihm die Kinder überlassen und für eine lange, dringend benötigte Pause raus gehen.) Und meine Güte, lassen Sie sich von dem armen Mann nackt sehen. Es ist erstaunlich, was ein guter Mann für eine gute Frau tun wird, die ihm das Gefühl gibt, geliebt zu werden. Nach ein paar Wochen Abendessen und herumknutschen werden Sie sich zurücklehnen und sich fragen, warum Sie nicht früher darauf bestanden haben, jeden Abend Sex zu haben. Ich spreche von einer kleinen Investition mit großen Erträgen.

Das geht mit „geschätzt werden“ etwas in die Richtung dieser „Weisheit eines Pornostars„:

A woman needs love, a man needs respect. It’s that simple.

Eine Frau braucht Liebe, ein Mann braucht Respekt. Es ist tatsächlich so simpel.

Ich glaube, dass ein Mann, der das Gefühl hat, dass seine Frau ihn liebt und schätzt, wirklich viel ausmacht. Denn dann will man auch etwas wiedergeben, möchte sich dieser Anerkennung als würdig erweisen, fühlt sich angenommen und dann macht er auch gerne etwas für sie.

Es geht auch etwas in die Richtung dieser hier von hier besprochenen Tipps:

1. Der Partner an deiner Seite ist kein Kind. Behandle ihn wie einen König und er wird dich wie eine Königin behandeln.

2. In einem Streit emotional zu reagieren und lautstark und aufgewühlt herumzuschreien bringt nichts. Der Mann schaltet einfach ab. Ganz sachlich bleiben und sagen, was einem stört.

3. Ein- bis zweimal die Woche dem Partner einen zu blasen wirkt wahre Wunder!

4. Man kann keinen Mann ändern! Liebe Frauen, versucht es erst gar nicht. Die Energie dazu lieber ins Miteinander als ins Gegeneinander stecken.

5. Der Mann an deiner Seite ist nicht dazu da, all deine Sehnsüchte und Wünsche zu erfüllen. Er wird auch nicht all deine Probleme lösen können. Schau lieber, wie du selbst für dich glücklich werden kannst. Das stärkt auch die Partnerschaft.

Den Partner Respektvoll zu behandeln, nicht in den „Mutter- und Bevormundungsmodus“ abzugleiten und im deutlich machen, dass man ihn mag, schätzt, begehrt und respektiert ist kein schlechtes Rezept.

Meine Vermutung ist, dass Männer ein durchaus starkes Bedürfnis nach genau diesen Punkten haben und sich daher über entsprechende Beachtung durchaus gut „steuern“lassen bzw darauf sehr positiv reagieren.

 

 

 

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46 Gedanken zu “„Es ist erstaunlich, was ein guter Mann für eine gute Frau tun wird, die ihm das Gefühl gibt, geliebt zu werden“

  1. Wenn man einen Mann umsorgt, immer für ihn kocht etc. besteht aber auch die Gefahr, dass er das als selbstverständlich ansieht und nicht mehr richtig zu schätzen weiß…

    Ich habe beispielsweise so gut wie immer gekocht, wenn mein Partner nach Hause kam. Da der Herr aber nach der eigentlichen Arbeit gerne noch an seinem Auto rumgeschraubt hat, konnte das auch schon mal gegen Mitternacht werden.
    Wenn ich dann aber eben gesagt habe. dass ich nicht frisch koche um die Zeit und er sich etwas aufwärmen soll (was ja dann auch erst ein paar Stunden alt wäre), hat er sich aufgeregt, dass aufgewärmt ja nicht schmeckt etc.
    Ich denke, die wenigsten Frauen hätten überhaupt ständig um die Uhrzeit für ihren Mann gekocht.

    Es ist nicht so, dass ich nicht das Gefühl hatte geliebt und geschätzt zu werden – sogar sehr. Ich möchte damit nur sagen, dass man eben aufpassen sollte, dass die Bemühungen nicht zu sehr als selbstverständlich aufgefasst werden.

    • Den muss ich mir merken: Wenn eine Frau einem was erzählt, sollte man nicht zuhören. Nachher hält sie es für selbstverständlich und weiß es nicht mehr zu schätzen.

      Das Thema des Blogpostings war übrigens nicht, ob Du Dich dabei geliebt fühlst. Tut mir leid, Dir das sagen zu müssen, Prinzessin, aber es geht nicht immer um Deine Gefühle.

      • @lh:
        „Das Thema des Blogpostings war übrigens nicht, ob Du Dich dabei geliebt fühlst. Tut mir leid, Dir das sagen zu müssen, Prinzessin, aber es geht nicht immer um Deine Gefühle.“

        Das war mehr so eine Randbemerkung, dass meine Anmerkung eben nicht in die Richtung gehen sollte, dass solche Bemühungen sowieso nichts bringen 😉

    • Nicht gut aufgepasst oder?
      Kochen allein reicht nicht. Es fehlt der Sex. 😛

      Ich bin mir im Übrigen ziemlich sicher, dass sich das ganze Modell auch auf die Frau ummünzen lässt. Fühlt die sich geliebt und anerkannt, wird auch sie eine Menge für ihren Mann tun.
      Ich halte das für menschlich – und bekanntermaßen gehören Frauen und Männer zur Gattung Mensch, auch wenn manche das gerne übersehen wollen.

        • Ja. Die Bedingungen, unter denen eine Frau sich geliebt fühlt, sind sehr anders als die eines Mannes.

        • Wenn man jemanden kulinarisch und/oder sexuell verwöhnt, ist das ja nicht gleich schwach. Schwach wäre wohl eher, wenn man sich den Launen des Partners ausliefert oder die eigenen Bedürfnisse ganz weit hinten anstellt.

      • @Mario:
        „Nicht gut aufgepasst oder?
        Kochen allein reicht nicht. Es fehlt der Sex. “

        Der hat bei uns sicher nicht gefehlt. Aber Sex hätte ich nie als „etwas für jemanden andern tun“ eingeordnet – zumindest nicht so allgemein – dabei geht es doch viel mehr darum, dass man gemeinsam Spaß miteinander hat! 😉

        „Ich bin mir im Übrigen ziemlich sicher, dass sich das ganze Modell auch auf die Frau ummünzen lässt. Fühlt die sich geliebt und anerkannt, wird auch sie eine Menge für ihren Mann tun.“

        Sehe ich auch so.

        • Gilt das nicht auch fürs Kochen? Dass man nicht unbedingt das kochen soll, was einem selber nicht schmeckt?

          Wie kommt’s dass Du nicht Sex aber Kochen als „etwas für jmd anderen tun“ einordnest? Nur wegen der Uhrzeit?

        • @Anton:
          „Wie kommt’s dass Du nicht Sex aber Kochen als „etwas für jmd anderen tun“ einordnest? Nur wegen der Uhrzeit?“

          Weil das Kochen eben eine Tätigkeit ist, wo einer Arbeit hat und der andere profitiert. In dem Fall kommt natürlich die Uhrzeit dazu. Ich koche schon gerne, aber für mich alleine sicher nicht täglich und nicht um Mitternacht 😉
          Und wenn man um Mitternacht kocht, obwohl man morgens auch raus muss in die Uni, finde ich es schon, dass das „etwas für jemanden tun“ beschreibt.

          Es ist was anderes, wenn man tatsächlich gemeinsam kocht – am Wochenende zum Beispiel. Das ist dann ein gemeinsames Spaß haben miteinander, aber zu kochen, damit der andere gutes Essen hat, wenn er nach Hause kommt, hat wenig mit gemeinsam Spaß haben zu tun…

    • Vollkommen richtig.

      Wenn man genau hinschaut, ist es ja auch so, dass man Könige wie Kinder behandelt hat (was das betütteln angeht) und Kinder heutzutage wie Könige behandelt. Da passt oft kein Blatt dazwischen. Der Tipp ist Unsinn.

      Gerade Männer gewöhnen sich an sowas leicht, bzw. bemerken es erst gar nicht, weil sie zu unsensibel dafür sind oder keinen blassen Schimmer haben, was für eine Arbeit hinter einer Sache steckt (das gilt umgekehrt allerdings auch). Es ist m.E. besser mit ihnen offen zu verhandeln, statt in Vorleistung zu gehen, damit sie die Mühe auch schätzen.

      Und es ist immer gut, wenn beide Seiten Erfahrung mit der entsprechenden Arbeit haben. Meine Frau baut z.B. die Schränke, die sie selbst kauft (sie dekoriert gern um), auch selbst zusammen. Ich helfe höchstens ein bisschen, wenn die Kraft fehlt.

      • @Androsch Kubi:
        „Es ist m.E. besser mit ihnen offen zu verhandeln, statt in Vorleistung zu gehen, damit sie die Mühe auch schätzen.“

        Wie stellst du dir das vor? Wie eine Art Vertragsverhandlungen? Ich koche immer für dich, aber nur wenn du dafür den Müll runterbringst?
        Halte ich persönlich nicht so viel von. Gerade in einer Partnerschaft möchte ich nicht alles aufwiegen und auseinanderdividieren müssen. Ich tu das ja gerne für den Menschen, den ich liebe. Es ging einfach nur darum, das man trotzdem zeigen sollte, dass man das wertschätzt bzw. dann mal Rücksicht nimmt, wenn man erst um Mitternacht nach Hause kommt, dass auch die Frau schlafen möchte.

        „Und es ist immer gut, wenn beide Seiten Erfahrung mit der entsprechenden Arbeit haben. Meine Frau baut z.B. die Schränke, die sie selbst kauft (sie dekoriert gern um), auch selbst zusammen. Ich helfe höchstens ein bisschen, wenn die Kraft fehlt.“

        Du meinst es macht Sinn, wenn jeder mal jede Arbeit übernimmt, damit man den damit zusammenhängenden Arbeitsaufwand einschätzen kann?

    • Wenn er das Geld nach Hause bringt, dann findest du es doch auch selbstverständlich oder dankst du ihm bei jedem Bissen Brot, dass es sein Geld war, dass dieses Essen ermöglicht hat?

      • @Pfefferundsalz:
        „Wenn er das Geld nach Hause bringt, dann findest du es doch auch selbstverständlich oder dankst du ihm bei jedem Bissen Brot, dass es sein Geld war, dass dieses Essen ermöglicht hat?“

        1. Haben wir beide Geld nach Hause gebracht. Und bevor die Frage kommt: Eine Zeitlang ich mehr, eine Zeitlang er mehr – wir haben aber nie irgendwas auseinander dividiert.

        2. Habe ich nicht verlangt, dass er sich für jeden Bissen meines gekochten Essens überschwänglich bedanken muss. Sondern es ging lediglich darum, dass nicht gemeckert wird, falls es eben mal kein frisches Essen um Mitternacht gibt.

    • Dass daraus eine Selbstverständlichkeit entsteht, lässt sich ja von vornherein unterbinden, indem man…äääh frau es nicht jeden Tag tut.
      Berufstätige Frauen haben dafür ja sicher eh nicht dauernd zeit, weswegen das auf beiden Seiten als :Besonderheit“ empfunden werden kann. Aber auch als Hausfrau muss das nicht zur Gewohnheit werden, darf man mal kein bock haben oder es vergessen. Ich vermute, wenn er einige Zeit im Unklaren über das abendliche Essen gelassen wurde und die Erfahrung gemacht hat, dass es halt manchmal nix gibt wenn man sich nicht kümmert, er daraufhin morgens nach dem essen abends fragen wird.
      Weil, sonst muss er sich ja ein Tier reissen oder so…bei mäcces zb xDDD

      • „Dass daraus eine Selbstverständlichkeit entsteht, lässt sich ja von vornherein unterbinden, indem man…äääh frau es nicht jeden Tag tut.“

        Da hast du natürlich Recht, aber man möchte seinem Partner ja auch Gutes tun. 😉

        „Berufstätige Frauen haben dafür ja sicher eh nicht dauernd zeit, weswegen das auf beiden Seiten als :Besonderheit“ empfunden werden kann.“

        Ach, um Mitternacht werden die wenigsten berufstätigen Frauen beschäftigt sein 😉

        “ Aber auch als Hausfrau muss das nicht zur Gewohnheit werden, darf man mal kein bock haben oder es vergessen.“

        Genau das meine ich: selbst, wenn es mal kein frisches Essen gibt, sollte das so akzeptiert werden und nicht sich dann darüber beschweren.

        „Ich vermute, wenn er einige Zeit im Unklaren über das abendliche Essen gelassen wurde und die Erfahrung gemacht hat, dass es halt manchmal nix gibt wenn man sich nicht kümmert, er daraufhin morgens nach dem essen abends fragen wird.“

        Schon möglich. Ich hätte aber kein Interesse daran, meinen Partner auf diese Art und Weise zu „erziehen“.

  2. Das Gefühl, geliebt zu werden, kann der Mann sich nur durch Selbsttäuschung geben, je nachdem wie gut ihn die Frau dabei unterstützt.
    Wirklich lieben können Frauen, wenn überhaupt, nur die eigenen Kinder.

    • Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass sowohl die Bedingungen, unter denen Frauen lieben als auch die Art, wie sie lieben, völlig anders als bei Männern ist. Aber lieben tun sie schon, nur eben auf ihre Art.

      • Erinnert mich immer an den Unterschied zwischen Hunden und Katzen. Die lieben dich auch auf sehr verschiedene Weise.

        off-topic: Neulich habe ich gelesen, dass eine Katze, die dir eine Maus mitbringt, das nicht so sehr als Liebesbeweis meint, sondern versucht, dir das Jagen beizubringen. „Hier. SO macht man das“.

        Fand ich nicht unplausibel.

        • Dein Katzenbeispiel liegt gar nicht so fern davon, wie wenn ich etwas für meine Frauen tue. Willst Du also sagen, Frauen lieben mehr wie Hunde? 😉

        • Halten normale, durchschnittliche Männer die Dominanz der Frau tatsächlich für normal? Das würde viele Missverständnisse in Bezug auf die Liebe der Frauen erklären.

        • Es geht nicht um die Dominanz.
          Aber normale Bluepiller sind sehr opferbereit für ihre Frau und wedeln mit dem Schwanz wenn sie ein Leckerli kriegen.

        • Dominanz ist nicht, mit finsterem Blick durch die Gegend laufen und Befehle bellen. Dominant ist, um wen (und wessen Bedürfnisse) sich die Sache dreht.

      • „Wie kommst du zu so einer schwachsinnig sexistischen Aussage?“
        Erfahrungswerte und Beobachtungen. Außerdem ist das nicht sexistisch – keiner sagt, dass Frauen nicht lieben können. Sie können sehr wohl lieben – nur halt nicht den Mann sondern ihren Nachwuchs. Ist übrigens auch schlau – wenn der Mann früher von der Jagd nicht zurückgekommen ist, konnten sie sich schnell in den Nächsten verlieben und so ihr Überleben und das ihrer Kinder sichern. Gibt auch viele Berichte von weiblichen Sklaven die sich in ihre Entführer verliebt haben. Wird wohl heute Stockholm-Syndrom genannt.

        • @PfefferundSalz:
          „Sie können sehr wohl lieben – nur halt nicht den Mann sondern ihren Nachwuchs.“

          Und diese Unterstellung ist natürlich sehr wohl sexistisch. Es sei denn, damit geht gleichsam die Aussage einher, dass Männer Frauen nicht lieben könnten, sondern nur ihren Nachwuchs etc.

      • Wieso denkst du dass die komplett abgenutzt Sexism-Keule noch ziehen würde? Kannst du es nicht so benennen wie du es auch meinst: Ketzerei.

        • Was heißt hier „Sexism-Keule“? Nur, weil der Sexismusvorwurf heutzutage für jeden Scheiß geschwenkt wird, heißt es ja nicht, dass es keinen gibt und wenn er einem auffällt, soll man ihn auch als solchen bezeichnen.

          Und einem ganzen Geschlecht die Liebesfähigkeit für etwas anderes als die eigenen, weitergegebenen Gene abzusprechen, ist schon eine recht starke Behauptung, die man schon gut untermauern sollte, wenn man sie erhebt, denn der Gedanke, dass man schlicht ein Sexist ist, liegt bei so etwas schon nah.

    • @Peter
      „Wirklich lieben können Frauen, wenn überhaupt, nur die eigenen Kinder.“
      Genau so sieht es aus, aber als Entschuldigung sei gesagt, dass die Frauen nichts dafür können. Die meisten glauben ja wirklich, dass sie einen Mann lieben und stellen erst bei einer Belastungsprobe fest, dass dem nicht so ist. Allerdings lieben viele den Gehaltsscheck des Partners.

      • @PfefferundSalz:
        „Die meisten glauben ja wirklich, dass sie einen Mann lieben und stellen erst bei einer Belastungsprobe fest, dass dem nicht so ist.“

        Wie definierst du die Liebe, die Frauen angeblich nicht empfinden können?

        • Wenn eine sich weiterhin täglich schminkt und pimpt, also stets auf der Suche nach was besserem ist, dann ist das keine Liebe.
          Und wenn eine hypergam ist, oder auf Mistkerle steht, sowieso nicht. Und wenn sie zuerst auf’s Geld schaut, auch nicht.

          Also bei keiner.

        • @Peter:
          „Wenn eine sich weiterhin täglich schminkt und pimpt, also stets auf der Suche nach was besserem ist, dann ist das keine Liebe.“

          Du möchtest also, das seine hübsche Frau sich gehen lässt, sobald sie mit dir in einer Beziehung ist?
          Wo ist da der Sinn? Kannst du dir nicht vorstellen, dass man sich auch FÜR seinen Partner hübsch macht?

          „Und wenn eine hypergam ist, oder auf Mistkerle steht, sowieso nicht.“

          Definiere Mistkerle?

          „Und wenn sie zuerst auf’s Geld schaut, auch nicht.“

          Dann ist es tatsächlich keine Liebe – das tun aber die wenigsten!“

          „Also bei keiner.“

          Warum hast du so ein negatives Frauenbild – schlechte Erfahrungen gemacht?

        • „Und wenn sie zuerst auf’s Geld schaut, auch nicht.“

          Dann ist es tatsächlich keine Liebe – das tun aber die wenigsten!“

          Worauf stützt du das? Scheidungsraten steigen wenn der Mann weniger verdient oder arbeitslos wird und es sind dabei nicht die Männer die sich scheiden lassen wollen.

          https://www.elitepartner.de/magazin/studie-frauen-wollen-mann-der-mehr-verdient.html

          http://www.express.co.uk/life-style/life/640467/Rich-decline-date-men-earn-less-good-looking-dating

          http://www.sciencemag.org/news/2015/08/women-associate-money-love-men-link-it-freedom?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook

          Wenn einer nur bei einem bleibt so lange man oben ist, kann man wohl nicht von Liebe sprechen.

        • „Dann ist es tatsächlich keine Liebe – das tun aber die wenigsten!“

          Nun, meine Erfahrungswerte gehen da aber auch in eine andere Richtung. Der finanzielle Status ist für die meisten (alle?) Frauen ein essentielles Kriterium. Das bedeutet nicht, dass der Mann ständig für sie bezahlt und sie den Mann nur finanziell ausnutzen will, aber es ist nunmal eine bedeutende Grundlage. Auch wenn die Frau selbst Geld verdient, so ist es ihr doch wichtig, dass der Mann mindestens genau soviel verdient wie sie, lieber aber mehr.
          Frauen sprechen gerne von „auf einer Augenhöhe sein“, wenn der Mann aber 5x soviel wie sie verdient geht das selbstredend in Ordnung, nur sollte es nicht weniger sein.
          Ich kenne keine 30+ die mit einem Geringverdiener/Arbeitslosen zusammen lebt, auch wenn sie kinderlos sind (denn Kinder sind ja immer gut als Alibi „es geht ja dabei nicht um mich, ich bin ja nicht am Geld interessiert, aber die Kinder…“) und die Zahl an Frauen, die für den Mann sorgen, oder die keine Probleme damit haben, wenn er nichts verdient, dürfte auch heutzutage (bei all den emanzipierten Frauen:-) noch schwindend gering sein.
          Man sollte sich also generell überlegen, was das für eine wacklige Basis für eine Beziehung ist, dieses „auf einer Augenhöhe sein“ (im weiblichen Sinne, im finanziellen Sinne). Wir leben im Konjunktiv, d.h. es könnte jederzeit sein, dass er seine Arbeit verliert, so schnell nichts mehr findet (von Unfällen, schweren Krankheiten ist hier noch nicht mal gesprochen). Dann kracht die Basis der Beziehung mit einem Mal weg und sie, die Frau? Ist dann auch weg. Ist es das, was man sich gemeinhin unter „Liebe“ vorstellt?

  3. Und wie realistisch ist das? Mal abgesehen davon, dass die Frau hin- und wieder die Regel hat und viel mehr Anlauf braucht, um in Schwung zu kommen? Und auch der Mann nach einem anstrengenden Tag manchmal einfach keinen Bock hat? Mit Kindern sowieso fast unmöglich, schon weil die Zeit für ausreichend gründliche Körperpflege manchmal einfach fehlt.

    Es hat schon seinen Grund, warum die Vorschläge von einem Mann kommen. Männer die über Jahre hinweg ein befriedigendes Sexualleben haben, dürften so oft vorkommen, wie ein Sechser im Lotto.

    Und gefüttert werden, muss ich auch nicht, ich koche öfter und mit mehr Freude als meine Frau (obwohl sie es auch ganz leidlich kann, aber eher zu schnöder Hausmannskost neigt).

    Die anderen Tipps sind, na ja, Binsenweisheiten:

    1) Einen Partner wie ein Kind behandeln kommt nicht gut. Keine Frage. Ich kenne Frauen, die das mit ihren Männern machen, ich würde da in kürzester Zeit ausrasten oder das Weite suchen. Wie einen König, na ja, das kann auch nach hinten losgehen.

    2) trifft auf beide Geschlechter zu

    3) na wehren würde ich mich dagegen sicher nicht 🙂

    4) schlicht falsch, natürlich kann man Menschen ändern, die Frage ist eher, ob man das auch tun sollte bzw. bei welchen Punkten und ob man das Ergebnis dann auch noch liebt und schätzt

    5) Das ist sicher der wichtigste Punkt, trotzdem muss man aufpassen, dass man sich bei der Einstellung nicht auseinanderlebt. Gelegentliche gemeinsame Aktivitäten sind unabdingbar. Dem anderen viel Freiheit zu lassen, aber auch.

    • „Und wie realistisch ist das?“

      Jede Nacht ist selbstverständlich unrealistisch, nach längerer Beziehungsdauer und mit kleineren Kindern allemal.
      Zu wochenlangen Pausen sollte es m.M.n. aber auch nur (ausnahmsweise) bei gutem Grund kommen.

      „Mal abgesehen davon, dass die Frau hin- und wieder die Regel hat“

      Nanana, wer hat denn da ein Problem mit? Sie oder Du oder gar beide?

      Ich bin auch gerad mal wieder mittendrin (nachdem ich aufgrund einer Verspätung schon für gut zwei Tage dem Gedanken anhing, ich sei ungeplant schwanger – was ich ihm aber erst mitteilte, nachdem es sich als unwahr bzw. wenigstens nicht mehr zutreffend erwies, von ihm quittiert mit „das wär interessant geworden!“…), folgendermaßen lief es bei uns gestern Abend an (er war wirklich laaaange außer Haus gewesen):

      Ich: „Was hast Du eigentlich heut so gegessen?“ – „Ein Brötchen mit Käse“ – „Erstaunlich. Einsachtzig groß und kommt mit einem Brötchen mit Käse über den Tag (er lacht) … Jedenfalls: ich bin frisch geduscht aber noch nicht verstöpselt (und immernoch nackt, natürlich). Ahnst Du bereits was ich gleich vorschlagen werde? (ich schiebe sein T-Shirt nach oben, er schaut erwartungsfroh)… Magst Du Dich vielleicht auch ausziehen und Dich dann schmutzig machen?“ (er greift sofort an seine Hüften um die Shorts abzustreifen, ich schaue irritiert, murmele was von wegen „straight to the point“ und das ich eigentlich dachte und so blabla… er lacht wieder und ändert den move um sich doch zuerst obenrum zu entkleiden, woraufhin ich dann auch zunächst an seinen Nippeln sauge usw.)

      „Es hat schon seinen Grund, warum die Vorschläge von einem Mann kommen.“

      Ich hab zufällig kurz den ganzen Text gelesen, und der ICH-Erzähler hier ist weiblich.

        • Ich bin nicht überzeugt, dass alle Aussagen des Videos korrekt sind, aber es ist irgendwo doch schon eine bezaubernde Darstellung imho.

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