„Einstiegsdroge Frauenhass“

Ein Artikel in der Zeitschrift „neues Deutschland“ hat einen Artikel über den Antifeminismus:

Der Feminismus ist an vielem schuld – an niedrigen Geburtenraten, an gescheiterten Ehen, am Vereinsamen von Männern wie Frauen und an der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt.

Das wären noch nicht einmal die Vorwürfe, die ich ihm machen würde. Die niedrigen Geburtsraten liegen eher an der Verhütung, verbunden damit ist eine Emanzipation der Frau, weil diese nunmehr eben nicht bereits mit jungen Jahren Nachwuchs hatte, sondern Zeit für eine Ausbildung hatte. Eher hat sich der Feminismus da dran gehängt und war was die Gleichberechtigung anging eine notwendige Folge dieses Umstandes.

Eine Kritik an einem Feminismus, der tatsächlich eine Gleichberechtigung will, möchte ich auch nicht üben, ich unterstütze ihn, genauso wie einen Maskulismus, der Gleichberechtigung will.

Die Kritik am modernen Feminismus bzw am radikalen Feminismus ist, dass er weit von Gleichberechtigung ab ist und zum einem ein eigentlich kooperatives Verhältnis der Geschlechter als Nullsummenspiel ansieht und zum anderen gerade im intersektionalen Feminismus nur noch Gruppenzuordnungen kennt, die das Individuum ausblenden und zudem dort auch reichlich Fakten ausgeblendet werden, etwa weil Unterschiede in Verteilungen sogleich als Beleg für Diskriminierungen genommen werden.

 

Wer kann da nicht verstehen, dass bei so manchem Mann das Frustrationspotenzial aktuell besonders hoch ist, angesichts von Kampagnen wie Aufschrei, MeToo, den weltweiten Frauenmärschen und anderen feministischen Bewegungen. Es ist Zeit, sich zu wehren, liebe Männer! – Aber das tun einige von Euch ja bereits.

Der frustrierte Mann, der nicht mit der modernen Welt zurecht kommt, ist ein beliebtes Motiv im Feminismus. Auch weil man ihn so schön als schwach und bedauernswert und damit unmännlich darstellen kann.

Es ist natürlich schon lustig angesichts einer Ideologie, die die Opferrolle bis zru Perfektion ausgebaut hat und bei der an jeder Ungerechtigkeit irgendwer anders schuld ist.

Weltweit organisieren sich immer mehr Männer in antifeministischen Männerrechtsbewegungen.

Nicht nur Männer. Auch sehr viele Frauen. Und auch die Männer und Frauen, die nicht in solchen Gruppen sind, würden wohl die meisten feministischen Theorien ablehnen, wenn man sie ihnen präsentieren würde. Die allermeisten Männer kommen eben mit Frauen gut zurecht und die allermeisten Frauen kommen mit Männern gut zurecht.

In zahlreichen Online-Communities tauschen sie sich darüber aus, dass der Feminismus ihre gesellschaftliche Vormachtstellung infrage stellt, ebenso wie ihr natürliches Recht auf Sex. »Incel« heißt eine dieser Bewegungen in den USA und Kanada und steht für »involuntary celibate« (unfreiwillige Enthaltsamkeit).

Die Incels sind wirklich ein Geschenk für den Feminismus. Bis vor kurzen kannte sie kaum jemand, jetzt kann man den Eindruck gewinnen, dass sie die eigentlichen Stützen des Patriarchats sind und die ganze Welt des Antifeminismus nur aus ihnen besteht.

Ich habe mal bei Google Trends geschaut, die Suche danach ging so ziemlich mit Torronto los

incel Google Trends

incel Google TrendsZum Vergleich die Suche nach SJWs:

sjw Google Trends

sjw Google Trends

 

Emanzipierte Frauen werden zum Hassobjekt ausgerufen. Bei der Amokfahrt in Toronto im April und bei einem Attentat 2014 in den USA gipfelte dieser Hass in der Ermordung von Frauen. Beide Attentäter waren Anhänger der Incel-Bewegung und werden in Online-Foren als Helden gefeiert.

Das Feiern ist allerdings auf einen sehr sehr kleinen Internetbereich beschränkt. Es dürfte wesentlich mehr radikale Feministinnen geben, die zwar keine Attentate planen, aber verächtlich über Männer schreiben und diese zum Hassobjekt ausrufen. Nur das die Feministinnen dazu teilweise noch nicht einmal in ihre eigenen kleinen geheimen Foren gehen müssen, sondern Platz im normalen Pressebereich erhalten.

Auch in Deutschland existieren solche Gruppen und Foren. Sie nennen sich agens, MANNdat und wgvdl.com. Die »Manosphere« ermöglicht eine leichtere Vernetzung, gegenseitige Bestärkung und Aufstachelung. Auffällig ist dabei die Nähe zu rechter Ideologie. Auf dem »feminismusfreien« Internetlexikon WikiMANNia gehen Antifeminismus, Antikommunismus, Nationalismus und Rassismus eine unheilige Allianz ein.

Auch eine schöne Vermengung: Da werden Agens und Manndat und auch die gesamte deutsche Manosphere erst einmal mit Leuten gleichgesetzt, die einen Attentäter feiern. Agens und Mandat sollten sich hier überlegen einen Anwalt zu beauftragen, ich denke sie hätten gute Chancen auf eine Richtigstellung  und evtl eine Entschädigung.

Für viele, die sich dort tummeln, ist Frauenhass eine Art Einstiegsdroge für andere Formen des Hasses und der Menschenfeindlichkeit. Es ist kein weiter Weg von einer Vorstellung, sich als Opfer der Frauenemanzipation zu sehen bis zu einer Ansicht, der weiße Mann müsse die nationale Souveränität retten.

Man kann allerdings den radikalen Feminismus mit seiner Form des Hasses ablehnen, gleichzeitig natürlich für emanzipierte Frauen und für Gleichberechtigung sein und einem kann die Hautfarbe von Menschen relativ egal sein und weder weiß noch schwarz abwerten. Eine „white Supremacy“ kann und sollte man auch als Antifeminist ablehnen.

Björn Höckes berühmt gewordene Rede 2015 in Erfurt, in der er die Wiederentdeckung der Männlichkeit als Voraussetzung für eine notwendige Wehrhaftigkeit bezeichnete, ist dafür nur ein hervorstechendes Beispiel.

Der Antifeminismus dürfte seine breitere Basis bei Männern und Frauen haben, die die dortige Abwertung alles männlichen nicht mögen, die auch gerade als Frauen Männlichkeit sexy finden oder gerade eben männliche Partner haben wollen und die sich als Männer nicht dafür schämen wollen, wie sie sind, weil sie auch mit normalen Mannsein nichts falsch machen.

Während Frauen noch immer viel weniger verdienen als Männer, viel häufiger Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt werden und nicht vollkommen selbstbestimmt über den Abbruch einer Schwangerschaft entscheiden dürfen, reden Männerrechtler von Genderwahn, Genderterror und Genderdiktatur.

Sie verdienen ja auch nicht weniger für die gleiche Arbeit. Geld, es ist erstaunlich, dass man das Feministinnen immer wieder erklären muss, ist eben nicht alles im Leben und die Berufswahl hat viele andere Faktoren.
Zudem leben wir in einer der sichersten Zeiten für Frauen jemals. Und das gerade im Westen. Und natürlich können Frauen über den Abbruch einer Schwangerschaft bestimmen. Ganz im Gegensatz zu Männern, die diese Möglichkeit, auch nicht über die juristische Abtreibung, nicht haben und die noch nicht einmal das Sorgerecht für ein Kind haben, wenn sie nicht mit der Frau verheiratet sind oder diese es ihnen gewährt.

Und dieser Hass hat Folgen. So steigt das Risiko von Frauen, Partnerschaftsgewalt ausgesetzt zu sein genau dann, wenn traditionelle Geschlechterarrangements freiwillig oder unfreiwillig infrage gestellt werden – bei einem Trennungswunsch etwa oder wenn der Mann den Arbeitsplatz verliert. 149 Frauen wurden in Deutschland 2016 von ihren (Ex-)Partnern getötet.

Und das ist sehr sehr wenig bei 80.000 Millionen Menschen. Und immer noch sterben weltweit weitaus eher Männer und werden Opfer von Gewalt. Ich hatte die Zahlen mal dargelegt, wenn auch in einem anderen Zusammenhang:

Die Totschlag/Mord Statistiken für diese Länder:

Honduras: 7.172 Tote, davon 93,2% Männer

El Salvador: 2,594, davon   89% Männer

Guatemala: 6,025 davon 88,9% Männer

Mexiko: 26,037, davon 89,3% Männer

Zum Vergleich: Deutschland: 662 52,7%

Wie man sieht ist Deuthschland eben realtiv friedlich, wie andere westliche Länder auch.

Materielle Unsicherheit und Not können also paradoxerweise dazu führen, dass traditionelle Geschlechterrollen infrage gestellt werden und gleichzeitig in eine Bedrohung für Frauen umschlagen. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass sich die neue antifeministische Männerrechtsbewegung erstmals zu Beginn der 1990er Jahre formierte. In einer Zeit, in der sich Deutschland nach der Wiedervereinigung im nationalen Freudentaumel befand, eine neue Welle rassistischer Gewaltverbrechen das Land überzog und in der die Zukunft – vor allem für Ostdeutsche – von materiellen Unsicherheiten geprägt war. Ebenso erlangen Männerrechtsbewegungen – wie die gesamte Rechte – seit der Krise 2008 wieder an Aufwind.

Vielleicht lag es auch daran, dass Frauen und Männer beide eine neue Rolle finden mussten, weil die Verhältnisse sich gewandelt hatten und die Männer es nicht eingesehen haben, dass die Frauen die Vorteile behalten wollten und die Nachteile nicht übernehmen wollten.
Natürlich muss es zu Männerrechtsbewegungen kommen, wenn eine Angleichung in der Arbeitswelt erfolgt, aber nicht im Familienrecht. Natürlich wollen etwa Männer eine fairere Behandlung etwa beim Unterhalt, beim Sorgerecht etc.

Während die Rechten den Feminismus zum Feindbild erklären, wird leider auch in Teilen der Linken darüber diskutiert, ob nicht nur materielle Unsicherheiten, sondern auch Gleichstellungspolitik den Aufstieg der Rechten befeuert hätten. Feminismus würde »den Arbeiter« verschrecken, der sein Kreuz dann lieber bei der AfD mache.

Gleichstellungspolitik ist in vielen Fällen eben auch schlicht ungerecht. Weil sie viele Faktoren ausblendet, die die Ungleichheit begründen und ohne Änderungen bei den Frauen zu verlangen eine Ergebnisgleichheit erreichen will. Das geht dann natürlich zu Lasten der Männer.

Und es sollte auch nicht verwundern, dass Männer nicht gerne beschimpft und abgewertet werden und ihnen die alleinige Schuld an allem zugewiesen wird. Warum sollten sie das akzeptiern?

Doch Frauenemanzipation ist genau so wenig für den Aufstieg der Rechten verantwortlich, wie er es für das Aufkommen von Antifeminismus ist.

Richtig, aber der moderne Feminismus ist ja auch nicht auf Frauenemanzipation aus. Er möchte sie vielmehr in der ewigen Opferrolle halten und reagiert auf jede Mitteilung, dass Frauen inzwischen nicht mehr absolut unterdrückt sind, geradezu aggressiv. Und natürlich führt die Verbreitung intersektionaler Theorie auch schnell zu Gegenbewegungen, die eine Identitätspolitik bedingt die andere.

Die Zunahme von Gewalt gegen Frauen, die neue Infragestellung erkämpfter Frauenrechte und der Frauenhass, der sich im Netz und auf der Straße breit macht, lassen nur eine Schlussfolgerung zu:

Wo hat denn die Gewalt gegen Frauen zugenommen?

Wo werden Frauenrechte ernsthaft in Frage gestellt?

Und was wäre mit dem Männerhass, der absolut Salonfähig ist?

Wir brauchen mehr Feminismus, nicht weniger.

Wir brauchen Gleichberechtigung und Emanzipation, aber der moderne Feminismus behindert dies eher.

80 Gedanken zu “„Einstiegsdroge Frauenhass“

  1. Als Always… Es scheinen 90% des Textes nachweislich falsch zu sein.

    Ein Hoch auf das Denunziatentum!

    Manndat und Agens sollten wirklich rechtliche Schritte einleiten.

    Falls erfolgreich, werden Feministinnen das bestimmt wieder als ein Wirken des Patriarchat auslegen ^^

    • @Matze @all

      1. Ich empfehle den betroffenen Organisationen, rechtliche Mittel in Anspruch zu nehmen, um sich gegen die offensichtlichen Falschaussagen und die Vermengung mit Kriminellen zu wehren, die ganz offensichtlich das Ziel haben, diese Organisationen zu verleumden und deren Ruf zu beschädigen.

      2. Es ist absehbar, dass solche Schmutzkampagnen an Anzahl zunehmen werden, da sich die Feministinnen in den think-tanks der „linken“ Parteien („Stiftungen“) mit den Attacken koordinieren werden und deren Berufskarrieren und Posten beruhen auf der Herrschaft „des Feminismus“.

      3. Sie werden zunehmen, weil die Ideologie gerettet werden soll „der Feminismus“ stünde für oder sei deckungsgleich mit linker Politik und nicht für das, was er wirklich ist: Sexismus 2.0, Karrierismus, Zugriff auf Staatsgelder, Opportunismus, Zugriff auf materielle Ressourcen in den Parteien und Parteistiftungen, politische Macht in linken Organisationen, insbesondere in den Parteistiftungen.

      Diese Schmutzkapagnen hören erst auf, wenn es viel mehr Geld kostet sie weiter zu betreiben, als sie abzudrucken.

      • Ich würde mich ebenfalls über eine Klage sehr freuen. Über wgvdl.com weiß ich nicht viel, aber Agens und Manndat müssen sich sowas nicht gefallen lassen. Die beiden Autoren des ND-Artikels Wolter und Wischnewski sind gewiefte feministische Funktionäre; die wissen genau was sie da schreiben. Die Absicht der Verleumdung ist für mich eindeutig. Mit ein bisschen Glück kommt so ein Fall sogar in die Medien.

  2. Ihr solltet mal auf die Seite dieser Bettelzeitung gehen. Der Aufruf doch bitte ein Abo abzuschließen erinnert mich immer an die Penner in der S-Bahn.
    Da vergraulen sie praktisch alle Männer aber erwarten, dass diese ihnen ihren Scheißladen finanzieren. Gibts denn nicht genug Feministen die diese Zeitung kaufen? Nein? Ohhhhhhhhhh, eine Runde Mitleid.

  3. Bei der Amokfahrt in Toronto im April und bei einem Attentat 2014 in den USA gipfelte dieser Hass in der Ermordung von Frauen.

    Und natürlich werden die männlichen Opfer wieder vollkommen ignoriert.

    • Es sterben bei solchen Attentaten ganz einfach deshalb oft mehr Frauen, weil in Einkaufsmeilen und ähnlichen Lokalitäten mehr Frauen rumscharwenzeln. Die Männer sind da eher an irgend einem Arbeitsplatz.

  4. „Und das ist sehr sehr wenig bei 80.000 Millionen Menschen.“

    Jetzt bin ich mir doch sehr sicher, dass man uns bei der Zahl der neu Hinzugezogenen dreist belogen hat!

  5. Ich hatte in der Patriarchats-Liste versehentlich „Einstiegsdroge Männerhass“ gelesen und dachte prompt: schon wieder so ein Artikel über die Grundlagen des Feminismus, hatten wir doch schon 100* … [mein Fehler natürlich ;-)]

    • @ mitm
      Off topic, weil ich unlängst wieder in Deinem Blog ein paar Überlegungen & Argumente nachgesehen habe:
      Großartige Arbeit hast Du da getan, für die ich immer wieder – ganz altmodisch – dankbar bin…

      • @Kostya: danke für die Blumen 😉

        Leider nützen solche Versuche, eine belastbare Faktenbasis für einzelne Themen der Geschlechterdebatte zu schaffen (womit ich nicht sagen will, daß das alles perfekt ist, was ich geschrieben habe), eventuell hier intern in unserer kleinen Blase, aber praktisch nichts für die öffentliche Meinungsbildung. Das ist vielleicht die deprimierendste Erkenntnis nach mittlerweile 5 Jahren Aktivismus.

        Das einzige, was für die öffentliche Meinung entscheidend ist, ist mediale Reichweite bzw. mediale Macht. Der hier diskutierte nd-Artikel ist ein gutes Beispiel: inhaltlich der größte Schwachsinn und die übliche Hetze gegen Männer, aber es wird gedruckt und verpestet die Gehirne sehr vieler Leser. Völlig analog geht das mit der SZ, der ZEIT und anderen Medien, die weitaus mehr Reichweite haben. Die betreiben Desinformation im großen Maßstab, mit hunderten Artikeln. Dagegen kommt man als Privatmensch nicht an.

        • Es scheint so, ja, und manchmal, immer wieder ist das frustrierend, natürlich.

          Ich glaube aber, daß Deine Arbeit – und die von anderen – eine wichtige Wirkung hat und eine noch viel wichtigere haben wird.
          Es wird die Zeit kommen, wo die Öffentlichkeit einer ernsthaften Diskussion nicht mehr auskommen wird. Warte ab. Dann wird es wichtig sein, klar gedacht zu haben. Weil man dann gerüstet sein wird.

          Es wird auf die ankommen, die dem Ressentiment, der Dummheit und der Propaganda des heutigen Feminismus gelassen und souverän entgegentreten. Und auch dafür braucht es klares Denken.
          Zu dem trägt Deine Arbeit sehr viel bei.

          Laß es Dich nicht verdrießen…!

  6. „Kerstin Wolter arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der LINKE-Ko-Vorsitzenden Katja Kipping und hat das Bündnis für den »Frauen*kampftag« am 8. März mitgegründet. Alex Wischnewski engagiert sich im Netzwerk »Care Revolution« und ist Referentin für feministische Politik der LINKEN im Bundestag“
    Diese Partei habe ich viele Male gewählt.

        • Dem schließe ich mich an. Wobei man sich bei dem, was „linke“ Parteien inzwischen so als „links“ verstehen und abfeiern, ohnehin denkt, was man da irgendwie vielleicht am Ende doch selbst über Jahre „falsch verstanden“ haben muss. Analysen über die Lebensbedingungen unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten? Och, ist doch irgendwie schwierig. Das strengt doch bloß das Köpfchen an. Gibt es da nichts simpleres um mir die Welt zu erklären? Ach, Identitätspolitik?! Gekauft!!!

      • Als sozial-Konservativer ist man es auch. Die Parteien sind so angelegt, dass man immer irgendeine Kröte schlucken muss, mindestens eine…

        • Naja, ich weiß nicht, die sind für massiven Ausbau der EU mit noch mehr Abgabe von Kompetenzen an diesen Riesenmoloch und fürs BGE, was ich auch für utopisch halte. Und in Sachen Geschlechterpolitik sind sie noch sehr indifferent, das kann noch in die eine oder andere Richtung gehen. Ich wette, auch da wird es früher oder später Richtung Feminismus gehen.

      • Tja, ich weiß auch schon lange nicht mehr was ich wählen soll. Im Moment favorisiere ich die Partei. Schade, dass Putin nicht in Deutschland antritt, bei dem hab ich den Eindruckt, dass er nachdenkt bevor er was sagt und handelt.

        • „Schade, dass Putin nicht in Deutschland antritt, bei dem hab ich den Eindruckt, dass er nachdenkt bevor er was sagt und handelt.“

          Ja, seine Todesurteile gegen Regimekritiker machen einen durchdachten Eindruck.

          • @Frank:

            »Ja, seine Todesurteile gegen Regimekritiker machen einen durchdachten Eindruck.«

            Und die wurden zuletzt wann verhängt?

          • Komisch, hab ich noch gar nichts davon mitbekommen. Ich dachte die Todesstrafe ist in der RF inzwischen abgeschafft. Oder plapperst du nur nach was dir andere als Meinung eingeben?

          • Och, mit ein bisschen Phantasie bin ich da ganz allein drauf gekommen. Ich lerne aber gern dazu. Vielleicht kannst Du mir ja verraten, wer für die merkwürdige Anhäufung von Morden an Kremlkritikern verantwortlich ist. Ich für meinen Fall bevorzuge da Ockhams Rasiermesser.

          • @Frank:

            »Och, mit ein bisschen Phantasie bin ich da ganz allein drauf gekommen.«

            Ach so, »ein bisschen Phantasie«.

            Wusste doch, dass mir da was komisch vorkam.

          • „Ja, seine Todesurteile gegen Regimekritiker machen einen durchdachten Eindruck.“

            Du beziehst dich auf:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Arkadi_Arkadjewitsch_Babtschenko

            Tatsächlich scheint ein russischer Mord naheliegend zu sein, allerdings wissen wir bis dato fast nichts zu dem Fall und ich bezweifle, dass wir da jemals die Wahrheit erfahren.

            Du musst mehrere Sachen bedenken:

            1) er war Russe und wurde in der Ukraine erschossen (die Nordukrainer sind gerade nicht so gut auf Russen zu sprechen)

            2) sowohl die Nordukraine wie auch die Nato (die dort einen Stellvertreterkrieg führt) kann propagandistisch von diesem Mord zehren, insbesondere nachdem der Skripal-Fall immer ominöser geworden ist, ich habe auch keinerlei Zweifel, dass solche PsyOps gemacht werden, an den Schalthebeln der Dienste sitzen absolut bösartige Psychopathen

            3) hat Russland derzeit nichts davon, im Gegenteil, die Wahl ist für Putin super gelaufen, er sitzt fest im Sattel, wenn ein „Kritiker“ ausreißt und im Ausland gegen ihn schreibt, geht er in den tausenden anderen die dasselbe tun, schlicht unter, auch das kann Putin durchaus Recht sein, last not least rüstet der Westen gegen Russland und betreibt eine Angstkampagne, Russland wird also eher alles tun, um das Feuer nicht noch anzufachen

            Trotzdem kann Putin oder der FSB dahinter stecken, weil wir einfach zu wenig wissen. Plante Babtschenko etwa eine kritische Veröffentlichung? Um was ging es in dem Verfahren, vor dem er angeblich floh? Ist er IM eines ausländischen Dienstes etc.? Beschreiben seine Bücher die Wahrheit oder verleumden sie? Welche Kontakte hat er noch und wem ist er außerdem auf die Füße getreten? Arbeitete er kritisch in der Ukraine?

            Ich fürchte die Antworten werden in Beschuldigungen und Gegenbeschuldigungen untergehen. Die Wahrheit stirbt im Krieg halt zuerst…

            Aber wenigstens wir sollten unvoreingenommen da rangehen…

          • »Babtschenko lebt«

            »Kein Mord sondern Inszenierung – Der angeblich ermordete russische Journalist Babtschenko lebt und taucht völlig überraschend auf einer Pressekonferenz in Kiew auf. Der angebliche Mord sei eine vorbereitete Aktion gewesen, um Anschlagspläne des russischen Geheimdienstes zu enttarnen.«

            Interessante Geschichte. Mal schauen, wie sie ausgeht.

          • Babtschenko lebt? Putin war schon als Mörder identifiziert. Das geht immer so verdächtig schnell. Nicht dass ich dem russischen Geheimdienst so ganz vertrauen würde, aber eine Leiche sollte schon da sein bei Mord. Ich bin ja nicht Jurist, aber bei Mord muss doch irgendwas Totes rumliegen, irgendwo.

          • Oh ja, und der Journalistenverband (Journalisten sind Leute, die Artikel schreiben, aber erst nach sorgfältigster Recherche … haha) hat zum Boykott der Fussball-WM in Russland aufgerufen (per twitter).

          • Jetzt bin ich doch einigermaßen enttäuscht, dass mir meine Argumentsleichen wieder auferstehen. 🙂 Aber die Häufung dieser Fälle (die Totgebliebenen) sind doch schon etwas suspekt.

          • Ja Frank, eine frisch und fröhlich rumlaufende Leiche erschwert die Beweisführung in der Mordanklage erheblich! 🙂

          • Muhahaha, kann man sich echt nicht ausdenken sowas.

            Das Gute: die ukrainischen Dienste haben offenbar Skrupel, russische Flüchtlinge der Propaganda zu opfern.

            Dafür muss ich feststellen: die sind noch viel dümmer, als ich dachte. Jetzt wird man bei jedem politischen Mord sofort den ukr. Geheimdienst assoziieren. Manche Naivlinge werden sich die Augen gerieben haben, dass Geheimdienste sowas derart perfekt inszenieren können, angeblich wußte nichtmal seine Freundin Bescheid, niemand hat was geahnt oder ermittelt.

            Geschützt ist der Mann jetzt auch nicht, weil die Sache ja aufgedeckt wurde. Den angeblichen russischen Mordauftrag kann man glauben oder nicht, daran hat sich gar nichts geändert. Immerhin interessant, dass die Russen angeblich nur einen Auftragsmord wollten, wo sie sich bei Skripal noch die Mühe machten, auffälliges Giftgas nach GB zu schmuggeln *g*

            Echt nicht so einfach mit den ganzen False Flags, die Dienste hatten vermutlich auch schonmal besseres Personal. Oder waren wir einfach leichtgläubiger?

            Die Hintergründe würden mich trotzdem interessieren, ich schätze die haben den Russen genötigt da mitzuspielen, sehr glücklich wirkte er nicht auf mich. Es hätte auch nach hinten losgehen können, vielleicht war es auch ganz anders geplant und irgendein Zufall hat ihm das Leben gerettet. Wenn der demnächst die Ukraine verlassen würde, würde es mich nicht wundern.

        • Die Komikerpartei ist im Zweifel grün, wie aktuell in Lübeck demonstriert.
          Was auch im Grunde zu erwarten ist, angesichts des unlustigen Zustands der deutschen Clownerie am Säckerlchen der Propagandaförderung..

        • Sonneborn war mal witzig, bevor auch er anfing auf der derzeitig einzigen wahrnehmbaren Opposition, der AfD, herumzutrampeln und Verleumdungsaktionen zu fahren. Vermeintlich kritischen Spaßmachern nehme ich solches Verhalten doppelt übel.

          Immerhin, wie man an die Geldtöpfe kommt, ohne die geringsten Verpflichtungen und Versprechen, das weiß er offenbar. So ein Salär hätte er als Titanic-Chefredakteur nie bekommen. Da tröstet es nur wenig, dass er eine Pfeife unter Pfeifen ist.

          • Sowas sollte man immer zurück extrapolieren in die Zeit bevor man rote Pillen intus hatte.
            Vermutlich war der noch nie witzig, ehrlich oder gar auch nur mit einem
            Hauch von Charakter beseelt.

          • @LPS

            Ja, da hast du recht. Die rote Pille ist schon ganz schön ernüchternd. Seitdem schaue ich kaum noch Kabarett oder Comedy, vorher habe ich das geliebt.

        • Wie kommt denn ein derart verschobener politischer Kompass zu Stande, bei dem eine Partei die Klassenrechtssprechung forder die am wenigsten authoritäre sein soll?
          Und die einzige, die dies nicht fordert, sondern im Gegenteil als einzige überhaupt auf das GG pocht als authoritärste dargestellt wird.

          Freiheit geht ja nunmal erst dann, wenn Recht klar und verständlich ist.

        • Cool! Mein eigener Test landet genau auf dem Punkt, auf dem ‚Die Linke‘ steht…. Die Partei, die ich (noch vor den Grünen) am allerallerwenigsten wählen würde.

          Irgendwie kommt mir das seltsam vor: Die Linke ist NICHT autoritär? (Das alle anderen Parteien es sein sollen, kann ich im Zeitalter des Nanny-Staates ja fast glauben. Mir erscheint Die Linke aber zusammen mit den Grünen als diejenigen mit den autoritärsten Vorstellungen von Politik in der aktuellen Parteienlandschaft…)

    • „…und hat das Bündnis für den »Frauen*kampftag« am 8. März mitgegründet.“

      Ach so, das is ein Frustartikel, weil ihre tolle Idee in der Praxis einfach ausgefallen ist 😉
      Übrigens weil die Frauen bei dem Scheiß nich mitgemacht haben. Eine Umkehrprojektion also …

  7. „Die Incels sind wirklich ein Geschenk für den Feminismus. Bis vor kurzen kannte sie kaum jemand, jetzt kann man den Eindruck gewinnen, dass sie die eigentlichen Stützen des Patriarchats sind und die ganze Welt des Antifeminismus nur aus ihnen besteht.“

    Das dockt halt wunderbar am Klischee des sexuell frustrierten Mannes an, der aus diesem Frust heraus Aversionen gegen Frauen pflegt.

    Es ist sozusagen das Klischee-Gegenstück zur hässlichen Frau, die aus ihrer frustrierenden Omega-Position im intrasexuellen Schönheitswettbewerb zur Femanze mutiert…

  8. „Vielleicht lag es auch daran, dass Frauen und Männer beide eine neue Rolle finden mussten, weil die Verhältnisse sich gewandelt hatten und die Männer es nicht eingesehen haben, dass die Frauen die Vorteile behalten wollten und die Nachteile nicht übernehmen wollten.“
    Ist eben so. Ich habe damit wenig Probleme. Im Privatleben kann ich Single bleiben.
    Die Gesetze ändere ich ohnehin nicht und muss daher damit leben.
    Ich kann mich nur persönlich wehren, wenn der Staat mich dazu zwingen will ihn zu schützen und würde es auch tun.
    Bei Beziehungen ist immer die Frage: „ist die Frau so toll, dass ich lebenslang den Versorger spiele, für alles die Verantwortung trage und die Frau vor allen schütze und die Frau nichts gibt?“
    Ist die Antwort „Nein“ ist die Frau es nicht wert.
    Das blöde ist, dass immer weniger Frauen so gut sind.

  9. Was ich bedenklich finde ist die Tatsache, daß die beiden Autorinnen nicht irgendwelche randständigen freien Mitarbeiter bei einer relativ kleinen Onlineredaktion sind, sondern beide in der Bundespolitik bei der Fraktion Die Linke arbeiten.
    Damit sind sie in einer Machtposition, die wegen der fraktionsübergreifend bestehenden feministischen Ideologie politische Entscheidungen direkt beeinflusst.
    Dass die Lügen und Halbwahrheiten bezüglich der Lage von Frauen in Deutschland, die auch in diesem Artikel stur und mit ideologischem Fanatismus wiederholt werden, zu konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen zu Lasten von Männern (und Frauen) führen und es dagegen wegen des allgemeinen Konsens keine Opposition gibt, ist fatal.

    Btw. Kann mir jemand eine namhafte aktive Politikerin außerhalb der AfD nennen, die nicht Frauenpolitik im Sinne der Autorinnen betreibt? Es gibt faktisch keine Politikerin im Bundestag die sagen würde: „Es ist jetzt genug Frauenpolitik gemacht worden, wir müssen jetzt aktive Männerpolitik betreiben. Da gibt es viel zu tun.“

    • Nein, nein, nein, Männerhassender Feminismus spielt keine Rolle. Das ist nur eine Minderheit. Listen and believe, du ekelhaft White cis- Male scum! Love

  10. Bezeichnend ist – wieder einmal – dass nicht eine einzige politische Forderung von (beispielsweise) MannDat erwähnt wird. Der gesamte Erguss erschöpft sich in Diffamierungen.
    Manchmal sagt ein Bild mehr aus als tausend Worte. Seh sich einer mal die Fressen dieser beiden Dum-Dum-Geschosse Kerstin Wolter und Alex Wischnewski an! „Frau“ und „feministisch“ scheint als Qualifikation zu genügen.

        • Man, mal wieder päpstlicher als der Papst. Mir ist deren Aussehen ziemlich egal, die verkniffene Mundhaltung allerdings gar nicht. Denn diese spricht imho Bänder über das, was sie schreiben.

          Insofern korreliert da schon das eine mit dem anderen. Und noch mal: Ich mache mich nicht über deren Aussehen lustig – denn bin schockiert über ihre fotografische Attitüde, die aus jeder Pore ihre Haltung quillt.

          Dass soll das. Interessant, dass dir dein Kommentar erst bei mir in den Kopf kommt, und nicht in der Einstiegsmeinung über mir.

  11. Wenn Feminismus eine „Einstiegsdroge“ ist, sollten die Kämpfer gegen Rechts genauso vorgehen wie mit der angeblichen Einstiegsdroge Cannabis: sie einfach verbieten. Kein Feminismus, kein Rechtspopulismus, basta.

    • „sollten die Kämpfer gegen Rechts genauso vorgehen wie mit der angeblichen Einstiegsdroge Cannabis: sie einfach verbieten“

      Hä? Die sind doch an vorderster Front dabei, das freizugeben. Oder sollte das ironisch sein?

      Kein Feminismus, kein Rechtspopulismus

      Was subsummierst du unter „Rechtspopulismus“? Und wie Drogen verbieten kann man Einstellungen generell nicht, man kann nur dagegen anargumentieren oder im Extremfall intrigieren…

  12. Interessant und bezeichnend ist, dass immer wieder dem Kollektiv ‚Männer‘ unterstellt wird, dass es an sogenannt traditionellen Rollenmodellen festklebten. Es existiert beim herbeiphantasierten Kollektiv ‚Männer‘ die ganze Bandbreite von stockkonservativ bis ultra-progressiv; das heisst die Idee eines einheitlich handelnden Kollektivs ‚Männer‘ ist schlichtweg Schwachsinn. Unnötig zu sagen, dass das auch auf die Frauen zutrifft – aber denen wird selbiges ja auch nicht unterstellt..

    Die reaktionärste Institution in Deutschland und auch fast allen anderen westlichen Staaten ist jedoch eindeutig die Zunft der Familienrichter – und hier kann man tatsächlich von einem nahezu einheitlich handelnden Kollektiv sprechen. Bei den Familienrichtern gilt in der Regel: Kinder gehören zur Mutter, und der Herr Vater hat die Kinder und die Frau Mutter zu alimentieren. Keine der politisch relevanten Parteien (auch die Linken nicht) will daran etwas ändern. Mittelbar sind also alle relevanten politischen Organe unwillig, vom sogenannt überholten alten Rollenmodell Abschied zu nehmen.

    Wenn also ausgerechnet das ‚Neue Deutschland‘ hier den Schwarzen Peter dem herbeiphantasierten Kollektiv ‚Männer‘ aufbürden will, dann ist das klassische Projektion. Die sollten eher bei ihren Genossen im Bundestag anklopfen, weshalb die das reaktionäre Familienrecht partout nicht an die achso fortschrittliche Zeit anpassen wollen.

    Zum weiteren Geschwafel über den ‚frustrierten, verunsicherten Mann‘ oder über irgendeine rechtsgerichtete Männerbewegung, welche angeblich Typen wie Anders Brejvik für ihre Untaten feiert, gibt es nur eins zu berichten: es handelt sich um Halluzinationen, um Strohmänner, die man genüsslich abfackelt, weil man nämlich selbst keinerlei stichhaltige Argumente hat. Das ‚Neue Deutschland‘ bringt ja auch keine solchen vor sondern suhlt sich in seinen eigenen schmutzigen Phantasien, die es über politische Gegner hat. Für den Psychologen ist die dabei sich offenbarende Psychopathologie der Halluzinierenden und ihre darauf aufgebauten Gedankengebäude zweifellos faszinierend.

  13. Zu den frustrierten Männern

    Ein Fünkchen Wahrheit ist dran.
    Beide Geschlechter geben an (ich vertraue Karen da mal blind, das hat sie sich verdient) frustrierter zu sein in den letzten Jahren, aber in relativen Zahlen sind Frauen wohl weitaus frustrierter geworden als Männer.

    Und wenn der Feminismus solch Ergebnisse für beiderlei Geschlechter ‚erkämpft/erweinkrampft‘
    dann wird er noch laaaaange an der eigenen Notwendigkeit arbeiten.

    • Auf Youtube gab es dazu einen Nachrichtenbeitrag zu dieser Studie, wonach Frauen in den USA unzufriedener geworden sind.

      Als Ursache würde erläutert, dass die vermehrte Balance zwischen Job und Familie zu mehr Unzufriedenheit führe.

  14. 90er und Freudentaumel

    Es könnte natürlich auch sein, das 68 + 22 = 90 ist
    und das in etwa die Dauer ist, die es braucht einen vollkommen beknackten Femimismus in die Institutionen zu bringen.

  15. Pingback: Der Sexismus in der „Neues Deutschland“ | uepsilonniks

  16. Ich persönlich halte es für falsch zwischen radikalen und gemäßigten Feminismus zu unterscheiden. Die Gründe : Zum einen waren die dominierenden Strömungen im Feminismus immer radikal. Außerdem ist es nicht so, dass es Einsatz für Gleichberechtigung oder auch Einsatz speziell für Frauen immer nur unter dem Begriff Feminismus gab. Dass der (vermeintliche) Einsatz für Gleichberechtigung zu einem öffentlich ausgetragenen Geschlechterkrieg führt hat man aber bislang immer nur dort gesehen wo der Begriff Feminismus auftaucht.
    Die durchaus gemäßigten Leute, die sich zum Feminismus bekennen sind in meinen Augen letztlich (unbewusst) ein Schutzschild für die ganzen Radikalen, da durch sie immer darauf verwiesen werden kann, dass es auch gemäßigte Feministinnen gäbe um dann, nachdem man auf die Weise den Begriff Feminismus als harmlos dargestellt hat, unter eben diesem Begriff wieder mit dem üblichen Radikalismus weiterzumachen.

    • Da es im wesentlichen eh nur den „Mein-Feminismus-Feminismus“ gibt, sind Einordnungen in Kategorien wie gemäßigt oder radikal nur individuell (und nach Zyklusstand) möglich.

      Und da beide Begriffe selber sehr schwammig sind bzw. nur als Emo-Trigger taugen, sind m.E. inhaltsbezogene Unterscheidungen brauchbarer. Sex-positiv oder Sex-negativ z.B. sind gute Kategorisierungen. Oder eben Egalitätsfeminismus (Frauen wollen alles machen können wollen dürfen was Männer tun ohne Statusverlust und ohne Risiko und Pflichten) versus Differenzfeminismus (Frauen sind qua Gebärmutter heilige Wesen die wie Gottheiten anzubeten sind)…

  17. An solchen Artikeln hier und da immer wieder verstreut merkt man, dass die ND-Zeitung heute auch kein wirklich linkes Blatt mehr ist.
    Systemmanipulierte Sozialdemokratie, gepaart mit Im-eigenen-Saft-schmoren und Sich-um-sich-selbst-drehen-ohne-eine-Lösung-zu-finden – ja, sehr bekanntes Kennzeichen vom linken Gedankenstrom aus West-Germany.
    Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

  18. „Wir brauchen Gleichberechtigung und Emanzipation, aber der moderne Feminismus behindert dies eher.“
    Ich wüsste gern wo de jure die Gleichberechtigung in Deutschland nicht existiert und das Gleiche für Emanzipation.

    Ansonsten werden wir beraten und prüfen, ob wir wirklich diese Heinzis mit dem dummdreisten Gequatsche (mehr ist es nicht) aufwerten wollen durch Unterlassungserklärungen, die m.E. eh nicht in diesem Falle durchsetzbar sein werden.

    TT
    (2. Vors. Agens)

  19. Schön das man in Deutschland in der Politik Randgruppen wie Pädos und Rassisten eine so grosse Bühne gibt.

    Kerstin Wolters ist Stvertretende Bezierksvorsitzende in XHain mitten in Börlin:
    http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/partei/vorstand/mitglieder/kerstin_wolter/

    Immerhin in einer Stadt, die es schafft bei Migranten (meist Jungen) die höchsten Raten an Schulabbrechern zu erzeugen. Während man alles hochjazzt was sich hochjazzen lässt um die Opferrolle von Frauen hochzuhalten, während es in Berlin eine Senatorin für Frauen gibt etc. pp., lässt man hier dann bewusst Migrantenjungen über die Klinge springen. Warum, das kann man sehr schön bei Man-Tau nachlesen. Das gleiche Prinzip wie die Pädos bei den Grünen.
    https://man-tau.com/2015/12/08/wie-die-grunen-jungen-opferten/

    Auch wenn hier keiner offen Rassismus predigt, so ist es halt ein versteckter Rassismus. Die selben Strukturen und Ideologien wie bei den Grünen führen auch in Berlin zu diesem Rassimus durch Unterlassen gegen Migranten. Das schlimme ist, sie sind zu verbohrt in ihrer neuen Form des Rassenwahn, auch Feminismus genannt, um es zu merken.

    Und nun greifen sie eine der wenigen Organisationen an, die sich für die Nachteile der Migranten im Schulsystem einsetzen.
    https://manndat.de/jungen/migrantenjungen-und-politik.html

    Eindeutig eine Rassistin die Frau Wolters, die sich nur um die Probleme der eigenen Gruppe kümmert, während sie andere Menschen mit anderen Ausprägungen links (ups) liegen lässt. Nein sogar noch wild um sich beisst und diejenigen attakiert die gleiche Rechte für diese fordert.

    München war einmal die Hauptstadt „der Bewegung“, jetzt ist es Berlin…

  20. solche Artikel wie im ND entstehen einfach aus der Angst der Mainstream -Frauen heraus, ihre traditionelle Macht über Männer und Gesellschaft , ihre weiblichen Privilegien zu verlieren, da sie das erst mal in der westlichen Geschichte von einigen wenigen Männern hinterfragt werden.

  21. Pingback: Belltower, Amadeu Antonio Stiftung und „Alle Männerrechtler sind rechts und hassen Frauen“ (insbesondere anscheinend Crumar) | Alles Evolution

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