Risikobereitschaft und Geschlecht oder wie überqueren Männer bzw Frauen eine Straße

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Verrücktes aus dem modernen Feminismus: Babys um Zustimmung zum Wickeln fragen

Der moderne Feminismus bringt immer wieder Vorschläge, bei denen man sich denkt, dass das nun doch wirklich zu doof ist, um noch ernst gemeint zu sein. Beispielsweise diesen (via Arne):

Wenn Eltern ihren neugeborenen Kindern eine Frage stellen, bekommen sie keine Antwort. Zumindest kein klares “Ja” oder “Nein”.

Trotzdem behauptet Sexualexpertin Deanne Carson jetzt, dass Eltern ihre Babys um Erlaubnis fragen sollen, bevor sie sie wickeln. Sprich, die Kleinen sollen ihre Zustimmung geben. Dieses Vorgehen schlug Carson in einem Interview mit dem australischen TV-Sender ABC News vor.

Eltern sollen ihre Kinder demnach explizit fragen: “Ich werde jetzt deine Windel wechseln, ist das in Ordnung?”Natürlich gibt Carson zu, dass die Kinder wohl kaum verbal antworten werden. “Natürlich sagt ein Baby nicht ‘Ja Mama, das ist großartig. Ich liebe es, wenn du meine Windeln wechselst’.”

Antwort via Körpersprache

Eltern sollten dem Kind deshalb etwas Zeit und Raum lassen und auf Antworten durch Körpersprache warten. Wenn Eltern Augenkontakt herstellen würden, dann würden sie die Antwort des Kindes sehen und ihm damit zeigen, dass die Antwort auch etwas zählt, sagt Carson.

Das Konzept der Zustimmung sollen Eltern schon früh etablieren, sagt die Expertin, die sich selbst als “Sexualerzieherin, Speakerin und Autorin” bezeichnet.

Das ist wirklich reichlich bescheuert, weil das Baby noch gar nicht in der Lage ist eine tatsächliche Zustimmung zu geben und es auch nichts mit sexueller Belästigung zu tun hat, wenn man sein Baby wickelt.

Lustigerweise sieht Deanne Carson auch noch genau so aus als würde sie so etwas vertreten:

Deanne Carson

Deanne Carson

Hier ist das ganze Video:

Ich konnte leider nirgendwo herausfinden, ob sie selbst Kinder hat oder nicht. Das würde ich interessant finden.

Es passt eigentlich ganz gut in die feministische Theorie:

Diese stellt ja letztendlich ein „Race to the bottom“ darum dar, dass man alles noch etwas mehr übertreibt bzw, in deren Vorstellung besser macht. Natürlich muss das dort angelangen, dass man bereits möglichst früh Zustimmung zu etwas einholt und viel früher als direkt nach der Geburt geht ja nicht.

Sie hat sich damit einen guten Platz im Race to the bottom gesichert, bei dem sie auf alle anderen, die es nicht so früh einrichten wollen, hinaufschauen kann und anführen kann, dass sie nicht radikal genug sind und damit ja quasi auch die Rape Culture fördern.