Selbermach Samstag 289 (09.05.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

250 Gedanken zu “Selbermach Samstag 289 (09.05.2020)

      • Ich finde es manchmal interessant die Positionen von Neu-Rechten / Identitären mit denen ihres wichtigsten theoretischen Vordenkers zu vergleichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.

        Mein Eindruck ist, dass jener bei diesem Thema anderer Ansicht ist als Jala.

        Auf Seite 84 seines Buches „Totalitarismus. Kommunismus und Nationalsozialismus – die andere Moderne. 1917 – 1989“ schreibt der französische Philosoph Alain de Benoist ausdrücklich vom „Sieg von 1945, der Westeuropa BEFREITE“. (Hervorhebung von mir)

        (vgl. Alain de Benoist – Totalitarismus. Kommunismus und Nationalsozialismus – die andere Moderne. 1917 – 1989″, Edition JF, 2001 S. 84)

        Den Begriff Befreiung bezieht Alain de Benoist dabei auf die „Vernichtung eines totalitären Systems“. (ebd. S. 84)

        Eine spezifische Westeuropa-Definition, die Deutschland ausschließt, scheint er dabei nicht zu verwenden.

        • @Leszek:

          Bei Benoist frage ich mich freilich auch, inwieweit er für die Neue Rechte überhaupt noch repräsentativ ist, so wichtig er für ihren Aufschwung auch gewesen sein mag. Kubitscheks »Sezession«-Blog titelt jedenfalls unmißverständlich: »8. Mai 1945 – Kein Tag der Befreiung«.

          • @ Djadmoros

            „Bei Benoist frage ich mich freilich auch, inwieweit er für die Neue Rechte überhaupt noch repräsentativ ist“

            Man muss dbzgl. m.E. verschiedene Phasen seiner Entwicklung berücksichtigen.

            Alain de Benoist war in seiner Jugend ein paar Jahre in der rechtsradikalen Szene Frankreichs aktiv. Von dieser hat er sich später deutlich distanziert.

            Er brach dann mit dem rechtsradikalen Milieu und begründete die französische Nouvelle Droite (Neue Rechte) als Denkschule. In dieser Phase entwickelte er wesentliche theoretische Konzepte der Neuen Rechten, die auch heute noch innerhalb der Neuen Rechten verbreitet sind. Er war in dieser Werkphase wesentlich rechtskonservativ, aber wirtschaftspolitisch sozialdemokratisch ausgerichtet.

            Dann begann er zunehmend auch linke Denker zu lesen und entwickelte sich stärker in eine links-konservative Richtung. In dieser Werkphase ist er für die Neue Rechte m.E. nicht mehr repräsentativ. Alain de Benoist vertritt heute eine Synthese aus neu-rechtem Ethnopluralismus, linkem Kommunitarismus, einem demokratischen Sozialismus in der Tradition Proudhons, einer tiefenökologisch-orientierten Ökophilosophie und einem gemäßigten Differenz-Feminismus.

            Das Buch, aus dem ich oben zitierte, stammt aber aus der zweitgenannten Phase, in der er noch eher rechtskonservativ als linkskonservativ ausgerichtet war.

          • Zu dem von Klonovsky am 7. Mai aufgenommenen Foto deutscher Täterbiografien »in der historischen Abteilung einer großen Berliner Buchhandlung« darf man freilich anmerken, dass weder Assurbanipal, noch Nero, noch Timur, noch al-Mansur, noch Vlad Tepes, noch Jeschow, noch Jagoda, noch Mao, noch Pol Pot irgend etwas mit dem 8. Mai 1945 zu tun hat. Ich weiß ja nicht, in welchen Buchhandlungen sich Klonovsky herumtreibt, aber in meiner Buchhandlung wird wenigstens ein Teil der Auslage den jeweils aktuellen Themen angepasst.

          • Und wenn es eine große Berliner Buchhandlung ist, dann finden sich Assurbanipal, Nero, Timur und al-Mansur wohl eher in der Antikenabteilung, und Jeschow, Jagoda, Mao und Pol Pot unter »Kommunismus«. Darüber, wo man Vlad Tepes findet, lasse ich mit mir verhandeln.

          • „Darüber, wo man Vlad Tepes findet, lasse ich mit mir verhandeln.“

            Phantasy der Weltliteratur? 😀

            Keine Sau kennt Pol Pot, aber 80% der Weltbevölkerung kennt Vlad Tepes – zumindest unter seinem Spitznamen 😉 .

          • @carnofis:

            Ich weiß auch nicht, wieviele Polen Pot rauchen. Aber Vlad Tepes hat vermutlich Nosterfrau Melissengeist als Verdauungshilfe konsumiert. 🙂

        • P. S.: Dort findet sich auch wieder ausdrücklich die These, auf die ich bei GA Bezug genommen habe:

          »Mit dem 8. Mai 1945 begann ein Zeitabschnitt, in der die Deutschen ihrer eigenen Geschichte entfremdet wurden.«

          Das ist für mich ein Paradebeispiel rechter Geschichtsklitterung (wo sie nicht offene Geschichtsfälschung ist). Faktisch unterwirft sich diese These der Geschichtspolitik nicht nur des autoritären wilhelminischen Deutschland, sondern auch der der Nazis, indem sie in den kulturellen Zustand der »Stunde Null« distanzlos alles inkludiert, was selbst erst durch gewaltsame Ausgrenzungspolitik zustandegekommen ist.

          • Da stimme ich dir nicht zu, was ist daran Geschichtsklitterung?

            „Faktisch unterwirft sich diese These der Geschichtspolitik nicht nur des autoritären wilhelminischen Deutschland, sondern auch der der Nazis, indem sie in den kulturellen Zustand der »Stunde Null« distanzlos alles inkludiert, was selbst erst durch gewaltsame Ausgrenzungspolitik zustandegekommen ist.“

            Wie du das in so eine kurze Aussage hineininterpretieren kannst, ist mir ein Rätsel. Ehrlich gesagt verstehe ich nichtmal, was du genau damit sagen willst.

            Willst du bezweifeln, dass die Deutschen ihrer Geschichte entfremdet wurden? Es gib faktisch NICHTS mehr vor der Hitlerzeit und alles danach verdanken wir den Amis. DAS ist Geschichtsklitterung! Mehr kommt bei den jungen Generationen doch gar nicht mehr an. Kam es schon bei mir damals nicht, das Thema dominiert den Geschichtsunterricht und es dominiert die Dummenmedien, gerade so, als ob der Kreig gestern erst zu Ende gewesen wäre.

          • @Androsch Kubi:

            »Willst du bezweifeln, dass die Deutschen ihrer Geschichte entfremdet wurden?«

            Hast Du meinen Blogpost auf GA zur Kenntnis genommen? Da argumentiere ich ja ein bißchen ausführlicher.

            Im Ernst: ich habe diese Behauptung noch nie nachvollziehen können! Mich hat niemals jemand der deutschen Geschichte entfremdet – wer hätte denn das wann und wie tun können? Vielleicht macht es ja einen Unterschied, was für Lehrer man in der Schule hatte und wieviel TV-Dokumentationen zum Thema man sich zugemutet hat?

            Was ich damit meinte ist, dass es darauf ankommt, welchen Bezugspunkt man wählt: man kann 1849 als Bezugspunkt wählen, und dann hat Preußendeutschland ein Jahrhundert lang die Deutschen von der Demokratie entfremdet!

        • Man kann kaum von Befreiung sprechen, wenn man unter ein anderes Joch kommt. Gerade heutzutage nicht, wo wir unter einem totalitär agierenden links“liberal“-globalistischem Regime leben müssen, in dem sogar politisch legitimer Widerstand mit allen Mittel, bis hin zu medialer Verleumdung und (anti)faschistischer Gewalt bekämpft wird und das Ziel die Auslöschung nationaler Souveränität ist.

          Ja, die jetzigen totalitären Systeme sehen sehr nett, frei und demokratisch aus… so lange, wie man auf Linie ist, evtl. ist „de Benoist“ bereits ein bisschen zu sehr auf eben dieser.

          Im Übrigen brauchen wir keine „Vordenker“, wir denken selbst und nehmen höchstens Anregungen entgegen, wir sind schließlich keine Linken, die über die richtige Auslegung von Marx streiten müssen…

          • Der beste Teil Linkender Hirnkittung ist ja, dass der Ami immer lügt, ausser halt dieses eine mal. 😉

  1. Neulich (11.4.) wurde hier gepostet, dass „Stadtmensch“ und „Fiete“ gestorben sind, und mich hat der Gedanke traurig gemacht, dass man so etwas, wenn überhaupt, nur per Zufall erfährt und Menschen, mit denen man sich gemeinsam für etwas eingesetzt oder mit denen man um etwas gerungen hat, verschwinden, ohne in der Manosphere Spuren zu hinterlassen.

    Deswegen habe ich eine Art virtuellen Grabstein in meinem Blog eingerichtet (der übrigens immer auch direkt von der Startseite aus zu erreichen ist):
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2020/05/in-memoriam.html

    Ich würde mich freuen, wenn jeder, der vom Tod eines oder einer von uns gehört hat, dort einen entsprechenden Kommentar hinterlässt. Gern auch mit persönlichen Erinnerungen.

    • Eine tolle Idee, Gunnar! 🙂
      Über Alexander Roslin weiß ich nichts (vielleicht kann hier im Forum etwas beitragen?), zu Wolfgang Wengers Leben liegen immerhin Daten vor.

      • @YX

        Ich hatte im Dezember 2019 bei ihm per Kommentar nachgefragt und du noch einmal im Februar.
        Letzter Eintrag war seine stationäre Aufnahme im Krankenhaus vom 6. Dezember.
        Es ist Mai und ich habe keine Hoffnung mehr, dass er das überlebt hat.

    • Was mich zur Frage führt: Was ist eigentlich das Durchschnittsalter der Leser hier? Erreicht dieses Blog die wichtige Zielgruppe der Jugend?

      • Ziemlich sicher nicht. Also ich werde 45 oder so. Gibt es außerhalb von FB, Instagram, Twitter und Co überhaupt noch Jugendliche? Immerhin wirbt Christian wohl zumindest bei Letzterem.

        Der Vorteil (zumindest bei den Kinder erziehenden alten Leutchen), sie können ihrem Nachwuchs die tägliche mediale Gehirnwäsche verleiten und den richtigen Spin mitgeben.

      • Also ich bin 22 🙂

        Bin durch Anne dazugestoßen (habe zum ersten Mal auf auschfrei von dem Thema gehört und war total baff).

        aber mein Umfeld ist sowas von feministisch verseucht, dass ich mich im Grunde mit allen streiten kann. Man hat es nicht leicht als politisch unkorrekter :).

      • Ich bin ziemich sicher, dass bei den Jungen inzwischen eine große Bereitschaft für das Thema besteht. Ich sehe das an meinem Neffen (18), der die Vergöttlichung des Weiblichen nicht versteht und über das Gejammer und die unendlichen Begünstigungen der Frauen ziemlich abkotzt.

        In dem Alter bekennt man sich aber in aller Regel noch nicht zum Maskulismus oder MGTOW oder was es da noch so alles gibt, da man ja noch in der erweiterten Identitätssuche ist.

        Aber die Bereitschaft ist da. Vielleicht müssen die Themen schriller ausgelobt werden auf den etablierten Plattformen wie YouTube oder Instagram. Beim Marketing könnte man vom feministisch-industriellen Komplex sicher so einiges lernen.

        • „Beim Marketing könnte man vom feministisch-industriellen Komplex sicher so einiges lernen.“

          Ich wüsste nicht wie.
          Die Feminilistas können auf ein tief verankertes Opfernarrativ zurückgreifen, das anders herum nicht mal ansatzweise funktionieren würde.
          Sie können Fakten vorlegen, wie die unbestreitbare Tatsache, dass Frauen weniger verdienen, als Männer. Dass sie dies tun, weil sie sich in schlecht bezahlten, aber eben auch anspruchslosen und kuscheligen Arbeitsplätzen drängeln, braucht ja nicht weiter erwähnt zu werden.

          Kurz: Frauen können an die männlichen Schutzinstinkte appellieren, ein Zugang, der uns verschlossen ist.
          Wenn wir vorankommen wollen, müssen wir eine andere Marketingstrategie verfolgen: wir müssen den wachsenden Teil der Frauen überzeugen, der von den feministischen Segnungen nicht nur nicht profitiert, sondern direkt geschädigt wird.
          Das Unterhaltsrecht im Familienrecht hat sich nicht geringfügig zugunsten der Männer verschoben, weil die Justiz erkannt hat, dass sie sich in einer menschenverachtenden Ideologie verfangen hat, sondern dass sie durch ihre feministisch motivierte Plünderung von Vätern und Ex-Ehemännern Armutsdynastien erzeugen. Der wütende Protest der Zweitfrauen hat was bewegt.
          Ebenso merken immer mehr Frauen, wie sie in ihrem Arbeitsumfeld erstmal als Quotenfrauen herabgewürdigt werden, nicht als echte Könnerinnen ihres Fachs.
          Inzwischen kennt jeder im Arbeitsleben dieses gegenseitige Misstrauen. Ich selbst habe eine Kollegin, die sich als Leiterin der Produktion kaputt macht, um ständig dieses Vorurteil zu widerlegen – das übrigens keiner bei uns macht.
          Aber wie so oft entscheidet ja nicht die Wirklichkeit, sondern das, was man dafür hält.

          All diese Frauen KÖNNEN kein Interesse an einer feministischen Welt haben, wie sie heute angestrebt wird.
          So kurios es ist, während ich diese Zeilen schreibe, steigt in mir die Überzeugung, dass gerade der Feminismus Männer und Frauen wieder näher zueinander bringt – nur nicht im Sinne der Gendas 😀

    • @Evochris, Crumar, yx: Danke für die Korrektur bezüglich Fiete. Ich bin unsicher, ob ich ihn aus meinem Artikel nehmen soll. Weiß jemand hier Näheres?
      Hinweise über Wolfgang Wenger und Alexander Roslin wären ebenfalls willkommen.

  2. https://www.zeit.de/kultur/2020-05/toxische-weiblichkeit-patriarchat-solidaritaet-soziale-zwaenge

    Wie geht euch es, wenn ihr solche Artikel lest?
    Ich bin, im Grunde unverständlicherweise , immer wieder aufs Neue überrascht, wie wenig sich die Autoren bemühen das Problem um das sie kreisen (hier: intrasexuelles Konkurrenz Verhalten, weiblich) zu verstehen. Wie kommt man auf die Idee, Lösungen finden zu können ohne das Problem verstanden zu haben und Gleichzeitig noch simple logische Zusammenhänge zu leugnen?

    Stattdessen werden abstrus simple Lösungen vorgestellt (shine together) die ungefähr so originell und hilfreich wie „seid doch einfach alle super nett zu einander“ sind und einem 5 jährigen Kind gut zu Gesicht stünden. Diese werden dann tapfer mit offensichtlichen nonsense begründet: ala „ein kleiner Mann wirkt neben einem Großen grösser“.

    Und warum muss immer jemand anderes (bzw. die Männer) schuld sein? Wenn man doch einfach mal etwas nachdenkt kann man doch durchaus zu der Erkenntnis kommen, dass das evolutionär verstehbares Verhalten ist – dann sind es ja auch die Frauen nicht schuld.

    Diese Fülle an Artikeln, gerade bei der Zeit, lässt ja im Summe nur den Schluss zu dass die (Autoren, nicht die Frauen im allgemeinen) alle nicht sauber denken können bzw keinerlei Interesse daran haben.
    Warum lassen sich die anderen Frauen diese massive Rufschädigung gefallen?

    • Ich kann über solche Leute nur lachen.
      Die Autorin sagt, in Serien und Filmen kommt oft nur ein weiblicher Hauptcharakter vor. Leia in Star Wars und Penny in the Big Bang Theory seien nur zwei von vielen Beispielen.
      Zwei Beispiele, von denen eines falsch ist.

    • Solche Artikel sind ja keine Rufschädigung, da sie nicht für männliche Augen bestimmt sind.

      Vielmehr sind diese Artikel Angebote an Frauen, sich beim lesen gut zu fühlen. Oder sich zumindest eine Weile weniger schlecht zu fühlen.

      Es sind Sehnsuchtsprojektionen, die auf weibliche Erfahrungswelten aufbauen.

      Da würde männliche Logik, männliche Analyse oder gar männlicher Drang zur Lösung total stören. Es ist wichtig, dass „das Böse“ immer von außen kommt. das frau passiv erleidet. Egal wie abstrus und faktenfremd diese Ursachenverortung ist.

      Schöner Beleg:

      „Mädchen würden andere Mädchen prinzipiell hassen, weil ihnen beigebracht wird…“

      „Weil Ihnen beigebracht wird“ versus „weil sie lernen“ die Passivform ist mit voller Absicht gewählt.

      Oder

      „Um es mit den Worten der Lyrikerin und Aktivistin Audre Lorde zu sagen: „Denn das Haus des Herren lässt sich niemals mit dem Handwerkszeug des Herren niederreißen.“

      Offensichtlicher Unsinn. Wenn man eine Schraube mit den Schraubendreher festzieht, kann man sie mit dem Schraubendreher auch wieder lösen. Aber das wäre dann schon wieder zu lösungsorientiert und zu männlich. Geht gar nicht.

      Daher auch die Schlusspassage (klassisch für solche Artikel):

      „Wichtig ist, dass wir miteinander reden.“

      Da rollt jeder Mann mit den Augen und denkt sich „Noch mehr?? Der Tag hat doch nur 24 Stunden…)

      • „Wichtig ist, dass wir miteinander reden.“
        Da rollt jeder Mann mit den Augen und denkt sich „Noch mehr?? Der Tag hat doch nur 24 Stunden…)

        Rick und Morty auf dem Planet der Frauen „ich bin da, wenn du reden willst“:

        🙂

        Besser kann man das nicht persiflieren.

      • Im Prinzip hast Du ja recht und es ist gut, die anderen zu verstehen. Aber warum haben sie uns die Seite-3 Girls genommen, die im Grunde denselben Zweck für Männer hatten?

        • Neid und Missgunst.

          Neid: „Die sieht besser aus als ich. Geht gar nicht“
          Missgunst: „Da erfreuen sich Männer am Anblick einer Frau. Und das auch noch leistungslos. Geht gar nicht“

          • Das meine ich nicht, natürlich geht es dabei um weibliche intrasexuelle Konkurrenz.

            Ich meine, warum gibt es in den öffentlichen Massenmedien jede Menge Seelenmassage für Frauen (die wir Männer ertragen müssen, wenn wir blöd genug sind solche Artikel anzulesen), aber Seelenmassage für Männer kann verboten werden. Das ist ungerecht und wir sollten das als den Skandal benennen, der das ist.

          • Naja, die mediale Fetischisierung der Frau wird gebraucht damit Frauen diese Medien konsumieren. Und man hofft halt, dass Männer davon nicht signifikant abgeschreckt werden sondern solche Artikel einfach auslassen.

            Seite3-Mädchen dagegen schrecken Frauen definitiv ab und ruinieren den Ruf des Mediums unter Frauen.

            Für das Anzeigengeschäft ist es zwingend, Konsum-Entscheiderinnen und Multiplikatorinnen (ohne Binnen-I) vorweisen zu können. Und natürlich ein möglichst hohes Bildungsniveau in Verbindung mit hohem Haushalts-Nettoeinkommen der Leser_Innenschaft (Mit Binnen-I 😉 ), um Anzeigen im Premium-Segment verkaufen zu können.

            Übrigens sind die Kennzahlen der Mediadaten schonungslos ehrlich: Es ist im Prinzip egal, ob die Leserin auch nur nennenswert etwas zum Haushalts-Nettoeinkommen beiträgt. Sie gilt trotzdem als Entscheiderin bei Konsumausgaben 😀

            Die Daten der ZEIT:

            Klicke, um auf DZ_Objektprofil_2020_ZMdy.pdf zuzugreifen

            48% weibliche Leserschaft…man sieht, die Redakteusen strengen sich an und es funktioniert.

          • „Und man hofft halt, dass Männer davon nicht signifikant abgeschreckt werden sondern solche Artikel einfach auslassen.“

            Eine Hoffnung, die sich vermutlich nicht bestätigt. Ich habe früher regelmäßig den SPIEGEL gelesen, das aber in den Nuller Jahren wegen der zunehmend feministischen Ausrichtung und der sinkenden Qualität der Artikel drangegeben.
            Ich bezweifel, dass die typischen „Männermedien“ (eine Journalistin bezeichnete den SPIEGEL in den 90er Jahren mal als „Revolverblatt des Mannes“, was ich angesichts des Niveaus der Frauenzeitschriften als Ehre empfand) auf der Frauenseite so viele Leserinnen zugewonnen haben, wie sie auf der Männerseite verloren haben.

            „Für das Anzeigengeschäft ist es zwingend, Konsum-Entscheiderinnen und Multiplikatorinnen (ohne Binnen-I) vorweisen zu können.“

            Wäre mal interessant, wer heute im SPIEGEL inseriert. Die Anzeigen sind immer ein gutes Abbild der Leserschaft. Lidl würde nicht im SPIEGEL inserieren, Breitling nicht in der BILD.
            Werd mir die Tage mal n Exemplar holen und mit einem aus den späten 80ern vergleichen. Hab just die Tage den Dachboden aufgeräumt und dabei noch einige Dutzend sehr gut erhaltene Exemplare aus den 80ern und frühen 90ern gefunden.

    • Bin gespannt, ob solche Schundartikel samt kritischen Kommentaren überhaupt auch nur das nächste Jahrzehnt im Netz überstehen. Bei ner grundlegenden Änderung des geschlechterpolitischen Klimas werden sie ihren ideologischen Brei auf einmal selbst wieder in die Tube zurueckdruecken wollen. Die paar Papierexemplare in den Archiven sind dann halt den Mäusen zum Opfer gefallen.

    • Sie können „das Problem um das sie kreisen (hier: intrasexuelles Konkurrenz Verhalten, weiblich)“ nicht „verstehen“, weil Konkurrenz per se ein männliches Prinzip ist.
      Frauen sind hingegen per se „kooperativ“ – es fehlt ihnen nur ein bisschen „Solidarität“, was die Autorin des Artikels wortreich einfordert.
      Alle Bedrohungen von dem, was sie doch von Natur aus (also nicht unironisch: per Biologie) sind, entstammt dem „Patriarchat“: „Ein Beispiel sind unrealistische Schönheitsideale, die Frauen zum Hungern oder in finanzielle Schwierigkeiten treiben.“
      Nota bene: jede Erwartung an Frauen ist – ebenfalls per se – „unrealistisch“, „überhöht“ und ja, genau, das ist für sie eine „Definition von Weiblichkeit, die schädlich“ ist.

      Dass „das evolutionär verstehbares Verhalten ist – dann sind es ja auch die Frauen nicht schuld“ hat den Haken, dann würde man der Biologie die Rolle zuweisen, die das Patriarchat zu spielen hat, denn es gibt keine intrasexuelle Konkurrenz, die ist nämlich sozial konstruiert.
      Vom Patriarchat, um bspw. „unrealistische Schönheitsideale“ durchzusetzen.
      Weil Frauen von Natur aus kooperativ sind.
      Das outcome kann nur so sein, also kann keine „Konkurrenz“ dazu geführt haben, denn das ist ein männliches Prinzip. QED

      • Frauen
        Ich habe tatsächlich den gesamten Artikel durchgehalten.
        Für alle die das nicht schaffen, hier eine kurze Zusammenfassung:

        Frauen hassen andere Frauen, weil „die Männer“ .

        Ich bin überrascht über diese Schlussfolgerung… Nicht.

        Mal wieder kann die Frau rein gar nichts dafür, und somit ja auch gar nichts dagegen. Da werden zwar Beispiele genannt, wie Frauen besser zusammen halten, aber das würde ja bedeuten, dass die Frau etwas tun muss.
        Das geht natürlich gar nicht, und steht Sinnbildlich für das Patriarchat.

        • Ja, ich könnte einen solchen Artikel gar nicht schreiben, ich kann ihn kaum lesen.
          „Wir brauchen eine neue Schwesternschaft“ – ist die Überschrift.
          Diese Solidarität soll aber nicht auf gemeinsamen politischen Zielen oder Überzeugungen basieren, nicht auf einer gemeinsamen sozioökonomischen Lage, sondern einfach wegen Frau als „Grundprinzip“.
          Sie brauchen zur Stabilisierung dieses Wackelpuddings irgendetwas, irgendwelche „diskriminierenden Strukturen“ = Patriarchat = Mann als Beschwörungsformel dieser „Schwesternschaft“, für die es weder eine politische, noch eine materielle Basis gibt.

          • „Wir brauchen eine neue Schwesternschaft“ – ist die Überschrift.

            So ein Quatsch, als ob es keine weibliche Solidarität gegen Männer gebe.
            Wie ich mal irgendwo gelesen habe:
            Nicht eint Frauen mehr, als wenn es gegen Männer als Gruppe geht.
            Und nichts entzweit Frauen mehr als wenn es um einen konkreten Mann als begehrten Alpha geht.

        • „Wir brauchen eine neue Schwesternschaft“

          Frauen werden durch die Gruppe der Männer nicht als Gruppe unterdrückt. Genauso, wie Männer schlechte Erfahrungen mit anderen Männern machen, machen das Frauen genauso mit ihren Geschlechtsgenossinnen. Sie erleben schlicht nicht, dass sie „als Frau“ unter Männern zu leiden haben zusammen mit ihren „Leidens“-genossinnen. Deswegen gibt es so eine Schwesterschaft nicht – allenfalls wird mal ein lukrativer Posten per Quote abgegriffen und andere Vorteile genutzt, die einem der Staatsfeminismus verschafft. Ansonsten hatte ja Christian das Thema schon, wonach mit knapper Mehrheit Frauen die größten Karrierehindernisse für das weibliche Geschlecht sind. Und gefühlt jedes Jahr kommt eine Studie raus, wonach Frauen einen männlichen Chef einer weiblichen vorziehen.

      • Ich lese gerade „three women“ von Lisa Taddeo:
        „Schon jetzt ein Klassiker der feministischen Literatur! Wegweisend und unheimlich packend.“

        Sie beschreibt es so:
        „Denn nach Jahrhunderten unter dem männlichen Blick ist es Teil unseres Erbes, dass heterosexuelle Frauen andere Frauen oft genau so betrachten, wie Männer es tun.“

        Puh, da haben Frauen ja grade noch einmal Glück gehabt, sie müssen auch hier keine Verantwortung übernehmen, Schuld sind einfach die Männer.

        • „Puh, da haben Frauen ja grade noch einmal Glück gehabt, sie müssen auch hier keine Verantwortung übernehmen, Schuld sind einfach die Männer.“

          War nicht anders zu erwarten.
          Dennoch ist die Aussage – wie immer bei Feministinnen – haarscharf an der Wahrheit vorbeigeschrammt.
          Korrekt müsste es nämlich heißen: „Denn nach Jahrhunderten unter dem männlichen Blick ist es Teil unseres Erbes, dass heterosexuelle Frauen andere Frauen oft genau so betrachten, wie Feministinnen glauben, dass Männer es tun.“

    • Der Anfang:

      „Vor Corona habe ich mit meinem Buchklub, einer Gruppe von zehn Frauen, ein Wochenende in Brandenburg verbracht. Nach dem Abendessen sprachen wir über toxische Männlichkeit, also die schädlichen Erwartungen an Männer in einem patriarchalen System.“

      0.0

      Männer reden über die Welt. Frauen reden über Männer.

      Stereotype stimmen sehr häufig.(Eine von Feministinnen in die Welt gesetzte Lüge über Männer ist keine Stereotype)

      • „Vor Corona habe ich mit meinem Buchklub, einer Gruppe von zehn Frauen, ein Wochenende in Brandenburg verbracht. Nach dem Abendessen sprachen wir über toxische Männlichkeit, also die schädlichen Erwartungen an Männer in einem patriarchalen System.“

        Eigentlich wollte ich den Originaltext gar nicht aufmachen, aber dann fragte ich mich, ob Matze das falsc übertragen hat, oder ob die Trulla das wirklich geschrieben hat.
        Sie hat.
        „Nach dem Abendessen sprachen wir über toxische Männlichkeit, also die schädlichen Erwartungen an Männer …“
        Es fällt mir schwer, als daraus zu lesen, dass sie des Deutschen nicht ganz mächtig ist.
        Wie kann das, was ich von einer Menschengruppe erwarte, toxisch sein (kann es natürlich, aber das würde ich natürlich nie zugeben).
        So ich Feminilistas kenne, beschwert sie sich über schädliche Erwartungen von Männern. Dann wären die Erwartungen nämlich schädlich, weil sie von Männern an mich gerichtet sind.
        Rede ich von schädlichen Erwartungen an Männer, dann ist meine Erwartung an die Männer toxisch.
        Leute, erklärt mir, wo ich falsch liege.

        • „Leute, erklärt mir, wo ich falsch liege.“

          Es sind die Erwartungen, die vom Patriarchat an die Männer gerichtet werden, also von anderen Männern.
          Frauen haben selbstverständlich KEINE toxischen Erwartungen. Frauen erwarten nur, dass Männer aufhören, so toxisch zu sein und endlich seelisch gesunden, damit sie endlich endlich, unter Anleitung der Frauen, die Welt zum Paradies machen können.

          • „Es sind die Erwartungen, die vom Patriarchat an die Männer gerichtet werden, also von anderen Männern.“

            Ach soooo.
            Macht es trotzdem nicht intelligenter.
            Das Patriarchat, so haben wir inzwischen gelernt, ist die versammelte Männlichkeit.
            Und diese Männlichkeit, soll sich nun nicht mehr so toxisch in ihren Erwartungen an sich selbst sein?
            Schwierig.
            Das ist schon ziemlich tief schizophren.

          • „Und diese Männlichkeit, soll sich nun nicht mehr so toxisch in ihren Erwartungen an sich selbst sein?
            Schwierig. Das ist schon ziemlich tief schizophren.“

            Ja. Vor allem machen patriarchale Erwartungen an Männer im Patriarchat die Männer bezüglich eines Verhaltens toxisch.
            Hingegen ist „toxische Weiblichkeit“ als Begriff umstritten, aber eine Frage der Definition von Weiblichkeit. Ich finde, das sollten wir einfach übernehmen. Besonders „es ist umstritten“. 😉
            Die „unrealistischen Schönheitsideale“, also Erwartungen an das Verhalten („Frauen zum Hungern oder in finanzielle Schwierigkeiten treiben“) sind ebenfalls patriarchal.
            Und „anders als Männer können Frauen durch das Erfüllen dieser Erwartungen keine Machtpositionen erreichen“ – sagte Heidi Klum, während sie GNTM satte 50 Schatten von Grau auf den blanken Hintern verabreichte. Der übrigens fett ist (weshalb sie es verdient hat).

            Was also bedeutet, dass Widerstand gegen das Patriarchat zwar sinnlos ist, da es beide Geschlechter unter seiner eisernen Knute hat, denn: „Macht fällt im Patriarchat denjenigen zu, die aggressives, männlich konnotiertes Verhalten zeigen.“ Was uns Kanzlerin Merkel Tag für Tag vorlebt.
            Aber weil von der Leyen eine Frau ist, muss die „Schädlichkeit ihrer Handlungen anders bewertet werden“.

            Immer wenn man tatsächlich lebende Frauen in ihren Funktionsrollen einsetzt, werden ihre Aussagen so skurril, dass die späten 70er und frühen 80er durchscheinen, unter deren Bedingungen dieser Hirnfick ausgedacht worden ist.
            Es ist m.E. so, dass sie versuchen, einen Turm von Katzenscheiße (intersektionaler Feminismus) auf einem Haufen von Hundescheiße (radikaler Feminismus) zu errichten.
            Damit müssen sie erklären, warum die Zustände, die gerade herrschen eigentlich gar nicht sein können, was den gesamten Text zu einem umgekehrten Märchen macht: „Es war einmal NICHT!“.
            Es ist notwendig schizo und eigentlich saukomisch! 🙂

        • Das hier ist so ein Beispiel. Männern ist das total egal. Wäre sie adipös geblieben… wayne, jetzt ist sie schlank… wayne.

          Aber mit Sicherheit wird hier das Patriarchat und damit die Männer als Schuldige hingestellt, weil sie Frauen (gesunde) Schönheitsideale aufzwingen.

        • „Leute, erklärt mir, wo ich falsch liege.“ Ich glaube ja, dass diese Verwirrung Sinn der Begrifflichkeit ist. Christian hatte hier ja schon mehrmals Texte zur „Motte-and-Bailey“(Feld-und Festung)-Strategie.https://allesevolution.wordpress.com/2018/04/14/nochmal-feld-und-festung-im-feminismus/

          Ich behaupte etwas, was Menschen weiträumig beleidigt, gegen sie hetzt oder womit ich sie sogar bedrohe. Wenn ich daraufhin die erwartbare Kritik erhalte, biete ich eine viel harmlosere Interpretation meiner Behauptung an und verkünde empört und unschuldig, die bösartige Interpretation niemals auch nur für möglich gehalten zu haben.

          Erst bewege ich mich also metaphorisch auf einem weiten Feld und greife dort an – und wenn ich daraufhin selbst angegriffen werde, ziehe ich mich in meine diskursive Festung zurück.

          Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist dafür regelrecht idealtypisch geeignet. Natürlich kann er ausdrücken, dass Männlichkeit insgesamt irgendwie toxisch wäre, und das betrifft dann auch alle Männer. Das ist unterschwellig, aber deutlich eine faschistoide Bildlichkeit: Die Giftmetapher funktioniert nur, wenn wir unterschwellig einen gesunden Volkskörper voraussetzen, der dann von einer bestimmten Gruppe (Männer halt) vergiftet wird.

          Wird aber das kritisiert, werden Nutzer*innen dieser Begrifflichkeit unschuldig erklären, dass es beim Begriff „Männlichkeit“ doch ganz gewiss nicht um Männer ginge (wer kommt denn auf so eine Idee?), sondern um Männlichkeitserwartungen und -konstruktionen. Und die würden ja auch, und gerade, Männern das Leben schwer machen. Die Idee, dass diese Erwartungen möglicherweise vor allem von Frauen entwickelt werden, ist mir dabei allerdings nie begegnet.

          Natürlich ist das Quatsch. Ginge es beim Begriff „toxische Männlichkeit“ tatsächlich um Erwartungen, und nicht um reale Männer, dann würden die Nutzer’innen sich anders ausdrücken – sie würden z.B. von „destruktiven Männlichkeitserwartungen“ o.ä. reden.

          Fazit: Wer den Begriff „toxische Männlichkeit“ ernsthaft verwendet, ist entweder zu blöd oder zu uninformiert, um zu wissen, was er bzw. sie da eigentlich sagt – oder er/sie verwendet absichtlich eine faschistoide Begrifflichkeit und stellt sich dann unschuldig. Beides lässt keine lohnende Kommunikation erwarten.

          • „Ginge es beim Begriff „toxische Männlichkeit“ tatsächlich um Erwartungen, und nicht um reale Männer, dann würden die Nutzer’innen sich anders ausdrücken – sie würden z.B. von „destruktiven Männlichkeitserwartungen“ o.ä. reden.“

            Um fair zu sein: in den Gender Studies verstehen sie unter ‚Männlichkeiten‘ tatsächlich nur die sozial konstruierten Normen / Erwartungen (Es gibt dort ja kaum etwas was nicht sozial konstruiert ist). Und in den wenigen Unterhaltungen die ich bisher mit GS Akademikerinnen hatte, mochte keine den Begriff „toxisch“ wie er in der öffentlichen Debatte verwendet wird und wünschten sich er wäre in der Forschung geblieben, wenn überhaupt dort. Allerdings ist es natürlich so wie du es beschreibst: die Feministen nutzen diese Zweideutigkeit gekonnt und tükisch in Motte and Bailey Manier aus. Passt ja auch gut zur „indirekten Aggression“ die Frauen bevorzugt verwenden.

      • Da fällt mir etwas Überraschendes auf: die haben doch tatsächlich die ursprünglich Bedeutung von toxischer Männlichkeit verstanden und es nicht einfach als fancy Variante von „Männer sind scheisse“ hergenommen. Respect!

    • Solche Artikel sind für Feministinnen das, was Rosamunde Pilcher für alte Damen ist – ganz viel Herzschmerz, dem sie sich hemmungslos hingeben können.

    • Ich gehe anders vor. Sobald mich irgendwelche Wörter „triggern“ (wie z.B. „cis“, „toxisch“, „mansplaining“ etc.), verziehe ich mich in meinen „Safe-Space“ und lese einfach nicht mehr weiter.

      🙂

      Man kann auch im Voraus filtern. „taz“ und „Zeit“ machen es einem besonders leicht. Bei der „Zeit“ stehen schon im RSS-Reader-Teaser die Autoren. Ist ne Frau dabei? Gar nicht erst anklicken. Bei der „taz“ sieht man’s erst nach dem Anklicken. Aber auch da muss man bloß nach rechts oben schauen und weiß dann gleich, dass sich weiterlesen nicht mehr lohnt.

      Wobei ich „taz“ und „Zeit“ eigentlich eh schon weitgehend ignoriere.

      Einfach mal ausprobieren. Spart Euch den Ärger.

        • Gute Idee.

          Die heulen rum. Die labern scheiße. Die sind doof. Vor allem sind die auch noch da. Katastrophe.
          -> „Määh. Mach das wech!“

          Aber man kann’s auch so sehen: Die leiden (bilden die sich zumindest ein) und halten sich für benachteiligt. Oder so. Wie auch immer, die fühlen sich schlecht.
          -> „Geil! Gib mir Popcorn!“

          Gucken wir genussvoll zu, wie die sich selbst zerlegen. Hast Recht, das ist eigentlich sogar NOCH viel besser.

          🙂

    • Die Zeit ist für Leute die zu dumm sind zu schnallen das in der BILD wenigstens die Fußballergebnisse stimmen.

      Was soll man sich da großartig drüber ärgern.

      • „Könntest du dir vorstellen, dass auf einer Lesung von einem Autor eine Frau sagen würde ‚Obwohl ich eine Frau bin, lese ich Ihre Bücher wahnsinnig gerne?’“

        Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Feministinnen fordern Bücher nicht mehr zu lesen, weil sie von Männern geschrieben wurden und dass die Idee, das Männer keine Bücher lesen, weil sie von Frauen geschrieben, allein in den Köpfen von Feministinnen entstanden sind und keine Grundlage in der Realität haben. Sie Projizieren hier mal wieder nach Strich und Faden ihre eigenen Handlungen auf Männer.

        • Mit die besten Bücher, die ich je gelesen habe, stammen von Frauen.
          Die Harry-Potter-Reihe von J.K.Rowling ist einfach genial.
          Die Bücher von Gwen Bristow habe ich als Teen verschlungen – leider hat meine Ex sie mitgehen lassen und angeblich verlottert.

          Bin ich jetzt schwul?
          Oder hab ich sonst ein behandlungsbedürftiges Problem?

          Allerdings zeichnet die Frauen, die ich als Autoren schätze, aus, dass sie keine literarische Nabelschau über alles Weibliche halten, sondern einfach unterhaltsame Literatur liefern.

          Das wollte der arme Teufel in der Lesung vielleicht formulieren.
          Na ja, das war vermutlich das letzte Mal, dass er an einer solchen Lesung teilgenommen hat.

          • Tolkien?
            Fforde?
            Pratchett?
            Gaiman?
            Hughart?

            (…um nur mal im gleichen Genre zu bleiben…)

            Alles Autoren, die auf der „Was würde ich auf der einsamen Insel auf dem Kindle haben wollen“ weit, weit vor Rowling kommen.

          • Ich hab lebenslang ein Problem mit dem Storytelling von Frauen, hin und wieder versuch ichs zu lösen. Ursula K. Le Guin ist fuer manche die Grande Dame der SF- Literatur, sie hat da auch das Gender- Thema drin…fesselt mich einfach nicht. Letztens bestellt, „Masken der Sexualitaet“ von Camille Paglia, etwas nietzscheanisch verquast, aber aus Sympathie für sie werd ich mich da durchnagen. Was ich völlig albern finde, diese bei Femis durchaus beliebte „Mein Leben mit einem berühmten Mann“- Schmöker (noch übler: eine Dritte schreibt darüber).

          • „Tolkien?
            Fforde?
            Pratchett?
            Gaiman?
            Hughart?“

            Kenn ich nur Tolkien von. Der läuft aber außerhalb jeder Liga, für mich mindestens ein schriftstellerisches Jahrhundert-Genie.
            Von Pratchett habe ich oft gehört und immer mal wieder geplant, was von der legendären Scheibenerde zu lesen. Bin aber immer wieder von abgekommen, es steht einfach zu viel im Regal.

            Mir geht es nicht ums Vergleichen, sondern um eine exzellente Buchreihe mit hervorragend ausgearbeiteten Charakteren. Und man kann nicht leugnen, dass die Geschichte immer wieder überraschende Wendungen erfährt, die aber schlüssig aufgelöst werden.
            Ich habe die Reihe übrigens im englischen Original gelesen. Mein Englisch war vorher grottig, nach zwei Wochen hatte ich die Bücher gelesen, als seien sie in deutsch geschrieben 🙂
            Es ist also ein relativ leichtes Englisch, geradezu perfekt, wenn man mal wieder in die Sprache einsteigen will und dafür ein spannendes Buch braucht.

          • @carnofis

            solltest du je Pratchett lesen, lies ihn auf englisch. Die Übersetzung ist unterirdisch. Und fang nicht mit „Colour of Magic“ an, sondern eher mit „Guards, Guards“ oder „Wyrd Sisters“.

            Interessant finde ich Scrutons Kommentar zu Harry Potter:

            Der angedeutete Kontrast zwischen Zauberspruch und Gebet ist bedenkenswert.

          • Guards! Guards! kann ich auch unterschreiben. Allein schon weil der Bibliothekar vorkommt.
            Aber allgemein sind für mich die Romane um die Stadtwache die besten.

          • „solltest du je Pratchett lesen, lies ihn auf englisch.“

            Ich glaube, ich werde mal nen Blick in die neue Buchhandlung hier werfen 😉
            Wenn die mich reinlassen. ich habe nämlich überhaupt keine Lust, draußen zu warten, bis ich vorgelassen werde.

          • „Aber allgemein sind für mich die Romane um die Stadtwache die besten.“

            Jupp, die Figuren funktionieren weitgehend gut. Wie im zweiten Band langsam eine Freundschaft zwischen Zwerg und Troll entsteht (sehr gut abgerundet in Thud), ist einfach gut gemacht.

            Aber die Hexenreihe finde ich auch sehr gut, auch wenn man diskutieren kann, wie unrealistisch Granny Weatherwax als Frauenfigur eigentlich ist.

          • Mein Sohn verschlingt gerade sämtliche Bücher von Katja Brandis (immer wenn ihm was gefällt, bestelle ich vom selben Autor nach, bisher fast immer mit Erfolg). sowie Animox von Aimée Carter.

            Kann die Qualität nicht beurteilen, ich mag Fantasy nicht besonders, meine Frau liest die Bücher aber auch, sind wohl sehr spannend und alles echt dicke Schinken, kann also nicht so schlecht sein. Es gibt definitiv gute weibliche Autoren. Die Bücher von Cornelia Funke fand ich bisher auch nicht schlecht und sie decken ein breites thematisches Feld ab. Von Astrid Lindgren, dem Klassiker, haben wir auch sehr viel.

            „Allerdings zeichnet die Frauen, die ich als Autoren schätze, aus, dass sie keine literarische Nabelschau über alles Weibliche halten, sondern einfach unterhaltsame Literatur liefern.“

            So ist es. Ein Teil der weiblichen Autoren deckt explizit weibliche Themen ab, die fast ausschließlich Frauen interessieren. In der Biblo in Karlsruhe gibt es eine ganze Abteilung, in der die Bücher unter „Frauen“ einsortiert sind. Für Männer gibt es sowas m.W. nicht, obwohl es natürlich auch da Themen gibt, die kaum eine Frau interessieren, Modellbau etwa. Das Alleinstellungsmerkmal von Frauenliteratur scheint zu sein, dass es sich da um weibliche Emotionen und Probleme dreht, also normalerweise nichts Objektivierbares enthalten ist. Aber vielleicht täusche ich mich, ich lese das Zeug ja nicht.

          • „solltest du je Pratchett lesen, lies ihn auf englisch.“

            Solltest du je mal was wirklich sehr gut ins Deutsche Übersetztes lesen wollen, nimm die Werke Andreas Brandhorsts.

            Was Pratchett auf Deutsch wäre. 😉

        • Anne Rice und Mary Shelley waren mir ein Lesespaß.
          Reichen halt nur leider nicht an Wahlverwandtschaften heran.

          Ist halt wie Only Me es schreibt, ist’s die Landung auf der einsamen Insel mit ausreichend Strom für den Kindle mit viel, viel Platz, oder eher das angeschwommene Köfferlein in welches nur drei Bücher passen (in welchem Falle ma(n)n schon doof sein müsste um sich großartig Literatur statt nem Survival Guide zu wünschen.).

          • „Anne Rice und Mary Shelley waren mir ein Lesespaß.“

            Erstere kenne ich nicht, Mary Shelley ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen, als ich als Teen die Bibliothek Buchreihe für Buchreihe durchgelesen hatte.
            Jetzt werden natürlich wieder alle Feministas aufheulen, das sei natürlich nur der Arroganz des Patriarchen der weiblichen Autorin gegenüber geschuldet.
            Allein, bis vor wenigen Jahren dachte ich, dass „Frankenstein“ von einem Mann geschrieben worden war.

            Als Nichtabsolvent eines humanistischen Gymnasiums sind die „Wahlverwandtschaften“ an mir vorbeigegangen 😉 . Und heute fürchte ich, dass mein Leben nicht mehr lang genug reicht, um all diese Mängel noch nachzuholen. Man lernt, mit der Lücke zu leben.

          • Oh, aufm Gumminasium war’s für mich auch nur der Werther.
            Die Wahlverwandtschaften hab ich später für mich entdeckt.
            Meine These ist Breaking Bad basiert auf einer Subebene darauf.
            Die Show entfaltet erstaunliche Tiefe, schaut man sie dem Drama der Ottos in den Wahlverwandschaften und wenn man Goethes Farbtheorie zur Hand hat.

        • „Solltest du je mal was wirklich sehr gut ins Deutsche Übersetztes lesen wollen, nimm die Werke Andreas Brandhorsts.“

          Hab ich mir notiert, aber ich werde mich erstmal auf Pratchett auf Englisch konzentrieren. Ich muss unbedingt wieder fitter werden in der Sprache. Fachlich geht das noch problemlos, aber allgemein hapert es schon übel.

        • Ich finde die Bücher von rebecca gable sehr gut. Schreibstiel und Aufbau ist sehr gut. Ansonsten ist mir das Geschlecht vom Schriftsteller schnuppe solange es keine Liebesschnulze ist 😂

      • Gestern war ich bei einer Lesung von Annie Ernaux und da hat ein Mann bei der Fragerunde seine Frage mit „obwohl ich ein Mann bin, lese ich Ihre Bücher unglaublich gerne…“ begonnen. Sie hat klug geantwortet und gesagt: „Könntest du dir vorstellen, dass auf einer Lesung von einem Autor eine Frau sagen würde ‚Obwohl ich eine Frau bin, lese ich Ihre Bücher wahnsinnig gerne?’“

        Wer auf ein ungelenkes Lob so reagiert, hat u.U. danach einen Fan weniger. Vielleicht ist es ihm eine Lehre, ich hätte mich jedenfalls geärgert.

    • Was ich mich mittlerweile eher frage ist, warum man solche Artikel überhaupt (noch) liest. War jetzt ne zeitlang nicht mehr aktiv hier, aber irgendwie findet hier kaum „Evolution“ statt – der ewig gleiche Feminismusschrott wird irgendwo publiziert für den sich in echt sowieso keine alte Sau interessiert (mal abgesehen von ein paar feministischen keyboard warriors) und hier wird sich drüber „aufgeregt“.

      Ignoriert doch diesen ganzen Zeit/Spiel/Bento/blablub Schrott einfach mal, in dem eh immer wieder nur das gleiche geschrieben wird. Der Quatsch wurde doch hier schon zigmal vernünftig zerlegt…

    • Was ja geiler Weise mal wieder ein Beispiel ist für, feministischer Scheißdreck hat Jahrelang Frauen gefährdet.
      Hieß doch immer, wer schluckt wird unterdruckt.

      Zumindest damals in den Doktor (((Sommer))) Beiträgen die ich gelesen hab.

  3. Zweiter Versuch das youtube-Video zu verlinken:

    Janice Fiamengo über das aktuelle Urteil
    „US-Fußballerinnen unterliegen im Streit um Equal Pay“:
    HA TEH TEH PEH ESS://wehwehweh.youtube.com/watch?v=XhlvLCeBUag

  4. Hat jemand schon mal vielversprechende Nachrichten zur Herden-Immunität gelesen?
    Klappt das in Schweden wenigstens?
    Die Ausgangsbeschränkung lässt sich wahrscheinlich nur mit hohen Strafen einhalten. Wenn es freiwillig ist, hat die Mobilität bereits in der zweiten Woche wieder 63% von dem Wert vor der Ausgangsbeschränkung erreicht, wie eine Studie aus Norwegen zeigte.

    • „Wenn es freiwillig ist, hat die Mobilität bereits in der zweiten Woche wieder 63% von dem Wert vor der Ausgangsbeschränkung erreicht, wie eine Studie aus Norwegen zeigte.“

      Habe ich nicht vor etwa zwei Wochen gemahnt, die Infektionsrate nicht total abzuwürgen und damit ein Ende der Pandemie auf einen St-Nimmerleins-Tag zu verschieben? Sie müssen Druck aus dem Kessel lassen – und jetzt müssen sie fürchten, dass er ihnen um die Ohren fliegt.

      • Ist es denn nicht ein schöner Gedanke, dass unsere Herde einmal gut durchseucht sein wird? Da möchte man doch gern ins saftige Gras beißen.

          • „… da ich mir nicht sicher bin ob nicht auch ohne starke Symptome trotzdem etwas zurück bleibt.“

            Ich WILL es auch nicht. Aber ich will andererseits auch nicht den Rest meines Lebens im Schutzanzug im Zustand der Angst leben müssen.

          • Ja, vor allem weil ja nicht besser wird. Fleisch wird teurer, da mögen jetzt einige sagen, zu recht, aber ich habe auch schon gelesen das Obst nur auch teurer werden soll. Kombiniert mit Arbeitsverboten oder Kurzarbeit sind das alles Faktoren die für viele Menschen echt ein Problem werden.

        • Ich finde es lustig, dass sich kein Mensch an den Wörtern Herdenimmunität und Durchseuchung stört. Ich dachte, man hätte sich die letzten Jahre mehr in Richtung sprachlicher Feinfühligkeit bewegt. (FIüchtling z.B. ist ein herabsetzendes Wort, da es auf -ling endet wie Prüfling.)

          Warum fallen die Leute nicht reihenweise in Ohnmacht?

    • Immer häufiger hört man davon, dass eine Hintergrundimmunisierung stattfindet. Ich vermute, die Tests sind einfach zu grobschlächtig. Die schlagen oft nicht mal mehr an, wenn das Virus vom Rachen in die Lunge gewandert ist. Das heißt, wir können das Geschehen eigentlich gar nicht „sehen“. Dazu kommt, dass das neuartige Virus gar nicht so neuartig ist. In Frankreich haben sie jetzt in eingelagerten Blutproben einen positiven Befund von Anfang Dezember 2019 gemacht. Das spricht dafür, dass das Virus schon seit September 2019 in der Welt ist.
      Wir wissen nur, dass wir nix wissen – aber das sagt leider keiner. Wir glauben einfach weiter.

      Manchal spiele ich mit dem Zahlentool von Hopkins. Stelle unten rechts die Neuerkrankungen ein und klicke mich dann durch die Länder. Überall, wo der Scheitel überschritten ist, entwickelt sich die Kurve in eine Glockenform. Da aber die Lockdown-Maßnahmen nicht mit diesen Verläufen zusammenpassen, sehe ich eigentlich eine Welle, die durch alle Länder rollt und dann weitgehend verschwindet. Nirgends habe ich mehrere Peaks gesehen.

      Das macht mir Mut, dass bei uns gerade die Virussaision zuende geht. Jetzt kommen die Mahner, was da wohl im Frühwinter kommen könnte. So ein Quatsch. Denn diese Mahnungen kann man natürlich immer beliebig raushauen, wenn gerade irgendeine Grippewelle durchgelaufen ist.

      Das ist so, wie wenn man überall Klimaanlagen einbaut, weil man die Erderwärmung kommen sieht – und dann pupst ein Vulkan in Island einen Haufen Asche in die Luft und wir erfrieren alle.

      • „Das macht mir Mut, dass bei uns gerade die Virussaision zuende geht.“

        Das sehe ich überhaupt nicht so.
        Welche Folgen eine mangelhafte Vorsorge hat, sehen wir gerade an diversen Fleischfabriken, wo sich das Virus ausgebreitet hat, wie ein Feuer in einem Benzinlager.
        Und der nächste Winter sollte uns durchaus Sorgen machen. Fällt er nicht so mild aus, wie der letzte, dann könnte es unangenehm werden, wenn zur latenten COVID-19-Epidemie noch eine veritable Grippe-Epidemie stößt.
        Deshalb bin ich ja auch für eine kontrollierte Durchseuchung der Gesellschaft. Wir wissen nicht mal, ob sie zu einer Immunisierung führen würde, aber sie ist derzeit das einzige Mittel, das wir gegen das Virus hätten.
        Prinzip Hoffnung eben.

      • Man kann natürlich hoffen, dass die Sache glimpflich verläuft. Aber die Warnungen deshalb als Quatsch bezeichnen?

        Es gibt ja durchaus Erfahrungswerte mit Pandemien, und nachfolgende Wellen können da durchaus verheerender sein als die erste. Man würde zudem mit überall verteilten Infektionsherden in die zweite Welle einsteigen, sie würde nicht wochenlang schwelen, sondern sofort hochgehen. Und dann hätte man noch den gesamten Winter vor sich.

        Inwieweit Hintergrundimmunität besteht, ist noch Spekulation.

        Ich habe auch noch nie etwas von der natürlichen Letalität gehört, also die Letalität, die man ohne moderne Medizin hätte. Wenn die akuten Infektionen in die Millionen gehen, kann man nicht mehr behandeln. Selbst wenn man ein gutes Medikament hat.

        • „Man kann natürlich hoffen, dass die Sache glimpflich verläuft. Aber die Warnungen deshalb als Quatsch bezeichnen?“

          Falls Du mich meinst: ich habe angesichts der Infektiosität des Virus keine Hoffnung auf einen glimpflichen Verlauf. Und ich bezeichne die Warnungen nicht als Quatsch.
          Ich sehe nur, dass von allen schlechten Alternativen die Herdenimmunität noch die beste ist/beste sein könnte.
          Wir können auf einen Impfstoff in naher Zukunft hoffen, aber was tun wir, wenn er nicht in absehbarer Zeit kommt, oder vielleicht nie?
          Irgendwann MÜSSEN wir das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder auf Normal stellen. Und dann trifft das Virus auf Millionen unvorbereiteter Substrate für seine Vermehrung und Ausbreitung.
          Die benannten Schlachthöfe haben uns das in eindringlichster Weise vorgeführt. Eine Totaldurchseuchung in weniger als einer Woche.

          • Ging an beweis.

            Rein theoretisch könnte man das Virus auch ohne Impfstoff ausrotten, allein durch Isolierung von Infizierten.

            Eigentlich müsste man sich zwischen zwei radikalen Optionen entscheiden. Entweder die chinesische/südostasiatische Variante (totale Eindämmung im Land und starke Kontrolle der Grenzen) oder die darwinistische (die Starken überleben, ein paar davon mit Spätschäden). Aber das Lavieren um R=1, das nicht mal vernünftig steuerbar ist, scheint mir am kostenträchtigsten.

        • @FS
          Ich habe diese Warnungen als Quatsch bezeichnet, weil immer die Möglichkeit besteht, dass ein verändertes Virus rumgeht und schlimme Schäden anrichtet. Und da wir spätestens von der Grippe wissen, dass Viren eben eine Veränderungsdynamik haben, halte ich solche Warnungen für Panikmache. Was sollten wir denn dagegen tun? Präventives Distancing? Nur noch im Notfall außer Haus gehen, falls gerade ein mutierter Corona umgeht? Noch einen Strumpf über den Kopf ziehen?

          Ich hatte im Winter ein Virus, bei dem ich nacheinander aus beiden Ohren geblutet habe. Mein Arzt fand das auch ziemlich „neuartig“. Ist dann zum Glück wieder verschwunden. Heute würden mein Arzt und ich sicher erheblich unentspannter damit umgehen.

          Ich glaube, die Menschen sind ängstlich genug vor dieser unsichtbaren Gefahr. Und die Unbelehrbaren erreicht man mit weiteren Warnungen auch nicht.

      • „und dann pupst ein Vulkan in Island einen Haufen Asche in die Luft und wir erfrieren alle“

        Guter Witz. Für eine neue Kaltphase bräuchte es einige 1000 Jahre, egal ob durch Vulkanismus (der noch ganz andere Folgen hätte) oder durch Änderungen der Erdbahn. Möglich wäre vielleicht eine Verringerung der Sonnenintensität, aber die Schwankungen machen global nicht viel aus („kleine Eiszeit“ war eher regionales Phänomen).

        • Echt? Sind die sich da wirklich so sicher?Kommt doch nur auf den Umfang der Flatulenz des Vulkans oder die Größe eines Meteroiten an, wie schnell es düster wird. Es gibt ja auch die Meinung, dass sich die kalten letzten Kriegswinter im 2. Weltkrieg in gewisser Weise mit der Zerstörung, also den vielen Feuern und Schusswaffen, begründen ließen, wodurch auch die Sonnenintensität gelindert wurde.

          Ich habe eben noch mal bei Wikipedia die Kleine Eiszeit angeschaut. Erweckt für mich den Eindruck, dass da so sicher sind wie beim Ursprung des neumodischen Corona-Virus.

          Ich kann mir da kein Urteil erlauben, bin aber immer sehr skeptisch, wenn Wissenschaft mit fast hysterischer Inbrunst um die Ecke kommt.

        • Ist lange her das ich darüber las, aber m.W. kann so ein Giga-Vulkan wie Yellow-Stone die Erde über Jahre dunkler gestalten, ich meine 10 Jahre düster und kalt. Yellow-Stone könnte auch bald wieder drann sein, mit dem hochgehen. Was wird wohl passieren, wenn die Pflanzen erheblich weniger Sonne bekommen, weniger O2 erzeugen und der Mensch durch verstärktes heizen noch mehr CO2 produziert?

          • Ich habs in Brysons History of nearly everything gelesen, dass der letzte Yellowstone-Ausbruch für massives Artensterben gesorgt hat.
            Ganz USA unter einem Meter Asche begraben und so.

            Und Geologen meinen, er sei überfällig.

            Die einzig schlimmere Katastrophe, meiner Erinnerung zu folge, wäre ein Meteoritenfrontaltreffer.

          • Ich dachte eigentlich, das Problem bei CO2 sei die Erderwärmung. Ansonsten sorgt es ja nur für mehr Pflanzenwachstum und einen grüneren Planeten. Wenn die Erde aber durch so ein Naturereignis erheblich abkühlt, dürfte doch auch das Heizen der Menschen nicht mehr schlimm sein.

          • @Beweis: nach 10-50 Jahren ist die Sonne aber in gewohnter Stärke wieder da, und das CO2 noch da.

          • @Beweis: Nachschlag:

            „Pflanzen wachsen besser mit CO2“

            OHNE Sonne können die aber kein CO2 in O2 umwandeln, d.h. durch heizen und weniger Pflanzenaktivität gibt es noch mehr CO2.

  5. Als Wort zum Sonntag etwas Moralphilosophie aus Ingenieurssicht:

    Your favourite moral system may seem very self-evident

    but an arbitrary intelligent system is NOT going to independently discover it.

    Auch in dem Video: Eine Diskussion von Hume’s Guillotine (analog zu Occamös Razor), dass ein Ought niemals aus einem Is folgt. Korrollar: Alle deine moralischen Vorstellungen sind nicht faktenbasiert und haben, nebenbei, nichts mit Intelligenz zu tun.

    MaW: Sehempfehlung für Robert Miles, dem man allein wegen seines feinen britischen Akzents stundenlang zuhören kann.

    • > Alle deine moralischen Vorstellungen sind nicht faktenbasiert und haben, nebenbei, nichts mit Intelligenz zu tun.

      Bevor ich das anklicke… Jemand der Dekaden geschlagen wurde und in einem aggressiven Umfeld aufwuchs, kommt nur mit viel geistiger Arbeit und Intelligenz auf eine andere Schiene als „jetzt schlag ich halt auch“ ist meine Gegenthese dazu.

      • Du müsstest nachweisen, dass es intellektuelle Arbeit an Fakten ist, die zur Änderung der Moralintuition führt und nicht die Erfahrungen mit anderen Menschen, die ein nicht-intelligenter Mensch ebenso machen kann.

        Ebenso müsstest du nachweisen, dass der „Ich will das so nicht“ Impuls, mit dem ein Mensch auf schlechte Erfahrungen reagieren kann (statt diese einfach zu wiederholen), etwas mit Intelligenz zu tun hat.

        Aber schau dir den Film lieber nicht an. Er argumentiert aus einer sehr theoretischen Ingenieursperspektive und nicht auf einer nicht-zielführenden Betroffenheitsperspektive. Das ist nicht für jedermann.

    • Ja Moral ist niemals faktenbasiert, sondern letzten Endes immer nur eine „Ich will“-Aussage.
      Moral kann auch nicht intelligent oder logisch sein.

    • Sehr schön! Wieder gute Arbeit von manndat 🙂

      Aber wenn ich das anführe und nicht gleich geblockt, oder ins bodenlose runtergewählt werde, kommt todessicher:

      1. Mehr Frauen werden von Männer getötet als umgekehrt

      * Die Studien (Link?) zeigen, dass diese Frauen höchstwahrscheinlich selbst gewalttätig oder provozierend gehandelt haben. Ergo wäre eine Paartherapie mit dem Ziel der gewaltlosen Konfliktlösung, welche auch die verbale weibliche Gewalt mit einbezieht sinnvoll. Dänemark war da doch Vorreiter, mit gutem Ergebnissen (Link?)

      2. Dann kommt noch das Männer gewalt-affiner sind (die killen sich ja auch gegenseitig häufiger). Das wissen die Frauen ja auch selber, erinnert sich noch jemand an das Urteil, dass medial als „Weil sie wollte das er auch ein mal staubsaugt, wurde sie bestraft“ verkauft wurde (England), wo Gesetze geschaffen wurden, welche auch verbale Gewalt berücksichtigen.

      • https://www.youtube.com/results?search_query=cassie+jaye+erin+pizzey

        Twitter ist ein Debattierclub.
        Da verhärten sich Meinungen, da ändert man keine, da lernt keiner was.
        Aber vielleicht hilft manchen die Geschichte des ersten Womens Shelter in England.
        Zusammen mit der Frage, inwiefern es wohl richtig sein kann, so wie Feministinnen heute, als Elendsinkubatoren groß Kasse zu machen auf dem Rücken zerstörter Familien (falls das nicht schon zu stark moralisierend ist).

        Zu historisch relevant, da fällt mir noch die 2009 (?) hoch gelobte Stern Ausgabe über Maskulismus ein.

      • „Mehr Frauen werden von Männer getötet als umgekehrt“

        Obacht. Wenn man „Treibt den Partner per Psychoterror in den Selbstmord“ mit betrachtet – und aus welchem Grund sollte man nicht? – hat man sehr viel mehr weibliche als männliche Täter.

        • „Obacht. Wenn man „Treibt den Partner per Psychoterror in den Selbstmord“ mit betrachtet – und aus welchem Grund sollte man nicht? – hat man sehr viel mehr weibliche als männliche Täter.“

          Ja das ist der Punkt, Frauen machen sich nur ungern die Hände selbst schmutzig, umbringen soll er sich dann schon selbst. Oder man schickt den neuen Partner oder einen random White Knight vor, der den Ex vermöbelt.

        • Dazu gibt es nur so gut wie keine Zahlen noch Studien. Ich selbst habe immer wieder behauptet, dass viele junge Männer die durch zu schnelles Fahren, um einen Baum gewickelt, endeten, nicht als überhebliche sondern als unbehandelte Suizid gefährdete gelten sollten.

          • „Dazu gibt es nur so gut wie keine Zahlen noch Studien. “

            Nein, natürlich nicht. Bedenke, in welcher Welt wir leben und was das für ein Hornissennest wäre.

            Was wir wissen: Jeden Tag bringen sich knapp 20 Männer um.
            Jeden dritten Tag wird angeblich eine Frau von einem (Ex-) Partner umgebracht.

            Wenn in nur jedem sechzigsten(!) Fall der männlichen Suizide eine (ex-) Partnerin oder sonstige Frau (e.g. Falschbeschuldigung) eine wesentliche Rolle spielt, haben wir Gleichstand.

            Ich finde es nicht sehr aus dem Fenster gelehnt anzunehmen, dass der Anteil größer ist.

    • Noch was: da steht (Tsd. €). Heißt das: 155 100 000 € wurden für Frauen und 350 000€ für Männer ausgegeben? Der Punkt irritiert mich etwas, genauso wie die hohen Unterschiede und Summen.

      414*374.64 = 155100.96 also müsste Manndat da nicht 155.100€ schreiben, oder 155,1 (Tsd. €)?

        • Für Frauenförderung insgesamt halte ich einen noch höheren Millionenbetrag für realistisch, aber ich habe ja anhand der 2.ten Grafik nachgerechnet: es sind 155100.96€ für 414 weibl. Gewaltopfer.

  6. Historisch relevant?
    Spiegel 2012:
    „Bildung, Gesundheit, Lebensplanung – Frauen haben Männer in fast allen Bereichen abgehängt. Mädchen werden besser gefördert, viele Jungs reagieren mit Frust, Verweigerung und Gewalt. Forscher warnen vor den Folgen, und auch Frauen sind alarmiert: Ihnen gehen die passenden Partner aus.“

    http://archive.is/umhg5

      • „Ach, schon vor 8 Jahren waren Mädchen in schlichtweg ALLEM besser als Jungs.“

        Vor 8 Jahren,
        vor 80 Jahren,
        vor 8.000 Jahren, …

        Es ist nur dem perfekt durchorganisierten Patriarchat gelungen, diese ganzen kleinen, süßen Genies über die ganze Menschheitsgeschichte an den Herd zu ketten.

        Hast Du jemals gehört, dass eines dieser Biester seine Stimme in der Öffentlichkeit wider die Männer erheben konnte, ohne dass gleich die Gesinnungspolizei um die Ecke kam?

        Siehst Du!

        Stokowski, die Schwarzgeld und Co sind in Wirklichkeit virtuell, bzw. ein Mann in Rock (damals war die Computertechnik selbst für Frauen noch nicht gut genug, um Frauenrechtlerinnen rein virtuell auferstehen zu lassen. Der erste Versuch lief unter dem Namen „Pacman“, der zweite unter „Maria“, die wegen der miesen Optik gerade noch rechtzeitig in „Mario“ umbenannt werden konnte.

        Wir brauchen dies Atavare, um die naiven Hühner ruhig zu halten, damit sie denken, da würde jemand für sie kämpfen – und um die echten Ratten aus ihren Verstecken zu locken, bevor sie Unsinn anrichten können.

        Das war jetzt für Semi.

  7. „Schaue ich mich auf den Straßen, in meinem Bekanntenkreis und ja, auch in meinen eigenen vier Wänden um, sehe ich Väter, die ihre Babys umhertragen oder -schieben, mit ihren Kindern spielen und zu Hause (mit) den Haushalt und das Homeschooling schmeißen.“

    Geht mir nicht anders. Frauen machen eben die ganze Care Arbeit, deswegen sieht man so viele Väter sich um ihre Kinder kümmern.

    😉

    https://genderama.blogspot.com/2020/05/die-welt-warum-sind-in-der-corona.html

    „Eine Mutter versucht systematisch, ihre Söhne vom Vater abzuschotten. Der Schulpsychologische Dienst hilft ihr dabei. Erst auf Intervention der BaZ machen die Behörden einen Rückzieher und formulieren ein „Mea culpa“.“

    So läuft das halt in eine Patriarchat ( = Väterherrschaft), in dem Männer nicht strukturell diskriminiert werden. Da helfen die Behörden, der Mutter das Kind vom Vater zu entfremden.

    “ Schon heikler ist, dass auch viele Feministinnen fassungslos darüber sind, wie schnell Politikerinnen, die vor Kurzem an der Spitze der #MeToo-Bewegung mitmarschiert sind, nun Grundsätze über Bord werfen.“

    Ich wäre eher fassungslos, wenn sie es nicht getan hätten. Es gibt kaum größere Heuchler wie Feministinnen.

    Auch interessant:

    „Zu den Werken der Weltliteratur gehört William Goldings „Herr der Fliegen“ über eine Gruppe von sechs- bis zwölfjährigen Jungen, die nach einem Schiffsuntergang auf einer einsamen Insel stranden und daraufhin dort eine Gesellschaft des Terrors begründen, unter der vor allem die Schwächsten der Gruppe zu leiden haben. Drei Jungen sterben im Verlauf der Konflikte. Das Buch wurde ein weltweiter Bestseller.

    Als sechs Jungen des pazifischen Königreichs Tonga tatsächlich für 15 Monate auf einer verlassenen Insel überleben mussten, schufen sie jedoch eine komplett anderee Gesellschaft. Darüber berichtet ein Auszug von Rutger Bregmans Buch „Im Grunde gut“, der ebenfalls im britischen Guardian veröffentlicht wurde:

    Die Jungen hatten eine kleine Kommune mit Lebensmittelgarten, ausgehöhlten Baumstämmen zur Speicherung von Regenwasser, einer Turnhalle mit Gewichten, einem Badmintonplatz, Hühnerställe und einem dauerhaften Feuer eingerichtet, alles per Handarbeit, einer alten Messerklinge und viel Entschlossenheit. Während sich die Jungen in „Herr der Fliegen“ über das Feuer zerstritten, hüteten die Jungs in dieser Real-Life-Version ihre Flamme, so dass sie mehr als ein Jahr lang nie erlosch.

    Die Kinder erklärten sich bereit, in Zweierteams zu arbeiten und einen strengen Dienstplan für Garten, Küche und Wachdienst zu erstellen. Manchmal stritten sie sich, aber wann immer das geschah, lösten sie das Problem, indem sie eine Auszeit verordneten. Ihre Tage begannen und endeten mit Gesang und Gebet. Kolo bastelte aus einem Stück Treibholz, einer halben Kokosnussschale und sechs Stahldrähten, die er aus ihrem Schiffswrack geborgen hatte (…) eine Behelfsgitarre und spielte sie, um ihre Stimmung zu heben. Und ihre Stimmung musste gehoben werden. Den ganzen Sommer lang regnete es kaum, was die Jungen vor Durst verrückt machte. Sie versuchten, ein Floß zu bauen, um die Insel zu verlassen, aber es zerfiel in der krachenden Brandung.

    Am schlimmsten war, dass Stephen eines Tages ausrutschte, von einer Klippe stürzte und sich das Bein brach. Die anderen Jungen suchten sich nach ihm einen Weg nach unten und halfen ihm dann wieder nach oben. Sie setzten sein Bein mit Stöcken und Blättern fest. „Mach dir keine Sorgen“, scherzte Sione. „Wir werden eure Arbeit erledigen, während ihr wie König Taufa’ahau Tupou selbst daliegt!“

    Ungezügelte toxische Männlichkeit. Wie haben die das bloß geschafft, ohne eine Feministin dabei an deren Wesen sie genesen konnten und die ihnen immerzu erzählt wie schädlich Männlichkeit ist und niemals über die positiven Eigenschaften von Männer zu sprechen oder mal irgendwas gutes über sie zu sagen? Eine Verallgemeinerung auf alle Männer/Jungen ist hier aber auch unangebracht. Mit nur einem manipulativen Arschloch dabei, hätte das ganz auch anders ausgehen können. Trotzdem bemerkenswert und erinnert allzu sehr an diese Staffel Survivor:

    • „Eine Verallgemeinerung auf alle Männer/Jungen ist hier aber auch unangebracht.“

      Eben.
      Erinnert sei nur an die Besatzung der „Bounty“, die mit ihren Südseefrauen auf der Insel Pitcairn ein Paradies hätten schaffen können, sich aber gegenseitig umbrachten.

      Ich habe das Buch „Der Herr der Fliegen“ gerade erst vor einigen Jahren gelesen und finde den Konflikt ein wenig schablonenhaft gezeichnet. Die Thematik hatte mMn viel Potential, wurde aber von dem Bandenkrieg sehr simplifiziert.
      Und die plötzlich auftauchend Marine empfand ich förmlich als Schlag in die Magengrube.

    • Die sechs hatten Glück, dass kein Mädchen dabei war.

      Solange Männer unter sich sind, haben sie reelle Chancen, dass sie die Gruppe auf die Reihe kriegen.

  8. https://www.unz.com/mmalkin/top-3-reasons-to-doubt-the-ahmaud-just-a-jogger-arbery-narrative/

    Do you know who these two race-hustlers are? If you pay attention, you know that Black Lives Matter co-founder Shaun King (a.k.a. Talcum X, Martin Luther Cream, or W.E.B. De Fraud) and lawyer Lee Merritt are Morehouse College buddies who have been partners in anti-white, anti-cop agitation for upwards of two decades.

    On Tuesday, King posted a leaked video that immediately went viral of “Just a Jogger” Ahmaud Arbery, whose family Merritt represents. Dissatisfied with the results of a Waycross, Georgia, D.A.’s decision in February not to arrest two armed white men involved in chasing and fatally shooting Arbery, whom they suspected of burglary, someone in possession of the clip somehow got it into social media master King’s hands. King’s post of the purloined video has racked up more than 7 million views, whipping up instant, knee-jerk outrage from LeBron James to Whoopi Goldberg to Joe Biden to some of the same ConInc virtue-signaling simps who threw the Covington boys under the bus. …

  9. Ein Moderator des r/askmen -Forums, konnte nicht mehr an sich halten und schimpft wie Rohrspatz, weil tatsächlich — vielleicht wegen des Foren-Namens — welche zu glauben scheinen: das hauptsächlich Männer in diesem Forum antworten sollten…

    Scheint mir auch so zu sein r/relationship-advice, r/menslib, r/amItheAsshole sind überwiegend von der weiblichen Sichtweise geprägt. Es gibt da einen Drang der Weiblichkeit, den Männlichen bestimmen zu wollen wie das Männliche zu sein hat.

    Ob bei r/askwomen männliche Moderatoren Regeln durchsetzen? Und würde dort ein hier dürfen ausdrücklich auch Männer antworten, ggf. auch in der Überzahl (sind wohl tatsächlich ein paar Fragen überwiegend von Frauen beantwortet worden auf dem r/askmen-sub)

    Jedenfalls erhielt der Rant vom Moderator so viele Stimmen, das er die „Hauptseite“ erreichte, jetzt haben 40.000, sein Schimpfen für gut befunden.32% stimmten dagegen.

    Warum gibt es diese Versessenheit, Männern nicht den kleinsten „Safespace“ lassen zu wollen? Ja selbst Jungen (Boyscouts), Toiletten, „KEINE FRAUEN BEI DER FEUERWEHR!1ELF“, groß angelegte Demo wenn es auf der Uni AUCH einen Safespace für Männliche geben soll incl. professionellen Video in der Streamingwelt, wo reihenweise Feministen erklären wie schädlich und unnötig so ein Raum für die Männlichen sei.

    Was für ene Farce…

    • Was mich etwas irritiert, Reddit ist doch als linksversifftes Drecksloch des Internets bekannt, wie kann das da verwundern oder aufregen?

      • @Murdoch:

        »Reddit ist doch als linksversifftes Drecksloch des Internets bekannt«

        Na, wenn es rechtsversifft wäre, würde es ja blacckit heißen …

      • @Murdoch: Einige der Antworten sind noch ermutigend, wo findet man denn den Austausch mit Rechten ohne Zensur und Blockade? VT, voat, saidit, dissent?

    • Am besten ist immer noch wenn irgendwo eine Gruppe für Männer aufgebaut werden soll, in der über sie deren Problem diskutieren können, kommen Feministinnen und behaupten das Frauen sich jetzt dadurch nicht mehr sicher oder bedroht fühlen.

      Das ist einfach nur verdammt niederträchtig. Vielleicht wissen die auch nur wie abfällig in Frauengruppen über Männer geredet wird und denken das wird in Männergruppen genau so ablaufen, ägnlich Frauenpolitiker das über (nicht existierende) Männerpolitik behaupten, dabei zeigt dieses Beispiel hier wie allzu gerne Männer bereit sind sich vor Frauen in den Dreck zu schmeißen und sich selbst zu geißeln oder alle anderen Männer als Abschaum abzustempeln.

      Ich glaube Janice Fliamengo hat das mal in einem ihrer Videos. Es gab da einen Anti-Feministen um 1920 herum, der völlig richtig festgestellt hat, das Feministinnen den Krieg gegen Männer schon gewonnen haben, bevor sie überhaupt richtig angefangen hatten. Denn viele Männer mögen Frauen lieber wie andere Männer.

  10. Einer 37-jährige Journalistin wurde 2018 bei einem Interview mutmaßlich mehmals von Ex-Präsident Valéry Giscard d’Estaing (94) ans bekleidete Gesäß gefasst. Zeuge war der Kameramann.
    Jetzt hatte die Frau endlich den Mut, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Mich würde interessieren, warum sie sich das vor Ort nicht verbeten hat, falls es so war. Es war doch sogar ihr Kameramann dabei. Der hätte dem damals 92-Jährigen einen auf die Nuss geben können, wenn er nicht einsichtig gewesen wäre.

    https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/wdr-reporterin-wirft-frankreichs-ex-staatschef-belaestigung-vor-907459/

  11. Oh-mei, auf Empfehlung vom pestarzt habe ich angefangen Jessica Jones zu schauen, ist nicht schlecht, aber wie anscheinend alle neuen Serien, hat sie immer wie feministische Botschaften wie „Frauen geben immer etwas mehr, wie sie kriegen“, „Wir Frauen müssen zusammen halten“ und ein Männergolfclub ist natürlich ein Machovereinn, während der Juristinnenverein, der für mehr Frauenmacht kämpft natürlich was tolles ist… und immer wieder wird eine lesbische Beziehung in den Vordergrund gerückt, die kaum etwas mit der Story zu tun hat.

    • Und natürlich „er hat dich nicht verdient “ … man, man, das sollte man Männern auch immer sagen, wenn die Beziehung in die Brüche geht: sie hat dich nicht verdient!

    • Wie gefiehl dir denn die erste Season?
      Das ist doch die Trinkerin mit dem Typen im lila Anzug als Gegenspieler, oder?
      Die erste Season hab ich in brauchbarer Erinnerung.
      Ähnlich wie die ersten beiden Dare Devils.

      • Die erste war gut. Der Gegener war interessant. Muss immer aufpassen was er sagt. Ein unbedachtes „fick dich ins Knie“ hat ernste Konsequenzen für die Person.

        Bin jetzt in der dritten Staffel und kann noch nicht erkennen was der Zusammenhang zwischen Jessica und egoistischen, macht-missbrauchende Anzug-Lesbe ist.

  12. Mal kein Corona-Frauen-Default-Gejammer. Eine Berufsberaterin über die neue Arbeitswilligkeit der Frauen jenseits von Deko, Yoga und Schoko-Geschäft:

    https://www.spiegel.de/karriere/jobleben-corona-und-die-neue-realitaet-der-frauen-a-9d218a1e-1780-4189-8e0b-9f67225b3bcd

    „Jede zweite Frau wollte ein veganes Café eröffnen: Anfangsinvestitionen, Personalknappheit und Kundenströme völlig außer Acht lassend. Jahre später fanden alle die Kreuzfahrt-Branche hoch spannend: so viel neue Diversität, fremde Länder, Hedonismus.“

    • Wenn jetzt Frauen zu uns in die Beratung kommen, dann mit einem neuen Zug im Gesicht: Realität schlägt Traum. „Ich möchte etwas machen, was meinen Mann entlastet, er arbeitet bei der Lufthansa und wahrscheinlich nicht mehr lange“, „mein Mann ist Arzt und hat derzeit 40 Prozent weniger Patienten, wir brauchen mein Einkommen“, „bitte etwas Systemrelevantes, eine Idee, die sicher ist“.

      Frauen bringen sich gerade in Stellung. Sie wollen einen Job, der ihre Männer von der Alleinverdiener-Bürde entlastet, weil die grundgesunden Unternehmen, in denen die Ernährer bisher arbeiteten, von einem Tag auf den anderen existenzbedroht sind. „Mein Mann arbeitet in der Automobilzulieferindustrie“, hieß vor zwei Jahren noch, „ich würde gern eine Yoga-Ausbildung machen“. Heute heißt es: „Ich habe ja mal Projektmanagement gemacht, also will ich möglichst alles in diese Richtung ausbauen, damit ich mich branchenunabhängig bewerben kann.“

      Frauen wollen die Familien mit absichern und ja, auch sich selbst absichern. „Wer weiß, ob mein Mann noch meine Rente mitfinanzieren kann“ habe ich vor drei Jahren noch nicht gehört. Jetzt ständig.

      Das ist doch mal eine Verbesserung, aber man sieht: die armen Frauen haben nur weniger gearbeitet, weil sie es konnten, weil der Job des Mannes es ermöglicht hat. Wäre interessant ob die Scheidungsrate sich ändert.

    • Oha,
      das war aber offen und ehrlich.

      Das gibt nen Shitstorm der Extraklasse.
      Da kämpfen Heerscharen von bestbezahlten Frauenrettern darum, dass Frauen sich „endlich“ selbstverwirklichen – und dann kommt diese Vaterlandsverräterin und preist den neuen Realismus der holden Weiblichkeit („Ich will Geld verdienen und nen sicheren Job“).

      Es gibt Licht am Ende des Tunnels 😉

    • Ein Artikel im Spiegel, von dem man jeden zweiten Absatz jeder Feministin in das Poesiealbum schreiben möchte!

      Wer hätte das gedacht.

      Meine Favoriten:

      „Ich brauche nicht mehr etwas, was mir Sinn gibt. Diese Zeiten zu überleben, ist für mich Sinn genug. „

      Wenn Frauen sagen: Wir wollen Beruf und Familie, meinen sie damit meist nicht, einen Silberrahmen mit Foto von den Liebsten auf dem Schreibtisch zu drapieren.

      Erst wenn wir nicht dauernd Karriere mit Führung gleichsetzen, sondern mit „beruflicher Identität“, sind wir flexibel und modern.

      und, ganz vorne:

      Gibt es einen finanziell tragfähigen Markt für Engelexperten? (Oh ja. Wachsend).

      Ratespiel: Wer (welches Geschlecht) liefert die Nachfrage für Engelexperten? Wovon finanzieren die diese Nachfrage? Wie sehen die Berufsaussichten von Engelexperten in Corona-Zeiten aus?

      • Lernen wir jetzt auch auf einmal, dass Erntedankfeste toll sind und man sich freuen und eben feiern sollte, hat man genug Lebensmittel, so dass man welche „wegwerfen“ kann?

    • Der Artikel ist nur ein Element des neuen Heldinnen-Epos den die Medienfrauen gerade konstruieren.

      Nach der Nummer mit „75% der systemrelevante Jobs machen Frauen“, „Frauen müssen jetzt gleichzeitig HomeOffice, Haushalt, Kindererziehung machen und sich dazu auch noch von ihrem gelangweilt zuhause rumsitzenden Mann verprügeln lassen“ und „Ohne Frauen würde die Welt zusammenbrechen“ kommt jetzt noch eine Opfersahne obendrauf: „Weil die Männer es mal wieder verbockt haben, müssen Frauen jetzt auf ihre Selbstverwirklichung mit dem veganen Yogastudio verzichten und malochen gehen weil sonst die Kinder verhungern“.

      Der Plot folgt einfach der Storyline aus dem Trümmerfrauen-Mythos und adaptiert es in das heute. Und er hat die doppelte Ration Streicheleinheiten für die Frau von heute. Neben der positiven Message „Jaaa, ich bin wichtig und kein unpraktisches Nichts ohne Eier in der Hose“ kommt noch die Selbstmitleid-Emo „Buhuhuu, immer müssen wir frauen uns aufopfern“ dazu.

      Solides Agitprop für die gehobene Mittelschicht.

      • Jo wird noch lustig, wenn die alle auf die Fresse fallen und einen dann in der Fussgängerzone anbetteln . Ich freu mich schon drauf 😉

    • Die Kommentare sind ja interessant. Es kommentieren auffallend viele Frauen.

      Man könnte jetzt sowas hämisches Schreiben, wie Frauen es unter Artikel tun, die Männer nicht gut dastehen lassen, „getroffene Hunde bellen“ oder „die viele Kritik von Frauen zeigt das der Artikel richtig liegt“.

      Meine Erfahrung nach kann man sowas oft beobachten. Die Leute widersprechen lieber, wie sie zustimmen und bei den seltenen Gelegenheiten, in denen mal ehrlich über Frauen geschrieben wird und wo es dem Selbstbild, das viele Frauen anscheinend von Frauen haben, widerspricht, findet man immer deutlich mehr Kommentare von Frauen wie bei anderen Artikeln.

      • „Die Kommentare sind ja interessant. Es kommentieren auffallend viele Frauen.“

        Und alle empören sich, dass es bei ihnen ganz anders sei. Sie würden in ihrem ganzen Umkreis nur von Frauen umgeben sein, die auf eigenen Füßen stünden und/oder die Familie ernährten.

        Da fragt man sich dann doch, wo die ganzen Halbtagsjobs hingehen, wieso die ganzen Statistiken so schamlos lügen und warum in meinem Umkreis die meisten Frauen gar nicht oder eben nur halbtags arbeiten.
        Aber das zu posten, dürfte wenig zielführend sein.
        Solche Argumente müsste man jedesmal sofort mit den entsprechenden Statistiken kontern.

        • Ich glaube nicht das die Kommentatorinnen dort wissen was ihre Freundinnen nach Hause bringen. Ich habe eine Kollegin, die hat ganz offen gesagt, das sie nur arbeitet um damit ihren Urlaub zu finanzieren. Das muss man sich erstmal leisten können. Als Mann eigentlich fast undenkbar.

          • „Ich habe eine Kollegin, die hat ganz offen gesagt, das sie nur arbeitet um damit ihren Urlaub zu finanzieren.“

            Soviel Offenheit war mir noch nicht vergönnt. Ich bin immer nur auf Frauen gestoßen, die eigentlich „ganz bestimmt“ einen 40h-Job suchten, aber nie einen bekamen und deshalb Jahrzehntelang auf einem 20 – 30h-Job sitzen blieben.
            Warum nur ist mir das immer gelungen?

    • BILD eben.
      Reißerisch, bunt, ohne geistigen Nährwert.

      Auch unsere hiesigen Hornissen jagen andere Fluginsekten und beißen ihrer Beute den Kopf ab, bevor sie den Körper wie eine Konservendose öffnen und ausschlürfen.

      • Äh – Nein.

        Lies mal über diese Hornissenart nach, es gibt schon seit einigen Jahren Artikel dazu. Die schlachten gerne mal ein ganzes Bienenvolk mit 2000 – 3000 Individuen ab.

  13. Wie der Oberste Gerichtshof.
    Fremdherrschaft ist was Feines. …

  14. Es ist zu vermuten das man bei Human Rights Watch auch denkt das der Islam die Religion des Friedens ist.

    Oder einfacher, der Typ ist ein gieriger Idiot:

  15. Ron Unz lernt was.

    http://voxday.blogspot.com/2020/05/falling-from-high-horse.html

    https://www.unz.com/announcement/our-facebook-ban-the-fatal-0-2/

    Just over a month ago I was riding high and celebrating the steady upward progress of our alternative media webzine. I proudly noted that our traffic had now far surpassed that of the venerable New Republic, a century old publication that had spent decades as America’s most influential opinion magazine.

    But pride goeth before the fall. At the end of April we were suddenly purged and banned by Facebook, the world’s leading social network. Not only was our rudimentary Facebook page removed, but every last item of our website content was declared illegal, with all past and future links eliminated. Any attempt to post our material on Facebook now produces an error message reporting that the content is “abusive” and a violation of “community standards.”

    Although I personally don’t use Facebook or other social networks, billions of people do, and totally excluding all of our content from that important distribution channel eventually produced a 20% drop in our regular daily traffic, a serious blow that set us back many months.

  16. Eine Frage unmöglich für Feministinnen zu beantworten:

    Welche Rechte haben Männer, die Frauen nicht haben?

    Der Thread ist auch witzig. Der/Die/Das behauptet das der Männerhass im Feminismus ja nur dazu da ist um Männern zu zeigen wie Frauen sich fühlen:

    Das was manche Männer über Frauen sagen, sagen in gleicher Weise auch manche Frauen über Männern und das war schon immer so. Nun kommt Feminismus, betreibt staatlichen und medial unterstützte Entmenschlichung von Männern und soll das gerechtfertigt sein, weil Männer haben ja angefangen. Ist das weibliche Gerechtigkeit? Die bist nicht mein Traumprinz, deswegen zerstöre ich jetzt dein Leben.

    Vor allem, wo hat Hass den schon mal geholfen Hass zu bekämpfen? Die von No-hate werden es wohl wissen.

    Glaubt dodo tatsächlich das selbst wenn alle Männer auf der Erde 1 Jahr lang nichts schlechtes über Frauen mehr sagen oder schreiben würden, das Feministinnen aufhören ihren Männerhass zu verbreiten? Das ist doch für viele Feministinnen schon die einzige Beschäftigung, weil Frauen eben schon alle Rechte haben und an allen möglichen Ecken gefördert, bevorzugt und beschützt werden.

  17. öffentlich-frauenrechtliche Rundfunk

    Das machen die ja immer so und das zeigt das dort eine Anti-Männer Agenda hinter steckt… finanziert von Männern.

  18. Apropos: Frauen sind das friedliche Geschlecht…

    Die haben selbst, scheint’s, auch nur noch Bock auf das Image, wenn es einen konkreten Vorteil hat.

    So, what else is new?

  19. Gestern gab es im Zusammenhang mit dem 8. Mai 1945 eine Doku über die unmittelbare Nachkriegszeit. Dort berichteten sie, dass es wohl eine Art Tourismus von gutzahlenden Amerikanern gab, bei dem die zerbombten deutschen Städte aus der Luft betrachtet werden konnten.
    Es gab mehrere Reiserouten und in der Doku wurden die damals gemachten Luftaufnahmen durch andere Berichte aus den Städten ergänzt.
    Und ein weiteres Mal wurde die Mär von den Trümmerfrauen, die Deutschland wieder aufgebaut haben wollen, nachdem die bösen Männer es in Schutt und Asche gelegt hatten, in der Luft zerrissen.

    Der Tagesspiegel hat auch einen Artikel dazu gebracht:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/wiederaufbau-nach-dem-zweiten-weltkrieg-die-erzaehlung-von-den-truemmerfrauen-war-nie-realitaet/25800546.html?utm_source=pocket-newtab

    Schlechte Zeiten für feminilistische Selbstbeweihräucherungen.

    • Wie übel der Artikel in den Kommentaren zerrissen wird! Ich habe mehr als 30 Jahre an diesen Mythos geglaubt, wurde mir von Muttern eingetrichtert….

    • Claudia73 17:01 Uhr
      Einfach nur frech in welcher Form man sich hier „auslässt“. Pressefreiheit hin oder her…. das mögen vielleicht auch wirklich die Tatsachen sein… trotzdem sollten sich die Verfasser schämen. Baut ihr erstmal auf, was diese Frauen damals geleistet haben…

      • Der Kommentar ist mir auch aufgefallen. Wenn wir die ungeschickte Formlierung wohlwollend betrachten, reicht sie aber nicht als Aufreger. Ich glaube, was die Verfasserin sagen wollte, ist: „Auch wenn nicht alle auf dem Bau geschuftet haben, so waren die Zeiten doch schwer und die Frauen dieser Zeit haben viel geleistet.“ Was sicher auch stimmt, wenn man die Aussage nicht so versteht, dass die Männer dieser Zeit untätig waren ode die Zeit für sie nicht schwer.

        • Ich würde trotzdem davon ausgehen, dass das Leben kn einem russischen Gefangenenlager etwas härter war als das Leben als in den Westen geflüchtete Frau.

          Zumindest, wenn ich meine Familie betrachte, fängt das nicht mal an, ein Vergleich zu sein.

    • „Dort berichteten sie, dass es wohl eine Art Tourismus von gutzahlenden Amerikanern gab, bei dem die zerbombten deutschen Städte aus der Luft betrachtet werden konnten.“
      Mir wird schlecht… da lagen noch die Leichen unter den Schutthaufen.

    • Unsere Qualitätspresse arbeitet fast mit Lichtgeschwindigkeit: Dieser brandneue Artikel basiert auf der Dissertion von Leonie Treber, die 2014 als Buch veröffentlicht wurde und sehr viel Resonanz fand: bestimmt ein Dutzend Presseartikel / Rezensionen, Radio-Features, mehrere Fernsehdokus usw. im Zeitraum Ende 2014 – 2015. Einige Quellen hier:
      Mythos Trümmerfrauen. Und jetzt, 5 Jahre später, ist es sogar dem Tagesspiegel aufgefallen.

  20. Ausgelutsches Thema, aber Slavo hat ein kleines (persönliches) Problem.

    Wie öffnet man sich einer Frau, von der man mehr will, also z.B. eine Beziehung?

    Ich habe nun schon vielerlei Ansätze gehört, von „sprich sie auf eine Beziehung an“ bis „es entsteht halt natürlich, sprich es besser nicht an“ bis „Frag sie bloß nicht „Was ihr nun seid?“, damit schießt du dir ins Knie“. Während ich manche Ratschläge sicher unterschreiben würde stellt sich für mich trotzdem die Frage, wie ich es am klügsten gestalten soll.

    Das Problem ist, dass Slavo die „being indifferent“ Karte ausgiebig spielt und in Bezug auf weibliche Bekanntschaften immer sehr gut damit fährt, jedoch mangelt es ihm am Können den Sack im richtigen Moment auf die richtige Art und Weise zuzumachen. Gleichgültigkeit hilft einem vielleicht zu Beginn weiter, jedoch muss ich diese bewusste Strategie früher oder später sowieso ablegen wenn ich mit meiner Intention, mit ihr eine Beziehung einzugehen, ihr gegenübertreten will.

    Was hat die Gemeinde für hilfreiche Tipps?

    • Warum den Sack überhaupt zumachen? Mit Offenlassen (was ich auch erst später gelernt habe) bin ich ganz gut gefahren. Wenn Ihr dann mal ein paar Jahre lang exklusiv miteinander Sex habt etc., dann ist es sowieso klar ohne je darüber reden zu müssen.

      Relevant ist das sowieso nur in Bezug auf ihre Monogamie. Und da gilt, dass wenn sie noch Lust auf andere hat, sie ohnehin keine Kandidatin für was Ernsthafteres ist.

      Ansonsten kommuniziere ich nur bei Zeiten, dass nur solche Frauen damit rechnen können, dass ich etwas für sie tue oder etwas für sie bezahle, die mir 100% treu sind. Und mich Untreue zudem abtörnt.

      • Wir haben zwar miteinander Sex und andere Leute treffen wir jetzt nicht (laut Eigenangaben von ihr), aber doch will ich die Exklusivität genießen können mit ihr auch Sachen zu unternehmen. Klar, man könnte mir vorhalten, dass man Sachen wie Reisen, Rausgehen, Freunde treffen etc. auch machen kann wenn man nicht in einer Beziehung ist. Aber es ist doch denke ich ein Unterschied, ob man es als Anhängsel macht oder nicht.

        „Und da gilt, dass wenn sie noch Lust auf andere hat, sie ohnehin keine Kandidatin für was Ernsthafteres ist. “

        Macht zumindest jetzt nicht den Anschein.
        But as a wise man said: „Fella, she’s not your’s forever, it’s just your turn.“

    • Slavo,

      was genau sollte/würde sich denn bei einer Beziehung gegenüber dem jetzigen Zustand ändern?

      Und hat sie schon mal Andeutungen in diese Richtung gemacht? Am Ende rennst Du noch offene Türen ein 😀 Und habt ihr Euch gegenseitig in Eurem Bekannten-/Freundeskreis eingeführt. Und wenn ja, mit welchem Status?

      Hilfreiche Tipps sind schwierig, da viele Informationen fehlen.

    • „Hilfreiche Tipps sind schwierig, da viele Informationen fehlen.“

      ☝️

      Das einzige, das wirklich eine Aussprache/Klärung bedarf, wäre, wenn du heiraten willst. Das muss man wirklich planen und formal durchführen.

      Ansonsten spricht nichts gegen die schleichende Methode, sie in den eigenen Freundeskreis einführen (natürlich nur, wenn man im Gegenzug ihren kennenlernt), mal gemeinsam in den Urlaub fahren, darauf warten, dass sie die drei Wörter spricht.

    • „Wie öffnet man sich einer Frau, von der man mehr will, also z.B. eine Beziehung?“
      „… wenn ich mit meiner Intention, mit ihr eine Beziehung einzugehen, ihr gegenübertreten will.“

      Ein richtiger Mann öffnet sich einer Frau gegenüber gar nicht. Und er tritt ihr auch nicht entgegen. Ein richtiger Mann unterstellt einfach, dass er und diese Frau zusammengehören, schon immer für einander bestimmt sind. Er unterstellt natürlich, dass die werte Dame dies natürlich – NATÜRLICH !!! – ganz genau so sieht. Und ein richtiger Mann handelt entsprechend.

      Alternativlos. Ganz klar. Von Anfang an. Genau das muss sich in Deinem Handeln manifestieren. Du bist eben ein Sieger.

  21. https://www.bit chute.com/video/3mDyMA7Pis43/

    #829 Jewnicorn Goldstein Takes Down Atheism, Potato Anus In England, & Empty Shoes On Front Lines

    „Tyler doesn’t want to take parts of your dick and sell it to Sandra Bullock’s face“
    Owen Benjamin

  22. Erst dafür sorgen das andere in den Krieg müssen, man selbst aber nicht und diese anderen dann auch noch beschämen und lächerlich machen, wenn sie nicht bereit sind ihr Fleisch für sie zu opfern, selbst wenn sie noch zu jung dafür sind, was dann immer wieder welche in den Selbstmord treibt. 15 Jährige. Und haben die Suffragette vom empathischen Geschlecht dann aufgehört?

    Und Feministinnen, die ja gar nichts gegen Männer haben und Männer doch nur helfen wollen sich selbst zu hassen, wollen trotzdem diese Bombenlegerinnen zu Heldinnen hochstylen. Die waren doch im wahrsten Sinne des Wortes bösartig.

    • Mädchen will Jungen dazu bringen zu sagen das sie auf Vergewaltigung stehen.
      Es formt sich ein Online-Mob.
      Ein Junge begeht Selbstmord.

  23. Ist schon interessant. Gibt es tatsächlich Care Arbeitszeit mit Kindern und ganze normale Zeit, in der man mit ihnen spielt?

    • Nein, eine Mutter hat ja auf Twitter unter #CoronaElternRechnenAb ihre Rechnung an den Staat veröffentlicht, in der der größte Posten „Bereitschaftsdienst“ war.

      Der Hash-Tag gibt dieser ganzen so genannten „Care-Arbeit“ eine neue Dimension. Denn dahinter stellt sich die Frage für die Kinder, warum es sie eigentlich gibt, wenn ihre Existenz offenbar nur dazu dient, die Hand aufhalten zu können. Die Care-Arbeit-Diskussion hat jetzt so weit geführt, dass sogar die eigenen Eltern eine Rechnung für die bloße Anwesenheit ihrer Kinder schreiben.

      Solche Mütter begnügen sich nicht damit, von Mann oder Gesellschaft versorgt zu werden, sie lassen schamlos ihrer Habgier freien Lauf – und veröffentlichen das auch noch.

    • Naja blöd gelaufen, aber irgendwie ist er ja auch ziemlich dumm….
      Dummheit 1)
      Einen „social media account“ zu haben und diesen auch noch mit seiner echten Person zu verknüpfen
      Dummheit 2)
      Auf diesem auch noch kontroverse, politische Meinungen zu äussern, die sehr leicht missverstanden können werden
      Dummheit 3)
      Er steht in Abhängigkeit zu Rewe, die dafür bekannt sind, sich dem Mainstream anzubiedern (kennt ihr die tolle hippe Werbung wo du mit jedem grün vegan Furz Rewe Produkt mehr Gutmensch als Mutter Theresa wirst). Es ist ziemlich dumm irgendwas zu posten, was nicht mit dem Marketingkonzept seines Hauptvertriebs kompatibel ist…

      Von daher gibts da kein Mitleid. Selbst schuld.

    • Nach dem Ehegattensplitting wäre dann die beitragsfreie Mitversicherung in der GKV dran.

      Es ist Framing, weil es einen der vielen Hintergrundkonflikte in der Gesellschaft abbildet und dabei in der Formulierung den Spin setzt:

      Welches Leitmodell will die Gesellschaft haben. Das Kleinfamilienmodell mit der Frau als primäre Konsumentin und dem Mann als Produzenten oder eine egalitäre Form, bei dem beide gleichermaßen und unabhängig von der Beziehung zueinander Prosumenten sind?

      Entsprechend dieses Leitmodells müssten dann die Rahmenbedingungen gesetzt werden.

      Ein anderer Hintergrundkonflikt wird weiter oben thematisiert (das mit der Rechnung an den Staat wegen Kinderbetreuung): Soll der Nachwuchs primär von Staat und Gesellschaft betreut werden oder primär von den Eltern? Wenn der Staat hier Leistungsversprechen macht, damit einen Rahmen setzt und die Eltern sich bei ihrer Lebensplanung darauf verlassen, sind sie zurecht angepisst wenn von heute auf morgen diese Leistungsversprechen nicht mehr gehalten werden.

    • „Der Artikel ist fast durchgehend Framing.“

      Rein monetär ist das wahr.
      Dass im familialen Kontext in aller Regel in einen gemeinsamen Topf gewirtschaftet wird, kann man schon mal „vergessen“, da darfst Du nicht so sein.

      Ich bin auch für die Abschaffung des Ehegatten-Splittings.
      Es fördert Dinkis, während unverheiratete Familien mit Kindern in die Röhre schauen. Das ist eine Umverteilung von unten nach oben.

    • „Der Artikel ist fast durchgehend Framing“

      Feministisches Framing im Sinne von unterschwellig vermittelten Werturteilen oder feministischen ideologischen Dogmen kommt zwar auch vor, viel gravierender sind mMn direkte Denk- und Argumentationsfehler. Die Hälfte der Fakten wegzulassen, kann man natürlich auch als eine Art Framing ansehen.

      Inhaltlich springt der Artikel wild zwischen Themen herum und schafft falsche Bezüge. Die primäre Quelle für diese Fehler dürften die Grünen sein. Man kann argumentieren, daß die Tagesschau über die Meinungen von Parteien berichtet, insofern auch über geistigen Müll, den die Parteien produzieren.

      Allerdings berichtet die Tagesschau, wenn ihr die Sachen ideologisch nicht gefallen, gerne auch über Kritiker (oder nur über Kritiker) der unerwünschten Politiker. Ggf. schiebt sie noch einen „Faktencheck“ nach, denn der Tagesschau wurde die göttliche Gnade zuteil, absolut richtiges Wissen zu haben (ein Problem, an dem sich Philosophen seit Jahrhunderten erfolglos abkämpfen, aber das sind ja auch nur irdische Wesen).

      Jedenfalls kommt in dem Artikel nicht die leiseste Kritik an den Argumentationsfehlern der Grünen, was ich einmal als Zustimmung und Wille, ein wenig Propaganda für die Grünen zu machen, werte.

  24. Interessant, welchen Schlingerkurs die Medien in Sachen „Weibliche Regierungschefs und Corona“ einschlagen.
    Wurden wir vorgestern erst wieder an die (den Männern als) vorbildlichen Strategien bei der Corona-Prävention durch weibliche Regierugschefs erinnert, so erfahren wir heute von tödlichen Sonderwegen in Schweden.
    Ich kann den Text nicht lesen, weil ich den Adblocker nicht ausschalten kann, aber ich vermute, dass wir dort NICHT lesen werden, dass in Schweden eine WEIBLICHE Regierungsmannschaft versagt.

  25. Pingback: Lucas Schoppe zu „toxischer Männlichkeit“ im Feld-und-Festung-Kontext | uepsilonniks

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