Belltower, Amadeu Antonio Stiftung und „Alle Männerrechtler sind rechts und hassen Frauen“ (insbesondere anscheinend Crumar)

Der Blog wurde in einem Artikel bei „Belltower“ erwähnt, eine Plattform der Amadeu Antonio Stiftung. In dem Artikel geht es um den „Mythos des unterdrückten Mannes“. Und dort geht es über Pickup zu Incels und damit natürlich zu Terror (bekanntlich sind Incels ja eine Terrorgruppe), dem Kampf gegen Feministen und dann schließlich auch zur deutschen Szene. Hier heißt es:

Generell sind Portale, die über Männerrechte aufklären, teilweise eng mit der AfD vernetzt.

Generell teilweise eng vernetzt. Mhmmm, ah ja. Gut, dass man sich da klar ausdrücken kann.

Meines Wissens nach sind viele Blogbetreiber aus dem Bereich keineswegs gut auf die AfD zu sprechen, etwa Arne, Lukas und ich. Angeführt werden „Die freie Welt“, Wie viel Gleichberechtigung verträgt das Land wir über einen Kommentar bei mir aus dem Jahr 2013 dargestellt, unter einem Artikel, der dieses Portal kritisiert und der von DschinDschin stammt:

Das antifeministische Forum „Wieviel ‘Gleichberechtigung’ verträgt das Land?“ beschreibt ein User auf einem anderen Männerrechte-Blog wie folgt: „Das Forum ist das heiße Herz der Männerrechtsbewegung. Dort wird die rote Pille verabreicht, welche die Illusion beendet: Wellcome in the real world.“ […] PC vernebelt die Realtität, ist Neusprech, ist Lüge.“ [sic]

Leicht selektives Zitieren und Selektieren, aber gut.

Dann aber zum Blog hier:

Auch in den deutschen Männerrechtsforen finden sich also klare Bezüge zu den Verschwörungsfantasien der redpiller. In den Kommentarspalten im „alles evolution“-Blog geht es nach dem Amoklauf von Minassian darum, dass zwei Incel-Freunden eines Users einfach noch die „Aggressivität, Rücksichtslosigkeit und die Bereitschaft, den eigenen Vorteil zum Nachteil anderer zu nutzen“ fehle.

Da geht es um diesen Kommentar von LH:

Er schrieb zunächst:

„Heute dient der Begriff einer Gruppe von Männern, die von Frauen verachtet werden, als Definition ihres Daseins “

Exakt.

Dann schrieb ein anderer Kommentator:

Das Problem ist eben, dass sich diese Leute kaum in der Gesellschaft bewegen, sie sind unter ihresgleichen und bestärken sich in ihrer Verachtung auf alles Lebensbejaende. In gewisser Weise sind sie stolz auf ihr „Inceltum“. Die meisten von ihnen legen aber auch ein mehr als verachtenswertes Verhalten an den Tag, dass es einem wirklich schwer macht ihnen die Hand zu reichen und zu versuchen sie in die reale Welt zu integrieren

Und LH antwortet:

Wieso meinst Du das? Ich habe zufällig noch 2 Freunde aus Schulzeiten, die Incel sind. Als Freunde habe ich wenig an denen auszusetzen. Was denen fehlt ist Aggressivität, Rücksichtslosigkeit und die Bereitschaft den eigenen Vorteil zum Nachteil anderer zu suchen. Die glauben, dies seien ihre „bösen Seiten“, die sie von anderen Menschen fernhalten müssten, besonders natürlich von Frauen.

Es ging also gerade darum, dass diese gerade diese negativen Eigenschaften nicht zeigen wollen.

Ein weiterer Kommentar wird wie folgt zitiert:

Ein andere User schreibt, dass Minassian aus Selbsthass gehandelt habe, dessen Ursache „in der offenen gesellschaftlichen Misandrie“, also Männerfeindlichkeit, läge. Frauen sind also selbst Schuld an frauenhassenden Amokläufern. Weiter bezeichnet der User den Amoklauf als „sozialen Protest, [da] ein tatsächlicher sozialer Protest gegen perverse und gesellschaftliche Anforderungen“ nicht stattfinde.

Da hat er sich ja was herausgesucht! Gerade Crumar, der ansonsten meines Wissens nach dem Anarcho-Kommunismus anhängt und eher mit Leszek auf einer Wellenlänge liegt als Beleg für die rechten Tendenzen in der Männerrechtsbewegung: Crumar kommentierte damals:

Zwei Anmerkungen:

1. Der Artikel auf SPON war natürlich ein schlechter Scherz im journalistischen Sinne, den lionosys auf Geschlechterallerlei verrissen hat.
Er beginnt so und ich empfehle die Lektüre:

„Die Nachwuchsjournalistin Angela Gruber macht’s den Alten nach und instrumentalisiert in SPIEGEL ONLINE die Amokfahrt eines 25jährigen in Toronto für einen Rundumschlag gegen alles, was die heilige Kuh „Feminismus“ und ihre gottgebenen Vormachtsstellung ankratzen könnte. Tendenziöse Berichterstattung at it’s best.

Damit auch wirklich jeder kapiert, wohin die Reise des Artikels gehen soll, wird der Begriff „Frauenhass“ oder Synonyme davon (Frauenverachtung, Mysogenie, Krieg gegen Frauen, Online-Frauenhass usw.) im kurzen Beitrag gleich ein Dutzend mal aufgeführt.

Und dann geht das Feuerwerk der Begrifflichkeiten los: Incel, Reddit, 4chan, Gamergate, Alt-Right, MGTOW, Breitbart, Maskulinismus, Pick-up.

Aber Frau Gruber weist auch den richtigen Weg:
„Während sich Feminismus und die Gleichberechtigung der Frau im gesellschaftlichen Mainstream als wichtige Themen durchsetzen, Beispiel #MeToo, sammelte sich im Netz eine Gegenbewegung“

Gut, die Machthaber in China haben auch alles als „Konterrevolution“ bezeichnet, was ihnen nicht ins Schema paßte …“

Das erste *Ziel* des Artikels, dieses wüsten Breis aus Desinformation und Halluzination ist selbstverständlich die Produktion der Wahrnehmung von Kritik am Feminismus als „Hass“ und ebenso selbstverständlich gibt es den verschwörungstheoretischen Brückenschlag nach ganz rechts.
Das zweite Ziel ist die religiöse *Verdammung* und die wiederum äußert sich in den genüsslich beschriebenen *Verbannungen*. Alles muss weg und verboten werden was diese Weltsicht stört und jede Recherche unterbleiben, die zu kognitiven Dissonanzen führt.

Wenn die Faktenlage besagt, Elliot Rodgers war entschiedener Gegner von PU, als asiatisch-stämmiger Mann für die „white supremacy“ eher ungeeignet, seine ersten beiden Opfer waren asiatische *Männer* – also alles, was nicht in die Spatzenhirne feministischer Ideologen passt – dann hat die Realität eben Pech gehabt und muss gehen.

Ich habe keine Lust, eine faktenfrei argumentierende Ideologin als „Journalistin“ zu adeln und mich auf dieser Basis mit dem Text zu beschäftigen. Wenn SPON eine dauerlügende Propagandistin bezahlen will, ist das das Problem von SPON, mein Ratschlag zur Erhaltung des Rufs von SPON wäre: Frau Gruber muss sich ändern und journalistische Standards lernen *und* diese einhalten oder sie muss gehen. Sofort.

2. Amok, Definition: „Als Amok (von malaiisch amuk „wütend“, „rasend“) werden tateinheitliche und scheinbar wahllose Angriffe auf mehrere Menschen in Tötungsabsicht bezeichnet, bei denen die Gefahr, selbst getötet zu werden, zumindest in Kauf genommen wird.“

Zur Historie: „Etwa zeitgleich (…) traten im malaiisch-indonesischen Kulturkreis auch individuelle Amokläufe auf. Zum Beispiel versuchten sich zahlungsunfähige Schuldner ihrer unweigerlich drohenden Versklavung dadurch zu entziehen, dass sie so lange töteten, bis sie selbst getötet wurden. Dies war auch eine Form des sozialen Protestes, denn die Drohung eines Amoklaufes bei grober Ungerechtigkeit hielt Machtmissbrauch von Herrschern und Reichen in gewissen Schranken.“

Sieht der Wikipedia-Eintrag wenigstens *gesellschaftliche* Fehlentwicklungen (Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch) und soziale Konflikte als Ursache für einen Amoklauf vor, verschwindet gesellschaftliches komplett aus der aktuellen Berichterstattung.
Die Ursachen liegen nach dieser im männlichen Individuum, in der Biologie des Täters selbst. Ausgehend von einer biologischen Wesenheit namens „Männlichkeit“, die wiederum als Surrogatextrakt von „Gesellschaft“ dienen soll.
Ich leihe mir einen abgewandelten Titel eines Filmes aus der Schwulenbewegung aus, um zu verdeutlichen, was damit willentlich NICHT thematisiert wird:

„Nicht der Mann ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“

Wenn man „pervers“ mit „widersinnig/verdreht/abartig“ übersetzt und die gesellschaftlichen Erwartungen (also die von Männern UND Frauen) an uns als *perverse* Zumutungen zu charakterisieren lernt, kämen wir einen Schritt weiter.
Beispiel: Von einem Mann völlig *traditionell* erwarten die Kontaktanbahnung zum anderen Geschlecht initiieren zu müssen, eine Ablehnung einzukalkulieren und trotzdem so tun zu müssen, als träfe er bei der Begegnung eine „emanzipierte“ Frau.
Die solche ersten Schritte aber lebenslang vermieden hat (weil sie es konnte). Das ist *pervers*.
Eine Ideologie, die solche *traditionelle, passive* Weiblichkeit fördert und sich kontrafaktisch „Emanzipation“ auf ihre Fahnen geschrieben hat ist *pervers*.
Dass Männer ernsthaft so tun müssen, als begegneten sie nach der *traditionellen* Kontaktanbahnung einer bis dahin *passiven* Frau aber „auf gleicher Augenhöhe“ ist pervers.

Der große Vorteil dieser MGTOW-Sichtweise ist, sich von gesellschaftlichen Anforderungen und Verhaltenscodes zu befreien die krank machen, weil sie krankhaft SIND.
Die „gesellschaftliche Normalität“ für Männer als eine Ansammlung von mehr oder weniger großen *Perversionen* zu begreifen und eine eigene Richtschnur zu entwickeln für das, was normal sein SOLLTE dient der eigenen Gesundung und Gesundheit.

Im vorliegenden Fall war das *Ziel* des Attentäters ganz offensichtlich nicht nur der Mord an völlig unschuldigen Mitmenschen, sondern als großes Finale die eigene Tötung durch Dritte.
Es handelt sich damit quasi um einen erweiterten Selbstmord – der Abgang mit einem BIGBANG.

M.E. zu begreifen als individuelle Reaktion auf eine Vielzahl (narzisstischer) Kränkungen, verursacht durch perverse Anforderungen, die in einer Ausweglosigkeit gipfeln, welche gleichermaßen Hass und Selbsthass auf die Spitze trieb. In dem Fall wäre meinetwegen „Frauenhass“ gesetzt, es bliebe jedoch die Frage nach den Ursachen für den Selbsthass, diesen als Produkt der offenen gesellschaftlichen Misandrie zu sehen ist naheliegend.

Mit dem (feministischen) Diktat, dass es keine gesellschaftlichen Ursachen für diese Kränkungen geben DARF, liegt wiederum eine Begründung für die Vielzahl der Einzeltäter vor. In „Männlichkeit“ wird man hineingeboren; somit ist Biologie Schicksal und „selbst schuld!“ gleichermaßen feministisches und neoliberales Mantra.
Die Ursache für das Scheitern wird in die Individuen selber gelegt. Das Scheitern an den perversen gesellschaftlichen Anforderungen und Zumutungen wird dem Individuum als *individuelles Versagen* übereignet
Genau das wiederum führt zur Vereinzelung und zur individuellen Isolation.

Der Amoklauf ist letzter „sozialer Protest“, weil ein *tatsächlich* sozialer Protest gegen perverse gesellschaftlichen Anforderungen und Zumutungen nicht stattfindet.
Was einerseits bedeutet, diese (perverse) Gesellschaft züchtet die männlichen Amokläufer selbst, aber andererseits immer wieder auf unsere Untätigkeit verweist. Ein Tacken realweltlicher Aktionismus und männlicher Solidarität wären überaus wünschenswert.

Crumar schreibt also keineswegs, dass die Frauen selbst schuld sind, er schreibt sogar von „narzisstischen Kränkungen“, die zu Hass und Selbsthass führen.

Eigentlich ja eine sehr passende Situation: da wollen sie rechte Tendenzen belegen und zitierten einen der Linken aus diesem Blog. Aber gut.

Auch hier wieder das klassische Opfernarrativ. Eine verkürzte Kapitalismuskritik ersetzt eine umfassende Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse. Dass Männer ebenfalls mit gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen haben und übermäßigem Druck ausgesetzt sind,  steht außer Frage. Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind. Doch das sehen die Incels, PUA, MGTOW, Alt-Right-Aktivisten und gewisse Männerrechtler natürlich nicht so. Sie inszenieren sich als benachteiligte Männer, die im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner stehen. Selbsthass, Depression und soziale Angststörungen, die sich vor allem in Incel-Foren finden, werden durch andere User befeuert. Der Hass wird externalisiert.

Gott, ist diese Denkweise billig – er ist nicht von Diskriminierung betroffen, also interessiert auch der zugestandene übermäßige Druck nicht mehr? Und wo wird hier der Hass befeuert? Oder gar externalisiert?
Und es ist eh etwas vermessen, wenn man anprangert, dass Selbsthass, Depressionen und soziale Anststörungen befeuert werden und gleichzeitig eine Ideologie verteidigt, die anderen aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts per se abspricht, dass sie benachteiligt sein können und diese Schuld an allem seien.

Wie die Entwicklung in den USA zeigt, führte der Zusammenschluss von frauenhassenden, meist relativ jungen, Männern zu kollektiven Hasskampagnen und Terror. Antifeminismus und eine gekränkte weiße Männlichkeit fungieren auch in Deutschland als zentrales Bindeglied zwischen Misogynie und rechter Ideologie. Es wird versucht, die Angst vor dem vermeintlichen Statusverlust als Mann durch rassistische und antifeministische Hetze zu kompensieren. Politisch nicht korrekt zu sein, wird auch hier zum subversiven Akt erklärt, denn man müsse sich ja gegen die „Meinungsdiktatur“ des linken Mainstreams und die „Lügenpresse“ wehren. So wie bei der Alt-Right Antifeminismus für viele die Einstiegsdroge zu rechtsextremen Positionen war, sollte dieses Phänomen auch in Deutschland nicht unterschätzt werden.  Durch die „neurechten“ und rechtsextremen Netzwerke um die AfD gibt es leider viel Potenzial.

Tatsächlich setzen sich viele Männerrechtler eher dafür ein, dass Männern erlaubt ist Status zu verlieren, etwa indem sie aus dem Beruf aussteigen und verstärkt Vater sein können. Aber gut, es ist die übliche Hetze.

Als Autorin ist eine „Luka Lara Charlotte Steffen“ angegeben. Kennt die jemand?

vgl auch:

97 Gedanken zu “Belltower, Amadeu Antonio Stiftung und „Alle Männerrechtler sind rechts und hassen Frauen“ (insbesondere anscheinend Crumar)

  1. „Luka Lara Charlotte Steffen studiert Regie und arbeitet als freie Journalistin.“

    Scheint ein normales Mitglied der üblichen Seilschaften zu sein.

      • Du maskulistischer Sexist, der Hintern ist von Dir nur als dick konstruiert. Er ist es natürlich nicht wirklich dick, sondern nur konzeptuell dick. Wenn wir kein Konzept und kein Wort für „dick“ hätten, dann wäre er auch nicht dick, dann wäre er vielleicht „gurg“ oder „owey“ aber nicht „dick“, Keine Ahnung von Konstruktivismus diese Kerle.
        Wusste gar nicht, dass man „Regie“ studieren kann. Aber wie immer, wenn man etwas studiert, das in eine brotlose Kunst führt, kommt man dann in den von Steuerzahlern üppig ausgestatteten Seilschaften der Gutmenschen an. Kompetenz unnötig, wie der „Artikel“ von LLCS zeigt. Aber natürlich sind Sinn und Gehalt, Logik und Kompetenz Konstrukte des Patriarchacts, mit dem weiße Männer Wesen wie LLCS seit Jahrhundert unterdrückt haben. Und erst jetzt, da jeder Anspruch an logische Argumentation und journalistische Fähigkeit gefallen ist, dekonstruiert wurde, zeigen sich die verborgenen Talente derer mit dem konstruiert dicken Hintern.

        • Vielen Dank für diese aufklärende Unterstützung von der WIBF ( Walisische-Ins[c]el-Befreiungs-Front ). Dem südamerikanischen Kampf-Kameraden rutschen immer so leicht verdächtige Äußerungen heraus …..

        • Man muss hier auch relative und absolute Dicke unterscheiden.
          Relative Dicke ist, wenn der Hintern im Vergleich zum Rest des Körpers von einen normal verständigen Dritten als Dick angesehen wird.
          Absolute Dicke ist, wenn der Hintern absolut als dick anzusehen ist.

          Das habe ich mal irgendwo gelesen.

      • Ach Leute… jetzt über Äußerlichkeiten herzuziehen ist nicht nur unsachlich, sondern auch kontraproduktiv. Damit ist argumentativ nichts gewonnen und die Antimaskulisten haben wieder ein paar schöne, plumpe Zitate, auf die sie sich konzentrieren können, während sie inhaltliche Argumente ignorieren.

        • Niedlich! Wer glaubt denn noch ernsthaft, sich mit (oft staatlich gepamperten) schwer Geistesgestörten argumentativ auseinandersetzen zu können.

          Ich sehe das pragmatischer. Wenn die Gegenseite es vorwiegend mit Shaming-Strategien versucht (und z.B. die rechte Ecke zu schieben versucht), dann hat sie es sich auch redlich selber erarbeitet, dass man ihr gegenüber nicht anders handeln muss. Und solange wenigstens nebenher auch noch nachvollziehbare inhaltliche Argumente gebracht werden, halte ich es auch für legitim, sich nicht zum Vollidioten machen zu müssen. Denn wieso sollte man einseitig sprachliche Abwertungen der Person hinnehmen.

          Und genauso wie die Gegenseite weiß, dass sie einen triggert, wenn man in die rechte Ecke gestellt wird, weiß man halt umgekehrt, dass es eine verblendete Feministin triggert, wenn man über ihre Äußerlichkeiten abwertend spricht.

          Ich halte es da ganz wie z.B. im Fußball. Wenn mein Gegner fair spielt, dann versuche ich ebenfalls fair zu spielen. Wenn mein Gegenüber aber selber unfair spielt und der Schiedsrichter auch keine Anstalten macht, das zu unterbinden, dann mache ich mich auch nicht zum Volltrottel, sondern passe mich der Spielweise an.

          • Ich stimme da eigentlich eher DMJ zu.
            Andererseits – da Antimaskulisten erwiesenermaßen (crumars Zitat ist da ja nur ein Beispiel) sich sowieso alles nach Wunsch hinbiegen, auch aus dem vernünftigsten Diskussionsbeitrag noch Hass herausfiltern (selbst wenn objektiv keiner drin ist) und Sachargumente konsequent ignorieren, scheint mir der Nachteil unangemessener Kommentare derzeit überschaubar zu sein.
            Das könnte sich allerdings ändern, wenn/falls in nennenswertem Umfang neutrale, unvoreingenommene Dritte männerrechtliche Blogs lesen sollten, was derzeit allerdings wohl kaum der Fall ist.

          • Natürlich werden wir die Glaubenskrieger nie durch Fairness und Anstand überzeugen können. Aber es geht mir, wie auch Hugor andenkt, um Dritte. Die kommen selten hierher, aber recht häufig leider noch immer zur, vom Mainstream gepushten Gegenseite. Und dorthin sollten wir ihnen keine Zitate liefern, die gegen den Anstand verstoßen.
            Ich lasse jetzt mal jede moralische Komponente und Stilfrage außen vor, aber rein strategisch BRINGT es nichts, die Extremisten zu shamen, da es sie nur freut, Wasser auf ihre Mühlen gegossen und ihnen Munition geliefert zu haben.

            Damit, sich über das Äußere eines Outrage Warriors lustig zu machen, tut man ihm/ihr einen Gefallen und ist ihr ein Werkzeug. Dass sollten wir nicht wollen.

          • „Ich sehe das pragmatischer. Wenn die Gegenseite es vorwiegend mit Shaming-Strategien versucht (und z.B. die rechte Ecke zu schieben versucht), dann hat sie es sich auch redlich selber erarbeitet, dass man ihr gegenüber nicht anders handeln muss.“

            Das mag pragmatisch sein, klug ist es nicht, denn die ahnungslose Leserin, die sich selbst von der Richtigkeit der Behauptungen überzeugen will, findet dann genau das vor, war vorgeworfen wurde.

            „Und solange wenigstens nebenher auch noch nachvollziehbare inhaltliche Argumente gebracht werden, halte ich es auch für legitim, sich nicht zum Vollidioten machen zu müssen.“

            Du machst Dich doch erst zum Vollidioten, wenn Du Dich auf genau das Niveau herabbegibst, das Dein Gegner vorgibt. Damit agierst Du nicht mehr, sondern reagierst nur noch. Wer aber anderen stets hinterher läuft, kann niemals die Richtung bestimmen und auch nicht als Erster die Ziellinie durchlaufen.

            „Denn wieso sollte man einseitig sprachliche Abwertungen der Person hinnehmen.“

            Weil gegenseitige ad-hominem-Beschimpfungen und Beleidigungen sachlich nicht weiterhelfen.

          • @Crumar: Es geht dabei um Kooperationsstrategien, hier vor allem tit-for-tat. Der Klügere gibt sonst bekanntlich nach, bis er der Dumme ist.

            Und leider halte ich die Annahme, irgendwen jemals primär sachlich zu überzeugen für naiv. So funktioniert das eben nicht.

          • „Und leider halte ich die Annahme, irgendwen jemals primär sachlich zu überzeugen für naiv. So funktioniert das eben nicht.“

            Die Schrauben vom Typ Luka Lara Charlotte Steffen, Margaret Stokowski und Co. wirst Du nicht überzeugen, da mach auch ich mir nichts vor.
            Aber die studierte Regisseurin schreibt ja nicht (nur) zur Erbauung ihrer Gemeinde, sondern hofft in erster Linie auf Seelenfang unter den Ahnungslosen im WWW. Und dem müssen wir was gegenüberstellen, was überzeugender ist, als ihre Krawallmeldungen von einer allseits bösen Männerwelt.
            Deshalb halte ich einen sachlicheren Ton für zielführender, als das Prinzip „Groben Keil für groben Klotz“.

            Ich hab ja wahrlich nichts gegen Gehässigkeiten aller Arten, wenn sie sich anbieten. Mach ich auch eifrig Gebrauch von, weil das Ganze muss ja auch einen gewissen Fun-Faktor haben.
            Aber sich auf die Würdigung des breiten Hinterns der Verfasserin von Hetzpamphleten zu beschränken, hieße, Wasser auf ihre Mühlen zu gießen.

          • Bin da völlig der Meinung von Carnofis: Don’t wrestle with pigs!

            Und ich sage euch was: Ich bin einer dieser Überläufer. Früher hätte ich mich tatsächlich als Feminist bezeichnet (getäuscht von der Propaganda), aber meine persönlichen Eindrücke zeigten eine zunehmend größer werdende Diskrepanz zwischen der Theorie und der Realität. Irgendwann beschloss ich, der Sache nachzugehen und landete relativ schnell hier. Und ich war sehr beeindruckt von der Debattenkultur und der sachkundigen Auseinandersetzung mit den Themen. Eben kein faktenfreies Dauergeplärre und „Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht“ in der Endlosschleife.

            Daher ganz klar meine Meinung: Man sollte sich niemals auf das Niveau seiner Gegner begeben. Ad hominem Attacken sind nur etwas für Menschen, die keine Argumente haben.

          • @Carnofis, rano64: grundsätzlich bin ich der gleichen Meinung (sich zu benehmen, nicht nur wegen der Mitleser, sondern sogar für aich selber(.

            „…Stokowski und Co. wirst Du nicht überzeugen, …“

            Ich wüßte ja gerne, welche Reichweite Texte wie der von LLCS hat und ob darunter Leser sind, denen der abenteuerlich Unfug, den die Dame schreibt, von sich aus auffällt, so daß sie nach anderen Quellen suchen und ggf. hier landen.

            Ich spekuliere mal: die meisten Leser des LLCS-Textes sind sowieso schon stark feministisch vorgeschädigt, die merken nichts mehr, etwas bösartig ausdrückt leben die in einem geschlossenen Wahnsystem, in dem überall patriarchale Strukturen lauern und Frauen alltäglich existenziell bedroht sind, also nur mit zitternden Knien aus dem Haus gehen können. (Klingt übertrieben, aber lest mal das hier über die „Trump Anxiety Disorder“).

            Der restlichen Laufkundschaft fällt nach meinem Eindruck leider beim ersten Lesen nichts auf. Dazu bräuchte man grundlegendes Faktenwissen, das fehlt den meisten. Insofern bin ich nicht sehr optimistisch, daß man die Desinformation vieler Leser des LLCS-Textes irgendwie verhindern kann.

  2. Es ist immer wieder die gleiche, frustrierende alte Leier… Die Leute, die so etwas schreiben sind so VOLLSTÄNDIG vom Lagerdenken erfüllt, dass sie sich auch bei anderen Leuten nichts anderes vorstellen können und daher alles, was sie nicht mögen zu einer großen Partei des Bösen zusammenschieben.
    Da sind dann auf einmal MGTOWs und PUAs das gleiche, was schon recht hirnsprengend ist, bedenkt man ihre grundverschiedenen Ziele. Und weil „Nazi“ nun einmal das stärkste Label des Bösen ist, das wir heute haben, wählt man am besten gleich das als Überbegriff, weil warum auch nicht? Die sind ja nicht wir und wir sind keine Nazis entsprechend müssen das Nazis sein, denn wie kann es dritte Parteien oder sogar Individuen geben, wo die Welt doch schwarzweiß ist?

    Im Grunde also nichts anderes als die klassische Verschwörungstheorie. Nur eben, dass diese leider von Staat und Stiftungen unterstützt wird.

    • Das ist die Konsequenz des Denkens in Machtverhältnissen. Es gibt nur die einen, die die Macht haben, und die anderen, die ihr unterworfen sind, nichts dazwischen. Und es kann auch kein anderes Ziel geben, als die eigene Macht zu ehaupten bzw. herzustellen; kein Kompromiss, keine einvernehmlichen Lösungen.

      Was darüber hinaus auch noch den Vorteil bietet, sich inhaltlich nicht mit gegnerischen Postitonen ausneinadersetzen zu müssen.

      • Leider wahr. Viele Leute machen es sich einfach, indem sie, andere Weltsichten und Meinungen ungesehen abwatschen, weil der andere ein „alter weißer Mann“, ein „Burgeois“, ein „Linksversiffter Gutmensch“ oder was auch immer ist. Dass diese Haltung sogar öffentliches Ansehen genießt, ist traurig.

    • @DMJ

      Es ist nicht nur so, dass sie vom „Lagerdenken“ erfüllt sind, sondern ihr komplettes Denken basiert auf einer faulen, merkbefreiten Kopie einer US-Theorie, die nicht nur nicht auf deutsche Verhältnisse passt, sondern auch noch völlig absurd und unpolitisch ist.
      Ihre „Opfer-Olympiade“ gibt bereits vor einem Wettkampf kund, wie sie sich die Besetzung des Treppchens vorstellen: ganz oben kommt „race“, dann kommt „sexual orientation“, dann kommt „gender“.
      Dass da „class“ nicht steht ist kein Wunder, sondern Ausdruck der sozialen Schicht, aus der die Theoretiker/-innen stammen, die die Theorie der „triple oppression“ pervertiert haben.

      Diesen Merkmalen wird per se unterstellt, irgendwie widerständig zu sein – obwohl man in mindestens 2 von den 3 Merkmalen einfach hineingeboren wird.
      Es sind biologische Merkmale, die nicht – bzw. mit einem Höllenaufwand s. Trans – reversibel sind.

      Wenn im Artikel ernsthaft kritisiert wird: „Eine verkürzte Kapitalismuskritik ersetzt eine umfassende Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse.“, dann hat sie meinen Beitrag nicht verstanden.
      Die „gesellschaftlichen Verhältnisse“, die mit der Opfer-Olympiade hergestellt werden, entstammen direkt aus der Biologie, der unterstellt wird, für die Individuen Schicksal zu sein.
      Dieser biologistische Determinismus wird hier so dargestellt: „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“

      Mir „verkürzte Kapitalismuskritik“ vorzuwerfen (ein Ausdruck, der von Antideutschen erfunden worden ist) ist komisch, denn sie ersetzt gesellschaftliche Verhältnisse durch biologische. Bevor Gesellschaft, deren Sozialstruktur, analysiert wird, ist diese Gesellschaft bereits fein säuberlich auf der Basis der „Biologie“ sortenrein sortiert.
      DAS sind ihre „gesellschaftlichen Verhältnisse“ – ohne Beruf, Einkommen usw.
      Also gar keine.

      Die Biologistin demzufolge: „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“
      Was bekannterweise heißt: der weiße, heterosexuelle, obdachlose Mann soll erst man seine Privilegien checken!
      Deshalb wird diese Denkweise von den (kapitalistischen) Mainstreammedien einerseits hofiert und haben anderseits die „Demokraten“ in den USA die Wahl verloren.
      Dass Schwarze – besonders schwarze Männer – in den USA überproportional von Armut betroffen sind, steht außer Frage, aber die Mehrheit der Armen ist WEISS.
      In der Theorie der Autorin kann diese Realität nicht existieren, weil sie nicht existieren darf. Also muss diese Mehrheit verschwinden – das macht diese „Theorie“ als Verschwörungstheorie so nützlich.

      Der – mit neoliberalem Denken völlig kompatible –Schluss der „Theorie“ ist nämlich: da die Weißen (besonders die weißen Männer) dank ihrer Hautfarbe privilegiert geboren worden sind, haben sie aus ihren Privilegien einfach nichts gemacht.
      Demnach sind sie bspw. an ihrer Armut selbst schuld und sind als Objekt von Hass und Hohn völlig legitim.

      Nimm das, white trash!
      Niemand würde sich trauen, einen Menschen auf der Basis seiner schwarzen Hautfarbe als Müll zu bezeichnen – so aber funktioniert es.
      Inhumanes Denken, die sadistische Freude (nicht nur die mangelnde Empathie) am miserablen Zustand anderer Menschen ist keinerlei Problem, wenn es sich gegen Weiße – vorzugsweise männlich – richtet.

      Das – gelinde gesagt – Problem dieser Denkweise ist also, mit ihr kann man nicht für eine menschliche Gesellschaft kämpfen, denn sie ist reverser Rassismus und Sexismus und Beispiel für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
      Die Theorie hat zudem in ihrem verschwörungstheoretischen Wahn, Männer („Sie“) würden umfassend die Welt regieren – obwohl es sich bei dieser Gruppe eigentlich um Abschaum handelt – unverkennbar antisemitische Züge.

      Die durch die „Theorie“ betriebene „Mitleidslenkung“ auf Frauen und gesellschaftliche Klein- und Kleinstgruppen – die ausschließlich diskriminiert werden können – hat einerseits das ökonomische Motiv, eifersüchtig Pfründe zu wahren, die eine feministische Bürokratie und der Staatsfeminismus erkämpft hat.
      Wenn der Staat sich zudem um Männer gar nicht zu kümmern braucht, weil die per se keine Nachteile haben können, spart man 50% an staatlichen Geldern für deren Wohlbefinden als gesellschaftliche Gruppe.
      Wenn man sich die Gruppe der Jungen ignoriert und sich nur um die Untergruppe der schwulen Jungen sorgt, ist das Einsparpotential 95-97%.
      Win-win.

      Nachdem andererseits klar ist, wer ausschließlich Opfer ist und alleinig sein kann, ist auch klar, wem Kompensation für dieses Opfer-Dasein gebührt.
      Die Antwort auf die Frage, warum die Autorin so eifrig eine „Theorie“ verwendet, die falsch, rassistisch, sexistisch, tendenziell antisemitisch und inhuman ist, erschließt sich, wenn man berücksichtigt: „Luka Lara Charlotte Steffen studiert Regie“.

      Und nachfolgend einen Blick auf: „Pro Quote Film“ – Neue Initiative fordert Frauenquote für die Filmbranche“ wirft.
      https://www.deutschlandfunk.de/pro-quote-film-neue-initiative-fordert-frauenquote-fuer-die.691.de.html?dram:article_id=409675

      „Die Initiative Pro Quote Film fordert daher unter anderem eine 50 Prozent Quote mit ausgewogenen Verhältnissen, Parität in Gremien, Gendermonitoring, gerechte und gleiche Bezahlung, Genderkompetenz und Innovation gegen Stereotype, eine Aufarbeitung des Filmerbes mit Aufnahme von Frauen in den Kanon und Diversität als Erfolgsfaktor.“

      Das ist – sozusagen – die ökonomische Basis ihrer Theorie.
      Erst kommt die Quote, dann kommt die Moral.

        • Zu meiner Zeit (TM) war das ein Abschluss in ‚Bildende Kunst‘ (M.A.), Spezialisierung: Film (analog zu: Malerei, Bildhauerei, …). (In diesem Sinne konnte man zumindes früher nicht ‚Regie studieren’…)

      • Und nachfolgend einen Blick auf: „Pro Quote Film“ – Neue Initiative fordert Frauenquote für die Filmbranche“ wirft.

        Muss man sich diese Filme dann auch anschauen oder bleibt das freiwillig?

        • @Pjotr

          Wie der Genosse Schleifstein über die Theorie des „Sozialfaschismus“ schrieb:

          „Zum geschichtlichen Hintergrund der „Sozialfaschismus“-These gehört die Stellung der sozialdemokratischen Parteien zu faschistischen Regimes und Bewegungen in den verschiedenen Ländern. (…) Am Beginn dieser Erfahrungen stand die Tatsache, dass sich während des ersten Weltkrieges in fast allen sozialdemokratischen Parteien der kriegführenden Länder chauvinistische, den Imperialismus ihrer herrschenden Klassen feiernde und unterstützende Strömungen herausgebildet hatten.“

          http://www.trend.infopartisan.net/trd1108/t071108.html

          Er schreibt darüber, warum die Theorie des „Sozialfaschismus“ falsch war.
          Was aber ist, wenn sie heute richtig ist? Nur in die Runde gefragt….

          Schleifstein: „Man verstieg sich in der theoretischen Urheimat des antimarxistischen Revisionismus, den „Sozialistischen Monatsheften“, zu wahren Lobgesängen auf den Mussolini-Faschismus, erklärte Mussolini zum Sozialisten, wenn auch nicht Marxscher, so doch „Blanquistischer oder Sorelscher Färbung“, rühmte ihn als Vollstrecker der von den „Sozialistischen Monatsheften“ seit langem propagierten Idee einer „Kammer der Arbeit“ und folgerte: „Er hat gehandelt und hat manches geschaffen, während der zerfahrend, unklar dogmatische Sozialismus nur zerstörend gewirkt hat.“ Sogar der faschistische Terror wurde noch entschuldigt, denn es bleibe „ein gewaltiger Unterschied, ob Gewalt zu guten oder schlechten Zwecken angewandt wird“.

          Egal, ob hier jemand im Forum rechts, links oder liberal ist, spätestens hier sollte es klingeln.
          Hier kommen wir wieder auf den „guten Zweck“ zurück, der die Mittel rechtfertigt.
          Luka Lara Charlotte Steffen befand sich ebenfalls im rechten Glauben, aus mir – gegen jede Realität – einen Rechten zu machen.
          Sie hat sich die Wirklichkeit so zurechtgelegt, wie es ihr eben in den Kram / ihr Narrativ (über sich selbst) passt.
          Für die „gute Sache“, die sie repräsentiert, ist diese (und jede weitere) schamlose Lüge gerechtfertigt.
          Die „gute Sache“- die deckungsgleich ist mit Luka Lara Charlotte Steffen (Pro Quote) – zu repräsentieren, gibt ihr den Freifahrtschein, die erbärmlichsten und dümmsten Propagandalügen zu verbreiten.

          Colttaine hat durchaus recht wenn er meint, Frauen gehe es im austesten von Grenzen darum, wie weit man mit der übelsten Version von Mensch und Menschlichkeit kommt, ohne Kosten und Konsequenzen tragen oder befürchten zu müssen.
          Luka Lara Charlotte Steffen ist einfach nur eine weiteres Beispiel für diese These -> Social Fascist Warrior.

          • „Hier kommen wir wieder auf den „guten Zweck“ zurück, der die Mittel rechtfertigt.“

            Der gute Zweck ist IMMER Notwehr des Schwachen gegen einen unmoralischen, aggressiven und überlegenen Feind der Zivilisation.
            Ein berühmtes Zitat: “ Seit 5:45 wird jetzt zurückgeschossen!“
            Der Beginn einer ebenso unvermeidlichen, wie verzweifelten Verteidigung, die bekanntermaßen leider in einer Niederlage endete.

          • Die Sozialfaschismusthese ist für mich nicht wirklich stimmig. Meines Wissens war sie u.a das ideologische Werkzeug, um in der Sowjetunion der späten 20-iger Jahre die Kollektivierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Widerstand nach dem Ende des Bürgerkriegs gegen die Bolschewisten kam vor allem von den Bauern, die sich teilweise gegen die Kollektivierung auflehnten. Die Beendigung der NEP (Neue Ökonomische Politik), die auch marktwirtschaftliche Elemente enthielt, war in gewisser Weise eine sozialdemokratische Politik. Im Zuge der Kollektivierung der Landwirtschaft fiel die Sozialdemokratie unter das Label der Konterrevolution und wurde als Komplize des Faschismus bezeichnet. So sind meines Wissens die Ursprünge dieser These.
            Natürlich beantwortet das nicht die Frage, wie weit sich die SPD unserer Tage von ihren Ursprüngen entfernt hat und sich ins Takatukaland verabschiedet hat, wohin ihr die Arbeiterschaft / das Prekariat nicht folgen wollte.

          • @Pjotr

            Ok, habe ich erst einmal so zur Kenntnis genommen, aber historisch passt das nicht wirklich.

            „Widerstand nach dem Ende des Bürgerkriegs gegen die Bolschewisten kam vor allem von den Bauern, die sich teilweise gegen die Kollektivierung auflehnten.“

            Die Idee, das Land nach der Revolution an die Bauern zu verteilen kam nicht von den Bolschewisten, sondern von den Sozialrevolutionären.
            Politisches Problem war, diese Bauern betrieben danach Subsistenzwirtschaft und gedachten einen feuchten Kehricht ein Mehrprodukt zu erwirtschaften, mit dem sie Handel betreiben konnten.
            Das war aber der Clou der vorherigen Verhältnisse und des Verhältnisses von Stadt und Land.
            Für die Großgrundbesitzer war der Besitz an Land nur Mittel zum Zweck, diesen Austausch zu betreiben.
            Wenn der Markt jedoch wegfällt, sind alle städtischen Produkte mehr oder weniger Glasperlen.
            Und die Städte fangen an zu hungern.

            Gleichen Effekt kann man heute in Afrika beobachten bei der Enteignung der weißen Farmer. Entgegen aller Hoffnungen sinken die Erträge – als hätte es kein historisches Beispiel gegeben.

            „Kollektivierung“ erwartete eine höhere, nicht eine niedrigere Produktivität und diese Hoffnung wurde enttäuscht durch das mangelnde Interesse an dieser.
            Was wenig erstaunlich ist, wenn die primäre Frage ist, wie viel Arbeit ist erforderlich, um mich und meine Familie über die Runden zu bringen.
            Bei denen, die ein Interesse an der steigenden Produktivität hatten, handelte es ich um die sogenannten Mittelbauern (Kulaken), die wiederum kein Interesse an der Kollektivierung hatten.
            Getreu der stalinistischen Idiotie wurde festgestellt, dass es sich bei dieser sozialen Schicht um eine „Klasse“ handeln müsse und demgemäß die „Liquidierung der Kulaken als Klasse“ angeordnet.
            Was Marx die Fußnägel hochgestellt hätte.

            Womit Kulaken als Sündenbock für das Scheitern der Umsetzung von Versprechen herhalten mussten, die die Bolschewiki nicht einmal gemacht hatten, sondern ihr Koalitionspartner.
            Statt die Resultate von Entscheidungen nüchtern auszuwerten und Fehler einzugestehen gab es den unseligen Trend, sich für unfehlbar zu erklären und Sündenböcke für Fehlentwicklungen zu suchen, da man selbst eben unfehlbar ist.

            QED

  3. Richtigstellung: crumar hasst keine Frauen – er ist lediglich neidisch, weil Iris Berben immer noch keinen Tag älter 38 Jahre ist.

      • @crumar,

        du gehörst auch zu den männlichen Connoiseuren, für die die weibliche Mauer fast so hart ist, wie für die Frauen selbst?

        Das faltige Weib als ewige Mahnung, dass nichts bleibt.
        Außer menschlicher Dummheit.

        • @only_me

          Es gibt einen gehörigen Unterschied für mich, ob das Weib auf ein vergängliches Gut wie Schönheit setzt und damit kokettiert oder ob sie ihre Schönheit präsentiert, ohne eigentlich selber zu begreifen oder einen Vorteil daraus ziehen, dass sie schön ist.
          Mein Faible für Lea verdankt sich ihrem Auftritt in „Midnight in Paris“ – ein Film von Woody Allen, was bestimmt erschwerend zu dem hinzu tritt „von denen jetzt so etwa bei der NPD verortet oder ein bisschen rechts davon“. 😉
          Da war sie bereits – im wahrsten Sinnes des Wortes – hinreißend .
          Auch wenn es nur die Idee des Regisseurs war, im Regen mit einer solchen Frau spazieren zu gehen ohne Schirm – warum nicht?! 🙂

      • Die erinnert mich immer irgendwie an Marion Cotillard.

        Finde beide übrigens überaus attraktiv. So richtig in eine „natürliche“ Richtung gehend.

  4. Ach ja, was mich auch immer besonders nervt, ist das zweierlei Maß, mit dem kriminelles Verhalten betrachtet wird: Pädophilie und Islamisten muss man verstehen, muss sich mit ihnen auseinandersetzen, muss sie betrachten und herausfinden, was sie antreibt, dass man vielleicht künftig etwas dagegen tun kann und man sie dazu bringen kann, friedlich zu sein (auch ganz meine Meinung)… Aber Incels oder auch nur bloße Chauvis nicht! Das sind pure Monster, direkt dem Höllenschlund entstiegen und ohne jede Psychologisierung. Die muss man nicht verstehen, da braucht man nicht erforschen, was dahinter steckt, nicht versuchen, Ursachen zu beseitigen, die sind PUR BÖSE. – Und wer sich auch nur mit ihnen beschäftigt, ist ein Kollaborateur.

  5. „Generell sind Portale, die über Männerrechte aufklären, teilweise eng mit der AfD vernetzt.“

    Värrdammt, dä AAS hat ons äntdäckt! Jödische Onterrrmänschän-Värrbrächächärr däse!
    Dabei war es so ein Aufwand, der Alice dän Rof als dävärs – dominante Läsbä aufzubauen, „Nächt war, mein Zyklonchen?“ ( Antwort aus dem off ) „Jawoll, mein Rrrrrottänföhrrerr!, Möchtest Do drrrei odär vähr Röhrreiär für Dein Teutsches Fröhstöck? Öbrigens kommt schon in einär Stonde Sobkommannndant Kromarr mit däm NSU-Kättänkrad, om ons zor Troppenparrrade abzoholän ond ich muß Deine Kampfknobelbächärr noch potzen“.
    ( ich) „Dann abär marsch-marsch, Matrone, odär moß ich ärrst dä Peitsche holen?“.

    Ja, es wärd wieder ein harrter, äreignäsreicher Tag, an der MRF ( MännärrRrächtsFront ) äm Kampf om den Ändsäg gägän dän jödisch-bollschäwästischen Finanzfämämäsmos!
    Gerrrade jätzt, wo sä ons änttarnt haben. Abäär wär wärden sie mit Stompf ond Stähl ausrrräuchern, äch schwör’s beim Breiväck! Otoja war nächt omsonst!
    ( Väärräckän, värgasen, brabbel, schäum … )

    • Pädophilie und Islamisten muss man verstehen, muss sich mit ihnen auseinandersetzen, muss sie betrachten und herausfinden, was sie antreibt, dass man vielleicht künftig etwas dagegen tun kann und man sie dazu bringen kann, friedlich zu sein

      Jetzt bitte nicht die Kinderschänder-Keule.
      Pädophilie ist eine sexuelle Neigung/Störung, die sich kein Menschen ausgesucht hat. Im Gegensatz zum Islamismus.
      Wer pädophil ist und potentiell Täter werden könnte (nicht jeder Pädo wird Täter und nicht jeder Missbrauchstäter ist pädophil), braucht Hilfe. Die holt sich niemand, wenn er damit rechnen muss, unqualifiziert niedergemacht zu werden. Insofern ist die Ächtung eher kontraproduktiv.

      Mehr dazu: https://www.ardmediathek.de/tv/Rabiat/Unter-P%C3%A4dophilen/Das-Erste/Video?bcastId=51925442&documentId=53057874

      • Das ist korrekt! Ich meinte in der Tat Pädokriminelle, nicht bloße Pädophile.
        Ein Unterschied, den ich an sich auch als wichtig erachte, der mir da im Eifer des Gefechts verwischte.

        Wie gesagt, ich bin selbst für die verständnisvolle (!= entschuldigende) Erforschung pädokriminellen Verhaltens, da Einblick immer wertvoller ist, als Othering, umso wichtiger halte ich es natürlich auch, diejenigen nicht zu dämonisieren, die das Pech jener angeborenen Veranlagung haben und daher für immer von einem erfüllten Sexualleben ausgeschlossen bleiben.

  6. „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“
    das ist ein interessantes „Argument“, so als ob (weisse) Frauen kein Teil der weissen Mehrheitsgesellschaft wären.

    • Ein schönes Bildsymbol hast Du da, @Robert. Aber meinst Du nicht, daß es noch etwas zu früh ist, jetzt schon mit dem kaum verdeckten Hakenkreuz aufzutreten?

    • Da hat sie wieder aus den USA kopiert, denn zumindest dort konnte man auf strukturelle Benachteiligung hinweisen (Jim Crow).
      Es sei denn sie glaubt das dritte Reich wäre nie untergegangen, was sie damit zum Reichsbürger macht.

    • „das ist ein interessantes „Argument“, so als ob (weisse) Frauen kein Teil der weissen Mehrheitsgesellschaft wären.“

      In der Logik dieser weltlichen Sekte gibt es eine Wertigkeits-Hierarchie, bei der Mann über Frau steht, weiß über farbig etc..

      Entsprechend wäre die Antwort dann „Die weißen Frauen sind aber als Frauen strukturell diskriminiert“

    • Also wenn ich das richtig verstehe, können Frauen (und Mädchen) in der BRD nicht von Diskriminierung betroffen sein, weil sie allein schon eine absolute Mehrheit bilden. Hmmm …

      • Andrerseits sind Milliardäre eine so winzig kleine Minderheit – ich glaube, da muss man sich echt so langsam Sorgen machen.
        Das ist alles so strunzdumm. Echt.

        • „Das ist alles so strunzdumm.“

          Dass die Gendas und ihre Pudel strunzdumm sind, ist nun nicht wirklich neu.
          Ein paar Schnäpse helfen aber, den geistigen Dünnschiss auszuhalten.

          • Ha! Ertappt! Also Du mich jetzt, ich habe mir gerade eine Flasche the Singleton of Dufftown geholt ( zmölf Jahre alt ), die werde ich nachher mit einem Bekannten mal vorsichtig probieren ( na, gut, ich gestehe alles, ich habe schon mal einen Fingerhut voll controlled, zweckswegen, ob die Probe einwandfrei ist – hat bestanden! ).

          • Dazu Erdnussflips und Cashewkerne, Popcorn is nich so mein Ding ).
            Und LLCS is hoide mein Subärtstar im Trash-Fiction-TV.
            Pardy …

          • „… die werde ich nachher mit einem Bekannten mal vorsichtig probieren …“

            Oha. Dann hoffe ich mal, bei Dir weht ein kühles Lüftchen von den Harburger Bergen (haben die noch Rest-Eis auf’m Gipfel?) herunter.
            Wir haben hier 34°C. Da sparst Du die Grollkohle, wenn Du’s Würstchen auf die besonnte Pfanne legst 😉 . Dazu noch ne von Dir beschriebene Dröhnung und der Abend wäre inner Stunde zu Ende.

          • „Grollst du noch oder grillst du schon? “

            Tja, wenn Du mich so fragst, … 😦

            „Jemand verauscht mir ständig die Buchstaben …“

            Und es geht weiter …

            (seufz)

            Vielleicht sollte ich doch mal ernsthaft über neue Batterien für die Tastatur nachdenken. Meine 300 Anschläge/Min kriegt sie wohl nicht mehr auf die Reihe :((

          • Ja, war ’ne nette kulturelle Betätigung.
            Schön im gekippten Faltsessel auf der Terrasse, mit ’nem Halben Biolongdrink ( Holunderblüten, schwarze Johannisbeere und Citronenzoigs ) und dem wahren Schotten ( mit ein paar Tropfen Klarwasser, damit sich das Aroma besser entfalten kann ).
            Gelegentlich mit den nachbarlichen Passanten ein paar artgerechte Bemerkungen dazu ausgetauscht und nebenbei ein paar Tomätchen rituell verspeist.

            Alles natürlich rein aus medizinischer Indikation. Zufriedene Menschen sind halt gesünder, habe ich gerade irgendwo gelesen.

            Und nein, das Grollen ( Dingen, weiß schon ) fiel aus, man muß das midde Kultur ja nich gleich übertreiben.

  7. Wäre mal interessant zu wissenin wie weit die ganze Steuergeld Verschwendung um uns zu diskreditieren mit dem Neutralitätsgebot zu vereinbaren ist.

  8. Also wenn sie mich schon für staatlich finanzierte Hass-Propaganda benutzen wollen, dann bitte ordentlich mit Namenskürzel! Eine Schweinerei ist das.

  9. Hmm, hat es einen Grund warum das AA Magazin „Belltower“ ähnlich wie das JW Magazin „Watchtower“ genannt wird?
    Just asking questions here.

    • Ich denke, das ist einfach mangelnder Phantasie und ständigem Umbenennungsdrang geschuldet ( immer wenn sie zu viel Scheiße schreiben; vorher hießen sie „Netz gegen Nazis“ ). Analog zu bspw. Andre Teilzeit, der jetzt Elliott Tumber ( oder so ähnlich ) heißt.

  10. Aus dem zitierten Artikel:
    „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“

    Ich vermute, für Menschen mit eher klassisch liberalen Werten ist dieser Satz der Grund, warum sie sich von Menschen mit eher regressiv, linken Werten angeekelt fühlen.

    Da mögliche Erfahrungen von Individuen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit den Merkmalen der Hautfarbe, sexuellen Orientierung und des Geschlechts pauschal und mit unbestimmten Rechtsbegriffen einfach negativ beschieden werden, ist dies das gleiche Argumentationsmuster der Rechtsextremen, nur invers.

    Warum sollen sich Menschen mit linksliberalen Werten dem o.g. Wertesystem anschließen, wenn ihnen häufig aus dieser Richtung vorgeworfen wird, dass sie „rechts“ seien und ihnen aufgrund (!) ihres Geschlechts, Hautfarbe und der sexuellen Orientierung die Möglichkeit einer Benachteiligung abgesprochen wird ?

    Das Spiel der exklusiven Inklusion und der homogenen Diversität ist für mich dem Rechtsextremismus näher als dem Linksliberalismus.

  11. Auch hier wieder das klassische Opfernarrativ. Eine verkürzte Kapitalismuskritik ersetzt eine umfassende Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse.

    … welche die Dame mit dem Messinggestell natürlich im folgenden Absatz liefert….. (facepalm)

    Ich finde es erstaunlich, wie man PUAs, MGTOWs, Incels, Alt-Right und Männerrechtler in einem Atemzug nennen kann, weil sich deren grundsätzliche Einstellung zu Frauen ja völlig offensichtlich fundamental unterscheiden. Was sie eint, ist vielleicht die Ablehnung des modernen Staatsfeminismus, und diese geht ja durch alle politischen Lager, wie man hier im Blog leicht feststellt. Naja, wie ein umstrittener kanadischer Professor für Psychologie 😀 einmal sagte: „I criticize the left. The alt-right criticizes the left. Thus, for the left, I am alt-right….“.

    • völlig offensichtlich fundamental unterscheiden

      Genau, und diese Bewegungen sind keinesfalls gleichzusetzen mit dem Menschen der per Definition MGTOW oder INCEL ist. Ein verdammt dämlicher Denkfehler dieser Idioten.

      Das erinnert mich an den Idioten der die Insel überfiel und viele Jugendliche tötete. Alles was er unterstützte oder gut hiess war plötzlich gleichzusetzen mit der Tat dieses Hirnis. Soche logischen Fehlschlüsse sollten eigentlich in einer gebildeten Welt wie der unsrigen keinem mehr passieren. Warum wohl so viele Frauen ….. Autsch, ich nehms zurück, ich nehms zurück … Hab ich das jetzt laut gedacht???

    • „Ich finde es erstaunlich, wie man PUAs, MGTOWs, Incels, Alt-Right und Männerrechtler in einem Atemzug nennen kann, weil sich deren grundsätzliche Einstellung zu Frauen ja völlig offensichtlich fundamental unterscheiden.“

      Nun, eine Frau hat ja auch nicht das Recht, sich NICHT als Opfer zu definieren.
      Von daher ist es doch logisch, dass einem Feminismus-Gegner nicht das Recht eingeräumt werden kann/darf, wo er sich selbst politisch verortet.

      • Stimmt!
        Ich lese den Artikel auf Zombieturm gerade und es fällt auf, daß diese LLCS ganz genau weiß was jeder einzelne Mann dieser verschiedenen Gruppen denkt, will, plant, wovon er überzeugt ist u.s.w..
        Das muß wohl eine hochbegabte Telepatin sein.

        Und das kann auch nur auf die Einzelindividuen gemünzt sein, was ich daraus schließe, daß ich schon von jeder dieser Männer- ( u. z.T. auch gemischten ) Gruppen ( bis auf die Incels, die gibt’s hier garnich, das hat sie im copy&paste-Rausch ganz übersehen ) schon satt gelesen habe, MM-Beiträge gesehen und gehört habe, einige Leute persönlich kenne ( meist Kinder- und Familienrechtler, im erweiterten Sinn ) und keine der von ihr entdeckten und psychopolitsozial analysierten Meinungen, Ziele, Feindbilder auf nur einen derer Texte in der der imaginierten Kombination o. Struktur als zutreffend befinden kann.
        Da passt bei ihr vorn und hinten garnix.
        Das heißt ja keineswegs, daß es nich jede Menge, teilweise auch ziemlich groben Unfug in so ziemlich allen „Männerszenen“ im Netz gibt. Jeder Blog o. FB-account o.ä. ist immer auch ein Stammtisch! Da sind Männer vermutlich kein Stück besser oder schlechter als Frauen, da muß man mit leben.
        Kriegen solche Leute einfach nicht hin.

        Da muß man dann schonmal gucken, wer was in welchem Kontext wo sagt.
        Mal eben mittels Browsersuchfunktion ein paar Stichwortsatzfetzen und US-amerikanische Textebausteinübersetzungen zusammenstückeln hat’s nich. Is ’ne richtich miese Tour, nehm ich übel …. kein Stil, not amusing …

        Und da wirft die einem vor, man würfe ihr vor, sie wäre gestört ….
        Wie krank is das denn? ( bösegrins )

  12. Irgendwie geht mir das alles zu schnell. Noch vor einigen Jahren gab es kaum Männerrechtler. Aber jetzt wo es sie gibt hat man gleich mehrere Verschwörungstheorien die darauf aufbauen.

    Alles was diese Leute (also auch wir ) tun ist plötzlich Teil einer weltweiten Verschwörung der neuen Herrenrasse. Gerade erst wissen wir wie schlimm das wirklich war damals bei dem lieben Onkel Adolf, auch Alf genannt, und schon stecken wir tief da drin in den leichübersäten KZ’s usw…..

    Ich kann ja einige Verschwörungstheorien verstehen und einige sind dank Snowden keine mehr, aber diese Explosion von Verschwörungstheorien kann es nur dank der Social Media geben wo eine Filterblase die andere berührt, manchmal überlappt und Dummheit offenbar Legion ist.

    Und unsere Qualitätsmedien, die damals noch nicht so verweichlicht waren wie heute, hmmmm kleiner Scherz am Rande, plappern wie Papageien alles wieder was auch nur den Anschein von Seriosität hat, wobei die eigene Recherche, wie z.B. die der Frau die Red Pill gedreht hat, auf der Strecke bleibt. Viel lieber übernimmt man Klischees und will damit das ultimativ Böse das Trump heraufbeschworen hat bekämpfen. Und man hat immer noch nicht verstanden wer die Geister damals rief vor dem 3ten Reich.

    (History never repeats, I tell myself before I go to sleep)

    • „…Und unsere Qualitätsmedien … plappern wie Papageien alles wieder was auch nur den Anschein von Seriosität hat…“

      Nein, sie plappern ohne Überprüfung alles nach, was ins Narrativ passt. Was nicht passt, wird dagegen zumeist selbst dann nicht berichtet, wenn es hochseriös ist. Genau deshalb ist es ja so frustrierend, wenn immer wieder die hohe Bedeutung der Qualitätsmedien für eine objektive Informierung der Bevölkerung beschworen wird.

  13. Na gut, wenn unsere Untergrundbewegung schon aufgeflogen ist und wir ( endlich ) zum offenen Kampf übergehen müssen, können wir uns auch heldenhaft outen und unseren Mann stehen.
    Und wie immer gehe ich mit gutem Beispiel voran:

  14. Hey, ich habe da eine schöne Verschwörungstheorie zur Hand!
    Ob LLCS vielleicht ein AAS-Alias von Lu-Labert vom Klosett-FUNK ist?
    Die schauspielert, sabbelt nix als Unfug und fängt auch mit Doppel-L an …..

  15. Hihi, soviel frauenfeindliche Schrift! Man kann doch nicht erwarten, dass die das alles lesen oder sich gar direkt im Forum äußern! Die werden mit Strg+F oder per google-Suche nach Schlagworten gesucht haben. Den Kontext versteht ohnehin keine der potentiellen Leserinnen, also kann man ihn auch gleich weglassen, dann greift halt das herkömmliche (mühsam antrainierte) Framing 🙂

    Fertig ist der Brei!

  16. Also ich bin sehr gut auf die AfD zu sprechen. Und sehr frauenfreundlich. Und links.

    Alles drei geht also zusammen. Die Amadeu-Antonio-Stiftung kann ihre Arbeit zu den Männerrechtlern einstellen und sich wieder den wichtigen Weltproblemen von „Antisemitismus“ und Kirkophobie zuwenden.

    PS: Wir müssen uns die Frage stellen, in was für einer Gesellschaft wir leben, daß diese Stiftung von so vielen Menschen überhaupt ernst genommen wird. Ich bin ja Ossi und habe Helmut Kohl naiv geglaubt, daß dem ihm seine Gesellschaft voll fortschrittlich ist.

  17. Aber man kann ja nun am allerwenigsten von Journalisten (und Schulbuchautoren) erwarten für ihr in den Äther gerotzes Weltbild, und die Folgen dessen, verantwortlich gemacht zu werden, da bleibt denen ja dann nur Crumar zum Hitler zu adeln.

  18. Der Belltower-Text ist nach dem üblichen Muster gebaut, mit dem Feminist*innen über Kritik am Feminismus schreiben. Völlig unterschiedliche Gruppen und Phänomene (GamerGate, Incels, PU, MGTOW, ganz unterschiedliche Blogs und Foren etc.) werden miteinander und mit Akten erheblicher Gewalt verknüpft – dass es zumindest für einige der vorgeführten Positionen irgendwelche vernünftigen Gründe gegen könnte, wird nicht einmal erwogen – und es entsteht der Eindruck eines massiven, den meisten Menschen noch verdeckten Netzwerks der Bedrohung, gegen die unbedingt etwas getan werden müsse.

    Da hat Michael Klein hier sicher recht: Solch ein Text hat viel damit zu tun, die Versorgung mit öffentlich finanzierten Positionen sicher zu stellen. Steffen liefert ein Paradebeispiel für eine Ausbildung, bei der offenkundig überhaupt kein Interesse an der Frage besteht, wie sie diese denn eigentlich als Kapital auf dem Arbeitsmarkt einsetzen könnte. Das ist im Kern die Position der großbürgerlichen Frau, die sich zwar beflissen bildet, sich aber nicht den undamenhaften Härten von Erwerbsarbeit und Arbeitsmarkt behaupten muss. Hier wird diese Position institutionalisiert und als irgendwie linke Politik verkauft. Wer das nichts gut findet, ist rechts, was auch sonst.

    Interessant ist am Beispiel Steffen vielleicht noch, wie selbstbezüglich hier institutionell – und irritierend selbstverständlich auf klassisch propagandistische Weise – Legitmationen für das Fortbestehen und die Ausweitung der Institutionen produziert werden. Das hat eben auch ökonomische Gründe: Wer sich für die Behauptung auf dem Arbeitsmarkt nicht ausgestattet hat, braucht entweder einen besser marktplatzierten Ehemann oder einen väterlichen Staat als Versorger.

    An der KHM, der Kunsthochschule für Medien Köln, war Steffen als Regisseurin und Autorin an einem Projekt beteiligt, in dem kurze Spots für die Frauenrechtsorganisation „Medica Mondiale“ gedreht wurden: „Gegen Gewalt gegen Frauen“.

    https://www.khm.de/studentische_arbeiten/id.28873.safe-space/

    Natürlich wird in der Projektpräsentation die Frage nicht einmal gestreift, warum sich die beteiligten jungen Frauen denn eigentlich nur gegen Gewalt gegen Frauen und nicht auch gegen Gewalt engagieren, die Kinder und Männer trifft. Das erweckt den irreführenden Eindruck, dass es Gewalt gegen Männer nicht in nennenswerter Zahl gäbe, oder dass Gewalt gegen Kinder nur von Männern verübt wird. Beides ist falsch – wie jeder weiß, der sich mit dem Thema häuslicher Gewalt ernsthaft beschäftigt.

    Aber solch eine Beschäftigung ist hier eben gar nicht nötig und wäre auch unerwünscht („rechts“, bestimmt irgendwie). In Steffens’ Spot sitzen vier Frauen um einen Essenstisch und bestärken die eine der Frauen darin, dass sie – zumindest wird das nahegelegt – ihren gewalttätigen Mann angezeigt hat. Ein Safe Space aus lauter solidarischen, besorgten, empathischen, aber auch lustigen und frohen Frauen. Eine weitere der vier hatte offenbar auch schon mal eine Anzeige erstattet – hier ist die Gewalt der Männer so omnipräsent, dass glatt mal eben 50% der anwesenden Frauen davon betroffen sind.

    Männer kommen als Menschen gar nicht vor und sind hier auch als Menschen nicht vorgesehen – die am Ende des Films angehängte gendersprachlich korrekte Rede von „Freund*innen, die uns unterstützen“ wird vom Film zuvor selbstverständlich dementiert. Der offenbar gewalttätige Mann ist nicht – mehr – anwesend, mehr muss zu ihm nicht erklärt werden. In einer kurzen Sequenz legt sich eine der liebevollen Frauen eine Nudel als lächerlichen Schnurrbart über die Lippe und macht karikierend einen Polizisten nach.

    Menschen sind hier Frauen, und der Mann ist entweder eine amorphe, diffuse Bedrohung, gegen die Frauen durch den Staat geschützt werden müssen – oder er ist eine Farce. Die tiefe Inhumanität des Films wird verdeckt durch die floskelhafte Rede, dass er eine „feministische Antwort auf den misogynen Normalbetrieb“ wäre – nicht der Film wäre also inhuman, sondern die Gesellschaft, auf die er reagiert. Wie auch sonst.

    Ich habe von Steffen auch noch zwei Texte im „fluter“ gefunden – das ist das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, das z.B. kostenfrei an Schulen ausliegt. Einmal in einem Pro-und-Contra ein Text gegen KO-Tropfen, in dem sie bei der Gelegenheit wiederum häusliche Gewalt als Gewalt gegen Frauen präsentiert https://www.fluter.de/Nagellack-soll-vor-K-o-Tropfen-schuetzen. Einen Text, der sich gegen das Verbot von Prostitution richtet und der dabei in der Pointe noch mal eben kurz unterbringt, dass der „geschlechtsspezifische Entgeltunterschied (…) unbereinigt in Deutschland (…) immer noch bei 21 Prozent“ liege. https://www.fluter.de/prostitution-in-deutschland-verbieten

    Wie in dem Video vom Doktorant, das Fiete oben verlinkt, wendet sich hier also eine geschlechterpolitische Desinformation direkt an Jugendliche und wird dabei aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das heißt:

    Die offene Auseinandersetzung mit erwachsenen Kritikern wird vermieden, und diese Kritiker werden ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt als „rechts“ hingestellt, auch wenn es sich dabei schon mal um einen Marxisten wie Crumar handelt. Kommuniziert wird statt dessen mit Kindern und Jugendlichen, aber auf eine Weise, in der auch diese nicht ernst genommen, sondern lediglich als Adressaten immer schon feststehender Botschaften benutzt werden.

    Sind die Gesprächspartner dann doch einmal erwachsen, dann sollen die sich, bitteschön, wie brave Kinder verhalten, keine dummen Fragen stellen und keine vorwitzigen Einwände haben. Sonst sind sie „rechts“, irgendwie. (Als Linker möchte ich kurz nebenbei einwenden, dass ich es für eine ausgesprochen schlechte Idee halte, so zu tun, als ob erwachsene politische Positionen heute nur noch im rechten Spektrum der Politik formuliert werden könnten.)

    Dummerweise lässt sich aber nicht ganz vermeiden, dass durch diese verbissene Vermeidung erwachsener Diskussionen der Eindruck einer gründlichen intellektuelle, politische und moralische Substanzlosigkeit entsteht.

    • „intellektuellen, politischen und moralischen Substanzlosigkeit entsteht“ (ich hatte irgendwie drei „n“s verloren, was aber kein heimlicher rechter Code ist, sondern einfach nur ein unschuldiger kleiner Grammatikfehler)

    • @Lucas Schoppe: +1
      „dass es zumindest für einige der vorgeführten Positionen irgendwelche vernünftigen Gründe gegen könnte, wird nicht einmal erwogen „

      …welches mein Problem ist mit bestimmten Positionen, die aktuell nur (noch) die AfD vertritt. Und das sind ja bekanntlich Nazis, ‚zum ersten Mal im Reichstag seit 1945‘. Bullsh*t. Wenn man das Overton-Window so weit einschränkt, dass verbreitete legitime Positionen nicht mehr diskutiert werden oder Gehör finden können, werden sich radikale Kräfte dieser Positionen bemächtigen. Und diese werden Wähler gewinnen, die mit der Faust in der Tasche AfD wählen, weil solcherart Positionen nicht mehr im medialpolitischen Diskurs auftreten.

      ich [halte] es für eine ausgesprochen schlechte Idee [], so zu tun, als ob erwachsene politische Positionen heute nur noch im rechten Spektrum der Politik formuliert werden könnten.

      Das ist zwar richtig, aber findet im medialpolitischen Diskurs nicht statt. Da sehe ich nur KGM, Claudia Roth-Grün, Anton Hofreiter, Annalena Beerbaum, Angela Merkel und Katja Kipping. Ich kann die reflektierten Positionen von Dir (Lucas Schoppe), crumar, djadmoros uvam. vollständig respektieren, die postmodernen identitären vulgärmarxistischen Ideen der o.g. gewählten (!) Politiker aber in keinem Fall. Und ich identifiziere mich selbst als linksliberal (individuelle Freiheit (von Staat und Verantwortung für eigenes Handeln), Märkte mit Regeln, Umverteilung von reich nach arm in bestimmtem Maße, solidarische Krankenversicherung, staatliche (=steuerfinanzierte) Hoheit bei Polizei, Rechtsprechung, Justizvollzug, Infrastruktur etc….gleichzeitig mit der Möglichkeit, durch Fleiß, Kreativität und Intelligenz seinen eigenen sozialökonomischen Status verbessern zu können (Acemoglu&Robinson), aber auch nationale Souveränität über Währung und Staatsgebiet ;-D).

      Für den aktuellen politischen Mainstream bin ich aber ‚far right‘ und Nazi. Tja. Jetze bin ich offenbar ein Gegner dieses Staates, den ich (bewußt) ca. 30 Jahre lang verteidigt habe, 15 Monate sogar mit der Waffe in der Hand. Danke, Heiko, Ursula und Angela! (Ich könnte denen meine Beförderungsurkunde zum OG mal zurückschicken. Wenn ich nicht wüßte, dass es diesem neuen ‚Adel‘ am Ar*** vorbeigehen würde, was jemand denkt, der sich 15 Monate lang im Schlamm gesuhlt hat dafür, dass Röschen auf Geheiß der deutschlandflaggenbeiwahlsiegindenorchestergrabenwerfenden Angela die Bundeswehr mehr in den Ar*** fährt, als es die Friedensbewegung je geschafft hätte….). Und nein, Nationalismus ist mir tatsächlich fremd. Aber Anerkennung für meinen Dienst wär ganz schön. Finden viele Polizeibeamte und Bundeswehroffiziere wahrscheinlich auch.

      Leider kein Land in Sicht, in das ich auswandern könnte. Und seehr bald bin ich sowieso zu alt dafür.

  19. Bitte nicht vergessen, mit wem die…Dame da redet. Der Text richtet sich nicht an das hier verkehrende Publikum, sondern an das Eigene. Die Gegenseite bleibt die Gegenseite, egal ob sie den publizierten Text liest oder nicht. Den eigenen Leuten kann man jedoch dadurch die angeführte These einpflanzen und somit den Übertritt von Personen (egal welches Geschlecht) aus dem eigenen Lager verhindert, weil dann wäre man ja ein Nazi, usw.

  20. Pingback: Crumar: Opfer-Olympiade | uepsilonniks

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