„Ich habe einen Freund“ beim Flirten

Viele, gerade hübsche, Frauen sind häufig in der Situation einen unerwünschten Verehrer loszuwerden. Als effektiv hat sich hier die Aussage „ich habe einen Freund“ gezeigt, ob man einen hat oder nicht.

Die Effektivität liegt aus meiner Sicht darin, dass es einen Grund vorgibt, der nicht in der Person des Verehrers liegt und bei dem man ein unlauteres Verhalten ihrerseits fordern muss, damit sie über ihn hinwegkommt.

Andere Gründe hingegen laden eher dazu ein, noch einmal nachzuhaken:

Er: Hey, kann ich dich zu einem Drink einladen?

Sie: Ich bin nicht durstig

Er: Na, dann können wir auch einfach so reden

****************

Er: Hey, wie geht´s?

Sie: Ich bin nicht interessiert

Er: Noch nicht, aber du kennst mich ja auch noch nicht

****************

ER: Hallo, ich heiße [Name]

Sie: *Starrer Blick geradeaus*

Er: HALLO, ICH HEISSE [Name], GANZ SCHÖN LAUT HIER ODER?

****************

Der Verweis darauf, dass sie einen Freund hat, ist zudem auch nicht per se unfreundlich, es gibt ihr einen guten Grund ihn abzulehnen, ohne dass er sich beleidigt fühlen muss, so dass er auch nicht provoziert werden kann wie bei anderer unfreundlicherer Ablehnung. Es liefert einen Grund außerhalb der beiderseitigen Macht, weil Liebe an sich in romantisierter Vorstellung eben für jeden anderen die Chance kaputt macht. Zudem stellt es eben auch noch einen potentiellen Mann in den Raum, der intrasexueller Konkurrenz hinzukommen lässt.

Im radikalen Feminismus gilt diese Aussage jedoch als Zeichen dafür, wie sehr die Rape Culture und die Unterdrückung der Frau in unsere Gesellschaft verankert ist.

Verschiedenste feministische Artikel greifen dies auf  und die Argumentation kurz zusammengefasst lautet wie folgt:

Male privilege is “I have a boyfriend” being the only thing that can actually stop someone from hitting on you because they respect another male-bodied person more than they respect your rejection/lack of interest

Oder etwas länger:

The idea that a woman should only be left alone if she is “taken” or “spoken for” (terms that make my brain twitch) completely removes the level of respect that should be expected toward that woman.

It completely removes the agency of the woman, her ability to speak for herself and make her own decisions regarding when and where the conversation begins or ends. It is basically a real-life example of feminist theory at work–women (along with women’s choices, desires, etc.) being considered supplemental to or secondary to men, be it the man with whom she is interacting or the man to whom she “belongs” (see the theory of Simone de Beauvoir, the story of Adam and Eve, etc.).

Nicht immer bringt die Gegenprobe etwas, hier scheint sie mir jedoch zu passen: Ich behaupte einfach mal, dass auch bei einer Frau, die an einem Mann interessiert ist, die Aussage, dass er eine Freundin hat, mit das effektivste sein kann, wenn er nicht interessiert ist. Und „Hat der eigentlich eine Freundin?“ dürfte auch eine Frage sein, die viele Frauen als erste an einem Mann interessiert, den sie gut finden. Ersetzt hier der Wille der Freundin und die Vorstellung wem der Mann „gehört“ den Willen des Mannes? Auch hier wird wohl eher der Gedanke stoppen, dass man damit etwas unmoralisches verlangt und sich in eine bestehende Beziehung einmischt und insoweit eher die „böse“ ist. Man macht sich einfach allgemein angreifbarer, wenn man versucht jemanden den Freund/die Freundin auszuspannen als wenn man versucht jemanden zu überreden, etwas mit einem anzufangen. Bei der ersten Version ist man recht unstreitig der „böse“ und droht insofern auch eher an Gesicht zu verlieren, bei der zweiten Version ist man es nicht unbedingt. Es ist weitaus akzeptierter etwas hartnäckig zu sein als eine Beziehung auseinander zu bringen.

Zu dieser Wertung kann man im radikalen Feminismus natürlich nicht kommen, denn dort hat man nur eine Sichtweise: Dieses Verhalten muss Mißbilligung gegenüber Frauen ausdrücken und eine Unterordnung dieser unter Männer begründen. Es ist insofern zwangsläufig als Entitlement zu sehen. Wer Sexismus finden will, der kann ihn eben überall finden.

Weil es eine so effektive Abwehr ist, ist es auch eine gern genutzte Variante des „Bitchshields“. Darunter versteht man im Pickup eine standardisierte Abwehr von Bewerbern, die von Frauen genutzt wird, die zu viele Bewerber haben oder gerade keinen Wollen und diese deswegen erst einmal reflexmäßig abwehren. Sie geben sich besonders kalt um so die Zeitdauer, die sie für das „Loswerden“ eines Interessenten brauchen möglichst zu verkürzen. Auch bei Unsicherheit bietet es sich als effektiver Mechanismus an.

Der Vollständigkeit halb daher noch einmal Tipps, wie man damit theoretisch umgehen könnte:

Wenn man davon ausgeht, dass sie tatsächlich einen Freund hat, dann sollte man sich erst einmal fragen, ob man sich da einmischen sollte.

Ist man der Meinung, dass sie keinen hat oder sieht man darin für sich kein moralisches Problem, dann kann man es als Shittest behandeln. Gängige Taktiken wären, es einfach zu ignorieren („Herzlichen Glückwunsch! Wie ich gerade sagte…“) es zu reframen und als Gelegenheit nutzen sexueller zu werden und dabei gleich seine Absichten ehrlich darzustellen („trifft sich gut, ich suche gerade auch nichts festes und keine Frau, die sich verliebt“) oder ähnliches: Dazu noch ein paar Funde aus dem Netz:

Hier:

Woman: I have a boyfriend

Future: That’s cool.  Does he treat you nice?

Woman: Yes

Future: Oh.  [Pause].  I wouldn’t.  [Continue conversation]

Hier:

HB: Sorry, but I have a boyfriend.
You: *Laughing* Hey, I just met you and you are already telling me about your problems:)?

ASF: „If I ask her to meet me somewhere and she says „But I have boyfriend“, I answer with „If he makes you happy, then you could bring him along.“ Then I ask, „Does he make you happy?“. I decide if I should follow up based on the response. Most have had some complaints about him which gives me something that I can work with later and a topic of discussion.“

ASF: „[One reason she might be saying she has a BF is that] she really does have a BF, likes you, but doesn’t want to feel guilty about cheating on her BF. This is classical „chick logic“ at work here and is good, because it means you are on your way to a fuck, even in spite of the BF… Basically this happens because she thinks that if she tells you about the BF now, she can relax and let you you fuck her anyways, since its „not her fault now“ that she fucked you, because, she *did* tell you about the boyfriend, and you ignored it, ie. she „had no choice in the matter“.“

HER: I have a boyfriend.
ME: That’s nice … so anyway ….
REASONING – ignore the topic and so will she.

Her: „I have a boyfriend“
You: „Thats *good* – I’m not really looking for a girlfriend either:)“

In der Tat kann der Umstand, dass sie einem mitteilt, dass sie einen Freund hat, verschiedenes bedeuteten:

  • Sie will einen loswerden
  • sie hat einen Freund und liebt ihn
  • sie hat einen Freund und ein schlechtes Gewissen, findet einen aber interessant. Dann muss man entscheiden, ob man sich darauf einlässt. Ein Zeichen dafür ist, dass man vorher geflirtet hat, und sie Interesse signalisiert hat und der Hinweis darauf, dass sie einen Freund hat, sehr spät kommt.
  • sie hat einen Freund und will mitteilen, wie die Situation ist, damit man Bescheid weiß, auf was man sich einlässt und diskret ist oder versteht, dass es nicht ganz einfach wird, zB weil es schlecht läuft, sie erst Schluss machen muss etc.

In den ersten beiden Fällen stehen die Chancen schlecht, in den letzten beiden kann ignorieren eine effektive Strategie sein. Die Antworten machen auch deutlich, dass man die damit verbundene Wirkung der sozialen Regeln, dass man sich nicht in Beziehungen einmischt, einfach von sich weist. Das „Über den Regeln stehen“ ist aber ein klassisches Zeichen hohen Status, was attraktiv sein kann. Zudem erlaubt man ihr diesen Faktor im Wege der Rückwartsrationalisierung auszublenden: Wenn er ihn nicht wichtig findet, dann muss es wohl nicht so wichtig sein.

All dies klappt natürlich nicht, wenn sie einen Freund hat, den sie liebt oder sie einen selbst nicht mag. Und es kann einen natürlich auch schlicht als ein Arschloch dastehen lassen, der vergebene Frauen anmacht. Wobei die Gefahr recht gering ist, wenn man ansonsten mit dem passenden Charme auftritt.

19 Gedanken zu “„Ich habe einen Freund“ beim Flirten

  1. „Auch hier wird wohl eher der Gedanke stoppen, dass man damit etwas unmoralisches verlangt und sich in eine bestehende Beziehung einmischt und insoweit eher die “böse” ist.“

    Das fand ich witzig.

    Ich würde nach meinen bisherigen Beobachtungen höchstens die Hälfte der Frauen für so moralisch integer einschätzen. Bei den anderen ist die Frage nur eine nach dem Schwierigkeitsgrad des Projekts „Ihn rumzukriegen“

    • Ja. Andererseits will frau beliebt sein und nicht kontrovers anecken. Deshalb fällt hier die Artikulation eines ablehnenden willens so schwierig. Daher ist der Umweg über den freund eine kostengünstige Alternative. Man thematisiert nicht ihren ablehnenden willen, sondern etwas zwischen Pech gehabt oder du kommst du spät. Ein besseres Gefühl eben, als jemanden abzuweisen. Und man erspart sich eventuell weitere Debatten.

      • Es ist im Lichte dieser Geschichten aber durchaus klar, warum es zu solchen Thesen wie der Rape Culture kommt.

        Wenn Frauen ständig shittesten und ein „Nein“ tatsächlich nicht immer „Nein“ heißt, dann bist Du als Frau, die wirklich kein Interesse hat, ziemlich blöd dran, weil Männer halt aus Erfahrung gelernt haben, dass sie hartnäckig sein müssen, um überhaupt irgendetwas zu erreichen.

        Wenn Männer bei einer (vorgeblichen) Ablehnung gleich aufgeben würden, kämen sie mit Frauen nie zusammen.

        Kennt man diese Mechanismen nicht, kann man leicht auf die Idee verfallen, Männer seien grausame Monster, die Frauen aus Prinzip nicht in Ruhe lassen.

        • @ Adrian

          *Wenn Männer bei einer (vorgeblichen) Ablehnung gleich aufgeben würden, kämen sie mit Frauen nie zusammen.*

          That’s it.

          Die meisten Frauen wollen testen, wie ernst es ein Mann meint, der erkennen lässt, sie zu begehren.

          Darum spielen sie „schwer zu bekommen“.

          Dient auch der Marktwertsteigerung, lässt sich letzten Endes wieder rückführen auf das unterschiedlich hohe minimale parentale Investment der beiden Geschlechter, ist also instinktiv verankert, dieses Austesten der „Validität“ des Verherers seiner Verlässlichkeit und Hartnäckigkeit.

          Gestützt von der im Schnitt geringeren „Triebigkeit“ der Frauen, die ihnen diese „Freiheit“ des Austestens lässt.

        • @Adrian:
          Die „Nein“-Sache hatte ich auch schon mal überlegt. Ich spielte sogar mal mit dem Gedanken, einen Comic dazu zu machen: Eine Frau wird gefragt, ob sie zum Hochzeitstag irgendwas wolle, verneint und ist dann beleidigt, als der Mann an dem Tag nichts macht. Er bemerkt es, fragt, ob sie irgendwie sauer sei, sie verneint es. Dann geht sie los, weil sie auf einer Demonstration ein „Nein heißt nein!“-Plakat hochhält.

          Habe es dann aber gelassen, weil es den falschen Leuten gefallen hätte. Denn auch wenn es diese unterschiedliche Kommunikationsart bei Männern und Frauen wohl zu geben scheint, nehme ich so ziemlich keinem Vergewaltiger, der sich darauf beruft, ab, das „Nein“ nicht als solches erkannt zu haben.

        • An sich bin ich auch gegen solche Übervorsicht, aber hier wog ich halt ab. Für eine absolut restlos richtige Sache kann man am Rand ein paar missverstehende Unsympathen in Kauf nehmen, aber so zielgerichtet wäre ein solcher Comic nicht.
          Er würde einfach nicht klar genug differenzieren, dass es mir nicht darum geht, das „Nein“ im Sex zu entwerten, sondern zu gemahnen, es in anderen Situationen konsequent anzuwenden. Und eine so unklare Botschaft war mir dann doch keinen Kollateralschaden wert. 😉

      • Was heisst „beliebt“? Wie wäre es mit „höflich“?
        Man will niemandem auf den Schlips treten.

        @Roislin

        „Die meisten Frauen wollen testen, wie ernst es ein Mann meint, der erkennen lässt, sie zu begehren.“

        Nein, die meisten Frauen wollen ihn auch wirklich loswerden, besonders Frauen die älter als 15 sind. Wirklich.

        Ein Kennenlernen, das gleich bevor es begonnen hat abgewürgt werden soll, ist wirklich in den allermeisten Fällen kein Test.

        • Eben. Ich weiß nicht, wie lange Roslin schon weg vom Fenster ist (hat seine Tippse ihn etwa so behandelt?), aber ich glaube, er bezieht sein Wissen aus James Bond-Filmen, nicht aus der Realität.

        • In den allermeisten Fällen heißt „ich habe einen Freund“ schlicht“ „Ich habe kein Interesse, lass mich in Ruhe – ich hab aber keine Lust, lange zu diskutieren“.

          Die noch bessere Abwehr ist “ Ich bin verheiratet“. Da haben sich sogar stockbesoffene Typen auf dem Oktoberfest schon bei mir entschuldigt. Noch besser ist ein Babybauch, da unterbleiben unerwünchte Kontaktversuche meist von vorneherein aus oder spätestens mit Blick auf den Bauch wird ein „Entschuldigung“ gemurmelt, Es ist ein einfacher, recht konfliktfreier Weg, jemanden loszuwerden. genauso wie die Herausgabe falscher Kontaktdaten. Einfach keine Lust auf langwierige Diskussionen („Hey, ist doch nur ne Nummer, was kann schon passieren,“ Ich möchte dir meine Nummer nicht geben. „Du kennst mich doch gar nicht, Es ist unfair, wenn Du mir deine Nummer nicht gibst, Du weißt ja gar nicht, wie ich bin.“ Ich MÖCHTE aber nicht! Ich bin nicht an dir interessiert. „Blöde Zicke“) darum 2 oder 3 Ziffern ändern und gut.

          Trotzdem ist es schon bezeichnend, dass „ich bin vergeben“ viel besser wirkt als ein entschiedenes „ich habe kein Interesse, lass mich bitte in Ruhe“. Das hat nichts mit radikalem Feminismus zu tun, sondern ist Fakt.

          Bei ehrlichen Antworten sind die meisten wahlweise nicht beeindruckt und versuchen es weiter oder aber sind stockbeleidigt und vermiesen dir den Tag. Ich weiß noch, wie mich ein Herr, dessen Anmache ich ausgeschlagen hatte, mal richtiggehend den ganzen Abend über schikaniert hat und allen Leuten in dem Laden laut erzählt hat, was für eine kleine arrogante, gemeine Zicke ich wäre. Grund: Ich habe auf seine Anmache ehrlich gesagt, dass ich nicht an einer Affäre mit einem mehr als 30 Jahre älteren Mann interessiert bin (ich war 20, er mindestens 50).

          Übrigens: Das

          „Woman: I have a boyfriend

          Future: That’s cool. Does he treat you nice?

          Woman: Yes

          Future: Oh[Pause]. I wouldn’t. [Continue conversation]“

          ist eine richtig eklige Anmache. Bei wem soll die wirken? Bei mir hätte das allenfalls zur Folge, dass ich den Typen schlagartig völlig unsympathisch fände und ihn so schnell wie möglich loswerden wollte.

  2. Ich fände es erbärmlich (und needy), mich so zu erniedrigen, an jemandem, der an mir, wie er sagt, nicht interessiert ist, noch dranzubleiben. Selbst wenn sie nur „shittestet“ (ich kann mir nicht vorstellen, dass viele „Shittests“ so ablaufen).
    Eigentlich müsste man Menschen, die nur um jemandes Hartnäckigkeit auszutesten, erst mal sagen, sie seien nicht interessiert, lehren, wie man besser mit anderen Leuten umgeht, statt ihr Verhalten auch noch abzusegnen, indem man ihnen genau das gibt, was sie wollen.
    Wenn jemand sagt, er sei nicht interessiert, würde ich das ernst nehmen, auch wenn er/sie es nicht ernst meint. Es ist sein/ihr Verlust, und hat vielleicht einen Lerneffekt.
    Aber natürlich, wenn man nur auf einen schnellen Fick aus ist, oder, noch wahrscheinlicher, erfolgreich auf die Jagd gegangen zu sein, ist einem ein eventueller Lerneffekt natürlich völlig egal, und es ist total in Ordnung, sich selbst zum Affen zu machen, und einen Aufwand zu betreiben, der eigentlich gar nicht nötig ist, da es auch andere gibt, die einem nicht gleich eine solche Keule entgegenschleudern. Man kann sich cool fühlen, wie ein Filmheld, dessen Love Interests sich um des Dramas Willen auch erst mal zieren 😀

  3. Anekdötchen:
    War mit meinem jetzt-Mann vor ein paar Jahren beim Auffrischungstanzkurs. Als der Tanzlehrer mich das erste Mal zu Demonstrationszwecken als Vorführpartnerin auswählte, reichte er mir die Hand und besah sich dann meine, wobei er die Aussage „oh, gar kein Ehering?“ nicht unterdrücken konnte. Einen verpassten Termin bot er uns an in einer Einzelstunde nachzuholen, und da hat er mal so richtig aufgedreht, verdiente 8 von 10 Punkten auf der Skala subtiler intersexueller Konkurrenz (und trotzdem sieglos, natürlich) würd ich mal sagen, ohne das näher ausführen zu wollen.

    Allgemein: „Ich bin vergeben“ verliert meiner Erfahrung nach mit zunehmendem Alter immer mehr an abschreckender Wirkung. Aber meine Ma z.B. ist überzeugt davon, dass man das ausstrahlen könnte, womit der Hinweis dann überflüssig würde. Muss ich wohl irgendwie an meiner Ausstrahlung arbeiten… Tipps?

  4. Das Traurige ist ja, dass es meist tatsächlich so ist, dass Männer sich bemühen und viel mehr interessiert sind, wenn man selbst kein Interesse hat und das auch deutlich macht.
    Wenn ich hingegen mal Interesse an jemanden habe, lässt das seine irgendwie meist nach.
    Ich persönlich halte nämlich nichts von diesen Spielchen, bei denen man den Jagdtrieb des Mannes provoziert.

    Wenn mir jemand kurz nach dem Kennenlernen ohne Nachfrage meinerseits sagt, er habe eine Freundin, dann empfinde ich das irgendwie als unangebracht. Wieso geht er davon aus, dass ich das wissen will oder näher am ihm interessiert bin?! Bei mir würde das ziemlich überheblich rüberkommen. Umgekehrt vermutlich sich. Wenn ich kein Interesse an jemandem habe, dann kann ich das auch so sagen, sofern derjenige etwas in die Richtung äußert. Alles andere ist meiner Meinung nach albern.

    • ich war grade aud deiner Seite und sah, dass du in Süd Tirol wohnst.
      Da beneide ich dich sehr, hast du da einen Job angenommen oder wie hat es dich da hin verschlagen?
      Ich war da auch schon mal und es hat mir sehr gefallen.

      • Das war ziemlich spontan, dass ich hierher gezogen bin. Ich war letztes Jahr zweimal jeweils die drei Tage in Südtirol und dann hat mir die Landschaft so gut gefallen, dass ich hier wohnen wollte.
        Habe ich mich beworben und bin Ende des Jahres hergezogen.
        Bisher nicht bereut und ich bleibe noch ganz lange! 🙂

        Ps. Auch mein Blog hat eine Kommentarfunktion 😉

  5. Ich finde die Gegenprobe passt eher nicht. Zum einen gibt es den PUA Tipp, mit einer Freundin loszugehen, um die unbewussten Tests von Frauen zu verringern, der wohl nicht von ungefähr kommt.

    Zum anderen wurde ich selbst schon zweimal von Frauen auf recht eindeutige Weise angemacht, während ich mit einer Partnerin in einem Cafe saß.

    Für mich ist eine Frau in Begleitung eines Mannes ein Signal, mich anderweitig umzusehen. Das scheint bei Frauen eher andersrum zu sein.

    Darüber hinaus glaube ich, dass Frauen mit Ablehnung in einer Flirtsituation eher nicht so gut umgehen können. Entweder weil sie keine Übung darin haben, oder weil sie mit folgender Einstellung rangehen: „Jetzt mach ich mir doch einmal tatsächlich die Mühe die Initiative zu ergreifen, wie kann er es wagen mich abzulehnen? Soll doch froh sein!!!einself!!“

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