Krieg der Geschlechter

Ein bekanntes Zitat ist das Folgende:

Sollte es wirklich einmal zu einem Kampf zwischen den Geschlechtern kommen, dann werden die Frauen siegen, weil die Männer die Frauen mehr lieben als die Frauen die Männer.

August Strindberg

Ein solcher tatsächlicher Krieg Männer gegen Frauen ist natürlich nur theoretisch denkbar, beide Geschlechter sind viel zu verbunden miteinander um sich in so klare Lager aufzuteilen.

Die Männer würden sicherlich eine Feldschlacht gewinnen. Sie haben die höhere Körperkraft und die bessere Technik (und mehr erfahrenes Personal, dass diese in Gang halten kann).

Die Frauen könnten allenfalls mit einem weltweiten Überraschungsschlag (Vergiftung oder Meuchelmord in der Nacht) die Oberhand gewinnen.

Tatsächlich wären Männer bei einer absoluten Verfeindung wohl eher auf Gefangene aus (es sei denn man denkt sich den Sexualtrieb auch noch weg). Eine solche Ressource wäre natürlich schwer zu kontrollieren, so dass sich der Krieg dann um diese Gefangenenlager fortsetzen würde (auch hier müßte man wohl wegdenken, dass sich Männer und Frauen verlieben und Beziehungen führen wollen und Kinder eine Beziehung zu ihren Müttern entwickeln, wenn man diese nicht sofort von ihnen entfernt).

Frauen hätten von solchen Gefangenenlagern wohl in sexueller weniger. Es ist schwer für Sklaven oder Gefangene attraktiven Status oder eine passende gefühlsmässige Bindung aufzubauen. Allenfalls Arbeitslager wären interessant aber bei zu komplexen Arbeiten auch wieder schwer zu überwachen und aufgrund der hohen Körperstärke sehr gefährlich.

16 Gedanken zu “Krieg der Geschlechter

  1. ist schon extrem fiktiv

    denke aber das mit zunehmenden verteilungskampf, viele männer erst merken was da umverteilt wird und da frau immer mit dem argument ‚gleichberechtigt‘ kommt wird sich da der konflikt abspielen.

    und am ende wird es ein negativ-geschäft für frau werden weil dann mal ne rechnung über alles aufgemacht wird.

    bei geld hört die freundschaft auf und wenn die damenmanschaft weiter so unverschämte forderrungen aufstellt (wie quoten) … wird sie den schlafenden riesen wachrütteln

    • @Schattenrabe

      Hier haben wir eine Diskussion über Geschlechter, keinen Krieg.

      Ich gebe allerdings zu, dass es andererorts mehr nach einer Front aussieht.

      Ich wollte allerdings einfach mal etwas zu diesem Spruch schreiben: Wer würde einen theoretischen Krieg gewinnen? Es hat letztendlich zu viele Variablen, auch wenn ich auf die Männer setzen würde. Aktiven Krieg können wir besser.

      • @ Christian

        Wenn die Frage ernst gemeint ist, dann befrage die Realität.
        Sie gibt eine eindeutige Antwort: Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für erfolgreiche weibliche Heere.

        Wären weibliche Heere gegen männliche erfolgreich einsetzbar gewesen, dann hätte es sie gegeben, wir fänden Spuren, materielle Zeugnisse ihrer Existenz.

        Nichts dergleichen wurde bisher gefunden.

        Die brutale Wahhrheit ist: Ohne Männer, die bereit sind, Frauen gegen andere Männer zu verteidigen, die sie angreifen, sind Frauen Beute.

        Dafür gibt es Zeugnisse, angefangen bei den ältesten Massengräbern, in denen Männer und alte Frauen überrepräsentiert sind, aber die jungen Frauen fehlen, die wohl von den Siegern mitgenommen wurden.

        Die unterliegenden Männer und die „nutzlosen“ Frauen hat man eher umgebracht.

      • @Roslin

        „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für erfolgreiche weibliche Heere.“

        Ich sage ja: Abgesehen von einem Überraschungsangriff liegen die Vorteile klar bei den Männern.
        Allenfalls wäre noch die Frage, inwieweit die Männer gehemmter wären gegen Frauen zu kämpfen als umgekehrt. Eine tatsächliche „Alle Männer (bzw. Frauen auf der anderen Seite) sind Todfeinde“-Situation hatten wir ja noch nicht (und werden sie auch nie haben).

        „aber die jungen Frauen fehlen, die wohl von den Siegern mitgenommen wurden.“

        Also die Gefangenenlösung oben, die ich auch angedacht habe.

  2. Dieser Krieg der Geschlechter ist kein Krieg, der mit Panzern und Kanonen ausgetragen wird. Das sollte doch klar sein. Dieser Krieg ist vielmehr ein kalter, psychologischer. Um den Krieg zu gewinnen wäre es hilfreich, ja notwendig, den Feind zu hassen. Das aber fällt Frauen sehr viel leichter als Männern. Strindberg hat recht.

    Die feministische Propaganda ist Kriegspropaganda. Erstes Ziel ist es, den Feind zu entmenschlichen. Mit dieser Art von Propaganda werden Männer und Frauen jeden Tag durch die Massenmedien konfrontiert.

    Mal wird die Gewalt an sich als männlich bezeichnet, die Herrschaft der Frauen als Erlösung allen Übels herbeigewünscht, das männliche Y-Chromosom als verkrüppeltes dargestellt und der Mann schlechthin als geborener Unterdrücker, Kinderschänder und Schläger diffamiert. Kein richtiger, vollwertiger Mensch.

    Um sich Männer gefügig zu machen – so ganz ohne Männer ist der Krieg nicht zu gewinnen – wird dem Untermenschen in Aussicht gestellt, zum fast ganzen Menschen zu werden, wenn er sich denn als würdig erweisen sollte. Womit dem Frauenversteher ein Ausweg aus dem Untermenschentum geboten wird: Die Verwandlung zum devoten Diener, zum Fast-Menschen.

    • „Dieser Krieg der Geschlechter ist kein Krieg, der mit Panzern und Kanonen ausgetragen wird. Das sollte doch klar sein“

      In der Praxis ist das klar. Aber wenn man theoretische Klonfähigkeiten hätte und die Geschlechter beschließen, dass die Welt nur groß genug für eines der Geschlechter ist, was würde passieren?

      „Die Verwandlung zum devoten Diener“

      Da wäre eben das Problem, dass Frauen damit auch wenig anfangen können und lieber ein paar der Anführer der Männerseite haben wollen würden.

      • @ Christian

        Was tatsächlich läuft, ist ein kalter Krieg um Frauenprivilegierung auf Kosten der Männer, wie Peter ihn punktgenau beschrieben hat.

        Dem Vertreter der Schweizer Brachialrotten, Gewalthaufen, Krawallmeuten muss ich leider wieder mal zustimmen und meine „Rache für Sempach und eine aristokratische Ordnung der Welt“ zurückstellen.

        Aber nehmen wir mal an, die Imaginationen einer Mary Daly oder Sally Miller Gearhart würden zu einem machtvollen Einflussfaktor unter Frauen und fänden auch unter Männern eine gehörige Anhängerschaft (es bräuchte ja dann doch immer noch Männer, um diese „Endlösung“ der Männerfrage gegen Männer durchzusetzen), na, dann würde auch ein friedfertiger Mann wie ich in den Aufstand gehen und ich hätte keine Mühe, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln gegen eine solche Ordnung zu kämpfen, selbst wenn ihre Hüterinnen Frauen wären.

        Und wenn ich mir Libyen ansehe, denke ich, ich wäre dann nicht allein.

        Mal sehen, wie die Aufständischen, sollten sie denn je die Gelegenheit haben, auf Ghaddafis betühmte weibliche Leibgarde reagieren.

        Ich fürchte, recht unfreundlich.

        Aber so lange seine Luftwaffe noch für ihn kämpft, besteht die Gefahr, dass er sich auf seine Amazonen verlassen muss, wohl nicht.

      • „“Dem Vertreter der Schweizer Brachialrotten, Gewalthaufen, Krawallmeuten muss ich leider wieder mal zustimmen und meine „Rache für Sempach und eine aristokratische Ordnung der Welt“ zurückstellen.““

        Wer verteidigte denn die Bastille, wer die königliche Residenz Tuilerienpalast während der Französichen Revolution?

        „“Die von der Schweizergarde verteidigte königliche Residenz, der Tuilerienpalast, wurde an diesem Tag von aufständischen Bevölkerungsteilen mit Unterstützung der revolutionären Stadtregierung von Paris gestürmt.““
        http://de.wikipedia.org/wiki/Tuileriensturm

        „“Der Sturm auf die Bastille wurde am 14. Juli 1789 zum Symbol für die Französische Revolution. Bei den Unruhen in Paris, die durch den Konflikt zwischen Nationalversammlung und König ausbrachen, wurde die Bastille am 14. Juli 1789 von aufgebrachten Volksmassen gestürmt. Die sieben Gefangenen, die zu dieser Zeit in der Bastille waren (4 Urkundenfälscher, 1 Geisteskranker und 1 junger Adliger, der wegen wüster Lebensweise von seiner Familie festgesetzt wurde), wurden befreit. Die Besatzung, einige Invaliden unter der Führung de Launays und eine Hand voll Schweizer Söldner…““
        http://www.didius.de/ereignisse/bastille.htm

        So sind sie, die herausgeputzten, eitlen und hochnäsigen Herren aus dem Adelsgeschlecht – undankbar!!

      • @ P. Bosshard

        *So sind sie, die herausgeputzten, eitlen und hochnäsigen Herren aus dem Adelsgeschlecht – undankbar!!*

        Es waren doch erfolgreiche Anschläge auf den edlen Stand hochwohlgeborener Herren, auf stolz prunkende Ritterheere in ihrer spiegelnden Pracht wie in Sempach und Murten, die die Canaille überhaupt erst auf die Idee brachten, es könne sich lohnen, gegen die gottgegebene Ordnung der Welt aufzubegehren.

        Und was haben wir jetzt davon?

        U.a. Feminismus!

        Solch gotteslästerliches Tun, ungestraftes Sündigen, motivierte die Plebs, es auch einmal zu wagen, die Bastille und sogar die Tuilerien zu stürmen.

        Die Schweizer Gardisten bezahlten den Preis für die Sünden ihrer Vorväter.

        Nur darum hält sich auch der Papst eine Horde Schweizer.

        Aus purer Barmherzigkeit.

        Um diesem wilden Bergvolk noch vor Anbruch des Jüngsten Tages Gelegenheit zu geben, seine Schuld abzubüßen, bevor der Hammer des Richters fällt.

  3. Naja, zumindest die klassische männerhass-Feministin würde wohl zunächst mal in einen Hungerstreik treten müssen. Spätestens dann, wenn die Supermaktregale leergeplündert sind und kriegsbedingt nicht mehr aufgefüllt werden.

    • Als Ziele für Terroranschläge in einem Krieg gegen die Weiber würde ich Schuhgeschäfte vorschlagen. Die psychologische Wirkung wäre verheerend!

      • @ Peter Bosshard

        Da sollte aber für’s erste eine kleine Schwarzpulverladung in der Schuhschachtel genügen.

        Ein verrußtes Gesicht nach dem Öffnen, eine verkokelte Frisur, das dürfte ausreichen.

        Wir wollen doch nicht zu früh eskalieren und hinterher immer noch behaupten können, es wäre nur Spaß gewesen.

    • @Nick

      Da wären jedenfalls einige logistische Umstellungen notwendig. Straßenbau, Landwirtschaft, technische Berufe, Fernfahrerwesen, das alles sind ja eher männlich besetzte Tätigkeiten.
      Die Frage wäre also, welche Vorlaufzeiten die Geschlechter jeweils einplanen müssten, in der sie die Gegenseite in Sicherheit wiegen, bevor sie die Geschlechtertrennung durchführen, um ihre Bevölkerung mit dem notwendigen Spezialwissen zu versorgen.

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